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Wir sind für Sie da
Pfarra m t
Pfarrerin Dagmar Unkelbach
Rabenaustraße 43, 64293 Darmstadt
Tel. (0 61 51) 82 48 48
Fax (0 61 51) 85 14 70
E-Mail-Adresse:
dagmar.unkelbach@pgg-darmstadt.de
(in Studienzeit von 21.05. bis 20.08.)
Büro
Gemeindesekretärin Heike Schmidt
Rabenaustr. 43, 64293 Darmstadt
Tel. (0 61 51) 82 48 48
Fax (0 61 51) 85 14 70
E-Mail-Adresse: Buero@pgg-darmstadt.de
Büro z e ite n:
Montag
Mittwoch
oder nach Vereinbarung
Ho m e pa g e
www.pgg-darmstadt.de
Kinde rta g e s s tätte
LÖWENZAHN
Leiterin Renate Jürgens
Paul-Gerhardt-Platz 7, 64293 Darmstadt
Tel. (0 61 51) 89 11 42
Fax (0 61 51) 2 79 34 91
E-Mail-Adresse: KitaPGG@medianet-world.de
Dienstag
15:00 - 17:00
Mittwoch
8:30 - 10:00
Elternsprechzeiten
Paul
Paul--Gerhardt
Gerhardt--Bote
Ausgabe
September / Oktober /
November
2014
9:00 - 11:00
16:00 - 18:00
Pfle g e no truf
Tel. (0 61 51) 89 55 11
19:00 - 7:00
Dia ko nie -S tatio n
Erreichbar im Elisabethenstift
Landgraf-Georg-Str. 100
Tel. (0 61 51) 15 95 00
Im p re s s um
He raus ge be r
Kirche nvors tand
de r Evangelischen Paul Ge rhardt-Gem einde
R edaktion
S andra Löffle r, Anne ros e Braun, Monika Klingem ann
Pfr. Dagm ar Unkelbach (ve rantw.)
Layout
Anne rose Braun
1850 S tück
Kto. 566 497, BLZ 508 501 50 (S parkasse Darm s tadt)
IBAN DE 88 5085 0150 0000 5664 97
BIC HELADEF1DAS
vie rm al jährlich
Ers che inungsweis e
Nächs te r Re daktionss chlus s 31.10.2014
Auflage
Bankve rbindung
P AUL-G ERHARDT-B OTE A USGABE III /2014
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P AUL-G ERHARDT-B OTE A USGABE III/2014
Die Gemeinde lädt ein
Auf ein Wort
Scheiden tut weh, heißt es in einem alten Volkslied.
… zu den Gruppenveranstaltungen
Du musst nicht weinen, tröstet der Bruder seine kleine Schwester. „Mama ist doch
nur einkaufen gegangen, bald ist sie wieder da. Du weißt doch ganz genau, dass
Mama immer wieder zurückkommt“.
„Ich falle, ich falle“, denkt die junge Frau, als ihr Mann sie eines Tages plötzlich
verlässt. Quälende Fragen nach dem Wert von dem, was für sie einmal so wichtig
und schön gewesen ist, treiben sie um. Aber da sind die Kinder, die sie brauchen.
Und da sind die Freunde, die einfach da sind und bei Bedarf kräftig zupacken.
„Loslassen, all die Erfahrungen aus vielen Jahren“, seufzt die ältere Kollegin kurz
vor dem Ruhestand, das sagt sich so leicht. Nun, sie wird dafür sorgen, dass die
Vorgänge möglichst geordnet und übersichtlich zurückbleiben. Das wird ihr das
Fortgehen leichter machen!
Es ist eine ständige Aufgabe, Abschied zu nehmen – von Menschen und Orten,
von Gewohnheiten und Vorstellungen, vom Beruf und der Gesundheit und
schließlich von unserem Leben auf dieser Erde. Manche Abschiede waren leicht,
manche schmerzen heute noch. Dazu gehören die unvollendeten, die, die im
Schweigen steckengeblieben sind. Wo nötige Worte nicht gesagt und versöhnliche Gesten nicht vollzogen wurden. Wo es Gelegenheiten nicht gab oder nichtgenutzt wurden, sich vor dem Auseinandergehen gemeinsame gute Erfahrungen in
Erinnerung zu rufen und Kränkungen zu verze ihen.
Manchen gelingt es aber auch im Nachhinein, in der Zwiesprache mit sich selbst
oder mit einem anderen oder durch ein Trennungsritual Verletzungen und Kränkungen aus der gemeinsamen Zeit mit dem, der nicht mehr da ist, zu klären, symbolisch wegzugeben und das Vergangene abzuschließen.
Am schwersten fallen uns die Abschiede an Gräbern von Menschen, die so fest zu
unserem Leben gehört haben. Wo finden wir Trost, wenn wir untröstlich sind?
Auch Jesus wusste um den Schmerz des Abschieds, um das Verloren sein der Zurückbleibenden. Deshalb versprach er seinen Jüngern seinen Geist, den er den
T röster nannte, in dem er ihnen weiterhin nahe sein wollte. So, wie Liebende Kraft
schöpfen aus der Versicherung „Ich denk ganz fest an dich“, so vermag Gottes
Geist, in einem Traurigen wieder Frieden, Stärke und sogar Freude wachsen zu
lassen, wenn, – ja, wenn ich diesem Geist Raum in mir gebe. Gott ruft uns ins Leben und will, dass wir bereit und frei sind für das Jetzt, ohne das dankbare Erinnern an Ereignisse und Menschen aus unserem Leben zu verdrängen, die uns mitgeholfen haben, zu denen zu werden, die wir heute sind.
Ve rans taltung :
Tag /Ort:
Ze it:
Info rmatio n :
Elte rn-KindGruppe
Dienstag
Ge m e inde s aal
10:00 - 12:00
Clarissa Rascher
Tel. 800 80 30
AA-Me e ting
Mittwoch
S itz u n gs z im m e r
S e nio re nc lub
Montag
Ge m e inde s aal
im lila Zim m e r
Pfa dfinde r
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
J u ge ndke lle r
Do . Kind e r- u .
J u ge ndh au s
20:00
Gemeindebüro
Tel. 82 48 48
ab 14:00
Erika Rascher
Tel. 89 42 30
17:30 - 20:00
18:00 - 19:00
19:00 - 20:30
16:00 - 17:00
17:30 - 18:30
17:30 - 20:00
Volker Lehn,
Tel. 01 79 / 7 75 41 20
Richard Jacob
Tel. 01 57 / 81 66 87 27
Cho r
Mittwoch
Ge m e inde s aal
19:00
Barbara Pfeiffer
Tel. 82 46 96
Offe ne
J ug e nda rbe it
Mittwoch
J u ge ndke lle r
14:00 - 19:00
(12 - 18 Jahre)
Donnerstag
J u ge ndke lle r
14:00 - 17:00
(10 - 14 Jahre)
17:00 - 19:00
(12 - 18 Jahre)
Catherine AlbertiWiebe
Tel. 89 34 87
Freitag
J u ge ndke lle r
14:00 - 18:30
(12 - 18 Jahre)
Dienstag
Ge m e inde s aal
17:00 - 18:15
Fre iz e ittre ff
m it Ang e bo te n
und Aus flüg e n
Unte rric ht
in Rhythm ik
und Blo c kflö te
(4 - 10 Jahre )
Irmgard Gerlach
Tel. 31 16 86
(b e itra gs pflic h tig )
Karin Walter
P AUL-G ERHARDT-B OTE A USGABE III /2014
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P AUL-G ERHARDT-B OTE A USGABE III/2014
Die Gemeinde lädt ein
Aus dem Kirchenvorstand
50 Jahre Pfarrer Moche
… zu den Gottesdiensten
Die üblichen Sonntagsgottesdienste beginnen jeweils um 10:00.
Be s onde re Go tte s die ns te :
0 5 . Okto be r
10:00
Gottesdienst zu Erntedank
0 2 . Nov e m be r
10:00
Gottesdienst mit Abendmahl
2 3 . Nov e m be r
10:00
Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Gedenken der Verstorbenen im Kirchenjahr
3 0 . Nov e m be r
18:00
Sternandacht
Auf einen Blick:
Die nächsten Gottesdienste für Kinder in unserer Gemeinde:
Sonntag, 21.09., 10:00 Kindergottesdienst
Samstag, 27.09., 15:00-17:00 Ökumenischer Kinderbibelnachmittag
im Gemeindesaal
Sonntag, 05.10., 10:00 Familiengottesdienst zu Erntedank
mit den Kindern der KiTa Löwenzahn und Kindergottesdienstjubiläum
Sonntag 16.11., 10:00 Kindergottesdienst
10-jähriges Jubiläum des Kindergottesdienstes
Am10.Oktober 2004 fand der 1. Kindergottesdienst mit den Maskottchen „Trixi
und Tobi“ statt. Kinder im Alter zwischen 2 – 11 Jahre
besuchen den einmal monatlich stattfindenden „KiGo“.
In den letzten Jahren hat sich das Team durch die Mitarbeit dreier junger Mädchen verjüngt. Zum Jahresanfang
2014 mussten einige „KiGo“-Mitarbeiterinnen aus persönlichen Gründen zurücktreten. Manche waren acht und mehr
Jahre dabei. Auch Pfarrerin Unkelbach unterstützt die Vorbereitungen der Kindergottesdienste regelmäßig.
Neben dem „KiGo“ gibt es jedes Jahr ein Krippenspiel, das
von einem Krippenspielteam einstudiert wird, dem auch KiGo-Mitarbeiterinnen
angehören. Ein absoluter Höhepunkt war sicherlich das Singspiel Jona, das in Zusammenarbeit von „KiGo“ und der KITA Löwenzahn und weiteren Ehrenamtlichen entstanden ist.
P AUL-G ERHARDT-B OTE A USGABE III /2014
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Am 27.Juli 2014 feierte Herr Pfarrer Rudolf Moche aus unserer katholischen
Nachbargemeinde St. Fidelis sein 50 jähriges Priesterjubiläum.
Der Kirchenvorstand der Paul Gerhardt-Gemeinde gratulierte Herrn Pfarrer
Moche zu diesem Ereignis durch Herrn Misch persönlich anlässlich eines Gottesdienstes und Empfanges. Außerdem mit einer Glückwunschkarte mit nachstehenden Worten:
Sehr geehrter Herr Pfarrer Moche,
ein 50jähriges goldenes Priesterjubiläum ist auch für einen Pfarrer ein besonderes Ereignis. Am 26. Juli 1964 wurden Sie in Mainz zum Priester geweiht
und haben am 2.September 1979 die Aufgaben eines Gemeindepfarrers in der
katholischen Kirche St. Fidelis übernommen.
Eine wahrhaft lange Zeit in der sich u.a. ökumenische Kontakte auch zur
Nachbargemeinde Paul Gerhardt entwickelt haben. Dieses ist vor allem Ihr
Verdienst, da Sie sich immer wieder für alle Christen, egal welcher ReligionsGemeinschaft, eingesetzt haben.
Der Kirchenvorstand der Paul Gerhardt-Gemeinde gratuliert Ihnen deshalb
heute zu Ihrem großen Dienstjubiläum und wünscht Ihnen unter dem
Schirm Gottes noch viele gesunde Jahre, so wie es in Psalm 91, 1 + 2 steht:
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des
Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem „HERRN “:
meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.
Ihrem Wunsche entsprechend haben wir eine kleine Spende zur Anschaffung
neuer Gebets- und Gesangbücher beigefügt.
Im Auftrag des Kirchenvorstandes der Paul Gerhardt-Gemeinde Darmstadt.
Eckart Misch
Konzept AG Senioren
Frau Ulrike Weber und Herr Eckart Misch vom Kirchenvorstand der Paul
Gerhardt-Gemeinde nahmen am 17. Juli in der Kindertagesstätte Siebenstein,
Akazienweg an der Gründungsveranstaltung zu o.a. Konzept teil.
Frau Professor Kleiner von der Ev. Hochschule Darmstadt stellte einen Konzeptentwurf zum Thema "Leben und Altwerden" in der Waldkolonie vor.
Im Herbst 2014 wird sie mit Studentinnen und Studenten ihrer Hochschule
mit einem Forschungsprojekt zu diesem Thema beginnen.
Dieses Projekt wird finanziell unterstützt und soll vor allem die Situation der
älteren Menschen in diesem Stadtteil "lebenswerter" gestalten. 19% der Stadtteilbewohner sind über 65 Jahre alt. Über den Fortgang werden wir zur gegebenen Zeit wieder berichten.
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P AUL-G ERHARDT-B OTE A USGABE III/2014
Aus dem Kirchenvorstand
Informationen
Abschied von Dekan Norbert Mander
Am 23.Juli 2014 wurde Herr Dekan Norbert Mander durch die Pröbstin Karin
Held in einem Festgottesdienst in der Stadtkirche Darmstadt von seinem Amt
als Dekan entpflichtet und in den Ruhestand zum 01.September 2014 verabschiedet. Herr Lach und Herr Misch nahmen an diesem besonderen Ereignis
teil. Darüber hinaus hatte der Kirchenvorstand der Paul Gerhardt-Gemeinde
zu seinem Ausscheiden aus dem verantwortungsvollen Amt des Dekans seine
Leistungen mit nachstehendem persönlichen Brief, der von allen Kirchenvorstandsmitgliedern unterschrieben war, gewürdigt.
„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben
unter dem Himmel hat seine Stunde.“
(Prediger 3,1)
Sehr geehrter Herr Dekan Mander,
es gibt Menschen, die mehr sind als Menschen: sie sind Hirten für die ihm ihr
anvertrauten Gemeinden, ihr Charisma findet Wurzeln in der Tiefe des Herzens, ihre Umgangsformen und ihre Lebensart sind Frucht der Liebe zu Gott,
verwurzelt in seinem Herzen im christlichen Glauben.
Dieser Mensch heißt Dekan Norbert Mander.
Wenn Sie nun, sehr verehrter Herr Mander, Ihre Verantwortung als Dekan an
andere weiter geben, so bleibt festzuhalten, Sie waren ein Dekan nach dem
Herzen Gottes. Viele im Dekanat Darmstadt Stadt werden Ihre Amtszeit in
Ehren halten. Denn Sie spürten in der Hülle Ihrer öffentlichen und auch politischen Aktivitäten Ihre ruhige und verborgene Quelle: Ihr gottverbundenes
Leben.
So haben Sie auch immer wieder an das Gebet, die Abendmahls-eier, die Lesungen aus der Bibel erinnert und im Alltag vorgelebt. Sie sind auch auf die
Menschen zugegangen die den christlichen Glauben nicht mit Ihnen teilen
konnten ohne sie dabei auszugrenzen.
Geschätzt werden Sie auch wegen Ihres Gerechtigkeitssinnes, Ihres objektiven
Urteils, Ihrem Respekt vor allem was gut, wertvoll, menschlich, ehrlich und
nützlich ist. Sie wissen, dass Glaube ein Geschenk ist, um den Menschen zu
dienen.
Lieber Herr Mander, wir werden Sie vermissen. Somit unsere Bitte, beten Sie
auch in Zukunft für das Dekanat, für die Gemeinden und die darin lebenden
Menschen und für die Paul Gerhardt-Gemeinde. In diesem Sinne wünschen
wir Ihnen als Kirchenvorstand der Paul Gerhardt-Gemeinde, stellvertretend
für alle Gemeindeglieder, einen von Gott getragenen guten, gesunden, vielfältigen und spannenden Ruhestand.
Gemeindefest
Am Sonntag, 05.10. findet das jährliche Gemeindefest auf dem Vorplatz der
Kirche statt.
Projekt „Stein auf Stein“
Am Samstag den 18.10., 9:00 18:00, veranstaltet die Paul
Gerhardt-Gemeinde
zusammen mit den
Pfadfindern vom
Stamm Pioniere in
Malchen (SeeheimJugenheim) das Projekt „Stein auf Stein“.
Ziel der Veranstaltung: sich gegenseitig
näher kennenlernen und Eltern und
Kindern ein gemeinsames Erlebnis
ermöglichen. Es ist geplant, im
Team eine 20 Meter lange Trockenmauer zu errichten, die vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum
bieten kann. Darüber hinaus soll diese Mauer eine Abgrenzung eines
Jugendzeltplatzes der Pfadfinder
werden. Die Schirmherrschaft über
dieses Projekt haben Rosemarie Lücke, Erste Kreisbeigeordnete des
Landkreises Darmstadt-Dieburg,
sowie Barbara Akdeniz, Sozialdezernentin von Darmstadt, übernommen.
Interessierte erhalten ein konkretes
Programm mit Ablauf auf Anfrage
beim Stammesführer der Pfadfinder,
Volker Lehn (volker@lehn.de).
Vorankündigung Krippenspiel
2014
Auch dieses Jahr wird wieder ein
Krippenspiel stattfinden, das an Heiligabend im Familiengottesdienst um
15:30 aufgeführt wird. Die Proben
dazu beginnen Mitte November. Geplant sind ca. sechs Proben und eine
Generalprobe. Die genauen Probentermine werden noch bekannt gegeben. Hierzu bitte ab Oktober auf
Aushänge und Handzettel achten!
Herzlich eingeladen zum Mitmachen
sind alle interessierten Kinder im
Vorschul- und Schulalter, auch jüngere Kinder gerne nach Absprache.
Wer vorab schon Fragen hat, kann
Verena Pintschovius anrufen unter
Tel. 06151/423173.
U. Buschinger und V. Pintschovius
Auch in diesem Jahr gibt es wieder
den ökumenischen Kinderbibelnachmittag. Für Samstag, 27.09.
laden die Kindergottesdienst-Teams
von St. Fidelis und unserer Gemeinde von 15:00 bis 17:00 in den Gemeindesaal der Paul Gerhardt Gemeinde ein.
Alle interessierten Kinder sind herzlich willkommen!
E . M isch
P AUL-G ERHARDT-B OTE A USGABE III /2014
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Engagement
Informationen
Am 23.11 findet um 17.00 in der Stadtkirche eine Charity Veranstaltung
mit dem Thema „Und Die Welt Steht Still - Letzte Lieder und Geschichten von Menschen im Hospiz “ statt. Mit Tanz, Theater, Lesung und Video
setzen sich die Künstler/innen mit dem eigenen Sterben und dem der Angehörigen auseinander. So schaffen sie ein Bewusstsein für ihre spannenden und
vielseitigen Lebensgeschichten.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Weitere Infos unter www.letzte-lieder.de
Ab dem 6.9. um 11.00 findet in der Stiftskirche die Ausstellung „Kindheit –
mehr als Märchen und Mythos“ statt. Die ausgestellten Arbeiten spielen mit
kindlicher Phantasie, spiegeln heutige Kindheiten und die sich stetig verändernden sozialen Strukturen wieder.
Die Ausstellung wird bis zum 27.9. dauern und durch ein Rahmenprogramm
begleitet. Weitere Infos bei Prof. Dr. Steubing (steubing.hans@eke-da.de) und
beim Kirchenladen Kirche & Co.
Die Spenden der evangelischen Christ/innen im Dekanat Darmstadt-Stadt
für Brot für die Welt sind gestiegen. Es kam die schöne Summe von insgesamt 58.392,50 € zusammen. Allein durch die Heiligabend-Kollekten, die sogar noch eine Steigerung von 1.307, 57 € erfuhr, kamen im letzten Jahr stolze
52.336,04 € zusammen. Bei der Erntedankkollekte gab es 5.265,63 €.
Vielen Dank an alle Spender/ innen!
Das liebe Geld: Spenden in der Gemeinde
Wer regelmäßig den Gemeindeboten liest, der weiß:
Die finanzielle Lage der Paul Gerhardt Gemeinde ist alles andere als rosig. Umso wichtiger ist es, neben den
Zuweisungen der Landeskirche andere Geldquellen zu
erschließen. Sonntagskollekte und Opferstöcke. Die klassische Möglichkeit, der Kirche Geld zukommen zu lassen,
ist das Spenden.
Gottesdienstbesucher kennen die Körbchen, in denen die
Kollekte eingesammelt wird. An durchschnittlichen
Sonntagen kommen so ca. 25-40 Eurozusammen. Dieses
Geld allerdings landet in der Regel gar nicht bei der
Paul Gerhardt Gemeinde, wie Eckart Misch aus dem Kirchenvorstand erklärt: „Rund zwei Drittel der Kollekten
sind Pflichtkollekten zugunsten kirchlicher Institutionen, die wir an die Landeskirche abführen müssen.“ Für alle, die beim Kirchgang auch unsere Gemeinde direkt profitieren lassen möchten, gibt es die Opferstöcken neben der
Eingangstür.
Bargeldlos mit Kollekten-Bons. Seit einigen Jahren kann es bei Kleinspenden
im Klingelbeutel auch mal rascheln statt klimpern. Das liegt an den KollektenBons, die man vorab im Gemeindebürokaufen kann. Der Vorteil: Man erhält
so für seine Spende eine Spendenbescheinigung. Zweckgebundene Zuwendungen.
Der Geldmangel führt zu Einsparungen an allen Ecken und Enden. Eckart
Misch: „Die Sachkosten werden auf ein Minimum reduziert – vom Papier im
Büro über Glückwunschkarten bis zum Blumenschmuck in der Kirche versuchen wir, die Ausgaben zu senken. Manchmal rüttelt der Mangel aber auch
wach: Weil die 450 Kerzen für den Familiengottesdienst an Heiligabend dem
Sparzwang zum Opfer fielen, erklärte sich im ergangenen Jahr spontan eine
Gruppe von Familienbereit, die Kerzen zu finanzieren. Solche zweckgebundenen Spenden eignen sich für alle, die ihr Geld gerne für ein konkretes Projekt
verwendet sehen. Eckart Misch: „Ob für die Jugendarbeit, für die Erneuerung
der Heizung oder für Blumenschmuck – solche Spenden entlasten den Haushalt und sind natürlich sehr erwünscht.“
Auch die dringend notwendige Sanierung unserer Orgel ist übrigens nur zumachen, wenn genügend Geld zusammenkommt. Im Kirchenraum nimmt eine
Orgelpfeife, die zum Kässchen umgebaut wurde, gerne Ihre Spende auf!
M . Klingemann
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Kindergottesdienst
Jugend
Jesus begleitet uns
Auf dem Jugendkirchentag
Jesusgeschichten begleiten uns weiterhin im Kindergottesdienst. Wir erzählen
bzw. hören spannende Geschichten, spielen, malen und basteln dazu, beten
gemeinsam und singen tolle Lieder.
im Juni in der Darmstädter Innenstadt
konnte das gesamte Spektrum evangelischer
Jugendarbeit der Kirche in Hessen und Nassau ganz konkret kennen gelernt werden:
Themenparks, Workshops, Gottesdienste,
Musik, Events, Sport und gemeinsame Diskussionsrunden. Besonders beliebt war die
„Gute-Nacht-Kirche“ im Johannesviertel.
T ext und F otos: A. S eeliger
Hier einige Statements von jugendlichen Besuchern des
Jugendkirchentags 2014:
Im Mai-Kindergottesdienst ging es um viele Fische. Die Jünger waren verzweifelt, weil sie nichts gefangen hatten. Aber Jesus schickte sie nochmals zum
Fischen hinaus, und nun waren die Netze so voll, dass sie fast rissen.
„Super, dass die Kirche
eine Veranstaltung organisiert, wo Jugendliche
richtig viel Spaß haben
können.“
„Es ist super, dass man hier so viel ausprobieren kann. Zum Beispiel, wie es ist
blind zu sein. Hier kann man wirklich mit
allen Sinnen was erleben. Und wir haben
ganz vergessen, wie viel Spaß man auf
einer Hüpfburg haben kann.“
„Das Beste am Jugendkirchentag ist das Gemeinschaftserlebnis. Das alles schweißt echt zusammen.“
T ext und F otos: V. Pintschovius
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Konfis
Gedankenreise
„Wir wollen zusammen eine Freizeit machen“
Die Nachkonfi-Arbeit hat begonnen.
Erste Treffen haben in der Paul
Gerhardt-Gemeinde und im Frühsommer und Sommer im schönen Garten
der Evangelischen Südostgemeinde
stattgefunden. Es hat sich eine kleine
Gruppe von Mädchen und Jungs aus
allen drei Gemeinden gebildet, die
gerne etwas zusammen machen möchte, obwohl der Schulstress gerade vor
den Sommerferien sehr groß war und
wenig Zeit für längere Treffen blieb.
Trotzdem wurden Ideen gesammelt und
der Wunsch von allen formuliert, eine
gemeinsame Nachkonfi-Freizeit miteinander zu planen.
Konfirmandentag im Herbst
Alle Darmstädter KonfirmandInnen des Jahrgangs 2014/15 sind im September
eingeladen, einen Nachmittag und Abend miteinander zu verbringen. Nach
dem erfolgreichen Start im vergangen Jahr soll der gemeinsame Konfitag aller
Darmstädter Kirchengemeinden dieses Jahr am 30.09.2014 stattfinden. „Über
130 Konfis sind schon angemeldet“, berichtet Eltje Reiner vom Stadtjugendpfarramt. Die Paul Gerhardt-Gemeinde ist an den Vorbereitungen und der
Durchführung aktiv beteiligt. Auch haben zwei ehemalige Konfis unserer Gemeinde ihre Mitarbeit zugesagt. Veranstaltungsort ist die Friedensgemeinde.
Ein spannendes und umfangreiches Programm ist geplant: Nach einem gemeinsamen Start in der Großgruppe können die Konfis unter dreizehn verschiedenen Workshops für Arbeit in Kleingruppen am Nachmittag wählen.
Angeboten werden: Hip-Hop-Tanz, Selfie-Fotoworkshop – „Zeig, wer Du
bist!“ –, Musikvideodreh mit Ipad/Iphone/Ipod, eine Holzwerkstatt, eine Arbeitsgruppe zur Taizé-Andacht, eine Schmuck- und Kochwerkstatt, Armbänder
gestalten, eine Textilwerkstatt „Pimpmyshirt!“, Capoeira – brasilianische
Kampfkunst, Trommeln, Impro-Theater und eine Licht-Werkstatt. Anschließend werden die Ergebnisse der Werkstätte vorgestellt und mit einer gemeinsamen Taizé-Andacht um 18:30 in der Friedenskirche der Konfitag beendet.
Interessierte aus der Paul Gerhardt-Gemeinde sind zur Abschlussandacht
herzlich eingeladen.
P AUL-G ERHARDT-B OTE A USGABE III /2014
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Wald erleben – mit allen Sinnen
Ich lade Sie ein, in Gedanken einen Waldspaziergang mit allen Sinnen zu erleben.
Machen Sie es sich bequem und atmen Sie ganz bewusst ein und aus. Lesen Sie dann
den T ext langsam durch. Vielleicht gibt es auch einen lieben Menschen, der Ihnen diese
kleine Fantasiereise vorträgt. Vielleicht möchten Sie danach tatsächlich zu einem Spaziergang aufbrechen.
Stell dir vor, es ist ein wunderschöner milder Spätsommertag. Du hast eine
dünne Jacke an, aber die Luft ist angenehm warm. Du gehst aus der Haustür
und läufst zum nächsten Waldrand. Du trittst von der Straße hinein und der
Lärm der Autos und Menschen wird immer leiser. Du gehst ein paar Schritte
und bewunderst, wie die Sonne durch die Blätterdecke der Bäume schimmert.
Dieses Spiel aus Licht und Schatten
ist beeindruckend und wunderschön
zugleich. Du gehst weiter und fühlst
den Waldboden unter deinen Füßen.
Hier und dort liegt ein Stein auf dem
Weg. Du steigst über Wurzeln hinweg. Du trittst auf einen kleinen
Ast, der auf den Weg gefallen ist,
und hörst das leise Knacken unter
deinen Schuhen. Ansonsten sind
deine Schritte auf dem weichen Boden lautlos.
Du atmest tief ein. Die Luft riecht nach Tannenzapfen und Holz. Du genießt
die frische, duftende Luft und den lauen Wind, der sanft über dein Gesicht
streicht und dir durch die Haare fährt. Du begegnest einer Spaziergängerin
und nickst ihr freundlich zu, als ihr aneinander vorbeilauft. Dann ist im Gebüsch ein leises Rascheln zu hören. Ein Eichhörnchen sucht den Boden nach
Nüssen ab. Es schaut dich für einen kurzen Moment an, und läuft dann den
nächsten Baum hinauf. Du biegst auf einen kleineren, entlegeneren Waldweg
ab. Hier ist niemand außer dir und den Tieren des Waldes. Du hörst Vogelrufe
und einen Specht, der gegen einen Baum hämmert. Durch die Bäume kannst du
eine kleine Lichtung sehen, auf der Gras wächst. Du kannst auch eine Ricke
und ihr Kitz erkennen, die ruhig in der Sonne grasen. Dieses friedliche Bild
wirst du im Herzen mit nach Hause tragen.
Langsam machst du dich auf den Rückweg, atmest noch einmal die frische
Waldluft ein und freust dich schon auf deinen nächsten Spaziergang.
S . L öffler
7
P AUL-G ERHARDT-B OTE A USGABE III/2014
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Seele and Geist
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