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"Weltenbummler zu Gast"

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SEITE C2
NR. 28
LOKALES
NK
DIENSTAG, 3. FEBRUAR 2015
N AC H R I C H T E N
.................................................................................................................
Weltenbummler in Neunkirchen
STEINBACH
Versehentlich in einem
Raum eingeschlossen
In eine missliche Lage hat sich
am Freitag ein Mann in Steinbach gebracht. Der Handwerker führte in einem Haus in der
Ottweilerstraße
Renovierungsarbeiten durch und
schloss sich aus Versehen in einem Zimmer ein. Da die zuvor
selbst eingebaute Zimmertür
noch keinen Türgriff hatte, gelang es dem Mann nicht, sie zu
öffnen. Da er aber dringend auf
Medikamente angewiesen war,
rief er lauthals um Hilfe. Die
Polizei Neunkirchen und die
Freiwillige Feuerwehr Steinbach mussten ein Fenster und
eine Zwischentür aufbrechen,
um den Mann zu befreien. bea
NEUNKIRCHEN
Secondhand-Basar
für Kindersachen
Der Sozialdienst Katholischer
Frauen (SKF) veranstaltet am
Sonntag, 1. März, zum wiederholten Mal seinen großen Kinder-Secondhand-Basar. Der
Basar findet im KOMM Neunkirchen, Kleiststraße 30b, in
der Zeit von 13.30 Uhr bis 16
Uhr statt. Tischreservierungen sind unter Tel. (0 68 21)
1 30 41 möglich.
red
NEUNKIRCHEN
Kaffeenachmittag
des VdK im Café Sick
Der VdK Ortsverband Neunkirchen lädt alle Mitglieder zu
seinem monatlichen Kaffeenachmittag am Freitag, 6. Februar, ein. Treffpunkt ist um 15
Uhr im Café Sick am Oberen
Markt.
red
PRODUKTION DIESER SEITE:
E L K E JACO B I , M CG ,
OLIVER SPETTEL
Vieles ist hier anders – Austauschschüler Josh freut sich über Schnee, Ximena genießt das Kleinstadtidyll
Die Peruanerin Ximena und der
Australier Josh sind für rund drei
Monate für einen Schüleraustausch in Neunkirchen. Sie wohnen gemeinsam bei der 18-jährigen Alicia, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.
Von SZ-Redaktionsmitglied
Sarah Umla
Neunkirchen. Viele Tausend Kilometer von der Heimat entfernt leben die zwei Austauschschüler Josh Bernabe und Ximena Farfán für ein paar Monate in Neunkirchen. Beide besuchen das Gymnasium am
Krebsberg und wohnen für diese Zeit bei der 18-jährigen Alicia
Röhlinger. Das multikulturelle
Treiben bei ihr Zuhause gefällt
Alicia: „Es ist einfach ständig
was los.“ Der 16-jährige Josh ist
schon seit Mitte November in
Neunkirchen. Er kommt aus
der australischen Hauptstadt
Canberra. Umgewöhnen müsse
er sich nicht. „Canberra ist ja
auch nicht riesig“, sagt Josh
schmunzelnd. Ganz neu für den
Australier war der Schnee. „Wir
haben zusammen seinen ersten
Schneemann gebaut“, erzählt
die 18-jährige Alicia. Das sei
sein absolutes Highlight gewesen, bestätigt Josh. Für die 17jährige Ximena war der Umzug
nach Neunkirchen eine große
Umstellung. Sie stammt aus
Arequipa. Rund 850 000 Einwohner zählt die Stadt im Süden Perus. Trotz des immensen
Größenunterschieds sollte es
unbedingt Neunkirchen werden: „Meine Freundin Ariana
hat mir die Stadt empfohlen.“
Bereits 2013 war die 17-Jährige für eine längere Zeit in Düsseldorf. Dieses Mal sollte es gemütlicher
werden.
Hinzu
Bahnhofstraße 50
66538 Neunkirchen
Telefon (0 68 21) 9 04 64 32
Fax (0 68 21) 9 04 64 39
nisch-deutschen
Max-UhleSchule und besucht hier die elfte Klasse am Gymnasium am
Krebsberg. Josh ist dank eines
Stipendiums in Neunkirchen.
„Ich bin mit Gdansa hier“, erzählt er. Gdansa steht für „Gesellschaft für Deutsch-Australischen/Neuseeländischen Schüleraustausch“. Je 30 Deutsche
und australisch-neuseeländische Schüler dürfen jährlich an
dem Austausch teilnehmen. Gemeinsam mit seiner Austausch-
familie habe der 16-Jährige sich
Gondwana, aber auch die Völklinger Hütte und die saarländische Hauptstadt angesehen.
Fünf Tage lang sei er zudem
durch Österreich und ganz
Deutschland gereist. „Wir waren in Freiburg, Dresden, Salzburg und München und sind zur
Zugspitze gefahren“, erzählt
Josh. Ximena nutzt auch jede
Gelegenheit, um zu reisen. „Ich
versuche, jedes Wochenende
für einen Ausflug zu nutzen“,
sagt die Peruanerin. Bis Ende
Februar bleibt sie in Neunkirchen, dann geht es wieder zurück. Josh ist nur noch ein paar
Tage in Deutschland. Bevor er
seinen Heimweg antritt, geht es
davor noch nach Berlin. Alle
drei machen traurige Gesichter.
„Ich werde beide sehr vermissen“, sagt Alicia. Aber spätestens im Juni ist ein Wiedersehen mit Josh geplant. Denn
dann geht die 18-Jährige für
drei Monate nach Australien.
Adventsbasar war trotz erschwerter Bedingungen ein Erfolg
Redaktion:
Gewerbliche Anzeigen:
kommt, dass Ximena und Alicia
sich vergangenes Jahr in Peru
kennengelernt hatten. „Ich war
nach meinem Aufenthalt in
Chile, dann noch für eine kurze
Zeit in Peru“, erläutert Alicia.
Sowohl Josh als auch Ximena
fühlen sich in Neunkirchen
wohl. „Es ist ruhig hier, aber gemütlich“, erzählt Ximena. Wie
Josh ist sie aber in erster Linie
in Neunkirchen, um ihr
Deutsch zu verbessern. Die 17Jährige kommt von der perua-
Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 3. Februar 2015, Seite C2
NEUNKIRCHER RUNDSCHAU
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E-Mail rednk@sz-sb.de
Manfred Krause (mk/Regionalleitung)
Peter Neuheisel (pn/stv. Regionalleitung)
Claudia Emmerich (cle), Elke Jacobi (ji),
Heike Jungmann (hek), Solveig Lenz-Engel (sl),
Oliver Spettel (spe), Gunther Thomas (gth).
Lokalreporterin: Christine Maack (maa)
Die peruanische Austauschschülerin Ximena Farfán, der Australier Josh Bernabe und Alicia Röhlinger (von links) haben Spaß am gemeinsamen Backen. FOTO: THOMAS SEEBER
Krebsberg Gymnasium spendet den Erlös von 1700 Euro dem Diakonischen Werk zur Unterstützung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge
Neunkirchen. Eine kurzfristig
verweigerte Erlaubnis des Schulträgers, die Schulaula für öffentliche Veranstaltungen zu nutzen,
hatte im Dezember am Gymnasium am Krebsberg die seit gut
zehn Jahren lieb gewonnene Tradition des Adventsbasars beendet. Alle Vorbereitungen, so
schildert es die Schule, waren bereits getroffen und große Mengen
Gebasteltes nachmittags in der
Klassengemeinschaft oder zu
Hause hergestellt worden. Das
Basarteam fand aber eine Ersatzlösung: In zwei von der Schulleitung zur Verfügung gestellten
Unterrichtsstunden konnten in
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einem Mini-Basar wenigstens die
Waren verkauft werden.
Da zu diesem Zeitpunkt berufstätige Verwandte nicht vorbeischauen konnten, hatte das Basarteam alle angebotenen Waren
fotografiert und auf der Schulhomepage veröffentlicht. So fanden
Adventskränze, Nikoläuse und
Engel über Umwege ihre Käufer.
Trotz dieser erschwerten und
enttäuschenden Bedingungen,
heißt es weiter, wurde der beachtliche Betrag von 1700 Euro
alleine durch den Verkauf selbst
gebastelter Weihnachtswaren erzielt. Dieser wurde nun als Spende dem Diakonischen Werk Saar
übergeben und soll zur Unterstützung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge verwendet
werden. Jugendliche ab 16 Jahren werden saarlandweit in zwölf
Jugendwohngemeinschaften untergebracht. Ziel ist es, dass sie
später ein selbstständiges Leben
führen können.
bea
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