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Kulturkurier von 2015

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zugestellt
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Arbeitsgemeinschaft
für Kultur
undÖsterreichische
Heimatpflege Post
- Rund um’s Ibmer Moor IM OÖ VOLKSBILDUNGSWERK
Arbeitsgemeinschaft für Kultur und Heimatpflege
- Rund um’s Ibmer Moor IM OÖ VOLKSBILDUNGSWERK
Jänner 2015 - 11. Ausgabe
Kinder bauen neun Insektenhotels
13. und 14. September 2014 „Kunst im Stadl“
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Vollversammlung der ARGE KULTUR am 6. Februar 2015
Kultur zum Anschauen und Angreifen
Sinnvolle Projekte mit Kindern angehen
Ibmer Moor „Lebensraum für geschützte Tiere & Pflanzen“
Interessantes und Wissenswertes aus unserer Heimat
Kulturkurier 2
Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser
des Kultur Kuriers!
Zum nunmehr elften
Mal erscheint unser
Kultur Kurier, wobei
dieser anfangs einige
Male nur im Schauraum, Gasthäusern und
Gemeindeamt aufgelegt wurde, da es an
entsprechenden Sponsoren mangelte. Nun werden sich einige
denken, die Kulturvereine werden ja ohnehin
bestens gesponsert. Leider trifft das bei uns
nicht zu. Abgesehen von den jährlichen
40.- Euro von der Gemeinde erhalten
wir noch zwischen 70.- und 300.- Euro vom
OÖ. Volksbildungswerk - je nach Tätigkeiten
- als Förderung.
Von einer einmaligen größeren Förderung der
Gemeinde für unsere Musikanlage, erhält
sich der Verein selbst durch Mitgliedsbeiträge und Veranstaltungen. Auch die laufenden
Kosten für unser Heimat- und Moormuseum
bzw. den Aus- und Umbau müssen wir selber
aufbringen. Ohne die kostenlose zur Verfügungstellung der Museumsräume durch die
Familie Leopolder ginge das natürlich nicht.
Daher gilt ihnen an dieser Stelle unser ganz
großer Dank.
Auch bei unseren Mitgliedern und den
Firmen und Gewerbetreibenden von
Moosdorf, die unsere Aktionen immer
wieder unterstützen möchten wir uns auf
diesem Wege einmal herzlich bedanken.
Besonderer Dank gilt auch der Firma Huber
in Elling, die uns bei der Herausgabe dieser
Kulturzeitung besonders unterstützt.
Kultur im Kleinen
Unser Anliegen war und ist es nach wie vor,
Kultur für die Menschen in der Gemeinde
Moosdorf und der Region Rund um unsere
Moore anzubieten.
Dazu suchen wir uns immer wieder Themen,
die die Menschen interessieren könnten.
Nicht alle Themen versprechen dabei Erfolg.
Trotzdem gehören für uns Zeitzeugenveranstaltungen, Unterstützung der Jugendarbeit
oder Heimatabende genauso zum Angebot
wie Exkursionen mit Kindern ins Moor. Veranstaltungen wie der „Handwerkertag“ oder
„Kunst im Stadl“ werden gut angenommen.
unst
K
Kulturkurier 3
aus unserer Region aufnehmen. So entstand
die Idee, Künstler aus den Gemeinden aus
dem Raum rund um unsere Moore einzuladen.
im Stadl
Unter diesem Motto bot die ARGE KULTUR
hunderten Besuchern am 13. und 14. September Kunst und Kultur zum Erleben. 25
renommierte Künstler aus der Region -rund
um unsere Moore- stellten in vier Räumen
beim Gasthaus Leopolder in Hackenbuch ihre
Kunstwerke aus
Im Carport: G. Engljähringer & R.Kraml
Es stellte sich die Frage, können wir so eine
große Anzahl an tollen Künstlern mit so vielen
verschiedenen und starken Charakteren dazu
bringen, mitzumachen?
Beim Aufgang zum Stadl E.Hufnagl & E.Schleindl
Handwerkertag 2011
Sie bringen dann auch den nötigen Gewinn,
um ein oder zwei Jahre unser Auslangen zu
finden.
Bleibt ein wenig mehr, wird in die Erhaltung
sowie den Aus- und Umbau des Moormuseums investiert.
Da die letzten Jahre sehr arbeitsintensiv waren, werden wir es 2015 etwas ruhiger angehen. Museumsumbau und die Führungen
halten uns ohnehin auf Trab. Die Geschichte
des Moores, deren Nutzung und viele kleine
und große Ereignisse des letzten Jahrhunderts
sind so bedeutend und interessant, dass wir
dies gerne auch 2015 weitervermitteln.
Als wir bemerkten, dass in Moosdorf allmählich so etwas wie eine kleine Künstlergilde
heranwächst, kam uns die Idee, dieser eine
Plattform zu bieten.
Petra und Ursula – die Schattenspielerinnen
Mit dabei auch E. Gruber aus Feldkirchen
Um die Kunst auch einem breiten Personenkreis schmackhaft zu machen, war uns klar, da
müssen wir auch Kontakt mit den Künstlern
Wie man gesehen hat, ist uns das eindrucksvoll gelungen.
Für die Kinder gab es auch ein tolles Schattenspiel: Die alte Moorhexe, von Edith Friedl
großartig vorgetragen, mit der Oboe begleitet
von Petra Wimmer.
Hinter dem Vorhang P. Daglinger und U.
Kohlbacher als Schattenspielerinnen.
Kulturkurier 4
Kulturkurier 5
Literatur, Teil unserer Identität
Weichsee
Auch der Dialekt oder unsere Mundart sind
Teil unserer Kultur. Daher war von Anfang
an klar, dass wir auch der „Literatur“, dem
geschriebenen Wort, den zu Papier gebrachten Gedanken eine Plattform bieten müssen.
Weichsee ist eine von 15 Ortschaften der
Gemeinde Moosdorf. Es hat sich den Charakter eines lieblichen kleinen Bauerndorfes
erhalten.
Ludwig Laher, Schriftsteller
Schriftsteller und Autor Ludwig Laher las aus
einem seiner Bücher.
Christine Nobis aus Moosdorf
Von Elfi Grömer gab es gesungene Gedichte und Geschichten und von Winfried Lucien
Menzel hörte man eine Geschichte aus dem
Reich der Phantasie. Aber auch Schwermütiges und Leichtes gab es für die vielen Zuhörer
zu hören. Auch der international renommierte
Von der nordwestlichen Seite des Hügels
bietet sich, wie kaum sonst wo, ein uneingeschränkter Blick über den Pfeiferanger und
die übrige Moorfläche.
Weichsee mit dem Weichsee-Hügel
Moderatorin E. Friedl und A. Prodinger
Stündlich wurde gelesen, insgesamt elf Literaten stellten ihre Werke vor, die sie in den
letzten Jahren geschrieben hatten. In Mundart
oder nach der Schrift, auf die Heimat bezogen
oder herzhaft Lustiges, wahre oder erfundene
Geschichten.
Der geheimnisumwitterte Weichseehügel.
Hinter der Ortschaft, die auf einem Moränenhügel liegt, sieht man schon von weitem den
heute bewaldeten Weichseehügel. Der Ort
war ja einst sowohl im Westen - Richtung Hackenbuch, im Norden - Richtung Ibm und im
Osten - Richtung Moosdorf, vom Moor umgeben und nur von Furkern her unbeschwert
erreichbar.
Elfi Grömer und Edith Friedl
Winfried L. Menzel, ein seit einiger
Zeit in Moosdorf
lebender Literat
und Geschichtenschreiber, durfte
da auch nicht
fehlen. Natürlich
hätten wir noch
mehr
Literaten
und Künstler aus
Moosdorf gehabt,
aber es galt ja
Künstler aus der
ganzen
Region
dabeizuhaben. Bei Winfried Lucien Mezel
der nächsten Veranstaltung für Künstler und
Literaten werden wir auch den anderen eine
Gelegenheit für einen Auftritt bieten.
Geschichtliches: Nach den Aufzeichnungen
von Frau Elisabeth Bertol-Raffin und Peter
Wiesinger lesen wir im Buch „Österreich ob
der Enns“ über Weichsee: „1185 Weichsee in
der Pfarre Moosdorf“! Damit ist Weichsee
einer der älteren Orte der Gemeinde.
Anwesen der Fam. Webersberger „Baumann“
Weichseer Bauern und Dienstboten bei der Ernte
Die Schreibweisen des Ortsnamen:
Im 13. Jh. Wizze, im 14. Jh. Weihse, später
Weykse, Weichse, Weychse, Weychsee und
jetzt Weichsee!
Der Name stammt vom ahd PN Wh, od. ahd
Whs = Dorf, oder Wasserfläche mit nahegelegener Siedlung.
Der bekannte Moorforscher Prof. Helmut
Gams vermutete gar einen Ringwall auf
dem Hügel, auf dem einst eine Burg oder ein
Schloss gestanden haben mag. Er konnte aber
keine Anhaltspunkte für diese Annahme finden. Allerdings stieß man bei Grabungen auf
Gefäßscherben aus dem Mittelalter. Der Hügel war demnach einmal besiedelt. Aber wo
war der Sitz der Herren von Weichsee? Der
alte, noch heute gebräuchliche Hausname
„beim Graf z’Weichsee“ könnte auf die einstigen adeligen Herren von Weichsee hinweisen.
Ein einst eiszeitlicher Hügel nördlich von
Weichsee trägt noch den Namen „Am Rad“.
Hier wird die Richtstätte der Herren von
Weichsee vermutet. In den Erzählungen der
Kulturkurier 6
Alten, so schreibt Rudolf Huber in seinem
Büchlein „Wanderungen durch das Ibmer
Moor“, tauchte einst immer wieder eine nebulose Ritterburg von Weichsee mit unterirdischen Gängen auf. „Der Hügel von Weichsee
könnte erzählen wie es wirklich war, aber er
schweigt und hütet sein Geheimnis“.
zeug warf im „Notwurf“ noch zwölf Bomben
auf Wiesen und über dem Moor ab, wodurch
Bombentrichter bis zu zehn Metern Durchmesser gerissen wurden.
Wrackteil des US Bombers B 17G – 42-31416
Beim „Grafn z’Weichsee“ Foto von 1913
Flugzeugabsturz in Weichsee:
Am 25. Februar 1944 um 12.15 Uhr flog ein
alliiertes Geschwader mit ca. neunzig Flugzeugen über unser Gebiet. Die Flugzeuge
starteten in Amendola in Süditalien und hatten die Flugzeugwerke Messerschmitt in Regensburg als Ziel.
Es wurde von deutschen Jagdflugzeugen angegriffen. Es kam zu heftigen Luftkämpfen.
Ein viermotoriger US-Bomber wurde getroffen, fing Feuer und explodierte auf dem
Weichseehügel. Brennende Motorteile fielen
auf den Dachstuhl des Pferdestalles und auf
das Wirtschaftsgebäude des Baumanngutes
und setzten es in Brand. Von der zehnköpfigen Besatzung konnten sich drei Mann
mit dem Fallschirm retten. Die sieben Toten
wurden am 28. Februar um 15.00 Uhr unter
Aufsicht eines Hilfsgendarmen und unter
Ausschluss der Bevölkerung am Friedhof in
Moosdorf begraben. Das beschädigte Flug-
1946 wurden die sieben am Friedhof begrabenen Amerikaner von ihren Landsleuten wieder
ausgegraben und angeblich nach Frankreich
überführt.
Zum Schluss noch eine lustige,
alte Geschichte aus dem Buch
„D’Innviertler Roas“
über die hiesigen Bauern!
„Die Weichseer Stegranza“
Infolge der vielen Gräben, die das Moor
durchziehen, braucht man daher auch viele
Stege. Diese werden von den hiesigen Torfstichbesitzern gemacht. Dass nach einer Zeit
ein Steg morsch wird und bricht, soll auch,
wie überall, in Weichsee vorgekommen sein.
Für einen Steg muss nicht ein Einzelner sorgen, sondern alle, die an den Graben anrainen. Besonders die Bauern der Gemeindeortschaft Weichsee haben mit dem ewigen
Stegmachen ein rechtes Kreuz.
Sieht einmal ein Weichseer Bauer, dass der
Steg beim großen Moorgraben schon recht
schadhaft ist, so schickt er seine Knechte zu
den Bauern der Nachbarschaft und lässt sie
bitten, sie sollen morgen einen Knecht mit
Hacke und Säge zu ihm schicken, um einen
Kulturkurier 7
neuen Steg zu bauen.
Einmal sollte wieder so ein Stegbau durchgeführt werden. Am Morgen waren alle, denen
„eingesagt“ wurde, da. Das Wetter war ein
richtiges Hundewetter. Daher einigte man
sich, den Steg unter der Schupfen zu bauen.
„Beiläufig weiß ich schon, wie breit der
Graben ist“, sagte der Bauer. Die Knechte
sind damit gerne einverstanden und zimmern
und nageln drauf los. Der Bauer steht fachkundig dabei und schaut nach, dass kein
Nagel unnütz verschlagen wird. Er gibt auch
das Maß an und wie dick die Pfosten sein
müssen. Als nun der Steg fertig war, wurde er
von acht kräftigen Burschen geschultert und
hinaus ging’s zum Graben. Dort wurde er
niedergestellt und vorsichtig zog man den
Steg über das schwarze Wasser.
Aber als er nun über dem Graben lag,
schauten sich alle gegenseitig an, denn
der Steg war viel zu lang und die Pfosten
schauten weit hinein in die Wiese. „Sakra!
brummte der Bauer.“
„Aber er wird schon noch zu richten sein.
Gehn ma halt wieder heim damit und schneiden was weg.“ Die Knechte nickten dazu,
schulterten ihn wieder und trugen
ihn zurück unter die Schupfn.
„So“, sagte der Bauer,
„das Trumm schneid
ma weg und
da den Zipf.
Nachher
wird es
grad recht werden.“ Die Blattsägen knirschten durch das harte Holz, das Geländer wurde neu angenagelt und gut war es. Wie sie
wieder beim Graben draußen waren und den
Steg darüberlegten, ist der Graben zu breit
geworden.
Sie dürfen den Steg nicht niederlassen, sonst
liegt er im Wasser. Den Weichseern ist aber
trotzdem nicht bang geworden. Die Knechte
haben sich die Pfeife angezündet und den
Bauern haben sie nachdenken lassen. Das ist
ja schließlich seine Sache, nicht die ihrige.
Der Bauer ging nun hin und her, sah bald
den Graben bald den Steg an und nicht lange
dauerte es, da wusste er, was zu tun war.
„Sepp, um a paar Seile geh und um etliche
Klampfen!“ Als das Zeug da war, sagte er:
„Ös vier steigts hinum und ös vier bleibts
da!“ Kunstgerecht wurden überall ein paar
Klampfen in den Steg geschlagen, die Seile
durchgezogen und los ging es. Die Weichseer ranzten den Steg! Sie haben mächtig
geschwitzt bei der Arbeit und lange hat sie
gedauert.
Dieser verhängnisvolle Stegbau trug
den Weichseern den Spitznamen „Die
Stegranzer“ein. Und wenn in späteren Tagen
ein neuer Steg zu bauen war, dachte mancher gar
an die alte Geschichte der Weichseer
Stegranzer!!!
Die „Weichseer Stegranzer“
A. Schwarz
Kulturkurier 8
Kulturkurier 9
Moosdorf einst:
Besucher: Unser kleines Moormuseum hatte
2014 den bisher besten Besuch seit seiner Eröffnung im Juni 2008.
Viele Schulklassen aus Oberösterreich und
den Salzburger Raum haben das Museum
2014 besucht. Auch viele Senioren- und PenMoosdorf, Peter-Hans Villa – 1984
Stadl, Heuernte-Foto Johanna Schießl
Hackenbuch, Kindergarten um 1937
Kimmelsdorf, beim Schneiderbauer
Familienbund St. Marienkirchen-Eltern & Kids
sionistenvereine besuchen mittlerweile gerne
das Moormuseum. Mit diesen Einnahmen
können wir bereits unsere ganzen Betriebskosten wie z.B. Versicherungen begleichen.
Dies geht nur, weil alle Museumsführer unentgeltlich arbeiten.
Schüler der VS Linz II beim Torfwasen machen
Umbau 2015
Im März 2015 wird wieder ein wenig umgebaut und verändert. Als wir zwischen 2002 und
2004 ein paar Schauräume eingerichtet haben, da sah es noch so aus.
Jedendorf, Reischlhof um 1930
Auf dieser Seite sind 7 alte Aufnahmen aus
Moosdorfer Ortschaften zu sehen.
Das Foto rechts ist ein Rate-Foto (ca. 1936),
das heißt jeder, der es erkennt und uns anruft
oder mailt, nimmt an einer Verlosung teil.
Tel. 0664/73857161 od. arge.kultur@aon.at
Zu gewinnen gibt es eine Gratisführung im
Moormuseum. Fam./etc. bis 10 Pers.
Viel Spaß beim Raten!
Elling, Sägewerk Kaltenegger
Nach den Umbauarbeiten haben wir den zwei ehemaligen Bar-Räumen ein schönes Aussehen
gegeben.
Jetzt, da die Bar schon seit Jahren nicht mehr
genützt wird, werden wir sie entfernen, um
mehr Platz bei den Führungen für die Besucher
zu bekommen. Bis zum Start Anfang April
sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Ganz besonders freut es uns, wenn auch einheimische Besucher kommen. Egal ob Einzelpersonen, Familien oder Vereine!
Kulturkurier 10
Kulturkurier 11
für unsere Moorkinder!
Für alle Kids, die die Fauna & Flora unserer Heimat lieben
Ein Lob an unsere Kids für die saubere Flora und Fauna!
Ein Lob den Kindern und Jugendlichen, die im letzten Jahr mit der ARGE KULTUR
zwei Projekte durchgezogen haben. Diese machten nicht nur Spaß, sondern sie waren
durchaus auch sinnvoll für unsere Umwelt und Natur sowie für unsere Tier- und Pflanzenwelt und die nützlichen Insekten.
Alt und Jung räumt auf
Unter diesem Motto haben wir im Frühjahr 2014 unsere Moorstraßen von Unrat
befreit.
9 Kinder und 4 Erwachsene haben den
Mist und Dreck entfernt, der entlang der
Der Bürgermeister und die Müllsammler
Moosstraße nach Ibm
Straßen von unvernünftigen Mitbürgern
einfach aus den Autos geworfen wurde.
So wurden ungefähr 4 km Straßenränder
und Gräben wieder gereinigt und sauber
gemacht.
Danke!
9 Luxus-Hotels für Insekten gebaut
Die ARGE KULTUR hat mit Kindern Insektenhotels gebaut. Vereinsmitglied und Tischler Charly Zehentner hat die Holzbauteile vorgefertigt und wir haben diese dann noch
vorgebohrt, damit sie die Kinder nur mehr zusammenschrauben mussten. Jetzt galt es
natürlich noch, die “fünf Zimmerwohnungen“ individuell einzurichten. Und das war
noch jede Menge Arbeit.
Zusammenschrauben der Hotels
Dach drauf und mit Materialien befüllen
Zehn Kinder, drei Eltern sowie sechs ARGE KULTUR Mitarbeiter werkten am Samstag
den 18. Oktober 2014 und legten richtig los!
Mit Warnwesten sicher unterwegs
Zur Belohnung gabs Würstel und Lomo, gespendet vom
Bürgermeister
Eine gute Aktion für die nützlichen Insekten, die ja in den schön aufgeräumten Hausgärten kaum mehr Unterschlupf finden. Natürlich durften die Kinder ihre Insektenhotels
mit nach Hause nehmen. Auch ein Gruppenfoto durfte nicht fehlen!
Kulturkurier 12
Kulturkurier 13
Wir trauern um unsere verstorbenen Mitglieder
Prosa
Hackenbucher
Heide – Lied
Verfasser Karl Weber
Hackenbuach is a Dörfi a kloans,
Ferdinand
WIMMER
aus Buch - Franking
+ 17. August 2014
im Moos liegts, do san ma dahoam.
Hermann
FREI
Umgeben von Hügln, Wäldern und Seen,
aus Bürmoos
+ 17. September 2014
Ein Gedenkgottesdienst für alle verstorbenen Mitglieder der
ARGE KULTUR findet am
Freitag, den 6. Februar, um 18.00 Uhr vor der Vollversammlung
in der Kapelle in Hackenbuch statt.
dös Dörfi muaßt segn.
# Und wonn i amoi furt muaß
vom Dörfi dem kloan,
ziagts mi oiwai wieda hoam. #
Wo da Bussard kreist in da Höh,
de Wildantn plätschern im See.
Wo die Erika bliaht im Birkengrün,
und die Heidschnuckn durch
die Heide ziang,
do liegt Hackenbuach drin.
HUBER
# Und wonn i amoi furt muaß
PETROL
vom Dörfi dem kloan,
ziagts mi oiwai wieda hoam. #
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Impressum:
19.01.2012 16:01:04
Für den Inhalt verantwortlich: Ludwig Wolfersberger, 5141 Moosdorf, Hackenbuch 128
Fotos: Archiv der ARGE KULTUR und Leihgaben;
Gestaltung: Ludwig Wolfersberger
Grafik: Sandy Reindl, Druck: ReiWo, 5141 Moosdorf, Habersdorf 17
Karl Weber war ein Ur-Hackenbuchner und
hat uns 1998 dieses „Heide-Lied“ hinterlassen. Vielen ist er besser als der „Weber
Charly“ bekannt. Er arbeitete Jahrzehnte
bei den österreichischen Stickstoffwerken
und war begeisterter Fußballer, Trainer und
Musiker. Viele Kinder hat er an der Klarinette
und Trommel ausgebildet. Er verstarb am
13.05.2000 im 76. Lebensjahr.
ARGE Kultur Termine 2015
Freitag, 6. Februar 2015 – 18.00 Uhr
Gottesdienst in der Kapelle in Hackenbuch
für die verstorbene Vereinsmitglieder.
Freitag, 6. Februar 2015 – 19.00 Uhr
Vollversammlung im GH Leopolder in
Hackenbuch.
Im Mai 2015 – Museumsbesuch
Wir besuchen in Bürmoos das Museum
Torf-Ziegel-Glas.
Die Mitglieder werden per e-mail zur
Mitfahrt und Teilnahme eingeladen.
In den Ferien – 1 Tag für die Jugend
Im Zuge der Ferienaktion der Moosdorfer
Schulkinder gestaltet die ARGE KULTUR
einen Tag. Näheres später!
Im Spätsommer oder Herbst
Da laden wir zu einer gemeinsamen Fahrt ins
Freilichtmuseum Großgmain ein. Infos an
alle Mitglieder per e-mail bzw. Aushänge.
ARGE Kultur Mitgliedschaft:
Die ARGE KULTUR –rund um’s Ibmer Moor- hat ihren Mitgliederstand von
21 Personen im Jahr 2002 auf 152 erhöht.
Unsere Kulturarbeit wird mittlerweile
geschätzt und anerkannt. Trotz Einnahmen im
Museum und durch Veranstaltungen sind die
Mitgliedsbeiträge eine wichtige Einnahmequelle für den Verein.
Mit einem Einzelbeitrag von jährlich nur
€ 7.- oder Familienbeitrag von € 10.- helfen
Sie uns, „Kulturarbeit im Kleinen“, anzubieten. Interessierte melden sich beim
Obmann Ludwig Wolfersberger oder Kassier
Franz Weber. Kontakt: Tel.: 07748 6808
e-mail: arge.kultur@aon.at
Kulturkurier 14
Ibmer Moor
Lebensraum für Geschützte und seltene Tiere,
Vögel, Amphibien, Insekten und Pflanzen!
Grünspecht
Große rote
Waldameise
Kulturkurier 15
Heiteres Allerlei
Anekdoten von W. Krämer
Jonas Blindschleich betrachtet seinen Freund Chajm Butterkerz, der ihn gerade wieder
einmal übers Ohr gehauen hatte. „Weißte, Butterkerz, Du bist doch der größte Gauner
auf Gottes Erdboden! Wie willst Du später einmal in den Himmel kommen?“ – „Nun,
das ist doch ganz einfach“, sagt Butterkerz unbesorgt. „Wenn ich zum Himmel komm,
dann stell ich mich an die Tür, mache sie auf, mache sie zu, mache sie auf, mache sie
zu, mache sie auf mache sie zu. Endlich wird kommen der Engel, wo steht an der Tür,
wütend und wird sagen“: „Wollen Sie rein oder wollen Sie raus?“ „Werde ich gehen
hinein.“
„Wann hältste deine Mittagsruhe?“ wurde der Rabbi einer kleinen ungarischen Gemeinde
von seinem Freunde gefragt. „Nach dem Essen“, erwiderte jener, „da legt sie sich eine
Stunde schlafen.“ – „Wer … sie?“ – „Wer? Mein Weib!“ – „Ich frag doch, wann Du
hältst deine Ruh…?“ – „Nun … wenn sie schläft, hab ich meine Ruh.“
Der Grünspecht ist ein verbreiteter Brutvogel,
im Bestand jedoch zurückgehend. Er besiedelt
gerne offenes Gelände, weiters auch Parkanlagen oder Mischwälder. Sucht seine Nahrung
auch am Boden, Ameisen, Larven und Insekten.
Bruthöhle in Baumstämmen, legt 5 bis 7 Eier.
Die große rote Waldameise bewohnt unsere
Laub- und Nadelwälder.
Körperlänge 8 – 9 mm. Das Nest wird meist
um einen Baumstumpf errichtet, die Kuppel
des Nadelhaufens wird bis zu 1,5 Meter.
Ihr Staat umfasst bis zu 120.000 Einzeltiere.
Fieberklee
Maikäfer
Isaak Mandelstamm - wütend zum Heiratsvermittler: „Sie haben mir Fräulein Eckstein
empfohlen. Ich hab se geheiratet und hab Ihnen Provision gezahlt, und jetzt stellt sich
heraus, daß sie hat e uneheliches Kind.“ - „Was schreien Se, Mandelstamm? Denken se
an all de Sorgen, die mer hat, eh es Kind da ist. Die Frau kann sterben, das Kind kann
sterben, Sie zahlen die Doktorkosten obendrein. Sein Se froh, dass Se haben e fertige
Sach“!
GmbH
Dachdeckerei
Spenglerei
F a s s a d e n
S a n i e r u n g e n
Der Fieberklee, auch Bitterklee genannt, ist
eine der allerschönsten in unseren Mooren
vorkommenden Sumpf- und Wasserpflanzen.
Die Blütezeit ist in unseren Mooren von Ende
April - Juni.
Der Mai- oder Feldkäfer ist ein uns allen bekannter fliegender Käfer, der in Abständen
von 3 – 4 Jahren gehäuft auftritt. Fliegt in der
Dämmerung, Eiablage im Boden, Larve als
Engerling bekannt.
Auszüge: Geschützte Tiere & Pflanzen in O.Ö.
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Kulturkurier 16
EINLADUNG
zur 14. Vollversammlung der
ARGE KULTUR
am Freitag, den 6. Februar 2015 in Hackenbuch
18.00 Uhr Gedenkgottesdienst in der Dorfkapelle
19.00 Uhr Vollversammlung im Gasthaus Leopolder
Tagesordnung:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Eröffnung und Begrüßung durch den Obmann
Totengedenken
Bericht des Schriftführers - Rückblick in Bildern
Entgegennahme des Kassiersberichtes
Bericht der Kassenprüfer
Bericht des Obmanns
Grußworte
Allfälliges
Es folgt:
Ein buntes Abschlussprogramm
Alle Mitglieder und Gemeindebürger sind wieder herzlich eingeladen.
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