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NR. 02 | 2015
W I R T S C H A F T S M AG A Z I N D E R I H K H E I L B R O N N - F R A N K E N
IST DAS MÜLL ODER KANN DAS WEG?
Recycling + Upcycling
Seite 12
INTERNET
Neue IHK-Website
Seite 10
DOSSIER
Sport + Wirtschaft
Seite 30
Treffen Sie Ihre B2B-Zielgruppe:
Reichweitensieg
der IHK-Zeitschriften
Die Reichweiten im Mittelstand (in Prozent)
43,4
IHK-Zeitschriften
20,6
17,0
16,1
Der Spiegel
Stern
Focus
9,6
8,1
7,2
6,7
5,0
Creditreform Magazin
Welt am Sonntag
Die Zeit
Manager Magazin
Impulse
Markt- und Mittelstand
2,4
Die Reichweitenstudie Entscheider
im Mittelstand 2012 beweist: Mit den
IHK-Zeitschriften erreichen Sie mit
Abstand die meisten mittelständischen
Firmenlenker in Deutschland.
Das sind 1,47 Millionen Leser
pro Ausgabe.
Weitere Informationen:
www.ihkzeitschriften.de
www.entscheider-mittelstand.de
S TA N D P U N K T
Besonders wertvoll!
IHK-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach und IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Döring.
Liebes IHK-Mitglied,
Wirtschaftsmagazin
der IHK
Heilbronn-Franken
www.ihk-wnews.de
HERAUSGEBER
IHK Heilbronn-Franken
Postfach 2209
74012 Heilbronn
Ferdinand-Braun-Str. 20
74074 Heilbronn
Telefon 07131 9677- 0
Telefax 07131 9677-199
www.heilbronn.ihk.de
TITELBILD
Scoopa
Gestaltung: adextra
als Verursacher ist man froh, wenn man
ihn los ist, als Entsorger freut man sich,
wenn man ihn bekommt: Müll. Des
einen Last, des anderen „Lust“ - alles
eine Frage der Sichtweise. Häufig im
Schatten großer Branchen mit mehr
Glamour-Faktor stehend, hat sich die
Sekundärrohstoffbranche längst aus der
Schmuddelecke hin zur innovativen Zukunftsbranche mit beeindruckenden
Wachstumszahlen entwickelt (mehr dazu
ab Seite 12). International gibt es mittlerweile einen regelrechten „Run“ auf
den begehrten Rohstoff Müll und ehemalige Mülldeponien werden als potenzielle Lagerstätten für zahlreiche Grundund Mineralstoffe „wiederentdeckt“ und
teilweise auch schon erschlossen.
Damit zeigt sich einmal mehr, dass sich
ein intelligenter und ressourcensparender Umweltschutz und wirtschaftlicher
Erfolg nicht ausschließen, sondern –
im Gegenteil – enormes Potenzial für
Innovationen und Wirtschaftswachstum
bieten. Deutsche Unternehmen – auch
solche aus der Region – nehmen hier
eine führende Position ein. Auch hier
gilt: Chancen nutzen.
Ihr
Ihre
FEBRUAR 2015
w.news
3
© Müller
I N H A LT
GENIESSEN IN DER RE- IST DAS IST MÜLL ODER
GION Zu Gast im Beichtstuhl KANN DAS WEG?
in Heilbronn.
Recycling + Upcycling. Seite 12
© Comugnero Silvana – Fotolia.com
Seite 42
© sdecoret – Fotolia.com
NEUE IHK-WEBSITE
An sämtliche Ausgabegeräte angepasstes Design.
IHK + REGION
6 Mit den richtigen Akzenten auf Erfolgskurs –
Parfümerie Akzente aus Öhringen
10 Neue IHK-Website –
an sämtliche Ausgabegeräte angepasstes Design
11 Wertheim –
IHK-Außenstelle kommt an
TITEL
R E C YC L I N G + U P C YC L I N G
12 Müll – wertvoller Rohstoff mit Zukunft
16 Das ist Müll – der darf nicht weg
GELD + MÄRKTE
20 Russisches Roulette –
Beziehungen zu Russland sind überschattet
23 Türkeigeschäft – Zoll und Steuern
24 Öffentliche Förderprogramme
4
w.news
FEBRUAR 2015
RUSSISCHES ROULETTE
Seite 10
Beziehungen zu Russland sind überschattet.
DOSSIER
SPORT + WIRTSCHAFT
30 Kein Spitzensport ohne Sponsoren
38 Weltklasse braucht Unterstützung
WIRTSCHAFTSJUNIOREN
26 Weltkongress begeistert –
JCI World Congress 2014 in Leipzig
27 Kamingespräch bei
Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth
S E RV I C E + I N F O
40 Immobilienanzeigen –
Bußgelder drohen
41 PROFILE 2015 –
zu Gast bei der Distelhäuser Brauerei
42 Genießen in der Region –
zu Gast im Beichtstuhl in Heilbronn
Seite 20
w.news
INDEX
ADEXTRA, Talheim...................................10
AIM, Heilbronn........................................58
ALBA, Heilbronn......................................17
ALL FOR ONE STEEB, Heilbronn...............50
AMOTIQ, Heilbronn..................................57
ANDREE, Heilbronn.................................54
ANSMANN, Assamstadt ..........................39
AUTOHAUS JUNG, Siegelsbach................38
BAIER ENGINEERING, Schwäbisch Hall...51
BEICHTSTUHL, Heilbronn.........................42
BERBERICH, Heilbronn............................52
BEWEKA, Heilbronn ................................41
BINDER, Neckarsulm ..............................55
BMK, Gaildorf.........................................50
BOSCH, Abstatt ......................................48
DENTALLABOR SCHWAB,
Bad Mergentheim...................................39
DHBW, Bad Mergentheim .......................50
DISTELHÄUSER,
Tauberbischofsheim..........................41|53
DONNER + PARTNER, Heilbronn..............50
EBM-PAPST, Mulfingen............................55
ECOM INSTRUMENTS, Assamstadt..........39
EHL, Blaufelden......................................52
ESSKO, Brackenheim..............................54
FERCHAU, Heilbronn...............................53
FRANK + RUTH, Heilbronn.......................51
FUJITSU TDS, Neckarsulm .......................36
GESUNDHEITSZENTRUM SEITZ,
Bad Mergentheim...................................39
GFD, Brackenheim..................................56
GGS, Heilbronn.......................................22
GRONINGER, Crailsheim..........................52
GUMMIDING, Schwäbisch Hall................17
GWG, Schwäbisch Hall ...........................32
H. GRÖGER, Crailsheim...........................18
HABA HÄHNLE, Neckarsulm....................52
HAKRO, Schrozberg.................................34
HALLER LÖWENBRAUEREI,
Schwäbisch Hall.....................................32
HEICHE, Schwaigern...............................57
HOERNER BANK, Heilbronn.....................50
HOHN DISPLAY, Talheim ..........................52
HORNSCHUCH, Weißbach.......................49
SPORT + WIRTSCHAFT
Kein Spitzensport ohne Sponsoren.
Seite 30
HUBER, Öhringen....................................49
INDECA, Heilbronn..................................10
J.A. BECKER & SÖHNE, Erlenbach...........50
KELLER + BRENNECKE,
Tauberbischofsheim................................48
KFW........................................................24
KLAFS, Schwäbisch Hall..........................55
KREISSPARKASSE, Heilbronn.....22|36|38
KSPG, Neckarsulm ...........................36|54
L-BANK...................................................24
LEONHARD Weiss, Öhringen..............34|49
LOGG, Schwäbisch Hall..........................48
LOSBERGER, Bad Rappenau...................51
MAYER-KUVERT, Heilbronn ......................51
MBG.......................................................24
MÖBEL SCHOTT, Tauberbischofsheim ......39
MORETTI, Öhringen .................................54
MÜHLE GESSMANN, Leingarten..............49
OMEGASOFT, Obersulm...........................53
PAKT ZUKUNFT, Heilbronn........................58
PAKUFOL, Siegelsbach............................18
PARFÜMERIE AKZENTE, Öhringen...............6
REGIONALVERBAND
HEILBRONN-FRANKEN............................58
REISSER, Ingelfingen ..............................54
RKW.......................................................24
ROTO, Bad Mergentheim.........................56
SCHEUERLE, Pfedelbach.........................56
SCHNEIDER, Öhringen ............................56
SCHUNK, Lauffen....................................56
SMARTINDO, Heilbronn...........................16
SPARKASSE SCHÄBISCH HALL ...............32
STADT NECKARSULM..............................36
STADTWERKE TAUBERFRANKEN,
Bad Mergentheim...................................39
TEREX, Crailsheim...................................54
VR-BANK, Schwäbisch Hall.....................34
WIRTHWEIN, Creglingen ..........................57
WITTENSTEIN, Igersheim .........................53
WOERNER, Leingarten.............................48
WÜRTH INDUSTRIE SERVICE,
Bad Mergentheim...................................39
WÜRTH, Künzelsau .................................27
ZPF, Siegelsbach.....................................53
Liebes IHK-Mitglied,
sollte sich die Bezugsadresse Ihrer w.news ändern oder
Sie möchten die w.news abbestellen, bitten wir Sie uns
dies per E-Mail an pr@heilbronn.ihk.de mitzuteilen.
Vielen Dank, Ihre w.news-Redaktion
R E C H T + R AT
45 Keine Werbung mit Selbstverständlichkeiten
46 Kündigung – gesetzlicher Schutz im Kleinbetrieb
47 Sachverständige wiederbestellt
FIRMEN + LEUTE
48 Meldungen aus den Unternehmen
RU B R I K E N
19
19
28
44
44
58
58
58
Newsticker „Neues aus Berlin und Brüssel“
IHK-Veranstaltungen
Statistik: Wirtschaftszahlen
Seminare – IHK-Zentrum für Weiterbildung
Börsen
Made in Heilbronn-Franken
Kultur-Tipps
Impressum
Diese Ausgabe enthält folgende Beihefter und Beilagen:
Beihefter in der Heftmitte:
Prüfinstitut Riedle + Bertsch GbR, 74243 Langenbrettach
Gesamtbeilage:
Beranek Management GmbH,
86749 Aichen
Teilbeilage:
TSV Crailsheim 1846 e.V.,
Abteilung Basketball,
74564 Crailsheim
wirtschaftinform.de das verlagsjournal in w.news
2
8
9
14
Marken in der Region
TOP100-Websites aus der Region – besteseiten.de
Bauwirtschaft
Termine, Kleinanzeigen &
Branchendomains hierimweb.de
15 Unternehmen aktuell &
Stellenangebote stelleninfos.de
FEBRUAR 2015
w.news
5
IHK + REGION
Mit den
richtigen Akzenten
auf Erfolgskurs
Seit 20 Jahren gibt es die Öhringer Parfümerie Akzente.
Vom Einzelgeschäft zum erfolgreichen Filialisten.
VON ANNETTE WENK
6
w.news
FEBRUAR 2015
IHK + REGION
ie Vorbereitungen für das 20jährige Jubiläum der Parfümerie Akzente sind schon
angelaufen. In diesem Jahr
blickt die Familie Renchen auf
eine Erfolgsgeschichte zurück, die mit
einer kleinen Parfümerie in der Öhringer
Poststraße begonnen hat. Heute gehören zum Familienunternehmen 20 Filialen und eine Beauty-Lounge mit Hairdesign. Und das in Zeiten, in denen der
klassische Einzelhandel sich zunehmend
der Konkurrenz durch überregionale
Ketten und das Internet ausgesetzt sieht.
„Das Erfolgsrezept im Fachhandel
heißt: be different“, erklärt Christina
Renchen. „Das habe ich von Anfang an
zur Maxime gemacht, obwohl ich ganz
fachfremd angefangen habe. Ich hatte
vor der Eröffnung gerade mal ein halbes Jahr für die Vorbereitung. Das erste
Geschäft war eine kleine Parfümerie
auf 45 Quadratmetern in der Poststraße
in Öhringen.“ Dort hatte die Existenzgründerin nicht nur die Kundinnen und
das Sortiment genau im Blick, sondern
auch die Zahlen. „Ich wusste an jedem
Tag, was ich verkaufen musste, damit
es sich rechnet.“ Das Alleinstellungsmerkmal gegenüber den zwei anderen
Parfümerien in Öhringen war einfach
zu finden. „Ich habe überlegt, worauf
ich selbst Wert lege, zum Beispiel schöne
Geschenkverpackungen. Vielleicht habe
ich mir sogar mehr Gedanken gemacht,
gerade weil ich ja nicht aus der Branche kam. Meine Ideen haben auch den
Kunden gefallen. So haben wir eigene
Qualitätsstandards über die Produkte
und die Beratung hinaus gesetzt. Wir
müssen auch heute noch immer daran
arbeiten, wie wir den Kunden etwas
mehr bieten können.“
D
Filialisierung als logische Entwicklung
Nachdem das erste Geschäft in der
Öhringer Innenstadt erfolgreich etabliert werden konnte, folgte nach sieben
Jahren als nächster Schritt der Umzug
in größere Räumlichkeiten. Unter der
Überschrift „Beauty & Style“ wurde das
Sortiment durch eine kleine, feine Auswahl an Damenmode ergänzt. 2003
schloss sich die Eröffnung einer Filiale
im Ö-Center an und nur zwei Jahre
später die Übernahme von zwei Parfümerien in Würzburg und Kitzingen.
8
w.news
FEBRUAR 2015
Christina und Jürgen Renchen mit ihren Kindern Kai, Stefanie und Marc.
„Wir haben damals 16 Mitarbeiter übernommen. Das waren mehr als wir bisher hatten“, erinnert sich Christina
Renchen. Die erfolgreiche Entwicklung
hat sich bis heute fortgesetzt. Insgesamt
20 Filialen und eine Beauty-Lounge mit
Friseursalon tragen aktuell das AkzenteLogo. In Pfedelbach-Windischenbach,
dem Sitz der Firmenzentrale, wurde ein
eigenes Zentrallager errichtet. Hätte sich
die Existenzgründerin von 1995 diese
Entwicklung träumen lassen?
Christina Renchen sieht darin sogar
eine gewisse Logik. „Der Name Akzente
war dafür eine gute Voraussetzung. Ich
habe ihn gewählt, weil ich immer davon gesprochen hatte, Akzente setzen
zu wollen. Nachdem das in Öhringen
gelungen war, bot es sich an, auch andere Standorte zu eröffnen.“ Die Filialisierung führte zu einem Mix aus neu
eröffneten Filialen wie in Heilbronn
und der Übernahme von bestehenden
Parfümerien wie in Würzburg oder
Michelstadt. Die Übernahmen erfolgten
auf Wunsch der ehemaligen Eigentümer,
die sich mit dem Problem der Unternehmensnachfolge beziehungsweise der
Fortführung ihres Geschäfts konfrontiert sahen. Neue Impulse werden in
den übernommenen Filialen durch
neue exklusive Marken, schönen Modeschmuck, besondere Wohnaccessoires
und die Ausbildung junger Mitarbeiter
gesetzt.
Richtiger Mix der Altersgruppen
“Durch die Ausbildung junger Mitarbeiter blühen manche der Geschäfte, die
wir übernehmen, wieder richtig auf“,
sagt Christina Renchen. „Wenn vorher
nicht klar war, wie es mit der jeweiligen
Parfümerie weiter geht, dann hat das
auch die Stimmung und die Resonanz
bei den Kunden beeinflusst.“ Die richtige Mischung im Personal ist eines der
Erfolgsrezepte an allen Standorten.
Jede Altersgruppe soll hier adäquat angesprochen werden, von ganz jungen
Kundinnen bis zur langjährigen Stammkundschaft. „Junge Kunden sind eine
Klientel, die man nicht unterschätzen
darf“, stellt Christina Renchen fest. „Sie
haben heute oft schon ein eigenes Budget. Der Einkauf in der Parfümerie ist
ein kleiner Luxus für sie. Wenn wir
ihnen ein besonderes Einkaufserlebnis
bieten, können wir sie auch langfristig für uns gewinnen. Nach zwanzig
Jahren habe ich inzwischen Kundinnen, die jetzt schon mit ihren Kindern
kommen, diese Entwicklung fühlt sich
schön an.“
Auch die männliche Kundschaft hat
in den letzten Jahren stetig zugenommen. „Früher war die Kosmetikwelt
für Männer nahezu ein Buch mit sieben Siegeln“, erinnert sich Christina
Renchen. „Heute ist das nicht mehr
so, denn auch die Männer fühlen sich
inzwischen gänzlich wohl bei uns. Sie
finden ihren geliebten Klassiker, das
besondere Dufterlebnis unserer exklusiven Nischenmarken, tolle Geschenkideen und eine große Auswahl an
Männerkosmetik und kosmetischen Behandlungen bei uns.“ Auch der Mann
ist auf den Geschmack einer schön ge-
pflegten Männerhaut gekommen und
man(n) gönnt sich ebenfalls mehr.
Gelebte Partnerschaft mit den Kunden
Das Spektrum an Produkten und
Marken wird immer größer, so dass
kaum ein Wunsch offen bleibt, aber
auch die Kunden vor die Frage gestellt
werden, was denn wohl das richtige
Produkt für sie ist. „Ehrliche und kompetente Beratung ist das Allerwichtigste“, sagt Christina Renchen. „Für jeden
Kunden kann man die richtige Pflege
finden, je nach Wunsch beziehungsweise Bedürfnis, Hautbeschaffenheit
und was der Kunde bereit ist auszugeben. Es geht um gelebte Partnerschaft
mit den Kunden.“ Dieses Prinzip gilt
für alle Kundengruppen. „Das Serviceangebot und die persönliche Beziehung sind wichtig.“ Im MarketingMix werden dafür verschiedene Instrumente eingesetzt. Vom Kundenmagazin „Akzente.plus“, das regelmäßig
über Aktionen, Trends und saisonale Themen informiert, über die eigene
Kundenkarte bis zur Website mit Facebook-Auftritt.
Für die Zukunft sehen Christina Renchen und ihr Mann Jürgen die AkzenteParfümerien gut aufgestellt. Alle drei
Kinder sind ebenfalls ins Unternehmen
eingestiegen. „Sie finden Spaß daran,
jeder hat seine Aufgabe. Wenn sie nicht
auch so dahinter stehen würden, müssten auch wir uns wie andere inhabergeführte Unternehmen mit dem Thema
Unternehmensnachfolge und -fortführung beschäftigen. Daher macht es mich
sehr glücklich, dass meine Kinder auch
dabei sind und weitermachen wollen.“
www.akzenteplus.de
Parfümerie Akzente in Zahlen
Gegründet 1995, ca. 300 Mitarbeiter und aktuell 19 Auszubildende und DHBW-Studenten,
Firmensitz in Pfedelbach-Windischenbach mit
20 Filialen und einer Beauty-Lounge mit Hairdesign.
FEBRUAR 2015
w.news
9
© sdecoret – Fotolia.com
IHK + REGION
IHK-Homepage in neuem Design
Der Internetauftritt der IHK-Heilbronn-Franken zeigt sich seit
einigen Wochen in einem neuen,
frischen, noch funktionelleren
und an sämtliche Ausgabegeräte
angepassten Design.
VON MATTHIAS MARQUART
as vor zwei Jahren mit
dem neu entwickelten
Corporate Design (CD)
der IHK Heilbronn-Franken
begann, findet seit kurzem
nun auch seinen Niederschlag
im Internetauftritt der Kammer. So wurde in Zusammenarbeit mit der Talheimer Werbeagentur adextra eine neue
Homepage gestaltet, die sich
durch eine plakative, großzügi-
W
10
w.news
FEBRUAR 2015
ge und ansprechende Darstellung auszeichnet. Die neue
Website erfüllt damit alle Anforderungen eines zeitgemäßen
Internetauftritts. IHK-Webmaster Thomas Serr: „Auch die verwendeten Fotos drücken Leichtigkeit aus, sind hell, frisch,
seriös und nicht zu farbintensiv. Das Gesamtdesign ist technisch und gestalterisch jetzt
einfach ‚State of the Art‘.“
Hohe Funktionalität
Sehr viel Wert wurde bei der
Entwicklung der neuen Homepage auf die stark verbesserte Funktionalität gelegt. Eine
klare, einfache Navigationsführung, schnelle Übersicht der
übergeordneten Themen, ein
Farbleitsystem sowie eine ver-
besserte Volltextsuche führen
dazu, dass der Nutzer in der
Regel nur noch maximal drei
Klicks benötigt, bis er das von
ihm gesuchte Thema findet.
ner Elemente, wie Navigation,
Seitenspalten und Texte, aber
auch die Nutzung unterschiedlicher Eingabemethoden
wie Maus oder Touchscreen.
Neueste Technik
Und auch im technischen
Umsetzungsprozess wurde mit
der Heilbronner Internetagentur Indeca neueste Technik
eingesetzt. Serr: „Für eine zeitgemäße Website ist es heute
unerlässlich für sämtliche Ausgabegeräte, wie Desktop, Netbook, Tablet oder iPad, Smartphone oder iPhone, optimiert zu
sein.“ So reagiert die Homepage
auf Eigenschaften des jeweils
benutzten Endgerätes. Dies betrifft insbesondere die Anordnung und Darstellung einzel-
Schnelle Hilfe
Neu ist auch die emotionale Ansprache der Nutzer. Wer
eine Seite auf der Homepage
besucht, wird von „Talking
Heads“ – das sind „sprechende
Mitarbeiter“ – begrüßt. Außerdem ist auf jeder Dokumentseite
ein Ansprechpartner mit Bild
und Kontaktdaten aufgeführt,
so dass unkomplizierte und
schnelle Hilfe durch die IHK
bei allen Fragen noch einfacher zu bekommen ist.
www.heilbronn.ihk.de
IHK + REGION
IHK-Außenstelle kommt an
Seit rund 100 Tagen ist die IHK
Heilbronn-Franken mit einer Außenstelle in Wertheim vertreten.
Zeit eine erste Bilanz zu ziehen.
VON MATTHIAS MARQUART
chon bei der Einweihung
der neuen Räume im
Technologie- und Wirtschaftszentrum im Wertheimer
Stadtteil Reinhardshof betonte
IHK-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c.
Harald Unkelbach, dass die IHK
mit der neuen Außenstelle ihre
regionale Präsenz verstärke und
damit gleichzeitig die hohe Bedeutung des Wirtschaftsstandortes Wertheim für die gesamte
Region würdige. Und das kommt
an. Christof Geiger, Leiter der
IHK-Außenstelle in Wertheim
berichtet: „Die Resonanz ist
bisher hervorragend. Bislang
nutzten knapp 400 Kunden
und Besucher die breite Ange-
Breite Palette
an Serviceleistungen
Doch die IHK in Wertheim
bietet ihren Kunden noch mehr.
Geiger: „Das breite Spektrum
von Dienstleistungen reicht von
Aus- und Weiterbildung über
Beratung zu öffentlichen Fördermitteln oder Rechtsfragen
bis hin zu Veranstaltungen und
Seminaren, die in der neuen
Außenstelle durchgeführt werden.“ Damit leistet die IHK
einen wichtigen Beitrag, um
Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region zu sichern.
„Die Außenstelle ist Speerspitze und Türöffner der IHK Heilbronn-Franken am Standort in
Wertheim“, betont Geiger.
Flagge zeigen
Mit der neuen Außenstelle
setzt die IHK konsequent ihren
Weg zu noch mehr Kundennähe und Service für ihre über
2.000 Mitgliedsunternehmen
im Raum Wertheim fort. Für
Christof Geiger ist die neue
Außenstelle auch ein klares
Bekenntnis zum Industriestandort Wertheim und für die
Stärkung des ländlichen Raums.
„Wir fühlen uns in Wertheim
gut aufgehoben und bestens
angenommen“, so Geiger.
Außenstelle in Wertheim
IHK Heilbronn-Franken
Außenstelle Wertheim
John-F.-Kennedy-Straße 4
97877 Wertheim
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr.: 9 bis 12 Uhr
Di. + Do.: 13 bis 15 Uhr
Ansprechpartner
Christof Geiger
Leiter Geschäftsstelle
Bad Mergentheim &
Außenstelle Wertheim
Sandra Baumann
Silke Zipprich
Telefon 09342 93468-0
Telefax 09342 9346-255
www.heilbronn.ihk.de
© Bernhard Müller, Fränkische Nachrichten
S
botspalette der neuen Außenstelle. Beispielsweise helfen wir
unseren international agierenden Unternehmen im Raum
Wertheim bei der Abwicklung
ihrer Geschäfte im Ausland.
So haben wir etwa 170 Beratungen zu Zoll- und Exportfragen durchgeführt und über
1.000 außenwirtschaftliche Bescheinigungen ausgestellt. Auch
für Existenzgründer ist die IHK
erste Adresse. Rund 20 Gründer haben wir bereits individuell beraten.“
Das Team der IHK-Außenstelle in Wertheim (von links): Christof Geiger, Silke Zipprich und Sandra Baumann.
FEBRUAR 2015
w.news
11
TITEL
Müll –
wertvoller Rohstoff
mit Zukunft
TITEL
Rohstoffe als natürliche Ressourcen werden
immer knapper, die Müllberge hingegen
wachsen. Doch Müll bietet auch Potenzial –
wenn man ihn zu nutzen weiß. So hat sich
die Entsorgungswirtschaft zu einer dynamischen Wachstumsbranche entwickelt.
VON MATTHIAS MARQUART
Zunehmender Konsum und wachsende Industrieproduktion führen zu steigenden Abfallmengen.
eutschland war in den 50ern
das Land des Wirtschaftswunders. Die Wirtschaft florierte,
der Konsum stieg und auch
die Müllberge wuchsen fleißig
mit. Mit der zunehmenden Verknappung der Rohstoffe und einem gleichzeitig steigenden Umweltbewußtsein
fand jedoch schon in den 1980er Jahren ein Umdenken statt. Bereits mit den
Vorläufern des heute gültigen Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) wurde
die sogenannte Abfallhierarchie eingeführt, an deren erster Stelle der Grundsatz „Abfall vermeiden, dann verwerten
und erst zuletzt auf Deponien verbrennen oder beseitigen“ steht.
heute nichts geändert. Der Konjunkturprognose des ifo Instituts vom Juni 2014
zufolge setzt sich der Aufschwung in
Deutschland fort. Das reale Bruttoinlandsprodukt soll demnach 2015 voraussichtlich um 2,2 Prozent steigen. An
diese allgemeine Konjunkturentwicklung
ist die Konjunktur der Entsorgungsbranche stark gebunden. Dies gilt insbesondere für die Abfallentsorgung und die
Rückgewinnung. Mit zunehmendem
Konsum und wachsender Industrieproduktion steigen nämlich auch die Abfallmengen und damit die Mengen an
zu verwertendem Material sowie daraus
hergestellte Sekundärrohstoffe. Rosige
Zeiten also für die Branche.
Wachstumsbranche
So hat sich die Sekundärrohstoffbranche zur wachstumsstärksten Branche
der deutschen Wirtschaft entwickelt. Zu
diesem Ergebnis kommt eine Studie des
Instituts der deutschen Wirtschaft Köln
(IW) im Auftrag des Bundesverbandes
der Deutschen Entsorgungs-, Wasserund Rohstoffwirtschaft e.V. (BDE) aus
dem Jahre 2010. Und daran hat sich bis
Recycling mit zunehmender Bedeutung
Und auch einige Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg
verdeutlichen die zunehmende Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges. Sogenannte Siedlungsabfälle setzen sich zusammen aus Abfällen von privaten Haushalten (Haus- und Sperrmüll, getrennt
erfasste Grünabfälle und Abfälle aus
der Biotonne, Wertstoffe aus Haushalten
D
14
w.news
FEBRUAR 2015
und Elektro- und Elektronikaltgeräte;
insgesamt rund 4,8 Millionen Tonnen)
sowie aus überwiegend im gewerblichen
Bereich anfallenden anderen Siedlungsabfällen (rund 1,1 Millionen Tonnen).
Damit lag das Aufkommen an Siedlungsabfällen in Baden-Württemberg im Jahr
2013 bei rund 5,9 Millionen Tonnen.
Diese – in den zurückliegenden Jahren
weitestgehend stagnierende – Menge
machte knapp 13 Prozent des Gesamtabfallaufkommens aus. 64,7 Prozent der
Siedlungsabfälle (3,8 Millionen Tonnen)
wurden einem Recyclingverfahren zugeführt. Damit wurde die im Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) festgelegte
Recyclingquote für Siedlungsabfälle von
65 Prozent (Zieljahr 2020) bereits fast
erreicht. Und dabei trägt Recycling von
Wertstoffen nicht nur zur Ressourcenschonung, sondern auch zum Klimaschutz bei. Denn im Vergleich zur Produktion aus Primärrohstoffen können
durch den Einsatz recycelter Rohstoffe
CO2-Emissionen in erheblichem Umfang vermieden werden. Die restlichen
rund 2,1 Millionen Tonnen Müll wurden
vor allem in Abfallverbrennungsanlagen
TITEL
energetisch verwertet. Auf Deponien
wurden nur noch geringe Mengen
(unter einem Prozent des Aufkommens), überwiegend mineralische Siedlungsabfälle, abgelagert.
Ressourcenschonung kaum erkennbar
Erfolge im Hinblick auf die angestrebte Ressourcenschonung durch Abfallvermeidung sind für die Siedlungsabfälle bislang jedoch kaum erkennbar.
Das Aufkommen blieb laut Statistischem
Landesamt bei zuletzt steigenden Konsumausgaben aber immerhin auf nahezu unverändertem Niveau. Auch konnte Baden-Württemberg seit 1990 die
Abschöpfungsquote – das ist der Anteil
der getrennt erfassten Wertstoffe sowie
Bio- und Grünabfälle am gesamten Abfallaufkommen aus privaten Haushalten
– kontinuierlich von knapp 30 Prozent
auf aktuell gut 67 Prozent steigern. Im
”
Die Sekundärrohstoffbranche
hat sich zur
wachstumsstärksten Branche der
deutschen Wirtschaft entwickelt.
“
E-Team Fahrer GmbH
Jahnstraße 26
74252 Massenbachhausen
Gegenzug wurde im gleichen Zeitraum
das Aufkommen an Haus- und Sperrmüll im Land von rund 269 Kilogramm
je Einwohner und Jahr (kg/Ea) auf
144 kg/Ea reduziert. Das entspricht
einem Rückgang um knapp 46 Prozent.
Abfallwirtschaft zuversichtlich
Bei diesen Zahlen verwundert es also
nicht, dass bei der Konjunkturumfrage
des BDE vom April letzten Jahres
43 Prozent der Mitgliedsunternehmen
mit einer Verbesserung der Geschäftslage im Vergleich zum Vorjahr, aber nur
18 Prozent mit einer Verschlechterung
rechneten. 48 Prozent erwarteten eine
verbesserte und nur 17 Prozent eine verschlechterte Umsatzentwicklung. Insgesamt lässt sich sagen: Die Branche boomt.
www.bde-berlin.org
www.statistik.baden-wuerttemberg.de
Telefon (0 71 38) 8 11 99 -10
Telefax (0 71 38) 8 11 99 - 29
E-Mail kontakt@fahrer.net
www.fahrer.net
FEBRUAR 2015
w.news
15
TITEL
Das ist Müll –
der darf nicht weg
Gefunden oder gebraucht – alte Gegenstände
sind „in“: Badewannen vom Sperrmüll, alte Koffer
vom Dachboden oder Reifen vom Recyclinghof.
Bei Entsorgungsunternehmen wird Recycling
schon lange betrieben, für den Einzelhandel ist
„Upcycling“ allerdings neu: Ein Trend, bei dem
alten Dingen neues Leben eingehaucht wird.
VON KATHARINA MÜLLER
in einfaches Urinal, ein altes
Fahrrad oder ein Koffer mit
Maggiflasche. Plötzlich wertvoll? Seit etwa 100 Jahren
haben Künstler wie Marcel
Duchamp oder Joseph Beuys immer
wieder einfachste Dinge zu Kunstwerken erklärt und diese in Museen ausgestellt. Die ersten sogenannten „Ready
Mades“ waren ein Skandal, heute liegen
sie voll im Trend. Ein Trend, der inzwischen auch in der Region HeilbronnFranken angekommen ist. Auch hier
werden Materialien und so mancherlei
Dinge in andere Kontexte gebracht und
dabei aufgewertet. Wer nicht selbst anpacken und gestalten will, der hat die
Möglichkeit in der Region individuell
gestaltete Produkte zu kaufen.
E
Upcycling
Ein Resultat unserer heutigen Konsum- und Wegwerfgesellschaft ist das
zunehmende Bewusstsein für Abfall,
den es in erster Linie zu vermeiden gilt.
Daraus entwickelte sich ein ganzer
Trend, der Upcycling genannt wird:
nutzlos gewordene Produkte oder Materialien werden wieder brauchbar oder
sogar wertvoll gemacht – in ihrer Funktion und in ihrer Ästhetik. Da werden
Schrottteile wie ausgediente Ölfässer
oder Holzpaletten umfunktioniert zu
Tisch, Bett oder Sofa – stets mit dem
reizvollen Gegensatz von Alt und Neu.
Alte Boote, neue Schränke
Dem handwerklichen Talent, der Individualität und der Kreativität sind dabei
keine Grenzen gesetzt. Nicht nur Privatleute sondern auch Geschäfte und Firmen
greifen diesen Trend auf. Die Firma
Smartindo mit Standort in Heilbronn
TITEL
Self-made Taschen
Auch in Schwäbisch Hall wird
fleißig Upcycling betrieben: Christina Braun und ihr Partner Jörg Pfisterer machen Taschen aus benutzten
Drucktüchern. „Gummiding“ heißt die
Taschenmanufaktur. Mediendesignerin
Christina Braun erklärt den Namen und
damit die Ressource: „Durch meinen
Beruf bin ich mit den Gummidrucktüchern in Berührung gekommen. Dieses
Material ist wetterfest und sehr robust –
und ich fand die eigentlich schon immer
zu schön, um sie gleich nach Gebrauch
wieder wegzuwerfen. Mein Mann und
ich haben dann entschieden, daraus ein
ganz neues Produkt entstehen zu lassen: Taschen. Inzwischen bekommen wir
das Material für unsere Taschen mitunter auch von lokalen Druckereien.“
Jörg Pfister beschreibt das Besondere
von solchen handgefertigten Gummidingen: „Das sind Unikate, keine Massenware und das sieht man eben auch. Das soll
mitunter auch Kritik an der Wegwerfgesellschaft sein. Im Einzelhandel wird
das besondere Einkaufserlebnis leider
immer seltener. Oft sind Produkte und
die Einkaufsmeilen monoton geworden.
Wir glauben an den neuen Trend und
hoffen, dass diese Upcycling-Bewegung
den Einzelhandel richtig erfasst – sei es
mit ausgefallenen Produkten oder kreativen Dekorationsideen auf den Verkaufsflächen und in Schaufenstern.“
Upcycling in der Abfallwirtschaft
Was im Einzelhandel noch neu ist,
gibt es im Bereich Abfallwirtschaft schon lange. Beispielsweise bei der Alba Group –
einem Dienstleistungsriesen
im Recycling- und Umweltbereich, zu dem auch die Alba
Heilbronn-Franken GmbH &
Co. KG gehört. Alba betreibt
Upcycling im großen Stil
und produziert aus Abfall
hochwertige Sekundärrohstoffe. Der alte Plastikmüll wird
beispielsweise mit modernsten
Techniken nach Stoffart sortiert
und mit dem in der Alba Group
selbst entwickelten Verfahren „Recycled-Resource“ in ein hochwertiges
Recyclinggranulat umgewandelt, das
als Substitut für Primärkunststoffe auf
Rohölbasis genutzt wird. Procyclen heißt
der Sekundärrohstoff, der identische Gebrauchs- und Verarbeitungseigenschaften besitzt wie Neuware, häufig sogar
günstiger ist und darüber hinaus eine
wesentlich bessere Klima- und Energiebilanz aufweist. Susanne Jagenburg,
Pressesprecherin der Alba Group erläutert: „Angesichts des weltweit steigenden Rohstoffbedarfs müssen besonders
▼
verwendet alte Kanister und indische
Hölzer, wie ausgediente Türrahmen und
Boote um neue Möbel herzustellen. Geschäftsinhaber Martin Michalek betont:
„Viele unserer Gegenstände sind upcycled. Unsere Geschäftsphilosophie ist
geprägt vom Gedanken der Nachhaltigkeit und Individualität. Inzwischen sieht oft ein Einrichtungsgegenstand aus wie der
andere. Ein Regal, das einmal ein Boot war, erzählt
aber eine ganz eigene Geschichte – das macht es
so besonders. Somit war
unsere Idee nicht nur, aus
Altem Neues zu machen,
sondern auch ein bisschen was Spannendes und
Außergewöhnliches in die
Wohnkultur einzubringen.“
Medienvertretung für Zeitschriften und online
.de
.de
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recon-marketing GmbH
Werderstraße 134
74074 Heilbronn
Tel. 07131 7930-313
Fax 07131 7930-350
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FEBRUAR 2015
w.news
17
TITEL
rohstoffarme Länder, zu denen auch
Deutschland zählt, Lösungen entwickeln, die einer drohenden Rohstoffverknappung entgegenwirken. Schon heute
liefert die deutsche Recyclingwirtschaft
rund 14 Prozent aller in Deutschland
eingesetzten Rohstoffe – mit steigender
Tendenz. Im Recycling liegt damit die
Rohstoffversorgung von morgen.“ Dank
Recycling bleiben über lange Zeit hinweg Materialwerte erhalten. So entsteht
eine Produktion, die nicht immer wieder
auf endliche Ressourcen zurückgreifen
muss – zugunsten eines nachhaltigen
Wirtschaftens – umwelt- und ressourcenschonend.
Recyclingqualität vergleichbar mit Neuware
Schon seit nunmehr fast 30 Jahren
recycelt Pakufol, ein Familienunternehmen aus Siegelsbach Kunststoffgranulat
zu Abfallsäcken. Geschäftsführer Peter
Depner blickt auf den Beginn des Recyclings zurück: „Als wir unseren Betrieb
1986 gründeten, steckte das Recycling
von Kunststoffen noch in den Kinderschuhen. Das Bewusstsein für die Umwelt
und die Knappheit der Ressourcen war
gerade erst im Begriff zu entstehen und
die Maschinentechnik nicht besonders
modern, der Müll wurde damals noch
verbrannt.“ Erst mit Einführung des
Grünen Punktes, dem Dualen System
Deutschland (DSD), wurde das Recycling
für gebrauchte Verpackungen zur Wirtschaftsbranche. Heute verarbeitet Pakufol
100-prozentiges Recycling-Granulat zu
Säcken, die mit Neuware gleichzusetzen
ist. Und: Bei der Produktion entsteht kein
Abfall – im Gegenteil: Das Unternehmen
kauft den Abfall ein, bevor er
auf Deponien landet. Peter
Depner sieht darin langfristige Vorteile. „Die
Recyclingindustrie wird
durch Bemühungen der
Umweltpolitik unterstützt. Man
hat auch erkannt, dass die Bedürfnisse
der heute lebenden Menschen nicht zu
Lasten zukünftiger Generationen befriedigt werden dürfen.“
Schwierigkeit Recycling
Doch nicht nur die zukünftigen Generationen könnten Schwierigkeiten bekommen, wenn Recycling nicht gewissenhaft weiter optimiert wird. Mancher
Recycling- und Entsorgungsbetrieb blickt
heute schon besorgt auf Entwicklungen
der Branche und bezweifelt die Wirtschaftlichkeit, wie beispielsweise Heiner
Gröger, Geschäftsführer der H. Gröger
GmbH Crailsheim und Nördlingen:
„Recycling darf nicht zum Selbstzweck
werden. Es nutzt nichts, die Recyclingquoten permanent zu erhöhen, sich
dabei aber über die technische Machbarkeit wenig Gedanken zu machen.
Ich erlebe oft, dass gar kein Interesse
bei den Herstellern besteht, recycelte,
aber mit großer Reinheit ausgestattete
Ware wieder zurückzunehmen, da die
Grundstruktur zu kompliziert sei. Dafür
sollte ein klarer Rechtsrahmen geschaffen werden. Denn ich habe den Eindruck, dass der ursprüngliche Gedanke,
Produkte bei der Entwicklung auf eine
Recyclingfähigkeit auszurichten ad absurdum geführt wird. Es geht oftmals
mehr um einen ,Mainstream‘: Alles soll
Aus Abfall
– für Abfall:
Plastiksäcke
von Pakufol.
schneller, leichter
und umweltschonender gemacht werden.“ Das Thema Abfall und Recycling
betrifft Endverbraucher, Kommunen und
beteiligte Betriebe. Die Branche birgt wie
auch schon in den vergangenen Jahrzehnten weiterhin großes Wirtschaftspotenzial, gerade auch im Hinblick auf
begrenzte Ressourcen und Rohstoffe.
Heiner Gröger unterstreicht: „Auf den
Exportmärkten nimmt Deutschland bereits heute eine Spitzenstellung ein.
Denn zu dieser Branche gehören auch
die Hersteller von Recyclingmaschinen
– ein wahrhaft bedeutender Faktor in
unserem Wirtschaftsgefüge. Beide Teilbranchen, die Entsorger wie die Hersteller der Maschinen sind mit ihrem
Know-how auch international gefragt.
Gerade deswegen ist es wichtig, nicht
nur verstärkt auf die Kommunalwirtschaft zu achten, sondern auch die
Wettbewerbsfähigkeit von mittelständischen Unternehmen zu berücksichtigen
und weiterhin sicherzustellen.“
www.alba.info
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18
w.news
FEBRUAR 2015
243
Bitte schicken Sie uns Ihre Briefmarken.
Sie schaffen damit sinnvolle Arbeit
für behinderte Menschen.
NEWSTICKER
Neues aus Berlin und Brüssel
Wirtschaftspolitische Positionen vorgelegt Berlin. „Belastungen stoppen,
Zukunft gestalten“ – unter dieser Überschrift stehen die Wirtschaftspolitischen
Positionen 2015. Darin zeigt die IHK-Organisation Wege für mehr Wettbewerbsfähigkeit auf. Zu den zwölf TOP-Forderungen gehören: Steuermehreinnahmen
verwenden für Haushaltskonsolidierung,
aber auch Zukunftsinvestitionen und ein
verbessertes Steuersystem. In Europa
Subsidiarität als Leitmotiv beachten,
Kompetenzen und Verantwortung klar
regeln. Verkehrsinfrastruktur in Deutschland erhalten und bedarfsgerecht ausbauen. Bei Umsetzung der Energiewende Versorgungssicherheit gewährleisten
und Belastungen abbauen. Für eine
starke Industrie das Steuerrecht investitionsfreundlich gestalten, Genehmigungsverfahren beschleunigen und die Akzeptanz von Großprojekten und neuen Technologien steigern.
Die Wirtschaftspolitischen Positionen sind
das Ergebnis eines breiten Meinungsbildungsprozesses in der IHK-Organisation.
Ansprechpartnerin: Ulrike Beland
beland.ulrike@dihk.de
Mit Inklusion gegen den Fachkräftemangel Berlin. Menschen mit Behinderung können in den Betrieben einen
wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten. Das machte Achim Dercks,
stellvertretender Hauptgeschäftsführer
des DIHK, im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit der Behindertenbeauftragten
der Bundesregierung, Verena Bentele,
deutlich. Für die Unternehmen gebe es
in diesem Zusammenhang eine ganze
Reihe von Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten. Allerdings sei es notwendig, gerade kleine und mittlere Unternehmen hierüber besser zu informieren. Der
DIHK hat deshalb zusammen mit anderen Wirtschaftsverbänden das Internetportal „Inklusion-gelingt!“ eingerichtet.
Ansprechpartner: Stefan Hardege
hardege.stefan@dihk.de
Erbschaftsteuer: Kurzfristig Rechtssicherheit schaffen Berlin. „Es ist gut,
dass das Bundesverfassungsgericht die
Verschonung von Betriebsvermögen zur
Sicherung von Arbeitsplätzen und Unternehmen grundsätzlich bestätigt. Allerdings führt das Urteil mit seinen vielen
Auflagen zu großer Verunsicherung bei
hunderttausenden Betrieben“, kommentierte DIHK-Präsident Eric Schweitzer die
in Karlsruhe getroffene Entscheidung zur
Erbschaftsteuer. Die Politik müsse jetzt
kurzfristig Rechtssicherheit für die Unternehmen schaffen, dass das bisherige
Gesetz bis zur angemahnten Neuregelung uneingeschränkt gelte. Ansonsten
drohten negative Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen und Arbeits-
plätze. Schweitzer betonte zudem: „Die
Unternehmen setzen auf die Zusage der
Regierung, dass die Unternehmensnachfolge auch künftig nicht durch die
Erbschaftsteuer gefährdet und sie deshalb auch mittelstandsfreundlich gestaltet wird.“ Das Urteil lege dem Gesetzgeber eine Reihe von schwierigen Detailfragen auf den Tisch. Es komme, so
Schweitzer, darauf an, eine Regelung zu
finden, die möglichst unbürokratisch ist
gerade für kleine Unternehmen. Aber
auch die vom Gericht geforderte „Bedürfnisprüfung“ müsse den betrieblichen Anforderungen gerecht werden.
Das gelte auch für die Neuregelung
beim Verwaltungsvermögen.
Ansprechpartnerin: Daniela Karbe
karbe.daniela@dihk.de
Empfehlungen für mehr Energieeffizienz bei KMUs Berlin. Vor allem für
große Betriebe ist Energieeffizienz gelebter Alltag – kleine und mittlere Unternehmen (KMU) tun sich häufig schwerer, weil
Geld und Personal knapp sind. Das zeigt
eine neue Studie der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. Über
80 Prozent der befragten KMUs scheuen
vor hohen Investitionskosten zurück beziehungsweise zweifeln an der Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen. Die IHK-Organisation hat deshalb 20 Empfehlungen entwickelt, um diese Hemmnisse abzubau-
en. So sollte die Politik die Förderung
von der Erstberatung bis zur Umsetzung
zusammenführen, vereinfachen und beschleunigen. Weitere Informationen unter
www.mittelstand-energiewende.de.
Ansprechpartner: Stefan Kohlwes
kohlwes.stefan@dihk.de
Gemeinsam die duale Ausbildung
stärken Berlin. Eine neue Allianz für
Aus- und Weiterbildung haben in Berlin
die Verhandlungsführer von Bundesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften und
Ländern besiegelt. Sie löst den seit
Ende des Jahres 2014 ausgelaufenen
Nationalen Pakt für Ausbildung und
Fachkräftenachwuchs ab. Die Partner
der Allianz wollen gemeinsam die duale
Berufsausbildung in Deutschland stärken
und für die Gleichwertigkeit der betrieblichen und akademischen Ausbildung
werben. Jedem ausbildungsinteressierten
Menschen soll ein Pfad aufgezeigt werden,
der ihn frühestmöglich zu einem Berufsabschluss führen kann. Die betriebliche
Ausbildung hat dabei klaren Vorrang.
DIHK-Präsident Schweitzer: „Wir wollen
klar machen: Die berufliche Bildung ist
für viele junge Menschen ein guter Weg in
ein erfolgreiches Berufsleben. Sie ist zentraler Erfolgsfaktor für die Wirtschaft und
Grundlage unserer Fachkräftesicherung.“
Ansprechpartner: Markus Kiss
kiss.markus@dihk.de
IHK-Veranstaltungen (Auszug)
Febr.–März 2015
Datum
Veranstaltung
Ort
23.02.2015
23.02.2015
24.02.2015
24.02.2015
24.02.2015
26.02.2015
26.02.2015
Unterrichtung nach dem Gaststättengesetz
IHK-Informationsveranstaltung: Wie mache ich mich selbständig?
Sprechtag für Freiberufler
Zoll und Steuern im Türkei-Geschäft
Sprechtag mit L-Bank und Bürgschaftsbank/MBG
Preisverleihung: IHK-Forschungstransferpreis 2015
Life Science Management Kongress
26.02.2015
03.03.2015
04.03.2015
05.03.2015
10.03.2015
12.03.2015
12.03.2015
Preis
IHK Heilbronn-Franken
Rathaus, Künzelsau
Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK)
Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK)
Handwerkskammer Heilbronn-Franken
Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK)
Bildungscampus der Dieter Schwarz
Stiftung, Heilbronn
RKW-Sprechtag
Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK)
Warenursprung und Präferenzen – Zollvorteile nutzen
Heilbronner Haus der Wirtschaft (IHK)
Sprechtag für Existenzgründer im Hohenlohekreis
Rathaus, Künzelsau
Sachkundeprüfung zum/zur geprüften Versicherungsfachmann/-frau IHK
Heilbronn
Sprechtag mit der L-Bank
IHK-Geschäftsstelle Bad Mergentheim
Absatzmarkt Österreich – Chancen für baden-württembergische Unternehmen IHK Geschäftsstelle Schwäbisch Hall
Existenzgründungsberatung
Rathaus, Crailsheim
100,00 €
kostenfrei
kostenfrei
71,40 €
kostenfrei
kostenfrei
290,00 €
zzgl. MwSt.
kostenfrei
150,00 €
kostenfrei
299,00 €
kostenfrei
kostenfrei
kostenfrei
Weitere Infos zu den Veranstaltungen unter www.heilbronn.ihk.de/termine
FEBRUAR 2015
w.news
19
Russisches
Roulette
Deutschland und Russland verbinden
langjährige und enge wirtschaftliche
Beziehungen. Der Ukraine-Konflikt,
die Sanktionen und Gegensanktionen überschatten derzeit jedoch das deutsch-russische
Verhältnis sowie die Beziehungen Russlands zur EU.
© vvoe – Fotolia.com
VON PHILIPP BAHN
GELD + MÄRKTE
ussland ist für die deutsche Wirtschaft der größte Markt Osteuropas. Über
6.200 deutsche Unternehmen
sind in Russland aktiv. Die
Entwicklung der gegenseitigen Handelsbeziehungen verlief lange Zeit positiv. Noch
2012 wurde beim Handelsvolumen ein Rekordwert von
80,5 Milliarden Euro erreicht.
Mit dem Beitritt Russlands
zur Welthandelsorganisation
(WTO) im August 2012 waren
auch die Erwartungen auf eine
weitere Intensivierung des Handels verbunden. Doch bereits
2013 war kein gutes Jahr für
die russische Wirtschaft. Von
den prognostizierten 3,7 Prozent Wachstum blieben am
Ende nur 1,3 Prozent übrig.
Das bilaterale Handelsvolumen ging um circa fünf Prozent zurück.
© Comugnero Silvana – Fotolia.com
R
Auch der Rubel kommt aufgrund der Sanktionen gegen Russland zunehmend
unter Druck.
22
w.news
FEBRUAR 2015
Ukraine-Konflikt wirkt sich auf
Wirtschaft aus
Seit Anfang 2014 kommen
die Auswirkungen der Ukraine-Krise hinzu. So sanken die
deutschen Ausfuhren nach
Russland von Januar bis August 2014 auf einen Wert von
20,3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von
16,6 Prozent gegenüber dem
Vorjahreszeitraum oder nominal
rund vier Milliarden Euro. Damit ist Russland an die 13. Stelle der wichtigsten Empfängerländer deutscher Warenexporte
abgerutscht. Wohl auch aufgrund der Ende Juli 2014 verabschiedeten Wirtschaftssanktionen zwischen der EU und
Russland sind die Ausfuhren
im August um 26,3 Prozent
zum Vorjahresmonat gesunken.
Betroffen von den Sanktionen
sind die Bereiche Rüstung,
Dual-Use, Energie sowie der Zugang zum Kapitalmarkt. Jedoch
handelt es sich bei den Exportbeschränkungen – rein rechtstechnisch gesehen – um Einschränkungen, die allein für
sich gesehen nicht für diesen
starken Rückgang verantwortlich sein können. Dieser kann
nur durch die Gesamtschau
der Begleitumstände erklärt
werden. So kamen weitere negative Effekte wie der sinkende
Ölpreis, der schwächere Rubelkurs, der massive Kapitalabfluss und insbesondere der
Vertrauensverlust in den Wirtschaftsbeziehungen beider Länder hinzu. Dem aktuellen Wirtschaftsbericht der Weltbank
zufolge wird Russlands Wachstum zudem mittelfristig durch
seine unsichere Wirtschaftspolitik gebremst.
Nach Angaben des VDMA
ist Russland nach China, den
USA und Frankreich der viertgrößte Markt für MaschinenExporteure. Umso mehr trifft
der Exporteinbruch die Unternehmen der Region. Für die
Zukunft wird es neben einer
Lösung des Ukraine-Konfliktes daher insbesondere darauf
ankommen, das gegenseitige
Vertrauen wiederherzustellen.
Denn grundsätzlich gilt, dass
Russland ein großes wirtschaftliches Entwicklungspotenzial
besitzt. Speziell die Steigerung
der Energieeffizienz birgt genauso wie der Telekommunikations- und IT-Markt große
Chancen. Auch die Austragung
der Fußball-Weltmeisterschaft
2018 in Russland dürfte für
positive Impulse sorgen. Und
obgleich die einstige Vision
einer Freihandelszone von Lissabon bis Wladiwostok derzeit
so fern wie lange nicht mehr
erscheint, bieten die wirtschaftlichen Verflechtungen beider
Länder eine Chance für einen
ernsthaften Dialog.
Russland-Themenabend
Die German Graduate School, die
Kreissparkasse Heilbronn und die
IHK Heilbronn-Franken laden am
12. März 2015 um 18 Uhr gemeinschaftlich zu einem RusslandThemenabend in die Kreissparkasse Heilbronn ein. Um Anmeldung
wird gebeten.
Anmeldung
Philipp Bahn
Referent Außenwirtschaft
Telefon 07131 9677-137
E-Mail philipp.bahn@
heilbronn.ihk.de
GELD + MÄRKTE
Zoll und Steuern im Türkeigeschäft
Für die internationale Geschäftswelt ist die Türkei bereits heute ein attraktiver Absatz- sowie
Investitionsstandort und zählt zu
den wachstumsstärksten Märkten der Welt.
facht. Deutschland ist dabei der
wichtigste Handelspartner der
Türkei. Das bilaterale Handelsvolumen erreichte im Jahr 2013
einen neuen Rekordwert von
insgesamt 33,8 Milliarden Euro.
as Land am Bosporus
liegt heute, gemessen am
Bruttoinlandsprodukt, auf
Rang 17 der größten Volkswirtschaften der Welt. Das Bruttoinlandsprodukt hat sich von
2002 bis 2013 auf 827 Milliarden Dollar mehr als verdrei-
Hindernisse für Handel und Investitionen abbauen
Als günstig gelegener Standort für Exporte nach Nahost,
Asien und Afrika ist die Türkei
für viele Unternehmen interessant. Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung gewinnt das
D
Land als Bezugsquelle zudem
immer mehr an Bedeutung.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die bereits seit 1996 existierende Zollunion mit der
Türkei. Zudem wurde 2011 ein
modernes Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Türkei geschlossen. Das Abkommen trägt
dazu bei, die wirtschaftlichen
Beziehungen beider Staaten
weiter zu vertiefen und Hindernisse für Handel und Investitionen abzubauen.
(red)
Seminar
Das Seminar „Zoll und Steuern
im Türkeigeschäft“ am 24. Februar von 13.30 bis 16.45 Uhr
gibt wertvolle Praxistipps für den
Umgang mit dem türkischen Zollund Steuerrecht sowie zur Mitarbeiterentsendung.
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FEBRUAR 2015
w.news
23
GELD + MÄRKTE
Öffentliche Förderprogramme –
Möglichkeiten und Chancen
Die Förderinstitute leisten einen
wesentlichen Beitrag zur Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen. Im Rahmen
einer Informationsveranstaltung
bei der IHK Heilbronn-Franken
wurden die Einsatzmöglichkeiten und Chancen der Förderprogramme aufgezeigt.
VON MARTIN NEUBERGER
adja Mössner, Kreditreferentin der L-Bank, gab
einen Überblick zu den
Förderprogrammen des Landes.
Als Förderbank Baden-Württembergs trage die L-Bank mit
ihren Angeboten dazu bei,
größenbedingte Nachteile von
mittelständischen Betrieben
oder Existenzgründern sowie
Betriebsübernehmern bei der
Finanzierung auszugleichen.
Ziel sei es, die Wettbewerbs-
N
fähigkeit der Unternehmen zu
stärken. Die Nachfrage der mittelständischen Unternehmen
konzentriere sich auf klassische
Investitionsprogramme wie die
Gründungs- und Wachstumsfinanzierung, das die L-Bank
in Zusammenarbeit mit der
KfW anbietet. Stark nachgefragt seien auch die Energieeffizienzfinanzierung Mittelstand sowie der Liquiditätskredit.
Betriebsgerecht finanzieren
Michael Rieger, Regionalleiter der Bürgschaftsbank BadenWürttemberg beziehungsweise
der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft BadenWürttemberg, stellte die Förderangebote dieser Selbsthilfeeinrichtungen der Wirtschaft vor.
Die Bürgschaftsbank könne bei
Erfolg versprechenden Vorha-
ben eine Bürgschaft gegenüber
der Hausbank übernehmen. Mit
ihrer Einbindung sei es möglich,
zukunftsträchtige Investitionsprojekte trotz nicht ausreichender Sicherheiten betriebsgerecht
zu finanzieren. Aufgabe der
MBG sei die Verbesserung der
Finanzstruktur bei Existenzgründungen und mittelständischen Unternehmen. Die stillen
Kapitalbeteiligungen der MBG
könnten so die Grundlage für
betriebliches Wachstum und
eine solide Unternehmensentwicklung bilden.
Anforderungen an Kreditunterlagen gestiegen
Achim Fuderer, Unternehmensbetreuer des RKW BadenWürttemberg, zeigte auf, wie
sich Unternehmer und Existenzgründer gewissenhaft auf
die Kreditverhandlungen bei
der Hausbank vorbereiten können. Notwendig seien ein fundierter Businessplan und eine
professionelle Aufbereitung der
betrieblichen Kennzahlen sowie der Rentabilitätsplanung.
Denn durch internationale
Regulierungsvorschriften wie
Basel III seien die Anforderungen an Kreditunterlagen
gestiegen. Zudem zeigte er die
Unterstützungsmöglichkeiten
im Rahmen der Beratungsförderung über das RKW auf, das
als Projektträger in die Mittelstandsförderung des Landes
eingebunden ist.
Außerdem informierten die
Referenten über die bei den
Kammern angebotenen Finanzierungssprechtage. Diese bieten
die Möglichkeit zu individuellen
Beratungen, bei denen einzelne
Investitionsprojekte detailliert
besprochen werden können.
Weitere Infos
www.l-bank.de
www.buergschaftsbank.de
www.mbg.de
www.rkw-bw.de
Weitere Informationen zur Veranstaltung der IHK gibt es unter:
www.heilbronn.ihk.de
Dok.-Nr. NLS000311
Informationen zu den Förderprogrammen sowie den IHK-Ser viceleistungen unter:
www.heilbronn.ihk.de
Rubrik Existenzgründung/Unternehmensförderung
Kontakt
© IHK
Martin Neuberger
Referent Wirtschaftsförderung
Telefon 07131 9677-112
E-Mail martin.neuberger@
heilbronn.ihk.de
Michael Rieger, Regionalleiter der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg (von links), Nadja Mössner, Kreditreferentin der
L-Bank und Achim Fuderer, Unternehmensbetreuer des RKW Baden-Württemberg.
24
w.news
FEBRUAR 2015
das ver lagsjour nal in w.new s
02.2015
© Stahl CraneSystems
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Führender Hersteller von Hebetechnik & Krankomponenten.
2 Marken in der Region
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V.i.S.d.P.: HETTENBACH GMBH & CO KG WERBEAGENTUR GWA
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© Stahl CraneSystems
Rasanter Werkzeugwechsel aus der Luft: Mit bis zu 60 Metern pro Minute steuern die Krane die gewünschte Werkzeugposition an, nehmen das Werkzeug auf und
befördern es an einen dafür vorgesehenen Lagerplatz. Auch die Bestückung mit dem nächsten Werkzeug erfolgt automatisch.
Ford Indien vertraut auf
„Made in Germany“
Sparkline, der indische Kranbaupartner von Stahl CraneSystems,
baut Highend-Kranlösung für indische Press- und Stanzlinie.
Für ein neues Ford-Werk in
Indien hat Spark­
line, der indische Kranbaupartner von Stahl
CraneSystems, mehrere vollautomatische Prozesskrane entwickelt. Insgesamt lieferte der
Kranbauer sieben Krane – ausgestattet mit Winden, Seilzügen
und Krankomponenten von Stahl
­CraneSystems. Die Krane operieren auf zwei Ebenen und können
teilweise übereinander hinwegfahren. Drahtlose Kommunikation
der Kranbrücken untereinander
und ein komplexer Kollisionsschutz ermöglichen das Arbeiten
in verschiedenen Sicherheitszonen. Um Werkzeugwechsel in der
2 wirtschaftinform.de 02.2015
Press- und Stanzstraße schnell
ausführen zu können, schrieb
Ford hohe Geschwindigkeiten bei
Hub- und Fahrbewegungen vor.
„Eine Highend-Krananlage dieser
Art ist bislang einmalig in Indien“,
erklärt Sparkline-Geschäftsführer
Doshi stolz.
Höhere Produktivität
durch Automation
In der neu errichteten Pressund Stanzstraße im indischen
Sanand fertigt Ford Karosserieteile für Fahrzeuge. Die Werkzeuge in
den Pressen und Stanzen müssen
regelmäßig gewechselt werden –
für gewöhnlich kostet das viel
Zeit: Der Kran muss geholt und an
die richtige Position gefahren werden, der Arbeiter muss das Werkzeug anschlagen, behutsam aus
der Maschine heben, zum Lager-
platz befördern und schließlich
dort absetzen. Nun nimmt er das
nächste Werkzeug auf, fährt den
Kran zurück zur Maschine und
führt die tonnenschwere Last wieder millimetergenau in die Presse
ein. Im neuen Werk in ­Sanand
erfolgt der Werkzeugwechsel vollautomatisch – das spart wertvolle Minuten und erhöht somit
die Produktivität der gesamten
Anlage. Nachdem der Arbeiter
die Zielnummer des Werkzeuges eingegeben hat, fährt der
Kran mit einer Geschwindigkeit
von bis zu 60 Metern pro Minute
die gewählte Position an. Dabei
berücksichtigt die Steuerung vorgeschriebene Wege und umfährt
Sicherheitsbereiche. Mit einer Positionsgenauigkeit von ±6 Millimetern erfüllen die Krananlagen
von Sparkline die strengen Vor-
gaben von Ford. An der Maschine
angekommen, nimmt ein Greifer
das Werkzeug auf, der Kran fährt
automatisch zum Lagerplatz und
setzt das Werkzeug an einem freien Lagerplatz ab.
Experten vor Ort
Die meisten Vorgaben, die Ford
an die Krananlage stellte, waren
nur als Sonderanfertigung realisierbar. Mit seinem Know-how
unterstützte Stahl CraneSystems
seinen indischen Kranbaupartner
Sparkline frühzeitig bei der Auswahl und Auslegung der Komponenten. Das indische StahlCraneSystems-Team und Experten aus Deutschland saßen
bereits bei den wichtigen Vorgesprächen zwischen Sparkline
und Technikern der Firma Ford
am Tisch. So konnte das Gespann
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MARK EN IN DER REGION
aus Spark­line und Stahl CraneSystems bei Abgabe des Angebots für alle Anforderungen überzeugende Lösungen präsentieren
und übertraf mit seiner technischen Flexibilität sogar die hohen
Erwartungen des Ford-Teams.
Modernste Krantechnik
aus Deutschland
Kernstück der Anlagen bilden
modifizierte Winden von Stahl
CraneSystems. Sie wurden bei
der Produktion im süddeutschen
Künzelsau für die Aufnahme der
Greifer vorbereitet, für eine Hubgeschwindigkeit von bis zu neun
Metern pro Minute ausgelegt und
aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen mit einer zweiten
Bremse ausgestattet. Insgesamt
lieferte Stahl CraneSystems sechs
frequenzgesteuerte Winden des
Typs SHWF8 mit Tragfähigkeiten
zwischen 50 und 63 Tonnen sowie vier Seilzüge vom Typ ASF7
das verlagsjournal
mit Tragfähigkeiten zwischen 20
und 32 Tonnen. Auch die Radblöcke und die Fahrantriebe kamen
aus Deutschland. Die Konstruktion und Produktion der Krane und
der Greifer sowie die Programmierung der Steuerungen erfolgte bei
Sparkline.
spruchung) mit den indischen Industriestandards in Einklang gebracht werden musste. Auch dieser
Herausforderung stellten sich die
Kranbauer von Sparkline.
Deutsch-Indische Partnerschaft
Seit 1999 hat Stahl CraneSystems
den Krantechnikmarkt in Indien
gemeinsam mit indischen Kranbaupartnern aufgebaut. Inzwischen
gehört Sparkline als Spezialist für
Materialflusslösungen im Automobilbereich zu den größten Abnehmern von Stahl-CraneSystemsKettenzügen weltweit. Gefertigt
wird in zwei hochmodernen Kranbauwerken in Pune. Durch ein eigenes Kettenzug-Lager kann der
Kranbauer seine indischen Kunden schnell mit Standardprodukten beliefern.
Um die komplexe Krananlage
sicher und wirtschaftlich betreiben zu können, war eine intelligen­
te Kransteuerung notwendig. Die
Krane arbeiten auf zwei Höhenniveaus und kommunizieren drahtlos, um Kollisionen zu verhindern.
Laserbasierte Entfernungsmesser
liefern die Positionsdaten. Als
Steuerung dient eine Siemens S7
PLC in Verbindung mit Umrichtern
der neuesten Generation. Auch
die sicherheitstechnische Auslegung der Anlage war anspruchsvoll, da der vorgeschriebene Ame- Abschluss mit Auszeichnung
rikanische Standard
CMAAin70
Gerade
einmal neun Monate
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w. news
02-2015
– Class D (für schwere Bean- nach Auftragseingang, im März
188 x 118 mm
2013, lieferte Sparkline die fertige Krananlage aus. Die Krane
wurden in den darauffolgenden
Monaten installiert und im März
2014 in Betrieb genommen. Im
Juli 2014 erhielt Sparkline noch
einmal Post von Ford: Der Automobilhersteller bedankte sich für
die hervorragende Arbeit und den
erfolgreichen Abschluss des Projektes: „Vielen Dank für Ihre Geduld!
Wir haben firmenintern die beste
Krananlage in dieser Region versprochen, eine Anlage, die sämtliche globalen Standards von Ford
erfüllt. Jetzt haben wir sie bekommen“, schrieb Jose Conce Romero,
einer der weltweit tätigen Kranexperten von Ford, zum Abschluss.
Gute Voraussetzungen für weitere
Sparkline-/Stahl-CraneSystemsProjekte, denn die Erweiterung
des Werkes könnte schon in zwei
bis drei Jahren anstehen.
www.stahlcranes.com
International
erfolgreich!
Wo Kundenlösungen in höchster Qualität gefragt sind
kommen Hebezeuge und Krankomponenten von STAHL
CraneSystems zum Einsatz. Weltweit. Als Spezialist für
Spezialhebezeuge und explosionsgeschützte Krantechnik bieten wir das größte Produktsortiment am Markt.
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02.2015 wirtschaftinform.de
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MARK EN IN DER REGION
das verlagsjournal
Die 100 wertvollsten Marken 2014
Apple ist mit einem Markenwert
von knapp 118,9 Milliarden USDollar weltweit die wertvollste
Marke, Google liegt über 107,4 MilRang Marke
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Toyota
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BMW
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Disney
Cisco
Amazon
Oracle
HP
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Louis Vuitton
Honda
H&M
Nike
American Express
Pepsi
SAP
Ikea
UPS
Ebay
Facebook
Pampers
Volkswagen
Kellogg's
HSBC
Budweiser
J.P. Morgan
Zara
Canon
Nescafé
Ford
Hyundai
Gucci
Philips
L'Oréal
Accenture
Audi
Hermès
Goldman Sachs
Citi
Siemens
Colgate
Aufsteiger in die TOP100
Marken aus Deutschland
liarden US-Dollar, gefolgt von
Coca-Cola mit 81,56 Milliarden
US-Dollar. Bei den deutschen Marken verbucht Audi mit 27 Prozent
Rang Markenwert 2014 Veränderung
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Zuwachs beim Markenwert prozentual das beste Ergebnis. Die
beiden deutschen Marken Hugo
Boss und DHL haben den Sprung
in die Liste geschafft. Damit ist
Deutschland nunmehr mit elf Marken unter den 100 wertvollsten
Marken vertreten.
Rang Marke
2014
Rang Markenwert 2014 Veränderung
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Johnson & Johnson
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Quellen: www.statista.de, Interbrand. Erhebung durch: Interbrand, Name der Erhebung: Best Global Brands 2014. Veröffentlicht durch:
Horizont, Herkunftsverweis: Horizont Nr. 41, 09.10.2014, Seite 20, Veröffentlichungsdatum: Oktober 2014 (www.horizont.net).
4 wirtschaftinform.de 02.2015
MARK EN IN DER REGION
das verlagsjournal
Bürkert startet Vorbereitungs­
maßnahmen für Neubauten
Seit dem 12. Januar 2015 laufen
bei Bürkert die baulichen Vorbereitungen für die geplanten
Neubauten des Fluidtechnikspezialisten am Standort Criesbach.
© Bürkert
Eine der ersten Maßnahmen
ist ein Rückbau des bestehenden
Parkplatzes vor dem Systemhaus.
Hierfür wurde im Januar ein wertvoller Baumbestand ausgegraben
und an einer anderen Stelle zwischengelagert. Neu eingepflanzt
werden die Bäume zur Begrünung
des neuen Parkplatzes im April
oder Mai 2015, je nach Fertigstellung des Geländes. Eine
­weitere Vorbereitungsmaßnahme
ist der Bau eines Regenwasser­
kanals durch die Stadt Ingelfingen, der am östlichen Ende des
Baugrundstücks beginnt und bis
zum Kocher verlaufen wird. Für
diese Maßnahme ist eine Sperrung der Keltenstraße zwischen
der Stadt Ingelfingen und dem
Systemhaus für circa acht Wochen
erforderlich.
Neben Kanalbauarbeiten hat Bürkert für die geplanten Neubauten in Criesbach
ungefähr 24 wertvolle Bäume ausgegraben, die zur Begrünung des neuen Parkplatzes neu eingepflanzt werden.
Bis voraussichtlich Ende 2016
entstehen im Umfeld des Systemhauses ein Produktions- und Fertigungsgebäude mit Büroflächen,
ein Ausbildungszentrum, ein Betriebsrestaurant, eine Tiefgarage
sowie ein 18 Meter hohes Hochregallager. Der Spatenstich für das
rund 30 Millionen schwere Projekt
erfolgt, je nach Witterungslage,
im März 2015.
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02.2015 wirtschaftinform.de
5
das verlagsjournal
MARK EN IN DER REGION
Markenlexikon aus der Region
Als Markenexperte muss man
nicht unbedingt in den Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg oder München
sitzen. Man kann sich auch aus
der Provinz in Sachen Marken
durchaus einen Namen als Experte machen. So geschehen bei
Prof. Dr. Karsten Kilian, der aus
Lauda-Königshofen mit seinem
Portal markenlexikon.com bundesweit online für Aufmerksamkeit sorgt.
Seine Idee des Markenlexikons
ist es, wie er auf seiner Internetseite erläutert, Markenwissen umfassend und klar verständlich darzustellen und anhand ausgewählter Beispiele mögliche Ausgestaltungen zentraler Markenelemente
zu verdeutlichen, die den Aufbau,
die Führung und Wertsteigerung
sowie die Bewertung von Marken
erleichtern.
Marken. Vom Markenumfeld ausgehend zeigt er die Funktionen
von Marken, die Markenrelevanz
und möglichen Zielgruppen des
Markenmanagements als denkbare Strategien für eine Markenführung auf.
Bekannte Marken
Im Bereich Produkte wird anhand von mehr als 300 Beispielen
erläutert, wie erfolgreiche Markennamen von bekannten Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen entstanden sind. Unter
Personenmarken werden Persönlichkeiten dargestellt, die oft nur
unter ihrem Künstlernamen bekannt sind.
Marken von A bis Z
Der vierte Bereich befasst sich
mit von Unternehmen beziehungsweise ihren Produkten und Dienstleistungen verwendeten Symbolen, Signets und Logos. Im letzten
Bereich werden Slogans näher
betrachtet und anhand von Unternehmen veranschaulicht, wobei
lediglich „die besten Slogans aller
Zeiten“ auf markenlexikon.com
Eingang finden. Außerdem werden im umfassenden Glossar mit
weit über 1.000 Einträgen zentra­
le Markenbegriffe in kompakter
Form erklärt.
www.markenlexikon.com
Grundlagen und
Strate­gien
Im ersten Bereich
des Portals Markenlexikon befasst sich
Prof. Kilian intensiv
mit den Grundlagen und
den Strategien von
©U
nsp
la s h
.com
/A l e
ja n d
ro E
sc a
m ill
a
Wer hätte vermutet, dass in der
nördlichen Ecke der IHK-Region
ein ausgesprochener Kenner der
gesamten deutschen Markenwelt
sitzt. Erstaunlich, denn die Website mit umfangreichen Inhalten
betreibt er vollkommen unabhängig und ganz allein. Geboten
werden Beschreibungen bekannter Markenmodelle, ein umfassendes Markenglossar mit über
1.000 Fachbegriffen, mehr als
500 Downloads und detaillierte
Informationen zu Themen, wie zum
Beispiel Grundlagen des Marken-
managements, Markenstrategien
und Markenführung, Produktmarken und Unternehmensmarken,
Personenmarken und Künstlernamen, Logos, Symbole, Slogans
und Jingles.
6 wirtschaftinform.de 02.2015
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MARK EN IN DER REGION
Grundsätzlich können Internet-Domains als Marken angemeldet werden. Das Deutsche Patent- und Markenamt
vergibt keine Domainnamen,
empfiehlt jedoch eine Markenrecherche vor der Wahl
eines Domainnamens. Nicht
jeder Domainname erfüllt die
Voraussetzungen für die Eintragung in das Markenregister. Nur wenn die SecondLevel-Domain und/oder etwaige Sub-Domains schutzfähig
sind, kann die angemeldete
Domain auch als Marke eingetragen werden.
www.dpma.de
Marke ist Entscheidungs­freiheit
Der Erfolg von Marken beruht
seit jeher auf den individuellen
Entscheidungen der Verbraucher.
Täglich stellen sich die Marken
der Herausforderung, die Verbraucher dauerhaft und immer wieder
zu überzeugen. Einzig die Wünsche der Kunden nach Qualität,
Innovation, Vielfalt und Wert­er­halt
sind hier das Maß.
Im Zusammenspiel mit den Verbrauchern haben sich Marken als
Identitäts- und Orientierungssystem in unserem Wirtschafts- und
Gesellschaftssystem etabliert. Genau diese Funktion wird durch
politische Bestrebungen zunehmend gefährdet. Das Verbraucherverhalten wird durch Maßnahmen
beeinflusst, die in ihrer Auswirkung
die Orientierung der Konsumenten
negativ beeinflussen. Markttransparenz wird durch Kommunikationseinschränkungen oder Kommunikationsverbote ge- oder zerstört.
Und das aktuelle Verbraucherbild
in der Politik ist zunehmend von
einem schützenswerten Verbraucher geprägt, für den der Staat
Vorsorge treffen muss.
Ein Kernelement unserer freiheitlichen Wirtschaftsordnung ist,
dass die Freiheit des Wettbewerbs
weder durch den Missbrauch wirtschaftlicher Marktmacht noch
durch Elemente staatlicher Planwirtschaft eingeschränkt wird. Daher erwartet die Markenwirtschaft
© Depositphotos.com/racorn
Domainnamen
als Marke?
das verlagsjournal
von der Politik, dass sie die Souveränität des Bürgers anerkennt.
Sein informiertes und selbstbestimmtes Handeln gilt es zu fördern und nicht zu unterdrücken.
Die Politik ist immer wieder aufs
Neue gefordert, entsprechende
Rahmenbedingungen zu schaffen.
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* Wert der Subdomain berechnet.
Die Domains wurden Mitte des Vormonats über das Analyseprogramm der
Alexa Internet Inc., einer Tochtergesellschaft von Amazon, abgefragt. Alexa
berechnet anhand einer Kombination u. a. aus täglichen Seitenbesuchern
und Seitenaufrufen als Durchschnittswert der letzten drei ­
Monate eine
Schätzung für einen Rang und weist auf diese Weise für messbare Internetseiten einen „Traffic Rank“ für Deutschland aus.
© 2015, Alexa Internet, Inc. Weitere Infos über Alexa: www.alexa.com
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Tabellen der 80 IHK-Regionen, 16 Bundesländer und bundesweit: besteseiten.de
In der Reihenfolge des Alexa-Rangs sind die Domains der­
Websites von 1 bis 100 durchnummeriert. Grundlage für
die Auswertung sind derzeit über 1.650 Internetseiten
von Website-Betreibern aus der IHK-Region. Die Rangliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Da sich
die Werte bei Alexa täglich ändern, kann die Reihenfolge
vom aktuellen Wert abweichen. Irrtümer vorbehalten.
Top100Websites aller
Bundes­länder:
besteseiten.de
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BAUWIRT SCHAF T
das verlagsjournal
Baubranche weiter
auf ­Wachstumskurs
Die Bauwirtschaft in BadenWürttemberg ist optimistisch gestimmt. Immerhin hat die Branche ein starkes erstes Halbjahr
2014 hinter sich und konnte
bis Ende Juni rund 5,68 Milliarden Euro umsetzen – im Vergleich zum Vorjahr ein Plus um
10,7 Prozent.
entwickelt sich auch der Wirtschaftsbau. Der Umsatz legte hier
in den ersten sechs Monaten um
fünf Prozent zu. Einen spürbaren
Dämpfer gab es im Wirtschaftsbau lediglich im Monat Juni. Das
war jedoch in erster Linie auf
einen statistischen Basiseffekt zurückzuführen.
Als Folge der insgesamt guten
Auftragslage nahm die Zahl der
geleisteten Arbeitsstunden bis
Jahresmitte um 7,8 Prozent zu.
Auch die Anzahl der Beschäftigten ist weiter gestiegen. Erstmals
seit zehn Jahren übersprang sie
im Monatsschnitt wieder durchgängig die 90.000er Marke. Die
Bauwirtschaft im Südwesten geht
davon aus, dass die Branche weiter auf Wachstumskurs bleibt und
das zu Jahresbeginn 2014 pro­
gnostizierte Umsatzplus von 2,5
bis 3 Prozent Ende 2014 erreicht
oder sogar übertroffen hat.
www.bauwirtschaft-bw.de
Besonders kräftig zugelegt hat
der Wohnungsbau mit 14,4 Prozent. Grund hierfür waren vor
allem der ausgesprochen milde
Winter und das trockene Frühjahr
im Südwesten. Aber auch die nach
wie vor extrem niedrigen Bauzinsen haben in diesem Bereich für
deutliche Umsatzsteigerungen gesorgt. Die positive Entwicklung
im Wohnungsbau spiegelt sich
auch bei den Auftragseingängen
wider. Hier betrug der Zuwachs
zwischen Januar und Juni 2014
13,6 Prozent, während er über alle
Bausparten hinweg bei 4,4 Prozent lag.
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Trotz der starken Nachfrage im
Sektor Wohnungsbau sieht die
baden-württembergische Bauwirtschaft derzeit keine Immobilienblase und auch keine Kapazitätsprobleme. Zwar sind die Betriebe
gut ausgelastet, Engpässe sind
aber auch in den kommenden
Monaten nicht zu befürchten.
Dies gilt ebenso für die gestiegene Nachfrage im Öffentlichen
Bau. In diesem Sektor konnten
die Bauunternehmen in der ersten Hälfte des Jahres 2014 ein
Umsatzplus von 12,9 Prozent
verbuchen, wovon witterungsbe­
dingt vor allem der Straßenbau profitierte. Weiterhin stabil
02.2015 wirtschaftinform.de
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Die Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg ist angesichts ihrer neuesten Ausbildungszahlen vorsichtig optimistisch.
Immerhin konnten die Mitgliedsbetriebe der Verbände der Landesvereinigung für das Ausbildungsjahr 2014/2015 4,6 Prozent
mehr Lehrverträge abschließen als
im Jahr zuvor. Damit scheint der
Abwärtstrend der vergangenen
zwei Jahre, der auch auf die Einführung der Werkrealschule und
der damit verbundenen längeren Schulzeit zurückzuführen ist,
vorerst gestoppt. Nach den Mitte November erhobenen Zahlen
haben im vergangenen Herbst
1.422 Baulehrlinge in BadenWürttemberg ihre Ausbildung begonnen. Durch die rückläufige
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zu haben, reicht bei den vielfältigen und hohen Anforderungen
in komplexen Industrieanlagen
nicht mehr aus. Risse, Unebenhei-­
ten, Fugenschäden und Abplatzungen erhöhen die Unfallgefahr,
steigern den Reinigungsaufwand
und beschädigen sowohl Maschi­nen als auch Fahrzeuge.
Entwicklung der letzten beiden
Jahre sank allerdings die Gesamtzahl der Auszubildenden vom
1. bis 3. Lehrjahr um 2,5 Prozent
auf derzeit 5.724. Dennoch belegt
Baden-Württemberg nach Bayern
und NRW im bundesweiten Vergleich nach wie vor Platz drei, was
die Zahl der Baulehrlinge angeht.
Am gefragtesten ist derzeit die
Ausbildung zum Zimmerer, gefolgt
vom Garten- und Landschaftsbauer sowie dem Maurerberuf.
Aber auch bei den Tiefbauberufen,
wie etwa Straßenbauer oder Baugeräteführer, gibt es eine wachsende Nachfrage. Grund ist die
zunehmende Technisierung auf
den Baustellen. Dafür benötigen
die Bauunternehmen immer mehr
speziell ausgebildete Fachkräfte.
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© Fotograf Ulrich Wirrwa, www.wiwiphoto.de
Der Fotograf Ulrich
­Wirrwa ließ sich vom
Richtfest der ThomannKantine inspirieren.
Die Kugel ist nicht rund …
Ein elliptischer Grundriss der
neuen Kantine soll den Markenkern des Musikhauses Thomann
zum Ausdruck bringen.
trapezförmig zugeschnittenen Einzelstützen mit innen liegenden
Zahnkränzen. Alle Binder wurden
zum Königsstiel hin aus optischen
Gründen verjüngt. Es war ein Abbund von ungeheurer Präzision.
Es galt, die Schwierigkeit der
elliptischen Grundform zu meistern, bei der allerhöchstens zwei
Bauteile gleich waren.
Hallenbau · Brückenbau · Kreativbau
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„Kein Musiker wird mit leerem
Magen glücklich“, klagten Mitarbeiter des größten Musikhauses
Europas in ihrem Blog. Deswegen
wurde im März dieses Jahres mit
dem Bau einer einzigartigen Kantine begonnen. In Anlehnung an
das Thomannsche Logo, in dem
das „o“ in Ellipsenform herausge­
hoben wird, wurde die gesamte
Kantine in Ellipsenform entworfen. 1000 hungrige Mägen werden dort ab Ende Februar gestillt.
Aber nicht nur das: Die Kantine
soll auch zum Entspannen einladen und als repräsentativer Veranstaltungsort dienen.
Das Ergebnis kann sich
sehen lassen
Acht Hauptbinder spannen von
einer nach außen gekippten Pendelstütze zum Königsstiel in der
Tragwerksmitte. Dieser nimmt alle
Hauptbinder in einem Punkt auf
und besteht aus acht einfach gekrümmten, blockverleimten und
Eine weitere Herausforderung
war, für das gesamte Tragwerk die
Brandschutzanforderung F30 zu
erfüllen. Dazu wurden alle Verbindungen mit eingeschlitzten Stahlteilen und Vollgewindeschrauben
verdeckt beziehungsweise verstöpselt hergestellt. Vertriebsleiter Julian Delekat resümiert: „So
ein Projekt erfüllt uns alle mit
Stolz und erfordert in allen Bereichen der Abwicklung höchste
Genauigkeit, die unser Team vorbildhaft meisterte. Das Ergebnis
kann sich sehen lassen.“
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Bauverband fordert mehr Geld für Strecken im Südwesten
Angesichts der geplanten Erhöhung der Baukostenzuschüsse des Bundes für die Erhaltung des Deutschen Schienennetzes fordert
die Landesvereinigung Bauwirtschaft BadenWürttemberg, dass auch der Südwesten angemessen berücksichtigt wird.
Der Bund hat angekündigt, seine entsprechenden Mittel für 2015 bis 2019 von bisher
2,75 Milliarden Euro auf jährlich 3,9 Milliarden
Euro aufzustocken. Zusammen mit den Inves12 wirtschaftinform.de 02.2015
titionszuschüssen für Neubaumaßnahmen und
Eigenmitteln der DB AG stehen damit für Erhaltung und Erneuerung der Schienenwege bis
2019 rund 28 Milliarden Euro an Investitionsmitteln zur Verfügung.
Wie wichtig die Sanierung des Schienennetzes ist, zeigt eine aktuelle Untersuchung der
Wochenzeitschrift „Die Zeit“. Danach wurden
für den Zeitraum Januar 2013 bis Juli 2014 in
Deutschland insgesamt 586 sogenannte Lang-
samfahrstrecken im Schienennetz der DB AG
ermittelt. Diese sind nicht etwa auf Baustellen zurückzuführen, sie wurden vielmehr ausgewiesen, weil die entsprechenden Bahnstrecken beschädigt waren. Bezüglich der durchschnittlichen Dauer dieser Geschwindigkeitseinschränkungen nimmt Baden-Württemberg
mit 1.317 Tagen im Betrachtungszeitraum bundesweit einen traurigen Spitzenplatz ein.
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© Sedlacek
Das DLR-Forum für Raumfahrtantriebe wurde von der S+P Ingenieure AG Sedlacek geplant und realisiert.
Viele Sonderlösungen für
DLR Lampoldshausen
Für das neue Forum für Raumfahrtantriebe des Deutschen
Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen hat die S+P Ingenieure AG
Sedlacek in Heilbronn die gesamte technische Gebäudeausstattung geplant und realisiert –
von der Sicherheitstechnik über
Heizung, Klima und Lichtsteuerung bis hin zur Brandmeldeanlage oder einzelnen Sonderbereichen, wie etwa die Krananlage
in der Insti­tutswerkstatt.
Aufgrund der offenen Architektur, die dem Hangverlauf folgt, war
eine Vielzahl an Sonderlösungen
notwendig. „Die Trassenplanung
gestaltete sich wegen der unterschiedlichen Höhenniveaus und
der futuristischen Gebäudegestaltung – oft ohne rechten Winkel
– als extrem aufwändig“, erklärt
Dieter Sedlacek, Vorstandsvorsitzender der Ingenieurgesellschaft.
Mit den Architekten mussten deshalb immer wieder innovative Kompromisse geschlossen werden. So
hat Sedlacek den Zwischenraum
zwischen der Rückwand des Gebäudekomplexes und der Betonwand, die das Gebäude vor dem
Hang schützt, für eine freie Küh-
lung genutzt. Diese gewinnt aus
den Temperaturunterschieden Energie für die Klimatisierung.
Innovative Kundenlösungen
Das 1993 gegründete Ingenieurbüro ist auf die ganzheitliche
Planung technischer Gebäudeausrüstung spezialisiert. Unter dem
Markennamen „Sedlacek“ entwickelt das Büro innovative Lösungen, die Heizkosten senken, Strom
sparen, Wärme rückgewinnen,
Elektrotechnik steuern, Beleuchtung optimieren, energieeffizient
belüften und kühlen oder alternative Energieformen bis hin zu
Geothermie oder Biomasse wirtschaftlich nutzen. Sedlacek kombiniert dabei bewährte Techniken
mit intelligenten, zukunftsweisenden Innovationen. Auf der Kundenliste des Ingenieurdienstleisters
stehen renommierte Unternehmen
wie Audi, Bosch, Gemü, ­Daimler,
Procter & ­Gamble, V­ ector, ­Vollert,
die DLR oder die ZF in Friedrichshafen.
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Ausrüstung von Kliniken, Ärztehäusern mit Apotheken, Gesundheitszentren oder Laborgebäuden
auf dem Stand neuester Entwicklungen gehört ebenso zum Portfolio der Ingenieurgesellschaft wie
die Planung der Gebäudetechnik
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14 wirtschaftinform.de 02.2015
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kennenzulernen. Wirtschaftsjunior Wolfgang Hornung aus
Bad Mergentheim, der bereits
zum zweiten Mal auf einem
JCI-Weltkongress war: „Die
Tage in Leipzig waren einmal
mehr ein super Erlebnis. Die
lockere Atmosphäre, die vielen
neuen Eindrücke und die Möglichkeit, sich mit Leuten aus
der ganzen Welt auszutauschen und Freundschaften zu
knüpfen, sind einzigartig. Eben
wie eine kleine Weltreise.“
Weltkongress begeistert
Rund 5.000 Wirtschaftsjunioren
sind Ende 2014 zum JCI-Weltkongress nach Leipzig gereist.
Jedes Jahr findet bei diesem
Treffen ein Austausch zwischen
jungen Unternehmern und Führungskräften aus über 100 Nationen statt.
VON MICHAEL LAYER
um zweiten Mal fand der
Weltkongress der Junior
Chamber International
(JCI) im vergangenen November 2014 in Deutschland statt
und diesmal war Leipzig Gastgeber. Die JCI ist der internationale Dachverband der Wirtschaftsjunioren. Die Ziele des
internationalen Treffens waren,
Z
26
w.news
FEBRUAR 2015
verbandsinterne Angelegenheiten zu diskutieren und sich
länderübergreifend als Unternehmer auszutauschen.
Gemeinsame Erklärung
unterzeichnet
Feierlich eröffneten JCI-Präsident Shine Bhaskaran aus
Indien und Christian Wewezow,
Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland,
den Weltkongress in der Messe
Leipzig. Wewezow dankte dem
Deutschen Industrie- und
Handelskammertag (DIHK) für
dessen Unterstützung und unterzeichnete gemeinsam mit
Präsidenten der anwesenden
Mitgliedsverbände die „Leipziger Erklärung der jungen
Wirtschaft“. Dabei verpflich-
teten sich die Unterzeichner
dazu, gemeinsam Projekte zum
Thema Jugendarbeitslosigkeit,
Energieversorgung, Gründungskultur und internationale Zusammenarbeit zu initiieren und
mit konkreten Forderungen auf
die jeweiligen Regierungen zuzugehen.
Region in Leipzig stark vertreten
Auch 15 junge Unternehmer und Führungskräfte aus
der Region Heilbronn-Franken
waren in die Sachsenmetropole gereist. Zahlreiche Workshops, Seminare, Unternehmensbesichtigungen sowie
Freizeitaktivitäten und Tagestouren quer durch Deutschland boten ihnen viele Gelegenheiten, um Gleichgesinnte
Freche Stimme auf der
politischen Bühne
Einer der Höhepunkte war ein
Festakt zum 60. Geburtstag der
Wirtschaftsjunioren Deutschland. Viele prominente Gäste
gratulierten der jungen Wirtschaft zu dem Jubiläum. Ehemalige Bundesvorsitzende fanden sich hierfür auf dem Podium ein und berichteten von
der Zeit ihres Vorsitzes. Darunter auch Kirsten Hirschmann
aus Heilbronn-Franken, die
2007 den Bundesvorstand führte. „Die junge und zuweilen
freche Stimme ist wichtig auf
der politischen Bühne“, betonte Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des DIHK, in
seiner Festrede. Dieses Jahr
wird der JCI Weltkongress im
japanischen Kanazawa stattfinden. Auch im Land der aufgehenden Sonne wollen Mitglieder der Wirtschaftsjunioren
Heilbronn-Franken wieder vor
Ort sein, um ihre Region zu
vertreten.
© WJ
Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth (Mitte), Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, lud die Wirtschaftsjunioren der Regionalgruppe Hohenlohe
zum traditionellen Kamingespräch ein. Auch IHK-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach (rechts), Mitglied der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH &
Co. KG und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Würth, leistete den Gästen Gesellschaft.
Wirtschaftsjunioren zu Gast
bei Reinhold Würth
Beim traditionellen Kamingespräch der Wirtschaftsjunioren
der Regionalgruppe Hohenlohe
stand Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold
Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe,
Rede und Antwort.
VON LISA KELLER
ast 80 Jahre Lebenserfahrung, 65 Jahre im aktiven
Arbeitsleben sowie rund
zehn Milliarden Euro Umsatz
im Jahr zeichnen Reinhold
Würth als herausragende Unternehmerpersönlichkeit und
gefragten Gesprächspartner aus.
Daher waren es vor allem sein
F
enormer Erfahrungsschatz, seine
Lebenseinstellung und Arbeitsphilosophie, von der die Wirtschaftsjunioren beim Kamingespräch profitierten.
Qualität schlägt Preis
„Qualität schlägt Preis“, war
bereits der Geschäftsgrundsatz
des Vaters Adolf Würth, der
die Schraubenhandlung 1945
gründete. Bis heute verfolgt
Reinhold Würth diese Philosophie, die er in der gesamten
Unternehmenskultur verankert
sieht. „Hätten unsere Kunden
die Qualität bei höherem Preis
nicht als Wettbewerbsvorteil
erkannt, hätten sie sich längst
gegen uns entschieden“, ist
Würth überzeugt.
Neben der Produktqualität
standen für den Unternehmer
von Beginn an die Menschen
im Vordergrund. Gerade weil
sein Vater in den Anfangsjahren stark mit Lob für seinen
Sohn geizte, begann Reinhold
Würth früh, seine Mitarbeiter
mit Lob und Respekt zu motivieren. Im Gegenzug erwartet er
von seinem Team absolute Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative.
Flexibilität ist Trumpf
Als unabdingbar sieht Würth
die Notwendigkeit, sich auf immer neue Marktgegebenheiten
einzustellen. Dazu zählt unter
anderem der wachsende OnlineHandel, auf den das Unterneh-
men in diesem Jahr mit einem
neuen Onlineshop reagierte.
Auf die Frage, ob seine Außendienstmitarbeiter irgendwann
überflüssig würden, entgegnete Würth: „Wirtschaft wird am
Ende immer von Menschen
betrieben, nicht von Computern und Maschinen. Die Fachkompetenz, persönliche Betreuung und teilweise jahrelange
Kundenbeziehungen unserer
Verkäufer kann kein Computer
ersetzen.“
Und in seiner für ihn eigenen
Hohenloher Art gab Reinhold
Würth den Wirtschaftsjunioren noch einen abschließenden Ratschlag mit auf den
Weg: „Schaffen Sie fleißig, dann
wird’s schon werden.“
FEBRUAR 2015
w.news
27
S TAT I S T I K
Wirtschaftszahlen
Im November 2014 erhöhten sich die Umsätze
der regionalen Industrie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent. Das Auslandsgeschäft verzeichnete ein Plus von 7,1 Prozent.
Im November 2014 beschäftigten die regionalen Industriebetriebe 114.256 Personen. Damit
waren 2.352 Personen mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat beschäftigt (+2,1 Prozent).
Im Dezember 2014 lag die Arbeitslosenquote
bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen in
der Region Heilbronn-Franken bei 3,6 Prozent
(Baden-Württemberg 3,8 Prozent).
ARBEITSMARKT
Offene Stellen
Stadt- und Landkreis Heilbronn
Hohenlohekreis
Landkreis Schwäbisch Hall
Main-Tauber-Kreis
Region Heilbronn-Franken
Baden-Württemberg
Deutschland (früheres Bundesgebiet)
Deutschland (insgesamt)
Stadt- und Landkreis Heilbronn
Hohenlohekreis
Landkreis Schwäbisch Hall
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Region Heilbronn-Franken
Verbraucherpreisindex
Baden-Württemberg
Deutschland (insgesamt)
Gewerbliche Indizes
Industrielle Erzeugnisse
Einzelhandelspreise
Großhandelspreise
(2010 = 100)
(2010 = 100)
(2010 = 100)
(2010 = 100)
(2010 = 100)
Dez. 2013
Dez. 2014
Veränd.
in %
106,1
106,5
106,2
106,7
+ 0,1
+ 0,2
Dez. 2013
Dez. 2014
Veränd.
in %
106,6
104,8
106,6
104,8
104,8
104,1
– 1,7
0,0
– 2,3
Stadt- und Landkreis Heilbronn
Hohenlohekreis
Landkreis Schwäbisch Hall
Main-Tauber-Kreis
Region Heilbronn-Franken
Baden-Württemberg
Deutschland (früheres Bundesgebiet)
Deutschland (insgesamt)
Aktuelle Wirtschaftszahlen inklusive der „Einfuhr- und Ausfuhrpreise“ (Gewerbliche Indizes und Industrielle
Erzeugnisse) können Sie direkt nachlesen unter www.heilbronn.ihk.de/wirtschaftszahlen.
1)
Hinweis für den Abschluss von Wertsicherungsklauseln:
Die Berechnung der Indizes für das frühere Bundesgebiet, die neuen Länder und für spezielle Haushaltstypen wurde ab Februar 2003 bei der Umstellung auf das Preisbasisjahr 2000 eingestellt.
2)
Weitere Informationen zu Wertsicherungsklauseln bietet das Statistische Bundesamt:
Telefon 0611 754777, Internet: www.destatis.de/wsk/ (interaktives Berechnungsprogramm).
Die Daten werden monatlich aktualisiert. Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Statistisches
Bundesamt, eigene Berechnungen (Tabelle: IHK Heilbronn-Franken).
w.news
Veränd.
in %
2.788
579
1.118
1.129
5.614
3.131
745
1.332
1.366
6.574
+ 12,3
+ 28,7
+ 19,1
+ 21,0
+ 17,1
64.316
354.724
440.443
72.714
400.509
497.768
+ 13,1
+ 12,9
+ 13,0
Dez. 2013
Dez. 2014
Veränd.
in %
10.723
1.819
3.533
2.585
18.660
9.921
1.876
3.573
2.380
17.750
225.029
2.034.278
2.873.806
221.068
1.980.073
2.763.521
– 1,8
– 2,7
– 3,8
in % der
abh. EWP 1)
in % aller
EWP 2)
4,4
3,3
3,8
3,6
4,0
3,9
3,0
3,4
3,2
3,6
4,2
6,3
7,1
3,8
5,7
6,4
Arbeitslosenquote Dezember 2014
Index für die Lebenshaltung
28
Dez. 2014
Arbeitslose
Baden-Württemberg
Deutschland (früheres Bundesgebiet)
Deutschland (insgesamt)
PREISE
Dez. 2013
FEBRUAR 2015
–
+
+
–
–
7,5
3,1
1,1
7,9
4,9
bezogen auf abhängige zivile Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, geringfügig
Beschäftigte, Beamte, Arbeitslose)
bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen
Die Daten werden monatlich aktualisiert. Quelle: Agenturen für Arbeit der Region; Regionaldirektion BadenWürttemberg der Bundesagentur für Arbeit; Bundesagentur für Arbeit; eigene Berechnungen (Tabelle: IHK
Heilbronn-Franken).
S TAT I S T I K
120.000*
18.000
6.000
+ 1,1
+ 1,1
Stadtkreis Landkreis Hohenlohe- Landkreis Main-Tauber- Region
Heilbronn Heilbronn
kreis
Schwäbisch
Kreis
HeilbronnHall
Franken
* gekürzt
Umsatz (in 1.000 Euro)
3.500.000*
375.000
Nov. 2014
Veränd.
in %
85.549
•
153.907
228.398
•
1.671.145
96.809
•
157.469
213.190
•
1.789.012
+ 13,2
•
+ 2,3
– 6,7
•
+ 7,1
14.825.627
69.150.543
16.131.559
70.087.129
+ 8,8
+ 1,4
125.000
Stadtkreis Landkreis Hohenlohe- Landkreis Main-Tauber- Region
Heilbronn Heilbronn
kreis
Schwäbisch
Kreis
HeilbronnHall
Franken
* gekürzt
DAVON EXPORT
1.800.000*
November 2013
November 2014
250.000
228.398
Baden-Württemberg
Deutschland
Verarbeitendes Gewerbe
•
Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten, Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008
(WZ 2008); Daten 2013: jahreskorrigierte Werte
= keine Angaben aus Geheimhaltungsgründen
Die Daten stehen immer mit einer Verzögerung von rund zwei Monaten zur Verfügung und werden monatlich
aktualisiert. Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Statistisches Bundesamt, eigene Berechnungen (Tabelle: IHK Heilbronn-Franken).
50.000
157.469
Keine Angaben aus
Geheimhaltungsgründen
100.000
3)
85.549
96.809
150.000
153.907
200.000
1.789.012
Stadtkreis Heilbronn
Landkreis Heilbronn
Hohenlohekreis
Landkreis Schwäbisch Hall
Main-Tauber-Kreis
Region Heilbronn-Franken
Nov. 2013
1.671.145
davon Export (in 1.000 Euro)
226.473
207.135
250.000
245.151
500.000
231.100
2.000.000*
3.008.792
November 2013
November 2014
3.049.299
Verarbeitendes Gewerbe
Keine Angaben aus
Geheimhaltungsgründen
+ 3,5
– 1,2
UMSATZ
492.126
8,5
4,1
1,6
6,3
6,1
1,3
461.015
26.970.013 27.906.832
145.064.077 143.384.961
–
+
+
–
+
+
213.190
207.135
1.818.083
317.915
461.015
245.151
3.049.299
317.915
226.473
1.746.179
312.914
492.126
231.100
3.008.792
Veränd.
in %
312.914
Baden-Württemberg
Deutschland
Nov. 2014
1.818.083
Stadtkreis Heilbronn
Landkreis Heilbronn
Hohenlohekreis
Landkreis Schwäbisch Hall
Main-Tauber-Kreis
Region Heilbronn-Franken
Nov. 2013
1.746.179
Baden-Württemberg
Deutschland
111.904
12.000
17.039
24.000
16.980
72.000*
23.464
1.103.753
5.379.596
2,9
3,0
3,5
2,8
0,3
2,1
22.825
1.092.150
5.321.615
–
+
+
+
+
+
18.351
9.671
45.090
18.992
23.464
17.039
114.256
45.090
Nov. 2014
9.957
43.791
18.351
22.825
16.980
111.904
November 2013
November 2014
43.791
Nov. 2013
Stadtkreis Heilbronn
Landkreis Heilbronn
Hohenlohekreis
Landkreis Schwäbisch Hall
Main-Tauber-Kreis
Region Heilbronn-Franken
Veränd.
in %
9.957
9.671
Beschäftigte
Verarbeitendes Gewerbe
114.256
BESCHÄFTIGTE
18.992
VERARBEITENDES GEWERBE 3)
Stadtkreis Landkreis Hohenlohe- Landkreis Main-Tauber- Region
Heilbronn Heilbronn
kreis
Schwäbisch
Kreis
HeilbronnHall
Franken
* gekürzt
FEBRUAR 2015
w.news
29
dossier
Ohne Sponsoren
kein Spitzensport
Leistungs- und Profisport kosten Geld. Viel Geld. So viel, dass
Vereine und Sportler die Kosten oft nicht allein mit den Einnahmen aus Ticketverkäufen und Erfolgsprämien stemmen können.
VON JÉRÔME UMMINGER
Weltmeister beim
Training: der Doppelvierer mit Carina Bär
(3. von links). © DRV
SPORT + WIRTSCHAFT
FEBRUAR 2015
w.news
31
as Wirtschaftsmagazin w.news
hörte sich bei herausragenden
Mannschaften und Spitzensportlern der Region um, wie
eng diese mit Sponsoren und
Förderern zusammenarbeiten.
Eine der erfolgreichsten Mannschaften der Region sind die Schwäbisch
Hall Unicorns. Das American-FootballTeam von der TSG Schwäbisch Hall
spielt durchgehend seit 2001 in der
German Football League (GFL) – der
höchsten deutschen Spielklasse im American Football. Zwei Mal gewann der
amtierende Vize-Meister die Deutsche
Meisterschaft durch Gewinn des German
Bowl (2011 und 2012). „Für die Schwäbisch Hall Unicorns ist Sponsoring ein
wichtiger Baustein der Gesamtfinanzierung“, sagt Unicorns-Pressesprecher
Axel Streich. Rund 30 Prozent des
Haushalts basiere auf Sponsoring.
Bei der Unterstützung durch Sponsoren handele es sich fast ausschließlich
um finanzielle Leistungen für Werbeflächen und Titel wie „offizieller Hauptsponsor“. Diese Unterstützung sei für den
sportlichen Erfolg auch notwendig. „In
der deutschen Leistungsspitze des American Football kann man sich auf Dauer
nur halten, wenn ein finanzieller Grundstock vorhanden ist“, erklärt Streich.
Alleine durch Eintrittsgelder, Catering
und Fanartikel sei dies insbesondere in
einer Kleinstadt wie Schwäbisch Hall
trotz einem enormen ehrenamtlichen
Engagement nicht finanzierbar.
D
Kleine und große Förderer
Neben finanziellen Zuwendungen erhalten die Unicorns von ihren Sponsoren auch die Möglichkeit, deren Räume
für Pressenkonferenzen zu nutzen. So
fand die jährliche Pressekonferenz beispielsweise schon beim Hauptsponsor,
der Sparkasse Schwäbisch Hall Crailsheim, der Haller Löwenbrauerei und der
Grundstücks- und Wohnungsbaugesellschaft Schwäbisch Hall (GWG) statt. Als
Gegenleistung unterstützen die Unicorns
auch die Veranstaltungen ihrer Partner.
Etwa mit Autogrammstunden oder Kundenevents bei Heimspielen.
Neben den großen Förderern, wie dem
Hauptsponsor und den Trikot- und Logopartnern, bauen die Unicorns zusätzlich
auf viele kleine Sponsoren. Allerdings
32
w.news
FEBRUAR 2015
© Manfred Löffler
dossier
SPORT + WIRTSCHAFT
SPORT + WIRTSCHAFT
Mannschaft und Jugend profitieren
Der mit Abstand größte Teil der
Sponsorengelder fließe in den Spielund Trainingsbetrieb der BundesligaMannschaft, ein kleinerer Teil auch in
die Jugendarbeit. „Die Mannschaften –
auch die Jugend – profitieren beispielsweise durch qualifizierte Trainer, die
Übernahme von Fahrtkosten und medizinische Betreuung“, zeigt Streich auf.
Spielergehälter würden allerdings nicht
gezahlt, da es sich um einen AmateurSport handele. Und was wäre, wenn den
Unicorns die Unterstützung von Sponsoren fehlen würde? „Dann müssten
▼
dürfe die Unterstützung durch Sponsoren insgesamt nie den Löwenanteil oder
gar die einzige Finanzierungsquelle darstellen, mahnt Streich. „Der Verein muss
einen Teil aus eigener Kraft erwirtschaften, damit keine existenziellen Abhängigkeiten sondern solide und langlebige Partnerschaften entstehen können,
von denen beide Seiten profitieren.“
Dem Good-Will-Sponsoring erteilt er
dagegen eine Absage: „Das ist im Breitensport wichtig, stellt im Spitzensport
aber weder für den Verein noch für den
Sponsor eine tragfähige und verlässliche Basis dar.“
Erfolgreich:
das American-Football-Team
Schwäbisch Hall Unicorns.
FEBRUAR 2015
w.news
33
dossier
Korbjäger:
die Crailsheim Merlins.
wir uns zwangsläufig auf einem deutlich
niedrigeren sportlichen Niveau, irgendwo unterhalb der zweiten Bundesliga,
bewegen“, ist sich Streich sicher.
Zauberer unterm Korb
Im nur 30 Kilometer entfernten Crailsheim können Zuschauer ebenfalls Bundesliga-Atmosphäre hautnah miterleben.
Dort fighten seit dieser Saison die Basketballer der Crailsheim Merlins um Körbe
und Meisterschaftspunkte in der Beko
Basketball-Bundesliga (BBL). Bei Heimspielen feuern bis zu 3.200 Fans die
34
w.news
FEBRUAR 2015
Zauberer unterm Korb an und verwandeln die Arena Hohenlohe in ein wahres Tollhaus.
Auf die Frage, ob ein Engagement in
der höchsten Spielklasse im deutschen
Basketball überhaupt möglich wäre, findet
Martin Romig, Geschäftsführer und Teammanager der Crailsheim Merlins deutliche Worte: „Nein, ohne die Unterstützung
unserer vielen Partner wäre Spitzenbasketball in der Region nicht möglich.“
Der Grund: „Die Beko Basketball-Bundesliga fordert einen nachgewiesenen
Mindestetat von einer Million Euro, der
sich nicht nur aus Zuschauereinnahmen zusammensetzen darf“, erklärt er.
Um diese Summe zusammenzubekommen, arbeiten die Crailsheim Merlins
mit einem breit aufgestellten Sponsorenpool mit vielen kleinen und mittleren Unternehmen sowie Handwerkern
zusammen. Der überwiegende Teil unterstütze die Merlins finanziell.
Neben sechs Hauptsponsoren, zu denen
etwa die VR Bank Schwäbisch HallCrailsheim, Hakro Activewear und das
Bauunternehmen Leonhard Weiss gehören, unterstützen fast 80 weitere Spon-
Kostenintensive Spielstätte
Doch wofür werden die Gelder überhaupt verwendet? Einen großen Teil
verschlingt die Spielstätte. „Crailsheim
hat leider keine bundesligataugliche
Halle“, bedauert Romig. „Daher müssen
wir jedes Mal die Rindviehversteigerungshalle in Ilshofen, die Arena Hohenlohe, in eine erstklassige BundesligaHalle umbauen.“ Allein durch die Miete
und temporäre Umbauten zu einem
Basketball-Dome bleibe ein sechsstelliger Betrag liegen, der nicht in die
Mannschaft fließen könne.
Darüber hinaus werden von den Geldern „Spieler und Trainer sowie die
Mitarbeiter der Geschäftsstelle, Lizenz-
gebühren, Sozialversicherungsbeiträge,
Steuern und Schiedsrichter bezahlt“,
sagt Romig. Hinzu kämen Investitionen
in die Infrastruktur sowie die Jugendarbeit und das Schulprojekt „merlins@
school“.
Basketballhochburg wäre möglich
Anfang Januar standen die Crailsheim
Merlins auf dem 18. und damit letzten
Tabellenplatz der Basketball-Bundesliga.
„Unser Tabellenplatz spiegelt den finanziellen Rahmen wider. Bayern München
hat mit rund 17 Millionen Euro den
▼
soren die Crailsheim Merlins. „Diese
erhalten im Gegenzug Werbeleistungen auf den Trikots der Spieler, auf
den LED-Werbebanden und der Arena
Hohenlohe sowie Tickets“, schildert
Romig. Zudem verfügt die BBL über
einen Vertrag mit der Deutschen Telekom. Diese zeigt seit dieser Saison erstmals alle Spiele der BBL live auf ihrem
TV-Angebot Entertain und im Internet.
FEBRUAR 2015
w.news
35
dossier
SPORT + WIRTSCHAFT
zwölffachen Etat von uns und steht
deshalb auch ziemlich weit oben in der
Tabelle“, zeigt Romig die Notwendigkeit finanzieller Unterstützung auf.
Dennoch ist er mit den Zuwendungen durch die Sponsoren sehr zufrieden: „Die Unterstützung unserer langjährigen Partner ist einfach toll. Viele
sind seit Jahrzehnten dabei und haben
auch ihr Engagement nochmals deutlich angehoben. Ebenso ist es uns mit
dem Aufstieg gelungen, viele weitere
Partner ins Boot zu bekommen.“
Allerdings könnten es seiner Meinung
nach auch noch ein paar Sponsoren
mehr sein: „In unserer prosperierenden
Region halten sich viele Weltmarktführer noch deutlich zurück. Wenn die
alle auch noch aktiv werden würden,
könnten wir hier langfristig ein richtige
Basketballhochburg werden“, blickt er
optimistisch in die Zukunft. Und dies
sei für regionale Unternehmen durch
die Berichterstattung in überregionalen
Zeitungen wie Bild am Sonntag, Die
Welt und der Süddeutschen Zeitung, im
Internet auf Spiegel Online und in der
ARD-Sportschau eine gute Möglichkeit,
sich und die Region gerade auch im
Hinblick auf das Anwerben von Fachkräften interessanter und überregional
bekannter zu machen. Ohne die Unterstützung von Sponsoren müssten die
Crailsheim Merlins kleinere Brötchen
backen: „Dann müssten wir uns mit
einer niedrigeren Spielklasse zufrieden
geben“, sagt Romig.
Auf Unterstützung angewiesen
Auch die Handballdamen der Neckarsulmer Sport-Union (NSU), die jetzt in
der zweiten Saison in der zweiten Handball-Bundesliga spielen, sind auf die
Unterstützung von Sponsoren angewiesen. „Die Aufwendungen in den Bundesligen sind wesentlich höher als in den
Amateurklassen“, schildert HandballAbteilungsleiter Alfred Bauer und nennt
einige Gründe: „Für Vertragsspielerinnen
schreibt die Handballbundesliga Frauen
(HBF) ein gewisses Mindestsalär vor, es
fallen Beiträge zur Berufsgenossenschaft
an und die Kosten für Schiedsrichter und
Offizielle je Spiel sind weit größer. Außerdem sind die Fahrt- und Übernachtungskosten in der bundesweit ausgetragenen
zweiten Bundesliga richtig hoch.“
36
w.news
FEBRUAR 2015
”
Ideal wäre es,
wenn Firmen
Patenschaften
für einzelne
Spielerinnen
übernähmen
und sie während Studium
oder Ausbildung
begleiteten.
“
Alfred Bauer,
HandballAbteilungsleiter
Neben eigenen Einnahmen aus Eintrittsgeldern, Festen und Veranstaltungen setzt die Neckarsulmer Sport-Union
auf ein mehrstufiges Sponsorenmodell,
das auf die beiden exklusiven Hauptsponsoren KSPG und Fujitsu TDS sowie
viele weitere Hauptsponsoren, PremiumSponsoren und Förderer baut. Die Bandbreite reiche hier von der Kreissparkasse
Heilbronn bis zum lokalen Handwerksbetrieb. Als Gegenleistung erhalten die
Unterstützer je nach Höhe der Zuwendungen Trikot- und Bannerwerbung, Anzeigen in der Vereinszeitschrift sowie
Dauer- und Freikarten für Einzelspiele.
Darüber hinaus wird die Neckarsulmer
Sport-Union auch von der Sportförderung der Stadt Neckarsulm unterstützt. Wie sehr die Handballdamen auf
externe finanzielle Unterstützung angewiesen sind, zeigt ein Blick auf den
Finanzierungsgrad: So stellt der Anteil
der Sponsoren- und Fördergelder am
Gesamt-Etat der Handball-Abteilung inzwischen den überwiegenden Teil dar,
verrät Bauer.
Auf kleinerer Flamme weiterspielen
Doch was, wenn die Sponsoren plötzlich abspringen würden? „Dann müssten wir zunächst einmal rechnen, an
der Kostenstruktur arbeiten und Sparmaßnahmen einleiten.“ Doch damit nicht
genug. „Wir müssten wohl auf Sparflamme weiterspielen und das Abstiegsgespenst bekämpfen“, meint Bauer. Ein
Szenario, an das die Handballerinnen
glücklicherweise keine Gedanken verschwenden müssen. „Wir sind in der
aktuellen Situation zufrieden mit der
Unterstützung durch die Wirtschaft“,
bekräftigt Bauer.
Bei der Jobsuche seiner Spielerinnen wünscht er sich noch etwas mehr
Unterstützung. Denn oft sind die jungen Spielerinnen in einem Alter, in dem
sie nach Abschluss ihres Studiums auf
Stellensuche gehen. „Ideal wäre es, wenn
Firmen Patenschaften für einzelne Spielerinnen übernähmen, sie während Studium oder Ausbildung begleiten und so
qualifizieren, dass sie diese später einmal einstellen können. Die Firmen können davon ausgehen, dass ihnen damit
hoch motivierte und leistungsbereite
Mitarbeiterinnen zur Verfügung stehen
werden.“
© NSU Handball
Die Handballerinnen der
Neckarsulmer Sport-Union.
dossier
SPORT + WIRTSCHAFT
Weltklasse braucht
Unterstützung
Dank Sponsoren auf der Erfolgswelle
– um Spitzenleistungen erzielen zu
können, benötigen Sportler finanzielle Unterstützung.
VON JÉRÔME UMMINGER
uf einer nicht nur sprichwörtlichen Erfolgswelle schwimmt
derzeit die Heilbronner Ruderin Carina Bär. Bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme in
London holte sie 2012 gemeinsam mit
Britta Oppelt, Annekatrin Thiele und
Julia Richter im Doppelvierer die Silbermedaille. 2013 und 2014 wurde sie
in derselben Disziplin sogar Weltmeisterin.
Dank diverser Unterstützer kann sich
Carina Bär neben ihrem Studium der
Humanmedizin an der Ruhr-Uni Bochum
voll auf ihre sportliche Karriere konzentrieren und muss nicht noch zusätzlich arbeiten gehen. Seit 2007 wird
sie von der Sporthilfe Unterland und
seit 2008 auch von der Stiftung Sporthilfe unterstützt, ebenso zählt die Stiftung Olympia-Nachwuchs des Landes
Baden-Württemberg zu ihren Förderern. Auch aus der Privatwirtschaft
erhält sie Unterstützung. Zu ihren
Sponsoren zählen die Kreissparkasse
Heilbronn, seit neuestem die Firma
Schweitzer Chemie und das Autohaus
Jung in Siegelsbach, von dem sie seit
mittlerweile fünf Jahren ein Auto gestellt bekommt.
A
38
w.news
FEBRUAR 2015
Keine Unterstützer, kein WM-Titel
„Ohne meine Unterstützer wäre ich
abhängig von Bafög und meinen Eltern.
Letzteres wäre mir sehr unangenehm,
sodass ich spätestens nach London aufgehört hätte“, erklärt sie. Die Weltmeister-Titel 2013 und 2014 wären ihr und
vielleicht auch der deutschen Mannschaft dadurch verwehrt geblieben.
Ob sie solche Erfolge wie das Olympia-Silber auch ohne ihre Unterstützer
geschafft hätte, weiß sie nicht genau.
„Ich hätte dann Bafög beantragt, vielleicht wäre es damit auch gegangen.
Sicher aber nicht so unbürokratisch
und wahrscheinlich hätte ich ziemlich
sparen müssen.“ Oder sie hätte zusätzlich arbeiten müssen. Neben ihrem Studium im neunten Semester hätte sie
dann sicher nicht mehr die Zeit gefunden, noch 18 bis 28 Stunden pro Woche
zu trainieren. Und darunter hätte mit
Sicherheit der sportliche Erfolg gelitten.
Neben ihren persönlichen Vorteilen
betrachtet sie das Sponsoring für Spitzensportler auch ganz allgemein als
„extrem wichtig“. „Aus finanzieller
Sicht, damit wir überhaupt die Möglichkeit haben, ,ja‘ zum Sport zu sagen,
aus Motivationsgründen und auch, um
Argumente gegen mögliche Widerstände im Umfeld zu haben.“
Besonderes Sponsoring-Konzept
Distanzen, die manch einer nicht einmal in einem Jahr zurücklegt, absolvierte die Triathletin und Ironman-Läuferin
Heidi Sessner (geborene Jessberger) aus
Assamstadt oft innerhalb von neun, zehn
Stunden. Beim Ironman gilt es zunächst
3,86 Kilometer zu schwimmen, dann
folgen 180,2 Kilometer auf dem Rad
und schließlich muss noch ein Marathon über 42,195 Kilometer bewältigt
werden. Neunmal wurde Sessner Deutsche Meisterin, zweimal Europameisterin und einmal sogar Weltmeisterin mit
der Mannschaft. Außerdem nahm sie
dreimal beim weltberühmten Ironman
auf Hawaii teil.
Heute, wenige Wochen nachdem sie
ihre sportliche Karriere beendet hat,
weiß sie: „Ohne die Unterstützung
durch meine Sponsoren hätte ich
Triathlon niemals auf diesem Niveau
ausüben können.“ Dank dem Sponsoring-Konzept „Unternehmen aus der
Region Tauberfranken unterstützen eine
Sportlerin der Region“, das ihr Vater für
sie entwickelte, konnte sich die heute
© DRV
Corina Bär beim
Einzeltraining.
Erfolgreiche Triathletin:
Heidi Sessner.
37-Jährige 15 Jahre lang voll und ganz
auf ihre sportliche Karriere konzentrieren.
Sportler müssen Kosten decken
„Ohne Sponsoren hätte ich eventuell
halbtags arbeiten müssen und so überhaupt nicht die Möglichkeit gehabt,
mich so zu entwickeln“, blickt sie auf
ihre erfolgreiche Triathlon-Karriere zurück, die ihr das Stadtwerk Tauberfranken sowie die Firmen Ecom Instruments, Ansmann, Würth Industrie Service, Möbel Schott, das Gesundheitszentrum Seitz und das Dentallabor
Schwab ermöglicht haben.
„Bis auf wenige Ausnahmen sind
die Preisgelder im Triathlon nämlich
relativ übersichtlich und oftmals bekommen bei Ironman-Rennen nur die
besten sechs oder acht Platzierten ein
Preisgeld“, begründet sie ihre Aussage.
Doch gerade als Profi-Sportler sei es
wichtig, Trainingslager durchzuführen
und internationale Wettkämpfe im
Ausland bestreiten zu können. All das
verursache Kosten, die es zu decken
gelte. Ohne die Unterstützung durch
Sponsoren aus der Wirtschaft sei aus
ihrer Sicht in der Regel daher kein Spitzensport möglich.
SERVICE + INFO
Bußgelder drohen
Die Übergangsfrist für Immobilienanzeigen endet am 1. Mai.
Verkäufern und Vermietern drohen Bußgelder bis zu 50.000
Euro, wenn die Pflichtangaben
in Immobilienanzeigen nicht eingehalten werden.
VON ROBERT SCHLEGEL
ie seit 1. Mai 2014 gültige
Energieeinsparverordnung
(EnEV 2014) legt neue
Pflichtangaben in Immobilienanzeigen fest. Bußgelder bis zu
50.000 Euro drohen Verkäufern und Vermietern, wenn die
Pflichtangaben in Immobilienanzeigen nicht eingehalten
werden. Deshalb sollte sichergestellt werden, dass bei Immobilienanzeigen alle Pflichtangaben enthalten sind. Dadurch
können wettbewerbsrechtliche
Abmahnungen vermieden werden, welche seit dem 1. Mai
2014 möglich sind. Rechtlich
D
belangt werden Eigentümer,
Vermieter und Verpächter von
Immobilien, wenn der Energieausweis nicht vorhanden ist.
Jedoch können auch Immobilienmakler abgemahnt werden,
wenn diese dem Käufer wichtige Informationen vorenthalten. Aus diesem Grund müssen
die in der EnEV 2014 genannten Pflichtangaben zum Energieverbrauch in Immobilienanzeigen zwingend eingehalten werden.
Pflichtangaben
Die Immobilienanzeige muss
nach §16 EnEV 2014 beinhalten, um welche Art Energieausweis es sich handelt (Bedarf-/
Verbrauchsausweis), den Endenergieverbrauch beziehungsweise -bedarf, das Baujahr, den
Energieträger für Beheizung des
Gebäudes sowie die Energieeffizienzklasse. Bei Nichtwohngebäuden ist der Endenergieverbrauch beziehungsweise -bedarf
getrennt für Strom und Wärme
anzugeben. Falls zum Zeitpunkt
der Anzeigenaufgabe noch kein
Energieausweis vorliegt, sollte
der Hinweis „kein Energieausweis vorhanden/in Vorbereitung“ erfolgen.
Vorlage ist Pflicht
Der Energieausweis muss
dem Interessenten spätestens
beim ersten Besichtigungstermin vom Eigentümer, Vermieter, Verpächter, Leasinggeber
oder Immobilienmakler vorgelegt werden. Die Vorlagepflicht wird auch durch einen
deutlich sichtbaren Aushang
oder durch ein deutlich sichtbares Auslegen während der
Besichtigung erfüllt.
Eine tabellarische Übersicht
zur Gültigkeit älterer Energieausweise gibt es unter:
www.enev-online.de
Rubrik „Energieausweis und Immobilienanzeigen“
Beispiele für Immobilienanzeigen
In den nachfolgenden Beispielen sind die neuen Pflichtangaben in rot gehalten:
Wohngebäude
Wertheim, 70 m² ETW, zentral,
3 Zi. Bj. 2014, EBK, Balkon, Stellplatz, Gas-ZH, Bedarfsausweis m.
Endenergie 50 kWh/(m² a), Effizienzklasse B, KP 144.000,- €
Nichtwohngebäude
Crailsheim, 1.000 m² Lager/
Produktion, Ölheizung, Bedarfsausweis mit 250 kWh/ (m² a)
Endenergiebedarf für Wärme
und 50 kWh/(m² a) für Strom,
Netto-Kaltmiete 4.000,- €/Monat
Ansprechpartner
Robert Schlegel
Referent Energiemanagement
Telefon 07131 9677-311
E-Mail robert.schlegel@
heilbronn.ihk.de
Veranstaltung GEBÄUDE. ENERGIE. RECHT.
Am 9. März findet im Heilbronner Haus der Wirtschaft
eine eintägige Veranstaltung im Bereich „Energieeffizienz und rechtliche Anforderungen bei Wohn- und
Gewerbeimmobilien“ statt. Im Rahmen der Veranstaltung bietet die IHK Heilbronn-Franken Unternehmern,
Eigentümern, Vermietern, Verpächtern, Immobilienmaklern, Energieberatern und weiteren Interessierten
die Möglichkeit, sich über rechtliche und energetische
Anforderungen in Bezug auf Immobilien zu informieren. Die Veranstaltung wird aus Vorträgen und einer
Fachausstellung bestehen.
Es stehen folgende Themen auf der Agenda:
æ EnEV, EEG & weitere rechtliche Vorgaben für Vermieter,
Bauträger, Makler, Hausverwalter und viele weitere
æ Gebäudeeffizienz, technisches Gebäudemanagement & Energieausweis
æ Finanzierung von Effizienzmaßnahmen
æ Risikomanagement und Versicherungen
æ Immobilienanzeigen
æ Praxisbeispiele
In den Pausen und im Anschluss an die Veranstaltung
haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einer
Fachausstellung über sämtliche Bereiche der Gebäudeoptimierung zu informieren.
© Distelhäuser Brauerei
SERVICE + INFO
Die nächste regionale Veranstaltung „PROFILE 2015 – Das Unternehmens-Besuchsprogramm“ findet bei der Distelhäuser Brauerei in Tauberbischofsheim statt.
Strategien im
Verdrängungswettbewerb
Anmeldung
Elke Fabritius
Unternehmen, Energie & Umwelt
Telefon 07131 9677-304
E-Mail elke.fabritius@heilbronn.ihk.de
Ansprechpartner
Robert Schlegel
Referent Energiemanagement
Telefon 07131 9677-311
E-Mail robert.schlegel@heilbronn.ihk.de
„PROFILE 2015 – das Unternehmens-Besuchsprogramm“ ist am
10. März zu Gast bei der Distelhäuser Brauerei in Tauberbischofsheim.
it der PROFILE-Veranstaltungsreihe unterstützen die Industrieund Handelskammern in
Baden-Württemberg den Wissens- und Technologietransfer
innerhalb der Wirtschaft. Bei
PROFILE stellen vorbildliche
Unternehmen aus BadenWürttemberg ihre Strategien
und Erfolgskonzepte vor.
Nach dem Motto „voneinander lernen – miteinander diskutieren“ bietet sich die Gelegenheit zu einem intensiven
und praktischen Erfahrungsaustausch. Die nächste Veranstaltung in der Region Heilbronn-Franken:
M
æ Veranstaltungstermin:
Dienstag, 10. März 2015,
10 bis 13 Uhr
æ Ort:
Distelhäuser Brauerei Ernst
Bauer GmbH & Co. KG,
Tauberbischofsheim
æ Thema: Wie bestehen am konsolidierenden Markt?
Seit Jahren ist der Pro-KopfVerbrauch im Biermarkt rückläufig. Es herrscht ein reiner
Verdrängungswettbewerb. Die
Strategie, wie sich die Distelhäuser Brauerei im Wettbewerb behaupten konnte, ist
Inhalt der Veranstaltung.
æ Teilnahmegebühr:
50,00 Euro pro Einzelveranstaltung
æ Anmeldung:
Eine Anmeldung zur Veranstaltungen ist erforderlich.
Anmeldung
Christiane Heim
Standortpolitik
Telefon 07131 9677-302
E-Mail christiane.heim@
heilbronn.ihk.de
FEBRUAR 2015
w.news
41
VON KATHARINA MÜLLER
eicht versteckt hinter der
Stadtgalerie in Heilbronn
liegt das Restaurant Beichtstuhl von Inhaber Rainer Liebe.
Umso auffallender ist dafür aber
der Name: Der Beichtstuhl. Ein
hölzerner Beichtstuhl – Ort für
das persönliche Sündenbekenntnis in der katholischen Kirche.
Liebe: „Mein Vorgänger hat damals neben dem Ulmer Münster ein Bistro entdeckt, das hieß
‚Beichtstuhl‘. Daraufhin ersteigerte er auf einem Flohmarkt
im Elsass einen Beichtstuhl und
ließ ihn von einem Schreiner
einbauen.“ Heute gehört der
Beichtstuhl allerdings nicht
mehr zum Inventar. Trotzdem
kann ein Besuch im Beichtstuhl wohltun, denn bekanntlicherweise hält gutes Essen
ja auch Leib und Seele zusammen. Und Liebes Anspruch ist
es, den Gästen besondere Gaumenfreuden zu bereiten und
L
42
w.news
FEBRUAR 2015
Der Mensch ist,
was er isst
Holzgeschnitzt und mit Malereien verziert sind die
Decken im gemütlich eingerichteten Gastraum und auf
der Speisekarte finden sich ausgefallene Gerichte.
Genießen in der Region: zu Gast im Restaurant
Beichtstuhl in Heilbronn.
ihnen bewusst zu machen, was
es bedeutet gut zu essen.
Persönlich und herzlich
Seit über fünf Jahren betreibt Rainer Liebe den Beichtstuhl – als Inhaber und auch
als Koch. Die Gaststube vermittelt eine heimelige Atmosphäre
und ist geprägt von dem sehr
persönlich gehaltenen Einrichtungsstil des Inhabers: Viel
Holz, feine Teppiche und Lampen in den Fenstern sowie eine
liebevoll arrangierte Dekoration. Außergewöhnlich auch
sein Kontakt zu den Gästen:
Liebe und sein Team begrüßen
jeden Gast persönlich, herzlich
und professionell.
Individuell beraten
Während sich die Frau Rainer Liebes im Service um die
Wünsche der Gäste kümmert,
kocht der 68-Jährige jeden
Mittag und Abend in der kleinen Küche neben dem Gastraum mit Souschef Fabian
Lidak für seine Gäste. Er erzählt: „Jeder Gast ist bei uns
herzlich willkommen. Gerade
mit Vegetariern besprechen wir
oft die Zusammenstellung des
Gerichts. Meine Mitarbeiterinnen und meine Frau empfehlen
und beraten bei der Auswahl
der Speisen und Zutaten. Wir
passen unsere Gerichte dann
den Wünschen der Gäste an
und variieren – da bin ich nicht
festgelegt.“
Wechselnde Gerichte
Was auf der Karte steht, entscheidet Rainer Liebe auf dem
Markt. Er fährt jede Woche
zwei- und manchmal sogar
dreimal nach Stuttgart und
schaut beim Kauf auf die Qualität der Produkte: „Ich wähle
alles selbst aus – nach Jahres-
Rainer Liebe (links) mit Fabian Lidak.
zeit und Angebot: Seien es die
Tagliatelle vom italienischen
Teigwarenhändler oder Fisch
und Gemüse. Von unterwegs
rufe ich dann meine Frau an
und gebe durch, was ich bekommen habe. Sie plant das
daraufhin direkt für die Karte
ein und beginnt mit den Vorbereitungen.“ Abends gibt’s dann
zum Beispiel Tatar vom Thunfisch, Variationen vom Seeteufel, Entenbrust mit Feigenpfeffersoße, oder Filet vom AngusRind mit Balsamico- und wahlweise Pernod-Pfeffercremesoße.
Rainer Liebe ist stolz auf
seine Kreationen, Variationen
und seinen Kundenstamm. „Wir
haben viele Stammgäste, die
großen Wert auf gesundes und
hochwertiges Essen legen. Die
bekommen jedes Mal unsere
Tageskarte per Fax zugeschickt,
wenn ich was Neues platziert
habe. Die meisten kommen sehr
regelmäßig und wissen unsere
frische Küche zu schätzen.“
© Müller
Schwäbisch-Norddeutsch
Ursprünglich kommt Rainer
Liebe aus Nordfriesland. Erst
als Kellner, dann als Koch arbeitete er auf Kreuzfahrtschiffen und fuhr durch die Karibik.
Schmunzelnd erklärt er: „Als
ich zurück kam, zog es mich
dann auch immer südlicher. Ich
habe in verschiedenen Betrieben gearbeitet, bis ich schließlich in Heilbronn gelandet bin.“
Der Blick in die Karte seines
Restaurants zeigt die schwäbischen Klassiker wie hausgemachte Spätzle mit Saitenwürsten, aber auch den nordischen
Einschlag. „Ich esse selbst sehr
gerne Fisch und besonders Seezunge – das ist hier auch meine
Spezialität – und das hat sich
in Heilbronn und Umgebung
in der Zwischenzeit herumgesprochen.“ Auch der Dithmarsche Grünkohl mit Bauernwurst, gerauchtem Bauch
und Bratkartoffeln ist eine
Spezialität aus dem Norden.
„
„Das hab ich mir bei meiner
Großmutter abgeschaut, schon
damals habe ich immer gerne
und gut gegessen.“
Wir passen
unsere
Gerichte den Wünschen der Gäste
an und
variieren.
“
Rainer Liebe,
Inhaber und Koch,
Restaurant Beichtstuhl
Wer rastet der rostet
Eine solche Vielseitigkeit –
angefangen beim Fisch, dem
Sushi und den Meerestieren,
über Gemüse und Trüffel bis
hin zu außergewöhnlichen
Fleischsorten erfordern Erfah-
rung und Routine bei der Zubereitung. Rainer Liebe: „Im
Laufe der Jahre hab ich mir
immer Neues angeeignet und
bin mutiger geworden mit
meinen Ideen. Ein Koch lernt
sein Handwerk erst richtig,
wenn er durch verschiedene
Betriebe gegangen ist. Irgendwann entwickelt man dann
etwas Eigenes.“
Heute hat Rainer Liebe nicht
nur einen eigenen Betrieb mit
einem ausgefallenen Namen,
sondern auch eine ganz besondere Einstellung zu seinem
Beruf, der täglich von seiner
Leidenschaft zu hochwertigem
und gesundem Essen geprägt
ist. Er erzählt lachend: „Die
Leute fragen mich immer,
wann ich aufhören will, aber
ich koche einfach zu gern. Ich
sag dann außerdem immer:
‚Wer rastet, der rostet‘.“
www.beichtstuhl-heilbronn.de
FEBRUAR 2015
w.news
43
SERVICE + INFO
IHK-Zentrum für Weiterbildung
Aktuelle Veranstaltungen (Auszug)
Datum
18.02.2015
18.02.2015
19.–20.02.2015
23.02.2015
ab 24.02.2015
25.–26.02.2015
26.02.2015
27.02.2015
27.02.2015
ab 27.02.2015
27.–28.02.2015
03.03.2015
ab 04.03.2015
04.–05.03.2015
06.03.2015
11.03.2015
13.03.2015
13.03.2015
14.03.2015
14.03.2015
18.03.2015
19.03.2015
27.03.2015
13.04.2015
15.04.2015
28.04.2015
09.06.2015
Veranstaltung
Ort
Nr.
Preis
Geprüfte/-r Wirtschaftsfachwirt/-in
Ausbilderlehrgang – kompakt
Praxistraining Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) für Azubis
Train the Trainer
Two Day Crash Course: Trade Fairs
Erfolgreiche Gesprächsführung mit Auszubildenden
Geprüfte/-r Wirtschaftsfachwirt/-in
MS-PowerPoint-Einführung
EnergieManager/-in (IHK)
Yours sincerely – Professional Business Correspondence, 2-tägig
Projektmanagement – eine handlungsorientierte Einführung
MS Word – Aufbau
Refresh your English!
Business English for Beginners and Refreshers – Grundstufe (A2)
Immobilienmanagement – Praxis und Grundlagen der Mietverwaltung
Beschaffungsmanagement
Geprüfte/-r Bilanzbuchhalter/-in
Projektmanagement
Vertriebsmanagement
Up to date im Sekretariat
Ausbilderlehrgang – samstags
Geprüfte/-r Immobilienfachwirt/-in
Geprüfte/-r Bilanzbuchhalter/-in
Geprüfte/-r Industriemeister/-in Kunststoff und Kautschuk
Geprüfte/-r Betriebswirt/-in
Geprüfte/-r Technische/-r Betriebswirt/-in
Geprüfte/-r Wirtschaftsfachwirt/-in VOLLZEIT
Geprüfte/-r Technische/-r Fachwirt/-in
HN + SHA
WH + HN
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
37060S
62431W
2809H
6310H
1615H
2242H
37059H
1876H
6140H
1618H
1288H
1825H
6414H
3.450,00 €
360,00 €
190,00 €
1290,00 €
420,00 €
480,00 €
3.450,00 €
180,00 €
2450,00 €
420,00 €
480,00 €
180,00 €
420,00 €
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
Heilbronn
SHA
Heilbronn
SHA
Heilbronn
Heilbronn
HN + MGH
Heilbronn
SHA
1711H
6280H
46014H
6150H
6290H
6340H
62403S
35202H
46012S
77011H
81062H
80060M
37061H
30105S
480,00 €
740,00 €
4.200,00 €
890,00 €
890,00 €
690,00 €
490,00 €
3.500,00 €
4.200,00 €
4.900,00 €
4.300,00 €
4.025,00 €
3.450,00 €
4.195,00 €
IHK-Zentrum für Weiterbildung · Ferdinand-Braun-Str. 20 · 74074 Heilbronn · Tel. 07131 9677-986 · weiterbildung@heilbronn.ihk.de · www.ihk-weiterbildung.de
Existenzgründungsbörse
Gesuche
Übernahme oder Teilhaberschaft
von kleinen und mittleren Unternehmen
Langjährige Erfahrung im produzierenden Metallgewerbe
vorhanden, jedoch auch andere
Branchen (Dienstleistung/Einzelhandel etc.) möglich. Eine
Einarbeitung durch den bisherigen Inhaber ist erwünscht.
Die Unternehmen sollten Potenzial für einen weiteren Ausbau aufweisen können und
44
w.news
FEBRUAR 2015
auf einem soliden wirtschaftlichen Fundament stehen.
HN-EX-01359
Papierverarbeitendes Unternehmen im Raum Heilbronn zur
Übernahme gesucht.
Gelernter Buchbinder, Technischer Fachwirt/IHK, Betriebswirt, mit 30 Jahren Erfahrung
in der Papierweiterverarbeitung
und circa 10-jähriger Erfahrung
als Produktionsleiter sucht ein
Lagertechnik
Tel. 07062 23902-0
www.regatix.com
Fax 07062 23902-29
Regalsysteme
Unternehmen zur Übernahme.
Sehr gute Kenntnisse in Mitarbeiterführung, Qualitätssicherung, verschiedenen Produktionsarten von Papier und
Kunststoff etc. sind vorhanden.
HN-EX-01361
Kontakt
Jennifer Mohr
Telefon 07131 9677-136
E-Mail jennifer.mohr@
heilbronn.ihk.de
www.heilbronn.ihk.de/boerse
R E C H T + R AT
Keine Werbung
mit Selbstverständlichkeiten
Unterlassungsanspruch bei Verwendung gesetzlich zwingender
Regelungen zu werblichen Zwecken.
V O N S T E FA N W I D D E R
in Händler für Druckerzubehör hatte auf seiner
Homepage unter der Rubrik „Warum kompatibles Verbrauchsmaterial verwenden?“
sechs Gründe genannt. Von
einem Mitbewerber wurde er
aufgrund der nachfolgenden
drei Aussagen auf Unterlassung in Anspruch genommen:
E
æ „Sollten Sie mit einem kompatiblen Produkt nicht zufrieden sein, haben Sie eine 14tägige Geld-zurück-Garantie.
Das Porto der Rücksendung
übernehmen wir.“
æ „Für alle Produkte gilt selbstverständlich ebenfalls die
gesetzliche Gewährleistung
von zwei Jahren.“
æ „Der Versand der Ware erfolgt auf unser Risiko.“
Das Landgericht gab dem
Kläger in allen Punkten Recht,
während das Oberlandesgericht (OLG) einen Unterlassungsanspruch hinsichtlich der
drei Aussagen verneinte. Als
Begründung führte das OLG
an, dass die Aussagen nur jeweils als eine unter mehreren
Punkten gemacht worden seien
und es an einer hervorgehobenen Darstellung fehle, die
den Eindruck einer Besonderheit des Angebots erwecke.
Hervorgehobene Angabe
nicht zwingend
Dem trat der Bundesgerichtshof (BGH) entgegen und stellte klar, dass Nummer 10 des
Anhangs („Schwarze Liste“) zu
§ 3 Abs. 3 UWG ebenso wie die
maßgebliche Bestimmung der
Richtlinie 2005/29/EG über
unlautere Geschäftspraktiken
keine hervorgehobene Angabe
voraussetze. Erforderlich, aber
auch ausreichend sei vielmehr,
dass beim Verbraucher der unrichtige Eindruck erweckt wer-
de, der Unternehmer hebe sich
mit seinem Angebot dadurch
von den Mitbewerbern ab, dass
er dem Verbraucher freiwillig
ein Recht einräume. Dies könne zwar durch eine blickfangmäßige Herausstellung geschehen, was aber nicht zwingend
sei. Die „14-tägige Geld-zurückGarantie“ gehe nicht über das
zwingend bestehende Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen hinaus. Auch die beanstandete Aussage über die Risikotragung beim Versand der Ware
entspreche der zwingenden Regelung beim Verbrauchsgüterkauf.
Dagegen sei die Aussage zur
Gewährleistungsfrist nicht zu
beanstanden, weil die bestehenden Ansprüche aufgrund
der Worte „selbstverständlich“
und „gesetzliche Gewährleistungsfrist“ nicht als etwas Ungewöhnliches herausgestellt,
sondern als selbstverständlich
bezeichnet würden.
§ BGH-Urteil vom 19.03.2014 – I ZR
185/12
IHK-Tipp
Einerseits sind Unternehmer verpflichtet, die Verbraucher auf ihre
Rechte hinzuweisen, aber andererseits kann schnell der Eindruck entstehen, dass diese
zwingenden Rechte etwas Besonderes seien. Nachdem der
BGH das bislang von einigen
Oberlandesgerichten herangezogene Abgrenzungskriterium der
hervorgehobenen Darstellung
verworfen hat, sollten derartige
Hinweise überprüft und durch
Zusätze wie „selbstverständlich“
und „gemäß den gesetzlichen
Vorgaben“ klargestellt werden.
Ansprechpartner
Stefan Widder
Syndikus
Telefon 07131 9677-443
E-Mail stefan.widder@
heilbronn.ihk.de
FEBRUAR 2015
w.news
45
R E C H T + R AT
Gesetzlicher Schutz im Kleinbetrieb
Sofern Arbeitgeber mit zehn
oder weniger eigenen Arbeitnehmern einen gegebenenfalls weit
höheren regelmäßigen Beschäftigungsbedarf durch den Einsatz
von Leiharbeitnehmern abdecken, gilt auch in diesen Betrieben das Kündigungsschutzgesetz.
V O N S T E FA N W I D D E R
as Kündigungsschutzgesetz gilt gem. § 23 Abs.
1 Satz 3 KSchG für nach
dem 31.12.2003 eingestellte
Arbeitnehmer nicht in Betrieben, in denen in der Regel
zehn oder weniger Arbeitnehmer beschäftigt werden. Zur
Berechnung des Schwellenwertes sind sämtliche, für den
Betriebsinhaber weisungsgebunden tätigen und in den Betrieb eingegliederten Arbeitnehmer mitzuzählen, soweit
mit diesen ein regelmäßiger
Beschäftigungsbedarf abgedeckt wird.
Nach der bislang verbreiteten Auffassung waren Leiharbeitnehmer dabei nicht zu
berücksichtigen. Allerdings hat
das Bundesarbeitsgericht (BAG)
entschieden, dass es sich dabei
auch um im Betrieb eingesetzte Leiharbeitnehmer handeln
könne, soweit ihr Einsatz der
den Betrieb im Allgemeinen
kennzeichnenden Beschäftigungslage entspreche.
D
Austauschkündigung unwirksam
Unter anderem führt das
Gericht verfassungsrechtliche
Überlegungen an, aber auch
den Gedanken, dass die Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines Stammarbeitnehmers
46
w.news
FEBRUAR 2015
als sogenannte Austauschkündigung bereits bislang als
unwirksam angesehen werde,
wenn sein Arbeitsplatz anschließend mit einem Leiharbeitnehmer besetzt werden solle. Das
BAG verweist auch auf die veränderten Rahmenbedingungen
für den Einsatz von Leiharbeitnehmern infolge der zunächst
sukzessiven Verlängerung und
schließlich erfolgten Abschaffung der Höchstdauer einer
Überlassung. Denn Arbeitgeber
mit zehn oder weniger eigenen
Arbeitnehmern könnten mittlerweile einen gegebenenfalls
weit höheren regelmäßigen Beschäftigungsbedarf durch den
Einsatz von Leiharbeitnehmern
abdecken. Unbeachtlich sei die
am 1. Dezember 2011 in § 1
Abs. 1 Satz 2 AÜG aufgenommene Formulierung, wonach
die Überlassung von Arbeitnehmern an Entleiher „vorübergehend“ erfolge.
Allgemeine Beschäftigungslage
maßgeblich
Denn selbst wenn danach
nur ein jeweils vorübergehender Einsatz der einzelnen Leiharbeitnehmer als Personen zulässig wäre, könnte durch deren
ständigen Austausch auch ein
regelmäßiger Beschäftigungsbedarf abgedeckt werden. Somit
komme es auch nicht entscheidend darauf an, für welche
Zeitdauer der jeweils einzelne
Leiharbeitnehmer im Betrieb
eingesetzt sei. Auch wenn auf
einem Arbeitsplatz ständig
wechselnde Leiharbeitnehmer
eingesetzt würden, müsse dieser
berücksichtigt werden, soweit er
die regelmäßige Belegschafts-
stärke kennzeichne. Es komme
aber nicht auf die zufällige tatsächliche Anzahl der Beschäftigten im Zeitpunkt des Kündigungszugangs an, sondern
maßgebend sei die Beschäftigungslage, die im Allgemeinen
für den Betrieb kennzeichnend
sei. Zur Feststellung der regelmäßigen Beschäftigtenzahl bedürfe es deshalb eines Rückblicks auf die bisherige personelle Stärke des Betriebs und
einer Einschätzung seiner zukünftigen Entwicklung. Dabei
seien Zeiten außergewöhnlich
hohen oder niedrigen Geschäftsanfalls nicht zu berücksichtigen. Dies gelte auch mit
Blick auf Leiharbeitnehmer.
Sofern diese zur Vertretung von
Stammarbeitnehmern beschäftigt würden, zählten sie grundsätzlich nicht mit. Nicht zu
berücksichtigen seien Leiharbeitnehmer ebenso wie vorübergehend beschäftigte eigene
Arbeitnehmer auch dann, wenn
sie nur zur Bewältigung von
Auftragsspitzen eingesetzt würden, die den allgemeinen Geschäftsbetrieb nicht kennzeichnen. Zu zählen seien sie aber,
soweit ihre Beschäftigung dem
„Regelzustand“ des Betriebes
entspreche, soweit also bestimmte Arbeitsplätze im fraglichen Referenzzeitraum stets
mit Arbeitnehmern besetzt
waren beziehungsweise sein
werden, sei es mit eigenen
Arbeitnehmern des Betriebsinhabers, sei es, etwa nach
deren Ausscheiden oder „immer
schon“ mit (wechselnden) Leiharbeitnehmern.
§ BAG, Urteil vom 24.01.2013, Az:
2 AZR 140/12
IHK-Tipp
Um böse Überraschungen vor
dem Arbeitsgericht zu vermeiden,
sollten Arbeitgeber stets äußerste
Sorgfalt bei der Berechnung der
nach dem Kündigungsschutzgesetz zu ermittelnden Mitarbeiterzahl walten lassen. Zunächst ist
zu beachten, dass für sog. „Altarbeitnehmer“, die bereits am
31.12.2003 unter den Kündigungsschutz fielen, dieser nur
dann entfällt, wenn die Mitarbeiterzahl zwischenzeitlich auf fünf
oder weniger zurückgegangen ist.
In diesem Fall sind die Arbeitnehmer nur aufgrund der zivilrechtlichen Generalklauseln vor
einer sitten- oder treuwidrigen
Ausübung des Kündigungsrechts
durch den Arbeitgeber geschützt.
Bei den nach dem 31.12.2003
eingestellten Arbeitnehmern ist
das Kündigungsschutzgesetz zwar
nur anwendbar, wenn im Betrieb
mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt werden. Allerdings sind
dabei nunmehr auch Leiharbeitnehmer zu berücksichtigen, soweit diese für die regelmäßige
Belegschaftsstärke kennzeichnend
sind. Die Darlegungs- und Beweislast für die betrieblichen Geltungsvoraussetzungen des Kündigungsschutzgesetzes trägt aber grundsätzlich der Arbeitnehmer, jedoch
kann sich mangels eigener Erkenntnismöglichkeiten bei Beweisschwierigkeiten eine abgestufte
Darlegungs- und Beweislast ergeben.
Ansprechpartner
Stefan Widder
Syndikus
Telefon 07131 9677-443
E-Mail stefan.widder@
heilbronn.ihk.de
Von links: Stefan Gölz, Mitglied der Geschäftsleitung der IHK Heilbronn-Franken, Kirsten Hirschmann, IHK-Vizepräsidentin, Michael Unger, Guy Franquinet, Dr. Berthold
Kappus und Manuela Dlugosch, IHK-Referentin Wirtschaftsrecht.
Sachverständige wiederbestellt
Für erfahrene Fachleute kann
die öffentliche Bestellung als
Sachverständige/-r eine interessante Erweiterung ihrer bisherigen Tätigkeit sein.
ie öffentliche Bestellung
kann in unterschiedlichsten Fachbereichen, wie
zum Beispiel Bewertung von
Bauschäden, Verkehrstechnik,
Unternehmensbewertung, Grundstücksbewertung, EDV, Photovoltaik und anderem erfolgen.
Kirsten Hirschmann, Vizepräsidentin der IHK HeilbronnFranken: „Qualifizierte Sach-
D
verständige sind rar gesät. Aufgrund ihrer Qualifikation und
des geleisteten Eids werden in
Gerichtsverfahren öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige zur Erstellung von
Gutachten bevorzugt herangezogen. Die Sachverständigentätigkeit bietet daher ideale
Voraussetzungen, um sich ein
attraktives Geschäftsfeld aufzubauen.“
Neue Sachverständige
Am 16. Dezember 2014 hat
die IHK Heilbronn-Franken die
nachfolgend benannten öffent-
lich bestellten und vereidigten Sachverständigen wiederbestellt und vereidigt:
æ Guy Franquinet, Crailsheim,
für das Sachgebiet „Deutsche Münzen ab 1871 und
Euro-Umlaufmünzen“
æ Dr. Berthold Kappus, Möckmühl-Züttlingen, für das
Sachgebiet „Gewässerökologie“
Tätigkeit als
Sachverständiger
Weitere Informationen zur Tätigkeit als öffentlich bestellter und
vereidigter Sachverständiger sowie zum Bestellungsverfahren
gibt es bei der IHK HeilbronnFranken.
Anprechpartnerin
Claudia Hägele
Sachverständigenwesen
Telefon 07131 9677-212
E-Mail claudia.haegele@
heilbronn.ihk.de
www.heilbronn.ihk.de
Rubrik Recht und Steuern /
Sachverständige
æ Michael Unger, Heilbronn,
für das Sachgebiet „Orientteppiche“
Formensprache USM Möbelbausysteme formulieren
außerdem die Haltung einer Arbeitsweise.
Verrenberger Weg 27
74613 Öhringen
Mobil 0151 42257010
w w w.breuninger 24.de
FEBRUAR 2015
w.news
47
FIRMEN + LEUTE
LOGG,
Schwäbisch Hall
Weiterbildung
Personalreferent
as Weiterbildungsangebot
„unternehmensinterner Personalreferent“ der LOGG-Personalentwicklung GmbH richtet
sich an Untrnehmen, die „eine
professionelle strategische Personalentwicklung im eigenen
Haus etablieren möchten“. Weiter heißt es dazu, dass das
Seminar sich in ein dreitägiges
Basistraining mit Theorievermittlung gliedere, wozu auch
die „praktische Analyse der
unternehmenseigenen Personalarbeit“ gehöre. Daran schließe sich ein Jahr Praxisbegleitung mit drei „Individualcoachings“ an.
D
www.logg-personalentwicklung.de
Bosch, Abstatt
Änderungen in der
Geschäftsführung
ie Robert Bosch GmbH gibt
folgende Änderungen der
Geschäftsführung bekannt:
Wolf-Henning Schneider wird
Vorsitzender der Geschäftsführung der Mahle GmbH.
Dr. Rolf Bulander verantwortet den Bereich Mobility Solutions, weitere Technikbereiche
und die Zentralfunktion Qualität. Dr. Markus Heyn wird
in die Geschäftsführung berufen und dort für den Verkauf
Kraftfahrzeug-Erstausrüstung
und die Zentralfunktion Marketing und Verkauf zuständig.
Dr. Dirk Hoheisel übernimmt
auch den Bereich Steering.
D
www.bosch.de
48
w.news
FEBRUAR 2015
Die gebürtige Walldürnerin Liane präsentiert sich und ihre Musik jetzt ganz neu im Internet.
Keller + Brennecke, Tauberbischofsheim
Schlagerstar Liane online
on der Arztpraxis auf die
Showbühne: Die Sängerin
Liane stürmt derzeit die Karriereleiter und ihre CD „Frei sein“ die
Charts. Die Keller + Brennecke
Werbeagentur hat jetzt einen für
V
den Schlagerstar maßgeschneiderten Internetauftritt produziert.
Realisiert sei der Auftritt als sogenannte One-Page, schreibt die
Agentur. Das sei derzeit im Trend
und technisch „der neueste Schrei“.
Zur bestmöglichen Information
der Fans sei die auch übers
Handy einfach zu bedienende
Seite vernetzt mit Lianes Facebook-Profil.
www.keller-brennecke.de
Woerner, Leingarten
Individuelle Dekoration
ie individuelle Dekoration
sei im „Visual Merchandising“ der Schlüssel zum Erfolg,
schreibt die Heinrich Woerner
GmbH und meint damit das Verwandeln der „Schaufenster und
Verkaufsräume passend zur Jahreszeit oder zu besonderen Events
in faszinierende Parallelwelten“.
D
So könne die kommende Frühlingssaison zu einem visuellen Erlebnis mit „malerisch-frischen
Designs“ und „Gute-Laune“-Farbtönen werden. Das inhabergeführte Unternehmen feiert zudem
2015 sein 90-jähriges Bestehen
mit Jubiläumspreisen.
www.deko-woerner.de
FIRMEN + LEUTE
Hornschuch, Weißbach – Spende an Kinderhospiz
ie Konrad Hornschuch AG
spendete 1.500 Euro an den
Verein „Ambulantes Kinderhospiz in Schwäbisch Hall e.V.“. Wie
Hornschuch-Finanzvorstand Roger
H. Liebel bei der Spendenübergabe betonte, sei soziales Engagement für das Unternehmen selbstverständlich: „Gerade, weil es um
Familien geht, kommt unsere Hilfe
aus vollem Herzen.“ Die Summe
kam im Laufe von zwei Jahren
aus dem Bußgeld für Falschparken auf den betriebseigenen Parkplätzen zustande.
D
www.hornschuch.com
ie Leonhard Weiss GmbH hat
mit Ralf Schmidt, Stefan
Schmidt-Weiss und Alexander
Weiss die Urenkel des Gründers
in die Geschäftsführung aufgenommen. Wie es in der Mittei-
ie Mühle Geßmann hat
4.000 Euro für wohltätige Zwecke gespendet, je zur
Hälfte an die „Familienherberge Lebensweg“ und an die
Hilfsorganisation „Ärzte ohne
Grenzen“. Wie schon im Vorjahr hat die Geschäftsführung
der Getreidemühle auf Weihnachtsgeschenke an Kunden
verzichtet. Mit der Spende
für die „Familienherberge“ in
Schützingen bei Mühlacker
werde eine regionale Initiative
unterstützt, die sich im Aufbau befindet und die unheilbar kranke Kinder und deren
Familien professionell betreuen wird.
D
Übergabe des Spendenschecks der Konrad Hornschuch AG in Weißbach (von links): Hildegund
Sauer (Betriebsratsvorsitzende Konrad Hornschuch AG), Astrid Winter (Koordination Ambulantes Kinderhospiz), Roger H. Liebel (Finanzvorstand Konrad Hornschuch AG), Birgit Dörr (Personalleiterin Konrad Hornschuch AG).
Leonhard Weiss, Satteldorf – Neue Geschäftsführer
D
Mühle Geßmann,
Leingarten
Spendenübergabe
lung heißt, sei mit der Berufung
von Marcus Herwarth in die Geschäftsführung zum 1. Januar
nun die über mehrere Jahre vollzogene Neuausrichtung abgeschlossen. Er übernimmt den Be-
reich Gleisinfrastrukturbau vom
stellvertretenden Vorsitzenden
Dieter Straub, der sich auf den
Bereich Ingenieur- und Schlüsselfertigbau konzentriert.
www.muehle-gessmann.de
www.leonhard-weiss.de
Huber, Öhringen
Erwerb eines
Weißblechverarbeiters
ie Huber Packaging Group
GmbH wird die chemischtechnischen Weißblech-Verpackungsaktivitäten des USUnternehmens Crown erwerben.
Crown, laut Huber globaler
Anbieter von Verpackungsprodukten für Konsumgüterunternehmen „treibe damit die
Fokussierung auf das Kerngeschäft voran“. Huber erhalte
seinerseits mit den erworbenen
Aktivitäten in der Schweiz, in
Finnland, Großbritannien und
Frankreich Zugang zu neuen
Märkten und baue seine Marktanteile im Kerngeschäft in
Europa aus.
D
www.huber-packaging.com
Die neue Geschäftsführung der Leonhard Weiss GmbH (von links): Volker Krauß (Vorsitzender), Stefan Schmidt-Weiss, Alexander Weiss, Marcus
Herwarth, Ralf Schmidt und Dieter Straub.
FEBRUAR 2015
w.news
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FIRMEN + LEUTE
Donner + Partner,
Heilbronn
Übungsfirma
vorgestellt
uf der 50. Internationalen
Übungsfirmenmesse haben
Schüler und Wiedereinsteiger
aus kaufmännischen Berufen
ihr Unternehmen „Getränke
Paradies Heilbronn“ vorgestellt,
kaufmännische Übungsfirma
des Bildungsträgers Donner +
Partner GmbH. Das „Getränke
Paradies“ handelt unter Echtbedingungen, aber ohne echte
Waren und echtes Geld. Die
Zentralstelle des Deutschen
Übungsfirmenrings übernimmt
übergeordnete Funktionen wie
Finanzamt oder Bank. Patenfirma ist die Teusser Mineralbrunnen, Löwenstein.
A
All for One Steeb,
Heilbronn
Gesamtumsatz
verdoppelt
Hoerner Bank,
Heilbronn
Deutliche
Mittelzuflüsse
J. A. Becker &
Söhne, Erlenbach
„Familienbewusstes
Unternehmen“
D
ie All for One Steeb AG kann
mit beeindruckenden Zahlen
aufwarten: Innerhalb von nur
zwei Jahren hat sich der Gesamtumsatz von 90 auf 185 Millionen
Euro verdoppelt. Dabei stiegen
die SAP-Lizenzumsätze von 14
auf 27 Millionen Euro. Mit dieser
Entwicklung habe sich die All for
One Steeb AG im deutschsprachigen SAP-Mittelstandsmarkt „an die
Spitze katapultiert“, wie es in der
Mitteilung heißt. Gleichzeitig sei
das „100 Partner starke Ökosystem“ leistungsfähiger denn je.
D
ie Hoerner Bank AG, die
nach eigenen Angaben einer
der wenigen Vermögensverwalter mit Hauptsitz in der Region
ist, hat auch 2014 ihr Wachstum
fortgesetzt – das betreute und
verwaltete Kundenwertpapiervolumen stieg von 177 Millionen
auf 206 Millionen Euro. Damit,
so die Bank, „haben die Anleger
die erfolgreiche, konservative und
risikoarme Anlagepolitik der Bank
durch deutliche Mittelzuflüsse
honoriert“. Aufgrund der stark
gestiegenen Zahl der Beschäftigten plant die Hoerner Bank ein
Erweiterungsgebäude.
irtschaftsministerium, Arbeitgeberverband und Landesfamilienrat haben 32 familienbewusste Unternehmen ausgezeichnet. Als einziges Industrieunternehmen der Region erhielt die J. A.
Becker & Söhne den Preis. Bewertet wurden Führungskompetenz,
Personalentwicklung, Arbeitszeit
und -organisation, Kommunikation, geldwerte Leistungen sowie
Service für Familie und Gesundheit. Seit 1941 hat Becker eine
Kantine, seit 1968 Teilzeitarbeit
und gleitende Arbeitszeit in Büro
und Produktion seit den siebziger Jahren.
www.all-for-one.com
www.hoernerbank.de
www.jab-becker.de
www.donner-partner.de
BMK, Gaildorf
Erfolgreiches 2014
ie BMK GmbH – Bröckinger
Möbel-Komponenten ist
Hersteller von Imprägnaten
für die Holzwerkstoff- und
Laminatfußbodenindustrie. Seit
1972 werden in Gaildorf dafür Dekor- und technische
Papiere gefertigt. Das Jahr
2014 war laut Mitteilung sehr
erfolgreich, die Umsatzsteigerung betrug 14 Prozent auf
31,5 Millionen Euro. Die Zahl
der Beschäftigten stieg auf 55
(+10 Prozent). Der russische
Imprägnierer, an dem BMK
beteiligt ist, erzielte 30 Millionen Euro Umsatz auf dem
russischen Markt und werde
4,2 Millionen Euro investieren.
D
www.bmk-gmbh.de
50
w.news
FEBRUAR 2015
DHBW, Bad Mergentheim
Bachelor-Verabschiedung
ie Duale Hochschule BadenWürttemberg Mosbach verabschiedete am Standort Bad
Mergentheim 169 Absolventen. Nach drei Jahren Studium erhielten sie ihr BachelorZeugnis. 76 machten ihren Abschluss in der Studienrichtung
BWL-International Business,
D
36 in BWL-Gesundheitsmanagement und 57 in BWL-Food Management. Die branchenspezifischen BWL-Kenntnisse, die die
Studierenden erwerben, sind eine
Besonderheit des Studiengangs
und „genial“, wie Alumna Nicole
Kanne die Verbindung nannte.
www.dhbw-mosbach.de
W
FIRMEN + LEUTE
Baier Engineering lieferte zwei Industrieroboter für eine Lasershow nach Dubai.
© Baier Engineering
Baier Engineering,
Schwäbisch Hall
Roboter für
Dubai-Show
Losberger,
Bad Rappenau
Transport-Modul
für Ebola-Kranke
Frank + Ruth,
Heilbronn
Energieautarker
Neubau
D
ie Baier Engineering GmbH
hat für eine Lasershow zum
Nationalfeiertag zwei Industrieroboter nach Dubai geliefert. Lieferung und Leistung erstreckten
sich auf Planung und Engineering (mechanisch und elektrisch)
der Roboteranlagen, die Installation vor Ort und die Programmierung vor Ort. Kooperationspartner bei diesem jüngsten Geschäftserfolg war die Sumcab
Specialcable GmbH, Pfedelbach.
Baier Engineering GmbH ist
ein mittelständisches Unternehmen, Geschäftsführer ist Dipl.Ing. (FH) Thomas Baier.
F
ür die Helfer aus Deutschland
im Einsatz gegen die EbolaSeuche musste sichergestellt werden, dass sie bei einer Infektion
schnell nach Deutschland ausgeflogen werden können. Dafür
ließ die Bundesregierung einen
Airbus A340 mit einer Isolierstation versehen. Mit dabei war
der Mobilbau-Spezialist Losberger
GmbH mit seiner Tochter Losberger RDS. Den Ärzten stehe nun
an Bord des Airbus eine EbolaKrankenstation zur Verfügung,
schreibt Losberger, zur optimalen
Versorgung und zum Schutz des
Personals.
er nach Eigenangabe älteste Heilbronner Elektrotechnik-Betrieb Frank + Ruth GmbH
& Co. KG bleibt seinem angestammten Stadtteil Neckargartach in zentraler Lage erhalten.
Wie es in einem Pressebericht
heißt, wurde neben der Neckartalstraße ein modern ausgestatteter, energieautarker Neubau
mit neu eingerichtetem Showroom bezogen. Der alte Sitz in
der Biberacher Straße, in der
Andreas Littmann 1998 die
1926 gegründete Firma übernommen hatte, war seit langem einfach zu klein.
www.baier-engineering.de
www.losberger.com
www.frank-ruth.de
D
Mayer-Kuvert,
Heilbronn
Übernahme von
S+Z Druck, Köngen
ie Mayer-Kuvert-network
GmbH hat die S+Z Druck
GmbH, Köngen übernommen.
Das Unternehmen ist auf das
nachträgliche Bedrucken von
Briefumschlägen und Versandtaschen spezialisiert. Sein
Eigentümer stand mangels
Nachfolger vor der Geschäftsaufgabe, wird mitgeteilt. Die
Kunden von S+Z gehen in das
Vertriebsunternehmen mayernetwork über, die Maschinen
und Druckerei-Fachkräfte in die
Schneidewind, Kirchheim unter
Teck. Durch die Eingliederung
will Mayer beim Fertigwarendruck noch flexibler werden.
D
www.mayer-kuvert-network.de
FEBRUAR 2015
w.news
51
FIRMEN + LEUTE
ie Haba Hähnle GmbH
Schweißtechnik setzt auf
die neue Fachkreis-Dachmarke „Die Schweiß-Profis“, die
37 Händler umfasst und vom
E/D/E gegründet wurde. Außenwerbung, Kataloge, Firmenwagen oder der Briefkopf sollen
bald den „griffigen Titel“ zeigen,
so Geschäftsführer Hans-Peter
Reinhard. Haba Hähnle wachse kontinuierlich, der Umsatz
wird zu je einem Drittel mit
Schweißmaschinen, Zusatzwerkstoffen und Zubehör erwirtschaftet. Mit dem Grundsortiment von 6.000 Artikeln zähle
Hähnle zu den Top-5.
D
Ehl, Blaufelden
Mitarbeiter-Wandkalender
ie Ehl GmbH setzt Mitarbeiter in einem Wandkalender
in Szene. „Steinreich an Persönlichkeiten“ lautet der Titel des
großformatigen Druckwerks. Die
drei Frauen und vier Männer
kommen aus verschiedenen EhlWerken und haben sich bei einer
Ausschreibung beworben. In die
D
einzelnen Kalenderseiten wurden
ihre Lieblingsprodukte aus dem
Ehl-Sortiment und ihre persönlichen Stärken eingebunden. Der
Kalender wurde sowohl an die
Unternehmensangehörigen als
auch an die Geschäftspartner ausgegeben.
www.ehl.de
© groninger
Haba Hähnle,
Neckarsulm
FachkreisDachmarke
groninger,
Crailsheim
Weihnachtsfeier
m zweiten groninger-Standort
Schnelldorf gab Geschäftsführer Jens Groninger einen Rückblick. Die positive Entwicklung
dokumentiere sich in einem Auftragsbestand in dreistelliger Millionenhöhe, führte er aus. Bei den
Beschäftigten wurde die Bestmarke 967 erreicht (einschließlich der
Belegschaft der US-Niederlassung). Eine Gewinnausschüttung
soll es im ersten Quartal 2015
auch wieder geben. Ausdruck der
gesunden wirtschaftlichen Potenz
seien die Bauvorhaben in Schnelldorf und Crailsheim.
A
www.haba-haehnle.de
Berberich,
Heilbronn
Spende an
Kinderschutzbund
www.groninger.de
er Geschäftsführer der Carl
Berberich GmbH, KarlHeinz Schweizer, überreichte
Sylvia Borkert-Sagasser vom
Kinderschutzbund Heilbronn
eine Spende von 1.500 Euro.
Es sei schon eine kleine Tradition zur Weihnachtszeit, sagt
Karl-Heinz Schweizer: „Als
Familienunternehmen liegen
uns Projekte, die Familien und
Kindern zugutekommen, besonders am Herzen“, berichtet Karl-Heinz Schweizer. Die
Spendengelder sollen direkt
bei den Bedürftigen ankommen. Die Spende wird deshalb
in das „BiMo“ – das Bildungsmobil investiert.
D
Hohn Display,
Talheim
„Platin Superstar
Award“
© Ehl
www.berberich.de
Im neuen Wandkalender von Ehl sind Mitarbeiter des Unternehmens abgebildet.
52
w.news
FEBRUAR 2015
uf der Viscom wurde die Hohn
GmbH & Co. KG Abteilung
Display mit dem „Platin Superstar
Award“ ausgezeichnet. „Zukunftsweisende Displays machen den
Verkaufsraum zum Markenerlebnis“, heißt es in der Hohn-Mitteilung. Für Firmen, die in die Darstellung am POS investieren, sei
deshalb das Unternehmen der richtige Partner. Produziert werde komplett im eigenen Haus, das mache
die Umsetzung flexibel. Mit einem
modularen System können neue
Medien via Touchscreen in klassische Displays eingebunden werden.
A
www.hohndisplay.com
FIRMEN + LEUTE
Distelhäuser, Tauberbischofsheim
Amerikanisches Dinkel-„Craft Beer“
it dem Slogan „Conflux No 3
– a collaboration beer“ bietet
die Deschutes Brewery aus dem
US-Staat Oregon einen DoppelDinkelbock an. Entstanden ist das
gemeinsame „Craft Beer“ aus der
Freundschaft zwischen Chefbrauer Larry Sidor und den Dinkelbier-Spezialisten Roland Andre
und Robert Schlagbauer von der
Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer
GmbH & Co. KG. Exklusiv für die
Freunde Distelhäuser Biere wurden jetzt 800 Flaschen des „Craft
Beers“ aus dem Nordwesten der
USA in Dinkelhausen angeliefert.
M
Wittenstein, Igersheim
Weihnachtsspende für die St. Josefspflege
eit Jahren spendet die Wittenstein AG statt Weihnachtsgeschenken für Geschäftspartner
an die St. Josefspflege Mulfingen
gGmbH und unterstützt damit
deren „vielfältige erzieherischen
und familienunterstützenden Leistungen“. Auch in diesem Jahr
wird das Geld wieder für das
Projekt „Erziehung nach Auschwitz — aus der Vergangenheit
und Gegenwart für die Zukunft
www.wittenstein.de
ZPF, Siegelsbach
Gelungenes
Comeback
ie Neugründung der ZPF
GmbH aus der Insolvenz
hat sich bereits im ersten Jahr
als Erfolg erwiesen: Die Auftragsbücher seien bis 2016 gut
gefüllt und die Mitarbeiterzahl
steige, heißt es in einer Agenturmeldung. Bis Ende 2014 wurden 20 neue Anlagen des Herstellers von Aluminiumschmelzöfen installiert. Es werde inzwischen wieder weltweit geliefert, so nach Indonesien oder in
die USA, wobei der Schwerpunkt aber in Europa liege
(Deutschland, Italien, Polen,
Slowenien und Tschechien).
D
D
www.ferchau.de
www.omegasoft.de
lernen“ verwandt. WittensteinVorstand a. D. Klaus Spitzley
überreichte die 5.000 Euro an
Johann Dirnberger von der St.
Josefspflege.
Ferchau,
Heilbronn
Spende für
Flüchtlinge
ie Ferchau Engineering GmbH
hat ihre Kunden und Beschäftigten über viele Jahre hinweg zu
Weihnachten beschenkt. In diesem
Jahr spendet die Ferchau-Niederlassung stattdessen 2.500 Euro an
die Stadt Heilbronn zur Verbesserung der Wohnsituation der
Flüchtlinge. In der Niederlassung
nahm Agnes Christner, Bürgermeisterin für Soziales der Stadt
die Spende in Empfang. Niederlassungsleiter Horst Rippel nannte als Grund für die Spende, dass
die Flüchtlinge dringend der Hilfe
bedürfen.
as auf Solarenergie spezialisierte Münchner Unternehmen MEP Werke setzt bei
Auftragsabwicklung und „Incident Management“ auf die
„Browser-basierte Cloud-Lösung
myCMDB“ der Omega Software GmbH. Vom Kundenantrag für das Produkt „Solarstrom für jedermann – mieten
statt kaufen“ über die interne
Bearbeitung bis zur Montage ermögliche myCMDB mit
seinem „flexiblen Framework“
eine hochautomatisierte, individualisierte und workflowgesteuerte Anwendung, die bei
MEP abteilungsübergreifend
eingesetzt werde.
D
www.distelhaeuser.de
S
Omegasoft,
Obersulm
Zusammenarbeit
mit MEP
Gregor Jakubik (stellvertretender Ferchau-Niederlassungsleiter und Business Manager
IT) überreicht Agnes Christner (Bürgermeisterin für Soziales der Stadt Heilbronn) den Scheck
für die Flüchtlingshilfe.
www.zpf-gmbh.de
FEBRUAR 2015
w.news
53
FIRMEN + LEUTE
Terex, Crailsheim
Notfallhilfe
andree, Heilbronn
Neugründung
ine Spende an das Rote
Kreuz nahm DRK-Kreisvorsitzender Dr. Karl Rosenhagen bei einem Besuch der
Terex Compact Germany GmbH
aus den Händen von Geschäftsführer Peter Hirschel entgegen.
2.000 Euro waren bei einem
Familienfest im Sommer von
Beschäftigten und Gästen gesammelt worden, die Geschäftsführung stockte um weitere
1.000 auf. Beim Fest waren
auch die Helfer geehrt worden, die einem Kollegen nach
Herzstillstand geholfen hatten,
was Anlass war, die Notfallhilfe weiter zu perfektionieren.
E
ESSko, Brackenheim
Umsatzsteigerung
Moretti, Öhringen
Neue Webseite
M
it der andree.gesellschaft für
kommunikation und design
mbh startete der Gründer der projekt X AG, Michael M. Andree zum
1. Januar unter neuer Flagge. Die
bisherigen Aktionäre von projekt
X, Petra Glaas und Michael M. Andree, gehen damit künftig „strategisch unterschiedlich ausgerichtete
Wege“. Mit seiner neuen Agentur
biete er Unternehmen, Institutionen
und Personen „das gesamte Spektrum der Kommunikation“ und
professionell gestaltete innovative Wege in der Kommunikation.
V
on einem herausragenden
Jahr spricht die ESSko EDVSysteme. In den beiden Bereichen Website-Gestaltung und
Hosting konnte ESSko interessante Projekte abschließen und
viele Neukunden gewinnen. Die
Umsatzsteigerung sei auch darauf zurückzuführen, dass die
Kunden eine „mobile“ Website
befürworten, wofür ESSko „seriöse und sichere Lösungen mit
Hilfe modernster Mittel und
Technik“ anbieten könne.
nrico M. Moretti ist finanzorientierter Unternehmensberater und hat nun alle Dienstleistungen auf seiner neuen
Homepage zusammengefasst. Besonderheit: Mandanten können
wählen, ob sie Enrico M. Moretti
nach Zeitaufwand oder nach Erfolg vergüten wollen.
Das Spezialgebiet des Unternehmensberaters ist die Liquiditäts- und Kapitalbeschaffung
für etablierte Unternehmen und
Start-ups.
andree-kommunikation.de
www.essko.de
www.moretti-corporatefinance.de
E
www.terexconstruction.com
Reisser, Ingelfingen – Azubi-Spende
m Rahmen der Reisser-Spendenaktion „Backen für einen
guten Zweck“ übergaben vier Azubis zusammen mit Personalleiterin Sonja Munz eine Spende von
500 Euro an die Beschützenden
I
Werkstätten Ingelfingen. In Eigenregie hatten 21 Auszubildende die
Initiative ins Leben gerufen und
geplant. In der Schulküche der
Freien Schule Anne-Sophie wurden unter anderem Vanillekipferl,
KSPG, Neckarsulm
Joint Venture
mit Hasco
ach der Vertragsunterzeichnung im Juli und
durch die Zustimmung der
Kartellbehörden konnte nun
das Joint Venture der KSPG
AG mit der mehrheitlich zur
chinesischen SAIC-Gruppe gehörenden Huayu Automotive
Systems (Hasco) auch vertragsrechtlich abgeschlossen werden.
Die Partner besitzen jeweils
die Hälfte der Anteile an der
KS Aluminium Technologie
GmbH, Neckarsulm und weiteren Firmen. KSPG und Hasco
arbeiten seit 1997 im Joint
Venture Kolbenschmidt Shanghai Piston zusammen.
N
www.kspg.com
Scheckübergabe: Standortleiter Roland Gugu mit dem Reisser-Team.
54
w.news
FEBRUAR 2015
Makronen sowie Stollen gebacken
und im Werk verkauft. Dadurch
kamen 333 Euro zusammen, die
von der Geschäftsleitung auf
500 Euro aufgestockt wurden.
www.reisser-screws.com
Klafs, Schwäbisch Hall – Ausgezeichnetes Design
ie Klafs GmbH & Co. KG kann
ihrer „stattlichen Sammlung
renommierter Designpreise“ jetzt
eine weitere wichtige Auszeichnung hinzufügen: Die „Matteo
Thun Edition-Sauna“ hat den
D
Interior Innovation Award 2015
gewonnen. Sie wurde von Klafs
zusammen mit dem international
bekannten Architekten Matteo
Thun und seinem Mitstreiter Antonio Rodriguez entwickelt und
auf dem Salone Internazionale
del Mobile in Mailand erstmals
vorgestellt. Viel Holz, Glas und
Privatsphäre zeichnen laut Klafs
die Kabine aus.
www.klafs.de
ebm-papst, Mulfingen
Gerhard Sturm 80 Jahre
r zählt zu den Pionieren bei
den Ventilatoren: Innerhalb von
fünf Jahrzehnten führte Gerhard
Sturm ebm-papst von einem
kleinen Betrieb mit 35 Beschäftigten zum internationalen Marktund Technologieführer. Heute, so
heißt es in der Mitteilung der
ebm-papst Mulfingen GmbH & Co.
KG weiter, beschäftigt der Ventilatorenspezialist dank Gerhard
E
Sturms unternehmerischer Leistung weltweit rund 12.000 Mitarbeiter, die einen Umsatz von
mehr als 1,5 Milliarden Euro erarbeiten.
Im Dezember feierte Sturm
seinen 80. Geburtstag und steht
auch heute noch als Beiratsvorsitzender dem Unternehmen beratend zur Seite.
www.ebmpapst.com
Binder,
Neckarsulm
Nachfolge geregelt
ie Franz Binder GmbH &
Co. KG mit ihren 1.400 Beschäftigten ist nach eigenen
Angaben weltweit führender
Hersteller von Rundsteckverbindern. Niederlassungen bestehen in den USA, in China,
Singapur, Schweden, Frankreich, England und den Niederlanden. Seit 1992 steht
Markus Binder als geschäftsführender Gesellschafter in
der Mitverantwortung. Nun
hat der Firmengründer Franz
Binder alle Anteile an seinen
Sohn Markus Binder übergeben. Auch alle weiteren Firmen der Gruppe wurden an
ihn übertragen.
D
www.binder-connector.de
Gerhard Sturm ist nun 80 Jahre alt.
FEBRUAR 2015
w.news
55
FIRMEN + LEUTE
Roto,
Bad Mergentheim
EinbruchschutzKampagne
GFD, Brackenheim
Dankschreiben
aus Indien
ie indische Raumfahrtorganisation ISRO hat sich bei
der GFD Gesellschaft für Dichtungstechnik mbH für die Unterstützung bei der Umsetzung der
Tieftemperaturtechnik bedankt.
Bei der im Dezember auf der
südindischen Insel Sriharikota
gestarteten Rakete wurde eine
neue Antriebstechnik verwendet, wobei das Kryo-Triebwerk
mit Flüssiggasen auf Temperaturen bis zu -196°C gehalten werden muss, was eine Herausforderung an die Dichtungen darstelle. Ein noch leistungsfähigeres
Triebwerk sei in Planung.
ach Auffassung der RotoGruppe gilt Deutschland zu
Recht als Paradies für Einbrecher.
Doch Widerstand ist nicht zwecklos. Dieses Motto wählte der Bauzulieferer für eine vernetzte Einbruchschutz-Kampagne, die sich
unter anderem auf Dachfenster
erstreckt und Verbraucher und
Marktpartner gleichermaßen anspricht. Den Startschuss zu der
Initiative gab die Division Dachund Solartechnologie der RotoFrank GmbH auf ihrem 2. Fachpresse-Thementag am 12. Dezember 2014 in Bad Mergentheim.
www.seals.de
www.roto-frank.de
D
N
Scheuerle, Pfedelbach
5.200-Tonnen-Transport mit SPMT
Schneider,
Öhringen
Rekordumsatz und
gutes Ergebnis
ie Witterung ermöglichte
der Schneider GmbH & Co.
KG einen Rekordumsatz von
60 Millionen Euro und ein
gutes Ergebnis. Wie auf den
Weihnachtsfeiern von Schneider Öhringen, Schneider Bau
Heilbronn und Konrad Bau,
Lauda-Königshofen bekanntgegeben wurde, gab es nur
kurze Unterbrechungen durch
Schlechtwetter. Außergewöhnlich waren auch die beiden
Jubiläen — 100 Jahre Konrad
Bau und 111 Jahre Schneider
Öhringen: „Es ist gut, dass wir
jetzt eine Pause bekommen“,
hieß es auf der Feier.
s war die schwerste jemals in
China auf SPMT transportierte Last: ein 5.200 Tonnen
wiegendes Produktionsmodul für
Liquid Natural Gas (LNG) wurde
auf 300 Achslinien des „Self-
E
Propelled Modular Transporter“
(SPMT) der Scheuerle Fahrzeugwerke GmbH von Quingdao zur
Barge transportiert. Auf dem
Seeweg erreicht das Schwergewicht im Oktober Darwin Port.
Nach der Entdeckung riesiger
Vorkommen vor der Küste Australiens entsteht dort mit „Ichtys“
eines der wichtigsten Öl- und Gasprojekte weltweit.
www.scheuerle.com
D
Schunk, Lauffen – Innovationspreis
www.ihrwegbereiter.de
Henrik A. Schunk (rechts), geschäftsführender Gesellschafter der Schunk GmbH & Co. KG aus
Lauffen/Neckar, und Markus Kleiner, Geschäftsführer der Heinz-Dieter Schunk GmbH & Co.
Spanntechnik KG in Mengen, nahmen den MM Innovationspreis entgegen.
56
w.news
FEBRUAR 2015
as Fachmedium MM MaschinenMarkt hat die Schunk
GmbH & Co. KG mit dem „MM
Innovationspreis“ geehrt. Die
Auszeichnung wurde anlässlich
des 120. Jubiläums von MM an
zwölf Industrieunternehmen des
Maschinenbaus verliehen. In der
Laudatio wird die „überlegene
Innovationskraft“ von Schunk in
der Spanntechnik und bei Greifsystemen gewürdigt. Schunk sei
internationaler Technologieführer und ein Vorreiter der Assistenzrobotik. Trotz des rasanten
Wachstums sei Schunk Familienunternehmen geblieben.
D
www.schunk.com
Heiche,
Schwaigern
Niederlassung
in den USA
So eröffnen zum Beispiel Investitionen von Flächenstaaten in ihre
Eisenbahn-Infrastruktur Chancen
für den Kunststoffspezialisten.
ie Heiche Group feierte
zusammen mit allen, die
bei der Ansiedlung geholfen
hatten, die offizielle Eröffnung der Heiche US Surface
Technology LP in Spartanburg, South Carolina. Eine
Abordnung aus der Hauptstadt des Bundesstaates überbrachte eine Glückwunschadresse der Gouverneurin. Auch
erste Kunden waren bei der
Feier anwesend.
Weiter meldet die Heiche
GmbH die Gründung der
Heiche Bayern GmbH & Co. KG,
Spezialist für KTL-Beschichtungen, und weist auf das
2015 anstehende 50. Jubiläum hin.
www.wirthwein.de
www.heiche-group.com
D
Einer der wesentlichen Wettbewerbsfaktoren im Kunststoffspritzguss ist der eigene Werkzeugbau, der eine schnelle und flexible Reaktion auf individuelle Kundenwünsche ermöglicht.
Wirthwein, Creglingen – Weiteres Wachstum geplant
n 19 Unternehmen beschäftigt
die Wirthwein-Gruppe 3.000 Mitarbeiter, die 2014 einen Umsatz
von 420 Millionen Euro erwirtschafteten. Der Stammsitz verfügt jetzt über 325 Arbeitsplätze,
I
die Ausbildungsquote beträgt zehn
Prozent aller Beschäftigten der
deutschen Standorte und die Zahl
dual Studierender steigt.
Die Wirthwein AG plant, in
weitere Märkte zu expandieren.
amotiQ, Heilbronn – Fünfzehnjähriges Jubiläum
ie amotiQ automotive GmbH
feiert im Februar ihr fünfzehnjähriges Jubiläum. Das international agierende Unternehmen bietet Prozessberatung und
IT-Entwicklungsleistungen. Part-
D
ner ist die mittelständische Automobil- und Fertigungsindustrie.
Unter dem Namen alogis automotive und einem Eigenkapital
von 100.000 Mark hatte es für
die drei Geschäftsführer Peter
Heidecke, Frank Mysilwitz und
Andreas Prescher begonnen. Mit
im Team waren acht weitere Gesellschafter, Informatiker und
Betriebswirte.
www.amotiQ.de
Themen der April-Ausgabe 04/2015
TITEL-THEMA:
ANZEIGENSCHLUSS:
QExportregion Heilbronn-Franken
02.03.2015
THEMEN DES VERLAGSJOURNALS
WIRTSCHAFTINFORM.DE:
Q Speditionsgewerbe & Logistik,
Kran- & Hebetechnik
Q Moderne Kommunikation & IT-Sicherheit
Q Fahrzeug-, Werkzeug- & Maschinenbau
2015
NR. 02 |
DOSSIER-THEMA:
Q Ehrenwertes Engagement & Ehrenämter
WIRTS
CHAFT
S M AG
HEILB
ER IHK
AZIN D
RONN-
FRANK
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Internet: w.news-mediadaten.de
IST DAS
ER KANN
MÜLL OD
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Recycling
Seite 12
G?
DAS WE
cling
INTERNET
Website
Neue IHKSeite 10
DOSSIER
chaft
Sport + Wirts
Seite 30
FEBRUAR 2015
w.news
57
Bissiges aus dem Kochertal
Made in Heilbronn-Franken
Dinosaurierarten entdeckt. 30.000 Knochen wurden damals
gesichert. Mehr dazu und viele weitere
interessante Details
gibt es in den „Unterrichtsmaterialien für
die Region HeilbronnFranken“. Ob Sekundarstufe I oder II, ob
Geografie, Gemeinschaftskunde, Wirtschaft oder
Geschichte. Im Rahmen
eines Kooperationsprojektes erstellen der Regionalverband Heilbronn-Franken,
die Akademie für Innovative Bildung und Management, die IHK HeilbronnFranken und die Pakt Zukunft
Heilbronn-Franken gGmbH von
2012 bis 2016 unterrichtsrelevante Arbeitsblätter.
(muk)
enn von „Kupferzellia wildi“
oder „Batrachotomus
kupferzellensis“ die
Rede ist, ist das keine
liebevolle Bezeichnung für wildgewordene Bewohner
des Kochertals. Nein.
Dann ist die Rede von
Reptilien aus der so
genannten Keuperzeit.
Panzerlurchen, amphibische Capitosaurier haben im unteren Keuper
vor über 230 Millionen
Jahren die Sümpfe des
Kochertals bewohnt. Sie bewegten sich auf allen Vieren
fort, erreichten eine Länge von
bis zu fünf Metern, wiesen mächtige Gebisse mit Dolchzähnen auf
und gingen im Kochertal auf die
Jagd. Doch erst beim Bau der Autobahn A6 zwischen Kupferzell und
Crailsheim in den 70er Jahren, wurden diese bis dahin unbekannten
© Hans Hagdorn
W
Ein Stück Skelett der
Saurierart Kupferzellia wildi.
www.paktzukunft.de
Schlagen auch Sie ein Produkt „Made in Heilbronn-Franken“ vor:
Einfach per Mail unter pr@heilbronn.ihk.de oder telefonisch unter 07131 9677-109
Kultur-Tipps
Jazz, Tango und Juristendeutsch
ber zwölf Jahre
Karriere gestartet:
Spielzeit, höchsInnovativer „Modern
te Auszeichnungen
Jazz“, der sich für
und mehr als 1.000
Einsteiger – zum
Aufführungen: Der
„mal reinhören“ –
ebenso eignet wie
deutsche Kabarettist
Werner Koczwara
für Kenner mit Liebe
setzt auch mit seizu anspruchsvollen
nem neuen ProDetails. Am 20. Febgramm wieder Maßruar spielt die Grupstäbe. Die Dichte
pe um 20.30 Uhr im
seiner Pointen –
Cave61 in Heilbronn.
www.Cave61.de
grandios, schwarzhumorig, intelligent Am 20. Februar im Cave61 in Heilbronn: innovativer „Modern
und unterhaltsam. Jazz“ mit der „Florian Hoefner Group“.
ateinamerikaniIm Fokus hat er
sche Klänge und
dabei die Deutschen
langsame
Beweund ihre enorme Fülle an Geset- Notwehr: Lachen! Am 21. Feb- gungen – mit südländischen
zen und Paragrafen. Wir regeln ruar, um 20 Uhr im Weinhaus Rhythmen des Tango Argentino kommt am Sonntag, den
einfach alles: die Eheschließung Nordheim.
15. Februar ab 18 Uhr Stimbei Bewusstlosigkeit (§1314 www.heuchelberg.de
mung auf, im Club ebene 3, im
BGB) und das vorschriftsmäßige Anbringen von Warndreierfolgreich in den USA und K3 in Heilbronn. Jeder mit
cken bei Trauer-Prozessionen
Europa ist die Jazzgruppe Spaß an Tanz, Gefühl für Takt
(§27 StVO). All das packt der „Florian Hoefner Group“. Als und Körperhaltung kann bei
Gesetzgeber in eine Sprache, einer der wenigen deutschen diesem Tanzabend mittanzen
die selbst Juristen kaum noch Jazzer hat Florian Höfner mit oder einfach nur zuschauen.
verstehen. Dagegen gibt es eine dem Sprung nach Übersee seine www.ebene-3.de
Ü
L
Impressum
w.news ist das offizielle Organ der
IHK Heilbronn-Franken.
Online-Ausgabe: www.ihk-wnews.de
Herausgeber:
IHK Heilbronn-Franken
Ferdinand-Braun-Straße 20
74074 Heilbronn
Telefon 07131 9677-0
www.heilbronn.ihk.de
Geschäftsstellen:
Bad Mergentheim
Telefon 07931 9646-0
Schwäbisch Hall
Telefon 0791 95052-0
Redaktion:
Matthias Marquart (Koordination)
Julia Sommerfeld
Katharina Müller (Volontärin)
Telefon 07131 9677-109
E-Mail pr@heilbronn.ihk.de
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WERBEAGENTUR GWA
Werderstraße 134, 74074 Heilbronn
Telefon 07131 7930-100
www.hettenbach.de
Druck:
Bechtle Druck & Service
GmbH & Co. KG
Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen
Anzeigenpreise:
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 12 vom
01.12.2011
Auflage IVW-geprüft
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I d-Nr. 11134 9 2
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Emissionen durch Emissionseinsparungen ausgeglichen
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58
w.news
FEBRUAR 2015
w.news-mediadaten.de
Telefonanlagen und Endgeräte von AWARES
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