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MITEINANDER
Pfarre Tobelbad informiert
2014-3
Nr. 107 Oktober 2014
Mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens
Einladung zum Friedensgebet
Pfarrkirche Tobelbad
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Beginn: 19.00 Uhr
1
Geistliches Wort
Grüß Gott
liebe
Pfarrbevölkerung
von Tobelbad
Gegengewalt muss deshalb so früh wie möglich
begegnet werden. Die Einübung gewaltfreien Umgangs
miteinander, das Lernen gewaltfreier Konfliktlösung,
beginnend schon in der Kindererziehung, ist ein
Dauerauftrag für uns alle.
Die erfahrene Friedenaktivistin Hildegard Goss-Mayr,
spricht (wie M. K. Gandhi und Bart de Ligt) statt von
„Gewaltfreiheit“ lieber positiv von der „Gütekraft“.
Sie geht von der Annahme aus, „dass alle Menschen
zumindest unbewusst dazu neigen, wohlwollend und
gerecht zu handeln - auch brutale Machthaber und
andere, denen diese Neigung aufgrund ihrer Taten von
vielen nicht zugetraut wird, ebenso wie Zyniker und
Menschen, die besonders misstrauisch erscheinen oder
sein wollen“. Dr. Hildegard Goss-Mayr, diese zarte
und doch starke international erfolgreiche gewaltfreie
„Friedenskämpferin“, sieht den tiefsten Grund ihrer
Überzeugung im Beispiel Jesu, der uns sagt, „dass
Böses allein aus der Kraft des Guten überwunden
werden kann“.
Schon seit Monaten sind die Medienberichte geprägt
von stets neuen Bildern der Gewalt: Palästina, Irak,
Syrien, Ukraine. Andere Krisenherde sind kaum noch
eine Schlagzeile wert: Afghanistan, Nigeria, Libyen.
In 45 Ländern der Erde gibt es derzeit Krieg. Diese
traurige Wirklichkeit trübt auch unser „Wohlbefinden“.
Es lässt uns nicht kalt, wenn wenige Flugstunden
von uns entfernt Menschen aufgrund der Brutalität
Einen weltweit friedvollen Herbst und eine gute Ernte
anderer Menschen alles liegen und stehen lassen und
wünscht sich und Ihnen allen
in Flüchtlingslagern ums nackte Überleben „kämpfen“
Mag. Johann Karner, Pfarrer
müssen.
Besonders nahe geht mir die Situation der Christen
im Irak (ihren Bischof Sako, durfte ich vor einigen
Gebet für verfolgte Christen
Jahren in Graz bei einem Vortrag erleben): über
Jahrhunderte haben sie mit Muslimen friedlich
Gott, Du kennst die Not und
zusammengelebt. Jetzt werden sie verfolgt, entrechtet
und verbannt. Eine der ältesten Kirchen der Welt soll
das Elend unserer Zeit,
von der Landkarte verschwinden.
die Kriege und Bürgerkriege,
Das weltweite Übermaß an Schrecklichem löst in uns
den Hass und die Unversöhnlichkeit,
ein Gefühl der Ohnmacht aus und bringt die Gefahr mit
das Leid und die Entmenschlichung
sich, dass wir den Kopf in den Sand stecken, mit der
flauen Hoffnung, „uns wird schon nichts passieren“.
an so vielen Orten dieser Welt.
Zugleich übersehen wir, dass „Gewalt“ oder besser
Viele Christinnen und Christen werden weltweit
positiv gesagt, Friede, auch ein Dauerthema für uns
ihres Glaubens wegen bedroht und verfolgt. Österreicher ist. Wenngleich wir es – Gott sei Dank!
Wir richten unsere Hoffnung auf dich
– nicht mit kriegerischer Gewalt zu tun haben, gibt es
und vertrauen sie deiner Liebe an.
genug Gewalt im Kleinen: in Familien, Schulen, auf
den Straßen, am Arbeitsplatz. Gewalt wird ja nicht
Wir beten auch für ihre Verfolger.
nur mit der Waffe ausgeübt, sondern auch mit dem
Öffne ihr Herz durch den Heiligen Geist und
Lenkrad, mit einer Unterschrift, mit Noten, nicht
schenke Ihnen Einsicht und Mut zur Umkehr.
zuletzt mit Worten.
Gott, wir danken dir, dass du deinen Sohn
Ich denke mir oft: wenn in Österreich der Wohlstand
in unsere Welt gesandt hast.
einbrechen würde, wenn sich Armut und Not breit
machten, wenn verantwortungslose Politiker die
Durch ihn haben Versöhnung und Frieden
Menschen gegeneinander aufhetzten mit „einfachen
einen Namen und ein Gesicht bekommen.
Lösungen“, es würde sich sehr bald zeigen, wie hoch
Gib uns Kraft, ihm nachzufolgen im Dienst für
das Gewaltpotential auch bei uns ist.
eine gerechte Welt, in der Menschen in Frieden
Wenn die Spirale der Gewalt einmal im Gang
ist, ist es sehr schwer, ihr zu entkommen. Der
miteinander leben.
sich aufschaukelnden Dynamik von Gewalt und
2
Einladung zum Friedensgebet
dem Irak und vielen anderen Orten dieser Welt.
Darum laden wir Sie alle zu einem Friedensgebet
am Mittwoch, dem 29. Oktober um 19.00 Uhr, in die
Mit Entsetzen und Sorge Pfarrkirche ein.
müssen wir alle in diesen Dieses Friedensgebet wird musikalisch wieder
Tagen zur Kenntnis nehmen, wunderschön von Dr. Paul Tschuffer, Dr. Franz Xaver
dass es in Europa und Wehle und anderen Musikern und Sängern gestaltet
der Welt zu gewalttätigen werden. Sie haben im Rahmen dieser Feier auch die
Auseinandersetzungen
und Möglichkeit, den Einzelsegen zu empfangen.
Hoffend auf zahlreiche Teilnahme wünsche ich
Krieg gekommen ist.
Tagtäglich hören wir neue viel Geist und Kraft für den persönlichen Auftrag,
Schreckensmeldungen
aus Frieden zu halten und zu stiften.
dem Nahen Osten, der Ukraine, Mag. Franz Karner
„Haltet Frieden untereinander! Betet ohne
Unterlass!“ (1 Thess. 5, 13.17)
Gebet für verfolgte Christen
Gott, Du kennst die Not und das Elend unserer Zeit,
die Kriege und Bürgerkriege,
den Hass und die Unversöhnlichkeit,
das Leid und die Entmenschlichung
an so vielen Orten dieser Welt.
Viele Christinnen und Christen werden weltweit
ihres Glaubens wegen bedroht und verfolgt. Wir richten unsere Hoffnung auf dich und vertrauen sie
deiner Liebe an.
Wir beten auch für ihre Verfolger.
Öffne ihr Herz durch den Heiligen Geist und schenke Ihnen
Einsicht und Mut zur Umkehr.
Gott, wir danken dir, dass du deinen Sohn in unsere Welt
gesandt hast. Durch ihn haben Versöhnung und Frieden
einen Namen und ein Gesicht bekommen.
Gib uns Kraft, ihm nachzufolgen im Dienst für eine
gerechte Welt, in der Menschen in Frieden miteinander
leben.
3
Liebe FirmkandidatInnen!
Ich freue mich, wenn du bereit bist, dich am Sonntag,
dem 24. Mai 2015 um 10.00 Uhr, firmen zu lassen.
Bis dahin lade ich dich ein, dich auf den Weg der
Firmvorbereitung zu begeben. Auf der Homepage
unserer Pfarre www.pfarretobelbad.at findest du
ein Formular, um dich online anzumelden. Die
vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Zeit
der Firmvorbereitung für viele Jugendliche etwas
ganz Besonderes bedeutete. Eine Zeit, die vom
Erleben intensiver Gemeinschaft, von Heiterkeit
und interessanten Veranstaltungen - wie etwa die
„Spirinight“ - erfüllt war.
Möge dies alles auch für dich ein besonderer Weg und
eine besondere Zeit sein. Ein Weg, wo du auch Gott
begegnen kannst und eine Zeit, die dir viel Freude
bereiten wird. Das wünscht dir
Mag. Franz Karner
Wichtige Termine für die Firmvorbereitung
Persönliche Firmanmeldung
Samstag, 15. November, 11.00 - 12.00 Uhr, im Pfarrheim.
Bitte bring deinen Taufschein und € 50,00 für die Veranstaltungen der Firmvorbereitung mit.
Elternabend, Mittwoch, 26. November 19.00 Uhr, im Pfarrheim
Erste Firmeinheit
Samstag, 22. November 16.00 - 18.00 Uhr
23. November: 8.30 Uhr Gottesdienst mit anschließendem gemeinsamen Frühstück
Alle weiteren Termine werden nach dem Elternabend bekanntgegeben.
4
Hl. Nikolaus, komm doch wieder in unser Haus!
Die Pfarre führt 2014 wieder eine Nikolausaktion
durch. Der Hl. Nikolaus wird am 5. Dezember 2014
von etwa 16.00 bis 19.30 Uhr in der Pfarre Tobelbad
unterwegs sein und Kinder bis zu einem Alter von
ca. 10 Jahren besuchen.
Im Vorjahr hat der Hl. Nikolaus rund 30 Familien in
unserer Pfarre besucht. Unser nachträglicher Dank
gilt den freiwilligen Spendern; mehr als € 350,00
konnten für die Pfarre eingenommen werden. Unter
anderem wurden davon Gewänder und Utensilien
für die Aktion erneuert.
Heuer fällt der Nikolausvorabend auf einen
Freitag. Anmeldungen nach Möglichkeit bis
spätestens Mittwoch, dem 3. Dezember 2014, auf der
Homepage der Pfarre unter www.pfarretobelbad.at,
oder direkt bei Mag. Franz Karner (0676 9673934)..
Mag. Markus Birnstingl
Jungscharstartfest für den Pfarrverband in Dobl
Kaplan Gerald Wohleser lädt
zu den Ministrantenstunden
Samstag, 11. Oktober 14.00 Uhr
Samstag, 8. November, 14.00 Uhr
Samstag, 22. November, 14.00 Uhr
Samstag, 6. Dezember, 14.00 Uhr
Samstag, 20. Dezember, 14.00 Uhr
5
Neues aus dem Pfarrkindergarten Tobelbad
In diesem Kindergartenjahr werden
wir uns intensiv damit beschäftigen,
einander und die Welt in der wir
leben, nicht als Ressource (natürlich
vorhandener Bestand von etwas,
was für einen bestimmten Zweck,
besonders zur Ernährung der
Menschen und zur wirtschaftlichen
Produktion, [ständig] benötigt wird)
zu behandeln. Denn irgendwann
sind Ressourcen aufgebraucht …
und dann?
Wir entdecken im Kindergarten
m it e i n a n d e r Mö g l i c h k e it e n ,
nachhaltig etwas „füreinander“ und für die „Mitwelt“ zu tun. Mit Zuhilfenahme unserer Kreativität
erschaffen wir aus scheinbarem Abfall, Sinnvolles
für unser Miteinander Leben. Es entstehen
Musikinstrumente, Alltagsbehelfe, Werkzeuge,
Spielsachen und vieles mehr. Auch der gewohnte
Umgang mit Alltäglichkeiten (z.B. Zähne putzen bei
fließendem Wasser, Verpackung beim Einkauf etc.)
bietet uns Gelegenheit, neu zu entscheiden. Dazu
brauchen wir ganz bestimmte Fähigkeiten. Denn
das, was wir lange und erfolgreich praktiziert haben,
muss nun umentschieden und umtrainiert werden.
Nicht ganz leicht - doch wir werden einander dabei
helfen, denn:
„Alles was ich will, kann ich, schaffe ich, tue ich!“
6
Im Augenblick definieren sich schon Kinder dadurch,
dass sie sagen:
„Ich bin der, der das besser kann als die anderen.“
In Zukunft wird das anders gehen, in Zukunft wird
man sagen: „Ich bin der, der mit diesen besonderen
Begabungen, mit diesen besonderen Fähigkeiten, mit
diesem besonderen Wissen, auf diese besondere Weise
dazu beiträgt, dass das, was wir alle gemeinsam tun,
nämlich diese Erde zu erhalten, auch wirklich gelingt.“
An diesem Thema interessierte Eltern werden
eingeladen, beim deutschen Hirnforscher Gerald
Hüther im Internet oder in seinen Büchern nachzulesen.
In diesem Sinne freuen wir uns mit allen Familien,
die uns ihre Kinder anvertrauen, auf ein spannendes,
liebevolles und friedliches Miteinander im
Pfarrkindergarten.
Brigitte Ruprecht, pädagogische Leitung
Aus dem Schulleben
Hurra! Wir sind Schulkinder!
Am 8. September 2014 durften wir, die 19
Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse, zum ersten
Mal in die Schule gehen. Unsere Eltern waren zum
Teil aufgeregter als wir. Gespannt kamen wir mit
unseren neuen Schultaschen in die Klasse. Neben
vielen bekannten Gesichtern trafen wir auch neue,
noch unbekannte Kinder.
Nach zwei aufregenden und spannenden Stunden
lernten wir in der Hofpause auch noch die Kinder
der anderen Klassen kennen. Gemeinsam hatten wir
sehr viel Spaß.
Die Lehrerinnen der VS-Tobelbad wünschen allen
Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern ein
schönes Schuljahr!
Am 25. September fuhren wir - Schülerinnen und
Schüler der 3. und 4. Klasse - auf das Gaberl, um zum
„Alten Almhaus“ zu wandern. Als wir dort ankamen,
blies uns bereits ein kalter Wind um die Ohren und
wir konnten sogar die ersten Schneeflocken im
Gesicht spüren. Nichts desto trotz gingen wir frohen
Mutes los. Nach 1,5 Stunden Wanderung kamen wir
bei unserem Ziel an. Wir konnten bei heißem Tee und
guter Jause Kraft tanken und so noch den Aufstieg
zur Steinstatue schaffen. Trotz des schlechten
Wetters freuten wir uns alle über einen gelungenen
Wandertag.
Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse
7
Pfarrfest am 7. September 2014
Am Sonntag, dem 7. September 2014, feierten wir Installation eines neuen Heizkessels für das Pfarrheim
wieder unser traditionelles Pfarrfest am Platz hinter verwendet.
der Kirche. Der Hl. Petrus hatte wohl seine Hände Wir bedanken uns bei den zahlreichen Besuchern aus
im Spiel: die Tage zuvor und danach hat es geregnet; unserer Pfarre, aus den Pfarren des Verbandes und von
aber am Festtag lachte nach einem nebelverhangenen auswärts. Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ geht auch
Morgen die Sonne vom Himmel.
an die vielen freiwilligen Helfer und Helferinnen,
Im Anschluss an den von unserem Pfarrer Hans Karner deren Unterstützung dieses Fest erst ermöglicht hat.
zelebrierten Festgottesdienst, der durch einen tollen Und unser Dank gilt auch unserem Herrgott, der uns
Gastchor musikalisch gestaltet wurde, versammelte wieder ein wirklich schönes und gemütliches Fest
sich die Gemeinde am Festplatz zum gemütlichen erleben hat lassen.
Beisammensein.
Mag. Markus Birnstingl
Höhepunkte waren auch heuer wieder der Glückshafen
(die rund 250 Lose mit fantastischen Preisen waren
in kurzer Zeit ausverkauft), das Schätzspiel (ja, es
sind wirklich 227.604 Schritte von Unterpremstätten
nach Mariazell, die ein Pilger so zurücklegt), die
Geschenkkorbversteigerung, die Wein- und Sektbar
am Arkadenbalkon des Pfarrheims und die inzwischen
bewährte Bewirtung durch Marianne Hobel.
Zu guter Letzt sei noch die tolle musikalische
Gestaltung des Pfarrfestes durch Dr. Paul Tschuffer
hervorgestrichen, der uns über den ganzen Tag mit
seinem Repertoire unterhalten hat. Mit der Eröffnung
- „Wann wird’s denn endlich wieder einmal richtig
Sommer …“ – hat er uns aus der Seele gesprochen.
Wir saßen noch eine Zeit beisammen und am frühen
Abend verabschiedeten sich die letzten Gäste … wir
freuen uns auf ein Wiedersehen im Herbst 2015.
Das Pfarrfest 2014 war ein voller Erfolg. Der Reinerlös
in Höhe von € 5.911,41 wird für die Anschaffung und
8
ORGELKONZERT
An der Orgel: Emanuel AMTMANN, em. Domorganist/Graz
als Benefiz-Veranstaltung zur gelungenen
Restaurierung der Orgel
Pfarrkirche T o b e l b a d
Christkönigssonntag, 23. November 2014, 18.00 Uhr
zum Tag der Kirchenmusik
Werke von J.S. Bach, J. Haydn, S. Scheidt, J. G. Rheinberger, u.a.
Unserem Festobmann und Friedhofsverwalter
Siegfried Fassolter
gratulieren wir herzlich zu seinem
75. Geburtstag!
Wir gratulieren
Berta und Hubert Regier
zum 40. Ehejubiläum!
9
Liebe Seniorinnen und Senioren!
Die Zeit unserer Ausflüge ist leider zu Ende unsere Fahrten nach St. Radegund/Schöckl, MaltaKölnbreinsperre, Mariazell/Lunz am See und Klöch
waren ein voller Erfolg.
Ein aufrichtiges „DANKE“ unseren Priestern –
Kaplan MMag. Gerald Wohleser, Pfarrer Mag.
Herbert Kernstock und vor allem unseren fast schon
ständigen Begleiter Mag. Franz Karner.
Franz und Josef haben uns bei der Abschlussfahrt
auch musikalisch unterhalten.
Ganz besonders danken wir für die positiven
Rückmeldungen über die Gestaltung der Ausflüge.
Es zeigt uns, dass unsere Arbeit anerkannt wird.
Roman Neubauer und sein Team freuen sich auf ein
Wiedersehen bei den Seniorennachmittagen - jeden
1. Freitag im Monat im Pfarrheim Tobelbad von
15.00 bis 19.00 Uhr.
Veronika Schriebl
Sozialkreis
Verkauf von Allerheiligengestecken:
Samstag, 25. Oktober: vor der Hl. Messe in der Reha-Klinik (18.00 Uhr)
Sonntag, 26. Oktober: nach der Hl. Messe im Pfarrheim
Adventkranzverkauf:
Samstag, 22. November: vor der Hl. Messe in der Reha-Klinik (18.00 Uhr)
Sonntag, 23. November: nach der Hl. Messe im Pfarrheim
Adventmarkt:
Samstag, 6. Dezember: von 14.00 bis 18.00 Uhr im Pfarrheim
Sonntag, 7. Dezember: von 9.00 bis 15.00 Uhr im Pfarrheim
Wir bitten wieder um Mithilfe. Das bewährte Team wird telefonisch bezüglich der Arbeitstermine
verständigt.
Grete Fassolter
10
„Hans ich brauch dich“
Mit diesem Ruf wurde Johann Possert vor Jahrzehnten
von Pfarrer Monsignore Mathias Požar zur Mitarbeit
in die Pfarre Tobelbad geholt. Dieser Bitte ist Hans
seitdem vielfach nachgekommen, dafür an dieser
Stelle ein herzliches DANKE. In diesem Beitrag
wird ein Interview zusammengefasst, das Anton und
Margret Hofmann aus Anlass des 80. Geburtstags
mit dem Jubilar geführt haben.
Hans Possert wurde am 13. 9. 1934 in Viskovsci im
damaligen Jugoslawien geboren.
Im Jahre 1944 kam er mit seinen
Eltern und vier Geschwistern
als Flüchtling in die Steiermark
„mit Ross und Wagen sind wir in
Gießenberg angekommen“. Der
Bauer, bei dem sie unterkommen
konnten, musste ihnen mit dem
Fuhrwerk
entgegengekommen,
sie hätten den Berg nicht mehr
geschafft.
Nach einer Zwischenstation in
Blumegg erwarben die Eltern
Katharina und Anton Possert
im Jahre 1955 das Anwesen
Hitzendorferstr. 104. Im selben Jahr
hatte Hans bei einer Wallfahrt nach
Mariazell seinen ersten Kontakt
mit der Pfarrgemeinde Tobelbad.
Obwohl er die Sonntagsmesse in
Lieboch besuchte, ergab sich über
die Landjugend, der Feuerwehr
und übers Volkstanzen ein enger
Bezug zur Pfarre Tobelbad. Und
so wurde er von Pfarrer Požar
auch zum Mitglied im ersten
Pfarrgemeinderat ernannt. (Dieser
hatte 1991 den Pfarrkirchenrat
abgelöst und die ersten Mitglieder
wurden ernannt und nicht gewählt,
wie es seitdem gemacht wird.) Am
28. April 1979 heiratete Johann
seine Johanna in der Pfarrkirche
St.
Johann.
Gemeinsam
führen sie einen erfolgreichen
Fleckviehzuchtbetrieb.
Auf die Frage, was ihm von seiner Tätigkeit für die
Pfarrgemeinde besonders erwähnenswert ist, erzählt
Hans, wie er für die Kirchenrenovierung im Jahre
1971 von allen Waldbesitzern Eichenstämme erbeten
hat. Aus ihnen sollten neue Kirchenbänke entstehen.
Da die Bänke dann renoviert aber nicht erneuert
wurden, konnte der aus dem Verkauf erzielte Erlös
für die Renovierung der gesamten Kirche verwendet
werden.
Nicht nur bei großen Aktionen war und ist Hans
Possert immer eine wichtige Unterstützung. Jeder
Festobmann konnte beim Pfarrfest mit seiner Hilfe
rechnen, der Christbaum, die Erntekrone, der
Apfelmost, der Biomüll am Friedhof und noch
ungezählte andere Hilfeleistungen, die die Pfarre dem
Hans verdankt. Dabei ist er ein bescheidener Mann
geblieben, im Interview legt er großen Wert darauf,
dass alles nur gemeinsam und gemeinschaftlich
gemacht werden kann. Für diese Gemeinschaft setzte
sich Hans auch als Gemeinderat und im Bauernbund
ein.
„Das große Geschenk ist, dass ich 80 Jahre bin und
dass es mir gut geht und dass ich zu jedem hingehen
kann und dass jeder zu mir kommen kann“. Mit
diesen Worten schließt er das Interview ab. Im
Namen der Pfarrgemeinde gratuliere ich, sage danke
und wünsche noch viele gute Jahre.
Mag. Margret Hofmann
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Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst
Der Familiengottesdienst findet immer am
1. Sonntag im Monat um 10.00 Uhr in der
Kirche in Tobelbad statt. Diese Einladung gilt
allen, die gerne
Gottesdienst mit rhythmischen Liedern
feiern.
Wir freuen uns sehr, wenn sich viele Tobelbader
Pfarrleute angesprochen fühlen – wir freuen
uns sehr, wenn auch die Erstkommunionkinder
mit ihren Familien kommen und mit uns feiern
– und wir freuen uns sehr auf unsere Freunde
aus Dobl und Lieboch.
Es singen und spielen mit Ihnen:
Daniela Fruhwirth (Gitarre), Jana Preitler
(Violine), Annika Moshammer (Violine),
Peter Preitler (E-Bass, Keyboard, Saxofon),
Viky Reinprecht (Querflöte), Leo Traußnig
(Percussion) und Franz Moshammer (Saxofon,
Percussion) unter der Leitung von
Mag. Christina Moshammer (Keyboard)
12
Erntedank – Traditionen bleiben erhalten
Der Erntedankgottesdienst am 1. Sonntag
im Oktober wurde traditionell mit Hilfe der
Kindergartenkinder gestaltet. Vom Erntewagen bis
zu den Dankesliedern war alles vertraut, neu – und
sehr berührend war, wie der Herr Pfarrer die Kinder
in die Predigt miteinbezogen hat. Eine Tradition
aufrecht zu erhalten bemüht sich Mag. Franz Karner,
der mit einem jugendlichen Bläserensemble die
Prozession und die Messfeier mitgestaltet hat. Für
zwei der Jugendlichen war das eine besondere
Herausforderung, da sie gleichzeitig auch zum
Kinderensemble von Mag. Christine Moshammer
gehörten und im Wechsel zwischen Chorgestühl und
Kirchenbank einen Dauerlauf absolvieren mussten.
Danke für dieses besondere Engagement und die
schöne Musik zum Erntedank.
Mag. Margret Hofmann
Erntedank-Gebet
Wir danken, Herr, für deine Gaben,
erwachsend aus der Erde Schoß,
denn alles Leben, was wir haben,
wird nur aus deiner Güte groß.
Du lässt die Sonn ‚ am Himmel scheinen,
den Mond, die Sterne in der Nacht,
schenkst Regen uns, lässt Pflanzen keimen und blühen,
was uns glücklich macht.
Du gabst die Schöpfung uns zur Pflege,
nun bitten wir, gib uns die Kraft,
sie auch in deinem Sinn zu hegen,
nur das zu tun, was Frieden schafft!
© Ingrid Herta Drewing
13
Seelsorge
Beachten Sie bitte den Aushang der Gottesdienstordnung in der Kirche, im
Schaukasten und am Friedhof bzw. auf der Homepage unter www.pfarretobelbad.at.
Falls nicht anders angekündigt, gelten folgende Messzeiten:
Sonntag/Feiertag:
08:30 Uhr (ausgenommen 1. Sonntag im Monat)
10:00 Uhr (an jedem 1. Sonntag im Monat als
Familiengottesdienst)
Mittwoch:
18:00 Uhr
An jedem 1. Freitag im Monat im Anschluss an den Seniorennachmittag um
ca. 18:00 Uhr in der Pfarrkirche oder im Rahmen des Seniorenausfluges.
Samstag:
18:00 Uhr (in der Rehabilitationsklinik)
Eucharistische Anbetung an jedem 1. Freitag im Monat von 20:00 Uhr bis
21:00 Uhr in der Rehabilitationsklinik.
Aussprache bzw. Beichte nach Vereinbarung mit Pfarrer Karner (0676 8742 6285)
bzw. Kaplan Wohleser (0676 8742 6723).
Pfarrkaffee an jedem zweiten Sonntag im Monat nach der Hl. Messe im Pfarrheim.
Seniorennachmittag an jedem ersten Freitag im Monat:
Mai bis Oktober:
Ausflüge
November bis April: Nachmittagsgestaltung im Pfarrheim
Pfarrsekretariat:
Dienstag:
Mittwoch:
Frau Gabriele Höfner
14.30 – 17.30 Uhr und
08.30 – 11.30 Uhr im Pfarrheim
Festnetz:
E-mail:
03136 / 52 403
tobelbad@graz-seckau.at
Pastoralassistent: Mag. Franz Karner ist auch außerhalb der Kanzleizeiten für Sie
erreichbar.
Handy:
E-mail:
14
0676 / 967 39 34
massage.franzkarner@aon.at
Statistik
In der heiligen Taufe wurden zu Kindern Gottes:
Noah KINDERMANN, geb. 01.02.2014, Sohn von Udo Kindermann und Elisabeth Kindermann geb.
Grundner, Lacknerweg 3/1
Anna Katharina PÖTSCH, geb. 06.11.2013, Tochter von Dr.med.univ. Astrid Martha Margaretha PötschTrinker geb. Trinker und Dr.med.univ. Friedrich Martin Pötsch, Dobl
Isabella Eva MARKSTEINER, geb. 13.09.2013, Tochter von Sabrina Marksteiner geb. Würflinger und
Matthias Rupert Marksteiner, Hinterwiesenweg 17
Maximilian Leon ARTHOFER, geb. 16.05.2014, Sohn von Nadine Johanna Arthofer und Manuel Kerecz,
Premstätten
In die ewige Heimat gingen uns voraus:
Anton Franz SCHAFFLER, geb. 02.09.1921, + 15.07.2014, Tobelbaderstraße 122
Karl ABSENGER, geb. 29.02.1932, + 15.08.2014, Badstraße 111
Stiftung von Messstipendien
Mit einem Messstipendium stiftet man als gläubiger Katholik die Feier einer Heiligen Messe für
ein bestimmtes Anliegen (Intention). Die häufigste Intention ist die Fürbitte für einen Verstorbenen.
Messen können jedoch auch für Lebende bzw. für alle weiteren möglichen Anliegen (Genesung,
Dank, auf gute Meinung etc.) gestiftet werden.
Eine Hl. Messe wird in unserer Pfarre für bis zu drei Intentionen gelesen. Die Gebühr für ein
Messstipendium (ohne Orgel) beträgt 9 Euro; dieser Betrag gilt nicht nur für unsere Pfarre, sondern
für die gesamte Diözese. Für eine Hl. Messe mit Orgelbegleitung wird eine Gebühr von 20 Euro
entgegengenommen.
Messstipendien können gestiftet werden: Während der Kanzleizeiten im Pfarrsekretariat und
außerhalb der Kanzleizeiten bei Frau Rosi Jaunegg nach den Sonntagsgottesdiensten bzw.
bei Frau Veronika Schriebl im Rahmen der Seniorennachmittage.
Mag. Markus Birnstingl
In der letzten Ausgabe wurde ein Zahlschein beigefügt. Die Pfarrblattredaktion bedankt sich herzlich
für die großzügigen Spenden. Damit können die Druckkosten für die nächste Ausgabe abgedeckt werden.
Das war run4unity 2014
500 Jugendliche haben mit dem erlaufenen Geld am Sonntag, 12. Oktober 2014 das „Start again project“
auf den Philippinen unterstützt. Run4Unity fand im Rahmen des „Kleine Zeitung – Graz Marathons“ für
einen guten Zweck statt.
Aus unserer Pfarre sind gelaufen: Philipp und Christoph Tesar und Franz Karner mit seiner Famile
15
Gottesdienste und Termine
MI
SA
SO
S0
SO
SA
29. 10.
Friedensgebet
01. 11.
19.00 Uhr Pfarrkirche
Hochfest von Allerheiligen
02. 11.
08.30 Uhr Hl. Messe in der Pfarrkirche
14.30 Uhr Totenfeier und Gräbersegnung am Friedhof
Allerseelen
23.11
30. 11.
06. 12.
SO
07. 12.
MO
08. 12.
10.00 Uhr Totengedenkmesse in der Pfarrkirche
Christikönigssonntag
8.30 Uhr Hl. Messe, Vorstellen der Firmkandidaten
18.00 Uhr Orgelkonzert
1. Adventsonntag - Beginn des neuen Kirchenjahres
08.30 Uhr Hl. Messe mit Segnung der Adventkränze
Adventmarkt
von 14.00 bis 18.00 Uhr im Pfarrheim
18.00 Uhr Hl. Messe in der Rehaklinik
Familiengottesdienst
Vorstellen der Erstkommunionkinder
10.00 Uhr Pfarrkirche
Adventmarkt von 9.00 bis 15.00 Uhr im Pfarrheim
Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau
und Gottesmutter Maria - Patrozinium
08.30 Uhr Hl. Messe
Bringen der Krankenkommunion
Bitte in der Pfarrkanzlei melden:
DI 14.30 bis 17.30 Uhr und MI 08.30 bis 11.30 Uhr
03136 52403
Ökumenischer Gottesdienst:
Samstag, 15. Nov. 2014, 18.00 Uhr, Pfarrkirche Lieboch.
Nächster „geistlicher Abend“: Mittwoch, 19. Nov. 2014, 19.00 Uhr, im Pfarrhof Lieboch,
es kommt Pfarrer Wolfgang Pucher.
Impressum: Kommunikationsorgan der Pfarre Tobelbad - Herausgeber und Verleger: Röm.-kath. Pfarramt Tobelbad,
8144 Haselsdorf-Tobelbad. Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Franz Karner. Layout und Druck: Gößler KG, Pack.
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Seele and Geist
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