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EIN VOLKSFEIND - Schauspielhaus

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3. Februar 2015
Pressemitteilung: „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen feiert am 4. Februar am
Schauspielhaus Salzburg Premiere
EIN VOLKSFEIND
// Von Henrik Ibsen
Regie: Susi Weber // Premiere: Mittwoch, 4. Februar 2015 // Saal, S
Ab Mittwoch, 4. Februar ist „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen in einer Inszenierung von
Susi Weber am Schauspiel Salzburg zu sehen. Das gesellschaftskritische Drama ist eines
der meistgespielten Stücke des norwegischen Autors und eine eindringliche Befragung
von Demokratie, gesellschaftlichen Machtstrukturen und der Freiheit des Einzelnen
gegenüber dem Kollektiv.
Der Badearzt Dr. Thomas Stockmann entdeckt, dass das Heilwasser des Kurbades durch
Fabrikabwässer verseucht wird. Ein chemisches Gutachten bestätigt seine Befürchtungen,
dass das Wasser tatsächlich gesundheitsschädlich ist und somit die Kanalisation neu
verlegt werden muss. Dr. Stockmann will seine Erkenntnis publik machen: anfangs stößt
er auf breite Zustimmung. Einflussreiche Bürger der Stadt und die Presse sichern ihm ihre
Unterstützung zu. Als deutlich wird, dass der geforderte Umbau große Summen an
Steuergeldern verschlingen würde und zudem die längerfristige Schließung des Kurbades
nach sich ziehen würde, kippt die Stimmung. Sein Bruder Peter, Stadtvogt und
Vorsitzender der Kurverwaltung, der Druckereibesitzer Aslaksen, die lokalen Redakteure,
alle wenden sich von ihm ab. Als Dr. Stockmann auf einer Volksversammlung gegen die
Behörden, Vertuschung eines Skandals und eine korrupte Majorität seine Stimme in aller
Öffentlichkeit erhebt, wird er kurzerhand zum Volksfeind erklärt.
Ensemblemitglieder Theo Helm, Antony Connor, Martin Brunnemann, Georg Reiter und
Susanne Wende sind in Susi Webers Neuinszenierung zu sehen. Darüber hinaus
debütieren Moritz Grabbe und Herwig Ofner am Schauspielhaus. Die Regisseurin
inszenierte hier bereits in der Saison 2013/14 „Hamlet“. Susi Weber absolvierte ihre
Assistenzjahre am Volkstheater München, wo sie u.a. mit Christof Schlingensief, Franz
Xaver Kroetz, Stephan Kimmig und Christian Stückl arbeitete. Seit 2004 ist sie als freie
Regisseurin tätig, zuletzt am Tiroler Landestheater.
Henrik Ibsen verfasste das gesellschaftskritische Drama „Ein Volksfeind“ 1882 als Reaktion
auf
den
Umgang
der
Öffentlichkeit
mit
„Gespenstern“,
seinem
ebenfalls
1882
veröffentlichten Bühnenwerk, in dem er eindringlich die Missstände innerhalb einer
Familie durch überholte gesellschaftliche Konventionen anprangert. Auch die damaligen
ökonomischen und gesellschaftspolitischen Umwälzungen in Norwegen in Folge der
Industrialisierung fließen maßgeblich in die Entstehung des Werkes ein. „Ein Volksfeind“
ist eine intensive Befragung demokratischer Strukturen und öffentlicher wie privater
Machtverhältnisse einer aufgeklärten Gesellschaft. Rechte des Einzelnen werden dem des
Kollektivs gegenübergestellt und die Gefahr, ökonomische Interessen über jene von Ethik
und Gemeinwohl anzusiedeln, verhandelt. Diese Vielschichtigkeit des Plots verleiht dem
Stück bis heute eine hohe Brisanz, welche weit über tagespolitische Aktualität hinausweist.
„Ein Volksfeind“ ist bis einschließlich 8. März am Schauspielhaus zu sehen.
Premiere: Mittwoch, 4. Februar 2015 // 19:30 Uhr // Saal
Diverse Spieltermine bis 8. März: www.schauspielhaus-salzburg.at
Medienkontakt
Mag. Verena Schweiger // Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +43-662-8085-43
verena.schweiger@schauspielhaus-salzburg.at
EIN VOLKSFEIND
// Von Henrik Ibsen
Deutsch von Christian Morgenstern
Dr. Thomas Stockmann
Theo Helm
Käte Stockmann
Susanne Wende
Peter Stockmann
Antony Connor
Morten Kiil
Georg Reiter
Hovstadt
Martin Brunnemann
Horster
Moritz Grabbe
Aslaksen
Herwig Ofner
Regie
Susi Weber
Austattung
Luis Graninger
Dramaturgie
Christoph Batscheider
Licht
Marcel Busa
Regieassistenz
Victoria Morawetz
Maske
Nora Fankhauser
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