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Aktuelle Ausgabe - Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St

EinbettenHerunterladen
Nr. 1 Februar bis März 2015
St. Johannes
Ritterhude
Friedenskirche
Scharmbeckstotel
St. Willehadi
Scharmbeck
St. Marien
Osterholz
Emmauskirche
Pennigbüttel
Begreift ihr
meine Liebe?
Zum Weltgebetstag
Wel gebetstag von den Bahamas am 6.
6 März
Erste Hilfe
für die Seele:
Die Notfallseelsorge
im Kirchenkreis Osterholz.
Seite 7
Jubiläumsprogramm:
Vom 6. bis 8. Februar
finden die 10. Scharmbecker Orgeltage statt.
Seite 14
Einkehrzeit auf dem
Weg nach Ostern:
Passionsandachten in
der Region.
Seite 15
Seite 2
Nr. 1 2015
AN(GE)DACHT
AUS DEM INHALT
Wie geht´s?
„Wie geht es dir?“
„Mir geht es gut!“. Ein
Wortwechsel, der viele
Male am Tag so oder
ähnlich geschieht.
Manchmal gibt er die
Wahrheit wieder, oft ist
er eher eine Floskel. Wer
die Frage wirklich ernst
nimmt, kann etwas erleben: Wenn ich auf die
Frage hin erzähle, es
gehe mir zurzeit nicht so
gut, hört mir ab und an
mein Gegenüber aufmerksam zu. Häufiger
erlebe ich: Der andere
wird unruhig, hört nicht
richtig hin und will weitergehen. Dann ist die
Frage „Wie geht`s?“ nur
eine erweiterte Begrüßung, soll aber nicht echt
beantwortet werden.
Erwartet wird eine Antwort wie: „Mir geht´s
gut! Danke!“. Vielleicht
folgt noch ein „Sieh zu!“
oder „Mach´s gut!“ als
Reaktion und weg ist
der andere. Im geschäftigen Alltag ist das ja
durchaus auch in
Ordnung. Andererseits
gäbe es meistens viel,
über das wir uns austauschen könnten. Wenigstens wäre es schön, zu
erfahren, wie es dem anderen tatsächlich geht.
Denn jedem Menschen
geht es mal besser und
mal schlechter. Die Frage „Wie geht´s?“ bietet
die Chance zum echten
Austausch.
Dafür stellt gerade
der ausgehende Winter
eine gute Zeit dar. Es ist
nämlich eine nachdenkliche Zeit, kurz vor dem
Wiedererwachen der Natur. Es ist die Zeit, in der
wir uns dem Leiden
mehr als sonst zuwenden. In der Kirche wird
vermehrt über das Leiden Jesu Christi nachgedacht. Während seines
Leidens (besonders am
Kreuz) ging es ihm nicht
gut, aber er hat es angenommen, mit Gott darum
gerungen, von seinen
Jüngern im Stich gelassen. Darin, wie Jesus mit
dem Leiden umgeht,
wird er zum Vorbild.
Niemand soll sich das
Leiden wünschen oder
gezielt suchen. Das ist
kein Verdienst. Aber von
Leid betroffen, sich der
Situation zu stellen und
es anzunehmen, das ist
eines. Dazu kann das
Ringen mit Gott gehören, oder Gerechtigkeit
einzufordern. Und es gehört dazu, es auszusprechen: „Nein, es geht mir
nicht gut!“ Es gibt keine
Verordnung zu einem andauernden „Be happy!“.
Ich lasse es mir auch
nicht unterschieben. Natürlich hilft es auch
nichts, alle Tage nur
Trübsal zu blasen. Eben
alles zu seiner Zeit. Dann
kann es gelingen, alles
aus Gottes Hand anzunehmen. Damit wird es
mir besser gehen.
Wie sieht es bei Ihnen
aus: Wie geht´s?
Georg Ziegler
AKTUELLES
Keine neue Kirchensteuer!
4
FÜR JUGENDLICHE
Einladung zum Kirchentag
in Stuttgart
5
VORGESTELLT
Erste Hilfe für die Seele
7
BILDUNG
Fühlen und Denken erwünscht 9
Endspurt im Loccumer Kreis 11
DIAKONIE
Wenn es mehr ist ...
13
KIRCHENMUSIK
10. Scharmbecker Orgeltage 14
UNSERE MITTE
Eine Einkehrzeit
auf dem Weg nach Ostern
15
RITTERHUDE
Eine bunte Truppe!
19
SCHARMBECKSTOTEL
Ein Jahr vergeht schnell
21
ST. WILLEHADI
Nur wenn ein Rad
ins andere greift
23
ST. MARIEN
Voll im Trend
27
EMMAUS
Wechsel in der Kirchenmusik 29
Nr. 1 2015
Seite 3
AKTUELLES
Begreift ihr meine Liebe?
Zum Weltgebetstag von den Bahamas am 6. März
Traumstrände, Korallenriffe,
glasklares Wasser: Das bieten
die 700 Inseln der Bahamas. Sie
machen den Inselstaat zwischen
den USA, Kuba und Haiti zu einem touristischen Sehnsuchtsziel. Die Bahamas sind das
reichste karibische Land und haben eine lebendige Vielfalt
christlicher Konfessionen. Aber
das Paradies hat mit Problemen
zu kämpfen: extreme Abhängigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit und erschreckend verbreitete häusliche und sexuelle Gewalt
gegen Frauen und Kinder.
Sonnen- und Schattenseiten
ihrer Heimat – beides greifen
Frauen der Bahamas in ihrem
Gottesdienst zum Weltgebetstag
auf. In dessem Zentrum steht die
Lesung aus dem Johannesevangelium (13, 1-17), in der Jesus
seinen Jüngern die Füße wäscht.
Hier wird für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar,
denn gerade in einem Alltag, der
von Armut und Gewalt geprägt
ist, braucht es tatkräftige Nächstenliebe auf den Spuren Jesu
Christi.
Rund um den Erdball gestalten Frauen am Freitag, dem 6.
März, Gottesdienste zum Weltgebetstag. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche sind dazu
herzlich eingeladen. Alle erfahren beim Weltgebetstag von den
Bahamas, wie wichtig es ist,
Kirche immer wieder neu als lebendige und solidarische Gemeinschaft zu leben. Ein Zeichen dafür setzen die Gottesdienstkollekten, die Projekte für
Titelmotiv des Weltgebetstages 2015, der von Frauen auf den Bahamas vorbereitet wurde. Foto: WGT.
Frauen und Mädchen auf der
ganzen Welt unterstützen. DarWir laden ein
unter ist auch eine Medienkampagne des Frauenrechtszentrums
• 19.30 Uhr in der katholischen
• 19 Uhr im Gemeindehaus HeZu zwei, in geschwisterlicher
„Bahamas Crisis Center“
Gemeinde Heilige Familie
gelstraße in Ritterhude mit geÖkumene vorbereitete und im
(BCC), die sexuelle Gewalt ge(Waldweg 1, OHZ), im Anschluss meinsamem Essen im Anschluss
Team gestaltete Gottesdienstgen Mädchen bekämpft.
geselliges Beisammensein
(Ansprechpartnerin: Frau Hartfeiern laden wir in unserer Region
Lisa Schürmann, Weltgebetstag
wig, Tel. 810811, ein Fahrdienst
herzlich ein:
der Frauen – Deutsches Komiwird angeboten)
tee e.V.
Seite 4
Nr. 1 2015
AKTUELLES
Keine neue Kirchensteuer!
Informationen zum geänderten Erhebungsverfahren der Kirchensteuer auf Kapitalerträge
Kleidersammlung
Liebe Gemeindeglieder,
zurzeit weisen Banken, Kreditinstitute oder Versicherungen ihre Kunden darauf hin, dass sie
die Kirchensteuer auf Kapitalerträge (also zum Beispiel auf
Zinsen) ab dem 1. Januar 2015
automatisch einbehalten werden.
Dazu möchten wir Ihnen gerne
einige Informationen weitergeben:
Sammeln für
Bethel
Wir sammeln gut erhaltene
Kleidung zugunsten der Diakonischen Einrichtung in Bielefeld-Bethel. In diesem Jahr
findet die Sammlung vom 23.
bis zum 26. Februar statt.
Kleidersäcke zum Verpacken
der Kleidung gibt es in den
Gemeindebüros.
Das Wichtigste zuerst:
Es geht ausschließlich um die
Vereinfachung eines Verfahrens
- es gibt keine neue Steuer und
keine Steuererhöhung!
Um welche Steuer geht es?
Es betrifft die Steuer, die für
Kapitalerträge, also zum Beispiel für Zinsen von Kapitalvermögen, anfällt. Dabei gibt es
einen Freibetrag: Solange die
Erträge aus Ihrem Kapital unter
801 Euro (für Alleinstehende)
bzw. unter 1602 Euro (für Ehegatten) bleiben, müssen Sie dafür weder Steuer noch Kirchensteuer zahlen. Wenn Sie darüber
liegen, fällt eine staatliche Kapitalertragssteuer von 25 Prozent
an, auf die die bekannten 9 Prozent Kirchensteuern zu zahlen
sind. Zuviel einbehaltene Steuer
bekommen Sie über die Einkommensteuererklärung zurück
erstattet.
Um welches Verfahren geht es?
Wenn die Kapitalertragssteuer
fällig wird, führen die Banken
diese direkt an die Finanzämter
ab. Für die Kirchensteuer mussten bisher Sie selbst einen Antrag stellen. Das ist nun NEU!
Die Bank bekommt (in verschlüsselter Form) mitgeteilt,
dass Sie der evangelischen Kirche angehören. Daraufhin kann
die Kirchensteuer für die Landeskirche jetzt automatisiert an
die Finanzverwaltung weitergeleitet werden.
Datenschutz und
Einspruchsmöglichkeit
Die Mitarbeiter der Bank können nicht sehen, welcher Religionsgemeinschaft Sie angehören. Wenn Sie trotzdem nicht
wollen, dass diese Information
an die Bank weitergeleitet wird,
können Sie dem Verfahren widersprechen. Sie sind dann verpflichtet, wie bisher im Rahmen
der Steuererklärung die entsprechenden Angaben zu machen.
Weitere Informationen:
http:// abgeltungssteuer.
landeskirche-hannovers.de; Telefon: 0511-1241-0; E-Mail:
Kirchensteuer@ evlka.de.
Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Mitgliedschaft in
der Evangelisch-lutherischen
Landeskirche Hannovers! Was
die Kirche mit ihren Einnahmen
macht, ist auf der Homepage der
Landeskirche einsehbar ( www.
Landeskirche-Hannovers.de,
„Positionen“ / „Kirche und
Geld“).
Bestattungsinstitut
Sie können die Kleidersäcke
abgeben
- In der St. Johannes-Kirchengemeinde Ritterhude im Gemeindehaus, Hegelstr. 2a,
während der Bürozeiten
- In der St. Willehadi-Kirchengemeinde im Gemeindehaus,
Am Kirchplatz 3, 9 bis 12
Uhr und 16 bis 18 Uhr
- In der St. Marien-Kirchengemeinde in der Pfarrscheune,
Findorffstr. 21 (neben dem
Pfarrhaus), während der
Bürozeiten
- In der Emmaus-Kirchengemeinde Pennigbüttel in der
Pfarrhausgarage, St. Willehadusweg 15, während der
Bürozeiten
- In der Friedenskirchengemeinde Scharmbeckstotel im
Gemeindehaus, Brockenacker
50, während der Bürozeiten.
(Büroöffnungszeiten siehe Seite
32)
27721 Ritterhude
Fergersbergstr. 15
Tel.: (0 42 92)
Ausführung sämtlicher
Bestattungsangelegenheiten
Erd-, Feuer-, und Seebestattungen
12 75
Tel.: (04 21) 6 39 86 68
TAG u. NACHT
Nr. 1 2015
Seite 5
FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
Einladung zum Kirchentag in Stuttgart
Fünf Tage Spaß und Begegnung in der schönen Stadt Stuttgart!
Kirchentag das heißt: Gänsehaut-Feeling bei dem großen
Treffen der Ev. Kirche in
Deutschland. Begegnungen und
ein Gefühl des „Miteinanderunterwegssein”. Viele Konzerte, Theateraufführungen, Bibelarbeiten, Gottesdienste und
natürlich Begegnungen in der
Stadt ergeben ein tolles, erlebnisreiches Event.
Wir übernachten in Klassenräumen einer Schule im Großraum Stuttgart und sind tagsüber
in der Stadt und im Umland unterwegs: Für 90 Euro bieten wir
Jugendlichen bis 25 Jahre/Studierenden den Bustransfer und
eine Unterbringung im Gemeinschaftsquartier inklusive Frühstück. Dazu ein umfangreiches
Kirchentagsprogramm plus
ÖPNV-Ticket in Stuttgart.
Für Erwachsene gilt das Angebot, bis zum 30. März einen
Sonderzug von Bremen nach
Stuttgart und zurück für 99 Euro
zu buchen unter https://www.
hapag-lloyd-reisebuero-erfurt.de
/ihre-bahnbestellung-175.htm.
Busplätze des Kirchenkreisjugenddienstes stehen nur zur Verfügung, wenn der Bus nicht von
Jugendlichen komplett belegt
ist.
Bei einer Anmeldung über
den Kirchenkreisjugenddienst
bis zum 15. März kann ein Privatquartier gebucht werden.
Kosten: Ticket Kirchentag 98
Euro plus Privatquartier 21 Euro.
Weitere Informationen: Diakon Stefan Krüger, 04791-7539,
Krueger@willehadi.de
jeden Mittwoch von 16 bis
17.30 Uhr im Jugendkeller.
Eine Zeit der Beratung bei
Schulsorgen, Problemen mit der
Clique, dem neuen Freund, den
Eltern. Das Beste ist: Es bleibt
alles unter uns, niemand erfährt
von deinen Sorgen.
Bis dann, Stefan Krüger
(Diakon, Personal Coach)
Atemholen
Einladung auf eine Tasse Tee ....
Als Jesus sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr?
Sie sagten: Meister, wo wohnst
du? Und er antwortete: Kommt
und seht! Da gingen sie mit und
blieben bei ihm. (Johannes 1,3839)
Unverbindlich vorbeischauen. Keine Schwellenangst haben
müssen. Nur mal so schnuppern.
Sagen wir mal, auf eine Tasse
Tee bei Jesus. Mal sehen, was
daraus wird. Möglicherweise eine große Geschichte. Aber das
ist nicht von vornherein gesagt.
Erst einmal ist alles offen.
In einem Dreizeiler („Einladung zu einer Tasse Jasmintee”)
beschreibt Reiner Kunze dieses
Glück:
„Treten Sie ein, legen Sie ihre /
Traurigkeit ab, hier /
dürfen Sie schweigen”.
Und zuhören. Und atemholen.
Das könnt ihr auch ab jetzt
Seite 6
Nr. 1 2015
FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
Pilgern – die Seele geht chillen
Pilgern in den Osterferien
Eine Pilgerwanderung für Jugendliche wird in den Osterferien auf dem Pilgerweg Loccum - Volkenroda angeboten.
„Buen camino!“ So grüßen sich
die Pilger. Wir pilgern in den
Osterferien vier Tage auf einem
der bekanntesten Wege Deutschlands: dem Pilgerweg LoccumVolkenroda.
Pilgern heißt:
- Zeit für dich haben – und
Dienstag
14 bis 15.30 Uhr
Campus-AG
St. Willehadi
Gemeinschaft genießen
- den Körper spüren – und den
Kopf frei bekommen
- durch Wälder und über Berge
gehen
- Spiritualität erleben: unterwegs
und in kleinen Impulsen
- Spaß bei Aktionen zwischen-
Mittwoch
14 bis 15.30 Uhr
Gymnasium-AG
St. Willehadi
16 bis 18 Uhr
Konfi Treff
St. Willehadi
NEU! 16 bis 17.30 Uhr
Beratungs-Zeit
St. Willehadi
17.30 bis 19 Uhr
Pfadfindergruppe
St. Willehadi
Sport AG
in der Kleinen Halle Lange Str.
17.30 bis 18.30 Uhr
Sport und Spiel ab 10-12 Jahren
und
18.30 bis 19.30 Uhr
„Konfuss“ der Fußball-Treff für
Konfis
durch, beim Kochen, im HeuHotel
Wir schlafen in Jugendherbergen und einfachen Unterkünften. Am Tag der Rückreise
haben wir Zeit zum Shoppen in
Hannover.
Donnerstag
14-täglich
Konfus-Gruppe
16 bis 16.30 Uhr und
18.15 bis 19 Uhr
Offener Treff
St. Willehadi
Wann? 7. bis 11. April
Wo? von Hessisch Oldendorf
nach Bodenwerder
Wer? Jugendliche zwischen 14
und 18 Jahren
Kosten? 95 Euro
Infos und Anmeldung bei Daniel
Meyer Do Santos
Freitag
13. Febr. von 19 bis 21 Uhr
Jugendabend: Wunsch-Film
27. Febr. Konfus-Fahrt
Dümmerlohhausen
6. März Vorbereitungs-Seminar
Himmelsstürmer,
Rotenburg/Wümme
13. März Vorstellungs-Gottesdienst Gruppe Gering und Krüger
im 18:18-Gottesdienst
19.15 bis 21 Uhr Jugendabend
Kooperationsspiele
Hinweis: Die Kindergottesdienste für unsere Region finden Sie in
der Mitte auf den Gottesdienstseiten
20. März Übernachtungsaktion
Teamer KU-Seminar
Ankündigung: 10. April 19 bis 22
Uhr Abschluss-Konfi-Disco mit
LinDa
Nr. 1 2015
Seite 7
VORGESTELLT
Erste Hilfe für die Seele
Notfallseelsorge im Kirchenkreis Osterholz
Ein plötzlicher Herztod, das
Überbringen einer Todesnachricht nach einem tödlichen Unfall, der Suizid eines nahestehenden Menschen oder auch ein
Großunglück wie die Explosion
am 9. September 2014 in Ritterhude sind typische Anlässe, dass
die Notfallseelsorge auf den
Plan tritt. Innerhalb von ca. 30
Minuten trifft dann ein Seelsorger an der Einsatzstelle ein, um
Hinterbliebenen, Augenzeugen,
Ersthelfern oder auch den Einsatzkräften von Feuerwehr und
Rettungsdienst psychosoziale
Hilfe anzubieten.
Das Team der Notfallseelsorge im Kirchenkreis OsterholzScharmbeck umfasst derzeit fast
alle evangelischen Pastorinnen
und Pastoren sowie fünf ehrenamtliche Mitarbeiter. Sie teilen
sich die jeweils einwöchigen
Bereitschaftsdienste und stehen
in dieser Zeit rund um die Uhr
für eventuelle Notfalleinsätze
zur Verfügung.
Träger der ökumenisch ausgerichteten Notfallseelsorge ist
der evangelische Kirchenkreis
Osterholz-Scharmbeck. Alle
Mitarbeitenden der Notfallseelsorge sind von der Landeskirche
Hannover speziell geschult und
auf ihre oft belastende Tätigkeit
vorbereitet worden. Monatliche
Treffen und die Möglichkeit zur
Supervision stellen sicher, dass
die Erlebnisse zeitnah verarbeitet werden können.
Notfallseelsorge ist ein Angebot der Kirche, das in der Regel
nicht im öffentlichen Raum
wahrgenommen wird. Insofern
werden viele Menschen gar
nicht wissen, dass sie zum Beispiel nach dem plötzlichen Tod
eines nahen Angehörigen binnen
kürzester Zeit „Erste Hilfe für
die Seele“ erhalten können. In
der Regel entscheidet der Notarzt oder Rettungsdienst, die
Feuerwehr oder die Polizei nach
Einschätzung der Situation, ob
der diensthabende Notfallseelsorger verständigt wird. Der
Alarm für den Mitarbeiter der
Notfallseelsorge Osterholz erfolgt dann ausschließlich über
die Integrierte Regionalleitstelle
Unterweser-Elbe in Bremerhaven. Sie koordiniert auch alle
Einsätze von Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Technischem Hilfswerk im Landkreis
Osterholz. Privatpersonen können die Notfallseelsorge nicht
selbst anfordern, wohl aber zum
Beispiel die Polizei oder den
Notarzt bitten, dies für sie zu
veranlassen.
Durch die ökumenische Ausrichtung spielt es keine Rolle,
welcher Konfession der bzw. die
Betroffenen angehören oder ob
jemand überhaupt Mitglied einer
Kirche ist. Die Betreuung erfolgt unentgeltlich, ist zeitlich
auf die akute Situation beschränkt und besteht in der Regel aus einer einmaligen, zweibis dreistündigen Begleitung des
Trauernden. Alle Seelsorgenden
unterliegen der Schweigepflicht.
Ein Mitarbeiter der Notfallseelsorge wird in angemessener
Form Kontakt zu dem zu Betreuenden herstellen. Er wird
versuchen, stabilisierend auf den
Betroffenen zu wirken, dessen
Bedürfnisse und Sorgen zu erkennen, um gezielt darauf einzugehen und Trost zu spenden. Sodann wird er praktische Hilfe
anbieten bzw. zu Eigeninitiative
animieren. Dazu gehört es unter
anderem, Angehörige oder
Freunde über den Todesfall zu
informieren. Auf diesem Weg
wird automatisch das individuelle soziale Netz des Betroffenen (Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen usw.) erreicht,
das um Unterstützung gebeten
werden sollte. Eine Person aus
diesem Kreis löst im Idealfall
den Notfallseelsorger zeitnah ab,
sodass der Trauernde nicht allein
zurückgelassen wird. Bevor sich
der Notfallseelsorger verabschiedet, wird er Informationen
zur Bewältigung des Ereignisses
geben (zum Beispiel Trauercafé
oder Anderland) und auf
Wunsch Kontakt zu weiteren
psychosozialen Angeboten herstellen.
Die Notfallseelsorge ist der
Versuch, Menschen in der vielleicht schwersten Stunde ihres
Lebens etwas Halt und Trost zu
geben. Sie vermag im besten
Fall, das Leid etwas zu lindern.
Geschehenes ungeschehen machen, kann aber auch sie leider
nicht. Lars Schmitz-Eggen
Informationen:
• Wer Fragen zur Notfallseelsorge hat oder an einer Mitarbeit
interessiert ist, wende sich bitte an Pastor Hans Jürgen Bollmann (St. Marien, Lilienthal),
Telefon 04298/3575, Mail:
Hans-Juergen.Bollmann
@evlka.de
• Allgemeine Informationen
über die Notfallseelsorge in
Niedersachsen und Bremen
sind im Internet unter der
Adresse www.notfallseelsorgeniedersachsen-bremen.de/ zu
finden.
Vormittagsseminare
für Frauen
Realistische Erzähler des 19.
Jh.: Èmile Zola, „Nana“
Referent: Bernd–Michael
Lippold, Bremen
Der Roman „Nana“ gilt als Folie
für einen Milieu- und Sittenspiegel des 2. Kaiserreichs in Frankreich.
Donnerstag, 22. und 29. Jan.. 5.
und 12. Februar von 10 bis 12
Uhr, Teilnahmegebühr: 16 Euro.
Irische Geschichte von den
Anfängen bis 1921
Referentin: Gabriele von LesselDrettmann, Osterholz-Scharmbeck
Die Geschichte Irlands ist geprägt durch den Kampf gegen
England zur Erlangung der Unabhängigkeit von der englischen
Vormacht.
Donnerstag, 19. und 26. Febr.
von 10 bis 12 Uhr,
Teilnahmegebühr: 8 Euro.
Elemente der Musik
Referentin: Uta Karin Puriss,
Bremen
Eine grundsätzliche Einführung
in die klassische Musik. Wie
entsteht ein Musikstück? Was
muss ein Komponist können und
beachten? Woraus besteht eine
Komposition? Mit vielen Hörbeispielen.
Donnerstag, 5., 12. und 19.
März von 10 bis 12 Uhr, Teilnahmegebühr: 12 Euro.
Alle Kurse tagen im Gemeindehaus Ritterhude, Hegelstr. 2a
Auskünfte bei: J. Mohnkern,
Telefon: 92 16, oder bei: W. Herzog, Tel.: 96 91; I. Meyer, Tel.:
0421 - 63 6 53 90; H. Plesch,
Tel.: 91 07; U. Schlage, Tel.:
38 05.
Seite 8
Nr. 1 2015
Impressum:
Das Magazin „ankreuzen“ ist der Gemeinde
brief der Evangelisch lutherischen Kirchen
gemeinden St. Johannes (Ritterhude), Frie
denskirchengemeinde (Scharmbeckstotel),
St. Willehadi (Scharmbeck), St. Marien
(Osterholz) und Emmaus (Pennigbüttel).
Es erscheint alle zwei Monate für die
Region im Einzugsgebiet der genannten
Kirchengemeinden.
„ankreuzen“ wird erstellt in Zusammen
arbeit mit der Gemeindebrief Beratung,
Oldenburg.
Herausgeber: Die Kirchenvorstände der
Evangelisch lutherischen Kirchengemeinden
St. Johannes, Friedenskirche, St. Willehadi,
St. Marien und Emmaus.
Redaktion dieser Ausgabe:
Günter Murken, Peter Hegeler, Enno Kü
ckens, Annemarie Lampe, Anne Leukers,
Christa Siemers, Birgit Spörl und Eckhard
Gering.
Gestaltung/Produktion:
Hans Werner Kögel.
Anschrift:
„ankreuzen“, Brockenacker 50, 27711 OHZ
Druck: WE Druck, Oldenburg
Auflage: 16.000
Bildnachweis: Privatfotos und namentlich
gekennzeichnete Fotos und Grafiken in der
Bildunterschrift.
Redaktionsschluss der nächsten
Ausgabe: 6. Febr. 2015
Nr. 1 2015
Seite 9
BILDUNG
Fühlen und Denken erwünscht
Eindringliche Themen bei „Kirchen und Kino“
Szenenfoto aus dem Film „The Broken Circle“.
Szenenfoto aus dem Film „Kreuzweg“.
Kirche und Kino bietet im Februar „The Broken Circle“: Die
Haut ist im Zeitalter der expressiven Selbstdarstellung zu einem
Kunstwerk geworden. Hier
zeichnet sich Glück und Unglück des Lebens ab; hier wird
sichtbar, was Menschen in ihrem
Innersten bewegt. So auch bei
Elise. die als Tätowiererin arbeitet und auf ihrem Körper die
Spuren von Liebe und Leid
trägt.
Sie trifft auf den Musiker
Didier, der seine Seele der amerikanischen Bluegrass-Musik
verschrieben hat. Aus einer Romanze wird Beziehung und Elternglück: Ihre Tochter Maybelle kommt auf die Welt. Und
auch auf der Bühne gelingt das
Glück der Vereinigung. Elise
singt in der Band von Didier und
wird damit zu einem festen Teil
seines amerikanischen Traums.
Doch das Glück ist gefährdet.
Die Diagnose einer Krebserkrankung bei Maybelle bringt
das Paar an den Rand des Erträglichen und darüber hinaus.
Ein solches Kino der Gefühle kennen wir nur aus Hollywood, das für europäisches
Empfinden manchmal allzu simpel gestrickt ist. Doch die Fallgruben der Klischees umgeht
der Regisseur Felix van Groeningen mit Bravour. Authentisch
wirkt diese Geschichte, weil sie
sich in einem Gewebe von Vorund Rückblenden abspielt. Die
eigentliche Filmhandlung entsteht erst im Kopf und Herz des
Zuschauers. Atemberaubend ist
Maria steht kurz vor ihrer
Firmung, was sie durchaus mit
Vorfreude erfüllt. Sie glaubt fest
an Gott und möchte alles richtig
machen. Auf Erden bedeutet das
jedoch: versuchen, es dem Pfarrer und der Mutter recht zu machen. Keinen Keks während des
Firmunterrichts, regelmäßig
beichten, den kleinen Bruder
nicht unnötig oft auf den Arm
nehmen, nicht lügen und ganz
bestimmt nicht die Einladung
des netten Schulkameraden zu
dessen Kirchenchor annehmen,
wo satanisches Liedgut gesungen wird: Gospels und Soul.
In ihrem Bemühen stößt Maria rasch an Grenzen. Körperlich
ist sie schon schwach und wird
immer schwächer, in der Schule
wird sie gemobbt, weil sie sich
weigert, zu Popmusik Sport zu
treiben, vor allem aber leidet sie
dabei die Verknüpfung von musikalischem Lebensstil und körperlicher Inszenierung. Das Ringen um die kurzen Momente des
Glücks im rauen Strom des Lebens ist hier mit großer Eindringlichkeit zu erleben. (Charles Martig)
Ein gerade für christlich geprägte Menschen sehr herausfordernder Film steht bei Kirchen
und Kino im März auf dem Programm. „Kreuzweg“ erzählt den
tragischen Weg einer 14-jährigen im Umfeld eines katholischen Fundamentalismus. Maria
lebt mit den Eltern, drei jüngeren Geschwistern und einem
französischen Au-pair einen
strengen Alltag, der von den Regeln der Pius-Bruderschaft beherrscht wird, im Film „PaulusBruderschaft“ genannt.
psychisch.
Der Film stellt eine bittere
Nachfrage an christliche religiöse Praxis, die aus dem Glauben
an einen liebenden, sich verschenkenden Gott einen fordernden und ausforschenden Gott
macht, mit der Kirche als sein
Werkzeug. Fanatismus macht
Menschen zu Opfern. Der auch
formal an den Stationen des
Kreuzwegs orientierte Film mit
langen, intensiven Einstellungen
fordert heraus, die eigene religiöse Praxis zu befragen.
Kirchen und Kino:
Sonntags um 18 Uhr CentralTheater Osterholz-Scharmbeck
15. Februar: The Broken Circle
8. März:
Kreuzweg
Petrus als zentrale Figur der Kirche
Vortrag von Pastor Dr. Joachim Jeska
Petrus ist der prominenteste
Jünger Jesu: Von ihm sind nicht
nur der Name und die Herkunft
bekannt, sondern von ihm handeln viele Erzählungen der Bibel, die ihn in verschiedenen Facetten darstellen. Sicher hat das
mit seiner besonderen Rolle bei
der Entstehung des Christentums zu tun. Insbesondere für
die katholische Kirche wurde
Petrus zu einer Schlüsselfigur
im wahrsten Sinne.
Wer war dieser Petrus? Was
können wir über ihn wissen?
Und: Warum wurde er so bedeutungsvoll für die Kirche?
Dr. Joachim Jeska aus Ilsede
geht diesen Fragen nach und
beleuchtet die Figur des Petrus
im Blick auf die Anfänge des
Christentums zwischen Jerusalem und Rom. Zum Vortrag
und anschließendem Gespräch
am Dienstag, dem 24. März um
20 Uhr im Gemeindehaus Ritterhude, Hegelstraße 2a sind alle
herzlich eingeladen.
Seite 10
Wollen Sie bei
uns werben?
Rufen Sie uns an! Telefon: 04292 - 29 11
Nr. 1 2015
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Mo, Di, Do 8.00 - 19.00 Uhr
Mi + Fr 8.00 - 18.00 Uhr
Sa 9.00 - 13.00 Uhr
Nr. 1 2015
Seite 11
BILDUNG
Endspurt im Loccumer Kreis
Mit zwei packenden Themen geht die aktuelle Veranstaltungsreihe des Loccumer Kreises zu Ende
Am Donnerstag, dem 12.
Februar
kommt Prof.
Dr. Wilfried
Härle, Professor für
Systematische Theologie an der
Universität
Prof. Dr. WilHeidelberg, fried Härle
zu uns. Er
referiert über „Freiheit, Verantwortung, Schuld - Illusion oder
Wirklichkeit?“ Wir greifen damit ein Thema auf, das uns bereits in den beiden vorhergehenden Jahren beschäftigte. Der
Wiener Psychiater Raphael M.
Bonelli behandelte im März
2013 „Die Schuldfrage in der
Psychotherapie“. Zu „Schuld
und Verantwortung aus Sicht der
Hirnforschung“ referierte im
Januar 2014 der Bremer Hirnforscher Gerhard Roth. Nun beleuchten wir das Thema aus einem weiteren, theologischen
Blickwinkel und hoffen sehr auf
neue Erkenntnisse.
Am Montag, den 9. März beenden wir unser Winterprogramm mit einem Vortrag von
Prof. Dr. Dagmar Borchers, Professorin für Angewandte Philosophie und Geschäftsführende
Direktorin des Instituts für Philosophie an der Universität Bremen. Mit der Frage „Was ist ein
statt, beginnen um
20.15 Uhr
und sind öffentlich. Sie
sind herzlich
gutes Leben?“ greift sie ein The- eingeladen,
wir freuen
ma auf, das bereits den grieuns auf Ihre
chischen Philosophen Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) bewegte. Teilnahme.
AnmeldunFür ihn war Ziel des menschliProf. Dr. Dagchen Lebens, ein gutes Leben zu gen sind
mar Borchers
nicht erforführen. Aber was ist das? Gederlich, Sie können sich spontan
sundheit, intakte Familie, echte
zu einem Besuch entschließen.
Freunde, immer satt werden –
Der Eintritt ist frei, für Spenden
was will man mehr? Oder gibt
sind wir dankbar. Das vollstänes doch ganz unterschiedliche
dige Programm lesen Sie auf
Vorstellungen von einem guten
www. loccumer-kreis.de. Dort
Leben? Wir sind gespannt auf
finden Sie auch Presseberichte
die Antwort der Referentin.
Die Veranstaltungen des Loc- und im Einzelfall Hinweise auf
aktuelle Änderungen.
cumer Kreises finden im GeHeinrich Grün
meindehaus von St. Willehadi
Wo soll man denn über so was reden?
Ein Jahr Glaubensgespräch „Glauben heute“
„Natürlich habe ich manchmal
Fragen zum Glauben und so,
aber wo soll man denn darüber
reden?“ In manchen Gesprächen
- zufällig oder gesucht mit mir
als Pastor - fallen solche Sätze.
Wo können Menschen reden,
über den Glauben, offen und ohne Vorbedingung, so wie es ihnen durch den Kopf geht, ohne
belächelt oder als „frömmelnd“
abgetan zu werden? Offenbar
findet sich Gelegenheit dazu
nicht so selbstverständlich.
Glauben ist ein Tabu-Thema,
das sich nicht zum Gespräch
eignet, weder in öffentlicher
noch in geselliger Runde. Aber
die Fragen – was ist mit meinem
Leben, was macht Sinn, was
gibt Hoffnung, auch über den
Tod hinaus, was kann ich glau-
ben, wie kann ich mir als Erwachsener Gott vorstellen, hat
die Welt einen Ursprung und ein
Ziel, was gibt Menschen ihre
Würde – diese Fragen bleiben,
gerade wenn der Raum fehlt, um
sie zu stellen.
„Glauben heute“ ist ein Angebot für Menschen, die diese
und andere Fragen zum Glauben
auch mal aussprechen und mit
anderen besprechen wollen. Seit
einem Jahr bietet das Glaubensgespräch „Glauben heute“ dazu
die Möglichkeit. Mal kommen
mehr, mal weniger, mal die einen, mal die anderen, einige
häufiger, andere selten – „Glauben heute“ versteht sich als offene Runde, zu der hinzukommen kann, wer und wann jemand will. Die Gesprächsthemen ergeben sich aus der Runde. Über die Zehn Gebote, den
Ablauf des Gottesdienstes, über
Perlen des Glaubens, die Wüste
als Symbol für Glaubens- und
Lebenserfahrung wurde schon
gesprochen. Mal geht es eher
um praktische, mal um persönlich bewegende Anliegen. Die
Gruppe bestimmt, wo es lang
geht. Als Fachleute sind ein Pastor, eine Pastorin, ein Diakon
dabei und geben Auskunft, informieren über Hintergründe
und Zusammenhänge.
„Glauben heute“ geht 2015
in ein weiteres Jahr, immer am
letzten Montag im Monat von
19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr im
Gemeindehaus der EmmausKirchengemeinde in Pennigbüttel, Willehadusweg, gegenüber
von Kirche und Friedhof.
Die nächsten Termine sind
der 23. Februar und der 30.
März.
Seite 12
Nr. 1 2015
Nr. 1 2015
Seite 13
DIAKONIE
Wenn es mehr ist als liebe Gewohnheit ...
Diakonisches Werk
des Ev.-luth. Kirchenkreises
Osterholz-Scharmbeck
Kirchenstr. 5, 27711 OHZ
Tel.: 04791–80680; Fax: 80699
E-Mail: DW.OsterholzScharmbeck@evlka.de
www.diakonisches-werk-ohz.de
Allgemeine soziale Beratung
Tel. 04791-806-80/81
Ambulanter Hospizdienst
. Begleitung am Lebensende
(24 Std. Rufbereitschaft)
Tel. 04791-80687
. Trauerbegleitung für Erwachsene, Tel: 04791-80687
. Trauercafé jeden ersten Sonntag im Monat, Tagesstätte Altes
Museum, 15 Uhr, Regelmäßige
Trauergruppen
. Trauerbegleitung für Kinder
und Jugendliche, Findorffstr. 21
Tel.: 04791-980664
Fachstelle für Sucht und
Suchtprävention
Tel.: 04791/ 806 82/ 83/ 84
Jugendhilfe
Tel. 04791-806 90/91
Migrationsarbeit
Tel. 04791-80693
Schuldnerberatung u.
Schuldenprävention
Tel. 04791-80685
Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung
Tel. 04791-80695
Tagesstätte im Alten Museum
für psychisch kranke und
seelisch behinderte Menschen
Hundestr. 11, Tel.: 04791-5388
Das Café
für psychiatrieerfahrene und
-unerfahrene Menschen
Hundestr. 11,
Tel.: 04791-985887
Das Gästehaus
Wärmestube, Osterholzer Tafel
Loger Str. 10
Tel.: 04791-986776 oder 80680
Diakonie-Stiftung Osterholz
c/o Diakonisches Werk
Tel.: 04791-80680
Team der Fachstelle berät bei Fragen zu Suchterkrankungen
„Irgendwann hatte ich so ein
komisches Gefühl, dass da was
nicht stimmt“. Diesen Satz hören die Mitarbeiterinnen der
Fachstelle für Sucht und Suchtprävention im Diakonischen
Werk häufig. Suchterkrankungen verlaufen schleichend und
so lässt sich kein fester Zeitpunkt oder Anlass benennen, an
dem sich eine Gewohnheit zur
Abhängigkeit entwickelt. „Andere können nach dem dritten
oder fünften Bier aufhören. Ich
konnte das nicht, selbst wenn
ich es mir vorgenommen hatte“,
berichten alkoholkranke Menschen. Viele haben Ärger mit
Familienangehörigen und Freunden in Kauf genommen oder
hatten das Gefühl, ihren Suchtmittelkonsum verheimlichen zu
müssen.
„Suchtmittel sind auch Genussmittel“, weiß Angelika
Meurer-Schaffenberg, die im
Team der Fachstelle für die Vorbeugung zuständig ist. Wer
selbst erfahren habe, wie schwer
es ist, zum Beispiel weniger
Schokolade zu essen, könne ermessen, wie viel Kraft es kosten
muss, alte Gewohnheiten zu ändern und den Weg aus
süchtigem Verhalten zu finden.
Das Team der Suchtberatungsstelle fühlt sich nicht nur
zuständig für Menschen, die
festgestellt haben, dass sie mit
dem Konsum ihres Genussmittels sich selbst oder anderen
Probleme und Kummer bereiten.
Auch wenn nur ein diffuses Gefühl oder ein Fragezeichen über
die Gewohnheiten im Raum
steht, haben sie ein offenes Ohr.
Gemeinsam mit den Ratsuchenden klären die Fachkräfte, ob
und welche Veränderungen im
Konsumverhalten anstehen.
„Stellt sich heraus, dass eine
Abhängigkeitserkrankung vorliegt, stellen wir gemeinsam mit
dem Klienten bei der Rentenversicherung oder der Krankenkasse einen Antrag auf Finanzierung einer Therapie“, erklärt
Drei Mitarbeiterinnen aus dem Team der Fachstelle (v.l.n.r.) Stephanie Blankenstein, Angelika Meurer-Schaffenberg und Christa
Hegmann.
Christa Hegmann, Leiterin der
Fachstelle. Das Spektrum der
Hilfsmöglichkeiten ist breit.
Während einer ambulanten Therapie verbleiben die Menschen
am Wohnort. Zwei Mal wöchentlich finden abendliche
Gruppensitzungen statt. Ebenfalls ist ein Aufenthalt in einer
Fachklinik möglich. Die Beratungsstelle vermittelt auch an
Selbsthilfegruppen.
Angehörige oder andere aus
dem Umfeld von suchtkranken
Menschen, die nicht wissen, wie
sie sich verhalten sollen und Ansprechpartner suchen, sind ebenfalls herzlich willkommen. Kinder und Jugendliche können sich
an die Präventionskraft wenden,
die auf Wunsch anonym und
kostenlos berät. Ein Gruppenangebot ist in Planung. Informationen zum Angebot der Fachstelle im Diakonischen Werk,
einen Flyer über Suchterkrankungen in Familien finden sich
im Internet auf der Seite des
Fachdienstes, ein Flyer der
Selbsthilfegruppe ist auf der
Seite des Diakonischen Werkes
unter Aktuelles zum Download
bereit.
Während der offenen Sprechstunde dienstags zwischen 15
und 17 Uhr stehen die Mitarbeiterinnen ohne vorherige Terminabsprachen zur Verfügung.
Telefonische Anfragen werden
unter 04791 - 8 06 82 beantwortet. Auch eine anonyme Beratung per E-Mail ist unter der
Adresse: suchtberatung.
osterholz-scharmbeck@evlka.de
möglich. www.diakonischeswerk-ohz.de
Bürgerkanzel
Angelika Meurer-Schaffenberg
ist eine Mitarbeiterin der Fachstelle. Für die Reihe „Bürgerkanzel“ spricht sie in der St. Willehadi-Kirche in OsterholzScharmbeck während eines
Gottesdienstes zum Lebensgefühl von Flüchtlingen und ihren
Erfahrungen mit den heimatlosen Menschen. Die verheiratete
Mutter von zwei Kindern hat mit
ihrer Familie das Kinderzimmer
des erwachsenen Sohnes geräumt. Eingezogen ist eine junge Frau aus der Ostukraine, die
wegen des Krieges nicht in ihrer
Heimat leben kann. Durch ihre
Arbeit im Diakonischen Werk erlebt sie täglich das Schicksal
von Flüchtlingen, weil diese bei
der Kollegin vom Fachdienst
Migration Rat suchen.
Bürgerkanzel: Gottesdienst in
der St. Willehadi-Kirche, 15.
Febr., 10 Uhr, anschl.
Kirchenkaffee.
Seite 14
Nr. 1 2015
KIRCHENMUSIK
10. Scharmbecker Orgeltage
Ein abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm
Vom 6. bis 8. Februar finden
nun zum 10. Mal die
„Scharmbecker Orgeltage“
statt. Wieder steht die historische Erasmus-BielfeldtOrgel an diesem Wochenende
im Mittelpunkt.
Die Jubiläumsausgabe der Orgeltage beginnt am 6. Februar
um 19.30 Uhr mit einem Konzert für Bläser und Orgel. Im
„Projektensemble Alte Musik“
haben sich erfahrene Amateurmusiker aus unterschiedlichen
Bläser-Ensembles in Bremen
und „umzu“ zusammengefunden, um wenig bekannte und
selten gespielte Renaissancemusik von Samuel Scheidt und
Daniel Speer konzertant vorzutragen. Die Musiker kennen sich
von verschiedenen Projekten sowie Tonaufnahmen, treten aber
in dieser Konstellation erstmals
gemeinsam auf. Geleitet wird
das Ensemble von Landesposaunenwart Reinhard Gramm.
Caroline Schneider-Kuhn
wird das Ensemble auf der Orgel begleiten und auch Solostücke für die Orgel aus Renaissance und Barock zu Gehör
bringen.
Am Sonnabend, dem 7. Februar findet um 11 Uhr das
„Orgelkonzert für Kinder und
Familien“ statt. Zu hören sein
wird das Stück „Peter und der
Wolf“ - in einer Bearbeitung für
die Orgel.
In der „Orgelnacht“ ab 19
Uhr wird Popkantor Michael
Schütz aus Tübingen alle drei
Tasteninstrumente in der Kirche
erklingen lassen: Zur vollen
Stunde gibt er ca. 40-minütige
Konzerte auf der Bielfeldt-Orgel, auf der „kleinen“ Orgel vorne im Altarraum und auf dem EPiano. Zwischen den Konzerten
steht ein kleiner Imbiss für die
Konzertbesucher bereit. Michael
Schütz ist Dozent für Popularmusik an der Hochschule für
Kirchenmusik in Tübingen. Er
arbeitet als Komponist, Ar-
Kinderlieder aus aller Welt
Der Kinderchor St. Willehadi lädt
zu einem musikalischen Nachmittag ins Gemeindehaus ein:
Am Sonnabend, dem 7. März
erklingen ab 15.30 Uhr „Kinderlieder aus aller Welt“. Dabei wird
musikalisch über den Tellerrand
geschaut: die Kinder tragen Lie-
der aus Frankreich, England,
Griechenland, aus der Türkei,
aus Afrika und natürlich aus
Deutschland vor. Alle Eltern,
Großeltern, Geschwister und alle
Neugierigen sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei.
rangeur, Pianist, Produzent und
Seminarleiter.
Unter seiner musikalischen
Leitung steht dann auch der
Sonntagmorgen: Mit einem
Projektchor aus hiesigen Chormitgliedern gestalten er, Caroline Schneider-Kuhn und Pastor
Gert Glaser einen „groovigen“
Gottesdienst.
Seit Beginn der Scharmbecker Orgeltage dabei ist Prof.
Harald Vogel: In jedem Jahr gestaltet er das Abschlusskonzert
am Sonntag. Auch in diesem
Jahr wird es so sein: Am 8. Februar wird Herr Vogel ab 17 Uhr
mit seiner ausgezeichneten
Spielqualität überzeugen und
seine Zuhörer mitnehmen auf
eine Reise in die Barockzeit die Zeit, in der die ErasmusBielfeldt-Orgel gebaut wurde.
Reinhard Gramm
Orgel: Caroline SchneiderKuhn. Eintritt frei
FREITAG, 6. Februar, 19.30 Uhr
Eröffnungskonzert
Bläserensemble „Alte Musik“
Leitung: Landesposaunenwart
SONNTAG, 8. Februar, 17 Uhr
Abschlusskonzert
Prof. Harald Vogel
Eintritt: 6 Euro
SONNABEND, 7. Februar, 11 Uhr
Orgelkonzert für Kinder und
Familien
Caroline Schneider-Kuhn:
Orgel, Sprecher: Eckhard
Gering. Eintritt frei
SONNABEND, 7. Februar, 19 Uhr
Orgelnacht mit Michael Schütz
Zur vollen Stunde bringt
Michael Schütz die Orgeln und
das E-Piano zum Klingen.
In den Pausen steht ein Imbiss
bereit. Eintritt: 9 Euro.
SONNTAG, 8. Februar, 10 Uhr
Musikalischer Gottesdienst
mit Michael Schütz und einem
Projektchor
Nr. 1 2015
Seite 15
UNSERE MITTE
Eine Einkehrzeit auf dem Weg nach Ostern
Passionsandachten in der Region
Die Zeit von Aschermittwoch
bis zum Karsamstag vor Ostern
ist die sogenannte Passionszeit
(wörtlich: Leidenszeit), in der
Christen über den Weg von Jesus Christus auf unserer Welt
und die letzten Stationen seines
Lebens nachdenken und gemeinsam Andachten feiern. Es
ist geistlich eine Fastenzeit, eine
Zeit der Einkehr, der Besinnung
und Umkehr. Das Nachdenken
über die Leidensgeschichte Jesu,
Impulse zur Einkehr und gemeinsames Singen und Beten
machen diese Andachten aus.
Wir laden in der Region
herzlich zu drei Passionsandachtsreihen ein:
In der St. Willehadi-Kirche
siehe unten
In der Kirche St. Marien:
Donnerstags 26. Februar, 5. und
12. März jeweils um 19 Uhr im
Martin-Luther Saal
Im Gemeindehaus Ritterhude
(Hegelstraße 2a):
Mittwoch, 11., 18., und 25.
März jeweils um 18.30 Uhr
Drei Tage Jerusalem
Andachten in der Passionswoche in St. Willehadi
Blick vom Ölberg auf die Stadt Jerusalem.
Jerusalem ist eine besondere
Stadt – zu Jesu Zeiten wie heute:
geliebt und umkämpft, heilig
und verstörend. Seit Jahrzehnten
ist Jerusalem in den Schlagzeilen, meist aus traurigen Gründen. Und doch halten drei Religionen – auch Christen – dran
fest: „Jerusalem ist heilig!“
In Jerusalem verbrachte Jesus
die letzten Tage seines Lebens
und wurde dort gekreuzigt. Dort
ist er aber auch auferstanden
und seinen Jüngern begegnet.
Gehen Sie mit uns auf eine
andächtige Reise und lassen Sie
sich überraschen: Drei Tage Jerusalem. Montag bis Mittwoch
in der Karwoche, immer um 19
Uhr in der St.-Willehadi-Kirche.
Montag, 30. März:
Jerusalem im Fadenkreuz:
Religionen als Motivation zu Gewalt
und Frieden.
Mit Eckhard Gering
Dienstag, 31. März:
Was heißt denn hier „heilig“?
Jerusalem zwischen Alltag und
Verheißung.
Mit Daniel Meyer Do Santos
Mittwoch, 1. April:
Wenn Einspruch nötig wird: Jesus
vertreibt die Händler aus dem
Jerusalemer Tempel.
Mit Gert Glaser
Nr. 1 2015
Seite 16
Seite 17
GOTTESDIENSTE
St. Johannes
Friedenskirche
St. Willehadi
St. Marien
Emmausgemeinde
Ritterhude
Scharmbeckstotel
Scharmbeck
Osterholz
Pennigbüttel
Wenn sie in Ritte
rh
dienst abgeholt ude zum Gotteswerden möchten
,
dann wenden sie
sich bitte an de
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organisiert dann
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Gottesdienst in
St.
Marien abgeho
lt werden möcht
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dann wenden Si
e sich bitte an
Erika Backhaus
, Telefon: 41 86
.
.
Weitere Gottesdienste
St. Willehadi / in Garlstedt
15. Februar
10.00 Uhr Gottesdienst
Pastor Gert Glaser
St. Willehadi / in Hülseberg
22. Februar
FEBRUAR
1. Februar
FEBRUAR
FEBRUAR
10.00 Uhr Gottesdienst mit
Abendmahl
im Gemeindehaus
Pastorin Birgit Spörl
FEBRUAR
1. Februar
10.00 Uhr Gottesdienst mit
Abendmahl,
KirchentagsPastor Eckhard Gering
sonntag
1. Februar
10.00 Uhr Gottesdienst
in Freißenbüttel,
Pastorin Christa Siemers
St. Willehadi / in Ohlenstedt
22. Februar
15. März
8. Februar
10.00 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden
im Gemeindehaus
Pastorin Birgit Spörl
15. Februar
10.00 Uhr Gottesdienst
im Gemeindehaus,
Pastor Enno Kückens
22. Februar
10.00 Uhr Gottesdienst
im Gemeindehaus,
Lektor Uwe Hellpap
8. Februar
10.00 Uhr Gottesdienst mit
Taufe,
Pastor Enno Kückens
8. Februar
10.00 Uhr Gottesdienst,
Pastor Gert Glaser
8. Februar
9.30 Uhr Gottesdienst
im Haus Dirschauer
Pastor Eckhard Gering
FEBRUAR
10.00 Uhr Gottesdienst,
Pastor Georg Ziegler
8. Februar
10.00 Uhr Gottesdienst,
anschließend Kohlessen,
Pastorin Christa Siemers
10.30 Uhr Gottesdienst
Pastor Eckhard Gering
10.30 Uhr Gottesdienst
Pastor Eckhard Gering
Kindergottesdienste der Region
22. Februar
18.00 Uhr Abendgottesdienst,
Pastorin Anke Diederichs
15. Februar
10.00 Uhr Gottesdienst mit
„Bürgerkanzel“, Angelika
Meurer-Schaffenberg (s.
S.13)/ Pastor E. Gering,
anschl. Kirchenkaffee
15. Februar
10.00 Uhr Gottesdienst mit
Abendmahl,
11.30 Uhr Taufgottesdienst
Pastor Georg Ziegler
22. Februar
10.00 Uhr Gottesdienst zum
Lektorensonntag,
Pastor Gert Glaser/Elke
Kulaczkowski
22. Februar
10.00 Uhr Gottesdienst,
Pastor Benz
Ritterhude, St. Johannes:
KIGO am Sonntag, dem 8. Februar und 8. März
um 11.30 Uhr im Gemeindehaus Hegelstr. 2a
St. Marien: Freitags, 6. Febr. 6. März um 16
Uhr in St. Marien
22. Februar
18.00 Uhr „Spätschicht“,
- Andacht-Stille-Gebet -
Weltgebetstag:
Ritterhude, St. Johannes: Freitag, 6. März, 19
Uhr im Gemeindehaus Hegelstr. 2a
St. Willehadi: Freitag, 6. März, 19.30 Uhr in der
katholischen Gemeinde Heilige Familie, Waldweg 1, OHZ (s. Seite 3)
Passionsandachten
MÄRZ
MÄRZ
1. März
10.00 Uhr Gottesdienst mit
Abendmahl
im Gemeindehaus
Pastorin Anke Diederichs
6. März
19.00 Uhr Weltgebetstagsgottesdienst im Gemeindehaus
Andrea Hartwig und Team
MÄRZ
1. März
MÄRZ
MÄRZ
10.00 Uhr Gottesdienst mit „Bürgerkanzel“, Tierarzt Dr.
Thomas Raschka/ Superintendentin J. Rühlemann,
anschl. Kirchenkaffee
1. März
10.00 Uhr Gottesdienst,
anschl. Kirchenkaffee,
Pastorin Christa Siemers
Ritterhude, St. Johannes: Mittwoch, 11., 18.
und 25. März um 18.30 Uhr im Gemeindehaus
Hegelstraße 2a
St. Willehadi: Montag, 30., Dienstag 31. März
Mittwoch. 1. April,um 19 Uhr in der St. Willehadi-Kirche
St. Marien: Donnerstags, 29. Febr., 5. und 12.
März um 19 Uhr in St. Marien
Jugendgottesdienste
13. März
8. März
15. März
10.00 Uhr Gottesdienst
im Gemeindehaus,
Pastorin Birgit Spörl
8. März
10.00 Uhr Gottesdienst
Pastor i.R. von Stumpfeldt
10.00 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden
im Gemeindehaus
Pastorin Anke Diederichs
8. März
10.00 Uhr Gottesdienst zum Bläersonntag m. Posaunenchor, Pastor Gert Glaser
8. März
15. März
10.00 Uhr Familiengottesdienst
mit Kindergarten,
Pastorin Christa Siemers
15. März
20. März
10.00 Uhr Gottesdienst mit
Abendmahl und Taufe,
Pastor Georg Ziegler
8. März
10.00 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Christa Siemers
18.18 Uhr Jugendgottesdienst
„Achtzehnachtzehn“ in
St. Willehadi, Vorstellungsgottesdienst
Gering/Krüger
17.00 Uhr Taizé-Andacht,
Team
Andachten in den Seniorenheimen
in Ritterhude:
im Wohnpark am Dammgut
18.00 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden,
Pastor Gert Glaser und
Pastor Meyer Do Santos
jeden ersten Freitag im Monat um 16.00 Uhr
im Haus Christian
jeden ersten Mittwoch im Monat um 10.00 Uhr
22. März
29. März
10.00 Uhr Gottesdienst
im Gemeindehaus,
Pastorin Birgit Spörl
10.00 Uhr Gottesdienst
im Gemeindehaus,
Pastor Albrecht Benz
22. März
10.00 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden
Pastor Enno Kückens
22. März
29. März
10.00 Uhr Gottesdienst mit
Abendmahl,
Pastor Eckhard Gering
22. März
10.00 Uhr Gottesdienst mit
Taufen, Pastor Daniel
Meyer Do Santos
29. März
10.00 Uhr Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden,
Pastor Georg Ziegler
22. März
10.00 Uhr Gottesdienst,
Prädikantin Dr. KempffSynofzik
29. März
10.00 Uhr Plattdeutscher Gottesdienst, Prädikantin
Gertrud Schmidt
18.00 Uhr „Spätschicht“,
- Andacht-Stille-Gebet -
in Osterholz-Scharmbeck:
im Haus am Hang
jeden Dienstag um 9.30 Uhr
im Haus am Barkhof
um 10.30 Uhr am 3. Febr. und am 3. März
im Parkstift
jeden Donnerstag um 15.30 Uhr und 16.30 Uhr
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Nr. 1 2015
ST. JOHANNES
RITTERHUDE
Sehr vielfältig
Bericht über mein Betriebspraktikum in der St. Johannes Kirchengemeinde
Mein Name ist Loni Pfannenschmidt und ich bin 16 Jahre alt.
Zur Zeit besuche ich das Gymnasium in Ritterhude. Dort
sollten wir im November ein
Betriebspraktikum über zwei
Wochen in einem Beruf unserer
Wahl ablegen.
Mein Praktikum habe ich in
der St. Johannes Kirchengemeinde Ritterhude absolviert.
Ich habe gerade diesen Praktikumsplatz gewählt, weil mir die
Arbeit mit der Kirche schon vorher viel Freude bereitet hat. Ein
wichtiges Kriterium bei der Suche nach einem geeigneten Platz
war, dass ich mein Praktikum in
einem Beruf absolviere, der in
den sozialen Bereich geht. Mir
macht der Umgang mit Menschen Spaß und aus diesem
Grund war es meiner Meinung
nach die treffendste Entscheidung, mein Betriebspraktikum
in der St. Johannes Kirchengemeinde in Ritterhude zu ma-
chen.
Da ich nicht speziell einen
bestimmten Beruf praktiziert habe, konnte ich von allen Seiten
der Gemeinde neue Eindrücke
gewinnen. Durch meine ehrenamtliche Arbeit in der Kirche,
schon vor dem Betriebspraktikum, kannte ich bereits Großteile der Tätigkeiten in der Gemeinde und habe diese für Jugendliche in meinem Alter sehr
interessant, jedoch für mein späteres Berufsleben zu trocken gefunden.
Das zweiwöchige Praktikum
hat mir jedoch bestätigt, dass ich
mir sehr wohl vorstellen könnte,
in der Zukunft etwas in Richtung Soziales, vielleicht sogar
direkt in der Kirche, zu machen.
Ich hatte hohe Erwartungen an
dieses Praktikum, die sich
glücklicherweise erfüllt haben.
Ein Beruf in der Kirchengemeinde scheint sehr vielseitig zu
sein, egal ob im Pfarrbüro, als
Freud & Leid
Die nächsten
Tauftermine:
15. Febr., 8. März um 10 Uhr
oder 11.30 Uhr im Kindergottesdienst; 5. April (Ostersonntag) um 6 Uhr oder 10 Uhr; 24.
Mai (Pfingstsonntag) 10 Uhr.
Getauft wurden:
Küster, Kirchenmusiker oder
Pastor. Diese Abwechslung
spricht mich sehr an. Ich würde
dieses Praktikum also an jeden
weiterempfehlen, der natürlich
gläubig ist und sich nicht für den
täglichen Arbeitstrott interessiert, sondern ständig auf der
Suche nach Abwechslung ist.
Loni Pfannenschmidt
Beerdigt wurden:
Petrus – Nachfolger, Versager und Freund von Jesus
Vier Abende zum Entdecken des eigenen Glaubens mit der Bibel
Von allen Jüngern erfahren wir
über Simon Petrus in der Bibel
am meisten. Das hat sicher mit
seiner Bedeutung in der entstehenden jungen Kirche zu tun,
vielleicht auch mit seiner besonderen Persönlichkeit. Spannend
ist, dass von ihm nicht nur die
guten, vorbildlichen Seiten gezeigt werden, sondern auch die
Begebenheiten, in denen er
zweifelt, missversteht und ver-
sagt. Simon Petrus erscheint
darin besonders menschlich und
nahe.
An vier Abenden wollen wir
seine Spuren in den Evangelien
entdecken. Wer war dieser Petrus? Wie wird über ihn berichtet? Wir lernen die biblischen
Zeugnisse besser kennen und
kommen über die Figur des Petrus über den eigenen Glauben
ins Gespräch. Mitzubringen ist
die Lust an der Bibel und am
Austausch und ein wenig Zeit.
Bibelabende jeweils am
Dienstag, dem 3., 10., 17. und
24. März um 20 Uhr im Gemeindehaus in der Hegelstraße
2a. Der letzte Abend mit dem
Vortrag von Dr. Joachim Jeska
(Foto rechts) ist auch offen für
alle, die nur an diesem Abend
teilnehmen wollen.
Birgit Spörl
Nr. 1 2015
Seite 19
RITTERHUDE
Eine bunte Truppe!
Die Konfirmanden 2014 - 2015
Der Konfirmandenjahrgang 2014/2015.
Dieser Konfirmandenjahrgang
ist zahlenmäßig außergewöhnlich stark: Vier Gruppen von gut
55 Personen sind gemeinsam auf
dem Weg. Als eine Station auf
dem Weg zur Konfirmation im
Frühjahr 2015 bereiten die Ju-
gendlichen ihre Vorstellungsgottesdienste vor und feiern diese
mit der Gemeinde. Sie finden
statt: am 8. Februar Gruppen
von Pastorin Spörl und am 15.
März Gruppen von Pastorin
Diederichs jeweils um 10 Uhr
im Gemeindehaus in der Hegelstraße 2a. Wir laden alle, sowohl
Eltern und Familien der Konfis
als auch die normale Sonntagsgemeinde ein, die Vorstellungsgottesdienste zu besuchen!
Der Elternabend zur Konfir-
mation von Pastorin Spörl findet
am Donnerstag, den 29. Januar
um 19.30 Uhr und der von Pastorin Diederichs am Dienstag,
10. März um 19.30 Uhr jeweils
im Gemeindehaus in der Hegelstraße 2a statt.
Was sich die Gemeinde wünscht
Umfrage zu den Gottesdienstzeiten an Weihnachten
Alles hat seine Zeit. So ist in
Ritterhude am Heiligen Abend
seit vielen Jahren um 15 Uhr, 16
Uhr, 18 Uhr und 23 Uhr Gottesdienst, mit jeweils ganz eigenen
Akzenten und Zielgruppen. Für
den Gottesdienst um 18 Uhr und
den um 23 Uhr überlegt der Kirchenvorstand, ob eine Vorverlegung um eine halbe Stunde sinnvoll ist.
Manchen ist 23 Uhr zu spät;
ebenso könnte der Abend mit einem Gottesdienst um 17.30 Uhr
zuhause ein wenig eher beginnen. Die Nachmittagszeiten werden aber auf alle Fälle beibehalten.
Was denken Sie, wenn Sie
selber Besucher dieser Gottesdienste sind? Sind sie für oder
gegen eine Verlegung? Schreiben sie uns eine E-Mail oder
geben Sie „Wahlzettel“ im Gottesdienst oder Gemeindebüro
ab; vielleicht ergibt sich dadurch
ein klares Bild, was sich die Gemeinde wünscht!
Gottesdienste am Heiligabend:
Ich bevorzuge die Gottesdienstzeiten 18 Uhr und 23 Uhr
Ich bevorzuge die Gottesdienstzeiten 17.30 Uhr und 22.30 Uhr
Seite 20
Nr. 1 2015
RITTERHUDE
Kurz notiert
Kleiderkammer
Die Kleiderkammer der Kirchengemeinde ist wieder geöffnet.
Alle Interessierten können am
Dienstag in der Zeit von 14 bis
16 Uhr Kleidung für den eigenen
Bedarf abholen; inzwischen
kann sie auch vor Ort anprobiert
werden.
Wir danken für die Spenden
gut erhaltener, tragfähiger Kleidung! Sie können samstags von
10 bis 12 Uhr abgegeben werden.
Besonders Bekleidung für
jüngere Männer so wie Schuhe
für diese (z.B. Turnschuhe) sind
sehr erwünscht. Bitte bringen sie
keine Haushaltsgegenstände,
Spielwaren und anderes; dazu
ist der Lagerraum zu knapp bemessen.
Elternabende für die Eltern
der neuen Konfirmanden
An den Himmelfahrtstagen beginnt der neue Konfirmandenjahrgang mit dem gemeinsamen
Projekt „Himmelsstürmer“ in der
St. Marienkirche in Osterholz-
Scharmbeck. Um über dieses
Projekt, weitere Termine und den
Unterricht generell zu informieren, laden wir herzlich zum Elternabend ein. Es gibt zwei Termine:
- Für die Dienstagskonfirmanden
ist Elternabend am Donnerstag
(!), dem 19. März um 19.30 Uhr
und
- für die Eltern der Donnerstagskonfirmanden am Dienstag (!),
dem 17. März, um 19.30 Uhr
jeweils im Gemeindehaus Hegelstraße 2a. Seien sie herzlich
willkommen!
statt einer Predigt werden wir
gemeinsam aus der Sicht der
Beteiligten anschauen und erzählen, was sie wirklich angeht.
Dabei gilt: Jeder darf, keiner
muss etwas sagen. Aber je mehr
mitmachen, um so interessanter
wird es. Die eigenen Text-Entdeckungen in der Bibel sind
spannend – und lassen einen
manchmal den ganzen Tag nicht
mehr los.
Herzlich willkommen zum
Bibliologgottesdienst am Sonntag, dem 22. März im Gemeindehaus!
Bibel im Gespräch Bibliolog
Miteinander auf kreative Weise
einen Bibeltext zum Klingen bringen – das ist das Prinzip des
„Bibliologs“. Was fühlen die Fischer, die Jesus vom Ufer des
Sees Genezareth weg beruft?
Was denkt Petrus, als er sich
aufs Meer raustraut? Was
wünscht sich die kranke Frau,
die Jesus unterwegs trifft? Im
Bibliolog versetzen wir uns in eine Bibelgeschichte hinein – und
Passionsandachten
Wir laden herzlich ein zu den
Passionsandachten am Mittwoch, 11., 18, und 25. März
jeweils um 18.30 Uhr im Gemeindehaus (s. Seite 15).
Weltgebetstag
In Ritterhude feiern wir den
Weltgebetstag am Freitag, den
6. März um 19 Uhr im Gemeindehaus. Weitere Informationen
zum Weltgebetstag finden Sie
auf Seite 3.
Goldene und Diamantene
Konfirmation –
Ankündigung und
Bitte um Mitarbeit
Im Jahr 2015 wollen wir wieder
die Goldene und Diamantene
Konfirmation feiern. Dazu laden
wir Konfirmandinnen und Konfirmanden der Jahrgänge 1964
und ´65 zur Goldenen so wie der
Jahrgänge 1954 und ´55 zur
Diamantenen Konfirmation ein.
Sie wird im Gottesdienst am 5.
Juli in der St. Johanneskirche
mit Pastor Enno Kückens gefeiert. Aus allen Jahrgängen bitten
wir um Mithilfe: Bitte bringen Sie
Adressen ihrer Konfirmationsjahrgangskollegen ins Gemeindebüro und sagen sie den Termin schon jetzt an Auswärtige
weiter. Wir können nur diejenigen anschreiben, deren Adressen uns vorliegen, darum freuen
wir uns über ihre Mitarbeit!
GRUPPEN UND KREISE
Kinderchor 3-12 Jahre:
Montags: 15.45 Uhr, Kontakt:
Frau Rudolph, Telefon: 28 70.
Jugendchor:
Montags: 16.15 Uhr, Kontakt:
Frau Rudolph, Telefon: 28 70.
Gemeinschaftspiele für Jung
und Alt:
Immer um 19 Uhr am letzten Freitag im Monat, Kontakt: Irma
Janke, Telefon: 31 05.
Eltern - Kind - Gruppe:
Dienstags 9.30 Uhr, Kontakt:
Anna Steingräber, Telefon: 0176
- 99 03 70 42.
Töpfergruppe:
Dienstags in jeder geraden Kalenderwoche: 18 Uhr, Kontakt:
Frau Knüpling, Telefon: 93 86.
Frauenseminar:
Donnerstags 9.45 Uhr, Kontakt:
Frau Mohnkern, Telefon: 92 16.
Blockflötenensemble:
Mittwochs 16.30 Uhr, Kontakt:
Frau Lottes, Telefon: 95 98.
Frauenkreis:
Jeden ersten Mittwoch im Monat
14.30 Uhr, Kontakt: Frau Lottes,
Telefon: 95 98.
Gospelchor „Tuimbe“:
Mittwochs 19.30 Uhr, Kontakt:
Petra Balke, Telefon: 04298 35 18.
Termine für Jugendliche
siehe Seite 6.
Kindergottesdienst:
jeden 2. Sonntag im Monat,
11.30 Uhr im Gemeindehaus,
Kontakt: Pastorin Birgit Spörl,
Telefon: 13 81.
Gottesdienst der Landeskirchlichen Gemeinschaft:
Sonntags 15 Uhr. Ansprechpartner: Thomas Siemer,
Telefon 2278.
Alle Veranstaltungen finden in
der Regel im Gemeindehaus
Hegelstraße 2a statt.
Seite 21
Nr. 1 2015
FRIEDENSKIRCHE
SCHARMBECKSTOTEL
Ein Jahr vergeht schnell
Die Konfirmandengruppe stellt sich vor
Am 22. März stellt sich die
Konfirmandengruppe mit einem selbst vorbereiteten Gottesdienst der Gemeinde vor
(Vorstellungsgottesdienst).
Damit schauen die Jungen und
Mädchen auf die vergangenen
zehn Monate ihrer Konfirmandenzeit zurück: Was habe ich
erlebt und erfahren? Wo stehe
ich jetzt? Was ist mir wichtig
und wie kann ich das anderen
sagen oder zeigen?
Neben dem wöchentlichen
Unterricht und dem Gottesdienstbesuch gehörten auch besondere Termine zum Programm: die Himmelsstürmertage, Begrüßungsgottesdienst und
Gemeindefest, die Konfirmandenfreizeit mit den Ritter-
hudern in Otterndorf (siehe Foto)
und der ‚18:18‘Jugendgottesdienst in Scharmbeckstotel, bei
dessen Durchführung die Scharmbeckstoteler Konfirmanden mitwirkten.
Das Konfirmandenjahr vergeht schnell: Nach
dem Vorstellungsgottesdienst gibt
es Osterferien,
bald danach wird
Konfirmation gefeiert: am 19. April!
Eine Gruppe kehrt vom Spaziergang am Deich zurück.
Neustart für den Gemeindenachmittag
Abschied vom „Team Gemeindenachmittag“ mit Dank und Anerkennung
Es war der richtige Ort für diesen Anlass: Der schon im Sommer angekündigte Abschied des
„Teams Gemeindenachmittag“
(Senioren) zum Jahresende fand
im Rahmen eines Adventskaffeetrinkens statt. Zuvor wurde
eine Gruppe aus dem nahen
Kindergarten mit ihren Leiterinnen Angelika Hilger und Martina Sobota begrüßt. Sie trugen
Lieder vor, verteilten selbstgebastelte Geschenke an die Senioren und wurden ebenso wie
die Erwachsenen bewirtet.
Im zweiten Teil des Nachmittags musste sich das Team
zur Gruppe aufstellen: Sowohl
aus dem Kreis der Teilnehmerin-
nen als von Seiten des Kirchenvorstands wurde den sieben Damen herzlich gedankt und jeweils Geschenke als Zeichen der
Anerkennung überreicht.
Unter den Anwesenden waren auch vier Damen, die sich
zur Fortführung des Gemeindenachmittags bereit erklärt haben: Irmi Farhi, Elfriede Freund,
Elisabeth Garner und Hella
Schöller. So folgt dem Abschied
ein Neustart! Das neue Team
kann noch Verstärkung gebrauchen: Informationen gibt es im
Gemeindebüro, Telefon: 13335,
oder im Pfarramt, Telefon:
04292 - 2911, oder bei den Kirchenvorstehern.
Das „Team Gemeindenachmittag“ wird verabschiedet.
Seite 22
Nr. 1 2015
SCHARMBECKSTOTEL
Rückblick und Ausblick
Aus der Arbeit des Fördervereins
Es ist inzwischen eine gute
Übung, dass sich der Förderverein „Kirche im Dorf der Friedenskirchengemeinde Scharmbeckstotel“ über das Forum „ankreuzen“ immer wieder einer
breiteren Öffentlichkeit vorstellt.
So auch in dieser Ausgabe .Im
Mittelpunkt steht die Mitgliederversammlung des Fördervereins vom August 2014. Das ist
zwar schon eine Weile her gleichwohl haben die Bestandsaufnahme und die Beschlüsse
der Vereinsmitglieder nach wie
vor Aktualität. Die Bilanz, die
der Vorstand seinen Mitgliedern
präsentierte, zeugt von solider
und verantwortungsvoller Arbeit. Damit ist gleichzeitig die
finanzielle Basis für die Förde-
Kurz notiert
Gemeindenachmittag:
Im Februar laden wir herzlich
ein zum Gemeindenachmittag
am Montag, dem 16. Februar
von 15 bis 17 Uhr in das Gemeindehaus am Brockenacker.
Beginn ist um 15 Uhr mit Kaffee
und Kuchen. Das Thema wird in
der Tagespresse bekannt gegeben. Im März findet der Gemeindenachmittag am 16. März
statt, von 15 bis 17 Uhr.
Geburtstagskaffeetrinken:
Das nächste Geburtstagkaffeetrinken ist am Sonnabend, dem
21. Februar von 15 bis 17 Uhr
im Gemeindehaus. Es sind alle
Geburtstagskinder der letzten
Monate, die 70 Jahre und älter
sind, eingeladen. Sie können
gerne 1-2 Gäste mitbringen. Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro, Tel.: 1 33 35, oder im
Pfarramt, Tel.: 04292 - 29 11,
an.
.
rung der Jugendarbeit und für
die Unterstützung baulicher
Maßnahmen im Sinne unserer
Satzung gelegt. Im abgelaufenen
Geschäftsjahr hat der Förderverein Mittel für die Befestigung
der Rasenfläche am Gemeindehaus bereitgestellt und somit das
Budget der Kirchengemeinde erheblich entlastet. Auf der Veranstaltungsebene waren wir wieder
recht aktiv und konnten unserem
Publikum ein abwechslungsreiches und interessantes Programm anbieten. Einem Konzert
des Popchors „Swing Affair“ hat
sich eine Videopräsentation der
Herren Leue und Metzing über
Kraniche im Hamberger Moor
und eine ebensolche über die
Astronomie in Namibia angeschlossen. Darüber hinaus hat
Herr Dr. Hohmann mit dem Vortrag über sein ehrenamtliches
Engagement in Äthiopien beeindruckt.
Wir haben ferner ein ebenso
hochaktuelles wie hochkarätiges
Referat zur Rentenproblematik
durchgeführt. Leider haben wir
mit dieser Veranstaltung nicht
die Zielgruppe erreicht, die wir
mit dem Thema ansprechen
wollten. Das ist bedauerlich,
wirft aber auch gleichzeitig die
Frage auf, wie wir unsere Kommunikation verbessern können.
Anregungen dazu sind jederzeit
und herzlich willkommen. In
diesem Zusammenhang geht es
auch darum, die Kooperation
mit der örtlichen Presse zu intensivieren. Aus unserer Sicht
gibt es dazu noch Luft nach
oben. Dieses Problem steht jetzt
auf der Agenda.
Das Jahr 2015 steht ganz im
Zeichen des Kirchentages in
Stuttgart. Hier wollen wir jungen Menschen durch unseren
finanziellen Beitrag eine Teilnahme an diesem prägenden Erlebnis ermöglichen. Im Übrigen
schauen wir mal, wo noch im
Laufe von 2015 die helfende
Hand des Fördervereins benötigt
wird. Nach aller Erfahrung wird
es dazu noch einige Gelegenheiten geben.
Hinsichtlich der Veranstaltungen in 2015 gab es seitens
der Vereinsmitglieder etliche
Vorschläge. Hier seien genannt:
Referat von Frau Prof. Dr. Annelie Keil, Taizé als Thema mit
und für Jugendliche, Konzert
des Chores Kekeli, Leben in
Balance (Herr Dr. Heuser), Vortrag zur aktuellen Flüchtlingsproblematik etc. Das muss natürlich alles noch nachgefragt
und präzisiert werden. Natürlich
werden wir zu gegebener Zeit
und in geeigneter Form auf die
jeweiligen Veranstaltungen aufmerksam machen.
Ach ja, es gilt natürlich auch
noch über Formalien zu berichten: Die Mitgliederversammlung
hat den Vorstand einstimmig
entlastet. Nach dreijähriger
Amtszeit muss nach unseren
Statuten der Vorstand neu gewählt werden. Da es bereits im
September 2013 eine Neubesetzung der Funktionen 2. Vorsitzender (Peter Hegeler) und
Kassenwartin (Angelika Hegeler) gegeben hat, stand lediglich
der 1. Vorsitzende zur Disposition. Die Mitgliederversammlung hat Peter Kutzke für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt.
Last, but not least: Leider
stagnieren unsere Mitgliederzahlen. Daher würden wir uns außerordentlich freuen, wenn wir
Sie in unserem Kreis begrüßen
dürften. Sie bereichern damit
sich und uns. Versprochen! Für
weitergehende Informationen
steht Ihnen der Vorstand unter
der Telefonnummer 047912518 jederzeit zur Verfügung.
Peter Kutzke
FREUD UND LEID
Getauft wurden:
Bestattet wurde:
WIEDERKEHRENDE TERMINE
Gemeindenachmittag :
Jeden dritten Montag im Monat
von 15 bis 17 Uhr, (16. Febr., 16.
März)
Besuchsdienst:
Dienstags, einmal im Monat ab
18 Uhr
Gesprächskreis:
Jeden ersten Mittwoch im Monat,
ab 19.30 Uhr
Singkreis:
Donnerstags, ab 20 Uhr
Jugendchor:
Freitags von 15 bis 16 Uhr
Weitere Informationen erhalten Sie im Büro im Gemeindehaus,
Brockenacker 50,
Tel. u. Fax: 0 47 91 - 1 33 35
E-mail: kg.Scharmbeckstotel
@evlka.de
(s. auch Seite 32)
Seite 23
Nr. 1 2015
ST. WILLEHADI
SCHARMBECK
Nur wenn ein Rad ins andere greift
Uhrwerk der Kirchturmuhr gerichtet
Es erscheint dem Betrachter
durchaus als Kunstwerk der Mechanik, die vielen Räder und
Rädchen des Uhrwerks der
Kirchturmuhr. Nur wenn alle
exakt ineinander greifen, können
die neu sanierten Zeiger auf den
Zifferblättern am Kirchturm verlässlich und pünktlich die Uhrzeit anzeigen. Nachdem die
sichtbaren Teile der Uhr im
Frühherbst wieder ihren angestammten Platz am Turm einnehmen konnten, widmete sich
die Fa. Korfhage nun dem Innenleben der Uhr. Das komplizierte Räderwerk verlangt sorgfältige und fachmännische Arbeit. Z.T. nahm der Monteur der
Firma die Uhr in ihre Einzelteile
auseinander, um alles neu zu
justieren. Auch nach der aufwändigen Überholung bleibt das
Uhrwerk immer noch ein nostalgischer Ausdruck der „analogen“ Welt, die andernorts längst
exakterer digitaler Technik gewichen ist. Aber wer dem Surren
und Knacken des laufenden
Uhrwerks zuhört, der bekommt
ein unmittelbares Gefühl für das
Vergehen der Zeit, das dann die
Zeiger außen am Turm für alle
sichtbar machen. Angetrieben
wird das Uhrwerk von großen
Pendeln, die langsam herabsinken, nachdem sie zuvor hochgezogen werden mussten. Die Ge-
nauigkeit der Uhr ist durch die
Sanierungsarbeiten deutlich besser geworden, kleine Abweichungen sind aber immer möglich und gehören zum Charme
des mechanischen Meister-
werks. Wer sich einer Kirchenführung anschließt, die zu den
Glocken hochführt, der begegnet
unterwegs dem Glaskasten und
kann sich das Uhrwerk selbst in
Aktion ansehen.
Achtung Jahresplaner!
Willis Woche
21. - 28. Juni 2015
Du kannst dabei sein!
Das Werk der Kirchturmuhr
von St. Willehadi.
Seite 24
Nr. 1 2015
ST. WILLEHADI
Beziehungsweise….Familiengeschichten
Familien-Freizeit Spiekeroog 2014
„Beziehungsweise ... Familiengeschichten“, mit diesem Motto
im Gepäck machten sich 32
Menschen auf den Weg nach
Spiekeroog. Das war dieses Jahr
gar nicht so einfach, denn die
gebuchte Fähre fuhr an diesem
Tag wegen Niedrigwasser gar
nicht. So zeigten die Familien
und Einzelreisenden große Flexibilität schon bei der Abfahrt.
Aber mit dem ersten Schritt auf
der Insel begann eine andere
gefühlte Zeit, die Uhren scheinen anders zu gehen auf der Insel, erst recht im November.
Man achtet mehr auf das eigene
Bedürfnis nach Erholung und
hat Zeit für die Familie oder
andere Mitreisende. Die Erwachsenen haben bei dieser
Freizeit auch Zeit ohne die Kin-
der und können sich Gedanken
machen über sich selbst und ihr
Leben mit der Familie. In diesem Jahr gab der wunderbare
Carsten Rausch als Referent
eine Einführung in die „gewaltfreie Kommunikation“ und fragte „ob man locker bleiben kann
in der Kommunikation in der
Familie.“ In der Elternrolle und
in anderen Zusammenhängen
zunächst danach zu fragen, welche Bedürfnisse ich habe und
welche Bedürfnisse mein Gegenüber, ist nicht einfach und
wurde deshalb geübt.
Am Samstag-Vormittag wurde ganz individuell die Insel erkundet oder ein langer Strandspaziergang gemacht. Die Kinder wurden in den Gesprächsphasen von den tollen Teame-
Bei der Seifen-Produktion.
Freud & Leid
Getauft wurden:
Rückkehr vom Strand.
rinnen Steffi Wooßmann und
Isabelle Willemsen und Diakon
Stefan Krüger betreut. Es wurden Seifen und Kerzen hergestellt und eine Nachtwanderung
durchgeführt. Am SamstagAbend eroberten die Piraten das
Deck im Ev. Jugendhof. Tänze,
abenteuerliche Wettkämpfe waren zu erleben und leckere
Cocktails zu genießen. Ein schöner Abend! Am Sonntag dachten
Kinder und Erwachsene über die
biblische Erzählung des 12-jährigen Jesus nach, der sich ohne
Ankündigung von seinen Eltern
entfernte und sich im Tempel
aufhielt. Was war da schief oder
gut gelaufen in der familiären
Kommunikation? Pastor Gering
erläuterte den Erwachsenen die
Geschichte. Die Kinder schrieben auf Schatzkarten Wünsche
für eine gelingende Kommunikation mit den Eltern, im Falle
von Traurigkeiten, Wut oder
Verliebtsein auf. Im abschließenden Gottesdienst in der katholischen Kirche, durften die
Eltern an Stationen ausprobieren, was sie gelernt haben, und
bekamen die Wunschlösungen
von den Kindern überreicht. Erfüllt von vielen Begegnungen
und Gesprächen traten die Teilnehmenden die Rückfahrt an
und die bange Frage nach der
Zukunft dieser Freizeit für Familien löste sich spielerischkommunikativ in spontanen Anmeldungen für 2015 auf.
Dennoch brauchen wir neue
Teilnehmende! Alleinerziehende, große Familien, Opa mit Enkeln, alle bringen wir in Beziehung miteinander und genießen
vom 13. bis 15. November die
Tage auf Spiekeroog. Anmeldeschluss ist der 30. April.
16. Oktober - 15. Dezember
Beerdigt wurden:
.
Nr. 1 2015
Seite 25
ST. WILLEHADI
Kunst auf www.willehadi.de
Täglich ein Bild aus der Kunstgeschichte
Seit dem Reformationstag finden Sie ein Jahr lang täglich ein
Bild aus der Kunstgeschichte,
das auf einen biblischen Text
Bezug nimmt.
In der rechten Spalte der Begrüßungsseite der Homepage
finden Sie in einem Vorschaufenster einen Ausschnitt vom
„Bild des Tages“ mit der dazugehörigen Bibelstelle. Nach dem
Anklicken des Vorschaufensters
sehen Sie das ganze Gemälde,
erhalten weitere Informationen
dazu und den Bibeltext. Darüber
hinaus haben Sie die Möglichkeit, eine kurze Bildeinführung
zu lesen, das Bild noch einmal
zu vergrößern und sich den Bibeltext vorlesen zu lassen.
Die Bilder können biblische
Texte auf besondere Weise erschließen, sie können auch einfach eine Anregung für den Tag
geben. Die Aktion steht im Zusammenhang des Themenjahres
2015 auf dem Weg zum 500-jährigen Reformationsjubiläum.
Das Thema dieses Jahres heißt
„Reformation – Bild und Bibel“
und steht in der Spannung zwischen der Skepsis der Reformatoren gegenüber allem Bilderkult bis hin zur Bilderflut unserer Zeit. Die Bildersprache der
Kunst, des Films, der Massenmedien kommt in den Blick in
ihrer erschließenden Kraft für
den Glauben, aber auch mit ihrem Anteil an der Reizüberflutung und Beeinflussung von
Screenshot von der Homepage von www.willehadi.de.
Menschen.
Regelmäßig das Haus am Hang besuchen
Neues Projekt im Kindergarten
Für unsere zukünftigen Schulkinder bieten wir seit zwei Monaten ein neues Projekt an. Eine
feste Gruppe von zehn Kindern
besucht einmal im Monat regelmäßig die Bewohner des Hauses
am Hang. Einige Kinder kennen
das gemeinsame Leben mit
Großeltern von Zuhause, andere
Kinder haben weit entfernt wohnende Großeltern, einige besuchen ihre Oma und Opa regelmäßig im Altenheim und andere
wieder haben keine Großeltern
mehr. Umgekehrt geht es auch
den Bewohnern im Altenheim,
während viele regelmäßig Besuch von Familie und Freunden
bekommt, haben andere ihre
Familie weit entfernt und freuen
sich somit sehr über die kleine
Abwechslung durch unsere
Schulkinder.
Beim ersten Kennenlernen,
waren noch alle sehr zurückhaltend. Frau Wohlleben empfing
uns im Eingangsbereich und
nahm uns mit zur Station 3. Dort
warteten schon die Bewohner
der Station auf uns. Einige Kinder nahmen direkt Kontakt zu
den Bewohnern auf und erzählten fröhlich, wie sie heißen und
wie alt sie schon sind. Andere
Kinder mussten sich erst einmal
akklimatisieren und waren etwas
zurückhaltender. Genauso erzählten uns die Bewohner, wie
sie heißen und wie alt sie schon
sind. Gemeinsam sammelten wir
Ideen für die Zukunft was wir
alles machen können, z.B. Kekse backen, Spiele spielen, Geschichten hören, singen, Musik
machen oder die Bewohner besuchen uns mal im Kindergarten.
Beim zweiten Treffen sangen
wir dann zusammen Weihnachtslieder, hörten eine Ge-
schichte und erzählten uns gegenseitig unsere Weihnachtswünsche. Während bei den Kindern ferngesteuerte Autos, ein
Hochstuhl für die Puppe oder
ein Schlitten hoch im Kurs standen, wünschen sich die
Bewohner des Hauses am Hang
überwiegend Gesundheit.
Es ist schön mit anzusehen,
wie man durch solch ein kleines
Projekt Freude in die Herzen der
Menschen bringt. Man sieht, wie
sich die Bewohner über die Kinder freuen und auch die Kinder
immer aktiver auf die Menschen
zugehen und eine Bindung zueinander aufbauen. Eigentlich
schade, dass unsere Kinder im
Sommer zur Schule gehen und
somit dieses Projekt verlassen,
wenn sich wahrscheinlich alle so
richtig aneinander gewöhnt
haben.
Herzliche Grüße aus dem Kindergarten Heidi Tietjen
Seite 26
Nr. 1 2015
ST. WILLEHADI
Konzert im März
60 Jahre Scharmbecker Kantorei
Vor 60 Jahren, im Jahr 1955
wurde sie ins Leben gerufen. die
Scharmbecker Kantorei. Magdalena Wendebourg, die bis 1971
Kirchenmusikerin an St. Willehadi war, gab dem damals schon
existierenden Kirchenchor den
Namen. Von 1971 bis 2004 sang
die Kantorei unter der Leitung
von Fokko Schipper und führte
unter ihm in der Reihe „Scharmbecker Kirchenmusik“ zahlreiche „große“ Werke der Kirchenmusik auf.
Seit November 2004 liegt die
Leitung in den Händen von Caroline Schneider-Kuhn. Die
Kantorei besteht zur Zeit aus 80
Sängerinnen und Sängern und
gestaltet regelmäßig Gottesdienste in der Gemeinde mit.
Darüber hinaus wird im Laufe
eines Jahres für zwei größere
Konzerte geprobt. Einmal im
Jahr fährt die Kantorei auf eine
Chorfreizeit, um intensiv für ein
Programm zu üben.
Das erste Konzert, welches
die Kantorei im Jubiläumsjahr
gibt, ist die Aufführung der Mar-
Chorwochenende in Bad Bederkesa im Oktober vergangenen Jahres.
kus-Passion von Reinhard Keiser am Sonntag, den 22. März
um 17 Uhr. Reinhard Keiser,
1674 in Teuchern geboren, erlangte als Hauptkomponist an
der renommierten Hamburger
Gänsemarktoper Weltruhm.
Ganz zu Unrecht gehört der Name Keiser heute zu den weniger
bekannten Begriffen der Musikgeschichte. Zu seinen Lebzeiten
war dies nicht der Fall: Zeitgenossen schätzten ihn als einen
der wichtigsten Komponisten
überhaupt. Während der letzten
GRUPPEN UND KREISE
Altentagesstätte:
Dienstags und donnerstags von
15 bis 18 Uhr
Die 60plus-Runde:
4. Febr., 4. März, 15 Uhr.
Gesprächskreis der Frauen:
18. Febr., 18. März, 15 Uhr.
„Frauen treffen Frauen“:
9. Febr., 9. März, 20 Uhr.
Infos unter Telefon: 5 91 04.
Gebetskreis Aussiedlerinnen:
Dienstags 17 Uhr, Ansprechpartnerin: Frau Becker, Tel.: 1 46 59
Männerkreis:
9. Febr., 9. März, 19.30 Uhr
Anonyme Alkoholiker und
Al-Anon:
Donnerstags, 20 bis 22 Uhr im
Gemeindehaus
200 Jahre geriet sein Werk in
Vergessenheit. Seit jüngster Zeit
beschäftigen sich nicht nur Musikwissenschaftler wieder zunehmend mit Keiser, sondern es
erklingen auch seine Opern, sowie seine kirchen- und kammermusikalischen Stücke immer öfter in Theatern und Konzerthäusern.
Instrumentalisten aus Bremen werden am 22. März in gewohnter Weise auf Nachbauten
von barocken Instrumenten musizieren und so einen originalen
Höreindruck dieses Werkes geben. Gemeinsam mit der
Scharmbecker Kantorei und den
Gesangssolisten musizieren sie
unter der Leitung von Caroline
Schneider-Kuhn. Eintrittskarten
sind im Vorverkauf in der Buchhandlung „die schatulle” sowie
an der Abendkasse erhältlich.
Im Gemeindehaus, Am Kirchenplatz 3
Geburtstagskaffee:
Dienstag, 10. Febr., 15.30 bis
17.30 Uhr, Saal des Gemeindehauses
Ökumenischer Bibelkreis:
17. Febr., 17. März, 10 Uhr,
Gemeindehaus Hl. Familie,
Waldweg 1
Kirchenmusik:
Kinderchor:
Donnerstags 15.30 Uhr
Jugendchor:
Donnerstags 16.30 Uhr
Kantorei: Dienstags 20 Uhr
Posaunenchor: Mittw. 19.30 Uhr
Jungbläser: nach Absprache
Band „Interregio“: nach Absprache
Jugendtreff: siehe Seite 6
VCP-Pfadfindergruppen:
9 bis 15 Jahre
Dienstags: 17.30 bis 19 Uhr
Treffpunkt: Gemeindehaus
Kirchenführungen:
Nach Absprache, Ulrich Heitmann, Telefon: 04791 - 45 00
Sie wünschen mehr
Informationen?
Wenden Sie sich bitte an das
Kirchenbüro, Telefon: 04791 5 71 96 (siehe Seite 32)
E-Mail: kirchenbuero
@willehadi.de.
Öffnungszeiten: Montag,
Dienstag, Freitag: 9 bis 12 Uhr;
Mittwoch: 15 bis 18 Uhr.
Bläsersonntag
Man kann inzwischen von einer
jungen Tradition sprechen: Der
landeskirchliche Tag der Posaunenchöre hat sich etabliert. In
der St. Willehadi-Kirche werden
wir ihn in diesem Jahr am Sonntag Okuli, dem 8. März feiern.
Viele Posaunenchöre der hannoverschen Landeskirche werden sich wieder an der Aktion
beteiligen und einen musikalischen Gottesdienst mit vielfältiger Bläsermusik gestalten.
Seite 27
Nr. 1 2015
ST. MARIEN
OSTERHOLZ
Voll im Trend
Passionsandachten
Neue Kreise in St. Marien
Zur Ruhe kommen
Haben Sie Lust auf Basteln und
Handarbeiten – und das nicht
nur zu Weihnachten? Dann liegen Sie voll im Trend und gehören zu den Frauen, die Handarbeiten zu ihren Hobbys zählen.
Laut einer aktuellen Umfrage
der Gesellschaft für Konsumforschung sind das 2/3 aller Frauen
in Deutschland. In der Zeitschrift „Bild der Frau“ lesen wir
aktuell: „Häkeln, Stricken und
Nähen - die altbekannten Handarbeiten sind wieder im Kommen: Was in den vergangenen
Jahren ein angestaubtes Image
hatte, ist nun…ein angesagter
Trend.“ Auch die Frankfurter
Allgemeine überschreibt einen
Artikel mit „Deutschland strickt
wieder“ und berichtet weiter:
„Der Muff ist weg. Die Farben
sind bunt, die Wolle hochwertig,
… Und vor allem: Die Menschen, die nähen, stricken und
Stoffe bedrucken, sind jünger als
damals.“
Na, haben auch Sie nun Lust
bekommen? Dann sind Sie genau richtig bei unserem InfoAbend am 10. Februar um 19
Uhr im Café St. Marien. Dort
Der lebendige
Adventskalender
- Eine gelungene Premiere:
Jeden Abend trafen sich 20 bis
30 Menschen aus der Gemeinde
bei Punsch und Keksen zum Geschichte hören, Singen und Plaudern.
Wir freuen uns schon auf das
nächste Mal!
warten an
diesem Tag
zwei Frauen, die in
unserer Gemeinde
neue Kreise
initiieren
wollen.
Christine
Ahrens
möchte einen Bastelkreis gründen. Als frühere Besitzerin eines
Geschäftes für Bastelbedarf und
Kursleiterin verschiedenster
Basteltechniken bringt sie eine
Menge Fachwissen mit und
kann mit Rat und Tat zur Seite
stehen. Kreative Geschenke,
Einladungen und Deko für die
Konfirmation oder andere Festlichkeiten, Geldgeschenke,
Schultüten - sie hat viele Ideen
und kann eine Menge Tipps und
Anregungen geben. Sonja Ahrens wünscht sich eine Gruppe,
die gemeinsam handarbeitet.
Stricken, Häkeln, Sticken, Nähen – es gibt viele Möglichkeiten. Es müssen nicht nur Socken
sein. Taschen nähen, Amigurumis (kleine Tiere oder Gegen-
stände) häkeln, einen Schal stricken – auch sie hat eine Menge
Einfälle. Dabei soll das gemütliche Zusammensitzen und Klönen nicht zu kurz kommen.
Wer nicht alleine zu Hause in
den vier Wänden basteln oder
handarbeiten möchte, der ist
herzlich eingeladen. Treffen Sie
sich mit Gleichgesinnten, tauschen Sie Ideen aus, helfen Sie
sich gegenseitig und probieren
Sie einfach einmal etwas Neues
aus. Kommen Sie am 10. Februar ins Café St. Marien, hören Sie
sich die Vorstellungen und Ideen
der beiden Organisatorinnen an
und überlegen Sie gemeinsam,
wann und wie oft die Kreise
zusammen kommen wollen.
Die Passionszeit ist ein Zeitraum von vierzig Tagen, in dem
an das Leiden Jesu Christi gedacht wird. Es ist eigentlich eine Zeit der Stille und Einkehr.
Darum möchten wir Sie zu unseren Passionsandachten im
Martin-Luther Saal einladen.
Am 26. Februar, 5. und 12.
März jeweils um 19 Uhr können
Sie eine halbe Stunde zur Ruhe
kommen, gemeinsam mit Pastor
Ziegler über diese besondere
Zeit nachdenken und mit ihm
Taizé Lieder singen.
Freud & Leid
Getauft wurden:
Bestattet wurden:
Seite 28
Nr. 1 2015
ST. MARIEN
Langweiliger, unverständlicher
Gottesdienst?
… bei uns in St. Marien (fast) nie!
In St. Marien tut sich etwas. Ein
gelungener Start des 1. lebendigen Adventskalenders, Zulauf
beim zweiten Gospel-Workshop,
endlich wieder eine KinderKirche, neue Bastel- und Handarbeitskreise… – und Veränderungen bei der Gottesdienst-Gestaltung.
Der Gottesdienst ist die zentrale Veranstaltung der Gemeinde. Sicherlich ist es nicht möglich, dabei alle Erwartungen zu
erfüllen. Einige Menschen lieben die traditionellen Rituale,
andere können damit nichts anfangen. Einige Menschen schätzen die alte Sprache von Martin
Luther, anderen ist sie fremd.
Einige Menschen mögen alte
Choräle, andere bevorzugen die
modernen Kirchenlieder. Nicht
alles Alte ist schlecht und nicht
alles Neue ist gut. In diesem
Spannungsfeld möchten wir versuchen, den normalen Gottesdienst am Sonntagmorgen so zu
gestalten, dass die Besucher positiv gestimmt nach Hause gehen und möglichst etwas für
sich und ihren Alltag mitnehmen.
Eingerahmt in die bekannte
Liturgie werden überwiegend
neuere Kirchenlieder gesungen
und Texte in heutiger Sprache
gelesen. Bei den Abkündigungen werden die Besucher über
Taufen, Trauungen und Beerdigungen informiert. Sie erfahren
aber auch Wichtiges über die
Planungen und Organisation
verschiedenster Gemeindeaktivitäten, besonderer Veranstaltungen und Personalangelegenheiten. In das gemeinsame Beten
werden stärker als bisher Angelegenheiten einbezogen, die unmittelbar die Gemeinde betreffen, wie z.B. die Konfirmandenfreizeit, die Kirchenvorstandsklausur oder die Mitarbeitersuche. Zum Schluss darf natürlich
das „Vater unser“ und der Segen
nicht fehlen, bevor alle nach
Hause gehen oder sich noch auf
eine Tasse Kaffee oder Tee im
Café St. Marien treffen.
Begeisternde Gottesdienste
feiern, Kirchenferne zum Mitfei-
ern bewegen, Sonntagmorgen
eine volle Klosterkirche – das ist
ein Wunschtraum. Doch kein
Traum wird Realität, wenn man
nicht den ersten Schritt macht.
Wir sind losgegangen und würden uns freuen, wenn Sie uns
begleiten. Kommen auch Sie
einmal am Sonntagmorgen in
die Kirche. Feiern Sie mit uns
Gottesdienst, lassen Sie sich
etwas von Gott und dem christlichen Glauben erzählen, singen
Sie mit uns, erfahren Sie etwas
über die Geschehnisse in unserer
Gemeinde und erleben Sie Gemeinschaft. Nehmen Sie aktiv
teil. Bleiben Sie nicht einfach
weg, wenn es Ihnen nicht gefallen hat. Sprechen Sie unseren
Pastor an und sagen Sie ihm Ihre
Anregungen, Wünsche und Kritikpunkte.
Noch besser: Gestalten Sie
selber mit. Bei Interesse sprechen Sie Pastor Ziegler oder
unsere Ehrenamtskoordinatorin,
Frau Lampe, Telefon: 04791 1 23 32, an.
Das Gottesdienst-Team
TERMINE
Frauenkreis: 4. Febr., 4. März,
um 15 Uhr im Café St. Marien
Frauengesprächskreis:
4. Febr., 4. März, um 9 Uhr im
Café St. Marien
Besuchsdienstkreis:
18. Febr., 18. März, um 9.30 Uhr
im Café St. Marien
„Neue Arche”: Info über das
Gemeindebür
TonArt: Montags 14-täglich
Posaunenchor: Mittwochs
19.30 Uhr im Martin-Luther-Saal,
Leitung: C. Schneider-Kuhn
Flötenchor: Freitags 14-täglich
Leitung: Ilse Zink, Telefon: 71 40
Kirchenchor: Donnerstags
19.45 Uhr im Martin-Luther-Saal,
Leitung: Philipp Niemann
Ökumenischer Bibelkreis:
17. Febr., 17. März, 10 Uhr, kath.
Gemeindehaus Hl. Familie,
Waldweg 1.
Hauskreis: Info über Annemarie Lampe, Tel. 04791 1 23 32
Bibelkreis der Landeskirchlichen Gemeinschaft:
Mittwochs 19 Uhr Findorffstr. 18
Café St. Marien:
Dienstags 9 bis 12.30 Uhr
Freitags 9 bis 12.30 Uhr
und 15 bis 18 Uhr
Sonntags 14.30 bis 18 Uhr
Konzerte:
14. März, 17 Uhr: „seicento“ Konzert mit Passionsmusik
19. März, 19.30 Uhr: Saccralissimo
Der Eintritt ist jeweils frei
– um Spenden wird gebeten
Weitere Termine:
Infoabend zur Bastel- und
Handarbeitsgruppe: 10. Febr.,
19 Uhr.
Bethel-Kleidersammlung: 23.
bis 26. Febr.; Sammelstelle ist,
wie gewohnt, die Pfarrscheune
in der Findorffstraße 21
„Kirchenputz“: 14. März, ab 9
Uhr
Seniorenseminar: 16. bis 18.
März.
Wussten Sie schon?
KInderKIrche St. Marien:
Jeden ersten Freitag im Monat
treffen sich Kinder von 3 bis 10
Jahren von 15 bis 17 Uhr im
Martin-Luther-Saal, um gemeinsam Geschichten aus der
Bibel zu hören, zu singen, Theater zu spielen, zu basteln und
was sonst noch so Spaß macht..
Taizé Gottesdienst“: Am
15. März um 17 Uhr sind alle
zum Ende der Winterkirche ganz
herzlich zu einem Taizé-Gottesdienst in unsere Klosterkirche
eingeladen.
Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden: In diesem Jahr werden
sich die Konfirmanden am 22.
März um 10 Uhr mit einem
selbst erarbeiteten Gottesdienst
in der Gemeinde vorstellen.
Kirchenputz
Helfende Hände
gesucht
Wir alle freuen uns über eine
schöne, saubere und gepflegte
Kirche. Das kommt allerdings
nicht von selbst. Das Saubermachen der Kirche ist eine Arbeit, die im Verborgenen geschieht, oft nicht beachtet wird
und doch so wertvoll ist. Unsere
Küsterin, Frau Leukers, ist das
ganze Jahr für diese Tätigkeiten
zuständig.
Einmal im Jahr gibt es den
„Großen Kirchenputz“. Kirchenbänke, Türen und Leisten
abwaschen, in allen Ecken putzen, Reparaturen durchführen,
…es gibt immer eine Menge zu
tun. In Gemeinschaft geht alles
schneller und macht mehr Spaß.
Wenn Sie Lust haben, sich an
der Aktion zu beteiligen, sprechen Sie Frau Leukers an oder
kommen Sie einfach am 14.
März um 9 Uhr in die Kirche.
Nr. 1 2015
Seite 29
EMMAUS
FREISSENBÜTTEL - PENNIGBÜTTEL - SANDHAUSEN - TEUFELSMOOR
Wechsel in der Kirchenmusik
Ortrud Schipper in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet
Im Rahmen der jährlich stattfindenden Mitarbeiterfeier haben
wir Ortrud Schipper am 25. Januar in den Ruhestand verabschiedet. Frau Schipper war insgesamt 35 Jahre in unserer Kirchengemeinde tätig. Viele Gemeindemitglieder werden an sie
in erster Linie als Organistin
denken, doch damit würde man
ihr nicht gerecht werden. Sie
war auch 18 Jahre Kirchenvorsteherin, Leiterin des Singkreises und des Posaunenchors und
hat Blockflötenunterricht für
Kinder erteilt. Die Arbeit mit
Kindern hat ihr viele Jahre sehr
am Herzen gelegen.
Was hat dich bewogen, gerade
jetzt aufzuhören?
Ich bin jetzt 72 Jahre alt und
merke selber, dass ich nicht
mehr so belastbar bin wie früher,
auch fällt es mir schwerer mich
zu konzentrieren und mich auf
die Gottesdienste vorzubereiten.
Wie bist du zum Orgelspielen
gekommen?
Musik hat schon in meinem Elternhaus eine große Rolle gespielt. Während meiner Schulzeit habe ich mit dem Orgelspielen angefangen und dann meine
kirchenmusikalische Ausbildung
in Herford abgeschlossen.
Welcher Gottesdienst war für
dich im Jahr der wichtigste?
Die Gottesdienste um Ostern
herum lagen mir sehr am Herzen, da Karfreitag und Ostern
für mich die wichtigsten Feiertage im Kirchenjahr sind.
Wer so viele Gottesdienste wie
du besucht hat, hat doch bestimmt auch etwas Lustiges
Gottesdienst in Freißenbüttel
Vier Ortschaften – eine Gemeinde, das bedeutet auch: Wir feiern nicht ausschließlich in unserer Emmaus-Kirche Gottesdienste. Deshalb findet am
Sonntag, dem 1. Februar, 10
Uhr der Gottesdienst im Dorfgemeinschaftshaus in Freißenbüttel statt. Dazu sind alle herzlich eingeladen!
oder Kurioses erlebt?
Einmal kam z. B. die Gottesdienstvertretung mit „fliegendem Talar“ so spät, dass bereits
die Glocken aufgehört hatten zu
läuten. Vor einigen Jahren ist
während der Konfirmation ein
Gottesdienstbesucher zusammengebrochen und musste mit
dem Rettungswagen abgeholt
werden. Das war für uns alle ein
Schock.
>>>
Janek Gödeke neuer
nebenamtlicher Kirchenmusiker
Wir freuen uns, Janek Gödeke
als Organist begrüßen zu können. Vielen Gemeindemitgliedern dürfte er bereits bekannt
sein, da er in der Vergangenheit schon vertretungsweise im
Gottesdienst gespielt hat. Herr
Gödeke ist 19 Jahre alt und
wohnhaft in Pennigbüttel. Er
studiert an der Universität in
Bremen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und
wünschen ihm viel Freude an
seiner neuen Aufgabe.
Seite 30
Nr. 1 2015
EMMAUS
Wechsel ...
Fortsetzung
Hast du ein Lieblingsstück?
Nein, so ein richtiges Lieblingsstück habe ich nicht, das hat
über die Jahre immer mal gewechselt. Der Chor wollte immer gerne „Der Herr ist mein
Hirte“ singen. Diesem Wunsch
bin ich gerne nachgekommen.
Was hat am meisten Spaß gemacht?
Gerne erinnere ich mich an die
Arbeit mit Kindern. Viele Jahre
habe ich bei den Kindernachmittagen mitgearbeitet und auch
der Blockflötenunterricht hat
mir viel Spaß bereitet. Es war
schon schön, die Fortschritte mit
anzusehen. Selbstverständlich
hat mir auch das Orgelspiel im
Gottesdienst viel Freude gemacht.
Was machst du mit der freien
Zeit?
Ich habe jetzt mehr Zeit für meinen Mann und werde auch mehr
Zeit mit meinen Kindern und
Enkeln verbringen. Selbstverständlich bin ich auch gerne bereit einmal einzuspringen, wenn
es nötig werden sollte.
Ortrud, wir sagen Danke für
die von Dir für unsere Kirchengemeinde geleistete Arbeit, wobei ja nicht vergessen werden
darf, dass vieles auch ehrenamtlich erfolgt ist. Wir wünschen dir und deinem Mann
für die Zukunft alles Gute und
hoffen, dass Ihr Euch die Freude an der Musik bewahrt.
Das Interview führte Sonja
Hühnken
Gemeindekohlfahrt
Auch in diesem Winter lädt der
Förderverein der Emmaus-Kirchengemeinde wieder zum traditionellen Kohlessen ein – am
Sonntag, dem 8. Februar. Nach
dem 10 Uhr Gottesdienst werden wir wieder eine kleine Wanderung unternehmen, um den
Appetit anzuregen. Wer nicht
mitgehen möchte, dem steht
natürlich das Gemeindehaus
zur Verfügung. Um ca. 12 Uhr
gibt es dann Kohl und Pinkel
satt, und wir haben Zeit, miteinander zu klönen. Wie in den
vergangenen Jahren beträgt der
Kostenbeitrag 20 Euro pro Person mit allem „Drum“ und
„Dran“, ganz so, wie Sie es von
uns gewohnt sind. Damit die
Verantwortlichen ordentlich planen können, bitten wir um Ihre
Anmeldung möglichst bis zum
3. Februar im Gemeindebüro,
Tel. 04791- 86 28. Wir freuen
uns auf Sie.
Ein ungeliebtes Gefühl
Frauenfrühstück zum Thema: Neid
Am 12. März findet unser Frauenfrühstück ab 9 Uhr im Gemeindehaus statt. Wie gewohnt
gibt es zunächst ein leckeres
Frühstück, bevor unsere Referentin, Dr. Felicitas Gottschalk
aus Padingbüttel ihren Vortrag
beginnt. Sie schreibt dazu: „Die
Tradition kennt sieben Todsünden: Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und
Trägheit. Der Neid ist diejenige
Sünde, die noch nicht einmal
Spaß macht.
Niemand mag den Neid, niemand gibt gern zu, neidisch zu
sein. Warum ist das so, wenn
doch jede und jeder dieses ungeliebte Gefühl kennt? Was signalisiert uns der Neid? Ich denke,
dass Neid einen Weg zum Glück
zeigen kann. Das klingt im ers-
ten Augenblick wie ein Witz.
Aber es ist sehr ernst gemeint.
Lassen Sie uns gemeinsam
hören, hinschauen, überlegen
und erwägen, ob und wie wir
mit diesem gallegelben Gefühl
unser Selbstbild positiv
beeinflussen können!“
Wir freuen uns auf viele Anmeldungen unter 04791/8628,
bis spätestens zum 9. März. Der
Kostenbeitrag beträgt 7 Euro.
Gospelchor Kekeli:
Mittwochs 20 Uhr; Kontakt: Maike
Klein, Telefon: 0421 - 6 39 54 47
Besuchsdienst:
Möchten Sie besucht werden?
Oder wissen Sie jemanden, der
auf Besuch wartet? Melden Sie
sich im Gemeindebüro oder bei
der Leiterin des Besuchsdienstkreises, der sich alle sechs Wochen trifft. Kontakt: Marion Romes, Telefon: 98 53 45
Freud & Leid
Bestattet wurden:
TERMINE
Geburtstagskaffee:
5. März um 15 Uhr; Kontakt:
Monika Ahrens, Telefon: 76 28
Frauentreff:
Donnerstags, 20 Uhr; monatlich;
Kontakt: Christa Siemers, Telefon:
86 28
Frauenfrühstück:
Emmäuse:
12. März um 9 Uhr; Kontakt: AnneKunterbunte Kinderkirche grete Müller, Telefon: 98 68 39.
Freitags 15 bis 17 Uhr, 20. Febr.;
Seniorenkreis:
20. März, Kontakt: Pastorin Christa
Dienstags, ab 15 Uhr, monatlich
Siemers, Telefon 86 28
17. Febr., 17. März; Kontakt:
Brigitte Richter, Telefon: 5 78 10
Glauben heute:
Offener Bibelkreis, jeweils am
letzten Montag im Monat;
ab 19.30 Uhr
Nr. 1 2015
Seite 31
Seite 32
Nr. 1 2015
St. Johannes
Friedenskirche
Ritterhude
Scharmbeckstotel
Gemeindebüro:
Bettina Schulze,
Hegelstraße 2a, 27721 Ritterhude
Telefon: 04292 - 13 88
Fax: 04292 - 81 96 43
E-Mail: kg.ritterhude@evlka.de
Öffnungszeiten:
Mo. und Fr. 9 - 11 Uhr, Do. 16 - 18 Uhr
.
Pastoren:
Birgit Spörl
Hegelstraße 2a, 27721 Ritterhude
Telefon: 04292 - 13 81
.
Anke Diederichs & Enno Kückens
s. Scharmbeckstotel
Vikarin
Anneke
Ihlenfeldt
Dammstraße 1, 27721 Ritterhude
Telefon: 04292 - 5 42 04 36
E-Mail: annihl@gmx.de
.
Küster:
Karl-Heinz Fürst, Struckbergstr. 10a,
27721 Ritterhude,
Telefon: 04292 - 4 78 97 58
.
Kirchenmusik:
Lars Blumenstein,
Telefon: 0421 - 8 49 25 59
.
Internet: www.kirche-ritterhude.de
Gemeindebüro:
Bettina Schulze, Brockenacker 50,
27711 Osterholz-Scharmbeck
Telefon: 04791 - 1 33 35
Öffnungszeiten:
Dienstags 9 - 12 Uhr und
Mittwochs 14.30 - 17.30 Uhr
E-Mail: kg.scharmbeckstotel@evlka.de
Pastoren:
Anke Diederichs & Enno Kückens
Grenzstraße 24 B, 27721 Ritterhude
Telefon & -fax: 04292 - 29 11
E-Mail: anke.diederichs@ewetel.net
enno.kueckens@ewetel.net
Gert Glaser, In dem Bossel 18
Telefon: 04791 - 76 55
E-Mail: glaser@willehadi.de
Daniel Meyer Do Santos, Am Kirchenplatz 3, Telefon: 04791 - 9 85 94 07
E-Mail: meyerdosantos@willehadi.de
Diakon:
Stefan Krüger
Telefon: 04791 - 75 39
E-Mail: krueger@willehadi.de
Kirchenmusik:
Caroline Schneider-Kuhn
Telefon: 04791 - 90 54 04
E-Mail: schneider.kuhn@willehadi.de
Gemeindehaus:
Am Kirchenplatz 3,
27711 Osterholz-Scharmbeck
Telefon: 04791 - 75 39
Küster:
Matthias Kluth,
Telefon: 0173 - 2 02 92 87
E-Mail: kluth@willehadi.de
Jutta Rühlemann, Kirchenstraße 9
Telefon: 04791 - 8 06 50
E-Mail: ruehlemann@willehadi.de
Kindergarten:
Heidi Tietjen
Wiesenstraße 2, 27711 OHZ
Telefon: 04791 - 51 39
E-Mail: kindergarten@willehadi.de
Christa Siemers
s. Pennigbüttel
Internet: www.willehadi.de
Emmausgemeinde
Pastorin:
Christa Siemers, Telefon: 04791 - 86 28
E-mail: christa.siemers@freenet.de
Gemeindebüro und
Friedhofsverwaltung:
Anne Leukers
Findorffstr. 18, 27711 OHZ
Tel. 04791 - 14 96 30
Fax 04791 - 14 96 33
E-Mail: anne.leukers@evlka.de
Öffnungszeiten:
Dienstag 10 bis 12 Uhr
Mittwoch 10 bis 13 Uhr
Donnerstag 16.30 bis 19.30 Uhr
Pastor:
Georg Ziegler,
Findorffstraße 18, 27711 OHZ
Telefon: 04791 – 14 96 31
Sprechzeit: Donnerstags,
16.30 bis 18 Uhr
Ansprechpartnerin für
Ehrenamtliche:
Annemarie Lampe
Tel. 04791 - 1 23 32
E-Mail: annemarie.lampe@gmx.de
Küsterin:
Anne Leukers
Kirchenmusik:
Philipp Niemann
Tel. 04791 - 98 90 87
Email: marienkantor.ohz@web.de
Café St. Marien:
Maria Ibe
Findorffstr. 18, 27711 OHZ
Tel. 04791 - 14 96 34
außerhalb der Öffungszeiten des
Café's: Tel. 04791 - 5 74 36
Kindergarten:
Tanja Eriksons, Leitung,
Klosterplatz 3, 27711 OHZ
Tel. 04791 - 35 46
FÜR ALLE GEMEINDEN
Pennigbüttel
Gemeindebüro und
Friedhofsverwaltung:
Christel Schmidt,
St. Willehadusweg 15
27711 OHZ, Telefon: 04791 – 8628
Telefax: 04791 – 98 68 11,
E-mail: KG.Pennigbuettel@evlka.de
Öffnungszeiten: Mo., Di., Fr.: 9 - 12 Uhr,
Do. 14.30 – 17.30 Uhr
Internet:
www.friedenskirchengemeindescharmbeckstotel.de
Osterholz
Scharmbeck
Pastoren:
Eckhard Gering, Hinter der Kirche 10
Telefon: 04791 - 51 72
E-Mail: gering@willehadi.de
Kirchenmusik:
Karina Deelwater
Telefon: 0421 - 4 33 43 19
St. Marien
St. Willehadi
Gemeindebüro und
Friedhofsverwaltung:
Friederike Poggensee-Nolte und
Martina Kahl,
Hinter der Kirche 10, 27711 OHZ
Telefon: 04791 - 5 71 96
Friedhofsverwaltung:
Telefon: 04791 - 89 98 51
E-Mail: kirchenbuero@willehadi.de
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Freitag 9 - 12 Uhr
und Mittwoch 15 - 18 Uhr
Küsterin:
Claudia Brenneke,
Telefon: 04791 - 9 82 90 34 od. 46 65
Kircheneintritt ist bei allen Pastorinnen und Pastoren möglich (Adressen s.o.).
.
Kirchenmusik:
Janek Gödeke
Diakonisches Werk:
Kirchenstraße 5, 27711 OHZ
Telefon: 04791 - 80680
E-Mail: DW.Osterholz-Scharmbeck
@evlka.de
Internet: www.diakonisches-werk-ohz.de
.
Alten- und Pflegeheim
Haus am Hang
Am Hang 7, 27711 OHZ
Telefon: 04791 - 96 12 0
E-Mail: info@haus-am-hang-ohz.de
Internet: www.haus-am-hang-ohz.de
Diakonische Dienste:
Marktweide 5, 27711 OHZ
Telefon: 04791 - 986040
Telefax: 04791 - 9859094
E-Mail: info@diakonischedienste.de
Internet: www.diakonischedienste.de
.
Kirchenamt Verden:
Zweigstelle im HAUS DER KIRCHE
Kirchenstraße 5, 27711 OHZ
Telefon: 04791 - 8060
Telefax: 04791 - 80655
E-Mail: KKA.OsterholzScharmbeck@evlka.de
.
Telefonseelsorge: kostenfrei,
Telefon: 0800 111 0 1113
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