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Leseprobe zum Titel: DER SPIEGEL Nr. 7/2015

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In diesem Heft
Titel
62 Finanzen In der Zinskrise vermehrt sich
Ausland
80 Medico-Mitarbeiter Martin Glasenapp
das Gesparte nicht mehr von allein –
eine Herausforderung für Kleinanleger
und Börsenprofis gleichermaßen
82
Deutschland
12 Leitartikel Das neue Gesetz hilft den
15
20
22
24
28
32
34
37
38
40
42
46
49
Prostituierten wenig
Putin-Einladung bringt Merkel in
Bedrängnis / Bundespolizei will gegen
Islamisten aufrüsten / Gröhe plant
Reform des Pflege-TÜV / Kolumne: Der
schwarze Kanal
Europa Kommissionschef Juncker und
Kanzlerin Merkel ringen um die Macht
in Brüssel
Union Fraktionschef Volker Kauder rügt
die neue griechische Regierung
Euro In der Griechenland-Krise vermischen
sich Fakten und Vorurteile – eine Übersicht
Karrieren Horst Seehofers schwierige
Suche nach einem geglückten Abschied
aus der Politik
Nachruf Richard von Weizsäcker –
ein Präsident, der Geschichte schrieb
Rudolf Augsteins Kritik an Weizsäckers
berühmter Rede vom 8. Mai 1985
SPD Parteichef Sigmar Gabriel will
einen ehemaligen Topberater Obamas
engagieren
Hamburg Olaf Scholz ist siegessicher –
braucht er einen Koalitionspartner?
Affären Der Edathy-Skandal wird zum
Imageproblem für die SPD
Islamismus Warum junge Frauen aus
Deutschland in den Dschihad ziehen
Kriminalität Der Tod von Tuğçe Albayrak –
was in der Nacht wirklich geschah
Justiz Werden Eltern in Zukunft
entschädigt, wenn ihr Kind keinen
Krippenplatz bekommt?
Gesellschaft
50 Sechserpack: Überall Männer im
51
52
58
59
weltweiten Schnee / Grillen und andere
Insekten für die Proteinversorgung
Stockholms?
Eine Meldung und ihre Geschichte Al Bano
und Romina Power sind wieder ein Paar –
jedenfalls beim Singen in San Remo
Christentum Der einsame Kampf des
Frauenarztes Willie Parker gegen
die bigotten Abtreibungsgegner von
Mississippi
Mode Politik ohne Schlips
Homestory 50 Jahre und kein bisschen leise –
zumal wenn es gegen Maulwürfe geht
Wirtschaft
84
88
91
92
94
Sport
95 Physiotherapeut Eike Hirschmann über
die körperlichen Beschwerden des Skiprofis Felix Neureuther / Außergewöhnlich
hohe Lawinengefahr für Wintersportler
96 Affären Wie Fifa-Präsident Joseph Blatter
mit Kritikern umgeht
99 Fußball Kicken, Kirche, Karneval –
der Gefühlsspagat beim 1. FC Köln
71
72
74
78
Farbige Seitenzahlen markieren die Themen von der Titelseite.
Joseph Blatter,
Präsident der skandalumtosten Fifa, würde gern
wiedergewählt werden. Dem
SPIEGEL liegen vertrauliche
Dokumente vor, die belegen,
dass Blatter kritische Passagen
eines Reformpapiers entfernen ließ. Seite 96
Wissenschaft
102 Computerspieler büßen Urteilsfähigkeit
ein / Japanische Gentechniker
wollen Riesenpflanzen züchten
104 Ernährung Das Geschäft mit der Angst vor
dem falschen Essen
108 Raumfahrt SPIEGEL-Gespräch mit den
Astronauten Alexander Gerst und
Thomas Reiter über ihr Leben im All,
eine Rückkehr zum Mond und
Fernreisen zum Mars
111 Waffenkunde Drei Pfeile pro Sekunde –
die erstaunlichen Leistungen
eines dänischen Bogenschützen
Kultur
112 Der späte Rembrandt in Amsterdam /
114
118
122
124
126
61 Samwer-Brüder machen Airbnb
Konkurrenz / Gazprom behindert
Gaslieferungen aus dem Westen
Altlasten Die RAG verharmlost die
Belastung der Flüsse durch Grubenwasser
Toleranz Schwule und Lesben in
den Chefetagen sind das letzte Tabu der
deutschen Wirtschaft
Manager Ex-Telekom-Vorstand
Thomas Sattelberger kritisiert die MachoMonokultur in den Konzernen
Finanzindustrie Der Chef der Schweizer
Vontobel Bank sieht sich von
deutschen Behörden zu Unrecht verfolgt
über die Lage im befreiten Kobane /
Die neue Abhöraffäre um Ex-IWF-Chef
Dominique Strauss-Kahn
Ägypten Der Weg des einstigen Offiziers
Sisi in den Präsidentenpalast in Kairo
SPIEGEL-Gespräch mit Abdel Fattah el-Sisi
über seine Rolle als Präsident aller Ägypter,
den Umgang mit den Muslimbrüdern und
sein Verhältnis zum Arabischen Frühling
Griechenland Die ersten Tage der neuen
Regierung in Athen
Ukraine-Krise Die Historikerin Fiona Hill
über die Fehler des Westens
im Umgang mit Wladimir Putin
Mali Eine Reise nach Kidal – in den von
Islamisten kontrollierten Norden des Landes
Global Village Warum eine deutsche
Geigerin beim Karneval in Rio gegen
Sambatrommeln anspielt
Sam Taylor-Johnson,
einst radikale Künstlerin,
heute Hollywood-Regisseurin,
rang bei ihrer Verfilmung des
Sadomaso-Epos „Fifty Shades
of Grey“ mit der Autorin
E. L. James um die richtige
Dosis Feminismus. Seite 114
Sängerin Rumer macht OrchesterPop / Kolumne: Mein Leben als Frau
Kino Die Entstehung der Filmversion von
„Fifty Shades of Grey“
Künstler Jonathan Meese rechnet mit
Deutschland und falschen Freunden ab
Theater Schauspieler Lars Eidinger spielt
einen verführerischen Richard III.
Essay Das Versagen Frankreichs
im Umgang mit seinen Minderheiten
Filmkritik Ein erschütternd aktueller
Spielfilm über Martin Luther King
Medien
129 Tom Junkersdorf über die deutsche „People“ /
Jugendschützer warnen vor YouNow
130 Journalisten Christoph Maria Fröhder
legt sich mit der „Tagesschau“ an
8
117
134
135
136
138
Briefe
Bestseller
Impressum
Nachrufe
Personalien
Hohlspiegel / Rückspiegel
Wegweiser für
Informanten:
www.spiegel.de/
briefkasten
Lars Eidinger,
Frauenschwarm, wurde an
der Berliner Schaubühne als
Hamlet gefeiert, jetzt nimmt
der Schauspieler sich die
nächste Shakespeare-Rolle
vor – Richard III. Selbsteinschätzung: „Klar weiß ich um
meine Wirkung.“ Seite 122
DER SPIEGEL 7/ 2015
7
Briefe
„Tsipras’ Wahlsieg soll niemanden wundern. Es war nur eine Frage der Zeit.
Weil es einfach ein europäisches Problem war und weiterhin ist.
Falls man diese ungerechte Sparpolitik weiter befürwortet, wird es einen
Syriza-Dominoeffekt geben.“
Dimitrios Zambetis, Stuttgart
Ausgebüxter Sprössling
Nr. 6/2015 Der Geisterfahrer – Europas Albtraum
Alexis Tsipras
Ein tendenziöses Titelblatt. Woher wissen
Sie, dass Tsipras ein Geisterfahrer und ein
Albtraum ist? Vielleicht ist er auch eine
Hoffnung für die völlig verkrustete EUPolitik. Ich verknüpfe damit die große
Hoffnung, dass die EU endlich ihre völlig
verfehlte Russlandpolitik überdenkt.
Ingelore Kiss, Torgau (Sachsen)
Alexis Tsipras ist noch gar nicht gestartet,
da ist er für den SPIEGEL schon ein Geisterfahrer, der bei der Redaktion Albträume
verursacht. Eine 100-Tage-Frist, wie in Demokratien üblich, wird ihm gar nicht erst
gewährt. Ein bisschen Fair Play statt dumpfe Dämonisierung wäre zielführender.
Ich würde Merkel und den Verfechtern der
Austeritätspolitik empfehlen, sich bewusst
in die Lage der südeuropäischen Familien
hineinzuversetzen, die ihre Wohnung verlieren, deren Kinder wegen Arbeitslosigkeit der Eltern ihr Studium abbrechen
müssen und für deren Kranke es keine Medikamente mehr gibt. Bei jeder Gelegenheit wiederholt Merkel: „Den Deutschen
geht es gut.“ Erstens geht es auch in
Deutschland längst nicht allen gut, und
zweitens reicht es nicht, wenn es einer Nation gut geht, während viele andere in
Europa darben müssen. Die Zeit einer auf
die eigene Nation beschränkten Politik ist
endgültig vorbei.
Martina Weitendorf, Berlin
Nun will endlich jemand das Ruder in seinem Land rumreißen – und noch bevor
er geatmet hat, hängt ihm die Troika im
Nacken. Neue Wege entstehen durch neue
Abzweigungen. Der Kopf – auch der der
Europäer – ist rund, damit das Denken
auch mal seine Richtung ändern kann.
Gebt Tsipras eine faire Chance!
Suzanne Krenzer, Frankfurt am Main
Erschreckend deutlich
Nr. 5/2015 Das Milliardengrab A400M offenbart die
grundsätzlichen Probleme großer Beschaffungsprojekte
Diese Darstellung ist das Beste, was ich seit
Langem über Rüstung gelesen habe. Was
mich wundert, ist die Tatsache, dass es erst
zweier Mitarbeiter von McKinsey bedurfte,
um festzustellen, dass Hierarchie Zeit, Geld
und Kompetenz in dem bürokratischen
Wahnsinn der Zuständigkeiten frisst. Der
gesunde Menschenverstand weiß das.
Europas Albtraum ist die Stagnation, die
den Kontinent schon seit Jahren im Griff
hält. Deren Ende ist nicht abzusehen, weil
die Fiskalpolitik bisher viel zu wenige
Wachstumsimpulse setzt. Tsipras und vor
allem sein Finanzminister haben uns einen
Weckruf gesandt. Wir sollten die Konjunktur endlich wieder in Gang bringen.
Mag sein, dass Tsipras der Albtraum einiger Banken ist, die meinen bestimmen zu
können, welchem Politiker das Recht zukommt, gewählt zu werden. Geisterfahrer
sind hingegen jene, die Armut, Arbeitslosigkeit und Verelendung in Kauf nehmen,
um Zinsensicherung zu betreiben. Es gibt
nun einen demokratisch gewählten Premierminister, der es ernst zu meinen scheint und
sich gegen dieses System stemmt. Dass dabei einigen das Champagnerglas aus der
Hand fällt, ist nachvollziehbar.
Prof. Dr. Tobias Kronenberg, Volkswirt, Hochschule Bochum
Werner Kaizar, Ternitz (Österreich)
Wenn Tsipras der Geisterfahrer ist, was
sind dann die Architekten und Statiker
dieses Europas, die Fundamente aus Wellpappe als tragbar eingestuft haben? Haben
Sie eine ungefähre Vorstellung von den
bisherigen Kosten für dieses Gebäude und
von dem bislang verlorenen Vertrauen in
deren Architekten? Wenn es das „Europa
von Angela Merkel“ gibt, dann möchte ich
in ein „Europa der Europäer“ wechseln.
Wir werden uns noch alle köstlich amüsieren oder auch ärgern, je nach politischer
Präferenz. Tsipras und seine Entourage
sind Anhänger der Spieltheorie und der
Wahrscheinlichkeitsrechnung. Bezogen
auf die EU-Kommission in Brüssel heißt
dies: provozieren, antizyklisch reagieren,
täuschen, bluffen. Politpoker mit Sirtaki.
Jürgen Jandt, Winsen / Luhe
Deutschland führt sich auf wie ein resolutes Elternteil, das seinem eigensinnigen
Kind Hausarrest erteilt, das Taschengeld
entzieht und die Stärken des Kindes außer
Acht lässt. Da muss „Mutti“ sich nicht
wundern, wenn der unverstandene Sprössling ausbüxt und opponiert, um seinen
eigenen Idealen nachzugehen.
Hier wird erschreckend deutlich, wie die
Wirtschaft die Politik dominiert – zu unser
aller Schaden. Und das ist doch kein Wunder, wenn auf der einen Seite die Elite der
Juristen sitzt. Der Staat bräuchte also mehr
Geld, um Verhandlungsgleichheit herzustellen. Dagegen werden sich aber viele
weiterhin wehren, um die paradiesischen
Zustände nicht zu verändern.
Ezio Bernaroli, Wiesbaden
Gerd Nieschalk, Heidelberg
Michael Stiller, München
Als deutscher Bürger mit griechischen
Wurzeln kann ich nur sagen: Ein Europa
wie das jetzige brauchen die Griechen
nicht. Und wenn man behauptet, dieses
Europa schaffe Frieden, ist es einfach
falsch. Soziale Gerechtigkeit schafft Frieden, egal ob in einer Gruppe, in einer dörflichen Gemeinschaft, in einem Staat oder
in welchen Dimensionen auch immer. Tsipras will zu Recht ein anderes Europa, wie
auch seine Gründer – wovon ich überzeugt
bin – ein anderes Europa im Sinn hatten.
Wenn alles gut geht, werden wir bald Tsipras dankbar sein, wenn nicht, dann hat
Europa sein Klassenziel verfehlt.
Spiridon Tolgu, Esslingen am Neckar (Bad.-Württ.)
8
DER SPIEGEL 7 / 2015
Peter Mutzek, Faßberg (Nieders.)
Gratulation zur Recherche, womit Sie eine
kostenlose Analyse für die Verteidigungsministerin liefern, die vielleicht mit der
Bundeswehrspitze daraus die richtigen
Konsequenzen ziehen wird?
Ingo Mirus, Kiel
Man könnte den Eindruck bekommen, diese Probleme seien neu. Sind sie aber nicht.
Schon 1977 legte der damalige Offizier der
Luftwaffe, Alfred Mechtersheimer, dar, dass
die Beschaffung des „Tornado“-Kampfflugzeugs ein Paradefall für die immer wieder
aufgetretenen Unzulänglichkeiten im Bereich der Waffenbeschaffung sind.
Dr. Rudolf Luers, Oldenburg (Nieders.)
Raffaele Ferdinando Schacher, Goldach (Schweiz)
Aus der SPIEGEL-Redaktion
Es war im Sommer 2014, als zwei Studenten im Alkoholrausch einen bizarren
Kunstraub begingen und damit halb Deutschland zum Lachen brachten.
Für den UniSPIEGEL, der den Abo-Ausgaben für Studenten beiliegt, haben sie
nun aufgeschrieben, wie es ihnen während der U-Haft unter Schwerverbrechern ergangen ist. Wer den UniSPIEGEL auf dem Bildschirm lesen will, kann
ihn auf SPIEGEL ONLINE nun auch gratis als PDF-Ausgabe herunterladen.
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