close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

- EXPORT today

EinbettenHerunterladen
Ausgabe 06/2015
Fit für Olympia
Inhalt
Die Sparte Public Transport von Kapsch CarrierCom wächst.
© Kapsch
K
apsch wird eine neue U-BahnLinie in Rio de Janeiro mit
­TETRA-Funktechnologie ausstatten. Es ist der erste Großauftrag im
Geschäftsfeld Public Transport
von ­Kapsch CarrierCom in
­Süd­amerika. Kapsch errichtet im
Auftrag des mit der Projektleitung
betrauten Unternehmens ENG das
­TETRA-Funknetz mit insgesamt
vier Basisstationen, 30 in den
­Zügen installierten Cab Radios und 140
tragbaren Funkgeräten.
Mit 15 Zügen steuert die neue U-Bahn-­
Linie sechs neuralgisch wichtige Stationen
an und reduziert so den Verkehr auf den
Straßen zu Spitzenzeiten um mehr als 2.000
Autos. Dies trägt deutlich zur Entlastung
Innovativ und umweltschonend
02
Ausbau des Schmiermittelwerks
03
Breitbandausbau
04
HERZ/Wettbewerbsfähigkeit
05
Pitching Days in Tel Aviv
06
Top-Erfolg
In Rio de Janeiro finden 2016 die ­olympischen
Sommerspiele statt.
e­ iniger der massivsten Stauzonen der Millionenmetropole bei. Die Linie wird rechtzeitig vor den Olympischen Spielen in Rio de
Janeiro 2016 eröffnet, sodass hunderttausende Sportfans ihre Ziele schnell, sicher
und bequem erreichen können.
❮
www.kapsch.net
Fokus
Qualifikation durch Qualität
Pöttinger auf der SIMA.
Frankreich ist für Pöttinger ein sehr wichtiger Markt. Auf der diesjährigen SIMA,
die vom 22. – 26. Februar in Paris stattfindet, ist das Unternehmen wieder prominent vertreten. Die Maschinen-Highlights und Innovationen für die Saison
2015 werden besonders in Szene gesetzt.
Am Pöttinger Messe-Stand in der Halle
5A können Interessierte sich ein genaues Bild von den Konzepten und
Neuheiten des österreichischen Betriebs
machen.
www.poettinger.at
Österreichs Unternehmen bei der Ski-WM am Start.
Bei der Alpinen Ski-Weltmeisterschaft
2015, die derzeit in Vail und Beaver Creek
im US-Bundesstaat Colorado stattfindet, wirken einige österreichische Unternehmen
maßgeblich mit.
So werden die Skistars Ted Ligety, Kjetil
Jansrud, Matthias Mayer und Georg Streitberger bei den Herren sowie Lindsey Vonn,
Julia Mancuso, Anna Fenninger und Elisabeth Görgl bei den Damen bei der Ski-WM
in Bindungen der Marke Tyrolia nach der
Goldmedaille jagen. Das Schwechater Unternehmen ist der weltgrößte Erzeuger von
Skibindungen. Mit einem fünfköpfigen Team
ist die Firma Camcat-Systems aus Rekawinkel bei der Ski-WM 2015 präsent. So
wie im Vorjahr bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi wird das WienerwaldUnternehmen auch aus den Rocky Mountains
mit
seiner
„Camcat“-Kamera
spektakuläre TV-Bilder von den Skirennen
liefern. Darüber hinaus haben die Besucher
wieder die Gelegenheit, die besten Weißweine aus dem Weinbaugebiet Kamptal zu
verkosten.
Ihre EXPORT today-Redaktion
www.vailbeavercreek2015.com
Impressum
EXPORT today wird vom
Observer beobachtet.
Medieneigentümer, Redaktions­adresse: New Business Verlag
GmbH, 1060 Wien, Otto-­Bauer-G. 6, Tel.: +43/1/235 13
66-0, Konzept, Gestaltung und ­Pro­duktion: New Business
Verlag GmbH Chefredaktion: Melanie Wachter (melanie.wachter@
newbusiness.at), Max Gfrerer (max.gfrerer@newbusiness.at)
Projektlei­terin: Sylvia Polak Geschäfts­führer: Lorin Polak
(+43/1/235 13 66-300, lorin.polak@newbusiness.at)
Art­direktion: Gabriele Sonnberger (gabriele.sonnberger@
newbusiness.at) Hinweis: Im Sinne der ­leichteren ­Lesbarkeit
werden geschlechts­spezifische ­Bezeichnungen nur in ihrer
männlichen Form angeführt. Dies impliziert keinesfalls eine
Benachteiligung des jeweils anderen Geschlechts. Frauen und
Männer mögen sich von den Inhalten unseres Newsletters
gleichermaßen angesprochen fühlen.
www.newbusiness.at
06/2015
SEITE 2
Innovativ und umweltschonend
© DB Schenker
DB Schenker etabliert für Tridonic eine neue Bahnverbindung aus China. Der Containerzug
für das Vorarlberger Unternehmen spart jede Woche 95 Prozent CO2-Emissionen.
Umweltgerechte Partnerschaft: Peter Meusburger, Sales Team Manager bei DB Schenker in Röthis (links), und Alexander Kieslinger, Global Logistics
Manager der Tridonic GmbH & Co KG (rechts), bei der Ankunft der Container in Ulm.
D
international tätige Unternehmen Trido-
B Schenker bringt per Güterzug für das
nic in Vorarlberg jede Woche Container von
China nach Österreich und schont dabei die
Umwelt. Doppelt so schnell wie auf dem
Seeweg und nur halb so teuer wie die Luftfracht, gelangen die Transporte über die eurasische Landbrücke nach Europa. In nur 17
Tagen transportiert DB Schenker die Container aus der chinesischen Stadt Shenzhen
nach Europa – von Terminal zu Terminal inklusive aller Zollformalitäten.
Sowohl Importeure als auch Exporteure
können mit der Verbindung die Laufzeiten
auch für große Warenmengen maßgeblich
reduzieren und so ihre Supply Chain von
und nach Asien effektiver und kostengünstiger gestalten. Der Containerzug punktet
zudem mit seiner großen Zuverlässigkeit.
„Die Abwicklung verläuft hervorragend, sodass wir bereits einen Ausbau planen. Und
ganz nebenbei können wir im Vergleich
zum Flugzeug pro Fahrt bis zu 95 Prozent
an CO2-Emissionen mit DB Schenker einsparen“, sagt Alexander Kieslinger, Global
Logistics Manager bei Tridonic.
Innovative Bahnverbindung aus China
Der Containerzug von DB Schenker Logistics rollt über die Südroute durch Kasachstan umweltschonend bis nach Ulm. Von
hier aus wird die Ware direkt ins österreichische Lauterach zugestellt. Insgesamt
werden pro Fahrt rund 14.000 Kilometer für
das global aufgestellte Industrieunternehmen mit Produktionswerken in Europa und
China zurückgelegt.
DB Schenker verfügt über langjährige Erfahrung auf der euro-asiatischen Route.
Schon 1973 reiste der erste DB SchenkerContainer auf der Transsibirischen Eisenbahn. 2008 erreichte ein erster Güterzug aus
Peking die Hansestadt Hamburg. Seit 2011
bietet DB Schenker regelmäßige wöchent-
liche Ganzzugverkehre zwischen China und
Deutschland an.
DB Schenker in Österreich und
­Südosteuropa
DB Schenker ist ein international tätiger
Logistikdienstleister mit über 95.000 Mitarbeitern an 2.000 Standorten. Die Schenker
& Co AG in Wien fungiert als Regional
Head Office für Südosteuropa. In den 14
Ländern der Region sind derzeit über 5.300
Mitarbeiter an 80 Standorten beschäftigt.
DB Schenker in Österreich und Südosteuropa ist so eine der großen Landesgesellschaften im weltweiten Netz von DB Schenker. Mit dem DB-Klimaschutzprogramm
2020 will DB Schenker seinen spezifischen
CO2-Ausstoß, das heißt die auf die Verkehrsleistung bezogenen Emissionen, zwischen 2006 und 2020 weltweit um 20 Prozent senken. ❮
www.dbschenker.com/at
06/2015
SEITE 3
Ausbau des Schmiermittelwerks in Wien
Vagit Alekperov, Präsident von OAO LUKOIL (Moskau) eröffnete die geplante Erweiterung im
LUKOIL Lubricants Werk am Ölhafen Lobau. Der offizielle Start ist für Februar 2015 geplant.
ie seinerzeit von der OMV in WienLobau errichtete Schmierstoff-Produktionsstätte soll großzügig erweitert werden.
Wenn es nach dem derzeitigen Eigentümer,
der Lukoil Lubricants Austria GmbH. geht,
soll der Standort bald die europäische Automobilindustrie mit hochwertigem Motorenöl beliefern. Die Folge ist eine Aufwertung
des Industriestandortes und auch des Hafens
Wien.
Vagit Alekperov: „Unsere Produkte genießen eine große Nachfrage bei den europäischen Verbrauchern. Diese Loyalität ist
verbunden mit Verantwortung, der wir uns
auch in Zukunft stellen werden. Wir ­arbeiten
nicht nur an der Modernisierung unserer
Schmiermittel-Produktionsstätte in Wien,
viel mehr bauen wir einen integrierten
Komplex mit einer Vielzahl an technologischen Vorteilen. Darunter die bestmöglichen logistischen Grundlagen, um den
Transport und die Lagerung von Grundölen
und Endprodukten zu gewährleisten, sowie
flexible Produktionsprozesse, um den europäischen Standards unserer wichtigsten
Kunden in Europa gerecht zu werden. Hier
seien als Beispiel internationale Automobilhersteller und Anlagenbauer erwähnt“,
sagte Alekperov.
Basisausstatter der europäischen
­Automobilindustrie
Als die Schmierstoff-Produktion 1995 von
der OMV in der Lobau errichtet wurde,
dachte man bereits an die sinnvolle Nutzung
der Donau als ökonomischen und ökologischen Schifffahrtsweg. Dennoch ist eine
Versorgung des Betriebs wirtschaftlich bis
heute nur über die Schiene oder die Straße
möglich. Das soll sich nun ändern.
2014 wurde der Betrieb zu 100% von Luk­
oil Lubricants Austria übernommen. Nach
bereits erfolgten Anstrengungen, die Produktion auf das hohe Anforderungsniveau
der Europäischen Automobilindustrie zu
heben, möchte das Unternehmen nun massiv in die Standortabsicherung und Sicherstellung der Konkurrenzfähigkeit investie-
© Lukoil Lubricants Europe Oy
D
Spatenstich mit Aleksei Lambin, Walter Ruck,Vagit Alekperov und Maxim Donde.
ren und eine zeitgemäße Produktionsstätte
errichten. Kernstück des Ausbaus ist eine
schwimmende Ölübernahmestation, die Errichtung von mehreren Lagertanks und der
Umbau von bestehenden Lager- in Produktionstanks. So können die bisherigen Kapazitäten nicht nur mehr als verdoppelt, sondern künftig auch Schiffe be- und entladen
werden. Man spricht hier von multimodaler
Anbindung.
Die Innovationen im Produktionsbetrieb
­eröffnen Lukoil die Grundlage für das so
genannte „First-Fill“-Geschäft, also die
Grundausstattung von neuen Automobilen
mit Motoröl. Inmitten der Automobil-Produktionsstätten in Deutschland, Benelux
und Zentraleuropa gelegen, bietet sich ein
interessantes Geschäftsfeld – mit einigen
wichtigen Herstellern laufen bereits die
Endverhandlungen. Tatsache ist, dass kommende Motorengenerationen einen deutlich
geringeren CO2-Ausstoss aufweisen werden
als die aktuelle Motorenpalette. Ein bedeutender Anteil dieser Reduktion beruht auf
dem Einsatz neuartiger „First-Fill“-Öle,
also jener Schmierstoffe, mit denen Fahrzeugen vom Hersteller als Basisausstattung
befüllt werden.
Diese Öle kann Lukoil liefern und möchte
sie künftig in Österreich produzieren. Für
Lukoil bietet sich die Produktionsstätte
Wien aus mehreren Gründen als besonders
vorteilhafter Standort an: So ermöglicht die
Zulieferung per Binnenschiff eine Einsparung von 500t CO2 allein im ersten Jahr.
­Darüber hinaus unterliegt die moderne
­Bauweise der Produktionsstätte höchsten
Umweltstandards, die von anderen europäischen Herstellern derzeit nicht geboten
werden können.
Die künftige Möglichkeit einer direkten
Umladung vom Binnenschiff auf die Bahn
macht Wien zu einem potentiellen Drehund Angelpunkt für Lukoil in Zentral- und
Westeuropa. Und auch Wien selbst profitiert
von einem Ausbau: Nicht nur wird die Rolle
des Hafens Wien gestärkt, das Unternehmen
schafft mit der geplanten Kapazitätsaus­
weitung auch nachhaltige Arbeitsplätze im
Unternehmen selbst, aber auch bei örtlichen
Vorlieferanten, Dienstleistern und Logistik­
unternehmen.
Wird das Projekt tatsächlich realisiert, bedeutet es eine klare Standortabsicherung
durch die Investition in wertvolle Assets,
die nicht einfach abgebaut und woanders
wieder aufgebaut werden können.
❮
www.lukoil.com
06/2015
SEITE 4
Breitbandausbau hat oberste Priorität
Der neugewählte VAT-Präsident Trionow betont die Wichtigkeit für rasches Handeln
und begrüßt UPC als neues Mitglied.
ie rasche, wettbewerbsfördernde Ausgestaltung der Förderbedingungen für
den Breitbandausbau ist für uns ein ganz
zentrales Anliegen“, sagt der neugewählte
VAT-Präsident Jan Trionow im Rahmen der
heutigen Antrittspressekonferenz und betont dabei, „dass sich der VAT auch im Jahr
2015 weiter dafür einsetzen wird, dass nicht
nur A1 Telekom Austria von den Förderungen profitiert, sondern dass der Wettbewerb dadurch gefördert wird.“
„Die Wahrung der Technologieneutralität,
bis hinab ins kleinste Detail, ist aus unserer
Sicht der einzige Weg zu einem hochwertigen Ausbau“, betont Trionow und weist
darauf hin, dass man sich an den Bedürfnissen der ÖsterreicherInnen orientieren sollte,
die Breitbandinternet sowohl zu Hause als
auch unterwegs nutzen möchten.
Wird in einem Gebiet der Breitbandausbau
gefördert, muss ein unbefristeter, gleichberechtigter Zugang für alle Mitbewerber zur
geförderten Infrastruktur gewährleistet sein.
„Dadurch soll verhindert werden, dass
­Monopolinseln entstehen und öffentliches
Geld ineffizient eingesetzt wird“, erläutert
Trionow.
Gemeinsam Hürden abbauen
Doch nicht nur durch Förderungen kann der
Breitbandausbau vorangetrieben werden.
„Es gibt noch immer genug gesetzliche Barrieren, die den Ausbau von Hochgeschwin-
© VAT/APA-Fotoservice/Juhasz
D
v.l.n.r.: Jan Trionov, Präsident Verband alternativer Telekom-Netzbetreiber; Florian Schnurer,
­Geschäftsführer Verband alternativer Telekom-Netzbetreiber
digkeitsnetzen bzw. das Anbieten schneller
Datendienste für alternative Betreiber erschweren“, führt Trionow aus und erklärt,
dass sich der VAT für das Jahr 2015 vorgenommen hat, „die wesentlichen rechtlichen
Hürden beim Breitbandausbau zu identifizieren und gemeinsam mit der Politik und
dem Ministerium abzubauen.“
Dass der Verband Alternativer TelekomNetzbetreiber mit UPC Austria Services
GmbH einen neuen Mitstreiter gefunden
hat, freut den Geschäftsführer des VAT, Flo-
„Die rasche, wettbewerbsfördernde
Ausgestaltung der
Förderbedingungen
für den Breitbandausbau ist für uns
ein ganz zentrales
Anliegen“, sagt
der neugewählte
VAT-Präsident Jan
Trionow.
rian Schnurer, ganz besonders. „Durch den
Beitritt von UPC wird die Position des VAT
ganz wesentlich gestärkt. UPC bringt als
größter Kabelnetzbetreiber Österreichs
auch neues Know-How in den Verein, das
uns dabei helfen wird, noch stärker als
­Verband gegenüber A1 Telekom Austria
aufzutreten.“
Zusätzlich zum Präsidenten DI Jan Trionow,
CEO Hutchison Drei Austria GmbH, wurden Mag. Alfred Pufitsch, Geschäftsführer
Tele2 Telecommunication GmbH, und Dr.
Andreas­ Bierwirth, CEO T-Mobile Austria
GmbH, als Vizepräsidenten gewählt.
Verband Alternativer Telekom-­
Netzbetreiber (VAT)
Der VAT, ein Netzwerkpartner des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie
(FEEI), wurde 1997 gegründet und ist die
Interessenvertretung von im Zuge der
­Telekom-Liberalisierung neu in den Markt
eingetretenen Betreibern. VAT-Mitglieds­
unternehmen aus dem Festnetz- und Mobilbereich sind Colt, Hutchison, T-Mobile,
Tele2 und UPC.
❮
www.vat.at
06/2015
SEITE 5
© Binder
Übernahme mit Herz
Die HERZ Gruppe verstärkt mit dem Kauf der steirischen
Binder GmbH ihre Marktpräsenz bei Biomasse-Anlagen.
M
it der Übernahme der steirischen Binder GmbH baut die HERZ Gruppe ihr
Portfolio bei Biomasse-Anlagen aus. Die
Marke Binder bleibt erhalten, die Produk­
tion in der Steiermark soll ausgebaut werden, Vertrieb und Service erfahren durch die
Integration in die HERZ Gruppe eine weltweite Stärkung.
Die HERZ Gruppe mit Stammsitz in Wien
vermeldet die erfolgreiche Akquisition der
Binder GmbH im weststeirischen Bärnbach
im Bezirk Voitsberg. Der Neuerwerb wird in
die HERZ Gruppe eingebettet, die weltweit
Biomasse-Anlagen, Armaturen und Regeltechnik, Wärmepumpen und Dämmstoffe
anbietet. Über die Kaufsumme wurde Stillschweigen vereinbart.
Das 1984 gegründete Familienunternehmen
Binder GmbH bietet im Bereich Biomasse-
Anlagen ein weites Spektrum an Lösungen
an: Die Bandbreite der Produkte reicht von
herkömmlichen Warmwasserheizanlagen,
über Heißwasser- und Sattdampfanlagen bis
hin zu Luftwärmetauschern und Brennkammern. Als Systemanbieter liefert und installiert die Binder GmbH Heizsysteme mit
­allen erforderlichen Komponenten – vom
Brennstoffcontainer bis zum Edelstahl­
kamin, vom Pufferspeicher bis zur komplett
ausgestatteten, mobilen Container-Heiz­
zentrale.
Verstärkung für Herz
Die Binder GmbH hatte zuletzt mit dem
Verkauf von Biomasse-Anlagen pro Jahr einen Umsatz von knapp zehn Millionen Euro
erwirtschaftet und beschäftigt 85 Mitarbeiter. Laut Dr. Gerhard Glinzerer, dem Eigen-
Innovationen und modernste Technologien
­machen HERZ Biomasseanlagen unschlagbar.
tümer der HERZ Gruppe, „hat das Unternehmen mit den hervorragend ausgebildeten
Facharbeitern und Technikern, sowie Gebäuden und maschineller Ausstattung optimale Voraussetzungen, um den Standort
auszubauen. Die Marke Binder hat in Fachkreisen einen hervorragenden Ruf. Daher
werden die Produkte weiterhin unter der
Marke Binder vertrieben – in enger Abstimmung mit der HERZ Energietechnik
GmbH.“
❮
www.herz.eu
Initiative für Wettbewerbsfähigkeit
© shaohui_visualstory
IV-Generalsekretär Neumayer begrüßt die Initiative der freien Arbeitgeberverbände.
Arbeitszusatzkosten­senkung und Einsparungen durch Strukturreformen sind dringend nötig.
Der Generalsekretär der IV, Mag. Christoph
Neumayer fordert Strukturreformen.
A
lle reformorientierten Kräfte in diesem
Land können sich der Unterstützung
der österreichischen Industrie sicher sein.
Das gilt auch für den aktuellen Vorstoß der
Freien Arbeitgeberverbände“, bestätigte der
Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer bei
einer Pressekonferenz letzte Woche.
„Wir haben wiederholt darauf hingewiesen,
dass Forderungen nach einer Absenkung der
Lohnsteuer allein zu kurz greifen, wir brauchen vor allem auch eine nachhaltige Ent­
lastung bei den Arbeitszusatzkosten“, wie
Neumayer betonte.
Ohne Turnaround droht Österreich weiter
an Boden zu verlieren
Gerade angesichts der jüngsten, alles andere
als positiv stimmenden Konjunkturprogno-
sen brauche es zudem ein dringendes Bekenntnis für echte Strukturreformen: „Die
Belastung mit Steuern und Abgaben noch
weiter in die Höhe zu treiben ist ein absolutes No-Go, das würde nur Arbeitsplätze und
Wohlstand vernichten. Wir müssen vielmehr endlich in die Strukturen gehen und
die öffentlichen Ausgaben in den Griff bekommen.“
Ohne einen solchen standortpolitischen
Turnaround werde es nicht gelingen, die
Wettbewerbsfähigkeit Österreichs wieder
zu erhöhen, so Neumayer: „Wir haben unseren langjährigen Wachstumsvorsprung in
Europa verloren, die Zeiten, als Österreich
noch als das ‚bessere Deutschland‘ bezeichnet wurde, sind längst vorbei. Wir dürfen
nicht noch weiter an Boden verlieren.“ ❮
www.iv-net.at
06/2015
SEITE 6
Pitching Days in Tel Aviv
Nach der erfolgreichen Premiere in London schickt die Junge Wirtschaft 10 Start-Ups
nach Israel. Ab Sonntag pitchen sie um die Gunst der internationalen Investoren.
© Claudia Gannon
das spezielle Präsentationstraining haben die
Teilnehmer die besten Voraussetzungen für
den Auftritt vor den internationalen BusinessAngels. Hier in Tel Aviv finden die innovativen Unternehmer eine ausgeprägte Start-Up
Kultur und somit riesige Möglichkeiten vor.“
Die Pitching Days bieten aber nicht nur Chancen für die teilnehmenden Start-Ups, sondern
sind auch ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft.
„Wir vom Austria Wirtschaftsservice begleiten viele junge Unternehmer während ihrer
Gründungs- und Anfangsphase. Mit den Pitching Days schaffen wir den wichtigen Zugang zu internationalen Top-Investoren für die
heutigen dynamischen Start-Ups, die in Zukunft ein wichtiger Pfeiler der Wirtschaft sein
werden“, weiß Dr. Bernd Litzka, Leiter der i2
Business Angels Börse des aws aus der Praxis
zu berichten.
Zweite Auflage der erfolgreichen Pitching Days: nach London nun in Tel Aviv.
D
ie Junge Wirtschaft (JW) bringt gemeinsam mit der AUSSENWIRTSCHAFT
AUSTRIA und dem Austria Wirtschafts­
service (aws) zehn ausgewählte Start-ups zum
Pitch nach Tel Aviv. Von 8. bis 11. Februar
präsentieren die teilnehmenden Jungunternehmer dort ihre Ideen vor internationalen Business-Angels. Neben dem eigentlichen Pitching-Event stehen Besuche bei einem
israelischen Venture Capital Fonds, einer
Finanzierungsplattform, einem multinationalen Accelerator sowie dem Entrepreneurship Center der Universität Tel Aviv auf
dem Programm.
Chancen nutzen
„Für junge und innovative Start-Ups sind die
Pitching Days in der ‚Start-Up-Nation‘ Israel
eine einmalige Möglichkeit, Top-Investoren
für die eigene Geschäftsidee zu begeistern und
Feedback einzuholen. Mit ihrem Funding,
Know-How und internationalen Netzwerk
sind sie womöglich der Schlüssel zum Durchbruch“, hebt Herbert Rohrmair-Lewis, JWBundesvorsitzender, die großen Chancen hervor. Als Kenner der israelischen Start-Up
Szene stimmt dem auch Mag. Günther Schabhüttl, Wirtschaftsdelegierter in Tel Aviv, zu:
„Durch die kompetitive Vorausscheidung und
Start-Ups starten nur mit Risikokapital
durch
Abseits von den Pitching Days finden österreichische Gründer und Start-Ups kaum Zugang
zu Fremd- und Risikokapital, das aber gerade
für die schnelle Entwicklung von innovativen
Ideen essenttiell ist. Die Junge Wirtschaft
pocht daher schon lange auf eine Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen
für alternative Finanzierungsformen. „Mit
einem attraktiveren Gesetzesrahmen können
in Österreich noch viel Potential bei Crowdfunding, Business Angels und Venture Capital
gehoben und so die heimischen Unternehmen
endlich aus der Kreditklemme befreit werden.
Wir fordern daher die Anhebung der vollen
Prospektpflicht auf 5 Millionen Euro, eine
Änderung des Bankwesengesetzes sowie einen 50.000-Euro-Freibetrag für Business-Angels“, fasst Rohrmair-Lewis die Expertenvorschläge zusammen und meint abschließend:
„Ich hoffe, dass die Pitching Days frühlingshafte Start-Up-Luft aus Israel mit nach Österreich bringen und die Politik so in puncto alternative Finanzierungsformen schneller aus
dem Winterschlaf erwacht.“
❮
www.pitchingdays.at
www.newbusiness.at
DAS MAGAZIN FÜR UNTERNEHMER
ww
w.n
ew
bus
ines
s.at
DAS
MA
GAZ
IN F
ÜR
Alles, was
Sie für Ihr
Business
brauchen!
UNT
ERN
EHM
ER
Wirt
scha
ft &
Bildu
ng
R 2015
���
���
�
����
�
����
�
, 3,90
EU
P. B. B.,
RO
+ ABS VERL AGS POST
OTTO -BAUEND ER: A-10 AMT
POST ZULA ER-G ASSE 6 60 WIE N
02Z0 309 SSUN GSN UMM
69M
ER
!
W
SS
BRUA
���
with
S
ES
/15, FE
���
BUSIN
E
R
NE
NR. 01
���
T
op-T
Das
hem
lehre
a
n die
hoch
schu
best
len d
en
es La
Inno
ndes
v
a
t
iv
Die n
euest e Indu
strie
e
tech
nik, In n Trends:
Mess
dust
rie 4
.0 u.
v. m.
Öste
rreic
hs grö
B
eSt
mess
ßte B
e öff
net ih ildungsre Pfo
rten
Mes
Prod
ukte
se W
und
els
Energ
Stan
ie- u
dorte
nd U
im
mwe
ltsek
tor
Fach
MO
Waru
m sic
h Arb
was
eitne
ihnen
hme
die B
r für
ildun
Weit
gsein
erbil
richtu
dung
ngen
trotz
des L
Job
entsc
ande
heid
s bie
en u
ten
nd
BUSINE
DAS NEW BUSINESS PAKET um nur 33 Euro!
Abonnieren & profitieren Sie!
Hotline: 01/235 13 66-100
Fax: 01/235 13 66-999
E-Mail: sylvia.polak@newbusiness.at
❏ Ja, ich bestelle NEW BUSINESS für ein Jahr
(elf Ausgaben) um nur 33 Euro.
❏ Ja, ich bestelle das Vorteilsabo NEW BUSINESS für zwei Jahre
(22 Ausgaben) um nur 55 Euro.
NEW BUSINESS, 1060 Wien, Otto-Bauer-Gasse 6, www.newbusiness.at
Autor
Document
Kategorie
Uncategorized
Seitenansichten
23
Dateigröße
3 728 KB
Tags
1/--Seiten
melden