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Österreichische Post AG / Firmenzeitung 09Z038060F
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n
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Mit S
„Businessbanking
einer neuen
“
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G
oktober 2014
Kundenmagazin
der Bank
Austria
Conchita:
Toleranz ist uns
nicht wurst
EDITORIAL
Liebe Leserin, lieber Leser!
GEMEINSAM mit unserer
Songcontest-Gewinnerin
Conchita Wurst als Testimonial startete die Bank
Austria kürzlich ihr revolutionäres Vorteilsprogramm CashBack: Bei
vielen Partnern kann man
mit seiner Bank Austria
BankCard einkaufen und
profitieren. Und das Beste
daran: CashBack ist gratis und funktioniert völlig
automatisch.
Für diese Freude am Leben und diese Freude am
Shoppen steht Conchita Wurst, die aber gemeinsam mit der Bank Austria noch viel, viel mehr
bewegen möchte, nämlich: „Gemeinsam für ein
besseres Miteinander“. Conchita Wurst ist die
moderne Botschafterin für Liebe, gegenseitigen
Respekt und Toleranz. Werte, die die Bank Austria
seit Jahren lebt. Neugierig geworden? Dann dürfen wir Ihnen unsere Titelgeschichte „Eine wie
keine“ – mit einem sehr persönlichen Interview
mit unserem neuen Testimonial – ans Herz legen.
FÜR EIN BESSERES Wohlgefühl, für Wellness,
Abenteuer und Naturerlebnis steht die St. Martins
3
Therme im Burgenland – die erste Lodge Mitteleuropas, die sogar Safaris anbietet. Tauchen Sie
mit unserer Story „Hinterm Horizont geht’s weiter“ aus unserer Serie „Erfolgsgeschichten“ visuell
in die entspannende Welt der Therme am Rande
des Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel ein.
MITEINANDER in Erinnerungen schwelgen,
lachen, sich freuen – das können nun alle schlauen
Spar-Füchse. Denn wer kennt sie nicht, Fix&Foxi,
die liebenswerten Fuchszwillinge aus der ComicSerie? Sie sind genauso wie Lupo, der tollpatschige
Wolf, oder die tortenbackende Oma Eusebia einfach Kult. In der Bank Austria erleben sie nun ihren
sparfreudigen Auftritt.
Aber halt! Das ist noch nicht alles: Anlässlich des
Weltspartages hat die Bank Austria zahlreiche
Sparprodukte für Groß und Klein, ob klassisch oder modern, mit speziellen Vorteilen im
Gepäck. Folgen Sie uns auf unserer Reise durch
das Fix&Foxi-Land Fuxholzen und entdecken Sie
die vielen Sparangebote.
Angenehme herbst-bunte Lesestunden wünscht
Ihnen
Michaela Knirsch-Wagner
Oktober 2014 I Bank exklusiv
INHALT
BANK exklusiv 4/2014
Geld
6Aktuelles zum Thema Geld
10 Eine wie keine
Profitieren mit CashBack,
Conchita Wurst und „Gemeinsam
für ein besseres Miteinander“.
15 Filiale, öffne dich!
N
eue Filialen, neue
Öffnungszeiten.
17 Für alle schlauen Spar-Füchse
Fix&Foxi und das KünstlerSparbuch in der Bank Austria.
24 Aktuelles in Kürze
Neues aus der Bank Austria.
25 Financial … was?
Financial Literacy.
Privates Kapital schafft
28
Innovation!
Die „Stiftungs- und Start-upInitiative“ der Bank Austria.
SONDERTHEMA
B
usiness-Banking einer
neuen Generation
38„Klares Bekenntnis zur
Innovationsführerschaft“
Das Banking der Zukunft.
42 Die Fiktion wurde Realität
Das neue Multikanal-Banking.
46 Groß in Mode
Modedesign und Bankgeschäfte.
UNTERNEHMEN
51Aktuelles für Unternehmer
54 Auf der Erfolgsleiter
„Kapitalmarktgespräche“,
neue Förderungen,
UnternehmensWertRechner.
57 Serie Erfolgsgeschichten:
Hinterm Horizont geht’s weiter
Die St. Martins Therme
im Burgenland.
48 Ein Trumpf in der Hand
Piatnik setzt auf die
Bank Austria.
50Auf einen Klick
Business-Onlineprodukte.
57
32 Verlässliche Dividenden
Pioneer Investments Austria.
35 Spielerisch gewinnen!
Spielefest & Co.
4
Oktober 2014 I Bank exklusiv
INHALT
Märkte
Europa
Bank & Mehr
62Märkte, Börsen, Konjunktur
72Aktuelles aus Europa
64 Wien, Wien, nur du allein
Ein Eldorado für
Immobilieninvestoren?
74 Wickie und die starken Männer
Die skandinavischen Länder
als Vorzeigenationen.
80Kunstschaufenster, Festival
SALAM.ORIENT …
82Magischer Beobachter der
menschlichen Seele
Henri de Toulouse-Lautrecs
Werke im Bank Austria
Kunstforum Wien.
67 Deutschland, wer sonst?
Wer weist den Weg aus
der Krise?
70 Die Schatten werden länger
Der Bank Austria
Konjunkturindikator.
17
© 2014 Your Family Entertainment AG
85Gehört gesehen!
Diego Velázquez, Dominik
Steiger, Kultur-Tipps.
IMPRESSUM
Herausgeber und Medieninhaber: UniCredit Bank Austria AG, 1010 Wien, Schottengasse 6–8. Redaktion: Identity & Communications/
Communications, CR Michaela Knirsch-Wagner, Unica Neuspiel, Herbert Zach. Autoren: Juliane Fischer, Evelyn Grangl, Christoph Hartmann,
Andrea Helige, Edith Holzer, Stefan Huber, Andreas Nurscher, Lisa Ortner-Kreil, Monika Rosen, Michael Rottmann, Manfred Seyringer, Brigitte
Wagner. Produktion: Domus Verlag; Lilo Stranz, Christiane Lerbscher. Art Director: Markus K. Bogacs. Coverfoto: Gerhard Schmolke.
Hersteller: Leykam Druck GmbH & Co KG, Bickfordstraße 21, 7201 Neudörfl.
Haftungsausschluss: Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Genauigkeit des Inhalts übernommen werden. Diese Publikation ist kein Angebot und auch keine Aufforderung zu
einem Angebot bzw. Produktkauf. Sie ersetzt nicht die persönliche Beratung.
Alle Angaben vorbehaltlich Druck- und Satzfehler.
Die Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz ist unter
5
http://impressum.bankaustria.at zu finden.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
im namen der rosen
© Katharina Schiffl
Volle Kanne
UMSATZPLUS. Monika Rosen, Chefanalystin der Bank
Austria Private Banking Division, über den boomenden
Markt für pflanzliche Milchersatzprodukte in den USA.
Ob Hafer-, Kokos- oder Sojamilch: Was früher nur
in ausgewählten Bioläden zu finden war oder im
Urlaub in der Ferne mutig probiert wurde, hat mittlerweile den Alltag erobert. Diese Milchersatzprodukte überzeugen durch ihre niedrigen Kalorienund Zuckerwerte nicht nur die eher geringe Zahl an
Konsumentinnen und Konsumenten, die an Unverträglichkeiten leiden, sondern auch die breite Kundschaft, die dem Trend folgen will. Auch Veganer
setzen auf diese Produkte. Den pflanzlichen MilchAlternativen wird ein besserer Geschmack nachgesagt, zudem sollen sie gesünder sein als die herkömmliche Kuhmilch. Mandelmilch punktet beispielsweise mit besonders wenig Zucker und Kalorien, Hafermilch hingegen mit einem hohen Anteil
an Proteinen und Kalzium.
Dass immer mehr Menschen ihren Milchdurst lieber mit pflanzlichen Alternativen stillen, belegen
auch die Zahlen. So erreichen Milchersatzprodukte
derzeit zwar nur rund 8 Prozent des gesamten USMilchabsatzes, allerdings verzeichneten sie seit
2011 ein Umsatzplus von 30 Prozent. Der gesamte
Milchmarkt schaffte im gleichen Zeitraum nur ein
Plus von 1,8 Prozent.
Die Produzenten ihrerseits beeilen sich, den
Geschmack der Kundschaft zu bedienen. Allein
heuer wurden mehr als 50 neue Varianten der
Milch-Alternativen im US-Handel eingeführt. Um
nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten, hat die
US-Milchindustrie zuletzt eine 50 Mio. US-Dollar
schwere Werbekampagne mit dem Ziel gestartet, den Konsumentinnen und Konsumenten die
herkömmliche Kuhmilch wieder schmackhaft zu
machen.
http://boersekommentar.bankaustria.at
Wichtige rechtliche Information – bitte lesen: Diese Publikation stellt weder eine Marketingmitteilung noch eine Finanzanalyse dar. Es handelt sich lediglich um Informationen über allgemeine
Wirtschaftsdaten. Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität und Genauigkeit übernommen werden.
Die Publikation wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die
Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Informationen sind nicht als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder als Aufforderung, ein solches Angebot zu stellen, zu verstehen.
Diese Publikation dient lediglich der Information und ersetzt keinesfalls eine individuelle, auf die persönlichen Verhältnisse der Anlegerin bzw. des Anlegers (z.B. Risikobereitschaft, Kenntnisse und Erfahrungen, Anlageziele und finanziellen Verhältnisse) abgestimmte Beratung. Wertentwicklungen in der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Es ist zu bedenken,
dass Wert und Rendite einer Anlage steigen und fallen können und dass jede Anlage mit Risiko verbunden ist. Die vorstehenden Inhalte enthalten kurzfristige Markteinschätzungen. Die Wertangaben und sonstigen Informationen haben wir aus Quellen bezogen, die wir für zuverlässig erachten. Unsere Informationen und Einschätzungen können sich ändern, ohne dass wir dies bekannt geben.
6
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
ÜBERSCHÄUMEND
Starbucks dürstet nach mehr
Auch im dritten Geschäftsquartal 2013/2014,
das im Juni endete, zeigt sich die Kaffeehauskette Starbucks mit einem satten Plus: Der Umsatz
stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11
Prozent auf 4,2 Mrd. Dollar (rund 3,1 Mrd. Euro),
der Gewinn verbesserte sich um 23 Prozent auf
513 Mio. Dollar (rund 383 Mio. Euro).
© Starbucks
Das Unternehmen hat Lust auf mehr: Bis Ende
September sollen 1.550 neue Standorte weltweit
eröffnet werden. Mit Ende Juni erfüllte Starbucks
die Kaffeeträume der Menschen in rund 20.900
Filialen, davon rund 2.100 in Europa.
SCHOKO-GLÜCK
Der Himmel auf Erden
Seit 1992 sind die handgeschöpften Schokoladen und viele andere Schoko-Produkte in Bio- und
Fairtrade-Qualität des Kreativ-Chocolatiers Josef Zotter aus Riegersburg in aller Munde. Um uns
süß durch das ganze Jahr zu begleiten, hat Zotter 365 Schokoladen im Programm: von „Amaretto-Marzipan“ über „Der Himmel auf Erden“ und „Schwiegermutter in Love“ bis zu „ZimtApfel +
Honig“ sowie „zotter Espresso, so dark‘“. Auf jeden Fall: „Ein Stück vom Glück“ „Für Brave“!
http://www.zotter.at
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Oktober 2014 I Bank exklusiv
© Fotolia
GELD
Ambitioniert
NACHHALTIGKEIT. Dank der kontinuierlichen Verbesserungen des Umweltmanagements wurde der Bank Austria, die 2011 als erste österreichische
Geschäftsbank ISO-14001-zertifiziert wurde, heuer erneut das Einhalten
der Umweltmanagement-Norm bestätigt.
„Nachhaltiges Wirtschaften ist ein Gebot der Vernunft und schlägt sich – dank geringerem Ressourcenverbrauch – auch in messbaren Kosteneinsparungen nieder“, betont Willibald Cernko,
Vorstandsvorsitzender der Bank Austria. „Wir sind
sogar einen Schritt weiter gegangen und haben
alle österreichischen Filialstandorte einbezogen.
Denn Umweltmanagement betrifft alle Standorte und letztlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
Die Bank Austria hat im Rahmen der Implementierung des Umweltmanagementsystems
nach ISO 14001 Maßnahmen beschlossen, die
das Unternehmen weiter in Richtung einer um8
fassenden ökologischen Nachhaltigkeit voranbringen werden:
nEinsatz
neuer Medien zur Reduktion von Hard-
ware,
ndrucken mit FollowMe-Drucksystem und Preton-Save-Software zum Sparen von Druckerpatronen,
n verstärkte Verwendung von Recyclingpapier im
täglichen Gebrauch und bei Veranstaltungen,
n Pilotbetrieb von „papierlosen“ Filialen,
n kontinuierliches Ausweiten des Energie-Monitoring-Systems.
http://umwelt.bankaustria.at
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
Zinsen
Weiterhin unveränderte
EZB-Leitzinspolitik
Angesichts einer sich abzeichnenden
US-Leitzinsanhebung gegen Mitte 2015
und einer noch lange Zeit unveränderten
EZB-Leitzinspolitik dürfte sich der EURUSD-Wechselkurs weiterhin abschwächen.
EUR-USD
6. 10. 2014
in 3 Monaten
1,251,22
EUR-JPY
137,10137,00
EUR-CHF
1,211,22
3M Euro Libor
0,050,05
3M JPY Libor
0,110,10
3M CHF Libor
0,000,00
3M USD Libor
0,230,35
Quelle: UniCredit Global Research
Kurz & aktuell
PRICKELND. Mit der Kooperation des Süßwarenproduzenten
Gerstner mit dem Sekthersteller Schlumberger wird ab Oktober
eine Genuss-Lounge im Palais Todesco auf der Kärntner Straße 51,
vis-à-vis der Wiener Staatsoper, entstehen – eine edle Melange
aus Süßem, Saurem und Prickelndem. „Auf der 170 Quadratmeter
großen Location auf zwei Ebenen bieten wir Weinbegleitung, Sekt
oder Kaffee an und kulinarische Schmankerln, die durchaus ausgefallen sein können“, so Gerstner-Chef Oliver Braun.
http://www.gerstner.at 9
http://www.schlumberger.at
© Schlumberger
Gemeinsam auf den
Geschmack gekommen
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
© Luis Casanova Sorolla
Eine wie keine
CASHBACK. Ob man auf Kunstgenuss im Bank Austria Kunstforum Wien,
neue Wohntrends bei Depot setzt oder sich bei Douglas verwöhnen lässt:
Bei vielen Partnern kann man mit seiner BankCard der Bank Austria einkaufen und profitieren. Und das Beste daran: CashBack ist gratis und funktioniert völlig automatisch!
Z
u schön, um wahr zu sein? Nein: So schön, dass
auch Songcontest-Gewinnerin und Shoppingqueen Conchita Wurst als neues Testimonial
für das revolutionäre Vorteilsprogramm der Bank
Austria gewonnen werden konnte!
10
Doch alles der Reihe nach: Um beim Einkaufen zu
profitieren, muss man meist eine Flut an Kundenkarten in Kauf nehmen. Eine vom Supermarkt um die
Ecke, eine von der Parfümerie, eine vom Baumarkt
des Vertrauens. Die Geldbörse platzt aus allen Näh-
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
ten vor lauter Karten. Dazu kommen vielleicht noch
ein Gutscheinheftchen und ein Aktionsangebot am
Mobiltelefon. Um so beim spontanen Einkauf von
Rabatten zu profitieren, muss man, scheint‘s, einige Umwege nehmen. Doch auch ohne Umwege
funktioniert es ganz einfach: mit CashBack!
Gratis und automatisch teilnehmen
Mit CashBack startet die Bank Austria am
12. Oktober ein Vorteilsprogramm, geltend (vorläufig) bis 31. Dezember 2016, das die österreichische Bankenlandschaft noch nie gesehen hat.
Das Besondere daran ist, dass keine virtuellen
Bonuspunkte gesammelt werden und auch keine
zusätzliche Kundenkarte benötigt wird: Ein Bank
Austria Konto mit BankCard genügt vollkommen,
um CashBack zu nutzen. Man muss den Rabatt
auch nicht an der Kassa einfordern – einfach wie
gewohnt bei einem der Bank Austria CashBackPartner einkaufen.
Die gesammelten Ermäßigungen werden bis
Mitte des Folgemonats – erstmals voraussichtlich im Dezember 2014 – direkt dem Bank Austria
Konto gutgeschrieben. Über den Betrag kann man
selbstverständlich frei nach den eigenen Wünschen verfügen.
Laufend neue Dauerrabatte
und Aktionen
Zu den renommierten Partnern zählen in der
Startphase zum Beispiel bauMax, ausgewählte
11
BP- und Turmöl-Tankstellen, Meinl am Graben,
Douglas, WMF, Bank Austria Kunstforum Wien,
Depot, Rosenberger, Augen-auf-Optiker. Das Netz
an teilnehmenden Partnerunternehmen erweitert sich ständig.
Eine vollständige Liste mit weiteren Informationen zu aktuellen Angeboten und Aktionen findet
man unter
http://www.cashback.bankaustria.at
Der Partnerfinder bietet viele Möglichkeiten, nach
Aktionen, Branchen oder Adressen zu filtern. Der
integrierte Umgebungsplan zeigt auch gleich, welche Partnerunternehmen sich in der Nähe befinden: So macht shoppen Spaß!
Conchita Wurst – das neue
Bank Austria Testimonial
Für diese Freude am Leben und Freude am Shopping steht Conchita Wurst – die aber gemeinsam
mit der Bank Austria noch viel, viel mehr bewegen
möchte:
Gemeinsam für ein
besseres Miteinander
Denn Conchita Wurst ist zudem die moderne
Botschafterin für Liebe, gegenseitigen Respekt
und Toleranz. Werte, die die Bank Austria seit Jahren lebt. Nicht nur die Shoppingleidenschaft und
das neue CashBack verbinden sie mit der Bank
Austria: Sie steht als Testimonial für Respekt und
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
Toleranz in der neuen Initiative „Gemeinsam für
ein besseres Miteinander“. Diese Eigenschaften,
nämlich Respekt, Fairness, Transparenz, Gegenseitigkeit, Freiheit und Vertrauen, sind seit Jahren
als Werte der Integrity Charter fest in der Bank
Austria verankert.
Ein Zeichen setzen
Wenn Sie selbst die Aktion „Gemeinsam für ein
besseres Miteinander“ unterstützen wollen,
können Sie ein Zeichen mit der BankCard im Conchita-Wurst-Design setzen. Diese Motivkarte kostet für Bank Austria Kundinnen und Kunden 14 Euro, wobei 2 Euro pro verkaufter Karte
an ein Sozialprojekt im Rahmen dieser Aktion
gehen.
Die Bank Austria unterstützt viele soziale Organisationen, die sich für Kinder und Jugendliche
in Not sowie die Themen Migration und Integration engagieren. Die Partnerschaften der Bank
Austria sollen dazu beitragen, dass Menschen
mit und ohne Migrationshintergrund zu einem
besseren gegenseitigen Verständnis gelangen.
Gleichzeitig lädt die Bank Austria die Österreicherinnen und Österreicher unter dem Motto
„So denkt Österreich“ ein, in Interviews ihre persönlichen Ideen für ein besseres Miteinander zu
präsentieren. Neben Passanten auf den Straßen werden auch in der Öffentlichkeit stehende
12
Personen wie unter anderen David Alaba, Dompfarrer Toni Faber und Caritas-Geschäftsführer
der Erzdiözese Wien Klaus Schwertner interviewt. So wollen wir gemeinsam versuchen, zu
einem „besseren Miteinander“ beizutragen.
Gegenseitige Unterstützung
und Respekt
Gemeinsam mit Conchita Wurst sieht die Bank
Austria die Unterschiedlichkeit der Menschen als
etwas Selbstverständliches – ja sogar besonders
Wertvolles – an. Diese ähnliche Sichtweise ist
der Grund, warum Conchita Wurst und die Bank
Austria ab jetzt zusammen Großes bewegen
wollen.
Auf
http://gemeinsam-miteinander.bankaustria.at werden kontinuierlich immer wieder
Projekte, die zu einem besseren Miteinander beitragen, vorgestellt. Wir können nur gemeinsam
unsere Zukunft schön gestalten, indem wir uns
gegenseitig unterstützen und respektieren.
Willibald Cernko, Vorstandsvorsitzender der
Bank Austria: „Welche Persönlichkeit könnte eine
geeignetere Botschafterin für dieses Thema sein
als Conchita Wurst? Sie steht für Werte, die für
uns wichtig sind, sie tut das laut und mit Überzeugung. Ich freue mich, dass wir sie gewinnen konnten, bei dieser gemeinsamen Initiative
mitzuwirken.“ Oktober 2014 I Bank exklusiv
„Liebe ist die
Grundessenz von allem“
© Gerhard Schmolke
GELD
Conchita Wurst über die neue Kampagne und
warum sie mit der Bank Austria zusammenarbeitet.
Was möchte Conchita Wurst uns sagen?
Ich habe die Kunstfigur Conchita Wurst aus
vielerlei Gründen erschaffen, aber einer davon
war, um auszudrücken, dass man sein darf,
wie man ist, dass man machen darf, was man
will, wenn man nur niemanden dabei verletzt
– und das würde ich auch jedem raten. Denn
so kitschig es klingt: Wir haben nur ein Leben
und das sollte man so schön und gut wie möglich gestalten. Das sind auch meine Prinzipien,
nach denen ich lebe.
Warum arbeiten Sie mit der Bank Austria
zusammen?
Zum einen finde ich das Motto: „Gemeinsam
für ein besseres Miteinander“ ganz, ganz großartig und es spricht mir aus der Seele: Denn es
sagt genau das aus, wofür ich mit meiner Person stehe, stehen möchte. Zum anderen – und
da muss ich wieder kitschig werden – sagt es
aus, dass wir nur gemeinsam unsere Zukunft
schön gestalten können, indem wir uns gegenseitig unterstützen und respektieren.
Aber am Ende des Tages habe ich eine eigene
Firma und da ist es gut, eine Bank im Hinter-
13
grund zu haben, die mich unterstützt. Zudem
gehe ich aber natürlich auch gerne shoppen –
also: Das Gesamtpaket gefällt mir sehr gut, es
ist sehr stimmig für mich. Und ich freue mich
sehr über die Zusammenarbeit mit der Bank
Austria.
Was ist Ihnen persönlich wichtig?
Liebe, Respekt und Toleranz, wobei die Toleranz bewusst am Ende der Aufzählung steht,
denn sie ist nicht genug. Wir brauchen mehr,
um einander zu tolerieren und zu akzeptieren, nämlich Liebe. Sie ist die Grundessenz, sie
bedeutet Emotion, ohne Emotion würden wir
nicht wirklich funktionieren. Jeder kennt das:
Wenn man Dinge tut, die man nicht liebt, tut
man sie nicht gerne, sondern nur aus einer
gewissen Notwendigkeit heraus. Wenn man
Dinge liebt, dann tut man sie aus vollster Überzeugung und aus vollstem Herzen und das ist
letztlich das Wichtigste: die Grundessenz und
letztendlich auch der Schlüssel zum Erfolg!
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
cashback
Auf einen Blick
CashBack ist selbstverständlich kostenlos
und läuft ganz automatisch.
nDie Rabatte können via OnlineBanking
unter „CashBack“ eingesehen werden.
nDie CashBack-Gutschrift erfolgt monatlich.
nWenn Sie CashBack nicht mehr nützen
möchten, können Sie sich einfach und
problemlos im OnlineBanking abmelden.
n
So funktioniert CashBack
1. Klicken Sie auf
http://cashback.bankaustria.at und
suchen Sie Ihre Lieblingsshops.
2. Kaufen Sie wie gewohnt ein und bezahlen
Sie mit der Bank Austria BankCard am
Maestro-Terminal – natürlich auch kontakt-
14
los. Sie benötigen keine weiteren Karten und
müssen den Rabatt auch nicht einfordern.
3. Jeweils bis Mitte des Folgemonats wird
der gesammelte Rabatt automatisch dem
Konto, auf das die BankCard ausgestellt ist,
gutgeschrieben.
Nähere Infos erhält man bei seiner Betreuerin oder seinem Betreuer in der Bank Austria
Filiale, unter der 24h ServiceLine 05 05 05-25,
unter der SmartBanking ServiceLine 05 05
05-26999 oder im Internet.
http://www.bankaustria.at
http://cashback.bankaustria.at
Oktober 2014 I Bank exklusiv
© Lukas Bezila
geld
Filiale, öffne dich!
INNOVATIV. Am 24. September eröffnete die Bank Austria am Hauptbahnhof Wien direkt neben der ÖBB-Zentrale die modernste Filiale Österreichs.
A
uf 660 Quadratmetern beraten 24 hoch
qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem frequenzstarken Ort rund 20.000
bestehende Kundinnen und Kunden. Helmut
Bernkopf, Bank Austria Vorstand für Privat- & Firmenkunden: „Wir haben am Hauptbahnhof die
modernste Filiale Österreichs eröffnet und zeigen damit, wie die Bank der Zukunft schon heute
aussehen kann. Die Integration modernster technischer Lösungen und intensivierte Kundenbetreuung mit spezialisierten Beratungsteams, die
wochentags von 9 bis 18 Uhr zur Verfügung stehen, mit der Einbindung von speziellen Experten über Videokonferenz und dem Einsatz von
Tablets bietet Banking der nächsten Generation.
Gemeinsam mit SmartBanking mit persönlicher
Beratung über VideoTelefonie sowie Onlineund MobileBanking bilden die Filialen neuen
15
Zuschnitts unser innovatives Betreuungsmodell, bei dem der Kunde wählen kann, wie, wo
und wann er mit der Bank Austria in Kontakt treten will.“
Die erste Bank Austria Filiale in neuem Design war
Ende Mai in der Wiedner Hauptstraße 53 eröffnet
worden, danach weitere im Zentrum Simmering
auf der Simmeringer Hauptstraße 98 und beim
Messecarree bei der neuen Wirtschaftsuniversität in der Vorgartenstraße 206. Ende September
wurden zwei moderne Selbstbedienungsfilialen in
Graz bei der Medizinischen Universität und im Einkaufszentrum Traisenpark in St. Pölten eröffnet.
Insgesamt werden über 100 Mio. Euro in die neue
Filialgestaltung, die technische Ausstattung der
bestehenden Filialen und den Ausbau von SmartBanking investiert.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
PRIVATE BANKING
Öffnungszeiten gehen in die Verlängerung
Die Bank Austria hat zudem mit ihrem neuen Öffnungszeitenmodell als Vorreiter eine „kleine Revolution“ bei den Banköffnungszeiten eingeleitet
und wird ab Oktober in 30 Wiener Filialen inklusive Schwechat diese verlängerten Öffnungszeiten
anbieten.
IM ÜBERBLICK
Filialen mit verlängerten Öffnungszeiten, wochentags von 9 bis 18 Uhr
Bereits länger für Sie offen:
nWiedner Hauptstraße 53, 1040 Wien
nSimmeringer Hauptstraße 98, 1110 Wien
nHauptbahnhof,
Am Hauptbahnhof 2, 1100 Wien
nSchottengasse 6–8, 1010 Wien
nStephansplatz 7a, 1010 Wien
nTaborstraße 13, 1020 Wien
nWien Mitte,
Landstraßer Hauptstraße 15, 1030 Wien
nKundenzentrum Mariahilf,
Mariahilfer Straße 54, 1070 Wien
nHietzinger Hauptstraße 19, 1130 Wien
nOttakring,
Richard-Wagner-Platz 16, 1160 Wien
nWähringer Straße 109–111, 1180 Wien
nHernalser Hauptstraße 72–74, 1170 Wien
nMillennium City, Handelskai 94–96, 1200 Wien
nFloridsdorf, Am Spitz 11, 1210 Wien
nDonauzentrum,
Donaustadtstraße 1, 1220 Wien
nLiesing,
Breitenfurter Straße 360–368, 1230 Wien
16
Ab 31. Oktober 2014:
nKärntner Ring 1, 1010 Wien
nReinprechtsdorfer Straße 27,
1050 Wien
nJosefstadt,
Josefstädter Straße 23, 1080 Wien
nHansson Zentrum,
Favoritenstraße 239, 1100 Wien
nKeplerplatz 15, 1100 Wien
nQuellenplatz 6, 1100 Wien
nMeidling,
Schönbrunner Straße 263, 1120 Wien
nMeidlinger Hauptstraße 35, 1120 Wien
nMärzstraße 45, 1150 Wien
nDöblinger Hauptstraße 73a, 1190 Wien
nBrigittenau,
Wallensteinstraße 14, 1200 Wien
nGroßfeldzentrum,
Kürschnergasse 9, 1210 Wien
nGroß-Jedlersdorf,
Brünner Straße 138, 1210 Wien
nFiliale Schwechat,
Wiener Straße 12–14, 2320 Schwechat
Oktober 2014 I Bank exklusiv
© 2014 Your Family Entertainment AG
GELD
Limitierte
Sonderedition
2014/2015
Für alle schlauen Spar-Füchse
TOP-SPARANGEBOTE. Wer kennt sie nicht: Fix&Foxi, die liebenswertschlauen Füchse aus der Comic-Serie? Sie sind genau wie Lupo, der tollpatschige Wolf, oder die tortenbackende Oma Eusebia einfach Kult!
In der Bank Austria erleben sie nun ihren ersten sparfreudigen Auftritt.
A
ber das ist noch nicht alles: Anlässlich des
Weltspartages hat die Bank Austria zahlreiche Sparprodukte für Groß und Klein, ob klassisch oder modern, mit speziellen Vorteilen im
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Gepäck. Folgen Sie uns auf unserer Reise durch das
Fix&Foxi-Land Fuxholzen und entdecken Sie, welche Sparangebote die Bank Austria für alle großen
und kleinen Sparfüchse bereithält.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
Fuxholzen im Landkreis Grünwald in
Kaukasien
Fix ganz aufgeregt zu Foxi auf dem Weg zu Oma
Eusebia: „Sag, lieber Fuchsbruder, wusstest du
das?“ – „Was? Mach’s nicht so spannend“, entgegnete Foxi, der vor lauter Neugierde fast über
eine Baumwurzel gestolpert wäre. „Stell dir vor,
die Bank Austria hat heuer, anlässlich des Weltspartages, eine eigene KidsCard mit uns beiden
als Helden auf der Vorderseite herausgegeben!“
– „ Echt?“, Foxi konnte seine Überraschung nicht
verbergen. „Sag, was kann die denn so alles, die
KidsCard?“
Fix erläuterte: „Die KidsCard ist wie geschaffen für
alle schlauen Kinder und Spar-Füchse bis 14 Jahre,
um ihnen den verantwortungsvollen Umgang mit
Geld näherzubringen. Sie bietet 3 Prozent p.a. Fixzinsen bis 31. Dezember 2015* für Guthaben bis
maximal 1.000 Euro**. Und du bekommst sogar
eine Fix&Foxi-DVD geschenkt! Die ersten 5.000
Kids, die eine Fix&Foxi KidsCard eröffnen, erhalten eine Fix&Foxi-DVD zugeschickt.“
Fröhlich singend schlugen sie den Waldweg ein,
das Herbstlaub leuchtete bunt und die Sonne
strahlte nur so vom Himmel. „Übrigens, weil ich
hier die schönen, farbigen Blätter der Bäume
sehe, die KidsCard treibt’s auch bunt!“, sagte Fix.
„Haha“, lachte Foxi, „du meinst, damit wir uns
nicht selbst mit unserem Bild in die Geldbörse
stecken müssen, gibt’s die KidsCard auch in kunterbuntem Design?“ – „Genau“, pflichtete Fix ihm
bei.
Weil sie schon spät dran waren, beschleunigten
sie ihre Schritte. „Ich weiß aber etwas, was du nicht
weißt“, ereiferte sich nun Foxi. „Ein echter Volltreffer ist die KidsCard mit dem österreichischen
Fußball-Superstar David Alaba. Und das dürfen
die Fans nicht verpassen: Unter allen neuen Besitzern einer David Alaba KidsCard verlost die Bank
Austria 50 Alaba-Kindertrikos in Größe 152 aus
der Saison 2013/2014 mit einem Original-Autogramm vom Superkicker!“ ***
Vor den Fuchszwillingen tauchte nun auch schon
Oma Eusebias gemütliches Haus auf. Und je näher
sie kamen, desto mehr stieg ihnen der herrliche
* Danach beträgt die Verzinsung zumindest 0,125% p. a. Abzüglich 25% KESt (endbesteuert) für in Österreich steuerpflichtige natürliche Personen. Bitte
beachten Sie, dass die steuerliche Behandlung von Ihren persönlichen Verhältnissen abhängt und die Angaben auf Basis der geltenden Rechtslage, die
künftigen Änderungen unterworfen sein kann, gemacht werden.
** Pro Kind kann bis 30. 11. 2014 nur eine Aktions-KidsCard eröffnet werden.
***Die Verlosung findet am 5. 12. 2014 unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barablöse des
Gewinns ist nicht möglich. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.
18
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
Duft von Oma Eusebias einzigartiger, unschlagbar köstlicher Schoko-Himbeer-Torte in die Nase.
„Hallo Kinder“, rief da auch schon Onkel Fax, der
gerade bei Oma Eusebia zu Besuch war, und öffnete polternd die Tür. „Seht, was ich hier habe“,
und er fuchtelte mit einer kleinen Karte vor den
Augen von Fix&Foxi herum.
ErfolgsCard im Fix&Foxi-Design
für alle Großen
„Überraschung! Eure lustigen Gesichter auf einer
Karte, das gibt’s bei der Bank Austria nicht nur
für Kinder – sondern auch für uns Erwachsene.
Zwar sammle ich sonst eher Briefmarken, aber
diese Karte musste ich haben.“ Oma Eusebia
war inzwischen aus der Küche gekommen. „Ja,
genau“, schloss sie sich dem Gespräch an: „Ich
hab auch schon davon gehört: Wir Erwachsene
können auf die ErfolgsCard der Bank Austria im
Fix&Foxi-Design – in limitierter Sonderedition
2014/2015 – setzen und damit sparen. Und übrigens hat die Bank Austria nun auch ein attraktives Neugeld- und Neukunden-Angebot bis
31. Dezember 2014. Alles Nähere erfährt man
bei seiner Betreuerin bzw. seinem Betreuer in der
Bank Austria.“
Fix&Foxi, Oma Eusebia und Onkel Fax machten es
sich in Omas großer Küche bequem und schmausten riesige Stücke der herrlichen Torte. Plötzlich
hielt Fix inne, legte sein Köpfchen schief und
fragte: „Sag Oma, was ist das denn für ein tolles,
neues Bild an der Wand?“ „Das ist mein neues
19
Poster von dem französischen Künstler Henri de
Toulouse-Lautrec, der …“
Sie verstummte. Ein lautes Pochen war an der
Tür zu hören, das einen neuen Gast ankündigte:
Knox, der geniale Rabe und Erfinder, stand in der
Türe und ächzte: „Wach ich oder schlaf ich, ich
bin so verwirrt, ich hab geträumt, dass es so ein
neues, tolles KünstlerSparbuch bei der Bank Austria gibt?“ Er hüstelte und fuhr sich durch seine
verwuschelten Rabenfedern. Alle sahen ihn verwundert an. Alle bis auf einen.
KünstlerSparbuch oder
Erfolgskapital fix
Fax. Der wusste Bescheid. „Nein, Knox, ausnahmsweise träumst du mal nicht. Anlässlich des 150.
Geburtstages des aufsehenerregenden Künstlers
Toulouse-Lautrec findet nämlich nicht nur eine
sensationelle Ausstellung im Bank Austria Kunstforum Wien (16. Oktober 2014 bis 25. Jänner 2015,
siehe Seiten 82–84) statt, auch das KünstlerSparbuch 2014 steht ganz in seinem Zeichen.“
Er hielt kurz inne und fuhr fort: „Es ist das
21. KünstlerSparbuch in dieser Serie und eine
schöne Ergänzung für alle Sparerinnen und Sparer, die die Vorteile eines Sparbuches zu schätzen
wissen. Außerdem gibt es auch noch das ErfolgsKapital fix. Mit dieser modernen Sparform kann
man von seinem Tablet, PC oder Handy sparen,
aber auch im neuen SmartBanking und in jeder
Bank Austria Filiale …“
Oktober 2014 I Bank exklusiv
geld
Das KünstlerSparbuch auf einen Blick:
1)
bei 24 Monaten
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nFixzinsen von 0,75 Prozent p.
Laufzeit, ab 500 Euro Einlage.
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nErhältlich vom 1. Ok tober bis 7. November 2014
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limitierter Auflage, solange de
nSie erhalten die Zinsen am Ende der Laufzeit.
nAutomatische Verlängerung bei Laufzeitende,
wenn Sie Ihr Erspartes am Ende der Laufzeit nicht
beheben.3)
lnUm 35 Prozent ermäßigte Mary-Poppins-Musica
Tickets für ausgewählte Vorstellungen.
Das ErfolgsKapital fix auf einen Blick:
Henri de Toulouse-Lautrec,
Jane Avril 1899, Albertina, Wien
(Ausschnitt)
Garantierte steigende Zinsen, die bei Einhaltung der Lauf1) 4)
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Kontoauszugsdrucker (Konto-Manager) in den SB-Foyers.
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Rechtslage, die künftigen Änderungen unterworfen sein kann, gemacht werden
2) Das Angebot kann jederzeit vorzeitig beendet werden.
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3) Zu dem dann geltenden Zinssatz um die gleiche oder nächstkürzere Laufzei
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4) ErfolgsKapital fix: 1. Monat 0,125%, 2.–4.
1,5%; ergibt
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19.
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14.–16. Monat: 0,875%
durchschnittlich 0,75%.
20
Oktober 2014 I Bank exklusiv
geld
„Halt, halt“, unterbrach ihn Knox und pfiff anerkennend. „Moderne Sparform? Das ist ja hochinteressant“, meinte er. „Ich weiß“, lächelte Fax:
„Und damit du alles auf einen Blick hast, habe ich
dir alles Wichtige über das KünstlerSparbuch und
das ErfolgsKapital fix schwarz auf weiß da untenaufgeschrieben.“
Mary-Poppins-Musical-Tickets
zum Vorteilspreis
Ein lautes, fröhliches Trällern war im Vorzimmer zu
hören: Mit flatternden Haaren stürzte Lupinchen,
die Cousine von Fix&Foxi, ins Zimmer und schielte neugierig über den Blattrand von Fax’ Notizen.
„Jööö, das ist etwas für mich“, freute sie sich: „Wenn
man ein KünstlerSparbuch oder ErfolgsKapital fix
in der Bank Austria Filiale eröffnet, kann man zwei
Eintrittskarten für das Musical ‚Mary Poppins‘ um
35 Prozent ermäßigt erwerben – gültig für ausgewählte Vorstellungen im Zeitraum von 1. März
bis 27. Juni 2015 in den Kategorien A bis D. Und
ich mag die Musik ja so gerne.“
Sie sang „Chim Chim
Cheree“ vor sich hin
und begrüßte Oma
Eusebia und ihre Neffen Fix&Foxi, die vom
vielen Tortenessen
schon ganz fix und
fertig waren. „Oma,
gelt, du musst so ein
21
KünstlerSparbuch eröffnen und der Onkel Fax ein
ErfolgsKapital fix. Aber: Ihr müsst euch beeilen,
denn dieses Angebot mit den zwei ermäßigten
Musical-Tickets ist nur im Aktionszeitraum vom
1. Oktober bis 7. November 2014 in den Filialen der
Bank Austria oder via SmartBanking erhältlich.“
„Nun gut, warum nicht?“ Oma ließ sich von der allgemeinen Begeisterung anstecken. „Wusstest ihr,
dass das Musical auf dem Buch von P. L. Travers und
einem der beliebtesten Disney-Filme aller Zeiten
basiert? Es erzählt die Geschichte um die Familie
Banks und ihr – im wahrsten Sinne des Wortes –
zauberhaftes Kindermädchen Mary Poppins. Ich
freue mich schon, die Musical-Version als deutschsprachige Erstaufführung im schönen Wien zu
sehen.“
„Apropos Abenteuer“, merkte Knox nun an, „wo
ist denn der alte Tollpatsch Lupo?“ Der wollte sich
doch heute auch noch zu uns gesellen. „Haha, da
hat er Pech gehabt, die Torte ist weg“, witzelte Foxi.
Wie auf Befehl klopfte es draußen an der Tür. Fax
ließ den Wolf herein und schlug die Hände über
dem Kopf zusammen: „Ja, sag einmal, wie siehst
du denn aus? Heute im Anzug? So hab ich dich noch
nie gesehen!“ Neugierig blickten alle auf Lupo.
Dynamisches
Wüstenrot-Bausparen
„Erst einmal eine saftige Salami-Pizza. Dann erzähle ich euch alles …“ Lupo ließ sich nieder und war-
Oktober 2014 I Bank exklusiv
geld
tete auf die Pizza, die Oma Eusebia gleich für ihn in
den Ofen geschoben hatte. „Stellt euch vor“, hob
er nun zu ein paar Worten an. „Ich war heute erstmals in einer Bank, natürlich in der Bank Austria,
und hab das ‚Dynamische Wüstenrot-Bausparen‘
abgeschlossen.“ – „Du hast was?“ Knox verzog
zweifelnd sein Gesicht.
„Ihr wisst ja“, erläuterte Lupo, „mein ‚Mäuseturm‘,
in dem ich lebe, gehört schon etwas saniert und
modernisiert, das möchte ich in ein paar Jahren
tun. Denn Bausparen bringt neben der staatlichen
Förderung und den Zinsen auch eine Option auf
eine günstige Finanzierung fürs Wohnen, Renovieren oder Energiesparen sowie für Bildungsund Pflegemaßnahmen. Und bis Jahresende
2014 gibt es für neue dynamische WüstenrotBausparerinnen und -Bausparer ein attraktives
Eröffnungsgeschenk für Groß und Klein.“ **** Er
lächelte zufrieden.
Wüstenrot-Bausparen lohnt sich: attraktives
Eröffnungsgeschenk für Groß und Klein – Madison-Uhr oder Carrera-Rennbahn – zur Wahl
Und zu guter Letzt stießen noch alle auf Lupo, den
Sparer, mit einem Gläschen feiner Fuxholzener
Limonade an.
Weitere Infos bei Ihrer Betreuerin oder Ihrem Betreuer in der Bank Austria, unter
http://sparen.bankaustria.at oder E-Mail: info@unicreditgroup.at
**** Aktion gültig in der Bank Austria vom 1. 10. bis 31. 12. 2014 für neu eröffnete dynamische Wüstenrot-Bausparverträge (dynamischer Bausparvertrag
Tarif 6 und dynamischer Jugend-Bausparvertrag Tarif 16) mit Prämienbegünstigung und einer Mindest-Sparrate von 100 Euro p. m., 1.200 Euro p. a. oder
7.200 Euro einmalig. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar, keine Barablöse möglich. Zur Wahl stehen eine Go!!!-Rennbahn oder eine Madison-Uhr
bei bedingungsgemäßem Abschluss; die gewünschte Produktzugabe wird Ihnen nach Versand der Bausparurkunde per Post zugeschickt.
22
Oktober 2014 I Bank exklusiv
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Größter beruflicher Wunsch:
23
Oktober 2014 I Bank exklusiv
geld
AKTUELLES IN KÜRZE
Vielfach ausgezeichnet
Bereits zum vierten Mal in Folge wurde die Bank Austria „Österreichs kundenorientiertester Dienstleister“.
„Das zeigt deutlich, dass wir mit dem Umbau der Bank Austria zu einer modernen Universalbank auf dem
richtigen Weg sind“, betont Helmut Bernkopf, Bank Austria Vorstand für Privat- und Firmenkunden.
Zu den besten Unternehmenssprechern des Jahres 2014 wurde das Presseteam der Bank Austria, unter
der Leitung von Martin Halama, gewählt, so die jüngste Umfrage von „Industriemagazin“ und
„Der österreichische Journalist“.
Neuauflage der Schulkooperation
Die bewährten Bestandteile des Schulkooperations-Konzeptes der Bank Austria werden weiter ausgebaut. SmartBanking steht nun beispielsweise bereits Kundinnen und Kunden ab dem 14. Lebensjahr zur
Verfügung. Außerdem können Schulen das UniCredit Center am Kaiserwasser für Veranstaltungen und
Fachvorträge nutzen und die Bank Austria bietet Schnupper-Rundgänge in den Filialen.
SafeDriver Kfz-Versicherung
Zum Traum vom neuen Auto durch eine Leasingfinanzierung gibt es in der Bank Austria auch die
passende Kfz-Versicherung. Umfassenden Schutz bietet die SafeDriver Kfz-Versicherung der ERGO Versicherung AG. Sie besteht aus der gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung und dem
Rundumschutz der Kfz-Vollkaskoversicherung und beinhaltet neben einem Vollkasko-Erweiterungspaket auch die „GAP-Deckung“ und die Versicherung von Kleingläsern.
Mit dem Leasingvertrag der UniCredit Leasing (Austria) GmbH erhalten Sie 50 Euro SelbstanmelderBonus, wenn Sie Ihr Fahrzeug selbst anmelden. Im Schadensfall übernimmt DENZELCARE die komplette Abwicklung für Sie.
Die UniCredit Bank Austria AG ist in der Versicherungsvermittlung im Nebengewerbe in folgenden Bereichen vertraglich gebundener
Versicherungsagent der ERGO Versicherung Aktiengesellschaft, ERGO Center, Businesspark Marximum / Objekt 3, Modecenterstraße 17,
1110 Wien: Lebens- und Unfallversicherung, Sach- und Haftpflichtversicherung für die Produkte Haushalts- und Eigenheimversicherung,
Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung für Kraftfahrzeuge. Die UniCredit Bank Austria AG ist zum Empfang von Prämien und von für die
Kundin bzw. den Kunden bestimmten Beträgen berechtigt. Gewerberegisternummer VVM-12000-00.
24
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
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Financial … was?
ank exklusiv“ im Gespräch mit
Katharina Norden, Geschäftsführerin des Think Tanks „Three
Coins“, über die Generation der „digital natives“, ihre Konsumwelt und wie
man den richtigen Umgang mit Geld
lernen kann.
WISSEN. Wenn es um Geld geht, ist immer
öfter von „Financial Literacy“ die Rede.
Aber was ist das eigentlich genau und
warum ist es für junge Menschen
so wichtig?
© Fotolia
„Bank exklusiv“: Seit der Finanzkrise 2008 taucht regelmäßig der
Begriff „Financial Literacy“ auf.
Was ist damit gemeint?
Katharina Norden: Es bedeutet in
etwa „Das Abc des Geldes“. Die meistenMenschenverstehendarunterdas
Wissen über Geld – also zum Beispiel
was ein Konto ist, was Zinsen sind, wie
ein Kredit funktioniert, was „3% p.a.“
bedeutet. Wenn die Leute das wissen,
heißt das aber noch lange nicht, dass
sie gut mit Geld umgehen können. In
den letzten zehn Jahren ist die Privatverschuldung stark gestiegen, auch
junge Erwachsene sind immer mehr
davon betroffen. Viele haben ihr Geldleben nicht im Griff. Sie geben mehr
aus, als sie haben. Sie planen nicht für
die Zukunft und sorgen nicht vor.
25
Was ist der Grund dafür?
Unsere Lebensrealität hat sich in den
letzten Jahren enorm verändert.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
2020 werden wir es mit einer Erwachsenengeneration zu tun haben, die in der digitalisierten Welt
groß geworden ist. Diese Generation der „digital
natives“ lebt stark im Hier und Jetzt mit einer
noch nie dagewesenen Vielfalt an Konsummöglichkeiten. Der Konsumdruck steht im Gegensatz
zu den finanziellen Ressourcen der jungen Menschen und kann rasch in eine Verschuldungsspirale führen.
Früher war das traditionell das Elternhaus.
Warum funktioniert das heute nicht mehr?
Die Realität der heute Jungen ist eine andere. Die
Generation vor ihnen konnte noch von den eigenen Eltern lernen, weil beide Generationen in
einer vergleichbaren Wirklichkeit gelebt haben.
Das geht jetzt nicht mehr. Die Generation der
„digital natives“ hat eine völlig andere Konsumund Finanzwelt als ihre Eltern. Da fehlen die
Vorbilder.
26
© IMF
Wie kann man den richtigen Umgang
mit Geld lernen?
Es ist wie mit gesunder Ernährung oder Fahrradfahren: Es genügt nicht, nur zu wissen, wie
es theoretisch geht. Man muss es ausprobieren und regelmäßig üben, um es zu können. Das
heißt, zum Wissen über Geld kommt eine Erlebniskomponente dazu. Man muss erleben, wie es
sich anfühlt, wenn einmal kein Geld mehr da ist.
Idealerweise geschieht das in einem gesicherten
Lernumfeld.
„Die Realität der heute Jungen ist eine
andere. Die Generation der ,digital natives‘ hat eine völlig
andere Konsum- und
Finanzwelt als ihre
Eltern. Da fehlen
die Vorbilder.“
Katharina Norden, Geschäftsführerin
des Think Tanks „Three Coins“
Was würde diesen jungen Menschen den
Umgang mit Geld erleichtern?
Man muss die Komplexität verringern und das
Thema greifbarer machen. Und früh die richtige
Einstellung lehren. Nach wie vor gelten einfache
Faustregeln wie „Gib nicht mehr aus, als du hast.“
Sie müssen wieder verinnerlicht werden. Solche
Regeln kann man aber nicht abstrakt vermitteln.
Die Menschen müssen auf der emotionalen Ebene
abgeholt werden – zum Beispiel über Storytelling
und Games. Beim Lernen durch spielerisches Erleben kann der Wissenserwerb zu einem wirkungsvollen Nebeneffekt werden.
Wie wichtig ist die Umgebung
für effektives Lernen?
Das Lernumfeld sollte unabhängig sein. In einer
Bank einen Frontalvortrag über den Umgang mit
Geld zu halten oder in der Schule den edukativen
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
Zeigefinger zu erheben wird vermutlich nicht optimal wirken. Besser ist es, über die Freizeit anzusetzen sowie Jugendzentren und Familien miteinzubeziehen.
In welchem Alter lassen sich junge Leute noch
am ehesten etwas sagen?
Es klappt gut zwischen 13 und 16 Jahren. In diesem
Alter sind die jungen Menschen erst am Sprung in
die Selbstständigkeit. Sie haben noch keine fixen
Verhaltensmuster in Sachen Geld etabliert.
Was beeinflusst die Jugendlichen am meisten?
Sie orientieren sich ganz stark an ihrem Freundeskreis. Was sie darin vorfinden, möchten sie für sich
selbst auch. Und natürlich gehört dazu, was die
Eltern vorleben und was die Werbung und das Konsumsystem vorgeben. Jugendliche haben Angst,
ihren Status in der Gruppe zu verlieren bzw. später im Leben nicht zurechtzukommen, wenn sie
bestimmte Dinge nicht haben.
Sollte neben dem Umgang mit Geld auch der
Umgang mit Werbung geschult werden?
Definitiv! Junge Menschen sollten die Chance
haben, zu erkennen, welche Welt ihnen in der Werbung vorgeführt wird. Sie sollten danach entscheiden können, wie sie damit umgehen wollen.
http://www.meingeld.bankaustria.at
http://www.finanz-bildung.at
finanzkompetenz
Katharina Norden und ihre „Three Coins“
Katharina Norden, 29, ist Mitgründerin und Geschäftsführerin des Think Tanks und Social-BusinessUnternehmens „Three Coins” in Wien. Ziel der studierten Juristin und Wirtschaftswissenschafterin
ist die Vermittlung von Finanzkompetenz als die Fähigkeit, mit Geld verantwortungsvoll umzugehen und finanzielle Entscheidungen zu treffen, ohne dabei in die Schuldenfalle zu rutschen. „Three
Coins“ hat spezielle Workshops und Tools entwickelt, die im Rahmen eines neuen Bildungsmodells in Schulen und Jugendeinrichtungen zum Einsatz kommen. Jüngstes Projekt, das Anfang 2014
erfolgreich lanciert wurde, ist das Mobile Game „Cure Runners“. Es wurde im August mit dem österreichischen Beratungs- und IT-Preis „Constantinus Award“ ausgezeichnet. Darüber hinaus ist „Three
Coins“ Träger des renommierten sozialen Innovationspreises „Ideen gegen Armut“.
http://www.threecoins.org
27
http://www.cure-runners.at
http://www.mybnk.org
Oktober 2014 I Bank exklusiv
© Fotolia
PRIVATE BANKING
Privates Kapital schafft
Innovation!
STIFTUNGEN. Die Bank Austria hat es sich mit der „Stiftungs- und Start-upInitiative“ zum Ziel gesetzt, Voraussetzungen für einen stärkeren Zufluss an
Mitteln für Forschungsförderung aufzuzeigen und jungen Unternehmern
beim Aufbringen von Startkapital zu helfen.
A
uch wenn durch den Umbau der Regierung
etwas Schwung in die österreichische Politik gekommen ist, steht eines fest: Das öffentliche
Geld ist knapp bemessen, es muss gespart werden.
Somit steht auch eine weitere Aufstockung des so
wichtigen Forschungs- und Wissenschaftsförderungsbudgets entsprechend der EU-Zielsetzung in
Frage. Obwohl die Republik Österreich bei öffentlichen Förderungen in diesem Bereich mit 2,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im europäischen
Mittelfeld liegt, fließt nur sehr wenig privates Kapital in diesen so wichtigen Bereich.
28
Der überwiegende Anteil der für 2014 prognostizierten Forschungsausgaben in Höhe von 9,32
Mrd. Euro wird vom öffentlichen Sektor und von
heimischen Unternehmen aufgebracht.
Der private gemeinnützige Sektor weist kumuliert
mit einem Anteil von 0,5 Prozent an den Ausgaben für Forschung und Entwicklung mit Abstand
das kleinste Finanzierungsvolumen auf. Damit ist
der Anteil des privaten gemeinnützigen Sektors im
Vergleich zu anderen europäischen Staaten sehr
gering.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
© Brigitte Gradwohl
PRIVATE BANKING
95 Prozent der Stiftungen in
Österreich eigennützig
Um dieses Potenzial besser auszuschöpfen, gilt es,
das in Österreich eher gering ausgeprägte philanthropische Engagement zu fördern. Besondere
Bedeutung kommt hier Stiftungen zu, wie uns auch
von den Nachbarstaaten – vor allem Deutschland
und der Schweiz – aufgezeigt wird.
Während Stiftungen weltweit in erster Linie
gemeinnützig agieren, dienen sie in Österreich primär dem Vermögens- oder Unternehmenszusammenhalt, wie Johannes Prötzner, der innerhalb
des Bank Austria Private Banking in der Abteilung
Wealth Advisory Services für Stiftungen zuständig
ist, ausführt: „Im internationalen Vergleich haben
wir die einzigartige Situation, dass in Österreich
95 Prozent der Stiftungen einen eigennützigen
Charakter haben. Im internationalen Vergleich ist
das genau umgekehrt, dort agieren 95 Prozent
gemeinnützig.“
29
„Viele Vermögende in Österreich wären
grundsätzlich gerne bereit, einen Teil
ihres Vermögens in Forschung, Innovation und Start-ups zu investieren. Allein
es fehlen hierzulande effektive steuerliche Anreize und eine Modernisierung
des Stiftungsrechts.“
Robert Zadrazil, Bank Austria Vorstand Private Banking
Um als Innovationsstandort nicht den Anschluss
zu verlieren, ist es von enormer Bedeutung, dass
auch viel mehr privates Kapital in junge Unternehmen gesteckt wird, damit neue Ideen realisiert
werden können. Willibald Cernko, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria, bringt die Motive der
Initiative seitens der Bank Austria auf den Punkt:
„Wir alle wollen, dass privates Kapital in Bereiche
investiert wird, in denen Arbeitsplätze geschaffen
werden – und zwar genau hier in Österreich.“
Neben der Förderung von Forschung und Entwicklung bzw. Start-ups zielt die Initiative der Bank
Austria, deren Ergebnisse am 1. Oktober 2014 im
Rahmen einer Enquete präsentiert wurden, auf
eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für
Stiftungen ab. Diesen soll ermöglicht werden, einfacher als bisher gemeinnützigen Projekten oder
Einrichtungen mehr Geld zuwenden zu können,
ohne dabei steuerlich schlechter gestellt zu sein
als natürliche Personen.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
„Wir alle wollen, dass
privates Kapital in
Bereiche investiert wird,
in denen Arbeitsplätze
geschaffen werden –
und zwar genau hier in
Österreich.“
Willbald Cernko, Vorstandsvorsitzender
der Bank Austria
© Brigitte Gradwohl
PRIVATE BANKING
Dem pflichtet auch Robert Zadrazil, Vorstand Private Banking der Bank Austria, bei: „Viele Vermögende in Österreich wären grundsätzlich gerne
bereit, einen Teil ihres Vermögens in Forschung,
Innovation und Start-ups zu investieren. Allein es
fehlen hierzulande effektive steuerliche Anreize
und die entsprechenden Rahmenbedingungen
für Stiftungen.“
Bank Austria Marktführer
im Bereich Stiftungen
Das Bank Austria Private Banking betreut in einem
eigenen Kompetenzzentrum für Stiftungen rund
700 von knapp 3.200 heimischen Privatstiftungen
und möchte diese starke Marktposition und die
damit verbundene Kompetenz dazu nutzen, um
30
einen kleinen Teil des Stiftungsvermögens in Forschungs- und Wissenschaftsförderung umzuleiten.
Im Rahmen von Expertengesprächen wurde eine
Reihe von Verbesserungsvorschlägen herausgearbeitet, um Stiftern die Förderung von gemeinnützigen Aktivitäten zu erleichtern.
Diese Vorschläge, die vor allem die Bereiche Zivilund Steuerrecht bzw. strukturelle Themen betreffen, wurden bei einem Expertenworkshop am 3.
September 2014 diskutiert und verdichtet. Die
Vorschläge reichten dabei von der Verbesserung
der Stiftungskultur und dem generellen Image der
Gemeinnützigkeit über die Rolle von Stiftern und
Begünstigten bis hin zu steuerlichen Rahmenbedin-
Oktober 2014 I Bank exklusiv
PRIVATE BANKING
gungen bzw. einer Novellierung des Privatstiftungsgesetzes.
Privatstiftungsgesetz nicht auf
Gemeinnützigkeit ausgerichtet
Einig waren sich die Expertinnen und Experten
darin, dass das 1993 geschaffene Privatstiftungsgesetz dem gemeinnützigen Bereich nur unzureichend Rechnung getragen hat. Dem pflichtet
auch Johannes Prötzner bei: „Die aktuelle Gesetzgebung bietet für Zuwendungen für den gemeinnützigen Bereich kaum Vorteile, um Kapitalzuwendungen an gemeinnützige Einrichtungen zu
tätigen bzw. Forschungsförderung zu unterstützen. Unser Ziel als Bank ist es, diesen Zustand im
Sinne der Allgemeinheit zu verbessern.“
http://www.privatebanking.bankaustria.at
SERVICE
Was bietet das Kompetenzzentrum Stiftungen
der Bank Austria im Private Banking?
Unterstützung vor und im Rahmen der Gründung einer Stiftung.
nZugang zu einem externen Experten-Netzwerk für Steuer- und Rechtsthemen sowie zu Notaren.
nLiquiditätsanalyse von Stiftungen.
nPortfolioanalyse und Analyse der aktuellen Vermögensstruktur.
nAktive Veranlagungsangebote unter Berücksichtigung der aktuellen Marktsituation sowie des
jeweiligen Risikoprofils und Anlagehorizonts.
nEntwicklung eines auf den individuellen Stiftungszweck abgestellten, optimalen
Veranlagungskonzeptes.
n„Stiftungen im Fokus“: Regelmäßige Informationen über aktuelle Themen.
nFachveranstaltungen.
nPublikationen zum Stiftungswesen.
n
31
Oktober 2014 I Bank exklusiv
PIONEER
Verlässliche Dividenden
VERANLAGUNG. Für Anlegerinnen und Anleger, die grundsätzlich zu Aktieninvestments bereit sind, denen aber auch regelmäßige Ausschüttungen
wichtig sind, hat Pioneer Investments zwei sehr interessante Fonds im
Angebot. Erträge werden regelmäßig an die Anteilsinhaber ausgeschüttet.
D
er europaweit investierte „Pioneer Funds –
European Equity Target Income“ und der global investierte „Pioneer Funds – Global Equity Target Income“ sind Aktienfonds aus der Luxemburger
Fondspalette von Pioneer Investments. Sie konzentrieren sich auf die Veranlagung in solide Aktien, die
aufgrund ihres Geschäftsmodells überdurchschnittliche Dividendenerträge und Dividendenstabilität
erwarten lassen.
Drei mögliche Ertragskomponenten
© Fotolia
Beide Fonds haben das Ziel, regelmäßig Erträge an die
Anlegerinnen und Anleger auszuschütten. Diese Ausschüttungen sollen zu einem großen Teil durch Dividendenerträge generiert werden, des Weiteren durch
Optionsprämien, die die Fonds aus Optionsstrategien erwirtschaften. Als dritte Ertragsquelle kommen
mögliche Kurssteigerungen der im Fondsvermögen
enthaltenen Aktien dazu. Allerdings können weder
Ausschüttungen noch sonstige Erträge verbindlich
zugesagt werden.
32
Oktober 2014 I Bank exklusiv
PIONEER
Risiken beachten
Beide Fonds sind Aktienfonds. Auch qualitativ
hochwertige Aktien unterliegen den Kursschwankungsrisiken der Aktienmärkte. Ein langfristiger
Anlagehorizont und entsprechende Risikobereitschaft sind daher erforderlich.
Für Anlegerinnen und Anleger, die sich der Risiken
bewusst sind, können die Fonds eine sehr interessante Beimischung zu einem ausgewogenen
Portfolio darstellen. Man sollte jedoch unbedingt
beachten, dass jederzeit hohe Kursschwankungen
möglich sind. Deshalb muss vor jeder Anlageentscheidung ein ausführliches Gespräch mit der Beraterin, dem Berater in der Bank Austria stehen.
Dividendenrenditen derzeit im
Durchschnitt über der Inflation
Wenn ein Unternehmen regelmäßig hohe Dividenden an die Aktionäre ausschüttet, kann das ein
Indiz dafür sein, dass es sich um ein solides Unternehmen in guter finanzieller Verfassung handelt.
Die Dividendenrenditen liegen derzeit im Durchschnitt über der Inflation und sind auch höher als
die Anleihenrenditen. Schon dieser Aspekt kann
Dividendenaktien für Anlegerinnen und Anleger
interessant machen.
Die Aktien, die für den Fonds in Frage kommen,
werden durch die Expertinnen und Experten von
Pioneer Investments genau analysiert – selbstverständlich auch regelmäßig, nachdem sie in das
33
Fondsvermögen gekauft wurden. Entspricht eine
Aktie nicht mehr den Anforderungen des Fonds,
wird sie verkauft.
Optionsstrategien sorgen für zusätzliche Ertragschancen
Zur Optimierung der angestrebten Ausschüttungen setzt das Fondsmanagement beim „European Equity Target Income“ und „Global Equity
Target Income“ Optionsstrategien ein. Es werden
Kaufoptionen auf ausgewählte Aktien, die sich im
Fondsvermögen befinden, verkauft (Fachbegriff:
„Covered Call Writing“).
Eine Kaufoption gibt dem Inhaber der Option
das Recht, die zugrunde liegende Aktie an einem
bestimmten Zeitpunkt (dem Verfallstag) zu
einem fixierten Preis (Ausübungspreis) zu kaufen. Es handelt sich dabei um ein Recht, keine Verpflichtung. Für dieses Recht muss der Käufer eine
Prämie zahlen. Diese Optionsprämie kommt dem
Fonds zugute und fließt in die Ausschüttungen
ein.
Ob die Option später ausgeübt wird, hängt vom
Kurs der Aktie am Verfallstag ab. Ist der tatsächliche Kurs der Aktie niedriger als der Ausübungspreis, wird der Inhaber der Option diese nicht aus üben, da er die Aktie über die Börse billiger erwerben kann als durch Ausübung der Option. Die Option verfällt und der Fonds hat durch die vereinnahmte Optionsprämie seinen Ertrag gesteigert.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
PIONEER
AUF EINEN BLICK
Pioneer Funds – European Equity Target Income
Pioneer Funds – Global Equity Target Income
n
n
n
Ausgabeaufschlag: 5 Prozent (einmalig beim Erwerb von Fondsanteilen)
Managementgebühr (jährlich): maximal 1,5 Prozent des Fondsvolumens (aus dieser Gebühr
leistet die Emittentin maximal 0,75 Prozent p.a. als bestandsabhängige Vertriebsprovision an
die UniCredit Bank Austria AG)
Depotgebühr (bei UniCredit Bank Austria AG): jährlich 0,235 Prozent vom Kurswert plus
20 Prozent USt., mindestens 3,92 Euro jährlich pro Wertpapierposition plus 20 Prozent USt.
Die vorgesehenen Ausschüttungen erfolgen beim European Equity Target Income halbjährlich,
beim Global Equity Target Income quartalsweise.
Wenn der Börsenkurs der Aktie am Verfallstag
höher ist als der Ausübungspreis, wird die Option voraussichtlich ausgeübt, da deren Inhaber die
Aktie durch Ausübung günstiger erwerben können als über die Börse. Die ertragssteigernde Wirkung der Optionsprämie bleibt natürlich erhalten,
allerdings müsste der Fonds die entsprechenden
Aktien billiger verkaufen, als es an der Börse mög-
lich wäre. Deshalb kann diese Strategie bei stark
steigenden Aktienkursen ein Nachteil sein, weil
der Fonds nicht zur Gänze vom Kursanstieg der
betreffenden Aktien profitiert.
Weitere Infos:
http://www.bankaustria.at
http://www.pioneerinvestments.at
Wichtige Hinweise: Risiko erhöhter Volatilität: Die genannten Fonds weisen aufgrund der Zusammensetzung des Portfolios und/oder der Managementtechnik
erhöhte Volatilität auf. Das heißt, die Anteilswerte können auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt sein.
Performancehinweis: Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine verlässlichen
Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung von Investmentfonds zu. Auch Währungsschwankungen können die Entwicklung des Investments beeinflussen.
Prospekthinweis: PI Funds – European Equity Target Income und PI Funds – Global Equity Target Income sind Teilfonds des Pioneer Funds, ein Anlagefonds
(Fonds Commun de Placement) mit mehreren separaten Teilfonds, der nach luxemburgischem Recht aufgelegt wurde. Dieses Dokument ist kein Verkaufsprospekt. Vollständige Angaben zum Fonds finden Sie nur im veröffentlichten Prospekt. Der veröffentlichte Prospekt und das Kundeninformationsdokument des
genannten Fonds stehen in deutscher Sprache auf http://download.pioneerinvestments.at sowie bei Pioneer Investments Austria, Lassallestraße 1, 1020 Wien,
kostenlos zur Verfügung.
Dies ist eine Marketingmitteilung: Diese Inhalte sind kein Angebot, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung und keine Anlageanalyse. Sie dienen nicht dazu, eine
individuelle Anlage- oder sonstige Beratung zu ersetzen. Jede konkrete Veranlagung sollte erst nach einem Beratungsgespräch erfolgen. Verkaufsbeschränkungen für US-Persons. Nähere Info im Prospekt.
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Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
Spielerisch gewinnen!
© Fotolia
BEGEISTERND. Von der Bank Austria Homepage zum Hören über das
Spielefest bis zu einem genussvollen Aufenthalt im 5-Sterne-Hotel
EUROPÄISCHER HOF – so kann man den Herbst spielerisch genießen.
HÖRT, HÖRT!
Das spricht mich an: Die Bank Austria Website zum Hören!
Einen wunderschönen guten Morgen: Ich bin’s, Ihre Homepage http://www.bankaustria.at! Dank meiner neuer Funktion, des „Readspeakers“, kann man mich – und meine zahlreichen fundierten Informationen
– auch hören. Mit dem „Readspeaker“ wurden meine Inhalte auch um eine Vorlesefunktion erweitert, für
Menschen, die Texte nicht oder nur schwer lesen können. Wie das funktioniert? Einfach auf
http://barrierefrei.bankaustria.at gehen, auf den Vorlese-Button im blauen Übersichtsbalken klicken
und der Inhalt wird vorgelesen. Es gibt auch Abschnitte in Gebärdensprache und Leichter Sprache.
http://barrierefrei.bankaustria. at
35
Oktober 2014 I Bank exklusiv
GELD
FÜR IMMER JUNG
Warum nicht drei Tage verspielt sein?
Das Spielefest feiert 30. Geburtstag!
VERWÖHNMOMENTE
DinersClub-Partner
Hotel EUROPÄISCHER HOF
Erholung, Ruhe, Zeit für sich selbst: All das findet
man im 5-Sterne-Hotel EUROPÄISCHER HOF in Bad
Gastein inmitten der Salzburger Bergwelt. Wellness-, Gesundheits- und Freizeiteinrichtungen auf
5.600 m2 laden zum Entspannen ein. Die Kombination aus Wellness, Gesundheit, Genuss und Tradition
verspricht Verwöhnmomente der besonderen Art.
Wussten Sie, dass das Kartenspiel „Abluxxen“ von
Wolfgang Kramer und Michael Kiesling zum aktuellen „Spiel der Spiele“ gekürt wurde? Oder kennen
Sie „Voll Schaf“ oder „Norderwind?“ Nein? Grund
genug, in die magische Welt des „Spielefestes“ einzutauchen, das heuer bereits zum 30. Mal im Austria
Center Vienna stattfindet. Vom 14. bis 16. November können alle Spielfreudigen mehr als 5.000 Brett-,
Karten- und Gesellschaftsspiele an über 1.500 Spieltischen testen.
INFO: Kundinnen und Kunden in Wien und Umgebung erhalten in ihrer Bank Austria Filiale Ermäßigungsgutscheine (Eintritt statt 10 Euro nur 8 Euro).
http://www.spielefest.at
INFO: Hotel EUROPÄISCHER HOF, 5640 Bad
Gastein, Tel. +43 (0) 64 34 25 26 -267
http://www.europaeischerhof.at
GEWINNEN SIE! Wir verlosen ein Paket „Verwöhnmomente“
für zwei Personen inklusive drei Übernachtungen im Hotel
EUROPÄISCHER HOF mit Gourmet-Halbpension, Willkommensglaserl, regenerierende Nachtkerzenölpackung, Ganzkörperpeeling, wohltuende Aromaöl-Rückenmassage (Wert pro
Person im Wohlfühl-Doppelzimmer: ab 391 Euro). Beantworten Sie bitte folgende Frage: Wie groß ist der Gesundheits-,
Schönheits- und Freizeitbereich des Hotels? Antworten bis
14. 11. an E-Mail pub@unicreditgroup.at.
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Oktober 2014 I Bank exklusiv
businessbanking
einer neuen
Generation
OKTOBER 2014
Megatrends:
Bankgeschäfte in Zeiten
mobiler Kommunikation
Multikanal-Banking:
Das neue Angebot der Bank
Austria für Unternehmen
Produkte auf einen Klick:
Von Business-OnlineKonto
bis Business-OnlineLeasing
© Fotolia
SONDERTHEMA
© Fotolia
sonderthema
„Klares Bekenntnis zur
Innovationsführerschaft“
„Bank exklusiv“: Herr Gatterer, welche Megatrends in unserer Gesellschaft verändern das
Verhältnis von Kunden und Bank am stärksten?
Harry Gatterer: Von besonderer Bedeutung sind
der Trend zur Individualisierung und die erweiterte
Konnektivität, also die immer vielfältigere Art, wie
wir mit anderen kommunizieren. Menschen versuchen ihre eigenen Wege zu finden und wählen
je nach Situation aus, welche Partner ihnen bei
der Realisierung von Zielen helfen können und wie
sie mit diesen in Verbindung treten wollen. Insbesondere die unsteter gewordene Kundenbindung
sehe ich als gewaltige Herausforderung für Banken: Diese sind gewohnt, ihre Beziehung zu Kun38
© Nick Albert
DISKUSSION. Helmut Bernkopf, Bank Austria Vorstand für den Bereich
Privat- & Firmenkunden, und Trendforscher Harry Gatterer sprechen über
das Banking der Zukunft.
„Der persönliche
Kontakt wird
keinesfalls
verschwinden.“
Helmut Bernkopf, Vorstand
Privat- & Firmenkunden
der Bank Austria
dinnen und Kunden auf Stabilität und Langfristigkeit aufzubauen.
Helmut Bernkopf: Eine Bank kann nur erfolgreich
sein, wenn sie ihren Kundinnen und Kunden maßgeschneiderte Produkte und Services anbietet.
Sonderthema I Bank exklusiv
Diese Individualisierung gelingt uns als Bank Austria sehr gut und schafft entsprechenden Mehrwert bei unseren Kundinnen und Kunden – eine
wesentliche Voraussetzung für langfristige und
stabile Beziehungen zu ihnen. Um diese Zufriedenheit weiter auszubauen, arbeiten wir laufend daran, unseren Kunden eine immer breitere
Palette an Möglichkeiten zu eröffnen, wie, wann
und wo sie mit uns in Kontakt treten können. Wir
positionieren uns als Österreichs führende MultikanalBank und investieren mehr als 100 Millionen Euro in unser Stationär/Online/Mobil-Komplettangebot mit persönlicher Beratung und
Betreuung.
Kundinnen und Kunden betonen die große
Bedeutung des persönlichen Kontakts. Wird
sich daran etwas ändern?
Harry Gatterer: Dieser Wunsch nach einem
Ansprechpartner ist ein menschliches Grundbedürfnis. Bei normalen Bankgeschäften wird aber
dennoch der Trend weiter zu jenen Kommunikationskanälen führen, die keinen persönlichen Kontakt beinhalten. Davon ausgenommen bleiben
nur jene Geschäfte, bei denen der Stellenwert der
individuellen Beratung besonders hoch ist. Diese
Differenzierung sehen wir in vielen Dienstleistungsbranchen, etwa auch in der Reisebranche.
Helmut Bernkopf: Neuere Untersuchungen zeigen, dass heute rund 85 Prozent der Kundenkontakte über persönliche Kanäle und 15 Prozent
39
© Adrian Schmidt
sonderthema
„Die Nachfrage
nach flexibler
und mobiler
Kommunikation
mit der Bank
steigt.“
Harry Gatterer, Trendforscher
über Online-Kanäle erfolgen. In acht Jahren soll
der Anteil der Online-Kanäle auf rund 40 Prozent
klettern, wobei hier insbesondere der Bereich der
mobilen Online-Kontakte massiv an Bedeutung
gewinnen wird. Der persönliche Kontakt wird keinesfalls verschwinden, sondern weiterhin einen
bedeutenden Stellenwert haben.
Welche weiteren Trends werden das Bankwesen maßgeblich beeinflussen?
Harry Gatterer: Nahezu jeder Megatrend beeinflusst die Art, wie wir Bankgeschäfte machen. Wir
werden – Stichwort „Silver Society“ – eine wachsende Zahl an Menschen sehen, die an der Schwelle zum bisherigen Pensionsalter noch einmal unternehmerisch durchstarten; wir müssen daher davon
ausgehen, dass Banken mit Unternehmern unterschiedlichen Alters und damit mit höchst unterschiedlichen Zugängen zu Kommunikationswegen
konfrontiert sind. Die Trends „New Work“ und „Mobilität“ sorgen für eine weiter steigende Nachfrage
nach möglichst flexibler und mobiler Kommunikation mit der Bank. Und die anhaltende Globalisie-
Sonderthema I Bank exklusiv
sonderthema
rung bringt eine Internationalisierung der Dienstleistungsnachfrage, auch bei Bankdienstleistungen.
Helmut Bernkopf: Zwei Trends darf ich hier noch
anfügen: den weiteren technologischen Wandel,
derzeit bedingt durch Smartphones und zukunftsweisende Apps. Und das wachsende Angebot von
Bankdienstleistungen außerhalb der klassischen
Banken, mit allen offenen Fragen hinsichtlich Regulierung, Sicherheit und Datenschutz. Als Bank sind
wir uns der vielen Veränderungen bewusst und
passen unsere Geschäftsmodelle den neuen Rahmenbedingungen an. Wir antworten auf das veränderte Verhalten der Kunden und neue Wünsche mit
unserem klaren Bekenntnis zur Innovationsführerschaft.
ZUKUNFTSINSTITUT
Megatrends im Überblick
„Wir beobachten Veränderungen in der Gesellschaft und analysieren deren Bedeutung für
Branchen und Unternehmen“, beschreibt Harry Gatterer die Tätigkeit des Zukunftsinstituts,
dessen Geschäftsführer er ist. Die folgenden elf Megatrends bilden das Gerüst, vor dessen
Hintergrund die Zukunft von Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur untersucht wird:
http://www.zukunftsinstitut.at
Individualisierung
Female Shift
Silver Society
Neues Lernen
New Work
Gesundheit
Neo-Ökologie
Konnektivität
Urbanisierung
Mobilität
40
Globalisierung
Sonderthema I Bank exklusiv
sonderthema
IM BLICKPUNKT
Zukunft für alle
Ab sofort bietet die Bank Austria daher Unternehmen jeder
Größe Produkte und Dienstleistungen auf einer modernen
Multikanal-Basis an: Business-OnlineProdukte, BusinessNet,
Cash-Management-Lösungen und Videotelefonie
(für KMUs). Und natürlich auch mit persönlicher Beratung.
© Nick Albert
Die digitale Revolution führt zu grundlegenden Veränderungen von Geschäfts- und Kommunikationsprozessen.
Davon ist nicht zuletzt das Verhältnis zwischen Kundinnen
und Kunden und Bank massiv betroffen, wenn etwa Bankgeschäfte über mobile Endgeräte immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Dieter Hengl, Vorstand der Bank Austria
für Corporate & Investment Banking
Die vermehrten Möglichkeiten zur Online-Abwicklung erlauben, aus einer Vielzahl von Banking- und Kommunikationskanälen die bestmögliche zu wählen – nach Ort, Zeit und
persönlicher Vorliebe.
Die einfachere Online-Abwicklung von Routinetätigkeiten
eröffnet die Chance, mehr Zeit für die persönliche Beratung
bei speziellen Fragen zu schaffen. Moderne Online-Plattformen, etwa im Bereich Treasury, berücksichtigen die komplexeren Anforderungen großer Unternehmen und bieten
diesen eine wesentliche Vereinfachung des Workflow.
41
Sonderthema I Bank exklusiv
sonderthema
Die Fiktion
wurde Realität
SERVICE. Seit über einem Jahrzehnt ergänzt Online-Banking den Gang in die Filiale. Die Bank Austria geht nun einen Schritt
weiter: Multikanal-Banking bietet jetzt
auch Unternehmen den Komfort einer Online-Bank, verknüpft mit der Kompetenz
einer klassischen Beraterbank.
D
amit wird für Unternehmen der Abschluss von Business-OnlineProdukten ebenso möglich wie die Beratung über Videotelefonie, Banking über BusinessNet, OnlineBestellung von Drucksorten und Belegen sowie das persönliche Gespräch mit der vertrauten Firmenkundenbetreuerin
bzw. dem Firmenkundenbetreuer.
© Fotolia
Die vielfältigen Kanäle machen Business-Banking einfach,
bequem und schnell und eröffnen eine neue Flexibilität in
der Kommunikation mit den Unternehmenskunden.
42
Der Umgang mit dem Internet ist heute eine Selbstverständlichkeit. Das war nicht immer so: „In den 1990er-Jahren
bestand der Hauptteil eines Gesprächs mit Unternehmen
über das Internet darin, ihnen die Grundfunktion und die
Sonderthema I Bank exklusiv
sonderthema
zukünftige Bedeutung der weltweiten Vernetzung
zu erklären“, erzählt Jürgen H. Gangoly, Geschäftsführer der Wiener PR-Agentur The Skills Group:
„Heute sind die Themen eines solchen Gesprächs
meist die rasante Entwicklung, mit der sich Unternehmen und ganze Branchen durch das Internet
verändert haben, und wie man dieses bestmöglich nutzen kann, ohne in einer Geschwindigkeitsspirale unterzugehen.“
Mobile Internet-Nutzung
Nicht abzusehen war die rasche Entwicklung zur
mobilen Internet-Nutzung. „Der technische Fortschritt hat möglich gemacht, was vor 20 Jahren nur in kühnen Phantasien bestanden hat:
Man kann heute praktisch überall und jederzeit
kommunizieren und auch auf komplexe Daten
zugreifen“, betont Gangoly. „Die Fiktion wurde zur
Realität.“
Die Kommunikationskanäle des Bank Austria Business-Banking:
Business-OnlineProdukte für den einfachen Produktabschluss.
Online-Bestellmöglichkeiten für
Drucksorten und Belege.
BusinessNet für alle
OnlineBanking-Transaktionen.
Telefon oder Videotelefonie
für die Beratung.
Das persönliche Gespräch mit Ihrer Betreuerin bzw.
Ihrem Betreuer in einem FirmenkundenCenter.
43
Sonderthema I Bank exklusiv
sonderthema
Dieser Kulturwandel erfasst alle Bereiche, auch
das Bankgeschäft. „Der Zugang zu Bankdienstleistungen wird heute zu jeder Zeit und von jedem
Ort aus erwartet: Daher ist es sinnvoll, wenn eine
Bank eine Vielzahl von Zugangskanälen anbietet“,
unterstreicht Gangoly: „Das Multikanal-Banking
der Bank Austria halte ich diesbezüglich für vorbildlich.“
Gerade bei Klein- und Mittelbetrieben – somit der
überwältigenden Mehrzahl der heimischen Unternehmen – sind Bankgeschäfte eine Chefsache,
und dieser findet dafür oft erst in den Abendstunden oder am Wochenende Zeit; „sehr gut, wenn er
dann auch komplexere Geschäfte abwickeln oder
einen Ansprechpartner erreichen kann“, ergänzt
Gangoly.
© Renee Del Missier
Die technischen Veränderungen haben tiefgreifende Auswirkungen auf die Kommunikation zwischen Geschäftspartnern, auf den Ablauf
von Unternehmensprozessen und nicht zuletzt
auf das Alltagsleben. Der Umgang mit ständiger
Erreichbarkeit muss ebenso erlernt werden wie
der gewaltige Informationsfluss und das Bewerten der Seriosität von Quellen im Internet.
„Der Zugang zu Bankdienstleistungen wird heute zu jeder Zeit
und von jedem Ort aus erwartet.“
Jürgen H. Gangoly, Geschäftsführer
der Skills Group
die Nachbestellung von Zahlscheinen oder die
Anforderung von Beleg- und Kontoauszugsduplikaten lassen sich über OnlineBanking, BusinessNet oder mit Business-OnlineProdukten erledigen.
Aber auch Produktabschlüsse – vom BusinessOnlineKonto über Veranlagung und Abschlüsse
von Kreditverträgen bis zum KFZ-Leasing (ab Ende
Dezember 2014) – sind online einfach und komfortabel möglich.
Breite Palette an Bankdienstleistungen ohne Weg in die Filiale
Das Produkt- und Serviceangebot kann mit praktisch jedem Internetzugang – auch über mobile
Endgeräte wie Smartphone oder Tablet – einfach,
unkompliziert und jederzeit genutzt werden.
Für Firmenkunden der Bank Austria wird nun eine
breite Palette an Bankdienstleistungen ohne Weg
in die Filiale möglich. Routinetätigkeiten wie etwa
Persönliche Beratung ist weiterhin möglich, auf
Wunsch auch über Videotelefonie. Damit soll der
44
Sonderthema I Bank exklusiv
sonderthema
persönliche Kontakt aufrechterhalten werden.
Dass dieser wichtig ist, wird auch von Gangoly hervorgehoben: „Je persönlicher ein Anliegen
ist, desto eher wird man mit jemandem sprechen
wollen, den man bereits kennt.“
gewachsen, der Anteil der älteren Bevölkerung
steigt – folglich sollte man alle Kommunikationskanäle offen lassen, die in der Vergangenheit gute
Dienste geleistet haben, diese jedoch um neue
Angebote ergänzen.“
Genau dies soll künftig sogar leichter möglich sein:
Befreit von Routinetätigkeiten, steht den Bankberaterinnen und Bankberatern mehr Zeit für das
individuelle Beratungsgespräch zur Verfügung.
Je nach Nachfrage seitens der Kundinnen und
Kunden wird sich in Zukunft zeigen, welche Kommunikationsschienen ausgebaut und welche
rückgeführt werden sollen. Betrachtet man die
technologische Entwicklung der letzten Jahrzehnte, wäre es nicht überraschend, wenn noch
der eine oder andere Kommunikationskanal hinzukommt.
In Zukunft führen viele Kommunikationskanäle
zur Bank Austria. Gangoly möchte sie alle offen
lassen: „Nicht jeder ist mit Handy oder Tablet auf-
ZUR PERSON
Jürgen H. Gangoly
Jürgen H. Gangoly ist Geschäftsführer der PR-Agentur The Skills Group, seit 30 Jahren eine der
führenden Kommunikationsagenturen Österreichs. Sie ist spezialisiert auf die Beratung von
Unternehmen und Institutionen – von Medienarbeit bis Krisenkommunikation.
Die Kundinnen und Kunden profitieren von der umfassenden Online-Kompetenz der PR-Agentur,
die 2000 mit einer Agentur für Online-Kommunikation fusionierte. Er ist zudem Vorstandsmitglied des Österreichischen Instituts für angewandte Telekommunikation und Mitinitiator des
Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens. Er war Gründer und langjähriger Leiter des Internet
Ombudsmanns und hält Schulungen und Vorträge.
http://www.skills.at
45
Sonderthema I Bank exklusiv
sonderthema
Groß in Mode
INTERVIEW. Die Modedesignerin Sabine Karner spricht über effiziente
Arbeit, Bankgeschäfte zwischendurch und die Vorteile eines guten
Kundenbetreuers.
© Thomas Lerch
„Bank exklusiv“: Welche stilistischen und
farblichen Akzente setzen Sie in Ihrer neuen
Herbst/Winter-Kollektion?
Sabine Karner: Bei der neuen Tageskollektion
setze ich auf angenehme und bequeme Materialien wie Kashmir und Stretches und auf erdige, warme Farben in Brauntönen und Rot. Die
Abendkollektion ist in Farbtönen von Rot über
Aubergine bis Dunkelviolett gehalten und zeichnet sich durch feine Details aus, etwa überlange Fransen, Federn oder per Hand aufgesetzte
Blütenblätter. In beiden Kollektionen arbeite ich
wieder viel mit handbemalten Stoffen.
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Sie sind nicht nur Designerin, sondern
müssen sich auch um Präsentation, Produktion und Verkauf sowie um den BackofficeBereich Ihres Unternehmens kümmern. Wie
geht sich das alles aus?
Ich bin sehr diszipliniert, kreativ und auch sehr
gut organisiert. Im Laufe der Jahre habe ich
mir ein Netzwerk an Einzelpersonen und kleinen Unternehmen aufgebaut, das sehr gut
funktioniert.
Sonderthema I Bank exklusiv
sonderthema
Wer ist in diesem Netzwerk Ihr Partner in
Finanzfragen?
Ich nutze das SmartBanking Business der Bank
Austria. Bankgeschäfte erledige ich zwischendurch, ausschließlich online. Mitunter rufe ich
auch meine Betreuerin an. Bei wichtigen oder
neuen Themen ist es für mich wesentlich, mit
jemandem zu sprechen, der mich und mein Unternehmen kennt. Im Gespräch tauchen oft neue
Aspekte auf, andere Ideen. Meine Kundenbetreuerin kennt nicht nur meine Tätigkeit, sondern auch
meine Branche – das ist wichtig und hilfreich.
Welchen Stellenwert hat das Internet – vor
allem der Onlineshop – für Ihre Kundenkontakte?
Der Onlineshop dient einerseits als Visitenkarte,
andererseits wird er von auswärtigen Kundinnen
genutzt, die wenig Möglichkeiten für eine Anprobe haben. Viele von ihnen berate ich persönlich
per Telefon oder Mail. Über die Jahre hat sich der
Onlineshop umsatzmäßig in eine sehr gute Richtung entwickelt.
DIE MAGISCHE WELT DER WEIBLICHKEIT
Sabine Karner
Sabine Karner, Absolventin der Modeschule Hetzendorf, startete –
nach einigen Jahren Tätigkeit für renommierte Unternehmen wie Airfield, Mothwurf oder Sportalm – im Jahr 2001 mit dem Aufbau des
Labels „Sabine Karner“. Dem eigenen Geschäft in Graz folgte 2008
die Übersiedlung nach Wien; neben der Niederlassung dort im ersten
Bezirk besteht auch wieder ein Shop in Graz.
Die Modedesignerin lässt sich bei ihren Entwürfen von der magischen
Welt der Frau inspirieren und möchte die Weiblichkeit ihrer Kundinnen in den Mittelpunkt stellen.
Abgesehen von vielseitiger Damenmode kreiert Sabine Karner auch Firmenkleidung („Sabine K
Corporate Fashion“).
http://sabinekarner.com
47
Sonderthema I Bank exklusiv
© Piatnik
sonderthema
Ein Trumpf in der Hand
KOOPERATION. Trotz der verstärkt virtuellen Welt boomen traditionelle
Brett- und Kartenspiele. Kein Widerspruch, sondern Ausdruck von Vielfältigkeit, meint Dieter Strehl, Geschäftsführer von Ferd. Piatnik & Söhne.
U
nglaubliche 1.500 Sets an Spielkarten, 500
Brettspiele und 300 Puzzles hat Piatnik in seinem Produktprogramm. „Fast jeder ist überrascht,
wenn er diese Zahl hört“, lacht Dieter Strehl, Ururenkel des Firmengründers und seit 1995 Geschäftsführer des bald 200 Jahre bestehenden Unterneh-
48
mens: „Genauso überrascht sind die meisten Menschen, wenn sie hören, dass Brettspiele gegen den
Computer keineswegs verlieren, sondern seit vielen Jahren geradezu einen Boom erleben.“ Piatnik
produziert pro Jahr etwa 25 Mio. Kartenspiele und
je 1 Mio. Brettspiele und Puzzles.
Sonderthema I Bank exklusiv
sonderthema
Export in mehr als 60 Länder
Die Produkte der Firma Piatnik werden in mehr als
60 Länder exportiert, Vertriebsgesellschaften gibt
es in Ungarn, Tschechien, Deutschland und den
USA. Die Brettspiele gruppieren sich um Klassiker,
wie DKT oder Activity, und sind oft globale Hits.
Bei Kartenspielen gibt es hingegen ausgeprägte
regionale Gewohnheiten, die mitunter kuriose Ausprägungen zeigen: Das meistverkaufte Kartenbild
in Österreich ist das sogenannte doppeldeutsche
Blatt mit Persönlichkeiten aus der Wilhelm-TellSage; es ist in Deutschland (trotz des Namens) und
der Schweiz (trotz der Motive) weitgehend unbekannt.
„Vollkommen friktionsfrei“
Karten- und Brettspieler greifen gerne zu Produkten mit vertrautem Kartenbild beziehungsweise bekannten Spielregeln. „So ist es auch bei
der Bankbeziehung“, betont Dieter Strehl: „Je ver-
trauter man ist und je besser man einander kennt,
desto besser funktioniert die Zusammenarbeit.
Mit der Bank Austria läuft es vollkommen friktionsfrei.“
Das tägliche Bankgeschäft wird selbstverständlich online abgewickelt. Dieter Strehl: „Die Frage
der Transaktionssicherheit ist hier extrem wichtig,
bislang gab es diesbezüglich keinerlei Probleme.“
Wenn eine bedeutende Frage auftaucht, ist der Firmenkundenbetreuer erster Ansprechpartner.
Kompetente Spezialisten
„Bei wichtigen Fragen ist es eine große Beruhigung,
dass sofort der Kontakt zu einer kompetenten Person – die das Unternehmen kennt – möglich ist“,
unterstreicht Dieter Strehl. „Und über diese läuft
dann gegebenenfalls der Kontakt zu den Produktspezialistinnen und Produktspezialisten der
Bank Austria – auch das klappt problemlos.“
MACHEN WIR EIN SPIEL
Die Wiener Spielkartenfabrik Ferd. Piatnik & Söhne
Die Wiener Spielkartenfabrik Ferd. Piatnik & Söhne wurde 1824 gegründet und gilt weltweit als
Visitenkarte Wiens. Die Produktion von 25 Mio. Kartenspielen pro Jahr, 1 Mio. Spielen und 1 Mio.
Puzzles ist ein Zeichen dafür, dass das traditionelle Spiel nichts von seiner Attraktivität verloren
hat. Nach wie vor nimmt bei Piatnik die Spielkartenproduktion die zentrale Rolle ein.
http://www.piatnik.com
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Sonderthema I Bank exklusiv
sonderthema
Auf einen Klick!
BUSINESS-ONLINEPRODUKTE. Ab sofort bietet die Bank Austria im Internet auf
firmenkunden.bankaustria.at ihren Firmenkunden ausgewählte Produkte an.
So können Unternehmen ihre Bankgeschäfte bequem vom Büro aus, von zu
Hause oder von unterwegs erledigen.
BusinessOnlineKonto
Das OnlineKonto4Business bietet alle Möglichkeiten eines Geschäftskontos, einschließlich
professioneller Tools und dem Zugang zum Banking Portal BusinessNet Smart.
BusinessOnlineSparen
Das OnlineDispoKonto Plus ist ein Veranlagungskonto mit attraktiver Verzinsung, einfacher Abwicklung und ohne Zusatzkosten. Für längerfristige
Veranlagungen steht das OnlineFestgeld mit fixer
Verzinsung und Laufzeit zur Verfügung.
BusinessOnlineKredit
Kredite können als OnlineBetriebsmittelkredit mit
disponiblem Kreditrahmen oder als längerfristiger OnlineInvestitionskredit mit Rückzahlung über Kapitalraten oder Fixannuitäten
(Kapital und Zinsen) beantragt werden.
BusinessOnlineLeasing
Das OnlineLeasing erlaubt eine rasche
und effiziente Finanzierung von Fahrzeugen
(Motorräder, PKW, Fiskal-LKW) mit einer
Dauer von maximal 72 Monaten.
(Ab Ende Dezember 2014)
INFO:
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer
Firmenkundenbetreuerin, Ihrem Firmenkundenbetreuer in der Bank Austria, unter der 24h Business
ServiceLine +43 (0)5 05 05-24 sowie unter
http://firmenkunden.bankaustria.at
50
Sonderthema I Bank exklusiv
© Fotolia
unternehmen
Beflügelt
GEWINN. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen zeigt sich der Flughafen
Wien im ersten Halbjahr 2014 „im Steigflug“.
Das EBITDA kletterte um 5 Prozent auf 126,5 Mio.
Euro im Vergleich zur Vorjahresperiode, das EBIT
um 6,2 Prozent auf 63,1 Mio. Euro und den Gewinn
konnte das Unternehmen um 7,6 Prozent auf
44 Mio. Euro steigern.
Im Aufwind zeigt sich auch das Passagieraufkommen: „Es hat sich im ersten Halbjahr trotz internationaler politischer Krisen mit einem Plus von
2,9 Prozent sehr gut entwickelt“, so Mag. Julian
Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.
Nach einem extrem milden Winter im ersten Quartal 2014 und damit verbundenen Erlösrückgängen
bei der Flugzeugenteisung hat sich die Umsatzentwicklung der Flughafen Wien AG in den Folgemonaten erholt und liegt am Ende des ersten Halbjahres 2014 mit 304,7 Mio. Euro (–0,1 Prozent) auf
dem Niveau des Vorjahreszeitraumes.
Insgesamt ist die Zahl der Passagiere in den ersten
sechs Monaten auf 10,543.235 angewachsen.
Auch für das Gesamtjahr 2014 ist der Flughafen
Wien optimistisch: Das Passagierplus dürfte bei
rund 3 Prozent liegen. Der Umsatz sollte auf über
630 Mio. Euro und das Nettoergebnis auf über
75 Mio. Euro steigen.
http://www.viennaairport.at
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Oktober 2014 I Bank exklusiv
UNTERNEHMEN
© Fotolia
SPIELERISCH
Spieleportal Twitch geht Amazon ins Netz
Für 970 Mio. Dollar (734,9 Mio. Euro) hat der Internet-Handelsriese Amazon die Online-Spieleplattform Twitch gekauft und sie damit seinem Rivalen Google weggeschnappt. Die Transaktion, die noch in diesem Jahr abgeschlossen werden soll, ist für Amazon einer der größten
Zukäufe überhaupt.
Auf der Internetseite von Twitch, das vor rund drei Jahren als „Nischenangebot“ an den Start
gegangen war, verfolgen monatlich viele Millionen Zuseherinnen und Zuseher live gezeigte Spiele
und kommunizieren untereinander und mit den Spielerinnen und Spielern. Twitch kam zuletzt auf
rund 55 Mio. Nutzer. Das hohe Interesse an dem Dienst, der rasch an Popularität gewann, bringt
dem Unternehmen immer mehr Werbeeinnahmen.
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Oktober 2014 I Bank exklusiv
UNTERNEHMEN
Kurz & aktuell
Auf die Kräne, fertig, los
PALFINGER. Der Gesamtumsatz des Salzburger Kranherstellers Palfinger kletterte im ersten
Halbjahr um 14 Prozent auf 540 Mio. Euro. Bis
2017 will das Unternehmen, das in den BRICLändern, Brasilien, Russland, Indien und China,
sowie im Geschäftsfeld Marine (Kräne auf
Schiffen) künftig die größten Wachstumschancen sieht, den Umsatz auf 1,8 Mrd. Euro
erhöhen. Bereits heuer soll die MilliardenUmsatzgrenze geknackt werden.
http://www.palfinger.at
Wie die Feuerwehr
LEONDING. Der börsennotierte oberösterreichische Feuerwehrausstatter Rosenbauer
hat nach eigenen Angaben das absatzstärkste
erste Halbjahr hinter sich. Das Betriebsergebnis
wuchs gegenüber der Vorjahrsvergleichsperiode um 19 Prozent auf 20 Mio. Euro und
der Periodengewinn kletterte um fast ein
Drittel von 11,7 auf 15,4 Mio. Euro. Der Umsatz liegt bei 354,3 Mio. Euro – ein Plus von
5 Prozent. Die Auftragslage ist auch weiterhin im Aufwärtstrend.
http://www.rosenbauer.at
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Oktober 2014 I Bank exklusiv
UNTERNEHMEN
SERVICE. Von den informativen
„Kapitalmarktgesprächen“ über
neue Förderungen bis zum innovativen UnternehmensWertRechner.
INNOVATIV
Wertvolle Unterstützung für KMU: der
UnternehmensWertRechner
Um Betriebe, die vor der Übergabe bzw. einem Verkauf stehen, zu unterstützen, haben Wirtschaftskammer Wien, Bank Austria, Bundesministerium
für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und
WIFI Unternehmerservice einen UnternehmensWertRechner für KMU entwickelt. Dieses Tool
gibt eine erste Orientierung über den Marktwert
eines Unternehmens und zeigt Möglichkeiten auf,
diesen im Hinblick auf den anstehenden Verkauf
bzw. die Übergabe zu steigern.
Der Rechner ist äußerst nutzerfreundlich aufgebaut und einfach zu bedienen. Basierend auf
den wirtschaftlichen Eckdaten aus Bilanz oder
Gewinn- & Verlust-Rechnung, wird über eine praxisorientierte Berechnungslogik ein plausibler
Marktwert ermittelt. Einbezogen werden wich-
54
© Fotolia
Auf der
Erfolgsleiter
Die Vorteile auf einen Blick
Wertvolle Orientierung über den
Marktwert des Unternehmens.
nErstellung einer mehrjährigen Unternehmensplanung.
nStärken und mögliche Verbesserungspotenziale im Unternehmen können
erkannt werden.
nDurch Umsetzung der Verbesserungspotenziale in die Praxis werden der
Unternehmenserfolg und somit auch
der Unternehmenswert gesteigert.
n
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, und Helmut Bernkopf, Bank Austria Vorstand für Privat-& Firmenkunden, präsentieren den neuen UnternehmensWertRechner
Oktober 2014 I Bank exklusiv
UNTERNEHMEN
tige Faktoren wie die Zukunftsfähigkeit von Branche und Produkten, Umfang und Qualität des Kundenstocks sowie künftig erzielbare Gewinne. Zielgruppe sind sowohl Einnahmen-Ausgaben-Rechner als auch bilanzierende mittelständische Unternehmen.
Die Anwendung steht den Betrieben im Internet
unter der Adresse
http://wko.at/wien/kmu-unternehmenswert
bzw. unter
http://www.servicetools.bankaustria.at
kostenlos zur Verfügung.
INTERNATIONAL
„Kapitalmarktgespräche“ für große Unternehmen
Mit den „Kapitalmarktgesprächen“ hat die Bank Austria eine Veranstaltungsreihe für
multinationale Unternehmen ins Leben gerufen, in der hochkarätige Fachleute aus
der gesamten UniCredit über aktuelle Entwicklungen sowie Produktstrategien und
Innovationen im Finanzierungsbereich berichten.
Martin Frank, Ressortleiter
Internationale Firmenkunden in der Bank Austria
„Neben dem Informationsaustausch steht die Möglichkeit des offenen Erfahrungsaustausches und des Knüpfens neuer Kontakte im Vordergrund“, betont Martin Frank,
Ressortleiter Internationale Firmenkunden der Bank Austria.
Einen spannenden Einblick in „Aktuelle Trends auf den Aktienmärkten sowie im
Equity Capital Markets- und M&A-Geschäft“ gibt die nächste Veranstaltung am
14. November 2014 in der Bank Austria International am Wiener Stephansplatz.
Nach der Begrüßung durch Martin Frank und Peter Herreiner, Head of Financing & Advisory, Bank Austria, werden zu Aktienmärkten und Equity-Capital-Markets-Geschäft
unter anderen Thomas Neuhold, Head of Research Austria, Kepler Chevreux, sowie Norbert Brigelhuber, Head of Equity Capital Markets der Bank Austria, sprechen. „Unternehmenskauf und -veräußerung: Wofür stehen M&A-Berater?“ – dieser Frage geht Klaus
Vukovich, Head of Corporate Finance Advisory Austria & CEE, nach. Eine weitere Veranstaltung findet im Frühjahr 2015 zum Thema „Equity-linked Produkte“ statt.
Wenn Sie am 14. November 2014 dabei sein möchten, schicken Sie bitte ein E-Mail
an Martina.Kreysler-Hehberger@unicreditgroup.at.
55
Oktober 2014 I Bank exklusiv
© Oreste Schaller
UNTERNEHMEN
Matthias Bischof, AWS, Moderator, Pier Luigi Gilibert, EIF, Francesco Giordano, Bank Austria, Friedrich Rödler, Erste Bank, Karl
Sevelda, RBI, und Bernhard Sagmeister, AWS
INTERESSANT
Vienna meets Europe: neue Förder- und
Garantieprodukte für KMU
Anfang September fand die Herbsttagung aller Aktionärs-vertreter des Europäischen Investitionsfonds
(EIF) in Wien statt. Die Bank Austria als langjähriger
Aktionär des EIF war einer der Gastgeber. Über 50
hochrangige Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden von Dieter Hengl, Bank Austria Vor-stand Corporate & Investment Banking, und Francesco Giordano,
CFO der Bank Austria, begrüßt.
Vor dem Hintergrund der neuen EU-Förderperiode
2014 bis 2020 hatte diese Tagung einen besonderen Stellenwert, da der EIF als bedeutendster europäischer Garantiegeber neue Förder- und Garantieprodukte für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
für Österreich und Europa präsentierte:
nInnovFin
SME Guarantee: Nachfolgeprogramm
des 2012 ins Leben gerufenen Risk Sharing Instrument (RSI). RSI ermöglicht der Bank Austria als einziger Kommerzbank Österreichs schnell und unbürokratisch die direkte Vergabe von günstigen, zu
56
50 Prozent vom EIF garantierten Krediten an innovative KMU und Unternehmen unter 500 Mitarbeitern für Investitionen oder Betriebsmittel.
InnovFin SME Guarantee, mit einem Budget von rund
1 Mrd. Euro, ist Teil von Horizon 2020, dem EU-Programm für Forschung und Innovation für 2014 bis
2020. Horizon 2020 steht für Finanzierungen und
Förderungen von der Grundlagenfor-schung bis zur
innovativen Produktentwicklung zur Verfügung.
Antragsberechtigt sind Einzelforscher, Unternehmen
und Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die ersten Ausschreibungen sind im Sommer
2014 gestartet.
nCOSME – Loan Guarantee Facility (LGF): LGF ist
Teil des COSME Programms zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit von KMU. Unter LGF bietet der EIF
(Rück-)Garantien für Kommerz- und Förderbanken
an.
http://foerderratgeber.bankaustria.at
http://ec.europa.eu/programmes/
horizon2020/en
Oktober 2014 I Bank exklusiv
SERIE: ERFOLGSGESCHICHTEN
GEWINNEN SIE: Wir verlosen zweimal einen exklusiven „RELAX! Tagesurlaub am Upper Deck“ à 69 Euro pro
Person sowie zweimal einen entspannenden Tageseintritt inklusive Sauna (à 29 Euro). Beantworten Sie bitte
folgende Frage: Den wievielten Geburtstag feiert die
Therme St. Martins heuer? Ihre Antworten bitte bis
14. 11. 2014 an E-Mail pub@unicreditgroup.at.
Hinterm Horizont geht’s weiter
ERLEBNIS. Sanft bauscht der Wind die Vorhänge in der Lounge. Ich schiebe sie
beiseite, trete auf die Terrasse und genieße den Blick auf das glitzernde Wasser.
Dahinter liegt die endlose Weite der Steppenlandschaft. Ich muss los! Der
Landrover wartet. Die Safari kann beginnen!
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Oktober 2014 I Bank exklusiv
© St. Martins Therme & Lodge/Westermann
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© St. Martins Therme & Lodge/Westermann
UNTERNEHMEN
B
in ich in Afrika, in Australien, Nordamerika?
Nein, das Abenteuer Wellness, Wohlfühlen,
Natur- und Safari-Erlebnis liegt viel näher: All das
kann man in der St. Martins Therme & Lodge im Burgenland, am Rande des Nationalparks Neusiedler
See – Seewinkel, genießen. Über Erfolgsfaktoren
der Therme & Lodge, den großzügigen Ausbau, der
im November abgeschlossen sein wird, und Wellnesstrends sprach „Bank exklusiv“ mit Geschäftsführer Klaus Hofmann.
Stammgäste, sowie eine Vielzahl von Auszeichnungen, wie der World Travel Award, bei dem St.
Martins 2011, 2012 und 2013 als „Austria’s Leading Resort“ gewählt wurde, bestätigen.
„Bank exklusiv“: Seit der Eröffnung im Jahr
2009 hat sich die St. Martins Therme & Lodge
sehr vielversprechend entwickelt und zählt
bereits zu einer der erfolgreichsten Thermen Österreichs. Was ist das Besondere, das
„Erfolgsgeheimnis“?
Was versteht man unter Lodge-Konzept?
Grundsätzlich werden als „Lodge“ Hotels und
Resorts der gehobenen Kategorie bezeichnet, die
ein Naturerlebnis in weitgehend unberührter Landschaft am Rande eines Naturreservats ermöglichen – so wie hier bei uns, in der Nähe des Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel.
Klaus Hofmann: Es gibt natürlich eine Menge
an Faktoren, die zu unserem Erfolg beigetragen
haben. Ein Erfolg, den auch zahlreiche zufriedene Besucherinnen und Besucher, darunter viele
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Wir haben uns mit der St. Martins Therme als erste
Lodge Mitteleuropas klar und eindeutig positioniert: Unsere Gäste erwartet hier die besondere
Verbindung von Naturerlebnis, Wellness, Wohlfühlen und Abenteuer.
Was Sie hier sehen, ist die moderne Interpretation
des Lodge-Konzeptes, das wir konsequent durchgezogen haben: Von der ockerfarbenen Außenan-
Oktober 2014 I Bank exklusiv
© St. Martins Therme & Lodge/Dellinger
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sicht der Therme & Lodge, die sich so der Natur
anpasst, über die Auswahl der Materialien, der Hölzer bis zur Lounge mit herrlichem Ausblick, den liebevoll gestalteten Zimmern und den Uniformen
unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – man
wähnt sich hier nicht im Burgenland, sondern hat
die Weite der Natur vor sich, denkt vielleicht an
Safaris in Nationalparks in Afrika. Aber auf Safari
gehen können Sie hier auch bei uns …
Tatsächlich? Hier wird man vermutlich aber
keine Giraffen, Elefanten oder Nashörner
bewundern können?
Nein, aber bei uns ist es auf andere Weise spektakulär: Unsere Gäste werden im Rahmen von
vielfältigen Seewinkel-Safari-Touren von unseren
Rangern – einer sehr professionellen Abteilung
von unter anderen Expertinnen und Experten der
Vogelkunde, Botanik, Zoologie und Naturpädagogik – auf einem höchst kompetenten Niveau und
mit unglaublichem Engagement „an der Hand
genommen“, um ihre Augen für die Schönheiten
59
der Natur zu öffnen. So kann man hier allein im
Seewinkel über 300 Vogelarten beobachten – in
ganz Österreich gibt es etwas über 400.
Und der verregnete Sommer konnte dem
Besucherandrang nichts anhaben?
Nein: Wir hätten nicht zu hoffen gewagt, dass wir
den letzten Sommer, in dem wir ein Rekordergebnis eingefahren haben, heuer trotz des schlechten
Wetters toppen würden.
Es liegt aber einfach daran, dass wir eine Therme
mit Wettergarantie sind: Unser kristallklarer acht
Hektar großer Badesee mit der Liegewiese „Summer Island“ zieht unsere Gäste bei Sonnenschein
an. Und sollte es regnen oder kühl werden, kann
man die wohlige Wärme und das Thermalwasser im Inneren genießen: Das klassische Angebot
umfasst eine großzügige Wellness- und Thermalwasserlandschaft sowie fünf verschiedene Saunen (z.B. Kiesel-, Schilfrohr- oder Pannoniasauna)
und Dampfbäder, dazu große Rückzugszonen für
Oktober 2014 I Bank exklusiv
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zwei. Natürlich kann man auch entspannende Massagen und Kosmetikbehandlungen genießen. Und
für die Kinder gibt es einen eigenen Kinderbereich.
Sie stecken gerade in der finalen Phase eines
sehr großen Umbaus. Was erwartet Ihre Gäste
dann?
Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir bereits zum fünften Geburtstag der Therme die erste große Ausbaustufe mit einem Investitionsvolumen von
15 Millionen Euro in Angriff genommen haben.
Wir werden damit jetzt im November fertig sein.
Die Lodge wird 28 neue, exklusive Zimmer, davon
16 Suiten und 12 Familienzimmer, auf einer Brücke über dem See mit einzigartigem Ausblick, für
weitere 144 Gäste erhalten.
Derzeit haben wir 300 Betten. Direkt über dem
Wasser des hauseigenen Sees wird ein neuer SeeSpa mit einem direkten See-Zugang, ergänzt durch
zwei finnische Saunen, Dampfbad, Thermalwasserbecken mit Liegenischen und einem Spa-Bistro
sowie einem attraktiven Zugang zum Badesee,
entstehen.
Und auch unsere Thermengäste werden nach
dem Ausbau mit einer neuen See-Sauna sowie mit
zwei finnischen Sauna-Kammern und einem Thermalwasserbecken am und über dem Naturbadesee verwöhnt. Natürlich kommt auch die Kulinarik nicht zu kurz, die man auch als externer Gast
genießen kann.
60
Sie bieten Kulinarisches aus der Region?
Ja, das ist sehr wichtig für uns: Wir können, sowohl
was das Essen als auch was den Wein betrifft, aus
der Fülle der Region schöpfen. Zudem haben wir
uns über unser eigenes Kerngeschäft hinaus für
die Region Neusiedler See – Seewinkel als Leitbetrieb engagiert und in diesem Zusammenhang
den „StarClub“ initiiert, der eine Auswahl von 45
Top-Betrieben der Region umfasst – herausragende Gastronomen, feinste Winzer und Produzenten kulinarischer Köstlichkeiten ebenso wie die
besten Adressen für Kultur- und Freizeitangebote
sowie Beherbergungsbetriebe.
Welche Wellnesstrends beobachten Sie?
Spontaneität wird immer wichtiger: Unsere Gäste
buchen immer kurzfristiger, so haben wir beispielsweise derzeit pro Tag zehn bis zwanzig spontane
Anfragen. Der überwiegende Teil der Gäste bleibt
eher kürzer, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt rund zweieinhalb Tage.
Woher kommen die meisten Ihrer Gäste?
Hauptsächlich aus Österreich und hier vor allem
aus Wien und Umgebung, aber auch aus Bratislava. Da der Flughafen Wien nur 40 Fahrminuten entfernt liegt, sehen wir große Chancen, auch
international punkten zu können. Zudem bietet unsere Lodge rund 300 Seminargästen Platz
und wir werden nun zwei weitere Seminarräume
errichten. Sogar Gäste aus den USA oder China
kommen zu uns zu Tagungen.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
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Grundsätzlich ist unser typischer Gast kein reiner Thermenbesucher, sondern jemand, der diese
besondere Kombination aus der exponierten Lage,
der Natur, der Ruhe, dem herrlichen Ambiente ebenso zu schätzen weiß wie Sport zu treiben oder in die
Sauna zu gehen.
Qualität, Qualität, Qualität ist unser Motto: Keinesfalls stehen bleiben, sondern uns jedes Jahr weiterentwickeln, die Angebote ausweiten – das ist
mein, unser Ziel für die kommenden Jahre.
http://www.stmartins.at
Wenn Sie sich das Haus in fünf Jahren
vorstellen – was ist Ihr Ziel?
Weitere Bilder
VON DER REGION FÜR DIE REGION
Die St. Martins Therme & Lodge in Kürze
Wellness und Naturerlebnis pur bietet die im Jahr 2009 eröffnete St. Martins Therme & Lodge im Burgenland. Als erste Lodge Mitteleuropas ist sie die ideale „Wohlfühloase“ für alle Menschen, die sich selbst und
die Natur entdecken wollen.
Am Rande des Nationalparks Neusiedler See gelegen – Seewinkel, Weltkulturerbe der UNESCO, „Natura
2000“-Gebiet und eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete Europas –, verbindet sie das anspruchsvolle Ambiente einer Vier-Sterne-Superior-Unterkunft mit der Ursprünglichkeit der Natur und einer einzigartigen Thermallandschaft. Das reinste Urlaubsfeeling verspricht der hauseigene Badesee mit der großzügig angelegten Liegewiese, von der aus man den Ausblick in die pannonische Tiefebene genießen kann.
Wellness als Wirtschaftsfaktor
Die St. Martins Therme & Lodge ist ein Leitbetrieb des Nordburgenlandes, der mit seinen rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und seiner engen Verbundenheit mit der Region direkt und indirekt Arbeitsplätze und
Wertschöpfung schafft.
Die Grundlage hierfür bietet die Kompetenz der VAMED Vitality World: Unter dieser 2006 gegründeten Dachmarke betreibt der international tätige Gesundheitskonzern VAMED derzeit acht der beliebtesten Thermen
Österreichs mit jährlich rund 2,5 Mio. Gästen. Die St. Martins Therme, deren Eigentümer das Land Burgenland sowie die 13 umliegenden Seewinkel-Gemeinden sind, wird nach ihrem Ausbau, der im November 2014
abgeschlossen sein wird, weitere nachhaltige Impulse für die Region setzen.
http://www.vitality-world.com
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Oktober 2014 I Bank exklusiv
Märkte
© Fotolia
Ein Land am Strom
PROGNOSE. Der
größte Markt für
Elektro-Autos ist …
Nein, nicht die
USA, sondern
China! Auch für die
Zukunft hat die
zweitgrößte Volkswirtschaft der
Welt ambitionierte
Pläne.
Rund 250 Mio. Autos sind derzeit auf Chinas Straßen unterwegs. Da die Luftverschmutzung in den
großen Metropolen durch Autoabgase bereits
gesundheitsgefährdende Ausmaße angenommen
hat, unterstützt das „Reich der Mitte“ die ElektroMobilität offensiv.
Jedes E-Auto wird mit umgerechnet rund 6.000 Euro
gefördert, sodass viele elektrische Modelle sogar
günstiger als ihre kraftstoffbetriebenen Konkurrenten kommen.
Insgesamt investiert das Land jährlich rund 17 Mrd.
Dollar – und damit fast viermal so viel wie die USA
62
– in die Elektromobilität, vor allem in den Autobau
samt Entwicklung, aber auch in den Aufbau neuer
Fabriken für Lithium-Ionen-Akkus.
Bis 2015 will die chinesische Regierung eine halbe
Million elektrischer Autos und Lkw auf die Straße bringen, bis zum Jahr 2020 sollen bereits fünf
Millionen Fahrzeuge ohne Sprit unterwegs sein.
Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass
die alternativen Antriebe zunächst bei Bussen und
anderen öffentlichen Fahrzeugen zum Einsatz
kommen werden, da für diese einfacher an zentralen Stellen Ladestationen eingerichtet werden
können.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
Märkte
INNOVATION
Sommer? Garantiert!
© Fotolia
Der heimische Sommer konnte uns heuer leider nicht wirklich richtig erwärmen. Doch für alle Sonnenanbeter bietet TUI für die neue
Saison 2014/2015 Innovatives: Reisen mit „Sommergarantie“.
Ziele sind die beliebten Kanaren sowie die Kapverdischen Inseln,
Ägypten, Tunesien und Marokko.
Wie das funktioniert? Wenn eine Woche vor Anreise nicht mindestens eine Tageshöchsttemperatur
von 20 Grad für jeden Tag der ersten Urlaubswoche vorausgesagt wird, können Urlauber auf einen
späteren Zeitraum oder ein anderes Ziel umbuchen. Aber auch für den Winter ist vorgesorgt: Für alle
Schifahrerinnen und Schifahrer bietet TUI Urlaub mit „Schneegarantie“.
http://www.tui.at
Kurz & aktuell
DISNEY. Kino-Blockbuster wie „Captain America“ oder
der Fantasyfilm „Maleficent – die dunkle Fee“ mit Angelina Jolie in der Hauptrolle pushten die Gewinne des USMedienkonzerns Disney. Im dritten Quartal des laufenden
Geschäftsjahres (bis Ende Juni) kletterte der Umsatz
um 8 Prozent auf 12,5 Mrd. Dollar, der Überschuss stieg
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf
mehr als 2,2 Mrd. Dollar (1,64 Mrd. Euro). Damit konnte
das Unternehmen aus dem kalifornischen Burbank die
Erwartungen der Analysten übertreffen.
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Klingelnde Kinokassen
Oktober 2014 I Bank exklusiv
Märkte
Wien, Wien,
nur du allein
IMMOBILIEN. Die Bundeshauptstadt galt
lange Zeit als das Eldorado für Immobilieninvestoren. Entsprechend stark sind die Preise gestiegen. Kommt jetzt die Korrektur?
A
usgezeichnete Lebensqualität, hohe Sicherheit, vielfältiges kulturelles Angebot, wirtschaftlich attraktiv:
Die Liste der Positiv-Attribute, die sich Wien zuschreiben
lassen, ist lang. Kein Wunder also, dass die Bundeshauptstadt in den vergangenen Jahren regelrecht zum Mekka für
Investoren in Betongold avanciert ist.
Das hat sich entsprechend auf das Preisniveau ausgewirkt.
„In den letzten fünf Jahren sind die Immobilienpreise in
Wien um durchschnittlich 9,4 Prozent pro Jahr gestiegen.
Laut einer Studie der Oesterreichischen Nationalbank
waren damit die Preise für Eigenheime und Eigentumswohnungen in Wien Ende 2013 um rund 20 Prozent überbewertet“, sagt Günter Wolf, Branchenexperte der Bank
Austria.
Die Preise kommen zurück
64
Oktober 2014 I Bank exklusiv
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Trotz des überbewerteten Preisniveaus ist aber mit keiner
plötzlichen Korrektur zu rechnen. „Dem raschen Immobilienpreisanstieg seit Mitte der 2000er-Jahre ging eine
längere Phase stagnierender Preise voraus. Der markante
Märkte
Preisanstieg der letzten Jahre verlor ab Mitte 2013
an Tempo“, so Wolf.
und Investments in Finanzvermögen dadurch
an Reiz gewinnen.
Gründe dafür gibt es mehrere: Zum einen sind die
Käuferinnen und Käufer, die nach dem Crash auf
den Finanzmärkten mangels attraktiver alternativer Anlagemöglichkeiten in Immobilien investiert haben, nicht mehr bereit, jeden Preis zu
zahlen. Zum anderen steigt das Angebot. Viele
Investoren verkaufen, weil sie nicht mehr ausreichend Renditepotenzial für sich orten bzw. weil
sie wieder bereit sind, mehr Risiko zu nehmen,
Der starke Preisanstieg bei Eigentumswohnungen in Wien hat nur zum Teil auf das Mietwohnungssegment durchgeschlagen. Wolf: „Zwar
sind die Mieten für frei vermietete Wohnungen
in Wien von 2008 bis 2013 um durchschnittlich 5 Prozent pro Jahr gestiegen – und damit
rascher als im Bundesdurchschnitt bzw. erheblich rascher als die Verbraucherpreise. Bereinigt
um Verbesserungen der Wohnungsqualität und
SERVICE
2000 = 100 (Durchschnittl. Vdg. 2008 – 2013 in Prozent)
220
190
160
130
100
70
40 86
04
88
90
92
94
96
98
00
06
08
10
12 14**
02
* Daten erst ab 2000 verfügbar ** geschätzt
Quelle: OeNB, Statistik Austria, Bank Austria Economics & Market Analysis Austria
Immobilienpreise Wien (+ 9,4 %)
Immobilienpreise Österreich
ohne Wien* (+ 4,8 %)
Freie Wohnungsmieten
in Wien* (+ 2,4 %)
65
Die Immobilie vom Profi
Das Bank Austria ImmobilienService unterstützt bei allen immobilienrelevanten Themen.
Ob Kauf, Verkauf, Bewertung oder Beratung
– die Spezialistinnen und Spezialisten des Bank
Austria ImmobilienService stehen mit Rat und
Tat zur Seite. Für ein persönliches Gespräch
und konkrete Anfragen stehen neben den Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuern in den
Filialen der Bank Austria Daniel Maxian, Tel.
01/513 74 77 DW 90315, daniel.maxian@
ba-is.at, sowie Martina Denich-Kobula,
Tel. 01/513 74 77 DW 90304, martina.denich@ba-is.at, gerne zur Verfügung.
Allgemeine Informationen zu den Leistungen
des Bank Austria ImmobilienService sowie
aktuelle Immobilienangebote finden sich im
Internet unter
http://www.ba-is.at.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
© Fotolia
Hoher Preisanstieg auf
dem Wiener Immobilienmarkt
Märkte
um Standortaufwertungen, verringert sich der
Mietpreisanstieg aber auf durchschnittlich 2,4
Prozent pro Jahr.“
Unabhängig vom absoluten Preisanstieg bei Wohnungen wird es vor allem für einkommensschwache Haushalte in der Bundeshauptstadt zunehmend schwierig, ihr Leben in den eigenen oder
gemieteten vier Wänden zu finanzieren.
„2012 wurden die Wohnkosten von 23 Prozent
der Wiener als starke finanzielle Belastung empfunden. 2008 lag dieser Prozentsatz bei 18 Prozent. In keinem anderen Bundesland ist der Anteil
in diesem Zeitraum in ähnlich hohem Ausmaß
gestiegen. Im Burgenland, in Salzburg und Tirol
ist er sogar gesunken“, resümiert Wolf.
Weitere Informationen in unserem Wirtschaftsportal:
http://wirtschaft-online.bankaustria.at
TRENDS
Wandelbare Orte
Ein aktueller Report des Zukunftsinstituts widmet sich den neuesten Trends im Immobilienbereich:
nGroße Herausforderungen sowie neue Chancen für Stadtplanung und Wohnungsbau bietet E-Mobility.
So werden Plus-Energiehäuser gebaut, deren Bewohner nicht nur den Wohnraum mieten, sondern auch
gleich das Elektroauto dazu leasen können. Gespeist wird es durch die elektrische Überschussenergie, die das
Haus erzeugt.
nDer Trend zum Neo-Biedermeier zeigt sich im Wunsch nach Vertrautheit und den sicheren vier Wänden in
Zeiten der voranschreitenden Digitalisierung.
nCommunity Commuters pendeln permanent zwischen verschiedenen Gemeinschaften und identifizieren
sich über die Zugehörigkeit zu mehreren Gruppen gleichzeitig. Neue Nachbarschafts-Modelle und Formen
der Zusammenarbeit entstehen.
nAuf dem Gebiet Krankenhausarchitektur und Praxisgestaltung spiegeln sich ein höheres Gesundheitsbewusstsein und mehr Selbstverantwortung in ganzheitlichen Gesundheitsbauten wider. Patienten werden zu
Gästen, Orte der Heilung und des Urlaubs verschmelzen.
nUnter dem Titel New Relevance begibt man sich zunehmend auf die Suche nach neuen Werten. An die Stelle
von Nachhaltigkeit tritt Authentizität, Kultur ersetzt Luxus und Solidarität wird zur neuen Individualität.
nAuf die Magie des Temporären setzen Pop-up-Stores. In Zeiten globaler „Jederzeit-Verfügbarkeit“ von Produkten und Services schaffen sie einen neuen Hauch von Exklusivität. Das Pop-up-Prinzip findet nicht nur im
Einzelhandel, sondern auch in Gastronomie, Tourismus, Kultur und bei Banken Anwendung. So war die Bank
Austria heuer im Sommer beim Filmfestival auf dem Wiener Rathausplatz mit einem Pop-Up, der „mobilen
Filiale“, präsent.
http://www.zukunftsinstitut.de/immobilienreport
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Oktober 2014 I Bank exklusiv
Märkte
Deutschland, wer sonst?
WIRTSCHAFTSPOLITIK. Sechs Jahre sind seit der Finanzkrise vergangen.
Und Europas Wirtschaft kommt nach wie vor nicht in Schwung. Immer
drängender stellt sich die Frage, wie aus dem Jammertal herauszukommen
ist. Und natürlich auch, wer hier den Weg weisen könnte.
N
icht nur in Österreich wurden die Wachstumsraten für 2014 kräftig nach unten korrigiert. Selbst in Deutschland, bisher Konjunkturlokomotive der Eurozone, ist die Konjunktur im
zweiten Quartal 2014 eingeknickt.
Die große Herausforderung in Europa ist eine
schwache Nachfrage. Mitte 2014 befand sich der
private Konsum noch immer auf dem Niveau von
2007 und die privaten Investitionen lagen rund
18 Prozent unter der Höhe von 2007.
Die Produzentenpreise sind rückläufig und die
Inflationsrate befindet sich auf einem niedrigen
Niveau. Lediglich der Export hat sich positiv entwickelt. Alles Phänomene, die die Wissenschaft
zunehmend beschäftigen.
Der Draghi-Plan
Besorgt ist man aber nicht nur in akademischen Ökonomenzirkeln. So hielt Mario Draghi als Präsident
der Europäischen Zentralbank (EZB) beim letzten
Treffen der Notenbanker in Jackson Hole, USA, eine
67
Oktober 2014 I Bank exklusiv
Märkte
„Es wäre hilfreich
für die Wirtschaftspolitik im Allgemeinen, wenn die
Fiskalpolitik neben
der Geldpolitik eine
größere Rolle
spielen würde.“
© EZB
Mario Draghi, Präsident der
Europäischen Zentralbank
bemerkenswerte Rede. Er warnte nicht nur vor weiter sinkenden Inflationsraten, sondern forderte ein
gesamteuropäisches Vorgehen bei der Bekämpfung
der massiven Nachfrageschwäche. Die expansive
Geldpolitik der EZB allein, so Draghi, genüge nicht.
Sie brauche die Unterstützung der Fiskalpolitik.
Seine Vier-Punkte-Botschaft war deutlich:
1. Die gegebenen Spielräume des Fiskalpaktes
sind auszunützen.
2. Umschichtungen bei Steuern und Ausgaben
sollen die Fiskalpolitik wachstumsfreundlicher
gestalten, indem man zum Beispiel Steuern mit
einem hohen Fiskalmultiplikator (Massensteuern) senkt und in Bereichen mit geringer Nachfragewirkung Ausgaben senkt bzw. Steuern erhöht.
3. Eine bessere Koordination der nationalen Fiskalpolitik in der Eurozone brächte ein wachstumsfreundlicheres Gesamtergebnis.
68
4. Und last, but not least: Europa braucht ein
großes öffentliches Investitionsprogramm.
Die erste Adresse für diese Forderungen ist nicht
schwer zu erraten: Es ist ein Appell an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Vorgaben des Stabilitätspaktes nicht überzuerfüllen.
Draghi steht mit dieser Meinung nicht allein da.
Der Internationale Währungsfonds kam in seinem
jüngst erschienenen Deutschland-Bericht zum
gleichen Ergebnis. Doch kann Deutschland angesichts von Stabilitätspakt und eigenen Wachstumssorgen überhaupt agieren?
Spielraum im Budget
Die deutsche Regierung ist derzeit in ihrem Stabilitätsprogramm ehrgeiziger, als das der EU-Fiskalpakt verlangt. Die Regierung plant einen strukturellen Budgetüberschuss von 0,5 Prozent, wäh-
Oktober 2014 I Bank exklusiv
Märkte
rend der Fiskalpakt –0,5 Prozent zuließe. Differenz: 1 Prozentpunkt des BIP, das wären 27 Mrd.
Euro pro Jahr. Der Internationale Währungsfonds
(IMF) hat daher Deutschland auch empfohlen,
den Budgetüberschuss zu nutzen und in den Ausbau der Infrastruktur zu investieren.
Diese Empfehlung ist verständlich. Deutschland
weist eine der weltweit niedrigsten Investitionsquoten auf, der Nachholbedarf an öffentlichen
Investitionen ist enorm. Ein Mehr von 0,5 Prozent
des BIP an öffentlichen Investitionen bis 2018
sind zusätzliche 50 Mrd. Euro für Bildungseinrichtungen, Verkehrswege, Energie etc. Laut IMF
würde das eine Steigerung des BIP-Wachstums
um 0,75 Prozentpunkte bedeuten. Beim derzeit
extrem niedrigen Zinsniveau würde die Rentabilität dieser Investitionen die Finanzierungskosten
bei weitem übersteigen.
Darüber hinaus hat der IMF auch vorgerechnet,
dass ein öffentliches Investitionsprogramm –
unter Berücksichtigung des Fiskalpaktes – nicht
nur Deutschland, sondern der gesamten Eurozone ein zusätzliches Wachstum von 0,4 Prozent
bescheren würde. Also genug Vorteile für alle, um
über eine Strategieänderung nachzudenken.
Und noch ein Schub
für den Konsum
Aber auch an einer anderen Schraube könnte
gedreht werden: Erst kürzlich ließ die Deutsche
Bundesbank mit einem – beachtet man den
Standort – überraschenden Statement aufhorchen. Ihr Chefvolkswirt bezeichnete eine Lohnerhöhung von im Durchschnitt mindestens 3 bis
3,5 Prozent als durchaus adäquat.
Gestärkte Nachfrage als Lösung?
Bei einer Inflationsrate von 1 Prozent, Tendenz
fallend, entspräche das einer Reallohnsteigerung
zwischen 2 und 2,5 Prozent. Das stärke, so die
Bundesbank, die Nachfrage und damit das deutsche Wirtschaftswachstum.
Die Proteste der Industrie kamen umgehend.
Doch auch hier stellt sich die Frage, ob die positiven Auswirkungen einer Nachfragestärkung
auf diesem Wege die negativen nicht überkompensieren. Bei einem Leistungsbilanzüberschuss von 7,5 Prozent des BIP ist die Wettbewerbsstärke sicher nicht Deutschlands größtes
Problem. Weitere Informationen in unserem Wirtschaftsportal:
http://wirtschaft-online.bankaustria.at
69
Oktober 2014 I Bank exklusiv
Märkte
Die Schatten werden länger
BANK AUSTRIA KONJUNKTURINDIKATOR. Die österreichische Wirtschaft
wird den eingeschlagenen ruhigen Erholungsweg im zweiten Halbjahr 2014
fortsetzen. Erst mit dem Jahreswechsel 2014/2015 dürfte sich die
Konjunktur etwas aufhellen.
N
ach einer schwachen ersten Jahreshälfte
zeigt sich die Wirtschaft auch zu Ende des
Sommers so wie dieser insgesamt – nämlich trüb.
„Die steigende Verunsicherung durch die Russland-Ukraine-Krise hat sich im August in einem
weiteren Rückgang des Bank Austria Konjunkturindikators niedergeschlagen“, meint Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer. Mit aktuell
0,2 Punkten markiert der Indikator nun einen Tiefstand seit dem Sommer 2013.
Produzenten etwas
zuversichtlicher
„Während der anschwellende Russland-UkraineKonflikt die Konsumenten-Stimmung getrübt hat,
sind die Produzenten nun etwas zuversichtlicher
geworden. Hier zeigt sich zum einen offenbar eine
Korrektur überzogener Befürchtungen und zum
anderen, dass die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen einer Störung des Handels mit Russland und der Ukraine überschaubar wären“, erläutert Bruckbauer.
70
2014/2015: Dann sollte
es bergauf gehen
Für das laufende Jahr haben die Bank Austria Ökonomen ihre Wachstumsprognose auf 0,6 Prozent
gesenkt. Nach einem recht schwungvollen Start
ins Jahr hat die Exportdynamik klar nachgelassen.
Erst rund um den Jahreswechsel 2014/2015 dürfte sich das Konjunkturklima wieder aufhellen. Die
Exporte und Investitionen sollten sich in der Folge
allmählich erholen und im Verlauf des kommenden Jahres sukzessive festigen – und damit auch
dem privaten Konsum auf die Sprünge helfen. Für
2015 ist unter diesen Rahmenbedingungen ein
Wirtschaftswachstum um 1,6 Prozent in Sicht.
Allerdings stellen die geopolitischen Spannungen
betreffend Russland und den Nahen Osten ein
erhebliches Abwärtsrisiko dar.
Die EZB hat auf die gestiegenen Abwärtsrisiken
mit einer Senkung des Leitzinssatzes auf 0,05 Prozent reagiert und wird diesen historisch tiefsten
Zinssatz wohl bis weit ins Jahr 2016 beibehalten.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
Märkte
Das Kaufprogramm der EZB über
Pfandbriefe und ABS wird die Kraft
haben, die Kreditnachfrage
anzukurbeln.
gezielten langfristigen Refinanzierungsgeschäften angesichts eines voraussichtlich beachtlichen
Volumens von insgesamt bis zu 1.000 Mrd. Euro
die Kraft, die Kreditnachfrage anzukurbeln.“
Inflation bleibt niedrig
Der moderatere Wachstumsausblick dürfte in den
kommenden Monaten keine Auswirkungen auf die
Entwicklung der Inflation in Österreich haben: Mit
1,7 Prozent im Jahresdurchschnitt wird die Inflation in Österreich 2014 zum Teil erheblich niedriger
ausfallen als in den vergangenen vier Jahren.
„Wirkungsvoller als die jüngste Zinssenkung der
EZB wird jedoch das angekündigte Kaufprogramm
über Pfandbriefe und ABS, also forderungsbesicherte Wertpapiere, sein“, betont Bruckbauer.
„Diese Maßnahmen haben gemeinsam mit den
facts & FIGURES
Konjunkturprognose Österreich
PROGNOSE
2009201020112012201320142015
Wirtschaftswachstum (real, Vdg. z. Vorjahr)
– 3,8
1,8
2,8
0,9
0,3
0,6
1,6
Privater Konsum (real, Vdg. z. Vorjahr in %)
0,9
2,0
0,8
0,5
– 0,2
0,4
0,5
– 7,8
– 1,4
8,5
1,6
– 0,7
0,1
1,9
Inflationsrate (Vdg. zum Vorjahr in %)
0,5
1,9
3,3
2,4
2,0
1,7
1,9
Arbeitslosenquote (nationale Definition)
7,2
6,9
6,7
7,0
7,6
8,5
8,4
Beschäftigung (Vdg. zum Vorjahr in %)**
– 1,5
0,8
1,9
1,4
0,6
0,8
1,1
Öff. Haushaltssaldo (in % des BIP)
– 4,1
– 4,5
– 2,5
– 2,6
– 1,5
– 2,8
– 1,5
Investitionen (real, Vdg. z. Vorjahr in %)*
*Bruttoanlageinvestitionen
**ohne Karenzgeldbezieher, Präsenzdiener und Schulungen
Quelle: Bank Austria Economics & Market Analysis Austria
71
Oktober 2014 I Bank exklusiv
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EUROPA
Weiter empor
DUBLIN. Nach der US-Ratingagentur Standard & Poor’s hat nun auch die
Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit Irlands um eine Stufe von zuvor
BBB+ auf A- hochgestuft.
Irland habe im vergangenen Jahr seinen Haushalt konsolidiert und den europäischen Rettungsschirm frühzeitig verlassen können, begründete
Fitch ihre Hochstufung. Zudem erfülle die irische
Regierung weiterhin die eigenen sowie die EUVorgaben. Der Ausblick wurde mit „stabil“ bewertet. Für das Jahr 2014 rechnet Fitch nach eigenen Angaben mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,2 Prozent.
72
Irland kann bereits auf eine Umschuldung seiner internationalen Hilfskredite noch in diesem
Jahr hoffen. „Der Internationale Währungsfonds (IWF) unterstützt unsere Vorhaben. Nun
müssen wir noch mit unseren Partnern in Europa reden“, so Finanzminister Michael Noonan
im Sommer. Im August hat Fitch zudem das
Top-Rating von Österreich „AAA“ mit stabilem
Ausblick bestätigt.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
europa
FORTSCHRITTE
Licht am Ende des Tunnels? Griechenland steuert auf
ein Ende der Talfahrt zu: Das BIP schrumpfte im Frühjahr
(April bis Ende Juni 2014) im Vergleich zum Vorjahresquartal nur noch um 0,2 Prozent und somit weniger als
erwartet. Damit verlangsamte sich die Abwärtsbewegung bereits das fünfte Quartal in Folge. Zum Vergleich:
Noch Anfang 2013 war die Wirtschaft des Landes um
6 Prozent eingebrochen.
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Griechenland: Der Zug fährt langsam, aber er fährt!
Griechenland, das erst im April 2014 ein Comeback auf die Finanzmärkte geschafft hat, wird laut
EU-Kommission heuer um rund 0,6 Prozent wachsen. Für das Sommerquartal bis Ende September
rechnet Analyst Platon Monokroussos von der Eurobank erstmals mit einem Plus binnen Jahresfrist.
Zudem wurde Mitte September das Rating von Standard & Poor’s von B- auf B mit stabilem Ausblick
hochgestuft.
Kurz & aktuell
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Mit Schrot und Korn
73
EXPANSION. BackWerk, deutscher Erfinder der Selbstbedienungsbäckereien und in dieser Branche europäischer Marktführer, will die
„resche“ Präsenz des Unternehmens in Slowenien mit Frauenpower vorantreiben. Für die Expansion des Franchise-Unternehmens
wird künftig die Österreich-Zentrale unter der Leitung von Ingrid
Dubowsky verantwortlich zeichnen. BackWerk, in Österreich mit
21 Standorten vertreten, zeigt in drei Filialen in Laibach und einer in Marburg Biss und ist „ständig
auf der Suche nach neuen, hochfrequentierten Geschäftslokalen und weiteren Franchisepartnern“,
so Dubowsky.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
europa
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Wickie und
die starken
Männer
SKANDINAVIEN. Die Länder im Norden Europas gelten als Vorzeigenationen.
Sie werden besonders gern genannt, wenn es um die Themen Bildung,
soziale Absicherung, Effizienz in der Verwaltung, Wettbewerbsfähigkeit und
Lebensqualität geht.
Dänemark
Sehr gut, setzen!
Bei den volkswirtschaftlichen Eckdaten wie Haushaltsdefizit (2013: -0,5 Prozent) und öffentlicher
Verschuldung (42,4 Prozent des BIP) ist Dänemark
Musterschüler in der EU. Das Defizit soll die nächsten
74
Jahre leicht zunehmen, aber weiterhin deutlich unter
der von der EU geforderten Konvergenzgrenze von
3 Prozent bleiben.
Viel Kohle für den Bau
Dänemark baut für seine Bürger und schafft Arbeitsplätze: In den kommenden Jahren soll die KopenhagenerMetrofürrund2,9Mrd.Euroausgebautwerden.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
europa
Für die Errichtung einer festen Verbindung zwischen Dänemark und Deutschland über den
Fehmarnbelt sind 5,5 Mrd. Euro projektiert. Der
Baubeginn ist für Ende 2015, die Eröffnung für
Ende 2021 vorgesehen.
Für den Ausbau des Bahnnetzes sind 3,8 Mrd.
Euro eingeplant, für Straßenbahnen 1,2 Mrd.
Euro. Der Kopenhagener Flughafen soll für 2,7
Mrd. Euro erweitert werden. Krankenhäuser
werden modernisiert bzw. neu gebaut, darunter fünf Super-Kliniken. Insgesamt stehen dafür
Mittel in Höhe von 5,5 Mrd. Euro zur Verfügung.
Für die Modernisierung der Universitäten und
der gemeinnützigen Wohnungen sollen rund 1,5
Mrd. Euro in die Hand genommen werden.
Weltrekord bei grünem Strom
Im Dezember 2013 wurden in Dänemark 57,4
Prozent des gesamten Stroms alleine durch
Windmühlen produziert. Laut dem staatlichen
dänischen
Energieversorgungsunternehmen
Energinet sei dies bisher in noch keinem anderen
Land der Fall gewesen.
Aus Briefen werden E-Mails
In Dänemark bekommen in Zukunft alle Bürger
über 15 Jahre ihre Post von öffentlichen Stellen
per E-Mail zugesendet. Das soll den Vorteil bringen, dass die Post jederzeit und überall eingesehen werden kann – am Computer, am Mobiltelefon oder am Tablet. Von der Umstellung erhofft
75
man sich eine beträchtliche Kosteneinsparung.
Das gesparte Geld soll in Gesundheit und Bildung
investiert werden.
Depressiv glücklich
Nach Angaben einer Studie der britischen Universität Leicester sind die Dänen das glücklichste Volk
der Welt. Gleichzeitig schlucken sie große Mengen an Antidepressiva gegen Stress und Burnout. Laut einem OECD-Bericht rangieren sie damit
nach Island auf Platz zwei.
finnland
Einer der besten Standorte der Welt
Im weltweiten Standort-Ranking des vom World
Economic Forum herausgegebenen Global Competitiveness Report kommt Finnland 2014 auf
den vierten Rang hinter der Schweiz, Singapur und
den USA zu liegen.
Dabei schneidet Finnland vor allem bei langfristig
wirksamen Faktoren, wie Innovation, Infrastruktur
und den gut funktionierenden und transparenten
Institutionen, hervorragend ab. Ebenso sind das
Gesundheits und Bildungswesen absolute Pluspunkte.
Neuer Schwerpunkt Asien
Finnland setzt für die nächsten Jahre einen Entwicklungsschwerpunkt in den Wirtschaftsbeziehungen
Oktober 2014 I Bank exklusiv
europa
zu den dynamischen asiatischen Wirtschaften.
Sowohl die Transportverbindungen in diese Länder als auch die wirtschaftlichen Kontakte werden
gezielt ausgebaut.
Argentinier des Nordens
Angeblich wurde der Tango nicht in Argentinien,
sondern in Finnland erfunden. Der 2013 angelaufene Kinofilm „Mittsommernachtstango“ versucht in einem musikalischen Roadtrip, das Missverständnis über die Herkunft des Tanzes aufzuklären. Prädikat: sehenswert.
norwegen
Reiche Norweger
Zwei Klassenzimmer
pro Woche
Laut Berechnungen der Osloer Gemeindeverwaltung wird die Hauptstadt Norwegens in den nächsten 20 Jahren deutlich wachsen. 866 neue Einwohner pro Monat machen massive Bauinvestitionen erforderlich. Über die kommenden Jahre
müssen etwa pro Woche zwei neue Klassenzimmer gebaut werden.
Als erstes Land CO2-neutral
Norwegen plant, als erstes Land der Welt bis 2030
CO2-neutral zu sein. Immerhin hat das Land den
weltweit höchsten Anteil von Elektrofahrzeugen.
Rund 25.000 Kfz sind mit Elektroantrieb unterwegs.
Die Norweger haben nicht nur atemberaubende
Gletscher, Fjorde und kilometerlange Küsten. Sie
haben auch viel Geld – rein statistisch gesehen. Der
staatliche Pensionsfonds, der mit den Einnahmen
aus den Öl- und Gasvorkommen des Landes finanziert wird und den Staatsbürgern ihre Rente sichern
soll, war Anfang 2014 umgerechnet rund 600 Mrd.
Euro schwer. Damit kommen auf jeden der rund
5 Mio. Norweger mehr als 120 Mio. Euro.
Dabei hat vor allem der US-amerikanische LuxusPkw Tesla extreme Popularität erreicht. Das spezielle norwegische Steuersystem hat ihn in den
erschwinglichen Preisbereich eines gehobenen
Mittelklassewagens gebracht.
Spitzenplatz bei Wirtschaftsleistung
Im Land der Billy-Regale stammen mehr als 70
Prozent der Wertschöpfung aus dem Dienstleistungssektor. Der öffentliche Bereich steuert über
ein Drittel bei und ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren und Arbeitgeber.
Im Jahr 2013 erwirtschaftete jeder Norweger kaufkraftbereinigt 49.200 Euro. Die Wirtschaftsleistung je Einwohner ist damit die zweithöchste in Europa und liegt
um 91 Prozent über dem Durchschnitt der EU-28.
76
schweden
Viel Staat, nicht nur privat
Juli 2014 I Bank exklusiv
europa
Eine Stadt geht auf Wanderschaft
Kiruna wird in den kommenden Jahren ein Stück
auf der Landkarte wandern. Das aktuelle Stadt-
zentrum wird sukzessive um drei Kilometer nach
Osten versetzt, um Raum für die weitere Nutzung
der reichen Erzvorkommen in der Region zu schaf-
facts & figures
Die Länder in Zahlen, 2013
DänemarkFinnland
Staatsform
ParlamentarischeParlamentarische
ErbmonarchieRepublik
Hauptstadt
KopenhagenHelsinki
Fläche
43.090 km²
338.420 km²
Einwohner
5,6 Mio.
5,4 Mio.
BIP (Veränderung in % zu 2012)
+ 0,4
– 1,2
Arbeitslosenrate (%)
7,0
8,2
Staatsverschuldung (in % des BIP)
42,4
57,0
Inflationsrate (%)
0,5
1,5
Währung
Dänische Krone (DKK)
Euro (EUR)
NorwegenSchweden
Staatsform
ParlamentarischeParlamentarische
ErbmonarchieErbmonarchie
Hauptstadt
OsloStockholm
Fläche
385.199 km²
450.300 km²
Einwohner
5,1 Mio.
9,6 Mio.
BIP (Veränderung in % zu 2012)
+ 2,0
+ 1,5
Arbeitslosenrate (%)
3,5
8,0
Staatsverschuldung (in % des BIP)
26,3
41,6
Inflationsrate (%)
2,1
0,1
Währung
Norwegische Krone (NOK)
Schwedische Krone (SEK)
Quelle: WKO
77
Oktober 2014 I Bank exklusiv
europa
xxxxxx
fen. Die Erzproduktion soll erheblich angekurbelt
werden, um den gestiegenen Bedarf am Weltmarkt besser abdecken zu können.
Kindergarten 24/7
In Schweden gibt es Kindergärten mit 24-Stunden-Service, bei denen sich die Eltern auch gleich
ihr Abendessen abholen können. Oder sie vertrauen den Nachwuchs dem Kindergarten auf Rädern
an, einem umgebauten Autobus mit Schlafmatratzen.
Bargeldlos unterwegs
In Schweden ist das Bezahlen mit „Plastikgeld“
eine Selbstverständlichkeit im Alltag. Sogar im
winzigsten Laden werden Kredit- und Bankomatkarten akzeptiert, in den Kirchen wird der Klingelbeutel durch mobile Bezahlgeräte ersetzt und
manche Bankfilialen zahlen schon gar kein Bargeld mehr aus.
Quellen: Eurostat, OECD, WEF, WKO
SERVICE VOR ORT
Die UniCredit Bank Austria in Skandinavien
Die Bank Austria unterstützt im Rahmen ihrer Verantwortung innerhalb der UniCredit
skandinavische Unternehmen, die in Österreich, Deutschland, Italien sowie in den
Wachstumsmärkten Zentral- und Osteuropas aktiv sind.
Das Leistungsangebot umfasst die gesamten Bankdienstleistungen für multinationale Konzerne
mit einer breiten Palette an integrierten Beratungs- und Finanzierungsleistungen.
Kontakt: Norbert Scherz, Head of Multinational Corporates 1, Tel. +43 (0)5 05 05-42789, und
Daniel Moldenhauer, Seniorbanker, Tel. +43 (0)5 05 05-44516
78
Oktober 2014 I Bank exklusiv
europa
UNTERWEGS IM NORDEN
Kenner der finnischen Hauptstadt kommen nicht im Sommer, sondern im Advent. Das ist genau dann, wenn sich die
Tage von den Nächten nur durch ein etwas helleres Grau
unterscheiden, die Kälte klirrt und man im Schneegestöber
die eigene Hand nicht mehr vor den Augen sieht. Helsinkis
Straßen bieten dann einen ganz besonderen Reiz mit ihrer
vorweihnachtlichen Beleuchtung und dem Geruch nach
dem „Glögi“, dem skandinavischen Glühwein.
http://www.visithelsinki.fi/de
© Fotolia
Helsinki im Advent
Die Stadt der Birken
Die nordschwedische Stadt Umeå, nur 350 Kilometer südlich des Polarkreises gelegen, ist Europäische Kulturhauptstadt 2014. Sie bietet noch bis Ende Dezember ein einzigartiges Kulturerlebnis. Umeå wird im Volksmund „Stadt der Birken“ genannt. Im Jahr 1888 fielen große Teile der Stadt einer riesigen Feuersbrunst zum
Opfer. Beim Wiederaufbau wurden weitläufige Alleen mit insgesamt mehr als 3.000 Birken als Feuerschneisen zum Schutz gegen künftige Brände angelegt.
http://www.umea.se
Unterwegs zum Nordkap
Eigentlich ist es nur ein 307 Meter aus dem Nordmeer herausragender Schieferfelsen. Aufgrund seiner Lage
ist er allerdings der berühmteste Stein Norwegens und bildet den nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Er bietet einen atemberaubenden Ausblick – mit etwas Glück auch auf eine Herde grasender Rentiere.
http://www.visitnordkapp.net
Darauf sind wir gespannt!
Arg brutal und ziemlich blutig sind die berühmten skandinavischen Krimis. Dabei ist es egal, ob sie aus der
Feder eines Schweden wie Henning Mankell oder Håkan Nesser, eines Norwegers wie Jo Nesbø oder eines
Dänen wie Jussi Adler-Olsen stammen. Sie zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Trostlosigkeit der Heldenfiguren und extreme Spannung aus. Mittendrin zu lesen aufzuhören ist einfach unmöglich!
http://www.krimi-couch.de/krimis/krimis-aus-skandinavien.html
79
Oktober 2014 I Bank exklusiv
BANK & MEHR
 kunstschaufenster
Alles bleibt offen
FOTOGRAFIE. Eva Schlegel, eine der erfolgreichsten österreichischen
Künstlerinnen, lotet in ihren weichen, schemenhaften Porträts die
Grenzen von Wahrnehmung und Wahrnehmbarkeit aus.
Die Künstlerin, 1960 in Hall in Tirol geboren, arbeitet
und lebt in Wien und beschäftigt sich mit verschiedenen
Medien: Fotografie, Tafelbild und Objektkunst, auch
Graphit und Blei zählen zu ihren bevorzugten Materialien.
© Franz Schachinger
Charakteristisch für Schlegels Porträts ist eine Ästhetik der Unschärfe: Das Motiv wird weich, schemenhaft,
malerisch – alles bleibt offen. Wie zum Beispiel das hier
gezeigte Bild – ist es eine Frau oder ein Mann? Eine Figur
steht am Fenster und scheint einen Vorhang zur Seite
zu ziehen. Weder die Figur noch das zu Sehende selbst,
das Fenster bzw. dessen „Dahinter“, ist erkennbar.
Untitled 018, 2001, Lambda print, 120 x 85 cm
80
Mit diesem subtilen Eingriff in das Bild schärft Schlegel
bei den Betrachtern kurioserweise den Blick: In einer
Zeit, in der wir gewohnt sind, alles zu sehen, lenken ihre
unscharfen Bilder den Blick auf das Dahinter und damit
auf das Wesentliche.
Oktober 2014 I Bank exklusiv
BANK & MEHR
FESTIVAL
Vom 14. Oktober bis 3. November 2014 präsentiert das Festival
SALAM.ORIENT an verschiedenen Veranstaltungsorten in Wien
Musik, Tanz und Poesie aus orientalischen Kulturen.
© Franz Schachinger
SALAM.ORIENT 2014: bunt und kontrastreich
Festivalleiter Norbert Ehrlich setzt auf zwei Hauptthemen:
Neben einem Palästina-Schwerpunkt wird SALAM.ORIENT
„Frauen.Stimmen“ erklingen lassen und damit Künstlerinnen
aus dem orientalischen Raum ein Podium bieten. Ein buntes
Programm für Kinder und Jugendliche von Musik bis Theater rundet das Angebot ab.
http://www.salam-orient.at
GEWINNEN SIE! Wir verlosen zweimal zwei Karten für den 30. Oktober 2014 für das Konzert „Frauen.
Stimmen“ mit Azam Ali & Niyaz (Iran-Kanada) um 20.30 Uhr im Porgy & Bess. Beantworten Sie bitte
folgende Frage: Wie heißt der Festivalleiter von SALAM.ORIENT? Ihre Antworten bitte bis 28. Oktober an E-Mail pub@unicreditgroup.at.
Kurz & aktuell
Alt, aber gut!
LICHTSPIELE. Ob Modern Arthouse oder Familien-Kino, ob Stummfilme
mit live Klavierbegleitung, Austro-Filme oder Special Events: Die 1905
gegründeten Breitenseer Lichtspiele (Breitenseer Straße 21, 1140 Wien), das
älteste dauernd bespielte Kino der Welt, locken alle Cineastinnen und Cineasten an. So kann man sich im Herbst auf Filme wie „Charleys Tante“, „Laurel & Hardy auf hoher See“, „Ein Augenblick Liebe“, „Eine ganz ruhige Kugel“,
„Molière auf dem Fahrrad“ und „Lovely Louise“ freuen. Mehr Infos unter
http://www.bsl-wien.at.
81
Oktober 2014 I Bank exklusiv
© Cliché Bibliothèque nationale de France
BANK & MEHR
Brustbild Mademoiselle
Marcelle Lender, 1895
Magischer Beobachter
der menschlichen Seele
AUSSTELLUNG. „Die Ehe ist eine lange Mahlzeit, die mit dem Dessert
beginnt“, sagte der französische Maler und Grafiker Henri de ToulouseLautrec. Nun, das Kunstforum Wien serviert keine lange Mahlzeit, sondern
ausgewählte Leckerbissen: die erste umfassende Retrospektive zum Werk
des aufsehenerregenden Künstlers in Österreich.
82
Oktober 2014 I Bank exklusiv
BANK & MEHR
M
© RMN-Grand Palais (musée d’Orsay)/Hervé Lewandowski
it seinen farbgesättigten Drucken und „lauten“ Szenen des Pariser Nachtlebens rund
um den Montmartre spiegelt Henri de ToulouseLautrec (1864–1901) das Bild einer legendären
Zeit, der Belle Époque, wider.
Diese Bilder begründeten seinen internationalen
Ruhm, geben ein eindrucksvolles Zeugnis von den
nächtlichen Vergnügungsmöglichkeiten im Paris
der Jahrhundertwende und zeichnen den Künstler als großartigen Beobachter aus.
Wegbereiter der Moderne
Doch das Œuvre des französischen Malers und
Grafikers, dessen Geburtstag sich heuer zum 150.
Mal jährt, bietet viel, viel mehr. Neben Vincent
van Gogh, Paul Gauguin, Edvard Munch und Paul
Cézanne gilt Toulouse-Lautrec als Wegbereiter
der modernen Malerei.
Die Frau mit der schwarzen Boa, 1892
Er unterscheidet sich von den Impressionisten seiner Zeit allerdings dadurch, dass er sich nicht so
offensichtlich neuen Ausdrucksformen zuwendet
und zudem nicht die Natur, sondern ausschließlich den Menschen zum Thema wählt.
Das Kunstforum Wien präsentiert in der großen
Ausstellung „Der Weg in die Moderne“, die vom
16. Oktober 2014 bis 25. Jänner 2015 zu sehen ist,
nun anhand von Leihgaben aus internationalen
Sammlungen Toulouse-Lautrecs umfassendes
83
© SMK Photo
Ein umfassendes Œuvre
Jane Avril, 1899
Oktober 2014 I Bank exklusiv
BANK & MEHR
Werk: Gemälde, Papierarbeiten, Lithographien
und Plakate.
Spiegelung der komplexen
Figur des Künstlers
Einen Kontrapunkt zu den großen Plakaten für die
Vergnügungslokale des Montmartre, die ToulouseLautrec über Frankreichs Grenzen hinaus bekannt
machten, setzen die unbekannteren Werke: So
kann man im Kunstforum Wien seine Gemälde, die
eine intime Form der Erfassung der menschlichen
Psyche ermöglichen, ebenso bewundern wie die
Zeichnungen mit Feder und Stift, die eine pointierte
Charakterisierung des Gegenübers ermöglichen.
Die Verbindung und Gegenüberstellung der unterschiedlichen Ausdrucksweisen, Themen und Konzepte gleichen einer Spiegelung der komplexen
Figur Toulouse-Lautrec an der Wende zwischen
zwei Jahrhunderten. Eine außergewöhnliche
Schau, die neue Aspekte eines großen Künstlers
beleuchtet.
INFOS: Henri de Toulouse-Lautrec, „Der Weg in die
Moderne“, 16. Oktober 2014 bis 25. Jänner 2015
im Kunstforum Wien, Freyung 8, 1010 Wien, täglich 10 bis 19 Uhr, Freitag 10 bis 21 Uhr
http://www.kunstforumwien.at
Weitere Bilder
HENRI DE TOULOUSE-LAUTREC
Wussten Sie, dass …
… Toulouse-Lautrec aus einem der ältesten Adelsgeschlechter Frankreichs stammte?
… er aufgrund einer Erbkrankheit nur 1,52 m groß wurde?
… er eine führende Rolle in der Entwicklung von Plakaten mithilfe der Farblithografie spielte und
sein Beitrag heute als Meilenstein in der Werbung gilt?
… sein Werk sehr umfangreich ist? Es umfasst 737 Ölgemälde, 275 Aquarelle, 5084 Zeichnungen
und 359 Lithographien.
… sein Leben 1952 vom Regisseur John Huston unter dem Titel „Moulin Rouge“ verfilmt wurde?
…. er den Großteil seiner Arbeiten seiner Geburtsstadt Albi hinterließ, die 1922 das
Musée Toulouse-Lautrec eröffnete?
84
Oktober 2014 I Bank exklusiv
BANK & MEHR
The Rokeby Venus (1647–51)
© The National Gallery, London
Gehört gesehen!
GENUSS. Von den beeindruckenden Werken Diego Velázquez’ über die
surreale und fantasievolle Wort- und Bildkunst von Dominik Steiger in Krems
bis zu tollen Events: Dieser Kulturherbst wird bunt!
AUSSTELLUNG
Diego Velázquez im Kunsthistorischen
Museum Wien
Von Édouard Manet wurde er zum „Maler der
Maler“ gekürt: Diego Rodríguez de Silva y Velázquez. Vom 28. Oktober 2014 bis 15. Februar
2015 widmet die Gemäldegalerie des Kunsthis-
85
torischen Museums dem spanischen Künstler
(1599–1660), der bereits im Alter von 24 Jahren
zum Hofmaler König Philipps IV. ernannt wurde,
eine sensationelle Ausstellung.
Neben den zauberhaften Bildnissen der Infantinnen und Infanten der eigenen Sammlung, die
Oktober 2014 I Bank exklusiv
BANK & MEHR
Infantin Margarita Teresa in rosafarbenem Kleid
(um 1653/1654) © KHM, Wien
zu den Highlights des Museums
zählen, sind Küchenstillleben, religiöse Themen, Mythologien und
Historien zu bewundern, die das
vielfältige Œuvre repräsentieren.
„Venus vor dem Spiegel“ („Rokeby
Venus“), „Apoll in der Schmiede des
Vulkan“, die „Anbetung der Könige“
und die Bildnisse der Hofnarren wie
„Calabazillas“ sind zum ersten Mal
in Wien zu sehen.
INFO: „Velázquez“, 28. 10. 2014
bis 15. 2. 2015, Kunsthistorisches
Museum Wien, Maria-TheresienPlatz, 1010 Wien, Di. bis So. 10 bis
18 Uhr, Do. 10 bis 21 Uhr.
http://www.khm.at
Weitere Bilder
GEWINNEN SIE!
Wir verlosen eine Gratisführung für 15 Personen und je eine Begleitperson (mit Gratiseintritt) für den 30. 11. 2014,
16 Uhr. Beantworten Sie bitte folgende Frage: Wessen Hofmaler war Diego Velázquez? Ihre Antworten bitte bis
17. 11. 2014 an E-Mail pub@unicreditgroup.at.
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Oktober 2014 I Bank exklusiv
BANK & MEHR
PERSONALE
Eine Entdeckung:
Dominik Steiger in Krems
© Dominik Steiger, 2014, Foto: Heidi Harsieber, © Bildrecht, Wien, 2014
„Einsteigen“ in die facettenreiche Welt des poetischen Universalisten Dominik Steiger (1940–
2014), der sich selbst als „quantenfantastischen
Infanteristen der Phantasie“ bezeichnete, kann
man vom 15. November 2014 bis 8. Februar
2015 in der Kunsthalle Krems. Sein spartenumfassendes Œuvre präsentiert sich in den Medien
Zeichnung, Malerei, Druckgrafik und Plastik bis
zu Video, Musik und Literatur.
Steiger war mit den Autoren der Wiener Gruppe
befreundet und auch im Kreis der Wiener Aktionisten anzutreffen. Obwohl Impulse beider Bewegungen in seinem Werk spürbar sind, entzieht
sich sein Œuvre einer eindeutigen Zuordnung.
Die Ausstellung präsentiert auch seine von subtiler Ironie geprägten musikalischen, literarischen und videografischen Werke sowie Kooperationen mit Künstlern wie Christian Ludwig
Attersee, Joseph Beuys, Günter Brus, Hermann
Nitsch, Arnulf Rainer und Gerhard Rühm.
INFO: „Dominik Steiger“, 15. 11. 2014 bis 8. 2.
2015, Kunsthalle Krems, 3500 Krems, Franz-Zeller-Platz 3.
http://www.kunsthalle.at
GEWINNEN SIE!
Wir verlosen dreimal zwei Eintrittskarten für die Ausstellung sowie pro „Pärchen“ einen Ausstellungskatalog.
Beantworten Sie bitte folgende Frage: Wie bezeichnete sich der Künstler selbst? Ihre Antworten bitte bis
10. 11. 2014 an E-Mail pub@unicreditgroup.at.
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Oktober 2014 I Bank exklusiv
BANK & MEHR
Bryan
Adams
© Universal
©Promotion
Cro
Jan
Delay
Erfrischende Events
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2. 10. bis 31. 12. MARY POPPINS,
Ronacher, Wien
Von „Chim Chim Cheree“ bis „Supercalifragilistic“: die Geschichte der Familie Banks
und ihres zauberhaften Kindermädchens als
Musical!
Karten: statt 119 bis 130,90 Euro
nur 49 bis 53,90 Euro.
5. 11. MICHAEL BUBLÉ,
Wiener Stadthalle
„To Be Loved“ heißt sein aktuelles Album –
und sein Publikum wird den kanadischen
Sänger und seinen Auftritt in Wien sicher
lieben.
Karten: statt 59 bis 109,50 Euro nur
54 bis 100 Euro
25. 10. STEFANIE WERGER,
Konzerthaus, Wien
„I wü di g’spürn“ bis „Stoak wie a Felsen“:
Stefanie Wergers starke Stimme in einem
fulminanten Konzert.
Karten: statt 33,10 bis 62,80 Euro nur
27,50 bis 51,80 Euro
12. 11. LENNY KRAVITZ,
Wiener Stadthalle
Der vielfach ausgezeichnete Musiker, der die
Musik zum Blockbuster „Tribute von Panem“
komponierte, zu Gast in Wien.
Karten: statt 64,90 bis 89,90 Euro
nur 53,90 bis 74,50 Euro
Oktober 2014 I Bank exklusiv
BANK & MEHR
17. 11. CRO, Wiener Stadthalle
Der junge deutsche Musiker mit seinem
Markenzeichen, der Pandamaske, rappt in
der Wiener Stadthalle.
Karten: statt 38,40 Euro nur 34 Euro
19. 11. SLASH, Wiener Stadthalle
Der britisch-US-amerikanische Rockmusiker,
der mit der Rockband Guns N’Roses
bekannt wurde, präsentiert sein Album
„World on Fire“.
Karten: statt 48,90 Euro
nur 40,50 Euro
5. 12. Bryan Adams,
Wiener Stadthalle
Von „Please Forgive Me“ bis „Everything I
Do”: Der kanadische Rocksänger und Komponist wird sein Publikum mitreißen.
Karten: statt 59,90 bis 86,90 Euro nur
54,90 bis 79,40 Euro
INFO: Karten für diese und viele andere
Veranstaltungen erhalten ticketing
berechtigte Kundinnen und Kunden in
jeder Filiale der Bank Austria oder via
Hotline unter Tel. 01/24 9 24.
© Warner
Slash
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Oktober 2014 I Bank exklusiv
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Seele and Geist
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