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Ärzteblatt Februar 2015 - Ärztekammer Mecklenburg

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ÄRZTEBLATT
2/2015
MECKLENBURG-VORPOMMERN
Auswertung der Facharztstudie – Teil 2
Reflexion der 23. interdisziplinären Seminar- und
Fortbildungswoche der Ärztekammer M-V
Inhalt
Leitartikel
Neuer Kammervorstand gewählt
Satzungen und Ordnungen
44
60
Aktuelles
Aus der Kammer
Auswertung der Facharztstudie – Teil 2 Ärzteversorgung Mecklenburg-Vorpommern
45
Recht
Aus der Praxis der Norddeutschen
Schlichtungsstelle
49
Fortbildung
Reflexion der 23. interdisziplinären Seminarund Fortbildungswoche der Ärztekammer
M-V vom 03. bis 07.11.2014 in Rostock
52
Mitgliederportal der Ärztekammer
Mecklenburg-Vorpommern
61
Buchvorstellungen
Für Sie gelesen Antrag auf Erteilung des Fortbildungszertifikates
54
Veranstaltungen und Kongresse
61
Service
50-jähriges Jubiläum – Staatsexamen 65
Kulturecke
Impfkurse in Mecklenburg-Vorpommern
55
Veranstaltungen der Ärztekammer M-V
55
„Tag der Begegnung“ der Ärztesenioren
am 14. April 2015
65
Veranstaltung in unserem Kammerbereich
56
Venedig – eine zauberhafte alte Dame
66
Veranstaltungen in anderen Kammerbereichen
57
Theaterinformationen
67
Aus der Kassenärztlichen Vereinigung
Öffentliche Ausschreibung
Personalien
58
Leserbrief
Telemedizin: Standorte sind gut, aber bitte
dort nicht stehen bleiben!
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
59
Wir trauern um
67
Nachruf: Prof. Dr. med. habil. Paul Schröter
68
Wir beglückwünschen
69
Impressum
69
Seite 43
LEITARTIKEL
Neuer Kammervorstand gewählt
Wer wird in den neuen Vorstand gewählt – gibt es Überraschungen? Diese Frage beschäftigte am 24. Januar 2015 die
im November 2014 neu oder wieder gewählten Mitglieder
der Kammerversammlung der Ärztekammer MecklenburgVorpommern. Sie waren zur Konstituierenden Kammerversammlung zusammengekommen, um aus ihrer Mitte den
Vorstand für die siebente Legislaturperiode (bis 2018) der
Ärztekammer M-V zu wählen.
Nach dem Bericht des Wahlleiters Dr. Ralf Bitter über den
Verlauf der Kammerwahl rief er zur Wahl des Präsidenten
auf. Für dieses Amt kandidierte der bisherige Präsident
Dr. Andreas Crusius, der aus dem Gremium ebenfalls vorgeschlagene Dipl.-Med. Bernd Helmecke stellte sich nicht zur
Wahl.
Die Delegierten wählten mit 56 von 68 abgegebenen Stimmen (eine Enthaltung) den seit 1990 amtierenden Rostocker
Internisten Dr. Crusius erneut zum Präsidenten für seine siebente Amtszeit.
Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen
und gab als seine Ziele für die kommende Amtsperiode u. a.
– die Wahrung der Einheit der Ärzteschaft, den Erhalt der
Freiberuflichkeit, die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und die Erhöhung der Attraktivität des ärztlichen Berufsbildes – an.
Als Vizepräsidenten bewarben sich die beiden Amtsinhaber
Dr. Wilfried Schimanke (Rostock) und Dr. Andreas Gibb
(Greifswald) sowie Dipl.-Med. Bernd Helmecke (Crivitz).
Nachdem sich die Kandidaten kurz vorgestellt hatten, wurden erneut Dr. Gibb (66 Stimmen) und Dr. Schimanke (49
Stimmen) gewählt.
Für die Wahl der sieben weiteren Mitglieder des Vorstandes
kandidierten die bisherigen Vorstandsmitglieder Dr. Evelin
Pinnow, Dr. Thomas Müller, Dr. Harald Terpe (MdB) und
Dr. Annegret Schlicht sowie als neue Vorstandsmitglieder
Karsten Thiemann, Dipl.-Med. Fridjof Matuszewski, Dipl.Med. Ute Krüger, Dr. Tilo Schneider, Dipl.-Med. Bernd Helmecke und Dipl.-Med. Angelika von Schütz.
Die Delegierten der Kammerversammlung wählten die
folgenden sieben Vorstandsmitglieder: Dr. Terpe (MdB) (55
Stimmen), Karsten Thiemann (55 Stimmen), Frau Dr. Pinnow
(54 Stimmen), Frau Dr. Schlicht (51 Stimmen), Dr. Müller (48
Stimmen), Dipl.-Med. Matuszewski (40 Stimmen) und im
zweiten Wahlgang Frau Dipl.-Med. Krüger (37 Stimmen).
Der vollständige Bericht über die Konstituierende Kammerversammlung erscheint im Märzheft 2015 unseres Ärzteblattes.
Irmtraud Mumm
Der neue Vorstand (v. l. n. r.): Dr. Wilfried Schimanke, Dr. Andreas Gibb, Dr. Thomas Müller, Dr. Annegret Schlicht, Dipl.-Med. Fridjof Matuszewski,
Dr. Andreas Crusius, Dr. Harald Terpe, Dr. Evelin Pinnow, Dipl.-Med. Ute Krüger und Karsten Thiemann
Seite 44
ÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
AUS DER KAMMER
Auswertung der Facharztstudie – Teil 2
Im Namen des Vorstandes möchte ich allen
Kolleginnen und Kollegen recht herzlich
danken, die sich an der Umfrage beteiligt
haben. In der letzten Ausgabe des Ärzteblattes waren die Ergebnisse der Studie
zum Facharztmangel an den Krankenhäusern Mecklenburg-Vorpommerns vorgestellt
worden. Im aktuellen Beitrag haben wir uns
mit dem Problem des Facharztnachwuchses
in den einzelnen Fachbereichen befasst und
stellen Ihnen die Ergebnisse vor. Weiterhin
möchten wir Ihnen die persönlichen Reflexionen der befragten Kolleginnen und Kollegen auf ihren Arbeits­alltag aufzeigen, aus
denen sich auch berufspolitische Forderungen ableiten lassen.
Abb. 1: Rücklauf nach Fachrichtungen*
Der Rücklauf der Fragebögen zeigt, aus welchen Fachgebieten sich die Kolleginnen und
Kollegen an der Umfrage beteiligt haben. In
Abbildung 1 sind diese differenziert aufgeführt.
Nach meiner Auffassung lassen die Ergebnisse der Facharztstudie den Rückschluss zu,
dass der ärztliche Einfluss in der gesundheitspolitischen Entwicklung der vergangenen Jahre stark eingeschränkt worden ist.
Subjektiv hat sich seit Einführung des Arbeitszeitgesetztes und vor allem seit Einführung des DRG-Systems vor zehn Jahren die
Situation an den Krankenhäusern schlagartig negativ verändert. Mit Einführung dieses
Bewertungssystems wird ärztliche Arbeit
unterschiedlicher Fachdisziplinen – unabhängig vom Zeitaufwand – sehr ungleich
gewichtet und entgeltet. Berufspolitisch bedeutet dies, dass sich Krankenhäuser, vor
allem privat geführte, eher entsprechend
der zu erwartenden Erlöse orientieren als
an der gesellschaftlichen Notwendigkeit.
Dadurch ergibt sich eine ungünstige Entwicklung in der Fachbereichslandschaft an
den Kliniken bis hin zur Schließung von Abteilungen trotz Versorgungsengpässen.
Die Zahlen aus Abbildung 1 variieren teilweise mit den
weiteren Darstellungen der Fachbereiche, da einzelne
Kolleginnen und Kollegen Fragen aus Anonymitätsgründen unbeantwortet ließen.
Abb. 2: Altersverteilung der Fachärzte für Orthopädie und Orthopädie/Unfallchirurgie
*
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
Abb. 3: Altersverteilung in der Inneren Medizin
Seite 45
AUS DER KAMMER
Nachwuchs vorweisen. Ganz anders sieht
es z. B. in der Allgemeinchirurgie aus. Nach
Einführung der neuen Weiterbildungsordnung vor nunmehr neun Jahren ist nachzuweisen, dass hier zunehmend junge Fachärztinnen und Fachärzte fehlen.
Abb. 4: Altersverteilung in der Allgemeinchirurgie
Abb. 5: Altersverteilung im Facharztbereich Anästhesie/Intensivmedizin
Abb. 6: Altersverteilung im Facharztbereich Nervenheilkunde
Entsprechend rekrutiert sich hier auch der ärztliche Nachwuchs unterschiedlich. Die Orthopädie/Unfallchirurgie und
einzelne Fachgebiete der Inneren Medizin, wie z. B. die Kardiologie, können in ausreichendem Maße fachärztlichen
Seite 46
Noch wird an vielen Häusern die Lücke
durch den „alten Chirurgen“ geschlossen. Schon jetzt ergeben sich an manchen Krankenhäusern aber erhebliche
Probleme in der Absicherung der Patientenversorgung. Es ist leider festzustellen,
dass dieser Trend sich auch in anderen
Fachrichtungen zeigt. Die Anzahl der
nachrückenden Fachärztinnen und Fachärzte ist in unserem Bundesland erheblich zu gering. Es muss eingeräumt werden, dass auf der Grundlage der Facharztstudie keine repräsentativen Aussagen zur Abdeckung nachrückender Fachärzte für alle medizinischen Bereiche
getroffen werden können. Möglicherweise bestand bei den älteren Kolleginnen/Kollegen ein höherer Rücklauf als
bei den jungen. Tendenziell verweisen
die Ergebnisse der Studie dennoch darauf, dass der Bedarf an „nachwachsenden“ Fachärztinnen und -ärzten in einigen Jahren vermutlich nicht mehr gedeckt werden kann (s. Abb. 5 bis 7).
In der Inneren Medizin zeigt sich eine etwas günstigere Entwicklung. Eine Aufgliederung nach den einzelnen Schwerpunkten im Fachgebiet zeigt aber auch
hier Unterschiede und eine tendenzielle
Unterversorgung mit medizinischem
Nachwuchs (Abb. 8).
Neben der wirtschaftsorientierten „Fach­
richtungslenkung durch Erlöse“ kommen
als Ursache für den Nachwuchsmangel
vermutlich noch andere Faktoren in Betracht. So haben sich der Berufseintritt
der jungen Assistenzärztinnen und -ärzte
und folglich auch der Erwerb der Facharztreife in den letzten zwei Jahrzehnten
verlagert. Durch die gute wirtschaftliche Situation der jungen
Assistenzärztinnen und -ärzte und unbefristete Arbeitsverträge für die Zeit der Ausbildung ist das Ziel, zügig zum Facharzt
zu gelangen, nicht mehr bei allen vordergründig. Die FachÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
AUS DER KAMMER
arztreife wird vermehrt deutlich jenseits
des 30. Lebensjahres erreicht. Zunehmend
wird vor allem bei jungen Müttern der
Wunsch nach Teilzeitausbildung geäußert,
so dass sich die Ausbildungszeit entsprechend verlängert. Weiterhin gibt es auch
immer wieder Strukturprobleme der weiterbildenden Häuser sowie fehlende Ausbildungsstellen in einzelnen Bereichen.
Abb. 7: Altersverteilung im Fachbereich Kinderheilkunde
Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen
nutzten neben der Beantwortung der
Fragen die Möglichkeit, sich unter der Rubrik „Sonstiges“ auch persönlich mitzuteilen. Dabei ließen sich fachübergreifend
mehrere immer wiederkehrende Themenschwerpunkte herauslesen, die die Fach­
ärztinnen/-ärzte unseres Bundeslandes
bewegen und die ihnen die Ausübung
des Berufs erschweren. Diese haben wir
als Reflexionen und auch als Forderungen
an die Landespolitik wie folgt sinngemäß
zusammengefasst (Originaltext ist als
wörtliche Rede gekennzeichnet):
Gesundheitspolitik und -ökonomie
Abb. 8: Altersverteilung in der Inneren Medizin nach Schwerpunkten
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
� „Die medizinische Versorgung ist eine
gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Rahmenbedingungen, Zielsetzung und Finanzierung der Medizin müssen durch
die Gesellschaft neu definiert und gewährleistet werden (einschließlich Ausund Weiterbildung sowie Lehre und
Forschung).“
Seite 47
AUS DER KAMMER
� „Medizinische Versorgung darf nicht der Gewinnoptimierung von Kapitalgesellschaften dienen.“
� „Gerechte Perspektiven auch für Frauen als Fachärztinnen
an den Krankenhäusern“
Freiberuflichkeit des Arztberufes
� „Das DRG-System ist nicht dazu geeignet, dem ethischen
Anspruch ärztlichen Handelns gerecht zu werden und
führt den Arzt in Gewissenskonflikte, zusätzliche Gefährdung von Patienten eingeschlossen.“
� Das DRG-System bildet Aus- und Weiterbildung sowie klinische Forschung nicht ab.
� Mangelnde Freiberuflichkeit beeinträchtigt die Arbeitsund Berufszufriedenheit am Krankenhaus.
Wiederbelebung der „kollegialen Sorgfalt“
� Forderung nach „Verbesserung der ärztlichen Kommunikation zwischen den verschiedenen Kliniken und dem ambulanten und stationären Sektor auf dem Boden der kollegialen Achtung“
� „Wertschätzung der Arbeitsleistung des einzelnen Kollegen unabhängig von der Dienststellung durch Vorgesetzte
und Dienstherren“
� Bessere Integration ausländischer Fachärzte durch Förderung sprachlicher und fachlicher Fähigkeiten
Stärkung des fachärztlichen „Mittelbaus“ an den
Krankenhäusern
� Verbesserung der Patientenversorgung durch Kontinuität
in der Stationsarbeit
� Reduktion von Behandlungsfehlern
� Reduktion unnötiger Diagnostik und Therapie
� Realisierung von kontinuierlicher fachärztlicher Supervision von Weiterbildungsassistentinnen/-assistenten und damit Verbesserung der Weiterbildung
� Schaffung von kurz- und mittelfristigen Perspektiven für
junge Fachärztinnen/-ärzte an der Weiterbildungsstätte
� „Unterstützung kleinerer Häuser in der Weiterbildung
und bei der Facharztsuche“
Ermöglichung der patientenzentrierten ärztlichen
Tätigkeit
� „Übertragung von bürokratischen Aufgaben auf medizinische Dokumentare“
� Definition eines realistischen Facharzt-Patienten-Schlüssels
unter Berücksichtigung der ständig steigenden Anforderungen und Verdichtung der Arbeitszeit sowie der Umsetzung des geltenden Arbeitszeitgesetzes
Seite 48
� Reaktivierung des Miteinanders und nicht des Nebeneinanders von ärztlichem und Pflegedienst; Entlastung des
Pflegepersonals durch Personalaufstockung
Arbeitszeit
� „Arbeitszeitmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Kliniktätigkeit und Familie, ohne die verbleibenden Kollegen
zusätzlich zu belasten“; „Dienstentlastung auch von älteren Kollegen“
� „Arbeitszeiterfassung und Kontrolle der Umsetzung des
Arbeitszeitgesetztes im ärztlichen Dienst“
� „Vereinbarkeit von klinischer Tätigkeit, Lehre und Forschung mit der vertraglich geregelten Arbeitszeit“
� „Erfassung und Vergütung von Überstunden“
Welche Schlussfolgerungen ergeben sich aus der
Befragung, die durch uns zeitnah umgesetzt werden können:
1.Es gibt viele Fachbereiche mit ernsthaften Nachwuchssorgen.
Dadurch ergibt sich eine ungünstige Entwicklung in der
Fachbereichslandschaft an den Kliniken. Wir möchten
die Fachkommissionen auffordern, sich auch mit der
personellen Entwicklung ihrer Fachgebiete intensiv
auseinanderzusetzen.
2.Es gibt Probleme bei der Integration ausländischer
Kolleginnen und Kollegen. Die Ärztekammer hat die
Initiative ergriffen, die sprachlichen und fachlichen Fähigkeiten unserer ausländischen Kolleginnen/Kollegen zu
prüfen. Es haben sich viele Kolleginnen und Kollegen als
Prüfer zur Verfügung gestellt, um den Ansturm von Anfragen zu bewältigen. Dafür unseren Dank!
3.Es gibt Probleme im kollegialen Miteinander.
Vor allem die kollegiale Zusammenarbeit zwischen den
Institutionen und im Hierarchiegefüge ist durch die skizzierten Entwicklungen belastet. Hier ist jeder Kollege
selbst aufgefordert, die kollegiale Sorgfalt zu pflegen.
4.Die Situation der Kollegen aus den Rehabilitationskliniken und aus der Psychiatrie/Psychotherapie war
in der Umfrage nicht ausreichend angesprochen.
Wir möchten diese Kollegen bitten, sich an die Ärztekammer zu wenden und ihre von der vorliegenden Studie abweichenden Probleme mitzuteilen, um diese aufarbeiten
zu können.
5.Die Ergebnisse der Facharztbefragung werden der
Ministerin für Arbeit Gleichstellung und Soziales unseres Landes zur Kenntnis gegeben. Versorgungsauftrag, Begrenzung der Ökonomisierung der medizinischen
Versorgung, Kontrolle des Arbeitszeitgesetzes, Forderung
nach Bezahlung von Überstunden, Durchsetzung von
ÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
AUS DER KAMMER / RECHT
Facharztstandards an den Krankenhäusern, Verbesserung
der Pflegesituation u. a. sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben und müssen mit Nachdruck eingefordert werden.
Abschließend möchte ich Ihnen ein Zitat eines Kollegen aus
der Umfrage nicht vorenthalten, das die Beschreibung unserer beruflichen Situation auf den Punkt bringt: „Eigentlich
ist der ärztliche Beruf das Beste, was es geben kann.
Die aktuellen Zwänge führen aber zu einer nicht unerheblichen Arbeitsverdichtung und Gängelung – anscheinend politisch und gesellschaftlich gewollt.“
Es sind unsere Liebe zum Beruf und unser Pflichtbewusstsein
gegenüber den uns anvertrauten Patientinnen und Patienten, die im Umkehrschluss dazu führen, dass wir uns gängeln
lassen und immer wieder, trotz weiterer teils unsinniger Arbeitsverdichtung, unsere eigene Gesundheit gefährden.
Wir möchten allen Kolleginnen und Kollegen unsere Hochachtung für ihre Leistungen ausdrücken und Sie auffordern,
sich einzumischen und ärztliche Vernunft wider Gewinnsucht
zu setzen!
Dr. med. Annegret Schlicht
Aus der Praxis der Norddeutschen Schlichtungsstelle
Doxepin statt Doxycyclin – die schnelle Unterzeichnung des Rezepts
Kasuistik
Bei dem 50-jährigen Patienten, der aufgrund einer Sprunggelenkfraktur nicht gehfähig war, hatte sich eine starke Erkältung
eingestellt. Die Ehefrau des Patienten suchte die Praxis des
Hausarztes auf, um ein entsprechendes Medikament zu besorgen. Nach Schilderung der Beschwerden sollte ein Antibiotikum, das Medikament „Doxy M Ratioph 100 mg“ verschrieben
werden. Es kam jedoch zu einer Verordnung des Schlaf- und
Beruhigungsmittels „Doxepin Ratiopharm 100 mg Fta“.
Der Patient nahm zwei Tabletten dieses Medikamentes zu sich
und musste mit dem Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert werden, wo er am Monitor überwacht wurde und nach zunehmender Aufklarung die Klinik wieder verlassen konnte. Als Diagnose wurde eine Medikamentenvergiftung angegeben.
Der Patient moniert, dass die Medikamente in der Praxis verwechselt wurden und er deshalb erhebliche Beschwerden
sowie den vorübergehenden Krankenhausaufenthalt erlitten habe.
Der Arzt legt dar, dass geplant war, das Antibiotikum Doxy 100
zu verordnen – es sei jedoch dann zum Fehler gekommen und
Doxepin 100 „aufgeschrieben“ worden. Zu einem späteren Zeitpunkt sei dann eine sachgerechte Verordnung von Doxycyclin
zur Infektabwehr erfolgt.
wurde jedoch ein Rezept für das Medikament Doxepin Ratioph
100 mg Fta. Ein solches Versehen mag zwar bei hohem Patientenaufkommen und Zeitdruck menschlich verständlich und im
Rahmen von Arbeitsteilung nicht hundertprozentig vermeidbar
sein, mindert aber in keiner Weise die Verantwortlichkeit des
Praxisinhabers für das fehlerhafte Rezept und stellt letztlich juristisch betrachtet einen Behandlungsfehler dar.
Als der Patient in Unkenntnis der vorliegenden Medikamentenverwechslung zwei Tabletten von Doxepin 100 eingenommen
hatte, traten erhebliche Beschwerden in Form von massiver Müdigkeit, Bewegungsstörungen und weitgehender Handlungsunfähigkeit auf. Des Weiteren musste der Patient nach notärztlicher Einweisung einige Stunden im Krankenhaus verbringen.
Entscheidung der Schlichtungsstelle
Nachdem der Arzt aus den Schilderungen der Ehefrau eine
Bronchitis abgeleitet hatte, war die Absicht, ein Antibiotikum
(Doxycyclin) zu verordnen, nicht zu beanstanden. Ausgestellt
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
Seite 49
RECHT
Fazit
Auch bei noch so bewährter Teamarbeit bieten Schnittstellen in
der Praxis ein latentes Risikopotenzial. Dazu gehört auch die
Unterzeichnung von zahlreichen Schriftstücken pro Tag, die
vom Arzt zunächst initiiert und von anderen Personen dann
fertiggestellt werden. Die Unterschrift unter ein Rezept sollte
daher niemals in Situationen erfolgen, in denen die Aufmerksamkeit des Unterzeichners nicht ungeteilt auf das zu unter-
schreibende Rezept gerichtet ist – zum Beispiel wenn der Arzt
telefoniert oder sich in einer Behandlungssituation mit einem
anderen Patienten befindet.
Verfasser:
Dr. jur. Johann Neu
Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der
norddeutschen Ärztekammern
Hans-Böckler-Allee 3
30173 Hannover
Long-Barrett-Ösophagus – Dokumentation bei Beratungsresistenz
Kasuistik
Bei dem Patienten (Jahrgang 1946) war seit Oktober 1995 ein
Long-Barrett-Ösophagus bekannt. Der behandelnde Internist
rezeptierte seither nahtlos verschiedene Protonenpumpeninhibitoren (PPI). Bei einer Kontroll-Gastroskopie im August 1996
bestätigte sich der Barrett-Ösophagus, Zellatypien waren zu
diesem Zeitpunkt histologisch nicht nachweisbar. Bei einer weiteren Gastroskopie im Dezember 2000 dominierte das Bild einer
Refluxösophagitis. In zwei Biopsaten aus dem Ösophagus wurde jetzt kein Barrett-Epithel nachgewiesen.
Weitere Verlaufsendoskopien erfolgten nicht. Bei einem Praxisbesuch im April 2010 klagte der Patient über Oberbauchbeschwerden, derentwegen ihn der Internist stationär einwies.
Die dortige Diagnostik erbrachte den Nachweis eines AdenoBeschlüsse:
karzinoms der Speiseröhre auf dem Boden eines Barrett-Ösophagus sowie den Verdacht auf Lymphknotenmetastasen im
Brustkorb und im Bauchraum. Die Weiterbehandlung erfolgte
bei Inoperabilität mit einer palliativen Chemotherapie. Im August 2010 erlag der Patient seinem Tumorleiden.
Dem Internisten wird vorgeworfen, keine regelmäßigen
Kontrollendoskopien veranlasst zu haben. Fehlerbedingt
habe sich der Tumor unerkannt ausbreiten können und zum
Tode geführt.
Der Internist argumentiert, die Behandlung sei seit der Diagnosestellung einer Refluxösophagitis im Jahre 1995 kontinuierlich
mit einem PPI unterschiedlicher Hersteller erfolgt. Der Empfehlung des Untersuchers, der die letzte Gastroskopie im Jahre
2000 durchgeführt hatte, eine Dauerbehandlung mit dieser
Medikamentengruppe durchzuführen, sei er konsequent gefolgt. Unter dieser Therapie sei der Patient beschwerdefrei gewesen und hätte die ihm vorgeschlagenen Kontrollgastroskopien – seiner Erinnerung nach bei einem Praxisbesuch im Oktober
2003 – abgelehnt. Bei den Konsultationen des Patienten im
November 2009 sowie im Januar und März 2010 habe er noch
über keine Beschwerden geklagt. Bei seiner Wiedervorstellung
Seite 50
in der Praxis im April 2010 seien unklare Oberbauchbeschwerden angegeben worden. Er habe entsprechende Diagnostik
eingeleitet und den Patienten stationär eingewiesen.
Gutachten
Bei endoskopischen Untersuchungen 1995, 1996 und 2000 sei
ein Barrett-Ösophagus diagnostiziert worden. Er sei überwiegend Folge einer Refluxösophagitis und durch eine ZylinderEpithel-Metaplasie charakterisiert. Das Barrettepithel stelle eine
Prä-Kanzerose dar. Unterschieden werde bezüglich des Risikos
in einen Short- und einen Long-Barrett-Ösophagus. Bei dem
Patienten habe eindeutig ein Long-Barrett-Ösophagus vorgelegen. Es gebe keine gesicherten therapeutischen Ansätze, um
eine Regression der Barrettschleimhaut zu induzieren, das gelte
auch für PPI. Auch therapeutische Optionen, die die Entstehung
von Barrett-Karzinomen verhindern könnten, seien nicht bekannt. Einhellig würden daher endoskopisch-bioptische Überwachungsprogramme beim Barrett-Ösophagus empfohlen, um
bösartige Neubildungen möglichst früh in einem Stadium der
Behandelbarkeit zu erfassen. Die derzeitige Empfehlung rate zu
Endoskopie und Biopsieentnahmen alle drei Jahre.
Nach 2000 seien keine weiteren endoskopischen Untersuchungen veranlasst worden, die ab da alle drei Jahre hätten erfolgen
sollen. Beschwerdefreiheit des Patienten sei für diese Empfehlung irrelevant. Das Auftreten eines Karzinoms sei durch die
Kontrollen oder Therapien nicht zu beeinflussen. Somit sei das
im Jahre 2010 diagnostizierte Ösophaguskarzinom selbst nicht
Folge eines Behandlungsfehlers. Durch die empfohlene Überwachung hätte es aber möglicherweise in einem kurativ angehbaren Stadium erfasst werden können.
Zu dem Gutachten weist der Internist nochmals darauf hin, dass
er den Patienten nicht zu weiteren Gastroskopien hätte überreden können. Er habe leider versäumt, seine entsprechenden
Gespräche zu dokumentieren.
Die Refluxösophagitis wurde von dem Internisten sachgerecht
mit PPI verschiedener Hersteller behandelt. Bezogen auf diese
ÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
RECHT
Diagnose war die Behandlung korrekt. Das Vorliegen eines
Long-Barrett-Ösophagus und das daraus resultierende Risiko
maligner Entartung wurden aber nicht richtig eingeschätzt.
Das Karzinomrisiko bei einem Long-Barrett-Ösophagus beträgt
etwa 1,6 Prozent pro Jahr.1 Daher sind endoskopische, insbesondere aber intensive bioptische Verlaufsbeobachtungen Standard, zumal es bisher keine Möglichkeit gibt, die Entstehung
eines Karzinoms medikamentös zu verhindern. Der dringend
gebotene ärztliche Rat zu Kontrollendoskopien und deren Verweigerung seitens des Patienten ist der Dokumentation nicht
zu entnehmen. Für die Entscheidung nach Aktenlage war daher
davon auszugehen, dass gebotene Befunde nicht erhoben wurden.
Eine fehlerhafte Unterlassung der medizinisch gebotenen Befunderhebung führt dann zu einer Umkehr der Beweislast hinsichtlich der Kausalität des Behandlungsfehlers für
den eingetretenen Schaden, wenn sich bei der gebotenen Befunderhebung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ein reaktionspflichtiges positives Ergebnis gezeigt hätte und wenn sich
die Verkennung dieses Befundes als fundamental oder die
Nichtreaktion hierauf als grob fehlerhaft darstellen würde.2
Spätestens im Jahre 2000 wären dem Patienten regelmäßige
Kontrollendoskopien im Abstand von seinerzeit drei Jahren einschließlich Quadrantenbiopsien empfohlen worden. Bei diesem
Vorgehen wären mit hinreichender Wahrscheinlichkeit im Verlauf die schweren Dysplasien entdeckt worden – ein Befund,
der endoskopisch mit guter Prognose zu behandeln gewesen
wäre. Bei Diagnose eines frühen Karzinoms hätte die Indikation
zu einer (großen) Operation bestanden mit der Chance einer
Heilung. In dieser Situation nicht umgehend mit einer Behandlung zu reagieren, würde einen schweren Behandlungsfehler
darstellen. Es resultiert daher eine Beweislastumkehr zu Lasten des Arztes.
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
Angesichts der standardmäßig empfohlenen dreijährigen Kontrollintervalle ist nicht auszuschließen, dass bei dem Patienten
die Karzinomdiagnose nicht im frühen Stadium hätte gestellt
werden können mit entsprechend beeinträchtigter Prognose.
Die Chance, zwei Jahre zu überleben, hätte jedoch auch in diesem ungünstigen Fall etwa 75 Prozent betragen.3 Die Durchführung von Gastroskopien sowie Biopsaten hätten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit schon frühzeitig die Entstehung des
Karzinoms erkennen lassen.
Gesundheitsschaden
Aufgrund der Beweislastverschiebung reicht es zum Nachweis
der Kausalität aus, dass der (fiktive) grobe Behandlungsfehler
generell geeignet ist, den eingetretenen primären Schaden
(Weiterentwicklung der Dysplasien zum Karzinom) zu verursachen; nahe legen oder wahrscheinlich braucht der Eintritt eines
solchen Erfolges nicht zu sein.4 Der Tod hätte sich zu diesem
Zeitpunkt mit hinreichender Wahrscheinlichkeit verhindern lassen.
Fazit
Die Entscheidung zeigt, wie wichtig es ist, ärztliche Ratschläge
zu dokumentieren – auch und gerade dann, wenn der Patient
diese Ratschläge nicht befolgen möchte. Im Nachhinein ist die
Beweiskraft ärztlicher Dokumentation kaum zu erschüttern,
nicht einmal vom Arzt selbst!
Literatur beim Verfasser:
Dr. jur. Johann Neu
Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der
norddeutschen Ärztekammern
Hans-Böckler-Allee 3, 30173 Hannover
Seite 51
FORTBILDUNG
Reflexion der 23. interdisziplinären Seminarund Fortbildungswoche der Ärztekammer M-V
vom 03. bis 07.11.2014 in Rostock
Der Jahreshöhepunkt der ärztlichen Fortbildung fand 2014
zum nunmehr 23. Mal statt und hatte verschiedene Novitäten zu bieten. Veranstaltungsort war zum ersten Mal das Radisson Blu Hotel Rostock; erstmals fanden so genannte Thementage statt.
Diese wurden neben den weiteren traditionellen Fortbildungsthemen und Curricula sehr gut angenommen. An den
22 verschiedenen Veranstaltungen, die sich selbstverständlich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichteten, nahmen 470 Ärzte teil. Erfreulicherweise gab es eine
ganze Reihe Interessierter, welche innerhalb der Woche
gleich mehrere Themenangebote wahrgenommen haben
(792 Einzelteilnahmen), sich also sehr kompakt und umfangreich qualifizieren konnten. So formuliert sich auch das Rahmenziel dieser Veranstaltungsreihe.
Gute Lehr- und Lernbedingungen zu schaffen, ist ein wesentliches Kriterium bei der Auswahl der Tagungsobjekte. Das
Radisson Blu Hotel bot darüber hinaus für viele eine effiziente Erreichbarkeit, kurze Wege und von zahlreichen Tagungsräumen in den Pausen auch einen tollen Ausblick auf die
Stadt Rostock. Wie immer war den Teilnehmern die interaktive Kommunikation, generationsübergreifendes Treffen und
Begegnung mit Fachkollegen nicht unwichtig.
Mit 77 Referenten aus verschiedenen Bundesländern stand ein
hoch kompetentes Team zur Verfügung. Natürlich wurden
auch von wissenschaftlichen Leitern aus Rostock und Umgebung die gefragten Themen wie „Reha-Verordnungsberechti­
Aufmerksame Zuhörer während der Fortbildung „Fallstricke bei der ärztlichen Leichenschau“
Seite 52
Der Teilnehmermagnet „Manuelmedizinische Untersuchung und Behandlung des Bewegungsapparates“ mit den Professoren Buchmann
gung“ mit 57 Teilnehmern oder der „Impfkurs“ mit 67 Teilnehmern nach wie vor sehr gut dargeboten. In der großen
Nachfrage zu diesen Kursen heben wir uns in MecklenburgVorpommern gravierend positiv von anderen Bundesländern
ab. Aus Platzgründen konnte der Bedarf zur Teilnahme am
„Ultraschall- Kurs“ sowie an „Manuelle Untersuchungen …“
wiederum nicht voll erfüllt werden. Das Interesse für „Ärzt­
liche Leichenschau“ bleibt nach wie vor sehr groß und erweist sich als notwendig. Das Thema „Krebstherapie“ wurde
inhaltlich gut durchstrukturiert abgehandelt, ein größeres
Teilnehmerinteresse unter den Hausärzten hätte man sich hier
Aufgelockerte Atmosphäre beim Impfkurs mit Frau Dr. Littmann (l.) und
PD Dr. Löbermann
ÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
FORTBILDUNG
Berliner Fachreferenten gestaltete Management der eigenen
Person, Zeit, Praxis- und Lebensbereiche. Durch die intensive,
geschickte Einbeziehung bei Salutogenese-Techniken ergab
sich für die meisten Teilnehmer eine mitreißende Motivation
zur Veränderung ihres eigenen Arbeits- und Lebensalltags.
Sehr unterhaltsam stellte Prof. Jünemann die Thematik „Optische Illusionen“ beim Abendvortrag dar.
gewünscht. Das gleiche gilt für das geforderte Thema „Begut­
achtung“.
Die kurzfristig aufgenommene Fortbildung „Psychosoziale
Probleme“ wurde mit Einzelbeispielen, Extremfällen und Lösungsstrategien erfasst, Reflexion des eigenen Handelns gefordert und das ärztliche Problembewusstsein geschärft.
In der Auswertung der einzelnen Kurse fiel besonders die
hohe Erwartungshaltung zu den Themen „Prävention“,
„Selbstmanagement“ und „Komplementärmedizin“ auf. Mit
der Etablierung des letztgenannten Seminars von Ärzten für
Ärzte, ist viel positive Zustimmung verbunden. Die Einbeziehung der Referenten, z. B. aus ansässigen Rehabilitationskliniken, war ein wichtiges Anliegen, um die Angebotspalette
besser zu propagieren. Neu für alle war dagegen, das durch
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
Bei dem Thema Prävention war die Verquickung von hohem
wissenschaftlichem Anspruch und praktisch konkreter Empfehlung mit gleichzeitigem Testen und Üben wesentliches
Ziel. Die Selbsterfahrung hat den Teilnehmern viel Spaß gemacht und zur Übertragung auf die Tätigkeit am Patienten
beigetragen. Die praxisrelevante Kooperation mit anderen
Einrichtungen, z. B. im Präventionssport, war ein Anfang
und ist ausbaufähig.
Von den Mittagsvorträgen hat besonders das Thema „War­
um versteht mich mein Patient nicht“ und „Körperliche Be­
wegung“ die Wissbegierde befriedigt und auch inhaltlich die
größte Zustimmung gefunden. Erstaunliche Erkenntnisse
gewannen die Teilnehmer des Abendvortrages „Optische
Illusionen“. Summa summarum können wir feststellen, dass
die Themenauswahl im Jahr 2014 gelungen war. Den aktiv
Beteiligten gilt unser besonderer Dank!
Alle Mitglieder der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern
sind aufgerufen, ihre Interessen und Wünsche für Fortbildungsthemen dem Referat Fortbildung mitzuteilen. Die Rahmenübersicht der Fortbildungswoche 2015 liegt Ihnen im
Fortbildungskatalog bereits vor. Ergänzungen und Konkretisierungen sind jederzeit möglich; wir würden uns freuen!
Dipl.- Päd. Christine Mertink, Referatsleiterin Fortbildung
Seite 53
FORTBILDUNG
(Kopiervorlage)
Antrag auf Erteilung des Fortbildungszertifikates
Akad. Grad, Name, Vorname:
geb. am: Wohnort:
Ich bitte um Übermittlung einer beglaubigten Kopie des Fortbildungszertifikates an die Kassenärztliche Vereinigung M-V.
� ja
� nein
Datum der Antragstellung:
Unterschrift:
Punktbewertung (s. Fortbildungssatzung der Bundesärztekammer http://www.baek.de)
Nachweis von 250 bestätigten Fortbildungseinheiten in 5 Jahren durch:
1. Präsenzveranstaltungen wie Kurse, Seminare, Workshops, Fallkonferenzen, Qualitätszirkel,
Balintgruppen, Supervision … (eine Fortbildungseinheit = 45 Minuten = 1 Punkt)
2.Selbststudium (10 P pro Jahr = 50 P in 5 Jahren, ohne Nachweis)
3. Kongresse oder Veranstaltungen im In- und Ausland (max. 8 P pro Tag)
4. bestätigte Hospitationen (max. 8 P pro Tag)
5. online- und mediengestützte CME-Angebote
6. aktive Referententätigkeit (2 P pro Stunde)
Seit 2006 wird bei Fortbildungen die Teilnahme per Barcode im EIV registriert. Die bereits im persönlichen Punktekonto
(http://www.aek-mv.de) elektronisch erfassten Veranstaltungen müssen nicht noch einmal aufgelistet werden. Bitte tragen
Sie nachfolgend Ihre Fortbildungen für einen Zeitraum von 5 Jahren in chronologischer Reihenfolge ein, wenn die Teilnahme ohne Barcode oder im Ausland erfolgte. Übersenden Sie uns als Anlage die entsprechenden namentlich ausgefüllten
Nachweise im Original. Nach Ausstellung des Fortbildungszertifikates (einmal in 5 Jahren) erhalten Sie alle Unterlagen zurück.
Datum
Thema
Reg.-Nr.
Punkte
Anzahl der Punkte lt. EIV-Punktekonto:
Den Antrag richten Sie bitte an die Ärztekammer M-V, Referat Fortbildung, August-Bebel-Straße 9a, 18055 Rostock
Seite 54
ÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
VERANSTALTUNGEN UND KONGRESSE
Veranstaltungskalender
Impfkurse in
Mecklenburg-Vorpommern
Turnerweg 11 a, 23970 Wismar,
Tel.: 03841 283432, Fax: 03841 283433,
E-Mail: dm_freitag-bvf-mv@web.de
Grundkurs: Erwerb des Impfzertifikates der
Ärztekammer M-V
Refresher-Kurs: Voraussetzung: Impfzertifikat einer Ärztekammer
Gebühr: Grundkurs: 80,00 €, Refresher-Kurs: 40,00 €,
Erweiterter Refresher-Kurs: 50,00 € (Ärzte), 20,00 €
(medizinisches Assistenzpersonal)
Kurse der Ärztekammer M-V
Rostock:
12.09.2015, 10:00 – 15:00 Uhr
Impftag der Ärztekammer M-V
(Erweiterter Refresher-Kurs) 6 P 06.11.2015, 09:00 – 15:00 Uhr
Grundkurs (Im Rahmen der 24. Seminar- und Fortbildungswoche der
Ärztekammer M-V)
6 P Schwerin:
(Festsaal, Haus 13 (Ebene 2), HELIOS Kliniken Schwerin
GmbH, Wismarsche Str. 393 – 397, 19055 Schwerin)
13.06.2015, 10:00 – 15:30 Uhr
Grundkurs
6 P
13.06.2015, 12:30 – 15:30 Uhr
Refresher-Kurs 4P Leitung: Frau Dr. med. M. Littmann,
Herr Priv.-Doz. Dr. med. habil. M. Löbermann
Anmeldung: Ärztekammer M-V, Referat Fortbildung,
August-Bebel-Str. 9 a, 18055 Rostock,
Tel.: 0381 49280-42, -43, -44, -46, Fax: 0381 4928040,
E-Mail: fortbildung@aek-mv.de
Kurse anerkannter Kursleiter im
Kammerbereich
11.04.2015, 09:00 – 12:30 Uhr
Refresher-Kurs 4P
11.04.2015, 09:00 – 14:30 Uhr
Grundkurs
6P
Leitung: Frau Priv.-Doz. Dr. med. habil. R. Bruns
Ort / Anmeldung: Universitätsmedizin Greifswald,
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin,
Frau Priv.-Doz. Dr. med. habil. R. Bruns,
Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1, 17475 Greifswald,
Tel.: 03834 866378, Fax: 03834 866483,
Internet: http://www.medizin.uni-greifswald.de,
E-Mail: rbruns@uni-greifswald.de
10.06.2015, 14:00 – 17:30 Uhr
Fachärztlicher Refresher-Kurs 4 P
Ort: Technologiepark, Friedrich-Barnewitz-Str. 3,
18119 Rostock-Warnemünde
Leitung: Frau Dr. med. M. Littmann
Anmeldung: Berufsverband der Frauenärzte,
Herr Dipl.-Med. U. Freitag,
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
Adipositas im Kindes- und Jugend­
alter – Teil I und II
10.10.2015, 10:30 – 14:15 Uhr
Refresher-Kurs
4P
10.10.2015, 08:30 – 14:15 Uhr
Grundkurs
6P
Ort: Institut für Hygiene, Dietrich-BonhoefferKlinikum Neubrandenburg,
Salvador-Allende-Str. 30, 17036 Neubrandenburg
Leitung: Frau Dr. med. M. Littmann,
Herr Priv.-Doz. Dr. med. habil. J. Hallauer
Anmeldung: Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum
Neubrandenburg, Institut für Hygiene, Sekretariat,
Salvador-Allende-Str. 30, 17036 Neubrandenburg,
Tel.: 0395 7752061, Fax: 0395 775192061,
E-Mail: hyg@dbknb.de
Ein vollständiges und aktualisiertes Angebot finden
Sie auf der Internetseite: http://www.aek-mv.de
� Fortbildung � Veranstaltungskalender
Veranstaltungen der
Ärztekammer M-V
Refresher-Kurs „Leitender Notarzt“
(8 Stunden)
Termin: 21.02.2015, 09:00 – 16:00 Uhr 9 P Ort: Krankenpflegeschule, 3. Etage, Sana-Krankenhaus
Rügen GmbH, Calandstr. 7 – 8, 18258 Bergen
Leitung: Herr Dr. med. L. Fischer, Frau Dr. med. D. Zillig
Gebühr: 100,00 €
Anmeldung: Ärztekammer M-V, Referat Fortbildung,
August-Bebel-Str. 9 a, 18055 Rostock,
Tel.: 0381 49280-42, -43, -44, -46, Fax: 0381 4928040,
E-Mail: fortbildung@aek-mv.de
Refresher-Kurse „Der Praxisnotfall“
(Herz-Lungen-Wiederbelebung)
je 9 P
(für niedergelassene Ärzte und deren Assistenzpersonal,
jeweils 09:00 – 16:00 Uhr) 21.02.2015 Krankenpflegeschule, Sana-Krankenhaus Rügen GmbH, Calandstr. 7 – 8,
18258 Bergen
Neu! –
14.03.2015 Hörsaal, Ärztekammer M-V, August-Bebel-Str. 9 a, 18055 Rostock
05.09.2015 Greifswald
21.11.2015 Neubrandenburg
Gebühr: 100,00 € Ärzte, 80,00 € Assistenzpersonal
Anmeldung: Ärztekammer M-V, Referat Fortbildung,
August-Bebel-Str. 9 a, 18055 Rostock,
Tel.: 0381 49280-42, -43, -44, -46, Fax: 0381 4928040,
E-Mail: fortbildung@aek-mv.de
(insgesamt 32 Stunden)
Teil I 27.02.2015, 09:00 Uhr –
17 P
28.02.2015, 16:00 Uhr
Teil II 27.03.2015, 09:00 Uhr –
18 P
28.03.2015, 16:45 Uhr
(Voraussetzung: Besuch von Teil I)
Ort: Hörsaal, Ärztekammer M-V, August-Bebel-Str. 9 a,
18055 Rostock
Leitung: Frau Dr. med. V. Wagner
Gebühr: je 200,00 €
Anmeldung: Ärztekammer M-V, Referat Fortbildung,
August-Bebel-Str. 9 a, 18055 Rostock,
Tel.: 0381 49280-42, -43, -44, -46, Fax: 0381 4928040,
E-Mail: fortbildung@aek-mv.de
Curriculum für Transfusionsverantwortliche bzw. Transfusionsbeauftragte
(nach dem Transfusionsgesetz und den Richtlinien der
Bundesärztekammer / Paul-Ehrlich-Institut)
Termin: 05.03.2015, 09:00 Uhr –
16 P
06.03.2015, 16:00 Uhr
Ort: Hörsaal, Ärztekammer M-V, August-Bebel-Str. 9 a,
18055 Rostock
Leitung: Herr Prof. Dr. med. habil. V. Kiefel,
Frau Dr. med. K. Stüpmann
Gebühr: 150,00 €
Anmeldung: Ärztekammer M-V, Referat Fortbildung,
August-Bebel-Str. 9 a, 18055 Rostock,
Tel.: 0381 49280-42, -43, -44, -46, Fax: 0381 4928040,
E-Mail: fortbildung@aek-mv.de
Basiskurs „Geriatrische Grundversorgung – Modul 1, 2 und 3“
(jeweils 20 Stunden)
Termine: jeweils 09:00 Uhr (1. Tag) –
je 20 P
18:00 Uhr (2. Tag)
06. – 07.03.2015 Modul 1, 2, 3
17. – 18.04.2015 Modul 4 – 9
05. – 06.06.2015 Modul 10, 11
Ort: Hörsaal, Ärztekammer M-V, August-Bebel-Str. 9 a,
18055 Rostock
Leitung: Herr Dr. med. L. M. Drach
Gebühr: jeweils 200,00 €
Anmeldung: Ärztekammer M-V, Referat Fortbildung,
August-Bebel-Str. 9 a, 18055 Rostock,
Tel.: 0381 49280-42, -43, -44, -46, Fax: 0381 4928040,
E-Mail: fortbildung@aek-mv.de
Grundkurs im Strahlenschutz für
Ärzte (und Medizinphysiker)
zum Erreichen der Fachkunde Strahlenschutz nach
Röntgenverordnung
Termin: 19.03.2015, 10:00 Uhr –
25 P
21.03.2015, 15:15 Uhr Ort: Hörsaal, Ärztekammer M-V, August-Bebel-Str. 9 a,
18055 Rostock
Seite 55
VERANSTALTUNGEN UND KONGRESSE
Leitung: Herr Dr. med. J.-C. Kröger
Gebühr: 140,00 € (bei Komplettbuchung von Grundund Spezialkurs: 250,00 €)
Anmeldung: Ärztekammer M-V, Referat Fortbildung,
August-Bebel-Str. 9 a, 18055 Rostock,
Tel.: 0381 49280-42, -43, -44, -46, Fax: 0381 4928040,
E-Mail: fortbildung@aek-mv.de
August-Bebel-Str. 9 a, 18055 Rostock,
Tel.: 0381 49280-42, -43, -44, -46, Fax: 0381 4928040,
E-Mail: fortbildung@aek-mv.de
Einführungsworkshop „Ärztlich
unterstützte Priorisierung“ 4 P
Freie Plätze in Schweriner Balintgruppe!
Termin: 25.03.2015, 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Hörsaal, Ärztekammer M-V, August-Bebel-Str. 9 a,
18055 Rostock
Leitung: Herr Prof. Dr. med. Dr. phil. H.-H. Raspe,
Herr Dr. med. A. Crusius
Gebühr: 35,00 €
Anmeldung: Ärztekammer M-V, Referat Fortbildung,
August-Bebel-Str. 9 a, 18055 Rostock,
Tel.: 0381 49280-42, -43, -44, -46, Fax: 0381 4928040,
E-Mail: fortbildung@aek-mv.de
(2 Sitzungen; Anerkennung für die Facharztweiterbildung und die Psychosomatische Grundversorgung)
Termine: einmal im Monat, mittwochs,
jeweils 18:30 – 21:45 Uhr
Anmeldung: Herr Dr. med. P. Herzog, Balintgruppenleiter (DBG), Mecklenburgstr. 59, 19053 Schwerin,
Tel.: 0385 5777373, Fax: 0385 5777374,
E-Mail: drpherzog@web.de
Kurs „Leitender Notarzt“
41 P
(40 Stunden)
Termin: 20.04.2015, 09:00 Uhr –
24.04.2015, 16:00 Uhr Ort: Hörsaal, Ärztekammer M-V, August-Bebel-Str. 9 a,
18055 Rostock
Leitung: Herr Dipl.-Med. A. Zeuner
Gebühr: 600,00 €
Anmeldung: Ärztekammer M-V, Referat Fortbildung,
August-Bebel-Str. 9 a, 18055 Rostock,
Tel.: 0381 49280-42, -43, -44, -46, Fax: 0381 4928040,
E-Mail: fortbildung@aek-mv.de
Medizinproduktebetreiber­
verordnung (20 Stunden)
22 P
Termin: 06.05.2015, 14:00 Uhr –
09.05.2015, 17:00 Uhr Ort: Hörsaal, Ärztekammer M-V, August-Bebel-Str. 9 a,
18055 Rostock
Leitung: Herr Priv.-Doz. Dr. med. habil. Dr. med. dent.
U. Peter
Gebühr: 200,00 €
Anmeldung: Ärztekammer M-V, Referat Fortbildung,
August-Bebel-Str. 9 a, 18055 Rostock,
Tel.: 0381 49280-42, -43, -44, -46, Fax: 0381 4928040,
E-Mail: fortbildung@aek-mv.de
Spezialkurs im Strahlenschutz
zum Erreichen der Fachkunde Strahlenschutz nach
Röntgenverordnung (Voraussetzung: Besuch des
Grundkurses)
Termin: 04.06.2014, 13:00 Uhr –
21 P
06.06.2014, 13:00 Uhr Ort: Hörsaal, Ärztekammer M-V, August-Bebel-Str. 9 a,
18055 Rostock
Leitung: Herr Dr. med. J.-C. Kröger
Gebühr: 140,00 € (bei Komplettbuchung von Grundund Spezialkurs: 250,00 €)
Anmeldung: Ärztekammer M-V, Referat Fortbildung,
Seite 56
Veranstaltungen in unserem
Kammerbereich
Folgende Veranstalter bieten in M-V
Balintgruppenarbeit an:
Gadebusch – Frau Dipl.-Med. A. Hachtmann,
Tel.: 03886 212440
Greifswald – Frau Dr. med. B. Noack,
Tel.: 03834 594664
Rostock – Frau Dr. med. K. Birke, Tel.: 038203 44606
Schwerin – Herr Dr. med. P. Herzog,
Tel.: 0385 5777373
Stralsund – Herr Dr. med. Dr. jur. M. Gillner,
Tel.: 03831 452200
Fortbildungsveranstaltungen der Serrahner
Diakoniewerk gGmbH
Interdisziplinäre suchtmedizinische
Fallkonferenz
je 3 P
Termine: dienstags, jeweils 13:30 – 15:00 Uhr
Verhaltenstherapie bei Suchter­­ rankungen
k
je 3 P
Termine: jeden letzten Dienstag im Monat,
jeweils 15:00 – 16:30 Uhr
Ort: kleiner Konferenzraum, Serrahner Diakoniewerk
gGmbH, Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen,
Am Pfarrhof 1, 18292 Serrahn
Leitung: Herr Dr. med. W. Traub
Anmeldung: Serrahner Diakoniewerk gGmbH,
Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen,
Sekretariat Frau A. Dammeier, Am Pfarrhof 1,
18292 Serrahn, Tel.: 038456 62580, Fax: 038456 62585,
Internet: http://www.rehaklinik-serrahn.de,
E-Mail: buero.dammeier@web.de
Montagsweiterbildung der Klinik
für Orthopädie und Orthopädische
Chirurgie der Universitätsmedizin
Greifswald
je 2 P
Termine: montags, jeweils 07:30 – 08:30 Uhr Ort: Raum J02.17, Klinik und Poliklinik für Orthopädie
und Orthopädische Chirurgie, Universitätsmedizin
Greifswald, Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1,
17475 Greifswald
Leitung: Herr Prof. Dr. med. H. Merk
Anmeldung: Universitätsmedizin Greifswald,
Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Orthopädische
Chirurgie, Frau M. A. S. Kühl, Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1,
17475 Greifswald, Tel.: 03834 867213,
Internet: http://www.medizin.uni-greifswald.de,
E-Mail: susanne.kuehl@uni-greifswald.de
In einer fraktioniert laufenden
Selbsterfahrungsgruppe (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) sind derzeit Plätze frei.
Informationen: Universitätsmedizin Greifswald,
Herr Prof. Dr. med. habil. H. Freyberger,
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie,
Rostocker Chaussee 70, 18437 Stralsund,
Tel.: 03831 452100, E-Mail: freyberg@uni-greifswald.de
Wöchentliche Fortbildung der Abteilung für Kinderchirurgie der Chirurgischen Klinik und Poliklinik der
Universitätsmedizin Rostock je 1 P
Termine: donnerstags, jeweils 08:15 – 09:00 Uhr
Leitung: Herr Prof. Dr. med. G. Stuhldreier
Ort / Anmeldung: Universitätsmedizin Rostock,
Chirurgische Klinik und Poliklinik,
Abteilung für Kinderchirurgie, Ernst-Heydemann-Str. 8,
18057 Rostock, Tel.: 0381 4946251
Gutachtenintervision
je 3 P
Termine: 25.02.2015 / 23.09.2015,
jeweils 15:00 – 17:00 Uhr
Ort: Universitätsmedizin Rostock, Klinik für Forensische
Psychiatrie, Gehlsheimer Str. 20, 18147 Rostock
Leitung / Anmeldung: HELIOS Hanseklinik Stralsund
GmbH, Klinik für Forensische Psychiatrie und
Psychotherapie, Herr Dr. med. Dr. jur. M. Gillner,
Rostocker Chaussee 70 f, 18437 Stralsund,
Tel.: 03831 452200, Fax: 03831 452205
Psychosomatische Grundversorgung
(20 Stunden Diagnostik und Differentialdiagnostik,
30 Stunden Interventionsmethoden in der Psychosomatischen Grundversorgung)
Die Teilnahme an einer kontinuierlichen Balintgruppenarbeit über 30 Stunden ist ebenfalls möglich.
Frühjahrskurs 25. – 27.02.2015 (Block I),
15. – 17.04.2015 (Block II) 50 P
Herbstkurs 09. – 11.09.2015 (Block I),
14. – 16.10.2015 (Block II) 50 P Ort: Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, Universitätsmedizin Rostock,
Gehlsheimer Str. 20, 18147 Rostock
Leitung: Herr Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. W. Schneider
Anmeldung: Universitätsmedizin Rostock, Klinik für
Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin,
Frau B. Burau, Gehlsheimer Str. 20, 18147 Rostock,
ÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
VERANSTALTUNGEN UND KONGRESSE
Tel.: 0381 4949671, Fax: 0381 4949672,
E-Mail: britta.burau@med.uni-rostock.de
Komplette Akupunkturausbildung
der DGfAN e. V. zum Erwerb der
Zusatzbezeichnung Akupunktur
(KV Qualifikation)
Beginn neues Kurssystem 2015:
27.02. – 01.03.2015 Grundkurs B
23. – 24.01.2015 Praktikumskurs 04
XV. Warnemünder Akupunktur-Neuraltherapie-Woche
16. – 23.05.2015
Ort: Akupunkturfortbildungszentrum
Kur- und Ferienhotel „Sanddorn“, Strandweg 12, 1
8119 Rostock-Warnemünde
Leitung: Frau Dr. med. R. Schwanitz
Anmeldung: Akupunkturfortbildungszentrum,
Frau Dr. med. R. Schwanitz,
Strandweg 12, 18119 Rostock-Warnemünde,
Tel.: 0381 5439935, Fax: 0381 5439988,
E-Mail: ReginaSchwanitz@aol.com
24. und 25. Sonographiekurse der
Säuglingshüfte
(nach den Richtlinien der DEGUM und der KBV)
21. – 22.03.2015 Abschlusskurs
20. – 21.06.2015 Grundkurs
19. – 20.09.2015 Aufbaukurs
19. – 20.03.2016 Abschlusskurs
Ort: Klinik und Poliklinik für Orthopädie und
Orthopädische Chirurgie, Universitätsmedizin Greifswald, Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1, 17475 Greifswald
Leitung: Herr Prof. Dr. med. H. Merk
Anmeldung: Universitätsmedizin Greifswald, Klinik
und Poliklinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, Frau M.A. S. Kühl, Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1,
17475 Greifswald, Tel.: 03834 867213,
Internet: http://www.medizin.uni-greifswald.de,
E-Mail: susanne.kuehl@uni-greifswald.de
Stralsunder Kolposkopiekurs –
Interventionelle Kolposkopie
Termin: 17.04.2015, 08:30 Uhr –
18.04.2015, 18:00 Uhr
Ort: Fachhochschule Stralsund, Schwedenschanze 15,
18435 Stralsund
Leitung: Herr Prof. Dr. med. habil. J. Heinrich
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
Anmeldung: Nord-Süd-Kongress, Frau S. Moebs,
Felderstr. 89 – 91, 51371 Leverkusen,
Tel.: 0214 73467770, Fax: 0214 73467772,
Internet: http://www.nordsuedkongress.de,
E-Mail: kontakt@nordsuedkongress.de
Fortbildungen der Landesgruppe
Mecklenburg-Vorpommern im Deutschen Berufsverband der HNO-Ärzte
25.04.2015 Frühjahrstagung
19.09.2015 Herbsttagung
Ort: pentahotel, Schwaansche Str. 6, 18055 Rostock
Leitung: Frau Dipl.-Med. A. von Schütz
Gebühr: 25,00 € (Mitglieder),
50,00 € (Nichtmitglieder)
Anmeldung: CongressCompany Jaenisch GmbH,
Frau S. Lidemann, Tannenweg 22 / Speicher II,
18059 Rostock, Tel.: 0381 8003980, Fax: 0381
8003988, E-Mail: CCJ.Rostock@t-online.de
Güstrower Workshop sonografiegeführte Regionalanästhesie und sonografiegeführte Gefäßpunktionen mit
praktischen Demonstrationen am
Patienten im OP-Saal und auf der ITS
(AFS Module 1 – 3: Grundlagen, Gefäße, Nerven) nach
den Vorgaben der DGAI
Termin: 26.04.2015, 10:00 Uhr –
28.04.2015, 18:00 Uhr
Ort: Kurhaus am Inselsee, Heidelberg 1,
18273 Güstrow / KMG Klinikum Güstrow GmbH,
Friedrich-Trendelenburg-Allee 1, 18273 Güstrow
Leitung: Herr Dr. med. T. Noky
Anmeldung: KMG Klinikum Güstrow GmbH,
Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie,
Herr T. Teichmann / Frau Hinz, Friedrich-TrendelenburgAllee 1, 18273 Güstrow,
Tel.: 03843 343479, Fax: 03843 343360,
E-Mail: t.teichmann@kmg-kliniken.de
Leitung: Frau Dr. med. K. Breuel
Anmeldung: INTERCOM Dresden GmbH,
Frau S. Wolf, Frau A. Binning,
Zellescher Weg 3, 01069 Dresden,
Tel.: 0351 320173-50 / -30, Fax: 0351 32017333,
E-Mail: swolf@intercom.de, abinning@intercom.de
Güstrower anästhesiologischer
Schulterkurs – sonografiegestützte
Regionalanästhesieverfahren für
die Schulterchirurgie als Stand-alone-Technik und für die intra- und
postoperative Schmerztherapie
Termin: 09.09.2015, 10:00 Uhr –
10.09.2015, 18:00 Uhr
Leitung: Herr Dr. med. T. Noky
Ort / Anmeldung: KMG Klinikum Güstrow GmbH,
Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie,
Herr T. Teichmann / Frau Hinz,
Friedrich-Trendelenburg-Allee 1, 18273 Güstrow,
Tel.: 03843 343479, Fax: 03843 343360,
E-Mail: t.teichmann@kmg-kliniken.de
Veranstaltungen in anderen
Kammerbereichen
Dopplerkurse nach DEGUM- und
KBV-Richtlinien
Ort / Anmeldung: Martin-Luther-Universität HalleWittenberg, Institut für Anatomie und Zellbiologie,
Herr Dr. A. Klemenz, 06097 Halle,
Tel.: 0345 557-1316 / -1703, Fax: 0345 5574649,
E-Mail: albrecht.klemenz@medizin.uni-halle.de
Detailliertere Angaben und weitere Fortbildungs­­
veranstaltungen finden Sie auf der Internetseite:
http://www.baek.de � Fortbildungs­portal
25. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie und Allergologie (APPA) e. V.
Termin: 29.05.2015, 13:30 Uhr –
31.05.2015, 13:05 Uhr
Ort: Stadthalle Rostock, Südring 90, 18059 Rostock
Seite 57
AUS DER KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG
Öffentliche Ausschreibung
von Vertragsarztsitzen gemäß §103 Abs. 3 a und 4 SGB V
Die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern schreibt auf Antrag folgende Vertragsarztsitze zur Übernahme
durch einen Nachfolger aus, da es sich um für weitere Zulassungen gesperrte Gebiete handelt.
Planungsbereich Übergabetermin
Bewerbungsfrist
Ausschreibungsnr.
Mittelbereich Schwerin Stadtgebiet
Hausarzt
Hausarzt
Hausarzt
Hausarzt (Praxisanteil)
Hausarzt
nächstmöglich
nächstmöglich
nächstmöglich
1. Juli 2015
1. Juli 2015
15. Februar 2015
15. Februar 2015
15. Februar 2015
15. Februar 2015
15. Februar 2015
15/05/13
21/03/13
08/07/13
18/02/14
12/05/14
Mittelbereich Neubrandenburg Stadtgebiet
Hausarzt (halber Vertragsarztsitz)
nächstmöglich
15. Februar 2015
17/01/14/1
nächstmöglich
15. Februar 2015
20/01/14
nächstmöglich
15. Februar 2015
25/11/14
nächstmöglich
15. Februar 2015
21/01/14/1
1. Oktober 2015
15. Februar 2015
23/01/14
Planungsbereich Neubrandenburg/Mecklenburg-Strelitz
Facharzt für Augenheilkunde
31. März 2015
15. Februar 2015
22/08/14
Planungsbereich Bad Doberan
Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
nächstmöglich
15. Februar 2015
06/01/14
Planungsbereich Ludwigslust
Facharzt für Nervenheilkunde
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
31. Dezember 2015
nächstmöglich
15. Februar 2015
15. Februar 2015
17/06/14
26/11/14
Planungsbereich Parchim
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
nächstmöglich
nächstmöglich
15. Februar 2015
15. Februar 2015
02/12/13
02/01/14
Planungsbereich Rügen
Facharzt für Chirurgie
nächstmöglich
15. Februar 2015
07/11/13
nächstmöglich
1. Juli 2015
15. Februar 2015
15. Februar 2015 20/10/14
20/11/14
nächstmöglich
15. Februar 2015
30/09/14
Hausärztliche Versorgung
Gesonderte fachärztliche Versorgung
KV-Bezirk (Land Mecklenburg-Vorpommern)
Facharzt für Nuklearmedizin (Praxisanteil)
Allgemeine fachärztliche Versorgung
Rostock
Facharzt für HNO-Heilkunde
Planungsbereich Greifswald/Ostvorpommern
Psychotherapeut für Kinder und Jugendliche
(halber Psychotherapeutensitz)
Planungsbereich Stralsund/Nordvorpommern
Facharzt für Augenheilkunde
Planungsbereich Uecker-Randow
Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Planungsbereich Demmin
Facharzt für Urologie (halber Praxisanteil)
Die Ausschreibungen erfolgen zunächst anonym. Bewerbungen sind unter Angabe der Ausschreibungsnummer an die
Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern, Postfach 16 01 45, 19091 Schwerin, zu richten.
Den Bewerbungsunterlagen sind beizufügen:
• Auszug aus dem Arztregister;
• Nachweise über die seit der Eintragung in das Arztregister ausgeübten ärztlichen Tätigkeiten;
• Lebenslauf;
• Behördenführungszeugnis im Original.
Seite 58
ÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
LESERBRIEF
Telemedizin: Standorte sind gut, aber bitte dort
nicht stehen bleiben!
Leserbrief zum Artikel „Eine Standortbestimmung der Telemedizin“ im Heft 12/2014
… Was tun? Telemedizin als ein Ausweg? Aber so richtig gut
scheint das nicht zu klappen, liest man. Erfolgreiche Projekte
der Telemedizin würden das Ende der Förderphase nicht überleben. Ein Großteil der telemedizinischen Regelversorgungsprojekte kommen nicht dort an, wo sie hingehören… Und
dabei sei doch „die Strategie langfristig auf die Etablierung
einer umfassenden Telematikinfrastruktur gerichtet“. Eine
„digitale Agenda der Bundesregierung“ gäbe es. Schöne Worte, entschlossenes politisches Handeln wäre wohl besser. Geht
man so mit etwas um, das für viele Probleme unserer Patienten grundsätzlichen Fortschritt bringen kann?
… Also Vorsicht mit dem Telemedizinoptimismus. Oder doch
nicht? Kein Zweifel! Eine warme Hand und ein freundliches
Wort sind die beste Medizin für viele Patienten. Aber Zukunftsillusionen dürfen wir nicht haben und Telemedizin ist
ein richtiger Weg. Allerdings… „patientennahe Telemedi­
zin“…muss es sein. Computer, Smartphon, das Internet zählen
zu den bedeutendsten Fortschritten der Naturwissenschaften,
nur daraus darf keine Massenbelustigung oder sogar Massenverdummung werden.
Zurück zu unseren Patienten. Im Artikel steht etwas, das die
Tür zu patientennaher Telemedizin öffnen könnte: „www
arztkonsultation.de“ steht darunter. Habe mit viel Interesse
gelesen, was da gesagt wurde und das hat meinen Kollegen
und mir gut getan. Seit einer Reihe von Jahren bemühen wir
uns um das Visitphon. Der Doktor sollte zukünftig nicht nur
sein Stethoskop haben, um Herz und Lunge zu hören, sondern
auch sein Visitphon um den Patienten zu hören, zu sehen, mit
dem zu reden und dessen Puls, Temperatur und Blutdruck zu
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
kontrollieren. Daneben hat er auch gleich noch die Krankengeschichte auf dem Schirm. Und der Patient hat ein patientenfreundliches kleines Gerät auf dem Nachttisch, oder sonst wo
in seiner Wohnung, womit er „seinen“ Doktor hört und sieht,
wenn der sich meldet. Irgendwann, wenn der ein paar Minuten Zeit hat für den Frischoperierten, den Schmerzpatienten
oder den Lebensendepatienten, um den er sich Sorgen macht.
Technisch kein Problem…. Bloß, es ist eben das Einfache, was
so schwer zu machen ist. Und kann man damit Geld verdienen? Falsch, so sollten wir nicht denken. Wir brauchen Telemedizin nicht als Wirtschaftswachstumsmotor, sondern als Hilfemotor für unsere Alten und Kranken. Und die wollen nicht das
Smartphone oder Tablet der letzten Generation und manche
Kollegen wollen das eigentlich auch nicht. Verstehen wir Telemedizin nicht als „Standortsammlung“ sondern als konkrete
Hilfe für die tägliche Arbeit. Machen wir damit ernst.
Man schläft doch besser, wenn man einen Patienten, den man
operiert hat, um den man sich Sorgen macht, jederzeit sehen
und beraten kann. Vielleicht keine „Insellösung“, aber eine
richtige Lösung für unsere Patienten. Und vielleicht eine Lösung, die am Ende doch den Kassen gefällt. Kostet doch weniger als manches andere, was die so bezahlen müssen.
Verfasser:
Prof. Dr. Dr. Stephan Tanneberger,
Fondazione ANT Italia, Bologna
Kontaktadresse: Hauptstr. 11, 17406 Rankwitz/Usedom
E-Mail: h.s.tanneberger@gmx.de
(Leserbrief redaktionell gekürzt)
Seite 59
SATZUNGEN UND ORDNUNGEN
Ärzteversorgung Mecklenburg-Vorpommern
Am 08.11.2014 fand die Kammerversammlung der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern statt. Wir informieren zusammengefasst über die Ergebnisse zum Tagesordnungspunkt „Ärzteversorgung Mecklenburg-Vorpommern“.
Der Geschäftsbericht des Versorgungswerkes zum 31.12.2013
wurde vorgelegt und von der Kammerversammlung festgestellt. Nach den Bestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes geben wir nachstehend die wichtigsten Daten des
Geschäftsberichtes 2013 bekannt:
1. Geschäftsbericht 2013
Aktiva 2013
I.
Grundbesitz
II.
Hypothekendarlehen
III.
Wertpapiere
IV.
Beteiligungen
V.
Festgelder
VI.
Forderungen aus dem Versicherungs­
geschäft an Mitglieder
VII.
Sonstiges
Bilanzsumme
Erträge
TEUR
Passiva 2013
TEUR
20.273
I.
Rücklage
15.000
1.462
II.
Deckungsrückstellung
946.698
III.
Rückstellung für künftige
Leistungsverbesserungen
52.547
IV.
Andere Rückstellungen
101.250
V.
Sonstiges
1.097.489
24.129
168
1.793
450
15.899
1.138.579
TEUR
Bilanzsumme
1.138.579
Aufwendungen
TEUR
I.
Beiträge
68.143
I.
Aufwendungen für Versicherungsfälle
II.
Erträge aus der Rückstellung für
künftige Leistungsverbesserungen
20.648
II.
Zuweisungen zur Gewinnrücklage
III.
Grundstückserträge
1.740
III.
Zuweisungen zur Deckungsrückstellung
82.669
IV.
Zinsen und Erträge aus Kapitalanlagen
60.290
IV.
Zuweisungen zur Rückstellung für
künftige Leistungsverbesserungen
17.386
V.
Sonstiges
V.
Abschreibungen auf Kapitalanlagen
16.634
VI.
Personal-/Sachkosten
VII.
Sonstiges
Summe
36
150.857
Summe
26.735
5.564
1.822
47
150.857
2. Leistungserhöhungen
Auf Vorschlag von Verwaltungs- und Aufsichtsausschuss des
Versorgungswerkes beschloss die Kammerversammlung, die
Rentenanwartschaften ab 01.01.2015 um 0,5 % zu erhöhen.
Auch die am 31.12.2014 bereits laufenden Renten werden um
0,5 % erhöht.
Das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklen­
burg-Vorpommern als Versicherungsaufsichtsbehörde der
Ärzteversorgung Mecklenburg-Vorpommern hat diese Be­
schlüsse der Kammerversammlung am 22.12.2014 genehmigt.
Seite 60
Nachfolgend werden gemäß § 2 der Alterssicherungsordnung (ASO) die Beschlüsse der Kammerversammlung vom 08.11.2014 bekannt gemacht:
„Für das Jahr 2015 wird der Rentenbemessungsbetrag gemäß
§ 19 Absatz 4 Satz 1 ASO auf 94,23 € festgesetzt.“
„Die am 31.12.2014 laufenden Renten und die nach § 17 Absatz 3 Satz 1 und 2 ASO aufgeschobenen Rentenanwartschaften werden ab 01.01.2015 um 0,5 % erhöht.“
ÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
AKTUELLES / BUCHVORSTELLUNGEN
Mitgliederportal der Ärztekammer
Mecklenburg-Vorpommern
Im November 2014 ist das neue Mitgliederportal der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich gestartet.
Damit wird die Homepage der Ärztekammer M-V für die
Kammermitglieder erweitert, die vieles bequem von zu Hause aus erledigen können, wie z. B.:
� schnell mit einem zuständigen Sachbearbeiter kommunizieren
� die eigenen Veranstaltungen planen
� an wichtige Termine erinnert werden
� die eigene Weiterbildung betreuen.
Trotz des erfolgreichen
Starts bringen neue Prozesse auch neue Erfahrungen. Anfänglich aufgetretene Startschwierigkeiten,
die bisher bekannt geworden sind, werden kontinuierlich
beseitigt. Dazu wurde das Hilfeangebot überarbeitet, angepasst und ist auf der Startseite abrufbar.
Den Zugang zum Portal finden Sie direkt unter http://
portal.aek-mv.de oder über die Website der Ärztekammer
Mecklenburg-Vorpommern (www.aek-mv.de).
Für Sie gelesen
Parkinson
Die Krankheit verstehen und bewältigen
Prof. Dr. med. Claudia Trenkwalder
2. überarbeitete und erweiterte Auflage
Schattauer GmbH Stuttgart 2014
156 Seiten, 55 Abb., kartoniert, € 19,99
ISBN 978-3-7945-2975-9
Parkinson gilt als Alterskrankheit. Sie kann jedoch
bereits vor dem 50. Lebensjahr Symptome zeigen.
Es wird auch von einer gewissen erblichen Belastung
ausgegangen.
Das in verständlicher Sprache abgefasste und in
klarem Layout gedruckte
Büchlein erklärt die typischen und die weniger oft
auftretenden Symptome,
besonders auch frühe Anzeichen. Nicht nur motoriAUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
sche Störungen sind Folge der Krankheit, sondern auch eine
Vielzahl nicht motorischer Veränderungen, wie depressive
Verstimmung, Schlafstörungen, Gewichtsschwankungen, Mimik, Blasen- und Verdauungsprobleme usw.
Die degenerativen Abläufe am Gehirn, vorwiegend im Bereich
der Basalganglien, werden beschrieben. Die bei spezifischer
Diagnostik (Kernspintomografie) gefundenen Auffälligkeiten
sind auch im Bild dargestellt.
Einen breiten Raum nimmt die in Stufen und altersabhängig
erfolgende Therapie mit verschiedenen Medikamenten ein,
einschließlich deren Wirkung und Nebenwirkungen. Psychosoziale Betreuung, zu der besonders Aufklärung gehört, Physiotherapie, Logopädie und psychologische Hilfe sind erforderlich. Erklärt für den Laien wird auch das stereotaktische operative Verfahren der „Tiefen Hirnstimulation“. Erwähnt werden mögliche zukünftige Behandlungsmöglichkeiten.
Zur Bewältigung des im Grunde nicht heilbaren Leidens erhalten Betroffene Verhaltenshinweise für die Alltagstätigkeiten,
für das Berufsleben, für Ernährung, für Reisen und viele weitere Lebenssituationen.
In einem eigenen Kapitel werden den an Parkinson Erkrankten Abläufe und Verläufe operativer Eingriffe bei anderen
Seite 61
BUCHVORSTELLUNGEN
Erkrankungen von unterschiedlichen Organsystemen erläutert. Das Kapitel über atypische Parkinsonsyndrome beschreibt
ähnliche neurodegenerative Krankheitsbilder. Auch der aus
anderer Ursache entstehende Normaldruck-Hydrozephalus,
bei welchem Gangstörungen im Vordergrund stehen, wird erwähnt.
Der mit vielen positiven Botschaften geschriebene Ratgeber
soll Betroffenen und ihren Angehörigen helfen, die Problematik der Krankheit zu verstehen, um mit ihr zu leben.
Professionellen Pflegediensten gibt der Leitfaden Erklärung
und Anleitung. Internet-Links, Adressen und Selbsthilfegruppen sind im Anhang aufgelistet.
Dr. C. Brock, Neubrandenburg
Sechs Jahre
Der Abschied von meiner Schwester
Charlotte Link
1. Auflage, Blanvalet Verlag München 2014
320 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, € 19,99
ISBN 978-3-7645-0521-9
Charlotte Link erzählt die
Leidensgeschichte ihrer
Schwester Franziska, die
nach erfolgreicher Behandlung eines Morbus Hodgkin im Alter von etwa 23
Jahren im einundvierzigsten Lebensjahr neuerlich
die Diagnose einer bösartigen Erkrankung erfährt.
Die Diagnose Darmkrebs
und die individuelle Datenlage lassen nur eine
sehr ernste Prognose bei
eingeschränkten kurativen Behandlungsmöglichkeiten zu.
Es beginnt ein qualvoller Leidensweg für die Schwester
Franziska, ihren Ehemann und ihre Kinder, für die Verfasserin und für ihre Eltern.
Anfängliche Hoffnungsschimmer auf Heilung werden zusehends rarer und dann vollends zerstört, durch späte Folgezustände stattgehabter aggressiver Behandlungsmaßnahmen.
Die Verfasserin weist eingangs darauf hin, dass sie bewusst
darauf verzichtet hat, das Manuskript dieses Buches von
Seite 62
einem Arzt gegenlesen zu lassen. Eine gute, nachvollziehbare Entscheidung.
Sie schildert ihre Wahrnehmung der Situation für Patient
und Familienangehörige, mit der Diagnose „Krebs“
schlechthin in unserer Gesellschaft konfrontiert zu sein und
betont, dass ihrer Familie schon ein gewisser privilegierter
Status eingeräumt worden sei.
Unabhängig davon stellt diese Art der Diagnose sowohl für
den Betroffenen als auch für die Familienangehörigen stets
eine Notwendigkeit zur Neuorientierung im Alltag und in
der Lebensplanung dar.
Die zum Teil leidvollen und skurrilen Erfahrungen, die Franziska und ihre Familie mit Ärzten und Schwestern bis hin zur
„ichbezogenen“ Ernährungsberaterin als Vertreter unseres
Gesundheitswesens in diesen sechs Jahren machen, spiegeln
den Charakter unserer Gesellschaft wider, nicht mehr, aber
auch nicht weniger.
Welche Zäsur für die Befindlichkeit der betroffenen Familienangehörigen ein Gespräch mit dem Pfarrer sein kann,
zeigt Charlotte Link einfühlsam auf. Schade nur, dass der
Entschluss, diese Unterredung zu suchen, eher auf einer
kommunikativen ärztlichen Fehlleistung als auf Zuspruch
und Rat eines Arztes beruht.
Das Spektrum der handelnden Ärzte erstreckt sich vom fast
immer verfügbaren Hausarzt, der Anamnese und Katamnese seines Patienten kennt und seine Empfehlungen und Entscheidungen dem Ernst der Situation angemessen sorgfältig
abwägt und trifft, über den wenig einfühlsamen und oberflächlich agierenden onkologisch Tätigen, den nervlich angespannten wie ebenso unsensiblen Kollegen in der Notaufnahme, weiter über den herzlosen, in erster Linie pekuniär orientierten, phänotypisch aber eben auch als Arzt in
Erscheinung Tretenden, der im Kern seine berufsethische
Prioritätenliste bereits an den Haken gehängt hat, bis hin
zu dem kompetenten Klinikdirektor, bei dem ärztliche
Kunst und Reife der Persönlichkeit gleichermaßen seine Reputation in der Öffentlichkeit begründen.
Das immer wiederkehrende Thema in diesem Buch ist die
innige geschwisterliche Liebe zu Franziska. Das Leid und der
Schmerz, der drohende und dann der endgültige physische
Verlust der Schwester beeindrucken als kaum zu bewältigende Probleme.
Der Leser muss es mit Respekt und der gebotenen Demut
verstehen.
Ahnen lassen sich nur die großen Sorgen und der kräftezehrende Kummer des Ehemannes und der Kinder von Franziska. Fast ungewollt von der Autorin – so möchte man meinen
– stehen die Eltern als stabile Persönlichkeiten einer anderen Generation in entscheidenden Momenten zur Verfügung.
ÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
BUCHVORSTELLUNGEN
Mit Recht mahnt die Verfasserin Mängel im Hinblick auf die
individuelle Nachsorge nach aggressiven Behandlungsmaßnahmen an.
Der onkologisch Tätige weiß, dass Folgezustände von Chemotherapie und Bestrahlung eben nicht bis in das letzte
Detail kalkulierbar sind. Bei zunehmend jüngeren Patienten
sowie erfolgreichen Therapiekonzepten in der Erstbehandlung kann sich eine individuelle Nachsorge nicht allein nur
an statistischen Parametern, wie Fünf-Jahres-Überlebensrate oder Leitlinien, orientieren.
Gefragt ist der wissende, verantwortungsbewusste und
sprechende Arzt.
Dieses Buch ist im Zeitalter eines Paradigmenwechsels in der
Medizin, bewirkt durch eine hemmungslose Ökonomisierung und Kommerzialisierung des Gesundheitswesens in
der der Patient zum Kunden mutiert und die Gesundheit
zur Ware degeneriert, mehr als nur eine zu empfehlende,
eher eine gebotene Lektüre für den Arzt.
Wirken wir der Herzlosigkeit in unserem beruflichen Alltag
entgegen.
Dr. M. Kunze, Wismar
Praxisleitfaden Allgemeinmedizin
Hrsg.: Stefan Gesenhues, Rainer H. Ziesche, Anne Breetholt
7. Auflage, Verlag Urban & Fischer 2014
1776 Seiten, Softcover, € 74,99
ISBN 978-437-22445-4
In den 34 Kapiteln dieses Ratgebers sind die Leitsymptome,
Differenzialdiagnosen, die diagnostischen Maßnahmen und
therapeutischen Empfehlungen für nahezu alle Erkrankungen in kurzer, aber prägnanter Form aufgezeichnet und aufgelistet. Auch Sport- und Reisemedizin, sowie Geriatrie und
Palliativmedizin haben einen speziellen Abschnitt. Berücksichtigt sind und hingewiesen wird auf die aktuellen Leitlinien der DEGAM, wenn nötig die anderer medizinischer Fachgesellschaften und die aktuellen Arzneimittelrichtlinien. Es
fehlen nicht Hinweise auf juristische Aspekte und gesetzliche
Bestimmungen.
Das Notfallmanagement ist erklärt. Zahlreiche einfache, aber
gut verständliche Zeichnungen erläutern Untersuchungstechniken und visuell zu erfassende Krankheitsbilder.
Laboruntersuchungen mit der dafür erforderlichen Materialbeschaffenheit und ihre Normalwerte, allgemeine Hinweise
zur Arzneimitteltherapie und vieles mehr sind teilweise auch
in Tabellen schnell auffindbar. Der 33 Seiten umfassende Index erleichtert die Suche.
Das übersichtliche Layout ist zweifarbig gestaltet. Wichtige
Aussagen sind blau unterlegt. Notfälle, Warnhinweise und
Tipps sind dazu mit auffälligen Symbolen gekennzeichnet.
Für den Allgemeinmediziner ist das Buch ein kurz gefasstes
Nachschlagewerk! Angehende Ärztinnen und Ärzte jeder
Fachrichtung finden über ihr angestrebtes Fachgebiet hinaus
eine Fülle aktuellen medizinischen Wissens.
Dr. C. Brock, Neubrandenburg
Der Hausarzt muss das
große Spektrum der gesamten Heilkunde kennen
und überblicken. Viele allgemeine Untersuchungsmethoden soll er anwenden. Vor allem aber muss
er auch über mögliche Methoden und Therapien der
spezialisierten Fachrichtungen beraten können!
In dem jetzt in 7. und erneut überarbeiteter Auflage erschienenen bekannten Vademekum findet
der Allgemeinmediziner
die gesamte Humanmedizin auf engem Raum zusammengefasst. Er erhält Hinweise
für das notwendige Procedere und viele nützliche Ratschläge
für sein Verhalten gegenüber seinen Patienten.
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
Nachgedacht
Philosophische Streifzüge durch unseren Alltag
Annemarie Pieper
Verlag Schwabe AG Basel 2014
435 Seiten. Taschenbuch, kartoniert, € 16,50
ISBN 978-3-7965-3358-7
In der Alltagswelt gibt es genügend Probleme und Ereignisse, die zu einem vertieften Nachdenken zwingen. Die Gedanken laufen dann häufig ins Grundsätzliche und schon
werden sie philosophisch.
Das vorliegende Buch zeigt: Philosophie macht Spaß und
frühere lähmende Schulerinnerungen können getrost vergessen werden.
Die Verfasserin, Annemarie Pieper, war von 1981 bis 2001
ordentliche Professorin für Philosophie an der Universität
Basel. In ihren Forschungsarbeiten setzt sie sich vor allem
mit der Existenzphilosophie und der philosophischen Ethik
Seite 63
BUCHVORSTELLUNGEN
auseinander. Im Jahr 2006
erschien ihr erster Roman:
„Die Klugscheißer GmbH“
(s. Rezension „Ärzteblatt
M e ckl e n b u rg -Vo r p o m mern“ 17 (2007), Heft 5,
S. 170).
In den vorliegenden Essays
widmet sich die Autorin
Begriffen des täglichen Lebens, Redensarten, Sprichwörtern und Alltagsweisheiten, deren tieferer Sinn,
aufgrund ihrer scheinbaren
Abgegriffenheit, oft zur
Banalität verkommen ist.
Einige Beispiele sind: Aller Anfang ist schwer; Wie man sich
bettet, so liegt man; Grau, treuer Freund, ist alle Theorie;
Kommt Zeit, kommt Rat; Solidarität; Treue; Toleranz; Lüge;
Leitkultur.
Die vielfach auf Erfahrungen gestützten Überlegungen
betreffen unsere Haltungen und Tugenden, unser Verständnis von Wirtschaft und Politik, unsere Wahrnehmung von
Zeit und Freizeit, unsere Formen des Wohnens und unsere
Sprache.
Die Darlegungen erfolgen in knapper, meistens zugespitzter Form, dabei sind die kurzen Abhandlungen als Kolumnen in Tageszeitungen und Zeitschriften erschienen, die
etwas längeren Beiträge sind Kurzvorträge, die im außer­
universitären Rahmen gehalten wurden.
Bei der Besprechung der Sinnfragen des Lebens zeigen sich
Lösungsansätze einer Philosophin. Dem Leser wird der philosophische Blick auf Sachverhalte gerichtet, deren Aufklärung für das Selbstverständnis ebenso wichtig ist wie für die
Gestaltung der zwischenmenschlichen Beziehungen.
Hilfreich dafür sind auch Zitate, vor allem von Nietzsche,
Platon, Kant, Kierkegaard und anderen großen Denkern der
abendländischen Kultur. So wird eine Brücke von der akademischen zur alltäglichen Philosophie gebaut.
Die Themen des Buches setzen beim Leser allerdings die Bereitschaft zum freien, spielerischen Denken voraus.
Nur wer sich ohne fremde Autoritäten selbst ein Urteil bilden und dieses mit guten Begründungen auch verteidigen
kann, findet so langsam den Weg zu mehr Gelassenheit und
Freude im täglichen Leben.
Basler und Baslerinnen auf Reisen
Eine Anthologie
René Salathé
192. Neujahrsblatt
Schwabe Verlag Basel 2013
Hrsg.: Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige, Basel
169 Seiten, 37 Abb., broschiert, € 29,50
ISBN 978-3-7965-3252-8
Dieses „Reiselesebuch“
über die Reisen Basler
Bürger macht Lust es ihnen gleich zu tun!
Doch, es sind keine Ferienreisenden, sondern Pilger,
Forscher,
Auswanderer,
Geschäftsleute, Künstler,
Abenteurer, politisch Interessierte, deren Aufzeichnungen vom Autor einfühlsam zusammengefasst und
Wesentliches hervorhebend, vorgestellt werden.
Vom 16. Jahrhundert bis in die Neuzeit reichen die interessanten Kommentare und die z. T. wörtlichen Berichte der
Reisenden.
Der Inhalt dieser Essays ist zugleich ein historischer Streifzug in die Welt, aber auch eine Berichterstattung über die
Natur, die Mentalität und Kultur früher eher unbekannter
Länder und Menschen. Viele Gedanken und Erlebnisse aus
vergangener Zeit passen dabei genau in unser globalisiertes, digitales und immer mehr manipuliertes Heute.
Einzelne der 51 Berichte herauszugreifen ist schwer. Jeder
für sich ist lesenswert! Fest steht, dass in vielen Fällen auch
die Fernwehsüchtigen schließlich Heimweh hatten und ihre
Heimat Basel nicht vergessen wollten und nicht vergessen
haben.
Eine erfreuliche und aufschlussreiche Lektüre für die Freizeit von Wissenshungrigen!
Dr. C. Brock, Neubrandenburg
Prof. H. H. Büttner, Wismar
Seite 64
ÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
SERVICE / KULTURECKE
50-jähriges Jubiläum – Staatsexamen
Die Rostocker Studenten der Human- und Zahnmedizin 1959
bis 1965 (Zahnmedizin 1964) wollen am 16. Mai 2015 das
Jubiläum (mit Ehepartnern) feiern.
Diesen Beitrag bitte bis 15.04.2015 auf das folgende Konto
von Dr. Michael Lafrenz überweisen:
Commerzbank Rostock, IBAN: DE53 1308 0000 0272 5058 02
Dazu treffen wir uns am 16.05.2015 um 10:00 Uhr vor dem
Universitätshauptgebäude und gehen gemeinsam in die
Aula.
Vorträge: Prof. Dr. H. Nizze (?) und
Prof. Dr. B. Osten
Die Überweisung gilt als verbindliche Anmeldung.
Für die geplante Veranstaltung – Führung durch das Universitätshauptgebäude – Schiffscharter nach Warnemünde – Imbiss an Bord – und Stadtführung in Warnemünde – benötigen wir einen Unkostenbeitrag von 30,00 € pro Person.
Vom 15. zum 16.5.2015 haben wir im Hotel „Am Hopfenmarkt“, Tel.: 0381 4583443, E-Mail: info@am-hopfenmarkt.de,
10 Doppelzimmer (bis zum 15.04.2015 um 18:00 Uhr) unter
dem Code-Wort „Jubiläum“ geblockt.
Weitere Auskünfte:
Dr. Michael Lafrenz, Tel.: 0381 2003990
Dr. Dietrich Tierfelder, Tel.: 0385 561582
„Tag der Begegnung“ der Ärztesenioren
am 14. April 2015
Der nächste „Tag der Begegnung“ findet am 14. April 2015 um 14:00 Uhr im Hörsaal der Ärztekammer MecklenburgVorpommern, August-Bebel-Str. 9 a in Rostock statt.
Folgendes Programm ist vorgesehen:
14.00 Uhr
Dr. med. Andreas Crusius
Präsident der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern
„Aktuelles zur Gesundheitspolitik“
14.30 Uhr
Prof. Dr. Holger Helbig
Institut für Germanistik
„Uwe Johnson in Rostock“
15.00 Uhr Prof. Dr. med. habil. Rüdiger Templin
Facharzt für Urologie
„Freimaurer heute“
Alle interessierten Ärztesenioren sind herzlich eingeladen. Für die Planung der Veranstaltung bitten wir um Voranmeldung
bei der Ärztekammer (Tel.: 0381 492800).
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
Seite 65
KULTURECKE
Venedig – eine zauberhafte alte Dame
Venedig war über Jahrhunderte eine der prächtigsten,
reichsten und mächtigsten Städte der Welt. Nach der Eroberung durch Napoleon dankte der letzte Doge ab, und es begann der allmähliche Verfall.
In kaum einer Stadt sind die Probleme, die vorhandene Bausubstanz vor dem buchstäblichen Untergang zu retten, so
komplexer Natur wie in Venedig. Die notwendigen Kosten
sind gigantisch, was zur Folge hat, dass es für gebürtige Venezianer immer schwieriger wird, die sehr hohen Wohnungskosten in Venedig aufzubringen, geschweige denn die Wert­
erhaltungsmaßnahmen zu finanzieren. In den letzten Jahrzehnten kam das immer drängender werdende Müllproblem
hinzu, das durch den ausufernden Massentourismus noch
verstärkt wird.
Umso überraschender
ist es zu erleben, was
für einen Zauber diese
Stadt – zumindest im
Winter – trotz ihrer unübersehbaren Verfallserscheinungen und aller
Auswüchse des Massentourismus ausübt.
Die meisten Häuser sind
(abgesehen vom Mut
zur Farbe) in einem baulichen Zustand, hinter
dem sich DDR-Städte
vor der Wende nicht
hätten verstecken müsBild dazu von Frau Andrea Pahncke
sen. Aber wohl nirgendwo auf der Welt sonst
kann man so ausgeprägt den Charme trotz des Verfalls (oder ist es gerade der
Charme des Verfalls?) empfinden wie in Venedig. Das Leben
pulsiert ausgesprochen multikulturell. In alten Häusern, an
denen außen der Putz jeder Beschreibung spottet, sieht man
oft durch die Fenster Räume erlesener Eleganz oder Nobelgeschäfte mit teuersten Auslagen.
Durch die vielen Kanäle und Brücken finden sich hunderte
malerischer Winkel. Und die zahlreichen weltbekannten
Gondeln sind überall gegenwärtig und verleihen der Stadt in
der Abendsonne einen betörenden Glanz, dem sich niemand
entziehen kann.
Dr. med. Thomas Müller aus Waren hat versucht, diesen
Charme fotografisch einzufangen.
Von einigen dieser Fotos wurde Frau Dipl.-Stom. Andrea
Pahncke aus Rostock angeregt, Bilder zu malen, die ihrerseits den Charme Venedigs in einer zweiten, sozusagen überhöhten Ebene zum Ausdruck bringen.
Die Eröffnung der gemeinsamen Ausstellung erfolgt am
12.02.2015 um 19:00 Uhr im Gebäude der Ärztekammer
Mecklenburg-Vorpommern. Alle Interessenten sind herzlich
eingeladen.
Foto von Dr. Thomas Müller
Seite 66
Sie haben noch bis zum 31. März 2015 die Möglichkeit, sich
die Fotos und die Bilder von Venedig anzusehen.
ÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
KULTURECKE / PERSONALIEN
Theaterinformationen
Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin
Premiere im Februar 2015
27.02.2015, 10:00 Uhr, Konzertfoyer
Mozarts Schatzsuche
Eine musikalische Reise mit dem Opernchor für Kinder
(ab sechs Jahren)
Volkstheater Rostock
Bohuslav Martinu: „Mahnmal für Lidice“ (1943)
Leitung: Florian Krumpöck
(Weitere Vorstellungen: 09.03. und 10.03.2015, 19:30 Uhr,
Großes Haus)
Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/
Neustrelitz
Premieren im Februar 2015
14.02.2015, 19:30 Uhr, Landestheater Neustrelitz,
Großes Haus
Die Wannseekonferenz
Dokumentarstück von Paul Mommertz
Premieren im Februar und März 2015
26.02.2015, 10:00 Uhr
Hase und Igel oder Lügen haben kurze Beine
Foto: Wiebke Volksdorf
20.02.2015, 19:30 Uhr, Schauspielhaus Neubrandenburg
Die acht Frauen
Kriminalkomödie von Robert Thomas
Theater Vorpommern
Premiere im Februar 2015
21.02.2015, 19:30 Uhr, Greifswald, Großes Haus
Anna Karenina
Ballett von Ralf Dörnen frei nach Lew Tolstoi
Puppenspiel ab vier Jahren nach den Brüdern Grimm
Vorpommersche Landesbühne Anklam
28.02.2015, 19:30 Uhr, großes haus
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
Oper von Kurt Weil, Text Bertolt Brecht
Premieren im Februar 2015
14.02.2015, 19:30 Uhr, „Die Blechbüchse“, Zinnowitz
Blind, aber Flügel! – Liebe wird´s genannt
Nach William Shakespeares „Sommernachtstraum“
08.03.2015, 18:00 Uhr, Großes Haus
6. Philharmonisches Konzert
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester
Nr. 1 C-Dur Op. 15
Dimitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 6 H-Moll, Op. 54
21.02.2015, 19:30 Uhr, Anklam
Die schöne Helena
Komödie von Peter Hacks nach der Operette von
Jacques Offenbach
Wir trauern um
Herrn Dr. med. Wolfgang Luck
Frau Dr. med. Renate Domnick
geb. 14.03.1941
Herrn Hartmut Stubbe
Herrn Dr. med. Dietrich-Eckard Krause Herrn Dr. med. Wolfgang Bodendorf
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
verstorben am 11.10.2014
Kühlungsborn
geb. 26.03.1943 verstorben am 25.10.2014 Klink
geb. 25.05.1939 verstorben am 09.11.2014 Diedrichshagen
geb. 28.02.1941 verstorben am 21.11.2014 Neubrandenburg
geb. 30.11.1934 verstorben am 26.12.2014 Rostock
Seite 67
PERSONALIEN
Nachruf: Prof. Dr. med. habil. Paul Schröter
Am 2. Dezember 2014 verstarb der langjährige Rostocker Neuropathologe Professor Paul Schröter, der von seinen klinischen
Partnern und seinen Fachkollegen außerordentlich geschätzt
wurde. Die einhellige Hochachtung betraf nicht nur sein umfassendes diagnostisches und wissenschaftliches Spezialwissen, sondern in gleicher Weise seine liebenswürdige Kollegialität, an die sich mehrere Generationen Rostocker Ärzte gern
erinnern. Die Neuropathologie ist anderenorts vielfach ein
eigenständiges Fach mit Lehrstuhl und Institut – in Rostock hat
Herr Professor Schröter dieses faszinierende Teilgebiet der Medizin jahrzehntelang allein in Forschung und Lehre und neuropathologischer Diagnostik mit großem fachlichen Erfolg
und ausgezeichneter Resonanz bei Kollegen und Studenten
vertreten.
Paul Schröter wurde am 25. März 1930 in Groß Hermenau im
damaligen Ostpreußen als Sohn des Lehrers Alfred Schröter
und dessen Ehefrau Anna geboren. Im Gefolge des Zweiten
Weltkrieges kam die Familie nach Rostock, wo der junge Paul
die letzten Schuljahre bis zum Abitur absolvierte, um dann an
der Universität von 1950 bis 1956 Humanmedizin zu studieren.
Anschließend erhielt er die Approbation und wurde mit einer
Studie über „Nebennierenrindenhormone und Rachitis“ zum
Dr. med. promoviert. Von 1957 bis 1960 war er wissenschaftlicher Assistent am Rostocker Institut für Pathologie, wo er unter Alexander Bienengräber (1911-1991) die Anerkennung als
Facharzt für Pathologie erwarb.
Man darf es als einen Glücksfall für die Medizinische Fakultät
in Rostock betrachten, dass dem jungen Facharzt Paul Schröter
aufgrund seiner Interessen und Kenntnisse das Laboratorium
für Neuropathologie an der Universitäts-Nervenklinik übertragen wurde, in dem er 35 Jahre nachhaltig wissenschaftlich und
ärztlich wirkte und alle akademischen Stufen durchlief.
Der Laboratoriumsleiter und Oberarzt habilitierte sich 1969
für Pathologie/Neuropathologie mit Untersuchungen der Nerven- und Gliazellen in durch Psychopharmaka beeinflussten
Hirnregionen. 1990 wurde Paul Schröter zum außerordentlichen Professor für Neuropathologie ernannt. 1992 erhielt er
die aktuelle Facharztanerkennung für Neuropathologie und
wurde im gleichen Jahr auf eine C3-Professur für Neuropathologie an der Universität Rostock berufen, die er bis zu seiner
Emeritierung in der für ihn typischen präzisen Weise akademisch, wissenschaftlich und ärztlich nachhaltig vertreten hat.
Professor Paul Schröter hatte ein erfülltes fachliches und persönliches Leben. Er ist mehr als drei Jahrzehnte der einzige
Neuropathologe in Rostock gewesen, der alle Aufgaben seiSeite 68
nes Fachgebietes vorzüglich repräsentiert hat. Den
Ärzten des Zentrums für
Nervenheilkunde und des
Instituts für Pathologie der
Universitätsmedizin Rostock war Paul Schröter ein
stets bemühter, geduldiger neuropathologischer
Lehrmeister und diagnostischer Helfer. Er war aktives
Mitglied mehrerer Fachgesellschaften und ist seit
1976 Träger der HufelandMedaille in Bronze.
Professor Schröter betreute dankbare Diplomanden und
Doktoranden mit anspruchsvollen Dissertationsthemen. Sein
eigenes Schriftenverzeichnis umfasst zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zu unterschiedlichen Themen der Neuropathologie und ihrer Nachbargebiete. Professor Schröter hat eine
umfangreiche, ausgezeichnet dokumentierte und präparierte Sammlung seines langjährigen Untersuchungsgutes geschaffen. Die bis heute aufbewahrten wertvollen Präparate
werden neuerlich für ergänzende wissenschaftliche Untersuchungen und Demonstrationen von dem jetzigen Rostocker
Ordinarius für Rechtsmedizin gesichtet, der in seinem forensischen Fach auch neuropathologisch versiert ist und ein spezielles Forschungsinteresse an neurotoxischen und anderen
Schäden des Nervensystems hat, die einst vom Habilitanden
Paul Schröter untersucht wurden.
Nach Eintritt in den Ruhestand nahm Professor Schröter
weiterhin regen Anteil am Fakultäts-, Klinik- und Institutsleben in Rostock. Er war bei entsprechenden Festveranstaltungen und Feiern immer ein gern gesehener Gast, dessen reicher Erfahrungsschatz von allen stets interessiert aufgenommen wurde. Paul Schröter hinterlässt seine Ehefrau, die er
in den letzten Jahren liebevoll gepflegt hat, und seinen
Sohn, der ein international geachteter Kinderanästhesiologe
in Berlin ist.
Die ehemaligen Mitarbeiterinnen, Kollegen und Studenten
trauern in dankbarer Erinnerung um Herrn Professor Paul
Schröter, der für alle, die ihn kannten, unvergessen bleiben
wird.
Prof. Dr. med. Horst Nizze, Rostock
ÄRZTEBLATT MECKLENBURG-VORPOMMERN
PERSONALIEN
Wir beglückwünschen
Veröffentlicht werden nur die Namen der Jubilare,
die mit der Publikation einverstanden sind.
65. Geburtstag im Februar 2015
Dr. med. Angelika Jahnke
03.02.1950 Gnoien
50. Geburtstag im März 2015
Dr. med. Rainer Kirchhefer
Dr. med. Heike Thierfeld
Priv.-Doz. Dr. med. habil.
Andreas Machner
01.03.1965 Neubrandenburg
16.03.1965 Schwerin
24.03.1965 Zingst / Pruchten
60. Geburtstag im März 2015
Dr. med. Bärbel Müller
Dr. med. Gerald Reeps
Dr. med. Marina Weber
Dr. med. Egbert Schwarz
10.03.1955
26.03.1955
27.03.1955
28.03.1955
Rostock
Malchow
Hagenow
Ostseebad Wustrow
65. Geburtstag im März 2015
Dr. med. Gabriele Fritz
Dipl.-Med. Wolfgang Kliewe
Dipl.-Med. Elke Gens
Dr. med. Ulrich Laukamm Josten
Reinhard Tinz
02.03.1950
02.03.1950
25.03.1950
30.03.1950
31.03.1950
Güstrow / Mühl Rosin
Ueckermünde
Karlsburg
Greifswald
Satow
70. Geburtstag im März 2015
Dr. med. Helmut Rudolph
Dr. med. Christina Dannenberg
20.03.1945 Neu Lübstorf
22.03.1945 Sanitz
75. Geburtstag im März 2015
Dr. med. Karin Schembra
MR Dr. med. Erdmann Kröger
MR Dr. med. Dieter Lüdemann
Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Kienast
Dr. med. Peter Sander
Dr. med. Ingrid Liebisch
Roswitha Muhs
Dr. med. Jutta Sengbusch
Dr. med. Burgi Fleischer
Dr. med. Christiane Berger
OMR Dr. med. Norbert Heinze
MR Dr. med. Wolfgang Lübker
02.03.1940
05.03.1940
06.03.1940
07.03.1940
09.03.1940
13.03.1940
13.03.1940
14.03.1940
17.03.1940
18.03.1940
18.03.1940
25.03.1940
Siedenbollentin
Neubrandenburg
Rostock
Rostock
Schwerin
Rostock
Schwerin
Hohenfelde
Ostseebad Heringsdorf
Lüssow
Neubrandenburg
Crivitz
80. Geburtstag im März 2015
Dr. med. Linde Süffert
Dr. med. Peter Prinz
MR Dr. med. Helmut Müller
Dr. med. Elisabeth Wulff
Dr. med. Harald Gottstein
OMR Prof. Dr. med. habil. Heinz Ebert
SR Ursula Hukal
02.03.1935
09.03.1935
10.03.1935
11.03.1935
24.03.1935
31.03.1935
31.03.1935
Baabe
Bützow
Sassnitz
Rostock
Bad Doberan
Rostock
Ostseebad Boltenhagen
85. Geburtstag im März 2015
OMR Dr. med. Gerd Sauer
AUSGABE 2/2015 25. JAHRGANG
19.03.1930 Wismar
Impressum
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