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In voller Montur durch Höxter

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WB 04.02.2015
In voller Montur durch Höxter
In voller Montur durch Höxter
Bredenborner Mathias Schmidt organisiert ersten Feuerwehrlauf – kranke Kinder
profitieren
Höxter/Bredenborn(WB). Feuerwehrleute setzen sich bei Bränden und technischen Hilfeleistungen für das
Wohl anderer Menschen ein. Im Mai soll es eine weitere Form der Hilfe am Nächsten geben. Der
Bredenborner Mathias Schmidt plant derzeit den ersten Höxteraner Feuerwehrlauf – der kranken Kindern
zugute kommen soll.
Von Dennis Pape
Matthias Schmidt ist nicht nur ein begeisterter Feuerwehrmann, sondern auch eine absolute
»Sportskanone«. Diese beiden Leidenschaften kombiniert der 29-Jährige seit Jahren mit
seinem Einsatz für Kinder, die an der unheilbaren Muskelkrankheit Duchenne leiden (wir
berichteten). Mit der Unterstützung von Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft hat
Schmidt bereits mehrere 1000 Euro für die Deutsche Duchenne-Stiftung erlaufen – unter
anderem bei Marathon-Veranstaltungen wie in Hamburg oder Frankfurt. Das Besondere: Der
Waldarbeiter läuft die Strecken in voller Feuerwehrmontur, während viele der »normalen«
Sportler in kurzer Hose, T-Shirt und Laufschuhen unterwegs sind.
»Im Saarland und in Hessen gibt es zwar auch Feuerwehrläufe, hier absolvieren die Sportler
die Strecken aber in Sportbekleidung. Mir lag es schon lange am Herzen, eine Veranstaltung
in den Kreis Höxter zu holen, bei der möglichst viele Feuerwehrleute – so wie ich – in voller
Montur starten«, sagt Mathias Schmidt und fügt an: »Ich denke, dass wir auch in meiner
Heimat einiges bewegen und somit kranken Kindern helfen können.«
Als Termin hat er den Samstag, 16. Mai, auserkoren. Der Startschuss fällt um 15 Uhr an der
Weserberglandklinik. Über den Räuschenberg und die Lüre soll es in die Innenstadt gehen.
Nach etwa sieben Kilometern ist der Zieleinlauf auf Höxters Marktplatz geplant.
Der Bredenborner verfügt über gute Kontakte in die Feuerwehrsportszene, nimmt selbst an
diversen Wettkämpfen teil. Dabei handelt es sich vor allem um Wettbewerbe, bei denen in der
25 bis 30 Kilogramm schweren Montur Treppen von Hochhäusern in atemberaubenden
Tempo bestiegen werden. »So etwas ist in Höxter natürlich nicht möglich. Mir geht es auch
eher um das Miteinander innerhalb der Feuerwehr – und natürlich um den guten Zweck«, sagt
Schmidt, der verrät, dass er mit bis zu 50 Feuerwehrsportlern aus ganz Deutschland und
eventuell auch aus Österreich rechnet. »Wenn dann noch jede Löschgruppe im Kreis Höxter
zwei Teilnehmer aufbieten würde, wäre das sensationell«, betont der Organisator.
Im Gegensatz zu den professionellen Wettkämpfen, dürften die Feuerwehrleute beim Lauf in
Höxter auch auf die schweren Atemschutzmasken verzichten. Schmidt: »Zudem würde ich
mich darüber freuen, wenn auch möglichst viele zivile Läufer teilnehmen. Wichtig ist, durch
die Startgelder genügend Einnahmen für die Duchenne-Stiftung einzunehmen. Man muss
nicht zwingend der Feuerwehr angehören.«
Als Schirmherr hat bereits Höxters Bürgermeister Alexander Fischer seine Unterstützung
zugesichert, die Stadt hat den Lauf auch schon genehmigt. Zudem greifen dem Bredenborner
die befreundeten Kameraden des Löschzugs Höxter unter die Arme. Deren Löschzugführer
Jürgen Schmits betont: »Wir waren begeistert von seiner Idee und helfen natürlich gerne –
zumal es auch noch für einen guten Zweck ist. Selbstverständlich werden auch einige unserer
sportlichen Kameraden am Lauf teilnehmen.«
Der Initiator selbst möchte zwar die Muskelkrankheit Duchenne und den caritativen Zweck
der Veranstaltung in den Vordergrund stellen – jedoch soll sich auch die Feuerwehr selbst
präsentieren dürfen. »Ich denke da an einen netten Ausklang mit Bewirtung und vielleicht
einer Fahrzeugschau auf dem Marktplatz«, sagt Schmidt, der auf der Suche nach Sponsoren
für den Lauf in Höxter ist. Interessierte Unternehmen könnten ihn per E-Mail an
info@firefighter-owl.de anschreiben. Anmeldungen können vom Wochenende an
vorgenommen werden. Dafür wird derzeit die Internetseite firefighter-owl.de eingerichtet.
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