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Gemeinsame Termine und Nachrichten
für die Pfarreiengemeinschaft
Das Jahr 2014 in Zahlen
Katholikenzahl
Durchschnittlicher
Kirchenbesuch
Taufen
Erstkommunionkinder
Firmlinge
Trauungen
Beerdigungen
Kirchenaustritte
Wiedereintritt in die
kath. Kirche
Bernhardswald Pettenreuth Lambertsneu- Benefizium
kirchen
Kürn
2095
872
748
733
14,4 %
25,7 %
11,8 %
17,5 %
11
22
23
2
17
13
------
12
6
10
5
9
2
------
7
8
7
3
3
0
------
7
7
3
---6
2
-----
111,24 €
416,18 €
162,50 €
62,00 €
2.455,24 €
1.308,13 €
1.401,00 €
866,65 €
Misereor-Kollekte
304,63 €
344,75 €
500,50 €
95,00 €
Caritashaussammlungund Kollekte
Frühjahr
Herbst
Renovabis-Kollekte
412,90 €
216,13 €
155,60 €
1.380,31 €
1.560,31 €
319,88 €
623,88 €
673,62 €
205,10 €
767,50 €
740,00 €
122,00 €
Missio-Kollekte
197,95 €
153,00 €
283,50 €
102,00 €
Diaspora-Kollekte
198,15 €
94,55 €
150,10 €
40,00 €
Adveniat-Kollekte
899,31 €
1.486,75
890,00 €
350,00 €
Kollekten
Afrika-Kollekte
Sternsinger - Aktion
Hinweise zur Sakramentenspendung
Wenden Sie sich bitte an das zuständige Pfarramt, wenn Sie Fragen zu: Taufe, Trauung
oder Krankensalbung haben. Wenn jemand aus unseren Pfarreien stirbt oder verstorben
ist, können Sie uns jederzeit rufen.
Krankenkommunion
Bitte melden Sie es im entsprechenden Pfarrbüro an, wenn Sie oder Ihre Angehörigen die
Krankenkommunion empfangen möchten.
Krankenbesuchsdienst
Gerne besuchen wir unsere Kranken. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie oder einer Ihrer
Angehörigen im Krankenhaus sind, über das jeweilige Pfarrbüro.
Pfarrgemeinderat
Die nächste Gesamtratssitzung des Pfarrgemeinderates ist am Mittwoch, 04. Februar
2015, nach der Bußfeier in Bernhardswald im Pfarrheim.
Erstkommunion 2015
Am Samstag, 07. Februar 2015 ist die Kirchenführung für Bernhardswald, Kürn und
Pettenreuth jeweils um 20.00 Uhr.
Wir (die Kinder mit einer Begleitperson, z. B. Mutter oder Vater oder Pate) treffen uns am
Eingang der jeweiligen Pfarrkirche. Bitte eine Taschenlampe mitbringen!
Herzlichen Dank!
Lektoren
Für unsere Lektoren und diejenigen, welche sich hier neu einbringen wollen, bieten wir
eine "Lektorenschulung" an.
Wir wollen diese am Samstag, 14. Februar 2015 in Bernhardswald durchführen. Mit Frau
Dr. Lioba Faust, Dozentin in der Priesterausbildung im Priesterseminar Regensburg und
dem Rundfunkpfarrer BGR Matthias Effhauser aus Straubing wird dieser Tag gestaltet. Es
können bis zu 12 Personen teilnehmen.
Wir beginnen um 09.00 Uhr, die Veranstaltung wird um 13.00 Uhr enden.
"Da die Gläubigen beim Hören der Schriftlesungen deren lebendige Kraft erfahren sollen,
ist es notwendig, dass die Lektoren - gut vorbereitet sind." (PEM 55).
Wer wünscht sich nicht, dass beim Hören der Funke überspringt und die Kraft und
Schönheit des Wortes Gottes die Hörer auch erreicht.
Lektorinnen und Lektoren leisten einen wichtigen Beitrag zur Verkündigung des Wortes
Gottes. Erfahrungsgemäß bestehen aber auch viele Unsicherheiten. Dieser Weiterbildungstag soll Frauen und Männern helfen, sich noch besser auf diesen Dienst
vorzubereiten, sie theoretisch und praktisch zu schulen und ihnen somit mehr Sicherheit
zu geben.
Anmeldung beim Sachausschussvorsitzenden Liturgie, Herrn Heinz Renner (09407/3203
oder 0176-97661357) oder bei der Gemeindereferentin (09407/8135457) oder direkt beim
Pfarrer (0172/833 30 73) bis spätestens 07. Februar 2015
Bibelgespräch
Bibelgespräch am Mittwoch, 19. Februar 2014 um 19.30 Uhr, nach der Hl. Messe, im
Pfarrheim Bernhardswald. Es sind alle Interessierte herzlich eingeladen, besonders die
Kommunionhelfer, Lektoren und Oberministranten mit Gruppenleiter der Pfarreiengemeinschaft.
Chor-Tag für das Dekanat Donaustauf in Neutraubling
Am Sonntag 22. Februar 2015 sind alle Kirchenchöre des Dekanats Donaustauf
eingeladen zum Dekanats-Chor-Tag, der dieses Jahr in Neutraubling stattfindet. Die
Leitung liegt bei der Dekanats-Kirchenmusikerin Eva-Maria Leeb, Tegernheim. Es sind
etwa 120 Sängerinnen und Sänger angemeldet.
Die Sängerinnen und Sänger treffen sich zum gemeinsamen Proben um 16.00 Uhr in der
Pfarrkirche St. Michael Neutraubling (St. Michael-Platz 4) und gestalten um 18.00 Uhr dort
die Abendmesse mit.
Alle Musikliebhaber aus dem Dekanat sind herzlich zu diesem Gottesdienst eingeladen.
Nach dem Gottesdienst treffen sich die Sängerinnen und Sänger zu einem geselligen
Beisammensein im Pfarrsaal.
Kinder- und Jugenddisco
Am Freitag, 27. Februar 2015, von 16.00 Uhr – 18.00 Uhr für die Kinder bis 12 Jahre
und von 19.00 Uhr – 23.00 Uhr ab 12 Jahre, im Pfarrheim in Bernhardswald.
Taizè-Gebet
Zu dem Gebetsabend mit Schriftlesung, Musik, Gesang, Gebet und Stille laden wir ein,
am Freitag, 27. Februar 2015 um 19.00 Uhr in die Pfarrkirche Bernhardswald.
CARITAS – Hilfe für Bedürftige
Liebe Brüder und Schwestern, uns allen geht es relativ gut. Wir sehen aber jeden Tag wie
viel Leid und Sorgen die Menschen plagen.
Unter dem Motto: "Schenken Sie Geborgenheit" steht die Caritas-Frühjahrssammlung
und die Kollekten.
Am Wochenende 28. Februar und 01. März 2015 finden die
Caritas-Kollekten in unseren Kirchen statt.
In der Zeit vom 02. – 08. März 2015 wird die diesjährige
Frühjahrs - Haussammlung durchgeführt
Ich bitte Sie um eine großherzige Spende für die Armen und Bedürftigen dieser Welt. Es
gibt sie auch in unseren Regionen, Deutschland ist keine Insel der Seligen.
Besonders dringlich bitte ich Sie, sich zu überlegen, ob sie nicht mithelfen könnten, indem
sie sich bei der Haussammlung als Sammler zur Verfügung stellen. Ich weiß, dass es
manches Mal schwierig ist, die Kommentare der Spender zu verkraften. In Bernhardswald
sind leider von den 17 Sammelbezirken nur noch 4 Bezirke mit Sammlern ausgestattet.
Hier wäre es sehr dringend erforderlich uns Hilfe zu geben. Bitte melden Sie sich im
Pfarrbüro oder direkt bei uns Seelsorgern. Herzlichen Dank !
Wir als Pfarrgemeinde erhalten vom Sammelergebnis 40 % zur Verwendung in unserer
Pfarrei, 60 % werden an die Diözese abgeführt und dort verwendet. Sie können die
Spenden auch in der Sonntags-Caritas Kollekte oder im Pfarrbüro abgeben oder diese auf
die Spendenkonten der Pfarreien überweisen.
Bernhardswald
IBAN: DE51 7506 0150 0102 7011 97
Raiffeisenbank
Lambertsneukirchen
IBAN: DE31 7509 0300 0001 1039 11
LIGA-Bank Regensburg
Pettenreuth
IBAN: DE36 7506 0150 0102 6324 03
Raiffeisenbank
Kürn
IBAN: DE18 7506 0150 0102 8045 14
Raiffeisenbank
Ihr Pfarrer Alois Schmidt
Firmung 2015
Am Samstag, 07. Februar 2015 ist Firmkerzen-Basteln
Gruppe 1 (Firmlinge 1-17) um 10.00 Uhr, Gruppe 2 (Firmlinge 18-34) um 11.00 Uhr im
Gruppenraum 1 im Pfarrheim in Bernhardswald.
Sollte jemand zur angegeben Zeit nicht können, bitte intern tauschen.
Bitte Folgendes mitbringen:
- schnittfeste Unterlage
- Gästehandtuch
- Cutter oder Messer oder Stopfnadel.
Kerzen und Wachs werden von uns besorgt.
Am Samstag, 28. Februar 2015 findet der 2. Firmtag im Pfarrheim in Bernhardswald
statt. Beginn ist um 9.30 Uhr.
Vorstellung der Firmlinge
An diesem Wochenende 28. Februar/01. März 2015 werden die Firmlinge sich bei den
Gottesdiensten der Gemeinde vorstellen. In Bernhardswald am Samstag, 28. Februar
2015 um 17.00 Uhr, in Kürn am 28. Februar 2015 um 19.00 Uhr, in Pettenreuth am 01.
März 2015 um 9.00 Uhr und in Lambertsneukirchen am 01. März 2015 um 9.30 Uhr.
Bitte merken Sie sich den Termin vor!
Termin für den Firmausflug
Am Samstag, 21. März 2015, ab 14.00 Uhr. Das genaue Programm wird noch bekannt
gegeben.
Haltet Euch, liebe Firmlinge, diesen Termin schon mal frei.
6-Wochen-Praktikant
Liebe Gemeinde!
Während der Fastenzeit wird ein junger Theologiestudent, der das Berufsziel des Pastoralreferenten anstrebt, in unserer Pfarreiengemeinschaft ein Praktikum absolvieren, um so
den Arbeitsalltag eines pastoralen Mitarbeiters kennenzulernen. Wundern Sie sich also
nicht, wenn Ihnen ein unbekanntes Gesicht begegnet.
Asyl Suchende in Kürn
In unserer Pfarreiengemeinschaft ist inzwischen das vom Landratsamt angemietete Haus
in Kürn mit 4 Personen belegt worden.
Es gibt in Kürn eine Unterstützergruppe, die sich aktiv und hilfreich um diese Menschen,
die als Gäste bei uns sind, kümmert.
Aus unserer Pfarreiengemeinschaft hat sich Diakon Karl Zirngibl bereit erklärt, ebenso
seine Frau Manuela sowie Herr Rupert Weber und seine Frau in diesem Gremium für uns
mitzuarbeiten.
Als Schatzmeister steht Herr Rupert Weber bereit:
Es wurde dazu auch ein separates Konto eingerichtet:
Katholische Kirchenstiftung Kürn
Caritas - Asylhilfe
IBAN: DE 53 7506 0150 0402 8045 14
BIC: GENODEF1R02
bei der Raiffeisenbank Bernhardswald
Wir bitten Sie, wenn es Ihnen möglich ist, hier mitzuhelfen.
Materialspenden können auch angenommen werden, dazu wenden Sie sich bitte direkt an
den zuständigen Projektleiter, Herrn Ludwig Erl, Kürn.
Kontakt: E-Mail: Info@kuern-hilfe.de www. kuern-hilfe.de
Alois Schmidt, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft
Datenschutz
Leider ist es uns aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht mehr möglich,
den gesamten Pfarrbrief öffentlich als Download anzubieten.
Intentionen sind nicht mehr aufgeführt, diese sind nur in den gedruckten Ausgaben
der Gottesdienstordnung aufgelistet.
Mitglieder unserer Pfarreiengemeinschaft können die Gottesdienstordnung mit
Intentionen jedoch per e-Mail abonnieren, schicken Sie hierzu einfach eine Mail
„Ich bin Mitglied der Pfarreiengemeinschaft Bernhardswald, Lambertsneukirchen, Pettenreuth und Kürn. Ich möchte die Gottesdienstordnung mit Intentionen künftig per e-Mail
beziehen“ mit Name und Adresse an
bernhardswald@bistum-regensburg.de
Sie erhalten diesen dann monatlich wie gewohnt als pdf-Datei.
Die Beichte
Dreizehn der wichtigsten Fragen, die im Zusammenhang mit der Beichte
immer wieder gestellt werden
1. Ich kann doch selbst Gott um Verzeihung bitten. Warum brauche ich dazu
einen Priester?
Natürlich kann man Gott im Gebet um die Verzeihung der Schuld bitten. Das soll man
sogar häufig tun! Das aber ersetzt die Beichte nicht. Die Beichte ist ein Geschenk Jesu
an uns. Warum wollen wir dieses Geschenk nicht annehmen? Wenn wir ehrlich sind,
ist das doch oft nur eine faule Ausrede, damit wir um die unangenehme Beichte
herumkommen. Oder wann haben Sie das letzte Mal wirklich im Gebet die Sünden
bereut? Ohne die Beichte wissen wir nicht mit Sicherheit, ob Gott uns auch die Schuld
vergibt. Diese Sicherheit haben wir aber nach einer guten Beichte. Außerdem ist
meine Schuld nicht nur eine Sache zwischen mir und Gott. Ich bin auch vor anderen
Menschen schuldig geworden - auch vor der Gemeinschaft der Kirche, zu der ich
gehöre. Durch die Beichte wird auch mein Verhältnis zur Gemeinschaft der Kirche
wieder in Ordnung gebracht.
2. Ich weiß nicht, was ich beichten soll. Ich habe keine schlimmen Sachen
gemacht!
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die
Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht;
er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht. Wenn wir sagen, dass
wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt,
haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.' (1 Joh 1,8-2,1)
Wem keine Sünde einfällt, der hat vielleicht nicht gut genug darüber nachgedacht!
Nach einer vernünftigen Gewissenserforschung (z.B. im Gotteslob Nr. 62ff.) sieht die
Sache schon ganz anders aus! Oder beten Sie jeden Tag? Können Sie ehrlichen
Herzens sagen, dass Sie wirklich versuchen, Gott zu lieben und Christus zu folgen?
Sind Sie nie lieblos, gemein, unehrlich, schadenfroh? Nie eine “kleine Lüge'? Sind Sie
niemals zornig, ungeduldig, unmäßig? Sünden sind nicht nur Mord und Totschlag.
Sünden sind bei uns viel öfter auch bestimmte Denkarten, Gewohnheiten oder
Charakterschwächen, an denen wir arbeiten müssen.
3. Ich habe schon mal ganz schlechte Erfahrungen mit der Beichte gemacht!
Das ist schade. Aber es ist die absolute Ausnahme, dass sich ein Priester im
Beichtstuhl wirklich einmal im Ton vergreift. Selbst schlechte Erfahrungen sollten uns
aber nicht daran hindern, einen anderen Priester aufzusuchen und gute Erfahrungen
zu machen! Geben wir Christus eine Chance!
4. Die anderen gehen auch alle nicht beichten!
Na und? Nur weil es die Mehrheit ist, handelt sie dadurch nicht automatisch richtig!
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom! Außerdem - seien Sie ehrlich - das Argument: “Alle anderen machen es aber so ...' ist doch eine faule Ausrede für die eigene
Feigheit oder Bequemlichkeit!
5. Ich weiß gar nicht mehr, wie das geht!
Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Ohne große Mühe kann man sich darüber
informieren, wie die Beichte abläuft und wie man sich vorbereitet (z.B. im Gotteslob Nr.
593 - 601). Übrigens kann man auch jemanden fragen, der sich damit auskennt - z.B.
den Kaplan oder den Pfarrer. Notfalls kann man auch zur Beichte gehen und sagen:
'Ich möchte gerne beichten, aber ich weiß nicht genau wie das geht und was ich sagen
soll.' Nur Mut! Der Priester wird niemanden auslachen, sondern im Gegenteil Respekt
vor Ihrem Mut haben!
6. Ich habe schon seit vielen Jahren nicht mehr gebeichtet!
Das ist doch erst recht ein Grund, wieder mit der Beichte anzufangen! Man freut sich
doch auch darüber, wenn man nach vielen Jahren etwas von einem guten Freund hört,
von dem man schon geglaubt hat, man hätte ihn verloren! Und dann will man nicht nur
ein kleines Gespräch - man will die Freundschaft fortsetzen! Christus wartet
sehnsüchtig auf uns in seinem Sakrament der Versöhnung! Übrigens sind wir
verpflichtet, mindestens einmal im Jahr (und zwar möglichst in der österlichen Zeit) zu
beichten. Das gleiche Gebot verpflichtet uns auch, mindestens einmal im Jahr das
Sakrament der Eucharistie zu empfangen (d.h. zur Kommunion zu gehen). Ist es nicht
merkwürdig, dass heute alle in jeder Messe die hl. Kommunion empfangen oftmals
ohne sich zu fragen: Bin ich eigentlich für diese intensive Christusbegegnung
vorbereitet? Wer regelmäßig zur Kommunion geht, sollte auch regelmäßig beichten!
7. Die Beichte nutzt nichts. Ich habe schon oft gebeichtet, aber ich habe mich
gar nicht gebessert.
Wenn man glaubt, nach einer Beichte mit Heiligenschein durch die Gegend zu
wandeln, hat man sich getäuscht! Es braucht viele, viele kleine Schritte auf dem Weg
zu Gott hin. Aber jede Beichte, so nutzlos sie uns auch erscheinen mag, so wenig wir
uns doch zu ändern scheinen, ist ein wunderbares Geschenk. Man weiß ja nicht, was
man ohne diese kleinen Schritte für ein Mensch wäre! Und hier gilt: Verlieren Sie
niemals den Mut! Und wenn Sie immer und immer wieder denselben Fehler, dieselbe
Sünde beichten müssen - tun Sie es ruhig. Wenn nötig, jede Woche. Immer wieder.
Christus freut sich immer, wenn wir kommen. “ Wir werden nicht auf einmal, durch eine
einzige Beichte zu Heiligen. Wir müssen mit uns selbst Geduld haben, wie auch Gott
Geduld hat. Aber jede gute Beichte ist ein Schritt nach vorn auf dem Weg zu Gott.
Vergessen wir niemals: Was im Gericht der Barmherzigkeit gerichtet wird, kommt nicht
mehr vor das Endgericht.' (Bischof Rudolf Graber)
8. Ich kenne den Pfarrer/Kaplan ganz gut und sie kennen mich auch
persönlich. Zu denen möchte ich nicht gehen.
Muss man ja auch nicht. In anderen Pfarrgemeinden, in Klöstern oder in großen
Kirchen kann man völlig anonym beichten. Übrigens zeigt die Erfahrung, dass durch
die Beichte persönliche Beziehungen keine Belastung erfahren. Auf jeden Fall hat es
viele Vorteile, wenn man einen festen Beichtvater hat, der uns regelmäßig auf
unserem Weg begleitet.
9. Es ist mir peinlich, beichten zu gehen.
Wem nicht? Na klar - es ist niemals angenehm, seine Sünden zu bekennen, sein Herz
ganz zu öffnen. Wir sehen dann nämlich gar nicht mehr so toll und strahlend aus, wie wir
uns selbst gerne sehen und wie wir uns wünschen, dass die anderen uns sehen. Eine
Legende erzählt, dass der Pfarrer den Teufel in der Kirche dabei beobachtet, wie er von
Beichtstuhl zu Beichtstuhl geht. Verwundert fragt er ihn, was er da tue. Der Teufel
antwortet: Ich gebe den Menschen bei der Beichte das Schamgefühl zurück, dass sie bei
der Sünde verloren haben. Außerdem: Wer den Mut hat, seine Sünden zu bekennen,
zeigt, dass er es ernst meint mit der Umkehr. Und jeder Priester hat Hochachtung vor
jedem, der zur Beichte kommt, ganz egal, welche Sünden er bekennt.
10. Ich habe so schlimme Sünden begangen, die kann ich gar nicht beichten.
Wer sich selbst für den schlimmsten Sünder auf Erden hält, ist ganz schön hochmütig
eingestellt, oder? Wenn wir beichten gehen, dann sind wir (meistens) weder die
schlimmsten Sünder noch die besten Menschen. Wir sind meistens nur ganz
gewöhnliche, mittelmäßige Sünder. Das ist nicht schlimm, solange wir versuchen,
keine mittelmäßigen Christen zu sein. Ein alter Pfarrer sagte vor vielen Jahren, er
würde demjenigen 50 Euro schenken, der ihm eine Sünde beichtet, die er noch nie
gehört hat. Er hat das Geld noch heute ... Von einem Heiligen stammt der Satz: Es ist
nicht so schlimm, dass der Mensch sündigt, denn der Mensch ist schwach und die
Versuchung ist groß. Schlimm ist, dass der Mensch jederzeit die Möglichkeit der
Umkehr hat und sie nicht nutzt!
11. Ich gehe nicht gerne in den dunklen Beichtstuhl.
Kein Problem. Fragen Sie den Priester nach der Möglichkeit des Beichtgesprächs.
12. Was ist eigentlich ein Beichtgespräch?
Wie der Name schon sagt, ist es eine Beichte in der Form eines Gesprächs mit dem
Priester. Man hat die Möglichkeit, ausführlicher über das eigene Leben und die eigene
Schuld zu sprechen. Ein Beichtgespräch empfiehlt sich, wenn man längere Zeit nicht
gebeichtet hat; sich unsicher ist, wie man richtig beichtet; eine Lebensbeichte (s.u.)
ablegen möchte oder nicht gerne in den Beichtstuhl geht.
13. Was ist eigentlich eine Lebensbeichte?
Als 'Lebensbeichte' bezeichnet man eine Beichte (Beichtgespräch), die man vor entscheidenden Situationen im Leben ablegt (z. B. vor der Firmung, vor der Hochzeit, vor
einer langen Reise, vor einer Operation usw.). Man möchte sein ganzes bisheriges
Leben noch einmal vor Christus hintragen, sich von Ihm umarmen lassen und seine
Liebe, seine Gnade und seine Vergebung erfahren.
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