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Der Sonntag - Online Verlag GmbH Freiburg :: Image

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Emmendingen
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8. Februar 2015
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0:3 gegen den BVB
Der SC Freiburg hat gestern sein
Heimspiel gegen Borussia Dortmund mit 0:3verloren. Trainer
Christian Streich (Foto) bleibt
gegen den BVB sieglos. SEITE 15
Vom 07. 02. bis ca. 10. 02. 2015
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Stress im Grundbuchamt
FALL ALESSIO
> Siehe auch Seite 3
e
Wir danken unseren
Kunden für das Vertrauen
und freuen uns auf
ein gemeinsames Jahr 2015
*
In der Bundesliga sieht es für den SC Freiburg derzeitdüsteraus,beimBürgerentscheidumdasStadion aber gelang dem Club ein Befreiungsschlag.
Im Interview zeigt sich Präsident Fritz Keller erleichtert undversöhnungsbereit.
SEITE 6
Im Fall des vermutlich an Misshandlung gestorbenen dreijährigen Alessio aus Lenzkirch kann
der Kreistag keine Versäumnisse
des Landratsamts BreisgauHochschwarzwald
erkennen.
„Die geltenden Standards des
Kinderschutzverfahrenswurden
unserer Einschätzung nach eingehalten“, sagte Kreisrat Oliver
Rein (CDU) gestern im Namen aller Fraktionen. Zuvor konnten er
und elf weitere Mitglieder des
Kreistags die drei Bände umfassenden Fallakten einsehen. Im
Anschluss stellten sich Landrätin, Sozialdezernentin und mit
dem Fall befasst Mitarbeiter des
Amts den Fragen der Kreisräte –
in nichtöffentlicher Sitzung.
Dabei sei deutlich geworden,
dass das Kreisjugendamt „Einschätzungs- und Abwägungsfehler“ gemacht habe, sagte die
SPD-Kreisrätin Ellen Brinkmann.
Bei einigen Fragen seien die Verantwortlichen „ganz schön ins
Schwimmen geraten“. Bei der anschließenden Pressekonferenz
übten die Fraktionsvorsitzenden
hingegen keinerlei Kritik an der
Behörde.
Alessio ist Mitte Januar an
schweren inneren Verletzungen
gestorben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass ihn
sein 32-jähriger Stiefvater verprügelt hat. Seitdem bekannt
wurde, dass der Junge schon
zwei Mal in der Uniklinik Freiburg behandelt und als Misshandlungsopfer
eingeschätzt
wurde, sieht sich das Landratsamt scharfer Kritik ausgesetzt.
Denn trotz eindeutiger Warnungen hat die für Jugendschutz zuständige Kreisbehörde entschieden, das Kind in der Familie zu
belassen.
Die
Fraktionsvorsitzenden
verwiesen gestern auf die Expertenkommission, die sich mit
dem Fall beschäftigen soll. Deren
Empfehlungen seien abzuwarten, bevor man der Behörde Fehler vorwerfe, hieß es fraktionsübergreifend. Wann die Kommission ihre Arbeit beginnt,
DAG
steht noch nicht fest.
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Der Sonntag
Erleichterung beim SC
„Standards
eingehalten“
Platin- 20,Wäsche nur
!
13 – 17
Das für große Teile Südbadens zuständige Grundbuchamt in EMMENDINGEN kommt mit der Arbeit nicht nach
Häuslebauer brauchen derzeit Geduld, denn die Mitarbeiter der neuen zentralen Grundbuchämter sind
nicht zu beneiden. Wechselt
ein Grundstück den Besitzer, dokumentieren diese
die neuen Besitzverhältnisse. Doch in den neuen Behörden stapelt sich die Arbeit – nicht alle haben Verständnis für den Bearbeitungsrückstand.
NINA LIPP
Als Justizminister Rainer Stickelberger in der zweiten Januarwoche in seinem Heimatort, dem
Weiler Ortsteil Haltingen, spazieren ging, sah er, wie städtische
Mitarbeiter zahlreiche mit Akten befüllte Kartons, auf Europaletten gestapelt, in Lkw luden.
Ihr Bestimmungsort: das zentrale Grundbuchamt in Emmendingen. Der Umzug ist einer der
größten Reformen der badenwürttembergischen Justiz zuzuordnen: Bis 2018 sollen alle 650
Grundbuchämter im Land in 13
zentrale
Grundbuchämter,
sechs davon im badischen Landesteil, übergegangen sein. Die
Bearbeitung erfolgt dann nur
noch elektronisch. Die Modernisierung des antiquierten badenwürttembergischen
Grundbuchwesens – darin sind sich alle
einig – ist ein notwendiges Mammutprojekt. Denn die Situation
im Ländle ist exotisch: Mit ursprünglich mehr als 650 Grundbuchämtern gab es bis 2012
mehr Grundbuchbehörden als
im gesamten Bundesgebiet zusammen.
In den vergangenen zwei Jahren wurden in Emmendingen
bereits acht Grundbuchämter
eingegliedert, bis 2018 folgen
weitere zehn. Von den sechs neuen Großbehörden im Land weist
Emmendingen die größten Bearbeitungsrückstände auf, Villingen-Schwenningen folgt auf
Platz zwei. Zusätzlich zum Tagesgeschäft müssen dort viele wei-
Adé, badischer Aktenknoten: Das Emmendinger Grundbuchamt erreicht nur noch elektronische Anträge.
Anstatt in Aktenbergen tritt dort der Bearbeitungsrückstau in Form von unzähligen E-Mails im Posteingang
der Mitarbeiter auf den Plan.
FOTO: MÜLLER
tere Grundbuchämter aufgenommen werden. Emmendingen ist für einen Großteil Südbadens
zuständig,
manche
Grundbuchämter am Hochrhein hingegen werden in Villingen-Schwenningen eingegliedert. „Am Anschlag arbeiten wir
nicht“, sagt Frank Müller mit
Blick auf einen Artikel der Badischen Zeitung. Der Chef des Emmendinger Grundbuchamtes,
das seit April 2012 existiert,
räumt aber ein: „Druck haben
wir, keine Frage. Für die Bearbeitungsrückstände können wir
aber nichts.“
Das mag so sein, aber die Antragsteller sind ob der langen Bearbeitungszeiten verärgert. Sage
und schreibe 9500 offene Verfahren warten jeden Tag auf
Müllers Mitarbeiter. Jedes ist ein
elektronischer Antrag, den Besitzwechsel eines Grundstücks
im Grundbuch zu vermerken.
Vorher kann weder gebaut noch
verkauft werden. Betroffen sind
Häuslebauer, Bauherren und
Kommunen. Auch der Kleinkredit ist blockiert, wenn keine
Grundschuld lässt sich in einer
Viertelstunde erledigen, eine
Teilungserklärung kann aber einen Rechtspfleger eine Woche
lang in Schach halten“, gibt Andreas Zmuda, Behördenchef in
Villingen-Schwenningen, zu bedenken. Das sieht auch Achim
Müller, Landesvorsitzender des
Bundes deutscher Rechtspfleger, so. Er ist sich sicher: „Die zu
bewältigende Arbeit wächst mit
jedem Amt, das eingegliedert
wird.“ Hinzu komme, dass
Grundbucheinträge „sehr haftungsträchtig“ sind. „Die Kollegen in Emmendingen und Villingen-Schwenningen sind nicht zu
beneiden“, sagt er. Helfen würde
zusätzliches Personal – doch
Rechtspfleger, die ein den hohen
juristischen Anforderungen entsprechendes Studium absolviert
haben, sind Mangelware im
Land. Auch weil das Bundesamt
für Migration kräftig abgeworRechtspfleger sind
ben hat. „Am Anfang der Reform
Mangelware
–
hat man die Komplexität der
Wie lange es dauert, ein Verfah- Aufgaben von Rechtspflegern
ren abzuschließen, lässt sich unterschätzt“, behauptet Müller:
schwer sagen. „Der Eintrag einer „Diese können im Schnitt nur
Grundschuld eingetragen ist. In
einer Stellungnahme des Justizministeriums heißt es, dass zwischen „eiligen“ und „nicht eiligen Verfahren“ unterschieden
werde, dort heißt es allerdings
auch, dass die Unterscheidung
„vereinfacht“ sei. Zwar haben bislang weder Städte- noch Gemeindetag das Thema auf ihrer
Agenda, trotzdem scheint die
Abgabe ihrer Grundbücher so
mancher Kommune sauer aufzustoßen, nicht zuletzt, weil der
„Kleine Dienstweg“ mit der Reform versperrt wird. Thomas Kowol, Leiter des Lörracher Grundbuchamtes, das erst Ende 2016
eingegliedert werden soll, sagt:
„Klar war das ein Vorteil, die Notare, die die meisten Anträge
stellen, persönlich zu kennen.
Stimmt etwas nicht, rufe ich
schnell an.“
–
fünf bis sieben Verfahren erledigen.“ Die anfallende Arbeit sei
trotz aller Anstrengung nicht zu
bewältigen. Müller fordert deshalb: „Das Justizministerium
muss den eng gesetzten Zeitplan
der Reform aufweichen.“ Justizminister Rainer Stickelberger
nennt diese Forderung „blauäugig“ und verweist auf die bindenden gesetzlichen Vorgaben bei
der Umsetzung der Reform. Den
Vorwurf des mangelnden Personals weist er zurück: In Emmendingen seien rund 26 Stellen im
gehobenen Dienst besetzt, 13,2
weitere Stellen bestünden im
Unterstützungsbereich. Auch
Villingen Schwenningen sei mit
17,3 Stellen im gehobenen Dienst
und knapp 12 bei den Unterstützern gut gerüstet. Er betont:
„Diese
Personalausstattung
deckt nicht nur den prognostizierten Personalbedarf, sondern
auch einen reformbedingten
Mehrbedarf von 20 Prozent, um
die besonderen Schwierigkeiten
und Belastungen bei der Umsetzung der Reform zu kompensieren.“
Wie viel Rückstände verkraftet
eine Behörde? Frank Müller ist
überzeugt: „Wir können das handeln, wenn wir streng priorisieren.“ Wenn Geld im Spiel ist, werde vorgezogen, gehe es um einen
Besitzerwechsel durch eine Erbschaft, müsse nur ein Name ausgetauscht werden. Das könne
dann schon mal neun Monate
dauern. Was aber, wenn der neue
Eigentümer verkaufen will?
Auch Frank Müller gibt zu: Die
Priorisierung fällt erfahrenen
Mitarbeitern leichter – und ein
Großteil der Mitarbeiter in Emmendingen und
VillingenSchwenningen sind Nachwuchskräfte.
Was wird Thomas Kowol machen, wenn sein Lörracher Amt
Ende 2016 die Schotten dichtmacht? Vielleicht kümmert er
sich um die geplante Lörracher
Einsichtsstelle. Dort können die
Bürger ortsnah das elektronische Grundbuch einsehen, Ausdrucke und Abschriften bekommen. Fest steht: „Nach Emmendingen gehe ich nicht.“
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2 LOKALES
Der Sonntag · 8. Februar 2015
Schaurige Erkenntnisse
Auch neues Verfahren
sieht Freiburg vorne
Landesinnenminister Gall schließt Rückkehr der abgeschobenen FAMILIE AMETOVIC aus
Fortschritte beim KLIMASCHUTZ werden schwerer
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DANIEL WEBER
Freiburg kommt voran im Kampf
gegen den Klimakiller CO2. Die
jüngsten Fortschritte waren der
Stadt aber zu klein.
FOTO: DPA
wirkt sich vor allem die Bevölkerungszunahme aus: Mehr Menschen heizen mehr und müssen
auch irgendwie zum Arbeitsplatz kommen. Auch die Abschaltung des Blockheizkraftwerks von Solvay (früher Rhodia)
und Badenova aus ökonomischen Gründen war ein herber
Rückschlag. Dennoch sinke der
CO2-Ausstoß. Um aber das Klimaschutzziel zu erreichen – bis
2030 50 Prozent weniger im Vergleich zu 1992, bis 2050 klimaneutral – müsse unter anderem
die Quote der jährlich energetisch sanierten Häuser auf 1,8
Prozent erhöht werden, empfiehlt das Ökoinstitut. Zuletzt lag
Freiburg bei 1,6 Prozent. Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik
sprach von einer Herausforderung, eine immer größere Zahl
von Menschen vom Wärmedämmen zu überzeugen. „Die weit
unten hängenden Früchte sind
bereits gepflückt“, nannte das SaRIX
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Freiburg darf weiterhin von sich
behaupten, beim Klimaschutz
bundesweit mit am weitesten
vorangeschritten zu sein. Dass
die Stadt nichtweiß, ob sie am erfolgreichsten ist, liegt an der
mangelnden Vergleichbarkeit
der Daten. Bislang kann jede
Stadt die Bemessungsmethoden
individuell festlegen. Wirklich
messbar ist folglich nur der eigene Fortschritt – oder Rückschritt
– bei der CO2-Reduzierung.
Der Gesetzgeber will das bis
2016 ändern. Die neue Messmethode ist bereits verfügbar. Freiburg hat sie als erste Stadt bereits umgesetzt. Über das Ergebnis war man im Rathaus und
Umweltamt sicherlich erfreut
und erleichtert: Denn die Stadt
war im Kampf gegen den Klimakiller Kohlendioxid noch erfolgreicher als bislang vermutet
(oder nach der alten Methode gemessen). 2012 lag die CO2-Emission in Freiburg demnach bei
1,67 Millionen Tonnen – statt bei
1,73 Millionen Tonnen. Pro Kopf
reduziert sich der Ausstoß von
8,02 auf 7,7 Tonnen.
Verantwortlich für die Datenerhebung ist weiterhin das IfeuInstitut aus Heidelberg. Ifeu-Vertreter Hans Hertle sagte am Freitag, dass es keinesfalls so sei, dass
nach der neuen Methode alle
Kommunen besser dastünden.
Geändert wurde etwa die Bilanzierung des Strommixes – lokale
Gegebenheiten spielen keine
Rolle mehr. Es wird nun einheitlich mit einem bundesweiten
Strommix gerechnet. Je mehr regenerative Energien ins Netz eingespeist werden, desto günstiger
wird der Mix. Auch auf Witterungskorrekturen wird nun verzichtet – etwa, wenn in kalten
Jahren mehr geheizt wird und
sich die Bilanz damit verschlechtert. Es habe einfach zu viele Korrekturen gegeben, so Hertle.
Oberbürgermeister Dieter Salomon betonte bei der Vorstellung der Zahlen, dass Klimaschutz in Freiburg kein Selbstläufer sei. Zuletzt habe die Stadt
trotz Fortschritten nicht die gesteckten Ziele erreicht. Belastend
Der Fall der nach Serbien
abgeschobenen Roma-Familie Ametovic sorgt weiter
für Gesprächsstoff. Während Unterstützer eine
Rückkehr der Frau und ihrer
sechs Kinder fordern, verteidigt Innenminister Reinhold Gall die Entscheidung.
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Humanitäre Gründe. Es sind die
zentralen Worte in dieser politischen Debatte – und menschlichen Tragödie. Immer wieder
werden sie angebracht von Unterstützern der am 20. Januar
aus Freiburg abgeschobenen serbischen Familie mit sechs Kindern, die sich nach rund anderthalb Jahren in Freiburg in einer
Armensiedlung in ihrer serbischen Heimat Niš wiederfindet.
Zur Empörung vieler.
Aus humanitären Gründen
müsse die Familie zurückgeholt
werden, lautet die Forderung.
Ohnehin hätte die Abschiebung
der Familie in ihr Herkunftsland
aus ebenjenen humanitären
Gründen von vornherein nicht
gestattet werden sollen, lautet
der Vorwurf. Das Wohl der Kinder im Alter von 15 Monaten bis
zehn Jahren sei gefährdet. Eine
tiefgehende Einzelfallprüfung
hätte das ergeben müssen.
Dem widerspricht Landesinnenminister Reinhold Gall in einem Interview mit der Badischen Zeitung. „Wir verfahren im
Rahmen der Einzelfallprüfung
nun wirklich sehr maßvoll und
rücksichtsvoll“, sagt der SPD-Politiker. Humanitäre Gründe für
die Rückstellung der Abschiebung habe man in diesem Fall
nicht gesehen. Die Abschiebung
nach Serbien, ein sogenanntes
sicheres Herkunftsland, sei geboten und zumutbar gewesen.
Eine Rückkehr der nicht politisch verfolgten Armutsflüchtlinge schließt Gall deshalb aus.
Nach der zuvor angekündigten
Abschiebung, deren Zeitpunkt
überraschend kam, besteht ein
Prekäre Bedingungen herrschen im Lager im serbischen Niš, wo die abgeschobene Familie lebt.
zweijähriges Einreiseverbot.
In Freiburg hat es in diesem
Fall eine Welle der Solidarität gegeben. Mit einem gemeinsamen
Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Innenminister Gall bezogen die Freiburger Gemeinderatsfraktionen
Grüne und SPD mit Unterstützung des gesamten Gremiums
klar Stellung – entgegen der Vorgehensweise ihrer Fraktionen
auf landespolitischer Ebene.
„Das Vorgehen der Landesregierung ist uns unerklärlich“, heißt
es darin zur Abschiebung. Auch
Oberbürgermeister Dieter Salomon kritisierte die Abschiebung
bereits.
–
Jugendhilfswerk schickte
Mitarbeiter nach Serbien
–
Die Fraktionsvorsitzenden Maria Viethen (Grüne) und Renate
Buchen (SPD) plädieren aus humanitären Gründen für einen
Winterabschiebestopp und eine
sofortige Wiedereinreise der Familie. Zudem müssen verbindliche Kriterien, die gegen eine Abschiebung sprechen, detailliert
festgezurrt
werden.
Dafür
sprach sich auch Edith Sitzmann, Grünen-Fraktionsvorsitzende im Landtag, aus. „Wir bitten darum, die rechtlichen Möglichkeiten einer Rückkehr zu
prüfen und Ermessensspielräu-
me zu nutzen“, endet der Appell
an Gall. Gründe für einen Winterabschiebestopp sieht der indes nicht. Und auch Kritik aus
politischen Kreisen am Vorgehen der Behörden weist Gall zurück. Diese bewegen sich
schließlich entlang der Gesetze,
die die Politik gemacht habe.
Auch sein eigener Spielraum als
Innenminister sei sehr eng begrenzt, sagt Gall im Interview.
Nachdem
Petitionsausschuss
sowie Landtag entschieden hätten, stelle er sich die Frage, warum er sich darüber hinwegsetzen solle.
Außerhalb politischer Gremien setzt sich neben dem Freiburger „Forum aktiv gegen Ausgrenzung“ vor allem das Jugendhilfswerk (JHW) für die Familie Ametovic ein. Schon während ihrer
Freiburger Zeit wurde sie vom
JHW unterstützt, in dieser Woche stellte es einen Bericht über
einen Besuch in Serbien vor.
Drei Mitarbeiter waren nach
Niš gereist, um sich von der Situation vor Ort ein Bild zu machen. Begleitet wurden sie dabei
von Julien Bender – der Kreisvorsitzende der Freiburger SPD
schloss sich auf eigene Initiative
der Reisegruppe an. Die mitgebrachten Erkenntnisse sind
schaurig: Die traumatisierte
Mutter Sadbera Ametovic (29
Jahre) haust mit ihren erkrank-
FOTO: ZVG
ten Kindern im Winter in verschimmelten Räumen ohne
Fenster, als Toilette muss ein
Loch im Boden herhalten. Weder
eine Heizung noch fließendes
Wasser gebe es in der Armensiedlung, heißt es in dem Bericht
unter anderem.
–
12 000 Euro an Spenden
–
JHW-Geschäftsführer Carlos Mari spricht aufgrund dieser Situation von einem sehr krassen Einzelfall. „Es ist ein Skandal, dass
sich der grüne Ministerpräsident auf Recht und Ordnung beruft, es gibt auch die humanitäre
Seite“, so Mari. 12 000 Euro seien
bislang auf einem Spendenkonto eingegangen. „Das soll helfen,
die Familie über den Winter zu
bringen“, so Mari weiter.
Berichte des Innenministeriums, wonach die Familie am
Flughafen in Belgrad die von serbischen Behörden angebotene
Unterkunft abgelehnt habe, widerspricht Mari. Ein solches Angebot habe es laut Sadbera Ametovic schlichtweg nicht gegeben.
Ansonsten wäre die Familie sicher nicht zu Fuß zum Bahnhof
geirrt und ohne Geld Richtung
Niš gefahren.
Insgesamt 134 Abschiebungen
gab es im Januar in Baden-Württemberg. Am 24. Februar soll es
wohl zu weiteren kommen.
Langsam zum schnellen Internet
BREISACH
will Wasserleitungen zum Ausbau des Datennetzes nutzen – Andere Kommunen sind weiter
Das Problem ist bekannt, Breisach hinkt beim Internetausbau
anderen Kommunen deutlich
hinterher. Doch laut Hauptamtsleiter Harald Bitzenhofer
ist die technische Lösung für einen Ausbau des Breitbandnetzes
nun gefunden. Die Finanzierung
dafür fehlt indes noch.
Es war ein wichtiger Termin
am Montag dieser Woche im Büro des Hauptamtsleiters. Experten des Breitband-Beratungsbüros des Landes waren zu Gast
und stellten die technischen Ergebnisse eines Prozesses vor, der
im Mai vergangenen Jahres angelaufen war. Dazu gehörte unter anderem eine Umfrage unter
Breisacher Unternehmen über
das Leitungsnetz und die Stärken in den einzelnen Gebieten.
Heraus kam dabei, dass unter
anderem das Industriegebiet
Isenberg besonders schlecht versorgt ist.
Christian Mehlhorn, Geschäftsführer der dort ansässigen Firma ABM, beschreibt die
Situation mit einer ordentlichen
Prise Ironie: „Breisach möchte
eine Stadt sein, aber was diesen
Bereich angeht, ist es ein Dorf.“
Aber die Hoffnung sterbe ja zuletzt. Was Harald Bitzenhofer
sagt, könnte ihr nun neues Leben einhauchen: „Es wird eine
DSL-Glasfaserverbindung im Zusammenhang mit der Wasserversorgung geben, die auch an
das Badenova-Netz angebunden
wird“, fasst der Hauptamtsleiter
die neuen Pläne zusammen. 50
Megabit pro Sekunde soll die Geschwindigkeit des Netzes dann
betragen. Kategorie: High Speed.
Man habe die Trasse gefunden, mit der man sich in Opfingen an die Haupttrasse des
Landes anschließen könne. „Innerhalb Breisachs gibt es eine
Ringleitung, die läuft dann weiter über Hochstetten nach Merdingen, wo es Richtung Opfingen in die Wasserversorgung
geht“, so Bitzenhofer weiter.
Damit nutzt die Stadt die Neuausrichtung der Trinkwasserversorgung, zu der sich Breisach gemeinsam mit Merdingen und
Ihringen entschlossen hat. Die
drei Kommunen wollen in Zusammenarbeit mit der Badenova eine Trinkwasserleitung vom
Hochbehälter in Opfingen nach
Breisach verlegen. Die Bauarbeiten sollen Ende 2015 oder Anfang 2016 beginnen.
„Wenn die Wasserversorgung
kommt, müssen wir auf jeden
Bad Krozingen verlegt gemeinsam mit Nachbarkommunen die
Glasfaserkabel selbst. Breisach
FOTO: DPA
denkt noch nach.
Fall Leerrohre einbringen“, betont Hauptamtsleiter Bitzenhofer. Nur so könne man handlungsfähig sein – und zugleich
weitere Tiefbauarbeiten vermeiden. Derzeit werden immer wieder Rohre im Breisacher Untergrund verlegt, sobald der an irgendeiner Stelle aufgemacht
wird. „Da haben wir einen Flickenteppich“, so Bitzenhofer. In
die Leerrohre können später die
Glasfaserkabel eingezogen werden, die den schnellen Datenverkehr ermöglichen. Ob das die Ge-
meinde dann selbst machen
wird oder ein privater Anbieter
wie die Telekom, ist noch offen.
Die Kosten für die neue Breitbandversorgung sollen sich auf
rund 1,2 Millionen Euro belaufen. „Die Finanzierung und welcher Anbieter den Zuschlag bekommt, das müssen wir jetzt klären“, so Bitzenhofer weiter. Dass
es Zuschüsse geben wird, ist dabei so gut wie sicher. Wie die Landesregierung Ende vergangenen
Jahres bekanntgab, werden die
jährlichen Mittel von bisher 11,7
Millionen Euro ab 2015 auf 30,9
Millionen Euro fast verdreifacht.
Vorreiter beim Internetausbau in der Region ist Bad Krozingen. Dort hat die Stadt selbst
Glasfaserkabel verlegt, in Neubaugebieten bis an jedes Haus.
Verpachtet wird das Netz an einen privaten Betreiber. Der
Breitbandausbau wird gemeinsam mit neun anderen Kommunen vorangetrieben. Warum
Breisach sich nicht an dem Gemeinschaftsprojekt beteiligt?
„Die haben einen riesigen Aufwand betrieben und es gut hinbekommen. Aber ob wir das für
uns als Maßstab nehmen, ist
noch völlig unklar“, sagt Hauptamtsleiter Bitzenhofer.
DAW
DIE DRITTE SEITE 3
Der Sonntag · 8. Februar 2015
Die quälende Frage
LENZKIRCH im Hochschwarzwald hat einen kleinen Jungen verloren; sein Stiefvater
soll ihn totgeprügelt haben. Doch der galt als freundlich, hilfsbereit und kinderlieb.
Deshalb fragen sich viele Lenzkircher: Warum?
FOTO: GRÄBER
DANIEL GRÄBER
Ü
ppiger Barockschmuck
ziert den Altarraum der
Dorfkirche bei Lenzkirch.
Links vorne liegt ein Plüschbär
auf einem mit blauem Stoff behängten Notenpult. Daneben
ein Buch, in das Dorfbewohner
und Gäste hineingeschrieben
haben, was ihnen durch den
Kopf geht, seit sie erfahren haben, dass mitten unter ihnen ein
dreijähriger Junge zu Tode geprügelt worden sein soll – vom
eigenen Stiefvater.
Der 32-jährige Landwirt war
beliebt im Ort, galt als hifsbereit
und freundlich – gerade auch gegenüber Kindern. Dass er bereits
vor anderthalb Jahren verdächtigt wurde, seinen Ziehsohn zu
misshandeln, wusste wohl niemand der Nachbarn und Bekannten. Sie können es noch gar
nicht fassen, welche Tragödie
sich in ihrem Dorf abgespielt haben muss.
„Es quält uns die Frage nach
dem Warum“, schrieb jemand in
der Kirche. Ein anderer: „Lieber
Alessio, ich bin sehr traurig und
ich glaube und hoffe, dass ich
dich kleinen Sonnenschein nie
vergessen werde.“
Alessio war ein fröhlicher, aufgeweckter Junge. Seinen Stiefvater T. nannte er „Papa“, Angst hatte er vor ihm nicht. „Die beiden
haben sich gemocht, sind zusammen Traktor gefahren“, sagt
Harald Vogelbacher. „Der Kleine
hat sich an ihn gehängt, wenn sie
zu Besuch bei uns waren.“
Vogelbacher ist Landwirt. Auf
seinem Hof in Lenzkirch hat T.
immer wieder ausgeholfen.
2006 war er für mehr als zwei
Monate dort, Vogelbacher hatte
sich an der Hand verletzt, die
Krankenkasse hat T. als Betriebshelfer geschickt. Der war 23 Jahre
alt, hatte seine Ausbildung zum
Landwirtschaftsmeister in Freiburg und Donaueschingen abgeschlossen und träumte von einem eigenen Hof. Bis dieser
Traum in Erfüllung ging, arbeitete er beim Maschinenring
Schwarzwald-Baar, der ihn in
verschiedenen Betrieben einsetzte.
Es gibt ein Foto aus dieser Zeit.
Ein etwas verlegen lächelnder
junger Mann schaut vor dem
Gatter eines Kuhstalls in die Kamera. Im Arm hält er eine der
drei Töchter Vogelbachers. Sie ist
damals zwölf Jahre alt. Neben
ihm steht der Chef des Familienbetriebs in Gummistiefeln. Das
Gruppenbild wirkt friedlich und
vertraut, T. eher schmächtig. Er
hat nichts Grobes an sich.
„Wir haben miteinander geschafft und miteinander gegessen“, sagt Vogelbacher. „Er war
kein schlechter Mensch.“ Der 49Jährige zögert kurz, dann korrigiert er sich: „Er ist kein schlechter Mensch.“
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Die jüngere Tochter der Familie kauert auf dem Sofa in der
Wohnstube, hört zu, was ihr Vater erzählt. Dann möchte sie
auch etwas sagen. „Alle sagen
jetzt, dass er den Jungen totgeschlagen hat, aber das ist doch
noch gar nicht bewiesen“, meint
sie, das Sofakissen umschlungen, Tränen in den Augen.
–
Nichts spricht für
den Treppensturz
–
Als T. am Freitag vor drei Wochen
seinen Ziehsohn in eine Kinderarztpraxis nach Titisee-Neustadt
gebracht hat, war Alessio schwer
verletzt. Der Dreijährige atmete
nicht mehr richtig, Blut kam ihm
aus der Nase. Alessio sei zu Hause die Treppe hinuntergestürzt,
behauptet sein Stiefvater. Der
Kinderarzt versuchte es mit
Mund-zu-Mund-Beatmung und
Herzmassage. T. habe ihm gesagt, er solle aufpassen, dass er
dem Kleinen keine Rippen breche, sagt der Arzt. War diese Sorge nur gespielt, um den Verdacht
von sich zu lenken?
Der Notarzt kam hinzu, sogar
ein Rettungshubschrauber aus
Freiburg. Doch die Ärzte konnten dem Jungen nicht mehr helfen. Kurz nach 17 Uhr starb er.
Sofort begann die Kripo zu ermitteln. Die Beamten ließen sich
von T. die Treppe zeigen. Ja, er habe den Jungen geschlagen, gab
der 32-Jährige später zu. Aber
dann sei er gestürzt. Doch die Ermittler konnten am Tatort
nichts finden, was für einen
Sturz spricht, kein Blut auf der
Treppe. Dafür fanden sie an der
Kinderleiche jede Menge schwerer innerer Verletzungen, die typisch für massive Schläge seien.
T. wurde festgenommen. Er ist
seitdem in Untersuchungshaft.
Der mutmaßliche Tatort ist
ein 425 Jahre alter Schwarzwaldhof am Rand eines Dorfes, das
zur Gemeinde Lenzkirch gehört.
T. war dort zunächst als Betriebshelfer im Einsatz, unterstützte
das ältere Bauernpaar, das keine
Kinder hatte. 2011 übernahm er
den Hof. Sein Lebenstraum ging
in Erfüllung.
Dann lernte er Alessios Mutter
kennen. Sie zog mit dem Kind zu
ihm. Vor zehn Monaten bekamen die beiden eine Tochter, die
inzwischen in eine Pflegefamilie
gebracht wurde. Im Ort waren
damals alle froh, dass der traditionsreiche und für Hochschwarzwälder Verhältnisse sehr große
Betrieb eine Zukunft hatte. Nun
weiß niemand, wie es dort weitergeht.
In Freiburg sind Behörden
und Politiker mit der Aufklärung
des Falls beschäftigt. Das Jugendamt des Landkreises sieht sich
massiver Kritik ausgesetzt, weil
es die junge Familie von Anfang
an betreut hatte, Alessios Tod
aber nicht verhindern konnte.
Zwei Mal war der Junge bereits in
der Uniklinik Freiburg: im Sommer 2013 und 2014. Die Ärzte
gingen beide Male davon aus,
dass er körperlich misshandelt
wurde. Sie schalteten sogar die
Staatsanwaltschaft ein, doch deren Ermittlungen blieben erfolglos. Das Jugendamt hätte den
Jungen trotzdem aus der Familie
herausnehmen sollen, sind sich
die Kritiker der Kreisbehörde einig. Spätestens im Dezember
2014, als Alessios Mutter in eine
psychiatrische Klinik kam und T.
mit den zwei Kleinkindern auf
dem Großbauernhof allein war.
Als Dorfhelferin wurde seine
Cousine geschickt. Allerdings
nur für 25 Stunden die Woche.
„Das ist für einen Bauernhof die-
ser Größe viel zu wenig“, sagt Harald Vogelbachers Frau Petra. Sie
weiß, wovon sie spricht. Ihr Hof
zählt ebenso zu den größten in
der Gemeinde.
Das Jugendamt in Freiburg bestreitet, dass T. alleine gelassen
wurde, während seine Partnerin
in der Klinik war. „In die Unterstützung mit eingebunden war
das Familiensystem, insbesondere die Großmutter des Stiefvaters, sowie Tante, Onkel und Cousine“, heißt es. Die Kinder wären
tageweise bei der Großmutter
gewesen, hätten dort auch übernachtet. Der Klinikaufenthalt
der Mutter sei sogar als „stabilisierend“ für die Familie eingeschätzt worden, schreibt das Jugendamt im Nachhinein in einem Bericht. Die junge Frau hatte wohl schon davor psychische
Probleme.
T. war überfordert, vermutet
Harald Vogelbacher. Auch ihn
quält die Frage nach dem Warum. „Vielleicht hat er sich mit
dem Betrieb übernommen. Und
dann fällt noch die Partnerin
aus. Da muss es bei ihm die Sicherung rausgehauen haben.“
Das soll keine Entschuldigung
sein, betont der gestandene
Landwirt. Denn was T. vorgeworfen wird, sei unentschuldbar.
„Aber vielleicht hat er so brutal
reagiert, weil er es selbst nicht
anders erlebt hat.“
–
„Er hat es selbst nicht
anders erlebt“
–
Mit etwa sechs Jahren kam T. zu
seinen Großeltern in ein
Schwarzwalddorf. Das Jugendamt habe ihn damals ins Heim
stecken wollen, sagt ein Bekann-
ter aus dem Dorf, das rund 25 Kilometer von Lenzkirch entfernt
liegt. Weil seine Mutter ihn geschlagen habe. Doch dann haben
ihn die Eltern des Vaters bei sich
aufgenommen. T. hat heute
noch einige Freunde dort. Auch
sie waren fassungslos, als sie hörten, war er getan haben soll.
Sollte T. nun verurteilt werden,
seine Strafe irgendwann abgesessen haben und sich entscheiden, zurück nach Lenzkirch zu
kommen: Wie würde Harald Vogelbacher ihn dann empfangen?
Der gestandene Landwirt
überlegt eine Weile. Dann antwortet er in überzeugtem Ton:
„Ich würde ihm die Leviten lesen.
Aber dann würde ich wieder mit
ihm schaffen.“ Das Miteinanderschaffen ist hier oben im
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4 LOKALES
Der Sonntag · 8. Februar 2015
GESICHT DER WOCHE
KLINIKCHEF HELMUT SCHILLINGER
„Ein christlicher Realist“
E
r ist ein AusnahmeRealisten“ (Weihbischof Bernd
mensch, dessen Energie
Uhl), dem „Gott eine Extra-Dofür drei große Leitungssis Führungskraft gegeben“ hat
jobs reichte: Helmut Schillin(Aufsichtsratsvorsitzende
ger (65) war 15 Jahre lang Chef
Schwester Birgitta Stritt), und
des Regionalvereinen „harten Verbunds kirchlicher
handler, der noch
Krankenhäuser
um den letzten Eu(RkK), zu dem das
ro gerungen hat“
St. Josefs- und das
und stets „den PaLoretto-Krankentienten in den Mithaus in Freiburg
telpunkt stellte“
sowie das Bruder(Ministerialrat
Klaus-KrankenMarkus Schmidt).
haus in Waldkirch
Forsch und freundund seit 2001 das
lich, umsichtig
Hospiz Karl Josef
Helmut Schillinger geht und mit seinen
gehören; darüber
als RkK-Geschäftsfüheng von Hand behinaus führte er
rer in Rente. FOTO: ZVG schriebenen Zetzuletzt die Geteln stets bestens
schäfte im Kreiskrankenhaus
vorbereitet, führte der in FreiEmmendingen und im Lörraburg geborene Diplomverwalcher St. Elisabethen-Krankentungswirt den größten außerhaus. Diese Woche ist er nun
universitären Klinikverbund
mit einem Festakt in der Freider Region durch Zeiten wachburger Mutterhauskirche der
senden Drucks, immer schnelBarmherzigen Schwestern vom ler und billiger zu wirtschaften.
heiligen Vinzenz von Paul feier- „Sie haben unsere Kliniken
lich in den Ruhestand verabnicht nur maßgeblich mitgeschiedet worden und darf sich
staltet, sondern visionär weiterlaut seinen dankbaren Laudato- entwickelt“, sagte Schwester Birren auf Fußball, Singen, einen
gitta Stritt. Der Leitende ÄrztliGolfschnupperkurs und die
che Direktor der Uniklinik Freidrei Enkel freuen. Doch was
burg, Jörg Rüdiger Siewert,
heißt Ruhestand: Das Lörracher berichtete von seinem Erstau„Eli“ wird er weiterhin führen.
nen, dass dort weder die HarUnd auch Mitglied im Vorstand vard University noch die Berlider baden-württembergischen ner Charité als Vorbild gelten,
Krankenhausgesellschaft und
sondern das Josefskrankenstellvertretender Vorsitzender haus. Und Mitarbeitervertreter
des Verbands der Krankenhaus- Andreas Schwarz dankte seidirektoren im Land will Schilnem „fairen, ehrlichen und
linger bleiben. „Leistungssport- wertschätzenden Chef“. Heller müssen abtrainieren“, sagte mut Schillinger, der nun die
der Ärztliche Direktor des St. Jo- RkK-Geschäfte an seinen Nachsefskrankenhauses, Johannes
folger Bernd Fey übergibt, antForster, dazu bei der Abschieds- wortete berührt und geehrt seifeier. Acht Festredner zeichne- nerseits mit einem „kräftigen
ten das Bild eines „christlichen Vergelt’s Gott“.
SIR
Dicke
Lüge
In eigener Sache: Bötzinger verschweigt MAGEN-OP
Markus Baumann, einst 180 Kilo
schwer, hat innerhalb von drei
Jahren 100 Kilo abgenommen
(wir berichteten) – und das, wie
er gegenüber Der Sonntag und
anderen Medien behauptete, allein mit hartem Training und gesunder Ernährung. Eine Lüge,
wie sich nun herausstellte. Denn
der Bötzinger hat sich vor seinem Abnehmprogramm den
Magen verkleinern lassen.
Baumann täuschte so offenbar nicht nur die Öffentlichkeit,
sondern auch seinen Trainer Damien Zaid. „So etwas verschweigt
man Freunden nicht“, sagt Zaid,
„ich fühle mich ausgenutzt.“ Er
sei geschockt gewesen, als Baumann ihm die Magen-OP gestand. Drei Jahre lang hatten die
beiden zusammen trainiert, auf
einem Blog Baumanns Fortschritt dokumentiert, Menschen, die abnehmen wollen,
Tipps gegeben. Mittlerweile hat
Zaid die Einträge auf der Webseite gelöscht und ein Video auf
Youtube hochgeladen, in dem er
die Lüge öffentlich macht.
–
Baumann versteht den
Ärger seines Trainers
–
Den Anstoß zu Markus Baumanns Beichte haben offenbar
Anfragen von TV-Sendern gegeben. „Das wurde ihm zu heiß“,
vermutet Damien Zaid, der mittlerweile den Kontakt zu Baumann abgebrochen hat. Er sei
nicht nur enttäuscht wegen des
Vertrauensbruchs, sondern auch
weil Baumann seine eigene Kar-
riere als Personal Trainer riskiert
hätte.
„Ich kann verstehen, dass Damien wütend ist“, sagt Baumann,
„aber ich konnte es damals nicht
sagen, ich habe mich geschämt.“
Gegenüber Der Sonntag hatte
Baumann im Januar gesagt, er
habe sich nie für sein Gewicht
geschämt. Auch habe er zwar
über eine Magenverkleinerung
nachgedacht, sich dann aber dagegen entschieden, sagte er damals. In dieser Woche war er in
der SWR-Landesschau zu Gast.
Dort war zwar auch seine Magen-OP Thema, aber dass er damit nicht von Anfang an offen
umging, verschwieg der Sender.
Auch Damien Zaid wurde nur in
einem Satz erwähnt.
Und der ist wütend: „Markus
hätte in meiner Garage (dort
trainierten die beiden, Anm. der
Redaktion) verbluten können.“
Tatsächlich, ganz ungefährlich
war die Operation nicht: Baumann hat, wie er sagt, die ärztliche Empfehlung ignoriert, vorerst keinen Sport zu machen.
Laut Peter Deibert von der Uniklinik Freiburg hätte die Narbe
aufplatzen können. „Eine Magen-OP ist keine Kleinigkeit.“
Markus Baumann, der derzeit
in einem Freiburger Fitnessstudio arbeitet, möchte weiterhin
Menschen beim Abnehmen helfen – und seine Trainerlizenz
machen. „Ich bin Damien noch
immer dankbar“, sagt er, „die Magen-OP war aber der richtige
Schritt.“ Sie zu verschweigen,
SINA GESELL
wohl nicht.
Kiffen gegen den Schmerz
Der Biologe Bernd Fiebich über CANNABIS auf Rezept und eine generelle Legalisierung
Der Stoff entspannt und
lindert Schmerzen, ist aber
bislang illegal: Nun wird im
Bundesgesundheitsministerium ein Gesetz erarbeitet, das den Zugang zu Cannabis auf Rezept erleichtern
soll. Der Biologe Bernd Fiebich (52) ist Leiter des Neurochemischen Labors an
der Psychiatrischen Universitätsklinik Freiburg und
forscht zum Thema.
Es sieht so aus, als ob es ab nächstem Jahr Cannabis auf Rezept
geben könnte. Was halten Sie
davon, Herr Fiebich?
Ich finde das prinzipiell gut, da
Cannabis eine sehr wirksame
Pflanze ist. Gerade bei Schmerz-,
Krebs- und HIV-Patienten hat sie
viele positive Wirkungen.
Bis in die Neuzeit war Cannabis
als Heilmittel verbreitet, später
wurde es zur illegalen Droge, in
den vergangenen Jahrzehnten
galt es als ausgemachtes Teufelszeug. Nun ist sogar die CDU
für die Freigabe als Medikament.
Was hat den Meinungsumschwung verursacht?
In den letzten zehn Jahren wurde
viel über Cannabis geforscht. Ich
denke, es sind vor allem die dabei festgestellten positiven medizinischen Wirkungen, die den
Meinungsumschwung bewirkt
haben.
Wir konnten nachweisen, dass
nicht nur THC-reiches Cannabis,
sondern auch der THC-arme
Hanf, der bei uns wächst, eine
sehr gute gesundheitsfördernde
Wirkung hat. Er wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd und ist daher sehr interessant als Arzneimittel. In Zusammenarbeit mit einer spanischen Firma haben wir einen
Extrakt aus diesem heimischen
Cannabis hergestellt, der nun
zum Medikament weiterentwickelt wird. Das Problem bei der
Zulassung ist bislang, dass der
THC-arme Hanf gesetzlich genauso behandelt wird wie der
THC-reiche. Doch wenn dieser
nun für medizinische Zwecke
freigegeben wird, wirkt sich das
sicher positiv auf die Forschung
aus. Im Moment untersuchen
wir, wie Cannabis bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems, etwa neurodegenerativen
Erkrankungen wie Alzheimer,
wirkt. Weil hierbei Entzündungen eine große Rolle spielen,
könnte Cannabis gut helfen.
Alzheimer, Migräne, Rheuma,
Epilepsie: Bei welchen Leiden
könnte Cannabis eingesetzt werden?
Bei allen Leiden, die mit Schmerz
zu tun haben, und bei entzündliche Erkrankungen des zentralen
Nervensystems. Für Patienten
mit Multipler Sklerose (MS) ist ja
schon ein Cannabis-Medikament auf dem Markt, als Nasenspray unter dem Namen Sativex.
Diese Darreichungsform ist allerdings sehr mühsam, da jeder
Sprühstoß genau dokumentiert
werden
muss.
Momentan
scheint mir das Rauchen noch
die adäquateste Form, weil da die
Wirkung langsam freigesetzt
wird. Doch wird sich hier sicher
etwas Neues finden, da das Rauchen als solches ja nicht eben gesundheitsfördernd ist.
In THC-haltigem Cannabis sind
psychoaktive Stoffe enthalten,
die Nebenwirkungen haben und
süchtig machen können. Wer
sollte es daher besser meiden?
Die Indikation für ein Medikament ist dann gegeben, wenn die
„Cannabis kann Psychosen auslö- positiven Effekte die möglichen
sen, deshalb wird es keineswegs
Nebeneffekte überwiegen. Unerimmer das Mittel der Wahl sein“,
wünschte Nebenwirkungen hat
sagt Bernd Fiebich.
FOTO: ZVG jedes Schmerzmittel. Ich denke
aber, dass diejenigen von CannaDas psychoaktive Tetrahydrobis für viele Patienten leichter zu
cannabinol – THC – ist der beertragen sind als die herkömmlikannteste Inhaltsstoff der Cancher Schmerzmittel, die die Manabispflanze. Welche weiteren
genschleimhaut stark belasten
Stoffe sind enthalten, und was
und zu Magenblutungen führen
können sie, das herkömmliche
können. Das ist bei Cannabis
Schmerzmittel nicht schaffen?
nicht zu erwarten. Wohl aber gibt
es Nebeneffekte in Richtung eiNeben THC sind in Cannabis ner Psychose.
sehr viele wirksame Inhaltsstoffe enthalten, die teils nicht oder
Auch streng kontrolliertes und
nur schwach psychoaktiv sind.
wohldosiertes Cannabis aus der
Sie wirken vor allem schmerzlinApotheke kann eine Psychose
dernd und entzündungshemauslösen?
mend, beruhigend und entkrampfend. So kann etwa Canna- Ja, natürlich. Cannabis wird keibidiol gegen Übelkeit helfen und neswegs immer das Mittel der
Angst lösen, Cannabigerol kann Wahl sein, für den Arzt heißt es
sich positiv auf erhöhten Blut- abzuwägen, welches Medikadruck auswirken. Außerdem ment das richtige ist. Klar ist:
sind in Cannabis Flavonoide ent- Cannabis ist eine Droge, und wie
halten, also sekundäre Pflanzen- jede Droge hat sie negative Wirstoffe, die gesundheitsfördernde kungen, daher sollten gesunde
Wirkungen zeigen. Beispiele da- Menschen, vor allem junge Menfür sind das Denbinobin und schen, es nicht nehmen.
Canflavin A – Stoffe, die eine sehr
gute entzündungshemmende
Derzeit sind es 358 Patienten
Wirkung zeigen.
bundesweit, die über eine Ausnahmeerlaubnis des BundesSie selbst forschen seit 2005 über
instituts für Arzneimittel und
die Wirkung von Cannabis als
Medizinprodukte Cannabis in
Schmerzmittel etwa bei Migräder Apotheke erwerben dürfen.
ne. Was haben Sie untersucht,
Was meinen Sie: Wie viele werwas sind Ihre Ergebnisse?
den es sein, wenn es Cannabis
Rauchen gilt bisher für Patienten als beste Form des Cannabis-Konsums, weil dabei die Wirkung langsam freigesetzt wird. FOTO: SCHNEIDER
auf Rezept gibt?
Das ist schwer abschätzbar, ich
denke, es wird schon in die Zehntausende gehen. Tatsächlich gibt
es viele Menschen, die auf herkömmliche
Schmerzmittel
schlecht oder gar nicht mehr
reagieren. Doch bei vielen Menschen bestehen natürlich Vorbehalte gegenüber Cannabis. Hier
kommt es einfach darauf an, inwieweit der behandelnde Arzt
offen für alternative Therapieformen ist und sie entsprechend
empfiehlt. Die anstehende Gesetzesreform hat auch den Vorteil, dass sie einige betroffene Patienten entkriminalisiert.
Kaufen bisher viele Patienten
ihren Stoff bei Dealern im Park?
Wie viele das sind, weiß ich nicht.
Einige sind es bestimmt, ich habe schon einige Mails bekommen, in denen Patienten nach einem solchen Erwerb begeistert
von den entsprechenden Effekten berichten.
Bisher gibt es eine Ausnahmeerlaubnis für den Erwerb von
Cannabis nur, wenn kein anderes
Medikament mehr hilft. Ist das
sinnvoll oder sollte es viel früher
zum Einsatz kommen?
Das muss der Arzt im Einzelfall
entscheiden. Bislang ist die Cannabis-Therapie ja keine standardisierte Therapie, der Wirkstoffgehalt schwankt, und das trägt
nicht dazu bei, dass Ärzte den
Hanf anderen Schmerzmitteln
vorziehen. Doch auch das kann
sich ändern, wenn es mehr Forschung und mehr Präparate gibt.
Sollte auch der Eigenanbau erlaubt sein oder ist das zu gefährlich, weil hier der THC-Gehalt
so unterschiedlich ausfällt?
Gefährlich kann man nicht sagen. Die Wirkung wäre lediglich
stärker oder schwächer als erwartet. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Apothekengang
besser, aber den Menschen ist ja
psychologisch oft geholfen,
wenn sie das Gefühl haben, dass
sie sich selber helfen können.
Daher sollte man den kleinen Eigenanbau, falls er gesetzlich er-
laubt wird, nicht so kritisch betrachten.
Wird Cannabis auf Rezept der
erste Schritt zu einer generellen
Legalisierung sein? Und: Würden
Sie die befürworten?
Den medizinischen Einsatz von
Cannabis bei entsprechender Indikation befürworte ich sehr,
aber die Liberalisierung definitiv
nicht. Cannabis ist eine psychoaktive Droge. Es gibt eine Reihe
von Nebenwirkungen, die eine
Freigabe meiner Ansicht nach
verbieten: Es kann Psychosen induzieren, es besteht ein erhöhtes
Risiko für Schizophrenie vor allem bei jungen Menschen, bei
denen das Gehirn noch in der
Entwicklung ist. Ich denke nicht,
dass es zu einer Liberalisierung
kommt. In Zeiten, in denen man
solchen Aufwand treibt, um das
Rauchen zu verbieten und die
gesunde Ernährung zu fördern,
passt es nicht, Cannabis zu legalisieren. DAS GESPRÄCH FÜHRTE
SIGRUN REHM
FAKTEN
CHRONISCH KRANKE Patienten sollen nach dem Willen der Regierungskoalition
vom nächsten Jahr an Cannabis auf Rezept erhalten
können. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung,
Marlene Mortler, will erreichen, dass die Krankenkassen die Kosten übernehmen.
Das Gesundheitsministerium arbeitet an einer entsprechenden Reform. Bisher
können Patienten, die etwa
in ihrer Wohnung Hanfpflanzen anbauen, ins Visier
von Ermittlern geraten, da
Besitz, Anbau und Handel
mit Cannabis verboten sind.
DIE ÄRZTESCHAFT hat das
Vorhaben diese Woche begrüßt. Eine Therapie mit cannabinoidhaltigen Arzneimitteln könne für bestimmte
Patienten sinnvoll sein, so
Ärztepräsident Frank Ulrich
Montgomery. Er warnte aber
vor ungeprüften Hanfzubereitungen. Hier sei „größte
Vorsicht“ geboten.
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6 LOKALES
Der Sonntag · 8. Februar 2015
STANDPUNKT
BÜRGERENTSCHEID FÜR DAS STADION
Mit Beharrlichkeit
zum Ziel
A
ls Fritz Keller
lich wusste es die
ausgerechnet
Vereinsspitze selbst
im Krisenjahr
nicht genau. Im al2009 die Debatte
ten Stadion hatte
um ein neues FußKeller mittelfristig
ballstadion lostrat,
einen weiteren
standen seine ChanSpielbetrieb durch
cen nicht sehr gut.
die Profis wegen der
KLAUS RIEXINGER zahlreichen UnzuWeder gab es einen
potenziellen Standlänglichkeiten ausort noch die notwendige pogeschlossen. Auch die DFL wälitische Unterstützung. Das
re in Nöte gekommen, hätte
hoch verschuldete Freiburg
sie dem Club erneut eine Auswollte und konnte sich eine
nahmelizenz im alten Stadion
solche Diskussion eigentlich
erteilen wollen: Mit welchem
gar nicht leisten. Zu viele teure Argument auch? Stets konnte
Projekte – neue Stadtbahnlidie DFL darauf verweisen, dass
nien, Sanierung von Schulen,
der SC Freiburg bemüht ist,
Theater und Museen – musseine Lösung für das zu kurze
ten gestemmt werden, und
Spielfeld und andere Probleme
niemand konnte damals verzu finden. Das wäre nach dem
sprechen, dass sich die Stadt
1. Februar nicht mehr möglich
damit nicht schon übernomgewesen.
men hatte. Dann stieß Keller
Das neue Stadion war nicht
noch mit seinem Gedankendie Idee von Fritz Keller. Sie
spiel, notfalls ein Stadion beim ist viel älter. Nie zuvor hat die
Europa-Park in Rust zu bauen, Debatte aber jemand mit einer
die politisch Verantwortlichen solchen Vehemenz und Bein Freiburg vor den Kopf. Die
harrlichkeit vorangetrieben.
Debatte kam zur Unzeit und
Letztendlich aber war auch der
sie begann ungestüm, aber sie SC-Präsident ein Getriebener.
ließ sich nicht mehr stoppen.
Die Fußballweltmeisterschaft
Fünfeinhalb Jahre später sind 2006 im eigenen Land hat
Keller und der SC am Ziel anzahlreichen Konkurrenten
gekommen. Erst haben sie das neue Stadien beschert, was
Rathaus und die Gemeindewiederum andere Clubs unter
ratsmehrheit überzeugt, dann, Druck setzte, ins eigene Staam vergangenen Sonntag, ha- dion zu investieren. Es ist wie
ben sie die Mehrheit beim
bei einem WirtschaftsunterBürgerentscheid hinter sich
nehmen: Gerade wenn es gut
gebracht. Was der SC gemacht läuft, darf man nicht die Inhätte, wenn eine Mehrheit
vestition in die Zukunft vergegen ihn gewesen wäre, wird gessen. Diesen Schritt tut jetzt
nie zu erfahren sein. Womögder SC.
Wenn nach der Schlacht
noch Gräben sind
BÜRGERENTSCHEID : Klares Ergebnis, erneute Debatte
Befürworter wie Gegner überraschte am Ergebnis des Bürgerentscheids über ein Stadion für
den SC Freiburg im Wolfswinkel
vor allem die hohe Wahlbeteiligung (46,5 Prozent). Sie sorgte
dafür, dass das Quorum erreicht
wurde und die Bürger es dem
Gemeinderat abnahmen, seine
Entscheidung pro Stadion nochmals zu bestätigen. Dem SC und
der Stadt ist es gelungen, die Unterstützer des Projektes zu mobilisieren, 45 629 Menschen (58,2
Prozent) stimmten für das Projekt. Die ebenfalls beachtliche
Zahl an Nein-Sagern (32 791; 41,8
Prozent) weist aber auch darauf
hin, dass ein großer Teil der Bevölkerung Schwierigkeiten mit
dem Neubau hat. Neben den
Standortgegnern dürften hierzu
vor allem Bürger zählen, die sich
mit dem Engagement der Stadt
als Geldgeber für die Infrastruktur und als Bürge für das Projekt
selbst schwertun.
Auch wenn es nichts mehr zu
entscheiden gab, gestritten wurde am Dienstag im Freiburger
Gemeinderat noch einmal über
das Stadion. Sowohl die Befürworter als auch die Gegner des
Projektes machten die andere
Seite für Verfehlungen im und
nach dem Wahlkampf verantwortlich.
Oberbürgermeister
Dieter Salomon äußerte die Vermutung, dass die Standortgegner mit der Verwendung unfairer Mittel im Wahlkampf das Gegenteil von dem erreicht haben,
was sie beabsichtigt hatten. Als
zynisch empfand Maria Viethen
von den Grünen das Spiel mit
Ängsten in der Bevölkerung, et-
wa in Form der Behauptung, es
werde nach einem Stadionbau
keine Rettungsflüge mehr geben
können. Auch Wendelin Grafvon
Kageneck (CDU) hat einen „sehr
heftigen Wahlkampf mit Unwahrheiten und Angstmacherei“ gesehen. Er plädiert dafür,
jetzt Gräben zu schließen. Renate Buchen (SPD) übte ebenfalls
Kritik an der Zuspitzung des
Wahlkampfes, speziell störte sie
sich an der nicht gerechtfertigten Warnung vor höheren Mieten in Stadtbau-Wohnungen bei
einem Stadionbau.
In Namen der Fraktionsgemeinschaft Freiburg Lebenswert/Für Freiburg verlas KlausDieter Rückauer im Gegenzug eine Stellungnahme, in der er den
Projektbefürwortern vorwarf,
seine Fraktion als Wutbürger,
Verschwörungstheoretiker,
Rechtspopulisten und Lügner
diffamiert zu haben, wofür etwa
die Wortschöpfung „Pegida ohne
Islamophobie“ des Oberbürgermeisters stehe. „Erst malträtiert
man wochenlang die politische
Kultur, dann will man sie retten“,
gab sich Salomon über die Anschuldigungen verärgert und erläuterte, warum er seinen Vorwurf aufrechterhält, dass Verschwörungstheorien gestrickt
wurden. Stefan Schillinger (SPD)
sah sich schließlich genötigt, die
persönlicher werdende Auseinandersetzung mit einem Antrag
auf Schließung der Debatte zu
beenden, der mit großer Mehrheit angenommen wurde. „Ab
jetzt wird Stadion gebaut“ beendete Salomon den TagesordOSC
nungspunkt.
Jetzt noch Wiese, bald schon Spielwiese: Nachdem sich im Bürgerentscheid eine Mehrheit für ein Fußballstadion im Wolfswinkel ausgesprochen
FOTO: MICHAEL BAMBERGER
hat, können Stadt und SC nun in die Planungsphase eintreten.
„Wer nicht sät, erntet nicht“
SC-Präsident FRITZ KELLER freut sich über den Bürgerentscheid, kritisiert ihn aber auch
Und trotzdem: Bürgerentscheide spalten Städte und ihre Menschen. Der eine bleibt bei den
Fakten, der andere haut derweil
unten rein. Wenn wir wollen,
dass wieder mehr in die Zukunft
und die Jugend investiert wird,
sollten Parlamente solche Großprojekte mehr selbst entscheiden. Es liegt auch am steigenden
Altersschnitt unserer Gesellschaft, dass es sonst solche Projekte sehr schwer haben. Ich bin
mit dem Ergebnis des Bürgerentscheids zwar sehr zufrieden.
Aber der Weg dorthin hat Narben und Wunden bei vielen hinterlassen. Und das war unnötig.
Erleichterung herrscht
beim SC Freiburg nach dem
Bürgerentscheid. Und man
blickt nach vorn. SC-Präsident Fritz Keller will jetzt
Gräben zuschütten und
sieht Bürgerentscheide generell problematisch.
Herr Keller, die Freiburger Bürger
entschieden sich pro Stadion im
Wolfswinkel, wie geht es jetzt
auf SC-Seite weiter?
Auf der einen Seite gilt es städtische Aufgaben wie das Erstellen
eines Bebauungsplans abzuwarten. Wir werden darüber nachdenken, wie wir alle Akteure unter einen Hut kriegen. Es ist uns
ganz wichtig, diejenigen einzufangen, die etwas verführt wurden. Ich finde schon, dass der SC
Federn lassen musste, weil er
sich mit Anschuldigungen konfrontiert sah, die nicht ohne
sind. Der eine oder andere könnte jetzt denken, dass wir gegen
Rettungsflüge sind oder für unser Stadion gar lebensbedrohliche Klimaveränderungen in
Kauf nehmen. Aber wir wollen in
die Zukunft schauen. Es wird ein
vereinsinterner Raumplan erstellt werden, für den wir mit allen Abteilungen durchgehen,
was sie brauchen. Auch alle externen Gruppen wie Zuschauer,
Fans und Sponsoren werden wir
in die Raumplanung miteinbeziehen. Einer allein ist nicht gescheit.
Wie könnte das Stadion einmal
aussehen?
Ist der Standort Wolfswinkel für
Sie auch ein Kompromiss, weil
er von vielen Vorschlägen letztlich übrig blieb?
Nein. Er ist das Nonplusultra.
Es gibt die Nähe zur Messe, die
Straßenbahn wird schon gebaut,
die S-Bahn ist da, die weite Entfernung von Wohnbau, es gibt
Möglichkeiten für Autos und
Radfahrer, die Stadtnähe, die Anbindung an die Universität. Es
gibt keinen besseren Standort.
Um das herauszubekommen
hat man schließlich jahrelang
gewissenhaft gesucht.
Daumen hoch: SC-Präsident Fritz Keller am letzten Wahlkampftag
beim SC-Heimspiel gegen Frankfurt.
FOTO: DPA
stets einen sachlichen Aus- Wir haben von Anfang an gesagt,
tausch.
dass wir das wollen. Auch der
südbadische Fußballverband ist
Gilt dieses Aufeinanderzugehen an einer zentralen Spielstätte etauch für die Flieger?
wa für die Auswahlmannschaften interessiert. Es könnten dort
Selbstverständlich. Ich habe ja zum Beispiel gemeinsame
gesagt, ich will mich so verhal- Übungseinheiten der U23 und
ten, dass man hinterher mit je- der Profis stattfinden, um unsedem ein Glas Wein trinken kann. re Durchlässigkeit zu erhalten.
Bei dem einen oder anderen Oder Spiele der Regionalliga und
brauche ich für ein erfolgreiches der Frauenbundesliga. Wir haGespräch wohl ein paar Tage län- ben an der Schwarzwaldstraße,
ger, weil die Ängste, die von Ein- was ich betonen möchte, über
zelnen geschürt wurden, noch die Jahre hinweg sehr viel Geld in
nachwirken. Das war absolut un- eine städtische Immobilie invester der Gürtellinie. Auch die Flie- tiert und trotzdem eine Pacht
ger werden sehen, dass es zu Sy- bezahlt.
nergieeffekten mit unserer
Nachbarschaft kommen wird,
Wenn man zurückdenkt, wie
vor allem die Profiflieger.
noch vor Jahren über den Neubau gedacht wurde: Ist die EntIm Sommer 2019 soll nach Ihren
scheidung auch ein Verdienst
Vorstellungen der Ball rollen?
Ihrer Hartnäckigkeit?
Ich selbst mag enge englische
Stadien. Die tolle Atmosphäre
im alten Stadion gilt es ins neue
rüberzubringen. Und es sollte so
gebaut sein, dass wenig „Krach“
nach draußen gelangt. Im Detail
müssen das die Architekten liefern. Wir bevorzugen eine Ausschreibung, bei der Architekten
und Unternehmer gemeinsam
sagen müssen, ob sie ein Stadion
zu unseren Bedingungen und
dem anvisierten Preis schaffen
können. So dass sie sich nicht
einander die Schuld zuschieben
können, wenn es zu Verteuerungen kommt. Wir müssen auf jeden Fall im Preisrahmen bleiben. Wünschen würde ich es mir
noch früher. 2019 scheint mir
Können Sie schon etwas dazu
aber realistisch zu sein.
sagen, wie Sie Anwohner und
andere Gegner des Projektes
Wovon wird das abhängen? Von
wieder gewinnen wollen?
sich womöglich lange hinziehenden Klagen?
Wir haben ja an der Schwarzwaldstraße sehr gute Erfahrun- Die Planung ist so gut vorbereigen gesammelt. Man könnte et- tet, dass ein Klage eigentlich keiwa einen Anwohnerbeirat grün- ne Chance haben sollte.
den. Ich möchte mich da auch
noch mal bedanken, mit den
Wollen Sie das Stadion an der
meisten Anwohnern im MoosSchwarzwaldstraße weiter nutwald hatten wir im Wahlkampf
zen?
Sie ist schlicht ein Erfolg der Sache. Solche Großprojekte brauchen intensive Beschäftigung
und Einsichten. Es hat sich für
mich aber auch der Wert der parlamentarischen und repräsentativen Demokratie gezeigt. Es gibt
in Bezug auf so ein Projekt soviele Details, die einen Wähler eigentlich überfordern.
Jetzt hat man dem Wähler die
Entscheidung ja mit einem positiven Ausgang für Sie zugemutet . . .
Dennoch kam auch die Zahl der
Stadiongegner auf mehr als 40
Prozent, eine Zahl, die man nicht
nur mit Anwohnern und Fliegern
erklären kann. Ich habe den Eindruck, viele wehrten sich gegen
den Beitrag, den die Stadt am
Projekt bezahlt.
Ja, natürlich hat das eine Rolle
gespielt. Weil das ja auch sehr
viel Geld ist. Aber man muss
auch die Investitionen in andere
Projekte sehen. Konzerthaus,
Theater, es gibt viele Einrichtungen, die in einer Stadt nötig sind.
Wie der Fußball auch begeistern
sie nicht alle, aber sie sind uns
wichtig.
Und Sie heben zudem darauf
ab, dass die Stadt ja über Steuereinnahmen oder Imagepflege
von Ihnen profitiert.
Die Stadt profitiert schon bislang vom SC durch eine Wertschöpfung von 30 Millionen Euro im Jahr. Dazu zählt das, was
die Fans bei einem Heimspiel
ausgeben, etwa wenn sie in Freiburg übernachten und essen gehen. Oder auch wie häufig die
Stadt Freiburg im Rahmen von
Fußballberichterstattung
genannt wird. In der Wirtschaft
gibt es aber ohne Invest keinen
Ertrag. Wer nicht sät, erntet
nicht. Also muss man säen. Ohne
dieses Stadion gäbe es keine Zukunft für den SC.
DAS GESPRÄCH FÜHRTE
OTTO SCHNEKENBURGER
AUTOS die BEGEISTERN
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8 LOKALES
Der Sonntag · 8. Februar 2015
Polizei warnt
vor Falschgeld
„Blüten“ sind in ganz SÜDBADEN im Umlauf
Das Polizeipräsidium Freiburg
warnt die Bevölkerung vor
Falschgeld: Während der vergangenen Wochen soll vermehrt
festgestellt worden sein, dass in
Freiburg sowie in den Landkreisen Emmendingen, BreisgauHochschwarzwald, Lörrach und
Waldshut gefälschte Scheine
auftauchten. Dabei handelt es
sich vor allem um 50-Euro-Blüten, doch laut Polizei gibt es auch
Erkenntnisse zu falschen 5-Euro, 20-Euro- und 100-Euro-Noten.
In welchem Ausmaß die Banken sowie die Ermittlungsbeamten derzeit mit Falschgeld konfrontiert sind, wollte Polizeisprecher Paul Wißler, „schon aus polizeitaktischen
Erwägungen“
nicht präzisieren. Auch verweigert die Polizei jedwede Auskünfte über weitere Erkenntnisse aus ihren Ermittlungen. Allerdings weist sie darauf hin, dass
die „Blüten“ recht „hochwertige
Fälschungen“ seien, was es auf
den ersten Blick erschwere, sie
als solche zu erkennen.
Da überwiegend Gaststättenbesitzer die Fälschungen bei
Banken reklamiert haben, befürchtet das Polizeipräsidium
Freiburg, dass gerade während
der Fasnachtszeit bei größeren
Partys das Falschgeld in Umlauf
gebracht werden könnte.
Die Möglichkeit, „Blüten“ aus
einem Bank-Geldautomaten zu
ziehen, gilt als völlig unwahrscheinlich, somit können Bürger
mit Falschgeld eigentlich nur bei
Einkäufen konfrontiert werden.
Eben deshalb erinnert die Polizei
eindringlich daran, dass die Weiter- oder Rückgabe von Falschgeld ebenso strafbar sei wie des-
Zum 50. Mal ging der Nachwuchswettbewerb JUGEND FORSCHT in die erste Runde
Die Ausrichter feiern dieses
Mal 50 Jahre „Jugend
forscht“. Das Motto lautet
„Es geht wieder los“. Los
ging’s mit dem Regionalwettbewerb in der Freiburger Messe, und der war auch
dieses Jahr ein Erfolg.
MIRIAM JAENEKE
Das in Südbaden in den Umlauf
geratene Falschgeld soll auf den
„ersten Blick“ gar nicht erkennbar
sein.
FOTO: DPA
sen Herstellung. Um Unannehmlichkeiten auszuweichen,
empfiehlt sie eine „Schulung“ in
Sachen Falschgeld-Erkennung
auf der Homepage der Deutschen Bundesbank. Diese kann
im Internet unter www.bundesbank.de eingesehen werden.
Und: Wer in den Besitz von
Falschgeld gerät, soll umgehend
die Polizei benachrichtigen.
Hinzu kommt, dass es für
Falschgeld – egal wie man in seinen Besitz geraten ist – keinen
Ersatz gibt. Die Deutsche Bundesbank sowie alle anderen Kreditinstitute sind jedoch verpflichtet, Falschgeld aus dem
Verkehr zu ziehen.
TN
KURZ GEFASST
STADTJUBILÄUM
Kreative Problemlösungen
Atai Keller mahnt zur Eile
Der Freiburger Stadtrat Atai Keller (Unabhängige Listen) drängt
in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Dieter Salomon
darauf, sich mit der 900-Jahr-Feier im Jahr 2020 auseinanderzusetzen. „Es wird höchste Zeit, dass das Stadtjubiläum
in den Fokus des städtischen Interesses rückt. Dieses Jubiläum
muss gründlich vorbereitet werden“, mahnt Keller und verweist
auf die Erfahrung von Stadtarchivrat Professor Peter Albert,
der darüber klagte, dass ihm beim Schreiben der Jubiläumsschrift
für die 800-Jahr-Feier 1920 die Zeit knapp wurde.
DS
171 Schüler mit 83 Projekten nahmen am diesjährigen südbadischen Regionalwettbewerb in
Freiburg teil. Am Dienstag und
Mittwoch präsentierten sie mit
Ständen ihre Ergebnisse einer Jury und dem interessierten Publikum. In der Altersklasse „Jugend
forscht“ von 15 bis 21 Jahren waren es 110 Schüler, der Rest war
zwischen 10 und 14 Jahre alt und
der Altersklasse „Schüler experimentieren“ zugeordnet.
Dort machten junge Forscher
mit wie die elfjährige Eva
Gerschütz vom Kirchzartener
Marie-Curie-Gymnasium.
Sie
hat sich überlegt, wie sie ihren
beiden jüngeren Brüdern beim
Einschlafen helfen kann. Dazu
bastelte sie unterarmgroße Herzen und Monde, malte sie an und
versah sie mit LED-Leuchten –
fertig waren die Schlummerlampen. An ihren Brüdern getestet
hat Eva Gerschütz ihre Leuchten
noch nicht: „Sie sollten ja nicht
vor dem Wettbewerb kaputtgehen.“
Maximilian Hanke, 19, Philipp
Spitznagel, 20, und Steven Damjanov, 18, von den Gewerblichen
Schulen Waldshut-Tiengen haben eine Tafelreinigungsmaschine entwickelt. „Jetzt wird es kompliziert“, beginnt Philipp Spitznagel den Apparat zu erklären,
der zu Demonstrationszwecken
an einer Schultafel auf Rollen fixiert ist. Kritikpunkte nehmen
„Jugend forscht“ will auch Schülerinnen wie Ruth Tscherter (19) und Johanna Bernhart (18) für die MINT-Fächer begeistern. Sie sind zwei von allerdings nur 62 Mädchen – im Vergleich zu 109 Jungen.
FOTO: ZVG
die drei gleich vorweg: dass die
klassische Schultafel ausstirbt.
„Ohne Wasser funktioniert das
Prinzip auch beim White Board.
Außerdem könnte man damit
auch Solarzellen von Staub befreien“, so Spitznagel. Die Maschine spritzt Wasser durch Düsen, dann kommt ein Schwamm
zum Einsatz und danach eine
Lippe, mit der die Tafel abgezogen wird. Mit ihrer Erfindung haben sie den ersten Platz im Bereich Technik errungen.
Immerhin zehn Zehnjährige
waren mit dabei, darunter Leonard Münchenbach und Kilian
Janzing vom Goethe-Gymnasium Emmendingen. Mit dem elf
Jahre alten Lars Schwitzer bauten sie nach einer Anleitung aus
dem Internet einen Zauberwürfellöserroboter, einen „ZWLR“.
Dann entwickelten sie ihn zum
„ZWMMR“ weiter, zum Zauberwürfelmustermacherroboter.
Für ihn programmierten sie
sechs verschiedene Muster. Außerdem haben die drei für den
ZWMMR eine Bauanleitung geschrieben.
Mit 250 Euro dotierte Schulpreise erhielten unter anderem
das Gymnasium Achern und das
Schulzentrum Freiamt. Einen
zusätzlichen Preis über 1 000
Euro bekam das Hans-ThomaGymnasium, das mit 16 Projekten einsame Spitze war und mit
dem
Schülerforschungszentrum schon seit Jahren überproportional bei „Jugend forscht“
vertreten ist.
Der südbadische Regionalwettbewerb ist nicht nur der
bundesweit größte, er bringt
auch die meisten Sieger hervor.
Das liegt mit an den optimalen
Bedingungen: am großzügigen
Standort Freiburger Messe und
am ausrichtenden Waldkircher
Sensorenhersteller Sick, der – ne-
ben zahlreichen Firmen als
Sponsoren – wieder einen großzügigen finanziellen und vor allem personellen Beitrag leistete:
An die 100 Azubis stellte Sick ab,
um die Kinder und Jugendlichen
zu betreuen – von der Jugendherberge bis zum Messestand in
der Rothausarena.
Die Firmen nutzten den Regionalwettbewerb
umgekehrt
auch als Plattform, um sich beim
naturwissenschaftlich und technisch begeisterten Nachwuchs
einen Namen zu machen, und
präsentierten sich ebenfalls mit
Ständen.
Der Landeswettbewerb, die
nächste Runde von „Jugend
forscht“, findet statt vom 26. bis
zum 28. März bei Bosch in Stuttgart. Den Landeswettbewerb von
„Schüler experimentieren“ richten am 7. und 8. Mai die Stadtverwaltung Balingen und die Reinhold-Beitlich-Stiftung aus.
Wenn sich die Mutter verkriecht
Modellprojekt MAKS lädt zur Aktionswoche für Kinder aus suchtkranken Familien
Seit 25 Jahren hilft das Modellprojekt Arbeit mit Kindern von
Suchtkranken (Maks) Kindern
von alkohol- oder drogenabhängigen Eltern. Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche für
Kinder aus suchtkranken Familien vom 9. bis 15. Februar öffnet
die Einrichtung Interessierten
ihre Pforten in der Kartäuserstraße – und zeigt, dass Betroffene nicht allein sind.
Der Fall von Jule ist exemplarisch. Das zehnjährige Mädchen
lebt mit seinem sechsjährigen
Bruder Paul bei der alleinerziehenden Mutter. Trotz seines jungen Alters zeigt das Mädchen eine erstaunliche Reife. Selbstständig gestaltet sie den Alltag
der kleinen Familie, ist freundlich und hilfsbereit. Sie geht einkaufen, wäscht die Wäsche,
bringt den Bruder in den Kindergarten. Allerdings übernimmt
das junge Mädchen nicht freiwillig so viel Verantwortung: Jules
Mutter ist seit Jahren alkoholkrank. An eine verlässliche
Struktur im familiären Alltag ist
deshalb nicht zu denken. Immer
wieder versucht die Mutter aus
der Sucht auszubrechen, macht
einen Entzug. Doch auf Phasen
der Abstinenz folgt stets der
Rückfall. Wenn es ganz schlimm
wird, verkriecht sich Jules Mutter im Schlafzimmer und schottet sich ab – manchmal für Tage.
Jule weiß nie, was sie zu Hause
erwartet, wenn sie aus der Schule
kommt. Ihre dortigen Leistungen leiden unter der großen Be-
Treffpunkt für Kinder mit suchtkranken Eltern: das Haus in der
Kartäuserstraße FOTO: SCHNEIDER
lastung, oft erscheint sie übermüdet und unkonzentriert im
Unterricht. Eines Tages findet
das Mädchen seine Mutter
schließlich bewusstlos in der
Wohnung und ruft einen Krankenwagen. Gleichzeitig sollte
niemand etwas von den Problemen merken.
Jule weiß, dass sie etwas unternehmen muss. Eine sozialpädagogische
Familienhelferin
macht das Mädchen und seine
kranke Mutter schließlich auf
das Modellprojekt Arbeit mit
Kindern von Suchtkranken
(Maks), getragen von der Erzdiözese Freiburg, aufmerksam und
stellt den Kontakt her. Heute be-
sucht die Zehnjährige jede Woche das Gruppenangebot von
„Maks“ in der Kartäuserstraße.
Dort trifft sie andere Kinder
suchtkranker Eltern, die ein ganz
ähnliches Schicksal teilen. Für
eineinhalb Stunden darf das
Mädchen dort Kind sein, mit
Gleichaltrigen in Kontakt treten
und in geschütztem Rahmen das
Erlebte aufarbeiten. Gesprächseinheiten gehen einher mit aktiver Freizeitgestaltung und erlebnisorientierten Aktionen. Dazu
gehören auch Sport- und Wandertage oder Spiel- und Filmnachmittage. Jule blüht in der
unbelasteten Umgebung regelrecht auf. Hier darf sie die Verantwortung, der sie sich im Alltag stellen muss, endlich einmal
abgeben und sich nur auf ihre
kindlichen Bedürfnisse konzentrieren. Auch Jules Mutter ist inzwischen in das Angebot von
„Maks“ eingebunden, denn eines
der Ziele des Projekts ist die Sensibilisierung der suchtkranken
Eltern für die Situation ihres Kindes. Regelmäßige Gespräche
werden dabei durch gemeinsame Eltern-Kind-Aktivitäten ergänzt, sodass Mutter und Tochter eine neue Beziehung zueinander aufbauen können, abseits
der problematischen Verhältnisse zu Hause. Der Erstkontakt
geht dabei zumeist von der Einrichtung aus. Auch weiterführende Hilfsangebote, wie die Vermittlung an Suchtberatungsstellen, stellt das Modellprojekt sicher.
„Das ist ein typischer Fall“, sagt
Einrichtungsleiterin Helga Dilger. 1990 initiierte sie das Modellprojekt Maks und leitet es
seither. „In einer Familie mit
suchtkranken Eltern aufzuwachsen bedeutet für Kinder oft, eine
ihrem Alter unangemessene Verantwortung zu übernehmen.“
Ferner gehörten betroffene Heranwachsende zu einer Hochrisikogruppe, im Jugend- oder Erwachsenenalter selbst Suchtstrukturen zu entwickeln. Als
Leitsatz des von der Erzdiözese
Freiburg getragenen Projekts
formuliert die Diplom-Sozialpädagogin: „Männer und Frauen,
die als Kinder gelernt haben, mit
Problemen umzugehen, anstatt
sie beiseitezuschieben, werden
seltener süchtig.“ Deshalb wolle
man Selbstvertrauen und -wahrnehmung der Kinder stärken,
um eigene Stärken und Schwächen erkennen und zu sich selber stehen zu können.
Ab kommenden Montag, 9.
Februar, zeigt das Projekt Maks
seine Räume und stellt die Arbeit
des Projekts vor. Sondervorstellungen wie offene Sprechstunden mit Vertretern aus Kliniken
und Suchtberatungsstellen, Vorträge und Filme informieren
und sensibilisieren für Interessierte.
BENJAMIN RESETZ
> MODELLPROJEKT Arbeit mit
Kindern von Suchtkranken Freiburg, Kartäuserstraße 77, Telefon:
07 61 / 33 21 6.
Infos
unter
www.maks-freiburg.de.
LOKALES 9
Der Sonntag · 8. Februar 2015
Basel verliert Meisterwerke
Kunstmuseum ohne Sammlung Staechelin – Katar zahlt 300 MILLIONEN für Gauguin-Bild
„Heuchelei, Verfolgung
und Intoleranz“
Alle lieben den DALAI LAMA ? Proteste in Basel
nen Franken zusammen, die Gemälde verblieben in Basel.
Clan-Chef Rudolph Staechelin
betont nun, dass keine finanzielle Notlage zum Gauguin-Verkauf geführt habe. Es gehe „um
eine bessere Vermögensverteilung zum Wohle der Familie“. 90
Prozent des Familienvermögens
stecken in den Bildern der Stiftung, die einstmals 150, heute
wohl noch rund 70 Werke umfasst. Schon vor Jahren hat Staechelin die Sammlung in einen
US-Trust überführt – aus Sorge,
die Bilder könnten wegen neuer
Kulturgütergesetze die Schweiz
nie mehr verlassen dürfen.
Dass auch die anderen 17 Leihgaben nicht mehr nach Basel zurückkehren sollen, hat noch andere Gründe: Staechelin hat zu
erkennen gegeben, dass er sich
von der städtischen Kulturpolitik mehrfach düpiert gefühlt hat
– aus der Kunstkommission ist
er bereits zurückgetreten.
Das Kunstmuseum leidet unter dem schmerzhaften Abgang,
bleibt aber selbstbewusst: „Die
Öffentliche Kunstsammlung Basel hat Weltgeltung und regelmäßig bedeutende Zugänge, wie
die epochale Erwerbung von vier
Gemälden Gerhard Richters im
vergangenen Jahr“.
Paul Gauguins „Nafea“ soll
für 300 Millionen Dollar
von der Herrscherfamilie
Katars gekauft worden sein.
Das Basler Kunstmuseum
verliert mit der Sammlung
Staechelin aber noch viele
weitere wichtige Gemälde.
Wenn man von Verstimmungen
bei Vertretern der chinesischen
Regierung absieht, sind Besuche
des Dalai Lama Höhepunkte der
Friede-Freude-Eierkuchen-Spiritualität. Das geistige Oberhaupt
der Tibeter ist in der westlichen
Welt ein gut gelittener Superstar.
Nun mischen sich aber ungewohnte Misstöne in seinen beRENÉ ZIPPERLEN
vorstehenden Schweiz-Besuch:
Ein größerer Coup hat wohl noch
500 Tibeter wollen an diesem
Wochenende während seines Benie eine Ausstellungseröffnung
suchs in Basel protestieren.
in der Fondation Beyeler begleiDer Vorwurf: „Heuchelei, sektet: Paul Gauguins Gemälde „Natiererische Intoleranz und Verfea faa ipoipo“ (Wann heiratest
du?) soll nach Medienberichten
folgung.“ Der Protest geht aus
für 300 Millionen Dollar an die
von der International Shugden
Herrscherfamilie des Emirats
Community (ISC), die dem Dalai
Katar verkauft worden sein. Und
Lama vorwirft, Anhänger des
wäre damit das teuerste GemälGlaubens an die Gottheit Dorje
de der Welt. Die Katari hatten
Shugden in der Ausübung ihres
schon vor drei Jahren Cézannes
Glaubens zu unterdrücken: Er
„Kartenspieler“ für 250 Milliosei verantwortlich für eine „agnen Dollar gekauft.
gressive Verfolgungskampagne,
„Nafea“ hing bis zum Beginn
die weltweit Millionen von Mendes Umbaus im Kunstmuseum
schen betrifft und zu Leiden und
Basel. Das profitiert vom Verkauf Nun angeblich das teuerste Gemälde der Welt: Gauguins „Nafea faa
Menschenrechtsverletzungen
nicht, das Gemälde ist wie 17 wei- ipoipo“ aus der Sammlung Staechelin.
wie gesellschaftlicher AusgrenFOTO: ZVG
tere eine Leihgabe der Familienzung führt“, so die ISC in einer
stiftung Staechelin. Das Kunst- Verlust dieser Werke ist groß“, gertum: 1967 geriet Staechlin-ErStellungnahme. An Geschäften,
museum verliert aber noch viel lässt Museumsdirektor Bern- be Peter mit der Pleite der Airline
Restaurants und medizinischen
mehr: Der Staechelin Family hard Mendes Bürgi verlauten.
Globus-Air in finanzielle SchwieEinrichtungen seien Schilder anTrust will nach der Renovierung
In die Schlagzeilen geriet die rigkeiten und wollte die Picassogebracht, die Shugden Gläubioffenbar keines der Bilder zu- Staechelin-Stiftung schon 1967, Gemälde „Arlequin assis“ und
gen Zutritt und Bedienung verrückgeben. Darunter sind Werke und begründete einen Verbun- „Les deux frères“ verkaufen. Ein
weigern, sogar am Tor des Dalaivon Cézanne, van Gogh, Picasso, denheitsmythos
zwischen Aufruhr in Basel und viele priva- > PAUL GAUGUIN Besprechung Lama-Palastes in Indien.
Pisarro, Hodler und Monet. „Der Kunstmuseum und Basler Bür- te Spenden brachten 8,4 Millio- der Ausstellung auf Seite 21.
Tatsächlich hat der Dalai Lama
den populären Kult um den
Schutzheiligen Shugden nicht
explizit verboten, sondern 1996
nach
zwei
Jahrzehnten
schwelenden Streits seine Anhänger „gebeten“, von der VerehVier Freiburger wollen in der Stadt einen kostenlosen Leihservice für LASTENFAHRRÄDER anbieten
Die Umsonst-Transporter
Stabil sieht es aus, das Lastenfahrrad, das Robert Schneider in
Einzelteilen bekommen und extra fürs Foto zusammengebaut
hat. Zu zweit haben sie einen halben Tag dafür gebraucht. „Eventuell müssen wir noch stabilere
Pedalen einbauen“, überlegt
Schneider. Denn wenn man
Fahrräder verleihen will, müssen
sie nicht bloß stabil sein, sondern sehr stabil.
Dieses erste Lastenrad hat Robert Schneider selbst finanziert.
Rund 1 500 Euro hat ihn das gekostet. Alle weiteren Räder, am
liebsten neun Stück, sollen
durch Spendengelder gekauft
werden. Dazu hat Schneider mit
seinen drei Mitstreitern Philip
Holderried, Johannes Schmid
und Michael Mang eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Eine
Internetseite erklärt die Idee:
„LastenVeloFreiburg ist ein Umsonst-Fahrradverleihsystem, das
ausschließlich Lastenfahrräder
zum Verleih anbietet.“ Nach einer Online-Registrierung können die Nutzer die Räder zu jedem beliebigen Zeitpunkt ausleihen, im Unterschied zum Carsharing gibt es allerdings keine
festen Parkplätze. Stattdessen
hat jedes Fahrrad einen Board-
Robert Schneider mit seinem Prototyp.
computer, der via GPS an Schneiders Laptop meldet, wo das Rad
gerade steht. Diese Information
kann der Nutzer wiederum online abrufen. Alles läuft automatisch, das ist das Ziel.
Robert Schneider ist 31 Jahre
alt und hat Anfang 2012 in Bern
im Fachbereich Klima- und Umweltphysik promoviert. Vor drei
Jahren ist er nach Freiburg ge-
FOTO: JAENEKE
kommen und hat ein Referendariat als Berufsschullehrer begonnen. Mit seiner Partnerin hat er
eine elf Monate alte Tochter und
nimmt gerade Elternzeit.
Nebenbei ist er als Fahrradkurier unterwegs – „nicht wegen
des Geldes, sondern weil es Spaß
macht“. Schneider mag Freiburg,
und er mag Fahrräder. Mit einem dreirädrigen Lastenrad hat
er seine Waschmaschine transportiert und einen Kühlschrank
von Umkirch ins Herz Freiburgs
gefahren. Bis zu 200 Kilogramm
kann man mit der dreirädrigen
Variante von A nach B bringen.
Mit der zweirädrigen Variante
sind es immerhin 80. Bei Schneiders Verleih sollen beide Typen
ausleihbar sein. Der Vorteil des
Zweirads im Stadtverkehr: Es ist
schmaler und wendiger.
Gut 3 000 Euro haben Schneider und seine Mitstreiter schon
gesammelt – doch bis zur Deadline der Crowdfunding-Aktion
sind es nur noch knapp zwei Wochen Zeit: Sind es bis dahin nicht
mindestens 6 000 Euro geworden, fließt alles bis dahin zugesagte Geld an die Spender zurück. Die Finanzierung und damit das ganze Projekt wären gescheitert. Doch Schneider ist
optimistisch. Die maximal vorgesehene Summe beläuft sich
auf 15 000 Euro – um sie zusammenzubekommen, telefonieren
die vier sämtliche Bekannte ab,
klopfen bei Firmen an. LastenVeloFreiburg soll kein Geld einbringen, aber es soll sich zumindest
selbst tragen. MIRIAM JAENEKE
> www.lastenvelofreiburg.de
Heute um 13.30 Uhr spricht der
Dalai Lama in der Basler St. Jakobshalle über „Säkulare Ethik in
der heutigen Zeit“ – draußen wollen 500 Demonstranten gegen
ihn protestieren.
FOTO: DPA
rung abzukehren. Im praktischen Leben kommt dies aber in
der weltweiten Exilgemeinschaft der Tibeter einem Verbot
gleich.
Der Dalai Lama sieht in der
Shugden-Verehrung eine Gefahr, dass sich der Buddhismus
der Geisterverehrung öffne. Außerdem ist das Oberhaupt der Tibeter bestrebt, die Gemeinschaft
möglichst stark zu einen, da eine
Zersplitterung den chinesischen
Machthabern direkt in die Hände spielen könnte. Laut ISC stammen rund 60 Prozent der
Schweizer Tibeter aus ShugdenFamilien. Manche BuddhismusForscher gehen allerdings davon
aus, dass die globale ShugdenBewegung hauptsächlich Konvertiten anzieht.
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10 LOKALES
Der Sonntag · 8. Februar 2015
Wohnungen für rund
2 000 Menschen
Bebauungsplan für GÜTERBAHNHOF NORD beschlossen
Der Freiburger Gemeinderat hat
in dieser Woche die Satzung für
den Bebauungsplan Güterbahnhof Nord beschlossen. Auf rund
300 000 Quadratmetern, also
einer Fläche fast so groß wie die
Freiburger Innenstadt, sollen
Gewerbeflächen
auf
rund
140 000 Quadratmeter Platz finden und Wohnungen für rund
2 000 Menschen.
„Der Satzungsbeschluss ist der
letzte und entscheidende planungsrechtliche Schritt, um die
seit langem größtenteils brachliegende, innerstädtische Bahnfläche in ein modernes Wohnund Gewerbequartier zu verwandeln“, so Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag.
Eine wesentliche Voraussetzung für den Satzungsbeschluss
war die Entscheidung des Eisenbahnbundesamts von Ende November 2014, das Areal von
Bahnbetriebszwecken freizustellen und die Planungshoheit an
die Stadt Freiburg zurückzugeben. Damit endet eine über hundertjährige Geschichte – 1905
wurde hier der Güterbahnhof eröffnet – und eine neue beginnt.
Anfang 2001 schloss die Stadt
Freiburg mit der Deutschen
Bahn eine bundesweit einmalige
Rahmenvereinbarung ab, um
brachliegende Bahnflächen im
Stadtgebiet nach gemeinsam definierten Zielen städtebaulich
hochwertig zu entwickeln. Im
gleichen Jahr beschloss der Ge-
meinderat die Aufstellung eines
Bebauungsplans für das gesamte Areal Güterbahnhof Nord.
Ursprüngliches Ziel war es, ein
hochwertiges, attraktives Gewerbeareal mit Schwerpunkt auf
Forschung, Technologie und
Dienstleistungen zu entwickeln.
Anfang 2012 fasste der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss,
dass im zentralen Gebiet der Fläche neben Arbeiten auch Wohnen in einem gemischt genutzten Gebiet möglich sein sollte.
Das Eigentum der Flächen ging
2003 auf die Aurelis über. Sie
startete ab 2009 mit der umfangreichen Sanierung des historischen Zollhallengebäudes,
der angrenzenden Güterhallen
sowie der aufwendigen Umgestaltung des Zollhallenplatzes
mit einem Pavillon.
2014 dann passierte viel auf
dem Gelände: Das gesamte Baugebiet ist bereits abgeräumt und
für die künftige Bebauung vorbereitet. Die Erschließungsarbeiten mit Halbanschluss an die
B 3 sind so gut wie abgeschlossen, rund 60 Prozent der Verkehrserschließung auf dem Gelände sind fertig. Ende des Jahres
sollen der Anschluss an die
Karlsruher Straße sowie der
Halbanschluss mit einem Brückenbauwerk über den Rossgässlebach an die Isfahanallee fertig
sein. Gleichzeitig hat Aurelis
53 000 Quadratmeter Grünflächen anlegen lassen.
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Benachteiligte Mutterkühe
BLHV-Vizepräsident Karl Rombach kritisiert die grün-rote LANDWIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
würden sogar ,Flachlandtiroler’
widerspruchslos anerkennen.“
Dabei weiß das Ministerium
schon, dass Brüssel keine Zusage
für diese Förderung geben wird,
sagt Ministerialdirektor Reimer.
Das Land wolle aber in die Bresche springen und die Hangbewirtschaftung aus eigenen Mitteln fördern. Es scheine so zu
sein, dass jetzt kompensiert werde, räumt Rombach ein. Und Reimer merkt an, es sei beim Beantragen der Förderungen eher
kontraproduktiv, wenn Landwirte bei Ortsterminen stolz vorKATHRIN GANTER
führen, wie gut sie einen Hang
Bis die Förderrichtlinien erarbei- mit 35 Grad Neigung mit ihrem
tet und durch Brüssel geneh- Schlepper befahren können.
migt sind, ist es eine langwierige
Angelegenheit. Der Entwurf des Wie wichtig ist
„Maßnahmen- und Entwick- Kunstdünger?
lungsplans Ländlicher Raum Ba- –
den-Württemberg“ (MEPL III) für Rombach wurmt auch, dass er
fünf Jahre wurde am 18. Juli 2014 und seine Kollegen Extensivder EU-Kommission vorgelegt. grünland nicht mehr künstlich
Genehmigt ist er noch nicht, soll düngen sollen, wenn sie die Föraber laut Wolfgang Reimer, derung dafür bekommen wolAmtschef im Ministerium für len. Wozu muss man überhaupt
Ländlichen Raum, spätestens im Wiesen düngen, die man extenMärz beschlossene Sache sein. Es siv, also schonend bewirtschafmüssten nur noch Kleinigkeiten tet und auf denen ein Viehbesatz
verhandelt werden.
von 0,3 bis 1,4 Vieheinheiten je
Zu diesem späten Zeitpunkt Hektar vorgesehen sind? Er habe
schlägt Karl Rombach Alarm. Höhenwiesen, die seien so
Der Landwirt aus Schonach im schlecht, dass die Kühe das Gras
Schwarzwald ist nicht nur Vorsit- darauf nicht fressen würden,
zender der Arbeitsgemeinschaft wenn er nicht dünge, sagt Romfür Höhenlandwirtschaft (AfH) bach. Und schließlich diene die
und Vizepräsident des Badisch- Düngung mit mineralischem
Landwirtschaftlichen Hauptver- Stickstoff auf solchen Wiesen der
bandes (BLHV), sondern auch Artenvielfalt. Allein mit der GülCDU-Landtagsabgeordneter für le, den seine Kühe im Winter im
den Schwarzwald-Baar-Kreis. Ei- Stall produzieren, sei das nicht
nen konservativeren Bauernlob- zu erreichen. Man habe verbyisten als ihn gibt es kaum.
sucht, dem Wunsch der LandwirDer AfH, also Rombach, for- te gerecht zu werden, sagt Wolfdert von Landwirtschaftsminis- gang Reimer – der übrigens
ter Alexander Bonde, er solle selbst Landwirt ist. „Auch da krisich in Brüssel nun dafür einset- tisiert Herr Rombach den Falzen, dass es einen Ausgleich für schen“, sagt Reimer. Die EU habe
aufwendige Hangbewirtschaf- die Ausnahme nicht zugelassen,
tung ab einer Hangneigung von auch nicht für Betriebe mit we25 Prozent geben solle. Denn, so nig guten Flächen.
schreibt er in seiner PressemitEin weiterer Kritikpunkt Romteilung: „Dass das Fahren am bachs ist, dass für Milchkühe
Hang eine der gravierendsten künftig auch Weideprämie beBenachteiligungen
darstellt, antragt werden können – nicht
Kurz bevor die Förderanträge neu gestellt werden
müssen, fordert die „Arbeitsgemeinschaft für Höhenlandwirte“ von Landwirtschaftsminister Alexander Bonde mehr Einsatz
für ihre Belange. Dahinter
steckt schwarzer Lobbyismus – CDU-Mann und
BLHV-Vizepräsident Rombach geht in die Offensive.
–
Die Bewirtschaftung an Hanglagen ist aufwendiger und gefährlicher
als in der Ebene.
FOTO: HANS-PETER ZIESMER
aber für Mutterkühe, Schafe
oder Ziegen. Da sei man in der
Zwickmühle, räumt Reimer ein,
denn: Baden-Württemberg hat
das die EU untersagt – für Österreich aber sehr wohl eine Weideprämie für Mutterkuh und Co
genehmigt. Jetzt noch einmal
bei der EU zu intervenieren sei
zu spät, sagt Reimer, denn dann
würde der Genehmigungsprozess für MEPL III tatsächlich
noch einmal von vorne beginnen. Bei der ersten Änderungsrunde in einem Jahr könne man
das noch einmal ansprechen.
Wolfgang Reimer verweist
aber darauf, dass die Prämien für
extensive Grünlandbewirtschaftung und die Ausgleichszulage
für benachteiligte Gebiete erhöht worden seien – was die fehlende Weideprämie für Milchkühe kompensiere und weniger
Bürokratie für die Landwirte verursache.
Rombach befürchtet wie viele
andere konventionell wirtschaftende Schwarzwaldbauern dennoch Einbußen. Er kritisiert, dass
die von Minister Bonde angekündigte
Schwerpunktförderung in der Höhenlandwirtschaft nur mit einem deutlichen
Mehraufwand zu erreichen sei.
Tatsächlich stellt sie Artenvielfalt, Tierwohl und Ökolandbau
in den Mittelpunkt. Aber eben
gerade diese Art der Förderung
werde nicht pauschal bezahlt,
entgegnet Reimer. Sie solle vielmehr Anreiz sein für zusätzliche
Leistungen. Diese Debatte über
Fördern und Fordern in der
Landwirtschaft wird zwischen
grün und schwarz schon lange
geführt. Und wird offensichtlich
noch lange geführt werden.
In der selbst verschuldeten Zwickmühle
In der Landtagsfraktion der GRÜNEN gibt es laute Kritik an der angestrebten Kandidatur Bondes in Freiburg
Dass der baden-württembergische Umweltminister Alexander
Bonde bei der Landtagswahl im
kommenden Jahr im Wahlkreis
Freiburg-Ost kandidieren möchte, wo der Abgeordnete Reinhold
Pix zuletzt das Direktmandat erobert hat, beschäftigt auch die
Landtagsfraktion der Grünen.
Wie diese Woche bekannt wurde,
gibt es unter den Abgeordneten
Bestrebungen, zu diesem Thema
eine geschlossene Fraktionssitzung zu veranstalten, um den
Fall „politisch“ zu bewerten. Als
eine entschiedene Gegnerin einer solchen Sitzung gilt die Fraktionsvorsitzende der Grünen,
die aus Freiburg stammende Abgeordnete Edith Sitzmann. Bereits vorvergangene Woche war
das Ansinnen Bondes, parteiintern Pix herauszufordern, Thema in der Fraktion der Grünen.
Damals soll Sitzmann gegen-
Eine Sache des Wahlkreises und nicht der Landtagsfraktion: Fraktionsvorsitzende Sitzmann und Ministerpräsident Kretschmann FOTO: DPA
über ihren Kollegen argumentiert haben, dies sei keine Angelegenheit der Fraktion, sondern
der Grünen im Wahlkreis, der
von Freiburg-Ost bis in den
Hochschwarzwald reicht. Für eine Stellungnahme dazu in Der
Sonntag war Sitzmann an diesem Wochenende nicht zu erreichen. Die Haltung Sitzmanns, so
war aus der Fraktion zu erfahren,
teile auch Ministerpräsident
Winfried Kretschmann. In Abwesenheit des Abgeordneten Pix
verteidigte damals auch Bonde
sein Streben nach einer Kandidatur im sogenannten FilbingerWahlkreis: Er trete nicht gegen
„jemand“ an, sondern für die Belange des Wahlkreises.
Die Kritiker der Bonde-Kandidatur vertreten vor allem die Ansicht, die Partei hätte sich äußerst ungeschickt in eine missliche Situation gebracht: Sie schicke zwei Mitglieder in ein
Rennen, das einen Verlierer hervorbringt, den sich die Grünen
eigentlich nicht leisten können.
Das gelte sowohl für den Minister Bonde als auch für den aus
Ihringen stammenden Abgeordneten Pix, der, so Parteikollegen,
große Verdienste im Wahlkreis
als auch in der politischen Arbeit
um den ländlichen Raum erworben hätte.
Dass es zur geschlossenen Sitzung kommt, gilt aber schon aus
Termingründen als unwahrscheinlich. Die grüne Fraktion ist
in den nächsten Wochen wegen
anderer Verpflichtungen plus
Fastnachtsferien gar nicht in
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MENSCHEN UND MÄRKTE 11
Der Sonntag · 8. Februar 2015
Gleise auf dem Tennisplatz
BÖRSE REGIONAL
IHK will den RHEINTALBAHNAUSBAU neben der Autobahn – lässt aber neu abstimmen
Energiedienst 1
Kurs heute
(EUR)
Vorwoche
(EUR)
Änderung
(in Prozent)
52-Wochen
Hoch
52-Wochen
Tief
26,21
26,90
-2,57%
27,83
23,50
6,17
6,00
2,83%
6,80
4,43
5,36
5,42
-1,11%
6,71
4,65
0,03
0,03
0,00%
0,68
0,02
Laufenburg
Mitte des Jahres soll die Entscheidung über die künftige
Trasse der Rheintalbahn
zwischen Riegel und Offenburg fallen. Davon sind
auch zahlreiche Unternehmen betroffen. Es geht nicht
nur um Lärmschutz.
Kofax
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Freiburg
Micronas
Freiburg
SAG
Freiburg
Solar-Fabrik
2,14
0,27
129,00
0,33
130,00
0,30 10,00%
-0,77%
156,15
117,05
91,85
90,15
1,89%
99,75
70,85
Freiburg
Sto AG
Stühlingen
KLAUS RIEXINGER
Novartis 2
Das Sporthotel Kenzingen befindet sich schon heute in unmittelbarer Nachbarschaft zur bestehenden Rheintalbahn. Sollte
diese sogenannte Bestandsstrecke um das dritte und vierte
Gleis erweitert werden, würden
die Schienen dort verlaufen, wo
sich heute die zum Hotel gehörenden Tennisplätze befinden.
Die Güterzüge würden dann
noch näher an den Hotelzimmern verbeirauschen. Keine gute Perspektive für ein Sporthotel.
Die derzeitige Betreiberin hat
vorsorglich schon einmal gerechnet: Bis die Strecke irgendwann nach 2025 in Betrieb geht,
ist sie längst im Ruhestand. Die
Entscheidung, wie es weiter gehen soll, läge dann beim Eigentümer der Immobilie.
Noch näher an den Gleisen als
heute stünde auch das Druckhaus Kaufmann in Lahr, falls die
Bestandsstrecke ausgebaut wird.
Das Druckhaus arbeitet mit erschütterungs-empfindlichen
Druckmaschinen. „Schwierig“
kommentierte man bei Kaufmann gegenüber der IHK.
Selbstverständlich finden sich
auch neben der Autobahn zwi-
Basel
Peugeot S. A.
13,35
12,85
3,89%
13,55
8,32
250,70
248,60
0,84%
295,80
238,80
315,60
299,20
5,48%
350,30
273,20
Mulhouse
Roche GS 2
Basel
Syngenta 2
Basel
1
2
3
Alle Werte Xetra. Ausnahmen: Berlin, Zürich (in CHF), Frankfurt − Stand KW 6
Güter gehören auf die Bahn, lautete ein Werbeslogan früher. Wenn das so einfach wäre.
schen Riegel und Offenburg Unternehmen, die sich zum Teil mit
gravierenden Folgen des Rheintalbahnausbaus konfrontiert sehen. Nur sind es bei weitem
nicht so viele wie in den Gewerbegebieten am Rande der Kommunen. Daher hat sich die
Hauptversammlung der IHK
schon 2008 mehrheitlich gegen
den Ausbau der Bestandsstrecke
und für die Alternative entlang
der Autobahn ausgesprochen –
im Einklang mit den Kommunen auf der Ostseite der Autobahn und der Bürgerinitiativen
gegen den Bahnlärm.
Jetzt, da die Entscheidung
über die Trassenführung abzusehen ist, hat die IHK ihre vom
Ausbau betroffenen Mitglieder
noch einmal befragt. Angespro-
chen waren alle Unternehmen,
die in bis zu 300 Metern Entfernung von einer der beiden Trassen angesiedelt sind. Erwartungsgemäß hat sich am Ergebnis wenig geändert. Die Zahl der
Unternehmen, die vom Ausbau
der Bestandsstrecke betroffen
wären, liegt bei 656, gegenüber
43 Betrieben, die Nachteile aus
der Strecke neben der Autobahn
haben könnten. Die meisten Sorgen melden Gewerbetreibende
wegen des zu erwartenden
Lärms. An zweiter Stelle stehen
„Erschütterungen“ vor dem „Verlust von Flächen“ durch den Bau
der Gleise. In ihrer Vollversammlung will die IHK nun erneut
über ihre Präferenz abstimmen.
Mit einer Überraschung ist wohl
eher nicht zu rechnen.
FOTO: DRESCHER
Die IHK betont zugleich, wie
wichtig die neuen Gleise für die
Wirtschaft sind. „Die Bahn ist
mit ihrer Kapazität am Anschlag“, sagt Hauptgeschäftsführer Andreas Kempff. Dass die regionale Wirtschaft von den neuen Transportmöglichkeiten profitieren kann, dafür braucht es
laut IHK-Präsident Steffen Auer
erst ein Güterverteilzentrum. Zu
hohe Erwartungen will Auer andererseits nicht wecken. Würde
man zehn Prozent der auf der
Straße beförderten Güter mit
der Bahn transportierten lassen,
müsste sie ihre Kapazitäten verdoppeln. Die Bahn sei zudem auf
den Transport großer Mengen
eingestellt. Bei kleinen Mengen
sei der Transport auf der Straße
schneller.
SYNGENTA
Optimistische Analysten
Die Aktien des Spezialitätenchemie-Unternehmens Ems haben
am Freitag deutlich zugelegt. Obwohl die vorgelegten Ergebnisse
für das vergangene Jahr die Erwartungen der Analysten leicht
verfehlten, zeigten sich Experten optimistisch für die weitere
Entwicklung.
DS
KURZ GEFASST
METALL-TARIFRUNDE
Warnstreiks in Südbaden
Mit Warnstreiks hat die IG Metall in dieser Woche ihre Forderung
nach einer Lohnerhöhung um 5,5 Prozent unterstrichen.
Gestreikt wurde unter anderem bei Micronas in Freiburg, in
Eisenbach und in Schopfheim. Der Metallarbeitgeberverband
Südwestmetall hat die IG Metall vor einer unnötigen Eskalation
der laufenden Tarifrunde gewarnt. Die zahlreichen Warnstreiks
seien kein Beitrag zur Lösungsfindung, sagte Geschäftsführer
Stephan Wilcken. Am kommenden Mittwoch wird weiterverhandelt.
DS
Druck beim Umbau des
Geschäftsmodells
ENERGIEDIENST
René Benko will Karstadt auf Kurs
bringen – der Betriebsrat ist nicht
mit allem einverstanden.FOTO: DPA
KARSTADT
Schwierige
Verhandlungen
Der neue Eigentümer von Karstadt will um fast jeden Preis die
Kosten senken. Wie – darüber
verhandeln derzeit Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat
in Essen. „Konkretes lässt sich
derzeit noch nicht mitteilen“,
sagt Ralf Stehning, Betriebsratsvorsitzender bei Karstadt Freiburg mit rund 239 Beschäftigten. Die Gespräche seien sehr
schwierig. Auf dem Verhandlungstisch sollen unter anderem
Forderungen nach einem Personalabbau von zehn Prozent, Kürzung von Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie tarifliche Umgruppierungen zum Nachteil
von Mitarbeitern liegen. Stehning rechnet mit einem Ergebnis frühestens in zwei bis drei
Wochen. Anschließend werde es
auch in Freiburg Aktionen geben, kündigte der Betriebsratsvorsitzende an. Stehning ist Mitglied des Wirtschaftsausschusses und arbeitet dem Gesamtbetriebsrat zu. Die Stimmung
unter der Belegschaft nennt er
„beschissen“.
Vor einem halben Jahr hatte
der österreichische Immobilieninvestor René Benko die defizitäre Warenhauskette übernommen.
RIX
muss hohen Verlusten trotzen
Der Stromversorger Energiedienst, Tochter der EnBW mit
Sitz in Laufenburg, muss starke
Gewinneinbrüche verkraften.
Für 2015 sind die Aussichten
kaum besser. Neue Geschäftsfelder sollen mittelfristig helfen.
Was sich zum Halbjahr abgezeichnet hatte, setzte sich bis
Jahresende fort: Die Stromverkäufe sanken zwar mit rund zwei
Prozent nur leicht, doch der Gewinn brach deutlich ein: 56 Millionen konnte ED verbuchen,
nach 79 Millionen im Jahr 2013.
Das klingt dramatisch, andererseits ist Energiedienst immer
noch solide aufgestellt: Die Barreserven sind groß, die Eigenkapitalquote liegt bei stolzen 54
Prozent, der Ausbau neuer Geschäftsfelder ist im Gange, im
vierten Quartal wurden neue
Kunden gewonnen. Doch die sinkenden Strompreise werden
auch 2015 deutlich belasten.
Hauptgrund für das schlechte
Ergebnis sind die gesunkenen
Großhandelspreise. Statt 52 Euro
lag der Durchschnittspreis 2014
für die Megawattstunde nur
noch bei 46 Euro, das ist ein
Rückgang um 15 Prozent. Energiedienst musste auch langfristige Lieferverträge deutlich nach
unten korrigieren und „Drohverluste“ im zweistelligen Millionenbereich abschreiben muss.
Energiedienst setzt rund vier
Fünftel des Stroms in Deutschland ab, den Rest in der Schweiz.
In Deutschland befindet sich die
EnBW-Tochter mit der Ökostrommarke Naturenergie auf
einem „geordneten Rückzug“
(ED-Chef Martin Steiger) von
bundesweiten Ambitionen, was
Rückgänge von rund sechs Pro-
zent zur Folge hat. In der Schweiz
dagegen stieg der Absatz um 17,3
Prozent, was allein dem Wachstum bei Geschäftskunden zu
verdanken ist (plus 27 Prozent).
Das klimaneutrale Erdgas, ein
noch junger Geschäftszweig, der
bisher nicht recht auf die Beine
kam, nimmt nun Fahrt auf: 50
Prozent Umsatzwachstum (auf
nun 149 Millionen Kilowattstunden). Das ist nicht viel, doch immerhin rentabel. Das Gasgeschäft trägt mit „unter einer Million Euro zum Ergebnis der
Gruppe bei“.
Energiedienst
konzentriert
sein Deutschlandgeschäft künftig auf die Region und will mit
neuen Servicecentern in Schallstadt und Lörrach näher am Kunden agieren können. „Region“
meint hier allerdings nicht allein
das eigene Netzgebiet, sondern
ungefähr den Bereich des Regierungspräsidiums Freiburg.
ED will das Gasgeschäft nutzen, um künftig stärker als
Dienstleister für Wärme- und
Energielösungen aufzutreten.
Dafür plant Steiger gezielte Zukäufe, etwa um auch in Kombination mit Photovoltaik Komplettlösungen anbieten zu können. „Die Umsetzung erster Projekte lässt uns hier hoffen“. Auch
der Zugang von zuletzt 8000
Kunden, hauptsächlich von außerhalb des eigenen Netzgebietes stimmt Steiger hoffnungsfroh. Und im neuen Regulierungsmarkt will ED punkten:
Wenn es seine Kraftwerke zur Regulierung des Stromnetzes einsetzt, kann es von Netzbetreibern Prämien erhalten. „Wir erwarten uns hier sechsstellige Erträge im Jahr“, sagt Steiger. RAZ
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12 NACHRICHTEN · EXTRA
Der Sonntag · 8. Februar 2015
Dschihadisten in Mossul unter Druck
Sowohl internationale Kampfjets als auch die Peschmerga greifen die Hochburg der IS-TERRORMILIZ an
Erbil/Bagdad (dpa). Mossul
ist eine Hochburg der ISTerrormiliz im Irak. Nun
geraten die Dschihadisten
in der Millionenstadt unter
Druck. Aus der Luft werfen
internationale Kampfjets
Bomben, am Boden rückt
die Peschmerga vor.
Die US-geführte Anti-Terror-Koalition und die kurdischen Peschmerga verstärken ihre Angriffe auf die Organisation Islamischer Staat im Nordirak. Der
Generalsekretär des Peschmerga-Ministeriums, Dschabar Jawar, sagte, dass es am Boden eine
Militäroperation in Gebieten
nordwestlich der Metropole mit
heftigen Gefechten gebe. USund kurdische Medien berichteten über neue Luftschläge. Nach
Angaben des kurdischen Nachrichtenportals Rudaw begannen
IS-Kämpfer mit Evakuierungen
im Stadtzentrum. In den vergan- Peschmerga-Kämpfer im Irak. Derzeit rücken die Truppen am Boden auf die Millionenstadt Mossul vor.
genen Tagen waren die Luftangriffe bereits in Nordsyrien in- onsgruppen vor. Am Dienstag
Am Freitag meldeten die lichten Schreiben baten sie die
tensiviert worden.
veröffentlichten die Extremis- Dschihadisten, dass bei den Geiselnehmer, mit ihnen in Konten ein Video, in dem zu sehen Bombardierungen eine US-Gei- takt zu treten und ihre Tochter
ist, wie der über IS-Gebiet abge- sel getötet worden sei. Eine Be- als „Gast“ zu behandeln.
Eroberung machte die
stürzte und gefangen genom- stätigung dafür gab es von offiDie Sprecherin des Nationalen
IS-Miliz weltweit bekannt
–
mene jordanische Pilot Muas al- zieller Seite nicht. Die Eltern der Sicherheitsrates der USA, BernaDie im syrischen Bürgerkrieg er- Kasasba bei lebendigem Leib 26 Jahre alten Entwicklungshel- dette Meehan, sagte: „Zum jetzistarkte IS-Miliz war mit der Er- verbrannt wird. Das haschemiti- ferin, die 2013 in Syrien entführt gen Zeitpunkt haben wir noch
oberung Mossuls 2014 weltweit sche Königreich kündigte da- worden war, drückten in einem keinen Beweis gesehen, der die
bekannt geworden. Sie ging von nach Vergeltung an und fliegt offenen Brief ihre Hoffnung aus, Behauptung des IS bestätigt.“
Anfang an brutal gegen politi- seitdem verstärkt Luftangriffe dass ihre Tochter noch lebt. In Der jordanische Regierungsspresche Gegner und andere Religi- auf IS-Ziele.
dem am Freitagabend veröffent- cher Mohammed Al-Momani
–
FOTO: DPA
sagte, man sei „sehr misstrauisch“. „Wir meinen, dies ist Teil ihrer Propaganda.“ Die Terrormilizen hätten bereits zuvor gelogen. Berichten zufolge soll der IS
für die Freilassung der jungen
Frau ein Lösegeld von 6,6 Millionen Dollar gefordert haben. Im
Todesfall wäre sie die sechste getötete westliche IS-Geisel. In Bagdad kostete derweil eine neue
Anschlagswelle mindestens 21
Menschen das Leben. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen
sprengte sich ein Selbstmordattentäter in einem Restaurant im
Osten der Stadt in die Luft. Zwei
weitere Sprengsätze seien an
Märkten im Osten explodiert, eine im Süden der Stadt. Wenige
Stunden später sollte eine seit
2004 geltende nächtliche Ausgangssperre in der Stadt aufgehoben werden.
EXTRA: MARTINS BRÄU, FREIBURG
Bewährtes mit Neuem verbinden
Die Gasthausbrauerei MARTINS BRÄU hat ab sofort wieder geöffnet
Wer die neu renovierten Räume
der ersten Freiburger Gasthausbrauerei in der Kaiser-JosephStraße 237 betritt, wird staunen:
Das Giftgrün an den Wänden ist
verschwunden,
hat
einem
freundlichen Weiß Platz gemacht. Und auch sonst hat sich
einiges getan im neu renovierten Martins Bräu, das nun sein
Bier wieder exklusiv für Gäste
zapft.
Geschäftsführer Philipp Rathenow hat die Renovierungsphase ab dem 11. Januar genutzt
und einiges umgekrempelt: So
wurden nicht nur Wände sowie
Decken gestrichen und Eichenholzparkett verlegt, auch die Beleuchtung samt LED-Konzept ist
neu. Wo sich die Gäste vor den
Umbaumaßnahmen des Öfteren die Köpfe an den alten
Leuchten stießen, sind nun
formschöne Kupferlampen angebracht. Außerdem wurde das
gesamte Mobiliar aufpoliert, die
Vitrine mit einer Holzverschalung versehen sowie der Thresenbereich neu gefliest und so
organisiert, dass Arbeitsabläufe
optimiert werden können. Die
Kosten samt Umsatzeinbußen
beziffert Rathenow mit 130 000
Euro.
Großen Wert hat Rathenow
darauf gelegt, dass die Gasthausbrauerei durch die Renovierungsmaßnahmen nichts von
ihrem Ambiente verliert: „Die
deftige Küche, der rustikale
Charme, all das soll bleiben“, sagt
er. Etwa 30 Angestellte sorgen
dafür, dass Gäste mit frischgezapftem Bier und Grillhaxe versorgt werden. Auch wenn die deftigen Spezialitäten weiterhin auf
der Speisekarte stehen, so soll
künftigvor allem die Mittagskarte umgeändert werden und ein
Alles Gute zum Umbau
In neuem Glanz, aber mit rustikalem Charme zeigt sich das Martins
FOTO: SEBASTIAN DÜSENBERG
Bräu in Freiburg.
breiteres Publikum ansprechen:
„Die Gerichte sollen leichter und
preislich attraktiver werden“,
verspricht Rathenow.
Und auch, was das Selbstgebraute betrifft, plant Rathenow,
Bewährtes mit Neuem zu verbinden. So soll es künftig neben
den deutschen Biersorten saisonale Spezialitäten geben. Braumeister Johannes Gothe erklärt,
warum: „Durch die CraftbierSzene, die von Amerika nach
Deutschland übergeschwappt
ist, steigt die Nachfrage nach
Spezialbieren“, sagt Gothe. So
florieren in Amerika und Großbritannien sogenannte CraftBreweries, was mit Mikrobrauereien übersetzt werden kann. Gemeint sind Brauereien, die ihr eigenes Bier herstellen, aber nur
ein geringes Produktvolumen an
Bier haben – so wie auch das
Martins Bräu. „Diese Entwicklung wirkt sich positiv auf den
Hopfenmarkt aus, eswirdwieder
mehr geforscht und gezüchtet,
zum Beispiel mit fruchtigen Geschmacksrichtungen gespielt“,
sagt Experte Gothe. Gebraut
wird aber natürlich nach wie vor
nach deutschem Reinheitsgebot.
Braumeister Gothe hat in seinen Garbottichen bereits die
erste Sorte angesetzt, ein dunkles Stout Lager. Stark im Kommen sei auch das Indian Pale Ale,
das Gothe ebenfalls noch anbieten will. Im Laufe des Jahres außerdem auf die Bierkarte kommen sollen ein Chocolate Malt
Poter sowie passend zur Jahreszeit auch ein Oktoberfest- und
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Weihnachtsbier.
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Herzlichen Glückwunsch
zum gelungenen Umbau!
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NACHRICHTEN 13
Der Sonntag · 8. Februar 2015
Merkel zwischen den Fronten
UKRAINE
bestimmt Münchner Sicherheitskonferenz – Putin sagt, er wolle keinen Krieg
Am Montag in Ihrer BZ
Ob ein neuer Kalter Krieg schon
begonnen hat oder kurz bevorsteht, hängt von der Sichtweise
ab. Ohne den Begriff zunächst in
den Mund zu nehmen, holte
Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU) zu einem Exkurs aus. „Ich
habe als siebenjähriges Kind erlebt, wie die Mauer gebaut wurde“, sagte sie – „eine grobe Verletzung
des
internationalen
Rechts“. Trotzdem sei der Westen
nicht militärisch eingeschritten,
„um die DDR-Bürger und den gesamten Ostblock davor zu bewahren, viele Jahre lang in Diktatur und Unfreiheit zu leben“.
„Und ich nehme das niemandem
übel“, so Merkel.
Die Kanzlerin spricht von einer „realistischen Einschätzung“,
die nun auch für die Ukraine gelte. Waffenlieferungen lehnt Berlin ab – trotz mancher Forderung
aus Osteuropa und den USA.
Bundesverteidigungsministerin
Für und Wider:
Dämmen mit
Polyurethan
Ernste Gespräche: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko (links), Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU) und US-Vizepräsident Joe Biden bei der 51. Sicherheitskonferenz in München.
FOTO: DPA
Ursula von der Leyen (CDU)
warnt davor, Russland einen Vorwand zu liefern, „offen in den
Konflikt einzugreifen“. Doch der
Nato-Oberbefehlshaber in Europa, Philip Breedlove, will die
„Möglichkeit einer militärischen
Option“ nicht ausschließen.
Mancher Beobachter vermutet
bereits ein Spiel mit verteilten
Rollen, um Moskau zu verwirren.
Einig ist man sich, dass es dem
Kreml keinesfalls gelingen soll,
einen Keil in die Europäische
Union oder in die Nato zu treiben. „In naher Zukunft werden
die Europäer gemeinsam auftreten und hart gegen Russland auftreten“, zeigt sich der Präsident
des Europaparlaments, Martin
Schulz (SPD), überzeugt.
Während im Westen als weitgehend unbestritten gilt, dass
Moskau Waffen und Kämpfer in
die Ostukraine schickt, gibt sich
Putins Außenminister Sergej
Lawrow unbeteiligt. „Russland
ist dem Frieden verpflichtet“,
sagt er. Hingegen habe der Westen dazu beigetragen, „den Konflikt zu eskalieren“. Putin lässt
von Moskau aus wissen, Russland führe keinen Krieg und habe dies auch nicht vor. Zugleich
kritisiert er die westlichen Sanktionen gegen sein wirtschaftlich
darbendes Land. US-Vizepräsident Joe Biden kontert aus Mün-
chen, Putin solle „nicht reden,
sondern handeln“.
Ob Merkels und Hollandes Bemühungen oder der Druck der
Sanktionen zu Fortschritten in
der Ukraine-Krise führen, wagt
derzeit niemand zu prognostizieren. Die Kanzlerin mahnt allerdings zur Geduld. „Kein
Mensch hat gewusst, wann der
Kalte Krieg zu Ende ist, aber es
hat sich ergeben“, sagt sie. 25 Jahre später sei sie „manchmal unglaublich überrascht, wie schnell
wir verzagt sind, dass irgendetwas nicht wirkt“. Und sie setzte
hinzu: „Ich bin hundert Prozent
überzeugt, dass wir mit unseren
Prinzipien siegen werden.“
EU verlangt Klarheit
bis 16. Februar
SAARBRÜCKEN (EPD). SPD und
Grüne drängen auf ein neues
Einwanderungsgesetz. Der SPDFraktionsvorsitzende Thomas
Oppermann bekräftigte gestern,
es sei notwendig, um mehr Fachkräfte nach Deutschland zu holen. Die Fraktionschefin von
Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt,
wies darauf hin, dass die derzeitigen Zuwanderungsregeln viel
zu kompliziert seien. Laut der
Migrationsbeauftragten Aydan
Özoguz (SPD) könnte ein Einwanderungsgesetz
geltendes
Asylrecht teilweise korrigieren.
Ohne Erleichterungen bei der
Zuwanderung drohe eine gewal-
tige Fachkräftelücke, sagte Oppermann der Passauer Neuen
Presse: Dieser Mangel an Fachkräften „wäre eine Gefahr für unseren Wohlstand und die sozialen Sicherungssysteme“. In den
nächsten zehn Jahren werden 6,7
Millionen Erwerbstätige fehlen.
Ein Gesetz, das die bislang zersplitterten Vorschriften zur Einwanderung bündelt, wäre ein
„starkes Signal an junge, gut ausgebildete Menschen“, sagte der
SPD-Politiker weiter. Er plädierte
für ein flexibles Punktesystem,
um junge Ausländer für den Arbeitsmarkt zu bekommen und
nach Bedarf zu halten. Die SPD
werde bis März ein entsprechen-
des Positionspapier vorlegen.
Migrationsbeauftragte Özoguz
plädiert dafür, im Rahmen eines
Einwanderungsgesetzes das geltende Asylrecht zu korrigieren.
Wenn die Qualifikation eines
nicht anerkannten Asylbewerbers einer zu besetzenden Stelle
entspreche, solle er einen neuen
Antrag stellen dürfen, sagte sie
der Saarbrücker Zeitung.
Die Grünen-Politikerin Göring-Eckardt sagte im „Interview
der Woche“ des SWR, derzeit gingen die Hochqualifizierten lieber in andere Länder, doch angesichts des Fachkräftemangels in
der Pflege brauche Deutschland
ein einfacheres Gesetz.
DA S W E T T E R
3°
-3° Lahr
Ettenheim
Rhe
in
isam
Dre
3°
-4°
Elzach
Elz
Waldkirch
Furtwangen
Freiburg
Bad Krozingen
Im Großteil des Landes freundlich mit einem
Mix aus Sonne und Wolken. Nach Süden mehr
Wolken und vereinzelt etwas Schnee oder
Schneeregen. Maximal minus 1 bis plus 5 Grad.
Titisee
F ELDBERG
ELDBERG
Neustadt
Lörrach
Bad Säckingen
morgen
4°
2
1493
1493 m
m
Rheinfelden
DEUTSCHLANDWETTER
An der Ostseite eines starken Hochs strömt weiterhin kalte Luft nach Südbaden. Allerdings wird
sie etwas feuchter, sodass es heute meist dichte
Wolken gibt. Stellenweise scheint aber auch die
Sonne. Besonders im Bergland schneit es ein wenig. In tiefen Lagen fällt etwas Schneeregen. Die
Temperaturen erreichen im schwachen Nordwind maximal 3 Grad. In den kommenden Tagen
bleibt es bei einem Mix aus dichten Wolken und
etwas Sonne. Dazu wird es etwas milder.
heute
3°
-6°
Schluchsee
-10°
Bonndorf
St. Blasien -2°
-8°
2° Schopfheim
WaldshutWeil a. Rh. -5°
Tiengen
Basel
REGIONALWETTER
-2°
-8°
3°
-4°
Müllheim
Macht immer noch viel her:
Stuck an der Zimmerdecke
Mehr als bloß unschön:
Macken alter Häuser
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SPD und Grüne wollen damit das geltende ASYLRECHT teilweise korrigieren
DEN HAAG/ATHEN (DPA). EuroGruppenchef Jeroen Dijsselbloem will bis zur Monatsmitte
Klarheit über Griechenlands
künftige Finanzpolitik haben.
„Wir brauchen bis zum 16. Februar einen Zeitrahmen für das
weitere Vorgehen. Ich würde das
nicht als Ultimatum bezeichnen“, sagte die Sprecherin des
niederländischen Finanzministers. Die 18 EU-Partner Griechenlands hoffen, schon bei einer
Sondersitzung an diesem Mittwoch mehr über das von der
neuen Regierung in Athen geplante Vorgehen zu erfahren.
Die bielang gewährten Finanzhilfen laufen Ende Februar aus.
Breisach a. Rh.
Solarenergie: Was wird
2015 noch gefördert?
Einwanderungsgesetz gefordert
GRIECHENLAND
Emmendingen
DAHEIM
FINA NZI ERE N
BAU EN, REN OVI ERE N,
München/Moskau (AFP)
Wenn die Rede auf die
Ukraine kommt, ist auf der
Münchner Sicherheitskonferenz wenig Raum für Zuversicht. Bundeskanzlerin
Angela Merkel, gerade zurück vom Treffen mit Russlands Staatschef Wladimir
Putin und dem französischen Präsidenten François
Hollande, nennt die Erfolgsaussicht „ungewiss“.
3°
-3°
9. FEBRUAR 2015
0°
-5°
1 l/m²
Niederschlag
übermorgen
5°
1
2
0 l/m²
Niederschlag
0 l/m²
Niederschlag
5°
Kiel
5°
2°
Bremen
Dresden
2°
-3°
Nürnberg
6 12 18 0
6 12 18 Uhr
1 Windstärken in den Kreisen in Beaufort
07:44 / 17:41 Uhr
22:26 /09:26 Uhr
Auf- und Untergangszeiten gelten für Freiburg
Saarbrücken
Stuttgart
3°
-4°
Freiburg
5°
2°
3°
-1° Berlin
Hannover
Essen
5°
4°
2°
0°
Köln
Frankfurt
0°
–5°
6 12 18 0
Rostock
Hamburg
1°
-4°
-1°
-5° München
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für Kinder von 9 bis 6 Uhr,
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Notarzt/Rettungsdienst: 1 92 22
Faxnotruf für Hörgeschädigte:
Freiburg: 0761/88 50 88 78
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und 17 bis 18 Uhr: 0761/8 85 08-2 31
Zahnärztlicher Notdienst:
Freiburg-Stadt: 01 80/3 222 555 - 42
Freiburg-Land: 01 80/3 222 555 - 41
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Universitäts-Augenklinik, Killianstr. 5
0761 / 270 400 10
Apotheken-Notdienst-Infotelefon:
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Im Internet: mehr.bz/apotheken
Badenova: 0 18 02/767767
Privatärztl. Notdienst: 01 80/3 83 00 00
Privater Orthopädischer Notdienst:
0 18 03/26 36 36
Frauenhorizonte – gegen sexuelle Gewalt:
durchgehend erreichbar; Basler Straße 8,
0761/2 85 85 85
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Bereitschaftsdienst täglich von 18 bis 8 Uhr,
am Wochenende und an Feiertagen rund
um die Uhr, 01 72/745 19 40
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Müllheim, 0 76 31/90 17 15
Tierärztlicher Bereitschaftsdienst:
0761/7 22 66
Bereitschaftsdienst der Tierschutzvereine:
Tierschutzverein Freiburg, 0761/8 44 44
Tierbestattungen:
Tierfriedhof Eschaton Frbg., 0172/7416002
THW Freiburg: erreichbar über Feuerwehrleitstelle Freiburg 112
DRK-Staffel „Freiburger Rettungshunde“:
19222
Pannendienst:
ADAC-Service (rund um die Uhr).
01802/22 22 22
Elektro-Innung: 0761/806806
Innung Sanitär-Heizung-Klima:
0761/790921-0
Bergwacht: 0761/493333
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Horizonte Dreisamtal, Kunzenweg 5,
4014898
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0800/1 11 01 11 und 0800/1 11 02 22
Vertrauliche Geburt: 0800/4 04 00 20,
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Örtlicher Notfalldienst und Zahnärzte:
01805/19292 320
Notruf-Fax:
Rettungs- und Feuerwehrleitstelle:
07641/460177
THW Emmendingen: 07641/2181
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Festnetz: 0800/00 22 8 33 (kostenfrei);
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Nummer lag bei Redaktionsschluss noch
nicht vor.
Kreiskrankenhaus Emmendingen:
Gartenstr. 44, 07641/4540
Rettungshundestaffel Breisgau-Ortenau
(BRH): 07641/19222
Alles
08. Februar 2015
für die
närrischen Tage!
FEIERn SIE MIT DEn vIELEn BUnTEn anGEBOTEn
In UnSEREn MäRkTEn.
DIE HIEBER HIGHLIGHTS DER WOCHE FÜR SIE · GÜLTIG BIS ZUM 14. FEBRUaR 2015
8.88
Gersbacher Suppenfleisch
ohne Knochen, 1 kg
8.88
Frische Schweinefilets
ohne Kette/Spitzenqualität,
von Hand zugeschnitten, 1 kg
0.88
Allgäuer Emmentaler
deutscher Hartkäse aus
Rohmilch, mind. 45% Fett i. Tr.,
vollmundig, nussig, 100 g
1.49
13.99
0.33
Schwarzwaldmilch Jogi
Joghurt verschiedene Sorten,
150-g-Becher (100 g = € 0,22)
1.49
1.49
Äpfel Pink Lady aus Italien
oder Frankreich, Klasse I, 1 kg
2.22
Ferrero Rocher 200-g-Packung (100 g = € 1,11)
Würstchenparade
bestehend aus: Gersbacher
Klöpfer, Wiener Würstchen,
Rostbratwurst grob und Rostbratwurst rot XXL, 100 g
Saint Albray oder Chaumes französische Weichkäse,
mind. 50% Fett i. Tr., würzig im
Geschmack, 100 g
0.99
Mini-Romanaherzen aus
Spanien, Klasse I, 2er-Packung
0.69
2.39
Merci Finest Selection verschiedene Sorten, 250-gPackung je (100 g = € 0,96)
Welsfilet rotfleischig ohne
Haut, aus Aquakultur, 100 g
1.11
Funny-frisch Chipsfrisch
ungarisch 175 g (100 g =
€ 0,63), Erdnuss-Flippies classic 250 g (100 g = € 0,44)
und weitere Sorten, Packung
3.99
mit Fasnetseidel
gratis
2.49
2.00
Berliner Pfannkuchen
mit feiner Marmelade gefüllt,
Nimm 3 Zahl 2
Schweizer Laib
750-g-Laib (1 kg = € 3,32)
2.22
0.69
Schwarzwaldmilch Schlagsahne 32% Fett, 200-g-Becher
(100 g = € 0,35)
Langnese Cremissimo verschiedene Sorten, z. B.
Tiramisu 900 ml (1 L = € 2,47),
tiefgefroren, Packung
0.69
Barilla italienische Teigwaren verschiedene Ausformungen,
500-g-Packung (1 kg = € 1,38)
1.69
Senseo Kaffee-Pads verschiedene Sorten,
z. B. classic 16er, 111 g
(100 g = € 1,52), Packung
2.49
2.11
Schweizer Fasnachtschüechli
210-g-Packung (100 g = € 1,00)
Vittel natürliches Mineralwasser Packung mit 6 x 1,5-L-PETFlaschen zzgl. Pfand (1 L = € 0,28)
9.99
3.49
8.99
Erdinger Weißbier verschiedene Sorten, Kiste mit
20 x 0,5-L-Flaschen zzgl. Pfand
(1 L = € 1,40)
Fürstenberg Pils
Kiste mit 20 x 0,33-L-Flaschen
zzgl. Pfand (1 L = € 1,36)
Schloß Munzingen verschiedene Sorten, in der satinierten
0,75-L-Flasche (1 L = € 5,32)
Baden Secco
verschiedene Sorten,
0,75-L-Flasche (1 L = € 4,65)
Baileys The Original Irish
Cream 17% Vol. und weitere
Sorten, 0,7-L-Flasche
(1 L = € 14,27)
Herausgeber: Hieber‘s Frische Center KG, Kanderweg 21, 79589 Binzen. Alle Preise in €. Gültig für Woche 07 • Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen • Solange Vorrat reicht • Irrtum vorbehalten.
Am Rosenmontag sind wir wie gewohnt bis 20:00 Uhr für Sie da!
Schönen Sonntag!
Sonntagslektüre,
die Spaß macht.
Abwechslungsreich,
informativ, vielseitig,
lebendig.
Der Sonntag
Der Sonntag
Sport
Träumer und Visionär
Die Fondation Beyeler zeigt Paul
Gauguin. Eines der Bilder stammt
aus dem Kunstmuseum Basel und
wurde gerade für 300 Millionen DolSEITE 21
larverkauft.
8.Februar2015
Dortmund schlägt zurück
STANDPUNKT
DIE ENTLASSUNG VON JOS LUHUKAY IN BERLIN
Als vergangeneVerdienste
nicht mehr zählten
Das Bundesliga-Schlusslicht zeigt in FREIBURG sein wahres Gesicht und gewinnt klar
Der SC Freiburg hat in der
Fußball-Bundesliga einen
gastfreundlichen Aufbaugegner für Borussia Dortmund gegeben. Der deutsche Vizemeister präsentierte sich verbessert, wurde
von schwachen Breisgauern
beim 0:3 aber auch nicht
ernsthaft gefordert.
I
RENÉ KÜBLER
Ein Stück Restkreativität war Jürgen Klopp geblieben. „Wir müssen uns straffen“, sagte der Trainer von Borussia Dortmund vor
der Reise nach Südbaden. Straffen – ein Begriff, auf den man im
Zusammenhang mit Fußball
nicht unbedingt kommen muss.
Die Gedanken gehen da eher in
Richtung Schönheitsoperation.
Und doch passt „straffen“ irgendwie zur Situation, in der die
Dortmunder stecken. Berühmtberüchtigt waren sie noch vor
nicht allzu langer Zeit für ihr attraktives weil so dynamisches
Spiel. Nun, da mitten im Abstiegskampf angekommen, gab
es keine hübsch anzusehenden
Volldampfkombinationen
mehr. Wer kein Selbstvertrauen
hat, für den ist Ästhetik erst mal
kein Thema mehr. Doch nicht allein Klopp weiß: Nur wenn seine
Mannschaft zurückfindet zu ihrem Fußball, ist sie der Aufgabe
gewachsen: „Ich muss sie zurück
in die Spur bringen. Das ist meine Aufgabe.“ Nachdem das zuletzt gegen Augsburg (0:1) mal
wieder nicht gelungen war, sollte
es nun also im Schwarzwaldstadion gelingen. „Wir werden dort
Fußball spielen müssen, weil die
Räume da sein werden“, betonte
Klopp.
Eine treffende Vorabanalyse.
Waren es in der Vorrunde die
Schlussphasen, so sind es inzwischen die ersten zehn bis 15 Minuten, die den Freiburgern Mühe bereiten. Passiv und ängstlich
überließen sie dem BVB den
Platz, seine Pässe in die Tiefe zu
spielen. Gerade mal fünf Minuten waren gespielt, da hatten die
Gäste bereits zwei Riesenchancen durch Reus (1.) und Kagawa
Energisch und unbeirrt: Die Dortmunder, hier Marcel Schmelzer (gelbes Trikot) gegen Felix Klaus, ließen
den Freiburgern keine Chance.
FOTO: HEUBERGER
(5.) auf der Habenseite. Und wenig später die Führung: Das nervöse und fehlerhafte Aufbauspiel des SC gipfelte in einem
verhängnisvollen Fehlpass von
Mike Frantz. Aubameyang und
final Marco Reus profitierten davon. Der deutsche Nationalspieler musste den Ball nur noch
über die Linie schieben (9.).
Sosehr sie sich auch bemühten – die Freiburger fanden keinen Zugang zu der Partie. Der
Druck der laufstarken und gestrafften Dortmunder überforderte sie augenscheinlich. Zu
fahrig war das Pass-Spiel, zu unstrukturiert die Staffelung, zu
schwach das Zweikampfverhalten. Von 50 zweiten Bällen, jenen, die die Dortmunder ins Mittelfeld abwehrten, eroberten die
Gastgeber gefühlt einen. Ganze
zwei Torschüsse brachte der
Sportclub zustande– einer davon kam aufs Tor. Den Versuch
von Oliver Sorg wehrte Borussen-Torhüter Roman Weidenfeller aber relativ problemlos ab
(43.). SC-Trainer Christian Streich
tat, was er tun musste. Er wech-
selte zur Pause. Schahin kam für
den blassen Petersen, Philipp für
Schmid, der sich einmal mehr zu
wenig gewehrt hatte. Besser wurde es dadurch nicht. Ein bisschen
mehr Ballbesitz sprang heraus.
Die Fehler im Spielaufbau blieben – und ermöglichten den
Dortmundern das, was sie am
besten konnten: schnelle Gegenzüge. Einer der zahlreichen Ballverluste führte zum 0:2. Ist der
blitzschnelle Aubameyang mal
entwischt, hält ihn niemand
mehr. Marc Torrejon war lediglich noch Statist, als der BVB-Angreifer ins Tor traf (56.).
Selten hat man den SC Freiburg derart spielerisch arm und
hilflos gesehen. Erst als die Begegnung quasi entschieden war,
kam ein bisschen Leben in die
Aktionen. Die BVB-Defensive
musste nun nicht mehr nur einfach da sein, sie wurde auch beschäftigt. Wirklich gefordert
wurden Hummels und Co. aber
nicht. Vielmehr bescherte der
Freiburger Aktionismus den
Gelb-Schwarzen weitere Kontermöglichkeiten.
Aubameyang
Das tut verdammt weh
Alpine Ski-WM: VIKTORIA REBENSBURG vergab bereits zwei Medaillenchancen
Betretene Gesichter. Viktoria Rebensburg stand, gestützt auf ihre Stöcke, nach vorne gebeugt an
einem Plastikzaun. Von der anderen Seite kamen aufmunternde Worte, vom Vater, von der
Mutter, vom Bruder, von der
Schwester. Doch glücklich sah
nach der zweiten vergebenen
Medaillenchance bei der Ski-WM
in Beaver Creek keiner der Rebensburgs aus. Rang fünf und
Rang zehn statt einer Medaille,
das tat weh. Verdammt weh.
Enttäuschend, weil Rebensburg sich in dieser Saison in der
Abfahrt verbessert hat, zweimal
auf das Podium fuhr, im Abfahrtsweltcup Dritte ist hinter
Lindsey Vonn (USA) und Anna
Fenninger (Österreich), der neu-
Weder bei der Abfahrt noch beim
Super-G ganz vorne dabei: Viktoria Rebensburg.
FOTO: DPA
en Weltmeisterin im Super-G,
am Freitag Zweite in der Abfahrt
hinter Olympiasiegerin Tina Maze (Slowenien). Aber: „Wenn du
um die Medaillen mitfahren
möchtest, darfst du dir solche
Dinge nicht erlauben“, sagte Anwander ernüchtert. Dinge heißt:
gravierende Fehler.
Und so ist diese WM für Rebensburg, die einzige realistische Medaillenanwärterin bei
den Frauen, bislang eine Enttäuschung. Noch hat sie zwei Chancen, bei ihrer fünften WM-Teilnahme auch endlich mal aufs
Podest zu fahren. Doch beim
Team-Wettbewerb am Dienstag
ist sie angewiesen auf ihre Kollegen, Veronique Hronek, Fritz
Dopfer und Felix Neureuther.
Und im Riesenslalom am Donnerstag? Nach dem bisherigen
Saisonverlauf kann die Olympiasiegerin von 2010 keine Medaille
erwarten.
DPA
nutzte jene in der 71. Minute gerne und konsequent zum 3:0 für
sein Team.
Für die zuletzt merklich angeschlagenen Dortmunder könnte
das Spiel in Freiburg der Befreiungsschlag gewesen. So, wie sie
im Verlaufe der gut 90 Minuten
aufspielten, deutete vieles darauf hin, dass sie den Kreis der Abstiegskandidaten verlassen werden. Für den Sportclub war es
hingegen ein herber Rückschlag.
Vor allem in spielerischer Hinsicht. Das war die größte Enttäuschung.
SC FREIBURG: Bürki - Sorg,
Krmas (84. Höfler), Torrejon,
Günter - Frantz, Darida - Klaus,
Schmid (46. Philipp) - Petersen
(46. Schahin), Möller Daehli
BORUSSIA DORTMUND: Weidenfeller - Piszczek, Subotic,
Hummels, Schmelzer - Gündogan (80. Ginter), Sahin - Kampl
(68. Blaszczykowski), Kagawa,
Reus (80. Mchitarjan) - Aubameyang.
TORE: 0:1 Reus (9.), 0:2 Aubameyang (56.), 0:3 Aubameyang
(72.)
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Thema: Therapie von
Bestrahlungsspätfolgen
Dienstag, 10. Februar 2015, 18 Uhr
Druckkammerzentrum Freiburg
Habsburger Str. 116
…bei Bestrahlungsspätfolgen˝
n seiner letzten
in Erinnerung rufen,
Nacht als Trainer
dass der unmittelvon Hertha BSC
bare Vorgänger von
hatte Jos Luhukay
Luhukay Otto Rehwohl selbst schon
hagel war. „Rehaknicht mehr mit eiles“ hatte den Abnem Job-Verbleib
stieg 2011/2012 als
gerechnet. Zu
Feuerwehrmann
OTTO
wachsweich und auf
nicht mehr verhinSCHNEKENBURGER dern können. Unter
Trennung hindeutend waren die
Luhukay gelang die
Kommentare, die Sportchef
Rückkehr in Liga eins, dann
Michael Preetz nach der Heim- der Klassenverbleib. Angeniederlage gegen Bayer Lever- sichts der Neuzugänge, die vor
kusen von sich gab, zu wenig
allem für die Offensive (Kalou,
nach Solidarität mit dem Trai- Stocker, Beerens) vielversprener klingend auch die knappen chend klangen, schien die HerStatements, die von den Hertha weiter auf einem guten
tha-Spielern zu bekommen
Weg. Als es Luhukay es in viewaren. Und die Mechanismen len Versuchen nicht gelang,
sind schließlich bekannt.
dieses Potenzial auf den Platz
Schon länger soll das Vertrau- zu bringen, scheint er dünnensverhältnis von Luhukay
häutig geworden zu sein. Die
zu seinen Spielern gestört geAufgabe, dieses Potenzial ofwesen sein, ein Umstand, der
fenzulegen, obliegt nun erst
die Trennung nachvollziehbar einmal Pál Dárdai. Beim Hermacht. Die Pressekonferenz
tha-Rekordspieler wird zu senach dem Bremen-Spiel, bei
hen sein, wie er mit der Dopder Luhukay zweien seiner
pelaufgabe als ungarischer
Spielern öffentlich fehlendes
Nationaltrainer und Coach der
Bundesliga-Niveau vorwarf,
„Alten Dame“ klarkommt.
war da wohl eher Ausdruck als Auch irritiert die kommenUrsache dieses Zustands.
tierende Begleitung seiner InDass Jos Luhukay ein Team
thronisation, die offenlässt,
stark machen kann, hatte er
ob Pál Dárdai nur eine Zwischon vor seinem Engagement schenlösung ist. Das gestrige
in Berlin in Augsburg unter
Auswärtsspiel mit dem Sieg
Beweis gestellt. Auch Hertha
beim FSV Mainz 05 ist allerBSC hat seinem Trainer eine
dings ein erster Hinweis, dass
Menge zu verdanken. Man
der Wechsel den Berlinern gutmuss sich nur noch einmal
tun könnte.
KURZ GEFASST
EISHOCKEY
Die Siegesserie der Wölfe reißt
Die Siegesserie des Tabellenführers der Eishockey-Oberliga
Süd, EHC Freiburg, ist gerissen. Nach zwölf Erfolgen in Serie
unterlag die Mannschaft von Trainer Leos Sulak am Freitagabend
beim EV Selb mit 2:4 (0:3, 0:0, 2:1). Nach einem 0:4-Rückstand
gegen den furios aufspielenden Tabellenvierten verkürzten
Jannik Herm (42. Spielminute) und Milos Vavrusa (49.) noch
auf 1:4 beziehungsweise 2:4. Heute, Sonntag, treffen die Wölfe
aus Freiburg, die nach 37 Spielen nun 87 Punkte auf ihrem
Konto haben, auf den Tabellenzweiten EV Regensburg (79 Zähler).
Die Partie im Eisstadion an der Ensisheimer Straße beginnt
um 18 Uhr. Regensburg war am Freitagabend zu einem 5:2DS
Heimsieg gegen das Team aus Weiden gekommen.
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Der Sonntag · 8. Februar 2015
FUSSBALL
1. Bundesliga – 20. Spieltag
FC Schalke 04 - Mönchengladbach
1:0
(1:0)
3:0
(2:0)
Tor: 1:0 Barnetta (11.) – Zuschauer: 61 973 (ausv.)
VfL Wolfsburg - 1899 Hoffenheim
Tore: 1:0 Dost (3.), 2:0 De Bruyne (28.), 3:0 De Bruyne (84.) – Zuschauer: 27 000
FSV Mainz 05 - Hertha BSC Berlin
0:2
(0:2)
Tore: 0:1 Hegeler (35.), 0:2 Beerens (43.) – Rote Karte: Karius (32.), Gelb-Rote
Karte: Lustenberger (58.) –Zuschauer: 26 000
SC Freiburg - Bor. Dortmund
0:3
(0:1)
Tore: 0:1 Reus (9.), 0:2 Aubameyang (56.), 0:3 Aubameyang (72.) – Zuschauer:
24 000 (ausv.)
VfB Stuttgart - Bayern München
0:2
(0:1)
Tore: 0:1 Robben (41.), 0:2 Alaba (50.) – Zuschauer: 60 000 (ausv.)
1. FC Köln - SC Paderborn
0:0
(0:0)
Zuschauer: 49 000 (ausv.)
Hamburger SV - Hannover 96
Sa. 18.30 Uhr
Werder Bremen - Bayer Leverkusen
So. 15.30 Uhr
FC Augsburg - Eintr. Frankfurt
So. 17.30 Uhr
●
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11.
12.
13.
14.
15.
● 16.
● 17.
● 18.
Bayern München
VfL Wolfsburg
FC Schalke 04
Mönchengladbach
FC Augsburg
Bayer Leverkusen
1899 Hoffenheim
Hannover 96
Eintr. Frankfurt
1. FC Köln
Werder Bremen
FSV Mainz 05
Hertha BSC Berlin
Hamburger SV
SC Paderborn
Bor. Dortmund
SC Freiburg
VfB Stuttgart
20
20
20
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19
19
20
19
19
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45:9
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21:27
21:30
20:35
Spielplan/1. Liga
Spielplan/2. Liga
FREITAG, 13. FEBRUAR
FREITAG, 13. FEBRUAR
Bor. Dortmund – FSV Mainz 05
Fort. Düsseldorf – Erzgebirge Aue
VfL Bochum – Braunschweig
FC Heidenheim – Karlsruher SC
SAMSTAG, 14. FEBRUAR
Bayern München – Hamburger SV
Bayer Leverkusen – VfL Wolfsburg
Mönchengladbach – 1. FC Köln
1899 Hoffenheim – VfB Stuttgart
Werder Bremen – FC Augsburg
Eintr. Frankfurt – FC Schalke 04
SONNTAG, 15. FEBRUAR
Hertha BSC Berlin – SC Freiburg
Hannover 96 – SC Paderborn
49
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18
SAMSTAG, 14. FEBRUAR
FC Kaiserslautern – VfR Aalen
FC Ingolstadt – SV Sandhausen
SONNTAG, 15. FEBRUAR
1. FC Nürnberg – Union Berlin
RB Leipzig – FSV Frankfurt
Darmstadt 98 – TSV 1860 München
MONTAG, 16. FEBRUAR
FC St. Pauli – Greuther Fürth
2. Bundesliga – 20. Spieltag
Greuther Fürth - FC Ingolstadt
0:1
VfR Aalen - Darmstadt 98
0:0
Erzgebirge Aue - RB Leipzig
2:0
Union Berlin - VfL Bochum
2:1
SV Sandhausen - FC St. Pauli
0:0
Braunschweig - FC Kaiserslautern
So. 13.30 Uhr
Karlsruher SC - Fort. Düsseldorf
So. 13.30 Uhr
FSV Frankfurt - 1. FC Nürnberg
So. 13.30 Uhr
TSV 1860 München - FC Heidenheim
● 1. FC Ingolstadt
● 2. Darmstadt 98
● 3. Karlsruher SC
4. Braunschweig
5. FC Kaiserslautern
6. Fort. Düsseldorf
7. RB Leipzig
8. Union Berlin
9. 1. FC Nürnberg
10. FC Heidenheim
11. VfL Bochum
12. Greuther Fürth
13. FSV Frankfurt
14. SV Sandhausen
15. VfR Aalen
● 16. TSV 1860 München
● 17. Erzgebirge Aue
● 18. FC St. Pauli
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Mo. 20.15 Uhr
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Zurück in der Erfolgsspur
In der FUSSBALL-BUNDESLIGA gewinnt der FC Bayern erstmals in der Rückrunde
Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München hat in der Bundesliga
in die Erfolgsspur zurückgefunden. Beim VfB Stuttgart gewann der Tabellenführer mit 2:0 – und damit
erstmals in der Rückrunde.
Arjen Robben mit einem Direktschuss (41. Minute) und David
Alaba mit einem traumhaften
Freistoßtreffer (51.) besiegelten
mit ihren Treffern den insgesamt 26. Erfolg des FC Bayern bei
den abstiegsgefährdeten Schwaben. So oft gewannen die Bayern
bei keinem anderen Kontrahenten. Der VfB bleibt nach seiner
siebten Pleite das heimschwächste Erstligateam und
wartet nun seit 554 Minuten auf
einen Treffer vor eigenem Publikum.
Obwohl weiterhin ein StammQuintett verletzt und Abwehrchef Jérome Boateng rot-gesperrt fehlten, leistete sich Bayern-Trainer Pep Guardiola den
Luxus, Weltmeister Thomas
Müller zunächst auf der Bank zu
lassen. Erst in der zweiten Halbzeit wechselte er ihn für Mitchell
Weiser ein. Beim VfB brachte
Coach Huub Stevens erstmals in
der Rückrunde Stürmer Vedad
Ibisevic und Verteidiger Gotoku
Sakai in der Startelf.
Die Münchner taten sich gegen die geschicktverteidigenden
und gut gestaffelten Stuttgarter
in der erstmals in dieser Runde
ausverkauften Arena lange sehr
schwer. Sie hatten zwar deutlich
mehr Ballbesitz, machten daraus aber 40 Minuten lang nichts.
Es fehlten Aggressivität, Laufbereitschaft, Kreativität und der
Zug nach vorn. Die Offensive
blieb zunächst harmlos.
So fiel die Führungvöllig überraschend: Robben nutzte mit einem Schuss aus spitzem Winkel
gleich die erste Chance zur Führung. Für den Niederländer war
es schon der zwölfte Saisontreffer.
Die erste klare Möglichkeit indes hatte der mit der Zeit muti-
Gleich schlägt’s ein im Tor des VfB Stuttgart: Arjen Robben (rot-blaues Trikot) zieht ab und trifft zum 1:0
für den FC Bayern im Gastspiel beim VfB Stuttgart, für den Gotoku Sakai hier zu spät kommt.
FOTO: DPA
ger konternde VfB: Nach einer
sehenswerten Kombination flog
Sakais Schlenzer aus halblinker
Position in der 28. Minute nur
knapp am Pfosten vorbei. Die
Schwaben überzeugten zunächst durch ihren geschlossenen und ruhigen Auftritt, ehe
dann Robben zum Spielverderber wurde.
Auch nach dem Seitenwechsel
kontrollierte der deutsche Rekordmeister weitgehend das Geschehen, ohne aber zu überzeugen. Stuttgart hielt weiter gut dagegen. Aber nach dem frühen
2:0 durch David Alabas Kunstschuss war die Partie entschieden. Der österreichische Nationalspieler zirkelte einen Freistoß
aus etwa 25 Metern unhaltbar
für VfB-Schlussmann Sven Ul-
reich ins Kreuzeck. Die Stuttgarter resignierten keinesfalls und
verstärkten ihre Angriffsbemühungen. Sie konnten die routiniert agierenden Bayern aber
kaum ernsthaft gefährden.
–
Schürrle führt
Wolfsburg zum Sieg
–
Fußball-Weltmeister
André
Schürrle hat ein furioses Bundesliga-Comeback beim VfL
Wolfsburg gefeiert. Am Samstag
gewannen die Niedersachsen
mit dem 32-Millionen-EuroNeuzugang gegen 1899 Hoffenheim mit 3:0 (2:0) und festigten
damit den zweiten Tabellenplatz
als erster Verfolger von Bayern
München. Schürrle gab dabei die
Vorlagen zu den Toren durch Bas
Dost (3. Minute) und Kevin De
Bruyne (28.), der auch das 3:0 erzielte (84.). Hoffenheim kassierte
bereits die dritte Niederlage in
Serie und verliert immer mehr
den Anschluss an die Europapokalplätze.
Die Wolfsburger dagegen untermauerten mit Neuzugang
Schürrle
ihre
ChampionsLeague-Ambitionen. 630 Tage
nach seinem bis Samstag letzten
Bundesligaspiel am 18. Mai 2013
mit Bayer Leverkusen beim
Hamburger SV (1:0) durfte der
Offensivspieler von Beginn an
für den VfL ran. Erst am Montagabend hatte sich der VfLmit dem
FC Chelsea auf die Wolfsburger
Rekordablösesumme von geschätzten 32 Millionen Euro geDPA/DS
einigt.
Scheuer wirdTrainer der SC-Frauen
Der 36-Jährige ersetzt DIETMAR SEHRIG , der sich nach dieser Saison neu orientieren will
Jens Scheuer wird in der kommenden Saison Trainer der Erstliga-Fußballerinnen des SC Freiburg. Der 36-Jährige trainierte
bis zum Ende der vergangenen
Spielzeit den Verbandsligisten
FC Bötzingen und stand vorher
beim Oberligisten Bahlinger SC
an der Seitenlinie.
„In Jens Scheuer haben wir einen jungen und ehrgeizigen
Trainer für uns gewinnen können, der den Verein und die Region bestens kennt“, sagte Birgit
Bauer, die Managerin der Sportclub-Frauen. „Wir standen in der
Vergangenheit immer wieder in
Kontakt und ich freue mich sehr
auf die Zusammenarbeit von der
kommenden Saison an“, erklärte
Bauer.
Für Jens Scheuer ist die neue
Herausforderung beim SC Freiburg auch eine Rückkehr zu seinen sportlichen Wurzeln. Scheuer spielte einst unter Christian
Streich im Jahrgang mit Tobias
Willi und Ali Günes bei den A-Junioren des SC. „Die Verbindungen zum Sport-Club sind nie abgerissen – und mich reizt die Arbeit mit den SC-Frauen in der
ersten Bundesliga“, sagte Jens
Scheuer. „Ich habe im vergange-
Von Sommer an Trainer der Frau- Noch bis zum Sommer Trainer der
en des Sportclubs Freiburg: Sven
Frauen des Sportclubs Freiburg:
Scheuer
FOTO: C. ZIMMERMANN Dietmar Sehrig
FOTO: P. SEEGER
nen halben Jahr bewusst eine
Pause eingelegt und habe jetzt
richtig Lust auf Fußball unter
professionellen Bedingungen.“
Jens Scheuer, der erstmals ein
Frauen-Team trainiert, tritt die
Nachfolge von Dietmar Sehrig
(53) an, der sich nach der laufenden Saison beruflich verändern
möchte, was in der vergangenen
Woche bekannt geworden war.
Sehrig war bereits Trainer bei
den SC-Frauen von 2005 bis
2007 – und er übernahm das
Amt zur Spielzeit 2013/14 erneut.
In dervergangenen Saison belegte sein Team Rang acht in der Abschlusstabelle und war im DFBPokal ins Halbfinale eingezogen.
In der laufenden Spielzeit
starten die Freiburgerinnen
nach der Winterpause auf Platz
sieben in die Rückrunde, die in
einer Woche (15. Februar) mit
dem Heimspiel gegen die Mannschaft aus Duisburg beginnt.
Höhepunkt dieser Saison ist
für die Frauen des SC und für
(Noch-)Trainer Sehrig aber das
Halbfinale im DFB-Pokal. Dort
trifft die Mannschaft um Torhüterin und Kapitänin Laura Benkarth am Mittwoch, 1. April, auf
Champions-League-Gewinner
VfL Wolfsburg, wobei der SC das
Heimrecht im Möslestadion hat.
Das Sportclub-Team hofft, in
diesem Jahr erstmals das Finale
des DFB-Pokals zu erreichen.
„Das wäre für mich ein Traum“,
sagte (Noch-)Trainer Sehrig.
Das Endspiel im DFB-Pokal der
Frauen findet – wie bereits seit
einigen Jahren – in Köln statt.
Der Termin ist Freitag, 1. Mai
GG/DS
(17.15 Uhr).
SPORT 17
Der Sonntag · 8. Februar 2015
Die Zukunft des Standorts
Der Weltcup der Skispringer in TITISEE-NEUSTADT ist Werbung für den Schwarzwald
Wenn die weltbesten Skispringer heute um 15.30
Uhr noch einmal vom Bakken der Hochfirstschanze
in Titisee-Neustadt abheben, beginnen auch die Planungen für die Zukunft. Wie
geht es weiter mit dem
Standort?
SKI NORDISCH
Silber für deutsche Skispringer
Andreas Wellinger hat sein gelungenes Comeback mit der
zweiten Medaille bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Skispringen abgerundet. Der 19-Jährige holte gestern in Almaty
mit der Mannschaft wie schon im Einzel Silber. Das deutsche
Nachwuchs-Quartett in der Besetzung Paul Winter, Martin
Hamann, Sebastian Bradatsch und Wellinger musste sich nur
Norwegen geschlagen geben. Dritter wurde Österreich. Gold
für Deutschland gab es im Teamspringen der Frauen. Henriette
Kraus, Pauline Hessler, Anna Rupprecht und Gianina Ernst
DPA
verwiesen Russland und Japan auf die Plätze.
EISSCHNELLLAUF
ANDREAS STREPENICK
Das Sprungspektakel wird live
im ZDF und auf Eurosport übertragen. Weltweit erreicht es Millionen Fernsehzuschauer. Es ist
beste Werbung für Südbaden –
und wird in dieser Hinsicht nur
noch von den Bundesligaspielen
des SC Freiburg übertroffen.
Doch während im verwöhnten
Freiburg viele schon gar keine
Werbung mehr haben wollen,
kann die strukturschwache, vom
Tourismus abhängige Bergregion sie gut gebrauchen. Tief verschneit präsentiert sich der
Hochschwarzwald nun wieder
über ein ganzes Wochenende
hinweg – und es ist durchaus
möglich, dass der Nordische Skisport dort, wo er vor mehr als
100 Jahren seine Wurzeln in
Deutschland hatte, noch mehrere Jahrzehnte dem Klimawandel
trotzen kann.
Stefan Wirbser, der Präsident
des Skiverbands Schwarzwald,
glaubt fest daran – und auch Armin Hinterseh, der Bürgermeister von Titisee-Neustadt. „Wir
sind in unseren Gesprächen mit
dem Deutschen Ski-Verband so
weit, dass wir jetzt wieder regelmäßig für Weltcups infrage
KURZ GEFASST
Sieht starke Konkurrenz auf Titisee-Neustadt zukommen: Renndirektor Walter Hofer.
kommen“, sagt Hinterseh. Fast
sieben Jahre währte die Durststrecke zwischen 2007 und 2013,
als der Weltcup einen Bogen um
die Wälderstadt machte. Doch
im vergangenen Winter war die
Weltelite dann wieder zu Gast im
Schmiedsbachtal.
In dieser Saison durften die
Neustädter den Doppel-Weltcup
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überraschend vom finanzschwachen Liberec in Tschechien übernehmen. Für die Saison
2016/2017 ist der Schwarzwald
zumindest vorläufig Bestandteil
im Kalender des Internationalen
Ski-Verbands. „Und auch für den
Winter danach haben wir eine
Option“, wie Joachim Häfker
sagt. Der Chef des Organisationskomitees hat bereits angekündigt, bis zum Sommer ein Konzept darüber entwickeln zu wollen, wie die zuletzt vor anderthalb Jahrzehnten umgebaute
Hochfirstschanze
behutsam
modernisiert werden könnte. Eine stationäre Flutlichtanlage für
die vom Fernsehen favorisierten
Nachtspringen steht ganz oben
auf Häfkers Wunschliste. Für dieses Wochenende hatte der Deutsche Ski-Verband noch eine mobile Anlage finanziert. Aber auch
eine Aufstiegshilfe, im Volksmund Lift, würde die Attraktivität des Standorts erhöhen.
Allerdings wird die internationale Konkurrenz in der Zukunft
eher noch wachsen. „Es werden
sicherlich zwei bis drei Orte dazukommen, die den höchsten
Anforderungen entsprechen“,
sagt Walter Hofer aus Österreich,
der Renndirektor des Internationalen Ski-Verbands. Auch Rus-
FOTO: SEEGER
sen, Kasachen, Chinesen und Koreaner sehen im Skispringen eine attraktive, gut vermarktbare
Sportart.
Mitentscheidend für die Zukunft von Titisee-Neustadt wird
sein, ob sich der Standort zur unverwechselbaren Marke entwickeln kann – und ob auch die
Nordischen Sportfans vor Ort
leibhaftig an der Schanze erscheinen.
Wer es heute nicht mehr zum
Wettkampf schafft, bekommt
übrigens schon in drei Wochen
die nächste Chance: Dann darf
Titisee-Neustadt wieder einen
sogenannten
Continentalcup
ausrichten. Beim FIS-ZweitligaSpringen vom 27. Februar bis 1.
März geht der Nachwuchs vom
Bakken. Es sind die Weltstars von
morgen.
> Das gestrige Weltcupspringen in
Titisee-Neustadt war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch
nicht beendet.
Ihle auf dem Podest
Sprinter Nico Ihle (Foto) hat zwei Monate
nach seinem Berliner Weltcupsieg über
1 000 Meter nun auch über die 500 Meter
einen Podestplatz geholt. Ihle wurde gestern
beim Eisschnelllauf-Weltcup in Heerenveen
Dritter und verpasste durch leichte Probleme
in der Schlusskurve sogar noch eine bessere
Zeit als 35,11 Sekunden. Es siegte der Weltcup-Gesamtführende Pawel Kulischnikow
aus Russland in 34,94 Sekunden. Zweiter wurde Artur Was
aus Polen, der im direkten Duell mit Ihle 34,97 Sekunden
sprintete.
DPA
FUSSBALL
Münster setzt sich an die Spitze
Preußen Münster hat sich gestern zumindest für einen Tag
an die Spitze der 3. Fußball-Liga gesetzt. Der bisherige Tabellenzweite gewann das Duell gegen den VfL Osnabrück mit
2:0. Die beiden Tore erzielte Amaury Bischoff. Im Spitzenspiel
zwischen Dynamo Dresden und dem FC Rot-Weiß Erfurt gab
es nur ein Tor. Rafael Czichios traf in der 88. Minute zum 1:0
für die Gäste. Die Partie fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit
statt. Dazu war Dynamo nach Zuschauerausschreitungen
in Rostock verurteilt worden. Dem zum sechsten Mal in Serie
ungeschlagenen MSV Duisburg gelang mit einem 3:0-Heimerfolg
über den Chemnitzer FC der Sprung auf Rang drei.
DPA
TENNIS
Kerber verliert zum Auftakt
Deutschlands Spitzenspielerin Angelique Kerber hat ihr Auftakteinzel im Fed Cup gegen Australien verloren. Die Nummer
zehn der Tennis-Welt unterlag in Stuttgart gegen Jarmila
Gajdosova mit 6:4, 2:6, 4:6. Kerber zeigte eine enttäuschende
Leistung. Nach gewonnenem ersten Satz verlor sie ihren
Rhythmus und musste sich nach 1:49 Stunden geschlagen
geben.
DPA
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Freund – eine Klasse für sich
SKISPRINGEN : Fans feiern in Titisee-Neustadt den Triumph ihres Lieblings
Skispringer Severin Freund hat
beim Heim-Weltcup in TitiseeNeustadt seinen vierten Saisonsieg gefeiert. Der 26-Jährige gewann nach Flügen auf 138,5 und
140 Meter mit 299,4 Punkten
souverän vor Vierschanzentournee-Gewinner Stefan Kraft aus
Österreich (288,0) und dem Slowenen Peter Prevc (285,8). Für
Freund, der sechs Tage zuvor
auch in Willingen triumphiert
hatte, war es der 13. Weltcup-Sieg
seiner Karriere.
Zehn Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft in Falun (18. Februar bis 1. März) ist der Niederbayer endgültig einer der Topfavoriten auf die Titel. „Wenn es so ist,
dann heißt das doch, dass ich gut
in Form bin. Aber das sind einige
andere auch“, sagte Freund im
ZDF und meinte zu seinem Erfolg: „Ich bin sehr, sehr glücklich
darüber, wie es im Moment
läuft. Es passt derzeit sehr viel
zusammen.“
Freute sich über seinen Sieg in Neustadt: Severin Freund.
Lob bekam der Skiflug-Weltmeister vom Bundestrainer.
„Das hat der Severin extrem gut
gemacht“, sagte Werner Schuster
im ZDF, „der erste Sprung hatte
noch einen kleinen Wackler drin,
aber der zweite war nahezu perfekt. Und das bei schwierigen Bedingungen. Das hat er top, top
gemacht.“
Zweitbester Deutscher war
Markus Eisenbichler (Siegsdorf)
auf Platz zwölf (263,1). Die weiteren DSV-Adler enttäuschten
überwiegend. Marinus Kraus
FOTO: DPA
(Oberaudorf) konnte sich mit einem guten zweiten Sprung immerhin auf Platz 16 retten, Michael Neumayer (Oberstdorf)
kam auf Rang 24. Der zweimalige
Saisonsieger Richard Freitag
(Aue) verpasste auf einem indiskutablen 36. Platz das Finale, Stephan Leyhe (Willingen/32.)
schied ebenfalls nach dem ersten Durchgang aus.
Heute (15.45 Uhr/ZDF und Eurosport) steht in Titisee-Neustadt ein weiteres Einzelspringen auf dem Programm.
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Helfer, Partner und Freunde, die sich in vielfältiger Weise
für den Stadionneubau eingesetzt haben.
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beim Bürgerentscheid über den Stadionneubau im Wolfswinkel entgegen gebracht haben, war überwältigend. Dafür
möchten wir uns herzlich bedanken.
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Platz eins im Abo
Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau erneut Sieger beim Kundenspiegel
D
ie Sparkasse FreiburgNördlicher Breisgau belegt beim fünften Freiburger Kundenspiegel zum
fünften Mal in Folge den ersten
Platz. Dieses Mal erreicht das Institut sogar in allen erfragten Einzelkategorien die jeweils höchste Wertung. Darüber hinaus hat die Sparkasse die mit Abstand höchste Zahl
von Nennungen.
Mehr als 900 ausgewählte Kunden aus Freiburg und Umgebung
wurden im November 2014 im Rahmen des fünften Freiburger Kundenspiegels, durchgeführt durch das
Marktforschungsinstitut MF Consulting Marc Loibl aus Deggendorf,
zur Zufriedenheit bei 100 Dienstleistungsunternehmen und Geschäften in der Stadt befragt.
–
In allen Bereichen
Bestwerte
Bei der Umfrage wurden auch
acht Geldinstitute unter die Lupe
genommen. Bewertet wurde dabei
nach den drei Leistungsmerkmalen
Freundlichkeit, Beratungsqualität
sowie Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau schnitt unter allen
acht Finanzinstituten in allen drei
Kriterien am Besten ab. Bei der Beratungsqualität ist sie mit 90,8 Prozent Sieger. In den Bereichen
Freundlichkeit und Preis-LeistungsVerhältnis erreichte sie mit 92,6
Prozent und 85,8 Prozent ebenfalls
INFO
ZUFRIEDENE KUNDEN
Seit 2002 erstellt das Marktforschungsinstitut MF Consulting
Marc Loibl im Rhythmus von drei
Jahren eine lokale Umfrage zur
Kundenzufriedenheit – und dies
in zahlreichen Städten im gesamten Bundesgebiet.
Die Untersuchungsergebnisse
sollen Unternehmen und Verbrauchern Leistungsvergleiche
zwischen den untersuchten
Branchen und Anbietern ermöglichen.
Interessierte können die Untersuchungsergebnisse des fünften
Freiburger Kundenspiegels
2014/2015 für die Branche Geldinstitute beim Markforschungsinstitut MF Consulting Marc Loibl
unter der Telefonnummer
t 0991/2708847 anfordern.
den ersten Platz. Daraus ergab sich
der höchste durchschnittliche Zufriedenheitsgrad von 89,7 Prozent
unter den getesteten Banken. Somit
konnte die Sparkasse die im Jahr
2011 erreichten Bewertungsergebnisse nochmals deutlich steigern.
Die Sparkasse kann sich darüber
hinaus über die mit Abstand höchste Zahl von Nennungen freuen. 337
Bewertungen wurden für die Sparkasse abgegeben, was die Marktführerschaft des Instituts deutlich
unterstreicht.
–
Kunden honorieren
die Leistung
„Auf diese Ergebnisse können
unsere Mitarbeiter und wir als Vorstand stolz sein“, sagt Marcel
Thimm, Vorstandsvorsitzender der Im besten Licht präsentiert sich einmal mehr die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau. Auch
Sparkasse
Freiburg-Nördlicher beim fünften Freiburger Kundenspiegel belegt das Finanzinstitut Platz eins im BranchenranSPK (3)
Breisgau. „Wir freuen uns, dass die king.
Kunden unsere hohe Serviceorientierung und Beratungskompetenz
honorieren“, betont Thimm.
Gleichzeitig bestätigt dieses Ergebnis die Sparkasse, die auf flächendeckende Kundennähe, umfassende Beratung, eine attraktive
Preis-Leistungs-Relation und nicht
zuletzt auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter setzt.
Service rund
um die Uhr
Vor Ort und im Internet
Neben ihrer flächendeckenden Präsenz zwischen Rheinhausen und
Merzhausen, Prechtal und Munzingen bietet die Sparkasse auch außerhalb der Öffnungszeiten über ihre Homepage den umfassenden
Service, den man heute von einem
Kreditinstitut erwarten darf. Von Informationen zu Anlegen, Finanzieren und Absichern über das OnlineBanking und Direktbrokerage bis
hin zum Abschluss ausgewählter
Produkte von Zuhause aus: Die
Sparkassen-Homepage liefert Antworten auf alle Fragen rund um’s
Geld. Auch bei der Suche nach den
eigenen vier Wänden oder dem
Traumauto ist die Sparkasse behilflich. Darüber hinaus bietet der neue
Sparkassen-Shop ein Angebot an
Ratgebern und Broschüren. Ausgewiesene Experten geben aktuelle
Informationen zu den Bereichen
Steuern, Recht, Management, Finanzen/Verwaltung, Existenzgründungen, Außenhandel, Bauen/Immobilien, Kapitalanlage, Vorsorge,
Vereinsarbeit sowie Schule und Berufsstart. Darüber hinaus gibt es
Regionale Präsenz zeigt die Sparkasse Freiburg-Nördlicher auch Onlinebanking-Software, wie
etwa Star-Money.
Breisgau mit 71 Geschäftsstellen und 21 Kompetenzcentern.
Sie schon
wieder!
In der Region für die Region
Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau setzt auf die Nähe zum Kunden
Warum hat die Sparkasse
kasse der größte regionale
nahezu 300 000 Kunden?
Ausbilder im BankenbeWarum ist sie zum fünften
reich. Und bietet auch die
Mal in Folge Sieger beim
größte Sicherheit für das
Freiburger Kundenspiegel?
Geld der Kunden. Der HaftWas ist der Unterschied zwiungsverbund der Sparkasschen der Sparkasse und
sen-Finanzgruppe trägt daanderen Banken? Der Unfür Sorge, die nachhaltige
terschied beginnt mit der
Stabilität eines möglicherGründung vor 200 Jahren
weise betroffenen Instituts
aus einem gemeinnützigen
wiederherzustellen. Vom
Gedanken. Das Leben der
Engagement der Sparkasse
Menschen zu verbessern Finanzielle Absicherung für die gesamte Fa- profitiert die Region. Eines
und vereinfachen ist seit- milie
ihrer Ziele ist, die Lebensdem ihr Antrieb. Das drückt
qualität hier zu verbessern;
sich in der Nähe zu ihren Kunden Das sichert Arbeitsplätze. Mehr als jährlich fließen 1,2 Millionen Euro in
aus: 71 Geschäftsstellen und 21 1200 Mitarbeiter widmen sich jeden die Region zurück. Damit fördern
Kompetenzcenter bietet die Spar- Tag den Wünschen und Bedürfnis- die Sparkasse Freiburg - Nördlicher
kasse im gesamten Geschäftsge- sen der Kunden. Damit das so Breisgau und ihre vier Stiftungen
biet. Sie begleitet Privatkunden um- bleibt, sorgt die Sparkasse selbst Kunst, Kultur, Sport, Soziales, Wisfassend und ist wichtiger Partner für genügend Nachwuchs. Mit aktu- senschaft, Forschung, Jugend,
der Unternehmen in der Region. ell 96 Auszubildenden ist die Spar- Denkmalpflege und Umweltschutz.
Zum mittlerweile fünften Mal haben Sie dafür gesorgt, dass die
Sparkasse im Freiburger Kundenspiegel auf dem ersten Platz steht.
Sie als unsere Kunden, die unsere Leistung nutzen und positiv bewerten.
Und Sie, als unsere Mitarbeiter, für die die Zufriedenheit der Kunden
Qualitätsmaßstab der eigenen Arbeit ist. Dass Sie das schon wieder
getan haben, dafür sagen wir heute – schon wieder – „vielen Dank!“
www.sparkasse-freiburg.de
Der Sonntag
BZ Karten-Service
BZ Karten-Service
Kultur
badische-zeitung.de/events
Oder Sie buchen Ihre Karten
unter 0761 / 496-88 88.
badische-zeitung.de/events
Craft-Bier aus Freiburg
Selberbrauen ist angesagt: Was in
den 1990ern in den USA begann, ist
nun in Freiburg angekommen. Das
Braukollektiv schenkt „Black Sheep“
SEITE 22
und „Horst“ aus.
8.Februar2015
NEUE TONTRÄGER
Ein Schaffer,
nicht nur im
kreativen
Sinne
KITTY, DAISY & LEWIS
Noch auf Kurs
B
Mit einem Konzert wird am Freitag im
Freiburger E-Werk dem vor einem Jahr
gestorbenen Musiker, Fotografen und
Kurator LUKAS LINDENMAIER gedacht
Lukas Lindenmaier.
Als Kurator, Fotograf und
Musiker überschritt Lukas
Lindenmaier immer wieder
Grenzen und polarisierte
mit teilweise gewagten radikalen Arbeiten. Ein Jahr
nach seinem viel zu frühen
Tod am 27. Februar 2014
veranstaltet nun Harald
Kimmig mit Freunden und
künstlerischen Weggefährten in Erinnerung an ihren
Mentor und Kumpel ein
Gedenk-Konzert.
ANDREAS COLLET
Mit seiner Musik, ihrem verwegenen Klangkosmos und mit seiner ganz eigenen Art des Schlagzeugspiels hat Lindenmaier es
dem Zuhörer nicht leicht gemacht. Denn fordern wollte er
sein Publikum schon immer. Die
Palette der stilistischen Ausrichtungen beim Konzert am nächsten Freitag im Freiburger E-Werk
ist einerseits üppig und andererseits voller Gegensätze – ganz im
Sinne Lindenmaiers. Sie reicht
von jazzigen Sounds und zappaesken Klängen über atonale Orgien bis hin zu Minimalismen
und Rezitationen, wobei sich das
Programm so vielfältig liest wie
die Interpreten der einzelnen
Formationen (eine Namensliste
der auftretenden Personen findet sich unter „Fakten“).
„Das Niveau ist hoch, aber keiner ist drauf“. Sprüche wie dieser
spiegeln die verschroben-kauzige, eigenbrötlerische und bisweilen bruddlige Art des facettenreichen Künstlers H. Lukas
Oder Sie wählen Ihren
Lieblingsplatz gleich vor Ort
in allen BZ-Geschäftsstellen.
Lindenmaier wider. Mit seiner
nach außen gewandten harten
Schale hatte der am 5. März 1946
in Basel Geborene aber zugleich
einen äußerst sensiblen, warmherzigen Kern. „Zunächst war er
auf Abstand, doch sobald Gemeinsamkeiten erkennbar waren, konnte man alles von ihm
kriegen“, sagt der Saxofonist
Frank Goos, einer der Weggefährten, die am Freitag auf der Bühne
sind. „Er hatte in verschiedenen
Bereichen die Fähigkeit, es auf
den Punkt zu bringen“, so Goos.
„Ohne die Zusammenarbeit mit
Lukas wäre ich sicherlich nicht
der Musiker geworden, der ich
heute bin“, fügt er hinzu.
Der Schlagzeuger und Perkussionist Lindenmaier, der zunächst als Autodidakt anfing, belegte später Workshops bei Doug
Hammond und Max Roach und
frönte als gebürtiger Schweizer
solch bizarren Leidenschaften
wie dem Trommeln an der Basler Fasnacht. Bands wie das „kxutrio“, „F-Orkestra“ und „Die Pilzfreunde“ prägte er mit seiner
ganz eigenen Art, das Schlagwerk und Musik allgemein zu interpretieren.
Sein letztes Projekt führte Lukas Lindenmaier in die Sphären
des Sun Ra’schen Kosmos, um
diese Welten mit seinem „Interstellar Project Ensemble“ zu erkunden. Mit diesem Oktett spielte er im November 2012 zwei
spacige Konzerte im Freiburger
E-Werk. Sie sollten Lukas Lindenmaiers musikalisches Vermächtnis werden, bald danach erkrankte er schwer.
Seinen Grundstein legte Lindenmaier mit einer soliden Ausbildung zum Bühnenbildner, er
studierte und diplomierte 1973
an der Kunstakademie München. Während dieser Zeit war er
auch Assistent und Studiofotograf bei Will McBride und assistierte als Bühnenbildner bei Rudolf Heinrich für Theaterinszenierungen in München, Paris,
New York und London. Neben Fotoshootings für Twen und den
Playboy arbeitete er auch für die
verschiedensten Werbeagenturen.
Lindenmaier
porträtierte
nicht nur Jazzmusiker mit dem
Blick aufs Wesentliche, wie die
sehr empfehlenswerte Ausstellung „H. Lukas Lindenmaier: Ein
Künstlerleben“ im Emmendinger Markgrafenschloss zeigt.
Von 1975 bis 1978 war Lindenmaier als Bühnen- und Kostümbildner am Schauspielhaus
Nürnberg und anschließend
FAKTEN
AUF DER BÜHNE im Geden-
ken an Lukas Lindenmaier
sind: Renate Obermaier,
Heinzl Spagl, Konrad Wiemann, Oli Kaiser, Schroeder,
Jochen Rissler, Frank Rühl,
Frank Goos, Klaus Wallmeier,
Lee Ferguson, Sandra Wallmeier, Thomas Schoch, Jan
F. Kurth, Thorsten Kirk, Peter
Kleindienst, Burkhard Diehr,
Dietlind Bendau, Dietrich
Schön, Harald Kimmig, Mike
Schweizer, Wolfgang Fernow,
Dieter Gutfried, KP Hirt, Karin Stock, Sylvia Oelkrug, Karl
Martin Matt, Roland Borgards, David Wolf, Max Zentawer und andere.
DS
FOTO:ZVG
sechs Jahre bei den Städtischen
Bühnen Freiburg. Von 1984 an
war er als Ausstellungsgestalter
für historische, kunsthistorische, volkskundliche und Fotografie-Ausstellungen in Emmendingen, Freiburg, Karlsruhe, Castrop-Rauxel und Waldshut sowie
für freie Gruppen und Festspielprojekte tätig. Mit Emmendingen war er, der den Emmendinger Kulturpreis erhielt, aufs
Engste verbunden, denn hier kuratierte er im stadtgeschichtlichen Museum die verschiedensten Ausstellungen und verfolgte
Projekte wie den „Brunnen auf
Zeit“. Anerkennung und Respekt
genoss Lindenmaiervom Professor bis hin zum Arbeiter. Denn
ein Schaffer war er nicht nur im
kreativen Sinne. „Er konnte auch
mit anpacken und war sich für
nichts zu schade“, sagt Goos. Zusammen mit dem Violinisten
Harald Kimmig gründete er in
Freiburg das „Forum für improvisierte Musik“ und veranstaltete Ende der 80er-Jahre Konzerte
mit den Avantgardisten des Jazz
wie Peter Kowald, Steve Lacy, David Murray und Cecil Taylor, mit
dem er auch in Berlin spielte und
die Platte „Legba Crossing“ aufnahm.
esonders Schlaue wählen
beim neuen Album von
Kitty, Daisy & Lewis die
Überschrift: „Alles beim Alten!“
Das Geschwistertrio aus London verzichtet
auch auf seiner
neuen Platte
auf digitale Momente, spielt
wie auf den Veröffentlichungen davor seinen Stilmix aus
Rockabilly, Soul,
Ska und
Rhythm’n’Blues
nur auf analogen Instrumenten ein. Erstaunlicherweise gefällt das nicht nur
den Retro-Liebhabern, selbst
das Hipster-Magazin Spex reihte das Debüt Ende des Jahres
2008 unter ihre Top 30 ein. So
perfekt die ersten beiden Platten diese Musik der 50er und
60er Jahre zitierten, es blieb immer noch genug Gerumpele
und Gerolle, dies authentisch
zu vermitteln. Der Gefahr der
Wiederholung entging die
Band, indem sie dem nur aus
Coverstücken bestehendem
Erstling mit „Smoking in Heaven“eine Platte folgen ließ, auf
der sie bewies, dass ihre eigenen Stücke mit den Originalen
PETERHOFKELLER
Thome liest aus neuem Roman
ACHTUNG BABY!
VORSCHAU
mit Rainer Böhm und Patrice Héral
Mi 25.02. 20.00 h
So 08.02. 20.00 h
Vdelli Rock/Blues Rock
Triosence Jazz
Do 12.02. 20.00 h
die Endausscheidung des Bandwettbewerbs mit
The Heron Theme, Crayven, Angry Pony,
The Deadnotes, Ink Stained Me
Karten bei allen Geschäftsstellen der Badischen Zeitung, in Freiburg beim BZ-Karten-Service, Bertoldstr. 7, sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen
So 15.02. 20.00 h
multicore e.V. präsentiert Nimm3
mit Superguru, Tannoed, Bail
Mo 16.02. 20.00 h
Fireworks Of Rock
Oli Meier & The Brothers zünden
Knaller & Bonbons der Rock-Geschichte!
Achtung, Baby! A Tribute to U2
Cover Rock
23.00 h
On Air die Radioparty
mit dem EchoFM DJ Team Indie/Rock
Sa 21.02. 23.00 h
Inthemix a party through the styles
SUPPORT
21.04.15 · JAZZHAUS
19.04.15 · ZÄPFLE CLUB
13.02.15 · ROTHAUS ARENA
17.05.15 · JAZZHAUS
30.05.15 · KONZERTHAUS
FREIBURG · 20 UHR
IN DER ROTHAUS ARENA FREIBURG · 20 UHR
FREIBURG · 20 UHR
FREIBURG · 20 UHR
FREIBURG · 20 UHR
Die Toten Ärzte
Tote Hosen und Die Ärzte Cover Band
Sa 28.02. 20.00 h
party!
Connected die 90er Party
Fr 20.02. 20.00 h
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REL EAS
KONZER E
T!
Fr 27.02. 20.00 h
freiburger rampe 2015
Sa 14.02. 23.00 h
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TICKETS 07531 - 90 88 44 · WWW.KOKO.DE
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jazzhaus
So 22.02., Mo. 23.02. jeweils 20.00 h
Pink Planet ladies only Fasnachts
STARS
Third, Pias.
Lissabon nach der Nelkenrevolution, die Hausbesetzerszene
in Westberlin und die deutsche Provinz vor und nach der Wende
sind die Schauplätze in Stephan Thomes „Gegenspiel“. Sein
neues Buch gilt als berührender und manchmal verstörender
Roman über Täuschung und Selbsttäuschung, über Aufbruch
und Verantwortung. Am nächsten Mittwoch, 11. Februar, liest
der Autor um 20 Uhr im Freiburger Peterhofkeller (Niemensstraße 10) aus „Gegenspiel“. Als Eintritt wird eine Spende von
acht Euro (ermäßigt fünf Euro) empfohlen, Kartenreservierung
ist unter vorverkauf@josfritz.de oder unter info@literaturbuero-freiburg.de möglich.
DS
Fr 13.02. 21.30 h
FÜR
DEN
SÜDEN
CARMELO POLICICCHIO
> KITTY, DAISY & LEWIS, The
KURZ GEFASST
> KONZERT
FÜR LUKAS LINDENMAIER, Freitag, 13. Februar,
18 Uhr, Kammertheater, E-Werk
Freiburg,
Karteninfos
unter
www.bz-ticket.de/karten oder unter der Telefonnummer 0761 / 496
88 88.
AUSSTELLUNG: „H. Lukas Lindenmaier: Ein Künstlerleben“, Markgrafenschloss
Emmendingen,
Mittwoch und Sonntag, 14 bis 17
Uhr, noch bis zum 15. März.
mithalten können. „The Third“
nennen die Musiker sinnigerweise ihr drittes Werk, produziert von Mick Jones, ehemals
Gitarrist von The Clash. Zwar
gelingt es ihm,
über weite Strecken den Retrosound modern
zu halten. So ist
„Wherever you
see me“ eine
der besten Motown-Nummern, die außerhalb dieser
Ära geschrieben wurden.
„Feeling of Wonder“ huldigt mit
einer vorwärts marschierenden
tollen Funknummer dem großen Stevie Wonder und „No Action“ hätte Amy Winehouse alle
Ehre gemacht. Trotzdem gibt es
Momente, da reicht es nur zum
R’n’B-Durchschnitt, da fehlt das
Schmutzige und Schiefe, das
Kitty, Daisy & Lewis bisher ausgezeichnet hat. Die Richtung
stimmt immer noch, ob die
Qualität dem Anspruch weiter
standhalten kann, wird die Zukunft zeigen.
Akua Naru HipHop
Mi 04.03. 20.00 h
Pippo Pollina Trio Cantautore
Sa 07.03. 20.00 h
Django 3000 Bayrischer Gypsi Pop
Mo 09.03., Di 10.03. jeweils 20.00 h
Tingvall Trio Jazz
Sa 28.03. 20.00 h
Bernard Allison Group
Blues
Fr 29.05. 20.00 h
Joy Wellboy
& Pari San Electro-Pop
tickets & info:
CD
REL EAS
KONZER E
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www.reservix.de www.jazzhaus.de
20 KULTUR
Der Sonntag · 8. Februar 2015
BESTSELLER DER WOCHE
PRÄSENTIERT VON DER BUCHHANDLUNG WALTHARI
Belletristik, gebunden
1. Michel Houellebecq:
Unterwerfung DuMont, € 22,99
2. Ian McEwan: Kindeswohl
Diogenes, € 21,90
3. Herta Müller: Hunger und Seide.
Essays Hanser, € 18,90
4. T. C. Boyle: Hart auf hart
Hanser, € 22,90
5. Stephan Thome: Gegenspiel
Suhrkamp, € 22,95
Belletristik, Taschenbuch
1. Robert Seethaler: Der Trafikant
Kein & Aber, € 9,90
2. John Williams: Stoner dtv, € 9,90
3. Patrick Modiano: Im Café der
verlorenen Jugend dtv, € 8,90
4. Michel Houellebecq: Karte und
Gebiet DuMont, € 9,99
5. Leon de Winter: Ein gutes Herz
Diogenes, € 11,90
Sachbücher, gebunden
1. Heinrich August Winkler:
Geschichte des Westens. Die Zeit
der Gegenwart C. H. Beck, € 29,95
2. Hamed Abdel-Samad: Der islamische Faschismus Droemer, € 18,00
3. Heinz Bude: Gesellschaft der Angst
Hamburger Edition, € 16,00
4. Mohamed Ould Slahi: Das Guantanamo Tagebuch Droemer, € 19,95
5. Tomas Sedlacek / David Graeber:
Revolution oder Evolution. Das
Ende des Kapitalismus
Hanser, € 15,90
Sachbücher, Taschenbuch
1. Je suis Charlie. Ein Buch für die
Meinungsfreiheit Riva, € 8,99
2. John Perry: Einfach liegen lassen.
Das Buch vom effektiven Arbeiten
durch gezieltes Nichtstun
Goldmann, € 7,99
3. Randall Munroe: What if? Was
wäre wenn? Knaus, € 14,99
4. Robert T. Kiyosaki: Rich Dad - Poor
Dad. Was die Reichen ihren
Kindern über Geld beibringen
Finanzbuchverlag, € 14,99
5. Ulrich Bröckling u.a. (Hg.): Fünfzig
Jahre Institut für Soziologie
Jos Fritz Verlag, € 15,00
COLOMBISCHLÖSSLE
Museumsfest mit
Tanz und Poetry Slam
BÜRGERHAUS MÜLLHEIM
24.2.15
ÜberLeben
REINHOLD MESSNER
Heute lädt das Archäologische
Museum in Freiburg zum großen Museumsfest ins Colombischlössle ein. Von 10 bis 17 Uhr
steht der Tag unter dem Motto
der Sonderausstellung „Ich
Mann. Du Frau.“ Neben Kurzführungen finden auch Tanzdarbietungen, Poetry Slam und Improvisationstheater statt. Der Eintritt ins Museum kostet an diesem Tag 5 Euro (ermäßigt 3
Euro).
DS
DIE PRINZEN
Theaterkonzert
21.3.15
TICKETS:
07000-99 66 333
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SowIE bEI allEn bEKannTEn vorvErKaufSTEllEn
Do, 12.03.2015 - 20 Uhr
Freiburg Paulussaal
TICKETS: 07000-99 66 333
W W W. K A R O E V E N T S . D E
bEI DER bZ & bEI AllEN bEKANNTEN VORVERKAUFSSTEllEN
Von Saturnwirbel bis Kuhmist
Eine Ausstellung im KUNSTVEREIN FREIBURG zeigt Werke von drei „Grenzgängern“
Wenn jetzt Jeanne Berger,
Thomas Dawidowski und
Alexandra Meyer gemeinsam im Kunstverein Freiburg ausstellen, ist das ein
großer Auftritt für die drei
knapp 30-Jährigen. Sie sind
das Trio des diesjährigen
Projektes „Grenzgänger/Passe-Frontières“.
ANNETTE HOFFMANN
Ausgerechnet sechseckig. Warum der Wirbelsturm am Nordpol des Saturn die Struktur eines
Hexagons angenommen hat,
können auch die Wissenschaftler bislang nicht erklären. Der
Wirbelsturm wurde in den 80erJahren entdeckt, erzählt Thomas
Dawidowski auf der Galerie des
Kunstvereins Freiburg. In seiner
Installation „o.T. (Hexagon)“ simuliert der Karlsruher Künstler
den Wind, indem er in einem
kleinen Wasserbassin Strömungen erzeugt, die er mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit sichtbar macht. Der Saturnwirbel ist
um Etliches größer als jeder auf
der Erde bekannte Sturm. 2 000
Kilometer umfasst sein Auge,
wir kennen allenfalls Stürme
von 100 Kilometern. Dawidowskis Arbeit ist also die Miniaturausgabe dieser gewaltigen Bewegung. Die Arbeiten des 1985 geborenen Künstlers sind Modelle,
durch die wir vorhandene Kräfte
erkennen.
Thomas Dawidowski, der an
der Akademie der Staatlichen
Künste Karlsruhe studiert hat,
ist derzeit gleich in doppeltem
Sinne ein Grenzgänger. Zum einen, weil er sich für naturwissenschaftliche Themen interessiert,
zum anderen, weil er zu den
Künstlern des Projektes „Grenzgänger/Passe-Frontières“
gehört. Seit drei Jahren besteht diese länderübergreifende Initiative. Die drei beteiligten Kuratorinnen Caroline Käding, Sophie
Kauffenstein und Andrea Domesle brachten je eine Künstle-
In einer Miniaturausgabe simuliert der Karlsruher Künstler Thomas Dawidowski den Wirbelsturm am Nordpol des Saturns, indem er in einem kleinen Wasserbassin Strömungen erzeugt, die er mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit sichtbar macht.
FOTO: ZVG/MARC DORADZILLO
rin oder einen Künstler aus ihrem Herkunftsland ins Spiel und
so fand ein deutsch-französischschweizerisches Trio zusammen, das sich im Laufe dieses
Jahres immer wieder treffen
wird, um drei Ausstellungen zu
konzipieren. Der Kunstverein
macht 2015 den Anfang mit der
Ausstellung „Displaced Volumes“. Im Sommer folgen Ausstellungen des Straßburger
Accélérateur de particules und
im Herbst im Kaskadenkondensator in Basel. In Freiburg haben
sie nun, dank der Sanierung des
Daches des Kunstvereins, die gesamte Ausstellungsfläche zur
Verfügung. Alexandra Meyer, ihre französische Kollegin Jeanne
Berger und Thomas Dawidowski
haben sie genutzt, um sich mit
dem Raum – und einmal mehr
mit seiner Geschichte als ehemaliges Schwimmbad – und
dem menschlichen Körper zu
befassen. Zu einer enger verzahnten Konzeption reichte die
Zeit noch nicht.
Während Thomas Dawidowski die Ausmaße des Bassins, das
im Keller des Gebäudes immer
WENN STERNE REDEN KÖNNTEN
IHR HOROSKOP VOM 8. BIS 14. FEBRUAR
WIDDER
Liebe: Jemand, der Ihnen nahe
steht, wartet auf eine Entscheidung. Beruf: Geben Sie sich
einsichtig, wenn es um einen Fehler geht.
Allgemein: Ihre finanzielle Lage stabilisiert sich endlich wieder.
STIER
Liebe: Bei so viel Flirttempo
kommt Amor ganz schön aus
der Puste. Beruf: Es kommt
jetzt vermehrt auf Ihr Verhandlungsgeschick an. Allgemein: Ihr kühler Kopf
bringt Sie in eine angenehme Situation.
ZWILLINGE
Liebe: In Herzensangelegenheiten könnte es einen Aufschwung geben. Beruf: Willigen Sie in einen Kompromiss ohne Wenn
und Aber ein. Allgemein: Ihre Befürchtungen stellen sich als unbegründet heraus.
KREBS
Liebe: Versuchen Sie es einmal
mit einem Wechsel des Blickwinkels. Beruf: Die Dinge entwickeln sich zu Ihrer vollen Zufriedenheit. Allgemein: Ein guter Tipp könnte Ihnen zu großem Gewinn verhelfen.
LÖWE
Liebe: Streitereien sollten Sie
jetzt möglichst aus dem Weg
gehen. Beruf: Dank Ihrer Einsatzfreudigkeit läuft ein Vorhaben gut an.
Allgemein: Ihre Fähigkeiten sind in der
aktuellen Situation ideal.
JUNGFRAU
Liebe: Sie erleben die Partnerschaft in ihrer zauberhaftesten
Art. Beruf: Ihre Denkweise findet bei Ihren Kollegen großen Anklang.
Allgemein: Achten Sie bei allem, was Sie
tun, auf Ihr Bauchgefühl.
WAAGE
Liebe: Lassen Sie mehr das
Herz sprechen und weniger
den Verstand. Beruf: Konzentrationsmangel. Kleine Fehler schleichen
sich ein. Allgemein: Eine alte Angelegenheit könnte erneut Ärger verursachen.
SCHÜTZE
Liebe: Folgen Sie bei Ihren Entscheidungen dem Impuls des
Herzens. Beruf: Haben Sie es
mit einem Vertragsabschluss nicht zu eilig? Allgemein: Positive Einflüsse schärfen Ihren kritischen Verstand.
Seifen- unumstößlösung licher
Grundsatz
nachtaktiver
Vogel
Pferdezuchtanstalt
WASSERMANN
Liebe: Ihre Sensibilität für die
Seele des Partners steigert sich.
Beruf: Nutzen Sie die Zeit, um
über Veränderungen nachzudenken. Allgemein: Keine Vorkommnisse, die zu Befürchtungen Anlass geben.
FISCHE
Liebe: Singles kämpfen noch
mit ihren Gefühlen. Es bleibt
unruhig. Beruf: Gehen Sie bei
der Arbeit nicht über Ihre Grenzen hinaus. Allgemein: Es dürfte einer Versuchung schwer zu widerstehen sein.
Sitzmöbel
Abk.:
Public
Relations
ugs.:
heran
Abk.:
Selbstbedienung
VeranFlächen- staltung
am Vormaß
mittag
nicht
verschwenderisch
Abk.:
extra
large
> DISPLACED
VOLUMES, Kunstverein Freiburg, Dreisamstraße 21.
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18
Uhr, Mittwoch 12 bis 20 Uhr, bis
zum 22. Februar.
5
Notlage
Ausschussware
Mittagsruhe in
südl.
Ländern
S
DIGITAL-PIANO
4
abnehmbare Autodachkonstruktion
lat.:
Mehrzahl
WahrsageKartenspiel
!
über
Modelle
vorführbereit
30
!
Fechthieb
Abk.:
Esperanto
o n l i n e s h o p :
www.musikzentrum-freiburg.de
japanischer
Reiswein
Fragewort
Schnittblume
Radiowellenbereich
(Abk.)
4
5
Gärstoff
heftige
Abneigung
6
7
8
Grünfläche
9
Vorderasiat
Abk.:
Volkshochschule
Welthilfssprache
2
Pflanzenwuchsform
10
3
italienisch:
wir
wirklich,
tatsächlich
8
engl.
Anrede
und
Titel
Kunststil des
18. Jahrhunderts
US-RaumfahrtServierbehörde brett
(Abk.)
2
Abk.:
Millimeter
Teilaspekt
Vulkan
bei
Neapel
(1281 m)
Verbrechen
3
7
beherrscht,
vorbereitet
Das Musikhaus mit besonderer Note
FR-West · Mülhauser Straße 10 · Tel. 885 885
6
tote
Last,
Bürde
9
Abk.:
Mount
Abk.:
Telefon
1
Spielkartenfarbe
Wunschbild, ide- Ausruf:
alisierte hoppla!
Person
Untier
engl.:
Haltestelle
gestaltetes Gartenstück
Karpfenfisch
günstig
1
Veranstaltungsraum
ugs.:
wenig
Geld
Himmelskörper
STEINBOCK
Liebe: Eine offene Aussprache
räumt Missverständnisse aus
dem Weg. Beruf: Was andere
von einer Sache halten, darf Ihnen egal
sein. Allgemein: Etwas mehr Diplomatie
im Umgang mit Freunden aufwenden!
Art der 1960er-Jahre, ihren provokativen Auftritten und Selbstverletzungen beeinflusst ist.
2011 entstand ihr Video „Blutwurst“, für das sie sich selbst Blut
abgenommen hat. Im Video
sieht man die Schweizer Künstlerin beim Wurststopfen mit
verbundenem Arm. In „Mist tragen“ aus dem vergangenen Jahr
steht sie erneut im Mittelpunkt
des Filmes. Drei Säcke voll Kuhmist ergeben ihr Gewicht. Die
Dauer des Videos von zwölf Minuten bemisst sich nach der Zeit,
in der Alexandra Meyer versucht, mit den drei Säcken zurande zu kommen. Man kann
nur hoffen, dass den drei Künstlern die Zusammenarbeit über
die Grenzen des Dreiländerecks
hinweg nicht ebenso schwer vorkommt. Warm gelaufen für ihr
dreiteiliges Ausstellungsprojekt
haben sie sich mit dieser ersten
Station schon mal.
KREUZWORTRÄTSEL
SKORPION
Liebe: Versuchen Sie, heikle Situationen in den Griff zu bekommen. Beruf: Lassen Sie
sich nicht von der Hektik anderer infizieren. Allgemein: Ein klarer Gedankenaustausch hilft Ihnen jetzt weiter.
noch sichtbar ist, auf dem Boden
der Ausstellungshalle mit roter
Maurerschnur markiert, befassen sich Alexandra Meyer und
Jeanne Berger unmittelbarer mit
dem Körper. Es finden sich
Schaukeln für nicht vorhandene
Körper und Beschreibungen von
Fieberattacken. In ihrem Video
„Pedestral“verfremdet Berger einen Sockel zur Bühne für ein
Tanz-Solo. Die Bildfläche ist geteilt, so dass die Bewegungen
nicht nur zeitlich versetzt, sondern auch gekippt sind.
In einer anderen 2012 entstandenen Videoarbeit bilden weiße
Mäuse aus einem Zoogeschäft
das Vorbild für kleine Tierfiguren. Eine Frauenstimme erzählt
von einem Morgen, an dem sie
durch eine Stadt fährt und in eine Tierhandlung eintritt. Beim
Anblick der gefangenen Mäuse
beginnt sie an der Überlegenheit
des Menschen zu zweifeln. Erziehung, so das Fazit der Erzählerin,
sei nichts anderes als den Urwald
in sich selbst zu zähmen. Wesentlich radikaler im Umgang
mit dem eigenen Körper ist Alexandra Meyer, die von der Body
®
nicht
hinter
10
s1813.27-793
Lösung vom vergangenen Sonntag:
BASKETBALL
KULTUR 21
Der Sonntag · 8. Februar 2015
NEU IM KINO
BRASSERIE ROMANTIK
Erzählkino im besten Sinne
D
Wenn sich ein zwielichtiges Lebensglück kurz entfaltet: Gauguins Gemälde „Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir?“ (Ausschnitt)
zeigt seine Utopie, in der Realität und Träume ineinander übergehen.
FOTO: ZVG
Träumer, Chaot, Visionär
PAUL GAUGUIN
in der Fondation Beyeler: Triumph der Kunst über das gelebte Leben
Paul Gauguin gilt gerne als
der Maler, der in der Südsee
sein Paradies gefunden hat.
Ein Klischee, das die Fondation Beyeler in ihrer großen Schau erfolgreich zurechtrückt.
NIKOLAUS CYBINSKI
Junge Frauen, tropische Vegetation, betörende Anmut: Mit seinen auf Tahiti und der Marquesa-Insel Hiva Oa gemalten Bildern wurde Paul Gauguin in Europa berühmt und populär. Sie
bestätigten das nach seinem Tod
(1903) einsetzende und bis heute
gepflegte Klischee, der Maler habe in der von ihm ersehnten paradiesischen Welt das Glück eines reinen, ungeteilten Lebens
gefunden. Wir wissen heute,
dass dem nicht so war, und dass
es nun an der Zeit ist, diese von
seinen Bildern ausgehenden „eskapistischen Fantasien“ (so Kurator Martin Schwander) endlich
zu annullieren, um mit neuen
Blicken Werk und Leben Paul
Gauguins zu sehen und zu verstehen.
Dem dient die von Martin
Schwander und Raphael Bouvier
kuratierte Ausstellung, die 43
Gemälde und acht Skulpturen
versammelt, darunter in Basel
noch nie gezeigte Leihgaben aus
13 Ländern, um den „Künstler,
(der) seinem Leben romantische
Züge verliehen hatte“ (Schwander), in der ungeteilten Fülle seiner Existenz erscheinen zu lassen. Da ist es folgerichtig, dass
den Besucher im ersten Saal ein
Selbstporträt empfängt und eines ihn im letztenverabschiedet,
gleichsam als Motto und Epilog
für einen, dessen Leben und
Werk untrennbar ineinander
verwoben sind. Und das heißt
bei Gauguin auch, immer die
Rolle zu spielen, die er sich für
die jeweilige Lebenssituation erdacht hat.
Spätberufen – mit 35 Jahren
entschließt er sich zur Kunst als
Beruf – schafft er in den ihm verbleibenden knapp zwei Jahrzehnten ein malerisches und
skulpturales Œuvre von radikaler Genialität. Die bei den Pariser
Bohemiens grassierende Zivilisationsmüdigkeit verwandelt er
in künstlerische Produktivität,
„flüchtet“ in die Südbretagne,
verwirklicht in Pont-Aven „den
Entschluss zur archaisierenden
Askese“ (Werner Hofmann) und
malt 1888 das Bild „La vision du
sermon“ (Die Vision nach der
Predigt), das Jakobs Kampf mit
dem Engel thematisiert.
Alles ist neu in diesem Bild:
Die Gruppe der Bretoninnen, deren weiße, konturierten Coiffes
das untere Drittel des Bildes füllen, und über deren Köpfe hinweg die Blicke auf den Kampf Jakobs mit dem Engel fallen, wobei
ein von rechts unten nach links
oben sich biegender Baum- entgegen. Selbst der ihm wohlstamm beide Bereiche brutal gesonnene Camille Pissarro betrennt.
mängelte, seine Bilder seien
nicht „sozial, antiautoritär und
antimystisch“, und er sei eben
Die zeichenhaft
doch „kein Seher“, vielmehr „ein
gewordene Vision
–
Schläuling“.
Die Raumtiefe ist fast aufgegeEnttäuschungen,
Verärgeben zugunsten einer farbigen rung, Fernweh und die vage
Flächigkeit, die eines klar signali- Hoffnung, finanziell zu gesunsiert: Das Bild zeigt keine reale den, lassen Gauguin 1891 nach
Begebenheit, denn es ist zei- Tahiti aufbrechen. Hier, so hoffchenhaft gewordene Vision. Und te er, eine Art gesteigerte Bretages lebt von seinen starken Far- ne anzutreffen und mit den zu
ben, dem Weiß der Coiffes und malenden Bildern das Pariser
dem Rot des Kampfterrains.
Publikum endgültig zu erobern.
In einem Brief spricht Gau- Zu Lebzeiten gelang ihm das
guin „vom musikalischen Part, nicht, doch sie begründeten seiden von nun an die Farbe in der nen Nachruhm.
modernen Malerei spielen wird.
Jenseits der „eskapistischen
Gleich der Musik ist sie Schwin- Fantasien“ zeigen diese Bilder
gung und dazu befähigt, vom eben keine heile Welt; Tahiti und
Unbestimmtesten ausgehend die Marquesa-Insel sind kein
das Allgemeinste in der Natur zu Garten Eden, sondern französierreichen: ihre innere Kraft.“
sche Kolonien, und Gauguin
Abseits der großstädtischen kam, wie Ingo F. Walther
Zivilisation erfindet Gauguin die schreibt, als „Kolonisator, um
Malerei neu, malt nun Bilder von den Eingeborenen das von ihrer
archaisierender Dramatik wie primitiven Kultur zu nehmen,
„Le Christ jaune“, „Autoportrait was er der Alten Welt für nützlich
au Christ jaune“, „Le Christ vert“, erachtete.“
„Le Christ au jardin des Oliviers.“
Sehen wir in der Ausstellung
Bilder, deren emotionale und ge- diese Bilder, lesen wir sie heute
dankliche Kraft bis heute unge- als Projektionen einer Utopie, in
brochen ist. An seine Frau Mette, der Realität und Träume ineindie mit den Kindern nach Ko- ander übergehen. Klar erkennpenhagen zurückgekehrt war, bar wird das in dem großen Geschrieb Gauguin, er sei nun in mälde „Woher kommen wir? Was
Pont-Aven der allseits anerkann- sind wir? Wohin gehen wir?“ Gete Maler. Nur nicht in Paris. Von burt und Tod markieren die jedort schlug ihm gehässige Kritik weiligen Endpunkte; was wir
sind, verrät die Bildmitte:
Teilhaber eines sich kurz
entfaltenden zwielichtigen Lebensglücks.
Noch eindeutiger aber
zeigt das Bild „Contes barbares“ (Exotische Erzählungen) das Ineinander
von Realität und Traum,
dieses Mal als negative
Utopie: das Gesicht des
Mannes im blauen Kittel
verrät Skepsis, während
die beiden Frauen im Vordergrund stumm elementares Glück auszudrücken
scheinen. Sehen wir in
dem Mann nicht Gauguins
Freund Meyer de Haan,
sondern den Maler selbst,
wird erkennbar, was Gauguin am Ende seines Lebens wusste: Erfüllbar war
sein Wunsch nach elementarer
Ursprünglichkeit
nicht im Leben, sondern
allein in der Kunst.
–
> PAUL GAUGUIN Fondati-
Ein Bild, an dem alles neu ist: „La Vision du sermon“ von 1888
FOTO: ZVG
on Beyeler, Riehen. Täglich
10 bis 18 Uhr (Bis 28. Juni),
Eintritt 28 Franken. Reiches
Begleitprogramm
unter
www.fondationbeyeler.ch
as flämische Kino hat
sich mit einheimischen
Publikumserfolgen wie
„The Broken Circle“, „Bullhead“
oder „Neulich in Belgien“ auch
international durchgesetzt.
Dieses im besten
Sinne populäre
Kino setzt auf
gute Geschichten aus dem Leben und hervorragende Darsteller. Und so gibt
es auch in der
ernsthaften Komödie „Brasserie Romantiek“
rund um ein Menü zum Valentinstag ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern. Geschickt
werden in 95 Minuten Geschichten von Paaren und Singles im Restaurant und in der
Küche erzählt. Als dramaturgische Klammer dient ein leckeres Vier-Gänge-Menü. Man
trifft auf die Chefin Pasqualine,
deren Ex-Lover nach über 20
Jahren plötzlich unter den Gästen sitzt, auf einen großspurigen Volvo-Verkäufer, der seiner
Frau mal wieder das selbe Parfüm und den gleichen Witz auftischt. Aber auch auf einen
schüchternen Hilfskoch, seinen
herrischen „Chef“, eine verlassene Ehefrau und einen jungen
Mann voller Komplexe bei seinem ersten Realtreffen mit sei-
nem Internet-Date. Mal witzigamüsant, dann etwas melancholisch und dramatisch und
am Ende richtig spannend vermag es Regisseur Joël Vanhoebrouck, der eigentlich Krimiserien wie Code 37
(lief auf ZDF Neo)
inszenierte, den
Zuschauer gekonnt zu unterhalten. Man interessiert sich
für diese Figuren
zwischen 20 und
70, nimmt Teil
an den Macken
der Kunden, den
Tricks aus der
Küche, etwa
wenn ein Pedant
bereits den zweiten guten Wein
wegen angeblichen Korkgeschmacks zurück
gehen lässt.Und für alle Gourmets gibt es mitten in dem ruhigen Erzählstrom rasant gefilmtes, leckeres Essen als Inspiration zum Kochen.
So ist „Brasserie Romantiek“ edles, im besten Sinne klassisches
Erzählkino mit dem Mut zu Alltagsgeschichten. Eine Mischung, die man im deutschen
Kino so schmerzlich vermisst.
Als Dessert zum Filmfinale gibt
es dann „Frivole Erdbeeren“.
Wohl bekomm’s!
JÖRG TASZMAN
> BRASSERIE ROMANTIEK,
Bundestart am Donnerstag
NEUE TONTRÄGER
FRASER ANDERSON
Eine Schatzkiste
E
s gibt Musiker fürs große
Publikum, und es gibt Musiker für Musiker respektive einen kleinen Kreis eingeweihter Fans. Der Singer/Songwriter Fraser Anderson gehört
ins zweite Fach.
Er spielte schon
im Vorprogramm von Joan Armatrading und The
Low Anthem, er
hatte schon seine fünf Minuten bei der BBC,
und auch der alte Knochen
Chuck Berry soll „zwei Daumen
hoch“ über den Schotten geknurrt haben. Im Grunde muss
so einer einen Song in einem
Film mit Keira Knightley bekommen, dann wäre alles im
Lot. Bis dahin nimmt der ExSüdfrankreich-Exilant nahezu
im Geheimen Musik auf und
verklopft sie auf Konzerten.
Jetzt, da Anderson wieder auf
der Insel lebt, gibt es sein Album „Little Glas Box“ endlich
regulär. Es ist eine feine Sammlung von Folksongs, von denen
viele den Blues haben und eini-
ge dank der Nähe zu Soul und
Jazz glänzen. Der bedächtige,
manchmal emotional angegriffene und euphorische Sänger
Fraser Anderson gibt stets den
perfekten Partner ab, mal für eine auf französisch flüsternde
Frauenstimme
im Hintergrund, mal für
seine Gitarre,
mal für eine
spitze Trompete und das glasklare und groovende Fender
Rhodes-Piano,
gespielt vom großen Max
Middleton, ehemals ein wichtiger Session-Musiker der 70er
Jahre. Auch Danny Thompson
ist dabei, ein Kontrabassist, der
schon für John Martyn und
Nick Drake spielte. Diese zwei
Herren und auch eine Joni Mitchell können als Wahlverwandtschaften genannt werden. „Little Glas Box“ klingt nicht alt,
nur zeitlos. Eine Schatzkiste.
PASCAL CAMES
> FRASER ANDERSON, Little
Glas Box, Membran
KURZ GEFASST
BAD KROZINGEN
Manfred Mann und Justus Frantz
Mit den Rockbands Barclay James Harvest feat. Les Holroyd
(Freitag, 24. Juli) und Manfred Manns Earth Band (Samstag,
1. August), mit einem Galaabend mit Reiner Kirsten und Semino
Rossi (Donnerstag, 23. Juli) und mit Klassik mit Justus Frantz
und der Philharmonie der Nationen (Mittwoch, 29. Juli) findet
2015 das Festival Open Air im Park statt, für das sich der Bad
Krozinger Kurpark vom 18. Juli bis 1. August in eine Freilichtbühne
verwandelt. Auftakt-Veranstaltung ist das Lichterfest, das am
Samstag, 18. Juli, stattfindet. Weitere Infos zum Programm
DS
gibt es unter www.bad-krozingen.info
22 DREI GÄNGE
Der Sonntag · 8. Februar 2015
NACHSCHLAG
FRAUEN ALS WIRTINNEN
Inbegriffe und Reingerutschte
F
rauen sind die besseren
Menschen, könnte man bei
der Lektüre von „Weiberwirtschaften“ meinen, einem
Sammelsurium von Restaurants, Kneipen und
Cafés im Land, allesamt von Frauen
geführt. Regula
Wolf bereiste Baden und Schwaben
(es müsste Württemberg heißen!)
und verwechselt
bei den Ausflugstipps Gutach im
Breisgau mit mit
Gutach in der Ortenau. Aber genug gekrittelt. Die Autorin
stellt fest, dass „Herz und Verstand, Leidenschaft und der
Wille, für die Zufriedenheit der
Gäste zu sorgen“, diese Frauen
auszeichnen. Die eine ist der
„der Inbegriff einer Wirtin“(gemeint ist Stephanie Kleber vom
Adler Glottertal), manch andere
ist eher vom Schlag der zufällig
reingerutschten Seiteneinsteigerin wie Ludevina MilhanasModispacher vom DiVina’s
Café in Freiburg oder Hanna
Sanner vom Kulturcafé Fräulin
in Zell im Wiesental. Beide widerlegen auch den blöden Satz
von „Wer nichts wird, wird Wirt“.
Wirtin zu sein, bedeutet ganz
schön viel, zum Beispiel „eine
Suppe für die Seele“ aufzutischen. Kulinarisch ist einiges
los, vom Poppey
Burger über
Schwarzwälder
Kirschtorte bis zu
Spaghetti mediterran, die aber mit
sechs Paprikaschoten eher ungarisch
rüberkommen.
Auch die Regionalität wird gewürdigt,
manchmal an ungewöhnlichen Orten wie dem Hotel
Europäischer Hof
in Heidelberg, wo Hohenloher
Rind auf den Tisch kommt. Was
fehlt, sind Männer. Aber, wie lesen wir hier und dort zwischen
den Zeilen, es gibt sie. Und beim
Restaurant und Weingut Weber
in Ettenheim ist der Mann im
Haus – auch dank seiner Statur
und seines markanten Huts – in
Branche und Region mindestens so bekannt wie seine Frau.
PASCAL CAMES
> WEIBERWIRTSCHAFTEN Baden-Württemberg von Regula
Wolf, Hädecke, 19,90 Euro
QUERBEET
KOCHEN
Breisacher Koch-Treff mit Roland Schwenk
Der Breisacher Koch-Treff hat sich unter
Genießern in der ganzen Region, die gerne
selbst am Herd stehen, längst einen Namen
gemacht und ist jedes Jahr schnell ausgebucht. Küchenchef Roland Schwenk (Foto),
der unter anderem das Restaurant Schiller
in Freiburg führte, hat die Koch-Treff-Leitung
vergangenes Jahr von Christian Begyn übernommen, der sie aus Altersgründen abgegeben hat. Die Kurse finden im Badischen Winzerkeller in
Breisach, Zum Kaiserstuhl 16, statt, der die passenden Weine
beisteuert. Programm: Asiatische Crossover-Küche am 25.
Februar, Oster-Klassiker am 25. März, Innereien am 29. April,
Produkte aus dem Naturgarten Kaiserstuhl am 27. Mai, Fisch
und Krustentiere am 17. Juni und außergewöhnliche Grillgerichte
am 29. Juli. Die Teilnahme kostet je nach Thema 65 bis 85 Euro
DS
samt Menü, Wasser und einem Glas Wein pro Gang.
> BREISACHER KOCH-TREFF: Informationen und Anmeldung
bis zwei Wochen vor dem jeweiligen Termin bei Breisach-Touristik,
Telefon 0 76 67/94 01 55, E-Mail breisach-touristik@breisach.de.
Programm unter www.badischer-winzerkeller.de („Neuigkeiten“).
PLANETARIUM
Das Geheimnis der Himmelsscheibe
1999 gelang Raubgräbern ein bedeutender Fund: Nahe der
Stadt Nebra in Sachsen-Anhalt fanden sie eine etwa 4 000
Jahre alte Scheibe aus Bronze mit eingelegten Objekten aus
Gold. Was es mit der Himmelsscheibe von Nebra auf sich hat,
ist im Freiburger Planetarium am Hauptbahnhof im Februar
Thema an jedem Freitag und Samstag jeweils 19.30 Uhr. Karten
für 6 Euro, ermäßigt 4 Euro auf www.planetarium-freiburg.de
und Telefon 0761/38 90 630 (werktags 8 bis 12 Uhr).
DS
MESSE
Deutsche Wellnesstage in Baden-Baden
Draußen eisiger Wind, drinnen wohlige Wärme und viele Ideen,
wie man es sich gut gehen lassen kann: Im Kongresshaus in
Baden-Baden, Augustaplatz 10, finden die Deutschen Wellnesstage statt. 200 Unternehmen, Einrichtungen und Vereine
präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen, zudem
gibt es ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Vorträgen
und Workshops. Heute, 8. Februar, ist die Messe von 11 bis 17
Uhr geöffnet. Tageskarte 12 Euro, Happy-Hour-Karte (zwei
Stunden vor Messe-Ende) 6 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei.
DS
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Vielfalt aus der Flasche
Freiburger BRAUKOLLEKTIV bringt mit „Horst“ sein zweites Craft-Bier in den Handel
„Deutsches Bier ist nicht
schlecht aber langweilig“,
sagt Bernhard Frenzel, der
mit drei anderen Hobbybrauern das Freiburger
Braukollektiv bildet. Eigentlich seien sie nur ihrer Leidenschaft gefolgt, als sie
den Markt ein wenig beleben wollten. Seit dieser Woche ist ihr Californian
Brown Ale mit dem Namen
„Horst“ auf dem Markt.
RALF STRITTMATTER
Die vier Hobbybrauer vom Braukollektiv, Chris Murphy (35), Gil
Scheuermann (37), James Tutor
(41) und Bernhard Frenzel (42),
schwenken ihre Gläser wie bei einer Weinprobe. Ihr neues Bier
„Horst“ hat eine herbe Note; das
riecht man, noch bevor man den
ersten Schluck davon kostet. Optisch hat es eine eher bräunliche
Farbe. Das kommt vom „chocolate malt“, erklärt Frenzel. Die
dunklen Röstmalze verleihen
dem Bier ein leichtes Schokoladenaroma und seine harzige
und erdige Würze. „Horst“ ist ein
Brown Ale nach englischem Vorbild, aber mit Hopfensorten von
der amerikanischen Westküste.
Im Gegensatz zu gängigen deutschen Bieren wird der Hopfen
beim Craft-Bier nicht als Bitterhopfen, sondern zur Aromatisierung verwendet. Das erste Bier
aus dem Hause Braukollektiv –
ein Indian Pale Ale namens
„Black Sheep“ – erhielt durch den
Aromahopfen seine fruchtige
Note. Trotz eines für deutsche
Biere verhältnismäßig hohen Alkoholgehalts von 6,9 Prozent,
schmeckt es eher mild.
Mit dem Selberbrauen hatten
die Mitglieder des Braukollektivs
ursprünglich jeder für sich in der
eigenen Küche angefangen. Dazu benötigt man laut Gil Scheuermann nur einen „größeren
Topf“. Allerdings ist die Heimbrauerei keine ganz saubere Sache: „Neun von zehn Frauen mögen keinen klebrigen Küchenboden“, hält Chris Murphy scherzhaft fest. Über Brau-Workshops
„Es ist cool, in der Kneipe sein eigenes Bier trinken zu können“: Chris Murphy, Gil Scheuermann, James Tutor
und Bernhard Frenzel vom Braukollektiv (von links).
FOTO: RAS
fanden dievier Bier-Begeisterten
zueinander, ehe sie im Februar
vergangenen Jahres als Braukollektiv in die Öffentlichkeit traten. Zuvor hatte das Quartett
Freunde, Bekannte und Freiburger Gastronomen zu einer Bierprobe ins Café Pow eingeladen.
Drei Rezepte wurden vorgestellt,
von denen eines schließlich als
offizielles Produkt die Freiburger Bierlandschaft bereichern
sollte. Die Wahl fiel auf das „Black
Sheep“.
Nachdem die Bierbrauer im
März alle offiziellen Schritte –
Anmeldungen und Genehmigungen – getätigt hatten, fanden
sie sich nur zwei Wochen später
in der Privatbrauerei Rogg in
Lenzkirch ein, um mit Achim
Rogg die ersten 2 500 Liter ihres
eigenen Craft-Bieres zu brauen.
Nach nur zwei Monaten war dieses Kontingent erschöpft. Zum
Vergleich: Die Freiburger Brauerei Ganter braut pro Sud
220 000 Liter. Diese Woche war
das Braukollektiv für den inzwischen dritten Braugang ihres
„Black Sheep“ wieder in Lenzkirch. „Wir wollen auf jeden Fall
versuchen, die Nachfrage zu bedienen“, sagt Frenzel. Ein Vorteil
der Brauerei Rogg sei übrigens
die hauseigene Abfüllanlage.
Der Trend zum Selberbrauen
stammt aus den USA. Seit den
1970er Jahren haben dort sogenannten Mikro-Brauereien eine
erhebliche Entwicklung erfahren. Anfangs wollte man gängige
Biere nur nachbrauen, erzählt
James Tutor, selbst gebürtiger
Kalifornier. Mitte der 90er sei
man beim Brauen dann experimentierfreudiger geworden. Das
Kalifornien Ende der 90er nennt
er „Right time and right place.“ In
Deutschland sei der Trend so
richtig 2007 angekommen. Das
Braukollektiv beruft sich dabei
auf „Das Craft-Bier Buch“ von
Sylvia Kopp, die Bibel unter den
deutschen Selberbrauern. Das
Internet hat die Craft-Bier-Entwicklung enorm befördert. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland zahlreiche Foren, in denen
sich Gleichgesinnte über ihre
Leidenschaft austauschen. Dabei geht es nicht um Konkurrenz, sondern vor allem um die
Vielfalt. „Da werden schonmal
Rezepte untereinander ausgetauscht“, beschreibt Bernhard
Frenzel die Trendkultur.
In Hamburg und Berlin boome die Szene, sagt Gil Scheuermann, in Freiburg sei die Landschaft hingegen noch relativ unbefleckt. Mittlerweile ist das
„Black Sheep“ allerdings zu einem festen Bestandteil der regionalen Kneipenszene avanciert. „Es ist schon cool, in den
Kneipen das eigene Bier trinken
zu können“, schmunzelt Frenzel.
Um nur einige Lokale zu nennen: Die Bar Erika, das Artjamming oder die Hemingway Bar
verkaufen es; im Atlantik war es
sogar schon einmal Bier des Monats. Auch Nachfolger „Horst“
verspricht erfolgreich zu werden. Erste Bestellungen sind
schon eingegangen.
Das neue Craft-Bier „Horst“ mit
> BRAUKOLLEKTIV KG, Fabrikdem Bären auf dem Etikett will
straße 16, Freiburg, Telefon
niemandem einen solchen auf01 76/84 26 45 33, info@braukoll
FOTO: JAMES TUTOR/ZVG ektiv.com, www.braukollektiv.de
binden.
Auf glitzerndem Schnee
Ausflugstipp: Förster laden am 14. Februar zum ABENTEUER WINTERWALD
Durch tief verschneiten Winterwald rund um den Feldsee bis
hinauf zu den Hochflächen des
Feldberges führen die Schneeschuhtouren für jedermann, die
die Förster im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald bei ihrem Aktionstag „Abenteuer Winterwald“ am 14. Februar anbieten. Sie wollen Naturerlebnisse
vermitteln und zugleich über
die Bedürfnisse des Waldes und
der Tiere informieren.
Atemberaubend ist die Kulisse
des Feldseekessels mit dem Bismarckturm, den mächtigen
Schneewächten und den steilen
Lawinenrillen, die über 300 Meter zum See abfallen. Beim Gasthaus Raimartihof am Feldsee
starten die fünf Touren, die Förster des Bezirks Kirchzarten gemeinsam mit Tourenanbietern
führen. Ein Shuttlebus bringt die
Schneeschuhgeher vom Bahnhof Bärental oder vom nahen
Wanderparkplatz Kunzenmoos
zum Ausgangspunkt. Drei sportliche Touren, die drei bis vier
Stunden dauern und zwei gemütlichere von eineinhalb Stunden erwarten die Teilnehmer.
Zuerst gibt es eine Einführung
ins Schneeschuhlaufen. „Wer gehen kann, kann auch Schneeschuhlaufen“, ist das Motto. Wer
keine Schneeschuhe hat, kann
sie beim Raimartihof leihen.
Dort gibt es auch Verpflegung,
Informationen der Bergwacht
und das Kinderprogramm „Erlebniswelt Schnee“. Mit Iglubau
und Schlittenfahren sind die
Kleinen betreut, während die Eltern an einer Tour teilnehmen.
Für sportlich Ambitionierte
führt eine vierstündige Tour auf
den Feldberg und zum Grüblesattel, vorbei an der imposanten
Wächte am Baldenweger Buck,
eine weitere Tour geht durch den
Bannwald am Feldsee hinauf zu
Seebuck und Bismarckturm. Die
Teilnehmer erfahren, was ein
Bannwald ist undwie er entsteht.
Bei der anderthalbstündigen
Runde um den Feldsee, die unter
dem Thema „Auf den Spuren der
Eiszeit“ steht, durchqueren die
Teilnehmer erst das Feldseemoor und gelangen dann zum
See. Der Feldsee wurde durch die
Gletscher der letzten Eiszeit geformt, er ist fast kreisrund. Im
Wald rund um den See leben viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten, etwa die störungsempfindlichen Auerhühner. Wie Rehe, Rotwild und Gämsen sind sie
im Winter auf über 1 000 Meter
Höhe sehr schutzbedürftig. „Die
Tiere sind durch die Kälte besonderen Belastungen ausgesetzt.
Auf der Flucht vor Menschen erleiden sie hohe Energieverluste,
die sie nicht ausgleichen können“, sagt Feldbergranger Achim
Schlosser, der das Event organisiert. Schneeschuhgeher sollten
deshalb im Wald auf den ausgewiesenen Winterwanderwegen
laufen und auf offenem Gelände
einen Abstand von 50 Metern
zum Wald lassen. Und natürlich
sollten sie die Lawinengefahr beachten. Erst kürzlich kamen am
Feldberg zwei Skiläufer nach Lawinenabgängen ums Leben.
„Unsere Touren führen hauptsächlich durch Wald, wo keine
Gefahr besteht. Bei den sportlichen Touren zum Feldberggipfel
und zum Seebuck sind erfahrene Tourenführer der Schneeschuhakademie dabei, die alle
Gefahrenstellen kennen und
Fünf Schneeschuhtouren bieten
FOTO: HEG
die Förster an.
meiden“, sagt Schlosser. Wer allein den Feldberg auf Schneeschuhen erkunden möchte, sollte die ausgewiesenen Schneeschuhtrails nutzen, die am Haus
der Natur beginnen. Dort gibt es
einen Flyer samt Winterkarte
mit den lawinengefährdeten GeGABRIELE HENNICKE
bieten.
> PROGRAMM
und Anmeldung
bis 11. Februar im Internet unter
www.forstbw.de/winterwald. Teilnahme 20 Euro inklusive Schneeschuhe, Suppe und Glühwein.
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Der Sonntag · 8. Februar 2015
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oder Mail: fe.personal@fachkliniken-sonnenhof.de.
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häuslichen Umfeld? Dann melden Sie sich
bitte unter Angabe der Ref.-Nr. 6-046 bei
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Der Sonntag · 8. Februar 2015
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ist eine Privatklinik für Ästhetische und
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mit dem Universitätsklinikum Freiburg
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir zur Verstärkung unseres
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Medizinische/n Fachangestellte/n
mit guten Kenntnissen in der Patientenverwaltung und der Ambulanz
und guten Englisch- oder anderen Fremdsprachkenntnissen.
Der Arbeitsplatz befindet sich an der Patientenaufnahme unserer
Klinik.
Die Aufgaben sind u. a. die Terminplanung von Beratungs-,
­Operations- und Kontrollterminen, die Führung der Patientenakte
von der Aufnahme bis zur Entlassung, die Erstellung der Kosten­
voranschläge und der Behandlungs-Verträge, wie die Betreuung der
Ambulanzkabinen und der medizinischen Assistenz bei den
­Untersuchungs- und Kontrollterminen.
Unser Angebot ist ein zunächst auf 2 Jahre befristetes Arbeitsverhältnis in einer angenehmen Arbeitsumgebung mit leistungsgerechter Vergütung, 30 Urlaubstage pro Kalenderjahr und eine
Arbeitszeit ohne Wochenend- oder Feiertagsdienst.
Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre
Bewerbung per eMail an schmidt@lexerklinik.de oder postalisch an
ERICH-LEXER-KLINIK GMBH
Breisacher Str. 84 b, 79110 Freiburg
Tel: 07 61/ 8 96 41-70, Fax: 07 61/ 8 96 41-71
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und C+C SCHAPER 107 Cash & Carry
Märkte in Deutschland mit mehr als
17.000 Mitarbeitern. International ist
METRO Cash & Carry mit mehr als
700 Märkten in 29 Ländern aktiv.
zu besetzen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage unter
www.loerrach-landkreis.de / Aktuelles / Stellenan-gebote.
Interesse ?
n Wenn Sie die Aufgabenstellung anspricht und Sie über die notwendigen
Kompetenzen verfügen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung.
Ihre Unterlagen senden Sie bitte bis zum 28.02.2015 an:
Landratsamt Lörrach, Fachbereich Personal & Organisation
Palmstraße 3, 79539 Lörrach
Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Susanna Kaiser, Telefon: 07621 410-1230,
E-Mail: susanna.kaiser@loerrach-landkreis.de, gerne zur Verfügung.
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Wir handeln aus Leidenschaft. Deshalb arbeiten wir Tag für Tag daran, die Wünsche
unserer Profikunden bestmöglich zu erfüllen. Dazu benötigen wir engagierte und
begeisterungsfähige Mitarbeiter. Wenn auch Ihr Herz für den Handel schlägt, dann
sind Sie bei uns richtig! Werden Sie Teil unseres Teams und bewerben Sie sich.
Der METRO Markt in Gundelfingen sucht eine/n:
Mitarbeiter /in Fleisch
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nächst möglichen Termin:
Ihre Aufgaben:
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Kompetente Kundenberatung und –betreuung
Umsetzung von Werbemaßnahmen
Sicherstellung von Ordnung und Sauberkeit in der Abteilung
Überprüfung der Mindesthaltbarkeitsdaten
Einhaltung in­ und externer Richtlinien ( z.B. HACCP )
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> Freundliches Auftreten und ausgeprägte Kundenorientierung
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75 Jahren Erfahrung und derzeit über 170 Mitarbeitenden.
Unsere Kernkompetenzen sind Spedition, Bustouristik,
Nutzfahrzeugtechnik und Reisebüro.
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METRO Cash & Carry Deutschland GmbH
Frau Hüttner / Frau Mönnich
Telefon: 0761/5909­225 o. ­224
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Ausführliche Informationen und Details über die Aufgabenbereiche, Anforderungsprofile finden Sie unter
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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Anselm Winterhalter | Im Brühl 25 | 79254 Oberried
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Wir sind eine dynamische expandierende mittelstandsorientierte Steuerberatungsgesellschaft
im Raum Lörrach.
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir engagierte, zielstrebige, verantwortungsbewusste
Steuerfachangestellte (m/w), Steuerfachwirte (m/w), Bilanzbuchhalter (m/w),
Steuerberater (m/w) in Vollzeit oder Teilzeit. Auch Wiedereinsteiger sind willkommen.
Des Weiteren bieten wir Ausbildungsplätze zur/m Steuerfachangestellten sowie für
Studenten der Dualen Hochschule.
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abwechslungsreiche Tätigkeit an einem modernen Arbeitsplatz mit einem kollegialen,
motivierten Team.
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Sollten wir Interesse geweckt haben, kontaktieren Sie uns bitte direkt unter Dr. Jost und
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Im äußersten Südwesten Deutschlands, mitten im Dreiländereck
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Einwohnern. Die Stadt grenzt an die Schweizer Großstadt Basel und hat
eine hohe Lebens- und Erlebnisqualität. Architektur- und Kulturliebhaber
kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Aktive und Erholungssuchende. Kaum eine Stadt dieser Größe bietet eine derartige Vielfalt an Kultur- und Freizeitmöglichkeiten. Die Naherholungsgebiete des
Schwarzwaldes, der Schweiz und der Vogesen bieten hierfür ein attraktives Umfeld.
450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Weil am Rhein
leisten einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Lebensqualität in
­unserer Stadt. Ein qualifizierter und bürgerfreundlicher Service ist für uns
selbstverständlich. Werden Sie Teil dieser innovativen Verwaltung einer
aufstrebenden Stadt.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für unsere Stadtjugend­
pflege eine/einen
Stadtjugendpflegerin/Stadtjugendpfleger
Ihre Aufgaben sind insbesondere:
– Leitung und Koordination der Stadtjugendpflege; Bindeglied
­zwischen der Dieter-Kaltenbach-Stiftung als externen Dienstleister
und der Stadtverwaltung Weil am Rhein
– Teamleitung
– Planung, Erstellung und Durchführung des Jahresprogramms /
­Vorstellung in den Gremien
– Budgetverantwortung
– Leitung der Jugendfreizeitstätte „Jugendcafé“
– Ansprechpartner und Berater für die Jugendparlamentarier der Stadt
Weil am Rhein
– Organisation und Durchführung von Freizeitmaßnahmen
Wir erwarten von Ihnen:
– eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Sozialpädagogik oder
Sozialarbeit
– Freude an der Arbeit mit Jugendlichen
– pädagogisches und organisatorisches Geschick
– Leitungserfahrung sowie selbständiges Arbeiten und Teamfähigkeit
– Kreativität und Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Arbeit
– Flexibilität und die Bereitschaft zur Arbeit auch über die üblichen
Dienstzeiten hinaus
Zwischen der Stadtjugendpflege Weil am Rhein und dem Forum Jeunes
unserer Partnerstadt Huningue besteht eine Kooperation. Französischkenntnisse wären deshalb von Vorteil.
Wir bieten Ihnen:
– ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet
– ein vorerst befristetes Arbeitsverhältnis bis zum 31. Dezember 2016
– eine Eingruppierung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen
Dienst (TVöD) in der Entgeltgruppe S12
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bitte schriftlich bis zum 27. Februar 2015 mit Ihren aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bei der Stadtverwaltung Weil am Rhein, Sachgebiet Personal
und Repräsentation, Rathausplatz 1, 79576 Weil am Rhein. Von Bewerbungen in elektronischer Form bitten wir abzusehen. Für Fragen und
Auskünfte stehen Ihnen die Leiterin des Hauptamtes, Frau Annette
­Huber, Tel. 0 76 21/ 7 04 -105, oder unser Personalleiter, Partner von:
Herr Christoph Braun, Tel. 0 76 21/ 7 04 -111, zur Ver­
fügung. Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen.
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Der Sonntag · 8. Februar 2015
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Gesprächen zu überzeugen und die Maßnahmen durchsetzen kann.
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Auf Stippvisite beim
Haar-Virtuosen
Freiburger FRISEUR FRANCEK stylt 24 Miss Germanys
Scherenklappern und geschäftiges Treiben im Salon „Francek“
von Friseurmeister und MakeUp Artist Francek Prsa in der Bertoldstraße. Am vergangenen
Freitag kamen die 24 Gewinnerinnen der Miss Germany-Regionalausscheidungen zur traditionellen Stippvisite beim Freiburger Haar-Virtuosen vorbei, um
sich den letzten Schliff in Sachen
Styling geben zu lassen, bevor es
für zehn Tage nach Ägypten zur
Wahl der Miss Soma Bay und ins
Beauty-Camp ging.
Bereits zum elften Mal in Folge ließen sich die Schönheiten
aus dem gesamten Bundesgebiet vom Freiburger Styling-Veteranen für den größten deutschen
Schönheitswettbewerb
herrichten. Standesgemäß wurden die Grazien dabei in der Limousine zum Salon chauffiert.
Für Prsa und seine Mitarbeiter
sei der Besuch der Missen immer wieder einer der Höhepunkte des Jahres, verrät der Meister.
Auch die Damen selbst wussten
um die Fähigkeiten Prsas, lehnten sich zurück und genossen
die Rundum-Behandlung im Salon gegenüber des Cinemaxx-Kinos. Verköstigt mit Sekt, belegten Brötchen und dem einen
oder anderen Cocktail konnten
sie es sich noch einmal gut gehen lassen, ehe es frisch geschminkt und frisiert in Richtung nordafrikanischer Sonne
ging.
Am 28. Februar gastieren die
24 Finalistinnen dann in Rust,wo
im Europa Park der Titel „Miss
Germany 2015“ vergeben wird.
Verantwortlich für das Styling
vor Ort: Natürlich Francek Prsa.
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