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Gemeindebrief Februar - März 2015

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Gemeindebrief
der Ev.-Luth. Schwesterkirchgemeinden
Bad Elster
Bad Brambach-Schönberg
Februar / März 2015
www.evgemeinde-badelster.de
www.evgemeinde-badbrambach.de
Jahreslosung 2015
Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat
zu Gottes Lob.
Römer 15,7
Liebe Leserinnen und Leser,
das Titelfoto dieses Gemeinebriefes zeigt ein Brot und einen Leuchter. Damit
ist eine tiefe Sehnsucht in uns allen ausgedrückt: nach dem, was unser Herz
satt und zufrieden machen kann; nach Licht und Orientierung für unseren Lebensweg mit seinen vielen Entscheidungen.
Jesus sagt: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht
hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
(Johannes 6,35) Unser Titelfoto zeigt ein Brot mit einem Kreuz, dem Zeichen
für Jesus. ER allein kann unseren tiefsten Hunger nach Liebe, nach Geborgenheit und nach erfülltem Leben - auch über die schreckliche Grenze des Todes
hinaus - stillen.
Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der
Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern
wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8,12) Nicht irgendeinen Kerzenständer, sondern den Siebenarmigen Leuchter zeigt unser Foto: die Menora
des jüdischen Tempels, heute das Staatssymbol Israels. Der Siebenarmige
Leuchter symbolisiert die Geschichte Israels und das Licht des Heiligen Geistes. Und bei Jesus strahlt dieses Licht am hellsten: ER ist der Messias Israels
und das Licht für die Völker. Auch unser persönliches Licht!
Wenn wir die Bibel aufschlagen und aufmerksam darin lesen, begegnen wir
diesem Licht bei uns zu Hause. Wir nehmen es mit auf Arbeit und in die Freizeit.
Und am Sonntag hat Gott jeweils eine besondere Portion Lebensbrot und Lebenslicht für uns bereit. Brot und Leuchter befinden sich auf dem Altar: ein Hinweis auf den Gottesdienst. Auf dem Foto ist es der Altar unserer St. TrinitatisKirche in Bad Elster: stellvertretend für alle Orte, an denen sich die Gemeinde
um Jesus versammelt, SEIN Wort hört und Abendmahl feiert.
Jesus ist Brot und Licht für uns. Und die Hoffnung, einst ganz bei IHM zu sein,
macht auch die Rätsel und offenen Fragen unseres Lebens erträglicher. Der
bekannte Professor Christian Fürchtegott Gellert aus Hainichen, dessen 300.
Geburtstag wir 2015 feiern, dichtete dazu:
Da werd ich das im Licht erkennen,
Was ich auf Erden dunkel sah;
Das wunderbar und heilig nennen,
Was unerforschlich hier geschah;
Da denkt mein Geist mit Preis und Dank
Die Schickung im Zusammenhang.
Herzlich grüßt Sie Ihr Pfarrer Gunther Geipel
2
Freud und Leid in unseren Gemeinden
Im gedruckten Gemeindebrief
Gedanken zum Monatsspruch Februar
Ich schäme mich des Evangeliums nicht:
Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet,
der glaubt. Römer 1,16
Und dann ist noch der Glaube. Da wird es
unübersichtlich. Die einen prusten heraus,
was sie glauben, meist ungefragt. Andere
sprechen über Glaubensdinge, wo doch
über alles weit über den Überdruss hinaus
gesprochen wird, auffällig selten. Plötzlich
gibt es doch wieder eine Privatsphäre.
Plötzlich scheint man sich doch so etwas
wie zu schämen. Warum denn? Weil man
unsicher ist, zutiefst unsicher. Weil man
sich die Zweifel nicht eingesteht, geschweige denn laut äußern will. Weil man
die Welt, über die man andauernd redet,
im Griff zu haben meint und den Glauben
doch nicht in den Griff bekommt. Schade.
Wir sollten den Zweifel lieber lieben als
verschweigen. Wir sollten uns der Zweifel
nicht schämen. Dann kann die Kraft Gottes, wie schon bei Paulus, besser an uns
wirken.
Michael Becker
Heute schämt man sich fast gar nicht
mehr, fürchte ich. Man telefoniert laut in
Bus und Bahn, dabei streitet man sich
heftig mit dem anderen. Auf der Straße
gibt man sich preis mit allem, was früher
mal als unanständig galt. Die aus der Welt
Gefallenen wanken ohne jede Scham von
Mensch zu Mensch, um zu betteln und
sich dabei so nackt zu geben, wie man
angezogen eigentlich nicht sein kann. Und
was alles in den alles beherrschenden
Medien ausgebreitet wird, das früher als
„Privatsphäre“ galt. Heute schämt man
sich nicht mehr. Oder schämt man sich so
sehr, dass man schon schamlos geworden
ist?
3
Gottesdienste
09:30
So 01. Feb
Septuagesimae
09:30
09:30
So. 08. Feb
Sexagesimae
09:30
09:30
So. 15. Feb
Estomihi
09:30
15:00
Fr. 20. Feb
19:00
09:30
So. 22. Feb
Invokavit
09:30
14:00
09:30
So. 01. März
Reminiszere
09:30
09:30
So. 08. März
Okuli
09:30
09:30
So. 15. März
Lätare
09:30
Abendmahls- und Kindergottesdienst in Bad Elster
Pfr. Geipel
Abendmahlsgottesdienst in Bad Brambach
Pfr. Zimmer
Gottesdienst und Kindergottesdienst in Bad Elster
Pfr. Geipel - im Anschluss Kirchenkaffee
Abendmahlsgottesdienst, KinderKirche Bad Brambach
Pfr. Zimmer
Abendmahls- und Kindergottesdienst in Bad Elster
Pfr. Geipel
Gottesdienst in Bad Brambach Prädikantin Zimmer
Gottesdienst in Raun Prädikantin Zimmer
Lobpreis-Gottesdienst
im Gemeindezentrum Bad Elster
Abendmahls- und Kindergottesdienst in Bad Elster
Diakon Roßbach
Abendmahlsgottesdienst, KinderKirche Bad Brambach
Predigtgottesdienst in Schönberg – beide Pfr. Zimmer
Abendmahls- und Kindergottesdienst in Bad Elster Pfr. Geipel
Abendmahlsgottesdienst in Bad Brambach
Pfr. Zimmer
Abendmahls- und Kindergottesdienst in Bad Elster
Pfr. Zimmer
Abendmahlsgottesdienst, KinderKirche Bad Brambach
Pfr. Geipel
Familiengottesdienst in Bad Elster
mit „Bohra & Boris“ und dem Ehepaar Eidner s. S. 5
Abendmahlsgottesdienst in Bad Brambach
Pfr. Zimmer
4
Fr. 20. März
19:00
09:30
So. 22. März
09:30
Judika
10:00
14:00
09:30
So. 29. März
Palmarum
09:30
Lobpreis-Gottesdienst
im Gemeindezentrum Bad Elster
Abendmahls- und Kindergottesdienst in Bad Elster
Pfr. Geipel
Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden
und KinderKirche in Bad Brambach Pfr. Zimmer
Abendmahlsgottesdienst in Raun
Diakon Roßbach
Gottesdienst in Schönberg
Pfr. Zimmer
Gottesdienst und Kindergottesdienst in Bad Elster
im Anschluss Kirchenkaffee Diakon Roßbach
Festgottesdienst zur Konfirmation in Bad Brambach
Pfr. Zimmer
Der Turmbau zu Babel –
mit Bohra & Bohris um die Welt
Bohra & Bohris, die wohl ältesten
Holzwürmer der Welt, weil sie
schon mit Noah auf der Arche unterwegs waren, gehen diesmal der
Frage nach, was denn aus ihm und
seiner Familie nach der Sintflut
geworden ist. Ihre Reise führt sie
zunächst nach Mesopotamien ins
Zweistromland zwischen Euphrat
und Tigris, wo sie erfahren, dass es
dort einen Ort Namens Babel gab,
an dem Noah’s Nachfahren lebten.
Diese begannen aus Übermut, einen
riesigen Turm zu bauen, um Gott
gleich zu sein. Gott war sehr traurig darüber und hatte sofort eine geniale Idee, um ihren Größenwahn zu beenden. Er verwirrte sie mit unzähligen, verschiedenen Sprachen und plötzlich
entstand auf der Baustelle ein gigantisches Chaos. Das Durcheinander war so groß, dass sie in
alle Richtungen weggingen und sich schließlich über die ganze Erde verteilten. Bohra & Bohris
folgen ihren Spuren weltweit und lernen dabei die fünf Kontinente, die fünf Weltreligionen und
so manches Besondere und Wissenswerte kennen. Natürlich bleiben sie sich dabei treu und vermitteln ihre Reiseerlebnisse wieder ganz „holzwurmgemäß“ mit vielen lustigen Mit-Mach-Liedern
und Aktionen für ihre zahlreichen kleinen und großen Freunde . Schließlich erfahren sie, dass
viele, viele Jahre später zu Pfingsten Gott seinen Heiligen Geist in die ganze Welt aussendet
und durch seine Kraft alle Menschen spüren können, was er ihnen zu sagen hat.
Und das ist Grund genug, zum Schluss ein fröhliches Fest zu feiern, denn Gott sagt uns damit
etwas ganz Wichtiges: Er hält zu uns und hat uns lieb!
5
Gemeinde — Veranstaltungen
Bad Elster
wenn nicht anders vermerkt im
Gemeindezentrum
Gebetskreis
montags
Montagsforum
02.03.2015
Thema: "Diesseits von Afrika"
Referenten: Frau Dr. Moosdorf
Moosdorfs berichten von ihrem
und Herr Moosdorf
Einsatz in Tansania
Zeit
17:30
19:30
Frauenfrühstück
Abend der Begegnung
Thema: "Glück - (k)ein Zufall"
Montag 16.03.2015
Montag 16.03.2015
Referent: Frau Christine Zimmer Bad Brambach
09:00
19:00
Christenlehre Klassen 1-3
dienstags (nicht in den Ferien)
15:00
Frauenkreis
Dienstag, 10.02. u.
06.03. - Weltgebetstag
19:00
19:30
Seniorenkreis Am Kuhberg 62
Mittwoch, 25.02. u. 25.03.
14:30
musikalische Früherziehung
mittwochs (nicht in den Ferien)
16:00
Flötenkreis
mittwochs
17:30
Gospelchor
mittwochs
19:30
Bibelgesprächskreis I
Mittwoch, 04.02. u . 04.03.
19:30
Konfirmandenunterricht
Kl. 7 u. 8
donnerstags (nicht in d. Ferien)
15:30
Eltern-Kind-Kreis
donnerstags (nicht in d. Ferien)
10:00
Posaunenchor
donnerstags
18:30
Kirchenchor
donnerstags
19:45
Jungschar ab Klasse 4
freitags
16:00
Junge Gemeinde
freitags
19:00
Männerkreis
jeden letzten Freitag im Monat
27.02. u. 27.03.
19:00
6
Bad Brambach
Kirchenchor
montags
19:00
Bibelstunde in der Talstraße
mittwochs
19:00
Frauenkreis
Donnerstag, den
12.02.2015, 12.03.2015
14:30
Gebetskreis
donnerstags, 14-tägig
05. & 19.02., 05. &19.03.2015
19:30
Tschechischkurs
freitags
19:30
Purzelzwerge
dienstags
09:0011:00
Christenlehre
dienstags (nicht in d. Ferien)
15:30
Konfirmandenunterricht
mittwochs - Gr. 1
mittwochs - Gr. 2
(nicht in d. Ferien)
14:30
15:30
Junge Gemeinde
donnerstags
19:00
Montagstreff
bei Mario & Elke Jacob
montags, Dorfstraße 28B
(außer wenn Montagsforum)
20:00
Bibelgesprächskreis II
Mittwoch 11.02. u.11.03.
19:30
Raun
Sieben Wochen gegen:
Die Fastenzeit ist Einladung, falsche Wege zu verlassen. Sie lädt zum Beispiel
ein, nicht nur sich selbst im Blick zu haben, aus dem Hamsterrad auszusteigen, nicht ständig virtuell zu kommunizieren, auf Genussmittel zu verzichten,
die Augen vor dem Nächsten nicht zu verschließen, das Auto öfters stehen zu
lassen und den eigenen Konsum kritisch zu hinterfragen.
7
Veranstaltungen in medizinischen Einrichtungen in Bad Elster
Klinik für Integrative Medizin DEKIMED Andachten
jede Woche - evangelisch / katholisch im Wechsel
Di. 19:00
Konferenzzentrum der Vogtland-Klinik
Gottesdienste mit Krankensegnung für Patienten aller Kliniken
10.02.
24.02.
10.03.
24.03.
Di. 19:30
Paracelsus-Klinik Andachten
Mi. 18:30
jede Woche
Klinik am Brunnenberg Andachten
04. 02.
18. 02.
Mi. 19:30
04. 03.
18. 03.
Klinikum Sachsenhof Andachten
11. 02.
25. 02.
Mi. 19:30
11. 03.
25. 03.
01. 04.
Seniorenresidenz "Brunnenbergblick" Abendmahlsgottesdienste
12.02.
12.03.
Do. 10:30
Alloheim "Haus am See" Gottesdienste
19.02.
Do. 09:30
19.03.
Veranstaltungen in medizinischen Einrichtungen in Bad Brambach
Klinik Bad Brambach
10. 02.
Di. 19:00
24. 02.
10. 03.
24. 03.
Vogtlandresidenz Bad Brambach Gottesdienste
07. 02.
21. 02.
07. 03.
Sa. 10:00
21. 03.
25 Jahre Deutscher Kinderhospizverein
Am 10. Februar 1990 gründeten sechs betroffene Familien
den Deutschen Kinderhospizverein e.V. (www.deutscherkinderhospizverein.de). Kinderhospize gab es damals nur in
England; die ersten Kinderhospizdienste in Deutschland wurden 1999 in Berlin und Kirchheim aufgebaut. 2004 gab es lediglich sechs ambulante Kinderhospizdienste, ein Jahr später
waren es bereits 25. Aktuell arbeiten über 100 ambulante Kinderhospizdienste in Deutschland. Seit 2006 macht der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ jährlich am 10. Februar
auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam. Als Zeichen der Verbundenheit sind
alle Menschen aufgerufen, grüne Bänder der Solidarität z. B.
an Fenstern, Autoantennen oder Bäumen zu befestigen. Das gemeinsame Band soll die
betroffenen Familien mit Freunden und Unterstützern symbolisch verbinden.
8
Herzliche Einladung am Freitag, den 06. März 2015
17:00 in Bad Brambach
19:30 im Gemeindezentrum Bad Elster
Auch in diesem Jahr bringt
der Weltgebetstag wieder etwas internationales Flair in
unser beschauliches obere
Vogtland und wir erfahren,
wie die Menschen in anderen
Gegenden der Welt leben,
glauben und essen. Auch welche Sorgen sie haben und wie
wir helfen können.
Die Gottesdienstordnung haben Frauen von den Bahamas gestaltet. Mancher /manchem sind die Bahamas
vielleicht als Steueroase bekannt, wo die Reichen und nicht so ehrenwerten Bürger ihr Geld „parken“ um „Steuern zu sparen“. Das gemeine Volk hat davon aber
keine Vorteile.
Niedriges Einkommen, wenig Bildung und andere Faktoren führen dazu, dass
auf den Bahamas 2/3 der Jugendlichen schon vor ihrem 13. Lebensjahr die ersten sexuellen Kontakte haben und bei fast der Hälfte der Mädchen Gewalt dabei
im Spiel ist. Jede 4. Mutter ist
jünger als 18 Jahre.
Mit der Kollekte wird das
„Bahamas Crisis Center“ neben
ähnlichen Organisationen weltweit unterstützt, die sich für die
Stärkung der Frauenrechte und
die Unterstützung der Betroffenen von sexueller Gewalt, daraus
entstehenden Schwangerschaften, gesellschaftlicher Ächtung
und Armut einsetzen.
9
Informationen aus der Gemeinde
Bad Brambach - Schönberg
Was machen die Glocken
in Schönberg?
Sie schweigen, meistens jedenfalls. Letzten
November hatten wir eine Besichtigung mit
dem Sachverständigen aus Dresden, die Folgendes ergab:
1. Die Schönberger haben eine ganz alte und
wertvolle Bronzeglocke von 1468. Leider
wurde sie „mit Gewalt passend gemacht“.
Zusätzliche Löcher wurden hinein gebohrt, und sie ist ungünstig aufgehängt
(„gekröpftes Joch“).
2. Die große (Stahl-) und die kleine (Bronze-) Glocke stammen aus den 60er
Jahren des letzten Jahrhunderts. Obwohl das noch nicht so lange her ist,
zeigt die große Glocke schon fingerdicke Löcher, d.h. ihre Zukunft liegt beim
Schrotthandel.
3. Der elektrische Antrieb der Glocken ist irreparabel kaputt.
4. Der Glockenstuhl (Eisen) ist stark angerostet und hat keine wirkliche Zukunft
mehr.
Summa summarum: unser Plan, das Geläut mit wenig Aufwand zu reparieren,
lässt sich nicht durchführen. Für die nächste Zeit wird die kleine Glocke mit einem Läutearm und einem Seil versehen und muss als Gottesdienst-Geläut reichen. Das große Ziel wäre: Restaurierung der wertvollen alten Glocke. Dazu
muss sie ausgebaut, abgenommen und in ein Spezialwerk gebracht werden.
Wenn sie „geheilt“ ist, muss sie in einen Eichenholz-Glockenstuhl in ein gerades Joch gehängt werden. Dann erst kann sie ihren Klang richtig entfalten. Ob
sie dann noch ein oder zwei Glocken zur Seite hat, das muss der Kirchenvorstand entscheiden. Das hat sicher auch mit Geld zu tun. Es wird vermutlich
schwer für das kleine Schönberg, das nötige Geld zu sammeln. Ob sich zusätzlich auswärtige Sponsoren finden? Wir bleiben dran. Ich jedenfalls freue mich
heute schon darauf – wenn Gott will und wir leben – eines Tages den schönen
Klang der wertvollen historischen Bronzeglocke zu hören.
Ihr Pfarrer D. Zimmer
10
Warum bin ich eigentlich nicht
getauft?
Diese Frage höre ich manchmal,
z.B. in der Christenlehre. Die Antwort können in diesem Fall nur die
Eltern geben. Es gibt aber inzwischen auch viele Erwachsene, die
nicht getauft sind. Manche haben
längst ihr Herz für die Kirche und
den Glauben entdeckt und denken
darüber nach, „richtig“ Gemeindemitglied zu werden. Unsere Kirche in
Sachsen hat in diesem Jahr den 5.
Juli zum allgemeinen Taufsonntag
erklärt. Natürlich kann auch für jeden
anderen Tag im Jahr eine Taufe angemeldet werden. Aber am 5. Juli
soll es in vielen Gemeinden besonders festlich werden. Unsere Kirchgemeinde feiert an diesem Nachmittag auch
ihr Sommerfest. Die Tauffamilie kann sich einfach in die große Kaffeetafel mit
einreihen. Es gibt einen fröhlichen Familiengottesdienst, vielleicht wieder ein
Puppenspiel der Konfirmanden, Spiele, Zuckerwatte, ein lustiges Spiel der Erwachsenen und einfach eine schöne Gemeinschaft in dem Bewusstsein, dass
an diesem Tag viele in unserem Land getauft werden. Die Heilige Taufe, die
wir nur ein mal im Leben feiern, wendet uns in besonderer Weise Gottes Liebe
zu und macht uns gewiss, dass wir Gottes Kinder sind in Zeit und Ewigkeit.
Haben Sie noch Fragen? Beide Pfarrer geben gern Auskunft.
Ihr Pfarrer D. Zimmer
Organisatorisches aus der Gemeinde Bad Brambach
Friedhof, Herr Penzel
Von Dezember bis März ist Herr Penzel wieder in der Winterpause. Außerhalb
der Bürozeiten wenden Sie sich in Friedhofs- und Bestattungsangelegenheiten
bitte an Pfr. Zimmer.
Urlaub
Pfr. Zimmer ist in den Ferien von 13.2 bis 17.2. mit den Konfirmanden zur Rüstzeit.
Die Vertretung hat Pfr. Geipel. Deshalb wenden Sie sich wegen dringender Bestattungsangelegenheiten in dieser Zeit außerhalb der Bürozeiten an Frau Blei
(Mobiltelefon – Nr. auf dem AB im Büro).
11
Spender Kirchensanierung Bad Brambach
Michaeliskirche Bad Brambach
Kurz vor Weihnachten betrug der Spendenstand vom Orgelfond 7.466,58 € und
wir bedanken uns recht herzlich bei allen Gebern.
Angesichts der Kostenvoranschläge, die sich im höheren 5-stelligen bis sogar 6stelligen Bereich bewegen, haben wir aber noch einen langen Weg vor uns.
So sind wir auch weiterhin auf Ihre Mithilfe angewiesen und nehmen dankbar
Ihre Spenden entgegen, in bar oder per Überweisung und stellen Ihnen auf
Wunsch natürlich auch eine Spendenquittung für das Finanzamt aus.
Unsere Michaeliskirche ist tagsüber täglich geöffnet und lädt ein zu Besuchen,
einmal innezuhalten und zur Ruhe zu kommen.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern für die bisherigen Spenden für
den Orgelfond:
Klempnerei Otto Fischer, Bad Brambach; dem Silberland-Akkordeonorchester &
den Konzertbesuchern, Frau Roswitha Polster, Ehepaar S. & S. Geipel, Bad
Brambach; Ehepaar R. & R. Platz, Oberbrambach; Frau Else Leicht, Bad Brambach; Frau Waltraud Kolb, Bad Brambach; Dr. J. & W. Pletz, Adorf; Frau Gertraud Roth, Bad Brambach; Herrn Gerhard Löbl, Bad Brambach; Ehepaar H. &.
H. Fischer, Bad Brambach; Ehepaar R. &. P. Fischer, Bad Brambach; Herrn
Heinz Eichentopf, Bad Brambach; Frau Irmgard Fischer; Frau Friedegard Geipel, Bad Brambach; Ehepaar Dr. W. & J. Sonntag, Bad Brambach; Ehepaar
R. & B. Bohn und zahlreichen ungenannten.
Marienkirche Schönberg
Schon lange sind die Schönberger Glocken verstummt und von verschiedenen
Seiten wurde uns zugetragen, dass ihr Klang vermisst wird. Diesen Zustand
möchten wir mit Ihrer Hilfe gern ändern.
Neben dem Erlös für die Ansichtskarten der Marienkirche, die im Pfarramt und
der Drogerie Görsch erhältlich sind, werden auch Spenden in größerer Höhe
nötig sein. Bisher sind knapp 3 T € für die Glocken gesammelt worden. Der
Großteil davon wurde schon für die neuen Schallläden am Kirchturm verbraucht,
also heißt es fleißig weiter sammeln.
Auch die Marienkirche ist für Besucher zugänglich. Wenn das Schlossportal
nicht geöffnet ist, können Sie den Schlüssel im Schloss während der Besichtigungszeiten dort ausleihen.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern für die bisherigen Spenden für
die Glocken:
Herrn Helmut Dorschner, Dresden zahlreichen ungenannten .
12
Krippenspiel in Bad Brambach - unten Vogtlandresidenz
13
Informationen aus der Gemeinde Bad Elster
Ein Blick in das normale Leben der Gemeinde: Konfirmandenunterricht in Bad
Elster. Aber ist das „Normale“ selbstverständlich? Wir können uns in Freiheit
versammeln. Wir haben schöne Räume. Wir können die beste Botschaft der
Welt hören – und lernen. Wir haben so viel Grund zum Danken!
Informationen zum Kirchenvorstand
Der offene Platz im Kirchenvorstand Bad Elster ist
durch eine Berufung besetzt worden: Berufen wurde Dr. Ulrike Bär. Wir wünschen ihr viel Segen für
diesen Dienst und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit!
Als Vorsitzender des Kirchenvorstandes wurde Pfr. Geipel wiedergewählt. Elke
Jacob wurde in ihrem Amt als stellvertretende Vorsitzende bestätigt.
14
Ehrenamtliche Mitarbeiter
Bad Elser laden ein, zum
des
Diakonieausschusses
der
Kirchgemeinde
„NACHMITTAG DER BEGEGNUNG“
am Mittwoch, dem 18.02.2015 von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr
ins Gemeindezentrum (neben der Kirche) Bad Elster.
Es erwartet Sie ein gemütliches Kaffeetrinken mit selbstgebackenen Kuchen.
Es besteht die Möglichkeit des Austausches, des Kennenlernens.
Wir freuen uns auf eine Plauderei, mit Herrn Karl-Heinz Schmidt (Pfarrer i.R.)
aus Klingenthal, in und über erzgebirgische Mundart.
Wir freuen uns über Ihr Kommen!
Wer allein nicht kommen kann, abgeholt werden muss, darf sich melden unter
der Telefonnummer: 037437 53256.
Weitere Veranstaltungen 2015 sind am 08.April; und 16.September geplant.
Mein Platz – ein Gullydeckel? Unter dem
die Fäkalien und Abwässer der Stadt
dahinrauschen? Einstieg in eine Unterwelt, wenn Reparatur- oder Säuberungsarbeiten zu erledigen sind? Nein, da erwarte ich doch mehr vom Leben, da soll
mein Platz im Leben – wenn es schon
kein Platz an der Sonne ist – doch anders, besser aussehen. Ich bin wahrlich
kein Säulenheiliger, doch ein GullySteher möchte ich auch nicht sein. Doch
wenn ich schon diesen Platz, der für mich
reserviert scheint, nicht haben möchte,
welcher Platz im Leben ist dann für mich
reserviert? Oder gibt es für mich gar keinen reservierten Platz? Muss ich ihn mir
verdienen oder erkämpfen? Ich denke,
diese Frage hat auch Johannes und Jakobus bewegt, und sie schauten in den
Himmel. Jesu Antwort schaut nach unten
– um im Bild des Gullydeckels zu bleiben
– auf die Kanalarbeiter, die in den Untergrund steigen, um den Mist und den
Dreck der Stadt zu beseitigen.
15
Krippenspiel in Raun
16
Krippenspiel in Bad Elster
17
Informationen aus der Region
Vergangenheit bewältigen – Zukunft gestalten
Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages
der Deportation der letzten Gruppe Plauener und
vogtländischer Juden
am 13.02.2015 PLAUEN
Als Plauener und vogtländische Bürger wollen wir an diesem Jahrestag ein Zeichen setzen der Erinnerung an die systematische Drangsalierung, Plünderung,
Deportation und Ermordung unserer über 800 jüdischen Mitbürger während der
Naziherrschaft, aber auch unserer Absicht, ein positives Miteinander mit Juden
bzw. Israelis in Gegenwart und Zukunft zu gestalten.
Gedenkmarsch
14:00 Uhr Auftaktveranstaltung
in der Adventgemeinde (ehemalige Synagoge) Engelstraße 15
14:30 Uhr Gedenkmarsch vorbei an ehemaligen jüdischen Gebäuden
ca. 15.30 Uhr bei Ankunft in der Erlöserkirche Kaffee und Kuchen.
Gedenkveranstaltung
17:00 Uhr in der Ev.-Meth. Erlöserkirche, Straße der Deutschen Einheit 3
Ende ca. 18:30 Uhr
Mit:
Nachfahren von jüdischen Familien aus Plauen, Vertretern jüdischer Gemeinden, Vertretern aus Politik und Gesellschaft.
Rückblick auf jüdisches Leben in Plauen.
Eine Initiative von Christen aus Plauen und dem Vogtland
Veranstalter: Evangelische Allianz Plauen
Kontakt: gedenkenplauen@web.de
18
Gedanken zu Zeitgeschehen von Pfr. Gunther Geipel
Ich halte in der gegenwärtigen Situation in der Welt und in unserem Land fünf
Eckpunkte für wichtig:
1. Wir brauchen herzliche Gastfreundschaft und Offenheit („Raum in der
Herberge“) für die Asylbewerber, die oft aus extremer Not zu uns kommen.
2. Wir haben viel Grund zur Dankbarkeit für die Bereicherung durch manche Schätze anderer Kulturen und für das Aufhelfen in unserer demografischen Situation durch willige Zuwanderer.
3. Wir dürfen uns die Nüchternheit und Wachsamkeit gegenüber der Wurzelhaftigkeit von Gewalt im Islam und dem erklärten Ziel der Islamisierung der Welt weder durch Schönfärberei schlechtreden noch durch
Drohungen ausreden lassen.
4. Die kritische Sicht des Islam (und nicht nur des Islamismus) sollte verbunden sein mit der Anerkenntnis unterschiedlicher theologischer Strömungen und der persönlichen Friedwilligkeit vieler Moslems, jedoch
nicht mit dem Ausblenden der generellen Gefahren des Islam.
5. Gottes Liebe zu allen Menschen und sein Evangelium gilt den heutigen
Menschen aus dem „Morgenland“ und aus Afrika nicht weniger als den
„Weisen aus dem Morgenland“. Sie gilt den heutigen Christenverfolgern nicht weniger als dem einst fanatisierten Saulus, der zum liebenden Völkerapostel wurde.
Nur im Licht dieses Fünfgestirns von Gastfreundschaft, Dankbarkeit, Nüchternheit, Differenzierungswille und Retterliebe können wir die richtigen Wege finden.
Gedanken zum Monatsspruch März
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Römer 8,31
ständlich sein wie auch sonst sein Handeln. Wie oft meinen Menschen, Gott habe
sich von ihnen abgewandt. Sie finden sich
in einem Strudel nach unten. Sie denken:
Schlimmer kann es nicht mehr werden –
und es wird doch schlimmer. Scheinbar.
Wir erleben das an uns oder wir erleben
das an anderen: Gott scheint ihnen fern.
Aber dann, auf einmal, entdecken sie Gott
doch. Sogar den Gott-für-uns. Sie spüren
Menschen, die sich um sie sorgen. Sie
fühlen eine Nähe, die sie bisher nicht
kannten. Jemand hilft ihnen nicht nur beim
Essen, sondern auch beim Lachen. Wenn
sie das nicht nur hinnehmen wie das Wetter, dann erkennen sie: Er ist doch da, er
blinzelt aus denen, die sich um mich sorgen. Nichts kann wider uns sein, weil Er ja
für uns ist.
Michael Becker
Und woran erkennen wir, dass Gott für uns
ist? Das erkennen wir, weil wir es wissen.
Weil es gar nicht anders sein kann. Weil
Gott der Gott-für-uns ist. Weil Gott nie
gegen jemanden ist, höchstens gegen
das, was einer getan hat.
Am Anfang war der Beistand. Eva und
Adam bekommen nicht, was sie – nach
Gottes eigenen Worten – verdienen. Sie
sterben nicht, als sie vom Baum der Erkenntnis essen. Er überlässt sie nicht der
fremden Welt, sondern geht mit ihnen,
bedeckt noch ihre Blößen. Dem Kain
schenkt er sogar ein Zeichen, das ihn
schützt. Gott schützt Menschen, heißt das.
Sogar Mörder. Sein Schutz kann so unver19
Ev.-Luth. Pfarramt Bad Brambach und Friedhofsverwaltung
Kirchplatz 2
Tel.:
037438 2197-10
08648 Bad Brambach
Fax:
037438 2197-13
E-Mail: kg.bad_brambach_schoenberg@evlks.de
Sprechzeiten:
Pfarramt:
donnerstags
9:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr,
Pfarrer Zimmer: mittwochs
16:30 - 18:00 Uhr
SEPA-Bankverbindung: Kirchgemeinde und Kirchgeld Bad Brambach
Sparkasse Vogtland,
IBAN: DE26 8705 8000 3724 0006 50
BIC: WELADED1PLX
Amtszimmer Pfarrer: Dieter Zimmer
Friedhofsmeister: Herr Penzel
Tel.:
Tel.:
037438 2197-11
0152 05736036
Ev.-Luth. Pfarramt Bad Elster und Friedhofsverwaltung
Kirchstr. 10
Tel.:
037437 2127
08645 Bad Elster
Fax:
037437 531290
E-Mail: kg.bad_elster@evlks.de
Sprechzeiten:
Pfarramt: dienstags 15:00 - 18:00 Uhr, mittwochs 9:00 - 12:00 Uhr, freitags 9:00 - 11:00 Uhr
Pfarrer: dienstags 16:00 - 18:00 Uhr
SEPA-Bankverbindungen: Kirchgemeinde Bad Elster
Sparkasse Vogtland
IBAN: DE61 8705 8000 3723 0003 38
Konto nur für Kirchgeld:
IBAN: DE67 8705 8000 3723 0000 36
BIC: WELADED1PLX
Pfarrer: Gunther Geipel
Kantorin: Dorothea Sandner
Gemeindepädagogen: Adelheid Schaser
Romy Wohlfarth
Kanzlei: Dagmar Wunderlich
Kirchner: Horst Franke
Friedhofsmeister: Bernd Prestin
Kurseelsorger : Pfarrer Dieter Zimmer
Tel.:
037437 531289
Tel.:
037467 20663
Tel.:
037423 500162
Tel.:
037421 25163
Tel.:
037437 2127
Tel.:
037423 50248
Tel./ Fax: 037437 2331, Mobiltel.: 0170 3584310
Tel.:
037438 2197-11
Verantwortlich für den Inhalt:
Pfr. Gunther Geipel und Pfr. Dieter Zimmer
Redaktion: G. H.
Druck: Adler-Druck Bad Elster
Redaktionsschluss: 02.01.2015
Titelbild: Dr. Günter Ehlers, Altar der St. Trinitatiskirche Bad Elster
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