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Gemeindebrief - Apostolische Kirche Berlin Rudow

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Einsatz erforderlich!
Lk. 8, 5-15
NGÜ
»Es ging ein Sämann aus, zu säen seinen Samen.«
Ein kleiner, unscheinbarer Satz am Anfang des Gleichnisses von Jesus. Sprachlich wunderschön
gestaltet – und nicht selten einfach übersehen, weil das Gleichnis, das danach kommt, uns viel
deutlicher in den Blick kommt. Worum geht es hier?
Ist uns schon aufgefallen, dass dieser Sämann »gehen« muss? Dass er nicht einfach bleibt und das
tut, was er grade schon getan hat? Dass er sich in Bewegung setzt? »Natürlich«, werden wir da
vielleicht sagen, »wie soll er auch in seiner Wohnung oder auf seinem Hof säen – das wäre ja sinnlos!«
Liebe Gemeinde: Was uns im Blick auf die Landwirtschaft so selbstverständlich vorkommt, das ist im
Blick auf Gemeinde leider alles andere als selbstverständlich. Wir sitzen heute hier in der Kirche, zu
unserer gewohnten Zeit und mit unserem gewohnten Ablauf – und wir erwarten wie selbstverständlich, dass die Menschen zu uns kommen.
Der Sämann macht es anders. Er »geht aus, zu säen seinen Samen«.
Er verlässt sein Wohnzimmer, seine Wohlfühlzone – und arbeitet. Das können wir von ihm lernen,
liebe Gemeinde: Arbeiten für Jesus macht Mühe. Da kann man nicht einfach sitzen bleiben und
erwarten, dass sich das irgendwie alles schon regeln wird. Nein: Jesus sendet uns. Wie er selbst, der
sein Wort unter die Menschen gebracht hat, schickt er auch uns in die Welt: »Gehet hin und macht
zu Jüngern alle Völker! « (Mt. 28,20)
Vielleicht müssen wir uns hier heute einmal wieder fragen lassen: Sind wir bereit, diesen Auftrag
anzunehmen? Lassen wir uns wirklich darauf ein, unser »Gewohntes« zu verlassen, um andere
Menschen mit der Botschaft von Jesus zu erreichen? Trauen wir uns, auf neuen Wegen zu gehen,
neue Orte zu suchen und dort mit den Menschen ins Gespräch über den Glauben zu kommen, wo
sie gerade sind?
Dieser Sämann, von dem Jesus spricht, er geht aus, um zu säen. Er wirft seinen Samen in großem
Bogen auf das zu bestellende Land. Er macht sich keine Gedanken, wo das Saatgut landet. Er hofft,
dass es Frucht bringt, dass der Ertrag am Ende stimmt, dass neue Ähren entstehen. Ich wünsche mir,
dass wir genau so eine Gemeinde sind und noch viel mehr werden. Eine Gemeinde, in der man
kommen darf, wie man ist – und die zulässt, dass wir erst im Laufe der Zeit werden, wie Jesus uns
will. Dafür ist Einsatz erforderlich.
Eigentlich haben wir es mit einer Verlustgeschichte zu tun, liebe Gemeinde. Der Sämann sät – und
unglaublich viel kommt unter die Räder. Der Samen wird zertreten, die Vögel fressen ihn, ein Teil
davon vertrocknet, ein anderer Teil wird von Dornen erstickt.
Das Gleichnis macht deutlich: Es gibt Widerstände gegen Gemeindewachstum – und wir können sie
beim Namen nennen. Genau das ist die Realität in einer Gemeinde. Und es gehört zu unserer persönlichen Erfahrung genauso dazu: Nicht alles, was wir planen und wozu wir einladen, wird am
Ende auch angenommen. Ganz im Gegenteil sogar: Wie viele Bemühungen laufen völlig ins Leere,
wie viele Einladungen verhallen und wie viele Menschen fühlen sich nicht angesprochen?
Aber so ist das eben – und es war schon immer so. Es gibt eben die Wege, von denen der Samen
gefressen oder auf denen die Saat zertreten wird. Es gibt die Felsen, die es nicht zulassen, dass tiefe
Wurzeln entstehen, die Halt geben. Und es gibt die Dornen, die alles abdecken.
In unserem Leben, in der Gemeinde und der Kirche heißen die vielleicht Arbeitslosigkeit, Ungerechtigkeit, geistlicher Hochmut oder wie auch immer. Entscheidend ist dabei aber, dass der Sämann
nicht genervt aufgibt. Er weiß, dass manches von seiner Saat verdirbt – aber er sät trotzdem.
Und eben das ist auch unsere Aufgabe als Gemeinde: Gegen allen Augenschein und gegen die
Hoffnungslosigkeit und Beliebigkeit unserer Welt das Wort Gottes auszustreuen. Natürlich geschieht
das nicht nur am Sonntagmorgen hier im Gottesdienst – sondern dieses Wort muss in den Alltag,
muss in jeden einzelnen Tag hineinwirken.
Denn wir dürfen eben nicht vergessen: »Und einiges fiel auf gutes Land!«
Gott segne uns dazu!
jSCH
VERANSTALTUNGSKALENDER
FEBRUAR 2015
SO.
01.
11:00
GOTTESDIENST
siJO
jPAD
Fr.
06.
19:00
Mitglieder hören
siJO
SO.
08.
11:00
GOTTESDIENST
timS
gRUN
Di.
10.
17:00
CoreTeamTreffen
gRUN
SO.
15.
11:00
GOTTESDIENST
dHOL
timS
Mi.
18.
15:00
Seniorentreffen
miPI
SO.
22.
11:00
GOTTESDIENST
anTU
jSCH
TERMINVORSCHAU
14.03.
Trauung andreas & sigrid
(Kirche am Südstern, 14:00 Uhr)
Termine 02
Apostolische Kirche Berlin
06.-07.02. Visionstagung des CoreTeams
evangelische Freikirche
12.-13.02. Vorstandstagung 1 / 2015 in UE
19.+20.03. Vorstandstagung 2 / 2015 in UE
Termine 03
21.03. Delegiertenversammlung AK D (UE)
03.-06.04. (Ostern) Gemeindefreizeit der AKB
08.03. Nächster Lobpreisabend
Monatsspruch Februar
08.-10.05. „AKKO“ - Konferenz der AK D in FL
für alle Gemeinden + Gäste
mit Peter Wenz + Peter Prothero
Ich schäme mich
des Evangeliums nicht:
Es ist eine Kraft Gottes,
die jeden rettet, der glaubt.
GEBURTSTAGE 02
Römer 1,16
03. 02.: robert MÜ.
10.02.: marco RU.
20.02.: maria ZE.
21.02.: yolly KN.
21.02.: sandra MÜ.
Allen Geburtstagskindern
wünschen wir Gottes Segen
mit dem Wort aus Mt.12,34+35
Regelmäßige Termine:
WÖCHENTLICH:
So. 10:30h
Gebet für GoDi
So. 11:00h
Gottesdienst
Mi. 19:00h
Lobpreisgruppe
Fr. 18:30h
Jugendtreffen
Hauskreise zu diversen Terminen
HERR DEINE GÜTE
REICHT SOWEIT
DER HIMMEL IST
REINIGUNGSPLAN 02
26.01. - 07.02.: waltraut P. + hella M.
09.02. - 21.02.: michael + hjördis PI.
.
VORSCHAU RP 03
23.02. - 07.03.: sigrid Jo. + sabine Ob.
09.03. - 21.03.: samuel PI. + dan PI.
Wer seinen Dienst im notierten Zeitraum nicht
erbringen kann, darf gerne den Termin tauschen
oder „Ersatzsaubermacher“ engagieren.
engagieren.
Gott segne(t) euren Dienst!
APOSTOLISCHE KIRCHE
Urchristliche Mission e.V. - Evangelische Freikirche
MONATLICH:
Zwickauer Damm 17, 12353 Berlin - Rudow
1x im Gottesdienst: ABENDMAHL
Jeder 3.Mi.15:00h: Seniorentreffen
Spendenkonto / Bankverbindung:
Bankverbindung
JEDEN SONNTAG:
Sammlung für Gemeindearbeit + Mission
KirchenKirchen-Kaffee vor und nach dem GoDi !!!
>KinderKirche parallel zum Gottesdienst<
Apostolische Kirche
BIC: PBNKDEFF
IBAN: DE56 1001 0010 0075 1501 00
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FEBRUAR 2015
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