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Kirchenbote
Ev.-Luth. Marienkirchgemeinde Marbach mit Etzdorf
und Gleisberg und Kirchgemeinde Greifendorf
Februar - März 2015
Römer 15,7, Jahreslosung 2015
nachgedacht
inhalt
Das wichtigste Gebot
Inhaltsverzeichnis
Als Jesus einmal von prominenten Leuten gefragt wurde, welches das wichtigste
Gebot sei, antwortete er folgendes:
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele
und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso
wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen
beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.«
informiert Seite 4 - 5
Die Liebe zu Gott und gleichzeitig die Liebe zu den Menschen gehören untrennbar zusammen und bestimmen bis heute das Handeln vieler Christen. Die angewandte Nächstenliebe auch und gerade gegenüber Unterdrückten, Verfolgten,
Armen und Fremden ist seit jeher eine Hauptaufgabe der Christen.
Bibelwoche
Wer, wie aktuell in Dresden, für die Erhaltung und gegen die Verwässerung
unserer Kultur eintritt und dabei die Ausgrenzung von Mitmenschen oder gar
Flüchtlingen meint, sollte sich fragen lassen, worum es ihm wirklich geht. Ist es
die Angst vor der Gefährdung des Wohlstandsmonopols oder steckt sogar noch
mehr dahinter? Christen sollten sich an der Suche nach dem Sündenbock nicht
erneut beteiligen, denn gerade die abendländische Kultur ist mit Nächstenliebe
und Toleranz untrennbar verbunden.
Unabhängig davon dürfen Probleme nicht verharmlost werden. Verbrechen,
egal von wem sie begangen werden und in wessen Namen sie geschehen, sind
zu verurteilen und es sind notwendige Maßnahmen zu deren Verhinderung zu
ergreifen. Und dabei ist es ein sehr wichtiges Zeichen, dass sich die Menschen,
die auf Grund der jüngsten Verbrechen unter Generalverdacht gestellt werden,
klar gegen jegliche Gewalt positionieren und
ihre Bereitschaft zur Integration in die Gesellschaft deutlich machen.
Es gibt unendlich viele Beispiele in unserm
Land und auf der ganzen Welt die zeigen, dass
Menschen unterschiedlicher Kulturen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion
gedeihlich zusammenleben können. Dabei ist
es weder notwendig noch sinnvoll alles miteinander zu vermischen. Gegenseitige Achtung,
Toleranz und Hilfsbereitschaft sind ausreichende Voraussetzungen für ein friedliches Miteinander.
Noch mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der Bibel im Lukasevangelium
Kapitel 10 ab Vers 25.
Steffen Hoffmann
Foto: © DiversityStudio - Fotolia.com
2 nachgedacht
KonfirmandenSeite 6
TermineSeite 7 - 9
Weltgebetstag
TreffpunktSeite 10
KulturtippsSeite 11
Freud und LeidSeite 12 - 13
Gottesdienste Seite 14 - 15
AktuellesSeite 16 - 17
Lutherdekade - Themenjahr Bild & Bibel
Aktion 7 Wochen ohne
VorgestelltSeite 18 - 19
Michael Müller
Johannes Mahnke
RückblickSeite 19 - 20
Lebendiger Adventskalender, Krippenspiele
Kinderkirchenbote Seite 21 - 25
Tipps und Spenden Seite 22
Kontakt Seite 23
AndachtSeite 24
Foto Titelseite: Kirchenfenster in Marbach, Björn Fischer
inhalt 3
informiert
Nachrichten aus dem Schwesterkirchverband
Foto: Hartmut Bittmann
Gleisberger Altarraum wird erneuert
Seit Mitte Januar findet der Gottesdienst für
Gleisberg im Gemeinderaum im Pfarrhaus statt.
Grund ist die Sanierung des Fußbodens im Altarraum. Schäden und Stolperstellen werden
beseitigt. Ein ansprechender Zustand wird unter größtmöglicher Verwendung historischen
Materials hergestellt. Die Kirchgemeinde dankt
allen, die wieder viel Zeit und Einsatz aufbringen, damit diese Baumaßnahme gelingt!
Wir hoffen, dass wir die Kirche Ostern wieder
für den Gottesdienst in Gebrauch nehmen können. BF
Bestattungen in Gleisberg
Kirchliche Trauerfeiern in Gleisberg werden
künftig in der gleichen Ordnung gehalten wie
in unseren anderen Kirchen: Sarg oder Urne
werden im Altarraum aufgebahrt, die Feier beginnt mit dem Gottesdienst. Danach zieht die
Trauergemeinde auf den Friedhof zur Bestattung. Wegen der Bauarbeiten folgen Trauerfeiern bis voraussichtlich Ostern 2015 allerdings
noch der bisherigen Ordnung und beginnen
an der Trauerhalle. BF
Neue Form der Abkündigungen
Die christliche Gemeinde freut sich mit denen,
die sich freuen, und weint mit den Weinenden.
4 informiert
Ein Ausdruck davon, dass wir wichtige Wegstrecken als Christen gemeinsam gehen, ist die
Abkündigung erfolgter Taufen, Trauungen und
Bestattungen im Gottesdienst.
Dies geschieht von jetzt an in folgender Gestalt: Im Rahmen der Abkündigungen (meist
nach der Predigt) werden 1. Name und Anlass
genannt, 2. spricht der Lektor ein passendes
Gebet, und 3. folgt von der Orgel (oder vom
Klavier, wenn der Gottesdienst in einem der
Gemeinderäume stattfindet) eine Gedenkstrophe. In der Regel werden das sein: bei Taufen
EG 200 »Ich bin getauft auf deinen Namen«, bei
Trauungen und Ehejubiläen EG 316 »Lobe den
Herren« und bei Bestattungen EG 361 »Befiehl
du deine Wege«. BF
Neuordnung der Bibeltexte im Gottesdienst:
Gemeindeabende
Eine Perikopenrevision steht an - eine WAS? Die gottesdienstlichen Lesungstexte werden
neu ausgesucht. Die Themen der Sonntage
sollen dadurch deutlicher werden. Außerdem
soll die ganze Vielfalt der Heiligen Schrift zu
Wort kommen. Bisher kommen ganze Bücher
der Bibel in den Lesungen überhaupt nicht vor!
Manche durch die Auswahl vorgenommene
Deutung passt auch nicht mehr zu gewandelten geistlichen Überzeugungen.
Bis zum Ewigkeitssonntag 2015 läuft ein Probejahr mit den neuen Vorschlägen, der Praxistest
in den Gemeinden. 2016 werden dann Hinweise und Meinungen gesammelt, damit zum
Reformationsjubiläum 2017 die neuen, für die
kommenden Jahrzehnte gültigen Lektionare
eingeführt werden können.
Wir stellen für alle Interessierten das Konzept,
die Beweggründe dafür und wichtige Änderungen im Konkreten vor:
Donnerstag, 26. Februar, 19:30 Uhr
im Pfarrhaus Greifendorf
Dienstag, 3. März 19:30 Uhr
im Pfarrhaus Marbach BF
Elternzeit geht zu Ende
Ab 10. Februar ist Pfarrerin Annegret Fischer
wieder im Dienst. Dann ist sie wieder seelsorgerliche Ansprechpartnerin für Gleisberg und
Marbach und ist Mitglied im Kirchenvorstand
der Marienkirchgemeinde. Pfarrer Björn Fischer
ist weiter zuständig für Etzdorf und Greifendorf
sowie Mitglied im Kirchenvorstand Greifendorf.
Gottesdienste und alle übrigen Dienste werden
einvernehmlich aufgeteilt. BF
Konfirmandenrüstzeit
Unsere Konfirmanden reisen vom 17.-22. Februar nach Hormersdorf (Erzg.) zur OASE. Das
ist eine Rüstzeit, zu der mit uns alle Konfis aus
Roßwein, Niederstriegis, Hainichen, Pappendorf und Bockendorf fahren. Deshalb ist Pfr.
Fischer während dieser Zeit nicht im Büro anzutreffen. In dringenden Fällen wählen Sie bitte
die Handynummer 017631325015. BF
Ortsausschüsse für Etzdorf, Gleisberg und
Marbach gesucht
Noch einmal die herzliche Einladung: Wer sich
vor Ort für die Gemeinde engagieren möchte,
melde sich bitte bei den Vorsitzenden Frank
Knappe (Etzdorf ), Falk Arnold (Gleisberg) bzw.
Katrin Pöhlich (Marbach) oder im Pfarramt.
Festlicher Beginn der neuen Berufungsperiode
sind die Ostergottesdienste. BF
Papiercontainer Greifendorf
Die Altpapiersammlung im vergangenen
Herbst in Greifendorf erbrachte einen Erlös
von 155,- Euro. Herzlichen Dank allen fleißigen
Sammlern! Auch im Frühjahr wird wieder ein
Container gestellt, also bitte weiterhin Altpapier (keine Pappe) sammeln. Dies kann auch in
der Pfarrscheune eingelagert werden. AB
Neue Kirchenvorstände nehmen die Arbeit
auf
Mit einem Kirchenvorstandstag am 17.01.15 in
der Evangelischen Akademie in Meißen haben
die neu gewählten Vorstände der Marienkirchgemeinde und der Kirchgemeinde Greifendorf
ihre Arbeit aufgenommen. Neben Fragen zu
Verfahrensweisen der KV Arbeit waren Erwartungen und geplante Projekte, sowie die
Wahl der Vorsitzenden und deren Stellvertreter Hauptthemen der ganztägigen Beratung.
Gute Verpflegung und das herrliche Umfeld
der Meißner Altstadt rundeten diesen schönen
Arbeitstag ab.
Die neuen Vorsitzenden der Kirchenvorstände
sind Pfrn. Annegret Fischer für die Marienkirchgemeinde und Pfr. Björn Fischer für Greifendorf.
Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden
Steffen Hoffmann für die Marienkirchgemeinde und Gunter
Bieber für die
Kirchgemeinde
Greifendorf gewählt. StH
Kirchenputz Marbach
Am Samstag, den 14. März, um 9 Uhr ist unser
alljährlicher Kirchenputz. Wer also Lust hat uns
zu helfen kann gern vorbeikommen und mitmachen. Bitte bringt Eimer, Schrubber usw. mit.
informiert 5
Foto: Blick auf den Meißner Dom, A. Bieber
informiert
informiert
termine
Der Weg zur Konfirmation
In diesem Jahr konfirmieren wir drei junge Menschen, die sich hier schon einmal präsentieren:
Ich heiße: Berit Fritzsche
Ich wohne in: Greifendorf
Mein schönster Bibelvers, liebste Bibelgeschichte:
Die Weihnachtsgeschichte
Mein nächstes Projekt in der Kirchgemeinde:
bei einer Rüstzeit mitfahren
Später will ich als Christ vielleicht mal... :
nach Rom reisen
Ich heiße: Markus Gerhardt
Ich wohne in: Gleisberg
Mein schönster Bibelvers, liebste Bibelgeschichte:
»Er weidet mich auf einer grünen Aue, und führet mich zum frischen
Wasser.«
Mein nächstes Projekt in der Kirchgemeinde:
beim Läutedienst mitmachen
Später will ich als Christ vielleicht mal...
demonstrieren (gegen Satanisten, Nazis)
Fotos: Björn Fischer
Ich heiße: Henry Lautenschläger
Ich wohne in: Dittersdorf
Mein schönster Bibelvers, liebste Bibelgeschichte: Psalm 23
Mein nächstes Projekt in der Kirchgemeinde :
Wieder im Krippenspiel mitmachen
Später will ich als Christ vielleicht mal... andere Kulturen und ihre Geschichten kennenlernen
Wegmarken zur Konfirmation
Di, 17.2. - So, 22.2. Konfi-Oase (Rüstzeit) in Hormersdorf (Erzg.)
So, 15.3. Vorstellungsgottesdienste: 9 Uhr in Greifendorf, 10.30 Uhr in Marbach
16.-22.3. Bibelwoche: Letzte Chance, Unterschriften zu sammeln!
Fr, 20.3., 18 Uhr (vor dem Bibelwochenabend) Abschlussgespräch mit Pfarrer,
Kirchvorstehern und Eltern (»Konfirmandenprüfung«)
Palmsonntag, 29.3. 10 Uhr Konfirmationsgottesdienst in der Kirche Etzdorf
Gründonnerstag, 2.4., 19 Uhr Erste Abendmahlsfeier in der Kirche Greifendorf
Karfreitag und die Osterfesttage feiert ihr dann aus freier Entscheidung mit uns!
6 informiert
Termine im Schwesterkirchverband
Traumstrände, Korallenriffe, glasklares Wasser: das bieten
die 700 Inseln der Bahamas. Sie machen den Inselstaat
zwischen den USA, Kuba und Haiti zu einem touristischen
Sehnsuchtsziel. Die Bahamas sind das reichste karibische
Land und haben eine lebendige Vielfalt christlicher Konfessionen. Aber das Paradies hat mit Problemen zu kämpfen: extreme Abhängigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit
und erschreckend verbreitete häusliche und sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides
greifen Frauen der Bahamas in ihrem Gottesdienst zum
Weltgebetstag 2015 auf. In dessen Zentrum steht die
Lesung aus dem Johannesevangelium (13,1-17), in der
Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht. Hier wird für die
Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar, denn gerade
in einem Alltag, der von Armut und Gewalt geprägt ist,
braucht es tatkräftige Nächstenliebe auf den Spuren Jesu
Christi.
Rund um den Erdball gestalten Frauen am Freitag,
den 6. März 2015, Gottesdienste zum Weltgebetstag.
Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche sind dazu
herzlich eingeladen. Alle erfahren beim Weltgebetstag
von den Bahamas, wie wichtig es ist, Kirche immer wieder
neu als lebendige und solidarische Gemeinschaft zu leben. Ein Zeichen dafür setzen die Gottesdienstkollekten,
die Projekte für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt
unterstützen. Darunter ist auch eine Medienkampagne
des Frauenrechtszentrums „Bahamas Crisis Center“ (BCC),
die sexuelle Gewalt gegen Mädchen bekämpft.
Lisa Schürmann
Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.
Den Gottesdienst zum Weltgebetstag feiern wir am 6. März 2015
um 19 Uhr im Bürgerhaus Marbach. Wir heißen Sie dazu herzlich
willkommen! Im Anschluss an den
Gottesdienst gibt es einen Imbiss
mit Spezialitäten der Bahamas.
www.weltgebetstag.de
Titelbild zum Weltgebetstag 2015: „Blessed“
(„Gesegnet“), Chantal E. Y. Bethel/ Bahamas,
© Weltgebetstag der Frauen - Deutsches
Komitee e.V.
termine 7
termine
termine
WISSEN, WAS ZÄHLT - BIBELWOCHE 16. -22. MÄRZ
Spielenachmittage
Zeit für Gespräche und zum Spielen ist wieder
jeweils dienstags 15:30 Uhr im Pfarrhaus Etzdorf. Termine: 10.02., 03.03., 07.04.
Foto oben: A. Bieber, rechts: Sächsische Posaunenmission
Montag 16.03. Pfr. Dr. Heiko Jadatz (Roßwein) 19 Uhr in Etzdorf
Dienstag 17.03. Pfr. Matthias Große (Glauchau) 19 Uhr in Etzdorf
Mittwoch 18.03. Stud. theol. Michael Müller (Leipzig) 19 Uhr in Etzdorf
Donnerstag 19.03. Pfr. Dr. Astrid Reglitz (Siebenlehn) 19 Uhr in Etzdorf
Freitag 20.03. Gemeindepäd. Elisabeth Bittmann (Coswig) 19 Uhr in Etzdorf
Sonntag22.03.
Pfr. Björn Fischer10 Uhr in Gleisberg
Bläserklänge in der Greifendorfer Kirche
Sonntag, 22.03.2015, 10:30 Uhr
Die Gottesdienstsaison in der Greifendorfer Kirche beginnt 2015 mit einem besonderen musikalischen Ereignis, denn der Rochlitzer Bläserkreis stellt in einem Programm der Sächsischen
Posaunenmission die Jahreslosung vor.
Der Rochlitzer Bläserkreis (im Foto rechts),
das sind Posaunenchormitglieder aus der Region, die es sich u.a. zur Aufgabe gemacht haben,
Bläsermusik auch in den Gemeinden zu präsentieren, die keinen eigenen Posaunenchor
haben.
Von der Sächsischen Posaunenmission e.V.,
der Vereinigung sächsischer Posaunenchöre,
gibt es auch dieses Jahr wieder ein »Programm
zur Jahreslosung«, welches diesen Text in den
Mittelpunkt stellt und in welchem die Lieder
8 termine
und die Musik zum Thema passen. Dabei werden vertraute klassische und romantische Klänge ebenso zu hören sein wie flotte Rhythmen.
Die musikalische Leitung hat Landesposaunenwart Jörg-Michael Schlegel und die Predigt ist
von Landesposaunenpfarrer Christian Kollmar.
Frieder Lomtscher
NEID - zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Herz und Seele
Herzliche Einladung zum Frühstückstreffen
für Frauen am 28. März 2015 um 9 Uhr im Ritterhof Altmittweida, Referentin: Birgit Sych
Kaum ein Gefühl ist so bekannt und trotzdem
in seiner zerstörerischen Wirkung so verkannt
wie der Neid. Am besten lässt sich das Neidgefühl beschreiben als ein Stich, der uns durchfährt, wenn wir das Aussehen, Eigentum oder
die Leistung einer anderen Person bewusst
wahrnehmen und uns dann im Vergleich ungerecht behandelt sehen. Birgit Sych gibt in ihrem
Vortrag Hilfen, wie wir mit diesem Gefühl umgehen können. Musikalisch wird das Frühstück
bereichert von der Gospelgruppe »Happy Sisters« aus Auerswalde.
Birgit Sych, Jahrgang 1956, wohnt mit Ihrem
Mann in Berlin, ist Mutter von sieben Kindern
und von Beruf Lehrerin. Sie wirkt als Referentin
bei Frühstücks-Treffen und Ehewochenenden.
Der Verein Frühstückstreffen für Frauen e.V.
lädt Sie herzlich ein zum Frühstück von 9 bis ca.
11:30 Uhr in den Ritterhof Altmittweida. Bitte
Anmeldung bis zum 25.03.2015 bei Frau Sabine Schaarschmidt, Tel. 037206 73963, E-Mail:
sabine.schaarschmidt@outlook.com
Der Kostenbeitrag beträgt 8,- €/Person und
die Kinderbetreuung ist möglich für 1,- € /Kind
(inkl. Frühstück).
Almut Bieber
termine 9
Foto: Archiv
Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer diesjährigen Bibelwoche
ein. Sie findet an den Abenden von Montag bis Freitag jeweils
um 19 Uhr im Etzdorfer Gemeinderaum statt. Der Abschlussgottesdienst ist dann am Sonntag um 10 Uhr in Gleisberg.
An den 5 Abenden und in diesem Gottesdienst wollen wir uns
mit Briefen des Apostels Paulus an die Galater beschäftigen.
Paulus blieb mit seinen Briefen mit den Gemeinden in Verbindung. Er knüpft an gemeinsame Zeiten an und setzt das Gespräch per Brief fort. Es geht ihm
darum, die Botschaft von Jesus Christus zu vertiefen und die Gemeinde im Glauben zu stärken.
Während der Bibelwoche wollen und werden wir erfahren, wie auch uns heute die Briefe des
Paulus an die Galater noch bewegen und stärken.
Kommen Sie und hören sie vom Zeugnis des Paulus für Jesus Christus! KP
Gottesdienste in der Karwoche
und zu Ostern
2. April Gründonnerstag
19:00 Uhr Erstabendmahl der Konfirmiertenin Greifendorf
3. April Karfreitag
10:00 Uhr AM-Gottesdienst (mit KiGo) in
Marbach
14:00 Uhr Andacht zur Sterbestunde in
Greifendorf
4. April Karsamstag
23:00 Uhr Osternacht in Gleisberg
5. April Ostersonntag
9:00 Uhr Festgottesdienst (mit KiGo) in
Greifendorf
10:30 Uhr Familiengottesdienst in Marbach
6. April Ostermontag
9:00 Uhr Festgottesdienst (mit KiGo) in
Gleisberg
10:30 Uhr Familiengottesdienst in Etzdorf
treffpunkt
kultur
Konfirmandenunterricht
Alle OrteKl. 7+8donnerstags
15:30 - 17:00 Uhr Pfarrhaus Etzdorf
Junge Gemeindedonnerstags 18:30 Uhr Pfarrhaus Marbach
Flöten + Gitarren
Flöten-Anfänger 1dienstags 13:30 – 14:00 UhrPfarrhaus Marbach
Flöten mittlere Gruppe dienstags 14:45 – 15:30 Uhr Pfarrhaus Marbach
Flötenkreisdienstags16:30 – 17:30 UhrPfarrhaus Marbach
Flöten-Anfänger 2mittwochs15:30 – 16:00 UhrGemeinderaum Gleisberg
Gitarrendienstags 15:30 – 16:30 Uhr Pfarrhaus Marbach
Posaunenchor
Etzdorffreitags 19:30 UhrPfarrhaus
Marbachfreitags 19:30 UhrPfarrhaus
Chordonnerstags 19:30 UhrPfarrhaus Marbach
Kulturtipps zusammengetragen von Susanne Hoffmann und Almut Bieber
Donnerstag, 05.02., 18:00 Uhr
Chemnitz, St.-Jakobi-Kirche
Vesper mit Musik, Hebräische und russische
Lieder - gesungen von Galina Lunova - Solistin
des Chores der Jüdischen Gemeinde Chemnitz
Donnerstag, 05.02., 19:00 Uhr
Chemnitz-Sonnenberg, St.-Markus-Kirche
Peter Orloff & Schwarzmeer Kosaken-Chor
Samstag, 07.02., 18:00 Uhr
Chemnitz, St.-Jakobi-Kirche
Jakobivesper, Zwischen Krippe und Kreuz, Werke von Scheidt, Buxtehude und Bach
Freitag, 13.02., 20:00 Uhr
Chemnitz, Villa Esche Parkstraße 58
Pianosalon mit Markus und Pascal Kaufmann,
Vom Salonlöwen zum Abbé - Franz Liszt in Rom
Jugendchor14-tägig freitags 17:30 Uhr Pfarrhaus Marbach
Frauentreff
Greifendorf03.02. 19:30 Uhr in Otzdorf, März: Weltgebetstag und Bibelwoche
Bibelstammtisch 12.02., 12.03.19:30 UhrSchmiede Greifendorf
09.02., 23.02., 09.03., 23.03. 19:00 Uhr, Treffpunkt bitte nachfragen
09.02., 23.02., 09.03., 23.03. 14:30 Uhr bei Fam. Volkmann
Gebetskreis Bitte nachfragen bei Reiner Jakob
Hauskreise
Schmalbach1x monatl. freitags, 19:30 Uhr bei Fam. Volkmann
bitte nachfragen unter Tel.: 03 43 22/123 48
Junge Erwachsene Tel.: 034322 - 666248 (Christina Andrä)
oder 034322 - 70030 (Juliane Volkmann)
10 treffpunkt
Mittwoch, 04.03., 19:00 Uhr
Chemnitz, TU »Altes Heizhaus«
Hiob − ein Grenzgänger des Glaubens, Veranstaltung zu den Tagen der jüdischen Kultur
Samstag, 07.03., 20:00 Uhr
Chemnitz, Villa Esche Parkstraße 58
»Der Pianist«, Literarisch-musikalische Soirée
im Rahmen der Tage der Jüdischen Kultur,
Kompositionen von F. Chopin und W. Szpilman,
Aleksandra Mikulska, Klavier, Bożena Żołyńska,
Lesung und Gesang
Frauendienst
Greifendorf10.02., 10.03.14:00 UhrPfarrhaus
Marbach17.02., 17.03. 13:30 UhrPfarrhaus
Etzdorf 24.02., 24.03.14:00 UhrPfarrhaus
Bibelstunde
Gleisberg Schmalbach
die Maus…«, Musikalisch-Literarisches Gellertprogramm mit Flötistin Susanne Ehrhardt
und Schauspielerin Elisabeth Richter-Kubbutat
(Berlin)
Samstag, 28.02., 17:00 Uhr
Chemnitz, Lutherkirche
Musical »Wüstenfeuer«, Musicalteam Falkenstein, Ltg. Gilbrecht Schäl (Foto oben)
www.wuestenfeuer.wordpress.com
Donnerstag, 12.03., 19:00 Uhr
Chemnitz, DAStietz
Film und Gespräch: »Auf der Suche nach dem
letzten Juden in meiner Familie«, Veranstaltung
zu den Tagen der jüdischen Kultur
Sonntag, 01.03., 17:00 Uhr
Hainichen, Gellert-Museum (Foto rechts)
Gellertjahr 2015: »Von Liebe, Glück und aus
Freitag, 20.03., 20:00 Uhr
Chemnitz, Lutherkirche (Winterkirche)
Klavierkonzert mit Gerlint Böttcher (Berlin)
kultur 11
Fotos: Musical „Wüstenfeuer“: ©Musicalteam Falkenstein, Gellertmuseum: ©bonsai59 / panoramio
Christenlehre
Greifendorf
Kl. 1-6
montags 17:00 – 18:00 Uhr Pfarrhaus
Gleisberg
Kl. 1-4
mittwochs 16:15 – 17:15 Uhr
Kl. 5-6mittwochs 17:30 – 18:30 UhrPfarrhaus
Marbach
Kl. 1-3
donnerstags 13:30 – 14:45 Uhr
Kl. 4-6donnerstags 15:00 – 16:15 Uhr Pfarrhaus
freud und leid
freud und leid
Jubilare im Februar und März
Heimgerufen wurden
Greifendorf
Gottfried Gühne, Naundorf
Christa Kuhn, Moosheim
Erwin Wolke, Dittersdorf
Engelhard Herfter, Dittersdorf
Joachim Harzbecher, Naundorf
Helmut Richter, Moosheim
Hildegard Beck, Greifendorf
Gisela Kunz, Greifendorf
Ingeburg Stephan, Naundorf
Heidrun Klingenberger, Arnsdorf Gudrun Wolf, Arnsdorf
86
86
85
83
82
82
80
75
70
60
60
Gleisberg
Ingeburg Backofen, Gleisberg
Elsbeth Horn, Gleisberg
Erika Gerhardt, Gleisberg
Sieglinde Wustlich, Gleisberg
Jochen Mahn, Gleisberg
Siegfried Lindner, Gleisberg
Anita Romrig, Böhrigen
Günter Schulz, Etzdorf
Ilse Quickert, Etzdorf
Manfred Zimpel, Etzdorf
Ruth Schulz, Etzdorf
Edith Wittenberg, Etzdorf
Harald Felgner, Etzdorf
Joachim Borck, Etzdorf
Herta Uhlmann, Etzdorf
Elfriede Huber, Böhrigen
Erika Speck, Etzdorf
Renate Rudelt, Böhrigen
Lieselotte Höppner, Etzdorf
Ute Lorenz, Etzdorf
Henrik Sonntag, Etzdorf
Reinhard Romrig, Böhrigen
Anna Margarete Leutert aus Etzdorf, im Alter von 90 Jahren.
Sei nun wieder zufrieden meine Seele; denn der Herr tut dir Gutes. Psalm 116,7
Roland Mutz aus Greifendorf, im Alter von 79 Jahren
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an. 1.Samuel 16,7b
Peter Kluge aus Naundorf, im Alter von 61 Jahren
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Psalm 23,1
Getauft wurde
Hanna Richter aus Greifendorf
Denn deine Gnade reicht, so weit der Himmel ist, und deine Treue, so weit die Wolken gehen.
Psalm 108,5
Marbach
91
89
88
87
84
82
82
81
81
80
80
75
75
70
65
60
Gertrud Möbius, Marbach
Gisela Frenzel, Marbach
Brigitte Gleisberg, Marbach
Helga Kraft, Marbach
Inge Ludwig, Schmalbach
Magdalene Lomtscher, Marbach
Ingeburg Backofen, Marbach
Günther Schönherr, Marbach Konrad Berthold, Marbach
Jutta Peuckert, Marbach
Annelies Preuß, Marbach
Maria Leiteritz, Marbach
Lieselotte Müller, Marbach
Ortrud Kreyser, Marbach
Christine Pietsch, Marbach
Regina Höpfner, Marbach
Frank Benedix, Marbach
12 freud und leid
92
85
85
84
83
83
83
82
82
81
81
80
80
80
65
60
60
Foto: A. Bieber
Foto: A. Bieber
Etzdorf
86
84
82
80
75
75
Liesbeth Ruth Schreiber aus Bodenbach, im Alter von 88 Jahren.
Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner
Seele? Matthäus 16,26a
freud und leid 13
gottesdienste
gottesdienste
Etzdorf
Gleisberg
1. Februar
Greifendorf
Marbach
10:30 Uhr
09:00 Uhr
Septuagesimae
8. Februar
10:30 Uhr
Gesamtkirchliche Aufgaben
der VELKD
09:00 Uhr
Eigene Gemeinde
Sexagesimae
15. Februar
09:00 Uhr
10:30 Uhr
Estomihi
18. Februar
19:00 Uhr
Aschermittwoch
Andacht
22. Februar
10:00 Uhr
Invocavit
Abschluss der Kinderbibeltage
Erhaltung und Erneuerung kirchlicher
Gebäude
Eigene Gemeinde
Eigene Gemeinde
1. März
10:30 Uhr
09:00 Uhr
Seelsorgedienste
Reminiscere
6. März
19:00 Uhr
Weltgebetstag der Frauen
Weltgebetstag (siehe S. 7)
8. März
Kollekte
09:00 Uhr
Eigene Gemeinde
10:30 Uhr
Eigene Gemeinde
Okuli
15. März
09:00 Uhr
10:30 Uhr
Lätare
Vorstellung der Konfirmanden
Vorstellung der Konfirmanden
16. bis 20. März
19:00 Uhr
Bibelwoche (siehe S. 8)
Bibelwochenabende
Eigene Gemeinde
22. März
10:00 Uhr
10:30 Uhr
Judika
Abschluss Bibelwoche
Bläsergottesdienst zur Jahreslosung
29. März
10:00 Uhr
Palmarum
Konfirmation
Eigene Gemeinde
Eigene Gemeinde
2. April
19:00 Uhr
Gründonnerstag
Erstabendmahl der Konfirmierten
14 gottesdienste
Lutherischer Weltdienst
Eigene Gemeinde
gottesdienste 15
aktuelles
aktuelles
Bild und Bibel - Themenjahr 2015 der Lutherdekade 2008-2017
Vater ist, wer sich kümmert Eine persönliche Bildbetrachtung
»Bild und Bibel« heißt in der
laufenden Reformationsdekade das
Themenjahr 2015. Die Deutsche
Bibelgesellschaft präsentiert seit
dem 31. Oktober 2014 in einem
einzigartigen Online-Angebot 365
Bilder der Kunstgeschichte mit den
dazugehörigen Bibeltexten.
Diese Bilder können Sie täglich auch
auf unserer Internetseite www.
marienkirchgemeinde.de anschauen und die Texte dazu lesen. Es lohnt
sich! Weitere Infos im Internet: www.
die-bibel.de, www.luther2017.de
Kennen auch Sie ein biblisches
Bild, dass Sie besonders angesprochen hat oder inspiriert? Dann
schreiben Sie uns, warum gerade
dieses Bild Ihnen gefällt!
Dieses über 600 Jahre alte Bild an einer Kirchendecke in Basel, das
wir auf einer Urlaubsreise im Herbst kennengelernt haben, gefällt
mir! Frieder Lomtscher
16 aktuelles
Sieben Wochen ohne..
Die diesjährige von der evangelischen Kirche
initiierte Aktion zur Fastenzeit 2015 steht unter
dem Motto
„Du bist schön! - Sieben Wochen ohne
Runtermachen“.
Fällt Ihnen da gleich was ein? Der Nachbar, von
dem Sie sich kontrolliert fühlen, die Kinder, die
bei der Auswahl ihrer Freunde nicht sehr wählerisch sind, die Kollegin, die immer zu laut lacht..
Die Liste lässt sich sicher noch um einiges
erweitern, aber vielleicht legen Sie in diesem
Jahr in der Zeit vom Aschermittwoch (18. Februar) bis Ostern (5. April) mal ganz bewusst ihr
Augenmerk darauf. Ändern Sie die Blickrichtung.
Ist die Nachbarin / der Nachbar vielleicht eigentlich ganz schön einsam und wartet auf
einen freundlichen Blick von Ihnen? Oder die
Freunde unserer Kinder - urteilen wir doch
nicht nur nach dem Äußeren, sondern laden
wir sie an den Familientisch zum Essen ein und
lernen sie besser kennen. Haben wir mit der
immer zu laut lachenden Kollegin schon mal
einen Kaffee getrunken oder ein nicht ganz
dienstliches Wort gesprochen?
Ich für meinen Teil will es in der vor mir
liegenden Fastenzeit versuchen und wenn Sie
noch Anregungen brauchen dann werden Sie
bei 7wochenohne.evangelisch.de sicher fündig.
Gutes Gelingen wünscht Susanne Hoffmann
aktuelles 17
Bildquelle: 7wochenohne.evangelisch.de
Deckengemälde im Basler Münster
Foto: F. Lomtscher
Die gotischen Deckengemälde in der Ostkrypta im Basler
Münster faszinieren mich,
wobei dies vor allem für diese
Darstellung der Weihnachtsgeschichte gilt. Auch wenn die Weihnachtszeit schon vorbei ist, so
soll doch dieses Bild über die
Heilige Familie als erstes zum
Themenjahr Bild und Bibel betrachtet werden, denn die Geburt Jesu ist ja auch der Beginn
unserer Geschichte mit ihm.
Maria hat Jesus geboren. So wie damals durch Maria, so soll heute
durch uns Jesus auf diese Welt kommen. Wenn wir Marienkirchgemeinde heißen, dann doch genau deshalb, weil Jesus und mit
ihm die Liebe durch uns immer wieder neu in unserem Alltag
sichtbar werden soll. So wie Jesus auf dem Schoß von Maria.
Warum ich aber gerade dieses Bild gewählt habe, hat was mit
der Darstellung Josefs zu tun, wie er auf dieses Weihnachtsgeschehen blickt. Nachdenklich, ja sorgenzerfurcht. Man sieht, er
hat es schwer, dieser nicht ganz freiwillige Ziehvater des später
berühmtesten Kindes der westlichen Zivilisation.
Ein Kuckuckskind also, wenn auch ein besonderes. Aber »Vater ist, wer sich kümmert« und Josef kümmert sich! Man sieht es
auf dem Bild und wir wissen es aus der Bibel. Und das gefällt mir
an diesem Josef, denn ungeachtet aller Probleme übernimmt er
Verantwortung, ganz bodenständig, umsichtig und fürsorglich,
ja liebevoll, und auch zupackend, wie die Flucht nach Ägypten
zeigt. Trotz seiner edlen Herkunft steht er als Handwerker nicht
nur mit beiden Beinen mitten im Leben, sondern auch seiner geliebten Frau und dem adoptierten Sohn von Anfang an zur Seite,
fern von Luxus und Sorglosigkeit, aber in Liebe und Zuwendung.
vorgestellt
vorgestellt // rückblick
Gesichter der Kirche
Praktikant mit vielen Hobbies
In dieser Ausgabe: Michael Müller
Immer wieder entscheiden sich junge Leute
aus unserer Region für Berufe im Verkündigungsdienst. Für manche ist so ein Weg die
Antwort auf einen Ruf Gottes. Sie studieren Kirchenmusik, Gemeindepädagogik oder Theologie. Im Lauf des Jahres 2015 stellen sie sich im
Kirchenboten vor.
Den Anfang macht Michael Müller aus Marbach. Er studiert nach Stationen in Berlin und
Hermannstadt (Rumänien) derzeit in Leipzig
Evangelische Theologie für das Pfarramt.
Kirchenbote: Was hat Sie bewogen, ausgerechnet Theologie zu studieren?
Michael Müller: Mit dem Theologiestudium
angefangen habe ich, weil ich Pfarrer werden
wollte und will. Mittlerweile studiere ich auch,
weil es mir einfach Spaß macht.
Wollten Sie schon immer in der Kirche arbeiten? Was wären Sie sonst geworden?
Foto: privat
Ich wollte schon seit meiner Jugend ehrenamtlich in der Kirche mitarbeiten, doch dass ich
einmal hauptamtlich in einer Gemeinde tätig
sein will, konnte ich mir erst im Laufe meines
Physikstudiums vorstellen. Also habe ich dann
einen etwas ungewöhnlichen Studiengangswechsel von Physik zu Theologie hingelegt.
Sonst würde ich mich jetzt wohl mit der rein
materiellen Welt beschäftigen.
Würden Sie jungen Leuten Ihren Beruf / Ihr
Studienfach empfehlen?
Nicht empfehlen würde ich jungen Leuten das
18 vorgestellt
Theologiestudium, wenn sie sich davon in erster Linie Antworten auf ihre persönlichen elementaren Lebensfragen erwarten, denn Christsein spielt sich nicht im Hörsaal, sondern in der
Gemeinde ab. Empfehlen würde ich es dagegen all jenen, die mit Paulus Christus als Grund
(1. Kor 3,11) und Ausgangspunkt für ihr Christsein und auch für ihre theologische Arbeit verstehen.
Was ist das Schönste an Ihrem Beruf / Ihrem
Studium?
Das Schönste an der Theologie ist, dass nicht
nur für mich sondern auch für viele andere
Menschen theologische Aussagen prägend
sind. Es ist doch toll einmal dazu beitragen zu
dürfen, dass das Evangelium tatsächlich seine
Kraft entfaltet.
Das Interview führte Pfarrer Björn Fischer. Wir
danken Michael Müller für seine offenen Antworten! Sie dürfen schon gespannt sein, wen wir in
der nächsten Ausgabe porträtieren werden.
Hallo, ich bin Johannes Mahnke, Noch-Student
des Studiengangs »B.A. Evangelische Religionspädagogik mit sozialarbeiterischem Profil« in
Moritzburg und hoffentlich bald Praktikant in
Ihren Kirchgemeinden Roßwein/Niederstriegis
und Marbach/Greifendorf.
So Gott will, werde ich Ende Januar die letzten Prüfungen hinter mir lassen können, um
dann das berufsqualifizierende Gemeindepraktikum bei Ihnen anzutreten. Vom 19. Februar
an bin ich bis zum Ende der Sommerferien bei
Ihnen in den Gemeinden unterwegs. Ich begleite Angelika Schaffrin und freue mich auch
schon darauf, im Religionsunterricht, bei der
Christenlehre, auf Gemeindefesten, in Jungen
Gemeinden und vielleicht auch einigen weiteren Angeboten aktiv zu werden und mich
auszuprobieren. Über die Chance, durch dieses
Praktikum einen begleiteten Einstieg in den Beruf zu erhalten, bin ich sehr dankbar.
Ich bin bis ungefähr zum Beginn des Praktikums noch 22-Jährig und komme ursprünglich
aus dem schönen Pommern, genauer gesagt
aus Jarmen (bei Greifswald). Durch das Studium
hat es mich dann nach Moritzburg verschlagen,
was ich als eine sehr gute Fügung Gottes erlebt
habe.
Die drei großen B’s bilden meine Hobbies:
(E-) Bass, Brettspiele und Bücher. Vor allem die
Musik hat in meinem oft Leben eine große Rolle
gespielt und so haben sich neben dem bereits
erwähnten E-Bass auch die Gitarre, das Cajon
und der Gesang einen Weg zu mir gebahnt.
Nach den spannenden und herausfordernden Erfahrungen der Studienzeit bin ich
gespannt, welche Herausforderungen dieser
neue Abschnitt bereit hält und was es alles Interessantes zu entdecken gibt.
Liebe Grüße und Gottes Segen wünscht Ihnen
Johannes Mahnke
Moritzburg
Lebendiger Adventskalender 2014
Die schöne besinnliche Advents- und Weihnachtszeit ist nun leider schon einige Wochen
vorbei und der normale Alltag hat uns wieder
eingeholt. In unseren Gemeinden wurde das
erste Mal ein lebendiger Adventskalender
vorbereitet und durchgeführt. Es haben sich
Familien, Gemeindekreise aber auch Vereine
gefunden, die für eine gewisse Zeit ihre Türen
und Tore geöffnet und sich auf unterschiedliche Weise vorgestellt haben. Die Gestaltung
der einzelnen Abende war bunt und abwechslungsreich.
Wer sich an den Abenden auf den Weg gemacht
hat und sich von den Familien oder Vereinen
hat begrüßen lassen, wird gespürt haben, dass
er »reicher« wieder gegangen ist.
Wir sind Gott unendlich dankbar, dass er uns
bei diesem Vorhaben so groß und liebevoll unterstützt und gesegnet hat.
Wir freuen uns bereits auf den Dezember 2015,
wenn es wieder heißt: »Türchen auf für den lebendigen Adventskalender«.
Reinhard Schaffrin
rückblick 19
Fotos: R. Schaffrin, Hoffmann
rückblick
Lebendiger Adventskalender
Herzlich willkommen im Jahr 2015. Das neue Jahr ist bereits
einen Monat alt und so begrüße ich euch heute mal wieder
zunächst mit einem Rätsel.
Fotos: Pötzsch
Krippenspiel in Marbach
Fotos: A. Bieber
Krippenspiel in Greifendorf
JG-Krippenspiel in Marbach
mehr Fotos im Webalbum unter www.marienkirchgemeinde.de
20 rückblick
O
F
I
N
U
Schreibt jeweils in das X J F
D
untere Kästchen den
Buchstaben, der im Alphabeth vor dem Buchstaben im oberen Kästchen kommt. B O
So erfahrt ihr die neue
Jahreslosung für das Jahr 2015.
Ist euch schon mal aufgefallen,
dass es bei und Menschen manchmal A
zugeht wie in der Arche Noah? Da gibt
es alberne Gänse, störrische Esel oder
Meckerziegen, lustige Spaßvögel, oder
brummige Bären. Die einen sind stark wie
Löwen, andere klein und zart wie Küken.
Manche sind laut und wild wie Trampeltiere, andere still und scheu wie ein Reh. Es
gibt flotte Bienen, echte Faultiere und fleißige Ameisen. Manche bringt nichts aus der
Ruhe, die haben eine dicke Haut wie ein
Elefant. Andere sind empfindlich wie eine
Schnecke. So viele verschieden Tiere gibt es
in Gottes Arche und so viele verschiedene
Kinder gibt es. Alle sind anders, jedes hat
seine ganz eigene Macken und Eigenschaften.
Manchmal ist es schwierig, mit so vielen
verschiedenen Menschen zurecht zu kommen, denn wo so viele zusammen kommen
F
J
O
B
O
E
I
S
J
T
U
V
T
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F
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P
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N
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V
F
S
B
O
V
D
I
O
I
B
U
T
M
P
C
F
geht es schon mal recht turbulent zu. Jesus
staunt über den „Zoo Gottes“ und er freut
sich über jedes einzelne Kind das hier herumspringt. Er freut sich weil er weiß: Jedes
Kind ist von Gott einzigartig und wunderbar gemacht. Und deshalb heißt es für uns:
Nehmt einander an, wie Christus euch
angenommen hat. So können wir voneinander lernen, einander trösten, miteinander lachen und übereinander staunen.
Wenn ich mir das recht überlege kann ich
nur sagen: „Toll, lieber Gott, wie du das
hingekriegt hast, mich und all die anderen
großen und kleinen Leute. Zusammen machen wir die Welt bunt und wunderbar.
Eure Lucy und Frau Schaffrin
überschrift 21
Überschrift
Ein neues Jahr ist Zeit, die Gott uns
schenkt. Wir können ganz viel damit machen: spielen, lernen, erzählen, ausruhen,
essen… Aber es ist auch Zeit, die wir mit
Gott verbringen dürfen – im Kindergottesdienst, in der Christenlehre oder auch zu
Hause. Wenn wir beten reden wir mit Gott.
Das ist Zeit, die wir mit Gott verbringen.
Dabei dürfen wir Gott alles erzählen, was
wir auf dem Herzen haben.
Manchmal fehlen uns Menschen die
Worte. Dann ist es gut, dass es Gebete
gibt, die andere uns vorgebetet haben. Ein
Gebet hat uns Jesus selbst gegeben. Es
steht in der Bibel – das Vater unser.
Auf der nächsten Seite findest du ein
Bild dazu. Trage die einzelnen Sätze in die
Sprechblasen ein, oder lass dir dabei von
deinen Eltern helfen. Du kannst dir das
Gebet über dein Bett hängen, oder in dein
Lieblingsbuch legen. Die Bilder helfen dir
das Gebet ganz schnell zu lernen. Probier
es aus!
geheiligt werde dein Name.
Vater unser im Himmel,
Dein Reich komme,
dein Wille geschehe
Unser tägliches Brot
gib uns heute,
wie im Himmel so auf Erden.
und vergib uns unsere Schuld
Und führe uns nicht
in Versuchung
wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich,
und die Herrlichkeit,
22 überschrift
und die Kraft
in Ewigkeit. AMEN
überschrift 23
Lies Markus 10,13-16
Rätselfrage: Was sagte Jesus seinen
Jüngern?
Name, Alter, Wohnort
Abgabeschluss: 8. März 2015
Auch in diesem Jahr warten wieder viele
tolle Angebote auf euch. So möchte ich
euch einladen zum
JUNGSCHARSPORTTAG
mit Seifenkistenrennen
in Mochau am 13. Juni 2015
Dazu gibt es in der Christenlehre noch einmal nähere Informationen.
Außerdem gibt es
in den Sommerferien verschiedene Kinderrüstzeiten, die vom
Kirchenbezirk organisiert werden:
Noch einmal geht es um eine Geschichte aus dem Neuen Testament. Markus erzählt sie uns. Sie erinnert mich an die neue
Jahreslosung, denn es geht um Kinder,
Erwachsen und die Jünger, welche die Kinder nicht zu Jesus lassen wollten. Aber damit war Jesus nicht einverstanden und gab
ihnen eine wichtige Antwort. Was sagte
Jesus zu den Jüngern? Lies dazu Markus,
Kapitel 10, Verse 13-16
Die Antwort des letzten Bibelrätsels stand
in Matthäus 2, 1-12 und lautete:
„Und du Bethlehem im jüdischen Lande…. Aus dir soll mir kommen der Mann
der mein Volk führen wird.“ Oder anders
gesagt: Jesus sollte in Bethlehem geboren
werden.
Herausgefunden haben das: Lara Kempe, Hanna Kempe und Johanna Müller
aus Gleisberg.
Erlebniscamp für Jungs in Höfgen
bei Grimma
26.07. - 01.08.2015, Kosten: 95 €
Rüstzeit für Mädels der Klassen 4-6
in Johanngeorgenstadt
13. - 17.07.2015, Kosten: 85 €
Rüstzeit für Kinder der Klasse 1-4 in
Hormersdorf
13.07. – 17.07.2015, Kosten: 85 €
Sicher werdet ihr dabei wieder viel Spaß
miteinander haben und eine Menge über
Gott und die Welt erfahren. Nähere Informationen bekommt ihr wie immer von
Frau Schaffrin.
19.2. - 22.2.2015 ETZDORF
So heißen die diesjährigen
Kinderbibeltage. Sie finden vom 19.
Februar bis 22. Februar - außer am
Sonntag - von 9 bis 15:30 Uhr im
Pfarrhaus Etzdorf (Waldheimer Straße 17)
statt.
Bist du zwischen 6 und 12 Jahren
alt? Dann bist auch du herzlich dazu
eingeladen. Die Geschichte von Daniel,
der mit seinen Freunden nach Babylon
verschleppt wird und sich dort weder von
mächtigen Männern noch von riesigen
Löwen klein kriegen lässt ist spannend.
Sie erzählt von Gefahren, Mut und
Vertrauen und von einer Freundschaft die
mächtiger ist alles andere. Gemeinsam
wollen wir diese Geschichte aus der Bibel
entdecken. Dabei wartet ein buntes,
abwechslungsreiches Programm auf dich.
Die Kinderbibeltage enden mit einem
Familiengottesdienst am 22. Februar,
um 10 Uhr in der Kirche in Etzdorf. Dazu
ist natürlich auch deine ganze Familie
eingeladen.
Na hast du Lust bekommen? Dann…
melde dich bis spätestens 10.
Februar bei Frau Schaffrin unter Tel:
034322 45164 an.
bringe deine Freunde mit, bei uns
ist jeder herzlich willkommen! Bitte
die Freunde auch mit anmelden.
Kirchenzugehörigkeit ist nicht nötig.
solltest du wetterfeste und
strapazierfähige Kleidung anziehen,
die auch schmutzig werden darf.
bitten wir um einen Kostenbeitrag
von 5,- € pro Kind. Für Essen und
Trinken ist an diesen Tagen gesorgt.
Möchte jemand gern dabei sein und
weiß nicht wie er nach Etzdorf kommen
soll, der melde sich bitte. Wir finden
eine Lösung bzw. schicken unser
„Kinderkirchentaxi“ los.
Ich freue mich schon auf euch und auf
spannende Kinderbibeltage,
eure Angelika Schaffrin
tipps und spenden
kontakt
www.marienkirchgemeinde.de Tel. 034322 43130
Buchtipp
Glaubensbilder
Texte von Christian
Kahrs, Jens Beyer, Anne
Voigt, Caroline Richter
und Stefanie Pentzold,
Phonus Der Kulturverlag
192 Seiten, Hardcover,
24,90 €
Das Lesen von Texten
der Bibel führt zu Bildern im Herzen. Darauf
hat schon Luther 1522 in seinen InvokavitPredigten hingewiesen. Diese Bilder, wenn sie
geglaubt werden, können den Menschen stark
oder schwach machen. Deshalb sind innere Anschauungen von höchster religionspädagogischer Relevanz. Ebenso die äußeren Anschauungen. Wie die Texte der Bibel, so bilden auch
die Bilder der Kunst »Glaubensbilder« ein.
Die in diesem Band vorgelegten Texte aus der
Evangelischen Hochschule Moritzburg lassen
in der Zusammenschau so etwas entstehen wie
eine »Religionspädagogik innerer und äußerer
Anschauung«. Grundlegend für die Praxis religiöser Bildung. Anregend für das eigene Leben
und Glauben.
Ute Lomtscher
Dieses Buch eignet sich gut zur Vertiefung des
Themenjahres »Bild und Bibel« (siehe auch Artikel auf Seite 16).
Etzdorf
für Kirchbau
Gleisberg
Kirchenmodell
0176 3132 5015
pfarrer.fischer@posteo.de
pfarrerin.fischer@posteo.de
Pfarramt
Hauptstr. 130
Marbach
Tel.: 034322 43130
Fax: 034322 13135
kg.marbach@evlks.de
Angelika Schaffrin
Gemeindepädagogin
Hauptstr. 97
Marbach
Tel.: 034322 45164
angelika.schaffrin@evlks.de
Susanne Röder
Kantorin
Am Schulberg 2
Waldheim
Tel.: 034327 66301
susanne-roeder@gmx.de
Christoph Trinks, Prediger
Seelsorger
Nossener Str. 49
Etzdorf
Tel.: 034322 12272
Christoph. Trinks@freenet.de
15:00-18:00 Uhr
Frau Arnold
Tel.: 034322 42337
Friedhofverwaltung und Kirchkasse
Mittwoch
Gleisberg
Chorener Str. 4
Herr Peschel
Tel.: 034322 42389
Greifendorf
Döbelner Str. 11
Dienstag
Donnerstag
16:00-17:30 Uhr
09:30-11:30 Uhr
Frau Harzbecher
Tel.: 037207 3735
Fax: 037207 659959
Marbach
Hauptstr. 130
Dienstag
09:00-12:00 Uhr
17:00-18:30 Uhr
09:00-12:00 Uhr
09:00-11:30 Uhr
Frau Arnold
Tel.: 034322 43130
Mittwoch
Donnerstag
850,00 €, 272,65 €
60,00 €
51,00 €
138,73 €
Marbach
Klingelbüchse
99,00 €
für Glocken
25,00 €
für Kirchbau
200,00 €, 1000,00 €
für den Deutschen Evangelischen
Posaunentag 2016
92,70 €
Foto: A. Bieber
Tel.: 034322 43130
Tel.: 034322 700020
Etzdorf
Waldheimer Str. 17
Danke für Ihre Spenden!
Greifendorf
für Kirchensanierung
für Kirchgemeinde
Pfarrer Björn Fischer
Pfarrerin Annegret Fischer
Marienkirchgemeinde
Spenden für Gemeindepädagogikstelle
10,00 €, 2 x 30,00 €, 50,00 €
Haus und Straßensammlung der Diakonie
im Herbst 2014
111,10 €
IMPRESSUM
Herausgeber:
Ev.-Luth. Pfarramt der Marienkirchgemeinde
und der Kirchgemeinde Greifendorf, erscheint
2-monatlich
Redaktion: Pfr. Björn Fischer (v. i. S. d. P.),
Steffen Hoffmann (StH), Susanne Hoffmann
(SuH), Katrin Pöhlich (KP),
Gestaltung, Satz: Almut Bieber (AB)
Kinderkirchenbote: Angelika Schaffrin (AS)
Druck: Riedel OHG, Chemnitz
Redaktionsschluss für April - Mai: 10.03.2015
Artikel oder Informationen bitte an das Pfarramt
oder an: almut@treppen-bieber.de
Fotos und Grafiken bitte separat und unbearbeitet schicken.
Eine Spende zur Deckung der Druckkosten
wird erbeten (Richtwert 6,- € / Jahr)
26 tipps und spenden
Bankverbindungen
Marienkirchgemeinde
Marbach mit Etzdorf
und Gleisberg
IBAN: DE 3387 0520 0033 6000 0063
BIC: WELADED1FGX
Sparkasse Mittelsachsen
Kirchgemeinde
Greifendorf
IBAN: DE 9887 0520 0033 3000 1061
BIC: WELADED1FGX
Sparkasse Mittelsachsen
Kirchenvorstandsvorsitzende
Marienkirchgemeinde
Frieder Lomtscher
Tel.: 034322 12856
Greifendorf
Björn Fischer
Tel.: 034322 43130
Etzdorf
Frank Knappe
Tel.: 034322 12255
Gleisberg
Falk Arnold
Tel.: 034322 45539
Marbach
Katrin Pöhlich
Tel.: 034322 12513
Ortsausschussvorsitzende
kontakt 27
andacht
Nehmt einander an,
wie Christus euch
angenommen hat zu
Gottes Lob.
Römer 15,7
Ja, natürlich!, ist mein erstes Gefühl zu der neuen Jahreslosung.
Das sollte doch selbstverständlich sein unter Christen, dass wir
einander annehmen mit wohlwollendem Blick. Voll Vertrauen
blickt das Lämmchen zu seinem Hirten auf. Der hält es sicher in
der Armbeuge, und sieht auch auf den Weg, damit er nicht stolpert und das Lamm hinunter fällt. Die beiden haben einander
angenommen, das Schaf den Schäfer und umgekehrt.
Und so sollen wir es auch halten untereinander, Vertrauen
gewinnen und Wege suchen und stützen und tragen, wo es
nötig ist.
Ja, natürlich! - Aber was für eine Aufgabe ist das in Wahrheit.
Denken Sie mal in der Gemeinde herum, wen sie wirklich von
Herzen gern annehmen wollen und können, wie er oder sie ist.
Fällt Ihnen nicht auch jemand ein, den Sie manchmal unmöglich finden? Über die oder den Sie sich immer wieder ärgern?
Mit dem Sie schon gar nicht mehr reden mögen?
So natürlich, so einfach ist es wohl nicht, einander anzunehmen. Dafür muss man immer wieder über seinen Schatten
springen. Aber: War es für Christus etwa einfach, die Menschen
anzunehmen? Ausgelacht haben sie ihn. Stehen lassen. Den
Henkern ausgeliefert. Er hat sich davon nicht abbringen lassen,
die Menschen anzunehmen, wie sie sind, zu Gottes Lob.
Foto: Björn Fischer
Das Marbacher Kirchenfenster befindet sich links über dem Altar, der Gemeinde gegenüber. Man schaut nach oben. Christus
bleibt ein Gegenüber, ein Ideal, auf das wir immer und immer
wieder sehen müssen, weil es so schwierig ist, nach seinem
Vorbild zu leben. Wenn ich im Kirchenschiff sitze, finde ich mich
in der Rolle des Lämmchens, das sein Hirte angenommen hat.
Ich bin in guten Händen. Aus dieser Perspektive gelingt es dann
manchmal auch, Mitmenschen anzunehmen, mit denen man es
schwer hat.
Dass die Passionszeit unseren Blick auf Christus und auf unsere
manchmal so schwierigen Nächsten schärfen möge, wünscht
Ihr Pfarrer Björn Fischer
28 andacht
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