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SCHULBLATT SUNNÄFANG 2014
VORWORT DES SCHULPRÄSIDENTEN PETER NIGG
1. KLASSE WAS GEFÄLLT MIR AN DER SCHULE?
Liebe Gersauerinnen und Gersauer
Der Sommer ist da und mit ihm bereits die
vierte Ausgabe unseres Schulblattes. Lassen
wir das vergangene Schuljahr noch einmal in
Wort und Bild an uns vorbeiziehen.
Grosse, zeitintensive Projekte haben wir abgeschlossen oder in Angriff genommen, u.a. die
Neugestaltung der Schulhausumgebung, das
ICT-Projekt, u.v.m. Es galt, strategische Fragestellungen zu formulieren, zielorientierte
Lösungen im Schulbetrieb und rund um das
Schulhausareal zu erarbeiten und Verantwortung auf kantonaler Ebene zu übernehmen.
Wir blicken aber auch auf zahlreiche Schulanlässe zurück: Zum einen die Feiern zum
Schulanfang und Schulschluss, feierliche
Anlässe für die Lehrerschaft, aussergewöhnliche Projekte im Rahmen des laufenden
Schuljahresmottos und SchlaGersau, ein
wirkliches Highlight im Rahmen des Jubiläumsjahrs «Gersau 2014».
Es ist mir auch an dieser Stelle ein Bedürfnis, gleichermassen allen zu danken, welche
sich für das Wohl unserer Kinder eingesetzt
haben: Meinen Kollegen im Bezirksrat, den
Mitgliedern des Schul- und Musikschulrates,
der Schulleitung und allen weiteren Mitarbeitenden der Schule und der Bezirksverwaltung,
aber auch den kantonalen Stellen, welche für
unsere Schule wertvolle Dienstleistungen
erbringen. Ein besonderer Dank gilt den
Eltern, welche auf eine gute Zusammenarbeit mit der Schule achten aber auch allen
Gersauerinnen und Gersauern, welche wiederholt bereit waren, die eingangs erwähnten
Grossprojekte zu ermöglichen.
Unsere Schule erfüllt die Ansprüche, welche
an eine geleitete Volksschule gestellt werden,
wir dürfen stolz auf sie sein. Ebenso ist sie als
Organisation gut aufgestellt. Dank dem Schulprogramm, dem Schulkonzept, dem Jahresplan und dem Leitbild können Schwerpunkte
gesetzt und erreicht werden. So blicken wir
zuversichtlich in die Zukunft mit all ihren
Chancen und Herausforderungen.
Ich bin überzeugt, dass die Bezirksschule
Gersau auf einem guten Kurs ist und dank
gemeinsamer Anstrengungen gemäss des
(im Herbst 2013 verabschiedeten) Leitbilds
«Gemeinsam lernen, Gemeinsam wachsen»
erfolgreich in die Zukunft schreiten kann.
Wie Sie wissen, bin ich zum Landschreiber
des Bezirks Gersau gewählt worden und
gebe das Schulpräsidium in neue Hände.
Ich blicke auf eine intensive und interessante
Zeit zurück und wünsche meiner Nachfolge
im Schulpräsidium von Herzen viel Erfolg für
diese anspruchsvolle Aufgabe.
-2-
Peter Nigg
Schulpräsident
-3-
BERICHT DER SCHULLEITERIN ELISABETH ZIMMERMANN
die schöne Gestaltungsarbeit und Frau Sonja
von Rotz für den professionellen Support.
Die Bedeutung eines Leitbildes ist gut verständlich. Die darin festgehaltenen Leitsätze
sind Zielformulierungen, welche die Richtung
unseres Schaffens klar ausdrücken. Unsere
Arbeit an diesen Zielen auszurichten ist unser
tägliches Bestreben. Wir wollten keine schönen
Formulierungen «für die Schublade» kreieren,
sondern versuchen, unser Handeln danach
auszurichten. Der Weg ist hier das Ziel!
Ein Leitbild ist der Grundstein im Bereich der
Schulentwicklung. Darauf aufbauend wird das
Qualitätskonzept erstellt, auf welchem wiederum alle weiteren Konzepte, Merkblätter
und Reglemente basieren. So gesehen fügen
sich alle Schulentwicklungsinstrumente ineinander und bilden ein sinnvolles Ganzes. Als
Schulleiterin habe ich an der Bezirksschule
eine verantwortungsvolle Führungsaufgabe
inne. Das neue Leitbild sowie die bereits erarbeiteten Konzepte sind wesentliche Führungsinstrumente. Unser Schaffen hat sich danach
auszurichten. Klare inhaltliche und zeitliche
Orientierungshilfen auf der strategischen
als auch auf der operativen Ebene sowie im
Schulbetrieb geben unser Schulprogramm,
der Jahresplan und das Jahresprogramm.
Letzteres enthält die Arbeitsschwerpunkte
des jeweils laufenden Schuljahres. Die daraus resultierende Verbindlichkeit fördert das
Wir-Gefühl und unsere Identität. Zum «Wir»
gehören auch unsere Schülerinnen und
Schüler und natürlich Sie, als Eltern! Die
Übernahme der gemeinsamen, jedoch auch
spezifischen, Verantwortungen kommen im
neuen Leitbild sehr schön zum Ausdruck.
Liebe Eltern der Schulkinder von Gersau
Geschätzte Leserinnen und Leser
SCHULENTWICKLUNG, SCHULBETRIEB
UND SCHULALLTAG
In diesem Schuljahr stand die Neufassung
unseres Leitbildes im Mittelpunkt der Schulentwicklungsaufgaben. Das erste Leitbild
aus dem Jahre 2006 hätte neu gedruckt
werden müssen. So lag die Entscheidung
nahe, bei dieser Gelegenheit die Inhalte des
bestehenden Leitbildes zu überdenken und
die Schwerpunkte denjenigen des internen
Qualitätskonzeptes, welches wir 2012 entwickelt haben, anzugleichen. Entstanden ist
ein aussagestarkes und farblich wie bildlich
ansprechend gestaltetes Leitbild der Bezirksschule Gersau. Wir freuen uns sehr darüber!
Mein Dank geht an die Mitglieder der Steuergruppe, Herrn Christian Annen, Herrn Werner
Camenzind und Herrn Walter Heinzer sowie
an die Mitglieder des Schulrates, Frau Sabine
Köhler und Frau Corinne Baggenstos. Sie alle
haben mit ihrem grossen Einsatz und ihrer
Kompetenz zum Gelingen des Leitbildes beigetragen. Frau Manuela Cucchia danke ich für
Im Bereich Schulbetrieb beschäftigte vor
allem die ganze ICT-Frage (information and
-4-
communication technology oder Informationsund Kommunikationstechnik), sowie bauseitig
die Fertigstellung des neuen Schulhausplatzes.
Zum Thema «ICT» äussert sich in diesem Schulblatt unser Schulpräsident, Herr Peter Nigg. Das
Thema «Littering» war ein Dauerbrenner. Die
Schulratsmitglieder Frau Sabine Köhler und Herr
Arnold Camenzind haben zu diesem Thema für das
diesjährige Schulblatt einen Artikel geschrieben.
Das diesjährige Schuljahresmotto hiess, wie das
Motto des Jubiläumsjahrs «Gersau Geschichte
Gestalten». Unter dieses Motto fielen zahlreiche
schulische Aktivitäten, Auseinandersetzungen
sowie eine schulinterne Weiterbildung der Lehrerschaft. Das Schulteam befasste sich erneut mit
den Inhalten des «Leitfadens zur Geschichte von
Gersau» aus dem Jahre 2011 und der stufengerechten Umsetzung der Inhalte.
Exakt zum Start ins Jubiläumsjahr trugen die
Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Primarschulklasse unter der Leitung von Lehrer Philipp
Betschart das neue Gersauerlied vor, welches
eigens für dieses Jahr von Christoph Barmettler
komponiert wurde. Zudem hat sich die Schule mit der
unvergesslichen Schlagernacht «SchlaGersau»
an den Jubiläumsfeierlichkeiten beteiligt und sich
mit ihrem «Flower Power» in die Herzen der Konzertbesucherinnen und -besucher gesungen. Im
neuen Schuljahr werden zusätzlich Theatervorführungen unter der Regie von Lehrerin Susanne
Eigenheer im Alten Rathaus folgen.
rungen und Collagen der Erstklässler sowie der
Schülerinnen und Schüler der Austrittsklassen.
Wir danken Ihnen für Ihr Interesse am Schulgeschehen.
NICHTS IST SO SICHER WIE DIE VERÄNDERUNG
Alle Personen, welche wir in diesem Schuljahr
verabschieden mussten, haben sich für die
Übernahme neuer Aufgaben entschieden.
Verabschiedung des Schulpräsidenten
Herr Peter Nigg wurde vor zwei Jahren vom Gersauer Stimmvolk in den Bezirksrat gewählt. In
seinem neuen Amt wurde ihm das Ressort «Bildung» anvertraut. Es war ihm stets ein Anliegen,
Lösungen auf anstehende Fragen zu finden und
Schulentwicklungsprozesse zu unterstützen.
Während seiner Tätigkeit als Schulpräsident standen folgende Aufgaben im Vordergrund:
•Umsetzung der Neugestaltung des Schulhausareals
•Entwicklung und Umsetzung der ICT-Strategie
•Regelungen im Personalbereich
Ich danke Herrn Peter Nigg auch im Namen des
Schulteams für seinen grossen Einsatz zum
Wohle unserer Schule und wünsche ihm in seiner
neuen Funktion als Landschreiber viel Freude
und Erfolg!
Nachfolge
Viele weitere, grossartige schulische Aktivitäten
auf allen Schulstufen prägten dieses Schuljahr und
verliehen ihm ganz besondere Höhepunkte. Zu
allen erwähnten Themen finden Sie spannende
Artikel von verschiedenen Autorinnen und Autoren.
Zurzeit des Redaktionsschlusses für das Schulblatt 2014 hat der Bezirksrat von Gersau die Ressortverteilung noch nicht vorgenommen. Es tut
uns leid, Ihnen diesbezüglich noch keine genauen
Angaben machen zu können.
Einblicke in den Schulalltag aus der Sicht von
Schülerinnen und Schülern geben Kurzformulie-
Verabschiedung von Frau Corinne Baggenstos
Frau Corinne Baggestos war seit 23. August 2010
-5-
BERICHT DER SCHULLEITERIN ELISABETH ZIMMERMANN
dig auch im Namen der Lehrerschaft für ihr
Engagement an unserer Schule.
Die Nachfolge von Patrizia Schmidig ist zum
Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch vakant.
bis Ende des Schuljahres 2013/2014 ein ständiges Mitglied des Schulrates. Ich schätzte
ihre Kompetenz, ihre Ernsthaftigkeit und ihre
Bereitschaft, sich in der Steuergruppe zu
engagieren. Ihre Spontanität und ihre Fröhlichkeit werden uns in bester Erinnerung bleiben.
Ich danke Frau Corinne Baggenstos auch im
Namen des Schulteams für ihre grosse Arbeit
zum Wohle der Bezirksschule Gersau und
wünsche ihr für ihre Zukunft alles Gute!
DANK
Meinen persönlichen Dank möchte ich an
dieser Stelle an alle Mitglieder des Schulrates richten. Namentlich sind dies: Herr Peter
Nigg (Präsident), Herr Markus Camenzind
(Vizepräsident), Herr Arnold Camenzind,
Frau Sabine Köhler, Herr Renato Pisani,
Frau Corinne Baggenstos und Herr Richard
Inderbitzin. Auch in diesem Schuljahr durfte
ich viel persönliche und fachliche Unterstützung erfahren. Frau Ursula Camenzind,
welche in den letzten beiden Schuljahren die
Lehrerschaft im Schulrat vertreten hat, danke
ich für die kompetente Mitarbeit, die wertvollen
Beiträge und Anregungen und natürlich für den
hohen zeitlichen Einsatz, welcher mit dieser
Aufgabe verbunden ist.
Begrüssung von Frau Tamara Berweger
Als Nachfolgerin von Frau Baggenstos wurde
Frau Tamara Berweger gewählt. Herzlich willkommen!
Verabschiedung von Herrn Richard Inderbitzin
Herr Richard Inderbitzin war von 17. August
2009 bis Ende des Schuljahres 2013/ 14 Mitglied des Schulrates von Gersau. Seine Beiträge waren von seiner besonnenen, ruhigen
und kollegialen Art geprägt. Als Vertreter «vom
Berg» hat er sich hauptsächlich mit Themen
des Transportwesens auseinandergesetzt. Ich
danke Herrn Inderbitzin auch im Namen des
Schulteams für seine Verdienste und wünsche
ihm in seinem neuen Tätigkeitsfeld viel Erfolg
und Freude!
Ich danke allen Lehrkräften für ihre fachlich
kompetente Unterrichtsführung, für die gute
Zusammenarbeit und für das grossartige
Engagement in den Bereichen Schulentwicklung und Schulbetrieb. Ein ganz besonderer
Dank geht an dieser Stelle auch an die Mitglieder der Steuergruppe, Herr Christian
Annen (Sekundarstufe I), Herr Werner
Camenzind (Mittelstufe) und Herr Walter
Heinzer (Unterstufe). Wir haben in diesem
Jahr im Bereich Schulentwicklung vieles
gemeinsam angehen und weiterentwickeln
können.
Begrüssung von Herrn Othmar Camenzind
Als Nachfolger von Herrn Inderbitzin wurde
Herr Othmar Camenzind gewählt. Herzlich
willkommen!
Verabschiedung von Frau Patrizia Schmidig
Frau Patrizia Schmidig war von 1. August 2012
bis Ende des Schuljahres 2013/2014 für die
Zahnpflege der Kinder des Kindergartens und
der 1. bis 6. Primarschulklasse zuständig. Sie
hat ihre Arbeit mit grosser Freude und Begeisterung ausgeführt. Ich danke Frau Schmi-
Den Lehrkräften Frau Denise Gerth und Frau
Jacqueline Auf der Maur danke ich für ihre
überaus wertvollen Verdienste an unserer Schule
-6-
und wünsche ihnen auf ihrem weiteren Weg von
ganzem Herzen alles Gute für die Zukunft.
Ich danke Frau Sonja von Rotz für ihre grossartige Arbeit im Sekretariat. Ihre zuverlässige und
speditive Arbeit im «Hintergrund» trägt wesentlich zum Gelingen des Schulalltags bei. Ebenfalls
danke ich dem gesamten Hauswartteam für die
Pflege unserer Schulräume und des Areals. Ich
danke allen Behördenmitgliedern des Bezirks
Gersau für das Wohlwollen gegenüber der
Schule und die positive Unterstützung. Wertvolle
Unterstützung durften wir während dieses Schuljahres auch von unserem Schulinspektor, Herrn
Hans-Peter Bertin, und der Schulpsychologin,
Frau Sandra Röthlisberger, erfahren. Überaus
grosse und äusserst wertvolle Unterstützung
erhielten wir im Bereich ICT von Herrn Theo
Camenzind. Herzlichen Dank!
Ich danke Ihnen, liebe Eltern, für das uns entgegengebrachte Vertrauen sowie für die Unterstützung und die Wertschätzung, welche wir immer
wieder von Ihnen erfahren dürfen. Ich wünsche
Ihnen bei der Lektüre dieses Schulblattes viel
Freude!
30 JAHRE AN DER BEZIRKSSCHULE
GERSAU - EIN GROSSARTIGES JUBILÄUM!
Herr Adrian Nigg arbeitet seit 30 Jahren im
Schuldienst von Gersau. Er ist in Gersau geboren und aufgewachsen und hat hier die Schule
besucht. In den Jahren 1970 bis 1975 besuchte
er das Lehrerseminar in Rickenbach. Seine erste
Stelle als Lehrkraft hat er in Goldau angetreten.
Nach der Hochzeit mit seiner Frau Ruth hat er
eine Anstellung in Gersau angenommen und von
1984-1988 die 1. und 2. Primarschulklasse unterrichtet. Daran anschliessend hat er die Schulstufe
gewechselt und ist Klassenlehrer der 1. und 2.
Realschulklasse geworden. Dieser Schulstufe
ist er bis zum heutigen Tag treu geblieben. Eine
gute und tragfähige Beziehung zu den Jugendlichen und deren Schulbildung waren und sind
ihm stets sehr wichtig. Ebenfalls grossen Wert
legt Adrian Nigg auf die Entwicklung des Sinns
für die Gemeinschaft, der Fähigkeit zur Kommunikation und auf das Erlernen der Übernahme von
Verantwortung für sich und für andere Menschen.
An unserer Schule hat er wesentlich zur Entwicklung des «Leitfadens zur Geschichte von Gersau» beigetragen. Dies ist ein grosser Verdienst,
und wer Adrian Nigg persönlich kennt, weiss,
dass er diese grosse Arbeit auch aus Liebe zu
seinem Heimatdorf auf sich genommen hat.
Adrian Nigg gehört mittlerweile zu den älteren
Lehrkräften an unserer Schule. Im Herzen ist er
jedoch jung geblieben! Er gestaltet seine Arbeit
engagiert und motiviert. Sein inneres Feuer und
seine Begeisterung für die Schule sind auch nach
so langer Zeit im Schuldienst immer noch jeden
Tag spürbar. Der Lehrerberuf ist für ihn Berufung,
sein Engagement für die Jugend eine Herzensangelegenheit und die kollegiale Zusammenarbeit
im Schulbereich eine Selbstverständlichkeit.
Ich gratuliere Adrian Nigg auch
im Namen des Schulrates und
seiner Kolleginnen und Kollegen
zu diesem stolzen Jubiläum und
danke ihm für die gute Zusammenarbeit sowie für seine grossartige
Arbeit als Lehrkraft!
Elisabeth Zimmermann
-7-
Am Fasnachtstag treffen sich die Kinder
bereits nach dem Mittag im Klassenzimmer,
um ihre Meisterwerke anzuziehen und sich zu
schminken. Viele Helfer sind dabei von Nöten,
da sich die Nervosität der Kinder bereits
bemerkbar macht.
Dann folgt der grosse Moment. Klassenweise
dürfen sich die Kinder auf der grossen Bühne
vor dem Rathaus zusammen mit dem Gerfaz präsentieren. Nachdem einige von ihnen
sogar ein Interview geben dürfen, folgt der
Umzug durchs Dorf. Ziel des Umzugs ist das
Schulhaus. Dort angekommen werden die
Kinder belohnt mit Wurst und Brot vom Gerfaz. Auch die vielen Eltern, Helfer und Lehrpersonen dürfen sich nun in der Aula stärken
und werden dabei mit Musik unterhalten. So
endet jeweils eine intensive aber wunderbare
Kinderfasnacht und erste Überlegungen fürs
nächste Jahr schwirren bereits im Kopf umher.
Die Vorbereitungen beginnen jeweils schon im
November. Erste Gedanken zum Finden eines
geeigneten Mottos müssen getätigt werden.
Auch müssen die Ideen innerhalb der Klassen
besprochen und eventuell angepasst werden.
Im alten Kalenderjahr hat man dann Zeit, um
Material zu beschaffen und die bevorstehenden Arbeiten zu planen und zu organisieren.
Ab Januar fertigen die Kinder ihre Kostüme an,
3. UND 4. KLASSE SCHULPROJEKT «ÖKOLOGISCHE NISCHEN»
KINDERGARTEN, 1. UND 2. KLASSE KINDERFASNACHT IN GERSAU
schmücken und verzieren sie. Ihre Vorfreude
und Motivation ist gross.
Ein Höhepunkt im Schuljahr für die Unterstufe
ist zweifellos die Teilnahme an der Kinderfasnacht. Seit längerer Zeit nehmen die Kinder
vom Kindergarten, sowie der 1. und 2. Klasse
teil an diesem ausserschulischen Anlass. Dass
die Kinder dabei an einem Sonntag aufgeboten werden, in die Schule zu gehen, scheint für
sie kein Problem darzustellen. Meistens sind
sogar alle Kinder anwesend und voll motiviert
und vor allem stolz, sich in ihren selbst hergestellten Kleidern und Sujets zu zeigen.
Die Albert Köchlin Stiftung AKS unterstützt und fördert mit ihrem Schulprojekt
«Ökologische Nischen» umweltbewusstes
Handeln und Denken. Das Projekt ermutigt
zu einer Auseinandersetzung mit naturnahen Lebensräumen sowie dem Bau
eines Wildbienenhauses.
den letzten Platz. Auf diese Weise stellte jeder
Schüler eine Nisthilfe her.
Am weiteren Unterrichtstagen entstand parallel
dazu das Wildbienenhaus, in das schliesslich
alle gezimmerten Wohnräume und noch viele
weitere Nistmöglichkeiten eingebaut wurden.
Nachdem die ganze Schultafel mit Namensvorschlägen beschrieben war, erhielt das «Wildbienenparadies» den Zuschlag der Schülerschar. Dank der gesponserten Farbe des
Malergeschäfts Baggenstos, Schaffert & Cie.
wurden die seitlichen «Wildbienenwächter»
bemalt, sowie weitere farbige Akzente gesetzt.
Unser Wildbienenparadies stand nun fixfertig
im Werkraum und wartete auf einen geeigneten Platz. Diesen fanden wir im Ried, bei der
Familie Camenzind. Bei wunderschönem Wetter durften wir unser Wildbienenhaus am 28.
März 2014 an die vom Regen geschützte Südwand des «Gädälis» montieren und einrichten.
Die 3. und 4. Klasse nahmen sich dieser Herausforderung an. Die Schülerinnen und Schüler erhielten den Auftrag, in den Sportferien
Nistmaterial zu sammeln und am Donnerstag nach dem Aschermittwoch in die Schule
mitzubringen. Mit Säcken voll Tannzapfen,
zusammengebundenen Astbündeln, Backsteinen usw. erschienen die Kinder am ersten
Schultag. Den ganzen Tag beanspruchten wir
den Werkraum. Zuerst galt es, die «Nischen»
zusammenzunageln. Das dazu nötige Holz
stellte uns die Sägerei Thaddey gratis zur
Verfügung. Anschliessend wurde das mitgebrachte Holz (Holunder, Schilf,etc.) auf die
richtigen Längen gekürzt. Damit füllten die
Schüler die einzelnen «Wohnungen» bis auf
Mit grossem Stolz und feinem Apéro weihten
wir unser gelungenes Werk ein. Anhand des
Workshops der ProNatura erweiterten wir
unser Wissen über die Wildbienen und beobachten sie nun bei gelegentlichen Besuchen.
Jetzt hoffen wir, dass Wetter und Natur auch
zukünftig bei unserem Projekt mitmachen.
Paul Müller und Maria Mazza
Ursula Camenzind, Edith Stirnimann, Sonja
Schmid und Walter Heinzer
-8-
-9-
Als im Sommer 2013 bekannt wurde, dass
Gersau dieses Jahr ein spezielles Jubeljahr
feiern würde, war schnell klar, dass die Schule
da nicht abseits stehen will. Im Gegenteil: Das
Jubiläum sollte so richtig gefeiert werden! Am
besten gelingt dies frei nach Martin Luther mit
dem Spruch: «Wer nicht liebt Wein, Weib und
Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang.»
Nun ja, als öffentliche Schule ist es etwas heikel, den Spruch als Ganzes umzusetzen, also
einigten wir uns schliesslich auf den Gesang.
Dieser sollte aber so richtig durchschlagend
sein: Die Idee der Schlagernacht war geboren.
Bereits im Herbst traf sich das Kernteam zur
ersten Sitzung, an der auch schon Lili Küttel-Wüthrich teilnahm. Sie war es dann auch,
die sich bereit erklärte, den ganzen Festbereich unter ihre Fittiche zu nehmen. An dieser
Stelle auch ein riesengrosses Dankeschön an
alle Helferinnen!
Schon früh wurde im Musikunterricht begonnen, die musikalischen Schätze aus den 70er
und 80er Jahren einzuproben. Ziel war es, auf
ein Repertoire von 20 Liedern zu kommen.
Einige waren den Kindern vertraut, viele hörten sie zum ersten Mal. Doch Ohrwürmer verlieren ihre Attraktivität auch nach Jahrzehnten
nicht. So manches Kind konnte den inneren
Plattenteller nach den Proben nicht ausschalten und trug die Melodien weiter durch die
Gänge und auf den Schulweg.
Aber mit Musikproben alleine war es nicht
getan. Es mussten auch die passenden Kostüme her! Dazu boten die Handarbeitsstun-
den prächtig Gelegenheit. Etliche Hosen und
Hemden mussten dran glauben und bekamen
einen passenden Retroschnitt verpasst.
Auch das Ambiente muss passen. Dazu
gehört es, die Festaula mit entsprechenden
Dekorationen auszuschmücken. Im Werken
wurde dazu gekleistert, gezimmert und gemalt,
dass so mancher Künstler seine wahre Freude
daran gehabt hätte.
Der Auftritt nahte, die Spannung nahm zu, die
Detailfragen drückten: Sind genügend Plätze
vorhanden? Hat es genug Kuchen? Halten die
Aufnäher? Werden die Getränke rechtzeitig
geliefert? Funktioniert die Seifenblasenmaschine? Taucht Biene Maya wirklich auf? Hält
das Stromnetz die Belastung aus? Wird der
Funken aufs Publikum übergreifen und der
Saal kochen?
Item: Wie meistens waren die Sorgen unbegründet. Die Jubiläumsparty war der Hammer
und Mitwirkende wie Publikum waren sich einig:
Solche Feste dürften öfter vom Himmel fallen!
Werner Camenzind und Philipp Betschart
- 10 -
SEKUNDARSTUFE I BEZIRKSGEMEINDEVERSAMMLUNG
5.UND 6. KLASSE PROJEKT «SchlaGersau»
Wenn die Biene Maja im knallroten Gummiboot mit roten Lippen im Liebeskummer
schwelgt. Wenn im Wagen vor mir Michaela an einem Sonntag nichts mehr anfängt.
Wenn ein Stern deinen Namen trägt, dann
wird es Zeit für SchlaGersau in der altfryen
Republik!
Am 10. April 2014 um 20.00 Uhr besuchten
wir, die Oberstufe von Gersau, die Bezirksgemeindeversammlung, welche in der Aula des
Schulhauses abgehalten wurde. Wir durften
hautnah miterleben, was an einer solchen Versammlung passiert. Insgesamt wurden sechs
Traktanden besprochen, über vier wurde
abgestimmt. Das häufigste Gesprächsthema
waren die Finanzen Gersaus. Aber auch über
den ersten Ehrenbürger von Gersau, Dr. Albert
Müller-Schmid, wurde entschieden. Seine Arbeit
war eine ganz grosse Tat für unseren Bezirk und
deshalb gönnen wir ihm das Ehrenbürgerrecht.
Er verschenkte auch drei seiner Bücher, eins
gewann sogar ein Schüler, Armando-Thiago
Graf, eines ein Lehrer, Werner Camenzind
und das letzte gewann seine Frau. Weiter gab
es Diskussionen über die Strasse oberhalb der
Rosenbrücke; vielen Leuten war es wichtig,
dass es einen sicheren Fussgängerweg gibt.
Es wird noch weiter darüber entschieden werden. An diesem Abend wurde viel diskutiert und
debattiert und einige Entscheidungen wurden
getroffen. Wir freuen uns auf die Zusage für
das ICT-Budget für die Schule. Imposant für
uns zu erfahren war auch, dass der grösste Teil
der Gelder in unsere Bildung fliesst. Am Morgen darauf schrieben wir im Deutschunterricht
unsere eigenen Traktanden mit Vorschlägen für
eine Veränderung in Gersau. Was wünschen
wir Jugendlichen uns vom Bezirk? Wofür würden wir uns einsetzen? Beispielsweise wurde
ein neuer Fussballplatz oder ein Pausenkiosk
zum Thema. Einen Jugendantrag zum Thema
«Mein Gersau» haben wir abgedruckt. Unsere
Vorschläge werden wir gerne dem Bezirksrat
vorlegen. Alles in allem haben wir Schüler
gelernt, wie eine Bezirksgemeindeversammlung abläuft und wie wichtig diese sowie auch
die Mitentscheidung der Einwohner ist.
geschrieben von: Oliver Wright, Fabian Strüby
und Armando-Thiago Graf, 1. Sek
Bild gemalt von: Armando-Thiago Graf
Mein Gersau
Ich würde mir vom Bezirk wünschen, dass wir
einen Pausenkiosk bekommen würden und
dass wir den Minigolfplatz erneuern würden.
Ich fände es cool, wenn wir einen Schulhund
bekommen, der Bob heisst. Auch wäre toll,
wenn der Volleyballplatz im Strandbad renoviert würde. Ich würde ganz gerne ein paar
Mammutbäume pflanzen, in Aussicht auf die
Zukunft wäre das eine Attraktion und man
könnte grosse Baumhäuser darauf bauen,
um die Kindergärtner damit zu beschäftigen,
oder man könnte darin mal übernachten. Die
Schule braucht unbedingt bequemere Stühle,
damit wir Schüler besser lernen können. Denn
wir müssen immer unsere Sitzposition ändern,
weil die Stühle so unbequem sind und das
lenkt uns ab. Ich lebe gern in Gersau, aber
diese Sachen wären sicher cool und verbesserungswürdig.
Mit freundlichen Grüssen
Yannick Huber, 1. Sek
- 11 -
- 12 - 13 -
Ab dem Schuljahr 2014/2015 im Hochsicherheitstrakt Leewasser in Brunnen stationiert.
2. SEK. UND 2. REAL UNSERE ABGÄNGER
«LITTERING» AN DER BEZIRKSSCHULE GERSAU
ICT COMPUTER-ZUKUNFT
Wie sieht die Computer-Zukunft an
der Schule Gersau aus?
Das Projekt zum Ersatz aller Komponenten
der EDV an der Schule Gersau läuft auf vollen
Touren. Vor einigen Jahren hat der Schulrat
beschlossen, die in die Jahre gekommenen
EDV-Geräte gesamthaft zu ersetzen und
das dafür benötigte Geld durch den Verzicht
auf den Ersatz defekter Geräte einzusparen.
Das für 2015 vorgesehene Projekt musste
um ein Jahr vorgezogen werden, da der
Hersteller die Wartung des Betriebssystems
unerwartet eingestellt hat. Dass die Bezirksgemeindeversammlung den Nachkredit
zur Laufenden Rechnung in der Höhe von
Fr. 360 000.- genehmigt hat, zeigt einmal
mehr, dass die Einwohner hinter unserer
Schule stehen.
Das Projekt beinhaltet den Ersatz der bisherigen Verkabelung in den Schulhäusern
durch Glasfaserkabel. Damit werden in
Zukunft keine Kapazitätsprobleme mehr
auftauchen. Weiter wird das bisher nur in
der Klasse von Paul Müller zur Verfügung
stehende WLAN ausgebaut, um auch anderen Klassen den Zugriff zu ermöglichen. Es
ist kein flächendeckender Einsatz geplant,
aber die Vorbereitung auf das Berufsleben
(in welchem die Informatik einen immer grösseren Stellenwert geniesst) kann nicht erst in
der Oberstufe beginnen.
Auch ich bin mir bewusst, dass durch den
Einsatz von WLAN Strahlen entstehen. Ich
halte das Risiko jedoch für vertretbar, wird
doch das WLAN in immer mehr Wohnungen,
Unternehmen, öffentlichen Gebäuden und
auch Schulen verwendet, sich also als Standard durchsetzt.
Peter Nigg
- 14 -
«Littering» betrifft nicht nur die Bezirksschule. Seit geraumer Zeit beobachten
wir das Phänomen «Littering» (engl. =
verstreuen, wegwerfen) vermehrt auf dem
Areal der Bezirksschule Gersau. Einfach
ärgerlich, wenn beispielsweise auf dem
Sportplatz Pizzakartons, leere Chipstüten
und Pet-Flaschen verstreut sind, Coladosen in den Hecken liegen und Zigarettenkippen zu Hauf vor dem Kindergarten zu
finden sind – und dies, obwohl unweit
Abfalleimer und Aschenbecher installiert
sind.
Februar nunmehr die Polizei involviert. Auf
deren Vorschlag hin sollte eine Gruppe von
Personen installiert werden, die dann auch
Meldestelle für die Bevölkerung sein könnte.
Der Schulrat ist nun zum Schluss gekommen,
dass dieses Thema zuerst auf Bezirksebene
behandelt werden muss, da - wie schon
gesagt - das ganze Dorf betroffen ist.
Littering kann eine Folge von falsch abgebauten Aggressionen, Frustration, Langeweile
oder einfach Nachlässligkeit sein. Kinder und
Jugendliche brauchen Vorbilder. Der richtige
Umgang mit Abfall und Wertstoffen und der
Respekt vor dem öffentlichen Raum kann
schon sehr früh erlernt werden. Deshalb ist
wichtig, dass Kinder und Jugendliche sowohl
zuhause als auch in der Schule den korrekten Umgang mit Abfall und recycelbaren
Wertstoffen lernen. Helfen wir doch alle mit,
dass - nicht nur - die Bezirksschule Gersau ein
freudlicher, sauberer Ort bleiben kann.
Sabine Köhler & Noldi Camenzind
Mitglieder des Schulrats - Ressort Jugend und
Erwachsende
Seit 2009 informieren wir regelmässig in
Elternbriefen und an Infoabenden über das
Thema Littering und Vandalismus ausführlich. Es geht nicht um Schuldzuweisungen;
Jugendliche sollen nicht vertrieben werden.
Sie brauchen Raum, um sich bewegen und
entfalten zu können. Dabei handelt es sich
um den sog. “öffentlichen Raum”, jener Raum
einer Gemeindefläche, die von ihr bewirtschaftet und unterhalten wird. Littering ist nämlich
nicht nur ein Thema auf dem Schulhausareal,
sondern betrifft auch den Schulweg, die Seepromenade, die Schiffstation, den Kurpark …
tatsächlich das ganze Dorf. Littering ist strafbar. Gemäss dem kantonalen Ordnungsbussengesetz vom 18.2.2009 (§ 20 StrG) wird für
das Wegwerfen von Kleinabfällen eine Busse
von Fr. 80.- erhoben.
Aufgrund neuester Vorkommnisse wurde im
Der Begriff “Littering” kommt aus dem
Englischen (to litter = verstreuen, fortwerfen) und bezeichnet das Wegwerfen
und das Liegenlassen von Abfall, insbesondere auf öffentlichem Areal. Littering
ist kein neues Phänomen. Die Forschung
beschäftigt sich mit diesem Thema seit
über 40 Jahren.
Littering führt nicht nur
zu hohen Kosten, sondern auch zu einer
verminderten Lebensqualität für uns alle.
Hinzu kommt, dass die heutigen Abfälle
oft Hunderte von Jahren brauchen, bis sie
vollständig verrotten; teilweise enthalten
sie auch Giftstoffe (z.B. Batterien, Zigarettenkippen und PET-Flaschen). Insofern ist
Littering auch ein Umweltproblem.
- 15 -
katholischen Religionsunterricht willkommen,
wenn sie sich zu regelmässiger Teilnahme und
ordentlicher Mitarbeit verpflichten.
Das Schulgesetz sieht zwei Lektionen Religionsunterricht pro Woche vor. In Gersau
gestalten wir eine dieser beiden Lektionen als
Schülergottesdienst bzw. als Gesangsandacht
«Hallelu». Die Teilnahme am Schülergottesdienst und an der Gesangsandacht ist daher
für alle katholischen Schülerinnen und Schüler
ebenfalls obligatorisch. Wir bitten die Eltern,
ihre Kinder daran zu erinnern.
Religionsunterricht kann den Kindern nicht
den Glauben beibringen. Denn an Gott zu
glauben bedeutet nicht so sehr, etwas über
Gott für wahr zu halten. An Gott zu glauben
bedeutet vielmehr, auf Gott zu vertrauen. Das
kann man nur mit dem Herzen lernen - im
Leben. Im Religionsunterricht können wir nur
dazu anregen, darüber mehr nachzudenken
und zu erfahren, wie andere Menschen aus
diesem Vertrauen auf Gott ihr Leben gestalten.
Andreas Diederen
ANSPRECHPERSONEN
Für Fragen, Anregungen und Kritik
wenden Sie sich gerne direkt an
die jeweilige Religionslehrkraft. Sie
können sich jederzeit auch an den
Pfarreibeauftragten wenden:
Unterricht und Schülergottesdienste – verpflichtender Besuch
Der Besuch des katholischen Religionsunterrichts ist obligatorisch für alle katholischen
Schülerinnen und Schüler – vorbehaltlich
einer Abmeldung durch die Eltern aus Gewissensgründen. Diese ist an das Pfarramt zu
richten. Nicht-katholische Schülerinnen und
Schüler sind mit Einverständnis ihrer Eltern im
Andreas Diederen
Gütschstr. 2
6442 Gersau
Tel.: 041 828 11 75
andreas.diederen@gmx.net
- 16 -
ANGEBOT MUSIKSCHULE
RELIGIONSUNTERRICHT MIT KINDERN DIE GROSSEN FRAGEN STELLEN
Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wofür
will ich leben? Worauf darf ich vertrauen?
Wer sein Leben nicht gedankenlos dahintreiben lassen will, wird an diesen grossen
Fragen nicht vorbeikommen. Auf kindgerechte Weise versuchen wir im Religionsunterricht, nach möglichen Antworten zu
suchen. Der christliche Glaube hilft uns
dabei weiter.
FÄCHERANGEBOT
Schulgelder
Streichinstrumente:Violine
Holzblasinstrumente: Klarinette, Saxo
phon, Blockflöte,
Querflöte
Blechblasinstrumente: Trompete, Cornet
Zupfinstrumente:
Gitarre klassisch,
Gitarre Pop & Rock,
Bassgitarre
Tasteninstrumente: Klavier, Keyboard,
Schwyzerörgeli,
Akkordeon
Schlaginstrumente:Schlagzeug
Einzelunterricht 30Min. CHF 433.-*
Einzelunterricht 45 Min. CHF 650.-*
Partnerunterricht 30 Min. CHF 375.-*
Partnerunterricht 45 Min. CHF 550.-*
*Gebühren pro Semester
1. Semester: August – Januar
2. Semester: Februar – Juli
Geschwisterrabatt:
2. Kind: 10% | 3. Kind: 15% | 4. Kind: 20%
LEHRPERSONEN
KONTAKT
Arnold Andrea
Querflöte
De Moliner JosefKeyboard
Fischer RolandSchlagzeug
Flury Markus
Gitarre P/R
Furchner Muriel Violine
Gentinetta Mario Gitarre Klassisch
Imlig AnnamarieMFG
Knobel Sylvia MFG
Müller Klaus-PeterTrompete
Oetiker MarcelSchwyzerörgeli
Suter JeannetteKlavier
Musikschule Gersau
Petra Föllmi
Schulhausplatz 10
6442 Gersau
Der Unterricht findet in der Regel wöchentlich statt, ausser in den Schulferien oder an
Feiertagen.
Tel: 079 663 47 01
musikschule@bezirksschule-gersau.ch
www.bezirksschule-gersau.ch/musikschule
Bürozeit (ausser in den Schulferien):
Dienstag: 08.30 – 10.30 Uhr
- 17 -
Wir wollten es wissen:
An Hand von Klassenlisten wurde in jeder
Schulklasse das Körpergewicht und das
effektive Gewicht des Schulrucksackes gewogen. Anhand der Berechnung des erlaubten
Gewichtes konnten bezüglich Unterschreitung
oder Überschreitung des Gewichtes klare Aussagen gemacht werden.
Resultat:
Zudem ist der Kauf des richtigen Schulrucksacks von grosser Bedeutung für eine
gesunde Rückenentwicklung.
•Von der 1. bis 5. Primarschulklasse wird das
erlaubte Gesamtgewicht des Schulgepäcks
nicht überschritten.
•Massive Überschreitungen wurden in den
oberen Klassen gemessen. In der 1. und
2. Sekundarschulklasse trägt die grosse
Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler zu
viel Gewicht auf dem Rücken.
Die Steuergruppe
Die Schulleitung
ARBEITSSCHWERPUNKTE IM NEUEN SCHULJAHR
GESUNDHEIT UND PRÄVENTION DER SCHULRUCKSACK
In der Regel sollte das Gesamtgewicht
des Schulgepäcks 10 - 12% des Körpergewichts eines gesunden Kindes nicht
überschreiten (Kanton Schwyz. Departement des Innern. Amt für Gesundheit und
Soziales. Schulgesundheitsdienst.)
Auf der schulbetrieblichen Ebene werden folgende Reformen zum Tragen kommen:
•Reform geleitete Volksschulen des Kantons
Schwyz (GELVOS)
•Reform Sekundarstufe I
•Optimierung des sonderpädagogischen
Pensenpools
•Berufsauftrag für Lehrpersonen der öffentlichen Volksschulen des Kantons Schwyz
Die Schulleitung und der Schulrat von Gersau
haben in der Vernehmlassungsrunde eigene
Stellungnahmen ausgearbeitet.
Auf der Schulentwicklungsebene werden einzelne Konzepte fertiggestellt, verfeinert oder
angepasst.
Der Schulrat wird sich ganz grundsätzlich
Gedanken über die Zukunft unserer Schule
machen und neue strategische Schwerpunkte
setzen.
Elisabeth Zimmermann
In höheren Klassen nehmen die Menge und
das Gewicht des Schulmaterials zu. Das
selbständige Packen will gelernt sein. Welche Lehrmittel brauche ich wirklich? Welche
packe ich ein? Welche lasse ich zu Hause
oder in der Schule?
Das richtige Packen des Schulrucksacks will
gelernt sein. Kontrollen von Seiten der Eltern
und der Lehrkräfte sind notwendig. Zusätzlich
sind die tägliche Bewegung auf dem Schulweg
und eine regelmässige sportliche Betätigung
gesundheitsfördernd.
- 18 -
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mann sein Arbeitspensum als Realschullehrer
reduziert.
Philipp und Fabienne Vogel, wurden am
6. Oktober 2013 Eltern ihres Sohnes Mael.
Jacqueline und Philipp Auf der Maur, wurden
am 30. März 2014 Eltern ihres Sohnes Fynn.
Die Nachfolge der Zahnfee ist zum Zeitpunkt
des Redaktionsschlusses noch vakant.
JUBILÄEN
30 Dienstjahre
10 Dienstjahre
Adrian Nigg
Realschullehrer
Christian Annen
Sekundarschullehrer
Wir wünschen viel Freude und Erfüllung im
Lehrberuf.
Wir gratulieren den stolzen Eltern und wünschen viel Freude mit dem Nachwuchs.
Neumitglieder im Schulrat:
Tamara Berweger, Schulratsmitglied
Othmar Camenzind, Schulratsmitglied
Marija Jablanovic, Vertreterin der Lehrerschaft
AUSTRITTE SJ 2013/14
Lehrkräfte:
Denise Gerth, Klassenlehrperson Mittelstufe
Jacqueline Auf der Maur-Wehrli, Fachlehrperson für Englisch und BG
Patrizia Schmidig, Zahnfee
Die Nachfolge von Herrn Peter Nigg, Schulpräsident ist zur Zeit des Redaktionsschlusses
für das Schulblatt noch vakant.
Schulrat:
Peter Nigg, Schulpräsident
Corinne Baggenstos, Schulratsmitglied
Richard Inderbitzin, Schulratsmitglied
Ursula Camenzind, Vertreterin der Lehrerschaft
5 Dienstjahre
Eure Bereitschaft zur Mitarbeit im Schulrat
freut uns sehr! Herzlich willkommen!
STELLVERTRETUNGEN SJ 2013/14
Esther Lussy, Primarlehrerin, hat während 3
Monaten die Klassenlehrperson der 1. Klasse,
Frau Sonja Schmid, vertreten. Iris Annen
Beuchat, Anita Nigg-Niederer und Andrea
Pisani-Teuffer haben die Sekundarschullehrer Christian Annen und Philipp Vogel während
ihres Militärdienstes vertreten.
Wir danken Euch für Euren Einsatz zum Wohle
unserer Schule.
EINTRITTE SJ 2014/15:
Lehrkräfte:
Maria Mazza, Klassenlehrperson Mittelstufe,
wurde am 20. Februar 2014 vom Schulrat
als Lehrperson der Bezirksschule Gersau
gewählt. Sie hatte im aktuellen Schuljahr
bereits eine befristete Anstellung inne.
Richard Inderbitzin
Schulratsmitglied
Margrit Rohrer
Integrative Förderung IF
Claudia Betschart
Bibliothekarin
Beatrice Weber
Mittagstisch Aufsicht
Wir danken Euch für Euren Einsatz.
Das Gersauer Stimmvolk hat Adrian
Nigg am 18. Mai 2014 zum Bezirksammann gewählt.
Michael Durrer, Fachlehrperson Geografie
und Geschichte auf der Realstufe, wurde
am 22. Mai 2014 vom Schulrat befristet als
Stellvertretung für Adrian Nigg gewählt. Adrian
Nigg hat infolge seiner Wahl zum Bezirksam-
Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg
und wünschen viel Freude und Genugtuung
im neuen Amt.
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Euch allen herzlichen Dank und auf viele weitere Jahre!
PERSONELLES
GEBURTEN
Kindergarten 1
Kindergarten 2
1. Klasse
2. Klasse
3. Klasse
4. Klasse
5. Klasse
6. Klasse
1. Sekundarstufe
2. Sekundarstufe
1. Realstufe
2. Realstufe Edith Stirnimann Nava Sánchez
Ursula Camenzind / Teilpensum Evelyn Maissen
Walter Heinzer
Sonja Schmid
Paul Müller
Maria Mazza
Werner Camenzind Philipp Betschart / Teilpensum Susanne Eigenheer
Christian Annen
Philipp Vogel
Adrian Nigg / Teilpensum Michael Durrer
Adrian Nigg / Teilpensum Michael Durrer
Fächerlehrpersonen
Sprachen
Hauswirtschaft
Textiles Gestalten
Werken
Bildnerisches Gestalten
Musik
Religion
DaZ IF
Marija Jablanovic (Sekundarstufe I)
Susanne Eigenheer (3. und 6. Primarklasse)
Astrid Auf der Maur
Beatrice von Kiparski, Charlotte Stalder
Susanne Eigenheer (5. und 6. Primarklasse)
Susanne Eigenheer (3. und 6. Primarklasse)
Philipp Betschart (3./4. Primarklasse, Sekundarstufe I)
Franziska & Andreas Diederen
Klara Rickenbacher
Urs Willi
Susanne Eigenheer
Brigitte Kälin, Margrit Rohrer, Irene Steinegger
weitere Angebote & Dienste
PERSONEN
Musikalische Früherziehung &
Grundschule
Annamarie Imlig, Silvia Knobel
Ruth Nigg
Logopädie
Zahnpflege
vakant
Laustante
Silvia Camenzind
MittagstischBeatrice Weber
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FERIENPLAN 2014/15
KLASSENZUTEILUNG 2014/15
KLASSEKLASSENLEHRPERSONEN
Ferienplan Schuljahr 2014 / 2015
Schulanfang
Herbstferien 2014
Weihnachtsferien 2014/2015
Sportferien 2015
Frühlingsferien 2015
Sommerferien 2015
Montag, 18. August 2014
Samstag, 27. September bis Sonntag, 12. Oktober 2014
Mittwoch, 24. Dezember 2014 bis Dienstag, 06. Januar 2015
Samstag, 21. Februar bis Sonntag, 01. März 2015
Samstag, 25. April bis Sonntag, 10. Mai 2015
Samstag, 04. Juli bis Sonntag, 16. August 2015
Weitere schulfreie Tage:
Maria Empfängnis
Erster Fasnachtstag
Schmutziger Donnerstag
"Brücke" Schmutziger Donnerstag
Güdelmontag
Güdeldienstag
Josefstag
Karfreitag
Ostermontag
Auffahrt
Pfingstmontag
Fronleichnam
"Brücke" Fronleichnam
Montag, 08. Dezember 2014
Montag, 26. Januar 2015
Donnerstag, 12. Februar 2015
Freitag, 13. Februar 2015
Montag, 16. Februar 2015
Dienstag, 17. Februar 2015
Donnerstag, 19. März 2015
Freitag, 03. April 2015
Montag, 06. April 2015
Donnerstag, 14. Mai 2015
Montag, 25. Mai 2015
Donnerstag, 04. Juni 2015
Freitag, 05. Juni 2015
Schulfrei infolge Lehrerweiterbildungen
Mittwoch, 24. September 2014
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Mittwoch, 03. Dezember 2014
Mittwoch, 18. März 2015
Mittwoch, 27. Mai 2015
Ganzer Tag Schule
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Elternbesuchstage
Mittwoch, 05. November 2014 und Donnerstag, 06. November 2014
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Bezirksschule Gersau
Schulhausplatz 10
6442 Gersau
Schulleitung: Tel. 041 829 80 15
schulleitung@bezirksschule-gersau.ch
Schulsekretariat: Tel. 041 829 80 11
schulsekretariat@bezirksschule-gersau.ch
www.bezirksschule-gersau.ch
Impressum
Herausgeber
Auflage
Verteiler
Layout
Bezirksschule Gersau
1 500 Exemplare
Haushalte in Gersau
mcgrafik.ch, Manuela Cucchia
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