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Architektur und Film - Megacities China

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Architektur
und Film
4. – 25. Februar 2015
D
Mi., 4. Februar 2015, 20:00 Uhr
Bird’s nest – herzog und
de meuron in chinA
CH 2008, 87’, Dokumentarfilm, DF, regie: Christoph Schaub, Michael Schindhelm
Die Olympischen Spiele in China sind Geschichte. Was bleibt,
sind erinnerungen an das Hauptstadion „Vogelnest“, dem
heimlichen Star der Spiele. Wie die chinesische regierung
die anstrengende bautätigkeit der architekten prägte und
ein Monument für ein Millionenpublikum in auftrag gab, zeigt
Bird’s Nest, er bietet „…nicht nur spannende architektonische
einblicke, sondern auch ein bild der chinesischen befindlichkeit in Zeiten des rasanten Wandels.“ (Neue Zürcher Zeitung)
Mi., 11. Februar 2015, 20:00 Uhr
i love Beijing (xiAri nuAnyAngyAng)
CHN 2000, 99’, Spielfilm, Omdtu, regie: Ning Ying
Mit Yu Lei, Zu baitao, Tao Hong, Wang Jing
es ist ein Taxifahrer, den die regisseurin Ning Ying zum
Protagonisten macht, um uns durch das anonyme Gewimmel
der boomtown beijing zu leiten und unseren blick zu schärfen:
Für beijings außenansichten, die einen ungeheuren umbruch
dokumentieren, wie für die Innenansicht einer Gesellschaft,
die auf dem rücksitz des Taxis alle Hemmungen fallen lässt.
(Heike Kühn)
Mi., 18. Februar 2015, 20:00 Uhr
the house in the PArk
CH 2010, 86’, Dokumentarfilm, DF, regie: Hercli bundi
Mit ai Weiwei, Yu Qiurong, Jiang Zexiao
2002 erhielt der heute in ungnade gefallene Künstler ai Weiwei
die Federführung für ein Megaprojekt: 17 internationale
architekten sollen 17 Pavillons am rande der Großstadt Jinhua
bauen, der Geburtsstadt seines Vaters. ein Prestigeprojekt,
das Investoren locken soll. Der Film schildert die unglaublichen,
skurrilen Vorgänge um den bau des „Kulturparks“, die bürokratie, das elend der arbeiter.
Mi., 25. Februar 2015, 20:00 Uhr
FAllen Angels
HK 1995, 90’, Spielfilm, DF, regie: Wong Kar-wai
Mit Leon Lai, Takeshi Kaneshiro, Michelle reis
FalleN aNgels erzählt zunächst die Geschichte eines Killers, der
seinem tristen Tagewerk in diesem düster brodelnden Hexenkessel nachgeht. Vor allem aber entsteht ein bild des modernen Hongkong, hier als dunkle Großstadt, die von glitzernden
Neonlichtern und der omnipräsenten einsamkeit bevölkert ist.
Hongkong wirkt hier nicht wie eine sterile Kulisse, sondern wie
eine lebende, pulsierende Stadt, ein Hauptdarsteller des Films.
Alle Filme mit Einführung ∙ Eintritt: 6 Euro (Einheitspreis)
Kartenreservierungen unter angabe der gewünschten Vorstellung und Personenzahl telefonisch beim Filmmuseum unter 0211/8992232 (Di-So 11-17 uhr).
Vorbestellte Karten bitte bis 15 Min. vor Filmbeginn abholen.
MEgACitiEs ChinA –
KAMpF UM UrbAnE
LEbEnsrÄUME
als Megastadt werden Metropolen bezeichnet, die zehn
Millionen oder mehr einwohner haben. Nahezu die Hälfte der
30 größten Städte der Welt liegt in asien. rasant wachsende
Megastädte treiben die wirtschaftliche entwicklung des
Landes voran, sind aber auch Orte sozialer Konflikte.
Die Folgen des weitgehend unkontrollierten Wachstums
dieser Städte sind Wohnraummangel, umweltzerstörung,
Verkehrsprobleme und die unterversorgung mit Lebensmitteln. und je gigantischer die Stadt, umso beengter der
Lebensraum des einzelnen.
Die siebzehnte ausgabe der reihe architektur und Film, die
das Filmmuseum in Zusammenarbeit mit der architektenkammer NrW präsentiert, setzt den Fokus auf chinesische
Megastädte. Die Filme erzählen dokumentarisch und fiktional
von Faszination und elend der Großstädte.
Bird’s Nest – Herzog uNd de MeuroN iN CHiNa (2008, regie:
Christoph Schaub, Michael Schindhelm) zeigt bauen
zwischen zwei Kulturen, zwei architektonischen Traditionen,
zwei politischen Systemen. Der Dokumentarfilm von
Christoph Schaub und Michael Schindhelm verfolgt
verschiedene Projekte der basler Star-architekten Jacques
Herzog und Pierre de Meuron in China von der entstehung
bis zur umsetzung: Das Stadion für die Olympischen Spiele
1-3:
4+5:
6-8:
9+10:
bird’s Nest
Fallen angels
I love beijing
The House in the Park
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PrOGraMM uNTer
www.dUEssELdorF.dE/KULtUr/FiLMMUsEUM
2008 in Peking (Vogelnest) und ein ganzer Stadtteil in Jinhua. Im
einen Fall entwerfen sie für den internationalen auftritt Chinas, im
anderen für die ganz alltäglichen bedürfnisse der bevölkerung.
Die architekten entwickeln ihre Lösungen nicht im elfenbeinturm,
sondern in den begegnungen und reibungen vor Ort.
In der Tragikomödie i love BeijiNg (2002, regie: Ning Ying) fährt
der Taxifahrer Dezi, getrieben vom Geldverdienen, Tag und
Nacht durch die riesige Metropole. er lauscht seinen Fahrgästen,
flirtet und beginnt affären. Die Stadt spielt eine wichtige rolle:
beijing, als gefräßiger Moloch mit unzähligen baustellen und
Scheinwerfern, die das nächtliche Dunkel blenden, damit weiter
betoniert werden kann. Ganze Stadtviertel werden geschleift, die
bewohner wuseln ziellos umher. bilder von armut und Verwirrung,
die sich zwangsläufig einstellt, wenn sich das Gewohnte täglich
verändert. ein Film über die ratlosigkeit derjenigen, denen es
schwer fällt, sich an den schnellen Wandel Chinas zu gewöhnen.
tHe House iN tHe Park (2010, regie: Hercli bundi) erzählt von einem
einzigartigen Projekt: architekten aus europa, uSa und China
sollen in der Stadt Jinhua nach einem Masterplan des Künstlers ai
Weiwei einen Park bauen, der das Zentrum eines neuen Stadtteils
bildet. Wo grüne Felder stehen, werden bald Investoren erwartet,
neue bewohner und reformen. Doch die arbeit zieht sich über
Jahre hin. Die euphorie der anfänge prallt auf eine realität,
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Alle Filme mit Einführung. Im Anschluss an die Vorführungen
lädt die Architektenkammer jeweils zu einem „Get together“
im Foyer, bei dem sich Gelegenheit zum Austausch über das
Programm bietet.
U
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Filmmuseum
BLACK BOX
H
P
Adresse
Kontakt
geöffnet
Museum
Eintritt
Museum
black box
ÖpnV
parken
H
Schulstraße 4 · 40213 Düsseldorf
Telefon 0211.89-92232
e-Mail filmmuseum@duesseldorf.de
Internet www.duesseldorf.de/kultur/filmmuseum
Di, Do–So: 11–17 uhr, Mi: 11–21 uhr
geschlossen Montags und an folgenden Feiertagen:
1.5., 24.12., 25.12., 31.12, 1.1.,
andere Feiertage: geöffnet wie sonntags
pro Person: 5,– eur (erm. 2,50 eur)
Schulklassen und Jugendliche unter 18 J. freier eintritt
pro Person: 6,– eur (nur Filmreihe architektur und Film)
bus/bahn 703, 706, 712, 713, 715
nächste Haltestelle: benrather Straße
U-bahn u74, u75, u76, u77, u78, u79
nächste Haltestelle: Heinrich-Heine-allee
nächste Möglichkeit: Parkhaus altstadt (Zufahrt nur
über rheinufertunnel) oder Parkhaus Carlsplatz
Kooperative organisation
Dr. Markus Wirtz
Jessica Franke
texte, Kuration
und Einführungen
Matthias Knop
ramona Stuckmann
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