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SWR Konzertreihe Mannheim
Sonntag, 9. November 2014
Mannheim Rosengarten
Elena Bashkirova, Klavier
Gábor Boldoczki, Trompete
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
Dirigent: Dmitrij Kitajenko
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Programm
Nikolaj Rimskij-Korsakow
1844-1908
»Scheherazade«, Sinfonische Suite für Orchester nach »Tausendundeine Nacht« op. 35
1. Das Meer und Sindbads Schiff
2. Die Geschichte vom Prinzen Kalender
3. Der junge Prinz und die junge Prinzessin
4. Fest in Bagdad. Das Meer. Das Schiff treibt gegen den Magnetberg und zerschellt
PAUSE
Dmitrij Schostakowitsch
1906-1975
Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester c-Moll op. 35
Allegretto
Lento
Moderato
Allegro con brio
Peter Tschaikowsky
1840-1893
»Capriccio italien« für großes Orchester op. 45
So 09.11.2014
Mannheim, Rosengarten, Mozartsaal
Konzertbeginn 19.30 Uhr
Elena Bashkirova, Klavier
Konzertpause ca. 20.15 Uhr
Gábor Boldoczki, Trompete
Konzertende ca. 21.30 Uhr
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
Dirigent: Dmitrij Kitajenko
18.30 Uhr Konzerteinführung mit Meinhard Saremba
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Wie Märchen verzaubern können
Nikolaj Rimskij-Korsakow: Scheherazade
Scheherazade, eine schöne und kluge Frau, rettet ihr eigenes Leben, indem sie mehr als
drei Jahre lang bei jeder gemeinsamen Nacht mit dem grausamen König eine spannende Geschichte erzählt und damit ihre geplante Hinrichtung immer wieder aufschiebt –
schließlich erbarmt sich der Herrscher und ernennt sie zu seiner Frau. Scheherazades
Erzählungen wurden in der Anthologie »Tausendundeine Nacht« überliefert, einer der
bedeutendsten orientalischen Sammlungen von Gedichten und Märchen voller abenteuerlicher, mitunter aber auch erotischer Episoden. »Tausendundeine Nacht« erfuhr
seit dem 9. Jahrhundert eine stete Umwandlung, Bereicherung und Ergänzung, nicht
Nikolaj Rimskij-Korsakow
zuletzt im 18. Jahrhundert, als die ursprünglich in arabisch verfasste Sammlung in
verschiedene europäische Sprachen übersetzt erschien. Zahlreiche Komponisten wähl­ten für ihre Werke als Thema die einzelnen Erzählungen um Ali Baba, Sindbad, Abu
Kurzinfo für Einsteiger
Nikolaj Rimskij-Korsakow
russischer Komponist
und starb 1908 auf Gut Ljubensk bei Luga
gedrängt
Hassan oder Aladin; Scheherazades Gestalt inspirierte u.a. Robert Schumann, Karol
Szymanowski, Maurice Ravel und Rolf Riehm.
wurde 1844 in Tichwin bei Sankt Petersburg geboren
wurde von seiner Familie zunächst in eine militärische Karriere
widmete sich ab dem 21. Lebensjahr der Komposition
sitionslehrer am St. Petersburger Konservatorium
erhielt 1871 eine Professur als Kompo-
Nikolaj Rimskij-Korsakow hatte schon immer eine Vorliebe für exotisch-märchenhafte
seine zahlreichen Bühnenwerke mit oft märchenhaften
Sujets machten ihn zum bedeutendsten russischen Opernkomponisten der Jahrhundertwende
Sujets – man denke nur an seine Opern »Sadko«, »Das Märchen vom Zaren Saltan« oder
hatte gro-
seine Autobiografie »Chronik meines
»Der goldene Hahn«. Sein 1888 komponiertes Orchesterwerk »Scheherazade« bezeich­
musikalischen Lebens«, zwei Jahre vor seinem Tod abgeschlossen, ist ein Spiegel von einem halben Jahrhun-
nete er als »vereinzelte, unzusammenhängende Episoden aus 1001 Nacht« – doch
ßen Einfluss auf seine Schüler, darunter Strawinsky und Prokofjew
der musikalische Rahmen des Stückes weist eine stringente Struktur auf, indem die
dert russischer Musikgeschichte
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Der Parodie freien Lauf gelassen
Dmitrij Schostakowitsch: Konzert für Klavier,
Trompete und Streichorchester
märchenhaften Bilder sich in die viersätzige Gestalt des romantischen sinfonischen
Modells einfügen.
Als Rahmenmotiv erklingt zunächst das energisch-majestätische Thema des Sultans,
danach in der Solovioline die lieblich-einschmeichelnde, ja verführerische Melodie von
Scheherazade. Das erste Märchen schildert Sindbads Seefahrt: das zunächst sanft
wogende Meer wird durch einen gewaltigen Sturm aufgewühlt, wo Rimskij-Korsakow,
der geniale Orchestrator, den pfeifenden Wind und das krachende Getöse mit virtuosen
Effekten illustriert. Der Sturm legt sich, und Scheherazades Motiv leitet in die nächste
Erzählung über. Es handelt sich um den Prinzen Kalender, der nach gefährlichen Abenteuern zum ruhelos wandernden Derwisch wurde. Das Thema des Prinzen, ein darauffolgender Kampf und die Szene mit dem Flug des Riesenvogels Ruch sind von einer unverkennbar orientalischen Färbung geprägt, auch wenn Rimskij-Korsakow hier keine
echten arabischen Volksmelodien verwendet.
Als »langsamer Satz« der Komposition dient die Liebesszene zwischen dem jungen
Prinzen und einer Prinzessin. Inmitten der zauberhaften Schilderung eines nächtlichen
Gartens entfalten sich die Themen der zwei Liebenden: die Motive sind miteinander verbunden, doch die Melodie des Prinzen weist einen eher ruhig-nachdenklichen Charakter
In seinem zwischen März und Juli 1933 komponierten Konzert Nr. 1 für Klavier, Trompete
auf, während diejenige der Prinzessin durch tänzerische Rhythmen bereichert wird.
und Streichorchester hat Dimitrij Schostakowitsch seiner Neigung zur Parodie freien
Scheherazades Motiv (das auch im Mittelteil dieses Satzes erklingt) leitet in den drama-
Lauf gelassen und eine Persiflage auf das romantische Virtuosenkonzert geschrieben.
tischen Schlusssatz über. Nach einem Fest in Bagdad – wo die einzelnen Themen der
Wie im vorklassischen Concertino lässt er das Soloklavier nur von Streichern begleiten,
vorigen Sätze auftauchen, als wenn man in den Straßen dem Prinzen oder der Prinzessin
gesellt ihm aber eine Trompete in B hinzu. Zunächst wollte er damit seinem Freund Ale-
wiederbegegnen würde – steigert sich die Musik in eine mächtige Sturmszene. Der
xander Nikolajewitsch Schmidt, dem Solotrompeter der Leningrader Philharmoniker, die
Sturm legt sich erst, nachdem das Schiff, magisch angezogen von einer Felseninsel mit
Ehre erweisen, darüber hinaus aber auch die Trompete den »Marsch der neuen Zeit« bla-
der gigantischen Gestalt eines ehernen Ritters, am Felsen zerschellt und untergegangen
sen lassen, wie eine Metapher der russischen Futuristen jener Tage lautete. War die
ist. Nach dieser schaurigen Szene beruhigt sich das Meer, und wir finden uns wieder in
Trompete im Barock das Instrument der Heilsverkündung, so wird sie in den Zwanzigern
den Königsgemächern – nun ist auch der Herrscher besänftigt, sein Motiv wird immer
milder und versöhnlicher, denn er wird von der Märchenwelt selbst verzaubert; der leiseverklärte Schluss zeigt seine zärtliche Liebe zu Scheherazade.
Kurzinfo für Einsteiger
Autorin
Dmitrij Schostakowitsch
russischer Komponist und Pianist
und starb 1975 in Moskau
nachdem seine ersten Opern (Die Nase, Lady Macbeth von Mzensk) 1936 von
wurde 1906 in Sankt Petersburg geboren
der Partei scharf kritisiert worden waren, schrieb er vorwiegend Sinfonien und Kammermusik
Dr. Éva Pintér wurde in Budapest geboren, studierte Musikwissenschaft in ihrer Heimatstadt und pro-
kompo-
nierte neben 15 Sinfonien und 15 Streichquartetten mehrere Instrumentalkonzerte, Ballett- und Film-
movierte 1992 in Hamburg mit der Dissertation »Claudio Saracini. Leben und Werk«. Sie lebt seit 1982 in
musik, Lieder und Chorwerke
Bremen und ist als freiberufliche Musikpublizistin und -kritikerin tätig. Seit 1986 ist sie Mitglied der Jury
1933 im Rahmen der Saisoneröffnungskonzerten der Sankt Petersburger Philharmoniker mit Schosta­
vom »Preis der Deutschen Schallplattenkritik«; seit 1989 schreibt sie die Programmhefte der Philharmo-
kowitsch am Klavier, Alexander Schmidt an der Trompete und unter der Leitung von Fritz Stiedri urauf­
nischen Orchesterkonzerte Bremen.
geführt
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sein Konzert für Klavier, Trompete und Orchester wurde am 15. Oktober
dann zur Burleske umgestaltet, bevor es in der Coda von der Trompete ganz feierlich
begleitet wird. Das zweite Thema hat dagegen zunächst den Charakter eines Quicksteps
oder Black Bottoms, dann folgen Anklänge an einen Schieber. Im zweiten Satz, einem
langsamen Walzer, verzichtet Schostakowitsch auf alle Ironie und Satire, sondern knüpft
an den Mittelsatz von Ravels zwei Jahre zuvor komponiertem G-Dur-Klavierkonzert an.
Der dritte Satz bildet die Einleitung des Finales. Dass Schostakowitsch hier den Galopp
bevorzugt, lässt vermuten, dass er als Student auch Westernfilme begleitet hat. Im Seitenthema sind eine Gavotte im Varietéstil und ein Gassenhauer in der Trompete miteinander verbunden. Schostakowitsch hatte sein Klavierkonzert so gegen alle Tradition
komponiert, dass er sogar auf die obligatorische Solokadenz verzichtet hat. Als der Pianist Lew Oborin sich darüber enttäuscht zeigte, entgegnete ihm der Komponist, dass er
kein Konzert im Stile Tschaikowskys oder Rachmaninows geschrieben habe, in dem die
über die ganze Skala des Instruments geführten Passagen nur zeigen, dass der Pianist
Tonleitern spielen könnte. Doch schließlich gab er dem Bitten nach und komponierte
eine Solokadenz, in der er Beethovens »Wut über den verlorenen Groschen« zitierte –
sicher in dem Glauben, dass dieser Titel von Beethoven stammt, was nicht wahr ist. Bei
der Uraufführung am 15. Oktober 1933 dirigierte Fritz Stiedry die Leningrader Philharmoniker; den Klavierpart spielte der Komponist selbst.
Schostakowitsch bekannte früh, dass es ihm eine große Befriedigung bedeutete, wenn
das Publikum während der Aufführung seiner Werke lächelte oder sogar direkt lachte;
denn er wollte »das gesetzliche Recht aufs Lachen in der so genannten ›Ernsten Musik‹
zurückerobern.« Das sagte er vor 1936, vor dem Jahr, in dem ihn die »Prawda« im Anschluss an die Uraufführung seiner zweiten Oper (»Lady Macbeth des Mzensker Kreises«)
in einem unter dem Titel »Chaos statt Musik« erschienenen Artikel diffamierte. Danach
war es für ihn so lebenswichtig wie für jeden anderen Komponisten der Sowjetunion, so
Dmitrij Schostakowitsch
Schostakowitsch selbst, ob dem Führer ein Werk gefiel oder nicht: »Es ging buchstäblich
um Leben oder Tod, nicht etwa im übertragenen Sinne.« Wirklich linientreu hat er auch
des letzten Jahrhunderts auch das der Clowns in Varieté und Zirkus. In seinem ersten
danach nie komponiert, aber so offen ironisierend schreiben wie in seinem ersten Kla-
Klavierkonzert stellt Schostakowitsch sie dem zum Akrobaten mutierten Pianisten mehr
vierkonzert konnte er nach 1936 nicht mehr.
als Störfaktor entgegen und lässt sie immer für die Pointe sorgen. Dabei bediente sich
der Kenner modernster »westlicher« Kompositionstechniken u. a. der Collage, ließ aber
auch Erfahrungen einfließen, die er als Begleiter von Stummfilmen machte, womit er
sich während des Studiums sein Geld verdiente. Vor allem in den schnellen Sätzen – alle
Autor
Sätze folgen einander übergangslos – parodiert er die für diese Filme so charakteristi-
Dr. Sebastian Urmoneit – Studium der Musikwissenschaft und Philosophie in Berlin (u. a. bei Carl Dahlhaus
schen Hetzjagden.
und Christoph Hubig). Dissertation 2002: »Tristan und Isolde – Eros und Thanatos«. Seit 1994 Werkeinführungen für die Programmhefte vor allem des Berliner Konzerthauses, des Radio-Sinfonieorchesters Stutt-
Das Hauptthema des Kopfsatzes beginnt mit den zur Grimasse verzogenen drei Tönen,
garts, der Stuttgarter Philharmoniker, der Albert Konzerte Freiburg und der Konzertdirektion Hörtnagel
mit denen Beethovens »Appassionata« anfängt, wird dann zuerst zum Gassenhauer,
(München und Nürnberg). Rezensionen und Interviews für das Online-Magazin globe-M.
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Blauer Himmel, Sonne und Karnevalsstimmung
Peter Tschaikowsky: Capriccio italien
»Ich finde mich hierher versetzt unter einen dunkelblauen klaren Himmel, an dem in ihrer ganzer Größe strahlend und heiß die Sonne leuchtet« – so schilderte Pjotr Iljitsch
Tschaikowsky seine Eindrücke, als er im Winter 1879/80 Rom besuchte. Wie viele Künstler
seiner Zeit konnte auch er sich nicht dem Zauber der »ewigen Stadt« entziehen: seine
Briefe an seine Gönnerin Nadežda von Meck sind voller Begeisterung über seine Spaziergänge, die italienischen Straßensänger oder über den traditionellen römischen Karneval. Diese vielfältigen Eindrücke inspirierten ihn zu einem Orchesterstück, dessen Skizzen er noch in Rom entwarf, die Partitur jedoch erst im Mai in Russland abschloss: das
Peter Tschaikowsky
»Capriccio italien«.
Tschaikowsky nannte zunächst sein Werk »Fantasie«; erst auf dem Titelblatt der Partitur
erscheint die endgültige Bezeichnung »Capriccio«. Die Uraufführung (6. Dezember 1880
Kurzinfo für Einsteiger
Peter Tschaikowsky
Komponist und Kritiker César Cui attestierte dem Werk zwar ein »glänzendes Äußeres«,
wurde 1840 in Kamsko-Wotkinsk (Ural) geboren und starb 1893 in St. Petersburg
gehört zu den meistgespielten Komponisten in den internationalen Konzertsälen
Alter von 22 Jahren am St. Petersburger Konservatorium zu studieren
Konservatorium
in Moskau) erfuhr im Fachkreisen einen recht ablehnenden Empfang; der mächtige
begann erst im
schrieb jedoch von Trivialität und groben Orchesterfarben: »In dem ganzen Capriccio
lehrte ab 1866 am Moskauer
zeigt sich ein Streben nach äußerlichen, dekorativen, brillanten Effekten, aber keinerlei
erhielt ab 1878 großzügige finanzielle Unterstützung von der Fabrikanten-Witwe
Bemühung um innere Bedeutung... Zu den Kunstwerken zählen kann man dieses Capric-
Nadežda von Meck, die ihm eine Jahresrente sicherte und ermöglichte, seine Lehrtätigkeit aufzugeben
der umfangreiche Briefwechsel zwischen beiden dauerte 14 Jahre und gibt Aufschluss über Tschaikows-
cio unmöglich, aber für Gartenorchester ist es ein wertvolles Geschenk.« Ein irrtümli-
kys Schaffen
ches Urteil, denn das »Capriccio italien« zählt bis heute mit Recht zu den beliebtesten
in diesen Jahren entstanden viele bedeutende Werke
sein »Capriccio italien« wurde am
Werken von Tschaikowsky.
6. Dezember 1880 in Moskau unter Nikolai Rubinstein mit großem Erfolg uraufgeführt
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Elena Bashkirova
»Sie wird effektvoll sein dank der wunderschönen Themen, die ich zum Teil aus Sammelbänden entnommen, zum Teil mit eigenen Ohren auf der Straße gehört habe«, beschrieb
Tschaikowsky die musikalische Grundlage seiner Komposition. In der Tat verwendete er
nicht nur volkstümliche Melodien oder Tanzcharaktere im allgemeinen, sondern auch
konkrete Zitate. All diese Motive fügte er in einer Suitenform zusammen, in der die einzelnen Abschnitte nahtlos ineinander übergehen und die ersten beiden Themen als variierte »Ritornelle« im Verlauf des Stückes wiederkehren.
Für den wirkungsvollen Beginn wurde Tschaikowsky angeblich durch ein militärisches
Fanfarensignal inspiriert, das er aus einer nahe zu seinem Hotel liegenden Kaserne gehört haben soll. Als Kontrast dazu erscheint eine weitströmende, leicht melancholische
Melodie: sie erklingt zunächst in den Streichern, begleitet durch ganz kurze Triolen-Repetitionen der Bläser, dann klangfarblich »umgekehrt«, indem nun die Bläser das Thema
übernehmen und die Streicher dafür eine Tremolo-Begleitung liefern. Dem zweiten Abschnitt liegt das populäre italienische Volkslied »Bella ragazza dalla treccia bionda«
(»Schönes Mädchen mit blonden Zöpfen«) zugrunde. Das leutselige Terzen dieser Melodie empfand Cui damals als »höchst abstoßend«; gleichwohl ist dieser reizender Klang
bis heute Bestandteil des Liedes wie auch der Volksmusik vieler europäischer Länder.
Elena Bashkirova wurde in Moskau geboren und studierte am Tschaikowsky Konserva­
Der dritte Abschnitt ist durch den Kontrast energisch vorwärtstreibender Rhythmik und
torium in der Meisterklasse ihres Vaters, des berühmten Pianisten und Musikpäda­gogen
weitbogiger Melodik geprägt. Das darauffolgende, überleitende »Andante« ist eine vari-
Dimitrij Bashkirov. Sie setzt sich mit dem klassisch-romantischen Repertoire ebenso wie
ierte Gestaltung des ersten Teiles; durch eine kurze Beschleunigung leitet Tschaikowsky
mit der Musik des 20. Jahrhunderts auseinander. Sie ist regelmäßig zu Gast bei
in den vierten Teil (»Presto«) ein. Dies ist ein äußerst lebhafter »Saltarello« (ein italieni-
namenhaften Orchestern wie den Hamburger Philharmonikern, den Münchner Philhar-
scher Sprungtanz im 6/8-Metrum, verwandt mit der »Tarantella«), dessen ermattender
monikern, dem NDR Sinfonieorchester, dem Gürzenich Orchester Köln, dem Deutschen
Schluss durch die verlangsamte Rhythmik signalisiert, dass die Tänzer eine Atempause
Sinfonie Orchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, der Dresdner Philharmonie,
brauchen! So erklingt nun danach wieder die Melodie von der »Bella ragazza«, diesmal in
dem Orchestre de Paris, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Mozar­
einer breiter ausgestalteten Form und mit üppigerer Orchestrierung, bevor das Saltarel-
teum Orchester Salzburg, dem Spanischen Nationalorchester, dem Gulbenkian Founda-
lo-Thema das Werk zu einem brillanten Schluss führt.
tion Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Dallas Symphony Orchestra und
dem Houston Symphony. Ihre Partner am Dirigentenpult waren u. a. Sergiu Celibidache,
Pierre Boulez, Rafael Frühbeck de Burgos, Semyon Bychkov, Lawrence Foster, Michael Gielen, Karl-Heiz Steffens, Christoph Eschenbach, Christoph von Dohnányi und Ivor Bolton.
Zudem ist Elena Bashkirova ein gern gesehener und regelmäßiger Gast bei internationa-
Autorin
len Festivals, wie beispielsweise beim Klavier Festival Ruhr und beim Verbier Festival.
Dr. Éva Pintér wurde in Budapest geboren, studierte Musikwissenschaft in ihrer Heimatstadt und pro-
Eine besonders wichtige Rolle in ihrem künstlerischen Schaffen spielt die Kammer­musik.
movierte 1992 in Hamburg mit der Dissertation »Claudio Saracini. Leben und Werk«. Sie lebt seit 1982 in
Sie konzertiert in verschiedenen Kammermusikformationen und arbeitet als Liedbeglei-
Bremen und ist als freiberufliche Musikpublizistin und -kritikerin tätig. Seit 1986 ist sie Mitglied der Jury
terin mit Partnern wie Anna Netrebko, Robert Holl u.a. zusammen. 1998 rief Elena Bash-
vom »Preis der Deutschen Schallplattenkritik«; seit 1989 schreibt sie die Programmhefte der Philharmo-
kirova das Jerusalem International Chamber Music Festival ins Leben. Als künstlerische
nischen Orchesterkonzerte Bremen.
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© privat
Gábor Boldoczki
Leiterin gestaltet sie ein alljährlich im September stattfindendes Kammermusikfestival,
Gábor Boldocki ist im ungarischen Kiskorös aufgewachsen und mit seinem Trompe­
bei dem internationale Künstler auftreten. Das Festival ist inzwischen zu einer tragen-
tenspiel die Ausnahmeerscheinung seiner Generation. Bereits mit 14 Jahren erhielt
den Säule des kulturellen Lebens in Israel geworden. Seit 2012 findet alljährlich im April
der zweimalige Echo Klassik Preisträger beim Nationalen Trompetenwettbewerb in
ein »Schwesterfestival« im jüdischen Museum Berlin statt, welches mit großem
Zalaegerszeg den 1. Preis und begann nach diversen Studien seine internationale
Zuspruch und Begeisterung angenommen wird. Über ihre Festivalarbeit schreibt Julia
Solokarriere. Der endgültige Durchbruch gelang ihm als Gewinner des bedeutenden
Spinola von der FAZ: Eine »Mischung aus musikalischer Begeisterungsfähigkeit und
Inter­nationalen Musikwettbewerbs der ARD in München und als 1. Preisträger des
pragmatischem Erfindungsreichtum ist es, die Elena Bashkirova als Künstlerin unwider-
3. Internationalen Maurice André Wettbewerbs, dem Grand Prix de la Ville de Paris.
stehlich macht.« (FAZ, 20.04.2013) Durch Gastspiele des Jerusalem Chamber Music Festival Ensembles bei renommierten Kammermusikreihen in Berlin, Paris, London, Salzburg,
Im Rahmen seiner Tourneen gastiert er zusammen mit namhaften Orchestern u.a.
Wien, Luxemburg, Lissabon, Budapest, Buenos Aires, New York und Chicago sowie bei
Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Budapest Festival Orchester, Mariinsky
internationalen Sommerfestivals wie dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festi-
Theatre Symphony Orchestra, Russisches Nationalorchester, Wiener Symphoniker und
val, dem Stresa Festival, dem George Enescu Festival in Bukarest, dem Beethovenfest
international bedeutenden Kammerorchestern sowie bei Gala-Konzerten mit Edita
Bonn und dem Schleswig-Holstein Musik Festival wurde das Festival Ensemble auch
Gruberova. Als erster Trompetensolist weltweit interpretierte Gábor Boldoczki bei den
über die Grenzen Israels hinaus bekannt. In der Saison 2014/2015 ist Elena Bashkirova
Salzburger Festspielen die Trompetenkonzerte von Michael Haydn.
solistisch u. a. in der Berliner Philharmonie zu hören, mit den Zagreber Philharmonikern,
der Kammerakademie Potsdam, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR und
Regelmäßig gastiert er in den bedeutenden Musikmetropolen Europas wie dem Musik-
den Belgrader Philharmonikern. Das Jerusalem Chamber Music Festival gastiert u. a.
verein Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Berlin, dem Théâtre
beim Lucerne Festival, in der Tonhalle Zürich, im Mozarteum Salzburg und in Moskau.
des Champs-Élysées in Paris, dem KKL Luzern, dem Palace of Arts in Budapest und der
Great Hall des Konservatoriums Moskau. Zudem folgt er Einladungen zu Konzerttour­
neen nach Südamerika, Japan und China.
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© Marco Borggreve
Dmitrij Kitajenko
Nach den erfolgreichen CD-Produktionen der letzten Jahre zusammen mit Sony Classi-
Dmitrij Kitajenko gehört zu den großen Dirigentenpersönlichkeiten unserer Zeit. Er
cal stellte er im November 2013 sein neues Album »Tromba Veneziana« mit Werken von
dirigiert die bedeutenden Orchester, darunter die Berliner Philharmoniker, das Gewand-
Antonio Vivaldi vor. Gábor Boldoczki ist gefragter Solist für zeitgenössische Musik und
hausorchester Leipzig, die Münchner Philharmoniker, die Tschechische Philharmonie
deren Uraufführungen. Zusammen mit Gidon Kremer und der Kremerata Baltica inter-
Prag, das Philharmonia Orchestra London und das Orchestre Philharmonique de Radio
pretierte er beispielsweise die Welturaufführung von Georg Pelecis »Revelation« beim
France. Zahlreiche Einspielungen entstanden u. a. mit den Moskauer Philharmonikern,
Musikfestival Les muséiques in Basel. Beim internationalen Dubrovnik Summer Festival
dem RSO Frankfurt und dem Bergen Philharmonic Orchestra.
stellte er als weitere Uraufführung das Trompetenkonzert von Boris Papandopulo und
bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern das Trompetenkonzert von László
Mit dem Gürzenich-Orchester Köln, dessen Ehrendirigent er seit 2009 ist, verbindet ihn
Dubrovoy sowie als »Preisträger in Residence« in 2010 die Uraufführung des von Fazil
eine jahrzehntelange Zusammenarbeit. Ihre Gesamtaufnahme der Schostakowitsch-
Say komponierten Werkes für Trompete und Orchester vor. Im Januar 2010 wurde Gábor
Sinfonien wurde mit renommierten Preisen ausgezeichnet, ihr Prokofjew-Zyklus stieß
Boldoczki mit dem Titel »Doctor Liberalium Artium« ausgezeichnet und an die renom-
auf große Begeisterung. Zuletzt entstand bei Oehms Classics ein von der Kritik vielgelob-
mierte Franz-Liszt-Musikakademie Budapest berufen, wo er als Professor im Fach
ter Tschaikowsky-Zyklus. Anschließend folgen Werke von Rachmaninow.
Trompete lehrt. Zu Beginn des Jahres 2013 wurde Gábor Boldoczki mit dem »Franz Liszt
Ehrenpreis« ausgezeichnet, die höchste Auszeichnung des ungarischen Kultusminis­
Seit der Spielzeit 2012|13 ist Dmitrij Kitajenko Erster Gastdirigent des Konzert­­-
teriums im Fach Musik. Sein vielseitiges Repertoire reicht von Bach bis Penderecki, von
haus­orchesters Berlin, verbunden mit einer regen Konzerttätigkeit und Tourneen. Mit
Vivaldi über Schostakowitsch bis Hindemith, Takemitsu, Ligeti und Arvo Pärt. Gábor
großem Erfolg hat er im Sommer 2013 seine künstlerische Tätigkeit in Japan wieder
Boldoczki spielt auf B&S Instrumenten.
aufgenommen. Tourneen nach Japan und Großbritannien sind mit dem GürzenichOrchester Köln geplant, mit dem Konzerthausorchester Berlin wird er Konzerte in
Spanien geben.
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© Klaus Rudolph
Orchesterbiografie
In Leningrad geboren, studierte Dmitrij Kitajenko an der Glinka-Musikschule und am
Seit seiner Gründung 1945 hat das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR eine be-
Rimskij-Korsakow-Konservatorium seiner Heimatstadt, außerdem bei Hans Swarowsky
eindruckende Entwicklung und einen enormen künstlerischen Aufschwung vollzogen.
und Karl Österreicher in Wien.
Pro Saison spielt das RSO rund 80 Konzerte in Stuttgart und im Sendegebiet des Südwestrundfunks; es gastiert in nationalen und internationalen Musikzentren und bei
1969 war er Preisträger beim 1. Internationalen Herbert von Karajan-Dirigierwettbe-
renommierten Festspielen, darunter seit über 50 Jahren bei den Schwetzinger SWR
werb und wurde mit 29 Jahren zum Chefdirigenten des Stanislawski-Theaters ernannt.
Festspielen. Einladungen führten das RSO Stuttgart u. a. in den Wiener Musikverein,
1976 übernahm er die Chefdirigentenposition der Moskauer Philharmoniker. 1990 ging
in die Berliner Philharmonie, ins Concertgebouw Amsterdam, nach Tokyo, Peking,
Dmitrij Kitajenko in den Westen und wurde u.a. Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters
Shanghai, Seoul, Taipei, Zürich, Brüssel, Athen, Luxemburg und Madrid, zu den BBC
Frankfurt, des Bergen Philharmonic Orchestra sowie Erster Gastdirigent des Dänischen
Proms, zum Lucerne Festival, zu den Salzburger Festspielen, zur Biennale Venedig, zu
Nationalen Radiosymphonieorchesters. Als Juror des Internationalen Malko-Wettbe-
den Dresdner Musikfestspielen, zum Rostropowitsch-Festival Moskau, zum Festival de
werbs engagiert er sich für den Dirigentennachwuchs.
Música de Canarias und zum Rheingau Musik Festival. Ein herausragendes, international hoch gewürdigtes Ereignis war das Konzert im Vatikan anlässlich des 80. Geburtstages von Papst Benedikt XVI. mit Gustavo Dudamel am Pult des RSO und Hilary Hahn
als Solistin.
Das RSO Stuttgart pflegt einerseits das klassisch-romantische Repertoire der sinfo­
nischen Tradition in exemplarischen Interpretationen, andererseits setzt es sich mit
Nachdruck für zeitgenössische Musik und selten gespielte Werke und Komponisten ein.
Seit seiner Gründung hat das RSO Stuttgart weit über 500 Werke uraufgeführt. Viele
bedeutende Komponisten, darunter Strawinsky, Hindemith, Boulez, Henze, Penderecki,
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Denèves Interesse gilt aber auch der Musik z. B. von Gustav Mahler und Richard Strauss
sowie einem breiten Spektrum zeitgenössischer Komponisten.
Stéphane Denève ist Nachfolger von Sir Roger Norrington, der von 1998 bis 2011 Chefdirigent des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR war. Norrington ist es gelungen,
dem Orchester ein ganz unverwechselbares Profil durch die Verbindung von historisch
informierter Aufführungspraxis mit den Mitteln eines modernen Sinfonieorchesters zu
verleihen. Seine über 60 CDs und DVDs mit dem RSO Stuttgart sind mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet worden, u. a. mehrmals mit dem ECHO Klassik und mit
dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik – bis hin zu einer GRAMMY-Nominierung.
Seit Juli 2011 ist Sir Roger Norrington Ehrendirigent des RSO Stuttgart.
Sergiu Celibidache war von 1972 bis 1982 künstlerischer Leiter und entwickelte durch
seine ebenso intensive wie suggestive Probenarbeit ein neues Klangideal, das die Spielkultur für viele Jahre prägte. Mit Sir Neville Marriner, Gianluigi Gelmetti und Georges
Prêtre traten in der Nachfolge Celibidaches erneut charismatische Musikerpersönlichkeiten an die Spitze des RSO.
Große Solisten waren und sind dem RSO verbunden: Maria Callas, Mstislaw Rostropo-
Lachenmann, Kagel, Holliger, Ruzicka und Pintscher, haben ihre eigenen Werke für Kon-
witsch, Maurizio Pollini, Arturo Benedetto Michelangeli, Yehudi Menuhin, Alfred Bren-
zerte des RSO Stuttgart einstudiert. In der Konzertreihe attacca – Geistesgegenwart.
del, Henryk Szeryng, Christian Tetzlaff, Hélène Grimaud, Anne-Sophie Mutter, Rolando
Musik finden junge Komponisten der Avantgarde ein Podium, um ihre musikalischen
Villazón, Frank Peter Zimmermann und Lang Lang. Hans Müller-Kray und Carl Schuricht
Klangvorstellungen und Experimente zu realisieren.
arbeiteten als erste Dirigentenpersönlichkeiten mit dem RSO regelmäßig zusammen.
Renommierte Gastdirigenten in den ersten Jahren waren Sir John Barbirolli, Karl Böhm,
Die Förderung junger Künstler gehört zum Selbstverständnis des RSO Stuttgart. Hierzu
Ferenc Fricsay, Wilhelm Furtwängler, Erich Kleiber und Hans Knappertsbusch. Später
gehören regelmäßige Konzerte mit internationalen Preisträgern und die RSO Orchester-
kamen u. a. Sir Georg Solti, Giuseppe Sinopoli, Kurt Sanderling, Herbert Blomstedt und
akademie in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Stuttgart. Im Rahmen des
Eliahu Inbal hinzu.
Musikvermittlungsprogramms SWR Young CLASSIX bietet das Orchester ein umfang­
reiches und vielfältiges Angebot für alle Altersstufen und Publikumsschichten. Die
SWR Young CLASSIX CD-Produktion »Der Feuervogel« ist mit dem ECHO Klassik 2014
(Kategorie »Klassik für Kinder«) ausgezeichnet worden.
Stéphane Denève ist seit September 2011 Chefdirigent des Radio-Sinfonieorchesters
Stuttgart des SWR. Denève, der sich ein großes Repertoire klassischer und zeitgenössischer Werke angeeignet hat, pflegt eine besondere Beziehung zur Musik seiner franzö­
sischen Heimat. In der Fachpresse wird immer wieder sein besonderes Gespür für die
Klangfarben in der Musik hervorgehoben. Ein über mehrere Jahre angelegtes Projekt mit
dem RSO ist das gesamte Orchesterwerk von Maurice Ravel, das Denève nicht nur in
den RSO-Konzerten aufführt, sondern auch für das Label SWRmusic auf CD einspielt.
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Vorschau
ABO+ CHORKONZERT
Samstag, 13.Dezember 2014, 19.30 Uhr
Mannheim, Rosengarten, Mozartsaal
SWR YOUNG CLASSIX – SCHULKONZERT
Donnerstag, 18. Dezember 2014, 11 Uhr
Mannheim, Rosengarten, Mozartsaal
Sven-David Sandström
Laudamus te
Benjamin Britten
A ceremony of carols für Frauenchor
und Harfe
Heinrich Kaminski
Maria durch ein Dornwald ging/
Laßt uns das Kindlein wiegen/
Joseph, lieber Joseph mein
Arvo Pärt
Sieben Magnificat-Antiphonen
Francis Poulenc
Quatre motets pour le temps de Noël
Peter Tschaikowsky/ E.T.A. Hoffmann
Nussknacker und Mausekönig
SWR Vokalensemble Stuttgart
Leitung: Marcus Creed
ABO 4
Sonntag, 29. März 2015, 19.30 Uhr
Mannheim, Rosengarten, Mozartsaal
18.30 Uhr Konzerteinführung mit
Meinhard Saremba
Arthur Honegger
Pastorale d’été, Poème symphonique
für Orchester
Robert Schumann
Konzert für Violoncello und Orchester
a-Moll op. 129
Richard Strauss
Eine Alpensinfonie
für großes Orchester op. 64
Malte Arkona, Erzähler
Radio-Sinfonieorchester
Stuttgart des SWR
Leitung: Matthew Coorey
ABO 3
Sonntag, 22. Januar 2015, 19.30 Uhr
Mannheim, Rosengarten, Mozartsaal
18.30 Uhr Konzerteinführung
Truls Mørk, Violoncello
Radio-Sinfonieorchester
Stuttgart des SWR
Leitung: Stéphane Denève
Ludwig van Beethoven
Große Fuge B-Dur op. 133 (Fassung für
Streichorchester)
Wolfgang Amadeus Mozart
Flötenkonzert G-Dur KV 313
Pierre Boulez
»Originel« aus »…explosante-fixe…« für
Flöte und Ensemble
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Emmanuel Pahud, Flöte
SWR Sinfonieorchester
Baden-Baden und Freiburg
Leitung: François-Xavier Roth
22
23
ABO 5
Freitag, 22. Mai 2015, 19.30 Uhr
Mannheim, Rosengarten, Mozartsaal
18.30 Uhr Konzerteinführung
Paul Hindemith
Sinfonische Metamorphosen
nach Themen von Carl Maria von Weber
Sergej Rachmaninow
Rhapsodie über ein Thema von Paganini
für Klavier und Orchester op. 43
Edward Elgar
Enigma-Variationen
Boris Berezowsky, Klavier
SWR Sinfonieorchester
Baden-Baden und Freiburg
Leitung: François-Xavier Roth
Herausgeber
SÜDWESTRUNDFUNK
Marketing SWR2/SWR Orchester & Ensembles
Orchestermanagement/
Konzeption der Veranstaltungen
Felix Fischer
Redaktion
Kerstin Gebel
Friederike Wild (Mitarbeit)
Gestaltung
SWR Design Stuttgart
Umschlagsfoto
Gert Mothes
SWR.de/rso
facebook.com/RSO.SWR
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