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Marktausblick - MEAG Munich Ergo Asset Management GmbH

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Marktausblick
Februar / März 2015
Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
er hat es getan. Draghi und die dicke Bertha. Die Schlagzeilen in
den Zeitungen überschlagen sich. Süddeutsche Zeitung: „Die
große Geldschwemme“. F.A.Z.: „EZB kauft Anleihen für eine Billion Euro“. Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank
EZB, flutet die Märkte.
Renditen zehnjähriger Bundesanleihen nähern sich der Nulllinie
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Was heißt das für den Anleger? Der Aktienanleger darf sich freuen. Der DAX überspringt locker die Marke von 10.000 Punkten.
Viele Unternehmen zahlen gute Dividenden, da lohnt sich ein
Engagement auch bei diesen Kursen – auch wenn gewisse politische Risiken bleiben.
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Quelle: Thomson Datastream
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10-jährige Bundesanleihen
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10-jährige US-Staatsanleihen
DAX nimmt locker die 10.000-Punkte-Marke
Doch wie geht es weiter? Das Verhältnis von defensiven Anleihen und offensiven Aktien gilt es sorgsam auszutarieren. Als
Anlage bietet sich hier der defensiv in Anleihen und Aktien investierende und kürzlich wiederholt mit dem €uro Fund Award
2015 ausgezeichnete MEAG EuroErtrag an. Bevor ich aber detaillierter auf unseren Fonds des Monats MEAG EuroErtrag zu sprechen komme, möchte ich Ihnen wie gewohnt die Kapitalmärkte
und das wirtschaftliche Umfeld vorstellen.
in Punkten
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03.02.2014
03.02.2015
Quelle: Thomson Datastream
Des einen Freud, des anderen Leid. Die Zinsen von Anleihen notieren auf historischen Tiefständen. Anleger in festverzinslichen
Wertpapieren erhalten nur noch sehr wenig für ihre Ersparnisse.
Wer allerdings bereits in Anleihen investiert hat, darf sich freuen
– die Kurse haben noch einmal angezogen.
I) Wirtschaftliches Umfeld
Die Weltwirtschaft wird 2015 im Vergleich zu 2014 etwas stärker,
aber insgesamt nur moderat wachsen.
Auch 2015 bleiben die USA und Großbritannien Wachstumstreiber. Der Konsum kann dabei aufgrund des starken Ölpreisrückgangs deutlich zum Wachstum beitragen. Die Eurozone dürfte
trotz der Unterstützung durch den Ölpreis und eines schwächeren Euros weiterhin nur gedämpft wachsen. In Deutschland
bleibt die Konjunktur vergleichsweise robust und Spanien kann
wegen der Reformanstrengungen höheres Wachstum erwarten.
Frankreich und Italien bleiben dagegen schwach.
Ölpreis im freien Fall
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03.02.2015
Rohölpreis der Nordseesorte Brent in US-Dollar. Quelle: Thomson Datastream
In China wird dagegen das Wachstum zwar weiter auf absolut
hohen Niveaus bleiben, aber sich erneut abschwächen. Zudem
haben hier in den letzten Jahren die Risiken deutlich zugenommen.
Ein weiteres großes Risiko sind die politischen Entwicklungen,
insbesondere im Zusammenhang mit Wahlen, wie z.B. jüngst in
Griechenland.
II) Inflation
Die Ölpreisentwicklung dämpft die Inflation im ersten Halbjahr
und wird voraussichtlich in der Eurozone sogar zu negativen
Inflationsraten führen. Wir erwarten, dass sich die Divergenz der
Zentralbankpolitiken damit verstärken sollte.
Die Europäische Zentralbank EZB wird weiter eine sehr expansive Geldpolitik verfolgen. Sie wird nun kräftig damit beginnen,
Staatsanleihen zu kaufen. Die fortgesetzte wirtschaftliche Erholung und ansteigende Kerninflationsraten in den USA und
Großbritannien sollten aber dort die Zentralbanken dazu veranlassen, im Jahresverlauf die Leitzinsen anzuheben.
III) Kapitalmärkte
Risikobehaftete Wertpapiere wie zum Beispiel Aktien profitieren
voraussichtlich weiter von der positiven konjunkturellen Entwicklung und der reichlichen Liquidität der Zentralbanken.
Vielfältige Risiken überschatten die Entwicklung der globalen
Wirtschaft und der Kapitalmärkte. Die Eurozone könnte in eine
Deflation abrutschen oder eine erneute Schuldenkrise entsteht.
Gefahren für die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte drohen
außerdem im Falle einer Eskalation der Ukraine-Krise oder anderer geopolitischer Konflikte. Gleiches gilt bei einer starken
Abkühlung des chinesischen Wirtschaftswachstums oder bei
einem raschen Zinsanstieg in den USA.
Die US-Notenbank Fed als auch die Bank of England sollten
langsam mit Zinsanhebungen beginnen und damit einen
Renditeanstieg bei Anleihen herbeiführen, dem sich auch Europa nicht ganz entziehen kann. Das Niedrigzinsumfeld dürfte
aber weiter anhalten. Der US Dollar sollte gegenüber dem Euro
unterstützt bleiben. Die Aktienmärkte dürften von der Zentralbankliquidität, einer steigenden Inflation im Jahresverlauf sowie
einer besseren Ertragslage Unterstützung erhalten. Erhöhte
Rückschlagrisiken aufgrund von Bewertungsausweitungen sowie geopolitischen Konflikten verbleiben. Und gerade deswegen
stehen professionelle Vermögensmanager wie die MEAG derzeit
hoch im Kurs: In unübersichtlichen Marktsituationen kühlen
Kopf behalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen, das
ist mehr denn je gefragt.
Herzlichst,
Ihr Max Plank
Fonds des Monats
MEAG EuroErtrag: der defensive Mischfonds
Der MEAG EuroErtrag hat wieder das Rennen bei den €uro Fund
Awards gemacht: 2012, 2013, 2014 und jetzt auch 2015. Der jüngste Kursaufschwung an den Aktienmärkten hat seiner Wertentwicklung einen kräftigen Schub verliehen. Damit ist er nicht nur
sehr gut ins Jahr gestartet, er setzt seine Erfolgsgeschichte fort.
Das Erfolgskonzept des MEAG EuroErtrag: Der Mix macht’s! Es
gilt als extrem schwer, eine überdurchschnittliche Wertentwicklung mit der richtige Aufteilung von Aktien und Anleihen erreichen zu wollen. Der Fachmann nennt die Aufteilung zwischen
Aktien und Anleihen „Asset Allocation“. Dabei kommt es darauf
an, den Wechsel zwischen Aufwärts- und Abwärtsphasen gut
abzupassen und rechtzeitig in Aktien ein- bzw. auszusteigen.
Perfekt kann dies in der Praxis niemals gelingen, doch unter
dem Strich ist das Umschalten in den vergangenen Jahren gut
gelungen – das zeigt die attraktive Wertentwicklung.
Der MEAG EuroErtrag mag Schwankungen an den Märkten und
versucht diese im positiven Sinn für den Anleger zu nutzen. Der
MEAG EuroErtrag ist eine gute Wahl.
Eine Aktienbeimischung ist auch deshalb zu empfehlen, weil die
Zinsen auf kurz- bis mittlere Sicht niedrig bleiben werden. Aktien sind damit relativ gesehen attraktiv, auch angesichts der
ansehnlichen Dividendenrenditen. Dabei sind Aktien in defensiven Mischfonds vor allem eine taktische Anlageklasse, d.h. sie
wird variabel beigemischt – abhängig von den Marktaussichten.
Zur Identifikation der Wendepunkte an den Kapitalmärkten
nutzt das Fondsmanagement der MEAG viele Hilfsmittel. Es orientiert sich beispielsweise an Fundamentaldaten, Behavioral
Finance-Modellen (verhaltensorientierte Finanzmarkttheorie)
sowie der technischen Analyse. Damit gelingt es auch, den
dunklen Verlockungen des Herdentriebs zu widerstehen und die
Chancen des antizyklischen Investieren zu nutzen: Kaufe niedrig, verkaufe teuer! Eine schwierige Aufgabe, die dem MEAG EuroErtrag immer wieder aufs Neue gelang.
Das Fondsmanagement achtet beim MEAG EuroErtrag darauf,
breit investiert zu sein und setzt auf hohe Qualität. Die Aufstellung ist variabel, um für alle Marktphasen gerüstet zu sein. Der
Fondsmanager kann auf ein starkes Anlageuniversum zurückgreifen, aus dem sich eine gut diversifizierte und harmonierende
Mannschaft aufstellen lässt. Die Ergebnisse sind auf jeden Fall
heute schon weltmeisterlich.
Allgemeine Hinweise
Diese Information dient Werbezwecken. Die in dieser Publikation enthaltenen
Informationen beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten. Die Ausführungen sind Ergebnisse unserer Beurteilung der gegenwärtigen Rechts- und Steuerlage. Sie ersetzen in keinem Fall die individuelle Beratung durch den Rechts- und Steuerberater. Eine Gewähr für die
Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben können wir nicht übernehmen, und keine Aussage in dieser Publikation ist als solche Garantie zu
verstehen. Die Publikation ist weder ein Angebot, noch eine Aufforderung, noch
eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten, insbesondere
Investmentfonds, Wertpapieren, Derivaten, etc. und sollte weder in ihrer Gesamtheit noch in Auszügen als Informationsgrundlage in Verbindung mit dem
Vertragsabschluss oder wie auch immer gearteten Verpflichtungen verwendet
werden. Diese Publikation berücksichtigt nicht die speziellen Investitionsziele,
die spezielle finanzielle Situation oder besonderen Bedürfnisse eines bestimmten Empfängers. Die hierin enthaltenen Einschätzungen entsprechen unserer
bestmöglichen Beurteilung zum jeweiligen Zeitpunkt, können sich jedoch –
ohne Mitteilung hierüber – ändern. Die MEAG behält sich vor, diese Publikation
bereits vor deren Veröffentlichung bzw. Kenntnisnahme durch den Anleger geschäftlich zu nutzen. Die MEAG, ihre Schwester-, Tochter- und Muttergesellschaften sowie Mitarbeiter können Positionen in Finanzinstrumenten, insbesondere Wertpapieren und Derivaten, auch wenn diese Gegenstand der
Publikation sind, nach freiem Ermessen auf- bzw. abbauen oder sonst handeln
oder halten, ohne hierbei an die durch die Publikation mitgeteilte Einschätzung
gebunden zu sein. Die MEAG übernimmt keinerlei Verantwortung oder Haftung
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Auszeichnungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen und Auszeichnungen.
Investmentfonds, die typischerweise dem Anlegerprofil „Wachstum“ und
„Chance“ zugeordnet werden, weisen aufgrund ihrer Zusammensetzung bzw.
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Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein. MEAG EuroKapital: Mit dem Trendfolgemodell sollen die Schwankungen abgefedert werden.
MEAG ProZins (nur Geldmarktinstrumente), MEAG EuroFlex, MEAG EuroRent,
MEAG OptiErtrag, MEAG RealReturn, MEAG FairReturn, MEAG EuroBalance,
MEAG ProInvest: Wertpapiere und Geldmarktinstrumente bestimmter Emittenten dürfen mehr als 35 Prozent des Wertes des Fondsvermögen betragen. Die
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Kauf von Investmentanteilen
Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Fondsanteilen sind die wesentlichen Anlegerinformationen, der Verkaufsprospekt sowie der letzte Jahresbzw. Halbjahresbericht des Investmentfonds. Der Verkaufsprospekt enthält
ausführliche Risikohinweise. Diese Unterlagen erhalten Sie kostenlos bei:
MEAG MUNICH ERGO Kapitalanlagegesellschaft mbH
Oskar-von-Miller-Ring 18
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Wertentwicklung
Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene
anfallenden Kosten (wie z. B. Verwaltungsvergütung). Die Nettowertentwicklung
berücksichtigt zusätzlich den Ausgabeaufschlag, der die Wertentwicklung mindert. Da der Ausgabeaufschlag nur im ersten Jahr anfällt, unterscheidet sich die
Darstellung brutto/netto in diesem Jahr. Es können dem Anleger zusätzlich die
Wertentwicklung mindernde Depotgebühren entstehen. Angaben zur bisherigen
Wertentwicklung sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Der Wert der Fondsanteile und deren Erträge können sowohl steigen
als auch fallen, und es besteht die Möglichkeit, dass Sie bei einer Rückgabe von
Anteilen nicht den vollen investierten Betrag zurückerhalten.
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Die in dieser Veröffentlichung aufgeführten Investmentfonds sind ausschließlich für den Vertrieb im Inland (Bundesrepublik Deutschland) bestimmt (Ausnahme: MEAG FairReturn, MEAG EuroErtrag, MEAG EuroBalance, MEAG
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Hinweis für Österreich: Vertriebs- und Zahlstelle sowie steuerlicher Vertreter in
Österreich: Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft, Kolingasse 14-16,
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