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Schleswig-Holstein
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Deichschäferei
„Schoop achtern Diek!“
Mit der Sprache fängt es
an! Was ist das Besondere an der Schafhaltung in Schleswig-Holstein? Wir haben in
Friedrichskoog bei
Deichschäfer Ingo Plath
nachgefragt. Er pflegt
und sichert mit seinen
700 Mutterschafen plus
Zutretern rund sieben
Kilometer Deiche mit
den dazugehörigen Vorländereien.
Unsere Autorin
Angelika Sontheimer
Agrarjournalistin,
Winsen (Aller)
6
W
o die Nordseewellen
schlagen an den
Strand…, da weidet
Deichschäfer Ingo Plath aus
Friedrichskoog an der Schleswig-Holsteinischen Westküste
seine Schafe. Zumindest bis
150 m im Deichvorland bis zum
Naturschutzgraben, wie es ihm
die Gesetzgebung des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer erlaubt.
Tiefblauer Himmel so weit
das Auge reicht. Das ist charakteristisch für das „Land der Horizonte“, wie Schleswig-Holstein auch genannt wird.
Heute ist der Himmel eher
dunkelgrau drohend, doch zwischen den dunklen Wolken
blitzt schon wieder die Sonne
auf. Wenn die Temperatur
nicht bei rund 20 Grad liegen
würde, könnte man meinen, es
sei April, es ist aber Mitte Juli.
Von der Autobahn A23, die
hinter Hamburg von der A7 abzweigt, geht es in Itzehoe auf
die B5. Rechts und links fliegen
die grünen Wiesen der Wilstermarsch vorbei. Viele Milch- und
Mutterkühe weiden draußen,
Schafe sind hier noch nicht zu
sehen. Da kommt der NordOstseekanal, schon von weitem
ist die Hochbrücke bei Bruns-
büttel zu sehen, mit fast drei
Kilometern eine der längsten
Brücken Deutschlands.
Jetzt erscheinen die ersten
Kohlfelder, typisch für die Region Dithmarschen zwischen
Nordsee, Eider, Elbe und NordOstsee-Kanal. Dort befindet
sich das größte zusammenhängende Kohlanbaugebiet Europas.
Unser Ziel heißt Friedrichskoog. Hier gibt es eine Seehundstation für die Aufzucht
verlassener junger Heuler, die
Erdölbohrinsel Mittelplate in
der Nordsee, einen großen Indoor-Spielplatz in Form eines
Wals, einen von der Schließung
bedrohten Fischerei- und Tourismushafen und hier bewirtschaftet Deichschäfer Ingo
Plath mit seinen 700 Mutterschafe mit Zutretern rund sieben Kilometer Deiche mit den
dazugehörigen Vorländereien.
Ingo Plath ist
Schäfer aus Leidenschaft
„Kommt rein, bevor es wieder regnet“, begrüßt uns Ingo
Plath und wir setzen uns erst
einmal in die gemütliche Küche
und stärken uns bei Kaffee und
Kuchen, bevor es raus zu den
Schafen auf den
Deich geht. „Ich
wollte schon als kleiner Junge
Schäfer werden“, erzählt der
40-jährige, „die Berufswahl
war quasi vorgezeichnet.“ Bauer, Schäfer oder Fischer lauteten die Berufsmöglichkeiten
für diejenigen, die nicht in der
Industrie oder im Handwerk
arbeiten wollten.
Die Schäferei liegt ihm sozusagen im Blut. 1935 zogen seine Großeltern von Krumstedt
in das neugewonnene fruchtbare Marschland in den nahegelegenen
Dieksanderkoog,
sein Vater Werner hat sich dann
in den 1950er Jahren mit 20
Muttertieren als Schäfer selbständig gemacht. „Ich bin mit
der Schäferei aufgewachsen
und bin von meinem Beruf
trotz aller wirtschaftlichen
Zwänge nach wie vor begeistert“, erklärt Ingo Plath.
Aus seinem Mund klingt das
absolut glaubwürdig, man
merkt ihm die Begeisterung für
seine Tiere an. Auf der Hofstelle am Seedeich wohnen heute
Ingo Plath mit seiner Frau Birte
und den drei Töchtern Lea, Mira und Lotta.
Schafzucht 15/2012
Schleswig-Holstein
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Ingo Plath hält Fleischschafe.
Suffolk, Texel und deren Kreuzungen laufen bei ihm über
den Sommer auf dem Deich,
im Herbst auf den arrondierten
Hofwiesen sowie auf Pachtflächen im Inneren des Landes.
Deichschafe sorgen für
intakte Deiche
270 Schäfereien tragen in
Niedersachsen und SchleswigHolstein zum Erhalt der Deiche
und damit zum Schutz einer
Landesfläche von insgesamt
4700 km² bei. Darauf hat die
Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) jüngst
in ihrer Publikationsreihe
Greenfacts hingewiesen.
Etwa 2000 Schafhalter halten 170 000 Mutterschafe, mit
den Lämmern grasen insgesamt 360 000 Schafe auf
Schleswig-Holsteins Weideflächen. 300 Schäfer sind Berufsschäfer. Die meisten Schafe
findet man entlang der Westküste, wo sie die Deiche und
das Deichvorland als Grenze
zum Watt pflegen.
Die Deichschäferei ist für den
Küstenschutz unverzichtbar,
um den Hochwasserschutz bei
Sturmfluten zu gewährleisten.
In diesem Raum leben über
300 000 Menschen und es sind
Sachwerte in Höhe von 41 Milliarden Euro vorhanden.
Die Schafe treten durch den
Druck ihrer Klauen das Wurzelwerk fest, regen durch ihren
Schafzucht 15/2012
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Verbiss die Bestockung an und
schaffen so eine kurze und feste Grasnarbe. „Goldene Klaue,
scharfer Biss“ heißt es nicht
von ungefähr in den alten Lehrbüchern.
Deichschutz ist Küstenschutz. Und der hat an der
Nordseeküste höchste Priorität.
Deswegen dürfen zum Beispiel
auch Maulwürfe bekämpft werden, die anderenorts unter Naturschutz stehen. Zur Deichpflege gehören das Einebnen
von Maulwurfshaufen und die
Beseitigung von Wühlgängen
von Mäusen oder Kaninchen.
Auch dafür sorgen die Schafe
mit ihrem Trippeltritt.
Verschiedene Interessen
unter einen Hut bringen
Doch schon lange ist nicht
mehr alles Gold was glänzt:
Nicht selten kommt es zu Konflikten von Landwirtschaft und
Naturschutz, wenn unterschiedliche Interessen und
Zielsetzungen
aufeinander
treffen. Für die Deiche und deren Schutz ist in SchleswigHolstein das Landesamt für
Landwirtschaft, Umwelt und
ländliche Räume, kurz LLUR,
zuständig. Der amtliche Naturschutz wird vor allem durch
das Nationalparkamt des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer vertreten.
Aus Naturschutzsicht vertragen sich beispielsweise die
durchziehenden Gänse mit den
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seit Jahrhunderten friedlich
weidenden Schafen nicht. In
der Konsequenz dürfen die
Schäfer außer in Ausnahmefällen nur noch 150 m ins sogenannte Vorland mit ihren Schafen.
Gänse und Schafe,
Rivalen am Deich?
In Friedrichskoog hindert ein
künstlich ausgehobener Nationalparkgraben die Schafe daran, weiter in die Salzwiesen
vorzudringen. Naturschutz bedeutet hier, die Natur sich
selbst zu überlassen und eine
„natürliche Sukzession“ im Idealfall ohne menschliche Eingriffe zu schaffen.
Dabei wird auch manchmal
das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Beispielsweise weiden
die Gänse im Frühjahr lieber
im kurzen Gras und meiden
das bald hüfthohe lange Gras
vor dem Graben in Richtung
Meer berichtet Ingo Plath. Den
Schafen fehlt der erste, sehr
nährstoffreiche Grasaufwuchs
und betroffene Schäfer müssen
zufüttern oder die Tiere auf anderen Flächen weiden lassen.
Die Schäden für viele Schäfer sind so groß, dass die Landesregierung Lösungen sucht.
So wurden in Dithmarschen
Weiden als Ausgleichsflächen
angepachtet, damit die Schafe
dort weiden können. Aber diese Flächen können nicht alle
Schäfer nutzen und diese Vor-
Bild 1: 700 Mutterschafe plus Zutreter
gehören zur Herde des Deichschäfers
Ingo Plath.
Bild 2: Drei Border Collies helfen
Deichschäfer Ingo Plath beim Zusammentreiben seiner Schafe.
Bild 3: Trotz bisweilen hartem Brot
und nicht so guter Erlöse immer ein
Lächeln auf den Lippen und ein frohes Gemüt: Deichschäfer Ingo Plath
liebt seine Tiere und seinen Beruf.
Bild 4: Rund 700 Betriebe betreut die
Geschäftsführerin und Zuchtleiterin
des Landesverbandes Schleswig-Holsteinischer Schafzüchter, Janine Bruser.
Bild 5: Deichschäfer Ingo Plath und
Schafzucht-Geschäftsführerin Janine
Bruser bei der Herdenbesichtigung.
Zum thema
Schleswig-Holsteinisches Schaf-ABC
Binnendiek
Binnendeich
Buddellämmer Flaschenlämmer
Butendiek
Außendeich
Diek
Deich
Eilammweibliches
Lamm
Fenne
Weidefläche
Schaf
Schoop
Scheper
Schäfer
Scheperie
Schäferei
Steert
Schwanz
Wuul
Wolle
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Schleswig-Holstein
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7
Bild 6: Queller und Spartina sind Erstbesiedler bei der Landgewinnung auf
den periodisch überschwemmten
Salzwiesen
Bild 7: Wermut mag in kleinen Mengen für den Menschen als Verdauungsschnaps hilfreich sein, wenn er
so in Massen auftritt wie in den
Salzwiesen, fehlt den Schafen wertvolle Weidefläche.
Bild 8: Windmühlen, Kohl und Deiche
gehören zu Dithmarschen wie das
Salz in der Suppe.
Bild 9: Eine Auflockerung ihrer Grasration bekommen derzeit viele Schafe
in Dithmarschen: Sie fressen den
Kohl, den zu vermarkten nicht lohnte.
Bild 10: Die schleswig-holsteinische
Landesregierung plant, den Hafen
von Friedrichskoog stillzulegen, dagegen laufen Bürgerinitiativen Sturm.
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gehensweise verursacht zusätzliche Kosten.
Und so muss weiter nach einer praktikablen Lösung gesucht werden. Vielleicht würde
eine zeitweise Öffnung der
Vorlandflächen hilfreich sein,
um einen Futterausgleich für
diese Zeiten zu schaffen, Naturschutz mit Augenmaß
eben.
Naturschutz
und Schäferei
„Eigentlich sind Naturschutz
und Schäferei nämlich nicht
konträr“, sagt der Schäfer, „und
wenn beide Seiten aufeinander
zugehen und miteinander reden, auch gut vereinbar.“ Der
Zum thema
Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer
Das schleswig-holsteinische Wattenmeer ist Nationalpark und –
ergänzt um die Halligen – Biosphärenreservat. 2009 erklärten
die Vereinten Nationen das Wattenmeer zum Weltnaturerbe der
Menschheit.
Bis Ende der 1980er Jahre wurden 80 % der Salzwiesen der
Westküste intensiv mit Schafen beweidet, 13 % extensiv und
7 % waren unbeweidet. 1995 gab es rund 200 Schäfer, die
51 000 Mutterschafe und Lämmer hielten. Seit 1991 erfolgt eine Reduzierung der Beweidung: 2008 wurden 36 % nicht
mehr landwirtschaftlich genutzt, 19 % extensiv und 45 % wurden weiterhin intensiv beweidet.
An der Westküste von Schleswig-Holstein gibt es insgesamt
rund 12 000 ha Salzwiesen, von denen 61 % im Nationalpark
liegen.
(Quelle: Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer)
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Naturschutz sei sehr wichtig
und der Nationalpark ist Weltnaturerbe, das ist dem mit der
Natur lebenden Plath klar,
doch vielleicht sei es an manchen Stellen auch möglich, „Inseln“ zu schaffen, zum einen
Inseln des völligen Rückzugs
und zum anderen Inseln der
moderaten Bewirtschaftung,
wie sie seit Jahrhunderten in
unserer Kultur praktiziert werde.
Ein guter Kompromiss könnte seiner Meinung nach sein,
wenn die Schafe zu Beginn der
Weidezeit im Frühjahr vor der
Hauptvegetation bis zum 15.
Mai ins Vorland dürfen, über
den Sommer über zur Brutund Setzzeit vieler Vögel die
Schafe zurückgezogen werden,
„dann gibt es auch auf dem
Deich genug zu fressen“, sagt
Plath, und im Herbst, ab dem
15. September, wenn die Gänse
wieder kommen, die Vorländereien wieder für die Schafe geöffnet werden.
Die Deiche und die Vorländereien gehören dem Land
Schleswig-Holstein.
Der Schäfer muss die Flächen
pachten und dort so gut es ihm
möglich ist, erfolgreich wirtschaften. Er bekommt für seine
aktive Naturschutzarbeit, das
Kurzhalten der Deichwiesen,
nicht, wie in anderen Gegenden üblich, eine Entlohnung
für die gesellschaftliche Leistung im Küsten- und Naturschutz.
Der Himmel hat aufgeklart,
die Sonne scheint und wir
schauen uns das Ganze „live
und in Farbe“ an. Wir fahren
über die Deichüberfahrt bis an
das Deichvorland, wo die Salzwiesen beginnen. Die Schafe
blicken neugierig zum Pickup.
Vor Ort
vorm Deich
Ingo Plath zeigt uns zwei der
Erstbesiedler der Wattböden,
Queller und Spartina. Beide
Pflanzen bevorzugen salzhaltige feuchte bis nasse, gelegentlich überflutete Standorte auf
Schlick oder Sand und sind damit hervorragend an ihren Lebensraum angepasst.
➜➜ Der Queller braucht das Salz
aus dem Meereswasser, stirbt
aber schließlich nach einem
halben Jahr im Herbst wieder
ab.
➜➜ Das Salz-Schlickgras Spartina anglica gehört hingegen zu
den Süßgräsern. Es wurde früher viel im Wattenmeer als
Schlickfänger und Pionierpflanze in den Landgewinnungsgebieten angepflanzt und
wird von den Schafen, wenn es
jung ist, gerne gefressen.
Nicht nur ein Wermutstropfen, schon eher ein ganzes Fass
bitterer Medizin ist der Wermut, den uns Ingo Plath auf
den Vorland zeigt. WermutMonokultur sozusagen. Obwohl es in der Literatur heißt,
dass die Schafe die jungen Wer
Schafzucht 15/2012
Fotos: Sontheimer
Schleswig-Holstein
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muttriebe noch fressen und die
Bestände kurz halten, kann uns
Schäfer Plath vom Gegenteil
überzeugen. Seine Schafe und
die der Nachbarn jedenfalls finden den Wermut ungenießbar,
was die mögliche Futtermasse
von der Fläche enorm einschränkt.
Schafverträglicher
Tourismus
Wir fahren ein Stück auf dem
geteerten Wirtschaftsweg am
Deich entlang. Dieser ist auch
für die Touristen zugelassen,
die hier an der heilsamen Meeresluft ihren Urlaub verbringen. Gleich begegnen uns welche, eine Familie mit dem Rad.
Ja, sie schließen das Tor wieder, was nicht immer, wie Ingo
Plath erzählt, der Fall ist. Dann
laufen schon mal Schafe aus
zwei Herden durcheinander.
Vorne sehen wir ein Paar mit
einem großen Schäferhund. Er
ist nicht angeleint und tollt
freudig um seine Besitzer herum. Auch das ist Schäfer Plath
ein Anliegen. Immer wieder
komme es vor, dass die Hunde
eben doch „mal eben kurz in
der Schafherde spielen gehen
obwohl sie das vorher im Ruhrgebiet noch nie gemacht haben“. Und wenn man das dritte
Mal ein geflüchtetes Schaf aus
dem Graben gefischt habe,
dann schwinde die Toleranz
gegenüber den bellenden Urlauberhaustieren, erzählt er.
Schafzucht 15/2012
An der Leine kein Problem, frei
laufend bitte nicht.
Angepasstes Weide- und
Herdenmanagement
Ingo Plath splittet seine
Lammzeit in eine Vor- und eine
Hauptlammphase. Zum ersten
August werden die Bocklämmer abgesetzt und ab dann
dürfen die ersten Böcke zu den
Muttern. Die Bocklämmer gehen zum Teil direkt zum
Schlachter, zum Teil laufen sie
noch auf eine separaten Weide
oder kommen an den Schrotautomat.
Im Oktober ist die Hauptdeckzeit und zum 15. Oktober,
mit Ausnahmegenehmigungen
bis zum 1. November ist Schluss
mit der Weidezeit am Deich.
Dann kommen die Schafe auf
Weiden hinter dem Deich oder
sie weiden abgeerntete Kohlfelder nach. Im letzten Jahr gab
es „zu viel Kohl für zu wenig
Markt“ und so wurde der Kohl
in Biogasanlagen gefahren oder
eben in großem Stil an Rinder
und Schafe verfüttert. „Wir
fahren über die Winterzeit teilweise tief ins Landesinnere mit
unseren Schafen“ erzählt Plath,
„da kommen ganz schön viele
Kilometer zusammen.“ Zu viele, wenn man die Kosten für
des Schäfers liebstes Fortbewegungsmittel in der heutigen
Zeit, den Pickup, bedenkt.
Denn anders als seine landwirtschaftlichen Kollegen für ihren
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Schlepper bekommt das Allround-Schäfertransportfahrzeug keine Agrardieselvergütung.
Die teure Stallzeit soll möglichst kurz gehalten werden,
doch zum Ablammen kommen
alle Schafe in den Stall. Im Januar und im März/April ist
Lammzeit, gute 1000 Lämmer
erblicken das Licht der Welt.
Ab April oder auch erst im Mai,
so wie es vielerorten die Gänse
zulassen, gehen die Schafe
dann wieder auf den Deich und
ins Deichvorland. Der Jahreskreis des Schäfers schließt sich
und beginnt von Neuem.
«
Veno
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Seele and Geist
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