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Gemeindebrief St. Thomas aktuell Nr. 1/2015

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ST. THOMAS
Heft 1 • Februar bis März 2015
In diesem Heft:
Veränderungen im Kirchenvorstand 2
20. Dienstjubiläum Kantor Haase
5
Propst Schultz-Seitz stellt sich vor
9
Namen und Adressen
11
Gemeindegruppen
12 - 14
Neue Raumgestaltung im
Gemeindezentrum 15
„Gestaltungsräume“
16
„Blessed“ - Bild zum Weltgebetstag Fr., 7. März von den Bahamas
Chantal E. Y. Bethel/ Bahamas, © Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V., www.weltgebetstag.de
A
K
T
U
E
L
L
KIRCHENVORSTAND
Drei neue Mitglieder in der Gemeindeleitung
Neu im Kirchenvorstand St. Thomas sind Elisabeth Berndt und Dr. Engelbert Linnenberg, die als Ersatzkirchenverordnete nachgerückt sind, sowie
Markus Schubert, der auf Vorschlag des Kirchenvorstandes vom Propsteivorstand berufen wurde. Drei bisherige Kirchenvorsteher hatten im Herbst
ihr Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt.
Impressum: „St. Thomas aktuell“ - Gemeindebrief der St. Thomas-Gemeinde Wolfenbüttel
Herausgeber: Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Thomas, Jahnstraße 5, 38302 Wolfenbüttel
Redaktion: Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit; V.i.S.d.P.: Andreas Riekeberg
Kontoverbindung: Kontoinhaber: Propsteiverband SZ-WF, Konto-Nr. 3808250 bei der Nord/LB, BLZ 250
500 00, wichtig: Verwendungszweck „1324 St. Thomas WF“
BIC: NOLADE2HXXX IBAN: DE 7925 0500 0000 0380 8250
Förderverein St. Thomas: Evang. Kreditgen. Kassel, Kto.-Nr. 66 00 824, BLZ 520 604 10
Druck: Gemeindebriefdruckerei Groß Oesingen
2
ZU BEGINN
Ist unsere Gemeinde ergänzungsbedürftig?
Liebe Leserin, lieber Leser,
der Staufferkaiser Friedrich II. wollte
bei einem Experiment feststellen, welche Sprache Kinder entwickeln, wenn
sie ohne Ansprache und Zuneigung aufwachsen. Es gab die Idee, dann erführe man etwas über die „Ursprache“ der
Menschen.
ohne einander Menschen werden, ohne
einander sein und leben.
Über den genauen Hergang des Experiments ist wenig bekannt. Das Ergebnis
seines Experiments war allerdings niederschmetternd: Alle Kinder starben,
wohl auf Grund fehlender Stimulation
der Sinne. Der Kaiser schrieb dazu:
„Sie vermochten nicht zu leben ohne
das Händepatschen und das fröhliche
Gesichterschneiden und die Koseworte
ihrer Ammen.“
Aber ich weiß natürlich: ich konnte.
Und es gibt viele Menschen, die nicht
nur ohne Familie oder Partnerschaft leben, allein in diesem Sinne, sondern die
auch sagen: ich fühle mich damit durchaus wohl. Es geht mir also nicht darum
zu behaupten, wirkliches menschliches
Leben könnte es nur in Partnerschaft
oder Familie geben.
Ein ähnliches Experiment hatte übrigens schon vor rund 2500 Jahren der
ägyptische König Psammetich I. durchgeführt. Er setzte zwei neugeborene
Kinder bei einem Ziegenhirten in der
Wildnis aus, um die menschliche Ursprache zu erforschen. Der Ziegenhirte
durfte mit den Kindern natürlich kein
Wort reden, so waren deren einzige
„Ansprechpartner“ die Ziegen. Nach
zwei Jahren war das einzige Wort, das
die Kinder sprachen „bek bek“ - eine
Nachahmung des Meckerns der Ziegen.
Wenn uns das etwas über eine Ursprache lehrt, dann wohl, dass das Angesprochenwerden und sich Austauschen
zu unseren Ur- und Grundbedürfnissen
als Menschen zählt. Wir können nicht
Mir wird das dann bewusst, wenn ich
häufiger mal im Blick auf meine Frau
oder die Kinder denke: Wie konnte ich
denn bloß ohne euch leben?
Ich bin aber davon überzeugt: Menschen verkümmern ohne Kommunikation. Nicht nur als Kinder ohne Händepatschen, auch als Erwachsene. Wir
sind angelegt auf Sagen und Hören, auf
Gegenüber. Wir alle sind ergänzungsbedürftig.
Der Theologe Henning Luther nannte
uns Menschen Fragmente (also unvollständige Stücke) aus Vergangenheit,
die unsere Verluste und den Schmerz
anzeigen. Und zugleich Fragmente aus
Zukunft, die unsere Sehnsucht wecken.
Und ein ergänzungsbedürftiges Fragment zu sein, kein autarkes Ganzes, verweist uns auf unsere sozialen Bedürfnisse: »Fragmentarisch leben entbindet
von falschen Idealen und von falscher
Selbstabschließung.« .
3
ZU BEGINN
Ist unsere Gemeinde ergänzungsbedürftig?
Jetzt frage ich in der Überschrift aber
nicht nach dem einzelnen Menschen,
sondern: Ist unsere Gemeinde ergänzungsbedürftig? Im neuen Jahr werden
Gemeinden durch Kirchengesetz einander zu verbindlicherer Gemeinschaft in
so genannten Gestaltungsräumen zugeordnet. Könnte es sein, dass wir einander brauchen?
„Das Fragment bezeichnet das Unvollendete und Unvollkommene, das, was
noch nicht oder nicht mehr ›ganz‹ ist.“
Unser Miteinander ist so gesehen nie
ein selbstgenügsames Ganzes.
Das Wesen von Fragmenten sei Sehnsucht, meint Henning Luther.„Es ist auf
Zukunft aus. In ihm herrscht Mangel,
das Fehlen der es vollendenden Gestaltung“. Es ist spannend zu denken, dass
das für Gemeinden grundsätzlich auch
gelten könnte. Sie wären dann Baustellen, deren Bau noch nicht vollendet ist.
So ähnlich versteht der Apostel Paulus
unser einzelnes Leben als ergänzungsbedürftig und zukunftsoffen. So könnten
wir uns auch als Gemeinde verstehen
und für andere und damit für Zukunft
offen werden. Statt selbstzufriedener
Sattheit und Abgeschlossenheit und dem
Anspruch, das Ganze der Kirche abzubilden, eine Offenheit für Aufbruch und
Selbstüberschreitung. Eine in diesem
Sinne ergänzungsbedürftige Gemeinde
verkörpert nicht einen Mangel, sondern
eine Hoffnung.
4
Tatsächlich ist die einzelne Ortsgemeinde kleiner als die Kirche, zu der sie
gehört. In der gottesdienstlichen Fürbitte holen wir sie vor unsere Augen,
beten wir für die Menschen jenseits des
Raumes der gerade versammelten Gemeinde. Eine Gemeinde kann alleine
nie alles. Jede Gemeinde empfängt von
anderen Impulse, Anregungen, Ermutigung und Kritik. So können wir uns für
die Nachbarn öffnen zu mehr Kommunikation, Kooperation und Konziliarität.
Und wir können andere wertschätzen
lernen.
Da kann die biblische Jahreslosung uns
Wege weisen: „Nehmt einander an wie
auch Christus euch angenommen hat
zu Gottes Lob.“ (Römerbrief 15,7)
Es könnte sein, solches ergänzungsbedürftige nachbarschaftlich verbundene Gemeindesein gehört im Grunde
zur „Ursprache“
des christlichen
Glaubens und die
Reformanstrengungen
unserer
Landeskirche können uns helfen,
das wieder mehr
zu entdecken.
Ihr Pastor
KIRCHENMUSIK
20. Dienstjubiläum Kantor Haase
Mit Jahresbeginn feiern wir das zwanzigjährige Dienstjubiläum von Hans-Hermann Haase an St. Thomas. Aus der Anfangszeit erinnert sich Albrecht Wagener:
„Die Kirchenmusik hat in der St. Thomas-Gemeinde einen großen Stellenwert.
So war es nicht verwunderlich, dass nach
dem Dienstende unserer langjährigen
Kantorin, Ingeborg Glowatzki, von der
Gemeinde alles unternommen wurde, um
diesen Schwerpunkt zu erhalten, oder ihn,
wenn möglich, noch auszubauen.
Die bisherige Stelle konnte in eine B-Stelle erweitert werden. Dank unermüdlichen
Engagements von Pfarrer Eberhard Borrmann gelang es, den Umfang der Kirchenmusikerstelle neben der Gestaltung
der Gottesdienste und der Leitung der
St. Thomas-Kantorei, mit einem Auftrag
für die Propstei zu kombinieren. So kam
ein spezielles Auswahlverfahren zustande: Halbstündige Probe mit dem Posaunenchor, halbstündige Probe mit der St.
Thomas-Kantorei, sowie 30 Minuten Orgelspiel und Liedbegleitung, wobei das
Kirchenlied aus dem Gesangbuch dem
Kandidaten per Zuruf von dem an der
Auswahl beteiligten Gremium (damaliger
Domkantor, Vertreterin vom Arbeitskreis
Kirchenmusik in der Landeskirche, Mitglieder des Kirchenvorstands) vorgegeben
wurde. Nach der jeweiligen Probe wurden
die Kantorei und der Posaunenchor um
ein Votum gebeten. Nachdem es von beiden Gremien und dem Auswahlgremium
keine Einwendungen gab, beriet der Kirchenvorstand über die Besetzung der Stelle. Die Wahl fiel unter vielen Bewerbern
auf Hans-Hermann Haase, der seitdem in
unserer Gemeinde und darüber hinaus die
Kirchenmusik prägt.“
Die beiden Kinderkantoreien und der Jugendchor wurden engagiert aufgebaut.
Der Posaunenchor Wolfenbüttel probt
in unseren Räumen unter Haases Leitung, ist aber zu einer immensen Zahl
von Einsätzen in der gesamten Propstei
unterwegs. Mit der Thomaskantorei, die
der Kantor sehr bewusst auch als gottesdienstlichen Chor bei vielen den Jahreslauf prägenden Terminen versteht, konnten auch in Verbindung mit Orchestern
und Solisten große kirchenmusikalische
Werke aufgeführt werden. Erinnert sei
an Haydns „Schöpfung“, Mendelssohns
„Elias“, Bachs Lukaspassion oder das
Weihnachtsoratorium.
Zu „Musik an St. Thomas“ gehören die
Konzerte der Chor- und Musikgruppen,
die programmatisch mit Information und
geistlichen Impulsen kombiniert werden.
Eine fruchtbare Zusammenarbeit mit
dem Texter Eberhard Borrmann führte
zu ei-ner Reihe von Hans-Hermann Haase komponierten biblischen Singspielen,
die regelmäßig wieder aufgeführt werden
können.
Wir kennen ihn als einen, der unermüdlich
auch bei Kulissenbau, Notentransport und
5
KIRCHENMUSIK / ÖKUMENE
anderen logistischen Tätigkeiten selbst engagiert ist. Er lebt buchstäblich sein Verständnis von gottesdienstlich orientierter
kirchenmusikalischer Verkündigung. Man
muss nur einmal das theologisch tiefsinnige Vorspiel zu Eberhard Borrmanns
Lied „Ich möchte Glauben haben“ hören, um das zu erfassen. Ihm ist auch die
Besonderheit der mit digitalen Registern
und einem mobilen Spieltisch erweiterten
Orgel zu verdanken, zuletzt kam noch ein
Cymbelstern hinzu.
Aber – ungewöhnlich für viele Kirchenmusiker – auch auf populärmusikalisches
neueres kirchliches Liedgut ist Kantor
Haase sehr ansprechbar. Er interpretiert
auch swingende, am Blues orientierte,
jazzige Töne authentisch, auch ein Schritt
in Gospelmusik hinein ist ihm nicht
fremd. So setzt er mit seinem Wirken
in vielen Gottesdiensten, etwa auch allen Konfirmationen, je unterschiedliche
musikalische Akzente und arbeitet dafür
kooperativ, kreativ und sehr akribisch.
Michael Jackson bei einer Taufe? Solistische Arbeit mit Trompete und Orgel
mit Stücken klassischer Komponisten?
Jingle Bells mit Schlüsselschütteln auf
dem Weihnachtsmarkt, großes Orchester,
Workshopwochenenden mit zeitgenössischen Komponisten für Bläsermusik
– St. Thomas ist sehr froh und dankbar
für diese Gaben, diesen Einsatz und den
damit verbundenen Schatz an geistlichen
Impulsen für unsere Gemeinde.
Im Jahr 2015 steht das Jubiläum von Kinderkantorei und Jugendchor auf dem Programm und im Dezember eine Aufführung
von Teilen des Weihnachtsoratoriums.
Wir wünschen unserem Kantor Freude,
Schaffenskraft und Gottes Segen bei seinem weiteren Wirken.
Dietmar Schmidt-Pultke
Ökumenische Bibelwoche 2015:
Von der Freiheit der Christen
Auch in diesem Jahr veranstaltet der Ökumenische Arbeitskreis Wolfenbüttel wieder eine Ökumenische Bibelwoche. Hierzu möchten wir ganz herzlich einladen. Es
geht um den Brief des Apostels Paulus an
„die Galater“, an Christen in Kleinasien,
der heutigen Türkei.
Es macht immer wieder Freude, die Texte
der Bibel mit aktuellen Fragen der Gegenwart in Verbindung zu bringen. Darum
geht es, wenn wir uns mit ihnen auseinandersetzen
Christa Duesberg
6
Mo., 23.2.; Christusgemeinde
Woher kommt die Autorität und Anerkennung von Aposteln? Gal., Kap. 1 - 2,10.
Mi., 25.2., St. Thomas-Gemeinde
„Nicht das Gesetz führt zum Leben“
Gal., Kap. 3,6 - 29
Fr., 27. 2., Roncallihaus
„Lasst euch eure Freiheit nicht nehmen“
Gal., Kap. 4,21 - 5,12
So., 1.3., Martin Luther-Gemeinde
Gottesdienst: „Zur Liebe befreit“
Gal., Kap. 5, 13 - 25
Predigt: Michael Hüttel
KONFIRMANDEN
Vorstellungsgottesdienste
Die Konfirmandenzeit des Jahrganges
2015 neigt sich dem Ende zu, nach Ostern
sind wie immer die Konfirmationen. Vorher aber stellen sich die Konfirmandinnen
und Konfirmanden in einem Gottesdienst,
den sie selber gestalten, der Gemeinde
vor. Im nächsten Gemeindebrief veröffentlichen wir dann die Namen der Konfirmanden und Gruppenfotos.
Vorstellungsgottesdienst der
Gruppe 2015-A:
Sonntag, 15. März um 10 Uhr
Vorstellungsgottesdienst der
Gruppe 2015-B
Sonntag, 22. März um 18 Uhr
Projektphase: Pressearbeit
In unserer St. Thomas-Gemeinde beginnt
das zweite Konfirmandenjahr mit einer
Praktikums- und Projektphase. Das heißt,
dass es von Ende August bis Weihnachten
keine regelmäßigen wöchentlichen Gruppentreffen gibt, sondern sich jede/jeder
aus einer Liste Projekte aussuchen kann
und „buchen“ muss, insgesamt ca. 20
Stunden. Eines dieser Projekte war „Pressearbeit“. In dem Konfirmandenprojekt
„Pressearbeit“ geht es darum, dass Konfirmandinnen und Konfirmanden einen
Beitrag für den Gemeindebrief verfassen.
Dafür standen 5 Nachmittage mit jeweils
einer Stunde zur Verfügung.
Fünf Konfirmanden/innen hatten sich gemeldet, um sich als „rasender Reporter,
Reporterin“ auszuprobieren.. Beim ersten
von insgesamt fünf Treffen wurde über
den Gemeindebrief berichtet. Und überlegt, worüber berichtet werden könnte.
Jannes und Justus wollten über das Konfirmandenferienseminar berichten, an
dem sie im Sommer teilgenommen hatten. Michelle, Jaqueline und Julia wollten
der Frage nachgehen: „Zuhause ist für
mich…“ und dazu Meinungen aus ihrem
Umfeld sammeln. Hier nun die Berichte:
Was ist Zuhause?
Jeden Tag sagen wir, wenn wir uns verabschieden: ,,Ich gehe nach Hause.‘‘, doch
was meinen wir eigentlich damit? Jeder
meint etwas anderes, wenn er ,,Zuhause‘‘
sagt und jeder würde es mit anderen Worten erklären, doch welche Worte wären
das?
Wir haben nachgefragt. Viele sagten, Zuhause ist der Ort, an dem Familie und die
Freunde sind. Andere meinten, es ist dort,
wo sie sich wohlfühlen. Manche sagten
auch, dass es der Ort ist, wo sie ganz
sie selbst sein können, dort, wo sie sich
um nichts Sorgen machen müssen. Wir
denken, Zuhause ist dort, wo man glücklich ist und sich geborgen fühlt. Dort, wo
man viele Erinnerungen hat und der Ort
ist, mit dem man viel verbindet. Zuhause
kann nicht nur ein Haus oder eine Wohnung sein. Es gibt auch Leute, die so etwas nicht haben und doch haben sie etwas,
was sie ,,Zuhause‘‘ nennen. Zum Beispiel
würden manche von diesen Leuten sagen,
dass sie Zuhause sind, wenn sie bei dem
Menschen sind, der ihnen am meisten bedeutet.
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KONFIRMANDEN
Hier der Tagesplan vom 14.08.2014:
- 8:25: Morgenandacht
- 8:30: Frühstück
- 10:00: Kleingruppen
- 12:30: Mittagessen
- 14:30: Schwimmen gehen
- 18:30: Abendessen
- 20:15: Party
- 21:30: Abendausklang
Danach ab in die Zimmer.
- 22:30 Nachtruhe
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UNSERE EIGENE MEINUNG:
Diese Reise ist eine gute und sinnvolle
Geldinvestition für drei entspannte
Wochen ohne ihre Kinder / Enkelkinder.
Aber für ihre Kinder wird es ein Abenteuer und eine Sache, die sie nie vergessen werden.
Ihre Kinder sind in guten Händen und erfahren nicht nur neue Thesen von Gott,
sondern haben auch eine Menge Freizeit
und kaufen sich dann sicher nur „gesunde
Lebensmittel“, aber sie dürfen nicht meckern wenn sie mit Zahnproblemen nach
Hause kommen. Bei Wanderungen wird
leider häufig ein wenig Zucker benutzt,
welcher dann aber wieder verbrannt wird,
da diese keine kleinen einfachen Babytouren mehr sind.
Aber bitte jetzt nicht sofort ihr Kind/Enkelkind abmelden sonst würden wir beide
Ärger bekommen und ihr Kind würde eine
tolle Reise verpassen. Außerdem werden
genug Pausen gemacht.
Justus Z, Jannes K.
PERSONALIEN
Propst Schultz-Seitz stellt sich vor:
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gemeinde,
seit November bin ich nun Ihr Propst,
nachdem ich am 15. Mai gewählt worden
war. Zurzeit arbeite ich mich in die verschiedenen Aufgabenbereiche im Quartier St. Trinitatis / Hauptkirche BMV
und in der Propstei ein und nehme viele
Kontakte auf. Ich bin sehr froh, dass zum
Propstamt auch ein Pfarrstellenanteil gehört. Auch wenn es nicht immer einfach
sein wird, beide Tätigkeiten miteinander
zu vereinbaren, wäre für mich das Fehlen
einer direkten gemeindlichen Verortung
nur sehr schwer vorstellbar.
Ich stamme aus Braunschweig und habe
evangelische Theologie an der kirchliche
Hochschule in Bethel und an der Universität Hamburg studiert.
Nach meinem Vikariat an der Hauptkirche in Wolfenbüttel war ich fünf Jahre
im Pfarrverband Salzgitter-Ohlendorf mit
Groß Mahner und Klein Mahner gemeinsam mit meiner Frau Antje Tiemann tätig,
die auch Pfarrerin ist. Danach wurde ich
Schulpfarrer am Gymnasium SalzgitterBad.
Von 2007 an war ich Pfarrer in der Kirchengemeinde Riddagshausen-Gliesmarode in Braunschweig. In den letzten anderthalb Jahren hatte ich dort zwei ganze
Pfarrstellen an der Bugenhagenkirche
und der Klosterkirche zu versorgen und
manches an Veränderungen auf den Weg
zu bringen.
Inzwischen bin ich 50 Jahre alt und wir
haben zwei Kinder, einen 18jährigen Sohn
und eine 13jährige Tochter.
Ich denke, dass mir die Erfahrungen, die
ich im Gemeindepfarramt in Dorf und
Stadt und im
übergemeindlichen
Dienst
gemacht habe,
bei meiner Arbeit
in Wolfenbüttel
helfen werden.
Ein
besonderer inhaltlicher
Schwerpunkt in
meiner
Arbeit
war neben Gottesdiensten und Besuchen vor allem die
Konfirmandenarbeit. Seit 1994 fuhr ich
jedes Jahr mit Konfirmanden ins Konfirmandenferienseminar (KFS) nach Südtirol.
Ein Thema, das auf uns als Propstei und
die Gemeinden zukommen wird, ist das
Thema der „Gestaltungsräume“.
Die Landessynode hat beschlossen, dass
sich Gemeinden miteinander zu mehr Kooperationen auf den Weg machen mögen,
damit auch in Zukunft die pfarramtliche
Versorgung und geistliche Begleitung der
Gemeinden sichergestellt werden kann.
Dieser Prozess beinhaltet durchaus Chancen, muss aber mit Blick auf die jeweilige
Gemeindesituation sehr sorgsam gestaltet
werden, damit es für die Gemeinden, alle
Mitarbeitenden und für Pfarrerinnen und
Pfarrer zu guten Lösungen kommt, die die
Gemeinden in ihrer Arbeit unterstützen
und stärken.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und wünsche Ihnen alles Gute und
Gottes Segen zum neuen Jahr.
Mit herzlichen Grüßen,
Ihr Dieter Schultz-Seitz
9
VERANSTALTUNGEN
...damit wir klug werden - Kirchentag 2015
Die biblischen Themenformulierungen
der letzten Kirchentage, die alle zwei
Jahre stattfinden, waren bewusst nicht
vollständige Sätze und auch nicht sofort
auf den ersten Blick als biblisch zu erkennen. Solche Formulierungen ermöglichen
meines Erachtens eine große Assoziationsbreite. Ich kann von unterschiedlichen
Standpunkten aus „andocken“ und bin
schon mit dem Thema im Gespräch.
Ohne großen Aufwand kann damit experimentiert werden, was wohl geschehen
müsste oder notwendig wäre „damit wir
klug werden“.
Diese Suchbewegung ist im
Kirchentagsmotiv mit einem
an Suchmaschinen im Internet
erinnernden
Suchfeld inspirierend umgesetzt, finde ich.
Wie verhält sich
klug sein oder
klug handeln
zu Cleverness,
Gerissenheit, Weisheit, Intelligenz oder
Weitsicht? Macht wirklich ‚googlen‘ klug
oder nicht vielmehr Erfahrungen? Sind
wir immer erst „hinterher“ klüger, werden
erst „aus Schaden“ klug?
In Psalm 90, aus dem dieses Themenstichwort kommt, heißt es „Lehre uns
bedenken, dass wir sterben müssen, dass
unsere Zeit begrenzt ist, lehre uns unsere Tage zählen, damit wir zur Einsicht
kommen, klug werden, ein weises Herz
bekommen.“ Ich habe hier mehrere Übersetzungen zusammengestellt.
10
Es geht darum, dass wir unsere Zeit sinnvoll und erfüllt verbringen und Mühe sich
lohnt, dass etwas von dem, was uns wichtig ist, bleibt und nicht einfach vergeht.
Woraus lernen wir, woran, welches sind
Lehren, die wir ziehen, wenn wir „bei
Gott in die Schule des Lebens“ gehen?“
Was mag es bedeuten, wenn das Evangelium den „Klugen der Welt“ verborgen ist?
Klugheit kann hierfür und dafür eingesetzt
werden (List und Hinterlist), sie bedarf
einer gewissen Distanz von der unmittelbaren Situation, eigenen und fremden
un-mittelbaren
Anliegen und
Sitten und Gebräuchen.
Welches Verhalten nennt
die
Bibel,
nennt
Jesus
klug. Wie orientiert uns das
im
Umgang
mit
Begrenzungen des Lebens (der Zeit,
der
Kräfte,
der Ressourcen)? Was könnten Christen
in den Dialog über unser Handeln in der
Gesellschaft und globali-sierten Welt einbringen?
Haben Sie Interesse und Lust bekommen?
Kirchentag in Stuttgart ist vom 3.-7. Juni
2015:
Mehr finden Sie im Netz unter
www.kirchentag.de.
Am Sonntag, den 1. Februar, um
10.00 Uhr feiern wir in St. Thomas einen
Gottesdienst zum Kirchentagsthema.
Dietmar Schmidt-Pultke
GEMEINDEGRUPPEN
FÜR KINDER
P FA D F I N D E R
Eltern-Kind-Gruppe
Kolibris
Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr
In der Gruppe sind noch Plätze frei,
Auskunft im Gemeindebüro, Tel.: 72413.
Jahrgang 2005 – 2006: jeden Mittwoch
(außer in den Ferien), 17.00 – 18.30 Uhr,
Kontakt: Max Hülsmann,
E-Mail: huelsmann.max@icloud.com
Spielkreis
Für Kinder ab 2 Jahren (ohne Eltern),
Dienstag von 9.00 – 12.00 Uhr
Auskunft bei Frau Schnepf, Tel.: 77937.
Kinderkantorei
Jeden Dienstag (wieder ab 10. Februar):
Gruppe I (6 – 7 Jahre): 15.00 Uhr
Gruppe II (8 – 10 Jahre): 16.00 Uhr
Auskunft bei Kantor Haase, Tel.: 76053.
Oase-Café
im Kirchen-Foyer: dienstags, 15 - 17 Uhr
Wiederbeginn nach der Weihnachtspause
im neuen Jahr: 10. Februar 2015
Flötengruppe
für Kinder ab 6 Jahren Freitag Nachmittag
Weitere Informationen:
Heike May-Hentig, Tel.: 05322/820 55 51
Kojoten
Jahrgang 2002 – 2004: jeden Donnerstag
(außer in den Ferien), 16.45 – 18.15 Uhr,
Kontakt: Finni Speckenheuer,
E-Mail: finni.speckenheuer@iserv-gis.de
Hammerhaie
Jahrgang 1998 – 2000: jeden Freitag (außer in den Ferien), 17.00 – 18.30 Uhr,
Kontakt: Tim Möws,
tim.moews@googlemail.com
Ranger/Rover
(ab 16 Jahre): jeden Mittwoch (außer in
den Ferien), 19.30 Uhr; Kontakt: Tim
Möws, tim.moews@googlemail.com.
Weitere Informationen unter: www.vcpwolfenbuettel.de
FÜR JUGENDLICHE
Jugendchor
Telefonseelsorge:
- allgemein: 0800-111 0 111
- für Kinder und Jugendliche
Mo-Sa 14 – 20 Uhr: 0800-111 0 333
- für Eltern:
Mo-Fr 9 – 11 Uhr: 0800-111 0 550
Alle aus dem Festnetz kostenlos!
12
(11 – 18 Jahre): jeden Dienstag um 17.00
Uhr (außer in den Ferien). Auskunft bei
Kantor H.-H. Haase, Tel.: 7 60 53.
Musical-Gruppe
jeden Mittwoch (außer in den Ferien)
18.00 - 20.00 Uhr. Auskunft bei
Leitung@Musicalgruppe-Stthomas.de
GEMEINDEGRUPPEN
FÜR SENIOR/INN/EN
Senioren in St. Thomas
Mittwoch, 18.2., 15.00 Uhr: Informationen über die Bahamas und zum Weltgebetstag 2015
Mittwoch, 18.3., 15.00 Uhr: „Der Judas
in der Passionsgeschichte“, mit Pfr. i. R.
Axel Lang
FÜR FRAUEN
FAM – Frauen am Mittwoch
Bibelkreis
jeden Montag um 17.30 Uhr (außer in
den Ferien).
Arbeitskreis „Frieden konkret“
Mittwoch, 4.2., 4.3., und 18.3.2015
jeweils um 19.30 Uhr.
Schach-Gruppe
jeden Mittwoch, von 15.00 – 16.30 Uhr
(Termine s. Aushang im Foyer)
Mittwoch, 11.2., 19.30 Uhr:
FAM-Jahresplanung
Mittwoch, 11.3., Ort und Zeit noch offen,
wird bei der Jahresplanung festgelegt
Auskunft bei Heike Pielenz, Tel.: 978973.
Oase-Café
Frauentreff
siehe unter „Kinder“ bzw. „Jugendliche“
Donnerstag, 12.2., 19.00 Uhr: „Jochen
Klepper“, mit Anneliese Uhse
Donnerstag, 12.3., 19.00 Uhr: „Wer war
Jesus? Der Stand historischer Jesus-Forschung“, mit P. Schmidt-Pultke
Auskunft bei M. Kramer, Tel.: 60 71 781
FÜR MÄNNER
Männerkreis
Donnerstag, 26.02.: Thema noch offen
Donnerstag, 26.02.: Thema noch offen
Auskunft bei H. Kramer, Tel.: 77165
FÜR ALLE
Ökumenischer Bibelkreis
jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat um
9.30 Uhr (außer in den Ferien).
im Foyer der Kirche: jeden Dienstag,
15 – 17 Uhr (außer in den Ferien) .
Kinderkantorei/Jugendchor
KIRCHENMUSIK
Thomaskantorei
jeden Dienstag um 19.30 Uhr (außer in
den Ferien)
Posaunenchor Wolfenbüttel
Donnerstags um 19.30 Uhr (außer in den
Ferien)
Anfängerkurse: mittwochs ab 13.00 Uhr
Flötengruppen für Erwachsene
Mittwoch 18.30 Uhr.
Weitere Blockflötengruppen treffen sich
mittwochs und freitags. Blockflötenspieler ohne Vorkenntnisse und Wiedereinsteiger sind willkommen!
Weitere Informationen: Heike MayHentig, Tel.: 05322/8205551
13
GEMEINDEGRUPPEN
GEMEINDEDIENSTE
Besuchsdienste
Für Neuzugezogene:
Auskunft unter Tel.: 7 34 92
Für Geburtstagsbesuche:
Auskunft unter Tel.: 7 24 87
Für das Seniorenpflegeheim Casa Reha:
Auskunft unter Tel.: 7 24 13
Für das Städtische Krankenhaus:
Auskunft unter Tel.: 7 24 13
Bläsergottesdienst
Es ist eine lange Tradition, dass der Posaunenchor Wolfenbüttel in regelmäßigen
Abständen Komponisten zu sich einlädt.
An einem Seminartag werden gemeinsam
die Werke des Komponisten erarbeitet.
Hierbei ist das Spannende für die Bläserinnen und Bläser, wie der Komponist
seine eigenen Werke interpretiert haben
möchte. Denn die Interpretation des Kantor loci kann durchaus anders ausfallen.
- Also ein großes Interesse daran, was
ein Komponist (ein lebender Komponist!)
wirklich aussagen und umsetzen will.
Das wollen wir wieder gemeinsam entdecken.
In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal
mit Anne Weckeßer eine Komponistin
eingeladen. Am Samstag 28.2. werden wir
gemeinsam proben und das Erarbeitete
am Sonntag. 1.3. (10 Uhr) im Bläsergottesdienst der Gemeinde vorstellen.
Soviel kann schon verraten werden: Anne
Weckeßer verpackt traditionelle Lieder
in ein neues, ungewohntes musikalisches
Gewand. Herzliche Einladung!
Hans-Hermann Haase
14
BEI UNS ZU GAST
Kammerorchester Wolfenbüttel
jeden Montag um 20.00 Uhr
amnesty international
jeden 4. Mittwoch im Monat
um 17.00 Uhr.
Auskunft Tel.: 05331/ 95 77 90
Kinderkantorei und
Jugendchor
Am Di 10.2. beginnen wieder die Proben
von Kinderkantorei I und II, sowie dem
Jugendchor. Herzliche Einladung, bei uns
mitzumachen!
Wir bereiten uns jetzt auf Ostern vor und
proben danach für die geplante SingspielAufführung im Oktober.
Nähere Informationen bei Kantor HansHermann Haase, Tel. 76053.
„St. Thomas aktuell“ in neuem Gewand:
Aus der Redaktion
Sie halten die erste Ausgabe unseres
Gemeindebriefes mit einem farbigen
Umschlag in den Händen. Durch die
Fortschritte in der Drucktechnik ist der
Farbdruck erschwinglicher geworden; wir
haben uns daher für den Wechsel in der
Gestaltung des Titels entschieden. Ansonsten bleiben wir beiim vertrauten Layout.
Andreas Riekeberg
UNSERE GEMEINDE
Zur Verwendung der Kirchensteuern:
Das Gemeindezentrum soll schöner werden
Unser Gemeindezentrum kommt langsam in die Jahre ... Bald 50 Jahre liegt die
Einweihung nun zurück, und auch wenn
in den vergangenen Jahrzehnten immer
wieder umgebaut und renoviert wurde,
wird doch der Modernisierungsbedarf an
vielen Punkten sichtbar. Deswegen hat
der Kirchenvorstand beschlossen, die gegenwärtige Phase recht erfreulicher Kirchensteuerzuweisungen durch die Landeskirche zu nutzen, und einige Projekte
anzugehen. So soll das Mobiliar erneuert
werden, vor allem die Tische im Saal sind
abgängig und müssen ersetzt werden,
aber auch manches andere soll schöner
werden. Der Fußboden im Saal wird zwar
regelmäßig gereinigt und gepflegt – aber
dennoch ist hier nunmehr eine aufwendigere Generalüberholung nötig.
Weiterhin stehen die Bankauflagen in
der Kirche zur Erneuerung an, und es
sollen 100 neue Gesangbücher für die
Gottesdienste beschafft werden. Sie sind
ja regelmäßig in Benutzung, und das hat
Spuren hinterlassen – außerdem ist vor
kurzem eine ergänzte Neuauflage des
Evangelischen Gesangbuches erschienen.
Beispielweise wurden da alle diejenigen
Psalmen aufgenommen, die bisher fehlten, obwohl es Sonntage im Kirchenjahr
gibt, an denen sie zur Wechsellesung vorgeschlagen sind.
Die kostenträchtigsten Maßnahmen aber
sind die Erneuerung der Toilettenanlagen
im Gemeindezentrum und im Gebäude
Campestraße 60. Diese sind noch aus der
Erbauungszeit des Gemeindezentrums und
sollen nun modernisiert werden. Denn wir
haben ja in St. Thomas doch recht häufig
mehrstündige Veranstaltungen und Konzerte mit vielen auch auswärtigen Besucherinnen und Besuchern, da sollten die
Sanitäranlagen auch baulich in einem ansprechendem Zustand sein.
In diesem Jahr soll nun auch die Erneuerung der Zuwege-Rampen vor und hinter
der Kirche in Angriff genommen werden:
diese sollen von der maximalen Neigung
her so gestaltet werden, dass auch selbstfahrende Rollstuhlfahrer/innen die Rampen aus eigener Kraft bewältigen können.
Bei der Finanzierung all dieser Maßnahmen können wir glücklicherweise auf
mehrere Quellen zählen: erstens auf das
freiwillige Kirchgeld, das viele von Ihnen
gegeben haben (5957 Euro sind in dieser
Sammelperiode 2014/15 bis Redaktionsschluss eingegangen), zweitens auf die
Zuwendungen des Fördervereines der an
regelmäßigen Beiträgen und Spenden Jahr
für Jahr über 10.000 Euro beisteuern kann
und drittens auf die Kirchensteuer-Zuweisung der Landeskirche, also den kirchengemeindlichen Anteil der Kirchensteuern,
die von den einkommenssteuerpflichtigen
Kirchenmitgliedern an die Landeskirche
gezahlt werden.
Am 8. Januar hat der Kirchenvorstand den
Haushaltsplan für das Jahr 2015 beschlossen, nach seiner Genehmigung durch die
Landeskirche wird er voraussichtlich in
der letzten Februarwoche im Pfarrbüro zu
den Öffnungszeiten und an den Sonntagen 22.2. und 1.3. in der Kirche nach den
Gottesdiensten zur Einsichtnahme für alle
Interessierten ausgelegt.
Andreas Riekeberg
15
STRUKTURREFORMEN
Ein neuer Begriff macht die Runde:
„Gestaltungsraum“ - was ist das?
Immer weniger evangelische Christen
wohnen im Bereich unserer Landeskirche, vor allem wirkt sich hier der Wegzug junger Menschen aus unserer Region in die Großstädte und nach Süd- und
Südwestdeutschland aus. Nach und nach
verlieren viele ländliche Kirchengemeinden und Pfarrverbände das Recht auf eine
ganze Pfarrstelle, so wie sie es nach dem
bisherigen „Pfarrstellenbewertungsplan“
gehabt haben. Die Konsequenz könnte
sein, dass immer wieder Dörfer zwischen
Pfarrverbänden hin und her geschoben
werden, jeweils um das Recht auf eine
ganze Stelle zu erhalten und damit Aussicht, dass sich auch ein Pastor oder eine
Pastorin auf diese Stelle bewirbt. Der Verlust an Pfarrstellen-Anteilen trifft natürlich auch städtische Kirchengemeinden:
Wir hatten in St. Thomas bis 2007 zwei
ganze Pfarrstellen, von 2008 bis letztes
Jahr 1,75 und nun noch 1,5 Pfarrstellen,
das Quartier BMV/Trinitatis hat jüngst
auf einen Schlag eine halbe Pfarrstelle
verloren.
Um auf längere Sicht planen zu können,
hat die Landessynode, das gesetzgebende
Organ unserer Landeskirche, einen Systemwechsel vor: Es geht nicht mehr um
das Recht, anhand bestimmter Bewertungsfaktoren das Recht auf eine oder
mehr Pfarrstellen zu haben, sondern es
wird die Zahl der Pfarrstellen für die ganze Landeskirche festgesetzt, diese Pfarrstellen werden nach einem bestimmten
Schlüssel auf die 13 Propsteien aufgeteilt.
Die Propsteien sollen sich untergliedern
in Räume, die aus mehreren Gemeinden
bestehen und von ihrer Größe her Sitz von
16
3 bis 6 Pfarrstellen werden können. Diese Räume, denen dann 3 bis 6 Pfarrstellen zugeordnet werden, sind die besagten
„Gestaltungsräume“, die Träger der Pfarrstellen werden sollen.
Zunächst mag alles beim Alten bleiben.
Wenn dann aber vakant gewordene Pfarrstellen neu besetzt werden sollen, müssen
sich die Gemeinden und Pfarrverbände
eines „Gestaltungsraums“ jedoch darauf einigen, in welcher Rechtsform sie
künftig zusammenwirken wollen: als ein
Pfarrverband wie es ihn gegenwärtig gibt
(Pfarrverband alten Typs, wie z.B. derzeit
Sickte und Hötzum oder Kissenbrück,
Groß und Klein Biewende), als eine fusionierte Gemeinde (wie z.B. Ahlum-AtzumWendessen oder Salzdahlum-ApelnstedtVolzum) oder als ein „Pfarrverband neuen
Typs“. In einem Pfarrverband bleiben
Kirchengemeinden selbständig mit eigenem Haushalt und eigenem Kirchenvorstand, organisieren nur bestimmte Angelegenheiten gemeinsam. Beim Pfarrverband
alten Typs ist das vor allem die Wahl des
Pastors / der Pastorin, beim Pfarrverband
neuen Typs sollen dazu auch die Anstellung des sonstigen Personals gehören, und
auch die Verwaltung etwaiger Kindertagesstätten.
In unserer Propstei wird in den nächsten
Monaten die Diskussion und Bildung
dieser Gestaltungsräume sicherlich Fahrt
aufnehmen und Kraft, Zeit und Geduld
vieler Mitwirkender beanspruchen. Am
Donnerstag, den 5. Februar, findet bei
uns in St. Thomas dazu eine propsteiweite
Veranstaltung statt.
Andreas Riekeberg
GOTTESDIENSTE
Sonntag,
1.2. 10.00 Uhr
Gottesdienst (P. Schmidt-Pultke)
Freitag,
6.2. 16.15 Uhr
Gottesdienst im „Casa Reha“
Sonntag,
8.2. 10.00 Uhr
Gottesdienst (P. Riekeberg)
Freitag,
13.2. 17.00 Uhr
Konfirmandengottesdienst 2015 (P. Schmidt-Pultke)
Samstag, 14.2. 14.00 Uhr
Taufgottesdienst (P. Schmidt-Pultke)
Sonntag, 15.2. 10.00 Uhr
Gottesdienst (P. Schmidt-Pultke)
Sonntag, 22.2. 10.00 Uhr
11.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl (P. Riekeberg)
Konfirmanden-Gottesdienst 2016 (P. Riekeberg)
Samstag, 28.2. 14.00 Uhr
Taufgottesdienst (P. Schmidt-Pultke)
Sonntag, 1.3. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Posaunenchor Wolfenbüttel
(P. Schmidt-Pultke)
Freitag,
6.3. 16.15 Uhr
17.00 Uhr
Gottesdienst im „Casa Reha“
Gottesdienst zum Weltgebetstag
Sonntag,
Gottesdienst (P. Riekeberg)
8.3. 10.00 Uhr
Sonntag, 15.3. 10.00 Uhr
Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden 2015A
(P. Riekeberg)
Freitag,
Geburtstagsgottesdienst (P. Schmidt-Pultke)
20.3. 15.30 Uhr
Sonntag, 22.3. 18.00 Uhr
Vorstellungs-Gottesdienst der Konfirmanden 2015B
(P. Schmidt-Pultke)
Sonntag,
29.3. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl (P. Riekeberg)
Montag,
30.3. 19.00 Uhr Passionsandacht
Dienstag, 31.3. 19.00 Uhr Passionsandacht
Mittwoch, 1.4. 19.00 Uhr Passionsandacht
Donnerstag, 2.4. 19.00 Uhr
Tischabendmahl (P. Schmidt-Pultke)
Karfreitag, 3.4. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl und Kantorei
(P. Riekeberg)
Wir suchen immer wieder freiwillige Helferinnen und Helfer für die Verteilung von
„St. Thomas aktuell“ - wenn Sie dabei mithelfen möchten, melden Sie sich bitte
im Pfarrbüro unter Tel.: 72413 bzw. per Mail an pfarrbuero@thomaskirche-wf.de!
Das nächste Heft „St. Thomas aktuell“ erscheint Ende März 2015
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