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GEMEINDEBRIEF - Evangelische Kirchengemeinde Heiligensee

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GEMEINDEBRIEF
Evangelische Kirchengemeinde Berlin - Heiligensee
Partnergemeinde der Ev.-Luth. Gemeinde Sarepta / Wolgograd
Februar / März 2015
Liebe Schwestern und Brüder,
die Jahreslosung für das Jahr 2015
steht im Römerbrief im 15.Kapitel:
„Nehmt einander an, wie Christus
euch angenommen hat zu Gottes
Lob.“ Aktueller hätte ein Bibelwort
für dieses Jahr nicht sein können.
Dabei wurde es bereits vor gut
zwei Jahren in einer öffentlichen
Los-Ziehung aus einer Vielzahl von
Bibelsprüchen bestimmt.
Da war von den Ereignissen, die
uns jetzt bestimmen, noch nichts
zu ahnen. Damals noch unvorstellbar, dass es zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen
Russland und der Ukraine kommen würde. In Syrien hatte der
Bürgerkrieg noch gar nicht eingesetzt, geschweige denn, dass er
von Terrororganisationen für ihre
Ziele ausgenutzt worden wäre.
Hunderttausende ahnten noch
nicht, welch namenloses Leid auf
sie zukommen und wie vielen von
ihnen nichts anderes als die Flucht
bleiben würde, um ihr nacktes Leben zu retten. Auch die unsere
Gesellschaft zerreißende Frage,
wie viel Herzlosigkeit wir hinzunehmen bereit sind, stand noch nicht
auf der Tagesordnung.
In all diese Entwicklungen, denen
wir uns jetzt stellen müssen, hören wir die Aufforderung des Apostel Paulus, uns gegenseitig anzunehmen. Hätte sich in den zurückliegenden zwei Jahren auch alles
ganz anders entwickelt, so wäre
diese Jahreslosung genauso aktuell, wie sie es jetzt ist.
Sich abzuschotten, dem Fremden
und Neuen mit Vorurteilen zu begegnen, ja - sich gegenseitig als
Feinde zu betrachten, das alles
Dorfkirche
Waldkirche
wird uns durch den Glauben verwehrt. Es gehört aber leider zum
normalen Repertoire des Menschlichen.
Die existentialistische Philosophie
hat vor gut einem halben Jahrhundert, die Angst zum grundlegenden
Daseinsempfinden des Menschen
erklärt. Angst treibt ihn, Angst vor
dem Tod, Angst vor dem Leben,
Angst – zu kurz zu kommen, Angst
– nicht beachtet und um sein Ansehen gebracht zu werden.
Angst ist die höchste Steigerungsform von Enge. Enge, Knappheit
schnürt einem das Leben ab, verengt das Herz und den Verstand.
Enge steigert sich in einem zur
Angst und aus Angst wird Aggression, die sich meist am Anderen
entlädt. Wo Menschen weder erleben, dass sie bejaht und angenommen, geschweige denn geliebt
werden, da wird es eng und enger
und am Ende herrscht eben Angst.
Nur wer sich wirklich angenommen fühlt, ist auch frei für seine
Nächsten.
Aber wie vermitteln wir einander
Akzeptanz und Offenheit, wo wir
uns doch unentwegt im Wettstreit
konkurrierender Ansprüche befinden?
Wie funktioniert z.B. Akzeptanz
unter Geschwistern? Wie weit kommen sich Paare gegenseitig entgegen, wenn die Meinungen auseinanderklaffen?
Der Blick in unsere persönlichen
Beziehungen zeigt schnell, wie
leicht Akzeptanz gefordert und wie
schwer sie von uns durchgehalten,
einander geschenkt wird.
Häufig würde es schon helfen,
wenn man zwischen der Person
und den widerstreitenden Anliegen
unterscheiden würde.
Noch wichtiger wäre es, niemals
aus dem Blick zu verlieren, was
der andere mir bedeutet, wie viel
Glück ich ihm verdanke. Und gegenüber den fernen Nächsten
wäre es hilfreich, sich in deren Situation hinein zu denken. Z.B.:
„Wie wäre es, wenn ich jetzt auf
die Flucht gehen müsste?“
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
Den anderen als Menschen niemals aus dem Blick
zu verlieren, heißt nicht, alle seine Taten, sein Vorgehen gut zu heißen oder zu verstehen. Einen anderen
als Menschen zu akzeptieren, verlangt auch den Mut,
meine eigene Haltung vielleicht auch mit einem deutlichen Nein zu seinem Handeln zu vertreten.
Aber so fremd, so falsch mir manches scheint, bleibt
auch der mir Unverständliche ein Mensch, ein Gotteskind, mir von Gott zur Schwester, zum Bruder
bestimmt.
Indem Paulus auf Jesus Christus verweist, will er uns
alle aus der Festlegung auf Enge, Engherzig- und
Engstirnigkeit, aus der Gefangenschaft der Lebensangst befreien. Ohne Christus müssten wir uns das
Leben selbst verdienen, müssten konkurrieren und
einander wegdrücken und übertrumpfen im Kampf
um das knappe Gut des Lebens. Wir wüssten ohne
ihn nicht, dass die Grundfesten dieser Welt von der
Schöpfung an auf Liebe gebaut sind.
Christus nimmt alle Enge und Angst auf sich, damit
wir frei werden. Frei für uns selbst, den Nächsten und
für Gott.
Christus hat den Tod auf sich genommen und ihn
damit besiegt. So müssen wir uns letztendlich nicht
von Todesängsten treiben lassen, so sehr uns der
Tod hier immer noch erschreckt. Wir dürfen Liebe,
AUS DEM GEMEINDEKIRCHENRAT
Gnade und das Leben glauben. Und von allem ist
mehr als genug da, zeigt er uns. Gott lässt seinen
Reichtum auf uns überfließen, damit wir aus der Fülle
im Glauben leben.
Das begonnene Jahr wird uns viel Schönes bringen.
Es wird aber auch manch Fürchterliches noch für
uns bereit halten. Wir werden uns immer wieder ganz
zu Recht ängstigen und mitunter wird sich das Herz
zusammenziehen und verkrampfen, ganz eng und
ängstlich werden. Dann können wir uns daran erinnern, dass wir selbst geliebt und angenommen sind.
Das wird uns helfen, unser Herz zu weiten, uns zu
entspannen und entspannt einander zu begegnen
und anzunehmen.
Dazu schenke uns Gott, der die Liebe, die Vergebung und die Ermöglichung allen Neuanfangs ist,
seine Kraft.
Es grüßt Sie herzlich
und
wünscht Ihnen Gottes Segen
Ihr Pfarrer
Dr. Ulf Zastrow
Verwirrung um Kirchensteuer
- Was ändert sich ab 2015?
Um eines gleich vorweg zu nehmen: Sie bezahlen nicht mehr Steuergelder. Es gibt auch keine neue Steuer. Es ändert sich
lediglich etwas in der Art und Weise der Abbuchung.
Neu ist: Die Kirchensteuer auf Kapitalerträge (Zinsen) soll ab 2015 DIREKT von Banken, Versicherungen oder Wohnungsbaugenossenschaften abgeführt werden. Im Geldbeutel ist das für Sie gar nicht spürbar, denn die Besteuerung gibt es schon
immer. Schon früher waren Kapitalerträge als Einkommen in der Steuerklärung anzugeben. Sie wurden versteuert und auch
der Kirchensteuerzuschlag wurde dabei erhoben.
Zur Vereinfachung der Abbuchung wird seit 2009 die Kapitalertragsteuer direkt von den Banken
und Versicherungen, etc. an die Finanzbehörden weitergeleitet. Die Kirchensteuer auf die
Kapitalertragsteuer wurde dabei aber NICHT AUTOMATISCH an das Finanzamt abgeführt. Dies
geschah nur, wenn sich der Steuerpflichtige ausdrücklich an seine Bank wandte.
Quelle: Konsistorium
Und genau DAS ändert sich nun. Ab 2015 wird auch die Kirchensteuer, die auf Ihre Kapitalerträge entfällt, direkt an das Finanzamt abgeführt.
Sie zahlen nicht mehr, aber es wird anders abgebucht. Darüber werden Sie von Ihrer Bank bzw.
anderen Institutionen informiert. Das ist schnell mal verwirrend und es entsteht leicht der Eindruck, Sie wären jetzt schlechter gestellt. Dem ist nicht so.
Ohnehin, überprüfen Sie doch einmal, ob Sie überhaupt eine Kirchensteuer auf Ihre Kapitalerträge abführen müssen. Diese
Besteuerung gilt nämlich nur für Steuerpflichtige oberhalb eines Steuerfreibetrages von 801 Euro (ledig) bzw. 1602 Euro
(verheiratet).
Wenn Sie weitere Informationen haben möchten, klicken Sie gerne auf http://www.ekd.de/finanzen/kapitalertraege.html oder
www.ekbo.de/kirchensteuer.
OKR Dr. Ziekow, Konsistorium, Referat 6.2 Steuern
-2-
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS DEM GEMEINDEKIRCHENRAT
Der Gemeindekirchenrat informiert
Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde der Gemeinde,
wir wünschen Ihnen für das Jahr 2015 Gottes Segen, Gesundheit, Frieden und Harmonie.
Das Weihnachtsfest ist für uns Menschen so wichtig, dass
ich es in dieser Ausgabe des Gemeindebriefes noch erwähnen möchte. Viele Gedanken und Gefühle verdichten
sich in dieser Zeit. Vieles bewegt unsere Seele. Wir wünschen uns Frieden und Harmonie. Nach christlichem Glauben wird Gott in Jesus Mensch, um die Welt zu erlösen
und den Menschen das Heil zu bringen. Weihnachten erinnert uns daran, dass unser Leben in der Liebe wurzelt.
Wie viele Kirchengemeinden haben auch wir vorgesorgt und
in unseren beiden Kirchen zusätzliche Stühle aufgestellt,
damit alle in den sieben Gottesdiensten am Heiligabend
die Weihnachtsbotschaft hören konnten. Dennoch war es
empfehlenswert, frühzeitig am Heiligabend zu den Christvespern anwesend zu sein, um einen Sitzplatz zu bekommen. Jung und Alt saßen dichtgedrängt auf den Kirchenbänken und suchte die besondere Atmosphäre der Christvespern. Die Lebendigkeit unserer Gemeinde war im wahrsten Sinne des Wortes „hautnah“ zu spüren.
Bischof Dr. Markus Dröge stellte in seiner Weihnachtspredigt im Berliner Dom den Reichtum, den Zuwanderung
für unsere Gesellschaft bedeutet, in den Mittelpunkt.
„Jesus war ein Flüchtlingskind, das mit seinen Eltern vor
einer Staatsmacht floh. Auch heute suchen Menschen in
Deutschland Schutz, suchen auch in Berlin und Brandenburg eine neue Heimat.
Berlin und Brandenburg haben eine große und gute Geschichte, Menschen willkommen zu heißen und Fremde
aufzunehmen. Das macht unseren Reichtum aus und die
Region attraktiv.
Fürchtet euch nicht! und Friede auf Erden! ist eine Verheißung, die allen unseren Nachbarn gilt, denen, die bei uns
Zuflucht suchen genauso wie denen, die vielleicht um ihren
Arbeitsplatz bangen müssen oder die sich um ihre Gesundheit sorgen.“
Soweit einige Sätze aus der Weihnachtspredigt unseres
Bischofs. Der Zustrom von Flüchtlingen in unsere Stadt hat
Ende vergangenen Jahres nochmals deutlich zugenommen.
Einige Gemeinden unseres Kirchenkreises sind in der
Flüchtlingshilfe aktiv, betreuen Flüchtlinge oder unterstützen entsprechende Initiativen. Auch das Diakoniezentrum
in Heiligensee stellt bei Bedarf die Turnhalle als Notaufnahme für Flüchtlinge bis zur Bereitstellung von Unterkünften durch den Bezirk zur Verfügung.
Auf der Kreissynode des Kirchenkreises Reinickendorf
wurde daher am 08.11.2014 bei der Bestimmung der kreiskirchlichen Kollekten für den 29. März 2015 (Palmsonntag) als Kollektenzweck „Flüchtlingshilfe in Reinickendorf“
festgelegt (Antrag vom stellvertretenden Superintendenten
Pfarrer Lübke an die Synode). Nachstehend der vorgeschlagene Text für die Kollektenabkündigung am Palmsonntag:
„Auch in unserem Bezirk Reinickendorf werden zur Zeit mehr
als 1100 Flüchtlinge vorrangig aus Syrien, Tschetschenien,
dem Irak und Somalia im Asylverfahren betreut. Sie leben
in Sammelunterkünften wie dem Marie-Schlei-Haus am
Eichborndamm oder in verschiedenen Gebäuden auf dem
Gelände der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik und verfügen über
eine Aufenthaltserlaubnis von mindestens drei Jahren. Vereinzelt konnten Familien oder Gruppen auch schon in private Wohnungen vermittelt werden.
Seit dem Sommer 2013 trifft sich monatlich das „Flüchtlingsnetzwerk Reinickendorf“, in dem sich Ehrenamtliche
und freiwillige Helfer/innen aus Kirchengemeinden, freien
Trägern, Schulen, Fraktionen und der Anwohnerschaft zur
Begleitung und Integration der Flüchtlinge zusammen geschlossen haben. Sie engagieren sich z.B. in Deutschkursen und bei der Hausaufgabenbetreuung, bieten Begleitung zu Ärzten und Behörden an, laden zu Ausflügen, Sportveranstaltungen und ins Gemeindecafé ein, transportieren
Lebensmittel von Laib und Seele in die Unterkünfte, organisieren eine Fahrradwerkstatt mit Verleih und vieles mehr.
Auch wenn die Grundversorgung der Flüchtlinge über die
Betreiber der Unterkünfte gesichert ist, werden für die Arbeit der Ehrenamtlichen Mittel benötigt, um unter anderem
die Auslagen für Schreib- und Bastelmaterial, Spiel- und
Sportgegenstände, Ersatzteile für die Fahrräder, Tickets
und Eintrittskarten zu bestreiten.
Der Kirchenkreis Reinickendorf hat ein eigenes Konto eingerichtet, um mit Kollekten und Spenden den unentbehrlichen Dienst der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe in unserem Bezirk zu stärken. Dafür erbitten wir heute Ihre Unterstützung.“
Auch unsere Gemeinde hat sich mit einer Spende in der
Weihnachtszeit an der Flüchtlingshilfe in unserem Kirchenkreis beteiligt.
Lassen Sie mich nach dem Text für die Kollektenabkündigung zur Flüchtlingshilfe in Reinickendorf noch kurz auf
die Aktion „Brot für die Welt“ eingehen. Die Aktion allein
kann die Not in der Welt nicht beheben, doch wenn wir die
Not vor Ort lindern helfen und Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen, entstehen bessere Lebenschancen in den jeweiligen Heimatländern. Deshalb ist Ihre Unterstützung so wichtig.
Im Dezember 2014 konnten wir eine Spendensumme von
7.287,43 € überweisen. Hier ein Überblick über Ihre Spenden, die wir jeweils im Dezember in den letzten drei Jahren
überwiesen haben:
Dezember 2012
6.881,79 €
Dezember 2013
6.442,67 €
Dezember 2014
7.287,43 €
Wir bedanken uns ganz herzlich für
Ihre große Spendenbereitschaft.
Es grüßt Sie herzlichst
Ihr Gemeindekirchenrat
Lothar Gohn, Vorsitzender
-3-
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Anders Alborg: „Das Unikat“
Autorenlesung am 28.11.2014
Im Gemeindesaal der Dorfkirche bot sich an diesem
Abend einer überschaubaren, aber sehr interessierten Zuhörerschaft die spannende Gelegenheit, den
Autor selbst auf einer Reise durch seinen neuesten
Roman zu begleiten.
den, angeregten Austausch von Fragen und Antworten deutlich, der Autor und Publikum einander näher
brachte: Herr Alborg gab Details aus seiner Schreibwerkstatt preis und berichtete von seinen eigenen
Vor dem Antritt dieser Reise durften sich Autor wie
Auditorium an einer lukullischen Auswahl kleiner
Köstlichkeiten laben, die wahrhaftig ein Augen- und
Gaumenschmaus waren. Und nun begann der mit
Spannung erwartete Ohrenschmaus:
Erfahrungen im Wissenschaftsbetrieb, die in das
Buch eingeflossen waren.
Mit viel Raffinement und Witz präsentierte Herr Alborg
eine weit gefächerte Auswahl von Abschnitten seines Buches, die Appetit auf mehr machten; Neugier
wurde entfacht und hinter scheinbar verwirrenden
Schauplatzwechseln und Handlungsfacetten wurde
schemenhaft der eigentliche, magisch anziehende
Fokus des Romans erkennbar: das verlockende Spiel
des Wissenschaftlers mit dem Feuer, durch Genmanipulation selbst in die Schöpfung einzugreifenund
Wesen zu erschaffen, deren veränderte Eigenschaften das Gefüge natürlicher Zusammenhänge ins
Wanken bringen.
Dass der Roman nicht allein den Gesetzen des Thrillers folgt, sondern auch wissenschaftliche Fundierung aufweist, wurde insbesondere im anschließen-
-4-
So verloren sich das während der Lesung aufgekommene nervenkräuselnde Unbehagen und die Vorahnung des Bösen schnell wieder, und nach hochverdientem Applaus für eine äußerst unterhaltsame
Lesestunde wandten sich Autor und Publikum von
den raffiniert angerichteten Lesehäppchen noch
einmal mit Appetit den realen, vom Koch des Dorfkindergartens so schmackhaft zubereiteten und gekonnt garnierten Häppchen und Gaumenfreuden zu.
Mit angeregten Nerven – und nicht wenige auch mit
einem handsignierten Exemplar des Romans in der
Tasche! – trat man gestärkt und bestens unterhalten
den Heimweg an.
Vielen herzlichen Dank für diesen schönen Abend!
Michelle Hans
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
„Wachet auf, ruft uns die Stimme“
Abschlusskonzert der „Heiligenseer Orgelmusiken 2014“ am 13.12.2014
Am Vorabend des dritten Advent wurden wir zu Besinnung
und Aufmerksamkeit gerufen. Frau Rochlitz las uns, den
erkrankten Herrn Pfarrer Dr. Zastrow vertretend, zur Einführung den Text des Chorals „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Philip Nicolai. Die eindrucksvollen Worte klangen
noch nach und wurden dann von Herrn Dr. Bernd Scherers
aufgenommen mit zwei Bearbeitungen des Chorals für Orgel: zunächst mit op. 100, Nr. 4 in D-Dur von Gustav Adolf
Merkel (1827 – 1885), der als Organist, Komponist und
Musikpädagoge besonders in Dresden tätig und zu seiner
Zeit recht bekannt war; das Stück war mit seinem gewaltigen Klangvolumen, mit Schweller und Subbass ein mächtiger Weckruf in unserer Dorfkirche.
Die zweite Choralbearbeitung, BWV 645 in Es-Dur aus den
sog. „Schüblerschen Chorälen“ von Johann Sebastian
Bach, gehört wohl zu
Bachs bekanntesten
Orgelwerken überhaupt: Leuchtend wie
Spruchbänder treten
die einzelnen Verse
des Chorals, abgesetzt mit großen Pausen, als Cantus firmus
aus dem filigranen
Klanggewebe hervor –
ein
wunderbares
Stück, wunderbar dargeboten.
Nach dieser ersten
Phase der Einkehr hörten wir das „Largo“ aus der Sonate
in e-moll, op. 2, 8 für Violine und Basso continuo von
Francesco Maria Veracini (1690 – 1768), den besonders
diese „sonate accademiche“ berühmt gemacht haben: Hier
ließ Frau Thurid Siebert mit der Violine die Zuhörer teilhaben an ihren meditativen Bögen über dem festen Fundament des Orgelcontinuo – und das klang gar nicht akademisch, sondern einfach schön!
Eine weitere Komposition brachte nun auch noch die dritte
Solistin mit ins Spiel, Frau Franziska Kraft mit ihrem Cello,
und spätestens jetzt zeigte sich der besondere Charakter
dieses Konzertes: Fritz Zierau (1865 – 1931) ist einer der
wenigen Komponisten, die Musik für die Besetzung Violine, Cello und Orgel geschrieben haben; so hörten wir sein
„Largo“ und wurden hineingezogen in die feinen, zu Tönen
gewordenen Verästelungen der Musik, die schon sehr an
die Ornamentik des Jugendstil denken ließ; etwas ganz
Besonderes!
Mit der nun folgenden „Aria“ aus der Suite op. 103a in amoll für Violoncello und Klavier von Max Reger konnte Frau
Kraft die sanglichen Qualitäten ihres Instruments voll zur
Geltung bringen: Der schlanke, lyrische Ton kontrastierte
sehr schön mit den sich dunkel und ruhig ausbreitenden
Klängen der Orgel.
Von Wilhelm Rudnick (1850 – 1927), einem weniger bekannten Komponisten aus Pommern, der aber zeitweise
auch in Berlin gearbeitet hatte, schlossen sich Zwei Triosätze an, deren kantable Art („Lieder ohne Worte“) für die
drei Musiker einen weit ausschwingenden Trialog eröffnete
und – wie bei Zieraus „Largo“ – einmal mehr an Farbe,
Kontrastreichtum und Verzierungen des Jugendstil erinnerte.
Das Schlussgewicht des Abends hatte die Konzertsuite
op. 149 von Joseph Rheinberger (1839 – 1901) mit den
Sätzen con moto, Thema mit Veränderungen, Sarabande, Finale. Über die Sätze hin
wurde ein weites Spektrum an Klangmöglichkeiten der drei Instrumente aufgefächert.
Etüdenhafte Passagen
in den Einzelstimmen
und virtuose Sololäufe
wechselten sich mit
weichen Wellenlinien
des Zusammenspiels
ab, teilweise fugiert und
dann mitunter hochdramatisch werdend, eine wunderbar
belebende Pizzicato-Partie des Cellos und viele ineinander
verflochtene, changierende Imitationen und Reprisen, die
das Ganze zu einem sich immer wieder neu gestaltenden
Kaleidoskop der Klänge werden ließen – bravo!
Herr Dr. Scherers, weit gereister Organist und inzwischen
Leiter der musikwissenschaftlichen Abteilung der Universität Flensburg, wies auf das spärliche Angebot an Literatur
für Orgel, Geige und Cello hin, und so kredenzten uns die
drei Musiker als Zugabe noch einmal das „Largo“ von Fritz
Zierau, in diesem zweiten Durchgang noch glänzender als
zuvor.
Vielen herzlichen Dank den drei Solisten für dieses wunderschöne Konzert!
Michelle Hans
-5-
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
ADVENT, ADVENT EIN LICHTLEIN BRENNT........
Open-air-Gottesdienst und Gemeindenachmittag gestaltet von unseren Kitas
Der Gottesdienst am 3. Advent mit anschließendem
Weihnachtsmarkt auf dem Gemeindegelände der
Waldkirche war NEU - UND EIN VOLLER ERFOLG!!!
Die bewegende Rede von Pf. Dr. Zastrow ging ans
Herz, das Theaterstück „Sterntaler“ mit anschließendem Gesang der Kinder in ihren wundervollen Kopfbedeckungen als Sterne war wunderbar anzusehen.
Der Bläserkreis gestaltete den Gottesdienst musikalisch
Sterntaler gibt alles weg, was sie hat und wird dafür fürstlich belohnt,
...aber auch für die Zuschauer gibt es einen „Goldregen“!
-6-
„Weisst du wie viel Sternlein stehen...?“
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Verkaufsstände und buntes Treiben auf dem kleinen Weihnachtsmarkt
Die Eltern waren guter Laune und hatten reichlich
Gelegenheit sich zu unterhalten, leckere Suppe zu
essen, Glühwein zu trinken und an den Verkaufsständen Selbstgebasteltes von ihren Kindern zu kaufen.
Wir möchten uns noch einmal bei allen Eltern bedanken, die uns mit vielen kreativen Spenden zu einem großzügigen Erlös geholfen haben, welcher der
Kita zu Gute kommt!!
Von 16.00 - 17.30 sang noch die Kinder und Jugendkantorei aus Frankfurt/Oder in der Waldkirche. Das
Wetter spielte mit und war nicht zu kalt, so dass alle,
Groß wie Klein, gegen 18.00 zufrieden nach Hause
gingen.
Wenn dieser Gemeindebrief herauskommt hat das
Neue Jahr schon begonnen...:-)
Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein gesundes,
liebevolles, fröhliches und friedliches 2015 und freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen und Ihren
Kindern!!!!
Auch in den Vorbereitungen hatten wir alle viel Freude!
Wir haben mit den Kindern gebacken, gebastelt, uns
mit den Kollegen aus der Waldkita bei Tee und Gebäck zur Vorbesprechung getroffen, um unseren ersten gemeinsamen Gottesdienstnachmittag zu planen
und zu gestalten.
Vera Müller, Leiterin des Dorfkindergartens
und das gesamte Team
Letztens sprach ich noch mit Frau Zastrow darüber,
wie sehr sich die Weihnachtsmärkte in den letzten
Jahren verändert hätten und dass es schwer geworden ist, einen Markt zu finden, auf dem man wirklich
noch besinnliche und weihnachtliche Atmosphäre findet, um die wichtige Zeit auch vor dem Heiligen Abend
genießen zu können!
HIER WAR ES SO!!!!!!! ES WAR BESINNLICH,
FRIEDLICH UND GEMÜTLICH!!!
Stimmungsvoller Ausklang mit der Kinder- und Jugendkantorei aus
Frankfurt/Oder in der Kirche
-7-
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Auf dem Weg zur Krippe und ins Neue Jahr
Wie in jedem Jahr war die Advents- und Weihnachtszeit in
unserer Gemeinde wieder reich an Veranstaltungen und
Begegnungen, an Einladungen und Gottesdiensten, welche alle zusammen unser Gemeindeleben so sehr prägen.
So beteiligten wir uns z.B. auch wieder am begehbaren
Adventskalender, den wir als ökumenische Aktion mit unseren Nachbargemeinden entfalten. Viele Häuser öffneten
sich wieder und verschiedene Kreise luden herzlich ein.
Neben den Privathäusern in unserem Gemeindebereich lud
z.B. die Kantorei herzlich zu einem Adventsfenster ein.
Adventsfenster Fam. Techel
Herr Nothdurft hatte sich für die Dorfkirche eine liebe Bekannte mitgebracht, die ihn mit ihrer Flöte als Solostimme
an der Orgel begleitete. Beide Gottesdienste waren durch
die schöne Musik ausgesprochen ermutigend und fröhlich
und führten uns zuversichtlich in das neue Kirchenjahr hinein.
Adventsfenster der Kantorei
Wie in jedem Jahr hatten verschiedene Mitglieder des Chores sich ein kreatives Motto einfallen lassen. Auf der Tür
zum Gemeindesaal prangten zwischen weihnachtlich lichten Farben Notenzeilen. Wer aber gedacht hatte, dass dies
nur der Hinweis auf den Mittelpunkt der Gruppe, auf die
Musik, sein sollte, hatte sich getäuscht. Versuchte man
die Noten für sich abzusingen, ergab sich ein beliebtes
Weihnachtslied. (Haben Sie es vom Foto ablesen können
und erkannt?) Und auch die Anzahl der Noten hatte ihre
Bedeutung und verriet den Tag der Einladung. Natürlich
wurde fröhlich gesungen und hinterher gab es Köstliches
im Glas und vom Büfett.
Eingeleitet wurde die Adventszeit durch die beiden musikalischen Gottesdienste am 1.Advent. Die Kantorei eröffnete das neue Kirchenjahr in der Waldkirche.
-8-
Traditionell feierten alle Kreise, die in irgendeiner Weise
mit an den Gottesdiensten beteiligt sind, wieder ihren
Samowarabend. Mit einem schönen gemeinsamen Essen,
besinnlichen Liedern, schönen Vorlesegeschichten, angeregten Gesprächen und natürlich viel Tee aus dem Samowar verflog der Abend wie im Nu.
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
Auch der 2.Advent wurde mit Singegottesdiensten gefeiert.
Herausgehoben aber war dann der 3.Advent. Er begann in
der Waldkirche mit einem sehr lebendigen Gottesdienst,
den die Konfirmandinnen und Konfirmanden als den ersten
von ihren beiden Vorstellungsgottesdienste gestalteten.
Die Aufforderung des Paulus: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zum Lobe Gottes.“ bildete das
Thema.
AUS UNSERER GEMEINDE
In der Dorfkirche war dann der ganze Gottesdienst auf Taufen ausgerichtet, weil 9 Jugendliche aus der Konfirmandengruppe hier mit ihren Familien ihre Taufe feierten. Es
war unheimlich bewegend, mit welcher Aufregung aber auch
Offenheit und erwartungsvoller Freude jede und jeder Einzelne von ihnen den Segen der Taufe für sich annahm. Wer
unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden erlebt, muss
um die Zukunft nicht bange sein.
Am Nachmittag feierten wir dann, wie angekündigt, den
Adventsnachmittag für die ganze Gemeinde diesmal etwas
anders (siehe auch S.6-7). Die beiden Kitas der Gemeinde
gestalteten den Open-Air-Gottesdienst auf der Gemeindewiese der Waldkirche. Der Bläserkreis begleitete den Gottesdienst musikalisch. Mit dem Märchen vom SterntalerMädchen und mit dem Gesang von vielen kleinen wunderbaren Sternchen, nämlich unseren Kita-Kindern, war ein
guter Anknüpfungspunkt zu dem, was Christus uns
schenkt, zum Sinn von Advent und Weihnachten gegeben.
Nach dem kurzen Gottesdienst öffneten die Marktstände
und boten Leckereien und Handarbeiten an. Es war wunderschön anzuschauen, weil ein kleines Dorf auf unserer
Wiese entstanden war.
Den Abschluss des Adventsnachmittages bildete ein Konzert der Ökumenischen Kinder- und Jugendkantorei Frankfurt/Oder.
Am Vortag hatten sich
die jungen Leute im Konfirmandenunterricht intensiv mit diesem Motto auseinandergesetzt.
Daraus entstanden Reflexionen zum Ablehnen,
Akzeptieren und liebevollen Annehmen, die in Texte und Gebete, in szenische Darstellungen und in die Lieder der Singegruppe
überflossen. Wir waren alle sehr beeindruckt von der Tiefe
ihrer Gedanken und
dem Mut, sich wirklich dem Thema zu
stellen. Der Gottesdienst wurde zusätzlich von den schönen
modernen Liedern
getragen.
Zwei Konfirmandinnen empfingen außerdem ihre Taufe in
der Waldkirche.
Ca. 40 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und
20 Jahren waren mit ihrem Chorleiter, einem Organisten
und verschiedenen Instrumentalisten gekommen. Sie hatten aber nicht nur ein wunderbares Konzertprogramm einstudiert, sondern sangen dieses mit großer Professionalität und Liebe zur Musik. Schon mit dem Adventschoral
„Tochter Zion“, mit dem sie das Konzert eröffneten, hatten
sie die Aufmerksamkeit und das Herz aller Zuhörenden
gewonnen. Traditionelle Weihnachtsmusik mischte sich mit
ganz neuen, modernen Klängen. Und alles, was gesungen
und musiziert wurde, verstärkte den Glanz des auf uns
zukommenden Weihnachtsfestes. Viele Stücke hatten eine
geradezu sphärische Wirkung, als kämen die Klänge aus
ganz anderen Dimensionen und Welten. Es war ein Konzert, als hätte sich der Himmel wirklich ein Stück geöffnet.
Man kann den Frankfurter Gemeinden zu dieser wunderbaren Kinder- und Jugendkantorei nur gratulieren. Die Arbeit
des Kantors, Herrn Stephan Hardt, mit den Kindern und
Jugendlichen hat an diesem Nachmittag uns sehr be-
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EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
schenkt. Schade für jeden, der dieses wunderbare Konzert verpasst hat. Um Ähnliches selbst zu hören, muss
man sonst sehr weit fahren. Wir hoffen auf ein weiteres
Konzert im neuen Jahr.
Am 4.Advent fanden in den Gottesdiensten die Voraufführungen der Krippenspiele statt. In diesem Jahr gab es in
beiden Kirchen dasselbe Krippenspiel, jedoch von unterschiedlichen Kindergruppen. Bildete im Wald die Jungschar
den Kern der Spieltruppe, war es im Dorf der Kinderchor.
Beide Gruppen haben auf ihre je eigene Weise das Spiel
aufgeführt und interpretiert. Es war spannend zu sehen,
wie viel von der Individualität der Kinder abhängt. Und sie
haben es alle wirklich wunderbar gemacht.
Frau Rochlitz hatte im Spätsommer das Stück ausgesucht.
In der Adventszeit hatte es an Aktualität noch stark dazu-
AUS UNSERER GEMEINDE
gewonnen. Es ging nämlich um einen der Hirten, der anders
war, als die anderen und sich durch seine dunkle Hautfarbe von ihnen unterschied. Unter den Vorurteilen verlosch
das Licht der Krippe, das Christkind blieb den Augen verhüllt. Erst als die Hirten, gedrängt durch die Engel, auch
ihren andersartigen Mithirten akzeptierten, kehrte das Licht
wieder, so dass auch sie das Kind sehen konnten. Am
Ende bemerkten sie, dass das Kind wie jedes andere ausgesehen hätte. Anders an diesem Kind war jedoch, dass
sie sich durch das Christkind verändert hatten.
Viel Nachdenkliches haben die Kinder mit dem Krippenspiel der Gemeinde mitgegeben. Sie selbst erhielten natürlich großen Beifall und viel Lob für ihre tolle Leistung.
Frau Rochlitz und ihren Helfern sei auch an dieser Stelle
noch einmal sehr gedankt.
Krippenspiel in der Dorfkirche
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EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Am Heiligen Abend haben ca. zweitausend Menschen die 7 Christvespern in
der Dorf- und Waldkirche besucht. Alle waren mehr als gut gefüllt. Wie schön,
wenn Menschen diesen Tag und Abend mit einem Kirchenbesuch feiern und
sich durch Krippenspiele, Lieder, Lesungen und Predigten Gottes Wort mit
nach Hause nehmen. Dass Gott uns alle mit Christi Geburt beschenkt, lässt
uns doch erst verstehen, warum wir feiern.
Herr Oberkonsistorialrat Dr. Vogel, die Herren Pfarrer in Ruhe Heinlein und
Luther sowie Pfarrer Dr. Zastrow hielten die Predigten und leiteten durch die
Gottesdienste.
Krippenspiel in der Waldkirche
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EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
Frau Heinlein, Herr Wagnitz und Herr Nothdurft im Dauereinsatz spielten die Orgel. Frau Rochlitz leitete die Krippenspiele der Jungschar und des Kinderchores und Mitarbeiterinnen aus beiden Kitas standen für kleine Weihnachtsspiele
und Lieder mit den Kita-Kindern in beiden Kirchen bei der
jeweils ersten Christvesper bereit. Den Abschluss bildeten
spät nachts die Jugendlichen mit ihrem selbst geschriebenen Krippenspiel in der Waldkirche. Darüber hinaus hatten
viele Menschen Kirchdienste übernommen, um die Kirchen
zu öffnen, Platzfragen zu organisieren und zwischendrin
immer wieder aufzuräumen. Ihnen allen sei herzlich für die
viele Mühe gedankt. Wenn man die betroffenen Familien
dazurechnet, die beim Einstudieren geholfen oder ihren
Heiligabend auf all die Dienste mit eingerichtet haben, erkennt man, dass der Heiligabend tatsächlich nur von einer
Gemeinde – also gemeinsam – ermöglicht werden kann.
Die Kita-Kinder brachten mit Liedern, Fingerspiel und entfalteten Gedichten sich ein. Das Krippenspiel vom schwarzen Hirten folgte. In der Dorfkirche wurden dann musikalische Christvespern zuerst mit Orgel und Trompete und um
22.00 Uhr mit der Kantorei gefeiert.
Das bereits erwähnte Krippenspiel der Jungen Gemeinde
beschloss um Mitternacht den Heiligen Abend.
Die Jugendlichen hatten die Weihnachtsgeschichte modernisiert. Maria und Josef erleben wie ihnen durch einen Kabelbrand das kleine Mietshäuschen abbrennt. Der Vermieter
hatte Reparaturen zuvor abgelehnt. Nun mussten sie zu
Weihnachten ein Unterkommen finden, zumal die junge
Frau ihr Kind erwartete. Wie man sich vorstellen kann,
werden sie abgewiesen. Fremde stören doch – gerade zum
Fest. Doch am Ende wendet sich das Blatt und als das
Kind auch noch an diesem Abend zur Welt kommt, beginnt bei allen ein Umdenken. Dass Menschen sich berühren lassen und diese Welt nicht nur egoistisch ist, wollten
die Jugendlichen allen mitgeben. Man darf sich nicht nur
auf das Negative fixieren. Es gibt Umkehr und es gibt viel
unerwartete Güte. Manchmal dauert es, aber wir leben auf
Hoffnung. Eine wunderbare Weihnachtsgeschichte, die sie
sich haben einfallen lassen.
AUS UNSERER GEMEINDE
Hatte die Kantorei noch die Spätvesper mitgestaltet, so
stand sie am 1.Feiertag schon wieder bereit. Gemeinsam
mit dem Kammermusikensemble führte sie fröhliche und
festliche Weihnachtsmusik in diesem Gottesdienst auf. Das
zentrale Stück war das moderne, sehr sphärische „Halleluja“ des Amerikaners Thompson, das auf alle eine starke
Wirkung hatte. Das Kammermusikensemble brillierte außerdem mit vielen schönen Stücken.
Am 2.Weihnachtsfeiertag, an dem wir unseren PlätzchenGottesdienst feiern, lautete das Motto „Es kommt ein Schiff
geladen“. Frau Stein und Pfarrer Dr. Zastrow führten durch
die Bibel, erinnerten an die verschiedenen Schiffe und ihre
Bedeutungen. Und auf einmal wurde klar, woher das gleichnamige Weihnachtslied seine Motivation her hatte. Der auf
uns zukommende Erlöser, die Sehnsucht und das Ausblicken wie nach den dringend erwarteten Schiffen, die neue
Nahrung brachten, aber mehr noch, dass Christus unsere
Lasten auf sich nehmen will. Nachdem wir
alles Gute von ihm
empfangen haben, sollen wir ihn beladen mit
allem, was wir nicht zu
tragen vermögen. In
gewohnt lockerer und
dabei informativer Weise wurde man von den
Beiden durch das Thema mitgenommen,
und natürlich gab es
auch wieder etwas zu
basteln. Frau Stein leitete dazu an, kleine
Schiffe aus Papier zu
falten. Auf die Innenseite konnte man,
wenn man es wollte,
die Lasten schreiben, die Christus für einen tragen soll.
Zuerst wurden die Schiffe dann auf den symbolischen Fluss
in der Kirche gesetzt.
Später sind alle Schiffe an der Havel zu Wasser gelassen
worden, um die Lasten davon zu tragen.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es wieder Kaffee
und Naschereien im Gemeindesaal der Waldkirche.
Frau Stein sang begleitet von Herrn Stamer am Klavier
moderne Weihnachtslieder. Gedichte erklangen und natürlich wurde zwischen vielen guten Gesprächen auch gesungen.
Moderne Weihnachtslieder und improvisiertes auf der
Mundharmonika
- 12 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Durch das geschmückte Adventfenster war der Blick in den Schnee
besonders schön
Die folgenden Gottesdienste rings um den Jahreswechsel
waren dann ebenso vielfältig mit Musik, Taufen, Abendmahl.
Hervorzuheben ist hier vielleicht noch der 6.Januar, Heilige
Drei Könige. Seit einigen Jahren haben alle evangelischen
Schüler das Recht, am Vormittag einen Gottesdienst zu
besuchen. Deshalb wird ein
solcher in unserer Gemeinde
auch angeboten und steht natürlich der ganzen Gemeinde
offen. Die Kita-Kinder aber
auch viele Schüler und einige
Erwachsene kamen dieses
Mal. Das Kamel als Wüstenschiff stand dabei besonders im
Rampenlicht. Nicht nur, dass
die Weisen aus dem Morgenlande ohne ein solches niemals
hätten reisen können, war interessant. Nein am Kamel lässt
sich auch Beharrlichkeit, DeDas „Kamel“
mut und Hoffnung erkennen,
wie wir es sonst angeleitet durch das Weihnachtslied „O
Tannenbaum“ vom Weihnachtsbaum lernen sollen.
Auf dem Weg zur Krippe, bis Gott ganz in uns geboren
wird, brauchen wir diese Tugenden des Glaubens. Mit diesem fröhlichen Gottesdienst begingen wir den zwei Höhepunkt der Weihnachtszeit, die ja bis zum 2.Februar noch
andauert.
Eine schöne, gefüllte Advents- und Weihnachtszeit liegt
nun hinter uns, und in den Gruppen und Kreisen hat es
natürlich auch viele Feste und Begegnungen gegeben.
Auf Christus zu gehen wir und mit ihm durch das neue Jahr
voller Zuversicht, Trost und Freude.
Der GKR
Mit Hilfe der Krippenfiguren auf dem Altar
erzählt Pfarrer Zastrow
die Weihnachtsgeschichte noch einmal
- 13 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
„
Am 6. Januar versammelten sich die Kinder der Kita
gemeinsam im Bewegungsraum, um eine „Reise“ nach
Bethlehem zu machen und die Geschichte von den „Heiligen
Drei Königen“ zu hören und mitzugestalten.
Davor hieß es für die Erzieherinnen noch schnell alle nötigen
Requisiten zusammen zu holen und dann konnte es
losgehen.
Gespannt saßen alle Kinder im Kreis und lauschten
aufmerksam, was uns Frau Hess zu erzählen hatte.
Zunächst schlossen wir alle die Augen und begannen so
unseren „Ausflug“ nach Bethlehem. Hier erwarteten uns
schon Maria und Joseph mit dem Jesuskind.
Zum Schluss bekam noch jedes Kind „Myrrhe“ (ein wenig
Creme) und einen Königsstempel zur Erinnerung mit.
Die kleinen Igel- und Raupenkinder wiederholten dieses
Spiel am nächsten Tag noch einmal und gestalteten sich
noch eigene Königskronen.
Drei mutige Könige waren dann auch schnell gefunden, die
dem leuchtenden Stern folgten und ihre Geschenke, Gold,
Weihrauch und Myrre, zum Jesuskind brachten.
Für die Regenbogenkinder der Kita war der 6. Januar noch
spannender, da sie sich (genau wie die Heiligen Drei Könige)
gemeinsam mit Frau Guischard und Frau Vergin selbst auf
die Reise machen durften, um in einem Gottesdienst in
der Dorfkirche von Pfarrer Zastrow die Geschichte zu
erfahren.
Auch für sie war dies ein erlebnisreicher Tag.
Im Schlaf erschien ihnen dann noch der Engel, der ihnen
gebot nicht zum König Herodes zu gehen, da dieser etwas
ganz Schlimmes vorhabe.
- 14 -
Regina Hentschel
(Erzieherin in der Raupengruppe)
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Vom ehemaligen Kitakind zum Schülerpraktikanten (…zum Erzieher ?)
Schülerpraktikant Benjamin Herzog in der Kita Waldkirche
Vom 3.11.2014 bis zum 21.11.2014 absolvierte Benjamin Herzog sein Schülerpraktikum bei uns in der Raupengruppe der
Kita Waldkirche.
Für mich als Gruppenerzieherin der Raupengruppe war es eine ganz besondere Begegnung. Im Jahr 2006 war ich selbst als Erzieherpraktikantin in der Kita und Benjamin war
damals Kitakind. Ich konnte mich noch gut
an ihn erinnern, da er sehr aufgeschlossen
und vertrauensvoll war.
Deshalb freute es mich jetzt sehr, ihn wiederzutreffen und zu erleben, dass er sich weiter zum Positiven entwickelt hat.
Für unsere Gruppe und den ganzen Kindergarten war er eine echte Bereicherung.
Er war hilfsbereit und aufmerksam und vor
allem durch seine einfühlsame Art bei den
Kindern sehr beliebt.
Besonders toll fanden es alle Kinder der Kita,
als er uns seine Instrumente (Klarinette und
Waldhorn) mitbrachte, sie uns erklärte und
uns einiges im gemeinsamen Morgenkreis
vorspielte.
Gerne werden wir uns an ihn erinnern und
wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg Gottes reichsten Segen und Schutz.
Im Namen aller Kinder
und Mitarbeiterinnen
Regina Hentschel
Gruppenerzieherin bei den Raupen
Das kleine Ich
Projekt im Dorfkindergarten
Im November hatten wir in unseren Gruppen das Projekt
„Ich bin einzigartig“!
Jedes Kind brachte dazu seine eigenen Babyfotos, Taufbücher, Babysachen etc. mit.
Wir schauten uns an, wie unterschiedlich wir aussahen,
wir wogen uns, schauten nach, wie groß wir sind und wie
unsere Augen- und Haarfarbe ist.
Es gab Bücher dazu, ein kleines Mitspielstück nach der
Geschichte „Das kleine Ich bin Ich“ und eine von den Kindern mitgebrachte Socke wurde zum kleinen Ich umgestaltet!
Am Ende malten alle Kinder eine Geschichte, die das kleine Ich erlebt hatte, und so entstand ein kleines Buch daraus.
Die Kinder hatten große Freude an dem Projekt und es hat
uns gezeigt, dass wir zwar alle unterschiedlich sind, dennoch aber auch Gemeinsamkeiten haben können.
Ein Jeder von uns hat seine Stärken und Schwächen, aber
wir können voneinander lernen und in der großen Vielfalt
liegt ein tolles Potenzial!
WIR BEGEGNEN UNS IN UNSEREN GEMEINSAMKEITEN UND WIR WACHSEN AN UNSEREN UNTERSCHIEDLICHKEITEN!!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein
gesundes, buntes und fröhliches Neues Jahr!
Vera Müller, Leiterin des Dorfkindergartens
Wellnesstage in der Kita Waldkirche
„Nase putzen“
Die Nase läuft – was mach ich bloß:
Ein Taschentuch hilft aus der Not.
Der Ärmel reicht doch völlig aus,
Schreit Luis und lässt alles raus.
Die Rotze tropft vom Ärmel runter,
Nun wird auch der Erzieher munter.
Er schaut und kann es noch nicht fassen,
Da fängt der Sven an, laut zu lachen.
Luis, nein so geht das nicht!
Ein Taschentuch halt vors Gesicht,
Schnaub mit der Nase da hinein,
Dann kann dein Ärmel sauber sein.
Der Luis sieht das alles ein
Und stellt sofort das Weinen ein.
Vom Weinen läuft die Nase wieder,
Doch Luis greift nun –
zu Taschentüchern.
von
Martin Zimmermann,
Praktikant in der Froschgruppe
- 15 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Nachlesen Offene Nachmittage
...Dorf
01.12.
05.01.
Neujahrsempfang
Unsere Adventsfeier 2014
Herr Pfarrer Dr. Zastrow wie auch die meisten unserer Stammgäste folgten der Einladung, den Beginn
des neuen Jahres mit einer Andacht anzufangen, und
ein Gläschen Sekt und leckere Häppchen gab es
auch – same procedure as every year. Wie üblich
waren die 2 Stunden des Beisammenseins im Handumdrehen vorüber. Herr Pfarrer Dr. Zastrow erteilte
zum Schluss den Segen und jeder ging mit diesem
in den dunklen Abend hinein nach Hause. Der HERR
möge uns auf allen unseren Wegen behüten, darum
bitten wir.
Ingrid Köpp
Zu unserer diesjährigen Adventsfeier fanden sich viele
Freundinnen/Freunde in fröhlicher. adventlicher Stimmung ein. Wer diese noch nicht hatte, der wurde
durch die bei uns herrschende adventliche Atmosphäre schnellstens dazu bewogen.
Der Anblick unserer Tafel mit den Kerzen und den 2
köstlichen Stollen und anderem Naschwerk, lud zum
Zugreifen ein. Etwaige Gedanken an Abnehmen wurden außen vor gelassen. Wenn Sie im Februar, also
im nächsten Gemeindebrief diese Zeilen lesen, ist
alles schon Geschichte. Ich hoffe, Sie hatten ein gesegnetes, fröhliches Weihnachtsfest. Obwohl nun
schon Februar ist, Ihnen allen ein gutes Neues Jahr
2015. Der HERR möge uns auf allen unseren Wegen SEINEN SEGEN spenden.
P.S. Im Oktober 2014 befassten wir uns mit dem
Thema „Erste Hilfe“, 5 Minuten, die entscheiden. Im
November 2014 wurde eine unserer Teilnehmerinnen
mit einem akuten Notfall konfrontiert. Sie konnte helfen, ein Menschenleben zu retten – dank der erworbenen Kenntnisse. Dem HERRN sei Dank dafür.
Ingrid Köpp
- 16 -
...Wald
10.12.
Vorweihnachtliche Feier
Nachdem sich das Team bei Familie Seper am
01.12.14 getroffen hatte, um Vorbereitungen für den
nächsten „ON Waldkirche“ zu treffen und auch über
den Ablauf zu diskutieren, konnte der letzte Mittwoch
des Jahres 2014 angegangen werden.
An diesem vorweihnachtlichen Nachmittag war die
Kaffeetafel besonders festlich geschmückt. Auf
jedem Platz stand z.B. ein gebasteltes Kästchen,
gefüllt mit leckeren Dingen.
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
Doch bevor wir mit dem Kaffeetrinken begannen,
kleideten wir uns wieder an und suchten den
Kindergarten (Waldkirche) auf. Wir wurden schon
von einer Erzieherin und den Kindern erwartet.
Sie begannen zu singen - und wir sangen, was wir
kannten, einfach mit. Die Kinder waren in voller
Vorfreude auf Weihnachten; sie erzählten uns, was
sie am meisten beschäftigte. Was wir für die Kinder
mitgebracht hatten, wurde verteilt, dann wünschten
wir uns gegenseitig „Frohe Weihnachten“.
Wieder zurück im Saal, erfreuten wir uns an heißem
Kaffee und an den weihnachtlichen Leckereien.
Immer wieder sangen wir zwischendurch Weihnachts- und Winterlieder oder wir lauschten den Erzählern von Weihnachtsgeschichten und -Erlebnissen. Auch Basteleien kamen nicht zu kurz.
Wir waren nun alle auf Weihnachten eingestimmt und
in dem Bewusstsein auf weitere Offene Nachmittage
im neuen Jahr traten wir den Heimweg an.
Waltraud Walter
07.01.
AUS UNSERER GEMEINDE
Die Heiligen Drei Könige werden auch „Weisen aus
dem Morgenland, Sterndeuter, Philosophen oder
Magier“ genannt.
Im Matthäusevangelium 2,11 heißt es: „…fanden das
Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder
und beteten es an und taten ihre Schätze auf und
schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe“.
Den einem König gebührenden Weisheitsschatz,
bezeichnet das Gold; für ergebungsvolles Opfer und
Gebet steht Weihrauch und für die reinhaltende Kraft
der Selbstbeherrschung die Myrrhe.
In den ersten Jahrhunderten schwankte die Zahl der
Weisen; doch anhand der Anzahl der Geschenke einigte man sich auf „Drei Weise“.
Die Weisen wurden in der christlichen Überlieferung
als „Könige“ gedeutet, denn an mehreren Bibelstellen ist zu lesen, dass sie fast wie Könige aufgetreten
seien.
Erstmals im 6. Jh. tauchten die heutigen Namen der
Weisen „Caspar, Melchior und Balthasar“ in der
Westkirche auf. Diese Namen sind seit dem 9. Jh.
volkstümlich.
Der Brauch der katholischen Kirche, dass von Haus
zu Haus ziehende Sternsinger um eine Gabe bitten
und das Haus segnen, ist noch heute weitverbreitet.
Dabei werden die Jahreszahl und die Initialen C + M
+ B an die Haustüren der Spender geschrieben.
Ursprünglich wurden angebliche Reliquien der Drei
Heiligen Könige in Mailand aufbewahrt. Doch der
Kanzler Barbarossas brachte die Reliquien als Geschenk nach Köln, wo seitdem das Fest der Überführung vom 23.07.1164 gefeiert wird.
Wir bedanken uns bei Herrn Pf. Dr. Zastrow für eine
so interessante Darstellung über die Heiligen Drei
Könige.
Allen Leserinnen und Lesern wünscht das vorbereitende Team des Offenen Nachmittags Waldkirche ein
gesundes, gutes neues Jahr 2015.
Waltraud Walter
Die Heiligen Drei Könige
Es ist wohl bekannt, dass der Offene Nachmittag in
der Waldkirche meistens mit Vorlesung der Tageslosung, dem gemeinsamen „Vaterunser…“ und einem Lied begonnen wird. Danach folgt das sogenannte Kaffeetrinken, diesmal nicht mit Kuchen - sondern
eher rustikal: Brotsorten, Schmalz, gesponserte thüringischer Wurst und eingelegte Gurken fanden genüsslichen Zuspruch.
Die zweite Hälfte der Zeit wird dann einem Thema
gewidmet. So auch heute. Wir staunten über vielseitige, höchst interessante Darstellungen der Heiligen
Drei Könige, auf die sich Herr Pfarrer Dr. Zastrow
vorbereitet hatte.
- 17 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
UNSERE KREISE
Unsere Kreise
Besuchsdienst
Bibelstunde
Bläserkreis
Blockflötenensemble
Eltern-Kind-Gruppe (0-3 Jahre)
Frauentreff
Gebetskreis
Gymnastik für Frauen und Mädchen
Handarbeits-/Bastelkreis
Junge Gemeinde *)
Jungschar (6 - 12 J.) *)
Kammermusikensemble
Kantorei
Kindergottesdienst-Teamer
Kinder- und Jugendkantorei *)
- „Kleiner“ Kinderchor Gr.I
- „Kleiner“ Kinderchor Gr.II
- „Großer“ Kinderchor
- Fortgeschrittene
- Jugendchor
Konfirmanden-Teamer
Lektorenkreis
Lesestube (Ausleihe)
Literaturcafé
Männerkreis
Ökumene-Kreis
Offener Nachmittag Dorf
Offener Nachmittag Wald
Powerfrauen
Seidenmalen
Singkreis
Tanzen für Jedermann/-frau
Tänze für Könner
Taufunterricht
*)
30.03.
25.02./25.03.
15.00 Uhr
19.30 Uhr
14-täg. Donnerstag 18.45 Uhr
Dienstag
16.30 Uhr
09.30-11.00 Uhr
Mittwoch
10.00-12.00 Uhr
Dienstag
10.30 Uhr
09.02./09.03.
19.00 Uhr
Dienstag
16.00 Uhr
Mittwoch
17.30 Uhr
Donnerstag
16.00-17.00 Uhr
Donnerstag
19.45 Uhr
Dienstag
20.00 Uhr
Donnerstag
19.30 Uhr
03.03.
Büro Dorf
Stall-Dorfkirche
Saal-Dorfkirche
Waldkirche
Saal-Dorfkirche
Waldkirche
privat
Saal-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
n. Vereinbarung
Saal-Waldkirche
Saal-Waldkirche
Saal-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
Fr.Rohde
431 95 26
Pf.Dr.Zastrow
Fr.Rochlitz
Fr.Rochlitz
Fr.Weiß
413 93 74
Fr.Sauer
Fr.Templiner 436 18 76
Fr.Schülzke
Fr.Rohde
431 95 26
Pf.Dr.Zastrow
Fr.Rochlitz
Fr.Rochlitz
Fr.Rochlitz
Pf.Dr.Zastrow
Donnerstag
Donnerstag
Mittwoch
Mittwoch
Mittwoch
14.30-15.00 Uhr
15.15-15.45 Uhr
16.30-17.30 Uhr
16.30-17.30 Uhr
18.00-19.30 Uhr
18.30 Uhr
19.00 Uhr
16.30-18.30 Uhr
17.30 Uhr
20.00 Uhr
19.30 Uhr
15.00-17.00 Uhr
Saal-Waldkirche
Saal-Waldkirche
Saal-Dorfkirche
Saal-Dorfkirche
Saal-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
Waldkirche
Stall-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
Saal-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
Stall-Dorfkirche
Fr.Rochlitz
Fr.Rochlitz
Fr.Rochlitz
Fr.Rochlitz
H.Bohun
Pf.Dr.Zastrow
Pf.Dr.Zastrow
Fr.Hoffmann
Fr.Hoffmann
Pf.Dr.Zastrow
Pf.Dr.Zastrow
Team
15.00 Uhr
Waldkirche
Team
20.00 Uhr
Stall-Dorfkirche
Fr.Klöpperpieper/
Fr.Wolf
Fr. Heinlein
H.Götz
Fr.Lange / Fr.Janietz
Fr.Lange / Fr.Janietz
Pf.Dr.Zastrow
n. Vereinbarung
11.02./18.03.
Montag
23.02./09.03.
04.03.
09.03.
02.02.
09.03.
18.02./11.03.
01.04.
04.02./04.03.
01.04.
Freitag
16.30 Uhr
1.&3.Dienst./Monat 18.00 Uhr
2.&4.Mittw./Monat 18.30-20.00 Uhr
1.&3.Mittw./Monat 18.30-20.00 Uhr
n. Vereinbarung 18.00 Uhr
Bildquellen:
außerhalb der Ferien
Impressum
Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde
Berlin-Heiligensee
V.i.s.d.P. der Gemeindekirchenrat
Die namentlich gekennzeichneten Artikel stellen nicht immer die Meinung
des Gemeindekirchenrates dar.
Bankverbindung:
Ansprechpartner:
Empfänger: Ev. Kirchengemeinde Heiligensee
Sabine Düker (Anzeigen):
IBAN: DE22520604103803995550
Tel.: 030 / 414 71 99-0
BIC: GENODEF1EK1
Angelika Stamer (Redaktion):
Bitte Verwendungszweck und
Tel.: 030 / 431 28 24
e-mail: jastamer@gmx.de
Ihre Anschrift angeben!
Redaktionsschluss für die neue Ausgabe April / Mai 15 ist der 1.März 2015
Druck: Wiesjahn Satz - und Druck Service
Tel.: 030 / 43 40 09 46
- 18 -
Stall-Dorfkirche
Waldkirche
Waldkirche
Waldkirche
Stall-Dorfkirche
S.1/1 Foto: Leo Seidel / Wolfgang Reiher
S.2/2 Rechte: EKBO
S.15/1 Foto: Nahler
S.16/1 Foto: Lotz
S.16/2 Foto: Wodicka
S.17
Fotos: Wodicka
S.27u Autor: epd
S.30/1 Autor: Ökumenischer Rat
S.30u Rechte: Weltgebetstag
S.29
Foto: Lotz
S.31/1 Grafik: Layer-Stahl
S.31/2 o.A.
S.31/3 Autor: Dathe
S.32
Grafik: Calwer Verlag Stuttgart
Grafiken auf S.15/2, S.19, S.26, S.27, S.28, S.29,
S.33: GEP
Alle anderen Fotos: verschiedene Gemeindeglieder
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
GOTTESDIENSTE
Gottesdienste
Februar
01.02.15
08.02.15
15.02.15
21.02.15
22.02.15
25.02.15
28.02.15
Waldkirche
Sonntag L.So. n. Epiph.
Sonntag Sexagesimä
Sonntag Estomihi
Samstag Passionsandacht
Sonntag Invokavit
Mittwoch Andacht
Samstag Passionsandacht
9.30
9.30
9.30
17.00
9.30
17.00 Uhr
März
01.03.15
07.03.15
08.03.15
14.03.15
15.03.15
21.03.15
22.03.15
25.03.15
28.03.15
29.03.15
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
A
Pf. Heinlein
Pf. Dr. Zastrow
Pf. Dr. ZastrowF
Pf. Dr. ZastrowM
Pf. Dr. Zastrow
----------------Pf. Dr. ZastrowM
Dorfkirche
11.00 Uhr Pf. HeinleinA
11.00 Uhr Pf. Dr. Zastrow
11.00 Uhr Pf. Dr. ZastrowTF
-----------------
11.00 Uhr Pf. Dr. Zastrow
19.00 Uhr Pf. Dr. Zastrow
-----------------
Waldkirche
Sonntag Reminiszere
Samstag Passionsandacht
Sonntag Okuli
Samstag Passionsandacht
Sonntag Lätare
Samstag Passionsandacht
Sonntag Judika
Mittwoch Andacht
Samstag Passionsandacht
Sonntag Palmarum
9.30
17.00
9.30
17.00
9.30
17.00
9.30
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Gründonnerstag
Karfreitag
Ostersamstag
Ostersonntag
17.00 Uhr
9.30 Uhr
17.00 Uhr
9.30 Uhr
Dorfkirche
Pf. Dr. ZastrowA
Pf. Dr. ZastrowM
Pf. Dr. Zastrow
Pf. Dr. ZastrowM
Pf. Dr. Zastrow
Pf. Dr. ZastrowM
Pf. Dr. Zastrow
----------------Pf. Dr. ZastrowM
Pf. Dr. ZastrowGK
11.00 Uhr Pf. Dr. ZastrowA
Pf. Dr. ZastrowA
Pf. Dr. ZastrowA
-----------------
18.30 Uhr Pf. Dr. ZastrowA
11.00 Uhr Pf. Dr. ZastrowAM
18.00 Uhr Pf. Dr. ZastrowF
11.00 Uhr
11.00 Uhr
11.00 Uhr
19.00 Uhr
11.00 Uhr
----------------Pf. Dr. Zastrow
----------------Pf. Dr. Zastrow
----------------Pf. Dr. Zastrow
Pf. Dr. Zastrow
----------------Pf. Dr. ZastrowGK
.....
02.04.15
03.04.15
04.04.15
05.04.15
8.00 Uhr Auferstehungsandacht Friedhof Sandhauser Str.
9.30 Uhr
9.30 Uhr
06.04.15 Ostermontag
A
=Abendsmahlsgottesdienst
T
=Taufe
Pf. Dr. Zastrow
Pf. Dr. ZastrowAM
F
=Familiengottesdienst
M
11.00 Uhr Pf. Dr. ZastrowA
=Musikgottesdienst
-----------------
GK
=Goldene Konfirmation
Kindergottesdienst
Die Kinder kommen gemeinsam mit ihren Eltern in den Gottesdienst und gehen vor der Predigt mit einer Mitarbeiterin
des Kindergottesdienst-Teams in den Kindergottesdienst (außer in den Schulferien, bei Familien- und Jugendgottesdiensten).
Waldkirche
Jeden Sonntag um 09.30 Uhr
- 19 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Paris, Paris – eine Filmbetrachtung
Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, das Neue Jahr hat
begonnen und der Chor trifft sich entspannt zu einem gemütlichen Filmabend. Der Dezember hatte es in sich mit
mehreren Auftritten: 1. Advent in der Waldkirche, dann das
Adventsfenster, gestaltet und musikalisch begleitet vom
Chor, die Spätmesse in der Dorfkirche am 24. Dezember
und dann der 1. Weihnachtsfeiertag – dazu waren die Chorproben erforderlich, die es in ihren Anforderungen in sich
hatten. Und so ist die ersten Chorprobe im Neuen Jahr
traditionsgemäß ein entspanntes Beisammensein mit einem interessanten Film – natürlich musikalisch orientiert.
Die Wahl fiel auf den Film „Paris, Paris – Monsieur Pigoil
auf dem Weg zum Glück“ von dem Regisseur Christophe
Barratier.
Es ist das Jahr 1936 in Paris. Der Bühnenarbeiter Pigoil ist
des Mordes angeklagt, den Immobilienmakler Galapiat erschossen zu haben. Während er dem verhörenden Polizeibeamten versucht die Situation zu erklären, wie es zu dem
Mord kam, beginnt als Rückblick die eigentliche Handlung.
Pigoil ist Bühnenarbeiter beim kleinen Musiktheater
„Chansonia“ mitten im Pariser Stadtteil Faubourg SaintMarcel. Gerade läuft im Theater die Silvestershow, doch
die Geschäfte gehen schlecht und der Immobilienmakler
Galapiat, dem das Gebäude gehört und der wieder keine
Miete vom Theaterdirektor erhält, schließt das „Chansonia“
unter den fassungslosen Blicken der betroffenen Theatertruppe zum Jahreswechsel.
Monate später: Das leerstehende „Chansonia“ verfällt, die
ehemaligen Mitglieder der Truppe sind arbeitslos und wissen kaum, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen. Pigoil,
dessen Frau sich inzwischen von ihm getrennt hat, ergibt
sich dem Wein. Der Gewerkschafter Milou will immer öfter
Streiks unter den Arbeitern provozieren und wird von den
erstarkenden Rechtsradikalen verfolgt und der talentlose
Stimmenimitator Jacky probt fleißig neue Programme mit
schlechten Gags und stellt sich vergeblich bei anderen
Revuetheatern vor. Pigoils Sohn Jojo, der seit der Scheidung der Eltern bei seinem Vater lebt, verdient mit seinem
Akkordeonspiel heimlich Geld und bezahlt damit unbemerkt
Pigoils Schulden. Als die Polizei Jojo aufgreift und das
Sorgerecht wegen der Arbeitslosigkeit Pigoils der Mutter
zuspricht, bricht für Pigoil eine Welt zusammen. Er will
wieder arbeiten, um Jojo zurück zu sich zu holen.
Als Jacky das „Chansonia“ heimlich zu seiner illegalen
Privatbühne umfunktioniert und Milou entscheidet, dass das
Theater revolutionär besetzt werden sollte, kann Pigoil den
Eigentümer Galapiat überzeugen, das Theater an sie zu
vermieten. Bezahlt werden soll mit den Eintrittsgeldern der
Shows. Widerwillig stimmt Galapiat zu. Bei einem Casting
entdeckt die Truppe die junge Douce, die gerade erst nach
Paris gekommen ist. Zwar begegnet vor allem Milou ihr
reserviert, weil sich Galapiat ihr bereits als Beschützer aufgedrängt hat. Douce überzeugt das Publikum als Sängerin.
Sie bleibt das einzige Glanzlicht in einem Revue-Programm,
das dilettantisch gemacht ist und dem bald die Zuschauer
- 20 -
ausbleiben. Auch die Darsteller werden sich untereinander
feind, da sich Jacky vom rechtsextremen Galapiat für seine Zwecke missbrauchen lässt und seine Scherze auf den
rechtsextremen Parteiversammlungen präsentiert. Immer
mehr Künstler kündigen dem „Chansonia“, Pigoil weigert
sich, für den rechten Galapiat Theater zu machen und auch
Douce folgt einem neuen Angebot auf eine größere Bühne
– sie verärgert damit sowohl ihren Gönner Galapiat als auch
Milou, mit dem sie eine Liebesbeziehung begonnen hat.
Unweit des „Chansonia“ lebt Max, den alle nur Monsieur
Radio nennen, weil er seit Jahren nur in seiner Wohnung
vor dem Radio sitzt. Er war früher musikalischer Leiter im
„Chansonia“ und der Geliebte von Douces Mutter. Die hatte für ihr Engagement beim „Chansonia“ mit ihm schlafen
müssen und war daraufhin mit Douce schwanger geworden. Monsieur Radio erkennt in Douce seine Tochter und
reist ihr zu ihrem Engagement nach. Sie singt auf der Bühne eines seiner Lieder, das ihr ihre Mutter beigebracht hatte und Monsieur Radio plant mit ihrer Hilfe, das „Chansonia“
wieder zu einer bedeutenden Bühne zu machen. Douce ist
es, die Galapiat bittet, den Mitarbeitern des „Chansonia“
eine zweite Chance zu geben. Er will als Gegenleistung
sie – solange sie ihn jedoch nicht aus freien Stücken lieben kann, soll sie wenigstens keinen anderen Geliebten
haben. Währenddessen wird Jojo durch Milou und Jacky
von seiner Mutter zurück zu Pigoil geholt, der dadurch seinen alten Lebensmut zurückgewinnt.
Die neue Revue Faubourg 36 mit der Musik Monsieur Radios wird ein voller Erfolg. Man bietet der Truppe Tourneen
an, die Shows sind stets ausverkauft und das Geld fließt.
Douce jedoch gibt ihre begonnene Affäre mit Milou zum
großen Ärger von Galapiat nicht auf. Milou übernachtet jeden Abend im „Chansonia“ und bewacht die Eintrittsgelder.
Am 14. Juli 1936, dem Nationalfeiertag, übernimmt Jacky
die Bewachung der Gelder, damit Milou und Douce zusammen feiern können. In der Nacht überfallen Galapiats Männer
ihn, den sie für Milou halten, und verletzen ihn so schwer,
dass er kurz darauf im Krankenhaus verstirbt. Milou begibt
sich mit einem Revolver zu Galapiat, der ihm die Waffe
wegschlägt und wiederum ihn mit einer Pistole bedroht.
Der herbeigeeilte Pigoil erschießt Galapiat mit Milous Waffe.
Hier endigt Pigoil die Beschreibung der Vorgänge, die zum
Mord führten. Er wird verurteilt und erst kurz nach Kriegsende 1945 aus dem Gefängnis entlassen. Seine Freunde
empfangen ihn erfreut, doch sein erster Weg führt ihn zum
„Chansonia“, wo sein erwachsener Sohn inzwischen eine
eigene Show hat.
Ein bezaubernder musikalischer Spielfilm, der nicht nur den
Liebhabern der französischen Hauptstadt gefallen wird und
deshalb empfehlenswert ist.
Dieter Knappe
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
Alle Jahre wieder: Konfirmandenfahrt nach Woltersdorf
Bedauerlicherweise neigt
men. Dort holte uns ein
sich auch die KonfirmanBus ab und brachte uns
denzeit unserer diesjähridirekt bis zum Schwimmgen Gruppe langsam dem
bad, wo wir alle ziemlichen
Ende zu, und bald steht für
Spaß hatten. Zwei Stunsie die von vielen gefürchden vergingen wie im Flug
tete Prüfung an. Doch weil
und schon saßen wir wienatürlich noch längst nicht
der im Bus auf der Rückalles über Gott geklärt und
fahrt zur Herberge. Dort anerfahren wurde, haben auch
gekommen, fielen alle Kondieses Jahr 48 Konfirmanfirmanden erschöpft in ihre
dinnen und Konfirmanden,
Betten und für uns Teamer
wir Teamer und Pfarrer
war wieder Zeit zum KarZastrow eine letzte Konfirtenspielen. Ehe wir uns vermandenfahrt mit dieser
sahen, war auch schon
Gruppe nach Woltersdorf
Sonntag (11.01.2015) und
Unsere Konfirmanden
unternommen.
damit der letzte Tag unseSchon im Voraus war, wie immer, viel zu organisieren. Zum rer Fahrt angebrochen und wir trafen uns alle beim FrühGlück mussten wir uns nicht zusätzlich noch um eine Un- stück. Unseren letzten Tag wollten wir gleich mit einem
terkunft kümmern, da uns die warmherzige Leitung des „EC- netten Gottesdienst beginnen und gingen deshalb alle zuBegegnungs- und Bildungszentrum Woltersdorf“ erneut mit sammen in die St.-Michael-Kirche, wo wir auch von der
offenen Armen empfing. Durch ihre herzlichen Mitarbeiter Gemeinde willkommen geheißen wurden. Beim anschlieund die wohnlich eingerichteten Zimmer fühlten wir uns dort ßenden Mittagessen gab es dann ein bisschen geschichtgut aufgehoben. Am Anreisetag (09.01.2015) wurden wir liches Wissen über Woltersdorf, wobei, wie uns später erdort auch nach der furchtbar langen (einstündigen) Bus- zählt wurde, auch der Leiter des Zentrums noch etwas lerfahrt mit einem leckeren Essen und einer freundlichen Be- nen konnte.
grüßung in Empfang genommen. Gut gestärkt konnten wir Erstaunlich, was unser Pfarrer alles weiß!
dann zu unserer ersten Einheit starten. Der Pfarrer erzähl- Weil es unser letzter Tag dort war, wurden dann nur noch
te den Konfirmanden als Einstieg in das Thema für das die Zimmer aufgeräumt, die Sachen gepackt und dann war
Wochenende, wie die Bibel aufgebaut ist und wieso wel- es auch schon so weit, sich zu verabschieden. Wir machche Geschichte geschrieben wurde. Anschließend wurde ten uns mit dem Bus auf den Rückweg und waren
noch der Plan für den folgenden Tag verkündet, und dann schließlich am Nachmittag wieder in Berlin.
hatten die Konfirmanden Freizeit, bis dann um 22 Uhr im
Haus langsam Ruhe einkehren musste. Für uns Teamer
war aber noch lange nicht ans Schlafen zu denken. Wir
spielten noch mit dem Pfarrer ein paar Runden Karten und
Werwolf auf dem Flur. Wobei wir natürlich nicht unbeobachtet blieben und von einigen Konfirmanden bestaunt
wurden.
Am nächsten Morgen war um 8:30 Uhr Frühstück angesagt, woraufhin einige Mädchen meinten, schon um 6:00
Uhr aufstehen zu müssen. Als wir dann alle noch etwas
verschlafen am Tisch saßen und das leckere Frühstück
genossen hatten, wurden die Konfirmanden in Gruppen eingeteilt und der Ablauf der folgenden Arbeitseinheit erklärt.
Nach einer kurzen Vorbereitungszeit gab es dann einen
Rundgang durch die verschiedenen Geschichten des Alten
Die Teamer
Testamentes, die an unterschiedlichen Stationen von uns
Teamern erzählt wurden. Damit war der Vormittag gut ge- Alles in allem empfanden wir Teamer es als eine tolle Fahrt
füllt und nach dem anschließenden Mittagessen gab es mit euch Konfirmanden und hoffen, ihr konntet an diesem
wieder einen Rundgang, diesmal jedoch durch die Ge- Wochenende neben viel Spaß auch etwas Kraft holen für
schichten des Neuen Testamentes. Von so vielen Informa- die anstehende Prüfung, die , versprochen, nicht so schlimm
tionen waren alle Konfirmanden natürlich sehr geschafft und ist. Vielen Dank auch noch einmal an unseren Pfarrer
eine Pause musste her. Der letzte Programmpunkt an die- Zastrow, dafür dass Sie uns jedes Jahr wieder die Möglichsem Tag sollte unser gemeinsamer Ausflug in das Spaß- keit geben, mit den Konfirmanden solche Fahrten zu mabad „Schwapp“ sein. Also packten alle ihre Badetaschen chen!
Svanja Zirkel, Konfirmanden-Teamerin
und kamen nach dem Abendessen vor dem Haus zusam-
- 21 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
AUS UNSERER GEMEINDE
„HALLELUJA“ - war das ein Ehrenamtsfest!
Der Saal der Dorfkirche
bietet schon ohne Menschen ein festliches
Bild:
Fleißige Hände hatten
den gesamten Raum
liebevoll derart mit Geschick eingedeckt, da
wäre auch ein Hoteldirektor zufrieden gewesen.
Die fleißigen Hände
Die ehrenamtlich tätigen Gemeindeglieder füllen binnen kurzem den Saal. Herr Dr. Zastrow begrüßt uns
mit dem Motto, das er für dieses Fest gewählt hat.
Es ist die Jahreslosung der Herrnhuter Brüdergemeine: „Nehmt einander an, wie Euch Christus angenommen hat“.
Wie die bemerkenswert hohe Zahl der Anwesenden
zeige, werde diese Aufforderung in unserer Gemeinde gerade auch durch eine umfangreiche, breit gestreute ehrenamtliche Tätigkeit aktiv gelebt.
Die Erfahrung, dass anderen etwas zu geben einem
selbst viel zurückgibt, könnten viele von uns bestätigen. Dies strahle schließlich auf die gesamte Gemeinde aus.
So besuchten am Heiligen Abend die Gottesdienste
in unseren beiden Kirchen etwa 2000 Menschen. Die
Begrüßung beenden wir gemeinsam mit dem Lied
für unsere ökumenische Bibelwoche „Befreit!“.
- 22 -
Jetzt ist das Buffet eröffnet.
Unser bewährter Koch hat
wieder ein Angebot bereitgestellt, dass uns eine sichere Grundlage für den anschließenden Abend bietet.
Noch einmal führt die Junge Gemeinde ihre „Moderne Weihnachtsgeschichte“ auf, die sie bereits zur
Christmette in der Waldkirche geboten hat. Typisches
Alltagsverhalten hartleibiger Menschen in einem Dorf
der Jetztzeit bescheren Josef und der hochschwangeren Maria ausgerechnet zu Heiligabend Obdachlosigkeit. Aber ein Ehepaar, das sowieso in seinem
Pferdestall Weihnachten feiern will, hilft. Dort kommt
das Kind zur Welt. Schließlich erscheinen die vorher
ablehnenden Dorfbewohner, christlichen Sinnes geworden, und bieten alle Hilfe an. –
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
Belebend wirkt, dass ein Großteil der Mitwirkenden
der ersten Aufführung nicht zur Verfügung steht. So
müssen Zweitkräfte und Improvisationskünstler einspringen. Die bisweilen mangelnde Textsicherheit wird
durch Fröhlichkeit mehr als ausgeglichen.
Und dann kommt die Überraschung des Abends, die
dem Fest seine besondere Note geben wird: das Trio
TSCHING (zwei Herren und eine Dame) mit Klarinette / Saxophon, Cello und Gitarre.
Sie spielen eigene Kompositionen auf der Grundlage von Motiven vorhandener Musikliteratur in einer
enormen Breite von Filmmusik über Jazz bis zum
Liedgut verschiedener Völker. Die andächtigen Zuhörer auf die Frage „Welchen Stil spielen wir?“ erleben Django Reinhardt, Stephane Grapelli, Klezmer,
Jazz und noch mehr – unglaubliche Vielfalt. So gelingt es den Dreien, stark wechselnde Stimmungen
zu zaubern. Ihr Tempo reicht von ganz zarter Langsamkeit bis zur Rasanz einer ungarischen Zigeunerkapelle. Zum Schluss gefällt besonders der jüdische
Hochzeitstanz „Masel tov“ (Glückwunsch).
AUS UNSERER GEMEINDE
Der anhaltende Beifall bringt uns eine Zugabe:
“HALLELUJAH“, gefühlvoll dargeboten – schließlich
summen oder singen alle leise mit.
Das war ein wunderschönes Ehrenamtsfest! Kompliment Ihnen, Herr Dr. Zastrow, und allen anderen,
die diesen Abend mitgestaltet haben!
Hans-Joachim Gerdum
- 23 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
ÖKUMENE
Im Wir des Glaubens vereint
Ökumenische Bibelwoche der Region vom 19.01. bis 25.01.
Erstmalig fand in diesem Januar die Ökumenische Bibelwoche in der Region Heiligensee statt.
Die Idee, sich zu beteiligen, kam unseren Pfarrersleuten,
als sie im letzten Jahr regional mit ihrem katholischen Amtskollegen gemeinsam tagten.
Von der Idee entflammt, warben Frau Pfarrerin Kraft in
Konradshöhe / Tegelort, Herr Pfarrer Lübke und Frau Pfarrerin Wenzek in der Matthias-Claudius-Gemeinde, Herr Pfarrer Brühe in der katholischen St. Marien Maternitas Gemeinde und Herr Pfarrer Dr. Zastrow in unserer Gemeinde für diese Bibelwoche.
Da alle eine positive Rückmeldung aus ihren Gemeinden bekamen, war diese gemeinsame Aktion unserer Kirchengemeinden beschlossene Sache. So fanden alle Abende regen Zulauf.
Begrüßung,
gemeinsame Lektüre des Textes
und
Klärung von Fragen im großen Kreis
- 24 -
Von Montag, den 19. Januar, bis Freitag, den 23.Januar,
fanden sich interessierte Gemeindeglieder jeden Abend
in einer anderen Gemeinde zusammen. Die gastgebenden
Gemeinden konnten ihren kirchlichen Standort vorstellen
und für manche Teilnehmer kam es zu erstmaligen Begegnungen mit den Kirchen und Gemeinderäumen der
Nachbarn.
Dabei wurden die Abende gerade nicht von den Pfarrerinnen und Pfarrern der Gastgeber gestaltet, sondern von
einer/einem anderen Amtskolleg/In aus der Nachbarschaft.
Nicht nur, dass auf diese Weise die Pfarrerinnen und Pfarrer allen ein Stück bekannter wurden und näher kamen,
war daran so wichtig, sondern auch, dass alle Abende
ganz unterschiedlich gestaltet und geprägt waren.
Ob nun im klassischen Bibelgespräch, in Gruppenarbeiten, unter Zurhilfenahme von Bildern und Karikaturen - die Abende wurden wunderbar bunt und ließen uns
die Vielfalt der Möglichkeiten spüren.
Noch schöner war es, dass sich die Gemeinden mischten, man wirklich zusammenrückte, um miteinander die
Texte zu verstehen. Ganz deutlich war zu merken, dass
alle in einem Wir des Glaubens zusammengehörten.
Dabei waren wir um einen zentralen Bibeltext versammelt, um den Galaterbrief des Apostel Paulus. Wer glaubte
Bescheid zu wissen, merkte schnell, wie vielschichtig,
herausfordernd und interessant dieser Brief auch heute
noch für unser Leben ist.
Miteinander wurde intensiv gerungen, um sich den jeweiligen Bibeltext des Abends zu eröffnen:
Wovon leben Menschen: von ihren Leistungen, von der
Einhaltung von Erwartungen und Gesetzen oder schafft
man es doch, sich auf die zugesagte Gnade Gottes zu
verlassen?
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
ÖKUMENE
Und immer gab es Musik, die von den Gemeinden ermöglicht wurde. Im Themenlied war denn
auch das Motto des Galaterbriefes für alle gut
formuliert: „Zur Liebe hat uns Christus befreit“.
Auch im Abschluss-Gottesdienst am Sonntag,
dem 25.Januar, in der katholischen Kirche St.
Marien Maternitas bildete die Musik eine feste Verbindung untereinander.
Frau Rochlitz spielte die Orgel und hatte zwei
Bläser mit ihren Trompeten mitgebracht, was
besonders festlich wirkte.
Die Liturgie, die Lesungen und die Predigt waren dann unter den Pfarrerinnen und Pfarrern der anderen Gemeinden aufgeteilt.
Die Gemeinschaft aller Gemeinden unserer Region Heiligensee ist durch die
Bibelwoche und den Abschluss-Gottesdienst wirklich sehr gestärkt worden.
Und deutlich war zu spüren, dass wir als Christen zusammengehören. Herzlichen Dank für diese wunderbare ökumenische Aktion.
U.D.
Lebhafter Gedankenaustausch in Kleingruppen
- 25 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
EINLADUNGEN
Einladung
zur
Konfirmandenjahr 2015/2016
Ab sofort können sich wieder alle Jungen und
Mädchen, die Lust haben, etwas von Gott und
unserer Kirche zu erfahren, zum Konfirmandenunterricht anmelden.
Wir unterrichten in einem Monatsrhythmus über
ein Jahr hinweg. Alle Termine für die Treffen
sind zu Beginn der Konfirmandenzeit bekannt,
so dass genügend Gelegenheit besteht, andere Termine danach einzuteilen.
Alle Termine sind obligatorisch, d.h. es besteht
Anwesenheitspflicht!
Herzlich laden wir alle Kirchenglieder, die im Jahre
1964 oder davor ihre Konfirmation empfangen haben, zum Fest der Goldenen Konfirmation ein.
Die Konfirmation ist ein Startpunkt für das selbstverantwortete Leben, ein Ende der Kindheit. 50
Jahre sind für die Jubilare vergangen, in denen
sie ihr Leben in Familie, Beruf und Gesellschaft
entfaltet haben. Es waren 50 Jahre, in denen sie
in Freud und Leid von Gottes Segen umfangen
waren. Sich dieses Weges bewusst zu werden,
in der Rückschau dankbar zu sein und Kraft für
alles Kommende aus dem erneuerten Segen zu
ziehen, dazu will die Goldene Konfirmation helfen. Wir feiern sie am
Palmsonntag, dem 29.März 2015
mit jeweils einem Gottesdienst um 09.30 Uhr in
der Waldkirche und um 11:00 Uhr in der Dorfkirche und dem Angebot eines anschließenden
gemeinsamen Mittagessens. Bitte melden Sie
sich zur Goldenen Konfirmation in unserem
Gemeindebüro Alt-Heiligensee 45/47 während
der Bürozeiten für den passenden Gottesdienst
an und teilen Sie uns mit, mit wie vielen Personen Sie am Essen teilnehmen möchten. In der
Hoffnung auf eine rege Teilnahme und gute Begegnungen grüße ich Sie im Namen der Gemeinde herzlich.
Ihr Pfarrer Dr. Zastrow
- 26 -
Weitere Bestandteile des Konfirmandenunterrichtes sind ein Übernachtungswochenende im
Umland von Berlin und eine Fahrt zu den
Geburtsstätten unserer Kirche ebenfalls mit
Übernachtung.
Voraussetzungen für die Teilnahme am Konfirmandenunterricht sind:
· regelmäßige Teilnahme am Religionsunterricht
· Zu Beginn des Unterrichts sollte Ihr Kind
das 13. Lebensjahr vollendet haben
Für die Anmeldung zum Unterricht sind mitzubringen:
· Die drei letzten Religionszeugnisse
· Taufbescheinigung (wenn vorhanden)
· Geburtsurkunde (evtl. Stammbuch)
· Passbild
Für Fragen stehen Ihnen die Damen des
Gemeindebüros unter der
Rufnummer 431 19 09
gern zur Verfügung.
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
EINLADUNGEN
Verstärkung gesucht!
Können Sie sich vorstellen, Geburtstagsbesuche bei älteren Gemeindegliedern zu
machen?
Dann sind Sie herzlich eingeladen, unseren
Besuchsdienstkreis zu verstärken.
Wir treffen uns an jedem letzten Montag der
Monate Januar, März, Mai, Juli, September und
November um 15 Uhr in der Küsterei AltHeiligensee 45/47 zur Vorbesprechung.
Kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns
auf Sie.
Das Besuchsdienstteam
Alle Kinder von 6 bis 12 Jahren sind herzlich
eingeladen. Kommt einfach vorbei!
… mittwochs 16.30 bis 17.30 Uhr
im Saal der Dorfkirche (Alt-Heiligensee 45/47)
oder
… donnerstags 16 bis 17 Uhr
im Saal der Waldkirche (Stolpmünder Weg 35-43)
Die christliche Sache lebt und stirbt mit dem Gebet,
das Gebet ist das Herz christlichen Lebens.
Dietrich Bonhoeffer
Ab sofort trifft sich der Gebetskreis statt freitags um
19.30 Uhr montags um 10.30 Uhr.
Grund dafür ist, dass sich gerade für die älteren Gemeindemitglieder der späte Freitagabend-Termin besonders in der dunklen Jahreszeit als schwierig gestaltet und es für die meisten Jüngeren aus zeitlichen Gründen nicht möglich ist, noch einen zusätzlichen Termin wahrzunehmen.
Ich wäre auch bereit, falls Interesse besteht, das Treffen wieder im Stall stattfinden zu lassen.
Über Rückmeldungen wäre ich sehr dankbar.
Christiane Templiner
Tel. 436 18 76
- 27 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
EINLADUNGEN
... zum Offenen Nachmittag Wald
jeweils mittwochs 15:00 Uhr
18.Februar 2015
Ende der Faschingszeit
lassen wir uns überraschen,
was uns erwartet!
11.März 2015
Licht von Osten - Byzanz
Herr Pf. Waßerfall
hält einen interessanten Vortrag für uns bereit.
... zum Offenen Nachmittag Dorf
jeweils montags 15:00 Uhr im Stall
02.Februar 2015
01.April 2015
Vorösterliches Beisammensein
in gewohnter Weise
mit vielen Liedern, Gedichten, Basteleien
Hildegard von Bingen –
ihr Leben und ihre Heilkunst
Vortrag von Frau Petra Schnoor
Keine Frau hat im Mittelalter einen solchen Ruf erlangt wie sie. Eine heilkundige, gottesfürchtige Frau.
Auch heute noch, 900 Jahre später, werden ihre medizinischen Anwendungen durchgeführt und helfen!
Frau Schnoor wird mehr über die einzigartige Frau
erzählen.
...zu den
jeweils mittwochs 20:00 Uhr
im Stall der Dorfkirche
04.02. Märchenabend mit Frau Techel
04.03. Pater Anselm Impulse zur Fastenzeit
01.04. Kreuzweg
- 28 -
09.März 2015
Lesung/Vortrag
des Schriftstellers Rajrinder Singh
„Alles, was man über Indien sagt, ist richtig aber das
Gegenteil stimmt auch“, sagt Singh.
Hochachtung gegenüber dem weiblichen Geschlecht?
Wir werden vieles Interessantes zu diesem Thema
erfahren. Mr. Singh lebt seit 1981 in Berlin und hat
hier Literatur und Sprachwissenschaft studiert.
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
EINLADUNGEN
F A S C H I N G
unter dem Motto
„Gott malt die Welt ganz bunt“
am
Freitag, dem 13.02.2015 ab 19.00 Uhr
im Saal der Waldkirche
Bitte bringen Sie etwas für unser Büfett mit!
…und nach der Kirche schnell an den Herd ?
Nicht am letzten Sonntag im Monat !
Veranstaltungen
im
Literatur-Café
im Stall der Dorfkirche
Wir laden Sie ein
Montag, dem 23.Februar um 17.30 Uhr
Filmabend
Nach dem Gottesdienst in der Dorfkirche um 11 Uhr
gibt es in unserem Gemeindesaal eine kräftige, leckere Suppe im Kreis von lieben Menschen – soviel
der Topf hergibt !
Montag, dem 09.März um 17.30 Uhr
Kostenbeitrag 3 Euro, Kinder sind frei
Kleine Geschichten aus Brandenburg
Der nächste Termin: 22.02.
Jeden Montag von 16.30 - 18.30 Uhr
kostenlose Ausleihe für kleine und große Bücherwürmer
(Im März entfällt der Termin
wegen der Goldenen Konfirmation)
- 29 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
EINLADUNGEN
Herzliche Einladung
zu den
Partnerschaftsgottesdiensten
am
Sonntag, dem 15.März 2015
um 09.30 Uhr in der Waldkirche und um 11.00 Uhr in der Dorfkirche
In den Gottesdiensten wollen wir unserer Gemeinde-Partnerschaft in Sarepta/ Wolgograd und unserer Kirchenkreis-Partnerschaft Tshwane/Südafrika gedenken und damit unseren fernen Glaubensgeschwistern nahe sein.
An der Vorbereitung und Gestaltung der Gottesdienste wird sich der Ökumenekreis unserer Gemeinde beteiligen.
Weltgebetstag 2014
am
Freitag, dem 6.März 2015 um 18.00 Uhr
in der
Matthias-Claudius-Gemeinde
Schulzendorfer Str.19
Das Thema lautet:
Begreift ihr meine Liebe?
Die Liturgie wurde in diesem Jahr
von Frauen von den Bahamas vorbereitet.
- 30 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
EINLADUNGEN
Herzliche Einladung
Musikalische
zu
unserem feierlichen musikalischen Gottesdienst
am
Karfreitag, dem 03.04.2015
um 11:00 Uhr
in der Dorfkirche
jeweils 17 Uhr in der Waldkirche
21. Februar
28. Februar
07. März
14. März
21. März
28. März
- Kammermusikensemble
- Collegium Canticorum aus Leipzig
- Blockflötenensemble
- Sabine und Reinhard Wagnitz
- Bläserkreis
- Kantorei
Es singt
die Kantorei unserer Gemeinde
unter der Leitung
von Frau Corina Rochlitz
„Glashütter Passion“
Ostern in der Gemeinde
Osternacht
Ostersonntag
Wir begehen am Samstag, dem 04.April die Osternacht.
Um 18.00 Uhr treffen wir uns in der Dorfkirche und feiern
dort die Andacht. Am Ausgang werden Osterlichter verteilt
und dann gehen wir auf die Wiese hinter dem Pfarrhaus.
Dort zünden wir das Osterfeuer an. Es ist viel Zeit, einander
zu begegnen, es kann gemeinsam gesungen werden, und
natürlich gibt es etwas zu essen und zu trinken. Eine Suppe und warme Getränke werden an diesem Abend beim
Feuerschein allen wahrscheinlich sehr willkommen sein.
Bei Regen verlegen wir die Geselligkeit in den Saal.
Der Ostersonntag beginnt um 8.00 Uhr mit der Auferstehungsandacht auf dem Friedhof Sandhauser Straße, die
der Posaunenchor der Matthias-Claudius-Gemeinde mitgestaltet.
In der Waldkirche wird um 9.30 Uhr ein Gottesdienst angeboten. In der Dorfkirche werden wir um 11.00 Uhr den Gottesdienst mit Abendmahl feiern. Für die Kinder gibt es wie
immer eine besondere österliche Aktion während der Predigt, so dass dieser Gottesdienst auch für Familien geeignet ist.
Ostermontag
Am Ostermontag gibt es traditionsgemäß nur einen Gottesdienst für die ganze Gemeinde als Abendmahlsgottesdienst um 9.30 Uhr in der Waldkirche, den die Kantorei
musikalisch schön ausgestaltet. Auch dieser Gottesdienst
wird mit einer Aktion kindergeeignet sein.
Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich in den
Saal der Waldkirche zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Für die Kinder gibt es ein Ostereiersuchen. Kaffee, Tee und Saft, bunte Eier und andere Leckereien erwarten uns schon im Saal. Wer kommt, bringe bitte eine süße
oder herzhafte Kleinigkeit mit. Bringen Sie bitte auch Ihre
Nachbarn und Gäste mit.
Zum Mittagsläuten gehen wir dann nach Hause.
- 31 -
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
EINLADUNGEN / KASUALIEN
Herzliche Einladung
zu unseren
Tauferinnerungsgottesdiensten
unter dem Motto
„Kinder dieser Erde“
am
Sonntag, dem 15.02.2015
09:30 Uhr Waldkirche
11:00 Uhr Dorfkirche
Die Kinder unserer Kindergärten werden die Gottesdienste mitgestalten.
Heimgerufen wurde:
Herr Heinz Birkner
Frau Rosemarie Doerwald
Herr Otto Gunkel
Frau Gisela Schade
im Alter von 87 Jahren
im Alter von 85 Jahren
im Alter von 85 Jahren
im Alter von 81 Jahren
Silberne Hochzeit feierten:
Herr Marco Sperling
und Frau Jacqueline, geb. Wang
Goldene Hochzeit feierten:
Herr Dr. Peter Rausendorff
und Frau Waldtraut, geb. Heise
- 32 -
Getauft wurde:
Tim Dennis Gies
Louisa Marie Weichenhain
Conrad Carl Vincenz Mallmann
Elias Bartz
Sarah Schirrmacher
Tim Schirrmacher
Sarah Denise Schober
Annalena Celine Rieger
Anna Lea Feinauer
Ole Prüstel
Marie Charlotte Theißen
Joline Busch
Inka Tabea Renate Nowack
Shirin Chantal Kübler
EV. KIRCHENGEMEINDE BERLIN-HEILIGENSEE
GEBURTSTAGSGRÜßE
Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen
Wir gratulieren:
zum 65. Geburtstag
Thielcke, Erika
Schellhorn, Anneliese
Picardt, Ines
Schröder, Bernd
Ziekow, Rosemarie
Görsch, Doris
Ketelhut, Gabriele
Hübner, Lydia
zum 70. Geburtstag
Paluch, Gisela
Krauth, Monika
von Eberstein,
Maria-Dorothea
Wolff, Bernd
Büchner, Gisela
Eule, Margit
Scholz, Edeltraud
Korte, Volkmar
zum 75. Geburtstag
Matthaes, Vera
Henkel, Wolfgang
Steinke, Burkhard
Leucht, Jürgen
Perneder, Marianne
Corte, Gudrun
Wuttke, Doris
Pankow, Ilona
zum 80. Geburtstag
zum 88. Geburtstag
Hesse, Dagmar
Liermann, Helga
Scheudienst, Bruno
Laube, Günter
Mäkelburg, Gerda
Glaubitz, Waltraud
Sonnenburg, Joachim
Seidler, Bernhard
Thoss, Vera
Altenburg, Heinz
Bethge, Ruth
Klauss, Herbert
Röseler, Ursula
zum 81. Geburtstag
Schröder, Manfred
Bischoff, Anneliese
Merten, Hans
May, Fred
Schütze, Margot
Brandt, Heinz
zum 82. Geburtstag
Rohrbeck, Regina
Borkert, Ingrid
Wenning, Gisela
Wilhelm, Inge
zum 83. Geburtstag
Glaser, Leonore
Klauke, Eveline
Glaetzer, Martha
zum 84. Geburtstag
George, Gisela
Nemack, Ursula
Tödter, Ingeborg
Korzakowski, Ursula
Haupt, Horst
Liebsch, Werner
zum 85. Geburtstag
Czerny, Ruth
Luitz, Margot
Wesenberg, Elisabeth
zum 86. Geburtstag
Schmidt, Erika
Wolf, Ilse
zum 87. Geburtstag
Lilke, Emilie
Wolf, Helmut
zum 89. Geburtstag
Pietruszewski, Heinz
Risse, Gerhard
zum 90. Geburtstag
Poschinger, Elisabeth
zum 91. Geburtstag
Strohbach, Ruth
zum 92. Geburtstag
Krosanke, Elli
Hinze, Eugen
zum 93. Geburtstag
Nolle, Gertrud
zum 94. Geburtstag
Dumke, Hildegart
zum 95. Geburtstag
Engel, Annemarie
Reuter, Ingeborg
Widerspruchsrecht
In unserem Gemeindebrief werden regelmäßig die Alters- und Ehejubiläen sowie kirchliche Amtshandlungen von Gemeindegliedern veröffentlicht. Sofern Sie mit der Veröffentlichung Ihrer Daten nicht einverstanden sind, können Sie Ihren Widerspruch schriftlich, mündlich oder auf anderem Wege in unserem Gemeindebüro erklären.
Wir bitten Sie, dies möglichst frühzeitig, also vor Redaktionsschluss zu erklären, da ansonsten
die Berücksichtigung Ihres Wunsches nicht garantiert werden kann.
Bitte teilen Sie uns auch mit, ob dieser Widerspruch nur einmalig oder dauerhaft zu beachten ist.
- 33 -
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ein Familienunternehmen seit 1879
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RECHTSANWALT UND NOTAR
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Tätigkeitsschwerpunkt:
Kündigungsschutzklagen, Forderungsbeitreibungen,
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(am Kurt-Schumacher-Platz
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Parkplätze vorhanden)
FAX: (030) 49 89 69 - 20
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Adressen, Telefonnummern und Sprechzeiten
Pfarrer Dr. Ulf Zastrow
Gemeindebüro
Tel. (dienstl.)
030 / 431 19 09
Tel. (privat)
030 / 41 19 09 40
email: pfarrer-zastrow@kg-heiligensee.de
Alt-Heiligensee 45/47
Ansprechpartnerinnen:
13503 Berlin
Frau Rohde, Frau Stein
Tel.: 030 / 431 19 09
Fax:
030 / 431 00 03
email: pfarramt@kg-heiligensee.de internet: www.kg-heiligensee.de
Sprechzeiten:
Sprechzeiten:
Mo 14.00 - 18.00 Uhr
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Kirchen
Di, Do & Fr 10.00 - 12.00 Uhr
Kindergarten
Diakonie
Dorfkirche
Auf dem Dorfanger Alt-Heiligensee
13503 Berlin
KITA Dorfkirche Tel.: 030 / 431 28 63
(Frau V.Müller )
email: kita-dorfkirche@kg-heiligensee.de
Waldkirche
Stolpmünder Weg 35-43
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KITA Waldkirche Tel.: 030 / 431 13 02
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