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4|Kirchlich heiraten – himmlisch schön

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30. Jahrgang | Nr. 7/8 | 8. Februar 2015
Aschermittwoch
Foto: André Scheidegger, Moodpix GmbH
Pfarrblatt Aargau Baden-Wettingen
4 |
Kirchlich heiraten –
himmlisch schön
2
Wahlresultate
der Synode
Aus der Landeskirche
5
Ein klarer
Kontrast
Ritus am Aschermittwoch
7
Za
Hrvate
Andersprachigenseite in Kroatisch
Wahlresultate der Synode
Bekanntmachung der Resultate vom 21. Januar 2015
KOLUMNE
An der konstituierenden Sitzung
der Römisch-Katholischen Synode vom 21. Januar 2015 in Aarau
erfolgte die Validierung der von
den Kirchgemeinden gewählten
Synodalen.
Zudem sind folgende Wahlen vorgenommen worden:
1. Wahlen Büro der Synode und Fondsfachrat Ökofonds für die Amtsperiode
2015 bis 2016
Präsidium: Marcel Baumgartner, Kirchdorf
Vize-Präsidium: Linda Gaeta, Rheinfelden
Stimmenzähler: Bernadette Bernasconi,
Moosleerau (neu, bisher Synodepräsidentin); Daniel Holenstein, Bad Zurzach (neu);
Matthias Schüepp, Zufikon (bisher); Luzia
Wälti, Aarburg (neu)
Fondsfachrat: Christian Flury, Vordemwald
(Synodenmitglied, bisher)
2. Wahlen der Organe für die Amtsperiode
2015 bis 2018
a. Kirchenrat
Präsidium: Luc Humbel, Brugg (bisher)
Kirchenräte: Heinz Altorfer, Lenzburg (bisher); Carla Bättig-Knüsel, Menziken (bisher);
Claudia Chapuis-Heimgartner, Wettingen
(bisher); Olivier Dinichert, Aarau (bisher);
Dorothee Fischer-Hollerbach, Birr-Lupfig
(bisher); Ruedi Hagmann, Zofingen (bisher);
Maria-Pia Scholl, Möhlin (bisher); Rolf Steinemann, Meisterschwanden (bisher)
Mitglieder: Urs Huser, Lenzburg (bisher);
Markus Schmid, Frick (bisher); Madeleine
Sennrich Köpfli, Muri (neu); Markus Zehnder, Fislisbach (bisher)
c. Rekursgericht
Präsidium: Martin Süess, Gränichen (bisher)
Mitglieder: Roland Hengartner, Rombach
(bisher); Erhard Huwiler, Beinwil Freiamt
(neu); Regula Jäggi, Bremgarten (bisher);
Claudia Nothelfer, Boniswil (bisher)
Ersatzmitglieder: Regula Baur, Sarmenstorf
(bisher); Orlando Ineichen, Zofingen (bisher)
d. Diözesanabgeordnete
Alex Hürzeler, Regierungsrat, Oeschgen
(bisher); Luc Humbel, Kirchenratspräsident, Brugg (bisher)
Gemäss Art. 47 und 50 des Organisationsstatuts vom 2. Juni 2004 können Beschlüsse und Entscheide der Organe der Landeskirche durch die Stimmberechtigten
sowie die Kirchenpflegen mit Beschwerde
angefochten werden. Die Beschwerdefrist
beträgt 30 Tage von der Publikation an
gerechnet. Weitere Auskünfte erteilt das
Sekretariat der Römisch-Katholischen Landeskirche des Kantons Aargau, 5001 Aarau,
T 062 832 42 72.
Beschwerden sind an das Rekursgericht der
Römisch-Katholischen Landeskirche des
Kantons Aargau, Sekretariat, Feerstrasse 8,
Postfach, 5001 Aarau, zu richten.
Aarau, 21. Januar 2015
b. Geschäftsprüfungskommission GPK
Präsidium: Markus Ursprung, Benzenschwil (bisher)
2 Horizonte | Fokus | 8. Februar 2015
arcel Baumgartner, Präsident der Synode
M
Marcel Notter, Generalsekretär
Foto: Felix Wey
Foto: Anne Burgmer
von Irmelin Drüner
reformierte Pfarrerin, Mellingen
VIELSEITIGE ERFAHRUNGEN
Seit fast einem Jahr gehe ich im Auftrag
der Ref. Landeskirche Aargau mit einem
kleinen Stellenpensum zur Seelsorge in
die Rehaklinik Bellikon. Dort lerne ich die
verschiedensten Menschen und Schicksale kennen. Einige Patienten können mit
Religion gar nichts anfangen. Andere sind
offen und probieren einmal aus, wie es ist,
mit einer Pfarrerin über Gott und die Welt
zu reden. Einige knüpfen an ihre bisherigen
Beziehungen mit Kirche an. Ich lerne viel
bei diesen Gesprächen. Im Bereich Religion
erfahre ich beispielsweise, dass Muslime mit
Engeln etwas ganz anderes verbinden als
wir Christen, oder ich erfahre etwas über die
Gebräuche bei einer albanischen Hochzeit.
Ich erlebe den Lebensmut der Patientinnen.
Manchmal halte ich mit ihnen aber auch
Verzweiflung aus.
Und immer wieder stellt sich die Frage nach
dem, was stärkt und Hoffnung gibt. Die
Antworten darauf sind ganz individuell, oft
spielt der Glauben eine Rolle. Wichtig aber
ist für die Besuchten die Begegnung mit
einem Menschen, der sich interessiert, der
zuhört und Anteil nimmt. So ist für mich
Seelsorge über die Grenzen der Konfession
und Religion hinweg sehr bereichernd. Meine eigenen Kraftquellen suche und finde ich
immer wieder in meinem Glauben, indem
ich das Erlebte und Gehörte im Gebet vor
Gott bringe.
Foto: kna-bild
Ein klarer Kontrast
Serie «Kirchliches Brauchtum» – Aschenritus am Aschermittwoch
Kurz nach Ostern macht sich der
Sakristan die Finger schmutzig.
Mit beiden Händen wischt er die
Überreste eines Feuers zusammen
und lässt die Asche in einen Topf
rieseln. Dann trägt er das Gefäss
in die Sakristei und schliesst es
sorgfältig ein – 325 Tage lang.
Erst am Aschermittwoch holen Pfarrer
und Gemeindeleiterinnen die aufbewahrte
Asche hervor. Im Gottesdienst an Aschermittwoch streuen sie den Gläubigen als
Symbol der Busse und Reinigung ein
Aschenkreuz auf den Kopf oder zeichnen
eines auf die Stirn, begleitet von einem der
folgenden Worte:
«Bekehrt euch und glaubt
an das Evangelium (Mk 1,15).»
– «Bedenke,
Mensch, dass du Staub bist
und wieder zum
Staub zurückkehren wirst (Gen 3,19).»
KONTRASTERFAHRUNG
Fasnächtler erfahren den Aschermittwoch
als Spielverderber. Oder sie übersehen ihn
gleich ganz. Die Fasnacht hat sich verselbstständigt – und verliert dabei ihren Reiz: den
spannenden Kontrast zu etwas anderem.
Dabei werden uns scharfe Übergänge überall zugemutet: der rasante Cut in der Kinoregie, die kalte Dusche auf die heisse Sauna
oder der Weihnachtstrip auf die tropische
Ferieninsel. Sicher ist: Der Mensch braucht
Zeiten und Orte, die dem Alltäglichen enthoben sind. Er braucht aber auch den Rückzug vor der ständigen Aktivität und die Zeit
der Vorbereitung auf besondere Ereignisse.
ASCHENKREUZ ALS HILFE
Der Aschermittwoch macht durch einen
scharfen Schnitt auf zwei aufeinander folgende Zeiten im Kirchenjahr aufmerksam.
Er setzt mit dem archaischen Aschenritus
einen klaren Kontrast zur bisherigen Zeit
im Jahreskreis – vielerorts eben durch die
Fasnacht geprägt – und eröffnet die 40-tägige österliche Busszeit: Zeit der Umkehr und
Einkehr, der Reue und Busse. Sie soll uns
auf das grösste Fest des Jahreskreises vorbereiten: Ostern. Der Ritus des Aschenkreuzes
ist Hilfe, diesen Wechsel zu vollziehen.
ERNEUERT IM OSTERFEUER
In vielen Aargauer Pfarreien finden am
Abend von Aschermittwoch Gottesdienste mit Austeilung der Asche statt. Wie ursprünglich vorgesehen, hält sich manche
Pfarrei an den Brauch, zur Herstellung der
Asche die Palmzweige im Osterfeuer zu
verbrennen. Das bedeutendste Feuer des
Kirchenjahres vernichtet die Palmzweige,
verwandelt sie aber auch in etwas Neues. In
der Pfarrei St. Verena in Bad Zurzach wird
zusammen mit den Palmzweigen auch die
ölgetränkte Watte, die nach der Salbung eines Täuflings übrig bleibt, ins Osterfeuer gelegt. Im sorgsamen Umgang mit den geweihten Zweigen und dem gesegneten Öl kommt
PALMZWEIGE UND WATTE
IM OSTERFEUER
der innere Zusammenhang zwischen der
christlichen Deutung von Tod und Leben
symbolhaft zum Ausdruck.
VON OSTERN HER VERSTEHEN
Heute kennt die kirchliche Ordnung nur
noch zwei gebotene Fast- und Abstinenztage im Jahr. Neben dem Karfreitag sind
die Christen am Aschermittwoch gehalten,
Askese zu üben: Der Eintritt in die österliche Busszeit soll sich ins Bewusstsein einschreiben, sich «inkarnieren». Aber erst von
Ostern her wird die Vorbereitungszeit und
damit auch die Zeit der fröhlichen Ausgelassenheit davor richtig verstanden: Das
Fest der Auferstehung unseres Herrn, der
Leiden und Tod überwunden hat, gibt der
Fastenzeit ihren Sinn. Die Erkenntnis des
Gerettetseins unseres vergänglichen irdischen Lebens ist es aber auch, die uns in froher Gelassenheit Feste feiern lässt.
• LITURGISCHES INSTITUT / MCA
8. Februar 2015 | Aargau | Horizonte 3
Foto: Werner Rolli
Kirchlich heiraten –
himmlisch schön
Die Aargauer Landeskirchen an der Hochzeitsmesse in Lenzburg
Braune Lederjacke, ein Kleid, dessen Farbe quietscht, Leoparden­
strumpfhose und hohe braune
Lederstiefel. Carmen Frei zeigt,
wie es nicht geht.
Wie es geht, zeigt Marc Tabeling von der
Agentur Renzen. Casual heisst der gefragte
Stil, edel und doch alltagstauglich. Der modische Anschauungsunterricht im Bullingerhaus Aarau verdeutlicht den Anwesenden, worum es geht: den geschmackvollen
Auftritt der Aargauer Landeskirchen an der
Hochzeitsexpo in Lenzburg. Eine Premiere
im Aargau.
TRADITIONSABBRUCH
Für diese Premiere setzten die Landeskirchen eine Arbeitsgruppe ein: Carmen
Frei als Kommunikationsfachfrau, Kurt
Adler von Bildung und Propstei für die
Römisch-Katholische Landeskirche sowie
Frank Worbs, Informationsbeauftragter
der Reformierten Landeskirche Aargau. Gemeinsam mit der Agentur Renzen wurden
eine Broschüre und der Messeauftritt ent4 Horizonte | Forum | 8. Februar 2015
wickelt. «Es ist das erste Mal, dass wir mit
den Kirchen für eine Hochzeitsexpo zusammenarbeiten. Das ist neu und spannend»,
sagt Marc Tabeling und grinst. Carmen Frei
lieferte den griffigen Titel für das «Paket»:
«Kirchlich heiraten – himmlisch schön».
Bei der Einführung in die Standarbeit im
Bullingerhaus vermittelt die ökumenische
Arbeitsgruppe die Gründe für die gemeinsame Aktion der Kirchen. Und die liegen
für Frank Worbs auf der Hand: «Die Zahlen bei den kirchlichen Trauungen, die wir
auf reformierter Seite sehen, zeigen einen
Traditionsabbruch bei jungen Paaren. Damit gehen uns später Anknüpfungspunkte
im Leben der Menschen verloren.» Katholischerseits wird die Aktualität der Problematik ähnlich wahrgenommen.
verdeutlicht auch die landauf, landab wachsende Zahl der Hochzeitsmessen. Die Broschüre der Landeskirchen will vermitteln:
Kirchlich heiraten ist eine schöne Angelegenheit, eine, die eine grössere Dimension
der Partnerschaft betrifft. Es ist wichtig,
dass die Kirchen sich das Thema nicht einfach wegnehmen lassen, auch wenn die
Gruppe der Konfessionslosen zunehmend
wächst. Sich auf dem teilweise hart umkämpften Hochzeitsmarkt zu positionieren
ist ein vielleicht ungewohnter und mutiger
SEGENSFEIER
Am Valentinstag um 12 Uhr sind alle
Liebenden und Verliebten, Verheirateten und Nichtverheirateten, Junge
PRÄSENZ ZEIGEN
Das Titelfoto der Broschüre: ein Brautpaar
im Freudensprung. Ein gestelltes Foto, doch
ein echtes Brautpaar, ganz frisch verheiratet. Die Hochzeit soll für viele Paare der
schönste Tag ihres Lebens werden. Dafür
wird tief in die Tasche gegriffen, ein ganzer
Markt beschäftigt sich mit dem Thema. Das
und Alte eingeladen, in Peter und
Paul Aarau die Liebe zu feiern. Im
Anschluss an «ich liebe dich – lass uns
feiern» gibt es einen Apéro.
Mehr Informationen auf
www.bildung-mobil.ch
Foto: Roger Wehrli
Carmen Frei, Kurt Adler und
Frank Worbs (von links) bringen
den Seelsorgenden den stilvollen
Messeauftritt nahe.
Schritt für die Kirchen. Sie zeigen damit,
dass sie neben dem Inhalt durchaus auch
Dienstleister sein können und wollen.
FRAGERUNDE
Wie das geht, klärt sich in der Fragerunde.
Rund zwanzig Pfarrerinnen und Seelsorger
aus verschiedenen Aargauer Kirchgemeinden und Pfarreien werden den Stand an den
beiden Messetagen betreuen. «Wenn Leute
wissen wollen, ob sie einen eigenen Pfarrer
EINE UNGEWOHNTE
PERSPEKTIVE
mitbringen können, was sag ich da?», «Wie
soll ich reagieren, wenn sie mich um die
Trauung bitten?», «Wie sieht es mit der Frage
nach Bezahlung aus?», Fragen über Fragen.
«Ihr sollt den Besuchern vor allen Dingen
die richtigen Kontaktdaten geben. Ihr seid
am Messestand online, habt einen Drucker
und könnt ihnen ganz direkt Namen und Telefonnummer des zuständigen Pfarramtes
sagen. Dort können interessierte Paare die
Details klären», erklärt Frank Worbs.
nicht wissen, warum Kirche ist, wie sie ist.
Sie wollen wissen, welcher Pfarrer oder welche Gemeinde für sie zuständig sind. Noch
überspitzter formuliert geht es bei diesem
Erstkontakt nicht um Gott, sondern um seine
Organisation. «In den Vorbereitungskursen
kommen Themen wie Trennung vonseiten
der Paare nicht auf. Ich bin jeweils der, der
sie auf die Problematik in der römisch-katholischen Kirche hinweist», erklärt Kurt
Adler von Bildung und Propstei. Ein Muss
am Messestand: Die Interessenten sollen sich
wohlfühlen, sollen eine gute Erinnerung an
den Auftritt der Landeskirchen mitnehmen.
Kirche positioniert sich als Anbieter von Service. Eine ungewohnte Perspektive, die Frank
HOCHZEITSEXPO
Am Samstag, 21., und Sonntag, 22.
Februar 2015, findet in Lenzburg «Im
Müllerhaus» die Hochzeitsexpo statt.
Über zwanzig Aussteller präsentieren
auf einem Rundgang ihre Angebote.
Der Eintritt zur Hochzeitsexpo ist
frei, es gibt ein Gewinnspiel und an
beiden Tagen je drei Modeschauen.
Den Stand der Landeskirchen finden
VERHALTENSMASSREGELN
«Kirchenrechtliche Fragen solltet ihr nicht
ansprechen. Es sei denn, es wird konkret
gefragt», sagt Frank Worbs ein wenig später. Knackig gesprochen: Die Leute wollen
Sie im ersten Stock.
Mehr Informationen auf
www.hochzeitsexpo.ch
Worbs ganz klar begründen kann: Ihn ärgert,
dass kirchliche Brautpaare Gebühren zahlen
müssen, wenn sie ausserhalb der eigenen
Kirchgemeinde heiraten wollen. «Die Leute
zahlen als Kirchenmitglieder doch bereits
Steuern, warum also zusätzliche Gebühren?
Sie sollen doch etwas zurückbekommen.»
• ANNE BURGMER
Den ausführlichen Artikel
finden Sie auf www.horizonte-aargau.ch
IMPRESSUM
HERAUSGEBER
Röm.-kath. Pfarrblattgemeinschaft Aargau
Beat Niederberger (Präsident), Grabenstrasse 57,
4814 Bottenwil, T 062 721 12 13
beat.niederberger@horizonte-aargau.ch
REDAKTION
Aarestrasse 10, 5000 Aarau
Andreas C. Müller (Leitung) | T 062 822 05 17
andreas.mueller@horizonte-aargau.ch
Silvia Berger (Agenda/Medien) | T/F 056 426 59 92/91
silvia.berger@horizonte-aargau.ch
Anne Burgmer | T 079 325 72 37
anne.burgmer@horizonte-aargau.ch
Marie-Christine Andres Schürch | T 056 535 37 49
marie-christine.andres@horizonte-aargau.ch
Für den TEXT IM PFARREITEIL
ist das entsprechende Pfarramt zuständig.
www.horizonte-aargau.ch
MITARBEITENDE DIESER NUMMER
Irmelin Drüner, irmelin.druener@ag.ref.ch
Liturgisches Institut, info@liturgie.ch
HORIZONTE-ABO
Änderungen zu Ihrem Abo melden Sie dem Pfarramt
Ihres Wohnortes. Änderungen der ausserkantonalen
Abos nimmt die Bürli AG, Döttingen, entgegen.
T 056 269 25 10, adressen@horizonte-aargau.ch
8. Februar 2015 | Forum | Horizonte 5
Fernsehen
Samstag, 7. Februar
Fenster zum Sonntag. Generation Start-up. Viele
träumen vom eigenen Unternehmen. Aber für die meisten Menschen bleibt dies ein Traum. SRF 2, 17.30 Uhr
Wort zum Sonntag. Sibylle Forrer, reformierte
Pfarrerin. SRF 1, 20 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Röm.-Kath. Gottesdienst aus Grand-Lancy
GE. SRF 1, 10 Uhr
Montag, 9. Februar
Die Herren des Windes. Im Alter von 16
Jahren wurde die Kambodschanerin Aya über eine
ma­laysische Agentur als Dienstmädchen verkauft.
Die Dokumentation zeichnet Ayas Schicksal nach
und schildert die Vorgehensweise von Menschenhändlern. Arte, 23.55 Uhr
Dienstag, 10. Februar
IS – Die Wirtschaftsmacht der Gotteskrieger. Arte,
21.50 Uhr
Samstag, 14. Februar
Fenster zum Sonntag. Winterzeiten. Im übertragenen Sinn sind Winterzeiten Ausdruck für Phasen
im Leben, in denen es dunkel und kalt ist. Wer sich
in diesen ungemütlichen Zeiten bewährt, gewinnt an
Format und innerer Stärke. SRF 2, 17.30 Uhr
Wort zum Sonntag. Meinrad Furrer, katholischer Theologe. SRF 1, 20 Uhr
Dienstag, 17. Februar
Die Boatpeople vom Genfer See. Am 9.
Februar 2014 stimmten die Schweizer zur allgemeinen Überraschung mehrheitlich für die Initiative gegen die Masseneinwanderung. Die darin geforderte
Verfassungsänderung soll die Zahl der Zuwanderer
begrenzen – einschliesslich der Grenzgänger aus
Frankreich, die auf dem Weg zur Arbeit tagtäglich
den Genfer See überqueren. Die Dokumentation (F,
CH 2015) gibt Einblick in den Alltag der «Boatpeople» vom Genfer See. Arte, 23.05 Uhr
Radio
Samstag, 7. Februar
Wissen. W
ie individuelles Lernen gelingen kann. Die
Reportage im Klassenzimmer geht der Frage nach: Was
macht heute einen guten Unterricht aus? Besonders
motivierte Lehrer oder das Konzept? SWR 2, 8.30 Uhr
Musik für einen Gast. Luzia Brand, Landhebamme im Toggenburg. Radio SRF 2 Kultur, 12.35 Uhr
Sonntag, 8. Februar
Blickpunkt Religion. Aktuelle Informationen
aus den Bereichen Religion, Ethik, Theologie und Kirchen. Radio SRF 2 Kultur, 8.05 Uhr
Aula. Wie und warum die katholische Kirche reformiert werden muss. SWR 2, 8.30 Uhr; 2. Teil So 15.2.,
8.30 Uhr
Liturgie
Sonntag, 8. Februar
5. Sonntag im Jahreskreis (Farbe Grün – Lesejahr B). Erste Lesung: Ijob 7,1–4.6–7; Zweite Lesung: 1 Kor 9,16–19.22–23; Ev: Mk 1,29–39
Sonntag, 15. Februar
6. Sonntag im Jahreskreis (Farbe Grün – Lesejahr B). Erste Lesung: Lev 13,1-2.43ac.44ab.45-46;
Zweite Lesung: 1 Kor 10,31-11,1; Ev: Mk 1,40-45
Weitere Informationen
www.horizonte-aargau.ch/medien
6 Horizonte | Medien | 8. Februar 2015
Perspektiven. «Keine Religion ist unschuldig».
Religion gehört zweifellos zu den stärksten Kräften,
die Menschen – im Guten wie im Bösen – beeinflussen können. SRF 2 Kultur, 8.30 Uhr
Römisch-katholische Predigt. B arbara Kückelman, Theologin, Bern. Radio SRF 2 Kultur, 9.30 Uhr
Evangelisch-reformierte Predigt. Pfarrer
Peter Weigl, Windisch. Radio SRF 2 Kultur, 9.45 Uhr
Mittwoch, 11. Februar
Politik und Emotionen. Politiker sollen rational
und vernünftig handeln. Doch oft werden diejenigen
gewählt, die es am besten verstehen, die Gefühle der
Menschen anzusprechen. Denn wo Politik von Emotionen dominiert wird, sind Krisen meist nicht weit.
SWR 2, 8.30 Uhr
Samstag, 14. Februar
Zwischenhalt: M
it Themen aus Kirche und Re­
ligion und den Glocken der römisch-katholischen Kirche Oberbuchsiten SO. Radio SRF 1, 18.30 Uhr
Sonntag, 15. Februar
Perspektiven. U
nheilige Paare. Elke Pahud de
Mortanges, Professorin für Dogmatik an der Universität Freiburg im Breisgau, porträtiert in ihrem Buch
«Unheilige Paare? – Liebesgeschichten, die keine
sein durften». Radio SRF 2 Kultur, 8.30 Uhr
Christkatholische Predigt. Karin Schaub, Diakonin, Basel. Radio SRF 2 Kultur, 9.30 Uhr
BUCHTIPP
Tilman Seidensticker: Islamismus. Geschichte, Vordenker, Organisationen. C. H. Beck Wissen. 127 Seiten, C. H. Beck, 2014, 2. Aufl.
2015, ISBN 978-3-406-66069-6. V
ielen ist klar, wer die Islamisten sind
und was sie wollen. Doch so einfach ist es nicht. Das Spektrum reicht
vom terroristischen «Islamischen Staat» bis zu politischen Parteien
mit Regierungsverantwortung. Die islamistischen Gruppen haben
sich unterschiedlich entwickelt, haben aber eine gemeinsame Vorgeschichte, die z. B. mit der Kolonialzeit und der misslichen Regierungsführung nach der Unabhängigkeit der betreffenden Staaten zu tun hat.
Vordenker der Bewegung sind bereits um 1850 auszumachen. Der Autor zeigt die Auseinandersetzung mit den Islamisten in Staaten wie z. B. Marokko, Tunesien
oder im Gazastreifen auf. Das schmale Bändchen liefert damit einen guten Hintergrund, um
die gegenwärtige Entwicklung in einem grösseren Kontext einordnen zu können. mb
Veće AHV mirovine od 2015.
Foto: kna-bild
Promjene u graničnim iznosima mirovinskih blagajni
Die Autorin klärt über Änderungen bei der AHV/IV-Rente und über die gültigen
Grenzbeträge in der obligatorischen beruflichen Vorsorge ab 1. Januar 2015 auf.
STAROSNO OSIGURANJE (AHV)
Svi zaposleni dužni su uplaćivati doprinose
u ovo osiguranje od 18. godine. Žene koje ne
rade dužne su uplaćivati AHV doprinose od
21. do 64., muškarci do 65. godine starosti.
Kod osoba koje su u braku, a samo je jedan
bračni partner zaposlen, nezaposleni bračni partner je osiguran ako zaposleni bračni
partner zarađuje godišnje najmanje CHF
9300. Svi ostali koji nemaju prihoda (studenti, osobe koje žive od socijalne pomoći
ili dodatnih davanja), a stariji su od 21 godine, dužni su uplaćivati najmanje CHF 480
godišnje u AHV osiguranje. Tko redovito od
svoje 21. do 64., odnosno 65. godine uplaćuje
AHV doprinose, imat će pravo na mirovinu
koja će mu ovisno o visini plaće, od 1.1.2015.
iznositi između CHF 1175 i CHF 2350. Za
svaku godinu za koju nisu uplaćeni AHV doprinosi, mirovina će biti manja po godini za
2.3 %. Bračni par zajedno može maksimalo
dobiti CHF 3525 ako oboje imaju puni radni
staž (skala 44). U starosnu mirovinu se može
ići 1 ili 2 godine ranije, kada je ona do kraja
života manja za 6.8 % po godini. Može se i
duže raditi, najduže još 5 godina, kada će i
mirovina biti srazmejrno viša.
gajnu odbijaju se od 18. godine, ali samo za
rizike smrti i invalidnosti, tek od 25. godine
počinje se s pravom štednjom za starost. Osigurana plaća je bruto plaća od koje se oduzme tzv. koordinacijski dio koji od ove godine
iznosi CHF 24 675. Npr. od CHF 60 000 godišnje zarade oduzmemo CHF 24 675 i dobijemo osiguranu plaću od CHF 35 325. Zarade
iznad CHF 84 600 ne ulaze više u obvezno
osiguranje. Mirovine se financiraju uplatama doprinosa poslodavca i zaposlenika kao
i kamatama na uloženi kapital. Poslodavac
uplaćuje zaposlenicima od 25. do 34. godine starosti 7 % od osigurane plaće, od 35. do
44. godine 10 %, od 45. do 54. godine starosti
15 %, od 55. do 64. godine ženama, a do 65.
godine muškarcima 18 %. Najmanje polovicu doprinosa mora uplatiti poslodavac. «Mindestzinssatz» je najmanja propisana kamata na ušteđevinu koja od rujna 2014. iznosi
1.75 % za obvezno osiguranje, za doprinose
preko obveznog osiguranja vrijede drugi postotci. «Umwandlunsgsatz» je postotak koji
se primjenjuje kod obračuna mirovine. Trenutačno iznosi 6.8 %, što bi značilo na iznos
od CHF 100 000 ušteđevine u mirovinskoj
blagajni CHF 6800 godišnje mirovine.
PENSIONSKASSE (BVG)
Kod mirovinske blagajne (Pensionskasse)
osigurani su zaposlenici koji imaju ugovor
na neodređeno radno vrijeme ili na određeno duže od 3 mjeseca i čija je AHV plaća veća
od CHF 21 150 godišnje. Doprinosi za bla-
BVG – ISPLATE
U redovitu starosnu mirovinu idu muškarci
s navršenih 65, žene sa 64 godine, ali je moguće ići i prije ako je to predviđeno pravilnikom. Najranije se može ići u mirovinu s 58
godina starosti. Mirovinske blagajne mogu
umjesto isplate u obliku mirovine izvršiti
isplatu kapitala u obliku jednokratne isplate cjelokupne ušteđene gotovine ako je to
predviđeno njihovim pravilnikom. Ukoliko
to nije predviđeno, osiguranik može tražiti
isplatu od najmanje 25 % u gotovini, ostalo
će dobiti u obliku mirovine. Isplata u gotovini je moguća i prije ispunjavanja uvjeta za
odlazak u mirovinu, uz neophodnu suglasnost bračnog partnera u sljedećim slučajevima: kod definitvnog napuštanja Švicarske
u države koje nisu članice EU i EFTA, kod
otvaranja samostalne tvrtke ili ako cjelokupni uplaćeni iznos kod blagajne nije veći od
jedne godišnje uplate. Kod dizanja novca u
gotovini uputno je raspitati se izravno kod
blagajne o roku za podnošenje zahtjeva i
potrebnim obrascima. I kod trećeg stupa je
došlo do manjih promjena u iznosima: Osobe koje rade i preko poslodavca uplaćuju u
mirovinsku blagajnu, mogu uplaćivati u
banci u 3. stup najviše CHF 6768 godišnje.
Osobe koje obavljaju samostalnu djelatnost
i nisu osigurane preko mirovinske blagajne,
mogu uplatiti godišnje do CHF 33 840.
• VALENTINA MATOLIĆ
Sozialdienst für Kroatischsprachige
Bahnhofplatz 1, 5400 Baden
T 056 210 35 80
valentina.matolic@ag.kath.ch
www.hrvatskasocijalnasluzba.ch
8. Februar 2015 | Za Hrvate | Horizonte 7
Agenda
Bildung
Stellen
Spiritualität innerhalb und ausserhalb der Kirche(n). Fr 20. 2., 19.30 Uhr. Pfarreiheim St. Sebastian,
Wettingen. Vortrag von Christian M. Rutishauser,
Provinzial der Schweizer Jesuiten.
Katecheten/innen. Für verschiedene katechetische Aufgaben im Seelsorgeverband Fischingertal
suchen wir per August 2015 zwei motivierte Katecheten/innen für insgesamt 16 Jahresstunden. Auskunft:
Markus Bläsi, Gemeindeleiter, T 062 873 18 64
Atmen und Bewegung. So 22. 2., 14 bis 17 Uhr.
Ref. Kirche Teufenthal. Sich vom Leben atmen lassen
und im Jetzt ankommen. Middendorf Atemarbeit.
Leitung: Esther Worbs, Pfarrerin. Kosten: 20 Franken.
Anmeldung bis Fr 12. 2.: T 056 438 09 40
Der Fall «Tebartz-van Elst»... M
i 4. 3., 20 bis
21.30 Uhr. Kath. Pfarreizentrum, Stein. Vortrag: Kirchenkrise unter dem Brennglas. Leitung: Bernhard
Lindner. Ohne Anmeldung.
Sehnsucht nach einem veränderten Leben.
So 8. 3., 19.30 Uhr bis Fr 13. 3., 21 Uhr. Pfarreiheim,
Sulz. Fastenwoche. Info-Abend: Do 26. 2., 20 Uhr.
Leitung: Bernhard Lindner.
Der Schatz im Acker. Mo 9. 3., 14.15 bis 19
Uhr. Propstei Wislikofen. Mit bibliodramatischen
Elementen Berg-Geschichten entdecken. Leitung:
Claudia Mennen. Anmeldung: T 056 201 40 40
Brunnentage mit Bibliodrama. Mo 16. 3.,
10 Uhr bis Di 17. 3., 16 Uhr. Propstei Wislikofen.
Diese Tage sind eine kleine Auszeit im Alltag. Leitung: Nicolaas Derksen, Theologe. Anmeldung:
T 056 201 40 40
Die befreiende Kraft der Vergebung. Fr
20. 3., 16.15 bis Sa 21. 3., 16.30 Uhr. Propstei Wislikofen. Vergeben bedeutet frei werden von quälenden Gedanken und Gefühlen. Leitung: Claudia
Nothelfer, Theologin, und Gudrun Rüger, Autorin.
Anmeldung: T 056 201 40 40
Kirchenmusik
Kammerkonzert. D
o 19. 2., 19.30 Uhr. Pfarreiheim St. Sebastian, Wettingen. Bohuslav Matoušek,
Violine, und Petr Adamek, Klavier, spielen Werke
von Dvořák, Smetana, Janáček und Martinů. Eintritt:
20 Franken.
16 Horizonte | Agenda | 8. Februar 2015
Religionspädagogin/Religionspädagogen.
Der Pastoralraum Freiamt mit den Pfarreien Abtwil,
Auw, Dietwil, Mühlau, Oberrüti und Sins sucht per
1. 8. eine Religionspädagogin/einen Religionspädagogen (40 %). Aufgaben: Religionsunterricht 3./4./5.
Primarklasse u.a. Voraussetzungen: Ausbildung als
Religionspädagoge/in oder Katechet/in. Das ausführliche Inserat finden Sie auf: www.horizonte-aargau.ch
Katechet/in. Die Pfarrei St. Anna in Menziken
sucht per Sommer 2015 eine Katechetin/einen Katecheten. Stellenprozente nach Absprache. Aufgaben:
Unterricht an der Mittel- und Oberstufe, Organisation von Familien- und Schülergottesdiensten. Voraussetzungen: religionspädagogische Ausbildung, ökumenische Grundhaltung, Kompetenzen im Bereich
Teamarbeit und Kommunikation. Das ausführliche
Inserat finden Sie auf: www.horizonte-aargau.ch
Weitere Angebote
Bibliodrama im Kantonsspital. D
i 24. 2., 19
bis 22 Uhr. Kantonsspital Baden. Ohne Vorkenntnisse. Auskunft/Anmeldung bis Di 17. 2., Karin Klemm,
Leitung, karin.klemm@ksb.ch, T 056 486 12 46. Kosten: Für Mitarbeitende am KSB frei, sonst 20 Franken.
Sieht Gott alles? Do 5. 3., 18.30 bis 20 Uhr.
Wasserkirche, Limmatquai 31, 8001 Zürich. Ist der
allwissende Blick des Internets an die Stelle Gottes
getreten? Referat von Jan-Heiner Tück, Professor für
Dogmatik an der Theologischen Fakultät der Universität Wien. Ohne Anmeldung, Abendkasse.
Theologisches Trio. Do 19. 3., 18 bis 19.30
Uhr. Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich.
Über Bücher lässt sich streiten. Besprochen werden
Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt, Klassiker
und Sachbücher mit religiösen, ethischen, spirituellen
und gesellschaftspolitischen Inhalten. Gast: Regie-
KURZ NOTIERT
«cantars 2015»: Franck und Friedrich – Begegnung zweier Jubilare
Einladung zur Mitwirkung beim grössten
christlichen Gesangsfest der Schweiz!
Wir stellen die Musik des französischen Romantikers César Franck der Musik unseres
Dirigenten Thomas Friedrich gegenüber.
Begleitet werden wir von professionellen
Streichern, Orgel und Harfe. Die BassSolopartien singt Raphael Jud.
Projektbeginn ist am 20. Februar. Aufführungen am 25. und 26. April 2015
Genaue Infos und Probenplan
www.cantaterohrdorf.ch
rungsrat Mario Fehr. Leitung/Moderation: Béatrice
Acklin Zimmermann und Ralph Kunz. Ohne Anmeldung, Abendkasse.
Fastengruppen. In verschiedenen Regionen des
Kantons gibt es Fastengruppen. Diese bieten Fastenden wertvolle Unterstützung. Für Kontaktadressen
und genaue Daten wenden Sie sich direkt an das Sekretariat ihrer Pfarrei oder www.horizonte-aargau.ch
Weitere Informationen
www.horizonte-aargau.ch/events
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