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Aktueller Newsletter - Katholische Bildungswerke

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Februar 2015
Tausend Tassen Tee
Teekultur als Lebenskunst im Orient
Prof. Dr. Jürgen Wasim Frembgen, München
Montag, 2. Februar 2015, 18.00 Uhr
Begegnungsstätte im Betreuungszentrum, Breite Straße 107a, Bonn Altstadt
In dieser Veranstaltung erfahren Sie alles Wissenswerte über das Teetrinken im Orient als
‚Lebenskunst‘ – jenseits von Eile und Hektik und der Diktatur der Uhr. Der Referent
präsentiert die verschiedenen Teekulturen des Orients zwischen Marokko und Indien
sowohl in den Teehäusern der Metropolen als auch bei den Menschen auf dem Lande und
den Nomaden in Steppe und Wüste: Minztee in Marokko, schwarzen süßen Tee in der
Türkei, grünen Tee in Afghanistan oder starken Tee mit Milch in Indien (Verkostung
inbegriffen).
Reihe: City-Forum. Kooperation: Ev. Forum Bonn, Arbeitskreis Muslime und Christen im
Bonner Norden, FIBEr e.V. Bonn
Wenn nichts bleibt, wie es war
Zur prekären Zukunft der katholischen Kirche
Prof. Rainer Bucher, Graz
Mittwoch, 4. Februar 2015, 20.00 Uhr
Pfarrsaal St. Martin, Klosterbergstr. 2a, Muffendorf
Über Jahrhunderte war die katholische Kirche souveräne Herrin ihrer selbst, denn sie
dominierte die Interpretation des Kosmos, die Ordnung der Gesellschaft und – bis vor
kurzem – den Körper und seine Praktiken. Mit all dem ist es vorbei, auch bei den eigenen
Mitgliedern. Die katholische Kirche wurde von der Macht vertrieben und auf den religiösen
Markt geworfen. Diese radikale Kontextveränderung lässt nichts wie es war in ihr, ob sie es
will oder nicht. Zum Beispiel wird alles prekär, also unsicher und abhängig von anderen,
vom Partizipationsverhalten der eigenen Mitglieder etwa, von der politischen Unterstützung
oder den religiösen Bedürfnissen der Gesellschaft. Wie auf dem Markt bestehen, ohne ihm
zu verfallen? Wie die eigene Aufgabe unter diesen Bedingungen erfüllen? Welcher Umbau
ist notwendig? Und was bedeutet es, wenn Papst Franziskus fordert, dass seine Kirche
sich nicht einschließen soll in "Strukturen, die uns einen falschen Schutz geben, in die
Normen, die uns in unnachsichtige Richter verwandeln, in die Gewohnheiten, in denen wir
uns ruhig fühlen, während draußen eine hungrige Menschenmenge wartet und Jesus uns
pausenlos wiederholt: ‚Gebt ihr ihnen zu essen!‘ (Mk. 6,37)“ (EG 49)
Reihe: Forum Albertus Magnus. Kooperation: Kath. Kirchengemeinde St. Martin und
Severin
WIR WÜNSCHEN IHNEN FRÖHLICHE KARNEVALSTAGE
ODER EINEN SCHÖNEN UND RUHIGEN ORT
AUSSERHALB DES TURBULENTEN GESCHEHENS…
…und nach Aschermittwoch ist für uns nicht alles vorbei:
Barmherzigkeit gestern – Empathie heute?
Besinnung auf einen unmodernen Begriff
Irma Drerup, Rheinbach
Dienstag, 24. Februar 2015, 19.30 Uhr
Kirche St. Paulus, Siegburger Straße 75, Bonn
Seit Papst Franziskus sein Pontifikat angetreten hat, hört er nicht auf, von der
"Barmherzigkeit" als wesentlicher Eigenschaft Gottes und menschlichem Grundbedürfnis
zu sprechen. Seitdem ist der Begriff in aller Munde und auch in den Medien gern
gebraucht. Aber was ist das eigentlich, Barmherzigkeit? Brauchen die in westlichen
Demokratien lebenden emanzipierten Menschen mit Grundrechten und in einem
Sozialstaat geschützt noch Barmherzigkeit anderer bzw. sollen sie sich anderen
barmherzig zuwenden? Über die Wesenszüge der Barmherzigkeit, das "Herzstück" nicht
nur des Christentums, sondern auch anderer – und nicht nur monotheistischer – Religionen
denken wir an diesem Abend nach und lassen uns dabei von Musik, Literatur und bildender
Kunst inspirieren.
Kooperation: Forum Pauluskirche, Bonn-Beuel
Im Reformhaus
Jürgen Kaube (FAZ), Frankfurt am Main
Donnerstag, 26. Februar 2015, 19.30 Uhr
Dialograum Kreuzung an St. Helena, Bornheimer Str. 130
Max Weber war 1919 überzeugt, „dass eine wirklich gute journalistische Leistung
mindestens soviel ´Geist´ beansprucht wie irgendeine Gelehrtenleistung“. Als er vor
wenigen Wochen zum FAZ-Herausgeber aufrückte, da wurde dieses Zitat auch auf Jürgen
Kaube angewandt. Mit Weber, einem der Gründerväter der Soziologie, kennt er sich aus,
2014 hat er eine Biografie über ihn geschrieben, die „unter die Glanzstücke des Genres
gerechnet werden muss“ (NZZ). Denke bei Kaube jüngstem Buch aber bitte niemand an
Bio: der Titel „Im Reformhaus“ kann auch gedacht werden als „im Tollhaus“. Es geht um
Bildungspolitik, die Kaube seit 15 Jahren beobachtet: „In einer Situation, in der die Ideale
nicht mehr zu den Gegebenheiten passen, unternimmt er es, eine Antwort auf die Frage zu
finden: Welche Bildung wollen wir?“
Reihe: Gedankensprünge
Eintritt: € 8 (Abendkasse)
Katholisches Bildungswerk Bonn
Kasernenstraße 60, 53111 Bonn
Tel.: 0228 / 42 979-0 Fax: 0228 /42 979-200
E-Mail: info@bildungswerk-bonn.de
Homepage: http://www.bildungswerk-bonn.de
Übrigens:
Das neue Programmheft liegt in den Pfarrgemeinden,
im Bildungswerk Bonn und in vielen Einrichtungen für
Sie aus!
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