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2003
4
D i e
12
Vo r g e s c h i c h t e
Ve r e i n s g r ü n d u n g
16
Z u m
22
Inhaltsverzeichnis
1978
G r u ß w o r t e
e h r e n d e n
G e d e n k e n
Ve r e i n s c h r o n i k
24
J u g e n d a r b e i t
94
W e r t u n g s s p i e l e
101
F e s t p r o g r a m m
u n d
Ve r e i n s f ü h r u n g
a b
F o r m a t i o n e n
103
G r ü n d u n g
110
F e s t a u s s c h ü s s e
113
F o t o g a l e r i e
114
„ S c h n a p p s c h ü s s e “
2003
G r u ß w o r t e
Grußwort Bürgermeister
Martin Thüringer
Sehr geehrte Gäste in Grafenau,
liebe Freunde des Musikvereins,
Martin Thüringer
Bürgermeister der Gemeinde Grafenau
und Schirmherr
der Jubiläumsveranstaltungen
dem Musikverein Grafenau darf
ich – auch im Namen des Gemeinderats – zu seinem 25-jährigen Jubiläum herzlich gratulieren und unsere
Gäste zum Jubiläumsfest in unserer
Gemeinde sehr herzlich begrüßen.
Unsere Gemeinde hat ein ganz
besonders reges Vereinsleben, in welchem der Musikverein einen wichtigen musikalischen und gesellschaftlichen Stellenwert besitzt. Seit der
Gründung gehört er zu den Vereinen,
die sich der Pflege der Volksmusik
verschrieben haben. Durch seine
zahlreichen Veranstaltungen hat der
Musikverein eine steigende Zahl von
Mitgliedern, Anhängern und Freunde
gewonnen, denen er Freude und
4
Entspannung bietet, die Geselligkeit
und so auch die örtliche Gemeinschaft unserer beiden Teilorte Dätzingen und Döffingen fördert. Nicht
zuletzt möchte ich an dieser Stelle
den Verdienst des Musikvereins bei
der musikalischen Früherziehung
und der musikalischen Ausbildung
von Kindern und Jugendlichen
besonders erwähnen. Mit viel Aufwand und Engagement wird der
Nachwuchs an den verschiedenen
Instrumenten ausgebildet, wobei
durch öffentliche und interne Veranstaltungen der Spaß nicht zu
kurz kommt und die Gemeinschaft
gepflegt wird. Mit dem Baseclub
oder der Fasnet am „schmotzigen
Donnerstag“ haben die Musiker
inzwischen eine neue Tradition in
der Gemeinde geschaffen.
Dem Musikverein ist in den letzten
Jahren sicher das steigende Interesse an der Volksmusik, die sich in
zunehmenden Programmanteilen
im Rundfunk und Fernsehen dokumentiert, entgegengekommen.
Er hat diesen Trend aufgenommen
und durch ein gekonntes und breit
gefächertes Angebot erweitert,
vor allem auch jüngere Mitglieder
für die Musik von Klassik, Jazz bis
Big Band gewonnen.
In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und meine
besten Wünsche für die Zukunft.
Be sonders danke ich der Vereins leitung und den vielen emsigen
ehrenamtlichen Mitgliedern für die
in den letzten Jahren geleistete
engagierte Arbeit, insbesondere
auch bei der Vorbereitung der Jubi-
läumsveranstaltungen. Viele Stunden
ehrenamtlicher, teilweise auch
harter Arbeit waren nötig, um dieses
Jubiläum vorzubereiten und durchzuführen.
Allen Teilnehmern und Gästen
danke ich für den Besuch in Grafenau und hoffe, dass sie an diesem
Wochenende unsere Gemeinde mit
einem guten Eindruck kennen lernen.
Ihr
5
2003
G r u ß w o r t e
Grußwort Kreisverbandsvorsitzender
Karl-Heinz Neher
Karl-Heinz Neher
Kreisverbandsvorsitzender
Blasmusikverband Baden-Württemberg,
Kreisverband Böblingen e.V.
Liebe Grafenauer Musikfreunde und
Förderer des Vereins,
gegründet 1978 ist der Musikverein
Grafenau einer der jüngsten Vereine
in unserem Kreisverband. Dennoch
ist er bereits zu einem Aktivposten
in Sachen Blasmusik in unserer
Region geworden. Nicht nur, dass er
mit seiner „Geburt“ und damit die
vergangenen 25 Jahre zum Zusammenwachsen der neu gebildeten
Kommune Grafenau beigetragen hat,
sondern vor allem deshalb, weil er
durch ein reges musikalisches und
außermusikalisches Vereinsleben als
Verein vielen Mitbürgern ein gern
besuchtes Forum bietet und sich in
den zurückliegenden Jahren ein
beachtliches musikalisches Niveau
erarbeitet hat. Vor allem die Jugend6
lichen fühlen sich durch eine rührige
Vereins- und Jugendleitung sowie
durch einen umsichtigen Dirigenten
bei ihrem Musikverein Grafenau bestens aufgehoben. Damit hat er den
Grundstock für eine weitere erfolgreiche Zukunft gelegt.
Ich gratuliere dem Musikverein Grafenau herzlich zu seinem Jubiläum.
Mit Sicherheit werden die Veranstaltungen im Festjahr über den Tag
hinaus in aller Erinnerung bleiben
und allen Verantwortlichen im Verein,
den Musikern und Musikerinnen und
den fördernden Mitgliedern Ansporn
und Verpflichtung sein auch die
Zukunft ihres Musikvereins erfolgreich zu gestalten.
Grußwort 1. Vorsitzender
Matthias Schüller
Matthias Schüller
1. Vorsitzender, Musikverein Grafenau
Liebe Mitglieder und Freunde des
Musikvereins Grafenau,
„25 Jahre Musikverein Grafenau“
ist sicherlich ein Grund zum Feiern
und Zurückblicken. Mit unserem
Festprogramm und dieser Festschrift
wollen wir diesem Anspruch gerecht
werden und Ihnen Freude bereiten.
Es ist mir ein besonderes Anliegen,
allen Musikern, Helfern und Sponsoren für ihre langjährige Leistung
herzlich zu danken und sie zu dem
Erreichten zu beglückwünschen.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen,
auch nach vorne zu schauen.
Unsere Kinder und Jugendlichen sind
unser wertvollstes Hab und Gut –
bilden sie doch morgen die Säulen
des Vereins, ja unserer Gesellschaft!
Deshalb verstehen wir unsere
Jugendarbeit nicht nur als notwendige Maßnahme, dem Verein musikalischen Nachwuchs zuzuführen,
sondern auch als Aufgabe, den
Kindern im Sinne unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung Werte, Selbstständigkeit und
7
Persönlichkeit zu vermitteln. Ich bin
fest davon überzeugt, dass Ehrgeiz,
Leistungsbereitschaft und selbstloses Einsetzen für andere keine
Gegensätze darstellen müssen.
Das gemeinsame Musizieren bietet
hierzu ideale Voraussetzungen.
Das altersunabhängige Miteinander
und Füreinander ist ein lebendiger
und hörbarer Beweis für einen
funktionierenden Generationenvertrag. Entgegen der allgemeinen
Stimmungslage habe ich keine
Angst vor den nächsten 25 Jahren,
denn wer die Jugend gewinnt, dem
gehört die Zukunft.
Wir wollen diese Chance nutzen.
2003
G r u ß w o r t e
Grußwort Ehrenvorsitzender
Kurt Brenner
Musik verschönt das Leben!
Musik veredelt Herz und Gemüt.
Eigenes Musizieren bildet den
Geist, schärft das Gedächtnis
und macht glücklich und froh.
Kurt Brenner
Ehrenvorsitzender, Musikverein Grafenau
Schon 25 Jahre sind vergangen seit
dem Tage, an dem sich musikbegeisterte Idealisten zusammenfanden,
um einen Musikverein Grafenau zu
gründen. Sie hatten sich zum Ziel
gesetzt, der Blasmusik zu dienen.
War der Anfang auch schwer, ohne
finanzielle Mittel, hielten die Musikerinnen und Musiker treu zusammen
und schufen somit die Basis für
unser aus der Gemeinde nicht mehr
wegzudenkendes Kulturgut: „die
schöne, völkerverbindende Blasmusik“.
Rückblickend können wir feststellen,
dass der Musikverein Grafenau seit
8
Bestehen stolze Erfolge zu verzeichnen hat und sich auch in unserer
Zeit vieler Angebote an Unterhaltungen zu behaupten weiß. Eine besondere Freude für uns ist der Bestand
einer guten Jugendarbeit, sehen wir
doch in ihr den Garanten für die
Zukunft des Vereins.
Ich grüße alle Musiker, Freunde,
Gönner und Festgäste, und ich
wünsche den Jubiläumsveranstaltungen einen harmonischen Verlauf,
unserer Jugend und Aktiven Kapelle
weiter-hin gute Erfolge, allen
Besuchern schöne Stunden, viel
Freude und Frohsinn in Grafenau.
Grußwort Dirigent
Rainer Bauer
der Spaß und die Freude im Vordergrund, sondern dies ist mit viel
Arbeit, Fleiß und Opferbereitschaft
verbunden.
Vor allem wird es immer schwieriger,
Kinder und Jugendliche für einen
Musikverein zu interessieren. Dank
einer kontinuierlichen Jugendarbeit
wird beim Musikverein Grafenau
über die musikalische Früherziehung,
Rainer Bauer
die
Blockflötengruppe, die InstrumenDirigent, Musikverein Grafenau
talausbildung und das Jugendblas25 Jahre Musikverein Grafenau sind orchester eine solide musikalische
ein passender Anlass um ein kurzes Ausbildung abgedeckt. Es gilt, diesen
Bereich zu stärken, auszubauen und
Resümee zu ziehen.
zu fördern. Nur mit aktivem EngaIn einer Zeit des Massenkonsums
gement der Musiker sowie dem
und der vielen Freizeitangebote ist
es nicht einfach, Menschen zu moti- Rückhalt in der Vorstandschaft und
der Unterstützung der fördernden
vieren, in einem Musikverein zu
musizieren. Dabei steht nicht immer Vereinsmitglieder ist es möglich,
9
musikalisch neue Wege zu gehen.
Neben vielen Veranstaltungen und
Konzerten ist die Austragung des
Jugendkritikspiels am 8.11.2003
sicherlich einer der Höhepunkte des
Jubiläumsjahres. Hiermit möchte
ich alle Jugendgruppen und Jugendorchester aus dem Kreisverband
Böblingen und der umliegenden
Region herzlich dazu einladen.
Sie, liebes Publikum, möchte ich
einladen mit uns zu feiern, indem
Sie unsere Veranstaltungen und
Konzerte zahlreich besuchen.
Somit wünsche ich uns allen ein
fröhliches Geburtstagsfest.
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D i e
V o r g e s c h i c h t e
Musikverein
Döffingen
1921 bis 1939
(hinten von links):
Leonhard Reinhard
Paul Huber
Karl Reinhard
Ernst Widmann
Karl Butsch
Wilhelm Grau
(sitzend von links):
Erich Hanselmann
Gustav Mundle
12
Die
Die Vorgeschichte. . .
Die Gemeinde Grafenau ohne ihren Musikverein?
Kaum auszudenken. Doch das war nicht immer
J
so selbstverständlich. Über viele Jahrzehnte gab es
im kulturellen Leben der Döffinger und Dätzinger
kaum volkstümliche Blasmusik.
In den 20-er Jahren existierte ei ne
Ka pel le mit acht bis zehn Musikern,
die zu Fle cken fes ten aufspielte, sich
aber im Jahr 1939 wieder auflöste.
Erst 1946 fanden sich wieder
ein paar Musiker zusammen. Damals
fun gierte der Graf-Ulrich-Bau als
Notunter kunft für Flücht linge aus
Tsche chien, Un garn und anderen
osteuropäischen Ländern. Durch diesen Zuzug der Neubürger entstand
die Tanzkapelle „Erika“, aus welcher
einer der späteren Gründerväter des
Musikvereins Grafenau Julius Dirr
hervorging.
Vorgeschichte
13
D i e
V o r g e s c h i c h t e
Doch die Vision eines richtigen
Blasmusikorchesters spukte schon
lange in den Köpfen einiger Grafe nauer Bürger. Dies waren Kurt Brenner und Julius Dirr. Sie beobachteten schon seit Jahren die musikalische Szene im Ort. Sie knüpften Kontakte zu Musikvereinen der Nachbargemeinden sowie zum Kreis verband
und warteten auf den richtigen Zeitpunkt. Dieser schien nach langer
Vor bereitungs zeit 1977 gekommen
zu sein. Denn es bedurfte mehr als
nur einer Hand voll Musikern, die im
günstigsten Fall ein eigenes Instru ment besaßen und beherrschten, um
dieses große Unterfangen zu einem
Erfolg zu führen. Unseren Grün der vätern war klar, dass sofort mit
inten siver Ju gendarbeit begonnen
werden musste, wenn die Kapelle
eine Zukunft haben sollte. Dafür die
Rahmen bedingungen zu schaffen,
war nur mit starker Unterstützung
Kurt Brenner
Ewald Bien
Julius Dirr
Bürgermeister
Gemeinde Grafenau
der Ge meinde möglich. Schließlich
musste man finanziell und materiell
bei Null beginnen. In Bürgermeister
Ewald Bien fanden sie einen tatkräftigen Mitstreiter. Seit der Gemein de reform 1972, die Dätzingen und
Döffingen zur Gemeinde Grafenau
einte, galt es für ihn, das Zusammenwachsen der beiden Ortsteile auch
14
in den Köpfen und Herzen der Bevölkerung voranzutreiben. Ihm war klar,
dass Grafenau durch diese kulturelle
Bereicherung nur gewinnen konnte.
Im Oktober 1977 fanden Bürgermeister Ewald Bien, Kurt Brenner,
Juli us Dirr, Wal ter Franck, Fried rich
Mohr, eine zur Patenschaft be reite
Delegation der Feuer wehr-Mu sik -
Walter Franck
Friedrich Mohr
Erich Götz
1. Vorsitzender
Feuerwehr-Musikkapelle
Dagersheim
ka pelle Dagersheim, bestehend aus
dem 1. Vorsitzenden Erich Götz, dem
2. Vorsitzenden Ambros Gram mer
und dem Kassier Hans Butsch sowie
Raimund Wolf, stellvertretender
Prä sident des Deut schen Volks musikerbundes aus Weil der Stadt
zu sam men und legten den Grund stein des Musikvereins Grafenau.
In kürzester Zeit konnten zahlreiche mu siktreibende und mu sik interes sierte Bürger aktiviert werden, sich dem Verein anzuschließen.
Nun zahl ten sich auch die be reits
be stehenden Kontakte zu an deren
Mu sikvereinen aus – viele Musiker
bo ten sich an, in der schwierigen
Startzeit musi kalisch auszuhelfen,
15
damit schnellstmöglich eine spielfähige Mann schaft zur Verfügung
stünde. Durch die Ge winnung zahlreicher Spender und eine solide und
vorausschauende Kassenführung gelang es, die ersten Noten und Ins trumente anzuschaffen. Die Gemeinde stellte kurzfristig einen Übungsraum zur Verfügung. Von großer
Be deutung war die be ratende Un terstützung der Dirigen ten Josef
Pols ter (Mu sikverein Mag stadt) und
Ru dolf Lerch (Feuerwehr-Musik ka pelle Da gers heim). Auf die se Weise
konnte das nötige musika lische
Fach wissen eingeholt werden, so
dass im darauf folgenden Früh jahr
tatsächlich feierlich die Gründungsversammlung ab gehalten werden
konnte.
1978
V e r e i n s g r ü n d u n g
Ein Verein wird gegründet.
I
Kurt Brenner
Eberhard Reißig
1. Vorsitzender
1978 – 1993
Dirigent
1978 – 1984
In Eberhard Reißig konnte ein engagierter Dirigent und Ju gend aus bil der gefunden werden, der es sich
zum Ziel setzte, die zahlreichen musi kalischen Anfänger und Ama teure
in ein klangstarkes Orches ter ein zubinden. Die vom Gründungs aus schuss im Vor feld intensiv be trie bene Musiker werbung zeigte Er folge. Ein kleines Ensemble von Musikern, dazu gehörten Helmut Brenner,
Stefan Burgstaller, Julius Dirr, Ewald
Dürr, Wal ter Franck, Anton Haberer,
Herbert König, Kurt König, Josef Kral,
Max Kronhöfer, Rudolf Ludwig, Friedrich Mohr, Adolf Mun dinger, Walter
Seif fert, Karl Spevak und Karl Völkl
hielten unter dem Dirigat von Eberhard Reißig im Februar 1978 an verschiedenen Plätzen der Grafenauer
16
Vereins
Orts teile Dät zin gen und Döf fingen
klei ne Platz kon zerte ab, um die Ein woh ner auf den neuen Verein neugierig zu machen. Kurz darauf luden
die Gründerväter alle diejenigen Bürger und Bürgerinnen ins Feuerwehrhaus Döf fingen, von de nen bekannt
war, dass sie Musik als Hobby betrie-
ben oder da ran interessiert waren,
ein Ins tru ment zu erlernen. Da mit
war der Grundstein gelegt.
Am 4. März 1978 fand die Gründungsversammlung des Musikvereins Grafenau im Graf-Ulrich-Bau in
Döf fingen statt. Der Abend wurde
musikalisch umrahmt von der Paten-
Das Ensemble beim Platzkonzert vor dem Döffinger Feuerwehrhaus.
gründung
17
kapelle, der Feuerwehr-Musikkapelle
Dagers heim unter der Leitung ihres
Dirigenten Rudolf Lerch. Bürgermeister Ewald Bien leitete die Versamm lung und hielt eine feierliche An spra che. Anschließend durften sich
die Anwesenden in die Bei tritts lis ten eintragen. Unter großem An -
1978
V e r e i n s c h r o n i k
Franz-K. Oechsner, Herbert König, Kurt Brenner, Eugen Eberhardt, Julius Dirr, Friedrich Reichle, Friedrich Mohr, Paul Gauß,
Willi Schäfer, Reinhold Groß, Eberhard Reißig, Walter Franck, Rudolf Widmaier, Reinhold Heske, Günther Brenner, Willi Gehring
Von links:
18
drang konnten an diesem Abend bereits 62 fördern de Mit glieder und
29 aktive Musiker (da von 8 Jugend liche) in den Verein auf genommen
werden. Daraufhin folg ten die ers ten Vorstands- und Aus schusswah len. Sie ergaben die folgende Ämtervergabe:
1. Vorsitzender
Kurt Brenner
2. Vorsitzender
Friedrich Reichle
Kassier
Franz-K. Oechsner
Schriftführer
Willi Schäfer
Musikervorstand
Friedrich Mohr
1. Jugendleiter
Herbert König
2. Jugendleiter
Eugen Eberhardt
Materialverwalter
Reinhold Heske
Notenwart
Günther Brenner
Wirtschaftsbeauftragter
Reinhold Groß
Vertreter der Aktiven Julius Dirr
Walter Franck
und der Fördernden Willi Gehring
Paul Gauß
Rudolf Widmaier
Der Festzug hier in Döffingen . . .
Nun konnten die frisch gewählten Funktionäre an die Arbeit gehen,
denn es gab viel zu tun. Unverzüg lich begann man, Jugendliche zu
wer ben. Bereits im Mai fand der
erste Elterninformationsabend statt.
Ebenso wurden in den Schu len in
Döffingen und Dätzingen Ins tru mente vorgestellt, um jugendliche
Interessenten zu gewinnen. Trotz
har ter und erfolgreicher Ver hand lun gen mit der Fa. Radio Barth be 19
lie fen sich die Kosten der Erst an schaf fung von Instrumenten auf
sage und schreibe 42 000 DM.
Gleichzeitig liefen die Vorberei tungen für das 4-tägige Gründungsfest auf Hochtouren. Dabei zahlte
sich die Erfahrung und das Organi sa tionstalent des ersten Vorstandes
Kurt Brenner aus. Die Fest lichkeiten
wurden ein voller Erfolg. Ganz Gra fenau war auf den Beinen. Alle Grafe nauer Vereine und viele befreun-
1978
V e r e i n s g r ü n d u n g
dete Musikvereine schlossen sich
dem Festzug an, der vom Graf-Ul rich-Bau im Ortsteil Döffingen bis
zur Fest wiese in den Ortsteil Dät zingen führte, und von un zäh ligen
Grafenauer Bürgern, die die Straßen
säumten, bejubelt wurde.
Zu dieser Zeit hatten die Musi ker des Musikvereins Grafenau noch
keine Uniformen. Eine solche Inves tition war aus finanziellen Gründen
noch nicht möglich gewesen. Jeder
Musi ker trug ein gelbes Hemd mit
aufgenähtem Emblem, welches er
selbst bezahlte.
Begonnen hatte das Gründungsfest schon am Freitagabend mit der
Pop-Band „Black and White“. Am
darauf folgenden Samstag umrahmte unser Patenverein, die FeuerwehrMusik kapelle Da gers heim, mu si ka lisch den Festabend. Der Fest sonn tag begann mit einem ökumenischen
Gottes dienst. Nach dem Fest zug
. . . und endete in Dätzingen auf der Festwiese mit über 12 Musikvereinen, 6 Vereinen aus
Grafenau-Döffingen und -Dätzingen sowie 12 kleinere Gruppen.
20
spiel ten Gastkapellen zur Un ter hal tung auf und schwungvoll en dete
der Abend dann mit dem Musik verein Magstadt. Den Festausklang
am Montag ge staltete wiederum
musikalisch und mit tollen Show einlagen unser Patenverein.
Ungewöhnlich schnell war es
den Gründern gelungen, ein spielfähiges Orchester zusammenzustellen.
Tatsächlich absolvierte die junge
Kapel le bereits im Gründungsjahr
ohne viel zu proben Auftritte wie die
Umrahmung einer Meisterschafts feier beim TSV Döffingen, ein Frühschoppenkonzert beim Klein tier zuchtverein Döffingen, ein Weinfest
beim Döffinger Liederkranz, sieben
Geburtstagsständchen bei fördern den Mitgliedern und vieles mehr.
Ebenso erhielt die Kapelle zahlreiche
Gegeneinladungen befreundeter Vereine. Man kann daher ohne Übertreibung sagen, dass ein musika li 21
Karl Völkl assistiert Friedrich Mohr beim
Filmen im Festzelt.
scher Kavaliersstart von ungewöhnlicher Geschwindigkeit bewältigt
worden war. Den würdigen Abschluss
des bedeutungsvollen und bewegten
Jahres 1978 bildete eine vorweih nachtliche Feier, in deren Verlauf der
1. Vorsitzende Kurt Brenner die Männer der ersten Stunde mit ei nem
Gründungszinnteller ehrte. Die Jungen und Mädchen der Ju gend ka pel le
wurden mit kleinen Weih nachts geschenken überrascht. Dies sollte
die Geburtsstunde einer bis heute
währenden Tradition werden.
1 9 Z7 u8m– 2e 0
02
h r e n
d e n
G e d e n k e n
Zum ehrenden Gedenken
an unsere Verstorbenen
A
K
T
I
V
E
M
I
T
G
L
I
E
D
E
R
:
Walter Franck
Helmut Heinkele
Adolf Mundinger
Musiker und Vertreter der Aktiven
Kassier
Musiker und Orchestervorstand
Reinhold Groß
Rudolf Ludwig
Friedrich Reichle
Wirtschaftsbeauftragter
Musiker
2. Vorsitzender
Anton Haberer
Friedrich Mohr
Eberhard Reißig
Musiker
Musiker und Orchestervorstand
Dirigent
F
Karl Beck
Friedrich Butsch
Friedrich Brenner
Rudolf Brodkorb
Vinzenz Czeppel
Franz Demel
Gustav Dillmann
Karl Dompert
Anton Erb
Gertrud Franck
Josef Fürst
Karl Gantzhorn
Eugen Gauss
Franz Geier
Hans Godenberg
Max Greil
Paul Haug
Richard Haug
Artur Heinkele
Monika Heinkele
Paula Heinkele
Ludwig Hernjokl
Marie Heske
Ö
R
D
E
R
N
D
E
M
I
T
G
Maria Haubelt
Ernst Huber
Franz Hübner
Herbert Jeutter
Adolf Kappel
Stefan Kirschner
Richard Klotz
Josef Köberling
Claudia König
Eugen König
Karl König
Paul König
Willi Kübler
Gustav Kühn
Anton Kupi
Reinhold Luginsland
Bernhard Menrad
Walter Messlang
Robert Mundle
Friedrich Nädele
Paul Nädele
Herbert Nill
Rudi Papenguth
23
L
I
E
D
E
R
:
Siegfried Pfeiffer
Elisabeth Prihóda
Anton Ratsch
Roland Reich
Rolf Richter
Otto Rühle
Paula Rühle
Wolfgang Ruess
Johann Schilling
Alfred Schindler
Anna Schmid
Rainer Schmidt
Otto Steinhübel
Pauline Ulrich
Karl Vonderdell
Alfred Wanke
Franz Wiskott
Magdalena Witte
Alfred Wolf
Christian Wolf
Emma Zeisberger
1 9 7 8 – 1V 9e 7
9
r e i
n s c h r o n i k
Der junge Verein
braucht eine Heimat
D i e e r s t e n Ve r e i n s j a h r e w a r e n v o n h a r t e r u n d
engagierter Aufbauarbeit geprägt. Im Rückblick
m u t e t d a s Te m p o d e r E n t w i c k l u n g f a s t a t e m b e r a u b e n d a n – e i n e i n d e u t i g e s Z e i c h e n d a f ü r,
mit welchem Feuereifer die Musiker und
fördernden Mitglieder die vor ihnen liegenden
Aufgaben anpackten.
24
I
Im ersten Jahr hatte der junge Verein seine Proben in einem Klassen zimmer im Graf-Ulrich-Bau abgehalten. Diese Räum lichkeit diente als
Provisorium für die erste Zeit.
Im Mai 1979 konn te jedoch
end lich mit dem Umbau der Steg mühle begonnen werden. Die Ge mein de hat te es ermöglicht, hier in
guter Er reich bar keit für Ein wohner
beider Orts teile ein Probe lokal einzurichten. Der Umbau be deutete
An pa cken an zahlreichen Wo chen en den und auch nach Feierabend.
Die Räum lich keiten mussten zu al lererst komplett entrümpelt werden.
Nach dem so für freie Sicht gesorgt
worden war, fiel erst richtig auf, mit
welch schiefen Wänden man es in
diesem denkmalgeschützten Gebäu-
Die ersten Proben im Graf-Ulrich-Bau...
...Dirigent Eberhard Reißig (oben) und
Musikervorstand Friedrich Mohr (unten).
de zu tun bekam. Be sondere Sorg falt wurde dann auf die Wär meund Schall isolierung verwendet. Die
Aufteilung der Räume wurde neu geplant, Bodenbeläge, Verputz, In s tal lationen, Gardinen, Küchen ein bau ten, alles wurde in Eigenleis tung
voll bracht. Mindes tens 50 vorwiegend aktive Musiker leisteten für
dieses Vorhaben 2356 Arbeitsstun den in ihrer Freizeit. Die Umbau kosten von ca. 30 000 DM teilte man
sich mit der Gemeinde Gra fenau.
Gleichzeitig ging die normale Vereinstätigkeit weiter. Es wurden re gel mäßige Proben und – für einen
so jungen Verein – ungewöhn lich
viele Auftritte bestritten. Die katholische Kirchengemeinde bat den
Mu sikverein, in Zukunft die Fron leich namsprozession und den an schlie ßenden Frühschoppen zu ge stalten, was inzwischen für alle
Musiker fes ter Bestandteil des Ja h 25
Gerhard Groß, Rainer Bauer, Harald
Brenner und Ernst Schrem bei der Arbeit.
res kalen ders ist. Erstmals beteiligte
sich der Mu sikverein beim Mai baumstellen der Feuerwehr in Dät zingen und am Gra fenauer Vater tagsmarkt, einer Hocketse.
1979
V e r e i n s c h r o n i k
„D’r Vatertagsmarkt“ – Ausflugsziel für
Familien aus dem gesamten Kreis
H
Musik bei Wind und Wetter – unter dem überdachten Platz an der Sauwaage.
26
Hier gibt s an jeder Ecke Schnäpp chen, Leckereien und Musik. Bis der
Musikverein die richtige Ecke gefunden hatte, vergingen allerdings einige Märkte. Das erste Mal spielte die
Kapelle in der Scheune von Willi
Gehring. Leider hatte dieser Stand ort den Nachteil, dass die Musiker
vom Publikum nicht gesehen und
auch kaum gehört werden konnten.
So entschied man sich im darauffolgenden Jahr im Vorhof des Haken hofes aufzubauen. Allerdings gab es
hier keine Überdachung. Erst im dritten Anlauf fand die Kapelle ihren
Platz an der Sauwaage, wo eine provisorische Decke installiert wurde.
So konnte bei Wind und Wetter
musiziert und gefeiert werden. Heute ist der Platz an der Sauwaage
Viel Platz zum Festen vor der Sauwaage . . .
Eine der vielen Vatertagsmarktattraktionen:
Bürgermeister Bien wog den gewichtigen
Baron gegen Ritter-Sport-Schokolade auf.
. . . und seit 1992 auch an der Maichinger Straße.
27
restauriert. Die Aktive Kapelle zählt
inzwischen eine Mannstärke, die
dort nicht mehr unterkäme. Daher
fin det man hier nun eine kleine
Jazz band, während die Blasmusik
von einem Platz unterhalb des alten
Raif feisengebäudes, weiter oben an
der Maichinger Straße, erschallt.
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Die Schauspieler Stefan Burgstaller, Birgit
Bauer, Margret Heske (führte auch Regie)...
Im Sommer wurde ein 3-tägiges
Zeltfest abgehalten, anlässlich dessen auch die frischgebackene Ju gend kapelle ihren Jungfern auf tritt
absolvierte. Das Weihnachst kon zert
bot nicht nur musikalische Unter haltung. Beim Einstu die ren der
Thea terstücke „Das fremde Kind“
und „D’r schei’heilig’ Jakob“ konnten
Margret und Rein hold Heske ihr
darstellerisches Talent un ter Beweis
stellen. Und das Pub likum lachte
...Hermann Bauer, Karin Butsch und Eugen Eberhardt beim Theaterstück „D’r schei’heilig’ Jakob“.
30
1. Auftritt der Jugendkapelle beim
Sommerfest 1979 in Grafenau-Döffingen.
und stau nte darüber, wie viele be gabte Schau spieler sich unter den
Musikern befanden.
Am 29. Dezember 1979 konnte
dann in der Stegmühle das Richtfest
ge feiert werden und die Räum lich keiten ihrer Bestimmung übergeben
werden. Im Mai 1980 feierte man
die offizielle Einweihung im Rah men einer kleinen Hocketse. Alle
Ein wohner und Mitglieder waren
ein geladen, sich einen Eindruck von
1. Vorsitzender Kurt Brenner und Hermann
Bauer überreichen Helmut Skarke die
Saublase bei der Stegmühle-Einweihung.
Dr. Seuffer (rechts) überreicht Kurt Brenner
den Schlüssel fürs Probelokal.
Hintere Reihe von links: Adolf Mundinger, Karl Spevak, Eugen Eberhardt, Rainer Bauer, Peter König,
Walter Franck, Frank Heske, Ernst Schrem, Dieter Storz, Harald Brenner, Heinz Brenner, Martin Schäfer,
Stefan Burgstaller, Volkmar Heinkele, Anton Haberer, Herbert König, Rudolf Ludwig, Siegfried Botsch,
Dirigent Eberhard Reißig. Vordere Reihe von links: Heinrich Stifter, Julius Dirr, Dagmar Groß,
Birgit Bauer, Günther Brenner, Karlheinz Pieger, Ingrid Stifter, Reinhold Heske und Rolf Gantzhorn.
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1980
V e r e i n s c h r o n i k
Die Stifter Willi und Renate Gehring.
Hermann Bauer und seine fleißigen Helfer:
Helga Bauer, Hans und Lisbeth Schnaible.
der neuen Musikerheimat zu verschaffen. An der Wand prangte das
vom Kunstmaler Karl Vonderdell geschaffene und dem Verein ge spen dete Vereinswappen. Die Familie Willi
und Renate Gehring hatte ei gens
für die Probenlokaleinweihung ein
selbst gemästetes Schwein gestiftet,
das von Hermann Bauer zu Schlachtplatte verarbeitet wurde. Doch weitere Aufgaben standen an.
Die Jugendkapelle bei der Probenarbeit.
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Die vom Verein konsequent be triebene Jugendwerbung zeigte Er folge. Aufgrund des Neueintritts
zahl reicher Kinder war es dringend
nötig geworden, weitere Instrumente anzuschaffen und für mehr Aus bildungsmöglichkeiten zu sorgen.
Bisher hatten Musiker wie Frie drich
Mohr, Rudolf Ludwig, Walter Franck
und der Dirigent selbst, Herr Eber hard Reißig, die Ausbildung der Ju -
gendlichen besorgt. Mit steigender
Anzahl an Kindern musste je doch
eine tragfähigere Lösung ge funden
werden. Durch Vermittlung des da maligen Orchestervorstandes Adolf
Mundinger gelang es, Musikdirektor
Rolf Wiedemann aus Weil der Stadt
dafür zu gewinnen. Dieser konnte
weitere 30 Jugendliche unter seine
Fittiche nehmen und damit den
Diri genten und die ehrenamtlichen
Ausbilder entlasten.
Hoher Besuch stellte sich während des Sommerfestes 1980 ein –
der Patenverein, die Feuerwehr-Musik kapelle Dagersheim, präsentierte
bei ihrem musikalischen Auftritt ei nen schottischen Dudelsackspieler.
Walter Franck und Anton Habe rer
er hielten für 50 Jahre und Ru dolf
Lud wig für 40 Jahre von Erich Krä mer, Kreisverbandsvorsitzender, Blasmu sik ver band Baden-Württem berg,
Kreis verband Böblingen e.V. die Eh -
ren nadel in Gold. 1. Vorsit zender
Kurt Bren ner gratulierte den Musi kern mit einem Blu men strauß für
die hohe Auszeichnung.
Ein weiterer Glücksfall waren
drei Hausabbrüche in der Maichin ger Stra ße. Eines davon war das
Doppelhaus des 1. Vorsitzenden Kurt
Bren ner und dessen Vater Fritz
Brenner. Diese Hausabbrüche waren
der Vereinskasse mehr als zuträglich.
Von links:
Auch das ist Blasmusik!
Walter Franck, Rudolf Ludwig, Anton Haberer und der 1. Vorsitzende Kurt Brenner.
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Erster Auftritt der Aktiven Kapelle mit neuen Musiker-Uniformen.
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Noch im Dezember nahm die Firma
Fischer an den Musi kern Maß, so
dass bereits im Februar 1981 alle
Musiker standesgemäß aus gestattet
werden konnten. Das erste Frühjahrskonzert im Graf-Ulrich-Bau muss
daher nicht nur akus tisch, son dern
auch optisch ein Knall erlebnis ge wesen sein.
Der Hausabbruch in der Maichinger Straße . . .
Durch erfolgreich ver laufene Fest aktivitäten, bezahlte Auf tritte und
die in Eigenleistung durchgeführten
Hausabbrüche war es dem jungen
Verein – trotz der Auf wendungen
für die Proben lokal re no vierung und
Instrumenten neu an schaffungen in
Höhe von 10 000 DM – möglich, noch
im Jahr 1980 daran zu denken, solide Uniformen zu be stellen. Die Mu siker waren in ihren gelben Hemden
bei zwei verregneten Festzügen so
nass geworden, dass hier dringend
Abhilfe geschaffen werden musste.
35
. . . wirbelte ganz schön Staub auf!
1981 – 1
982
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Die Jugendlichen in eigener Uniform mit Dirigent Eberhard Reißig und Jugendleiter Herbert König.
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Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr war das 100-jährige Jubi läum der Dät zinger Feuerwehr. Mit
Unterstüt zung des Feuerwehrspiel manns zu ges Ehningen spielte der
Musikverein Grafenau einen Großen
Zapfen streich, ein Ereignis, das alle
Festteilnehmer tief beeindruckte.
. . . und der Festumzug beim Jubiläumsfest der Dätzinger Feuerwehr.
Höhepunkte: Der Große Zapfenstreich . . .
Neben den musikalischen An strengungen ging auch die Knochenarbeit weiter. Der Abbruch eines Hauses in Dät zingen in der Döffinger
Straße sowie in Döffingen im Ulrichweg ein Wohnhaus mit Scheune und
eine Einzelscheune ebenfalls im Ul rich weg brachte wieder Ent las tung
für die durch Investitionen stark
beanspruchte Kasse des Vereins. Die
kontinuierliche Jugend arbeit trug
Früchte, so dass 1981 neben der
Ju gendkapelle bereits ein weiteres
An fängerensemble gebildet werden
konnte. Um die Fortschritte der
Ju gendlichen gegenüber den Eltern
und allen Musikinteressierten zu
37
prä sentieren, führte man in diesem
Jahr erstmals die Veranstaltung „Jugend musiziert“ durch.
Nach einem ersten Versuch im
Jahr 1980, am Faschingssonntag
den Graf-Ulrich-Bau zu füllen, ge lang es dem 1. Vorsitzenden Kurt
Bren ner 1982, für den Musikverein
Grafenau den Schmot zigen Don ners tag als feste Faschings veran staltung zu buchen.
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Am Konzertabend in der Breitenbacher Gemeindehalle zeigt die Aktive Kapelle ihr Können.
Im Mai un ter nahmen die Musi ker und eine statt liche Anzahl gut
gelaunter Mit glie der einen 3-tägigen Ausflug nach Breitenbach/Tirol.
Alle amüsierten sich prächtig bei
Heimat abenden und ge mein sa men
Auftritten mit der dor tigen Trach tenkapelle. Nach einem gemütlichen
Bummel durch Kitzbühel ging’s wieder heim – frisch motiviert und gut
erholt für weitere Unternehmungen.
Die Vorstände. Im Hintergrund wartet die
Breitenbacher Kapelle auf ihren Einsatz..
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Platzkonzert vor dem Hotel.
Beim Umzug in Magstadt trägt Hermann Bauer stolz die von der Gemeinde Grafenau gestiftete Tafel.
Der musikalische Höhepunkt dieses Jahres war eine Radio aufnahme
des SDR im Malte sersaal des Dät zinger Schlos ses. Im Rahmen der
Sendung „Mit Sang und Klang aus
Stadt und Land“ konnte auch der
Mu sik verein Gra fenau sein Kön nen
unter Beweis stellen.
Im Jahr 1983 ließ sich der Verein für seine Jugendarbeit etwas
Be son deres einfallen. Das Ehepaar
Pols ter (Herr Polster, damals Diri gent des MV Mag stadt) führte für
die Jugendlichen einen Tanzkurs
durch, der sehr gut besucht war. Auf
diese Weise konnten sich die Ju 39
gend lichen noch besser kennen lernen, was den Zusam men halt in der
Jugendkapelle deutlich verbesserte.
Im Sommer nahm die Aktive Kapelle
beim Musik fest des Musikvereins
Mag stadt beim Umzug, Gesamtchor
und zum Nachmittagskonzert im
Festzelt teil.
1983
V e r e i n s c h r o n i k
Zu „Jugend musiziert“ trat erstmals Frau Knoblauch, die Aus bil derin der neu gegründeten Block flötengruppe, mit ihren Schützlingen
auf. Die Gründung dieser Grup pe
sollte sich als voller Erfolg erweisen.
Stetig konnten nun Kinder für das
Erlernen weiterführender Instru mente interessiert werden.
Zur Weihnachtsfeier hatte Margret Heske und ihr Re gieassistent
Reinhold Heske mit begabten Darstellern wieder ein Theaterstück
„Älles wega d’r Goaß“ einstudiert –
und riss das Pub likum zu begeis ter tem Gelächter und Beifallstürmen
hin – ein schöner und gelungener
Jahresabschluss 1983.
Regina Heske als Frau Pfläumle und
Willi Schäfer als Opa im Theaterstück
„Die Veteranen“ (1987).
Rainer Bauer als August Palmer, Frank
Heske als Gottlieb Ziegenmaier und...
Frau Knoblauch präsentiert ihre Flötengruppe.
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Da die Goaß keine Milch gab, wenn
Bahnwärter Gottlieb Ziegenmaier ihr in
Unifom entgegen trat, musste er sich als
altes Weib verkleiden – was natürlich
zu hochgradig komischen Verwicklungen
führte.
. . . Karin Butsch als Rickele mit dem Bahnwärter im Theaterstück „Älles wega d’r Goaß“.
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1984
V e r e i n s c h r o n i k
Mit Dirigent Jürgen Jung
auf zu neuen Taten
D
Jürgen Jung
Dirigent
1984 – 1995
Zu Beginn des Jahres 1984 wurden
Erweite rungs umbauten im Probe lokal vorgenommen. Durch die steigende Musikeranzahl wurde die
Stegmühle allmählich zu klein. Die
Veränderung des Wind fanges und
des Zugangs zur Küche sowie die
Hinzugewinnung eines Lagerraumes
im Keller, schafften neuen Platz.
Auch in der Ju gendarbeit brachte
das Jahr 1984 große Veränderungen.
Dank der hervorragenden Arbeit der
Aus bilder und des Dirigenten war
das Niveau der Jugendkapelle enorm
ge stiegen. Es war an der Zeit, die
reiferen Ju gendlichen in die Aktive
Kapelle zu übernehmen, um die musi ka lische Qualifikation der Jung musiker in die Aktive Kapelle einfließen zu lassen. Die stattliche An zahl
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von 11 Ju gendlichen konnte diesen
Wech sel vollziehen. Nun galt es,
diese Neu zugänge mit Sorgfalt in
die Kapelle zu integrieren und ein
neues Grup pengefühl aufzubauen.
In die ge schwächte Jugendkapelle
wurden nun jüngere Kinder aufgenommen, so dass hier musikalisch
und auch kameradschaftlich wieder
ganz von vorne begonnen werden
musste. Die ser Bruch musste mit
einigen Ab gängen bezahlt werden,
doch stellte sich diese Pra xis langfristig als richtig heraus. Inzwischen
wurde die Jugendkapelle des Vereins
bereits dreimal aufgelöst. Das Hin einwachsen von Jugendlichen in die
Aktive Ka pelle wird auf diese Weise
zu einem stetigen und na tür lichen
Prozess.
Im Oktober 1984 spielte die Kapelle anlässlich eines Bundes liga spiels des VfB Stuttgart gegen Waldhof Mannheim im Neckarstadion zur
Un terhaltung auf. Dieser Auftritt
verdankt sein Entstehen einer Wette
zwischen den beiden Musikern Rolf
Gantzhorn und Reinhold Heske. Rolf
Ganzhorn löste sein Versprechen,
dem Musikverein bei einem Heim -
spiel gegen einen namhaften Verein
einen Auftritt zu verschaffen, tatsächlich ein. Die Musiker wurden
vom damaligen VfB-Präsidenten
Ger hard Mayer-Vorfelder persönlich
begrüßt und gaben Waldhof-Trainer
„Schlappi“ auch noch Gelegenheit,
sie versuchsweise zu dirigieren.
Gegen Ende des Jahres kam es
zu einem Stabwechsel im Verein.
...Schlappi, der Blasmusik-Fan dirigiert mit.
„MV“ dirigiert den MV Grafenau. 1. Vorsitzender Kurt Brenner (2. von rechts) und. . .
45
Dirigent Eberhard Reißig wurde ab gelöst durch Jürgen Jung, damals 30
Jahre und voller neuer Ideen und
Pläne. Herrn Reißig dankte man für
die gemeinsamen Jahre und die
Aufbauarbeit, die er mit und für den
Verein geleistet hatte und schritt
nun unter neuer Führung zu neuen
Taten.
1 9 D8 i5e
J u g e n d -
u n d
A k t i v e
K a p e l l e
Hintere Reihe: Jürgen Jung, Oliver Blunk, André Jeutter, Markus Butsch, Jürgen Gehring, Ralf Kienle, Claude Jeutter, Alexandra Butsch,
Stefan Ott, 1. Vorsitzender Kurt Brenner. Vordere Reihe: Kong Schüle, Daniel Beran, Jutta Kienle, Rainer Gehring, Anja Kruse,
Joachim Kupetz, Eberhard Knoblauch, Birgit Kupetz, Patricia Hochleitner, Sybille Schmid, Sandra Preisner, Daniela Schmauderer und
Jugendleiter Stefan Burgstaller.
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Hintere Reihe: Reinhold Heske, Katrin Heske, Markus Butsch, Frank Heske, Karlheinz Pieger, Frank Demel, Rolf Gantzhorn, Anton Haberer,
Günther Brenner, André Jeutter, Julius Dirr, Eugen Eberhardt, Heinrich Stifter, Walter Franck, Dieter Storz. Mittlere Reihe: Peter König,
Stefan Burgstaller, Harald Brenner, Bernhard Huber, Herbert König, Thomas Fuchs, Ralf Kienle, Martin Schäfer und Dirigent Jürgen Jung.
Vordere Reihe: Renate Mrkwitza, Dagmar Groß, Birgit Bauer, Thomas Butsch und Claude Jeutter.
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Das Orchester vor dem Naturfreundehaus in Herrenberg.
Für erheblichen Wirbel sorgte
1986 der Antrag des Musikvereins
um den Abbruch des Hauses Dät zinger Straße 106. In einem Artikel
der Kreiszeitung vom 28. April wa ren die Musiker als „musizierende
Bauunternehmer und Schwarzarbeiter“ bezeichnet worden. Ein Ge meinde rat monierte, der Musik ver-
ein träte in Konkurrenz zu Abbruchfirmen. Dies konn te der 1. Vorsit zende Kurt Brenner nicht auf sich
sitzen lassen und konterte, dass das
verdiente Geld von den vorigen
Haus ab brüchen ordentlich versteuert worden sei und der Erlös sofort
wieder Textilunternehmen (Anschaffung weiterer Uniformen) bzw. Ins 48
trumentenbauern (Anschaffung Instru men te) zugeflossen sei. Somit
habe man als gemeinnütziger Verein
sogar einen Beitrag zur Ankurbelung
der Konjunktur geleistet. Um jedoch
das gute Image des Vereins nicht
unnötig zu belasten, verzichtete man
in Zukunft auf diese bisher so wohltuende Einnahmequelle.
Auf Initiative von Dirigent Jürgen Jung führte die Aktive Kapelle
1987 erstmals zur Vor be reitung auf
das Frühjahrs kon zert ein musikalisches Trainingslager durch. Im Na tur freundehaus in Her renberg wurden an einem Wochenende bis zu 20
Stunden lang Gesamt- und Registerproben durchgeführt. Diese in ten si ve Arbeit im Detail ermöglichte neue
klangliche Leis tun gen der Ka pelle
und machte das Früh jahrs kon zert
damit eindeutig zum konzertanten
Höhe punkt des Jahres. Da auch die
kameradschaftliche Seite nicht zu
kurz kam, behielt man die Durchführung dieser Probenwochenenden bei.
Im Januar des gleichen Jahres
hatte sich unter der Leitung von
Rainer Bauer eine Truppe begeisterter junger Musiker in einer Bigband
zusammengefunden. Viele dieser Jugendlichen spielten nicht nur montags in der Aktiven Kapelle, sondern
un terstützten auch mittwochs die
Jugendkapelle. Frei willig führten sie
nun zusätzlich dienstags ihre Big bandproben durch. Stücke wie der
„Basin Street Blues“ und der „Tiger
Rag“ erhielten plötzlich einen ganz
anderen Sound. An „Jugend mu s i ziert“ trat diese jun ge Formation
erstmals auf. Mit dem „Peter Gunn
Theme“ mischten sie den Graf-UlrichBau regelrecht auf und hatten so fort das Publikum auf ihrer Seite.
Im Jahre 1988 bestritten sie ei gene Auf tritte wie die Gestal tung
der Volksbank-Jahreshauptversamm-
lung und der Pächter übergabe des
Lokals Ulrichsruh. Es wurden sogar
freundschaftliche Be zie hun gen zur
Fempfergrupp’ des HC Döffingen geknüpft und ein Platz konzert anlässlich der HC Hocketse am Ulrichstein
improvisiert. Doch als die Zeit kam,
in der Berufs aus bildung, Studium
und feste Partnerschaften junge Erwach sene in alle Winde zerstreuen,
löste sich die Band nach ca. 2 Jah ren des Musizierens wieder auf.
Die MVG-Bigband. Von links: Dirigent Rainer Bauer, Markus Butsch, Sandra Hochleitner,
Jutta Kienle, Rainer Gehring, Patricia Hochleitner, Daniel Beran, André Jeutter, Martin
Schäfer, Birgit Kupetz, Oliver Blunk, Claude Jeutter, Jürgen Jung, Ralf Kienle, Alexandra
Butsch und Renate Mrkwitza.
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1988
V e r e i n s c h r o n i k
10-jähriges Jubiläum
mit Fahnenweihe
Vordere Reihe von links: Vorsitzender Kurt Brenner, Hermann Uhl, Helmut Heinkele, Reinhold Heske, Herbert König, Rainer Gehring,
Rainer Bauer, Birgit Bauer, Martin Schäfer, Karin Perlitz, Birgit Kupetz, Patricia und Sandra Hochleitner, Jutta Kienle, Dirigent Jürgen Jung.
Hintere Reihe von links: Ralf Kienle, Frank Heske, Eberhard Knoblauch, Markus Butsch, Heinrich Stifter, Heinz Brenner, Karlheinz Pieger,
Julius Dirr, Anton Haberer, Günther Brenner, Katrin Heske, Rolf Gantzhorn, Dieter Storz, Renate Mrkwitza, André Jeutter, Alexandra Butsch,
Harald Brenner, Herold Hausy, Karl Spevak, Oliver Blunk, Stefan Burgstaller, Claude Jeutter
52
I
Im Jahre 1988 gab es jede Men ge
zu feiern. Neben der großen 600Jahr-Feier, der Schlacht bei Döf fingen, die im historischen Fest zug
gipfelte, die buchstäblich alles, was
Beine hatte in Grafenau auf die
Stra ße brachte, beging der Musik verein Grafenau vom Freitag 1. bis
Montag 4. Juli sein 10-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass war die An schaffung einer Vereinsfahne be schlossen worden. Die Gestaltung
der Fahne sah auf der Heimatseite
die Silhouette des Döf finger Rat hauses mit Kirche so wie des Dät zinger Schlosses vor. Auf der Ver-
Jugendliche aus der Jugendkapelle mit der
noch verhüllten Vereinsfahne.
1. Vorsitzender Kurt Brenner assistiert
Bürgermeister Ewald Bien beim Anbringen
des Fahnenbandes.
Kurt Brenner und Fahnenträger Herrmann Uhl bei der Fahnenweihe.
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1988
V e r e i n s c h r o n i k
Ein Marsch besiegelt die Fahnenweihe.
eins seite sollte die Abbil dung ei ner
Musikergruppe mit der In schrift
„Musik verbindet“ zu sehen sein. Es
gelang dem 1. Vorsitzenden Kurt
Brenner tatsächlich, dieses Vereinssymbol durchweg durch Spen den aus der hiesigen Wirtschaft zu
finanzieren.
Am ersten Abend des 10-jährigen Jubiläumsfestes wurde die neue
Vereinsfah ne in einem feierlichen
Akt ge weiht. Die örtlichen Vereine
aus Gra fe nau um rahmten diese Fei er lichkeit, zudem überreichten sie
Fahnenbänder und Geldspenden.
Na türlich ließ es sich die Vereins lei 54
tung nicht nehmen, zahlreiche Mu siker und Förderer für ihre 10-jährige Vereinstätigkeit mit einer Ehrennadel auszuzeichnen. Bürger meister
Ewald Bien überreichte Kurt Bren ner, Reinhold Heske und Willi Schä fer die Landesehrennadel des Landes
Baden-Württemberg und die Ur -
Stolz präsentieren 2. Vorsitzender Julius
Dirr und 1. Vorsitzender Kurt Brenner. . .
2. Vorsitzender Julius Dirr, 1. Vorsitzender Kurt Brenner, Materialverwalter
Reinhold Heske, Schriftführer Willi Schäfer und Kassier Helmut Heinkele empfangen von
Bürgermeister Ewald Bien die Ehrungen. Mit auf dem Bild ist Fahnenträger Hermann Uhl.
Von links:
kunde un terzeichnet von Minis te r präsident Lot har Späth. Weiter
er hiel ten Julius Dirr und Hel mut
Hein kele den Ge meindebecher der
Gemeinde Grafenau für den Vereinsein satz. Erich Krä mer, Kreis ver bands vorsit zender des Kreis ver ban -
des Böb lin gen e.V. überreichte im
Na men des Blas mu sik verbandes Ba den- Würt tem berg Bürgermeister
Ewald Bien und dem 1. Vorsitzenden
Kurt Brenner die Sonder-Ehrennadel
in Gold und Julius Dirr die Förder medaille in Gold.
55
. . . die Vorderseite (Bild oben) und die
Rückseite der neuen Vereinsfahne.
1988
V e r e i n s c h r o n i k
Den Unterhaltungsabend am
Fest samstag gestaltete die Kaiserstüh ler Trachten kapel le Achkarren
und der MV Stamm heim, der zum
Tanz aufspielte. Doch der unbestrittene Höhepunkt des Abends war die
Show einlage des aus Mu si kern des
Musikvereins Grafenau bestehenden
Män ner balletts „Acht Schwa ben“.
Unter der gekonnten Choreografie
von Karin Butsch drehten sie, auf
Stockbefehl ihres Leithammels Günther Brenner in langsamen Schritten
und immer etwas däm lich wirkend,
ihre Pirou et ten. Das Publikum im
vollbesetzten Fest zelt ließ sich zu
begeistertem Gelächter hinreißen.
Was wäre ein Ju bi läum oh ne
Festzug? Wieder war ganz Grafenau
mo bilisiert, um den 27 Musik- und
Vereinsgruppen zu zusehen, die bei
strahlendem Wetter gen Festzelt
marschierten. Abends unterhielt das
populäre Kara wan ken-Quintett aus
In Grafenau-Dätzingen: im Gleichschritt zum Festplatz.
Österreich die Gäste mit volkstümlicher Musik und einer Mitter nachts show, die ihresgleichen suchte.
Das Jubiläumsfest ging am Montag, bei vollbesetztem Festzelt mit
dem Kinder- und Seni oren-Nach mit tag mit Vorführungen der Kin 56
dergartenkinder und Schü ler aus
Gra fenau und dem Un ter hal tungs abend mit den Musik vereinen Holz ger lin gen und
Grafenau, zu Ende.
Die „Acht Schwaben“ voll Aktion – und nach vielen Pirouetten . . .
. . . wischen sie sich angestrengt den Schweiß von der Stirn.
Von links: Schriftführer Willi Schäfer und 1. Vorsitzender Kurt Brenner danken der
Choreografin Karin Butsch und den Darstellern Günther Brenner, Martin Schäfer,
Hermann Bauer, Harald Brenner (verdeckt durch Kurt Brenner) Karl Butsch, Rainer Bauer,
Karlheinz Pieger und Stefan Burgstaller.
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Immer wenn’s am Schönsten ist . . .
1989
V e r e i n s c h r o n i k
Nachdem das Jubiläumsjahr für
die Musiker und Helfer viel Arbeit
bedeutete, stand das Jahr 1989 im
Zeichen der Pflege von Partnerschaften. Ein schöner Kontakt konnte zum Mu sik verein Herdwangen
ge knüpft werden. Deren Kapelle
spielte anlässlich unseres Som mer festes und lud uns postwendend auf
Ge genbesuch ein, was von den
Musi kern mehr als Aus flug statt als
Auftrittstermin empfunden wurde.
Außerdem be such te man die Trach tenkapelle Achkarren am Kaiserstuhl
zu deren 125-jährigem Jubiläum
und bedankte sich so für deren Auftritt anlässlich des eigenen Jubi läums.
Stürmischer Spaziergang am Meer.
Der absolute Höhepunkt war jedoch die Konzertreise nach Linschoten, Holland. Der Kontakt kam zu stande durch die Trompeterin Mar tine den Haan, die zwei Jahre lang
in der Jugendkapelle des Musik vereins Grafenau mitgewirkt hatte. Ihr
Na, wer tanzt (kann’s) am besten?
58
Stimmungsvoller Abend beim Konzertauftritt zum 25-jährigen Jubiläum des HV Linfano.
Hei matverein „Linfa no“ Linscho ten
lud die Grafenauer zu seinem 25jäh rigen Jubiläum ein. Der Spa ziergang an der stürmischen Nord see
bei Zantvoort und der Bum mel
durch die Käserei und die Holzschuhfertigung im Freilichtmuseum Zaanse
Schans werden den Teil neh mern
noch lange in Erinnerung bleiben.
Außerdem gelang es dem Verein
in diesem Jahr, endlich ein eigenes
Zelt anzuschaffen – eine erhebliche
In vestition, die nur durch das er folg reich verlaufene Jubiläumsjahr
59
mög lich wurde. Und in der Ju gend ausbildung wurde ein neues Ka pitel
aufgeschlagen. Nach dem Ausscheiden von Rolf Wie de mann wurde
die Jugendaus bildung in die Hände
des Diri genten Jürgen Jung und des
Musikers Rainer Bauer gelegt.
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Rainer Bauer wird Dirigent
in der Jugendkapelle
E
Rainer Bauer
Jugenddirigent
seit 1990
Eine große Erleichterung für die Jugendausbildung brachte der Ga ra genausbau in der Stegmühle im Jahr
1990. Somit steht nun ein zusätzlicher Raum zur Verfügung, so dass
zwei Ausbilder parallel mit ihren je weiligen Schützlingen ungestört proben konnten. Um der stetig steigenden Anzahl von Jugendlichen in Ausbildung gerecht zu werden, war diese Erweiterung dringend notwendig
geworden. Rainer Bauer steigerte in
diesem Jahr sein Engagement in der
Jugendarbeit noch weiter. Nach „Jugend musiziert“ übernahm er offiziell
den Dirigentenstab in der Ju gend kapelle und entlastete so Jürgen
Jung erheblich, der sich nun voll auf
die Arbeit mit der Aktiven Kapelle
konzentrieren konnte. Die folgenden
60
Jahre standen somit ganz im Zei chen der musikalischen Niveau stei gerung, was sich in beachtlichen Erfolgen bei Wer tungsspielen und
Konzerten niederschlug.
Auftritt der Jugendkapelle bei den
Grafenauer Musiktagen 1992.
Die Jugendkapelle 1992 mit ihren neuen T-Shirts. Hintere Reihe von links: Michael Mundle, Andre Neuer, Sibylle Schweizer, Jasmin Wolf,
Erika Latzko, Geerd Hobbing, Markus Butsch, Dirigent Rainer Bauer. Mittlere Reihe von links: Jens Kohlstetter, Georg Beran, Harald Latzko,
Sandra Lörcher, Simone Kienle, Katrin Ulmer, Nadine Wolf, Stefanie Burgstaller, Regina Storz. Vordere Reihe von links: Hans Christophers,
Jörg Niebergall, Matthias König, Daniel Ritsch, Nadine König, Kathrin Heuschele, Tamara Braun, Susanne Clement.
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Dieter Storz wird 1. Vorsitzender
und Kurt Brenner Ehrenvorsitzender
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Das Jahr 1993 brachte wieder große
Veränderungen mit sich. Nach 15
Jahren an der Spitze der Vorstand schaft legte der 1. Vorsit zende und
Dieter Storz
1. Vorsitzender
1993 – 2002
1. Vorsitzender
Dieter Storz
2. Vorsitzender
Heribert Stürtz
1. Kassier
Helmut Heinkele
2. Kassier
Albin Schänzle
Schriftführer
Birgit Bauer
Orchestervorstand
André Jeutter
Jugendleiter
Inge Storz
Jugendsprecher
Jens Kohlstetter
Materialverwalter
Rainer Bauer
Notenwart
Ralf Kienle
Wirtschaftsbeauftragter
Kurt Kohlstetter
Pressewart
André Neuer
Vertreter der Aktiven Karlheinz Pieger
und der Fördernden Harald Brenner
Harald Stückel
Rudolf Widmaier
64
Gründervater Kurt Brenner sein Amt
nieder und vollzog den Gene ra tio nenwechsel. Gleichzeitig wurde er in
Würdigung seiner Verdienste für
den Verein zum Ehren vorsit zen den
ernannt. Die Führung des Vereins
übernahm der Musiker und seitherige Orchestervorstand Die ter Storz.
Als langjähriger Orches ter vorstand
hatte er Einblick erhalten in alle
bedeutenden Vereins vorgänge, so
dass der Wechsel entsprechend reibungslos erfolgen konnte.
An Pfingsten 1993 unternahm
die Ak tive Kapelle eine Reise zum
Blasorchester Dreieich bei Frankfurt.
Der Kontakt war zustande gekommen durch Matthias Schüller, der
seine Heimat Hessen verließ, um an
der Universität Stuttgart zu promo-
er heiratete im Sommer 1994 seine
Doris Bellon (Saxophonistin bei der
Stadtkapelle Sindelfingen). Die Aktive
Kapelle zusammen mit der Stadt kapelle Sindelfingen umrahmten die
Traufeier und die Jugendkapelle des
Musikvereins Grafenau stand Spalier.
Beim Frühjahrskonzert 1993 überreichte Karl-Heinz Neher, Kreisverbandsvorsitzender
des Blasmusikverband Baden-Württemberg, Kreisverband Böblingen e.V., (2. von links)
Kurt Brenner und Helmut Heinkele die Fördermedaille in Silber.
vieren und bald im Musikverein Grafenau heimisch wurde. Die Stadt besich tigung in Frankfurt musste
zwar wegen Platzregens komplett
per Bus absolviert werden, aber die
traditionelle „Haaner Kerb“ in Drei -
eichenhain war ein voller Erfolg. Für
das kommende Jahr wurde sofort
ein Gegenbesuch zu unserem Som merfest vereinbart.
Ein großes Ereignis stand Ju genddirigent Rainer Bauer bevor –
65
1. Vorsitzender Dieter Storz (ganz links)
und 2. Vorsitzender Heribert Stürtz
gratulieren Jugenddirigent Rainer Bauer
und seiner Frau Doris zur Hochzeit.
1994
V e r e i n s c h r o n i k
Lichterfest in Grafenau-Dätzingen
wird zum Highlight
fenau ließ sich mit Paella und Wei nen aus Portugal und Spa nien eine
Beson derheit zur atmosphärischen
Gestaltung einfallen. Als Höhepunkt
gilt das große, traditionelle Feuer werk kurz vor Mitternacht.
I
Im Jahr 1994 beschlossen die Ge mein de Grafenau und die örtlichen
Vereine erstmals, ein Lichterfest rund
ums Dätzinger Schloss durchzuführen. Nicht nur die ro man tische Illu -
mination trägt viel zur Attrak tivität
dieser Festivität bei, sondern auch
das variierende Speisen-, Ge tränkeund Musik an gebot der be teiligten
Vereine. Auch der Musik verein Gra 66
1 9 9 5 – 1V 9e 9
6
r e i
n s c h r o n i k
Dirigentenwechsel
nach „10 Jahre Jürgen Jung“
N
Nachdem noch im Frühjahr 1995 ein
Konzert unter dem Motto „10 Jahre
Jürgen Jung“ bravourös absolviert
worden war, beendete Herr Jung gegen Ende des Jahres seine Tätig keit
beim Musikverein Grafenau. Rai ner
Bauer sprang in die Bresche und
voll brachte den Kraftakt, die Aktive
Kapelle bis zum nächsten Frühjahrskon zert zu führen. In dieser Zeit
konnte sich die Vereins führung in
Ruhe nach einem neuen, geeigneten
Tr a u g o t t K i e n l e
Dirigent
1995 – 2000
2. Vorsitzender Heribert Stürtz mit der Vereinsfahne, dahinter die Aktive Kapelle mit ihrem
Dirigenten Traugott Kienle beim Festumzug des Liederkranzes Döffingen.
68
Erster Auswärtsauftritt mit dem neuen Dirigenten Traugott Kienle beim Sonntagnachmittagskonzert des Musikvereins Eisenbach.
Kandida ten umsehen. In Trau gott
Kien le wurde dieser gefunden, so
dass 1996 für den Musik verein Gra fenau wie derum eine neue musikalische Ära begann. Im Juli trat der
Musikverein Grafenau gleich an drei
aufeinander folgenden Tagen mit
sei nem neuen Diri genten beim 150jährigen Jubiläum des Liederkranzes
Döffingen auf. Im selben Jahr fiel das
alle zwei Jahre stattfindende Lich -
terfest aus, so dass nach einer Alternative ge sucht werden musste, um
die erwarteten Festein nahmen ausgleichen zu können. Man verfiel auf
die Idee, ein Schlacht fest durchzuführen. Herz haf tes Es sen bei volkstümlicher Mu sik und ein ge mütlich
geschmückter Graf-Ulrich-Bau lockten zahlreiche Besucher an, so dass
man beschloss, das Fest auch in den
kommenden Jahren beizubehalten.
69
Die Jugendkapelle unter ihrem Dirigenten
Rainer Bauer eröffnet das 1. Schlachtfest.
1996
V e r e i n s c h r o n i k
1996 brachte Innovatio nen im
Bereich Jugend ausbildung. Auf Vorschlag von Jugendleiterin Inge Storz
erweiterte man das bis herige Aus bildungsangebot für Kin der um die
Rhythmisch-Musikalische-Früherziehung. In Ingrid Leser-Matthesius, die
bereits die Aus bil dung der Block flötengruppe durch führte, fand der
Musikverein Grafenau eine beson ders engagierte und phantasievolle
Päda go gin. Diese Kurse rich ten sich
Pädagogin Ingrid Leser-Matthesius, . . .
an 3-Jährige und bieten einen spie le rischen Umgang mit Klängen und
Rhyt hmen unter Ein satz des Orff schen Instrumen tari ums. Bis heute
erfreuen sich die von Ingrid Leser-
Matthesius geleiteten Grup pen
größ ter Beliebtheit und die von ihr
einstudierten Aufführungen an
„Jugend musiziert“ begeistern Kin der und Eltern gleichermaßen.
. . . die Blockflötenkinder und die Kinder aus der musikalischen Früherziehung. . .
70
. . . präsentieren musikalische Spielszenen vor toller Dekoration.
71
1997
V e r e i n s c h r o n i k
1997 hielt für die Musiker und
Angehörigen eine Auslands konzert reise bereit. Durch Vermittlung des
ehemaligen Bassisten Rolf Gantz horn kam es zu einem Kontakt mit
dem Orchester der Kleinstadt Dunabog dany in der ehemaligen Donau mon archie Ungarn. Fünf Tage lang
konn te die Kapelle die ungarische
Gastfreundschaft genießen und dieses schöne Land kennen lernen. Musika lisch brachte sich die Kapelle im
Rahmen des örtlichen Pfingst festes
ein. Vor allem aber das Kon zert auf
dem Budapester Burgberg vor der
Essenfassen mit „Original ungarischem Gulasch“.
Unterhaltungsabend mit Zigeunerklängen.
72
Gruppenfoto mit Pferd in der Puszta.
Unterhaltungsmusik auf der Fischer-Bastei.
Fischerbastei wird allen Teilnehmern
als besonders idyllisch in Erinnerung
bleiben. Und auch der Ausflug in die
Puszta, die staubige Fahrt auf den
Pferde kut schen, die Gulasch suppe
vom offenen Feuer und die Geschicklich keit sspiele der Pferde akrobaten
ha ben bleibende Ein drücke hinterlassen. Be sonders zur Festigung der
73
Ge meinschaft sind solche Reisen
von großer Bedeutung.
Gut gelaunt und mit frischer
Energie kehrten die Musiker zurück,
um die nächste heimische Groß veran stal tung zu planen – ein 3-tägiges Sommerfest anlässlich der Ein weihung des Festplatzes an der Wiesen grund halle. Hier wurde einmal
1997
V e r e i n s c h r o n i k
Ohne die fleißigen Helfer kann kein Fest veranstaltet werden.
wieder das volle Pro gramm aufgeboten: Vergnügungs park, Verein s abend, Unterhaltungsabend im Festzelt mit den bekannten „Karawan ken“, Kinder- und Seniorennachmittag, und, und, und. . . Viel Arbeit und
bescheidener Ertrag bestärkten den
Vorstand in der Überzeugung, dass
große Zeltfeste der Vergangenheit
angehören und die Leistungs fähig keit eines kleinen Vereins an ihre
Grenzen führen. Für die Zukunft
nahm man sich vor, lieber mehrere
kleine Veranstaltungen durchzuführen. Ganz im Stillen hat te sich in nerhalb dieses Jahres wieder ein
kleines selbstständiges En semble
ge gründet – das Blech blä serensem ble unter der Führung von André
Neuer. Die Musiker probten aus
Spaß an der Musik und experimentierten mit unterschiedlichen Musikstilen. Am Dätzinger Weih nachts markt absolvierten sie ihren ersten
74
Spontanauftritt, dem im Jahr darauf
noch einige weitere folgen sollten.
Auch dieser Formation war keine
jahrelange Dauer beschieden, doch
zeigt die Entstehung solcher kleinen
Spiel gruppen in Eigen ini tiative die
Freude der Musiker am gemeinsamen Musizieren und am zusätzli chen Einsatz.
Und auf einem weiteren Gebiet
machte der Musikverein ebenfalls
einen großen Sprung ins 21. Jahr hundert. Seit 1997 hat er dank den
beiden Musikern André Neuer und
An dreas Mundle einen Internet auf tritt unter www.mv-grafenau.de.
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1998
V e r e i n s c h r o n i k
20 Jahre Musikverein Grafenau
und viele Ehrungen
Matthias Schüller, Helmut Grau, Karlheinz Pieger, Georg Beran, Nadine König, Andreas Mundle, Michaela
Gonther, Jörg Niebergall, Herbert König, Matthias König, Ralf Kienle. Mittlere Reihe von links: 1. Vorsitzender Dieter Storz, Katrin
Dauven, Geert Hobbing, Andreas Stolz, Jürgen Bellon, Karl Spevak, Karin Perlitz, Marianne Kögel, Jens Kohlstetter, Stefanie Burgstaller,
Rainer Bauer, Stefan Burgstaller, Volker Poensgen, André Neuer, Vordere Reihe von links: Dirigent Traugott Kienle, Hanna Steiger,
Simon Pleß, Jutta Kienle, Patricia Kienle, Melanie Klein, Renate Mrkwitza, Michael Mundle, Sandra Lörcher, Simone Kienle, Andrea Stolz,
Daniel Beran, Steffen Ebinger, Andreas Pieger
Hintere Reihe von links:
76
J
Inzwischen konnte der Verein be reits auf 20 Jahre Vereins ge schichte
zurückblicken. Im Rahmen des Frühjahrskonzertes wurden folglich zahlreiche Mitglieder für Treue und Einsatz mit silbernen Ehrennadeln ausgezeichnet.
Helmut Heinkele
i.V. des Kreisverbandsvorsitzenden, 1. Vorsitzender Dieter Storz, Karlheinz Pieger, Karl
Spevak, Patricia Kienle, Ralf Kienle, Rainer
Bauer, Herbert König und Stefan Burgstaller.
Bild rechts, von links:
Die für 20 Jahre Vereinsmitgliedschaft ausgezeichneten fördernden Mitglieder. Von links: Ehrenvorsitzender Kurt Brenner, Helmut Heinkele,
Josef Heinkele, Stefan Wurst, Hans Greil, Helmut Skarke, Paul Gauss, Gottfried Schneider, Werner Kienle, Christian Widmaier, Helmut
Hummel, Klaus Skarke, Marianne König, Paul Nädele, Gustav König, Frau Kupi, Hans Schnaible, Gebhardt Heinkele, Anton Kupi, Ewald Bien,
Erni Groß, Martha König, Erwin Gehring, Adolf Mrkwitza, Karl Beck, Willi Gehring, Karl Harer, 1. Vorsitzender Dieter Storz.
77
1998
V e r e i n s c h r o n i k
Und auch an Aktivitäten hielt
das Jubiläumsjahr einiges bereit.
Dies mal wurde Pfings ten auf Ein la dung von Musiker kol legin Hanna
Stei ger im österreichischen Kärnten
verbracht. Neben Platzkonzerten im
Hotel absolvierte die Aktive Kapelle
bei über 30 °C einen Auftritt beim
legendären Speck fest in Her magor.
Man machte einen Abstecher ins
italienische Tar visio, um dort über
den Markt zu bummeln, schipperte
Nachmittagsschoppen unter der Riesenlinde vor dem Hotel.
Vorstand Dieter Storz und ein Kärntner Gemeindefunktionär tauschen Geschenke aus.
Musikerin Hanna Steiger (gebürtige Kärntnerin) übernimmt die Ansage.
78
über den Wei ßensee und er klomm
die nahe gelegenen Gipfel von Matschiedl. Zum Schluss verbrachten
die Grafenauer einen stim mungs vollen Abschiedsabend mit den Gastgebern, der alpenländischen Trach ten kapelle Matschiedl, in deren original Musi kantenstadl (das gibt’s
wirklich!). Doch das sollten in diesem Jahr nicht die einzigen Aus -
landskontakte bleiben.
Anlässlich des Lichterfestes
stand der Besuch einer englischen
Brass band aus Mat lock an. Trotz ei genem Arbeits ein satz und Auftritt
rund ums Dät zinger Schloss bot der
Musikverein Grafenau den englischen Gästen ein Riesenunter hal tungs programm, das von Besich ti gungen der Schwä bi schen Alb um
Unterhaltungsabend im Musikantenstadl in Matschiedl (Kärnten).
79
Sigmaringen bis zum Besuch des
Bodensees reichte. Ein Stadtbummel
in Stuttgart und ein Rundgang bei
DaimlerChrysler durften natürlich
nicht fehlen. Die Gäste fühlten sich
sichtlich wohl und lu den die deutschen Gastgeber postwendend zu
sich nach England ein, was für das
kommende Jahr gerne zugesagt
wurde.
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1999
V e r e i n s c h r o n i k
Pfingsten 1999 machte sich der
ganze Verein auf – diesmal sogar mit
dem Flugzeug – und startete gen
Matlock. Hauptquartier und Anlaufstelle sollte für alle der typisch englische Pub „The Red Lion“ werden.
Mit seinem sympathischen Wirt Phil
verbrachten die Grafenauer viele
aus gelassene Stunden. Doch auch
das Musi kalische sollte nicht zu
kurz kommen. Als durch und durch
stilecht und „absolutely smashing“
konnte der Auftritt vor Schloss
Chatsworth gelten. Der Graf und die
Gräfin von Derbyshire, die tatsäch-
lich noch dort wohnen, ließen es
sich nicht nehmen, kurz am Fenster
zu erscheinen, um die respektable
deutsche Brass- and Woodwinds band in Augenschein zu nehmen.
Und jetzt alle mit vereinter Kraft . . .
82
Der Ausflug ans Meer nach Skegness
geriet stürmisch und nasskalt, doch
an sonsten mussten die Grafenauer
ihre Vorurteile bezüglich des eng lischen Wetters revidieren – nicht so
Pause im Schlossgarten Chatsworth.
Gruppenfoto nach dem Nachmittags-Konzert im Garten des Schlosses Chatsworth.
83
1999
V e r e i n s c h r o n i k
dem englischen Essen gegenüber.
Dagegen entschädigte die idyllische
Landschaft mit den endlosen grünen Weiden, nur durch kleine Steinmäuerchen unterbrochen und von
Schafherden bevölkert. Dieses Fleckchen Erde war eine Reise wert.
Wie der daheim ging es turbulent weiter. Um den ehemaligen
Bassisten und Vertreter der fördernden Mitglieder im Ausschuss Karl -
Das Herzstück des „Red Lion-Pub“ – die Bar.
heinz Pieger und Schriftführerin
Patricia Kienle hatte sich ein kleines
Redaktions team gebildet und die
Vereins bro schüre „Fortissimo“ erarbeitet, die seitdem jedes Jahr allen
Pfingstumzug mit der Matlocker Brass-Band und dem MV Grafenau durch Wirksworth.
84
Die bisherigen 4 Ausgaben des „Fortissimo“.
fördernden Mit gliedern zu kommt
und sie über die Vereins aktivitäten
informiert. Darüber hinaus betei l igte sich der Jugend aus schuss in
diesem Jahr erstmals an dem von
Bürgermeister Martin Thü rin ger ins
Le ben gerufene Som mer ferien pro gramm mit einer Dorfrallye, die großen Anklang fand. Auf diese Weise
entlasten alle beteiligten Vereine die
Gemeinde zusätzlich in der Ju gend arbeit und leisten da durch Sozial arbeit von unschätzbarem Wert.
Ein weiteres Highlight war das
125-jährige Jubiläum der Freiwil ligen Feu erwehr Grafenau, an der
sich der Musikverein sowohl in Form
von organisatorischer Hilfe (Zeltaufbau, Bewirt schaftung), als auch
musikalisch be teiligte. Neben der
Unter haltungs musik im Zelt wurde
ebenfalls ein Großer Zap fen streich
ge spielt, der ohne Zweifel allen Zu hörern unter die Haut ging.
Einmarsch der Musiker und Feuerwehrleute ins Festzelt.
Bühnenaufstellung zum Großen Zapfenstreich – Kommandant Thomas Butsch
gab die Kommandos.
85
1999
V e r e i n s c h r o n i k
Die Feistritzer Kindertanztruppe und die Aktive Kapelle (rechts) beim Herbstfest 1999.
Ehrenvorsitzender Kurt Brenner nimmt von Landrat Dr. Heeb das Bundesverdienstkreuz
am Bande in Empfang.
86
Das Schlachtfest wurde 1999
zum „Herbst fest unter dem Motto
Kärnten“, denn zu Gast waren unsere österreichischen Gastgeber aus
Mat schiedl. Die Alpenländer Trach ten kapelle hatte jede Menge heimische Leckereien mitgebracht, um
unser Fest kulinarisch zu bereichern.
Ein besonderer Einfall war der Auf tritt der Feistritzer Kinder tanz trup pe, die vom Publikum in ihren traditionsgetreu gestalteten Trachten besonders ins Herz ge schlossen wu de.
Doch damit nicht genug, ein weiterer Höhepunkt sollte folgen.
Am 21. Oktober 1999 wurde dem
Vereins grün der und Ehrenvorsitzenden Kurt Brenner von Land rat Dr.
Heeb das Bun des verdienst kreuz am
Bande ver lie hen. Mit dieser Aus zeichnung wurden seine erheblichen
Verdienste um das Gra fenauer Vereinsleben und seine lang jährige Ar beit im Gemeinderat gewürdigt.
2000
V e r e i n s c h r o n i k
Rainer Bauer übernimmt
den Dirigentenstab
A
Auch das Jahr 2000 hielt besondere
Ehrungen bereit. Anlässlich des Frühjahrs kon zertes wurde der 1. Vorsit zen de Dieter Storz für sein un er müd liches Engagement im Verein
vom Kreisverbandsvorsitzenden KarlHeinz Ne her im Auftrag des Blas musikverbandes Baden-Würt tem berg mit der Fördermedaille in Silber
ausgezeichnet.
Raier Bauer
Dirigent seit 2000
Ehrenvorsitzender Kurt Brenner gratuliert dem 1. Vorsitzenden Dieter Storz zur
Fördermedaille in Silber.
88
Nach dem Frühjahrskonzert kam
es zu einem Stabwechsel im Verein.
Traugott Kienle verabschiedete sich
von den Grafenauern und Rainer
Bauer übernahm das Dirigat der Aktiven Kapelle. Das Lichterfest forderte wieder alle zu mobilisierenden
Kräf te, denn zusätzlich zur Organi sation des Festes empfingen wir als
Gäste zum zweiten Mal die Brass band aus Matlock. Unter all den gebotenen Besichtigungstouren kam
die Bier probe in der Engel brauerei
Crailsheim bei den Engländern wohl
am besten an. Nach 4 Tagen „Ger many intensiv“ schieden sie wehmütig, doch nicht ohne eine herzliche
Gegeneinladung auszusprechen.
Qualitativ hochwertiges Sonntagnachmittags-Konzert der Matlock-Brassband unter der
Leitung von Dirigent John Slater im Graf-Ulrich-Bau.
Open-Air-Konzert beim Lichterfest 2000 mit der SindelfingerBigband und den Boy-Groups „gallery“ und „basement 6“.
89
2001
V e r e i n s c h r o n i k
Das Jahr 2001 war geprägt durch
ein wagemutiges Experiment mit einem neuen Veranstaltungs konzept.
Die vier Jungmusiker Jutta Kienle,
Jens Kohlstetter, Andreas Mundle
und An dreas Pie ger hatten sich vorgenommen, dem erwachsenenlas tigen Programm des Musik vereins
et was Neues – speziell für die Ju gend – hinzuzufügen. Die BaseclubPartys wurden aus der Taufe gehoben. Drei mal in diesem Jahr öffnete
die Kel lerbar des Graf-Ulrich-Baus
zum ausgelassenen Feiern bei DJMu sik und Barbetrieb. Absoluter
Ren ner waren die Après-Ski-Party
Jutta
Kienle
Jens
Kohlstetter
Andreas
Mundle
Andreas
Pieger
DJ-Dominik legt die Platten auf.
90
und die Halloween-Party. Bei letzterer verwandelte sich der Baseclub
zum Treffpunkt aller Untoten und
rastlosen Nachtschwärmer.
Weitaus ernsthafter und an däch tiger ging es beim ersten Kirchen konzert des Musikverein Gra fenau in der katholischen Johannes-
kirche zu. Das Konzert war hervorragend be sucht, so dass die Ein nahmen der Kirchengemeinde zur
Verwendung für einen guten Zweck
zur Verfügung gestellt werden konnten. Auch diese Neu veranstaltung
soll in den kommenden Jahren bei behalten werden.
Gruseliger Eingangsbereich.
91
2002
V e r e i n s c h r o n i k
Jugendleiter Matthias Schüller
wird 1. Vorsitzender
I
Im Jahr 2002 kam es wiederum zu
einem Wechsel des 1. Vorsitzenden.
Dieter Storz übergab nach 9 Jahren
sein Amt an Matt hias Schüller, den
bisherigen Jugendleiter. Auch dieser
Stabwechsel verlief harmonisch und
Matthias Schüller begann direkt mit
der für dieses Jahr bedeutendsten
Aufgabe – der Vorbereitung der Feier lich keiten zum 25-jäh ri gen Jubi läum im Jahr 2003.
Matthias Schüller
1. Vorsitzender
seit 2002
2. Vorsitzende Melanie Klein und Ehrenvorsitzender Kurt Brenner danken dem scheidenden
1. Vorsitzenden Dieter Storz für die Verdienste um den Verein.
92
Im März: Hüte auf zur fetzigen Samba „El Cumbanchero“ beim Frühjahrskonzert.
Volkstümliche Blasmusik beim Herbstfest.
Im Juli: Deligation des MV Grafenau beim 75-jährigen Jubiläum der Feuerwehr-Musikkapelle Dagersheim.
Zum Ideenaustausch ab in die Berge.
Der Nikolaus (Marc Single) verteilt
die Geschenke – gesponsert von
REWE-Supermarkt Vietz in Maichingen.
Im November: Kirchenkonzert in katholischen Kirche in Döffingen.
J u g e n d a r b e i t
Nachwuchsförderung jetzt und
in der Zukunft
D
Be reits auf der Jahreshaupt versamm lung 1980 konn te Jugend lei ter Herbert König vom Entstehen einer Jugendkapelle berichten. Dirigent
Eber hard Reißig leitete die Jugend ka pelle. Die Ausbildung der jun gen
Erste Wertungsspiel-Teilnahme der Jugendkapelle 1982 in Eltingen.
Musiker lag zunächst in seinen Händen sowie denen der Mu si ker Fried rich Mohr und Walter Franck. Später
übernahm Musik direk tor Rolf Wie demann die Ausbildung.
Ende der achtziger Jahre ging
94
man dazu über, die Ausbildung der
einzelnen Register zu trennen und
für jede Instrumentengruppe einzelne Fachlehrer, überwiegend mit Musik- und/oder Pädagogikstudium zu
engagieren. Dies sind heute Toni
Graf für Trompete und Tenorhorn,
Uwe Hödl für Posaune, Rainer Bauer
für Saxophon, Manfred Hildebrand
für Klari nette, Martin Krystovsky
und Simon Pleß für Schlagzeug.
Zur Vorbereitung der Kinder
und Jugendlichen wurde 1983 eine
Block flötengruppe ins Leben gerufen, die spielerisch musikalische
Grund züge wie Notenlesen vermit telt. Erste Leiterin war Margret Knoblauch (später ge meinsam mit ihrem
Mann Günter Bittlingmaier), gefolgt
von Heiderose Mundle und der Pädagogin Ingrid Leser-Matthe sius. Auf
Vorschlag von Jugend lei terin Inge
Storz erweiterte man 1996 das bis herige Ausbildungs an gebot für Kin der um die Rhyth misch- Musi ka li sche-Früherziehung.
Auf alle Kinder und Jugendli chen wartet jedes Jahr im Dezember
ein besonderes Ereignis: Am Sonn tag nächst Nikolaus können sie bei
Jugend-Weihnachtsfeier 1980 in der Stegmühle. Jugendleiter Herbert König assistiert dem
Nikolaus. Im Hintergrund Hermann Bauer (mit Schürze) der „Stegmühlenwirt“.
„Jugend musiziert“ mit ihren Ausbildern zeigen, was sie übers Jahr ge lernt haben. Ob alleine, in Duet ten
und Ensembles, in Form von klei nen
Theaterstücken oder in der Ju gend kapelle, alle geben ihr Bestes und
werden anschließend vom Niko laus
mit Geschenken belohnt. In die ser
festlich-gemütlichen Atmos phä re
be kommen auch die Jugend li chen,
die Lehrgänge absolviert haben, ihre
Auszeichnungen überreicht.
95
Ein weiterer Höhepunkt für die
Jugendkapelle ist zweifellos die jährliche Eröffnung des Frühjahrs kon zerts. Hier laufen die jungen Mu siker jedes Jahr zur Hoch form auf.
Bei der Interpretation anspruchsvoller Stücke beweisen sie Sicherheit in
Vortrag und Intonation.
Um erfolgreiche Jugendarbeit
zu betreiben, braucht man nicht nur
gute Ausbilder und einen guten Dirigenten, nein der Erfolg hängt auch
J u g e n d a r b e i t
Jugendleiterin Inge Storz und ihre „Kinder“
im Ludwigsburger Märchengarten.
maßgeblich vom Jugendleiter ab. Seit
der Gründung der Ju gend kapelle
kann der Verein auf eine ganze Reihe
engagierter und tatkräftiger Jugendleiter zurückblicken. Angefangen bei
Herbert König, der die schwere Aufgabe hatte, ein funktionierendes System aufzubauen, über Ernst Schrem,
Stefan Burg stal ler, Thomas Butsch,
Inge Storz, Karl-Heinz Ludwig und
Matthias Schüller bis hin zu Simon
Pleß, der diese verantwortungsvolle
Aufgabe bereits mit 18 Jahren über-
nommen hat, ha ben es alle Jugend leiter bes tens verstanden, Schütz linge zu wer ben und zu motivieren,
eine tolle Gemein schaft zu pflegen
und Aktivitäten zu organisieren.
Dazu gehörte anfänglich ein
jährlicher Bus- Ausflug, zu dem von
den Blockflöten bis zur Jugend kapelle alle ein geladen waren. Das
Donautal, die Schwä bische Alb und
der Schwarz wald waren beliebte
Ziele. 1993 jedoch wurde ein neuer
Weg eingeschlagen: Für die Block flöten- und RMF-Kinder findet seitdem jährlich ein Ausflug statt, der
von Musikern beider Kapellen und
dem Jugendleiter betreut wird und
zu Zielen wie Tripsdrill, der Wilhel ma oder dem Märchengarten führt.
Die Jugendkapelle zieht sich statt des sen jedes Jahr im November für
ein Probenwochenende nach Beuren
Ein Teil der Blockflötenkinder beim Ausflug nach Tripsdrill.
96
J u g e n d a r b e i t
Turm gebaut werden muss, der ei nen ge füllten Was sereimer tragen
kann, selbstgebaute Fallschirme aus
Papier und Faden mit Eiern aus den
Fens tern schweben oder Braut kleider aus Krepppapier entstehen.
Zu welchen Leistungen die Ju gendlichen fähig sind, zeigte sich
1999, als im Rahmen des Pro ben wochenendes unter semi-professionellen Bedingungen eine komplette
eigene CD eingespielt wurde. Alle,
Zur Tradition gewordene Bastelabende . . .
in den Schwarzwald zurück. Zwei
Tage lang wird konzentriert geprobt,
um neue Stücke zu erarbeiten und
Vorhandenes zu vertiefen. Hier wird
auch das Programm für „Jugend
musiziert“ vorbereitet. Neben harter
Pro benarbeit steht aber auch jede
Men ge Spaß auf dem Pro gramm.
Sams tags findet inzwischen schon
traditionell ein Spiele abend unter
der Leitung von Matt hias Schüller
statt, der sich immer wieder tolle
Gruppenspiele einfallen lässt. Sei es,
dass aus zwei Bogen Tonpapier ein
98
. . . bei den Probenwochenenden in Beuren.
Auf „Lothars“ Spuren. Erholsame Wanderung durch den Schwarzwald.
vom Dirigent über die Kapelle bis hin
zum Aufnah me team (Vol ker Poens gen und Andreas Mundle), legten
unendliche Geduld und Ausdauer an
den Tag, um aus diesen Auf nahmen
etwas ganz Be sonderes zu machen.
Die leuchtenden Ge sich ter, als die
ers te eigene CD in den Händen der
Jugend lichen lag, sprachen Bände.
Dieses Wochen ende und das grandiose Wertungs spiel in Kup pingen
markierten den Höhe punkt in der
Geschichte der letzten Jugendkapelle. Zehn Jahre lang hat te Dirigent
99
Rainer Bauer mit einer nahezu un veränderten Besetzung arbeiten und
das Niveau stetig steigern können,
bis sie mit einem „sehr gut“ in der
Wer tungsstufe „Schwer“ belohnt
wurden.
Danach wurde die Jugendka pel le
umstrukturiert: Viele der älteren
Jugendlichen verließen die Jugend kapelle in Rich tung Aktive Kapelle
und machten damit neu en jungen
Musikern Platz. Nun begann die Aufbauarbeit von neu em, aber Dirigent
Rainer Bauer hat innerhalb der letzten drei Jahre schon wieder ein be achtliches Stück Arbeit geleistet. Die
„neue“ Jugend kapelle ist auf dem
J u g e n d a r b e i t
bes ten Wege in die Fuß stapfen der
„alten“ zu treten.
Bereits 1982 nahm die Jugend kapelle unter der Leitung von Diri gent Eber hard Reißig zum ersten
Mal an einem Wertungsspiel teil, um
sich mit anderen Vereinen zu messen und einen Vergleich zu erhalten.
Seit dem war die Jugend des Musik vereins Gra fenau regelmäßig auf
Wertungsspielen anzutreffen, wo jedes Mal ausgezeichnete Leis tun gen
erzielt wurden.
Im Oktober 2002 nahm die
Ju gendkapelle eine neue Heraus forde rung an: Die Teilnahme am Wett be werb anlässlich des 25. Jubi läums
der Bläserjugend Ba den-Würt tem berg in Biberach war für alle ab so lutes Neu land. Hier wird, anders als
bei einem Wertungsspiel, die Bewertung mit tels Punktetäfelchen of fen
und sofort nach dem Vortrag durchgeführt. Daraus ergibt sich dann der
Platz in der Gesamtwertung. Die Teilnahme erforderte von allen viel Disziplin in der Vor be rei tung, so dass
am Ende der dritte Platz in der Stufe
Mittel die Belohnung war.
Durch musikalische Leistungen,
aber auch durch Kameradschaft und
die Mit hilfe z. B. beim Vatertags markt oder den Altpapiersamm lun -
gen zeigt die Jugend, dass zu Recht
in ihre Förderung in ves tiert wird.
Alle Aktivitäten (hier seien noch das
alljährliche Zelten in Dätzingen und
die Teilnahme am Kin der-Som mer fe rien programm ge nannt) ma chen
die jungen Musiker zu einem wertvollen Fundament, auf das der Verein seine Zukunft bauen kann.
Eines der Wertungspiele (hier 1995 in Herrenberg).
100
Wertungsspiele der Aktiven Kapelle . . .
Jahr
1982
1983
1985
1988
1990
1993
1997
2001
2002
Ort
Herrenberg
Magstadt
Schönaich
Waldenbuch
Sindelfingen
Malmsheim
Darmsheim
Gültstein
Stammheim
Stufe
Unterstufe
Unterstufe
Mittelstufe
Mittelstufe
Mittelstufe
Mittelstufe
Mittelstufe
Mittelstufe
Mittelstufe
Note
1. Rang mit Belobigung
1. Rang
1. Rang mit Belobigung
1. Rang mit Auszeichnung
1. Rang
sehr gut
sehr gut – gut
sehr gut
gut
Dirigent
Eberhard Reißig
Eberhard Reißig
Jürgen Jung
Jürgen Jung
Jürgen Jung
Jürgen Jung
Traugott Kienle
Rainer Bauer
Rainer Bauer
. . . und der Jugendkapelle
1982
1983
1985
1986
1987
1990
1992
1995
1998
1999
2000
2001
2002
Eltingen
Ehningen
Waldenbuch
Magstadt
Merklingen
Rutesheim
Ehningen
Herrenberg
Holzgerlingen
Kuppingen
Gärtringen
Bondorf
Gültstein
leicht
mittelschwer
mittelschwer
mittelschwer
mittelschwer
leicht
leicht
mittelschwer
mittelschwer
schwer
leicht
leicht
mittel
sehr gut – gut
gut
gut
gut
befriedigend – gut
gut
sehr gut – gut
sehr gut – gut
sehr gut – gut
sehr gut
sehr gut – gut
sehr gut – gut
88 Punkte
101
Eberhard Reißig
Eberhard Reißig
Jürgen Jung
Jürgen Jung
Jürgen Jung
Jürgen Jung
Rainer Bauer
Rainer Bauer
Rainer Bauer
Rainer Bauer
Rainer Bauer
Rainer Bauer
Rainer Bauer
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F e s t p r o g r a m m
2 0 0 3
Festakt
Jubiläumskonzert
Jubiläumsfest
Kirchenkonzert *
Adventskonzert *
20. März
19.00 Uhr
22. März
20.00 Uhr
5. und 6. Juli
2. November
17.00 Uhr
14. Dezember
17.00 Uhr
Wiesengrundhalle
Wiesengrundhalle
kath. Kirche Döffingen
ev. Kirche Döffingen
an der
Wiesengrundhalle
* Das Programm für diese beiden Veranstaltungen stand bei Drucklegung noch nicht fest – Sie ersehen es aber rechtzeitig aus dem Grafenauer Gemeindeblatt und den Plakatierungen.
103
i l ä u m s p r o g r a m m
Festakt
Jubiläumskonzert
Donnerstag, 20. März, 19.00 Uhr
Wiesengrundhalle Grafenau
Samstag, 22. März, 20.00 Uhr
Wiesengrundhalle Grafenau
19.00 Uhr
19.45 Uhr
Sektempfang
Mitwirkende:
Musikstück
Feuerwehr-Musikapelle
Dagersheim
Leitung: Dirigent Jürgen Degeler
Begrüßung
Matthias Schüller
1. Vorsitzender,
Musikverein Grafenau
Musikstück
Festakt
Grußworte
20.30 Uhr
20.45 Uhr
21.15 Uhr
22.45 Uhr
Martin Thüringer
Bürgermeister der Gemeinde
Grafenau und Schirmherr der
Festveranstaltungen
Karl-Heinz Neher
Kreisverbandsvorsitzender
Frank Wolf
1. Vorsitzender,
FW-MK Dagersheim
Musikstück
Festrede
Stefan Burgstaller
Musikverein Grafenau
PAUSE
Musikstück
Ehrungen
Musikstück
Schlusswort
Matthias Schüller
Jugendkapelle
Musikverein Grafenau
Leitung: Dirigent Rainer Bauer
Aktive Kapelle
Musikverein Grafenau
Leitung: Dirigent Rainer Bauer
Durch das Programm führen:
Sandra Vietz und Thomas Urbiks
Feuerwehr-Musikkapelle
Dagersheim
Jubiläumskonzert
2 0 0J 3
u b
Florian Geyer
Hellmut HaaseAltendorf
Satiric Dances
Norman Dello Joio
Shenandoah
Frank Ticheli
Einzug der
Gladiatoren
Julius Fucik
Pilatus
Steven Reineke
Lord of the Dance Arr.: Frank Bernaerts
P A U S E
Aktive Kapelle
Musikverein Grafenau
Overture To A New Age Jan de Haan
Prism
Programmfolge:
Jugendkapelle
Musikverein Grafenau
Concerto D’ Amore
Jacob de Haan
Spider-Rag
Kees Vlak
Solistin: Eva Katharina Dietsche
Soldier’s Song
Frede Gines
104
Steve Shafer
E H R U N G E N
Präludium & Choral
Roland Kernen
In The Forest
Of The King
Pierre LaPlante
I. Satz: Le Furet
II. Satz: The Laurel Grove
III. Satz: King Dagobert
Jubiläumsfest
Samstag, 5. Juli
Festplatz an der Wiesengrundhalle
14.00 Uhr
Kinder- und Seniorennachmittag
✸
✸
✸
Jubiläumsfest
Sonntag, 6. Juli
Festplatz an der Wiesengrundhalle
11.00 Uhr
batik
Aktrouppe
Gr
17.00 Uhr
20.00 Uhr
Samstagabend-Party-Stimmung
✸
✸
Unterhaltungsmusik mit dem MV Aidlingen
20.00 Uhr
✸
mit den Nachtschwärmern
der Feuerwehr-Musikkapelle Dagersheim
mit dem MV Stammheim
mit dem MV Magstadt
Sonntagabend-Classic-Rock
d e r 6 0 e r, 7 0 e r u n d 8 0 e r J a h r e
✸
mit den Original Schwippetalern
der Feuerwehr-Musikkapelle Dagersheim
Auftritte u.a.: Stadtfest in Böblingen
Crazye-Band
dil
o
c
o
r
C
al
Originpetaler
ip
w
h
c
S
mit dem MV Grafenau
Unterhaltungsmusik am
Nachmittag
✸
mit der Akrobatik-Gruppe, TSV Grafenau
mit der Breitensportgruppe, TSV Grafenau
musikalische Umrahmung MV Grafenau
Frühschoppenkonzert
✸
13.00 Uhr
✸
✸
✸
Ökumenischer Festgottesdienst
✸
mit der Jugendkapelle MV Grafenau
mit den Kindergartenkindern der Gem. Grafenau
Showeinlage der Original Besenbatscher
bekannt durch Fernsehauftritte
al
Originatscher
b
Besen
✸
09.30 Uhr
mit der „Crazy-Crocodile-Band“
Auftritte u.a.: DaimlerChrysler,
Hilfsorganisation AMSEL auf dem Stuttgarter
Schlossplatz, Internationales Straßenfest in
Sindelfingen, Fressgässle in Böblingen
htanz
Bauc uppe
Gr
s
großewerk
Feuer
und Showeinlagen der
orientalischen Bauchtanzgruppe Sindelfingen
Auftritte u.a.: Stern-Center, Internat. Straßenfest
in Sindelfingen, BreuningerLand Sindelfingen
22.30 Uhr
und zum Festabschluss am Festzelt
Großes Feuerwerk
Und an beiden Tagen für alle Kinder, Jugendlichen und Junggebliebenen: g r o ß e r V e r g n ü g u n g s p a r k a m F e s t z e l t .
105
Am Sonntagnachmittag können Sie mit dem
MV Grafenau und
der Kreissparkasse
Böblingen – in
die Luft gehen.
Die Ziehung der
Lose findet um
15.00 Uhr im
Festzelt statt.
Für 4 Gewinner
unserer Verlosung
erfüllt sich der
Traum vom Fliegen
– genauer gesagt
vom Ballonfahren.
2 0 F0 o3r
m a t i o n
J u g e n d k a p e l l e
2003
J u g e n d k a p e l l e
106
3
Untere Reihe von links:
Marc Single
Tilman Huber
Viktoria Gabriel
Raphael Pleß
Clara Pleß
Stephanie Pokoj
Jennifer Kronmaier
Anna Schmidt
Simon Pleß
Martina Pokoj
Effi-Svende Dammenhain
Carmen Heidlauff
Philipp Greif
Ulrike Ulmer
Steffen Zink
Rainer Bauer
Tuba
Tuba
Querflöte
Schlagzeug
Querflöte
Querflöte
Querflöte
Querflöte
Schlagzeug
Klarinette
Klarinette
Klarinette
Schlagzeug
Klarinette
Schlagzeug
Dirigent
mittlere Reihe von links:
Sven Metzger
Leonie Judd
Silvana Pacifico
Stefanie Gailing
Eva Katharina Dietsche
Theresa Pleß
Jan-Frederic Dammenhain
Christian Fickert
Manuela Heinkele
Saxophon
Saxophon
Saxophon
Saxophon
Saxophon
Saxophon
Trompete
Trompete
Trompete
obere Reihe von links:
Kerstin Gehann
Sandra Wolf
Carolin Schuler
Anne Haug
Steffen Vietz
Timo Roller
Matthias König
Jugendausschuss
Simon Pleß (Jugendleiter)
Andreas Pieger (Jugendsprecher)
Eva Katharina Dietsche
Clara Pleß
Theresa Pleß
Carolin Schuler
Marc Single
Ulrike Ulmer
Johannes Schönfeld
Kathi Schönfeld
Carolin Staab
Franziska Stahl
Maximilian Stahl
Simon Steinrücken
Jonas Stephan
Erman-Kacin Tecirli
Sena-Defne Tecirli
Franjo Tkalec
Teresa Weinberger
Sara Wieszt
Nadine Schmauderer
Lea Schneider
Anne Schönfeld
Alexander Schuler
Lisa Singer
Johanna Steffen
Elena Ünver
Maximilian Ünver
Samantha Weinberger
Leah Wieszt
Kinder in der musikalischen Früherziehung
Selina Blum
Carla Böge
Dominik Brenner
Lukas-F. Brüggemann
Nathanael Dzatkowski
Natalie Feinler
Simon Gann
Yannis Hahn
Miles Judd
Saskia Lauser
Axel Meiling
Lara Prokopp
Leonie Rauer
Paul Oskar Ripplinger
Maximilian Rölli
Alice Rümmele
Antonia Schmidt
Robin Schmidt
Kinder in der Blockflötenausbildung
Sebastian Biela
Eric Binder
Jonas Effing
Julia Egger
Schirin Frosch
Valerie Güzel
Simon Hackl
Dominik Jares
Madeleine Jares
Steven Kutscher
Fiona Langensiepen
Joshua Langensiepen
Zita Lotspeich
Anja Luginsland
Sabine Luginsland
Fabian Pokorsky
Lena Pokorsky
Mara Sophie Ripplinger
weitere Kinder/Jugendliche in der Instrumentalausbildung
Querflöte
Querflöte
Querflöte
Querflöte
Posaune
Tenorhorn
Trompete
Michael Aberle
Isabell Enssle
Felix und Robin Epple
Pia Greif
Trompete
Bariton
Klarinette
Rainer Bauer (Dirigent)
Toni Graf (Stadtmusikdirektor a.D.)
nicht auf den Bild:
Gianluca Biela
Arno Dietsche
Maike Meyer
Die Zukunft des Vereins – unsere Jugend:
Benedikt Haug
Fabian Kächele
Jessica Klamser
Thomas Krizek
Cedric Langensiepen
Eva Lang
Emanuel Langer
Björn Metzger
Andre Reus
Franziska Rölli
Jasmin Rümmele
Valentin Schmidt
Julian Schweitzer
Jasmina Singer
Florian Wernado
Anna Wieszt
Martin Krystowski
Ingrid Leser-Matthesius
Simon Pleß
Matthias Schüller
Musikalische Leiter und Ausbilder
Manfred Hildebrand
Uwe Hödl
107
2003
F o r m a t i o n
A k t i v e
K a p e l l e
Untere Reihe von links:
Tilman Huber
Marc Single
Matthias Schüller
Patricia Kienle
Andreas Pieger
Susanne Krieg
Melanie Kleine
Ulrike Ulmer
Simone Kienle
Sandra Vietz
Simon Pleß
Birgit Bauer
Renate Mrkwitza
Tobias Krieg
Jens Kohlstetter
Raphael Pleß
Daniel Beran
Karl Spevak
Kurt Brenner
Rainer Bauer
Tuba
Tuba
Tuba
Klarinette
Schlagzeug
Klarinette
Klarinette
Klarinette
Klarinette
Klarinette
Schlagzeug
Klarinette
Klarinette
Saxophon
Saxophon
Schlagzeug
Saxophon
Saxophon
Ehrenvorsitzender
Dirigent
mittlere Reihe von links:
Theresa Pleß
Carolin Schuler
Sandra Wolf
Jürgen Bellon
Katrin Dauven
Annika Meder
Stefanie Burgstaller
Stefan Burgstaller
Volker Poensgen
Steffen Vietz
André Neuer
Anja Wozniak
Stefanie Gailing
Querflöte
Querflöte
Querflöte
Tenorhorn
Tenorhorn
Tenorhorn
Horn
Horn
Posaune
Posaune
Posaune
Saxophon
Saxophon
108
obere Reihe von links:
Jutta Kienle
Dieter Storz
Timo Roller
Georg Beran
Herbert König
Ralf Kienle
Matthias König
Andreas Mundle
Nadine König
Jason Moore
2003
A k t i v e
K a p e l l e
109
Querflöte
Tenorhorn
Tenorhorn
Trompete
Flügelhorn
Trompete
Flügelhorn
Trompete
Trompete
Posaune
1 9 7 8 – 2 0V0e3r
e i n s f ü h r u n g
Vereinsführung im Jahr 2002. Hintere Reihe von links: Stefan Burgstaller (Materialverwalter), Andreas Mundle (1. Kassier), Matthias König (2. Kassier),
Steffen Vietz und Ralf Kienle (Vertreter der Aktiven), Volker Poensgen (Pressewart), Heribert Stürtz (Fahnenträger). Mittlere Reihe von links: Marc Single (Notenwart),
Katrin Dauven (Schriftführerin), Melanie Klein (2. Vorsitzende und Musikervorstand), Matthias Schüller (1. Vorsitzender), Simon Pleß (Jugendleiter),
Andreas Pieger (Jugendsprecher). Sitzend von links: Harald Brenner, Karlheinz Pieger und Harald Stückel (Vertreter der Fördernden), Kurt Brenner (Ehrenvorsitzender),
Karl Lörcher (Wirtschaftsbeauftragter). Im Jahr 2003 dazu gewählte Ausschussmitglieder (nicht auf dem Foto abgebildet): Tilman Huber (2. Wirtschaftsbeauftragter), Raphaela Pleß (Vertreterin der Fördernden), Theresa Pleß und Carolin Schuler (Pressewart).
Die Vereinsführung
ab Gründung
EHRENVORSITZENDER
Kurt Brenner
seit 1993
1978-1993
1993-2002
seit 2001
2. VORSITZENDER
Friedrich Reichle
Eugen Eberhardt
Hermann Botsch
Julius Dirr
Heribert Stürtz
Melanie Klein
1978-1979
1979-1983
1983-1987
1987-1989
1989-2001
seit 2001
1. KASSIER
Franz Oechsner
Helmut Heinkele
Albin Schänzle
Andreas Mundle
1978
1978-1994
1994-2001
seit 2001
2. KASSIER
Harald Stückel
Albin Schänzle
Helmut Heinkele
1999-2001
seit 2001
SCHRIFTFÜHRER
1. VORSITZENDER
Kurt Brenner
Dieter Storz
Matthias Schüller
Andreas Mundle
Matthias König
1989-1993
1993-1994
1994-1999
1978-1992
1992-1996
1996-2002
seit 2002
Willi Schäfer
Birgit Bauer
Patricia Kienle
Katrin Dauven
MUSIKERVORSTAND
Friedrich Mohr
Adolf Mundinger
Dieter Storz
André Jeutter
Andreas Stolz
Herbert König
Melanie Klein
1978-1979
1979-1981
1981-1991
1991-1995
1995-1996
1996-1999
seit 1999
JUGENDLEITER
Herbert König
Ernst Schrem
Stefan Burgstaller
Thomas Butsch
Inge Storz
Karl-Heinz Ludwig
Matthias Schüller
Simon Pleß
111
1978-1982
1982-1984
1984-1990
1990-1992
1992-1997
1997-2000
2000-2002
seit 2002
JUGENDSPRECHER
Eugen Eberhardt
Peter König
Martin Schäfer
Claude Jeutter
Jens Kohlstetter
Katrin Ulmer
Matthias König
Andreas Pieger
1978-1979
1979-1983
1983-1989
1989-1992
1992-1995
1995-1997
1997-1999
seit 1999
WIRTSCHAFTSBEAUFTRAGTER
Reinhold Groß
Helmut Krauß
Hermann Bauer
Ottmar Dauven
Gerd Nädele
Kurt Kohlstetter
Klaus Witt
Karl Lörcher
Tilmann Huber
1978-1982
1982-1984
1984-1988
1988-1990
1990-1992
1992-1998
1998-1999
seit 1999
seit 2003
MATERIALVERWALTER
Reinhold Heske
Rainer Bauer
Stefan Burgstaller
1978-1993
1993-2002
seit 2002
197
8 – 2003
V e r e i n s f ü
h r u n g
a b
G r ü n d u n g
NOTENWART
Günther Brenner
Rainer Bauer
Thomas Butsch
Oliver Blunk
Ralf Kienle
Daniel Beran
Marc Single
1978-1982
1982-1988
1988-1990
1990-1992
1992-1998
1998-2002
seit 2002
Rudolf Widmaier
Harald Stückel
Harald Brenner
Karlheinz Pieger
Raphaela Pleß
1978-1997
1993-2003
seit 1993
seit 1999
seit 2003
PRESSEWART
1989-1991
1991-2001
2001-2003
seit 2003
VERTRETER DER
AKTIVEN MITGLIEDER
Julius Dirr
Herbert König
Michael Mundle
Walter Franck
Karlheinz Pieger
Stefan Burgstaller
Ralf Kienle
Steffen Vietz
VERTRETER DER
FÖRDERNDEN MITGLIEDER
Willi Gehring
Paul Gauß
GEMEINDETAFELTRÄGER/
FAHNENTRÄGER
Hermann Bauer
Karl-Heinz Ludwig
Heribert Stürtz
Hermann Uhl
1978-1993
1978-1993
Kurt Kohlstetter
Hermann Uhl
Rudi Braun
Karl Lörcher
Ottmar Dauven
Walter Weber
Reiner Schneider
Kurt Lichtenberger
1990-1992
1990-1994
1993-1999
1994-1999
seit 1990
seit 1990
seit 1999
seit 2003
ZELTMEISTER
KASSENPRÜFER
1978-1987
1987-1996
1996-1998
1978-1982
1982-1999
1999-2002
seit 1998
seit 2002
1978-1990
1990-1995
1990-1997
1997-2000
seit 1995
seit 2000
SCHICHTLEITER
Vereinsunterstützende Mitarbeiter:
Claude Jeutter
André Neuer
Volker Poensgen
Carolin Schuler und
Theresa Pleß
Stefan Schneberger
Max Knoblauch
Hans Schnaible
Herr Ebinger
Hans-Joachim Bauer
Edgar Heinkele
1978-1990
Franz Geier
Reinhold Heske
seit 1987
„MUSIKERFAHNEN“
iche und
rbindl
• als künstlerische Unikate gestickt Unveen
ratung
kost lose Be
• Restaurierung, Reproduktion,
Konservierung alter Traditionsfahnen
• Fahnenbänder, Stickabzeichen, Vereins- und Festbedarf
FahnenBurger 39597 Munderkingen/Donau Tel. 0 73 93/12 09 Fax 0 73 93/43 77
eMail: info@fahnenburger.de Internet: www.fahnenburger.de
112
Festausschuss
Schirmherr
Bürgermeister Martin Thüringer
Kurt Brenner
Harald Brenner
Thomas Butsch
Katrin Dauven
Reinhold Heske
Melanie Klein
Matthias König
Andreas Mundle
Karl Lörcher
Andreas Pieger
Karlheinz Pieger
Simon Pleß
Volker Poensgen
Matthias Schüller
Dieter Storz
Steffen Vietz
Wirtschaftsausschuss
Kurt Brenner
Ottmar Dauven
Tilman Huber
Kurt Kohlstetter
Kurt Lichtenberger
Karl Lörcher
Andreas Mundle
Reiner Schneider
Benjamin Steinrücken
Walter Weber
Festschriftausschuss
Kurt Brenner
Stefan Burgstaller
Stefanie Burgstaller
Katrin Dauven
Julius Dirr
Reinhold Heske
Patricia Kienle
Melanie Klein
Andreas Mundle
Karlheinz Pieger
Volker Poensgen
Matthias Schüller
Ehrungsausschuss
Kurt Brenner
Harald Brenner
Stefan Burgstaller
Julius Dirr
Melanie Klein
Andreas Mundle
Karlheinz Pieger
113
Matthias Schüller
Dieter Storz
Schnappschüsse
1 9F 7o 8
– 2002
t o g a l e r i e
„ S c h n a p p s c h ü s s e “
Jugendmusikerin Patricia Hochleitner:
„Wann fängt’s denn endlich an?“
Nach dem Gründungsfest: Geschafft!
Ein Teil des kleinen Ensembles: (von links)
Adolf Mundinger, Ewald Dürr und Julius Dirr.
Ja, ja, der Eugen . . .
114
Da schmeckt das Feierabendbier.
„Horchet zu, ich woiß a Witz . . .“
Sag Dankeschön mit roten Rosen.
Wo wollen die mit Ihren Schlafanzügen hin?
Takt wie viel . . . ?
Zeigt her eure Hüte . . .
Rhythmus im Blut.
„Ich wette mit dir. . .“
„Wilsch au mol drufschlaga?“
Hermann geh du voran . . .
„Wetten, mein Tenorhorn passt genau . . . “
Ha, die Schüssel ist doch noch gut!
Veranstaltung zu Ehren der „fleißigen Helfer“.
Gute hölländische Küche . . . ! ?
Der fliegende Holländer.
Gute Fahr t mit KRADA -Reisen!
Apulien. Eine Reise zum
Stiefelsporn Italiens
29.03. – 05.04.2003 (8 Tage)
pro Person
DZ 525,– E, EZ 590,– E
Bochum. Starlight Express
12.04. – 13.04.2003 (2 Tage)
pro Person
DZ 170,– E, EZ 185,– E
Lugano. Tessin über Ostern
17.04. – 21.04.2003 ( 5 Tage )
pro Person
DZ 395,– E, EZ 435,– E
Kärnten. Großglockner über
Muttertag
11.05. – 14.05.2003 (4 Tage)
pro Person
DZ 280,– E, EZ 300,– E
Narzissenfest Bad Aussee im
Salzkammergut
29.05.– 02.06.2003 (5 Tage)
pro Person
DZ 320,– E, EZ 360,– E
Südengland. „Rosamunde Pilcher“
21.06. – 28.06.2003 (8 Tage)
pro Person
DZ 840,– E, EZ 1.015,– E
Rüdesheim „Rhein im Feuerzauber“
05.07. – 06.07.2003 (2 Tage)
pro Person
DZ 140,– E, EZ 155,– E
Prag. Goldene Stadt an der Moldau
10.07. – 13.07.2003 (4 Tage)
pro Person
DZ 265,– E, EZ 310,– E
Berlin. Übernachtung im
First Class Hotel MARITIM (NEU!)
21.07. – 26.07.2003 (6 Tage)
(Schwimmbad- und Saunabenutzung frei!)
pro Person
DZ 455,– E, EZ 555,– E
Bled – Slowenien. „Grüner Schatz im
Herzen Europas“
10.08. – 16.08.2003 (7 Tage)
pro Person
DZ 525,– E, EZ 615,– E
Bremen, altes Land. Lüneburger Heide
31.08. – 06.09.2003 (7 Tage)
pro Person
DZ 575,– E, EZ 670,– E
Piemont – Italien. Wein und Trüffel
04.10. – 11.10.2003 (8 Tage)
pro Person
DZ 715,– E, EZ 830,– E
NEU! Schnupperkur Bük jetzt 15 Tage
08.11. – 22.11.2003 (15 Tage)
pro Person
DZ 1.110,– E, EZ 1.310,– E
Schnupperkur Bük
08.11. – 15.11.2003 (8 Tage)
pro Person
DZ 675,– E, EZ 780,– E
16.11. – 22.11.2003 (7 Tage)
pro Person
DZ 615,– E, EZ 705,– E
Adventsfahrt ins Erzgebirge (je 4 Tage)
30.11. – 03.12. und 04.12. – 07.12.2003
pro Person
DZ 270,– E, EZ 300,– E
Tschechien. Weihnachten in Marienbad
23.12. – 27.12.2003 (5 Tage)
pro Person
DZ 435,– E, EZ 535,– E
Tschechien. Silvester in Marienbad
29.12. – 02.01.2004 (5 Tage)
pro Person
DZ 520,– E, EZ 620,– E
Tschechien. Weihnachten und Silvester
in Marienbad
23.12. – 02.01.2004 (11 Tage)
pro Person
DZ 880,– E, EZ 1.130,– E
Änderungen vorbehalten!
K R A D A - R E I S E N
W I L H E L M
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Wetten, die kommen mit Willi’s Stier.
Im Besen: Da wird ja selbst der Wein rot.
„Greif mir nicht
an mein BH,
denn der sitzt jetzt
wunderbar!“
Rainer Bauer: „Heinrich, jetzt hosch’s o’zapft“
Bläsergemeinschaft. . .
Jugendausflug 1983. Ab zum Bodensee. Foto links daneben: Die Köche bereiten das Mahl.
Ständchen bei Fischer’s in Benningen.
„Rolf’s Stoppelhopser“ gegen „Günther’s tolle Hechte“. Als Schiedrichter fungierte Hermann Bauer.
Darf ich ein bisschen bei dir schrammeln. . .
Steffen und Tobias Horrorshow.
Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt . . .
. . . und gleich wieder Pause gemacht.
Putzaktion beim Probenwochenende.
Die Truppe des MV Grafenau beim Hobbyturnier in Dätzingen.
Angeln um Rolf Gantzhorn’s Teich.
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und pflegeleicht – f ü r I h r e Kü c h e ,
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einfach an, wir beraten gern ausführlich.
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Marc Single – nicht mehr single.
Blockflöten-Fasching in der Stegmühle.
Vatertag: Hochbetrieb im Wirtschaftzelt
Altpapiersammlung im Herbst 2002: Ja hält denn das dei Buldog aus? Ha, was glaubscht denn du!
Grußelige Baseclubkasse.
Gewerbeschau in der Wiesengrundhalle:
Bürgermeister Martin Thüringer begrüßt
die Flötengruppe des MV Grafenau.
One more for the road . . .
Kärntner Gipfelstürmer
Abkotzen der besonderen Art . . .
So, und jetzt ist endlich Schluss.
die durch ihre Anzeigen die Herausgabe
dieser Festschrift ermöglicht und unterstützt
haben.
den Firmen und Privat personen,
die an Stelle einer Werbeanzeige gespendet
haben:
• Ursula Ladra, Steuerberaterin, Ostelsheim
• Musikverlag Rundel GmbH, Rot an der Rot
• De Haske Deutschland GmbH, Eschbach
• IKEA, Sindelfingen
an die Gemeinde Grafenau –
insbesondere unserem Bürgermeister und
Schirmherrn Martin Thüringer
allen Freunden und Helfern,
die durch ihr Mitwirken und ihre Hilfe zum
Gelingen der Jubiläumstage beitragen.
Danke . . .
allen Vereinen und Organisationen
für die Mitwirkung an unseren Jubiläumstagen.
für das Bildmaterial:
Kurt Brenner
Thomas Butsch (FFW Grafenau)
Regina Heske
Reinhold Heske
Ralf Kienle
Karl Lörcher
Jason Moore
Andreas Pieger
Karlheinz Pieger
Dieter Storz
Impressum
allen Inserenten und Firmen,
Herausgeber:
Musikverein Grafenau e.V.
Redaktion:
Kurt Brenner
Stefan Burgstaller
Stefanie Burgstaller
Katrin Dauven
Julius Dirr
Reinhold Heske
Patricia Kienle
Melanie Klein
Andreas Mundle
Karlheinz Pieger
Volker Poensgen
Matthias Schüller
Druck und Verarbeitung:
Druckerei Erwin Scharpf
Gutenbergstraße 2
71263 Weil der Stadt
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Welt
gehört
denen
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sollten. Am besten, Sie rufen gleich an.
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