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Detailprogramm ZSP Frühjahrstrimester 2015

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ZENTRUM FÜR STUDIUM GENERALE UND
PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG (ZSP)
PROGRAMM
FRÜHJAHRSTRIMESTER 2015
STUDIUM GENERALE
Chor
Kreativkurs
Anke Rentz, Musikpädagogin
Termine: ab 5. Januar 2015 regelmäßig montags 18.30 – 20.00 Uhr
Raum: U.06 Studentenlounge
Der Chor der Bucerius Law School widmet sich musikalischen Werken der verschiedensten Stilrichtungen –
mal klassisch a cappella, mal poppig oder jazzig mit Klavierbegleitung. Eine nette Schar von
Sangesfreudigen trifft sich regelmäßig jeden Montagabend während des laufenden Trimesters. Neue
Choristen sind ausdrücklich willkommen. Voraussetzung für die Teilnahme am Chor sind Spaß am Singen
und die Bereitschaft zu regelmäßiger Teilnahme. Die erste Chorprobe versteht sich als Schnuppertermin.
Leistungsnachweis: Konzertauftritt
Leistungspunkte: 2 (bei Teilnahme über die Dauer von drei Trimestern)
Kunst & Kultur
Angebot für: alle Trimester
STUDIUM GENERALE
Bigband
Kreativkurs
Edgar Herzog, Saxophonist
Termine: ab 5. Januar 2015 regelmäßig montags 20.00 – 22.00 Uhr
Raum: U.06 Studentenlounge
Die Bigband der Bucerius Law School trifft sich regelmäßig jeden Montagabend während des laufenden
Trimesters. Ziel ist es, sich mit anderen Musikern auszutauschen, zu musikalischen Projekten
zusammenzufinden und dabei Beratung und Unterstützung zu erhalten. Jazz begeisterte Musiker – sowohl
Instrumentalisten als auch Sänger – sind ausdrücklich willkommen.
Leistungsnachweis: Konzertauftritt
Leistungspunkte: 2 (bei Teilnahme über die Dauer von drei Trimestern)
Kunst & Kultur
Angebot für: alle Trimester
STUDIUM GENERALE
Orchester
Kreativkurs
Dirk Erdelkamp, Dirigent
Termine: ab 6. Januar 2015 regelmäßig dienstags 19.00 – 21.00 Uhr
Raum: U.06 Studentenlounge
In diesem Trimester wird sich das Law-School-Orchester unter neuer Leitung dem Genre der Salonmusik
widmen. Neue Mitglieder, die neben der Beherrschung eines Orchesterinstruments und der Freude am
gemeinsamen Musizieren die damit einhergehende Bereitschaft zu regelmäßiger Probenteilnahme und vorbereitung mitbringen, sind herzlich willkommen! Auch Mitarbeiter und Professoren sind ausdrücklich
eingeladen.
Leistungsnachweis: Konzertauftritt
Leistungspunkte: 2 (bei Teilnahme über die Dauer von drei Trimestern)
Kunst & Kultur
Angebot für: alle Trimester
STUDIUM GENERALE
René Descartes, Von der Methode des richtigen Vernunftgebrauchs und der
wissenschaftlichen Forschung (Discours de la méthode)
Schwerpunktreihe: Lektürekurs
Dr. Sven Murmann, Verleger
Termine: 7., 14., 21. Januar sowie 4., 11. und 25. Februar 2015, jeweils 14.00 – 16.00 Uhr
Raum: 1.11
Die 1637 erschienene, autobiographisch geprägte Publikation des französischen Philosophen,
Mathematikers und Naturwissenschaftlers darf als eine der zentralen Programmschriften des neuzeitlichen
Rationalismus gelten. Wie kein anderer hat Descartes mit seinem Discours das wissenschaftliche Weltbild
der Moderne geprägt.
Wir wollen diesen kurzen, aus sechs Teilen bestehenden Text in Form eines klassischen Lektüreseminars
gemeinsam lesen und diskutieren.
Folgende Ausgabe wird gelesen: René Descartes Discours de la Méthode, Französisch-deutsch. Übersetzt
und herausgegeben von Christian Wohlers, Meiner Verlag (Hamburg), 2011.
Leistungsnachweis: Hausarbeit
Leistungspunkte: 2
Philosophie
Angebot für: alle Trimester
Teilnehmerzahl: max. 30
STUDIUM GENERALE
Was heißt Lesen?
Schwerpunktreihe: Seminar
Prof. Dr. Marianne Schuller, emeritierte Professorin für Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg
Termine: 7., 14., 21., 28. Januar sowie 4. und 11. Februar 2015, jeweils 16.30 – 18.30 Uhr
Raum: 1.15
Im rätselhaften Akt des Lesens entdeckt sich das, was als selbstverständliche Voraussetzung von
literaturwissenschaftlicher Arbeit gehandelt wird, als Frage und Problem: die Möglichkeit des Verstehens
selbst. Texte lesen und verstehen – hierfür braucht es nicht nur die Aufmerksamkeit für das, was angeblich
gesagt wird, sondern auch für die Art und Weise, wie ein Text etwas sagt. Der Blick zwischen die Zeilen
bricht zugleich die Geschlossenheit eines Textes auf und macht Verweisungsdynamiken sichtbar, die dem
Leser neue, ungeahnte Erfahrungs- und Denkwelten eröffnen.
Ziel dieses Seminars ist es, sich über methodische und theoretische Fragen der Kulturpraxis des Lesens zu
verständigen. Dabei stehen so genannte „kleine Texte“ im Zentrum, die es aber „in sich“ haben und in
vielen Schattierungen die Frage des Lesens behandeln: u.a. Franz Kafkas „Ausflug ins Gebirge“ und Walter
Benjamins literarischen Miniaturen aus der Sammlung „Berliner Kindheit um Neunzehnhundert“.
Leistungsnachweis: Hausarbeit
Leistungspunkte: 2
Kunst & Kultur
Angebot für: alle Trimester
Teilnehmerzahl: max. 25
STUDIUM GENERALE
Mathematik – was sie ist und was sie kann
Schwerpunktreihe: Vorlesung
Prof. Dr. Dr. h. c. Albrecht Beutelspacher, Professor für Diskrete Mathematik und Geometrie, JustusLiebig-Universität Gießen, Gründer und Direktor des Mathematikum, Gießen
Termine: 7., 14., 28. Januar und 11. Februar, jeweils von 14.00 – 16.00 Uhr, sowie 14. und 28. Januar 2015,
jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr
Raum: 2.28 Heinz Nixdorf-Hörsaal
Ganz grundsätzlich beschäftigt sich die Vorlesungsreihe mit einer der ältesten Wissenschaften: Was ist
Mathematik? Was ist das Wesen, was sind die Besonderheiten dieser Disziplin? Welche Probleme kann die
Mathematik lösen, wo stößt sie an ihre Grenzen und wo kommen wir im täglichen Leben mit ihr in
Berührung? Bei diesem Streifzug durch die Welt der Mathematik werden die Grundlagen und
Anwendungspotentiale dieser Disziplin beleuchtet, unter anderem aber auch die Felder Logik und Statistik
betrachtet. Dabei soll auch die Herangehensweise der Mathematik erschlossen und in kleinen
Übungsphasen erprobt werden.
1)
2)
3)
4)
5)
6)
Was ist Mathematik? – Zwischen Gedankenkonstrukt und Anwendungswissenschaft
Zahlen – Wozu braucht man so viele Zahlen?
Geometrie – Ein Modell für Wissenschaft
Analysis – Der Kampf um das unendlich Kleine
Moderne angewandte Mathematik – Mathematik ist überall
Open end – Probleme für Menschen und Computer
Leistungsnachweis: Hausarbeit
Leistungspunkte: 2
Natur & Technik
Angebot für: alle Trimester
Teilnehmerzahl: max. 40
STUDIUM GENERALE
Erinnern – an wen und was?
Geschichtspolitik und Erinnerungskulturen im Stadtraum Hamburgs
Schwerpunktreihe: Seminar
Dr. Sylvia Necker, Kuratorin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Dokumentation Obersalzberg, Institut
für Zeitgeschichte München-Berlin
Termine: 7. und 14. Januar 2015 jeweils von 14.00 – 16.00 Uhr, sowie 11. und 18. Februar 2015 jeweils 14.00
– 18.00 Uhr
Raum: 1.15
An wen oder was wird im Hamburger Stadtraum erinnert und welche Funktion hat diese sichtbare
Erinnerung? Dies sind die beiden Leitfragen, denen sich das Seminar zu Geschichtspolitik und
Erinnerungskulturen in Hamburg widmet. Als Grundlage werden zunächst zentrale theoretische Zugänge
der Geschichtswissenschaft und benachbarter Disziplinen zu Gedächtnis und Erinnerung diskutiert.
Anschließend werden bei Exkursionen in den städtischen Raum die in Denkmälern manifestierten
Erinnerungskulturen vor Ort analysiert und reflektiert. Dabei werden ganz unterschiedliche Zeitschichten in
den Blick genommen: vom Bismarck-Denkmal an der Elbe oder dem Denkmal für Wilhelm I., die an das
Kaiserreich erinnern, über Denkmäler, die sich mit der Geschichte und den Opfern des Nationalsozialismus
befassen, bis hin zu Denkmälern, die an die Kulturgeschichte Hamburgs erinnern sollen.
1) Theorie der Erinnerungskulturen: Teil 1
2) Theorie der Erinnerungskulturen: Teil 2
3) & 4) Erinnerungskulturen in der Praxis – Das Beispiel Hamburg: Teil 1
5) & 6) Erinnerungskulturen in der Praxis – Das Beispiel Hamburg: Teil 2
Leistungsnachweis: Referat und Essay
Leistungspunkte: 2
Geschichte, Politik und Gesellschaft
Angebot für: alle Trimester
Teilnehmerzahl: max. 30
STUDIUM GENERALE
Hamburger Bürgerschaftswahlen 2015:
ein Streitgespräch auf Initiative der politischen Hochschulgruppen
Podiumsdiskussion
Andreas Dressel, Vorsitzender der SPD-Fraktion der Hamburgischen Bürgerschaft
Katharina Fegebank, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen
Jörg Hamann, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion
Zaklin Nastic, stellvertretende Fraktionsvorsitzende DIE.LINKEN in der Bezirksversammlung Eimsbüttel
Katja Suding, Vorsitzende der FDP-Fraktion der Hamburgischen Bürgerschaft
Oliver Hollenstein, Redakteur ZEIT:Hamburg (Moderation)
Termine: Mittwoch, 7. Januar 2015, 19.00 Uhr
Raum: Auditorium
Anlässlich der Bürgerschaftswahl im Februar 2015 laden die politischen Hochschulgruppen der Bucerius
Law School jeweils einen Kandidaten ein, die Positionen seiner Partei im Rahmen einer Podiumsdiskussion
zu erläutern. Zwei Themen sollen dabei im Zentrum der Diskussion stehen: Flüchtlingspolitik und
Stadtentwicklung in Hamburg.
Die Aufnahme von Flüchtlingen und die ausreichende Versorgung dieser Menschen stellt für die Stadt
Hamburg eine große Herausforderung dar. Neben der Frage der Unterbringung geht es jedoch auch ganz
allgemein um den Umgang mit Flüchtlingen in unserer Stadt. Welche Lösungsansätze gibt es für die
Gestaltung einer nachhaltigen Flüchtlingspolitik in Hamburg?
Das Thema Stadtentwicklung ist in Hamburg virulent. Ob Busbeschleunigung, Elbvertiefung oder
Nachtbusse – die Verkehrsplanung betrifft die Bürger auf unterschiedlichen Ebenen und hat zudem
erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Auch die „Wohnungsproblematik“
ist vielen Hamburgern vertraut und ein oft großes Thema für Studierende. Wie müssen Verkehrsplanung
und Wohnungsbau für eine zukunftsorientiere Stadtentwicklung künftig gestaltet werden?
eine Initiative der politischen Hochschulgruppen der Bucerius Law School
Geschichte, Politik & Gesellschaft
Angebot für: alle Trimester und Öffentlichkeit
STUDIUM GENERALE
Allein unter Juden
Lesung mit Diskussion
Tuvia Tenenbom, israelisch-amerikanischer Autor, ZEIT Kolumnist Fett wie ein Turnschuh, Regisseur und
Theaterleiter
Maureen Havlena, Schauspielerin (Lesung)
Steffen Dobbert, ZEIT ONLINE (Moderation)
Termin: Mittwoch, 14. Januar 2015, 19.00 Uhr
Raum: Auditorium
Ende 2012 erschien Tuvia Tenenboms Reisebericht „Allein unter Deutschen“, der kontrovers diskutiert
wurde und monatelang auf der Bestsellerliste stand. Nach seiner Deutschland-Tour hat sich Tenenbom
2013 auf Entdeckungsreise durch Israel begeben. Dreißig Jahre nachdem er seine Heimat in Richtung USA
verlassen hat, kehrte er, der Sohn eines Rabbiners, zurück, um sich ein eigenes Bild davon zu machen, wie
sich die kulturelle und politische Identität Israels verändert hat.
in Kooperation mit der Wochenzeitung DIE ZEIT
Geschichte, Politik & Gesellschaft
Angebot für: alle Trimester & Öffentlichkeit
STUDIUM GENERALE
Deutschland 1945|2015 – Fragen an die Zeitgeschichte (1/5)
Prolog: Moralisch ambitioniert?
Zur Frage nach einer besonderen Verantwortung Deutschlands nach 1945
Vortrag und Gespräch
Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen
Ralph Bollmann, Journalist und Publizist (Moderation)
Termin: Mittwoch, 11. Februar 2015, 18.00 Uhr
Raum: Auditorium
Der Umgang mit seiner nationalsozialistischen Vergangenheit ist für das Bild Deutschlands in der Welt, aber
auch für das deutsche Selbstbild von zentraler Bedeutung. Ergibt sich aus diesem historischen Erbe eine
besondere Verantwortung für unser Land? Entspringt diese Verantwortung einer inneren Haltung der
Deutschen? Oder ist sie vor allem das Ergebnis dervon außen an Deutschland herangetragenen
Erwartungen?
Wirtschaftswunder, Wiederbewaffnung, Wiedervereinigung – die deutsche Geschichte der vergangenen
sieben Jahrzehnte war geprägt von Umbrüchen und Neuorientierungen. Diese heute oft selbstverständlich
erscheinenden Entwicklungen unterlagen immer wieder neuen Auseinandersetzungen und
Verständigungen über die deutsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Veranstaltungsreihe
hinterfragt gegenwärtige Vergangenheitsdeutungen und deutsche Selbstbilder. Dazu werden zentrale
Ereignisse und Etappen im politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Leben in
West und Ost nach 1945 aufzeigt und deren Bedeutung diskutiert. An fünf Abenden soll in Gesprächen
zwischen Persönlichkeiten aus Politik, Geschichtswissenschaft und Kultur jeweils unter einer leitenden
Frage ein Nachdenken über die deutsche Zeitgeschichte angeregt werden.
in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Geschichte, Politik & Gesellschaft
Angebot für: alle Trimester und Öffentlichkeit
STUDIUM GENERALE
Deutschland 1945|2015 – Fragen an die Zeitgeschichte (2/5):
Politisch erwachsen?
Von der Potsdamer Konferenz zur Wiedervereinigung
Salongespräch
Prof. Dr. Ulrich Herbert, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Jana Hensel, Schriftstellerin und Journalistin
Ralph Bollmann, Journalist und Publizist (Moderation)
Termin: Mittwoch, 18. Februar 2015, 19.00 Uhr
Raum: Auditorium
Das Ende des „Dritten Reiches“ war für Deutschland zwar keine „Stunde Null“, es stellte aber eine tiefe
Zäsur dar. Die politischen Entwicklungen standen seither, nicht zuletzt durch die Einbindung der beiden
deutschen Staaten in konkurrierende Machtsysteme, in einem Spannungsfeld von äußeren Zwängen und
inneren Antrieben. Kann dieser politische Findungsprozess inzwischen im Wesentlichen als abgeschlossen
betrachtet werden? Wie und wann sind die Menschen im politischen System der Bundesrepublik
angekommen?
Wirtschaftswunder, Wiederbewaffnung, Wiedervereinigung – die deutsche Geschichte der vergangenen
sieben Jahrzehnte war geprägt von Umbrüchen und Neuorientierungen. Diese heute oft selbstverständlich
erscheinenden Entwicklungen unterlagen immer wieder neuen Auseinandersetzungen und
Verständigungen über die deutsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Veranstaltungsreihe
hinterfragt gegenwärtige Vergangenheitsdeutungen und deutsche Selbstbilder. Dazu werden zentrale
Ereignisse und Etappen im politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Leben in
West und Ost nach 1945 aufzeigt und deren Bedeutung diskutiert. An fünf Abenden soll in Gesprächen
zwischen Persönlichkeiten aus Politik, Geschichtswissenschaft und Kultur jeweils unter einer leitenden
Frage ein Nachdenken über die deutsche Zeitgeschichte angeregt werden.
in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Geschichte, Politik & Gesellschaft
Angebot für: alle Trimester und Öffentlichkeit
STUDIUM GENERALE
Deutschland 1945|2015 – Fragen an die Zeitgeschichte (3/5):
Wirtschaftlich ungebremst?
Vom Marshall-Plan zum Exportschlager
Salongespräch
Prof. Dr. Werner Abelshauser, Forschungsprofessor für Historische Sozialwissenschaft, Universität
Bielefeld
Amelie Deuflhard, Intendantin Kampnagel
Ralph Bollmann, Journalist und Publizist (Moderation)
Termin: Mittwoch, 11. März 2015, 19.00 Uhr
Raum: Auditorium
In der äußeren Wahrnehmung stieg die Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg wie ein Phoenix aus
der Asche. Mit US-amerikanischer Hilfe vollzog sich im Westen eine rasante Entwicklung zum
„Wirtschaftswunderland“, während im Osten unter ganz anderen Bedingungen gewirtschaftet wurde. Wie
hat sich die Situation nach der Wiedervereinigung entwickelt? Welche Reaktionen löste das wirtschaftliche
Wachstum Deutschlands, in Verbindung mit seinem zunehmenden politischen Gewicht, im In- und Ausland
aus?
Wirtschaftswunder, Wiederbewaffnung, Wiedervereinigung – die deutsche Geschichte der vergangenen
sieben Jahrzehnte war geprägt von Umbrüchen und Neuorientierungen. Diese heute oft selbstverständlich
erscheinenden Entwicklungen unterlagen immer wieder neuen Auseinandersetzungen und
Verständigungen über die deutsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Veranstaltungsreihe
hinterfragt gegenwärtige Vergangenheitsdeutungen und deutsche Selbstbilder. Dazu werden zentrale
Ereignisse und Etappen im politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Leben in
West und Ost nach 1945 aufzeigt und deren Bedeutung diskutiert. An fünf Abenden soll in Gesprächen
zwischen Persönlichkeiten aus Politik, Geschichtswissenschaft und Kultur jeweils unter einer leitenden
Frage ein Nachdenken über die deutsche Zeitgeschichte angeregt werden.
in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Geschichte, Politik & Gesellschaft
Angebot für: alle Trimester und Öffentlichkeit
STUDIUM GENERALE
Was ist wichtig?
Salongespräch
Andreas Bürgler, Leiter Operations, Deutsche Bahn Station&Service AG
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann Riem, Friedrich-Stiftungsprofessur für rechtswissenschaftliche
Innovationsforschung an der Bucerius Law School, Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D.
(Moderation)
Thilo Kerkhoff, Student Jahrgang 2013(Moderation)
Termin: Mittwoch, 4. Februar 2015, 19.00 Uhr
Raum: Rechtsfreier Raum
Menschen, die ihren Weg gehen, den eigenen Wertvorstellungen folgen, die für bestimmte Werte
einstehen, eine Haltung haben – der Austausch mit solchen Persönlichkeiten ist ein wichtiger Impulsgeber.
Denn ihr Lebensweg, ihre Werte, Handlungen und Entscheidungen können inspirieren oder Gelegenheit zur
Abgrenzung und Schärfung der eigenen Positionen bieten.
Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium in Zürich hat Andreas Bürgler zunächst in der Schweiz bei der SBB
und dann bei der Deutschen Bahn Karriere gemacht. Er begeistert sich für die Möglichkeiten der neuen
Technologien und gehört zum Think Tank des DB-Konzerns. Als Verantwortlicher für das operative
Management an den Bahnhöfen der DB Station&Service AG hat er viel Erfahrung im Umgang mit
Ambiguitäten. Im offenen Gespräch, auch über Rückschläge und Niederlagen, berichtet Andreas Bürgler
darüber, was in seinem Leben wichtig war und ist und welche Überzeugungen, Werte und Ideale seinen
persönlichen Werdegang bestimmen.
Geschichte, Politik & Gesellschaft
Angebot für: alle Trimester
Teilnehmerzahl: max. 20
STUDIUM GENERALE
Kunst mit Taylor Wessing
Exkursion
Maja Stadler-Euler, Rechtsanwältin, Partnerin bei Taylor Wessing, Hamburg
Termin: Mittwoch, 25. Februar 2015, 14.30 – ca. 18.00 Uhr
Ort: außer Haus (Treffpunkt wird noch bekannt gegeben)
Die von der Sozietät Taylor Wessing unter der Leitung von Maja Stadler-Euler organisierten Streifzüge durch
die Hamburger Kunstszene vermitteln den Studierenden theoretisches Wissen über verschiedene
künstlerische Stile und Epochen sowie aktuelle Tendenzen im Bereich der Bildenden Kunst. Durch die
Begegnung mit ausgesuchten Künstlerpersönlichkeiten und Kunstwerken lernen die Studierenden
unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen kennen, schulen die eigene ästhetische Wahrnehmung
und können ihre kreativen Kompetenzen weiterentwickeln.
in Kooperation mit der Sozietät Taylor Wessing
Kunst & Kultur
Angebot für: alle Trimester
Teilnehmerzahl: max. 25
STUDIUM GENERALE
Talk bei Taylor Wessing
Vortrag mit Diskussion
Maja Stadler-Euler, Rechtsanwältin, Partnerin bei Taylor Wessing, Hamburg
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Ruzicka, geschäftsführender Intendant der Osterfestspiele Salzburg,
Komponist, Dirigent
Termin: Mittwoch, 4. März 2015, 14.00 – 16.00 Uhr
Ort: Sozietät Taylor Wessing, Sandtorkai 41, 20457 Hamburg (Treffpunkt 13.45 Uhr am Empfang)
Persönlichkeitsentwicklung lebt von guten Beispielen und Vorbildern. In jedem Trimester lädt daher Taylor
Wessing herausragende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kunst, Kultur und Medien in die Räume der
Sozietät ein, um über aktuelle Themen zu sprechen und über ihren Werdegang zu berichten. Im Anschluss
daran besteht für die Studierenden Gelegenheit zur Diskussion und zum persönlichen Gespräch mit dem
Referenten.
in Kooperation mit der Sozietät Taylor Wessing
Geschichte, Politik & Gesellschaft
Angebot für: alle Trimester
Teilnehmerzahl: max. 50
STUDIUM PERSONALE
Bucerius Mentoring-Programm
berufserfahrene Alumni und andere Praktiker
aus verschiedenen Branchen und Berufszweigen als Mentoren und Mentorinnen
Termine: Abschlussveranstaltung Bucerius Mentoring-Programm 2014, Mittwoch, 28. Januar 2015, 19.00
Uhr, Abaton (Grindelhof 14a, 20146 Hamburg)
Auftaktveranstaltung Bucerius Mentoring-Programm 2015, Freitag, 13. Februar 2015, 19.00 Uhr, Bucerius
Kunst Forum (Rathausmarkt 2, 20095 Hamburg)
Im Rahmen des Bucerius Mentoring-Programms fördern ehrenamtlich tätige Praktiker Studierende der
Hochschule in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. Jeweils ein Mentor und ein Mentee bilden
ein Tandem (One-to-One-Mentoring), das während der einjährigen Laufzeit des Programms regelmäßig
Kontakt hält und sich zu Themen wie Studiengestaltung, Berufsorientierung und Karriereplanung oder auch
zu persönlichen Dingen austauscht. Eine Mentoringpartnerschaft ist für Mentee und Mentor gleichermaßen
ein Gewinn: Der Mentee profitiert von den Erfahrungen des Mentors, seinem Wissen und seinen Kontakten.
Für den Mentor ergibt sich die Gelegenheit, den eigenen Werdegang zu reflektieren und einen besonderen
Zugang zur jüngeren Generation aufzubauen.
Angebot für: 3. Studienjahr
Ansprechpartnerin:
Anna Deluweit, Programmkoordinatorin Studium personale
E-Mail: anna.deluweit@law-school.de
Tel.: (040) 307 06 – 2919
STUDIUM PERSONALE
Coaching
Elisabeth Strack, Coach und Karriereberaterin
offene Sprechzeiten: mittwochs von 12.30 Uhr – 13.30 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr
Raum: U.02
Das Coaching-Angebot des Studium personale bietet den Studierenden eine individuelle Beratung zu
Fragen und Problemen des Studienalltags (Gestaltung von Lernstrategien und -prozessen,
Stressbewältigung, persönliche Profilentwicklung und Standortbestimmung, berufliche Perspektiven etc.).
Die Inhalte und Themen der Gespräche sowie persönliche Daten werden streng vertraulich behandelt.
Angebot für: alle Trimester
Ansprechpartnerin:
Elisabeth Strack
Bornstraße 14
20146 Hamburg
Tel.: (040) 533 083 63
Fax: (040) 533 083 62
E-Mail: es@elisabeth-strack.de
Homepage: www.elisabeth-strack.de
STUDIUM PERSONALE
Interkulturelle Kompetenz
Workshop
Prof. Dr. Barbara Stelling, Professorin für Asienwissenschaft und Interkulturelles Management, Hochschule
Konstanz
Termine: Freitag, 16. Januar 2015, 13.30 – 18.00 Uhr und Sonnabend, 17. Januar 2015, 8.00 – 18.00 Uhr
Raum: 1.02
Andere Länder – andere Sitten?! Etwas mehr sollte schon wissen, wer im Ausland leben, studieren oder
arbeiten möchte. In diesem Workshop geht es um die Grundlagen der interkulturellen Kompetenz in
Standard- und Konfliktsituationen. Doch was bedeutet Interkulturelle Kompetenz heute? Ist dies lediglich ein
theoretisches Werkzeug? Wie praxisorientiert sind die viel zitierten Kulturdimensionen tatsächlich? Die
Teilnehmer erhalten einen strukturierten Einblick in die theoretischen Konzepte. Zugleich diskutieren und
probieren sie anhand von Beispielen aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt die Anwendbarkeit
dieser Konzepte in konkreten internationalen Settings. Themen sind unter anderem Vertrauen und
Verlässlichkeit, Beziehungsmanagement und Regelkonformität, Status und Macht, Zeitverständnis und
Planung im interkulturellen Umfeld.
Leistungsnachweis: Präsentation
Leistungspunkte: 2
Schlüsselkompetenzen
Angebot für: alle Trimester
Teilnehmerzahl: max. 15
STUDIUM PERSONALE
Stressprävention
Workshop
Birgit Berndt, Diplom-Psychologin und Coach
Termine: Mittwoch, 4., 11., 18. und 25. Februar sowie 4. und 11. März 2015 jeweils 16.30 – 18.30 Uhr
Ort: Raum 1.11
Es heißt, acht von zehn Deutschen empfinden ihr Leben als stressig. Das ist nicht weiter verwunderlich,
wenn man bedenkt, dass wir in einer Zeit leben, die von Komplexität, Schnelllebigkeit und zunehmender
Informationsdichte gekennzeichnet ist. Über die Auswirkungen von Stress ist mittlerweile vieles bekannt,
wie jedoch Stressoren und Stressreaktionen in den Griff zu kriegen sind, dazu braucht es Fachwissen.
Stressmanagement gilt daher als Ausgangspunkt einer gelungenen Selbststeuerung. In diesem Seminar
wird hierzu die Grundlage gelegt. Die Teilnehmer lernen, was es heißt stresskompetent zu handeln, also zur
Vermeidung und Bewältigung von Stress auf gesunde Weise mit externen und internen Anforderungen
umzugehen. Schritt für Schritt erarbeitet jeder Teilnehmer ein maßgeschneidertes StressmanagementKonzept. Erkenntnisse aus der Stress- und Resilienzforschung bilden die theoretische Grundlage. Praktische
Übungen aus den Bereichen Selbstführung, Selbstcoaching und Work-Life-Balance sowie
Erfahrungsaustausch in der Gruppe, Selbsterfahrungseinheiten und Selbstreflexion durch Tests und
Fragebögen runden den Workshop ab.
Leistungsnachweis: Hausarbeit
Leistungspunkte: 2
Schlüsselkompetenzen
Angebot für: alle Trimester
Teilnehmerzahl: max. 12
STUDIUM PERSONALE
Projektstudium Gerd Bucerius Tag 2015
Projektstudium
Anna Deluweit, Diplom-Psychologin und Programmkoordinatorin Studium personale
Termine: Mittwoch, 14. und 28. Januar, 11. und 25. Februar sowie 11. März 2015, jeweils 14.00 – 16.00 Uhr
Raum: 1.02
Als Hochschule im Herzen der Stadt wollen wir gemeinsam etwas bewegen und nach dem Vorbild des
Stifters Gerd Bucerius zusammen aktiv werden: Der Gerd Bucerius Tag im Sommertrimester bietet allen
Mitgliedern der Hochschule die Gelegenheit, sich gemeinsam zu engagieren. Vorort-Besuche geben
Einblicke in die Arbeit verschiedener gemeinnütziger Einrichtungen und Initiativen. In ganz
unterschiedlichen Projekten haben die Teilnehmer Gelegenheit, selbst mit anzupacken und für ihre
Mitmenschen etwas Positives zu bewirken.
Die Teilnehmer des Projektstudiums gestalten und organisieren den Gerd Bucerius Tag 2015. Einzeln oder
in kleinen Gruppen stellen sie ihr eigenes Projekt auf die Beine und sorgen so dafür, dass es auch 2015
wieder vielfältige Möglichkeiten gibt, sich einzubringen. Auf diese Weise wirken sie nicht nur aktiv an
diesem besonderen Tag des Hochschuljahres mit, sondern erhalten auch Einblicke ins Projektmanagement
sowie in die Organisation sozialen Engagements. Die Arbeit an den eigenen, selbst organisierten Projekten
wird ergänzt durch den regelmäßigen Austausch in der Projektgruppe.
Leistungsnachweis: Projektbericht
Leistungspunkte: 2
Service Learning
Angebot für: alle Trimester
Teilnehmerzahl: max. 15
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