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WOHNEN: Bad
→8
ENERGIE: Heizung
Das Hausbesitzer-Magazin
→22
EXTRA: Gesetze
→28
www.hausundmarkt.de | Bielefeld | 5. Jahrgang | Februar 2015 | Nr. 1 | 2 €
RENOVIEREN: Bauelemente
→ 16
Alte Türen? Neu in 1 Tag!
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Email elektro-goetsch@t-online.de
Web elektro-goetsch.de
FEBRUAR 2015
WILLKOMMEN
Willkommen in 2015
WOHNEN
e
re Beilag
Sie unse aus Bielefeld
n
te
h
c
a
Bitte be
Günther
rmeister
le
a
M
n
o
v
Wohnraum → 4
Bad → 6
Wintergarten → 8
Küche → 9
RENOVIEREN
Boden → 12
ENERGIE
Erneuerbare Energien → 20
EXTRA
Inneneinrichtung → 10
Garten → 26
Dach → 14
Bauelemente → 16
Heizung → 22
Heizungsregelung → 24
Gesetze → 28
Bezugsquellen → 33
Impressum → 35
Bernd Lochmüller
Herausgeber Haus & Markt
Ist es nicht erstaunlich, wie schnell schon wieder der erste
Monat des neuen Jahres vergangen ist? So mancher noch
in 2014 gefasste Entschluss, wird jetzt nach und nach
umgesetzt. Vielleicht sind Sie ja im Januar auf der
HAUS-Messe in Bad Salzuflen gewesen und wurden
entsprechend inspiriert.
Haben Sie nicht auch schon hin und wieder gedacht,
dass es schön wäre, mehr Wohnraum zur Verfügung zu
haben? Gerade wenn aus Kindern junge Erwachsene werden,
ist mehr Wohnraum oft gefragt. Aber woher nehmen?
Wohnraum unter dem Dach ist hier oftmals die Lösung.
Neues zum Thema Fußbodenbeläge in 2015, Erneuerbare
Energien und vieles mehr, haben wir in dieser Ausgabe für
Sie zusammengestellt.
Bleibt mir für heute nur noch, Ihnen eine gute und
informative Unterhaltung beim Lesen von „Haus & Markt
Bielefeld“ zu wünschen sowie viele Ideen für 2015.
Titelfoto: Velux
Hinweis: Sie haben Anregungen für uns oder Themenwünsche?
Schreiben Sie uns per E-Mail an: hausundmarkt@musb.de
Die nächste Ausgabe erscheint zum 08. April 2015
FEBRUAR 2015
HAUS & MARKT
3
Foto: Leolux
WOHNEN
Organische Formen, ohne Ecken, ohne Kanten sorgen für mehr Harmonie.
WOHNRAUM
Feng Shui:
Wohnen mit Wohlfühlgarantie
Feng Shui hat es bei uns vom Modetrend zum festen Bestandteil hiesiger Wohnkonzepte
gebracht. Wer die fernöstliche Harmonielehre als spirituelle Spinnerei abtut, verkennt,
dass sich ihre Grundlagen kaum von westlichen Vorstellungen unterscheiden.
Eine harmonische Einrichtung spielt für das Wohlbefinden in einem Raum die zentrale
Rolle. Genau das ist einer der
Ansätze von Feng Shui, der fernöstlichen Harmonielehre.
Skeptiker glauben nicht an die
Wirkung, doch pragmatisch
betrachtet wird ein Raum bei der
Umgestaltung nach Feng-ShuiPrinzipien optisch verschönert
und damit sein Einfluss auf die
Bewohner verbessert.
Der Themenkosmos bietet
einen Einstieg in die Philosophie
▶
4
HAUS & MARKT
des Feng Shui, ersetzt aber keine
professionelle Beratung. Wer
nicht an die Grundlagen glaubt,
kann Umgestaltungen nach
Feng-Shui-Prinzipien probeweise
vornehmen. Vielleicht überzeugt
ja der optische Eindruck. Das Zusammenspiel von Farben, Formen
und Materialien hat schließlich
nichts Esoterisches an sich. Es
werden nur die Bestandteile
der Einrichtung zueinander in
Beziehung gesetzt und die beste
Wirkung ermöglicht.
Die Lebensenergie, das Chi,
FEBRUAR 2015
bewegt sich fließend und ist
überall. Es kann positiv wirken bei
gleichmäßigem Fluss und negativ
bei zu schneller Bewegung oder
Stagnation. Der Energiefluss
wird gelenkt durch verschiedene Elemente der Einrichtung. So
senden scharfe Ecken und Kanten
schlechtes Chi aus. Frische Blumen hingegen ziehen gutes Chi
an, lange gerade Gänge beschleunigen und geschwungene Formen
verlangsamen es.
Auch die aktive (Yang) oder
passive (Yin) Wirkung des Chi ist
lenkbar. Yang wird mit Helligkeit,
Ausdehnung und Aktivität in
Verbindung gebracht, Yin stellt
das Dunkle, Weiche und Ruhige
dar. Sie existieren immer gleichzeitig, was auch beim Wohnen
berücksichtigt werden sollte. Für
die Einrichtung bedeutet das: Im
Kinderzimmer sind bunte, kräftige
Farben (Yang) in der Spielecke
durchaus erwünscht, der Nachwuchs soll abends im Bett aber
auch zur Ruhe kommen, weshalb
dort beispielsweise ein sanftes
Dunkelblau (Yin) passender ist.
Foto: hülsta
Foto: Musterring
Warme Farben sorgen für Ruhe und Entspannung.
Übersichtlich, geordnet, warme Farbtöne – die Feng-Shui-Lehre lässt sich auf vielerlei Weise umsetzen.
Feng Shui basiert auf den Elementen Wasser, Feuer, Holz, Metall und Erde. Sie unterstützen oder
schwächen sich gegenseitig, was
in Zyklen dargestellt wird. Jedes
Element ist den acht Himmelsrichtungen zugeordnet, wobei Erde,
Metall und Holz in klein und groß
unterteilt sind. Diese Beziehungen sind im sogenannten Bagua
dargestellt, das den Himmelsrich-
tungen und Elementen bestimmte
Lebensbereiche zuordnet: Im
Osten steht das große Holz mit der
Zahl drei für familiäre Beziehungen und Gesundheit. Bestimmte
Farben, Formen, Gegenstände
und Materialien repräsentieren
die Elemente und ziehen Chi an,
wodurch die jeweiligen Lebensbereiche beeinflusst werden können.
Beim Beispiel Osten sind die Far-
ben Grün und Braun, Bäume oder
Pflanzen fördern die Holz-Energie,
die Jahreszeit ist der Frühling.
Jeder Mensch hat eine
Geburtszahl, die sogenannte
Kua-Zahl, die sich aus seinem
Jahrgang ergibt und einem der
fünf Elemente zugeordnet ist. Im
Bagua lässt sich ablesen, welche
Komponenten für einen persönlich zu einer Verbesserung dieser
Bereiche beitragen können.
Veränderungen sollten Schritt
für Schritt vorgenommen werden, um die Auswirkungen auf
das tägliche Leben beobachten
zu können. Im Feng Shui gibt es
keine starren Regeln, lediglich
Empfehlungen, die – richtig angewendet – zu einer angenehmeren
Lebensumgebung beitragen.
FEBRUAR 2015
(WWW.BAUEMOTIONEN.DE) n
HAUS & MARKT
5
Foto: epr/anapont
WOHNEN
BAD
Willkommene
Wellness
Waschen, duschen, baden, Zähne putzen
– das sind die Beschäftigungen, die im
Badezimmer erledigt werden.
Doch heutzutage möchte man sich
noch etwas mehr gönnen: Zunehmend
stehen die Themen Wellness und
Gesundheit im Fokus. Und wo lässt sich
besser entspannen als im eigenen Bad?
Um diesem Trend Rechnung zu tragen,
gibt es seitens der Hersteller viele
Möglichkeiten, das Bad entsprechend
auszustatten. Wir haben einige
Vorschläge für Sie zusammengestellt.
Gemütlich warm und einfach schön
Wie beinahe kein zweites Material eignet sich Sicherheitsglas für den
Körperhygiene und Entspannung lassen sich am besten genießen,
wenn auch die Raumtemperatur stimmt. Doch längst sind Heizkörper
kein notwendiges Übel mehr. Wurden sie früher unter Fenstern oder in
Wandaussparungen versteckt und zeigten sich in dezenten Farbtönen,
sind sie heute Möbelstücke, die durch ihr kreatives Design auffallen und
das Ambiente in einem Raum ganz wesentlich mit entscheiden. Denn
moderne Wärmespender steigern nicht nur durch ihre gute Heizleistung
die Wohnlichkeit zu Hause, sondern zaubern auch optisch Gemütlichkeit –
und das sogar im kleinsten Badezimmer.
Foto: Artweger
Foto: Richter+Frenzel
Info: www.anapont.eu
Durchdachtes
Mehrgenerationenbad
Alles drin – auch im kleinen Bad
Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Das „Universal“Badkonzept beinhaltet Gestaltungsideen, die sowohl Kindern als
auch älteren Menschen den Badezimmer-Alltag erleichtern. Gefährliche Stolperfallen wurden vermieden. Das Raumkonzept stellt den
Komfort in den Vordergrund und präsentiert – barrierefrei – klug
erdachte Hilfen. Beispielsweise ist die bodenebene Dusche mit
installierter Regen-Kopfbrause angenehm groß gestaltet, sogar mit
beheizbarer Sitzbank. Zum Festhalten dient eine verchromte Reling.
Der eingehängte Sitz lässt sich abnehmen.
Wie schön, wenn man sich nach einen anstrengenden Tag so richtig
lang in der Badewanne machen kann ... Andererseits: Wer möchte
schon morgens auf eine erfrischende Dusche verzichten? Besitzer
von Badezimmern mit kleinem Grundriss kennen diese Qual der Wahl.
Doch das muss nicht sein. Die Lösung ist, Badewanne und Dusche zu
einer Einheit zu verbinden. Das österreichische Sanitärunternehmen
Artweger hat „Twinline“ auf den Markt gebracht, eine Kombination aus
vollwertiger Dusche und Badewanne, der der Platz einer herkömmlichen Badewanne genügt.
Info: www.richter-frenzel.de
Info: www.artweger.de
6
HAUS & MARKT
FEBRUAR 2015
Foto: VDS/Geberit
Foto: VDS/Kludi
Foto: VDS
Sinnbild des modernen Luxus:
Frei stehende Badewannen
Voll im Tend:
Mit den Nutzern alt werden
Frei stehende Badewannen gelten als ein Sinnbild des modernen LuxusBades. Der Fantasie für solch herrliche Badewonnen sind keine Grenzen
gesetzt, zumindest nicht bei Material, Form und Farbe. Eher mangelt es
beim Angebot an Platz dafür. Davon benötigen frei stehende Modelle
viel: Je mehr, desto besser. Wenigstens zwölf Quadratmeter, so ein recht
realistischer Richtwert, sollte ein Badezimmer schon an Fläche bieten,
damit das Traumstück umrundet werden kann und neben der übrigen
Einrichtung voll zur Geltung kommt. Zwei Meter Länge sind bei einer frei
stehenden Wanne nämlich längst keine Seltenheit mehr..
Weil es ein langfristiger Begleiter sein soll, ist die kurzfristige Mode im
Bad ausgeschlossen. Beim Älterwerden stellt man andere Anforderungen an die Ausstattung und möchte sie nach den sich verändernden
Bedürfnissen anpassen. Darin liegt die Qualität von Badentwürfen
begründet: in der Flexibilität, die es der Einrichtung ermöglicht, mit den
Nutzern alt zu werden. Das höhenverstellbare WC, Vorkehrungen für die
nachträgliche Installation von Haltegriffen in Vorwandinstallationen oder
die bodenebene Dusche, deren Brause auf Knopfdruck grundsätzlich die
Therapie liefert, die Gesundheit und Wohlbefinden erfordern.
Info: www.kludi.com, www.sanitaerwirtschaft.de
Info: www.geberit.de, www.sanitaerwirtschaft.de
Mit Volldampf
zu mehr Wohlbefinden
Auch der Duschgang kann mit verhältnismäßig geringen Investitionen zum täglichen Wohlfühlerlebnis werden. Man muss lediglich den
alten Duschkopf gegen eine mehrstrahlige Massagebrause oder ein
nachrüstbares Aufputz-Duschpaneel, das mit Kopf-, Hand- und Seitenbrause verwöhnt, austauschen. Etwas teurer kommt der Einbau einer
Dampfdusche, in der sich heilsam schwitzen lässt. Die relativ niedrigen
Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad Celsius überlasten den Kreislauf nicht und reichen dennoch, um die Muskulatur zu entkrampfen.
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FEBRUAR 2015
HAUS & MARKT
7
Foto: Sunshine
WOHNEN
WINTERGARTEN
Mit Pflanzen
blüht der
Wintergarten
auf
Im Wintergarten gedeihen Pflanzen besonders gut.
Foto: Sunshine
Im Grünen sitzen, Blüten betrachten,
Düfte schnuppern, wenn es draußen friert,
traumhaft! Wintergärten erfüllen diesen
Traum – wenn die Bepflanzung stimmt.
Aber nicht alle Pflanzen gedeihen in
jedem Wintergarten.
Grüne Oase Wintergarten.
Möchten Sie Ihren
Wintergarten zum „Garten“ im
wahrsten Sinne des Wortes machen, müssen Sie die klimatischen
Bedingungen berücksichtigen, die
im gläsernen Anbau herrschen.
Grundsätzlich unterscheidet man
zwischen kalten und warmen
Wintergärten; sie beherbergen
eine unterschiedliche Flora.
Im warmen Wintergarten finden sich bei Temperaturen von 8
bis 15 Grad gängige Zimmerpflanzen wie Birkenfeige und Drachenbaum, Prinzessinnenblume,
Schönmalve, Hibiskus, tropischer
▶
8
HAUS & MARKT
Oleander und Veilchenstrauch,
die Kletterer Mandevilla und
Himmelsblume sowie Bougainvilleen und Feuerranken bezaubern
mit farbenfroher Blütenvielfalt.
Bestens aufgehoben sind auch
anpassungsfähige und robuste
Pflanzen. Dazu gehören z. B.
Dattel- und Petticoatpalme, aber
auch „Wüstenbewohner“ wie
Yucca und Agave. Locker dazwischengesetzt sorgen exotische
Zwiebelgewächse wie Blutblume,
Jakobs- und Guernsey-Lilie für
abwechslungsreiche Farbtupfer.
In kalten Wintergärten über-
FEBRUAR 2015
stehen Kamelie, Sternjasmin,
Wollmispel und Bambus kurze
Zeit auch Minus-Temperaturen.
Lichthungrige Pflanzen wie
Olive oder Agave fühlen sich hier
wohl, denn Pflanzen aus dem
Mittelmeerraum, aus Australien
und Neuseeland brauchen eine
winterliche Ruhepause.
„Am besten eine Liste von
Pflanzen anlegen, die dem
geplanten Klima des Wintergartens entsprechen“, rät Dipl.-Ing.
Franz Wurm, 1. Vorstand im
Wintergarten-Fachverband e.V.
(Rosenheim) und vereidigter
Sachverständiger.
Im nächsten Schritt wird
ausgewählt was in Höhe und
Wuchsform zueinander passt. Im
warmen Wintergarten könnte
der hohe dunkellaubige Kaffeestrauch von der Gelben Dickähre
begleitet werden. Daneben lässt
die Gelbe Passionsblume Ranken
herabhängen. Die kühle Alternative könnten Kamelien sein,
begleitet von Topfazaleen. Ein
mediterranes Bild entsteht, wenn
Ölbaum, Citrusarten, Rosmarin
und Lavendel zusammentreffen.
(WINTERGARTEN-FACHVERBAND/JU) n
Fotos: AMK
KÜCHE
Von Aperitif bis
Abwasch das
richtige Licht
Für die Küchenbeleuchtung ist ein Licht gefragt, dass sich
schnell und einfach an wechselnde
Situationen anpassen lässt. Es
erleichtert Kochen, Braten und
Backen und bietet zugleich stimmungsvolle Momente.
Deckenleuchten, Strahler oder
Downlights sorgen für eine ausreichende Grundhelligkeit im Raum
und ermöglichen eine flexible
Lichtgestaltung. Ob Energiesparlampe oder LED – effiziente Lichtquellen halten die Stromrechnung
niedrig. Mit schwenk- und drehbaren Leuchten an Stromschienen
lässt sich das Licht nach Belieben
ausrichten und erreicht auch die
entfernten Ecken des Raumes.
Lichtkanäle verbergen sich dezent
in der Decke und verteilen das
Licht ebenfalls weiträumig.
Mit Dimmern lässt sich die Helligkeit leicht anpassen. Während
etwa zum Kochen noch die volle
Leuchtkraft benötigt wird, darf es
beim anschließenden CandlelightDinner gedämpfter zugehen. Eine
Alternative sind getrennt schalt▶
bare Leuchten. So kann für Essen
und gemütliches Plaudern das
Lichtniveau reduziert werden. Für
eine entspannte Atmosphäre sorgen warmweiße Lichtfarben und
indirektes Stimmungslicht. Dafür
wird Licht etwa aus Vouten oder
Flutern von Decken und Wänden
reflektiert.
Zusätzliche Beleuchtung wird
an Herd und Arbeitsplatte benötigt. Eine Beleuchtungsstärke von
500 Lux ist mindestens notwendig.
Denn wo mit scharfen Messern
und heißen Pfannen hantiert wird,
bedeutet mehr Licht zugleich mehr
Sicherheit. In die Dunstabzugshaube integrierte Leuchten erleichtern
das Kochen. Die Lampen darin sollten gut geschützt sein, Abdeckungen sich leicht reinigen lassen.
Auch Möbelanbauleuchten sind
gut geeignet, um Herd, Spüle und
Arbeitsplatte mit zusätzlichem
Licht zu versorgen. Sie beseitigen
irritierende Schatten und verschwinden elegant unter Schränken und Regalen. Lichtleisten mit
LEDs lassen sich auch nachträglich
Schubkästen mit automatischer Beleuchtung.
Sie aktiviert sich bei jedem Öffnungsvorgang selbsttätig.
Foto: licht.de
Eine zeitgemäße Küche dient ihren Besitzern
heute als multifunktionale Wohn-, Erlebnis- und
Lifestyle-Bühne zum Kochen, Genießen,
Entspannen und Feiern. Raffinierten Beleuchtungskonzepten fällt dabei eine besondere
Bedeutung zu.
Flexible Beleuchtung in der Küche erleichtert die Arbeit und erhöht den Komfort.
installieren und sind sparsam
im Stromverbrauch. Die kleinen
Leuchtdioden sind auch für den
Einbau in Regalen, Schränken gut
geeignet. Dort erleichtern sie die
Auswahl von Tellern oder Gläsern
und sorgen zugleich für interessante Lichteffekte. Leuchten, die
für den Einsatz in oder an Möbeln
geeignet sind, tragen das Brandschutzsymbol „M“.
Eine separate Beleuchtung
für Tisch oder Theke erzeugt bei
Aperitif oder Abendessen die passende Stimmung. Pendelleuchten
werden dafür rund 60 Zentimeter
über der Tischplatte angebracht.
So erlauben sie ungestörten
Blickkontakt und blenden nicht.
Für Theken sind mehrere kleine,
in Linie montierte Pendelleuchten
empfehlenswert. Eine gute Alternative ist gerichtetes Akzentlicht
aus Downlights, die mit effizienten Halogenlampen oder LEDs
bestückt sind.
(LICHT.DE/JU) n
FEBRUAR 2015
HAUS & MARKT
9
Foto: manwalk_pixelio.de
WOHNEN
Wer die lange Festtagstafel sucht, wird bei Restaurantauflösungen
oder dem klasischen Tischler fündig.
INNENEINRICHTUNG
Der richtige Esstisch:
Tafeln wie die Könige
▶
Mama, Papa, Oma, Opa,
Kinder und die besten Freunde – der Esstisch ist Dreh- und
Angelpunkt für das Leben in der
Wohnung oder im Haus. Eine
kleine Tischgesellschaft wächst
schnell zur großen Runde an,
nur der gute alte Esstisch wächst
nicht mit. Lösungen können
maßgeschneiderte Modelle sein,
aber auch Tische mit verstecktem
Potenzial.
Die wichtigste Frage ist
natürlich die nach der Anzahl
der Personen, die Platz nehmen
sollen. Zu klären wäre, wie viele
Personen normalerweise daran
10
HAUS & MARKT
sitzen werden und für welche
maximale Gästezahl er ausreichen
soll. Es gibt Tische, die sich von
einem Normalformat zu einer
langen Tafel ausziehen lassen,
und solche, bei denen man die
Tischbeine einfach herausziehen
oder abschrauben kann. Wer von
vorneherein weiß, dass er besonders die lange Tafel benötigt,
kann auch gleich zu einem Möbel
aus einem Stück greifen. Tische
mit ausklappbaren Elementen
sind zwar flexibel, büßen aber
oft an Stabilität gegenüber ihren
massiven Verwandten ein.
Neben den Menschen am
FEBRUAR 2015
Tisch, muss natürlich auch für
Teller, Töpfe und Besteck Platz
auf dem Tisch sein. Pro Gedeck
rechnet man mit 60 Zentimetern
Breite und einer Tiefe von etwa
40 Zentimetern. Für Schüsseln
und Töpfe kommen noch etwa 20
Zentimeter in der Mitte hinzu. Im
Idealfall ist ein Tisch also einen
Meter breit. Wer üppig dekorieren
möchte, sollte eine Breite von
1,20 Metern wählen. Um bequem
aufstehen zu können, plant man
die Stuhltiefe mit plus 30 Zentimetern ein.
Eine bequeme Esstischhöhe liegt je nach Körpergröße
zwischen 74 und 78 Zentimetern.
Sind bereits Sitzmöbel vorhanden,
sollte die Esstischhöhe an diese
angepasst werden. Als gängige
Tischhöhe werden 76 Zentimeter
Oberkante angesehen, da die
meisten Sitzhöhen sich um 46
Zentimeter bewegen. Ein weiterer
wichtiger Faktor ist die Beinfreiheit, also der Abstand vom Boden
bis zur Unterkante der Zarge.
Wer bei der Höhe des Esstisches
flexibel bleiben möchte, hat die
Möglichkeit, eine höhenverstellbare Lösung zu wählen.
Auch die ideale Länge des
Tisches lässt sich berechnen. Zum
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
bequemen Essen wird pro Person
eine Tischlänge von etwa 65 bis
70 Zentimetern benötigt. Die
optimale Tischlänge ergibt sich
aus der Anzahl der Personen auf
einer Längsseite x 65 bis 70 cm +
2 x Tischbeinprofil + 2 x Überstand der Tischplatte über dem
Tischbein.
Natürlich braucht auch der Esstisch selbst Platz, um gut wirken
zu können und damit Gäste nicht
beengt den Abend verbringen
müssen. Generell gilt: Zum Tischmaß rechnet man die Tiefe des
Stuhls hinzu und gibt weitere 30
Zentimeter drauf, dann hat man
genügend Bewegungsfreiheit
zum Aufstehen. Wer sich für einen dunklen Esstisch entschieden
hat, sollte dem aber etwas mehr
Platz einräumen, da dunkle Töne
generell wuchtiger wirken.
Entscheidend für die Wirkung
des Tisches ist natürlich auch
das Material. Ob man sich für
Holz, Glas, Naturstein oder
eventuell auch eine Kombination
mit Metall entscheidet, hat auch
einen Einfluss darauf, wie groß
ein Tisch wirkt. Generell gilt:
Wer eine Rittertafel sucht, findet
im Holzbereich mit Sicherheit am
ehesten das Passende. Kalksteine wie Marmor werden durch
eine Oberflächenbehandlung vor
Flecken geschützt. Glasplatten
haben ebenso wie Steinplatten
eine kühle Ausstrahlung, Kratzer
lassen sich aber nicht wie bei
Massivholz einfach wegschleifen.
Klassische Formen für den
Esstisch sind rund, oval, rechteckig und quadratisch. Wer
viel Wert darauf legt, dass alle
Mitglieder der Tischgemeinschaft
miteinander kommunizieren
können, sollte einen runden Tisch
wählen. Allerdings sollte der
nicht allzu groß ausfallen, denn
je größer der Tisch, desto größer
der Abstand zwischen sich gegenübersitzenden Personen. Mit
rechteckigen Tischen lassen sich
Ecken und Raumnischen besser
ausnutzen.
Das klassische Gestell hat
vier Beine. Für runde oder ovale
Tische macht jedoch oft ein einzelner Tischfuß in der Mitte des
Tisches mehr Sinn, da in diesem
Fall sich Stühle oder Beine nicht
mehr so leicht in die Quere kommen. Bei ausziehbaren Tischen
mit vier oder gar mehr Beinen
sollte man beim Kauf testen, wo
sich die Beine in ausgefahrenem
Zustand befinden, um Kollisionen
mit Stühlen zu verhindern.
Doch das wichtigste: Immer
Probesitzen! Einen Tisch im Stehen
zu kaufen kann fatal enden.
Hinsetzen, auf einem Stuhl in derselben Höhe wie demjenigen, der
später am Tisch stehen wird, ist
unabdingbar. Erst so spürt man, ob
nicht doch ein Tischbein stört und
ob die Tischhöhe angenehm ist.
(MIRIAM SCHARLIBBE) n
Die Tischhöhe entscheidet: Wer Stühle mit Armlehnen hat, muss genau ausmessen
oder am besten auf dem ausgesuchten Stuhl am Wunschtisch Probesitzen.
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Glatt und lackiert: Moderne Holztische gibt es schon zu günstigen Preisen. Für massive, rustikale Tafeln braucht es ein größeres Budget.
Rund, gläsern, mit Mittelfuß: Moderne Esstische weichen vom klassischen
Holzdesign ab. Glas ist allerdings meistens an Standardgrößen gebunden.
Runde Tische sollten nicht zu groß sein, weil sonst die Menschen zu weit voneinander entfernt sitzen.
FEBRUAR 2015
HAUS & MARKT
11
Foto: Deutsche Messe
RENOVIEREN
Inspiriert von der Natur: Parkett, Holz- und Laminatfußböden.
BODENBELÄGE
Worauf wir 2015 stehen
Auf der DOMOTEX in Hannover, der Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge,
präsentierten sich – im wahrsten Sinne des Wortes –„grundlegende“ Neuheiten.
Die DOMOTEX, die als eines der ersten Messehighlights in
diesem Jahr stattfand, lenkte alle
Blicke auf die Basis des Raumes
– ganz gleich ob elastischer oder
textiler Belag, Parkett oder Laminat, geknüpfter oder getufteter
Teppich. Mit vielen Innovationen
lässt sich im eigenen Zuhause
gestalterisch viel bewegen.
Weiter auf dem Weg nach oben
sind die modernen, handgefertigten Teppiche. Sie werden zu
textilen Geschichten-Erzählern,
die alle optischen und haptischen
Stilmittel einsetzen, um ihre
Nutzer zu faszinieren. Die modernen handgefertigten Teppiche
bereiten mit ihren Neuinterpretationen auch den Boden für die
klassischen Orientteppiche, die
erst am Anfang eines glanzvollen
Comebacks stehen. Die geknüpf▶
12
HAUS & MARKT
ten, gewebten oder gestickten
Unikate aus verschiedenen orientalischen Provenienzen streifen ihr
angestaubtes „Perser“-Image ab
und erhalten als spannende textile Geschichtenerzähler eine ganz
neue Bedeutung im Interieur.
Wer meint, dass Teppichböden
bei so viel abgepasster Raffinesse nicht mithalten können, irrt
sich: Hier schöpfen die Hersteller
alle Möglichkeiten von neuartigen Rohstoffen, Garnen und
Fasern über Zuschnitte bis hin zu
Fertigungsarten aus. So werden
die ersten komplett aus PETFlaschen gefertigten Teppichböden präsentiert; andere Anbieter
verwenden ein Polyamidgarn aus
recycelten Teppichen, Seilen und
Fischernetzen. Erfolgversprechende Neuheiten sind außerdem antibakterielle Garne und
FEBRUAR 2015
extrem belastbare Qualitäten. Ein
Lieblingsprodukt im Privatbereich
könnten Vorwerks Elementary
Shapes, entworfen von Werner
Aisslinger, werden. Organisch
geformte Teppichfliesen aus
Vorwerk-Qualitäten lassen sich
mit knalligen Wollfilz-Übergängen
zu individuell abgepassten Teppichen kombinieren.
Die elastischen Bodenbeläge
sind durch den Einsatz modernster
Fertigungstechniken von ihren
natürlichen Vorbildern kaum noch
zu unterscheiden. Vinyl ahmt Holz
und Stein in ihren Maserungen
optisch perfekt nach und erhält
durch Prägung seiner Oberfläche
dazu noch deren typische Struktur. Daneben gibt es einen klaren
Trend zur komfortablen Verlegung
für Hand- wie Heimwerker. Clevere Klick-Systeme fügen sich rund-
um unkompliziert zusammen und
ermöglichen es beispielsweise
sogar zwei Verlegern, gleichzeitig
zu arbeiten. Darüber hinaus ist
Nachhaltigkeit ein Schwerpunkt
dieser
Produktgruppe, in der viele
Beläge recycelbar sind, selbst
aus Recyclingprodukten gefertigt
werden oder klebfreie Verlegung
bieten.
Bei Parkett und Laminat gibt
Eiche den Ton an. Ob in Natur oder
verschiedenen Nuancen gebeizt,
in gealterter Optik oder als Spezialität, wie die litauische Mooreiche
von UAB Grigo Studija. Das hochwertige Holz steht im Fokus des
Angebotes. Neuartige organisch
geschwungene Dielenformen
sorgen für überraschende Verlegebilder. Schwarze PVC-Fugen erzeugen einen Boots-Look, Alumi-
Foto: Vorwerk
niumfüllungen strahlen Wertigkeit
aus. Spannende Alternativen zum
hölzernen Naturlook liefern digital
bedruckte Hochglanzfußboden in
zahlreichen Dessins und
Kolorits.
Für Komfort hinter den Kulissen
sorgen die Neuentwicklungen
im Bereich Verlegetechnik. Auch
wenn Werkzeuge und -stoffe den
Bodenbelägen fraglos den
Platz im Rampenlicht überlassen, so ist es doch ihre technische
Finesse, die deren Alltagstauglichkeit erst ermöglicht. Ob Verlegung, Befestigung, Verfugung
oderTrittschallreduzierung – kluge
Neuerungen optimieren die Verarbeitung wie den Gebrauch der
zuvor genannten Produktkategorien. So wurde eine schraublose Befestigung von Holz- und
WPC-Dielen im Außenbereich
entwickelt, bei der man die Dielen
mit einem kleinen Metallschlüssel
wieder aufnehmen kann, und
Idecks-Dielen aus Reishülsen lassen sich im Easy-Click-Verfahren
durch simples Betreten fixieren.
Allerdings gilt nach wie vor: Für
welchen Belag man sich entscheidet, bleibt dem persönlichen
Geschmack und Etat überlassen.
(JU/DEUTSCHE MESSE AG) n
Frische Farben und freie Formen:
die neue, raffinierte Teppich-Kollektion
Elements vom Berliner Designer
Werner Aisslinger.
Designerin Barbara Becker präsentierte ihre neue
Outdoor-Teppichkolletion b.b passion.
FEBRUAR 2015
HAUS & MARKT
13
Foto: Velux
RENOVIEREN
Mehr Licht unterm Dach dank großzügiger Fensterflächen.
DACH
Wohnraum schaffen unterm Dach
Es wird eng im Haus? Dann könnte die Lösung ganz oben liegen! Mancher ungenutzte
Speicher bietet Platzreserven für attraktiven Wohnraum. Tolle Ideen für den Dachausbau
gibt es genug.
Bevor Sie ein Dachgeschoss ausbauen können, müssen
Statik und Zustand des Daches
überprüft werden. Von diesen Voraussetzungen hängt es wesentlich
ab, ob sich die Kosten für einen
Dachausbau lohnen. Im Prinzip
gut geeignet sind Sattel- oder
Mansarddächer mit einer Neigung
von mindestens 30 Grad. Ab 50
Grad Neigung ist sogar eine zweite
Wohnebene möglich.
Wie viel zusätzlichen Raum
brauchen Sie, und wie soll er aussehen? Am wenigsten Aufwand
macht es, unterm Dach einen
einzelnen Raum einzurichten.
Das kann ein Gästezimmer oder
Home-Office sein, aber auch
Wohnzimmer oder Spielraum
▶
14
HAUS & MARKT
lassen sich in die Höhe verlegen.
Mehr Aufwand bedeutet es, eine
eigene Wohneinheit zu schaffen,
weil dann auch Sanitäreinrichtungen nötig sind. Mit einer dezentralen Wasserversorgung über
Durchlauferhitzer oder Thermen
bleiben die Kosten für einen
Dachausbau mit Bad oder Küche
aber im Rahmen.
Offene Grundrisse lassen das
Dachgeschoss nach dem Ausbauen großzügig wirken. Dachpfeiler
und Balken können in die Gestaltung mit einbezogen werden
und im offenen Raum Funktionsbereiche optisch markieren.
Wenn Schlaf- oder Badezimmer
abgetrennt werden sollen, geht
das recht einfach mit Leichtbau-
FEBRUAR 2015
wänden, zum Beispiel den Gipsplatten von Fermacell. Sie eignen
sich auch für unkonventionelle
Ideen für den Dachausbau, etwa
einen mitten im Raum platzierten
Kubus, der als Abstellkammer
oder begehbarer Kleiderschrank
dient.
Schäden an Dachstuhl oder
Dacheindeckung müssen behoben
werden, bevor mit dem Ausbau
begonnen wird. Ist die Deckung
schon 30 Jahre oder älter, kann
eine komplette Erneuerung fällig
sein. Hersteller wie Erlus, Braas
oder Nelskamp haben verschiedene für die Sanierung geeignete
Ziegel und Dachsteine im Sortiment. Eine Neueindeckung lässt
sich mit einer Dachdämmung von
außen, der so genannten Aufsparrendämmung kombinieren,
zum Beispiel mit dem MultiporDachdämmsystem von Ytong. Das
ist sinnvoll, weil diese Dämmmethode besonders effektiv ist,
auch wenn dann höhere Kosten
für den Dachausbau anfallen. Die
Alternative ist eine Dämmung von
innen, entweder zwischen oder
unter den Dachsparren.
Ungenutzte Dachböden haben
in der Regel zu wenig Licht.
Deshalb sind größere Fenster
nötig, wenn Sie Ihr Dachgeschoss
zum Wohnraum ausbauen wollen. Dafür gibt es verschiedene
Möglichkeiten: Wenn Raum in
Stehhöhe geschaffen werden soll,
bietet sich der Einbau von Gauben
Foto: Roto Dach- und Solartechnologie
Foto: Fermacell
Foto: Braas
Auch für besondere Anwendungen finden sich passende Dachfenster.
Dämmen mit System:
Eine Aufsparrendämmung schließt das Dach wie ein lückenloser Deckel ab.
an. Sie müssen aber zum Stil des
Hauses passen und sind meist genehmigungspflichtig. Eine großzügigere Belichtung lässt sich auch
mit Dachflächenfenstern, Giebeloder Überfirstverglasungen
schaffen. Spezialisten für Dachfenster sind die Hersteller Velux
und Roto mit einem vielfältigen
Angebot. Je größer die Fensterfläche im Dach, desto wichtiger ist
ein guter Sonnenschutz in Form
von Rollläden, Jalousien oder Rollos. Hierfür bietet etwa Warema
entsprechende Produkte an.
Tipp: Velux veranstaltet
jährlich einen Architekturwettbewerb, bei dem auch interessante, beispielhafte Ideen für den
Dachausbau eingereicht werden.
Für eine nachträgliche Dämmung eignen sich Dachboden-Dämmelement mit geringen Aufbauhöhen.
Auch als Laie können Sie sich
unter www.velux.de/fachkunden
inspirieren lassen.
So unterschiedlich Dachausbauten aussehen können, so groß
ist auch die mögliche Preisspanne. Ein einfacher Ausbau mit
Produkten aus dem Baumarkt ist
eventuell schon für 25.000 Euro
machbar. Abhängig von baulichen
Gegebenheiten, architektonischem Konzept und Standard der
Ausstattung können es aber auch
50.000 Euro und mehr werden.
Wer sein Dachgeschoss preisgünstig ausbauen möchte, kann
mit Eigenleistung – zum Beispiel
bei Innendämmung oder Trockenbauwänden – viel Geld sparen.
(WWW.BAUEMOTION.DE) n
FEBRUAR 2015
HAUS & MARKT
15
Foto: Sunshine Wintergarten
RENOVIEREN
Glasflächen gestalten Wohnräume.
BAUELEMENTE
Welches Fenster passt?
Fenster sind heute ein wichtiges Gestaltungselement in der modernen Architektur
und verändern den Raumeindruck eines Hauses nachhaltig. Mehrscheibengläser
und Isolierglas sorgen dafür, dass über die Fenster möglichst wenig Wärme verloren geht.
Moderne Schließkonstruktionen und hochfeste Glastypen schrecken Einbrecher ab.
Fenster sorgen für Ausblicke nach draußen, lassen Licht
und Luft in die Wohnung und
schützen gleichzeitig vor Wind
und Wetter. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Architektur das Fenster als vielseitiges
Strukturelement in der Fassadengestaltung wiederentdeckt hat.
Großzügige Glasfronten wurden
lange vermieden, weil über das
Glas zu viel Wärme verloren ging.
Heute leitet Glas kaum noch
Wärme nach außen ab, manche
Gläser haben mittlerweile sogar
dämmende Eigenschaften. Allerdings gilt das nur für modernes
Glas. Alte Fenster haben nach
wie vor mit dem Problem des
▶
16
HAUS & MARKT
Wärmeverlusts zu kämpfen. Wer
alte Fenster ersetzen möchte,
der sollte besonders auf den
U-Wert des neuen Glases achten.
Der gibt Auskunft darüber, wie
viel Watt Wärme pro Quadratmeter Glas verloren geht. Bei alten
Fenstern liegt dieser U-Wert bei
über 5, moderne Fenster verfügen über einen U-Wert zwischen
0,4 und 1. Allerdings muss man
für Fenster mit einem geringen
U-Wert auch etwas tiefer in die
Tasche greifen. Die Investition
lohnt sich jedoch, da bei einem
niedrigen U-Wert auch die Heizkosten deutlich sinken. Wer viel
Wert auf Qualität legt, der sollte
außerdem darauf achten, dass
FEBRUAR 2015
die Fenster ein RAL-Siegel tragen. Dieses wird nach strengen
Kontrollen durch das „Institut für
Fenstertechnik“ im bayerischen
Rosenheim vergeben. Fenster
mit Siegel gibt es in allen erdenklichen Größen, denn die früher
üblichen Fenster Standardmaße
gelten heute nicht mehr.
Ein Fenster muss nicht
zwangsläufig aus Verglasung
und Rahmen bestehen. Zunehmend erobern rahmenlose
Fenster den Markt. Das Besondere: Zwar verfügen auch diese
rahmenlosen Fenster über einen
Rahmen – meist aus Holz, Kunststoff oder Aluminium - doch ist
dieser so schmal, dass er im um-
gebenden Mauerwerk versteckt
werden kann. So entsteht ein
rahmenloses Fenster, das zum
echten Blickfang avanciert. Angeboten werden diese rahmenlosen Fenster als feststehende
Verglasung. Die Fensterflügel
lassen sich öffnen, wahlweise
gibt es auch eine Ausführung als
Schiebefenster.
Neben der Haustür sind die
Fenster die neuralgischen Punkte
eines Hauses, wenn es um den
Schutz vor Einbrechern geht.
Fenster lassen sich mit wenig
Aufwand einschlagen oder
aufhebeln. Den besten Schutz vor
Eindringlingen bieten einbruchsichere Fenster aus Verbundglas.
Foto: Josko
Foto: tdx/Jasno
Rahmenlose Fenster – echte Hingucker.
dentiefe Fenster tolle Ausblicke
und können sogar als barrierefreie Balkon- oder Gartentür
genutzt werden. Ein weiterer
Vorteil: Im Winter entsteht ein
so genannter „Treibhauseffekt“.
Die Räume heizen sich auch ohne
volle Heizleistung angenehm
auf. Bei Renovierungsarbeiten
Alles da!
Große Produktvielfalt für innen und außen
Foto: Weru
Innenangebrachte Fensterverkleidungen – sogenannte Shutters – sind Innenfensterläden mit verstellbaren Lamellen.
lassen sich bodentiefe Fenster
übrigens auch noch nachträglich
einbauen. Auch wenn hierbei
etwas umfassendere Eingriffe in
das Mauerwerk erforderlich sind,
kann sich diese Maßnahme lohnen, da die betreffenden Räume
dadurch optisch großzügiger
wirken. (WWW.BAUEMOTIONEN.DE) n
Fenster gestalten nicht zuletzt die Fassade eines Gebäudes.
Dabei handelt es sich um zwei
Glasscheiben, die durch eine Zwischenschicht aus Gießharz oder
thermoplastischer Verbundfolie
verbunden sind. Damit kann ein
solches Glas nur schwer eingeschlagen werden. Um ein Fenster
einbruchsicher zu machen, bietet
sich auch eine Rundumverrie-
gelung an, die das Aufhebeln
nahezu unmöglich macht. Ein
Fensterschloss sorgt für zusätzlichen Schutz.
Diese Sicherungsmaßnahmen sollte man für „normale“
Fenster ebenso ergreifen wie für
bodentiefe Fenster. Durch ihre
großen Glasflächen bieten bo-
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FEBRUAR 2015
HAUS & MARKT
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Schimmelbefall muss
sofort saniert werden
Moderiger Geruch, dunkle Flecken an Wänden und
in Zimmerecken?
Das sind oft die ersten Anzeichen, dass Schimmelpilze die
Immobilie befallen haben. Bei feuchtem Raumklima und
schlimmstenfalls offensichtlich nassen Wänden ist sofortiges
Handeln gefragt, denn Schimmelpilze richten nicht nur Schäden an der Bausubstanz an, sondern wirken sich nachweisbar
Lassen Sie sich von unserem Fachpersonal kompetent beraten
auf die Gesundheit der Bewohner aus. Das Fazit: Räume werden unbewohnbar. Eine nachhaltige und fachgerecht
durchgeführte Sanierung ist der einzige Weg, dem Schimmelpilz kontra zu bieten. Damit die Sanierungsmaßnahme erfolgreich ist, muss die Analyse gründlich, die Methoden richtig gewählt und die eingesetzten Materialen von
hochwertiger Qualität sein. Schimmelsanierung, so warnt der Verband privater Bauherren (VPB), ist keine Sache für
den Heimwerker, ebenso wenig wie das Trocknen der nassen Räume. Wilfried Jolmes, Geschäftsführer der Jolmes
Unternehmensgruppe aus Paderborn garantiert: „Wir führen eine Schimmelsanierung nach den Richtlinien des
Umweltbundesamtes durch.“ Das Jolmes-Team gehört zu bundesweit tätigen Experten für Bausanierungsmaßnahmen mit dem Schwerpunkt der Schimmelpilzbeseitigung. Und da schauen die Spezialisten ganz genau hin: Denn
um langfristig Ruhe zu haben, müssen bei Schimmelbefall alle betroffen Bauteile saniert werden.
Insbesondere wenn es um Feuchtigkeit in Kellern geht, sind in der Regel
meistens der Boden und die Wände betroffen. Hier hilft kein Stückwerk,
sondern nur eine gründliche Sanierung in Form einer Radikalkur. Ist der
der Keller dauerhaft feucht, muss von außen aufgegraben und abgedichtet werden. Die heutigen technischen Möglichkeiten beschränken
sich aber nicht nur auf die Außenabdichtung, sondern generieren auch
eine Abdichtung aus dem Innenraum, zum Beispiel mit Calciumsilikat-Platten (Klima-Platten), nach außen. Alle Jolmes-Abdichtungssysteme sind so aufeinander abgestimmt, dass sowohl bei der Außen- als
auch der Innenabdichtung eine nachhaltige Beseitigung des Feuchtig-
Eine ungenügende Innenabdichtung kann verheerende Folgen haben
keitsschadens generiert werden kann. „Der Einsatz von Isolierfarbe ist für uns nie das Mittel der Wahl, da die Feuchtigkeit hinter der Isolierschicht im Mauerwerk verbleibt und weitere Schäden anrichtet“, erklärt Wilfried Jolmes.
„Eine gründliche, sachgemäße Sanierung zahlt sich immer aus, denn damit ist die Immobilie nachhaltig geschützt
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Fotos: Bundesverband Wärmepumpe
ENERGIE
Erdwärmebohrung im Altbau
ERNEUERBARE ENERGIEN
Wärmepumpen
auch für den Altbau?
Wer seine Heizung sanieren will, sollte durch den Fachmann prüfen lassen, ob sich auch der
Einsatz erneuerbarer Energien rechnet, beispielsweise eine Wärmepumpe. Einige Regeln
sollten jedoch dabei beachtet werden.
.
Mit jährlich rund
60.000 verkauften Anlagen
konnten sich Heizungswärmepumpen in den vergangenen
Jahren im Neubaubereich erfolgreich positionieren, insgesamt wird heute jedes dritte,
neuerrichtete Wohnhaus mit
einer solchen Anlage beheizt.
Aber auch im Altbau können Wärmepumpen ihren
Dienst als durchaus interessante Alternative zu Öl, Gas
oder Holz versehen. Allerdings
sollte zunächst ein Energie-
20
HAUS & MARKT
experte prüfen, unter welchen Voraussetzungen eine
Wärmepumpe in dem speziellen Umfeld effizient arbeiten
kann.
In der Regel haben Hausbesitzer die Möglichkeit, im Rahmen einer Sanierung zwischen
einer Luft/Wasser- oder einer
Sole/Wasser-Wärmepumpe
zu wählen. Eine Sole/WasserWärmepumpe, die Energie aus
dem Erdreich nutzt, verfügt
wegen der konstanten Temperaturen im Erdreich über ei-
FEBRUAR 2015
ne hohe Effizienz. Dennoch ist
zu beachten, dass im Bestand
bei einer sehr engen Bebauung oftmals die Flächen und
Zugänge für den Einbau der
Kollektoren oder Erdsonden
fehlt. Oftmals wollen Hausbesitzer auch nicht ihren Garten
aufreißen lassen, um die notwendige Technik zu installieren.
Dann sind Luft/WasserWärmepumpen eine mögliche
Alternative. Sie verursachen
einen geringeren Erschlie-
ßungsaufwand. Außerdem
hat deren Effizienz in den
vergangenen Jahren gegenüber erdgekoppelten Anlagen
deutlich aufgeholt, wie Marek
Miara, Leiter der Forschungsgruppe Wärmepumpe am
Fraunhofer-Institut für Solare
Energiesysteme (ISE) in Freiburg gegenüber dem Bundesverband Wärmepumpe e.V. erklärt. Er rät Käufern zwar, auf
eine hohe Leistungszahl (COP,
s. Infokasten) zu achten, doch
entscheidet letztendlich die
von Karl-Heinz Stawiarski, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpen (BWP) e.V., Berlin
F Wärmepumpe im Altbau – geht das?
Foto: BWP
EXPERTENTIPP
Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da man immer die individuellen Gegebenheiten des Gebäudes berücksichtigen muss. Nach einem Vor-Ort-Check kann ein
erfahrender Heizungsbauer jedoch für etwa neun von zehn Altbauten eine sinnvolle Lösung mit Wärmepumpe konfigurieren.
In älteren Häusern können bivalente Systeme eine Überlegung wert sein –insbesondere, wenn der vorhandene Kessel noch nicht veraltet ist. Durch geschickte Regelung der
Anlage kann die Wärmepumpe dann stets im hocheffizienten Bereich arbeiten, während
der Gas- oder Öl-Kessel nur dann anspringt, wenn die Wärmepumpe aufgrund niedriger
Quellentemperaturen punktuell weniger wirtschaftlich arbeitet.
Wer seine Energiekosten senken, sich aber nicht ganz von seiner Öl- oder Gasheizung
trennen will, kann auch eine Warmwasser-Wärmepumpe installieren. Sie gewinnt die
nötige Energie zur Erwärmung des Trinkwassers aus der Umgebungsluft. So kann z. B. die
Abwärme eines Ölkessels oder eines Wäschetrockners recycelt werden. Angenehmer
Nebeneffekt: Der Raum wird dabei zugleich entfeuchtet.
INFOK ASTEN
F Was bedeuten
COP und JAZ?
Im Zusammenhang mit der Effizienz von
Wärmepumpen ist oftmals vom COP-Wert
und JAZ die Rede.
Der COP(Coefficient of Performance)-Wert
bezieht sich auf die Energieeffizienz und
Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpe. Er informiert darüber, in welchem Verhältnis
Wärmeleistung (in kW) und Stromverbrauch
des Wärmepumpenaggregats stehen. Gut
sind COP-Werte zwischen 3 und 5.
Luftwärmepumpe im Garten eines Altbaus
Qualität der Installation über
die Effizienz der Gesamtanlage. Dazu Marek Miara: „Seit
2005 beobachten wir, im Rahmen unserer Langzeittests,
dass eine korrekte Planung
und Installation sowie der
ordnungsgemäße Betrieb von
Wärmepumpenanlagen ein
enormes Optimierungspotenzial bieten.“
Eine Wärmepumpe arbeitet
umso sparsamer und effizienter, je geringer die Differenz
zwischen der Temperatur des
genutzten Umweltmediums
(Luft, Boden oder Wasser) und
der erforderlichen Vorlauftemperatur des Heizungskreislaufs
ausfällt. Das heißt konkret:
Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter ist
die Wärmepumpe. Experten
raten deshalb nur dann zu einer Wärmepumpe, wenn eine
Vorlauftemperatur von 50 bis
55 °C nicht überschritten wird.
Ideal sind Vorlauftemperaturen von 35 bis 45 °C.
Das lässt sich in Bestandsgebäuden durch eine gute
Dämmung und/oder die Vergrößerung der Heizflächen
erreichen. Eine Fassadendämmung, das Schließen von
Wärmebrücken, die Modernisierung von Fenstern sowie
die Installation einer niedertemperaturfähigen Heizungsverteilung (hier empfiehlt sich
insbesondere eine Fußbodenheizung!) sind bestens geeignet, um den Wärmebedarf
eines Altbaus zu reduzieren.
Die JAZ (Jahresarbeitszahl) gibt Auskunft
über das Verhältnis zwischen dem Jahresertrag an Heizenergie und der aufgewendeter
Antriebs- bzw. Hilfsenergie. Je geringer der
Temperaturunterschied zwischen Wärmequellen (Luft, Boden oder Wasser) und Wärmeverbraucher (Fußbodenheizung, flächenmäßig möglichst große Radiatoren usw.),
desto wirtschaftlicher ist eine Wärmepumpe.
(JU/BWP) W
Info:
Bei Fragen zur Wärmepumpe helfen die Experten des BWP unter
www.waermepumpen.de
Schillerstraße 53a
33609 Bielefeld
Tel 0521 81 093
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BAD HEIZUNG NEUE ENERGIEN
FEBRUAR 2015
HAUS & MARKT
21
Foto: Intelligent heizen/VdZ
ENERGIE
Eine umfassende Beratung durch den Fachhandwerker sollte am Anfang jeder Modernisierungsmaßnahme stehen.
HEIZUNG
Welches Heizsystem darf‘s sein?
Rund 85 Prozent des Energieverbrauchs in deutschen Gebäuden gehen auf
das Konto von Heizung und Warmwasser. Grund genug, die eigene Heizung
genauer unter die Lupe zu nehmen.
.
Immer noch denken
viele Verbraucher beim Thema Energie sparen beispielsweise daran, Glühlampen
durch Energiesparlampen zu
erset zen. Doch mit dem richtigen Heizsystem lässt sich
auf lange Sicht so richtig sparen. Der Spit zenverband der
Gebäudetechnik VdZ informiert darüber, welche Systeme
es gibt, wie wirtschaftlich und
umweltfreundlich sie sind und
wie hoch jeweils das Einsparpotenzial im Vergleich zu einer
veralteten Anlage ist.
Moderne Öl- und GasBrennwertkessel sind besonders energieef fizient. Denn sie
nut zen die Wärme, die bei der
Verbrennung entsteht und bei
22
HAUS & MARKT
der Kondensation des Wasserdampfs freigesetzt wird. Hier
verpufft also keine Energie
ungenutzt durch den Schornstein wie bei herkömmlichen Kesseln. Dadurch erzielt
Brennwerttechnik Wirkungsgrade von fast 100 %. Mit
einem effizienten Brennwertkessel lassen sich bis zu 30 %
Energie einsparen. Wenn Sie
zusätzlich eine Solar thermieanlage auf Ihrem Dach installieren, sind sogar 40 % Energieeinsparung möglich.
Wärmepumpen nut zen die
im Erdreich, im Grundwasser
oder in der Luft gespeicherte
Umweltwärme und wandeln
sie in Heizwärme um. Und das
FEBRUAR 2015
sehr effizient: Je nach Wärmequelle gewinnen Wärmepumpen mit gerade mal 1
Kilowattstunde elek trischer
Energie ein Mehr faches an
kostenloser Wärme – in einem
gut wärmegedämmten Neubau decken Sie damit bis zu
80 % des Heizwärmebedarfs.
Doch auch in einem bestehenden Gebäude können Sie
mit einer Wärmepumpe kostensparend und ökologisch
heizen.
Die Kraft der Sonne sowohl für die Wärmeerzeugung
(Solar thermie) als auch für
die Stromerzeugung (Photovoltaik) nutzen. Mit einer gut
dimensionier ten solar thermi-
schen Anlage auf dem Dach
lassen sich jährlich 50 bis 65
% des Warmwasserbedarfs
abdecken. Im Sommer sorgt
sie meist sogar komplett für
Solar-Warmwasser. Solarthermieanlagen lassen sich
relativ einfach in vorhandene
Warmwassersysteme einbinden. Als Heizung reicht eine
Solaranlage allein zwar nicht
aus. Sie können eine Solarheizung aber gut mit anderen
Systemen wie Gas- oder ÖlBrennwertkesseln und unter
Umständen auch einer Holzpelletheizung kombinieren
– und so besonders effizient
und energiesparend für wohlige Wärme sorgen.
normaler weise aus, um ein
Haus komplett mit Heizenergie zu versorgen und aufs Jahr
gerechnet bis zu 80 % des
Strombedarfs zu decken.
können Sie so einen Großteil der von Ihnen benötigten
Energie regenerativ und damit
umweltfreundlich erzeugen.
Erst wenn die Temperatur im
Speicher unter ein bestimmtes
Niveau sinkt, springt der Gasoder Öl-Heizkessel ein.
Im Zuge einer Heizungsmodernisierung können Sie entweder eine neue Hybridheizung einbauen oder unter
Umständen auch Ihre bestehende Heizungsanlage entsprechend umbauen lassen. (VDZ/JU) W
Die Hybridheizung kombiniert die Vor teile verschiedener Energieträger und Heizsysteme miteinander – also
einen Gas- oder Öl-Brennwertkessel mit einer Solaranlage, einer Einzelfeuerstätte
oder einer Wärmepumpe und
speichert Wärme auf Vorrat.
Mit einer Hybridheizung senken Sie deshalb nicht nur Ihre
Energiekosten, sondern machen sich auch unabhängiger
bei Ihrer Wärmeversorgung.
Herzstück des Hybridsystems ist ein großer zentraler
Wärmespeicher. Hier speisen
ein Gas- oder Öl-Brennwertkessel und zusätzlich Solarkollek toren, Wärmepumpe oder
ein wasser führender Kaminofen überschüssige Wärme
ein. Der Speicher wird damit
zur Wärmequelle für Heizung
und Warmwasser. Insbesondere in den Übergangsmonaten im Frühjahr und Herbst
Info: Am Anfang sollte stets die
gründliche Inspek tion Ihrer bestehenden Heizungsanlage durch
einen Fachhandwerker stehen. In
kur zer Zeit deckt er mithilfe eines
standardisier ten HeizungsChecks
mögliche Schwachstellen auf. Er
berät Sie hinsichtlich einer Modernisierung bzw. eines Austauschs
der Heizungsanlage. Mehr unter
www.intelligent-heizen.info
Die Heizung ist beim Fachhandwerk in den richtigen Händen – egal, ob es um
eine Modernisierung oder die regelmäßige Wartung geht.
Mit Holzpellets ver wenden
Sie einen heimischen, nachwachsenden Rohstoff, der
nahezu CO2-neutral verbrennt.
Die Presslinge bestehen
aus Restholz wie Sägemehl,
Hobelspänen oder Waldrestholz. Dank Pressung besit zen
Pellets eine große Energiedichte und benötigen nur wenig Lagerraum, müssen jedoch
separat gelagert werden. Sie
können sie in angrenzenden
Kellerräumen, in Sack silos
oder Erdtanks lagern. Sie können einen Holzpelletkessel als
Zentralheizung nutzen. Seine
Wärme reicht, um ein ganzes
Gebäude mit Heizwärme und
Warmwasser zu versorgen.
Der Betrieb einer Holzpelletheizung erfolgt vollautomatisch und bietet den Komfort
klassischer Öl- oder Gasheizungen. Pellet-Zentralheizungen erreichen einen hohen
Wirkungsgrad von über 90
% und haben geringe Abgaswerte.
Blockheizkraftwerke (BHKW) sind besonders energieef fizient. Denn sie erzeugen
nicht nur Wärme, sondern
auch Strom. Das Prinzip dahinter ist die sogenannte KraftWärme-Kopplung KWK. Dabei
treibt ein Verbrennungsmotor einen Generator an und
produziert Strom. Die dabei
entstehende Abwärme heizt
das Haus über einen Puf ferspeicher. Blockheizkraftwerke
nut zen so bis zu 90 % der
eingesetzten Energie – unabhängig davon, ob diese mit
Erdgas, Öl oder Pellets erzeugt wird. Den Strom können
Sie entweder selbst im Haus
verbrauchen und sich damit
weitgehend unabhängig von
einem Energieversorger machen. Oder aber Sie speisen
ihn ins allgemeine Netz ein
und lassen ihn sich vergüten.
Bei Anlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser spricht man
von Mikro-BHKWs. Sie reichen
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FEBRUAR 2015
HAUS & MARKT
23
Foto: Danfoss
ENERGIE
Veraltete Thermostate gegen moderne elektronische Regler auszutauschen stellt eine kostengünstige Maßnahme zur Senkung
des Energieverbrauchs dar. Bis zu 23 Prozent sind laut einer Studie der Fachhochschule Aachen möglich.
HEIZUNGSREGELUNG
Auf die Feinheiten kommt es an
Erst die Feinabstimmung aller Komponenten eines Heizsystems gewährleistet einen
optimalen und wirtschaftlich effizienten Betrieb. Neben den ökonomischen Vorteilen sorgen
neue Steuerungsmodule und intelligente Sensoren für mehr Bedienungskomfort und
behagliche Temperaturen im ganzen Haus.
.
Die Regelung der
angeforderten Heizwärme
erfolgt zentral am Wärmeerzeuger für das gesamte Heizsystem und ergänzend an
jedem Heizkörper im Haus.
Für die zentrale Regelung der
Heizungsanlage sind heutzutage witterungsgeführte
Regelungen Standard. Sie
können für Ein- wie auch für
Mehrfamilienhäuser eingesetzt werden. Ein Sensor an
der Außenfassade misst die
Temperatur und nimmt andere Witterungseinflüsse wie
24
HAUS & MARKT
Feuchtigkeit und Wind auf.
Nach Auswertung der Daten
stellt die Steuerung die Vorlauftemperatur des Systems
ein und reguliert automatisch
die bereitzustellende Wärmemenge der Heizungsanlage.
Anstatt auf die äußeren
Einflüsse zu reagieren, sorgt
eine Innentemperaturregelung für gleichbleibende Wärme in allen Räumen. Meist
im Wohnzimmer installiert,
misst ein Innenraumfühler die
Raumtemperatur und passt
sie durch Änderung des Hei-
FEBRUAR 2015
zungsvorlaufs der gewünschten Voreinstellung an. Das
führt dazu, dass die Temperaturregelung im ganzen Haus
sich nach diesem Führungsraum richtet.
Die beschriebenen Regelungen des Heizungsvorlaufs,
ob witterungsgeführt oder
raumtemperaturabhängig,
sind Voraussetzung für die
Nachtabsenkung. Diese Funktion der Heizungsregelung
arbeitet zeitgesteuert und
senkt die Vorlauftemperatur
zur Nachtzeit ab. Automatisch
wird die Wärmemenge so gedrosselt und Energie sozusagen im Schlaf eingespart.
Möglich sind auch andere
zeitgesteuerte Heizungsprogramme wie Tages- und Wochenendprogramm.
Zu einer effizienten Heizungsregelung gehört auch
die Analyse der Bedürfnisse
der einzelnen Bewohner:
Meist ist der Wärmebedarf in
den Schlafräumen geringer als
in Wohn- und Kinderzimmern.
Bei selten genutzten Räumen
empfiehlt es sich sogar, die
Foto: Danfoss
Foto: Danfoss
Je nach persönlichem Geschmack gibt es verschiedene Arten
von Heizungsreglern.
Mit den richtigen Reglern lassen sich die Heizkosten im Zaum halten –
auch wenn der nächste Winter wieder härter wird.
Inspiriert durch die Formensprache moderner Einrichtungen, setzt der pinoxHeizungsthermostat besondere Akzente.
Foto: TA Heimeier
Foto: Oventrop
Ein Thermostataustausch steigert die Energieeffizienz.
Temperatur auf etwa 16 Grad
Celsius zu reduzieren.
Neben einer feinjustierten und den Bedürfnissen
der Hausbewohner entsprechenden zentralen Heizungsregelung muss jeder Heizkörper natürlich auch manuell
regulierbar sein. In jedem
Raum sollte die Temperatur
jederzeit geändert werden
können. Die Einzelraumregelung ist sogar in der Energieeinsparverordnung vorgeschrieben.
Eine individuelle und zeitgerechte Regelung der Temperatur direkt an den Heizkörpern in den einzelnen Räumen
kann über Raumthermostate
erfolgen. Diese Temperaturregler halten eine feste oder
eine voreingestellte Temperatur konstant ein. Elektrische Stellantriebe an den
Heizkörperventilen sorgen
für Regelgenauigkeit. Thermostatische Ventile ermöglichen eine örtliche Heizkörperregelung. Über eine digitale
Anzeige können auch Uhrzeit-
und wochentagsabhängige
Programme manuell reguliert
werden. Thermostatventile
bewirken, dass die einzelnen
Heizkörper nur jeweils so viel
Wärme abgeben, wie aktuell
angefordert wird.
Drahtlose Heizungsregelungen ermöglichen eine
komfortable Steuerung der
Heizkörper auf Knopfdruck
mit einer funkgesteuerten
Fernbedienung. Zusammen
mit intelligenter Businstallationstechnik kann die Heizungsregelung in die Steuerung
der komplexen Haustechnik
integriert werden. Auf diese
Weise kann ein Fenstersensor zwei Aufgaben gleichzeitig
erfüllen: den Einbruchschutz
erhöhen und die Heiztemperatur im Raum drosseln, um Energieverlusten vorzubeugen.
FEBRUAR 2015
(WWW.BAUEMOTION.DE) W
HAUS & MARKT
25
Foto: Bernd Kasper / pixelio.de
EXTRA
Wie kristallisiert: Sobald es draußen kälter wird, müssen Pflanzen und Garten geschützt werden.
Ein bißchen Raureif ist allerdings noch nicht besonders schädlich.
GARTENPFLEGE
Gut behütet: Wie Pflanzen
den Winter überleben
Auch wenn der Winter in diesem Jahr noch nicht für viel Frost und Schnee gesorgt hat, so
frieren Pflanzen dennoch. Auch verstärkter Regen wirkt sich auf den heimischen Garten aus.
Und oft genug, so haben es uns die vergangenen Jahre gelehrt, kommt die große Kältewelle
erst im Februar. Gartenbesitzer, die meinen, sie könnten beruhigt die Füße vor dem Kamin
hochlegen, seien gewarnt. Auch im Winter gibt es im Garten einiges zu tun.
Schneelast entfernen:
Vor allem dann, wenn es doch
geschneit hat, muss der Gartenbesitzer aktiv werden.
Schnell verwandelt sich das
weiße Pulver in ein schweres
Gewicht, das zarte Äste erdrückt. Bäume und Sträucher
sollten daher von der Schneelast befreit werden. Dazu eignet sich ein Besen, mit dem
man vorsichtig an den Ästen
und Zweigen schüttelt. Stabile
Bäume, die schon viele Jah-
26
HAUS & MARKT
re alt sind müssen nicht vom
Schnee befreit werden, immergrüne Bäume, wie Tannen
oder Fichten dagegen schon.
Flüssigkeit zuführen
Wenn es nur wenig regnet,
sollten frostfreie Tage genutzt
werden, um immergrüne Gewächse leicht zu gießen. Vor
allem diejenigen, die im Kübel
draußen überwintern. Viele
Pflanzen, die bei der Durchsicht im Frühjahr aussehen,
FEBRUAR 2015
als seien sie erfroren, sind
in Wahrheit über den Winter ausgetrocknet und darum
eingegangen. Kübelpflanzen,
die nicht draußen überwintern
können, sollten rechtzeitig
reingeholt werden. Am besten
lagern sie an einem dunklen
und nicht zu warmen Platz im
Keller oder Hausflur.
Mit Laub zudecken
Auch wenn sich im Dezember noch Laub ansammelt und
es noch nicht geschneit hat,
sollte man dies vom Rasen
entfernen. Es kann einfach
zusammengesucht und auf
die Beete als Frostschutz für
die Pflanzen gelegt werden.
Alternativ kann man das Laub
auch anhäufen, es dient dann
als Unterschlupf für Tiere.
Bäume fällen
Januar und Februar bieten sich
zum Fällen von unliebsamen
Bäumen an. Ohne die Last
Foto: M. Großmann / pixelio.de
Foto: Karl-Michael Soemer / pixelio.de
Mit Schnee bedeckt: Ein winterlicher Garten kann bezaubernd aussehen, bedarf
aber ebenfalls ein bißchen Pflege.
der Blätter sind sie wesentlich einfacher zu roden. Auch
einzelne Äste können einfacher in den Blick genommen
und abgesägt werden. Das
fallende Holz kann im Winter
zudem weniger Pflanzen zerstören, als im Frühjahr.
Farbtupfer pflanzen
Wenn es draußen trist und
grau ist, helfen Pflanzen, die
auch im Winter für Farbtupfer
sorgen: Christrose, Winterjasmin, Lenzrose, Zaubernuss
und Schneeball blühen in der
kalten Jahreszeit. Gepaart mit
einigen Rest-Gräsern und verblühten Pflanzen setzen sie
schöne Akzente.
Pflanzen vorziehen
Noch ist es zu kalt für Jungpflanzen, um draußen wachsen zu können, aber um sich
einen zeitlichen Vorteil zu verschaffen, kann man im Winter
mit dem Vorziehen bestimmter Pflanzen, schon im Haus
oder in einem warmen Gartenhaus beginnen. Gemüse,
Zier- und Nutzpflanzen lassen
sich aus Samen aufziehen,
aber bitte in nährstoffarmer
Erde.
Dekorationen basteln
Auch zum Basteln ist der Winter gut geeignet, zum Beispiel
mit gekauften oder selbst getrockneten Blumen, die sich
gut zu einem Kranz binden
lassen.
Foto: Petra Schmidt / pixelio.de
Vorsichtiger Rückschnitt
Ein reiner Rückschnitt ist erst
im milderen Winter ratsam,
also an frostfreien Tagen oder
solchen mit ganz geringen
Minustemperaturen. Sind erst
einmal offene Schnittflächen
vorhanden, könnte stärkerer
Frost diese Stellen zum Platzen bringen, da sich genau
dort Eis bilden würde. Auf je-
den Fall sollte der Rückschnitt
vor dem ersten Austrieb stattfinden. Mit Winterblumen wie der Lenzrose, der Christrose oder dem Winterjasmin
lassen sich auch in der kalten Jahreszeit Akzente im Garten setzen.
Gartengeräte aufmöbeln
Wer im Herbst seine Gartengeräte noch nicht auf Vordermann gebracht hat, kann den
Winter dazu nutzen und ist im
Frühjahr direkt startklar. Die
Geräte sollten gründlich gereinigt und wo nötig geölt oder
gefettet werden. Roststellen
müssen ausgebessert, abgeblätterte Farbe überstrichen
werden.
Wasserrohre schützen
Nicht nur Bäume, Blumen
und Gehölze müssen vor der
klirrenden Kälte geschützt
werden. Mindestens ebenso
wichtig ist es, sämtliche Wasserleitungen, die nach draußen führen, abzudrehen. Bei
starkem Frost könnte sonst
die Leitung platzen. Auch aus
Regentonnen und gegebenenfalls Springbrunnen muss unbedingt das Wasser abgelassen werden, um Frostschäden
zu vermeiden.
Pläne schmieden
Der Winter ist übrigens auch
bestens geeignet, um sich Gedanken darüber zu machen,
wie man die kommende Gartensaison nutzt: Neue Ideen
auf dem Papier zeichnen, eine
To-Do-Liste anlegen und auflisten, welche Pflanzen man in
Zukunft in seinen Garten setzen möchte.
(SCHARLIBBE) W
Der Winter eignet sich gut zum Bäume fällen. Das fallende Holz kann wenig andere Pflanzen zerstören.
FEBRUAR 2015
HAUS & MARKT
27
EXTRA
Die Mietpreisbremse kommt 2015.
GESETZE
Stichtage im Jahr 2015: Worauf
Vermieter achten müssen
Energiesiegel, Maklergebühren und Mietverträge – 2015 gibt es etliche neue Gesetze und
Reformen, die Immobilienbesitzer kennen sollten. Vor allem die Rechte von Mietern werden
gestärkt. Besitzer, die ihr Haus oder ihre Wohnung nicht selbst nutzen, sollten darauf
vorbereitet sein. Aber auch im alltäglichen Wohnraum ändern sich einige Kleinigkeiten.
Maklergebühren
Für Wohnungsmakler dürfte
2015 kein gutes Jahr werden.
Bis spätestens Mitte des Jah-
28
HAUS & MARKT
res soll der Gesetzentwurf der
Bundesregierung zur Stärkung
des Bestellerprinzips bei der
Wohnungsvermittlung umge-
FEBRUAR 2015
setzt werden. Bisher mussten
oft Mieter die 2,38 Monatsmieten Courtage an den Wohnungsvermittler bezahlen,
auch wenn dieser vom Besitzer der Immobilie beauftragt
wurde. Das funktioniert künftig nicht mehr. Kleiner Trost
Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de
Foto: Tim Reckmann / pixelio.de
Der Immobilienmakler muss ab Mitte des Jahres voraussichtlich vom Vermieter bezahlt werden, beziehungsweise von
demjenigen, der ihn beauftragt.
Sie soll Mieter vor zu hohen Mieten schützen.
für die Vermieter: Sie können
die Maklergebühr steuerlich
absetzen.
Mietpreisbremse
In besonders nachgefragten
Wohngebieten soll die Mietpreisbremse den Anstieg der
Mieten verlangsamen. Das
entsprechende Gesetz dürfte
ebenfalls in der Jahresmitte
kommen. Mieten bei Neuverträgen dürfen dann – mit
Ausnahme von Neubauten
und größeren Sanierungen –
höchstens zehn Prozent über
den ortsüblichen Vergleichsmieten liegen. Die betroffenen
Gebiete mit angespannten
Wohnungsmärkten, für die die
Mietpreisbremse gelten soll,
werden durch die Länder für
fünf Jahre festgelegt.
Mülltrennung
Seit dem 1. Januar gilt eine bundesweite Pflicht zum
getrennten Sammeln von
Bioabfällen. Laut Bundesumweltministerium haben 340
der etwa 400 Stadt- und
Landkreise schon eine Biotonne eingeführt, aber mehrere
Millionen Bürger haben noch
keine Tonne oder anderweitige Optionen, um getrennt
gesammelte Bioabfälle zu
entsorgen, wie zum Beispiel
einen Komposthaufen. Zuständig sind die kommunalen
Entsorger – die Länder müssen
die Einhaltung des Gesetzes
überwachen. Organische Biound Gartenabfälle können in
der Stadt Bielefeld auf dem
Wohngrundstück kompostiert
oder über die grüne Biotonne
und Saison-Biotonne entsorgt
werden. Beide Behältnisse
können unter Tel. (0521) 513434 vom Grundstückseigentümer beantragt werden.
EU-Energielabel
Seit 1. Januar 2015 ist das EUEnergielabel auch im OnlineHandel Pflicht. Bisher musste
FEBRUAR 2015
HAUS & MARKT
29
Foto: piu700 / pixelio.de
EXTRA
der Verbraucher lediglich die
Basisinformationen erhalten,
die auf dem Label angegeben sind. Wichtige Entscheidungskriterien, wie die
Farbskala oder Angaben zur
besten Energieeffizienzklasse der Produktgruppe, fehlten. Diese müssen jetzt auf
Kühlschränken, Waschmaschinen, Wäschetrocknern,
Geschirrspülern, Fernsehern,
Staubsaugern und Lampen
abgebildet sein. Neu ist das
EU-Energielabel für Dunstabzugshauben in Küchen. Die
Effizienzklassen reichen von
A (niedriger Verbrauch) bis G
(hoher Verbrauch). Ab Februar
dürfen Dunstabzugshauben
der Klasse G nicht mehr verkauft werden. Für Backöfen
gelten ab Januar neue Energieeffizienzklassen von A+++
EExpertentipp
bis D. Ab 20. Februar dürfen
neue Backöfen der Klasse
D und die schlechtesten der
Klasse C nicht mehr verkauft
werden. Zudem müssen neue
Kaffeemaschinen ab Januar
über eine Abschaltautomatik
verfügen.
Heizungen
Gas- und Ölheizungen, die
älter als 30 Jahre sind, müssen dieses Jahr ausgetauscht
werden. Heizkessel, die vor
dem 1. Januar 1985 eingebaut
oder aufgestellt worden sind,
dürfen ab 2015 nicht mehr
betrieben werden. Bisher galt
die Pflicht zum Umrüsten nur
für vor 1978 eingebaute Heizkessel. Ausnahmen: Immobilienbesitzer, die das Haus oder
die Wohnung bereits zum 1.
Februar 2002 selbst bewohnt
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von Steffen Schanz, kaufmännischer Geschäftsleiter
der Schanz Rollladensysteme GmbH
Wird zur Pflicht: Die Biotonne.
Lebensmittel dürfen entgültig nicht mehr im Restmüll entsorgt werden.
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HAUS & MARKT
FEBRUAR 2015
In der modernen Architektur werden immer häufiger
auch ungewöhnliche Fensterformen realisiert. Gibt es
dazu überhaupt passende Rollläden?
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entwickelt, mit welchen wir alle Besonderheiten der
modernen Architektur beschatten können. So fertigen
und montieren wir spitze, schräge, runde sowie gerade Rollläden für Fenster und Wintergärten nach Maß.
All unsere Rollladentypen sind aus stranggepresstem
Aluminium hergestellt, das viele Vorteile bietet: Es ist
langlebig, witterungsbeständig sowie einbruchshemmend und besitzt einen sehr guten Hagel- und UVSchutz. Außerdem wird beim Wintergarten-Rollladen
kein Windwächter benötigt – wie es bei einer Markise der Fall ist. Eine weitere Besonderheit ist, dass der
Rollladenkasten unten sitzt und dadurch wirklich alle
Formen von Fenstern beschattet werden können. Dazu
stellen wir den kleinsten Rollladenkasten seiner Art
her, so dass dieser die Architektur des Hauses positiv
beeinflusst und nicht im Vordergrund herausragt.
Foto: Fersing / pixelio.de
haben, müssen die Heizkessel
nicht nachrüsten. Grundsätzlich ausgenommen sind von
der Austauschpflicht auch so
genannte Brennwertkessel
und Niedertemperatur-Heizkessel, die einen höheren Wirkungsgrad haben.
Dämmung von Rohrleitungen
Eigentümer müssen bereits
seit 2007 dafür sorgen, dass
zugängliche Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen, die
sich in unbeheizten Räumen
wie dem Keller befinden, zur
Begrenzung der Wärmeabgabe gedämmt sind. Je größer
der Durchmesser, desto dicker muss die Dämmung sein.
Wer bisher dieser Pflicht nicht
nachgekommen ist, sollte
handeln, da neuerdings hohe
Bußgelder drohen.
Meldegesetz
Seit dem 1. Januar gilt ein
neues Meldegesetz, das aber
erst ab dem 1. November vollständig umgesetzt wird.
Heizungen, die Älter als 30 Jahre sind, müssen in diesem Jahr entsorgt werden.
Entscheidende Neuerung für
Vermieter ist, dass sie künftig
ihren Mietern beim Ein- und
Auszug eine Bescheinigung
ausstellen müssen. Wer das
nicht schnell genug erledigt,
muss ein Bußgeld zahlen.
(SCHARLIBBE) W
EXPERTENTIPP von Steuerberater Bernd Seidner,
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Steuerberatersozietät Seidner & Klemcke, Bielefeld
Auch die Straßenreinigung mindert Ihre Steuer
Bei den so genannten haushaltsnahen Dienstleistungen sträubte sich die Finanzverwaltung
bisher, die Aufwendungen anzuerkennen, die über die Grundstücksgrenze hinausgingen. Nach
den Entscheidungen des Bundesfinanzhofs hat mittlerweile die Finanzverwaltung eingelenkt. Danach können Mieter und Eigentümer die Aufwendungen für den Winterdienst und die
Straßenreinigung geltend machen, auch wenn sie vor ihrem Grundstück erfolgt sind.
Auch Aufwendungen für den nachträglichen Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung
sind begünstigt.
Für Reinigungsdienste wären sogar Aufwendungen bis zu jährlich EUR 20.000,00 und für Handwerkerleistungen bis zu jährlich EUR 6.000,00 mit einer Steuerkürzung von 20 % begünstigt.
Zu den begünstigten Aufwendungen zählen Lohn-, Fahrt- und Maschinenkosten, nicht jedoch
Materialkosten.
Beispiel: Reinigungsdienst über EUR 1.000,- ergibt eine Steuerkürzung von EUR 200,00 zzgl. Nebenleistungen wie Kirchensteuer
und Solidaritätszuschlag.
Soweit Sie noch keinen bestandskräftigen Steuerbescheid für Altjahre besitzen, können Sie diese Aufwendungen auch noch
nachträglich berücksichtigen.
Beachten Sie jedoch bitte, dass Sie bei der Bezahlung Ihrer Rechnung keine Barzahlung vornehmen dürfen.
Info: Seidner & Klemcke Steuerberatersozietät
Höfeweg 68 • 33619 Bielefeld
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FEBRUAR 2015
HAUS & MARKT
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Wieder gelungene Messe
Die beliebte Kombinations-Veranstaltung HAUS, GARTEN, TOURISTIK und HOCHZEIT im Messezentrum
Bad Salzuflen wurde wieder sehr gut besucht. Mit weit über 30.000 Besuchern wurde dem Veranstalter
aufgezeigt, dass das Konzept sehr gut ankommt. Die Aussteller aus dem Bereich „HAUS“ als auch aus
den anderen Themenbereichen trugen zum Erfolg dieser Veranstaltung bei.
.
Der Klassiker „Badausstellung“ zeigte wieder viele
kompakte Bäder auf 1.000 qm
Sonderschaufläche, was viele
Besucher in intensive Gespräche
mit den Handwerksmeistern der
Sanitärbranche brachte.
Wir freuen uns gemeinsam mit
den Ausstellern auf ein Wiedersehen in 2016, wo wir vom 15.-17.
Januar die neuesten Trends und
Techniken für die 4 Wände erleben wollen.
Ob man sich nun z. B. über
Türen oder Treppen informieren wollte, für jeden war etwas
dabei. Die Liebhaber asiatischer
Gärten kamen durch die gelungene Präsentation ebenfalls auf
ihre Kosten und konnten so manche Idee mit nach Hause nehmen.
Auch die Stadtwerke mit ihrem
Stand zum Thema „Klimaschutz
– Gemeinsam für OWL“ konnten
sich über regen Zulauf freuen.
Das Vortragsprogramm zu den
Themen „Ökologisches Sanieren“
und wie bekommt man „Fördergelder der KFW-Bank“ wurde
sehr gut besucht und man sieht
darin, dass es noch viel Potential
für die Handwerksbetriebe der
Region gibt.
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