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- Trauer erschließen

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Bild: Carla Rodenberg, NL
DAS LOCH, IN DAS ICH FIEL...
Kurs 2015-2016:
Ort:
„Trauer Erschliessen“
Priesterseminar MAINZ (mitten in der Altstadt)
Für Menschen in seelsorgenden, pflegenden und
psycho-sozialen Berufen, auch in Hospiz und
Palliative Care Ehrenamt
Modul 1: 27. - 30. April 2015
Modul 4: 15. - 18. Februar 2016
Modul 2: 15. - 18. Juni 2015
Modul 5: 30. Mai - 2. Juni 2016
Modul 3: 26. - 29. Oktober 2015
Modul 6: 19. - 22. September 2016
Wochenend-Seminar: 6. - 7. Nov. 2015: „Biografisches Arbeiten mit Trauernden“.
Krankheitsbedingt kommt diese Ankündigung spät. Melden Sie sich bitte, wenn Ihnen das erste Modul
terminlich Probleme verursacht. Eine Lösung ist schon angedacht!
Das Loch, in das ich fiel, wurde zu einer Quelle
Spiritualität hat viele Gesichter, Namen und Ausdrucksformen. Das Loch
im Kurs „Trauer erschließen“ ist zugleich seine Mitte – eine Mitte, die
sich nicht eindeutig benennen lässt.
Zunächst meint es die Erfahrung trauernder Menschen, dass sich mitten in
ihrem Leben ein Loch aufgetan hat,
das alles bisher Gewesene in Frage
stellt. Wie diese Leere gefüllt und wie
darin eine Quelle gefunden werden
kann, darf nicht von außen benannt
werden. Die endgültige Antwort auf
die Erfahrung des Verlustes liegt in jedem Menschen selbst – in seiner eigenen Deutung und Sinnfindung.
In dem Kurs, der die normale Trauerbegleitung sowie die Grenzen der Begleitung für die verschiedenen Berufsgruppen und das Ehrenamt erkundet,
werden wir uns zusätzlich konkret mit
der Mitte des Modells befassen. Wir
wollen Wege finden, sie zu umschreiten und Trauernde dazu einzuladen,
diese Mitte zu berühren. Das Finden
von Bedeutung, wie Victor Frankl es
aufzeigte, ist gerade in der Zeit des
Verlierens eine wichtige Aufgabe. Auf
Patienten und ihre Angehörigen angewandt, liegt diese Bedetung
vor dem Tod sowie für die Zeit des
Weiterlebens-ohne-Dich nach dem
Tod. Das Gezeitenmodell® mit seiner
ihm eigenen Methodik geht davon
aus, dass das Sich-Wiedererkennen
Bestätigung auslöst und gerade dadurch eine erste Spur des eigenen
Weges erschließt.
Die ersten Schritte durch das
schmerzliche „nie mehr“ sind unendlich schwer. Auch das Aktivieren
einer Mitte macht die Trauer nicht
leichter, vielleicht aber reicher. Der
Kurs findet in Mainz statt, um diese
Mitte des Modells mit dem Seelsorger
Erhard Weiher bearbeiten zu können.
Er ist eng verbunden mit der Sterbebegleitung im klinischen Kontext der
Universität Mainz. Gemeinsam erkunden wir seit 20 Jahren die Trauerbegleitung nach dem Tod. Die Früchte dieser Zusammenarbeit sollen im
Kurs besondere Aufmerksamkeit bekommen – neben dem spezialisierten
Seelsorge-Aspekt, der schon immer
im Kurs unterrichtet wurde. Weiterhin
wird die Spezialisierung für die Pflege
und die psychosozialen Paliativ- und
Hospizarbeit von facheigenen Referentinnen eingebracht.
In diesem Kurs werden wir arbeiten mit:
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Basisausgangspunkte der Trauerbegleitung:
Das Modell Trauer Erschließen (TE)
Das Modell TE und seine Methodik
Erst-Einschätzungen bei Anfang der Trauerbegleitung
Basis der Trauerbegleitung: Entwicklungen im 20. u. 21. Jahrhundert
Gesprächserschließen®, Kommunikation in der Trauerbegleitung
Kreative Formen als Unterstützung in der Trauerbegleitung
Selbst-Hygiene
Formen der Trauerbegleitung: Trauercafe, Einzelbegleitung,
Gruppenbegleitung, Event-Begleitung
Basisansätze und professionelle Differenzierungen nach
teilnehmenden Berufsgruppen
Spiritualität und Trauer als Begleitansatz
Fallbeispiel-Bearbeitung
Zusammenarbeit Professionalität und Ehrenamt,
Freiwilligkeit in der Trauerbegleitung
Strukturen der Trauerbegleitung im 21. Jahrhundert
Trauer-auslösende Geschehnisse und deren Folgen:
Tod bei Krankheit, Suizid, usw.
Die WHO und Trauerbegleitung in der Palliativmedizin
und im Hospiz
Beziehungsgefüge und Trauer: Eltern-Kinder, Verwitwung,
Geschwisterverlust
Andere Modelle und Methoden
Normale, Risiko- und komplizierte Trauer
Andere Ausgangslagen bei Trauer: Demenz, Behinderungen
Trauerbegleitung im Team-Ansatz
Arbeitsformen
Prozessorientiertes Lernen, Kleingruppenarbeit (auch in regionalen
Zwischentreffen), Literaturstudium und Vertiefungsaufgaben.
Zertifizierung
Für alle Berufsgruppen ist der Kurs nur im Ganzen zu belegen.
Er erfüllt die Standards des BVT (Bundesverband Trauerbegleitung)
zur Erreichung der „Großen Basisqualifizierung“.
Die Voraussetzungen zur Zertifizierung sind:
Teilnahme an allen Modulen
Erfüllung der Vertiefungsaufgaben
Erstellung einer Abschlussarbeit
Zwei Supervisionen
Bestandenes DAQTE-Kolloquium (Deutsche Arbeitsgruppe
Qualifizierung Trauer Erschließen)
Teilnahme an Regionalgruppen wird dringend empfohlen
Ehrenamtlich Tätige können nach dem 4. Modul aussteigen. Mit Erfüllung der Vertiefungsaufgaben und Erstellung einer Abschlussarbeit
erlangen sie das Zertifikat der „Kleinen Basisqualifizierung“, das als
solche vom BVT an erkannt ist. Für beide Gruppen gillt, dass das „Gesprächerschließen“ als Fähigkeit nachgewiesen werden muß.
Kurskosten
3.500,- Euro inkl. zwei Supervisionen. Ratenzahlung möglich.
Die Übernachtung und Verpflegung werden vor Ort im Priesterseminar
bezahlt. (Einzelzimmer mit Übernachtung und Verpflegung: 45,- Euro/
Tag oder Einzelzimmer mit geteiltem Bad/WC: 30.- Euro/Tag). Teilnahme
am Kolloquium: 125,- Euro.
Kontakt:
Auskunft:
Dr. Rm. Smeding: palled@swissonline.ch
Maria Knebel: mariaknebel@gmx.de
Anmeldung:
Marianne Wirth: palled2@attglobal.net
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