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Februar / März 2015 - Evangelisch in Athen

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Evangelische Kirche
Deutscher Sprache in Griechenland
Februar
März 2015
Nr. 111
Gemeindeblatt
Herausgegeben im Auftrag des Gemeindekirchenrates
Gemeinde Athen
PERIODIKON THS EUAGGELIKHS EKKLHSIAS
GERMANOGLWSSWN EN ELLADI
Liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinde!
Der Glaube und die Politik - das ist und war schon immer ein
spannendes Thema, nicht nur zu Wahlkampfzeiten. Glaube
und Politik, das ist auch ein Thema, vor dem man gern zurückschreckt, nicht nur heute, sondern auch vor zweitausend Jahren.
Da begibt man sich leicht aufs Glatteis und verbrennt sich auch
noch die Zunge, eine unangenehme Mischung aus heiß und kalt,
da hat es mancher dann doch lieber lau. Verständlich.
Und es verwundert auch gar nicht, dass die Widersacher Jesu
ihm ausgerechnet auf diesem Gebiet eine Falle stellen wollen.
Sie fragen ihn: „Meister, sage uns, soll man dem Kaiser Steuern
zahlen oder nicht?“
Natürlich wissen sie um die Brisanz dieser Frage, wissen, dass
es um viel mehr geht, als um das angebliche Kavaliersdelikt
einer Steuerhinterziehung, sondern um das Verhältnis des unterdrückten jüdischen Volkes zur römischen Besatzungsmacht, um
die politische Frage seiner Zeit also. Und sie wissen natürlich
auch, dass Jesus sich eigentlich nur in der Falle verfangen kann,
dass es im Grunde genommen keine Antwort gibt, die ihn nicht
kompromittierte.
Was also bleibt Jesus zu tun? Er spielt das falsche Spiel der
Fragesteller nicht mit, sagt offen: Ihr Heuchler! Und dann lässt
er sich die Steuermünze zeigen. Und dann spricht er in aller
Vieldeutigkeit den berühmten Satz: „Gebt dem Kaiser, was des
Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.“
Was diese Aussage für uns heute bedeuten kann, möchte ich in
zwei Gedanken erläutern:
Dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist, heißt, den Kaiser und
jede andere mehr oder weniger autoritäre, mehr oder weniger
demokratische Regierung, nicht zu vergöttlichen, sondern in
aller Nüchternheit als menschliche Institution zu begreifen.
Ich weiß, dass bei diesem Satz zunächst einmal alle Menschen
zustimmend nicken, wer wollte denn heute schon den Staat
vergöttlichen! - aber so sicher bin ich mir über die tatsächliche
Tragfähigkeit dieses Konsenses nicht. Denn ich habe häufig
den Eindruck, als würde man von der jeweiligen Regierung
alles erwarten und sie auch für alles, wirklich alles, verantwortlich machen. Und genau das ist eine Absolutsetzung, die
eine menschliche Einrichtung im Guten wie im Schlechten
überfordert und jeden Einzelnen in eine passive, fast infantile
Empfängerrolle drängt.
Dem Kaiser, was des Kaiser ist, und Gott was Gott gehört, das
heißt zweitens: Gott nicht zu verkaiserlichen, wenn man mir
diesen Ausdruck gestattet. Ich meine damit: Die Kirche darf
getrost darauf verzichten, nach staatlicher Macht zu streben.
Das ist nicht ihre Aufgabe. Die Gefahr ist auch einfach zu groß,
dass man Gott für die eigenen Interessen einspannt und diese
2
Gebt dem
Kaiser,
was des
Kaisers ist
partikularen Interessen dann mit seinem Namen verbrämt. Zur
protestantischen Nüchternheit kommt nicht von ungefähr ein
unverkrampftes Verhältnis zum Säkularismus. Und das wird
auch Griechenland nicht so schlecht bekommen.
Gott hat in Christus auf alle Macht verzichtet, er hat sich bis zur
letzten Konsequenz mit den Machtlosen identifiziert, deswegen
braucht auch die Kirche nicht nach Macht zu streben, sondern
sie darf sich damit begnügen, den Machtlosen ihre Stimme zu
leihen und darauf zu achten, dass gerade ihre Würde gewahrt
wird. In dieser Aufgabe begründet sich ihre mal größere, mal
geringere Distanz zum Staat, der nun einmal die Aufgabe hat,
Macht auszuüben. Ihre Distanz zum Staat wird größer sein, wenn
das Recht der Schwachen missachtet wird, und kleiner, wenn es
erkennbar respektiert wird.
Die Kirche und damit wir Christen, können, sollen und dürfen,
indem wir auf Jesus Christus hören, kritisches Korrektiv zum
Staat sein, welcher Couleur er auch ist. Nie brauchen wir der
Versuchung nachzugeben, ihn zu verabsolutieren und uns ganz
und gar mit ihm zu identifizieren und genauso wenig müssen wir
ins Gegenteil verfallen und ihn verteufeln.
...und
Gott,
was
Gottes
ist.
Christen haben eine eigenständige, souveräne Haltung zum
Staat, die sich aus dem Glauben speist, dass alle Macht hier auf
Erden vergänglich ist und sich schließlich noch vor einer höheren Macht zu verantworten hat. Und Christen nennen sich nach
Christus, weil sie vor allem auf Jesus Christus hören und weil
sie wissen, dass es allein Christus ist, dem Anbetung, Ehre und
unbedingter Gehorsam geschuldet sind. In ihm wird Gott sein
Reich vollenden, bis allein Frieden, Gerechtigkeit und Liebe
herrschen.
Herzlich
Mat 22, 21
Ps. Gott geben, was Gottes ist - das bedeutet auch ganz prosaisch
seinen Gemeindebeitrag zu bezahlen. Denn dadurch wird Gemeinde ermöglicht und das heißt: wird Gottes Wort weitergesagt.
3
Unergründliche Wege führen zum Ziel zurück
Rede von Roland Jaggi zum Rückkehrgottesdienst 23.11.14
Internationale St. Andrewsgemeinde ist wieder in der Sina 68
Liebe Deutsche Gemeinde in Athen,
gemeinsam gebrauchen können.
„Die Wege des Herrn sind unergründlich“, Römer
11,33 ist vielen von uns bekannt. Es ist einer
dieser Verse, die man nicht zusammenhangslos
sehen sollte, steht doch im gleichen Kapitel, drei
Verse weiter „Gott ist es, von dem alles kommt,
durch den alles besteht und in dem alles sein
Ziel hat.“
In der schlimmsten Zeit während der letzten fünf
Jahre, als wir uns in unserer Gemeindeleitung fast
ausschließlich mit Anwälten und unerfreulichen
Briefen auseinander setzen mussten (das war nicht
im Zusammenhang mit Ihrer Kirche), da hatte ich
eine CD im Auto und hörte immer wieder das Lied
„God of this City“ von Chris Tomlin. Es beginnt
mit den Worten „Du bist der Gott dieser Stadt“
und der Refrain geht dann über „For greater things
have yet to come and greater things are still to be
done in this city”, also in etwa “Es werden noch
grössere Dinge kommen und grössere Sachen
werden geschehen in dieser Stadt“. In der damals
schwierigen Zeit war dieses Lied Gottes Zusage
an mich, dass er in Kontrolle ist und dass er etwas
Größeres vorbereitet, etwas, dass ich mir jetzt noch
nicht vorstellen kann.
Es ist die Kombination dieser zwei Verse, die
mich persönlich durch die letzten fünf Jahr begleitet hat. Als Person, deren Glas immer halb
voll und nicht halb leer ist, war es immer wieder
die Gewissheit aus Römer 11, 36, dass alles von
Gott kommt, die mir die Kraft gab, vorwärts zu
schauen und neue Lösungen für unsere Standortfrage zu suchen.
Auf der Suche nach einem neuen Gebäude haben wir verschiedene Optionen als Standort für
unsere Kirche evaluiert. Ich weiss nicht mehr ,
wie viele Gebäude wir uns angeschaut haben.
Aber ich weiß, dass in unseren Erwägungen die
Möglichkeit zurück an Sina Strasse zu kommen,
nicht existierte. Und heute sind wir hier und feiern
unser „nach Hause kommen“. Wie wahr: „Die
Wege des Herrn sind unergründlich“.
Damit dies möglich wurde, mussten beide unsere
Gemeinden Wege gehen, die wir uns wohl lieber
erspart hätten. Aber wären wir für die Zukunft
gerüstet, ohne die Veränderungen, die Mühen,
die Diskussionen, das Suchen und so weiter? Ich
zitiere gerne noch mal Römer 11,36: „Gott ist es,
von dem alles kommt, durch den alles besteht und
in dem alles sein Ziel hat“.
So bin ich mir heute sicher, dass Gott uns in den
letzten Jahren zugerüstet und vorbereitet hat, um
jetzt wieder zusammen zu kommen. Er hat an uns
gearbeitet und uns nun wieder zusammengeführt.
Ich habe eine Vision von einer Zusammenarbeit
unserer zwei Kirchen, die darüber hinausgeht,
dass wir am Sonntag morgen Ihre Kirche benutzen dürfen. Mein Wunsch ist es, dass wir in
kleinen Schritten auf einander zu gehen, dass wir
uns besser kennen lernen und dass wir zusammen
herausfinden, welche Teile unserer Zurüstung wir
4
Als Pfarrer Lammer mich am 20. Mai auf einer
Veranstaltung das erste Mal auf eine mögliche
Rückkehr an die Sina Strasse angesprochen hat, da
hat mir Gott einen ersten kleinen Einblick gegeben,
was er gemeint hat, damals, mit seiner Aufmunterung an mich, mitten im Sturm: „Es werden noch
grössere Dinge kommen und grössere Sachen
werden geschehen in dieser Stadt“.
Und als heute morgen die Glocken der Christuskirche geläutet haben, um den Beginn dieses Gottesdienstes zu verkündigen, da ging mir folgender
Gedanke durch den Kopf: „Es werden noch grössere Dinge kommen und grössere Sachen werden
geschehen in dieser Stadt und dieses Glockengeläut ist ein erstes Zeichen dafür an die Stadt“.
Heute ist ein Freudentag! Ich danke Gott, dass
er uns hierher zurück geführt hat. Und ich danke
Ihnen im Namen unserer Gemeinde, dass Sie den
Weg gegangen sind, uns wieder einzuladen.
Römer 11, 36, den Vers den ich schon zweimal
zitiert habe, hat noch einen zweiten Satz, mit dem
will ich schließen: „Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig, Amen.“
Bericht zur Sozialen Arbeit der Evangelischen
Gemeinde Deutscher Sprache in Griechenland
für das Kalenderjahr 2014
1. Allgemeine Angaben zu GebenGibt
Die ehrenamtliche GebenGibt-Gruppe besteht nun
seit gut drei Jahren. Die Gruppe hat 12 Mitglieder,
einige sind von Anfang an dabei, andere erst später
dazu gestoßen. Dieses Jahr haben Janina Kaiser,
Clarissa Haas und Oscar Nolte wegen Rückzug
nach Deutschland die Gruppe verlassen, Ulrike
Chronopoulos und Maren Petsoula war die Teilnahme an zwei Gruppen zu viel neben ihren anderen
Aufgaben und haben sich ebenfalls verabschiedet.
Neu hinzu gekommen sind Linda Karousos und
Petra Mitchel. Beate von Campenhausen und Elias
Schäfer, ElanDE-Freiwilige, sind seit Oktober bei
GebenGibt dabei. Die Gruppe trifft sich monatlich
für zweieinhalb Stunden zum Austausch.
2. Aktivitäten der Gruppe:
• Gratulation bei über 70jährigen Geburtstagskindern
rungsmitteln und Kleidung an Bedürftige, die
an die Tür kommen.
3. Fortbildungen
Im Juni diesen Jahres fand eine Fortbildung zum
Thema Stärken und Schwächen statt, durchgeführt
von Diana Sarantopoulou und Birgit Lewer.
4. Allgemeine Angaben zur Hospizgruppe
Die Hospizgruppe der Ev. Kirchengemeinde
wurde im Januar 2013 gegründet und besteht aus
acht ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und einer
hauptamtliche Kraft, der Sozialpädagogin der
Gemeinde, die die Gruppe leitet. Das Alter der
Mitglieder reicht von 18 Jahren bis über 70, wobei
die Mehrheit über 60 Jahre alt ist.
Die Gruppe trifft sich regelmäßig ein Mal pro
Monat für ca. drei Stunden zum Austausch aller
wichtigen Themen und zur Vorbereitung von Aktivitäten. Die Treffen finden im Gemeindehaus
statt. Darüber steht die Leiterin jederzeit für
Einzelgespräche mit den Gruppenmitgliedern zur
Verfügung.
• Acht Langzeitbetreuungen von Gemeindemitgliedern in psychologischer, finanzieller
und praktischer Hinsicht, auch hin bis zum 5. Aktivitäten der Gruppe
Lebensende
• Im Januar, März, Juni und September hat die
Gruppe Themen- und Filmabende zu folgen• Vier Langzeitbetreuungen von Menschen, die
den Themen angeboten: Sterben im Hospiz,
nicht zur Gemeinde angehören, sich aber an
Kinder begegnen Tod und Trauer, Demenz,
diese mit Bitte um Hilfe gewandt haben.
Vertriebene.
• Verschiedene Kurzzeitbetreuungen von akuten
• Mitgestaltung des Gottesdienstes zum EwigNotfällen.
keitssonntag
• Betreuung deutscher inhaftierter Frauen in den
Gefängnissen Theben und Korydallos. Ende • Trauer- und Sterbebegleitungen
2014 waren alle Gefangenen entlassen oder • Angebot von Mail- und Telefonbetreuung für
nach Deutschland abgeschoben, so dass wir
Menschen, die Athen nicht erreichen können
nach vielen Jahren zum ersten Mal keine ge(nachdem ein Mitglied nach ihrem Artikel im
fangene Deutsche mehr einsitzen hatten – für
Gemeindeblatt mit Mails überschüttet worden
einen Monat. Zu einer Ehemaligen besteht bis
war) – es gab keine Resonanz
heute Kontakt.
• Vorbereitung eines deutsch-griechischen Fly• In den Fällen der beiden langzeitbetreuten
ers, der dieser Tage gedruckt werden soll
Migranten R. und D. Hat es Erfolge gegeben.
R. Ist nun bei seiner Familie in Deutschland, • Artikel für das Gemeindeblatt
D. ist aus dem Auffanglager für Flüchtlinge • Besuch des Franziskus-Hospizes in Hochdahl
durch die Gruppenleiterin
entlassen.
• Jeden Dienstagvormittag Ausgabe von Nah-
5
6. Fortbildung, Supervision
Happy Birthday GebenGibt!
• 23.-25.Mai 2014: Hospiztage, Arbeitsgruppen
und Fortbildung mit Referentin Uta Schmidt
Am 5.12. wurden drei Kerzen bei der ehrenamtlichen GebenGibt-Gruppe ausgeblasen. Bei einem
köstlichen Menü konnten wir zurück blicken auf
viel Erreichtes, Schönes, Erfreuliches, aber auch
Trauriges, Enttäuschendes. Denn immer wieder
geschieht es, dass Menschen, die lange und intensiv betreut wurden, es nicht schaffen, aus den
hergebrachten Dynamiken heraus zu kommen und
in alte Situationen zurück schlittern, oder, dass ein
Mensch, den man lange begleitet hat, stirbt. Da
braucht es viel innere Stärke und Glauben, sowie
den Halt der Gruppe, um mit derartigen Erfahrungen umzugehen.
• Dieses Jahr erhielt die Gruppenleiterin zwei
Skype-Supervision von einer in Hospiz- und
Palliativarbeit ausgebildeten Fachkraft in
Deutschland, zukünftig sollen es vier Supervisionssitzungen pro Jahr sein.
7. Die Arbeit der Gruppen im Rückblick
Die Gemeindearbeit allgemein war und ist dieses
Jahr überschattet von Gemeinde internen Konflikten, die auf allen Seiten zu starken Spannungen
geführt haben, die bis heute, wenn auch gemäßigter, anhalten.
Es ist immer wieder bewundernswert, wie sich
In der Hospizgruppe und in GebenGibt arbeiten alle Mitglieder je nach ihren Möglichkeiten und
Menschen, von denen einige auf der einen, einige Fähigkeiten für bedürftige Mitmenschen einsetzen.
auf der anderen Seite stehen und denen, die mit der Allen ein ganz herzliches Dankeschön!
ganzen Sache nichts zu tun haben, weil sie keine
Gemeindemitglieder sind.
Hospizgruppe - Rund um Sterben, Tod,
Es ist den Gruppen gut gelungen sich auf ihre
Arbeit zu konzentrieren, die Wichtigkeit ihrer
Aufgaben nicht aus den Augen zu verlieren, nicht
über Fakten des Konfliktes zu sprechen, die damit
einhergehenden Gefühle jedoch äußern zu können
und darin akzeptiert zu werden.
Jede der Teilnehmerinnen kommt auch immer
wieder an ihre Grenzen, fragt sich, was und ob
sie überhaupt etwas geben kann, ob sie nicht nur
bekommt, ob sie überhaupt über Fähigkeiten für
diese Arbeit verfügt, ob sie nicht vieles falsch
macht. Es gibt Schmerz und Trauer bei der Sterbebegleitung lang betreuter Menschen, Ärger,
Unverständnis und Frustration, wenn Betreute
nach langer und fürsorglicher Begleitung nichts
mehr von sich hören lassen, sobald sie aus der
schwierigen Situation heraus kommen. Und immer tragen die Gruppenmitglieder, verstehen,
unterstützen, stärken und alles bei einem warmen,
vertrauensvollen und humorvollen Miteinander.
Jede und jeder spürt, wie sehr die Arbeit zur Unterstützung bedürftiger Mitmenschen sie/ihn bereichert - durch aufwühlende, beruhigende, neue und
alte Informationen und Erfahrungen und empfindet
Dankbarkeit, ein Teil davon sein zu können. All
diesen Ehrenamtlichen und Freiwilligen gebührt
unser Dank!
Birgit Lewer
6
Trauer, Abschied und Leben
Frischer Wind in der
Hospizarbeit
Besuch im Franziskus
Hospiz Hochdahl:
Am Montag, den 10.
November letzten
Jahres habe ich im
Rahmen eines privaten Aufenthaltes in
Deutschland das Franziskus Hospiz Hochdahl bei Düsseldorf
besucht – mein erster
Besuch in einem Hospiz. Das Franziskus
Hospiz ist am Rande
eines Waldes gelegen,
ein sechseckiger Bau
mit einem schönen Innenhof, der zur Besinnung
und gemeinsamen Momenten einlädt. Wasser als
Symbol eines ständigen Flusses ist künstlerisch
auf Glas gestaltet. Die ruhige, offene, entspannte
Atmosphäre hat mich ebenso beeindruckt wie
die warme Gestaltung der Räumlichkeiten und
die Vielfalt der Aufgaben und Angebote, die die
hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter
dort abdecken. Überrascht hat mich auch die Zeit,
die sich der Leiter, Herr Robert Bosch, und andere
Mitarbeiter genommen haben, um zu erklären, zu
zeigen, zu informieren, zu fragen, sich auszutauschen. Es gab keine Hast, keine ständigen Blicke
auf die Uhr, keine klingelnden Handys, dafür viel
Interesse und Informationen. Und so hat dieser
Besuch unter anderem die Gestaltung des Ewigkeitssonntages letzten November mit beeinflusst
und zur Altargestaltung mit herbstlichem Laub
und vielen Lichtern geführt, wo die Namen der
Verstorbenen ihren Platz fanden.
• Palliativmedizin und Hospizarbeit
• Schmerztherapie und Symptombehandlung
• Palliativpflegerische Möglichkeiten, Körperwahrnehmung
• Krankheitsbilder in Palliative Care
• Reflexion des beruflichen Selbstverständnisses
• Auftrag der Angehörigenarbeit
• Trauerarbeit, -anamnese und –delegation
• Ethische Fragestellungen
Vom 5.-9. Januar dieses Jahres fand der erste
der drei Teile der Fortbildung statt. Es war eine
informative, bereichernde, spannende und anstrengende Woche. Jetzt soll das Erfahrene und
Gelernte an andere Interessierte weiter gegeben
werden. Am Samstag, den 21. März 2015, von
10 bis 15 Uhr findet ein Seminar statt, bei dem
Da es offensichtlich überall Griechenland-Fans es um Mundpflege und Mundtrockenheit, die
gibt – so auch in Hochdahl, kann es gut sein, dass Frage der Flüssigkeitszufuhr am Lebensende,
wir mal Besuch von dort erhalten werden, was uns Wahrnehmung, Kontakt mit Sterbenden und ihren
riesig freuen würde.
Zugehörigen (ein Begriff, der sich in Deutschland
immer mehr durchsetzt und durch den alle MenLieben Dank ans Franziskus Hospiz!
schen des engeren sozialen Umfelds eines Kranken
Birgit Lewer angesprochen sind), Trauer und Trauerreaktionen,
Geruchsbildung bei offenen Wunden.
Da der 10. November der Martinstag war, konnte
ich erleben, wie eine Gruppe Kinder aus dem benachbarten Kindergarten kam, um den Menschen,
die sich im Hospiz aufhielten, mit ihren Laternen,
ihrem Gesang und ihrer wunderbaren Natürlichkeit
zu erfreuen.
Teilnehmen werden die Mitglieder der HospizDie Waldbreitbacher Hospiz Stiftung aus Deutsch- gruppe, darüber hinaus sind acht Plätze frei für
land hat auf unsere Bitte um finanzielle Unterstüt- Interessierte.
zung für unsere Hospizgruppe beschlossen, der Das Seminar kann in anderen Kreisen und Orten
Leitung der Gruppe eine dreiwöchige Fortbildung wiederholt oder auch im Rahmen eines Vortrags
zum Thema Palliative Care für Mitarbeiter psy- behandelt werden.
chosozialer Berufsgruppen zu finanzieren. Ziel der Interessierte melden sich bitte unter 210-3612713,
Fortbildung: Für Kollegen aus dem psychosozialen 6971.754452 und eka.hospiz@gmail.com
und spirituellen Betreuungsfeld sowie Therapeuten
mit anderen Aufgaben stellen häufig gerade die Der zweite und dritte Teil der Fortbildung in Bonn
Themen Schmerztherapie und Symptombehand- werden im Mai und September stattfinden und
lung wegen ihrer fehlenden Kenntnis und spezi- auch im Anschluss daran werden Seminare zu den
ellen Fachsprache ein besonderes Problem dar. entsprechenden Themen angeboten werden.
Dieses Defizit will der Kurs ausgleichen, indem Wir danken der Waldbreitbacher Hospiz Stiftung
palliativmedizinische und –pflegerische Inhalte in für diese Möglichkeit!
verständlicher Sprache vermittelt werden. Darüber
hinaus vertieft der Kurs die aus eigener Ausbildung
und Tätigkeit mitgebrachten Qualifikationen und
vermittelt weitergehende Fertigkeiten in Bezug
auf die besonderen Anforderungen innerhalb von
Palliativmedizin und Hospizarbeit. Themen der
Fortbildung:
Fortbildungen:
7
Der ökumenische Weihnachtsbasar war auch im vergangenen Jahr wieder ein großer Erfolg. Das wurde möglich, weil uns wieder viele Sponsoren mit wertvollen Artikeln unterstützt haben. Ihnen ein besonderes Dankeschön! Der Erlös war wie jedes Jahr für die Unterstützung Bedürftiger.
SPONSOREN 2014
AEGEAN AIRLINE
ARMONIA RESORT
BAYER HELLAS
BEHDAOUI Marokko Import
BEIERSDORF
BMW HELLAS
BOSCH, ROBERT
BÜCHERSTUBE COLIBRI
CARREFOUR
CARTISSIMO
CIVITEL HOTEL
COCOMAT
COMPO HELLAS
DEUTSCH PLUS Sprachschule
DEUTSCHE BUCHHANDLUNG
DEUTSCHE SCHULE ATHEN
DIMITRIOU (SEB)
EDDING HELLAS
EN LEYKO Tischwäsche
FALKE
FAMILY PROJECT Bakery
FERRO BAKERY
GENERAL MOTORS HELLAS
GRIECHENLAND ZEITUNG
HARTMANN, PAUL
HELITTA Kaffee
HELLENIC BREWERIS ATALANTIS
HENKEL HELLAS
IKEA
INTERCONTOR SPEDITION
8
JOTIS
KAERCHER AEE
KAROULIAS Spirituosen
LIDL
LEADER FOODS
LUFTHANSA
MAKITA HELLAS
MEDIA MARKT
METROPOLITAN DELIKATESSEN
MERCEDES BENZ HELLAS
MIELE HELLAS
MIRARAKI SA
NOTOS BUCHHANDLUNG
ORIFLAME HELLAS
OSRAM
THE PAPER ART SHOP
PHILADELPHIA VEREIN
PRAKTIKER HELLAS
PYRSOS SECURITY
RITTERBURG, BEER GARDEN
SEB GROUPE HELLAS
SILVER STAR
SKLAVENITIS
TECHNOFIL
TRIUMPH INTERN.
TSANOS
WUERTH HELLAS
WULFF, CHRISTANE Zahnärztin
Begreift ihr meine Liebe?
Spuren Jesu Christi.
Weltgebetstag 2015 am Freitag, den 6. März
Der Gottesdienst in Athen findet am 6.März um
Der Weltgebetstag ist eine große, weltweite 17.30 Uhr in der Armen.- Orthod. Kirche in Neos
Basisbewegung christlicher Frauen. Der Got- Kosmos (Praxagorou 4) statt. Mit der Kollekte des
tesdienst zum Weltgebetstag wird jedes Jahr von Gottesdienstes wird die Sozialarbeit der Armen.Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessio- Orthod. Kirche in Athen und der Kirche der RomaSiedlung
nen aus einem anderen Land vorin Thesbereitet; in diesem Jahr von Frauen
saloniki
von den Bahamas.
unterTraumstrände, Korallenriffe, glasstützt.
klares Wasser: das bieten die
700 Inseln der Bahamas. Aber
dieses Paradies hat mit Problemen zu kämpfen: extreme Abhängigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit und erschreckend
verbreitete häusliche und sexuelle
Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer
Heimat – beides greifen die Frauen
der Bahamas in ihrem Gottesdienst
auf. Im Zentrum steht die Lesung
aus dem Johannesevangelium
(13,1-17), in der Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht. Hier wird
für die Frauen der Bahamas Gottes
Liebe erfahrbar, denn gerade in
einem Alltag, der von Armut und Gewalt geprägt
ist, braucht es tatkräftige Nächstenliebe auf den
Petra Mitchell liest aus ihrer Autobiographie
„Neun Briefe, drei Fotos, ein Name“
Am 11. März 2015 im Philadelphia-Klubhaus.
Petra, Jahrgang 1947, ist die Tochter einer
Deutschen und eines amerikanischen Soldaten
aus dem besetzten Nachkriegsdeutschland.
Schon als Kind wird sie mit Diskriminierung,
Ablehnung und Demütigung konfrontiert, denn
sie ist ein „Bastard“, ein „Besatzungskind“, ein
Vermächtnis des Feindes, ein Kind ohne legitimen Vater. Sie wächst auf mit der Hoffnung,
ihn eines Tages zu finden, Briefe und Fotos, die
sie zufällig entdeckt, bestätigen seine Existenz.
In ihrer bewegenden biographischen Geschichte, beschreibt sie die Suche nach ihrem Vater
und den Kampf, eine Identität zu finden. Ihre
Erzählung ist auch ein Stück deutscher Zeitgeschichte.
9
Finanzen der Gemeinde
einfordern.
Liebe Gemeinde,
Außerdem hatte die Gemeinde in diesem Jahr,
wie alle Immobilienbesitzer, sehr hohe Steuern zu
bezahlen. Von den Mieteinnahmen aus dem Haus
Koroneus (einschl. dem Cafe und einem vermieteten Raum) in Höhe von ca. 38.000 EUR mussten ca.
30.000 EUR an Steuer gezahlt werden. Darin ist bereits eine Steuervorauszahlung für 2015 enthalten.
Dazu kamen noch einmal 3.500 EUR an Sonderimmobiliensteuer für Kirche und Gemeindezentrum.,
deren Rückzahlung nun von uns beantragt wurde.
wir haben im abgelaufenen Jahr 2014 die Finanzen
gut im Blick gehabt. Die neu eingeführte monatliche
Berichterstattung, die es noch zu verbessern gilt,
half dabei.
Die Gemeinde hat im Jahr 2014 ein Minus von ca.
33.500 EUR gemacht. Der fehlende Betrag musste
aus den Rücklagen entnommen werden. Dieser hohe
negative Betrag ist auf die Renovierung der Kirche
sowie die extrem hohe steuerliche Belastung 2014
zurückzuführen. Dazu kommt, dass die Immobiliensondersteuer noch nicht zurückgefordert war und
wir auch noch sämtliche kommunalen Abgaben zahlen mussten, von denen wir eigentlich befreit sind.
Die Kosten der Renovierung belaufen sich gesamt
auf 144.361 EUR. Veranschlagt waren 126.000
EUR zzgl. einer Aministrations-Pauschale von
6.000 EUR. Rechnet man noch den strittigen Marmor von ca. 11.000 EUR hinzu, ergibt sich eine
Überschreitung der Baukosten in Höhe von 1.361
EUR, also 1,03%. Das ist angesichts des Bauvolumens ein akzeptabler Wert.
Offen ist noch ein nicht erhaltener, aber vertraglich
zugesicherter Zuschuss des Auswärtigen Amtes in
Höhe von 11.000 EUR. Diesen werden wir noch
Ich möchte noch einmal erwähnen: Wir konnten,
trotz der Wirtschaftskrise, die enormen finanziellen Anstrengungen nur leisten, weil wir durch
unser ElanDe Projekt zusätzliche Einnahmen
durch eine hohe Auslastung in der Belegung der
Zimmer hatten. Zum anderen haben wir durch die
Photovoltaikanlage zusätzliche Einnahmen, wenngleich sie im vergangenen Jahr leider nicht in der
vertraglich zugesicherten Höhe erfolgten.
In diesem Jahr werden wir zusätzliche Einnahmen
durch die St. Andrews Gemeinde haben, sowie
eine geringere steuerliche Belastung. So werden
wir mit aller Wahrscheinlichkeit zur nächsten Gemeindeversammlung einen ausgeglichen Haushalt
vorlegen können.
Jörg Haentzschel
Zahlen aus der Christuskirche Athen 2011-2014
Auf dem Diagramm wird der durchschnittliche Mittelwert der Gottesdienstteilnehmenden angezeigt.
Im Kindergottesdienst sind zwischen vier bis sechs Kinder anzutreffen.
Im vergangenen Jahr traten 22 Personen neu in unsere Gemeinde ein.
10
Wahlen zum Gemeindekirchenrat
Bei der letzten Gemeindeversammlung am
1.2.2015 kam es auch zu Wahlen zum Gemeindekirchenrat. Bis zum 15. Dezember konnten
Kandidaten gemeldet werden, acht hatten sich
schließlich bereit erklärt, für dieses verantwortungsvolle Amt zur Verfügung zu stehen. Für die
Wahlleitung stellten sich Pfarrer i.R. Koeppen,
Hannelore Manousakis und Marita Antoniadou
zur Verfügung, wofür wir ihnen herzlich danken.
Insgesamt waren 166 Personen wahlberechtigt,
von denen exakt 100 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. Drei Stimmen waren ungültig und 32 leere Wahlzettel wurden abgegeben.
Die 65 zu zählenden Stimmen verteilten sich auf
die acht Kandidaten, wobei Frau Vera Sficas mit
57 Stimmen den höchsten Stimmenanteil auf sich
vereinigen konnte.
Damit haben wir einen neuen, gewählten Kirchenvorstand, der auch gleich nach der Wahl
zusammentrat und Frau Sficas zur ersten Vorsitzenden, Frau Regula Eftaxiadis zur stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Jörg Haentzschel zum
Schatzmeister, und Frau Hildegard Kouleri zur
Schriftführerin ernannte. Karen Besi, Andrea Gieske, Carola Heusinger und Ernst Thiele gehören
als Beisitzende zum GKR.
Vorstellung als Mitglied des Gemeinderat
Liebe Gemeindemitglieder,
mein Name ist Ernst Thiele, Alter: 60 Jahre, verheiratet, drei Kinder.
Wir sind 1991 aus beruflichen Gründen nach Athen
gezogen, wo es uns trotz aller Widrigkeiten immer
noch gut gefällt. Die inzwischen erwachsenen Kinder haben jedoch nun alle Arbeit in Deutschland
und Österreich gefunden.
Beruflich habe ich die Erfahrung als Leiter eines
internationalen Unternehmens in Griechenland
(Wella Hellas) und - nach dessen Übernahme durch
einen multinationalen Konzern - als Besitzer eines
Wir gratulieren den Kandidaten und bedanken Restaurants sammeln können.
uns, dass sie sich zu dieser Aufgabe bereit erklärt
haben. Es liegen viele Aufgaben vor uns - unter Erfahrung mit ehrenamtlicher Mitarbeit habe ich
anderem die endgültige Anerkennung als Kirche bereits durch die Mitgliedschaft in den Vorständen
- und alle Gemeindemitglieder werden gebeten, der Deutschen Schule und der deutsch-griechiunseren Gemeindekirchenrat im Gebet und in Wort schen Handelskammer erwerben können.
und Tat zu unterstützen.
Bei der Mitarbeit im Gemeinderat interessiert mich
Besonders erfreulich ist der Erfolg der ersten Vor- vor allem der soziale Aspekt des gemeindlichen
sitzenden, denn er zeigt auch, dass die Gemeinde Aufgabenbereichs. Aber auch bei den administihr in besonderem Maße das Vertrauen ausspricht rativen Aufgaben kann mir sicherlich die lange
und damit ihr Engagement in den schwierigen Erfahrung mit der griechischen Bürokratie von
Zeiten des letzten Jahres billigt und wertschätzt. Nutzen sein.
Vor zwei Jahren erschien von mir ein kleines Sachbuch für Kinder und Erwachsene : „Das Geld fällt
nicht vom Himmel“.
11
Ein schönes Zeugnis für die ökumenische Zusammenarbeit war auch in diesem Jahr wieder der Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen
in unserer Christuskirche. Gekommen waren Vertreter
der verschiedenen Konfessionen, darunter als Mitwirkende die Pfarrer der armenisch-orthodoxen, der
armenisch-evangelischen, der anglikanischen, der
lutherischen Kirche Schwedens, der Internationalen
Saint Andrews Gemeinde, der griechisch-evangelischen Kirche, und - zum ersten Mal - der Erzbischof
der römisch-katholischen Kirche Griechenlands,
Sebastianos Rossolatos. Von einer Tagung in England
ließ der gr. orth. Bischof von Ioannina die Gemeinschaft grüßen. Ebenso übermittelte Pater Roussos
vom Jesuitenorden Worte der Verbundenheit. Es war also wieder ein großartiges ökumenisches Ereignis mit internationalem Flair. Wunderbar war auch der Gesang unseres Kirchenchores, der unter der
Leitung von Chris Paraskevopoulos Lieder auf Deutsch, Griechisch und Englisch vortrug.
Das Thema des diesjährigen Gottesdienstes lautete: Jesus spricht: „Gib mir zu trinken!“aus dem Johannesevangelium. Bei den Ansprachen wurde deutlich, dass wir Christen der verschiedenen Kirchen
gerade in der diakonischen Arbeit am bedürftigen Nächsten, gemeinsam tätig werden können und tätig
werden sollen. Pfarrer Bradshaw der anglikanischen Kirche wies mit bewegenden Worten auf das
Flüchtlingselend der Migranten in Griechenland hin und forderte die Versammelten zu gemeinsamen
Vorgehen auf.
Bei dem anschließenden Treffen zeigte sich wieder einmal, wie wichtig auch die informelle Seite der
Begegnung ist. Nicht nur zum besseren Verständnis des anderen, sondern auch um Absprachen zu
treffen. So steht für die meisten Kirchen dieses Jahr an, nach dem Religionsgesetz anerkannte Kirchen
zu werden. Auch dabei kann viel Arbeit gemeinsam erledigt werden.
Von links nach rechts: Vicken Cholakian (ev. arm), Malcolm Bradshaw (anglik), René Lammer, Dimitri Boukis (gr.ev.), Sebastianos
Rossolatos (röm.-kath), Nareg Shahinian orth-arm), Erik Andersson, Gunnar Lidén (schweden luth.)
12
Kinderseite
!
Was ist Fasching?
Fasching, Fastnacht oder Karneval sind die
Namen für das fröhlich bunte Fest, das
jedes Jahr im Frühjahr sieben Wochen vor
Ostern mehrere Tage lang gefeiert wird.
In Griechenland wurde gerade
gewählt. Habt ihr schon ein mal
gewählt? Zum Beispiel einen
Klassensprecher?
Die Faschingszeit steht im
Zusammenhang
mit dem Beginn der Fastenzeit vor dem
Osterfest. „Carne vale“ ist lateinisch und
heißt übersetzt „Fleisch lebe wohl“.
Durch den Verzicht sollen sie sich wieder
stärker Gott zuwenden.
Vogelmaske basteln
Das Unterteil eines Eierkartons wird
entsprechende der folgenden
Abbildungen zugeschnitten. Rechts
und links wird jeweils ein Loch für
das Gummiband eingestochen.
Dann wird die Maske mit Fingerfarbe
bemalt. Einige Stunden trocknen
lassen und nun die Federn von innen
aufkleben. Die Gummibänder
einfädeln, fertig!
13
Termine im Februar
Dienstag 02.2.2015
Donnerstag 05.02.2015
Sonntag 08.02.2015
Montag 09.02.2015
Dienstag 10.02.2015
Mittwoch 11.02.2015
Samstag 14.02.2015
Sonntag 15.02.2015
Dienstag 17.02.2015
17.00-19.00 Uhr
20.00 Uhr
19.00-21.00 Uhr
10.00 Uhr
18.30-20.30 Uhr
17.00-19.00 Uhr
20.00 Uhr
16.30 Uhr
20.00 Uhr
10.00 Uhr
Mittwoch 18.02.2015
17.00-19.00 Uhr
20.00 Uhr
16.00 Uhr
Freitag 20.02.2015
Samstag 21.02.2015
Sonntag 22.02.2015
09.30 - 12.00 Uhr
10.00 Uhr
18.00 Uhr
Dienstag 24.02.2015
17.00-19.00 Uhr
20.00 Uhr
10.00 Uhr
16.30 Uhr
09.30 Uhr
09.30 - 14.30 Uhr
19.30 Uhr
10.00 - 15.30 Uhr
20.00 Uhr
Mittwoch 25.02.2015
Donnerstag 26.02.2015
Freitag 27.02.2015
Samstag 28.02.2015
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Computerkurse
Chorprobe
Abend mit der Bibel
Gottesdienst - Kindergottesdienst
Trauergruppe
Computerkurse
Chorprobe
Gottesdienst im Haus Koroneos
Abschlusskonzert des Bachfestivals mit Orgelwerken
Gottesdienst mit neuen Liedern zu Liebe und Partnerschaft - Kindergottesdienst
Computerkurse
Chorprobe
Gesprächskreis im Gemeindehaus „Die Helden kämpfen wie die Griechen.“ Die deutsche Besatzungszeit
aus der Sicht des Athener Kriegsmuseums. Theologiestudentin Astrid Edel referiert
GebenGibt
Konfirmandenunterricht
Der andere Gottesdienst - Kindergottesdienst
mit Pfr. i.R. W. Koeppen zum Themenjahr des
Reformationsjubiläums „Bild und Bibel“
Computerkurse
Chorprobe
Frauenfrühstück - costaricanisch!
Gottesdienst im Haus Koroneos
Gesprächskreis Nord im Vereinshaus Philadelphia
Fortbildung GebenGibt
Spieleabend für Erwachsene
Hospizgruppe
Konzert Dominiki Papathanasiou „Concerts & More
Concerts“
Termine im März
Sonntag 01.03.2015
10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl - Kindergottesdienst
Dienstag 02.03.2015
17.00-19.00 Uhr
Computerkurse
20.00 Uhr
Chorprobe
Donnerstag 05.03.2015 19.00 Uhr
Abend mit der Bibel
Freitag 07.03.2015
17.30 Uhr
Weltgebetstag der Frauen in der arm. orth. Kirche
Sonntag 08.03.2015
10.00 Uhr
Gottesdienst - Kindergottesdienst
Montag 09.03.2015
18.30 - 20.30 Uhr Trauergruppe
Dienstag 10.03.2015
17.00-19.00 Uhr
Computerkurse
20.00 Uhr
Chorprobe
Mittwoch 11.03.2015
16.30 Uhr
Gottesdienst im Haus Koroneos
Sonntag 15.03.2015
10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl - Kindergottesdienst
Montag 16.03.2015
18.00 - 21. 00 Uhr Hospiz Themen- und Filmabend "Verlust der Arbeit"
Dienstag 17.03.2015
17.00-19.00 Uhr
Computerkurse
20.00 Uhr
Chorprobe
10.00 Uhr
Frauenfrühstück im Gemeindehaus
Donnerstag 19.03.2015 20.00 Uhr
Konzert für Cembalo, Julie Ventura
Samstag 21.03.2015
10.00-12.30 Uhr
10.00 Uhr Uhr
Fortbildung Hospizgruppe
Konfirmandenunterricht
Sonntag 22.03.2015
18.00 Uhr
Der andere Gottesdienst - Kindergottesdienst
20.00 Uhr
Konzert, Vassilis Tiggeridis
17.00-19.00 Uhr
Computerkurse
20.00 Uhr
Chorprobe
16.30 Uhr
Gottesdienst im Haus Koroneos
Mittwoch 18.03.2015
Dienstag 24.03.2015
Mittwoch 25.03.2015
Donnerstag 26.03.2015 09.30 Uhr
Gesprächskreis Nord im Vereinshaus Philadelphia
Freitag 27.03.2015
19.30 Uhr
Spieleabend für Erwachsene
Samstag 28.03.2015
10.00 - 12.00 Uhr Hospizgruppe
Sonntag 29.03.2015
10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl - Kindergottesdienst
Themen- und Filmabend – Verlust der Arbeit und ihre Folgen
Am Montag, den 16. März 2015, Beginn 18.00 Uhr (Achtung – neuer Anfangstermin!), wollen wir uns
mit dem Thema Verlust der Arbeit auseinander setzen. Seit die finanzielle Krise in Griechenland begonnen hat, machen immer mehr Menschen die Erfahrung, ungewollt keine Arbeit zu haben, ungewollt
gekündigt zu werden, ungewollt den Betrieb schließen zu müssen, ungewollt über viel freie Zeit zu verfügen, ungewollt über weniger Geld zu verfügen. Es klagen aber nicht nur Arbeitslose über den Verlust
der Arbeit, sondern auch Menschen, die aufgrund ihres Pensionsalters veranlasst sind, ihre Arbeit einzustellen, ohne dass es ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Ein einführender Vortrag über die
Situation von Menschen ohne Arbeit kann in einen gemeinsamen Austausch über eigene Erfahrungen
übergehen. Im Anschluss daran sehen wir uns dann den Film „Ganz oder gar nicht“ (im Original The
full monty) an, eine englische Komödie aus dem Jahre 1997, vom Regisseur ist Peter Cattaneo. Was
kann eine Gruppe arbeitsloser Männer in einer Stadt ohne Arbeitsmarkt anstellen, um zu Geld zu kommen, ohne dabei auf die schiefe Bahn zu geraten? – Bei Wein und Knabbereien werden wir es erfahren.
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Spenden und Beiträge
Vom 21. November 2014 bis zum 31. Dezember 2014 gingen insgesamt 4.572,- € an Beiträgen, 125,- €
für das Gemeindeblatt, 385,- € an Spenden und 1.329,74 € an Kollekten ein.
Es gingen außerdem noch folgende Spenden ein: in Memoriam Brigitta Melachrinos 100,- € und in
Memoriam Eva Ghiokas (von ihren Freundinnen) 135,00 €. Wir danken allen Spendern herzlich!
An dieser Stelle möchten wir den Spendern, die Arbeit von GebenGibt und der Hospizgruppe im
vergangenen Jahr finanziell unterstützt haben, unseren herzlichen Dank aussprechen: Frau Rita
Latsoudis-Karikos, Familie Normann, dem Gustav-Adolf Werk Leipzig, dem Gustav-Adolf-Werk
Baden-Würtemberg, dem Gustav-Adolf-Werk München. Dank für Unterstützung der Tür-Betreuten
Gegen Ende letzten Jahres hatte Birgit Lewer einen Spendenaufruf zur Unterstützung der Bedürftigen,
die Dienstags an unsere Tür kommen, rausgegeben. Die Reaktionen waren einfach berührend, denn
viele kamen und kommen immer noch mit Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln, Kleidern, Schuhen,
Decken, Schlafsack, Isomatte.
Es war eine wirkliche Freude, den Bedürftigen am Heiligabend und an Silvester und zu anderen Gelegenheiten, volle Tüten geben zu können, in denen sie als Besonderes Öl, Marmelade, Honig, Fleischkonserven, Weihnachtsleckereien und notwendige Hygieneartikel fanden. Auch für dicke Anoraks,
feste Schuhe und wärmende Zudecken waren alle dankbar.
Ihnen allen, die Sie gespendet und geschleppt habt, sei im Namen der Bedürftigen gedankt!
Letzte Meldung: Am Ende des Monat soll eine Extraausgabe des Gemeindebriefes mit dem Titel
„Schlussstrich“ erscheinen. In ihr wollen wir abschließend über die Gemeindekrise des vergangenen Jahres berichten. Wir werden darin auch den verschiednee Gegendarstellungen Platz einräumen.
„Für die Betreuung einer deutschsprachigen alten Dame (88 Jahre) suche ich eine vertrauenswürdige Person, die zeitweise bei mir wohnen könnte. Einzelheiten nach Absprache. Tel.: 6984624326.
Irmlind Wölk-Alevisopoulos
Alpha-Informationsabend
Wozu sind wir in der Welt? Worauf kommt es im Leben wirklich an? Wenn es Gott gibt, warum gibt
es so viel Leid und Unrecht? Wer war Jesus und was bedeutet er für mein Leben im Alltag? Über diese
und weitere Fragen wollen wir mit Hilfe des Alpha-Kurses ins Gespräch kommen.
Wir laden alle ein, die den christlichen Glauben kennen lernen wollen, und auch die, die sich noch
einmal intensiv mit den Grundlagen des eigenen Glaubens beschäftigen wollen.
Der Alpha-Kurs ist einer der populärsten Glaubenskurse weltweit. In gesel­liger Atmosphäre verbindet
er Grundinformationen über den christlichen Glauben mit ganz persönlichen Fragen, die Menschen
an ihr Leben haben.
Wir treffen uns am 12. Februar um 20 Uhr zu einem Informationsabend in Marousi. Der Kurs startet
dann Ende Februar/Anfang März.
Info und Anmeldung: Gemeindebüro: 2103612713 oder evgemath@gmail.com
oder bei Gieske: 2106133137
Weblinks:Von der EKD: http://www.kurse-zum-glauben.de/kursmodelle-im-ueberblick/alpha-kurs/
Von den Autoren: http://alphakurs.de/
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Adressen und Telefonnummern
Evangelische Kirche Deutscher Sprache in Griechenland
Gemeinde Athen
Diakonie
Pfarrer: René Lammer
Soz. Dienst der Kirchengemeinde: Frau Birgit Lewer
Sprechzeiten nach tel. Vereinbarung und am 2. und 4. Dienstag
von 10.00 - 12.00 Uhr im Gemeindehaus
Tel.: 6971-754452, werktags 9.00 - 13.00 Uhr, sonst SMS!
E-mail: eka.diakonie@gmail.com
Christuskirche:
Odos Sina 68, 106 72 Athen
Gemeindehaus & Pfarrwohnung:
Odos Sina 66, 106 72 Athen
Sekretariat im Gemeindehaus:
Frau Hilde Hülsenbeck
Bürozeiten: Dienstag - Freitag 10.00 - 12.30 Uhr
Das Büro ist am Montag geschlossen.
„GebenGibt“ - Ehrenamtliche Gemeindehelfer
Ansprechpartnerin: Frau Birgit Lewer, Tel.: 6971-754452,
werktags 9.00 - 13.00 Uhr E-mail: eka.diakonie@gmail.com
Hospizgruppe: eka.hopiz@gmail.com
Evangelischer Diakonieverein:
Auskünfte bei Bestattungen über Gemeindebüro.
Alten-und Pflegeheim Haus Koroneos:
P. Kyriakou 7, 115 21 Ambelokipi, Athen
Tel.: 210-6444869
E-mail: info@hauskoroneos.gr Internetseite: http://www.
hauskoroneos.gr
Seemannsmission
Gemeinde Kreta
Seemannsdiakonin: Reinhild Dehning
Odos Botassi 60-62
185 10 Piräus, POB 80303
Tel. & Fax: 210-4287566, Mobil: 6944-346119
E-mail: piraeus@seemannsmission.org
Internetseite: http://www.piraeus.seemannsmission.org
Pfarrerin: Anna-Luise Zimdahl
Idomeneos 3
71202 Iraklion - Kreta
Tel.: 2810 - 285680, Mobil 6978-788970
E-mail: Pfarramt@evkikreta.de
Internetseite: http://www.evkikreta.de
Gemeinde Rhodos
Gemeinde Thessaloniki
Pfarrer: Dr. Bernd Busch
Ökumenisches Zentrum: Papalouka 27, 851 00 Rhodos
Tel.: Zentrum 22410-75885, Pfarrwohnung 22410-74652
E-mail: kontakt@ev-kirche-rhodos.com
Internetseite: http://www.ev-kirche-rhodos.com
Pfarrerin: Ulrike Weber
P. Patron Germanou 13, 546 22 Thessaloniki
Tel.: 2310-274472, Fax: 2310-264119
E-mail: evkithes@otenet.gr
Internetseite: http://www.evkithes.net
Tel.: 210-3612713, Fax: 210-3645270
E-mail: evgemath@gmail.com
Internetseite: http://www.ekathen.org
Katholische Gemeinde St. Michael
Pfarrer: Msgr. Hans Brabeck
Ekalis 10 14561 Kifissia
Tel.: Pfarrwohnung 213-0317036, Sekretariat 210-6252647, Fax: 210-6252649
E-mail: dkgathen@otenet.gr, Internetseite: http://www.dkgathen.net
Deutsche Gruppe Anonymer Alkoholiker
Kontakttelefon: Karin 6937-351228, Dietlind 210-6817977
Als Auslandsgemeinde sind wir auf Ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen. Sie werden gern in Empfang genommen nach
dem Gottesdienst, im Sekretariat der Deutschen Schule oder im Gemeindebüro. Unsere Bankverbindung in Griechenland: AlphaBank: „Evangeliki Germanoglossos Kinotis en Elladi“, Konto-Nr: 353002002003764
(IBAN: GR66 0140 3530 3530 0200 2003 764, BIC: CRBAGRAAXXX). Sie können auch Überweisungen per griech. Postanweisung tätigen oder auf unser Konto in Deutschland: „Evang. Gemeinde dt. Sprache in Griechenland“,
KtNr: 5186056 (BLZ 520.604.10) Evang. Kreditgenossenschaft eG. IBAN: DE03 5206 0410 0005 1860 56, BIC: GENODEF1EK1
Gemeindeblatt der Ev. Kirche Deutscher Sprache in Griechenland - Athen. V.i.S.d.P. Pfr. R. Lammer
Adressen- und Anzeigenänderungen bitte nur schriftlich im Gemeindebüro anzeigen!
ΔΙΜΗΝΙΑΙΟ ΠΕΡΙΟΔΙΚΟ ΤΗΣ ΕΥΑΓΓΕΛΙΚΗΣ ΕΚΚΛΗΣΙΑΣ ΓΕΡΜΑΝΟΓΛΩΣΣΩΝ ΕΝ ΕΛΛΑΔΙ
ΤΕΥΧΟΣ 102 - ΑΥΓΟΥΣΤΟΣ-ΣΕΠΤΕΜΒΡΙΟΣ 2013, ΚΩΔΙΚΟΣ 6553
ΕΚΔΟΤΗΣ: ΙΕΡΕΥΣ ΡΕΝΕ ΛΑΜΜΕΡ, ΣΙΝΑ 66, 10672 ΑΘΗΝΑ, ΤΗΛ.: 210-3612713
ΤΥΠΟΓΡΑΦΕΙΟ: ΔΕΚΑΛΟΓΟΣ Ε.Π.Ε., ΧΑΡ. ΤΡΙΚΟΥΠΗ & ΑΓΑΘΙΟΥ 3, ΤΗΛ. 210-6460338 - ΔΙΑΝΕΜΕΤΑΙ ΔΩΡΕΑΝ
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Erteile Deutschunterricht
für alle Niveaustufen und bereite
auf die Goethe- und ÖSD
Prüfungen vor.
Möchten Sie allerdings Ihre
Sprechstimme und
Ihre Redefähigkeiten
(auf Deutsch) verbessern,
sind Sie bei mir auch an der
richtigen Adresse.
Christine Hoppe-Lammer,
DAF- Lehrerin und
Sprecherzieherin
Tel.: 2103601614
Deutsch-Lehrerin
(Germanistik-Studium an der
Universität in Hamburg)
erteilt Deutsch-Unterricht in allen Stufen.
Der Unterricht findet in nett
eingerichteten Räumen in Athen
oder per Internet statt.
Tel.: 0030-210-8663360,
Mobil: 0030-6973-238240
Mehr unter: www.dania.gr
LESE- RECHTSCHREIBSCWÄCHE? DYSKALKULIE? AUFMERKSAMKEITSPROBLEME?
„Das Talent der Legasthenie: ich denke und lerne nur anders.“
Das „Andersdenken“ als Schlüssel zur Überwindung und Beherrschung von Lernschwächen
Traute Lutz, Davis®-Legasthenie-Beraterin
Tel. 210-8043889, Mob. 6934-311373, e-mail: lutz.traute@gmail.com, www.dyslexia-help.gr
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Jakobs Traum in Bethel, Chagall
Wer mehr darüber erfahren will, kommt in den Gottesdienst. Dort beginnt ab dem 8. Februar eine
Predigtreihe über Jakob und Esau, über starke Frauen und nicht immer starke Männer, über List und
Tücke, Liebe und Wahnsinn, Streit und Versöhnung und was sonst noch zum richtigen Leben gehört....
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