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LESESTOFF: BRIEFE AN GELLERT – HAINICHEN GRATULIERT DEM DICHTER | KULTUR
FreiePresse
PLAUENER ZEITUNG
Mittwoch, 11. Februar 2015
Einzelpreis 1,00 Euro
LOKALES
PLAUEN
Vosla erschließt
neue Nische
Lust und Gehorsam
Der Plauener Leuchtenspezialist
Vosla arbeitet sich in eine neue Nische am Markt vor. Es geht dabei
um die Beleuchtung historischer
Gebäude wie Kirchen oder Gastwirtschaften. Vosla bietet dort gezielt die neue LED-Glühlampe an
– und zeigt, dass sie auch auf einem Kronleuchter eine gute Figur
abgibt. Bislang scheuten Verantwortliche dieser Häuser eher
Energiesparlampen. Dank der
Vosla-Erfindung setze jedoch ein
Umdenken ein, so Geschäftsführer Gerhard Liebscher. (tb)
Mehr als 100 Millionen Mal hat sich
die Erotik-Trilogie „Fifty Shades of
Grey“ weltweit verkauft. Auch hierzulande wurden die Bücher um eine sadomasochistische Beziehung ein Sensationserfolg. Heute feiert der Film
mit Hauptdarstellerin Dakota Johnson (Foto) auf der Berlinale seine
Weltpremiere, morgen kommt er in
die Kinos – vorab wurden in Deutschland bereits Zehntausende Karten verkauft. Was macht diese Geschichte so
besonders? Mehr über das Phänomen
FOTO: ACTIONPRESS
lesen Sie auf Seite 3.
Seite 9: Bericht
PLAUEN
Rainer Biller
erinnert an Anfänge
Möbel Biller feiert in diesen Tagen
sein 25-jähriges Bestehen in Plauen. Firmen-Chef Rainer Biller erinnert deshalb an die Anfänge im
Vogtland kurz nach dem Mauerfall. Im „Freie Presse“-Gespräch
plaudert er aus dem Nähkästchen.
Um in Plauen durchzustarten,
schmiss er sein BWL-Studium hin
und verkrachte sich mit seinen Eltern. Die Anfänge in Plauen bezeichnet er als die aufregendste
Zeit in seinem Leben. Als Fehler
wertet er heute die Standort-Wahl
Seite 10: Bericht
im Westend.
IN DIESER AUSGABE
Wirtschaft Subway will 20
neue Filialen in Sachsen
eröffnen
Sport Stürmer-Star Marco
Reus verlängert Vertrag bei
Borussia Dortmund bis 2019
Kultur Auferstanden aus
Ruinen: 1985 wurde die
Semperoper wiedereröffnet
Anbau gentechnisch veränderter
Pflanzen nimmt weltweit zu
Der Boom in den USA
führt zu einem neuen
Rekordwert. Eine Studie
warnt: Das geplante Freihandelsabkommen könnte
mehr Gentechnik nach
Europa bringen.
VON OLIVER HACH
CHEMNITZ — Die Gentechnik in der
Landwirtschaft ist weltweit weiter
auf dem Vormarsch. Die Anbauflächen mit gentechnisch veränderten
Organismen (GVO) haben sich im
Jahr 2014 um drei Prozent auf einen
neuen Rekordwert von 181 Millionen Hektar vergrößert. Das sind
sechs Millionen Hektar mehr als
2013. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Fläche mehr als verdoppelt. Diese Zahlen hat die AgroBiotech-Agentur ISAAA jetzt im
Auftrag der Gentechnik-Branche
veröffentlicht.
Angetrieben wird die Entwicklung vom deutlichen Zuwachs im
größten GVO-Anbauland USA, aber
auch in Brasilien und Kanada. Mit
73,1 Millionen Hektar entfallen
rund 40 Prozent der weltweiten
Gentechnik-Flächen auf die Vereinigten Staaten. Dort werden für den
Anbau von Mais, Soja, Baumwolle,
Raps und Zuckerrüben mittlerweile
zu mehr als 90 Prozent gentechnisch veränderte Sorten eingesetzt.
In der gesamten EU gab es zuletzt
140.000 Hektar GVO-Landwirtschaft, 5000 Hektar weniger als im
Vorjahr. Die grüne Gentechnik konzentriert sich hier zu über 90 Prozent auf den Maisanbau in Spanien.
Die Sorte MON 810 des US-Agrarkonzerns Monsanto ist die einzige
Gentech-Pflanze, die in der EU zugelassen ist. Deutschland und mehrere
weitere EU-Länder verhängten aber
nationale Anbauverbote.
Im Zuge der Verhandlungen zwischen EU und USA über das TTIPAbkommen warnt eine aktuelle Studie vor dem Freihandel als „Einfallstor für die Agro-Gentechnik“. Im
Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion untersuchte das Münchner
Institut Test Biotech mögliche Auswirkungen. Experte Christoph Then
sieht EU-Standards gefährdet, da es
in den USA keine Regelungen zum
Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft und keine Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln
gibt. Zudem gilt in Europa, dass Gentech-Pflanzen nicht zugelassen werden, solange die Sicherheit nicht bewiesen ist. Dieses Vorsorgeprinzip
stehe zur Disposition. In den USA
halte man die Pflanzen bis zum Be-
weis des Gegenteils für sicher. Dort
könne in Einzelfällen sogar die Zulassungsprüfung entfallen, da Gentechnik nicht von anderen Herstellungsverfahren unterschieden wird.
Der Autor der Studie warnt:
Schon der Beginn der TTIP-Verhandlungen habe eine rechtlich bindende Wirkung entfaltet. Damit sei eine
von Deutschland geplante Ausweitung der Kennzeichnungspflicht
von Lebensmitteln nicht mehr möglich. Er empfiehlt, Umwelt- und Verbraucherschutz bei Lebensmitteln
aus TTIP auszuklammern.
Mehr Lebensmittel „Ohne Gen-Technik“ in Supermärkten
Der Bundesverband des Deutschen
Lebensmittelhandels erklärt zur
Debatte um TTIP und Gentechnik:
„Die Verbraucher in Deutschland stehen gentechnisch veränderten Lebensmitteln mehrheitlich skeptisch
bis ablehnend gegenüber.“ Verbandssprecher Christian Böttcher verteidigte die Wahlfreiheit im Supermarkt.
Die sei mit den aktuellen Kennzeichnungsvorschriften gegeben.
Deutsche Handelsketten setzen verstärkt auf Eigenmarken mit dem Siegel „Ohne Gen-Technik“. Eine entsprechende Kennzeichnung gibt es seit
Jahresbeginn auf Hähnchenfleisch bei
Rewe und Penny, seit vergangenem
Herbst bereits bei Edeka. Nach Angaben des Verbands Lebensmittel ohne
Gentechnik werden die Tiere mit gentechnikfreiem Soja gefüttert. Weitere
Produkte sollten folgen. (oha)
Lecker oder gefährlich?
Hackfleisch enthält oft gefährliche Bakterien, ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest.
Wie gesund ist mein Mettbrötchen, fragen sich nun viele Konsumenten verunsichert. Im Ratgeber geben wir Antworten.
WETTER VOR ORT
6 Uhr 10 Uhr 14 Uhr 18 Uhr
0°
0°
Morgen
3°
-2°
2°
-2°
Übermorgen
4°
-1°
Ausführliches Wetter: Ratgeber
30007
Anderthalb Salto zum Popcorn
VOR KRIS ENTRE FFEN
Heftige Kämpfe
in der Ostukraine
MOSKAU — Nach dem Wiederaufflammen der Kämpfe in der Ostukraine richten sich die Friedenshoffnungen auf den heutigen Krisengipfel in Minsk. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft sich dort mit den
Präsidenten Frankreichs, Russlands
und der Ukraine. Bereits gestern
Abend kam die Kontaktgruppe aus
Vertretern Russlands, der Ukraine
und der OSZE zusammen. Nach unbestätigten Informationen der
Agentur Tass gab es dabei eine Einigung auf eine Feuerpause. Zuvor
hatten ukrainische Einheiten nahe
Mariupol im Süden des Landes eine
Offensive gegen die Separatisten geSeite 5: Bericht
startet. (dpa)
GRIECHENLAND
Kompromiss-Suche
im Schuldenstreit
BRÜSSEL — Die Euro-Finanzminister
beraten heute bei einem Sondertreffen in Brüssel über das weitere Vorgehen im griechischen Schuldenstreit. Die neue Regierung in Athen
bringt ein Überbrückungsprogramm ins Spiel, um eine drohende
Pleite abzuwenden. 30 Prozent des
bisherigen Hilfsprogramms sollen
laut Athener Quellen durch zehn
Reformzusagen ersetzt werden. Die
Zeit drängt: Das Rettungsprogramm
der Europäer läuft Ende des Monats
aus. (dpa) Seite 4: Bericht & Leitartikel
Wissenschaftler haben jetzt die Metamorphose vom Maiskern zum Puffmais bis ins Detail untersucht
Mit einem satten „Popp“ wird ein
Maiskorn zum Popcorn. Nicht das
Reißen der Schale oder der Aufprall
nach dem Aufpoppen ist die Ursache, berichten jetzt Französische
Wissenschaftler. Vielmehr löse der
sehr schnell entweichende Wasserdampf den Knall aus. Weitere Erkenntnisse: Ein Maiskorn wird
meist in einem anderthalbfachen
Salto zum Popcorn. Und die entstehende Puffmais-Flocke besitzt nur
noch etwa ein Achtel der ursprünglichen Dichte.
Dass die kritische Temperatur für
das Aufpoppen bei etwa 180 Grad
liegt, war aus früheren Messungen
und der Praxis bekannt. Emmanuel
Virot von der École Polytechnique in
Palaiseau und Alexandre Ponomarenko von der Universität Grenoble
verwendeten nun eine Hochgeschwindigkeitskamera, um dem
Prozess genauer auf die Spur zu
kommen. Ein Maiskorn enthält den
Wissenschaftlern zufolge etwa
20 Milligramm Wasser. Beim Aufbrechen der Schale lasse der Druck
im Korn nach und das Wasser verdampfe schlagartig – binnen einer
Zehntelsekunde. Dabei forme es das
Was sorgt eigentlich fürs „Popp“ beim Popcorn?
FOTO: PATRICK SEEGER/DPA
stärkehaltige Innere des Korns zur
bekannten Flockenform. Durch die
Kopplung eines hochauflösenden
Mikrofons mit den Aufnahmen der
Kamera war schnell klar: Genau dieses Entweichen des Wasserdampfs
verursacht das „Popp“-Geräusch.
Die Kameraaufnahmen zeigten
zudem, wie der erhitzte Mais
springt: Beim Aufreißen der Schale
entsteht an der Unterseite ein stärkehaltiges „Bein“, das das Korn eine
Drehung um 480 bis 500 Grad vollziehen lässt – einen Salto mit fast anderthalb Umdrehungen. Die Beschleunigung dabei ist allerdings
wenig rekordverdächtig: Bei einem
springenden Floh ist sie fünffach
größer. (dpa)
Stefan Parsch
VERSAMMLUNGSRECHT
Sächsischer Politiker
klagt in Karlsruhe
DRESDEN — Der Landtagsabgeordne-
te der Linken, Falk Neubert, hat gegen eine Verurteilung wegen seiner
Teilnahme an einer friedlichen Sitzblockade Verfassungsbeschwerde in
Karlsruhe eingereicht. Wie er gestern in Dresden erklärte, sehe er sich
in seinen Grundrechten verletzt.
Neubert hatte sich im Februar 2011
in Dresden mit vielen anderen friedlich einem Nazi-Aufmarsch entgegengestellt. Er ist der zweite Betroffene, der in dieser Sache vors oberste
Gericht zieht. (uk) Seite 4: Bericht
4 190932 901004
Die Zeitung im Internet:
www.freiepresse.de
53. Jahrgang, Nr. 35, VERLAG UND REDAKTION:
09111 Chemnitz, Brückenstraße 15, Tel. 0371 6560
SERVICE-TELEFON: 0800 80 80 123
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2 Freie Presse
NACHRICHTEN
SACHSEN
Mittwoch, 11. Februar 2015
Landwirtschaftsmuseum zeigt DDR-Design
VERBRECHEN
Neue Spur
in altem Mordfall
GÖRLITZ — Knapp 21 Jahre nach dem
ungeklärten Mord an einer jungen
Frau verfolgt die Kriminalpolizei in
Görlitz eine neue Spur. „Der Mörder
wird im örtlichen Umfeld der Frau
vermutet“, sagte der Leiter der Mordkommission, Uwe Neubert, gestern.
Zeugenaussagen und neue DNA-Untersuchungen deuteten darauf hin.
In der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1994 war die damals 20 Jahre alte Anke H. nach dem Besuch einer
Diskothek in Bretnig (Landkreis
Bautzen) verschwunden. Vermutlich machte sie sich allein auf den
Weg ins nahe gelegene Großröhrsdorf. Ihre Leiche wurde am 23. März
1994 im Waldgebiet Massenei unweit von Großröhrsdorf gefunden.
Den Ermittlungen zufolge wurde
die 20-Jährige Opfer eines Gewaltverbrechens. (dpa)
GROSSBRÄNDE
Stadt setzt
Belohnung aus
GERINGSWALDE — Nach vier Großbränden seit November 2013 hat die
Stadt Geringswalde (Landkreis Mittelsachsen) gestern eine Belohnung
von 5000 Euro ausgelobt. Die Summe erhält, wer Hinweise zur Aufklärung der Brände liefert – der jüngste
ereignete sich in der Nacht zum
Sonntag. Nach dem Löscheinsatz an
dem leerstehenden Mehrfamilienhaus war ein Feuerwehrmann verstorben – allerdings nicht infolge
des Einsatzes, sondern eines natürliche Todes. In Geringswalde gehe die
Angst um, dass demnächst eine weitere Brache in Flammen aufgehe
und noch mehr Menschenleben gefährdet werden könnten, begründete Bürgermeister Thomas Arnold
(parteilos) die Belohnung. (acr/tgo)
HINWEISE nimmt das Polizeirevier Rochlitz
unter 03737 7890 entgegen.
SPONTANDEMO
Legida-Anhängern
drohen Bußgelder
LEIPZIG — Die Teilnehmer der verbotenen Legida-Demonstration in
Leipzig müssen möglicherweise
Bußgelder bezahlen. Wie eine Polizeisprecherin gestern sagte, sind am
Montagabend insgesamt 141 Personalien von Legida-Sympathisanten
aufgenommen worden. Sie hatten
trotz Verbots versucht, eine spontane Demonstration aufzuziehen. Ersatzkundgebungen waren aber
ebenfalls nicht erlaubt. Es seien Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet
worden. (dpa)
MANUFAKTUR DER TRÄUME
Ausstellung zieht
250.000 Besucher an
ANNABERG-BUCHHOLZ — Das Erlebnismuseum „Manufaktur der Träume“
in Annaberg-Buchholz (Erzgebirgskreis) hat gestern den 250. 000. Besucher seit der Eröffnung vor vier Jahren begrüßt. Die Wahl des Jubiläumsgastes fiel auf eine vergleichsweise prominente Person: Sachsens
Generalstaatsanwalt Klaus Fleischmann. Stadtsprecher Matthias Förster versicherte, dass es reiner Zufall
gewesen sei und man Fleischmann
anfangs gar nicht erkannt habe. Die
Schau beherbergt die Sammlung
Erika Pohl-Ströher – gut 1000 historische Objekte der Volkskunst und
des Kunsthandwerks, die ihre Wurzeln im Erzgebirge und umliegenden Gebieten haben. (fp)
UNGLÜCK
Zwei Tote bei
Wohnungsbrand
LOMMATZSCH — Die Feuerwehr hat
nach einem Wohnungsbrand in
Lommatzsch (Kreis Meißen) zwei
Tote gefunden. Laut Polizei brannte
es gestern Morgen im Erdgeschoss
eines Mehrfamilienhauses. Die beiden Toten hätten noch nicht identifiziert werden können, auch die
Brandursache sei noch unklar. (dpa)
Im Deutschen Landwirtschaftsmuseum in
Blankenhain (Kreis Zwickau) hat gestern die
Saison begonnen. Zeitgleich fand die Eröffnung einer neuen Sonderausstellung statt.
Schwerpunkt bildet DDR-Design. Gezeigt
werden zahlreiche Gegenstände, die in jedem Haushalt zu finden waren. Die Palette
reicht vom Staubsauger, der Kaffeemaschine,
verschiedenen Vasen (rechts) bis hin zum
Geschirr. Seinen Blick richtet das Haus bereits auf das kommende Jahr. 2016 feiert das
in seiner Art in Deutschland einmalige Museum mehrere Jubiläen. Dazu gehören der
40. Jahrestag der Gründung der Einrichtung
und der 35. Jahrestag der Eröffnung des Hauses. Im Jubiläumsjahr sind die Eröffnung eines historischen Friseursalons und der Abschluss der Sanierung einer Raumerweiterungshalle geplant. In dem Objekt soll ein
historisches Café eingerichtet werden. Das
Museum umfasst mehr als 80 Gebäude und
bauliche Anlagen mit rund 100 thematischen Ausstellungen. 2014 zählte die Einrichtung, die zehn Monate pro Jahr geöffnet
hat, rund 40.000 Besucher. FOTOS: THOMAS MICHEL
GEÖFFNET ist täglich, außer montags, von 9 bis 17 Uhr.
Erwachsene zahlen sechs Euro Eintritt, Kinder vier Euro.
Steinerne Zeugen: Rundgang
durch das zerstörte Dresden
Im Lapidarium von
Dresden lagern Trümmer
und andere Überbleibsel
einstiger Prachtbauten.
Als Museum versteht sich
die Einrichtung aber nicht.
Viele Objekte sollen
wieder verbaut werden.
VON JÖRG SCHURIG
DRESDEN — Der Gang durch das alte
Dresden ist bisweilen beklemmend.
Abgeschlagene Köpfe von Skulpturen lagern neben anderen steinernen Gliedmaßen, Fassadenteilen,
Säulen, Schmuckelementen oder
Gittern. Das Lapidarium (Sammlung von Werken aus Stein) von
Dresden bewahrt Trümmerteile von
Bauten auf, die bei den Luftangriffen
auf die Stadt am 13./14. Februar 1945
zerbombt wurden.
Auf Hochregalen stapelt sich
einstige Pracht, diverse Baustile
dicht gedrängt, die einzelnen Objekte mit Nummern versehen. Etwa
7000 Fundstücke umfasst die
Sammlung. Viele von ihnen haben
das Lapidarium in einem alten Kirchenbau im südlichen Dresden
schon wieder verlassen und Platz in
wiederaufgebauten Gebäuden gefunden. Dennoch wird der Bestand
nicht kleiner, denn es kommen auch
Stücke aus der Nachkriegszeit hinzu. „Wir sind kein Museum, sondern
ein Depot“, stellt Denkmalpfleger
Gerd Pfitzner klar. Sein oberstes Ziel
besteht tatsächlich darin, so viele
Objekte wie möglich wieder „loszuwerden“. So griffen beispielsweise
bei der Bebauung des Dresdner Neumarktes rund um die Frauenkirche
Architekten und Bauherren auf Teile aus dem Lapidarium zurück.
Häufig müssen die Fundstücke
zuvor restauriert werden. So lagerte
unter anderem der zwölf Meter hohe Rathausmann – eine vergoldete
Turmfigur – zwischenzeitlich hier
und wartete auf seine Restaurierung
in einer Werkstatt. Vorübergehend
gehören auch die Bronzetüren des
Kulturpalastes zum Inventar – bis er
nach der Sanierung wieder als Musentempel dient. Dass Dresden ein
Lapidarium hat – das Wort leitet
sich vom lateinischen Lapis (Stein)
ab – ist vor allem der Akribie von
Gerhard Ebeling (1899-1981) zu verdanken. Er war ein Mitschüler von
Erich Kästner und lehrte später an
der Dresdner Kreuzschule Geografie, Kunstgeschichte, Zeichnen und
Werken. Nach dem Krieg beauftragte die Stadt Baumeister Herbert Steinert mit der Trümmerbergung.
Ebeling half als Bauzeichner, vermaß und zeichnete stehengebliebene Fassaden und wertvolle Bruchstücke, Reliefs oder Gitter. Seine Aufzeichnungen dienen noch heute
Denkmalschützern als Quelle. Lange waren die Trümmerteile an mehreren Orten in Dresden verstreut.
Seit 1995 sind sie in der alten Zionskirche konzentriert. Die 1912 geweihte Kirche ist im Grunde das
Trümmerteile in Hochregalen. In der Ruine der 1945 zerstörten Kirche harren
Denkmalreste vieler Epochen der Restaurierung.
FOTO: ARNO BURGI/DPA
größte Trümmerstück. In der Bombennacht vom 13. auf den 14. Februar brannte sie bis auf die Grundmauern aus. Das Grundstück erhielt später die Stadt. Damit konnten Planungen für ein zentrales Lapidarium umgesetzt werden. Bisher lagen
die Bruchstücke der Dresdner Architekturgeschichte in Ruinen wie dem
Schloss, dem Taschenbergpalais und
dem Palais Großer Garten. Mit dem
Beschluss zum Wiederaufbau des
Residenzschlosses brauchte man
dort Platz. Das älteste Objekt – eine
Grabplatte aus dem Umfeld einer
früheren Kirche in Briesnitz –
stammt noch aus einer Zeit, als Dresden kein Stadtrecht besaß. Archäologen datieren es ins 11. Jahrhundert. Hin und wieder gibt es Anfragen von Museen, Stücke aus dem Lapidarium als Leihgabe in Ausstellungen zu zeigen. Selbst in London
interessierte man sich schon.
Das Militärhistorische Museum
der Bundeswehr lieh für seine Schau
zum Ersten Weltkrieg zwei Köpfe
von Figuren aus dem Sockelbereich
des Germania-Denkmals auf dem
Dresdner Altmarkt aus. Auch die
DDR ist in der Sammlung vertreten,
zum Beispiel durch ein Denkmal der
Sozialistischen Einheitspartei. Es
wirkt lädiert. „Man hat es nicht feinfühlig abgebaut“, sagt Pfitzner. (dpa)
KOSTENLOSE BESICHTIGUNGEN im Lapidarium, Hohe Str. 24, können unter den Telefonnummern
0351-4767819
oder
0351-4888936 angemeldet werden.
Todesschütze geht in Berufung
Ein 53-Jähriger tötet zu
Pfingsten im mittelsächsischen Seifersbach seine
Frau und schießt wild um
sich. Dafür wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.
Womöglich muss der Fall
neu aufgerollt werden.
VON GABI THIEME
CHEMNITZ/SEIFERSBACH — Das am 2.
Februar ergangene Urteil gegen den
Todesschützen von Seifersbach
(Landkreis Mittelsachsen) wird vorerst nicht rechtskräftig. Der wegen
eines besonders schweren Falles des
Totschlags zu lebenslanger Haft ver-
urteilte Mann aus Hessen hat Revision gegen das Urteil eingelegt. Das
bestätigte das Landgericht Chemnitz gestern auf Anfrage. Nach Überzeugung der Richter soll der 53-Jährige zu Pfingsten vergangenen Jahres seine 14 Jahre jüngere Frau wegen deren Trennungsplänen auf
dem Grundstück ihrer Eltern erschossen haben. Außerdem verletzte er mit einem weiteren Schuss seine Schwiegermutter.
Wie Pflichtverteidiger Uwe Hoffmann gestern sagte, stehe für ihn
weiterhin die Frage, ob es sich tatsächlich um einen besonders schweren Fall des Totschlags handle. Er
selbst hatte in seinem Plädoyer 13
Jahre Haft für einen „einfachen“ Totschlag gefordert. Außerdem wolle er
mit dem Revisionsantrag prüfen lassen, ob sein Mandant tatsächlich
„tateinheitlich“ gehandelt habe, als
er mit etwas zeitlichem Abstand zunächst auf die Schwiegermutter und
dann auf die Ehefrau schoss. In der
Anklage gab es diesen erschwerenden Vorwurf zunächst nicht, wohl
aber in der Urteilsbegründung.
Der Bundesgerichtshof (BGH)
muss die Einwände nun prüfen,
ebenso, ob es Verfahrensfehler gab.
Er kann auch das Strafmaß rügen
oder die Urteilsbegründung für unzureichend halten. Dann würde es
eine Neuauflage des Prozesses geben
– mit hoher Wahrscheinlichkeit vor
einem anderen Landgericht in Sachsen. Der BGH kann das Urteil aber
auch bestätigen. In dem Moment
würde es rechtskräftig. Bis dahin besteht die Untersuchungshaft fort.
Der beschuldigte Mann aus Borken in Hessen hatte sich nach einer
entsprechenden Drohung per SMS
am Pfingstsamstag 2014 von einem
befreundeten Jäger ein Kleinkalibergewehr besorgt und den Schaft abgesägt. Zwei Tage später war er damit
seiner 14 Jahre jüngeren Frau hinterher gefahren, die Pfingsten bei ihren
Eltern verbracht hatte – auch um die
Weichen für ein neues Leben in
Chemnitz zu stellen.
Vor den Augen der gemeinsamen
Tochter trieb der Mann sie mit Drohungen, Beschimpfungen und Tritten am Abend des Pfingstmontags
auf eine Wiese neben dem Haus und
erschoss die Frau nach einem 12-minütigem Martyrium vor den Augen
ihrer Eltern. Er wurde am nächsten
Tag auf der Flucht von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei bei
Eisenach gestellt. Die Tat selbst ist
unstrittig, da ein Nachbar den Ablauf mit einem Fotoapparat festgehalten und den Ermittlern 16 Bilder
zur Verfügung gestellt hatte.
142 Millionen
für Sachsens
Städtebau
Bund-Länder-Programm
fördert auch Abriss
DRESDEN — Sachsens Kommunen be-
kommen in diesem Jahr rund 142,5
Millionen Euro aus Bund-LänderProgrammen für die Städtebauförderung. Innenminister Markus Ulbig (CDU) sprach gestern von einem
„guten Tag für Sachsens Kommunen“. Städte und Gemeinde hätten
nun Planungssicherheit und könnten mit dem Geld Gebäude, Straßen
und Plätze sanieren. Dennoch müsse auch der Leerstand in den Kommunen bewältigt werden – im
Schnitt stünden im Freistaat etwa
zehn Prozent der Wohnungen leer.
Dabei geht es unter anderem um Abriss und den sogenannten Rückbau.
Für den „Stadtumbau Ost“ steht
mit knapp 63 Millionen der größte
Teil des Geldes zur Verfügung, mehr
als 41 Millionen Euro fließen in das
Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Auch Geld für die Programme „Soziale Stadt“, „Aktive
Stadt- und Ortsteilzentren“ sowie
„Kleinere Städte und Gemeinden“ ist
geplant. 2014 wurden 143 Millionen
Euro für Städtebau an 132 Kommunen verteilt. Die Städtebauförderung wird jährlich vereinbart und
ist Grundlage für die Bereitstellung
von Bund-Länder-Finanzhilfen. Der
Freistaat gibt dabei für jeden Bundes-Euro einen aus seinem Etat dazu. Ulbig zufolge wurden seit 1991
mehr als 4,8 Milliarden Euro für das
Städtebauprogrammen
bewilligt
und ausgezahlt. (dpa)
SCHADSTOFFE
Zu viel Feinstaub in
drei größten Städten
DESSAU-ROSSLAU/DRESDEN — In den
drei größten Städten Sachsens war
die Luft im vergangenen Jahr zu
stark mit Schadstoffen belastet. Das
zeigen vorläufige Auswertungen des
Umweltbundesamtes (UBA) in Dessau-Roßlau. Sowohl in Leipzig als
auch in Dresden und Chemnitz war
zu oft zu viel Feinstaub in der Luft.
Die EU erlaubt höchstens 35 Tage
mit mehr als 50 Mikrogramm pro
Kubikmeter. Diese Latte riss in allen
drei Städten je eine Mess-Station. In
Dresden und Chemnitz wurden außerdem über das ganze Jahr erhöhte
Konzentrationen von Stickstoffdioxid gemessen. Mit durchschnittlich 53 Mikrogramm pro Kubikmeter am Tag war vor allem die Bergstraße in Dresden weit von den
höchstens erlaubten 40 Mikrogramm entfernt. (dpa)
ZEITGESCHEHEN
Mittwoch, 11. Februar 2015
Freie Presse
3
Die ganz normale Sex-Sensation
Eine ganz besondere Beziehung: Jamie Dornan und Dakota Johnson in einer Szene aus „Fifty Shades of Grey“.
VON BRITTA SCHULTEJANS
MÜNCHEN — Wer in diesen Tagen ein
erotisches Geschenk für den Valentinstag sucht, der kann aus einer
ganz besonderen Reihe wählen: der
Produktserie „Fifty Shades of Grey“.
Da gibt es Peitschen, Fesseln, Handschellen oder Liebeskugeln. „Der
Renner waren zuletzt ein Glasdildo
und ein vibrierender Penisring“, sagt
Susanne Gahr, Pressesprecherin des
Erotikhändlers Orion.
Die Sex-Shop-Kette hat sich vorbereitet auf den Kinostart von „Fifty
Shades of Grey“, jener Trilogie von
Autorin E. L. James, die Sado-Maso in
den vergangenen Jahren salonfähig
gemacht zu haben scheint. Morgen
kommt die Verfilmung des Bestsellers über die unschuldige Studentin
Anastasia Steel, die von dem erfolgreichen Unternehmer Christian
„Das Gute daran ist, dass die Leute angefangen haben, über ihre Bedürfnisse zu sprechen“
„Shades of Grey“
hat nach Ansicht
von Sex-Expertin
Paula Lambert vor
allem die Männer
verunsichert. Alisa
Augustin hat mit ihr
gesprochen.
FOTO: GEORG WENDT/DPA
Millionen verkaufter
Bücher, Zigtausende
vorbestellter Kinokarten,
wissenschaftliche Abhandlungen – und ein Sexspielzeug-Boom. Die „Shadesof-Grey“-Bücher sind ein
Phänomen. Ein Soziologe
meint aber: Wäre der
Autor ein Mann, wäre es
einfach nur ein Porno.
FOTO: ACTION PRESS
Freie Presse: Wie erklären Sie sich,
dass gerade „Shades of Grey“ so
erfolgreich wurde?
Paula Lambert: „Fifty Shades of
Grey“ ist eine ganz klassische Liebesgeschichte. Im Grunde der Traum jeder Großstadt-Frau: Sie trifft einen
völlig neurotischen, kaputten Typen
und dreht ihn im Laufe von drei sehr
Grey in die SM-Welt eingeführt
wird, in die Kinos – schon heute feiert der Film auf der Berlinale Weltpremiere. Die Hauptrolle spielt Dakota Johnson, Tochter von Melanie
Griffith und Don Johnson.
Neun Millionen Mal wurden die
Bücher in Deutschland, Österreich
und der Schweiz verkauft. Sie lösten
auch einen Sexspielzeug-Boom aus.
So verkaufte Orion nach eigenen
Angaben deutlich mehr Peitschen
und Fesseln.
Die Kinokette Cine-Star, nach eigenen Angaben Marktführer in
Deutschland, hat vor Kinostart bereits zehntausende Karten verkauft.
„Das ist schlicht sensationell und
selbst bei Filmen wie James Bond
dicken Bänden um, und macht nicht
nur den perfekten Liebhaber, der er
auf seine Art ja schon ist, aus ihm,
sondern auch noch den perfekten
Partner. Das reizt natürlich alle Frauen, weil wir wissen: Die meisten wollen, dass der Mann so ist, wie er ist,
aber noch mehr, wie sie es will.
dass wir ihnen auf den Hintern hauen? Das Gute daran ist aber, dass die
Leute angefangen haben, über ihre
Bedürfnisse zu sprechen. Und das
muss man dem Buch zugutehalten. Es
hat immerhin erreicht, dass die Kommunikation über das Thema Sex wieder richtig ins Rutschen geraten ist.
Würden Sie sagen, das Buch hat
das Sexleben der Menschen in einer gewissen Weise verändert?
Ja, ich weiß das aus meiner Zeitschriftenkolumne, wo ich Zuschriften kriege von sehr vielen Männern, die eine
Zeit lang wirklich verunsichert waren:
Was wollen die Frauen plötzlich von
uns? Warum müssen wir sie mit Handschellen fesseln? Warum wollen sie,
Was sind Ihre Erfahrungen: Wie öffentlich wurde das Buch gelesen
und wie wird das an den Kinokassen sein? Geht man da noch mit einem gewissen Schamgefühl hin?
„Fifty Shades of Grey“ wurde ja auch
in U-Bahnen gelesen, ganz ungeniert,
in Bussen ... Es ist ja auch eher wenig
hardcore. Die Sex-Szenen sind zwar
pseudo-explizit geschrieben, so irre
Mit wem sollte man denn ins Kino
gehen? Mit dem Partner oder mit
der besten Freundin?
Ich tendiere dazu zu sagen: Gehen Sie
mit der besten Freundin. Wenn der
Partner extrem neugierig ist, dann
würde ich den mitnehmen, ich glaube
aber, das wird so ein „Pferdeflüsterer“-Phänomen sein. Im „Pferdeflüsterer“ waren auch nur Männer, die
mit verschränkten Armen neben ihren Frauen saßen, weil es sie im
Grunde nicht interessiert hat. (dpa)
oder bei der „Der-Herr-der-Ringe“Trilogie noch nicht vorgekommen“,
sagt Geschäftsführer Oliver Fock.
Der Erfolg ist wohl vor allem ein gesellschaftliches Phänomen. Das Besondere: Kaum jemandem scheint
es unangenehm zu sein, den Film in
aller Öffentlichkeit anzuschauen
oder das Buch gut sichtbar im Zug zu
lesen. „Die Kunden gehen offen mit
dieser Buchreihe um“, teilt die Buchhandelskette Hugendubel mit, die
„eine bunt gemischte Käufergruppe“ sieht – „tendenziell mehr Frauen
als Männer in der Altersgruppe von
20 bis 60 Jahren“.
„Faszinierend ist an dem Phänomen, dass so etwas in der Öffentlichkeit gelesen wird“, sagt auch der Soziologe Sven Lewandowski von der
Uni Würzburg, Autor von „Die Pornographie der Gesellschaft. Beob-
achtung eines populärkulturellen
Phänomens“. Er erinnert sich an eine Situation im Zug, in der vier Frauen in seiner Nachbarschaft „Shades
of Grey“ lasen. „Es scheint etwas zu
sein, wofür man sich nicht schämen
muss. Man stelle sich mal vor, ich
würde als Mann irgendein Pornoheft auspacken.“
Lewandowski ist nicht der einzige Wissenschaftler, der sich mit dem
sensationellen Erfolg der Sado-Maso-Trilogie auseinandergesetzt hat,
der vergleichbar ist mit dem von
„Harry Potter“. Die israelische Soziologin Eva Illouz schrieb eine Abhandlung mit dem Titel „Die neue
Liebesordnung: Frauen, Männer
und Shades of Grey“. Und Amy Bo-
Wäre der Autor
von „Shades of
Grey“ ein Mann,
würden die Bücher
wahrscheinlich
einfach nur als
Pornos gelten.
viel passiert da aber nicht. Das ist
längst Teil der Popkultur geworden.
Also die Leute werden ganz normal
an die Kassen gehen und sich Karten
kaufen.
nomi, Professorin an der Michigan
State University, hat sich in einer
Studie mit den Leserinnen der Buchreihe befasst. Die Kurzfassung der
Ergebnisse: Die durchschnittliche
Shades-of-Grey-Leserin trinkt öfter
mal einen über den Durst und hatte
in ihrem Leben fünf oder mehr Sexpartner.
An eine durchschlagende gesellschaftliche Wirkung glaubt der Soziologe Lewandowski nicht. „Alle
fünf bis zehn Jahre schreibt irgendeine Frau irgendein pornografisches
Buch und das wird dann gehyped
nach dem Motto: was Frauen wirklich wollen“, sagt er und nennt Romane wie „Feuchtgebiete“, „Das sexuelle Leben der Catherine M.“ oder
„Geschichte der O“ als Beispiele. Alle
Bücher suggerierten, sie wüssten die
Antwort auf die Frage, frei nach
Freud: Was will das Weib? Wäre der
Autor von „Shades of Grey“ ein
Mann, so glaubt Lewandowski, würden die Bücher wahrscheinlich einfach nur als Pornos gelten.
Für ihn stellt sich noch eine ganz
andere Frage: die nach dem literarischen Geschmack so vieler Frauen.
„Schundliteratur“ nennt er die Romane – nicht wegen ihrer Thematik,
sondern wegen ihrer literarischen
Qualität. „Der Erfolg dieser Bücher
ist ein Anzeichen für den Verfall des
literarischen Geschmacks.“ (dpa)
AUSSCHNITTE aus dem Film
können Sie sehen, wenn Sie
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Komasaufen war gestern – aber Alkohol bleibt ein Problem
An jedem Wochenende
landen völlig betrunkene
Jugendliche in den
Krankenhäusern der
Republik. Aber ihre
Anzahl sinkt – Kampagnen zeigen Wirkung.
VON TIMO LINDEMANN
WIESBADEN — „Drink doch ene met“
– nicht nur in den Karnevalshochburgen haben in diesen Tagen Bier,
Schnaps und Wein Hochkonjunktur. Und auch wenn wieder viele Jugendliche zur Flasche greifen werden, die Zahl der jugendlichen Komatrinker ist rückläufig. Fast 23.300
Kinder und Jugendliche zwischen
10 und 19 Jahren sind 2013 in
Deutschland wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem
Krankenhaus behandelt worden.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) gestern in Wiesbaden mitteilte, sind das 12,8 Prozent weniger als
2012 – allerdings immer noch fast
zweieinhalb mal so viel wie im Jahr
2000.
Zum Vorjahr also ein deutlicher
Rückgang, aber keine Entwarnung.
„Bevor die Sektkorken knallen: Wir
haben diese Probleme nach wie vor“,
sagt der Geschäftsführer der Hauptstelle für Suchtfragen (HFS), Raphael Gaßmann. „Deutschland ist weiterhin eine Alkoholnation.“ Sieben
von zehn wegen Alkohol im Krankenhaus behandelter Jugendlicher
waren noch keine 18 Jahre alt. In einem aktuellen Fall kam am Dienstag in Nürnberg eine 14-Jährige in eine Klinik, weil sie sich lebensgefährlich stark betrunken hatte. Das Mäd-
chen hatte einen Atemalkoholwert
von mehr als 4,5 Promille. Laut Bundespolizei war sie im Gesicht schon
blau angelaufen.
Überproportional häufig greifen
junge Männer regelmäßig zu Bier,
Schnaps oder Wein. Zwar sank ihr
Wert nach Destatis-Berechnungen
2013 um 15,6 Prozent. Mit 336 Fällen je 100.000 Einwohnern sind von
übermäßigem Alkoholkonsum aber
weiter vor allem Jungen und junge
Männer betroffen. Bei Mädchen und
jungen Frauen verzeichneten die
Statistiker ein Minus von 6,7 Prozent auf 253 Fälle je 100.000 Einwohner.
Sowohl die HFS als auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) machen eine gelungene Aufklärungsarbeit für den
Rückgang verantwortlich. Die Zahlen zeigten, dass Präventionsmaßnahmen Jugendliche erreichen, sagt
BZgA-Leiterin Heidrun Thaiss. Gaßmann von der Hauptstelle für Suchtfragen betont, die Einstellung der
Öffentlichkeit zu Jugendlichen mit
Alkohol habe sich geändert, die Akzeptanz sinke. Dennoch: Nach
BZgA-Zahlen betrinkt sich fast jeder
fünfte Jugendliche mindestens einmal im Monat.
Der Kinderschutzbund nimmt
auch Eltern und Lehrer in die
Pflicht. Es gebe eine Aufklärungsund Schutzpflicht, sagt die stellvertretende Geschäftsführerin des Bundesverbandes, Cordula Lasner-Tietze. „Das Verhalten der Erwachsenen
spielt eine große Rolle.“ Gaßmann
fordert vor allem eine Erhöhung der
Steuern auf Alkohol. „Alkohol ist taschengeldkompatibel. Jeder kann
für unter zehn Euro eine Flasche
Wodka kaufen und sich damit umbringen. Wir brauchen Preise wie
im europäischen Durchschnitt.“
Dann würden Jugendliche weniger
trinken und auch später beginnen.
„Jeder Monat zählt“, betont Gaßmann. Zudem müsse die AlkoholWerbung eingedämmt und die Erreichbarkeit für Jugendliche erschwert werden. In Frankfurt hatten
zu Monatsbeginn jugendliche Alkohol-Testkäufer in mehr als jedem
zweiten der 95 auf die Probe gestellten Supermärkte, Trinkhallen, Kioske, Tankstellen und Internetcafés illegal Alkohol kaufen können.
Der Alkoholkonsum ist aber
nicht nur bei Jugendlichen ein Problem. „Trotz der erfreulichen Entwicklung bei jungen Menschen
bleibt die absolute Zahl der aufgrund eines Alkoholrausches behandelten Personen nach wie vor
besorgniserregend hoch“, betont
Thaiss. Am häufigsten treten Alkoholvergiftungen bei den 45- bis 54Jährigen auf. (dpa)
Ja, Jugendliche trinken weiter zu viel
Alkohol – aber seltener in so großen
Mengen, dass sie deshalb kollabieren.
FOTO: MARCUS FÜHRER/DPA/ARCHIV
KOMMENTAR & HINTERGRUND
Mittwoch, 11. Februar 2015
LEITARTIKEL
IM FOKUS
Athen in der
Pflicht
Brandenburg: Chef
der CDU gibt auf
CHRISTOPH ULRICH
ÜBER DIE SCHULDENKRISE
IN GRIECHENLAND
Landesvorsitzender Michael Schierack zieht
Konsequenzen aus innerparteilichem Streit
FOTO: RALF HIRSCHBERGER/DPA
4 Freie Presse
christoph.ulrich@freiepresse.de
w
iederholt sich die Geschichte? Schon einmal musste Griechenland eine Währungsunion verlassen: die 1865 gegründete Lateinische Münzunion, mit der in einem
Großteil Europas ein Standard für
Silber- und Goldmünzen festgelegt
wurde. 1893 war Athen bankrott.
Schon damals war das griechische
Steuersystem marode. Nach schwierigen Verhandlungen mit den Gläubigern gab es einen Schuldenschnitt. Bedingung: Ausländische
Experten sollten die vereinbarten
Reformen am Finanzsystem überwachen. Doch die Griechen nutzten
eine Lücke im Vertragswerk der
Münzunion und druckten munter
Papiergeld. Das gefährdete die gesamte Lateinische Münzunion. Es
folgte der Rauswurf im Jahre 1908.
Die Währungspolitiker von damals hätten heute wohl ein Déjàvu-Erlebnis. Die neue griechische
Regierung erklärt die Verträge einfach für gescheitert, lehnt die Fortsetzung der Spar- und Reformpolitik
ab, setzt die Experten der Troika vor
die Tür und droht damit, sich neue
Geldgeber zu suchen. Diese Unverfrorenheit setzt die europäischen
Partner gehörig unter Druck. Noch
beharren die EU-Kommission und
auch die Bundesregierung auf der
Einhaltung der bestehenden Vereinbarungen. Doch ohne einen Kompromiss wird es nicht gehen. Sonst
droht der Exit Griechenlands aus der
Währungsunion und womöglich
sogar aus der EU mit nicht absehbaren Folgen.
Ein solches Szenario will keiner
und schon gar nicht die Griechen
selbst. Bei Umfragen vor der Parlamentswahl am 25. Januar hatten
74,2 Prozent der Hellenen bekundet,
unbedingt ein Euro-Land bleiben zu
wollen. Deshalb ist Athen jetzt in
der Pflicht, endlich vernünftige Vorschläge vorzulegen, wie das Land
sich aus der Schuldenkrise herausarbeiten will. Zwar läuft das aktuelle
Hilfsprogramm bereits Ende des
Monats aus, doch die EU-Kommission scheint bereit zu sein, der griechischen Regierung weitere sechs Monaten zuzugestehen, um sich mit
seinen Gläubigern auf ein glaubhaftes und wirksames Reformpaket zu
einigen. Griechenland muss endlich
bereit sein, sein Staatswesen auf einen europäischen Standard zu bringen. Das sind der neue Regierungschef Alexis Tsipras und sein Finanzminister Yanis Varoufakis den Steuerzahlern in Europa schuldig.
Die Vorbereitungen laufen ...
KARIKATUR: TOMICEK
Der Brandenburger CDU-Landesvorsitzende Michael Schierack gibt
sein Amt wegen innerparteilicher
Querelen auf. Das kündigte er gestern in Potsdam an. Zur Neuwahl eines Vorsitzenden solle der planmäßige Parteitag im September dieses
Jahres auf einen Zeitpunkt vor der
Sommerpause vorgezogen werden.
Als möglicher Nachfolger brachte
sich Ingo Senftleben ins Spiel, der
im November bereits den Fraktionsvorsitz von Schierack übernommen
hatte.
Am Montag hatte bereits CDUGeneralsekretärin Anja Heinrich
überraschend den Verzicht auf ihr
Amt angekündigt und dies mit Que-
relen wegen der gescheiterten Regierungsbeteiligung nach der Landtagswahl im Herbst begründet. Zudem warf sie ihrer Partei mangelndes Profil vor. Schierack hatte bislang auf dem Landesvorsitz beharrt,
obwohl ihm das Scheitern in den
Gesprächen mit der SPD persönlich
angelastet worden war.
Die SPD regiert in Brandenburg
seit 25 Jahren ohne Unterbrechung
und erneuerte im Vorjahr ihre Koalition mit der Linkspartei. In der märkischen CDU gab es in der Vergangenheit immer wieder Machtkämpfe, in denen Führungspolitiker verschlissen und Wahlniederlagen eingefahren wurden. (dpa)
Dürfen Demos blockiert werden?
Die Frage, wer wie demonstrieren darf, bleibt
ein Dauerbrenner in Sachsen. Erneut klagt ein Abgeordneter in Karlsruhe
gegen die Verletzung seiner Grundrechte. Experten sehen gute Erfolgschancen.
VON UWE KUHR
DRESDEN — Die juristischen Schatten
der Anti-Nazi-Demonstrationen von
Dresden von 2011 sind lang. Sie reichen bis in diese Tage. Weder sind
die Gerichte mit ihren Verfahren gegen Teilnehmer an friedlichen Sitzblockaden am Ende, noch ist zu den
Urteilen Dresdner Gerichte in diesen Angelegenheiten das letzte
Wort gesprochen. Fast 500 Ermittlungsverfahren wegen „grober Störung von Versammlungen“ waren
damals eingeleitet worden. Demonstranten, darunter viele Politiker, hatten sich Rechtsextremen in
den Weg gestellt, die im Februar
2011 den Jahrestag der Bombardierung von Dresden für ihre politischen Zwecke nutzen wollten.
Der Landtagsabgeordnete Falk
Neubert (Linke) ist inzwischen wegen seiner Teilnahme an einer dieser
gewaltfreien Blockaden rechtskräftig verurteilt. Kurz vor Jahresende
hatte das Oberlandesgericht Dresden eine Revision abgelehnt. „Wie
zu erwarten war“, meint Neubert
gestern in Dresden. Er hat nun beim
Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe und beim Sächsischen Verfassungsgerichtshof in Leipzig Beschwerde eingereicht.
Sachsens Verfassungshütern haben Akten und eine Stellungnahme
des Justizministeriums angefordert.
Neubert ist nach dem ehemaligen
Grünen-Abgeordneten
Johannes
Lichdi der zweite Politiker, der in
dieser Angelegenheit oberste Gerichte anruft. Und schon jetzt ist absehbar: Beide werden wohl nicht allein bleiben. Auch die linke Bundestagsabgeordnete und Vizeparteichefin Caren Lay – ihr Verfahren ist
das letzte offene aus jenem Jahr –
spricht von dieser Option.
Die sächsische Justiz steht bisher
auf dem Standpunkt: Wer eine Versammlung anzeigt, muss sie ungehindert durchführen können. Das
Falk Neubert
Linken-Politiker
FOTO: MATTHIAS HIEKEL/DPA/ARCHIV
folge aus Paragraf 8 des Grundgesetzes zur Versammlungsfreiheit. Unter den Grundrechten genießt sie einen besonders hohen Rang. Weil
aber Gegendemonstranten – wie im
Falle Dresdens – den rechten Aufmarsch behinderten, hagelte es Verfahren wegen „grober Störung“. Für
Neubert ist dieser Ansatz grundfalsch. „Wer menschenverachtende
Positionen vertritt, kann nicht erwarten, dass das ohne Widerspruch
abgeht.“ Daran sei nichts Unrechtes.
Der Dresdner Anwalt André
Schollbach, Neuberts Anwalt, argu-
mentiert, dass Sachsens Gerichte ignorierten, dass auch Gegendemonstrationen vom Grundgesetz geschützt sei. Entsprechende Abwägungen hätten die Richter aber
nicht vorgenommen. Das erwarte er
von Karlsruhe und Leipzig. Für den
Berliner Straf- und Versammlungsrechtler Peer Stolle haben die Verfahren gute Erfolgsaussichten. Das
Bundesverfassungsgericht habe in
dieser Frage noch nicht geurteilt, er
sei jedoch „ziemlich zuversichtlich“.
Stolle, Vorstand im Republikanischen Anwaltsverein in Berlin, sieht
keine automatische Strafbarkeit,
nur weil jemand eine Versammlung
mit einer anderen behindert. Beide
Seiten könnten sich auf „gleichwertige Grundrechte“ berufen.
Bisher ging es bei Gericht wegen
Blockaden eher um den Vorwurf der
Nötigung. Dazu hatte aber Karlsru-
he im März 2011 geurteilt, dass friedliche Blockaden durchaus vom Versammlungsrecht gedeckt seien.
Schollbach sieht im Vorwurf der
„groben Störung“ eher einen sächsischen Sonderweg, „Gegendemonstranten zu kriminalisieren“.
Das ältestes unerledigtes Verfahren aus Dresdner Februartagen ist
von 2010: Es läuft gegen Thüringens
linken Ministerpräsidenten Bodo
Ramelow. Im Jahr 2011 wurden 489
Verfahren eingeleitet. Betroffen war
Sachsens heutiger Vizeministerpräsident Martin Dulig (SPD) und der
Jenaer Jugendpfarrer Lothar König.
Bisher ergingen elf Strafbefehle,
sechs Verurteilungen sowie 84 Verfahrenseinstellungen gegen Geldauflage. Falk Neubert will sich am
Freitag, dem 70. Jahrestag der Bombarierung von Dresden, wieder unter die Demonstranten mischen.
Karlsruher Richter prüfen Auskunftspflicht der Regierung bei Einsätzen der Bundespolizei
Das Bundesverfassungsgericht
prüft seit gestern die Auskunftsrechte
von Bundestagsabgeordneten. Konkret geht es in dem Verfahren um die
Frage, ob die Bundesregierung Abgeordneten Informationen über Bundespolizei-Einsätze in den Ländern geben
muss. Geklagt hatte die Linken-Fraktion – sie wehrt sich dagegen, dass die
Regierung Auskünfte zu unterstützenden Einsätzen der Bundespolizei zum
Teil verweigert hat.
Im Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wurde gestern in Sachen „Unterstützungseinsätze der Bundespolizei“verhandelt.
FOTO: ULI DECK/DPA
Am 19. Februar 2011 hatte ein geplanter Großaufmarsch von Rechtsextremisten in Dresden Straßenschlachten zwischen der Polizei und Linksextremisten ausgelöst. Außerdem wurde
die Bundespolizei am 1. Mai 2011 we-
gen möglicher Krawalle in Berlin und
Heilbronn zur Unterstützung der Länderpolizeien eingesetzt.
Die Vize-Parteichefin der Linken,
Caren Lay, sagte in Karlsruhe: „Wir sehen uns in unseren parlamentarischen Rechten verletzt.“ Die Bundesregierung hätte aus ihrer Sicht alle
Kleinen Anfragen der Partei zu dem
Thema beantworten müssen. Die
Bundesregierung streitet eine eigene
Zuständigkeit für solche Unterstützungseinsätze der Bundespolizei ab
und sieht das jeweils anfordernde
Land in der alleinigen Verantwortung.
Ein Urteil ist erst in einigen Monaten
zu erwarten. (dpa)
IMPRESSUM
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Berlin: Griechenland muss Zusagen einhalten
Deutschland beharrt im
Schuldenstreit auf die
Umsetzung der geltenden
Verträge. Athen will sich
notfalls andere Geldgeber
suchen. Ein Kompromiss
ist noch nicht in Sicht.
VON ANGELIKI KOUTANTOU
ATHEN — Im festgefahreren Schul-
denstreit mit Griechenland prallen
kurz vor einem mit Spannung erwarteten Treffen der Euro-Finanzminister die Positionen unnachgiebig aufeinander. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble forderte
die neue griechische Regierung bei
einem Treffen der G20-Länder in Istanbul dazu auf, eingegangene Zusagen für das noch bis Ende Februar
laufende Hilfsprogramm einzuhalten. Auf die Frage, was sei, wenn
Griechenland diesen Weg nicht verfolgen wolle, sagte er: „Dann ist es
eben vorbei“. Man könne jetzt nicht
einfach abseits des laufenden Programms über etwas Neues sprechen.
Auch die neue griechische Regierung bekräftigte ihre Haltung. Sie
drohte ihrerseits mit der Suche nach
anderen Geldgebern. Ziel sei zwar
ein Abkommen mit der EU, aber
falls Deutschland unnachgiebig
bleibe, müsse sich sein Land nach
Alternativen umsehen, sagte der
griechische Verteidigungsminister
Panos Kammenos im griechischen
Fernsehen: „Das wären am besten
die USA, aber es könnten auch Russland oder China oder andere Länder
sein.“ heute kommen die Euro-Finanzminister in Brüssel zusammen,
um Lösungswege aus dem Schuldenstreit zu finden. Die EU-Kommission rechnet allerdings nicht mit
einer Einigung in den nächsten Tagen.
An den Finanzmärkten wurde
spekuliert, dass bei dem Euro-Fi-
nanzminister-Treffen ein erster
Schritt hin zu einem Kompromiss
gemacht werden könnte. In einem
Medienbericht war zuvor von einer
Panos
Kammenos
Verteidigungsminister
FOTO: YANNIS KOLESIDIS/DPA
möglichen Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland die Rede. Ein EU-Vertreter sagte, Ziel sei es,
bis zu einem weiteren Treffen der
Euro-Finanzminister am kommenden Montag einen vorläufigen Deal
zu erzielen. Dann hätten die nationalen Parlamente noch genug Zeit,
um sich damit zu beschäftigen. Der
EU-Vertreter warnte aber vor falschen Stichtagen.
Griechenlands neuer Regierungschef Alexis Tsipras und sein Finanzminister Yanis Varoufakis streben ei-
nen radikalen Kurswechsel an und
wollen dafür eine Art Brückenfinanzierung durch die internationalen
Geldgeber bis Anfang Juni erreichen. Um eine erneute Verlängerung des Ende Februar auslaufenden
Hilfsprogramms will die neue Regierung nicht bitten. Stattdessen will
sie die Reformauflagen zurückdrehen und etwa den Mindestlohn wieder anheben sowie entlassene
Staatsdiener wieder einstellen. Auch
Privatisierungen werden oder sollen
gestoppt werden. Von der griechischen Bevölkerung bekommt sie für
ihre harte Haltung offenbar Unterstützung. Einer Umfrage des Instituts Alco mit 821 Teilnehmern zufolge befürworten 75 Prozent der
Griechen die Verhandlungstaktik
der neuen Regierung.
Ohne Kompromiss droht dem
Euro-Land erneut die Staatspleite,
die bislang mit Hilfen in Höhe von
240 Milliarden Euro verhindert werden konnte. Sollte es nicht bald eine
Einigung auf eine Brückenfinanzie-
rung geben, sei damit zu rechnen,
dass die Europäische Zentralbank
(EZB) griechische Banken nicht
mehr mit sogenannten ELA-Liquiditätshilfen unterstütze, warnten die
Ökonomen der BayernLB. Dann sei
ein Sturm auf die Geldhäuser, innenpolitische Turbulenzen und
möglicherweise Neuwahlen nicht
auszuschließen.
EZB-Chefvolkswirt Peter Praet
sagte gestern in Lissabon, ELA-Hilfen dienten nur zur Überbrückung
vorübergehender Schwierigkeiten.
Dies dürfe nicht geändert werden. Es
wird erwartet, dass griechische Banken bald verstärkt auf solche Notfallkredite ihrer Zentralbank in
Athen zurückgreifen müssen. Denn
ab dheute können griechische
Staatsanleihen mit sehr schlechter
Bonität nicht mehr als Pfand für frisches Zentralbankgeld bei der EZB
hinterlegt werden - ein Schritt, mit
dem die europäischen Währungshüter den Druck auf das Land erLeitartikel
höht haben. (rtr)
POLITIK
Mittwoch, 11. Februar 2015
Freie Presse
5
Putin verspricht Ägypten den Bau des ersten Atommeilers
NACHRICHTEN
NSU-PROZESS
Kasseler Neonazi soll
als Zeuge aussagen
MÜNCHEN — Ein führender Neonazi
aus Kassel soll am Mittwoch (09.30
Uhr) als Zeuge im Münchner NSUProzess aussagen. Geladen wurde er
auf Antrag der Familie des im April
2006 ermordeten Halit Yozgat. Die
Tat gehört zur Mordserie, für die
Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Unterstützer angeklagt sind.
Der Zeuge hatte in einer früheren
staatsanwaltlichen Vernehmung gesagt, er habe mit den beiden verstorbenen mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt ein Konzert in Kassel besucht.
In einem anonymen Schreiben wird
der Zeuge sogar als Organisator der
„ganzen Anschläge“ des NSU bezeichnet. Hauptangeklagte in dem
Prozess ist Beate Zschäpe, der die
Bundesanwaltschaft zehn überwiegend rassistisch motivierte Morde
und zwei Sprengstoffanschläge vorwirft. Mit ihr sind vier mutmaßliche
Unterstützer angeklagt. (dpa)
IS-TERROR
In Syrien entführte
US-Geisel ist tot
FOTO: REUTERS
WASHINGTON — Die von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) entführte
US-Geisel Kayla Jean Mueller ist tot.
Das Weiße Haus und ihre Familie
bestätigten gestern
den Tod der 26 Jahre alten Entwicklungshelferin. Allerdings bleiben die
genauen Umstände, wie die junge
Frau ums Leben
kam, unklar. Die
IS-Miliz hatte am Freitag berichtet,
dass Mueller beim Angriff eines jordanischen Kampfflugzeuges ums
Leben gekommen sei, was sich aber
zunächst nicht von unabhängiger
Quelle bestätigen ließ. Mueller ist
die sechste getötete westliche ISGeisel. (dpa)
USA
Berliner Ex-Rapper
auf Terroristenliste
Russland will das erste Atomkraftwerk in
Ägypten bauen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde gestern in der ägyptischen Hauptstadt Kairo unterzeichnet. Zugleich werde die Militärkooperation beider
Länder gestärkt, kündigte Staatsoberhaupt
Abdel Fattah al-Sisi (rechts) bei einer gemein-
FOTO: REUTERS
KOSOVO
Länder klagen über
Masseneinreisen
MÜNCHEN — Bundesländer schlagen
wegen der massenhaften Einreise
von Asylbewerbern aus dem Kosovo
Alarm. Allein gestern seien 1000
Menschen nach Bayern gekommen,
davon mehr als 800 aus dem Kosovo,
berichtete Staatskanzleichef Marcel
Huber (CSU) in München. Sozialministerin Emilia Müller erklärte, die
Zahl der Asylbewerber aus dem Kosovo habe in den ersten fünf Wochen dieses Jahres die Gesamtzahl
2014 übertroffen. Niedersachsens
Innenminister Boris Pistorius (SPD)
forderte ein stärkeres Vorgehen gegen die Einreise von Bürgern aus
dem Balkan, die keine Chance auf
Asyl hätten. Diese behinderten die
Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak. (dpa)
Militärhilfe für Ägypten (1,3 Milliarden USDollar jährlich) eingeschränkt. Seitdem bemüht sich Kairo um Moskau. Auch im AntiTerrorkampf wollen Russland und Ägypten
enger zusammenarbeiten. Es ist bereits das
zweite Treffen der beiden Präsidenten. Im
August 2014 hatte al-Sisi Putin in der Stadt
Sotschi besucht. Bei seinem zweitägigen Besuch überreichte der russische Staatschef seinem Amtskollegen ein symbolhaftes Geschenk: eine Kalaschnikow. Kairo hat großes
Interesse an russischem Kriegsgerät wie Luftabwehrsystemen und Panzerabwehrraketen.
Friedensgipfel für die Ukraine –
Merkels schwierige Mission
Auf der Suche nach einem
Ende des blutigen Konflikts in der Ost-Ukraine
gehen heute in Minsk die
Gespräche weiter. Die
Europäer spielen dabei
eine zentrale Rolle, während die Weltmacht USA
vorerst außen vor bleibt.
VON ALESSANDRO PEDUTO
WASHINGTON — Die USA haben den
deutschen Radikalislamisten Denis
Cuspert auf ihre Terroristenliste gesetzt. Der 39-Jährige sei ein aktives
Mitglied der Terrormiliz Islamischer
Staat (IS) und werde als „globaler Terrorist“ eingestuft,
teilte das US-Außenministerium in
Washington mit.
Cuspert war mehrere Jahre als Rapper aktiv und in der Hip-Hop-Szene
unter dem Namen „Deso Dogg“ bekannt. Er stehe außerdem auf der
Terrorliste der Vereinten Nationen,
was Reiseverbote und das Einfrieren
von Konten in allen Mitgliedsländern nach sich ziehen kann, so die
Behörde. Cuspert, der sich Abu Talha al-Almani nennt, ist nach US-Angaben auf zahlreichen IS-Videos zu
sehen. Er solle offenbar Deutsche für
die Terrormiliz anwerben. (dpa)
samen Pressekonferenz mit dem russischen
Präsidenten Wladimir Putin im Präsidentenpalast in Kairo an. In den vergangenen Jahrzehnten war Ägypten vor allem mit den USA
eng verbündet. Washington hatte nach dem
Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi durch die Armee 2013 seine
TÜBINGEN/BERLIN — Der heutige Uk-
raine-Krisengipfel gilt vielen als
letzte Chance, den Krieg im Donbass
friedlich zu beenden. In der weißrussischen Hauptstadt Minsk unternehmen Bundeskanzlerin Angela
Merkel (CDU), Frankreichs Präsident François Hollande sowie das
ukrainische Staatsoberhaupt Petro
Poroschenko und Kremlchef Wladimir Putin einen neuen Versuch, eine
Waffenruhe in der Konfliktregion
durchzusetzen.
Dabei dürfte es in erster Linie darum gehen, wie das Blutvergießen in
der Ostukraine gestoppt und eine
Waffenruhe durchgesetzt werden
können. Ähnliche Versuche waren
in der Vergangenheit immer wieder
gescheitert. Seit Ausbruch des Konflikts zwischen den einstigen Bruderstaaten sind nach offiziellen
Schätzungen bereits mehr als 5000
Menschen zu Tode gekommen, Tausende wurden verwundet und Zehntausende sind aus dem Kampfgebiet
geflüchtet.
Den Europäern und insbesondere der deutschen Kanzlerin kommt
in dieser Krise und bei den Minsker
Verhandlungen eine zentrale Rolle
zu. Die USA halten sich derweil
weitgehend zurück, wie auch das
Treffen Merkels mit US-Präsident
Barack Obama am vergangenen
Montag in Washington zeigte.
Der Tübinger Konfliktforscher
und Politologe Thomas Diez hält das
für nachvollziehbar. Man müsse sehen, dass Deutschland, Frankreich
und viele andere europäische Staaten von jeher konstruktivere Beziehungen zu Russland und zur Ukraine haben als die USA. „Das ist historisch bedingt“, sagt Diez, „auch geografisch und wirtschaftlich sind die
USA weniger betroffen. Deswegen
fällt den Europäer die Rolle des Vermittlers zu und sie haben sie übernommen“.
Man dürfe auch nicht vergessen,
„dass die EU durch das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine
eine gewisse Mitverantwortung am
Verlauf des Konflikts trägt, da sie
russische Interessen lange Zeit nicht
berücksichtigt hat“. Da liege es auf
der Hand, dass die EU mit nach einer
Lösung suche. Die deutsche Kanzlerin werde hierbei von den USA, der
EU, aber offensichtlich auch von
Russland als Vertreterin Europas an-
Thomas Diez
Konfliktforscher
FOTO:: UBNI TÜBINGEN
gesehen, „Merkel tritt als diejenige
auf, die den diplomatischen Weg
aus der Krise sucht“ – in Absprache
mit den europäischen Partnern, sagt
Diez.
Die jüngste Debatte um Waffenlieferungen an die ukrainische Armee sieht der Konfliktforscher derweil skeptisch. Man müsse sehen,
dass diese Forderung von oppositio-
Sprache als Verhandlungsplus
In den komplizierten Verhandlungen für eine Friedenslösung in der
Ukraine spielt nach Überzeugung von
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Sprache eine
entscheidende Rolle. Die Tatsache,
das Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU) fließend Russisch spreche und
Russlands Präsident Wladimir Putin
Deutsch verstehe, habe „unendlich
viel ausgemacht“, sagte von der Leyen bei einer Diskussion in Düsseldorf.
„Beide haben keine Illusionen übereinander - sie kennen einander.“ Die
Sprachkenntnisse beider Staatenlenker hätten dazu beigetragen, auch
Zwischentöne zu verstehen. „Es ist
unbezahlbar, dass beide die Sprache
des Anderen beherrschen.“ (dpa)
nellen, republikanischen US-Senatoren stamme, die in der UkraineKrise „einen zweiten Kalten Krieg“
sähen. Die US-Regierung selbst teile
diese Haltung nicht, „sie zeigt sich
derzeit eher unentschieden, wie
man dieser Krise begegnen soll“.
Unabhängig davon hält der Wissenschaftler Waffenlieferungen an
die ukrainischen Streitkräfte für keine Lösung, „selbst wenn ich der
Überzeugung bin, dass Russland die
Separatisten in der Ost-Ukraine mit
Kampfausrüstung versorgt und die
Auseinandersetzung schürt“. Dennoch sei es ein Konflikt, „der mit
Waffengewalt nicht zu lösen ist“, ist
Diez überzeugt.
„Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Putin sich durch Waffen
beeindrucken lässt und einlenkt“,
glaubt der Forscher. Wahrscheinlicher sei, „dass es zu Gegengewalt
kommt, die uns in einen Krieg verstricken könnten, gegen den die Jugoslawien-Kriege Pipifax waren“.
Und selbst nach einem solchen
Krieg wäre das eigentliche Problem
ja nicht gelöst, nämlich dass verschiedene Bevölkerungsgruppen
unterschiedliche Vorstellung über
die Identität eines Staates und seiner
Zugehörigkeit haben. Laut Diez
handelt es sich in der Ukraine letztlich um einen postsowjetischen
Staatenverfall, dem nur mit politischen Mitteln zu begegnen ist:
durch Föderalisierung unter internationaler Aufsicht und der Gewährung von Autonomierechten.
Strombrücke nach Norwegen kommt
Deutscher Windstrom soll
bald erstmals per Seekabel
nach Norwegen geleitet
und dort in riesigen Seen
gespeichert werden. Bei
Bedarf fließt er zurück.
BERLIN — Deutschland und Norwe-
gen werden künftig durch ein großes Seekabel verbunden und sich gegenseitig mit Strom versorgen. Gestern wurde im norwegischen Haugesund ein Vertrag für den Bau des
623 Kilometer langen GleichstromSeekabels „NordLink“ unterzeichnet, mit dem beide Länder durch die
Nordsee Ökostrom austauschen
wollen. Die Investitionen sollen bei
1,5 bis 2 Milliarden Euro liegen. Da
Deutschland im Norden oft zu viel
Strom produziert, könnte dieser
dank der Strombrücke künftig in
Pumpspeicherkraftwerken in Norwegen gespeichert und bei Bedarf
zurückgeleitet werden.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), der im Inland
beim Netzausbau vor allem mit großen Widerständen in Bayern zu
kämpfen hat, sieht ein wichtiges Signal für den europäischen Strommarkt. „Diese neue Seekabelverbindung ist ein weiterer wichtiger
Schritt zu mehr Versorgungssicherheit für Deutschland, aber auch für
Norwegen“, sagte Gabriel.
Die Übertragungsnetzbetreiber
Tennet und Statnett sowie die deutsche Staatsbank KfW unterschrieben gestern im norwegischen Haugesund den Vertrag zum Bau von
NordLink. Die norwegische Statnett
wird 50 Prozent am NordLink-Konsortium halten, Tennet und KfW jeweils 25 Prozent.
Mit voranschreitenden Großprojekten wie NordLink dürfte der
Druck auf Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) zunehmen, der sich beim verabredeten
Netzausbau bislang querstellt. Neben dem NordLink soll der 800 Kilometer lange SuedLink von Schleswig-Holstein nach Baden-Württemberg und Bayern das Herzstück der
Energiewende werden und Windstrom aus dem Norden in den Süden
transportieren. Bayern braucht Ersatzkapazitäten, da hier Atomkraftwerke vom Netz gehen.
Seehofer hatte 2013 im Bundesrat dem SuedLink zugestimmt,
ebenso einer „Stromautobahn“ von
Sachsen-Anhalt nach Bayern. Doch
nach Protesten gab es einen Energiedialog mit den Bürgern, nun sollen
Seehofer, Gabriel und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammmen
entscheiden, welche der Trassen
nach Bayern kommen soll – und
welche nicht.
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil forderte ein
Machtwort von Merkel. „Es ist an
der Zeit, dass die Bundesregierung
und die Kanzlerin sehr klar sagen,
wo es lang gehen soll“, sagte der
SPD-Politiker in Hannover. Das Verhalten Seehofers sei sowohl für das
Unternehmen Tennet „unzumutbar“, das für den Bau verantwortlich
sei, als auch für die Menschen entlang der Trassenkorridore. Bayern
habe kein Veto-Recht bei dem Thema. (dpa)
FOTO: RIA NOVOSTI/REUTERS
Mehr Angriffe
auf Heime für
Flüchtlinge
Anzahl hat sich 2014 mit
150 Attacken verdreifacht
BERLIN — Die Zahl der Übergriffe auf
Flüchtlingsunterkünfte hat sich im
vergangenen Jahr verdreifacht: Für
2014 zählte die Polizei in Deutschland 150 solcher Attacken. Dies geht
aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Zu den
Übergriffen zählen Brand- und
Sprengstoffanschläge auf Gebäude
ebenso wie tätliche Angriffe auf die
Bewohner und volksverhetzende Parolen.
Der jüngste Anschlag ereignete
sich gestern in Escheburg bei Hamburg, wo Unbekannte einen Brandsatz in ein hölzernes Zweifamilienhaus warfen, in das sechs Flüchtlinge aus dem Irak einziehen sollten.
Verletzt wurde niemand, das Haus
ist nun unbewohnbar. Die Staatsanwaltschaft geht von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus.
Bundesjustizminister
Heiko
Maas (SPD) versicherte angesichts
der aktuellen Zahlen, die Bundesregierung werde Übergriffen und
Stimmungsmache gegen Ausländer
entschlossen entgegentreten. „Gewalt gegen Flüchtlinge werden wir
nicht dulden“, erklärte der Minister
am Dienstag in Berlin: „Solche Taten
sind feige und abscheulich. Die Täter werden konsequent mit den Mitteln des Rechtsstaates verfolgt.“
Deutschland dürfe kein Platz für
Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sein. (dpa)
Strombrücke
Über das Gleichstrom-Seekabel
NordLink wollen Deutschland und
Norwegen Ökostrom austauschen
NORWEGEN
Stavanger
SCHWEDEN
Tonstad
Skagerrak Göteborg
Nordsee
DÄNEMARK
62
3k
m
NordLink
Ostsee
Wilster
100 km
dpa
Hamburg
DEUTSCHLAND
Quelle: Statnett
6 Freie Presse
WIRTSCHAFT & BÖRSE
Mittwoch, 11. Februar 2015
Noch kleiner, bitte! Autobauer
überdenken Motorengrößen
NACHRICHTEN
DEUTSCHLAND-TOURISMUS
Fünftes
Rekordjahr in Folge
BERLIN — Deutschland-Tourismus
wird immer beliebter: Die Zahl der
Übernachtungen erreichte 2014 einen neuen Rekord von 424 Millionen, wie das Statistische Bundesamt
gestern mitteilte. Dies war ein Anstieg von drei Prozent zum Vorjahr
und der fünfte Höchststand in Folge.
Für den Löwenanteil von rund 82
Prozent kamen Reisende aus dem Inland auf, für das meiste Wachstum
mit fünf Prozent hingegen sorgten
ausländische Gäste. Die Zahl der
Übernachtungen hat sich seit der
Wiedervereinigung
bundesweit
mehr als verdoppelt. (rtr)
AUTOMOBILBAU
terie-Maschine nur drei Zylinder unter der Haube – zusammen kommt
der Hybrid so auf 362 PS. Auch die
Sportwagenschmiede Porsche brütet angesichts der CO2-Vorgabe
längst über der Frage nach der nötigen Verkleinerung. Die VW-Tochter
drückte ihren CO2-Ausstoß 2014
laut einer Studie von Autoexperte
Stefan Bratzel von der FH Bergisch/Gladbach erstmals knapp unter 200 Gramm je Kilometer. Bis
2021 müsste es noch einmal die
Hälfte weniger sein – doch Porsche
kann seine Werte innerhalb des
VW-Konzerns mit anderen Marken
ausgleichen.
Kleine, aber starke Automotoren gibt es längst.
1984 holte Niki Lauda den
Formel-1-Titel mit einem
Antrieb, der aus nur 1,5 Litern Hubraum 850 PS herauskitzelte. Heute, rund 30
Jahre später, wird das
Prinzip „Klein, aber oho“
wettbewerbsrelevant für
alle deutschen Autobauer.
BMW und VW
stocken Personal auf
VON HEIKO LOSSIE
WOLFSBURG/MÜNCHEN — Die Produk-
HANNOVER/FRANKFURT (MAIN) — Frü-
tion brummt, und das äußert sich
auch im Aufbau der Belegschaften.
BMW-Betriebsratschef
Manfred
Schoch sagte dem „Münchner Merkur“: „Während andere Unternehmen Entlassungen durchführen,
werden wir in Deutschland in diesem Jahr 5000 Menschen fest einstellen.“ Spiegelbildlich läuft es
beim Volkswagen-Konzern. „Wir
werden die 600.000 Mitarbeiter im
Gesamtkonzern Mitte dieses Jahres
überschreiten“, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh. (dpa)
her, in den „guten alten Zeiten“ mit
billigem Sprit und ohne Abgasvorschriften, da war die Welt für Fans
großer Motoren noch in Ordnung.
Die Automobilisten fachsimpelten
an der Zapfsäule über das seidenweiche Surren eines „Reihensechsers“
oder über „Laufruhe“ und „Motorenkultur“. Jahrzehnte ging das so –
und die deutschen Hersteller im
Land der Autobahnen ohne Tempolimit definierten sich nicht zuletzt
über Motoren. Die Zeiten sind vorbei. Im Paradies des einstigen PSWettrüstens und der HubraumPrahlerei herrscht Katerstimmung.
CO2-Vorgaben der EU schreiben den
Herstellern bis aufs Gramm vor, was
bei ihren Flotten in den nächsten
Jahren noch aus den Auspuffrohren
quellen darf. Als Reaktion darauf
gibt es neben dem Leichtbau nur eine zentrale Antwort: weniger durstige Motoren.
Mit seiner ausgefeilten Technik reihte sich der Motor des Mini Cooper 2013 in
FOTO: M.A.PUSHPA KUMARA/DPA
die Preisträger für „Engine of the Year“ ein.
Strenge EU-Normen
Downsizing nennt das die Branche –
eine Nummer kleiner muss es sein.
Und da gibt es viel zu tun. Laut der
Vorgabe aus Brüssel dürfen die Flotten der Hersteller im Jahr 2021 im
Schnitt höchstens 95 Gramm pro
Kilometer ausstoßen. Wie es um die
CO2-Bilanzen bisher bestellt ist, untersucht das Beratungsunternehmen PA Consulting regelmäßig.
Jüngster Stand: Während etwa Hybrid-Vorreiter Toyota 2021 unter seinem EU-Grenzwert bleiben dürfte,
drohen die deutschen Autobauer die
Ziele zu verfehlen. Das könnte je
nach Zahl der verkauften Autos Strafen im hohen Millionen- oder gar
Milliardenbereich bedeuten. Und so
treibt der Sparzwang erstaunliche
Blüten. „In Zukunft werden wir nur
noch einen Motor haben, und zwar
einen Vierzylinder“, sagt Volvo-Chef
Hakan Samuelsson. Die Schweden,
wohlgemerkt, sind ein Premiumhersteller und konkurrieren mit
BMW, Mercedes und Audi. Volvo
setzt auf die Aufladung von Motoren. Dabei werden die Verbrenner
gewissermaßen
zwangsbeatmet:
ÖLFÖRDERUNG
Deflationsgefahr
in Europa steigt
FRANKFURT (MAIN) — Der niedrige Öl-
preis bringt nach Einschätzung der
Internationalen
Energieagentur
(IEA) Fluch und Segen. So könnten
die Probleme des Öl-Exporteurs
Russland weitere Länder in Europa
in Schwierigkeiten bringen, sagte
IEA-Chefin Maria van der Hoeven
gestern. Für die Wirtschaft in den Industriestaaten sei das billige Öl zwar
eine Erleichterung, gleichzeitig drücke es aber die Inflationsraten und
erhöhe die Gefahr einer Deflation in
Europa. (bs)
EIN VIDEO zur Ölforderung
auf einer Bohrinsel können
Sie sehen, wenn Sie diesen
Code mit dem Smartphone
scannen. » www.freiepresse.de/oelinsel
Vierzylinder auch bei Porsche
Trotzdem steht Downsizing auch
auf der Agenda der Schwaben – laut
Müller aber vor allem für die kleinen Brüder des Porsche-Flaggschiffs
911er, Boxster und Cayman. Für sie
könnten in nächster Generation
Vierzylinder eine Option sein. Übrigens: Porsche lieferte McLaren in
den 1980er-Jahren das damals erfolgreichste
Formel-1-Triebwerk,
mit dem Niki Lauda 1984 Weltmeister wurde. Der doppelt aufgeladene
Motor kitzelte damals aus seinen
nur 1,5 Litern Hubraum 850 PS heraus. Neben der Aufladung ist auch
die sparsame Benzindirekteinspritzung ein Trend, dessen Technik
Bosch bereits 1951 auf den Markt
brachte. Zusätzlich zum Downsizing ist auch Gewichtsreduzierung
eine Antwort auf strengere CO2-Regeln. Audi konnte bei seiner neuen
Generation des Q7-SUV mehr als
300 Kilogramm Gewicht rausnehmen. Auch Daimler setzt in seinen
neuen Modellen auf Leichtbau,
BMW verbaut in einigen Karosserien sogar im großen Stil den Leichtmacher-Werkstoff Karbon.
Das Dumme für die Hersteller:
Ihren Sparbemühungen laufen zwei
Trends zuwider. Denn der Kunde
mag es wieder etwas größer um sich
herum und sitzt auch gerne ein wenig erhöht. Deswegen sind SUVs in
Geländewagen-Optik der Renner –
allerdings sind sie wegen ihres hohen Gewichts und der schlechteren
Windschnittigkeit auch die größten
Spritschlucker. Und der derzeitige
Einbruch beim Spritpreis macht diese Exemplare für Autofahrer derzeit
besonders interessant. (dpa)
Anstatt die Luft anzusaugen, wird
sie hineingedrückt. Das erhöht die
Leistung und erlaubt weniger Hubraum. Und das Aufladen gehe nicht
auf Kosten der Haltbarkeit. Die
Schweden arbeiten auch am noch
kleineren Dreizylinder. Was lange
nur bei Kleinwagen wie dem VW
Up oder Smart von Daimler eine Option schien, kommt nun in der Oberklasse an.
Bei BMW ist der Motor schon Realität – etwa als Kombination mit einem Elektroantrieb. So hat der Elektro-Sportwagen i8 neben seiner Bat-
Chemnitz
schlägt
Leipzig bei
Wettbewerb
Kommune wird
Morgenstadt-Projekt der
Fraunhofer-Institute
VON JAN-DIRK FRANKE
CHEMNITZ — Chemnitz wird in den
nächsten Monaten mit Hilfe von
Wissenschaftlern der FraunhoferGesellschaft quasi neu „vermessen“
und erhält eine Stadtanalyse unter
der Fragestellung: Wie wird eine
Stadt zukunftsfähig? Der Hintergrund: Sachsens drittgrößte Stadt
hat sich als eine von 20 Kommunen
an dem von Fraunhofer ausgelobten
Wettbewerb Morgenstadt City Challenge beteiligt und durchgesetzt –
im Finale gegen Leipzig und Tiflis.
Vor Chemnitz hatte sich in einer ersten Runde bereits die tschechische
Hauptstadt Prag für das Morgenstadt-Projekt qualifiziert. In Chemnitz soll das Projekt im Frühjahr
starten, wie Professor Arnold van
Zyl, Rektor der TU Chemnitz, gestern bei der Vorstellung des Vorhabens ankündigte.
Chemnitz will dann bis ins Jahr
2016 hinein gemeinsam mit der
Fraunhofer-Gesellschaft und weiteren Partnern aus Wissenschaft und
Wirtschaft einen „Fahrplan“ mit
konkreten Handlungsfeldern, Strategien und Maßnahmen entwickeln
– orientiert an Zielen der Nachhaltigkeit. Das Ganze basiert den Angaben zufolge auf einer „umfassenden
Stadtanalyse“ anhand von 80 Handlungsfeldern des Morgenstadt-Modells. Das Modell ist von zehn Fraunhofer-Instituten entwickelt worden.
Mit Hilfe der 80 Detailfragen soll
festgestellt werden, wo Chemnitz
besonders gut ist. Unter die Lupe genommen würden zum Beispiel die
die Themen Verkehr oder Kooperation von Stadt und Wirtschaft, sagte
Angelika Bullinger-Hoffmann, Leiterin der Professur für Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement an der TU. „Die Bandbreite
reicht aber bis hin zur Abfallwirtschaft und Energieeffizienz von Gebäuden.“ Am Ende sollen zehn bis
15 Projekte formuliert werden, die
dann gemeinsam mit der TU Chemnitz angestoßen und zum Leben erweckt werden sollen, hieß es.
BÖRSEN UND MÄRKTE
Tops und Flops
Deutscher Aktien Index (Dax)
K U R S A M 1 0.0 2 . 2 0 1 5 : 1 0.7 5 3 , 8 3 P U N K T E
Nemetschek
Cancom
EVOTEC
Xing NA
Airbus Group
Aurubis
Metro St.
Hugo Boss NA
Stratec Biomed
Lanxess
11200
10800
10400
10000
9600
10.02. Änd. %
103,10
+4,28
38,72
+4,07
3,85
+3,61
116,20
+3,47
49,74
+3,20
49,46
-3,49
28,90
-2,53
106,95
-2,42
42,55
-2,13
44,81
-1,76
Ausgewählte Notierungen
9200
Dezember
200-Tage-Verlauf
Januar
Februar
38-Tage-Verlauf
Markttrend
Berg- und Talfahrt im DAX
Nach einem schwachen Handelsstart ging
es am Mittag für den deutschen Aktienmarkt kräftig nach oben. Inoffizielle Berichte und Meldungen, dass Griechenland
mehr Zeit für die Gespräche mit seinen
Geldgebern eingeräumt werde, sorgten für
Käufe. Im späten Handel stellte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble klar,
dass es keine Verlängerung gebe. Damit
schmolzen die Gewinne vorübergehend.
Wie das Ergebnis des Sondertreffens der
Eurogruppe am Mittwoch ausfällt, bleibt
abzuwarten. Am Dienstag schloss der DAX
mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 10.754
Punkten. Die Berg- und Talfahrt könnte bereits am Mittwoch weiter gehen. Am
deutschen Aktienmarkt gehörten die
Aktien aus der Automobilindustrie zu den
großen Gewinnern. Continental liefert
unter anderem die Reifen (plus 3,1 Prozent), Infineon die Chips (plus 2,3 Prozent)
und BMW und Daimler (plus 2,1 und 1,9 Prozent) die Autos.
Dow Jones
Angegeben sind Schlusskurse in Euro, Börsenplatz
Frankfurt (soweit nicht anders angegeben). Der Kurs
bezieht sich auf Stückaktien. ° = Euro Stoxx 50 Wert,
St = Stammaktie, Vz. = Vorzugsaktie, NA = Namensaktie.
Nikkei-Index = © Nihon Keizai Shimbun, Inc. **Zinsen =
FMH, Durchschnittswerte (Zinsen geben nur ungefähre Hinweise auf die Marktlage). Gold (1 kg) und Kurse für Reisende
sind Schalterkurse der Deutschen Bank. Tops/Flops
beziehen sich auf den HDax (Dax30, MDax und TecDax).
Alle Angaben ohne Gewähr.
Quelle vwd group
Die 30 Dax-Werte (Xetra)
Adidas NA
Allianz SE vNA°
BASF NA°
Bayer NA°
Beiersdorf
BMW St.°
Commerzbank
Continental
Daimler NA°
Dt. Bank NA°
Dt. Börse NA
Dt. Post NA°
Dt. Telekom NA°
E.ON SE°
Fresen. M. C. St.
Fresenius SE
Heidelb.Cem.
Henkel Vz.
Infineon NA
K+S NA
Lanxess
Linde
Lufthansa
Merck
Münch. Rück°
RWE St.°
SAP SE°
Siemens NA°
ThyssenKrupp
VW Vz.°
Dividende
1,5
5,3
2,7
2,1
0,7
2,6
10.02.
62,71
146,20
80,67
123,75
76,56
104,70
11,30
2,5 204,45
2,25
82,16
0,72
26,77
2,1
68,65
0,8
28,28
0,5
15,78
0,6
13,00
0,77
64,54
0,42 48,34
0,6
66,88
1,22 101,40
0,12
10,02
0,25
27,81
0,5
44,81
3
174,05
0,45
13,55
0,95
87,28
7,25 180,00
1
23,11
1
59,12
3,3
94,51
0,11
22,94
4,06 209,10
09.02.
62,41
146,90
80,27
121,60
76,33
102,50
11,14
198,20
80,64
26,87
68,35
28,13
15,56
12,86
64,37
48,14
65,93
102,30
9,79
27,86
45,62
173,70
13,46
85,74
179,35
22,74
58,81
94,12
22,91
207,50
A. Springer SE
Aareal Bank
Airbus Group°
Aurubis
Bauer
Bechtle
Bilfinger
Brenntag NA
Carl Zeiss Med.
Celesio NA
CEWE KGaA
comdirect bank
CompuGroup
DMG Mori Seiki
Drägerwerk Vz.
Dt. Annington
Dt. EuroShop
Dt. Postbk. NA
Dürr
Evonik
Facebook
Fielmann
Fraport
G. Weber Int.
Gagfah (Umt.)
GEA Group
Gerresheimer
GfK SE
GK Software
Hann. Rück.NA
Heidelb. Druck.
HOCHTIEF
Hornbach Vz.
Hugo Boss NA
Indus Hold.
Intershop
Jenoptik
Jungheinrich
Kabel Deutschl.
Kion Group
Koenig & Bauer
Krones
Dividende 10.02. 09.02.
1,8
55,80
54,72
0,75
34,93
34,15
0,75
49,73 48,20
1,1
49,50
51,21
16,40
16,17
1,1
71,10
71,04
3
51,52
51,29
0,87
49,15 48,45
0,45
23,96
23,56
0,3
26,64 26,34
1,5
54,10
54,13
0,36
8,77
8,80
0,35
25,60
25,79
0,5
29,29
29,26
0,83
89,54
89,22
0,7
31,25
31,24
1,25
43,38 43,05
1,66
34,25 34,39
1,45 84,80
83,42
1
28,83
28,67
66,20
65,85
1,45
58,27 58,50
1,25
54,56 53,44
0,75
35,15
34,72
19,70
19,70
0,6
41,30 40,96
0,7
49,53 49,38
0,65 36,80
36,97
0,25
37,15
37,29
3
82,30 80,36
2,00
2,00
1,5
64,58
63,53
0,8
72,93
72,25
3,34 106,79 104,80
1,1
37,55
36,32
1,12
1,12
0,2
12,06
12,13
0,86
53,14
53,30
118,70 118,00
0,35
32,87
32,73
13,97
13,36
2
83,34
82,81
KUKA
Leoni
Logwin
MAN SE St.
Medisana
Metro St.
MLP
MTU Aero
Nemetschek
Norma Group
Osram Licht
Porsche SE Vz.
ProS.Sat.1
Puma SE
QIAGEN
Rational
Rheinmetall
Rhön-Klinikum
Rocket Internet
RTL Group
RWE Vz.
Sachsenmilch
Salzgitter
Schneider El.°
SGL Carbon SE
Sixt SE St.
SolarWorld
STADA vNA
Südzucker
Symrise
Talanx
Telef. Dtschl.
TUI NA
Twitter
Utd. Internet NA
Vossloh
VTG
VW St.
Wacker Chemie
WINCOR NIXD.
Xing NA
Zalando
0,3
1
64,46 62,94
54,40
53,69
1,30
1,28
3,07 94,60 94,27
2,40
2,40
28,86
29,48
0,16
3,51
3,49
1,35 83,00 80,38
1,3
104,94
98,15
0,7
45,36 45,44
40,58 39,84
2,01
78,09
77,31
1,47
39,91
39,18
0,5
174,11 174,69
19,97
19,93
6
306,70 306,00
0,4
40,01 40,00
0,25
22,76
22,70
57,29
53,75
4,5
86,10 84,30
1
17,60
17,37
0,11
4280
4280
0,2
24,99
24,87
1,45
67,91
67,77
14,70
15,04
1
34,29 34,62
11,11
10,90
0,66 28,04 28,34
0,5
12,61
12,61
0,7
54,37
54,27
1,2
27,55
27,15
0,37
4,70
4,59
0,15
15,33
15,37
41,00
41,25
0,4
40,19 39,44
0,5
56,82
57,03
0,42
21,30
20,87
4
206,70 204,75
0,5
99,76
99,95
1,75
41,85
41,32
4,2
115,44 112,94
22,64
22,53
Metalle und Rohstoffe
in Euro
10.02.
09.02.
Gold, 1-kg-Barren
35685,00 35595,00
Silber 1 kg Barren
527,00
527,00
Platin (Heraeus) je g
36,96
37,02
Gold-Lnd., $ Feinunze
1237,50
1242,25
Rohöl, brent $/barrel
58,12
59,43
Min. - Max. Max-Vtg.
El.-Kupfer (DEL)
506,87-506,87 512,13
Investments
Zinsen
2,5
Realzins
10.02.2015 0,07
Inflationsrate
Dezember 2014
1,5
0,20%
0,5
Umlaufrendite
10.02.2015 0,27
-0,5
M A M J J A S O N D J F
Realzins=Umlaufrendite-Inflationsrate
© Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2015
Marktdaten
M-Dax
Tec-Dax
Euro Stoxx 50
FTSE 100
Dow Jones *
Nasdaq *
S & P 500 *
Nikkei
Hang Seng
1 Euro in Dollar
1 Euro in Yen
1 Euro in brit. Pfund
1 Euro in Schw. Fr.
Umlaufrendite
Bund-Future
Rentenindex (REX)
10.02. Änd. %
18.908,09
+0,97
1.499,73
+1,41
3.383,13
+1,06
6.829,12
-0,12
17.809,84
+0,45
4.770,08
+0,93
2.060,16
+0,66
17.652,68
-0,33
24.528,35
+0,05
1,1297
+0,20
134,6700
+0,71
0,7420
+0,07
1,0457
+0,28
0,27
+3,85
158,58
-0,06
140,10
-0,08
* Stand 20.05 Uhr ME(S)Z
Zinsen und Renditen
Basiszins n. § 247 (BGB)
Hauptrefi. (ab 10.09.14)
US-Leitzins Fed Funds Rate
CA-Leitzins Overnight Rate
GB-Leitzins Repo Satz
JP-Leitzins Diskontsatz
HK-Leitzins Prime Rate
Rentenindex (REX)
Tagesgeld unter Banken
Festgeld (1 Mon./ab 5TEuro)**
Festgeld (3 Mon./ab 5TEuro)**
Sparbrief (3 Jahre)**
Ratenkred. (3J./bis 10TEUR)**
Hypothek, Zins 10J. fest eff.**
Hypothek, Zins 5J. fest eff.**
-0,83
0,05
0,25
0,75
0,50
0,10
0,50
140,10
-0,18-0,08
0,15
0,21
0,62
5,49
1,50
1,16
KVG - Fondsname
Ausg. Rückn.
Aberd. A.M. DEGI EUROPA
12,81
12,20
AGI GmbH Adifonds A
111,16
105,87
AGI GmbH Adirenta A
16,67
16,18
AGI GmbH Adiverba A
136,09
129,61
AGI GmbH Biotechnologie A 162,76
155,01
AGI GmbH Bondspezial A EUR 52,19
50,67
AGI GmbH Concentra AE
107,49
102,37
AGI GmbH Eur Renten AE
67,50
65,85
AGI GmbH Eur Renten K AE
45,12
44,24
AGI GmbH Euroaktien A
55,89
53,23
AGI GmbH EuropaVision A
30,02
28,59
AGI GmbH Europazins AE
59,76
58,02
AGI GmbH Fondak A
157,37 149,88
AGI GmbH Fondirent
49,40
47,96
AGI GmbH Fondis
70,42
67,07
AGI GmbH Fondra
114,09
109,70
AGI GmbH Fonds Japan A
48,68
46,36
AGI GmbH Industria AE
109,87 104,64
AGI GmbH Interglobal A
251,04 239,09
AGI GmbH InternRent A
48,03
46,63
AGI GmbH Kapital+ AE
65,55
63,64
AGI GmbH Nebw. Deutschl.A 255,83 243,65
AGI GmbH Plusfonds
132,62 126,30
AGI GmbH Rentenfonds A
91,38
89,15
AGI GmbH SGB Geldmarkt
75,27
74,90
AGI GmbH Thesaurus AT
846,47 806,16
AGI GmbH Verm. Deutschl. A 171,92
163,73
AGI GmbH Verm. Europa A
48,75
46,43
AGI GmbH Wachstum Europa A 110,49
105,23
AGI GmbHLux Euro Bond A
70,95
68,88
Carmignac Investissement A* 1179,04 1179,04
DeAWM Basler-Aktienf DWS
66,63
63,63
DeAWM DWS Akkumula
911,39 867,99
DeAWM DWS Akt.Strat.D
320,28 305,02
DeAWM DWS EUR Bds(Long) 1775,49 1723,77
DeAWM DWS EUR Reserve
136,19 134,83
DeAWM DWS Eurol Strat R
35,91
35,03
DeAWM DWS Europ. Opp
263,70
251,14
DeAWM DWS Eurorenta
59,80
58,06
DeAWM DWS Eurovesta
123,52
117,64
DeAWM DWS G M&M Typ O
62,52
62,52
DeAWM DWS Inter-Renta LD
15,45
14,99
DeAWM DWS Investa
165,07
157,21
DeAWM Dws TelemediaTyp O 141,14
141,14
DeAWM DWS Top Div. LD
119,85
114,14
DeAWM DWS Top Europe
139,23
133,87
DeAWM DWS Top World
89,32
85,88
DeAWM DWS Vermbf.I LD
134,50 128,09
DeAWM DWSI GE LD
169,56
161,09
DeAWM grundb. europa RC
42,85
40,80
Deka Deut. AriDeka CF
71,86
68,27
Deka Deut. Deka MegaTrends CF63,89
61,58
Deka Deut. DekaFonds CF
103,37
98,20
Deka Deut. DekaRent-Intern. CF 20,88
20,27
Deka Deut. DekaSpezial CF
321,27 305,22
Deka Deut. DekaTresor
88,57
86,41
Deka Deut. RenditDeka
24,73
24,01
Deka Deut. TeleMedien TF
70,37
70,37
Deka Immob Europa
47,77
45,38
Deka Lux-Europa TF
60,96
60,96
Deka Lux-Japan CF
613,44 582,79
DJE Invest Absolut PA
293,58 279,60
DJE Invest Alpha Glob PA
210,39 202,30
DJE Invest Div&Sub P
359,12 342,02
DJE Invest Div&Sub XP
226,13
226,13
DJE Invest Renten Glob PA
157,23
154,15
Fidelity European Growth*
14,67
13,94
Frank.Temp. TEM Gr.(Eur) Aa* 16,95
16,06
HANSAINVEST HANSAinternat. A21,29
20,57
iii INTER ImmoProfil
51,49
49,04
Pioneer EuroBond Medium
54,37
52,79
Pioneer PI German Equity
197,37
187,97
Robeco N.V. A
33,62
SEB Invest ImmoInvest
34,86
33,12
Union UniDyn.Europa A*
79,06
76,02
Union UniEuroAktien*
63,55
60,52
Union UniEuropa*
1880,73 1791,17
Union UniEuroRenta*
70,52
68,47
Union UniFonds*
52,15
49,67
Union UniGar: Dtl.2019 II*
108,66
Union UniGlobal*
187,78 178,84
Union UniKapital*
114,85
112,60
Union UniRak*
116,04
112,66
Union UniRenta*
21,63
21,00
Union VR Sachsen Glbl Un*
49,46
48,49
UniRealEst UniImmo:Dt.*
96,12
91,54
* Fondspreise etc. vom Vortag oder letzt verfügbar, kursiv wenn nicht in Euro
Kurse für Reisende
Land
1 Euro in brit. Pfund
1 Euro in Dollar
1 Euro in Schw. Fr.
Dänische Kronen
Kanadische Dollar
Norwegische Kronen
Polnische Zloty
Schwedische Kronen
Tschechische Kronen
Türkische Lira
Ungarische Forint
Ankauf Verkauf
0,703
0,775
1,063
1,194
1,009
1,094
7,101
7,851
1,338
1,498
8,181
9,181
3,747
5,042
8,998
10,148
23,983
30,383
2,652
2,952
256,910 386,910
WIRTSCHAFT
Mittwoch, 11. Februar 2015
Freie Presse
Subway plant in Sachsen 20 neue Filialen
NACHRICHTEN
GERMANWINGS
Pilotengewerkschaft
kündigt Streik an
Die Branchenführer
in Deutschland
FRANKFURT (MAIN) — Die Pilotenver-
einigung Cockpit hat ihre Mitglieder zu einem zweitägigen Streik bei
der Lufthansa-Tochter Germanwings aufgerufen. Der Ausstand der
Piloten soll morgen um 0 Uhr beginnen und bis Freitag um Mitternacht
dauern, wie der Berufsverband gestern Abend auf seiner Internetseite
bekanntgab. Betroffen seien alle Abflüge von Germanwings in Deutschland, hieß es. Der Tarifkonflikt zwischen Cockpit und dem LufthansaKonzern dauert bereits Monate. (fp)
1. Mc Donald´s
Umsatz*: 3,1 Milliarden Euro
Betriebe: 1468
2. Burger King
Umsatz: 870 Millionen Euro
Betriebe: 685
3. LSG Sky Chefs
Umsatz: 745 Millionen Euro
Betriebe: 19
4. Nordsee
Umsatz: 292 Millionen Euro
Betriebe: 334
5. Petit Bistro
Umsatz: 192,2 Millionen Euro
Betriebe: 1096
6. Subway
Umsatz: 192 Millionen Euro
Betriebe: 601
7. Ikea Gastronomie
Umsatz: 180 Millionen Euro
Betriebe: 46
8. Kentucky Fried Chicken
Umsatz: 168,5 Millionen Euro
Betriebe: 101
9. Vapiano
Umsatz: 163 Millionen Euro
Betriebe: 58
BAHN
Farbe gegen
Automatenknacker
BERLIN — Automatenknacken
soll
sich bei der Deutschen Bahn künftig
nicht mehr lohnen. Das Unternehmen will bis zur Hälfte seiner Fahrscheinautomaten mit Farbpatronen
ausrüsten, wie die Bahn gestern ankündigte. Mit der Farbe wird das
Geld wertlos. „Wird die Geldkassette
gekippt oder geschüttelt, platzt eine
Farbpatrone und spritzt mit hohem
Druck eine nicht ablösbare Farbe
auf die Geldscheine“, erklärte BahnSicherheitschef Gerd Neubeck.
Rund 390 der 7000 Bahn-Automaten
seien im vergangenen Jahr aufgebrochen worden. Die Schadensbilanz: 6,7 Millionen Euro. (dpa)
SPORTREC HTE
Infront geht an
Wanda-Gruppe
PEKING — Für 1,05 Milliarden Euro
hat die chinesische Dalian-WandaGruppe den Schweizer SportrechteVermarkter Infront gekauft. In einem Bieterwettbewerb habe sich
Wanda zusammen mit drei weiteren Investoren durchgesetzt, wie die
Firma gestern mitteilte. Wanda erhält durch den Deal 68,2 Prozent der
Anteile an Infront. Infront ist auch
der Vermarkter des Chemnitzer Fußball-Clubs. (dpa)
HEIZÖL-PREISE
Raum Chemnitz*
Liter
100 - 500
501 - 1.000
1.001 - 1.500
1.501 - 2.500
2.501 - 3.500
3.501 - 4.500
4.501 - 5.500
5.501 - 7.500
aktuell
79,58
72,97
69,96
67,28
66,87
66,16
65,48
64,88
Vorwoche
77,69
70,59
67,17
65,06
63,59
62,99
62,24
61,74
Erzgebirgsraum**
Liter
100 - 500
501 - 1.000
1.001 - 1.500
1.501 - 2.500
2.501 - 3.500
3.501 - 4.500
4.501 - 5.500
5.501 - 7.500
aktuell
80,33
75,66
71,56
69,63
68,60
67,60
67,03
66,54
7
Vorwoche
77,17
72,63
68,84
66,86
64,96
63,74
63,14
62,61
Die Preise betreffen Heizöl EL-Superqualität in ¤/100 l,
frei Verwendertank, inkl. 19% Mehrwertsteuer
* bis zirka 25 km ab Lager Hartmannsdorf, darüber hinaus Frachtaufschlag.
** verbindlich für Raum Marienberg/Olbernhau
In Chemnitz gibt es fünf Subway-Filialen. Weitere Standorte werden auch im Vogtland und im Erzgebirge gesucht.
Die Fast-Food-Kette hat
aus Erfahrung gelernt:
Eine sorgfältige Standortauswahl und Schulungen
sollen verhindern, dass
Läden nicht genug Geld
erwirtschaften und geschlossen werden müssen.
VON RAMONA NAGEL
CHEMNITZ — Subway
Sandwiches
will weiter expandieren. In den
nächsten Jahren soll die Anzahl der
Geschäfte in Sachsen um 20 auf 60
steigen. „Die Kunden wollen schnell
und zugleich frisch essen, die Nachfrage ist ungebrochen“, sagte Christian Neipp, einer von bundesweit
16 Gebietsentwicklern und zuständig für Sachsen. In einigen Städten
und Landkreisen gebe es noch erhebliches Potenzial – insbesondere
in Chemnitz, im Vogtlandkreis oder
im Erzgebirgskreis. Interessant seien Städte ab 15.000 Einwohnern.
Zeitlich festlegen für die Erweite-
rung will er sich nicht. „Wir suchen
die Standorte sorgfältig aus und wollen nichts überstürzen.“
Subway verkauft belegte Baguette-Brote und bereitet sie vor den
Augen der Kunden zu. Maximal sieben Minuten sollte es von der Bestellung bis zur Ausgabe dauern. Das
Unternehmen zählt zur Systemgastronomie. Das sind Restaurants, deren Sortiment und Erscheinungsbild weltweit gleich ist. Die Lokale
werden im Franchising geführt. Deren rechtlich selbstständige Besitzer
übernehmen das Konzept von Subway. Dabei zahlen sie eine Gebühr
für Geräte, Einrichtung und Knowhow. Gleichzeitig verpflichten sie
sich, die Zutaten für die Salate und
Sandwiches abzunehmen. Vom Umsatz führen die Filialen acht Prozent
ab, weitere fünf Prozent für Marketing und Werbung. Im Gegenzug
profitieren die Restaurants vom
Markennamen und dessen Bekanntheit.
Ein Restaurant einzurichten, kostet rund 100.000 Euro. „Etwa 30.000
Euro Eigenkapital sind dabei notwendig“, sagte Neipp. „Bei der Standortauswahl achten wir darauf, dass
die Restaurants ein entsprechendes
Umfeld haben. Außerdem beraten
und schulen wir die Franchisepartner.“
Größter Fast-Food-Anbieter
So soll verhindert werden, dass sich
die Franchisenehmer finanziell
übernehmen und ihre Läden schließen müssen. Aus diesem Grund war
nämlich die Zahl der Geschäfte seit
2010 bundesweit von knapp 800 auf
600 gesunken. Mit über 40.000 Restaurants in mehr als 100 Ländern ist
Subway der weltweit größte FastFood-Anbieter. Jährlich werden 20
Milliarden Dollar umgesetzt. Das
erste Restaurant hat Gründer Fred
DeLuca 1965 in Bridgeport (Connecticut) eröffnet. Nach schneller Verbreitung in den USA folgte 1984 mit
Eröffnung des ersten Restaurants in
Bahrain auch der internationale
Markteintritt. Die internationale Expansion ging schnell voran. 1991 eröffnet das weltweit 5000. Restaurant, 2008 das 30.000. und im August
2013 das 40.000. Restaurant. In Sachsen gibt es Subway seit elf Jahren, dabei in Leipzig die ersten Geschäfte.
Mittlerweile beschäftigen 17 Franchisepartner etwa 400 Mitarbeiter.
Wie viel sie umsetzen, will Subway
FOTO: UWE MANN
nicht verraten. Allein in Leipzig gibt
es mittlerweile elf Läden, in Dresden
acht und in Chemnitz sind es fünf.
Am liebsten mögen die Sachsen den
„Sub“ Chicken Teriyaki. Das ist ein
mit Salat, Gurke, Tomate und mit in
Teriyaki-Soße mariniertem Hähnchenfleisch belegtes Baguette. „Seit
elf Jahren ist er die Nummer eins“,
meinte Neipp.
Dass das schnelle Essen nicht nur
in Sachsen beliebt ist, bestätigt Jürgen Kaspar, Geschäftsführer des Verbandes der Schnellgastronomie.
„Die Anzahl traditionellen Imbissstände und Gaststätten stagnieren,
die Fast-Food-Ketten wachsen indes
weiter.“ Dass viele Deutsche mittlerweile Fleisch gänzlich ablehnen, bewege sich vergleichsweise in kleinem Rahmen und beeinflusse die
Branche nicht. Einzelne Anbieter
böten aber nunmehr auch vegetarische Gerichte an – „um sich zu profilieren“. Das Institut für Demoskopie
Allensbach geht davon aus, dass es
bundesweit mittlerweile rund 7,8
Millionen Vegetarier und 900.000
Veganer gibt. Das sind insgesamt
rund elf Prozent der Bevölkerung –
und natürlich auch eine neue Zielgruppe.
Ariane Bühner
*2013/Quelle: Fastfoodketten
„Wachstum ist eigentlich nur
noch durch neue Filialen und immer neue Angebote möglich“,
schätzt Kasper ein. So wollen auch
Mc Donald’s, Burger King und Kentucky Fried Chicken mittelfristig
neue Filialen eröffnen und gehen
mit den neuen Standorten zunehmend in kleinere Städte. Von diesem
Konzept profitieren auch die Kommunen. Subway beispielsweise benötigt für jedes neue Restaurant 10
bis 15 neue Mitarbeiter. Bundesweit
werden 6000 Mitarbeiter beschäftigt, davon 600 Auszubildende.
Preissteigerungen erwartet
Dabei trifft der seit Januar gültige
Mindestlohn die Branche. Mehr als
die Hälfte der Mitarbeiter in den
Fast-Food-Ketten sind Minijobber.
Wenn sie jetzt mehr verdienen,
muss auch der Abstand zu den folgenden Lohngruppen gewahrt bleiben. So einfach könne man höhere
Lohnkosten nicht kompensieren.
„Die meisten Firmen haben nur wenig finanzielles Polster, vor allem in
schwach strukturierten Regionen ist
das ein großes Problem“, meinte Kasper. Er erwartet deshalb in den kommenden Wochen Preisaufschläge.
Schlitten mit Elektromotor jetzt marktreif
Vom BMW-Elektroauto i3
zum E-Schlitten war es für
Dirk Eßbach aus Klingenthal nur ein kleiner Schritt.
Der aber könnte den
Markt neu aufrollen.
VON UWE SELBMANN
KLINGENTHAL — Skivereine und Win-
tersportorte wissen ein Lied davon
zu singen: Der Einsatz von Motorschlitten auf Loipen und Pisten ist
ein teurer Spaß. Der Klingenthaler
Dirk Eßbach stellt ihnen morgen in
Mühlleithen eine Alternative dazu
vor: Der 40-jährige Vogtländer hat
mit seinem Geschäftspartner Helmut Holleis aus Österreich den weltweit ersten Elektroschlitten zur
Marktreife entwickelt. „Mit einer Effektivität, die die Betriebskosten um
den Faktor 10 senkt“, sagt er.
Der Klingenthaler hat Betriebswirtschaft studiert und im elterlichen Werkzeug- und FormenbauUnternehmen gearbeitet. Darüber
fand er Zugang zu Entwicklungsarbeiten für die Automobilbranche,
für die er heute auf selbstständiger
Basis auch Ingenieurdienstleistungen anbietet. So war er an Entwick-
lungsaufgaben für den BMW-Stromer i3 beteiligt. „Da habe ich in Sachen Elektromobilität Blut geleckt“,
sagt er. Eine Einsatzmöglichkeit
fand der Jäger in seinem Motorschlitten, den er von Generalimporteur Holleis bezogen hatte, um auch
im Winter in den Wald zu kommen.
Zusammen gründeten sie das Unternehmen iCATpro und steckten
200.000 Euro in das Projekt. Nach
zweijähriger Entwicklung ist der
Elektroschlitten jetzt marktreif,
mehr als 2000 Testkilometer sind
mit dem Prototyp zurückgelegt. Zur
Verwendung kommen kälteunempfindliche Akkus, die sich in Flugzeugen bewährt haben. Das Chassis
wird von einem konventionellen
Hersteller bezogen. Zupass kommt
iCATpro, dass führende Schlittenhersteller ihre Entwicklung von EMobilen abgebrochen haben. Anfang 2015 begann die Vermarkung.
Dirk Eßbach zufolge gibt es fünf Bestellungen. In Maishofen bei Zell am
See werden die „Katzen“ montiert.
Ziel sei es vorerst, 50 E-Schlitten pro
Jahr zu bauen. Der Markt ist um ein
Vielfaches größer: Rund 2,3 Millionen Schneemobile gibt es derzeit. In
den nächsten Wochen sind Präsentationen in Skigebieten geplant.
Große Hoffnung setzen die Entwickler in die Messe Inter-Alpin in Inns» www.icatpro.com
bruck.
Dirk Eßbach aus Klingenthal hat den
E-Bob mit dem österreichischen Unternehmer Helmut Holleis entwickelt.
FOTO: HELMUT SCHNEIDER
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8 Freie Presse
AUS ALLER WELT
Mittwoch, 11. Februar 2015
Das Lächeln
der Galaxien
NACHRICHTEN
EUROVISION SONG CONTEST
Australien darf
diesmal mitmachen
Neulich in einer weit, weit entfern-
ten Gegend des Weltalls: Das Weltraumteleskop Hubble hat einen
Smiley im All aufgenommen. Zwei
Galaxien – die „Augen“ – sowie Linien von abgelenktem Licht sehen
auf dem gestern von den Raumfahrtbehörden Nasa und Esa veröffentlichten Bild aus wie ein stilisiertes lächelndes Gesicht. Die Wissenschaftler erklären das „Happy Face“
mit einem Gravitationslinseneffekt.
Dabei wird das Licht von Objekten
auf der Sichtlinie von einem massereichen Körper abgelenkt – wie von
einer optischen Linse. Dass große
Massen wie etwa Galaxienhaufen
Licht durch ihr Gravitationsfeld ablenken, hatte Albert Einstein bereits
mit der Relativitätstheorie vorhergesagt. Das Teleskop Hubble kreist
seit 1990 um die Erde. Seine Aufnahmen haben völlig neue Erkenntnisse über den Weltraum geFOTO: ESA/NASA/DPA
liefert.
WIEN — Australien soll beim diesjäh-
rigen Eurovision Song Contest (ESC)
in Österreich vertreten sein. Das
Land werde anlässlich des 60. ESC
einmalig in Wien an dem Event teilnehmen, teilten die Veranstalter gestern mit. Australien soll für das Finale am 23. Mai gesetzt sein. Mit der
Teilnahme Australiens werde der
ESC auf eine neue Stufe gehoben,
sagte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Trotz des großen Zeitunterschieds sollen australische Zuschauer auch über den ESC-Sieger
abstimmen können. Nach Angaben
der Veranstalter wird der ESC seit
1974 mit viel Fan-Zuspruch in Australien ausgestrahlt. Der ESC gilt mit
etwa 100 Millionen Fernsehzuschauern als größte Live-Musikshow der Welt. Der deutsche Beitrag
wird am 5. März gekürt. (dpa)
„KÖRPERWELTEN“
EIN VIDEO mit weiteren Bildern von Hubble können Sie
aufrufen, wenn Sie den Code
mit dem Smartphone scannen.
» www.freiepresse.de/hubble
Gericht erlaubt
Leichen-Ausstellung
BERLIN — Eine umstrittene Ausstel-
JAPAN
200 Autos im Schnee
eingeschlossen
TOKIO — Ein schwerer Wintersturm
hat Gebiete im Norden und in der
Mitte Japans unter einer dicken
Schneedecke begraben. Mehr als 200
Autos seien an der Küste des Japanischen Meers vom Schnee eingeschlossen worden, berichteten gestern örtliche Medien. Allein in der
Region Niigata auf der Hauptinsel
Honshu fielen 60 Zentimeter Neuschnee und trieben die Schneehöhe
auf fast drei Meter. Auch ein Sturm
fegte über den ostasiatischen Inselstaat. Die Wetterbehörde warnte vor
weiteren Unwettern. (dpa)
TOTSCHLAGS-VERDACHT
Brite nach Tod von
Deutschem in Haft
MADRID — Nach dem gewaltsamen
Tod eines Deutschen im Süden Spaniens ist ein Brite in Untersuchungshaft genommen worden. Der Ermittlungsrichter habe den 40-Jährigen in Algeciras des Totschlags beschuldigt, berichtete die staatliche
Nachrichtenagentur EFE. Der 43
Jahre alte Deutsche soll am Samstagabend in einem Restaurant in San
Roque in der Nähe von Algeciras ein
fremdes Mädchen gefilmt haben.
Daraufhin sei der Vater des Kindes
mit Faustschlägen auf ihn losgegangen. Das Opfer sei seinen Verletzungen später im Krankenhaus erlegen.
Erst wenige Tage vor seinem Tod
war der Deutsche, der seit einigen
Jahren in Spanien wohnte, wegen
Besitzes von kinderpornografischem Material vorläufig festgenommen worden. (dpa)
Vor 20 Jahren wurden die
Mädchen Mathilde und
Manon in einer französischen Geburtsklinik verwechselt. Erst nach zehn
Jahren wurde der Irrtum
entdeckt.
VON BIRGIT HOLZER
GRASSE — „Eine riesige Erleichterung“ – die empfindet Sophie Serrano, nun, da ihr Kampf an ein Ende
gelangt ist. Anerkennung für ihre
Leiden wollte sie, nachdem sie zehn
Jahre nach der Geburt ihrer Tochter
Manon entdeckt hatte, dass diese
nicht ihr biologisches Kind ist. Das
Mädchen, das sie zur Welt gebracht
hatte, wuchs wiederum mit dem Namen Mathilde in einer anderen Familie auf, nachdem die Säuglinge in
einer Geburtsklinik im südfranzösischen Cannes vertauscht worden
waren. Ein Szenario wie im Film –
das die Betroffenen als Tragödie erlebten. „Ich wünsche das wirklich
niemandem“, sagt Sophie Serrano.
Eine finanzielle Wiedergutmachung forderten die Familien von
Manon und Mathilde, die inzwischen 20 Jahre alt sind: Mehr als
zwölf Millionen Euro wollten sie
insgesamt. Es brauche eine „scharfe
Zivilstrafe, die exemplarisch ist, damit die Versicherungsgesellschaften
und Geburtskliniken Angst bekommen“, rechtfertigte Anwalt Gilbert
Collard die hohe Forderung. „Was
Keno
Ziehung vom 10. Februar: 1, 4, 6, 12, 13,
19, 21, 22, 25, 29, 34, 37, 38, 44, 46, 51,
54, 55, 58, 60
Zusatzlotterie Plus 5: 20799
Alle Angaben ohne Gewähr
„Elternliebe ist
stärker als eine
biologische
Verbindung.“
Sophie Serrano Mutter
vertauschte sie Manon und Mathilde, die beide nach ihrer Geburt im
Juli 1994 an Gelbsucht litten, im
Brutkasten. Als Sophie Serrano ihr
Baby wiederbekam, wunderte sie
sich, dass es plötzlich mehr Haare
und einen dunkleren Teint hatte.
Das liege an den UV-Strahlen im
Brutkasten, wurde der 18-Jährigen
versichert. Auch das Erstaunen der
anderen jungen Mutter über ein ver-
Manon Serrano (rechts) und ihre Mutter Sophie Serrano verlassen das Gerichtsgebäude in Grasse.
FOTO: VALERY HACHE/AFP/DPA/Archiv
ändertes Aussehen ihres Kindes wiegelte man ab – und zwar mit derselben Begründung: Das komme von
den Wärmelampen.
Erst zehn Jahre später wurde die
fatale Verwechslung entdeckt, als
Manons Vater einen DNA-Test verlangte, weil das Mädchen ihm so wenig ähnelte, dass im Dorf gespottet
wurde. So kam heraus, dass sie weder seine leibliche Tochter war –
noch die von Sophie Serrano.
Sie forschten nach und stießen
auf Mathilde und ihre Familie, die
ursprünglich aus dem französischen Überseegebiet La Réunion
stammt und in der Nähe wohnt.
Kinder und Eltern lernten einander
kennen. „Das war ein ziemlich verstörender, seltsamer Moment“, erinnert sich die 20-jährige Manon.
„Man steht einer Frau gegenüber, die
biologisch die Mutter, aber eine Unbekannte ist.“ An einen Rücktausch
wurde nie gedacht. Bald stellten sie
die Treffen wieder ein, zu belastend
seien sie gewesen, sagen sie. Die Familien hatten nicht denselben sozialen und kulturellen Hintergrund, Eifersüchteleien kamen auf. Beim Prozess begegneten sie einander wieder.
Vor allem die 38-jährige Sophie
Serrano, die noch zwei weitere Kinder hat, erzählt ausgiebig in den Medien, wie sehr sie unter der Situation
gelitten, sich Vorwürfe gemacht,
psychische Probleme bekommen
habe. Manon habe man „einen Teil
ihrer Kindheit geraubt“. Trotzdem
sei ihre Beziehung besonders eng:
Für sie ein Beweis dafür, dass „Elternliebe stärker ist als eine biologische Verbindung“. (dpa)
Barbara Schöneberger (40), Moderatorin, ist „geheilt von A-ha“. In ihrer Jugend sei sie wahnsinniger Fan
der norwegischen Band gewesen,
sagte sie gestern.
Das habe sich jedoch
geändert,
nachdem sie Jahre
später bei einer Gala ihre Garderobe
neben der von Aha-Frontmann
Morten Harket (55)
hatte. Zunächst sei sie begeistert gewesen. „Ich konnte es nicht fassen“,
so Schöneberger. Irgendwann allerdings habe er „geklopft und gefragt,
ob er sich meine Wimperntusche
leihen darf“. Darüber schüttelt die
Wahlberlinerin, die am 26. März den
Musikpreis Echo moderiert, noch
heute den Kopf: „Will man einen
Mann anhimmeln, der die gleiche
Wimperntusche benutzt wie man
selbst? Nein!“ (dpa)
Armstrongs Mond-Kamera im Schrank entdeckt
Der erste Mensch auf dem
Mond starb 2012. Jetzt
fand seine Witwe durch
Zufall in einem Schrank
eine unscheinbare Tasche
mit einem Kleinod.
GEWONNEN?
Gewinnzahlen
uns zugestoßen ist, kann auch anderen passieren“, sagt Sophie Serrano.
Die Summe, die ihnen das Gericht in
Grasse bei Cannes nun zugesteht,
fällt allerdings deutlich geringer
aus: Manon und Mathilde erhalten
jeweils 400.000 Euro, jedes Elternteil
300.000 Euro und jedes der Geschwister 60.000 Euro. Insgesamt
müssen das Krankenhaus und dessen Versicherung damit 1,88 Millionen Euro Schadensersatz zahlen.
Klagen gegen die beteiligten Ärzte
blieben erfolglos.
Die Klinik hatte die Verantwortung zurückgewiesen. Diese liege ihrer Anwältin zufolge bei einer Krankenpflegerin, einer „chronischen Alkoholikerin“. Sie hatte sich nicht an
die Vorschrift gehalten, auf die Armbänder zu achten, die die Neugeborenen zur Identifizierung tragen. So
Pierre Le Guennec (75), pensionierter Elektriker, und seine Frau
müssen sich seit gestern im südfranzösischen Grasse vor Gericht verantworten. Ihnen wird
Hehlerei vorgeworfen. Es geht um 271
Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen von Pablo Picasso (1881-1973)
im
Gesamtwert
von bis zu 100 Millionen Euro. Le Guennec will die
Werke Anfang der 70er-Jahre von Picasso als Lohn für Handwerkerarbeiten auf dessen Hof in Mougins erhalten haben. Picassos Erben bezweifeln diese Version. Das Paar bewahrte die Kunstwerke 37 Jahre lang in
seiner Garage auf. 2010 präsentierten beide die Stücke den Picasso-Erben, um sich die Echtheit bestätigen
zu lassen. So kam der aufsehenerregende Fall ins Rollen. (dpa/fp)
FOTO: ERIC GAILLARD/REUTERS
Im Brutkasten vertauscht: Opfer
erhalten Millionen-Entschädigung
LEUTE HEUTE
FOTO: JÖRG CARSTENSEN/DPA/ARCHIV
lung präparierter Leichen darf am
18. Februar in Berlin-Mitte ihre Tore
für das Publikum öffnen. Das Verwaltungsgericht Berlin entschied
gestern im Eilverfahren zugunsten
des „Körperwelten“-Museums von
Gunther von Hagens. Die Richter gaben seinem Widerspruch gegen ein
Verbot des Stadtbezirks Mitte statt.
Der Bezirk unterlag damit zum
zweiten Mal vor Gericht. Am 16. Dezember hatte das Verwaltungsgericht schon geurteilt, dass die Schau
keine Genehmigung brauche. Der
Bezirk will nun das Oberverwaltungsgericht anrufen. In dem Museum sollen etwa 20 plastinierte Körper und bis zu 200 Einzelstücke gezeigt werden. (dpa) Az.: VG 21 L 29.15
VON CHRIS MELZER
YORK — Der Schatz lag im
Schrank, 45 Jahre lang, in einem
kleinen weißen Beutel. Fast ein halbes Jahrhundert nach der Mondlandung ist die Kamera des historischen Ereignisses bei Neil Armstrong im Schrank gefunden wor-
NEW
den. Die Witwe des 2012 gestorbenen ersten Menschen auf dem Mond
habe das Smithsonian-Museum
über die aufsehenerregende Entdeckung informiert, teilte das Museum gestern in Washington mit.
Die Kamera, mit der Armstrongs
„kleiner Schritt für den Menschen,
aber großer Sprung für die Menschheit“ gefilmt worden war, ist bereits
Teil einer Ausstellung im Air-andSpace-Museum geworden. Das Museum im Zentrum von Washington
ist voll von historischen Geräten
und hat im Eingangsbereich auch einen Mondstein, den jeder berühren
darf.
Dem Smithsonian zufolge hatte
Armstrong schon einen Teil seiner
persönlichen Gegenstände dem Mu-
Neil Armstrong
US-Astronaut
FOTO: NASA/DPA/ARCHIV
seum überlassen. Doch dann habe
seine Witwe Carol im Schrank noch
einen kleinen weißen Beutel gefunden, einer Waschtasche ähnlich. Es
war eine Tasche, wie sie die Astronauten mit an Bord nahmen, um
schnell Kleinteile wegpacken zu
können. Darin fanden sich Erinnerungsstücke von der historischen
Reise im Juli 1969. Die Kamera, die
an der Landefähre montiert war, begeisterte die Wissenschaftler am
meisten, der Rest aber kaum weniger.
Die weiße Tasche hätte eigentlich in der Landefähre Eagle zurückbleiben sollen und wäre damit jetzt
noch auf dem Mond. Doch Armstrong hatte sie mitgenommen –
und ordnungsgemäß über Funk
„zehn Pfund diverse Ausrüstung“
angegeben, damit die Ingenieure die
zusätzlichen 4,5 Kilogramm Gewicht bei der Berechnung der Flugbahn für die Rückkehr zur Erde mit
berücksichtigen konnten.
Mit dabei ist ein Haltegurt, mit
dem Armstrong seine Füße festband, damit er in der Schwerelosigkeit einigermaßen ruhen konnte.
Die Forscher wussten von all diesen
Gegenständen – wähnten sie aber
auf dem Mond. Jetzt sollen sie nach
und nach den Museumsbesuchern
zugänglich gemacht werden.
Der deutsche Astronaut Alexander Gerst, der im November von der
Raumstation ISS zurückkehrte, habe nichts aus dem All „mitgehen lassen“, sagte ein Sprecher der ESA. Als
Gerst zur ISS aufbrach, hatte er aber
ein Puzzle mit dem Logo seiner Mission im Gepäck. Die einzelnen Teile
wolle er nun an seine Kollegen verteilen. „Um zu zeigen, dass sie alle
Teil der Mission waren.“ (dpa)
EIN NASA-VIDEO über Armstrong (engl.) können Sie aufrufen, wenn Sie diesen Code
mit dem Smartphone scannen. » www.freiepresse.de/armstrong
PLAUENER ZEITUNG
Freie Presse
Mittwoch, 11. Februar 2015
MOMENT MAL
Zum Heulen
Für unsere vierbeinigen Freunde ist
die Welt der Menschen oft schwer
zu verstehen. Manchmal aber auch
nicht. So sah ich kürzlich einen
stattlichen Hund, der mit seinem
Frauchen brav an einer roten Ampel
wartete. In der Ferne erklang ein
Martinshorn. Während alle anwesenden Menschen dem auf- und abschwellenden Heulen keine weitere
Bedeutung beimaßen, fühlte sich
der Hund offenbar zur Konversation
aufgefordert. Das Tier antwortete
dem Martinshorn ausführlich mit
einem schaurigen Wolfsgeheul. Ich
möchte allzu gerne wissen, worüber
Hund und Maschine sich unterhalten haben. (lore)
NACHRICHTEN
EINBRUCH
Beutezug in der
Agentur für Arbeit
PLAUEN — Einbrecher haben in Plau-
en ihr Unwesen getrieben. Wie die
Polizei gestern mitteilte, waren die
unbekannten Täter während der
Schließzeit gewaltsam in ein Gebäude der Agentur für Arbeit an der Richard-Hofmann-Straße eingedrungen. Sie durchkämmten dort die
Büroräume und brachen teilweise
Schränke auf. Zum Sach- und Diebstahlsschaden konnte die Polizei
gestern noch keine Angaben machen. Die Tatzeit liegt zwischen Freitagnachmittag und Montag. (bju)
ZEUGENHINWEISE nimmt die Polizei in
Plauen, Telefon 03741 140 entgegen.
FEUE RWE HRE INSATZ
Papiercontainer
steht in Flammen
PLAUEN — Erneut ist in Plauen ein
Wertstoffcontainer in Flammen aufgegangen. Diesmal erwischte es einen Behälter am Friesenweg. Wie
die Polizei berichtete, war das Feuer
am Montag gegen 19.15 Uhr ausgebrochen. Die Berufsfeuerwehr kam
zum Einsatz und löschte den Brand.
Der Sachschaden beläuft sich auf
rund 200 Euro. Brandstiftung wird
nicht ausgeschlossen. (bju)
UNFALL
Kollision beim
Fahrstreifenwechsel
PLAUEN — Beim Fahrstreifenwechsel
auf der Pausaer Straße in Plauen sind
am Montagnachmittag in Höhe der
Eisenbahnbrücke zwei Fahrzeuge
kollidiert. Es entstand ein Sachschaden von rund 6000 Euro. Laut Polizei
war ein 80-jähriger Autofahrer unaufmerksam, als er vom linken in
den rechten Fahrstreifen wechselte.
Er stieß mit einem dort fahrenden
Kleintransporter zusammen. (bju)
Heute von 10 - 12 Uhr
für Sie am Telefon:
LUTZ KIRCHNER
03741 408-15148
red.plauen@freiepresse.de
Seite 9
Kronleuchter als Krönung:
Vosla adelt neue LED-Glühbirne
Energiesparlampen haben
in historischen Gebäuden
bislang einen schweren
Stand. Dank der Erfindung aus Plauen könnte
sich das bald ändern.
Erste Erfolge machen
Lust auf mehr.
Landrat fordert OB auf,
Pläne genau zu prüfen –
Stadtrat hat letztes Wort
VON TINO BEYER
PLAUEN — Thomas Wunderlich war
skeptisch. LED-Lampen konnte sich
der Eigentümer des „Alten Handelshauses“ in Plauen in dem historischen Flair seiner Gastwirtschaft
nicht vorstellen. „Wir haben viel
Geld investiert, um die richtige Atmosphäre herzustellen. Das wollten
wir uns von neumodischer Technik
nicht kaputt machen lassen“, sagt er.
Das kalte Licht und die futuristische
Form der Lampe gefielen ihm einfach nicht – bis ihm ein Stammgast
überzeugte. Martin Enenkel, Marketing-Chef beim Plauener LampenSpezialist Vosla, hatte Thomas Wunderlich die Erlaubnis zum Austausch einiger alter Glühbirnen abgerungen. Das Ergebnis überzeugte:
anheimelnde Atmosphäre. Auch
Optik und Ästhetik der „Kerzen“
stimmten. Thomas Wunderlich rüstete das gesamte „Alte Handelshaus“
auf LED um.
Beispiele wie dieses lassen die
Augen von Vosla-Geschäftsführer
Gerhard Liebscher leuchten. Denn
die vielfach ausgezeichnete LEDGlühbirne aus seinem Haus erobert
gerade ein Segment, in dem Leuchtdioden bislang einen schweren
Stand haben: historische Gebäude
wie Kirchen, Opern oder eben Gastwirtschaften. Vosla greift nach dem
Kronleuchter – und adelt damit seine Erfindung. Auch in einem historischen Teil des Leipziger Hauptbahnhofes hat es die Vosla-LEDGlühbirne schon auf Kronleuchter
geschafft. „Es war schwer, überhaupt an Verantwortliche heranzukommen“, sagt Liebscher. Eine Erfahrung, die Vosla auch bei großen
Kirchen macht. Die Vogtländer setzen deshalb auf ein Netzwerk und
Kronleuchter mit LED-Glühbirnen: Vosla-Mitarbeiter Henry Teichert zeigt, dass sich die Plauener Erfindung auch im
FOTO: ELLEN LIEBNER
historischen Umfeld gut macht. Im Leipziger Hauptbahnhof konnte Vosla damit schon punkten.
„zentrale Projekte“, sagt der Geschäftsführer. Also: Je bekannter das
Objekt, desto größer die Chance,
dass möglichst vielen Verantwortlichen ein Licht aufgeht. 90 Prozent
Stromersparnis sprechen ohnehin
für sich. „Für dieses Projektgeschäft
braucht man einen langen Atem.“
Vosla beschäftigt 350 Mitarbeiter
und erwirtschaftet aktuell einen
Umsatz von 55 Millionen Euro. Die
Produktionskapazität liegt bei über
100 Millionen Leuchtmitteln jährlich. Wichtigstes Geschäftsfeld ist
die Herstellung von Halogenlampen
für die Automobilindustrie. Die Geschäftsaussichten beschreibt Gerhard Liebscher als durchwachsen.
Aktuell sei man gut ausgelastet. Der
Blick aufs zweite Halbjahr sei jedoch
weniger optimistisch. Die internationalen Krisen und Kriege seien
auch in Plauen leicht zeitverzögert
spürbar. Liebscher: „Dann wird weniger bestellt.“
Vosla-Chef Liebscher jetzt „Botschafter des Vogtlands“
Vosla-Geschäftsführer Gerhard
Liebscher wurde gestern zum „Botschafter des Vogtlands“ ernannt.
Landrat Tassilo Lenk (CDU) überreichte ihm bei einem Betriebsbesuch die
entsprechende Urkunde. Liebscher ist
der 35., dem diese Ehre zuteil wird.
Er sei damit automatisch Botschafter
der Region geworden, sagte er. Vor
allem auf das „V“-Kennzeichen werde
er regelmäßig angesprochen. „Was
bedeutet das V“, werde er immer gefragt. Seine augenzwinkernde Antwort: „Vatikanstadt“. Und schon sei er
mitten im Gespräch. (tb)
Die wichtigsten Köpfe der vogtländischen Wirtschaft macht der Landrat
damit zu politischen Beratern und Repräsentanten der Region. „Mein großer Respekt für die Arbeit. Sie haben
das Unternehmen aus einer schwierigen Situation herauskatapultiert“,
sagte Lenk zu Liebscher, der Vosla
vom Philips-Konzern loslöste und damit das Plauener Werk vor der Schließung bewahrte.
Seit zehn Jahren ist Gerhard Liebscher mit Beginn des Februars im
Plauener Werk in leitender Position.
Landrat Tassilo Lenk (CDU, links)
nahm Vosla-Chef Gerhard Liebscher
in den Reigen der „Botschafter des
FOTO: ELLEN LIEBNER
Vogtlands“ auf.
Reges Interesse an Neuensalzer Industriefläche
Nach geplatzter Allgaier-Ansiedlung in Plauen werden einheimische Unternehmen auf Gewerbe-Areal aufmerksam
PLAUEN — Die Allgaier-Ansiedlung
platzte – doch die Chancen stehen
gut, dass die dafür vorgesehene Fläche im Industriegebiet NeuensalzNord doch noch zeitnah bebaut
Hickhack
um Austritt
aus dem
Kulturraum
wird. Das sagte Plauens Wirtschaftsförderer Eckhard Sorger im Wirtschaftsausschuss des Plauener Stadtrates. „Wir sind mit einheimischen
Unternehmen im Gespräch, die ex-
pandieren wollen. Es sieht gut aus“,
sagte er in dem Gremium.
Die Fläche galt lange Zeit als Filetstück für einen Großinvestor. Ihre Schwäche wurden jedoch offen-
bar, nachdem ein Nachbar den Bau
des Allgaier-Werkes blockierte. Um
Platz für Betriebe zu schaffen, treibt
die Stadt zudem den Ausbau des Industriegebiets Oberlosa voran. (tb)
PLAUEN — Der geplante Austritt der
Stadt Plauen aus dem Kulturraum
Vogtland-Zwickau hat eine Debatte
zwischen Landrat Tassilo Lenk
(CDU) und Stadtchef Ralf Oberdorfer (FDP) ausgelöst. Lenk forderte
Oberdorfer gestern auf, die Folgen
des geplanten Austritts genau zu
überprüfen. „Es müssen alle Szenarien – rechtlich, finanziell, strukturell
– auf den Tisch und die mittel- und
langfristigen Wirkungen genau bedacht werden“, mahnte der Landrat.
Er verwies auf die Vorteile der Kulturraum-Mitgliedschaft für Plauen:
„Die Stadt zahlt 600.000 Euro Umlage in den Topf ein und bekommt
4,9 Millionen Euro für die städtischen kulturellen Einrichtungen
ausbezahlt. Die Hälfte aller Kulturraummittel fließen alleine in das
Theater Plauen-Zwickau“, so Lenk.
Oberdorfers Botschaft an den
Landrat lautete indes: Der Vogtlandkreis soll den Plauener KulturraumAnteil künftig übernehmen. Dann
würden keine Zuschüsse verloren
gehen. Dieser Schritt sei auch deshalb gerechtfertigt, da sich der Kreis
bisher nicht direkt an der Theaterfinanzierung beteilige.
CDU warnt vor Negativ-Folgen
Hintergrund: Beim Kulturraum
handelt es sich um eine Institution,
die unter anderem Gelder für Kultureinrichtungen der Region verteilt. Plauen ist freiwilliges Mitglied
und zahlt dafür 600.000 Euro pro
Jahr – Geld, das die Rathaus-Spitze in
Zeiten klammer Kassen lieber für
andere Dinge ausgeben würde.
Nicht nur der Landrat sieht das jedoch skeptisch. Die Plauener CDUFraktion hatte bereits vor Wochen
die Austritts-Pläne kritisiert und vor
negativen Folgen gewarnt – etwa
vor deutlich geringeren Zuschüssen
für Kulturstätten im Vogtland.
OB hält an Austritts-Plänen fest
Ralf Oberdorfer hält dennoch an seinen Austritts-Plänen fest. Bereits für
2016 ist der Wegfall der Umlage vorgesehen. Der OB sieht den Kreis in
der Pflicht: „Die Mitgliedschaft im
Kulturraum ist eine originäre Aufgabe der Landkreise.“ In der gegenwärtigen Haushaltslage sei eine freiwillige Mitgliedschaft nicht mehr
zu finanzieren.
Ob Plauen tatsächlich aus dem
Kulturraum austritt, entscheidet indes nicht der Oberbürgermeister,
sondern der Stadtrat. Ein solcher Beschluss müsste bis Juni her. Bisher
hat sich keine Fraktion hinter Oberdorfers Austritts-Pläne gestellt. (nd)
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Notruf
Polizei 110, Feuerwehr und Rettungsdienst 112 Giftnotruf 0361 730730
ke, Bahnhofstraße 57, 03741 15551
ALLGEMEINMEDIZIN
Plauen Stadt und Landkreis Vogtland:
14 - 7 Uhr, Bereitschaft, 116117, 03741
457222, Sprechstunde: 15 - 18 Uhr,
Bereitschaftspraxis über 116117,
03741 457222
Elsterberg: 13 - 7 Uhr, Rufbereitschaft, 116117, 0365 412176
AUGENARZT
Plauen: 14 - 7 Uhr, nur nach telefonischer Vereinbarung, Vladimir Velchev,
Plauen, 03741 4913254,
0157 38508683
KINDERARZT
Plauen: 14 - 22 Uhr, Sprechstunde 19 22 Uhr, Dr. Annette Müller, Am Albertplatz 1 a, 03741 223995, 03741 421432,
03741 457222
APOTHEKEN
Plauen: 8 - 8 Uhr, Concordia-Apothe-
TIERARZT
Plauen: 16 - 6 Uhr, Großtiere,
Dr. Jürgen Wilhelm, 037431 3378
Plauen: 18 - 22 Uhr, Kleintiere,
Dr. Gerd Leonhardt, 037421 22047,
0170 9321804
Plauen Umland: 16 - 6 Uhr,
DVM Gerdhold Werner, 036645 22259
Auerbach: Kleintierklinik Vogtland,
Kaiserstraße 66, 03744 212471
VERANSTALTUNGEN
Auerbach: Beratungszentrum Dialog
der Diakonie, Herrenwiese 9 a, Treffen des Vereins Vital, (Menschen mit
erworbenen Hirnschädigungen
und/oder Sprachstörungen), 16 Uhr
Oelsnitz: Caféteria der Wohnanlage
an der Katharinenkirche, Dr.-FickertStraße 5, Treff der Parkinson-Selbsthilfegruppe, Thema: Was der Mensch
sät und was er erntet, 14 Uhr
Oelsnitz: Café Sonne, Rudolf-Breitscheid-Platz 1, Treff der Schwerhörigengruppe Oelsnitz, 14 Uhr
WIR GRATULIEREN
Plauen: Ida Geithner 91 Jahre.
Pausa: Elfriede Hahn 80 Jahre, Margot Harmuth 78 Jahre, Oswald Larisch
85 Jahre, Juliane Stiller 75 Jahre, Günter Volkmer 72 Jahre. Mühltroff: Konrad Karl 77 Jahre, Siegfried Wagner
77 Jahre. Mehltheuer: Herbert Koch
92 Jahre. Leubnitz: Christa Löscher
85 Jahre. Schönberg: Karin Mehnert
70 Jahre. Kürbitz: Christine Schneider 75 Jahre. Weischlitz: Renate
Franke 83 Jahre
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BLITZTIPPS
Heute: Plauen, Holbeinstraße, Liebknechtstraße, Oelsnitzer Straße, Ortsteile Althaselbrunn und Jößnitz; Wernesgrün, B 169 Richtung Aue; Rützengrün, Hauptstraße, Rodewisch,
Auerbacher Straße; Oelsnitz, Tirschendorfer Straße.
Morgen: Plauen, Reußenländer Straße, Am Preißelpöhl, Straßberger-,
Trockentalstraße; außerorts B 283 in
Höhe Bushaltestelle zwischen Adorf
und Markneukirchen; außerorts B 92
in Höhe Gasthof Sohler Sauerbrunnen; Lengenfeld, Zwickauer Straße.
Mittwoch, 11. Februar 2015
Für Plauen schmiss Rainer Biller
einst sogar sein Studium
25 Jahre besteht das Einrichtungshaus in der Stadt.
Zum Jubiläum erinnert
sich der Firmenchef an die
wilden Anfänge – und
plaudert persönlich wie nie
aus dem Nähkästchen.
VON TINO BEYER
PLAUEN — In der Rückschau klingt es
wie ein großes Abenteuer. Es ist eine
Geschichte von Goldgräberstimmung, von Aufbruch und unbegrenzten Möglichkeiten nach dem
Mauerfall. Gleichzeitig ist es aber
auch eine persönliche Geschichte.
Sie erzählt von Mut, Instinkt, von einem verlorenen Sohn und starkem
Familienbande. Rainer Biller (51)
könnte mühelos einen ganzen
Abend damit füllen.
30. März 1990. Rainer Biller, damals 26 Jahre alt, hielt es nicht länger aus. Im Osten müssen doch Möbel gebraucht werden? Mit dieser
Frage und einem Lkw voller Matratzen und Lattenroste fuhr er in Bayern los. In Plauen landete er zufällig.
„Weil es die erste Stadt nach der
Grenze war.“ Auf einem Platz für
fliegende Händler hinter der
Schöpsdrehe bot er seine Waren an –
und wurde sie reißend los. Billers Urerlebnis. Auch Privat-Wohnungen
schaute er sich in Plauen an. Wollte
wissen, wie die Menschen leben –
und was sie brauchen könnten. Biller hörte Geschichten von langen
Wartezeiten auf eine Anbauwand.
„Das war mir absolut unverständlich.“ Verstanden hatte er aber sehr
wohl: „Mensch, da gibt es einen riesigen Markt. Und ich wollte unbedingt etwas Eigenes machen.“
25 Jahre in Plauen: Kirsten und Rainer Biller haben dieses Jubiläum jetzt mit 250 Mitarbeitern und Gästen gefeiert.
FOTO: THOMAS VOIGT
Rainer Biller zog die Konsequenzen. Er studierte zu dieser Zeit im siebenten Semester Betriebswirtschaft
in München, sollte das Geschäft seiner Eltern in Landshut übernehmen. Doch er schmiss das Studium
hin – und zoffte sich deshalb mit seinen Eltern. „Mein Vater hat mir daraufhin meinen Pflichtanteil in Möbeln ausbezahlt. Und das war‘s
dann. “ Die Möbel füllten 18 Laster.
Lager hatte er auf dem Gelände der
Russenkaserne angemietet. Dazu
Zelte, Baracken, die alten Dako-Hallen. Fünf Verkaufsstellen und vier
Lager zählten zu Billers Plauener
Reich, das stetig größer wurde.
Saß er nach dem Start am 1. Juni
1990 noch selbst an der Kasse, liefer-
te aus und schraubte Möbel zusammen, so explodierte die Firma in der
Folgezeit regelrecht. Vier Jahre später beschäftigte Biller bereits 80 Mitarbeiter und machte in Plauen einen
Umsatz von 21 Millionen Mark.
Renner damals: Die Cord-Polstergarnitur Teresa. „Hunderte haben wir
verkauft.“ Zu dieser Zeit lebten er
und Frau Kirsten in Plauen. Sie hatten ein Häuschen in Neundorf.
Weil er nie ein Glücksritter sein
wollte, der nur auf die schnelle Mark
aus war, schmiedete Rainer Biller
Baupläne. Ein Möbelhaus sollte her.
Und so wurde das Gebäude errichtet, wie es die Vogtländer heute kennen. Ein hoher zweistelliger Millionenbetrag floss in das Objekt. Mit
den Eltern hatte sich Rainer Biller
inzwischen ausgesöhnt. „Ohne ihre
Hilfe wäre der Bau nie gegangen“,
sagt er heute. Später packte er auch
am Stammsitz an. Die in Plauen gesammelten Erfahrungen konnte er
dort gut gebrauchen. Die Anfangsjahre prägten. „In meinem Leben
war das die aufregendste und spannendste Zeit überhaupt.“
Würde er alles noch einmal so
machen? „Alles, bis auf den Standort. Wir hätten an der Autobahn
bauen sollen“, so der Firmenchef.
Viel Herzblut und Energie seien nötig, um den Standort-Nachteil auszugleichen. Doch es läuft, auch dank
einer engagierten Mannschaft. Und
das macht Rainer Biller glücklich.
Die Kolonnaden haben eine neue Verantwortliche
Plauenerin Denise Fritsch kümmert sich ab sofort um das innerstädtische Einkaufszentrum
PLAUEN — Neues Gesicht in der Plau-
Geht mit Elan ans Werk: Denise Fritsch (35).
FOTO: ELLEN LIEBNER
schen Wind sorgen.“ Peppiger und
familienfreundlicher wolle sie das
Einkaufszentrum gestalten. Auch
die Vermietung von Flächen fällt in
ihren Aufgabenbereich. Derzeit
wird für ein Ladenlokal auf der dritten Ebene ein neuer Betreiber gesucht. Bei den Mietern hat sich Denise Fritsch bereits vorgestellt. In
den nächsten Tagen will sie weitere
Geschäftspartner und Handelverantwortliche kennenlernen.
32 Geschäfte mit 7600 Quadratmeter Verkaufsfläche befinden sich
in den Kolonnaden. Im Erdgeschoss
gibt es eine Schlemmermeile, viele
City-Beschäftigte essen dort Mittag.
Die Kolonnaden wurden 1999 eröffnet. (tb)
ener Handelslandschaft: Denise
Fritsch hat mit Beginn des Februars
die Geschicke der Kolonnaden von
Katrin Magner übernommen. Die
35-Jährige ist damit Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das innerstädtische Einkaufszentrum und
rechte Hand von Center-Manager
Oliver Götte.
Die gebürtige Plauenerin hat eine
Ausbildung zur Bürokauffrau mit
Auslandpraktikum in England absolviert und lange Zeit in der Immobilienbranche gearbeitet. Auf der
Suche nach einer neuen beruflichen
Herausforderung wurde die Mutter
von zwei Kindern in den Kolonnaden fündig. Ihr Ziel: „Ich will für fri-
A N ZE IG E N
Traueranzeigen
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PLAUENER ZEITUNG
Mittwoch, 11. Februar 2015
IHRE FRAGE
Wer kümmert
sich um Grünfläche?
Wer ist für den Hang unterhalb
der Bahn von der Schillerbrücke
bis Bahnhofstraße zuständig?“
Das will Renate Seidel wissen. Die
Grünfläche biete einen unschönen Anblick. Bierdosen und ähnliches sind
dort s zu finden. Über den Jahreswechsel stand sogar am Rande des Fußweges ein altes Sofa.
Antwort: Für die Grünfläche zwischen Eisenbahngleis und Fußweg
ist die Deutsche Bahn zuständig.
„Der Zustand war uns nicht bekannt
und wir bedanken uns für den Hinweis“, hat die Pressestelle des Unternehmens auf Anfrage mitgeteilt. Eine Besichtigung über den Zustand
der Fläche sei bereits beauftragt. Im
Nachgang dessen soll der Hang von
Unrat befreit werden, informierte
die Deutsche Bahn. (pa)
Haben auch Sie eine Frage?
Schreiben Sie an „Freie Presse“ Plauen, Kennwort „Ihre Frage“, 08523
Plauen, Postplatz 7 oder eine E-Mail
an: Red.plauen@freiepresse.de
Ex-Vogtlandbahn-Chef zieht bei
National Express die Strippen
Seit 30 Jahren im Bahngeschäft, hat Tobias Richter
jetzt mit den Briten einen
Coup gelandet. Einmal pro
Woche weilt er aber noch
immer im Vogtland.
PLAUEN — Die Nachricht hat für
Aufsehen gesorgt: Der Nürnberger
S-Bahn-Verkehr soll ab 2018 bis 2030
nicht mehr der Deutschen Bahn
(DB), sondern dem britischen Konkurrenten National Express Rail anvertraut werden. Mit Tobias Richter
hat dabei ein im Vogtland bestens
bekannter Bahnexperte die Strippen
gezogen.
„Ich kann nur Eisenbahn. Seit
meinem Bundeswehrdienst habe
ich nichts anderes gemacht“, sagt
der heute 52-Jährige. Nach 18 Jahren
Tobias Richter
Stadtrundgang zur
Jüdischen Geschichte
Chef von National Express in Deutschland
FOTO: FRANKO MARTIN (ARCHIV)
PLAUEN — Am Dienstag, 24. Februar
erfolgt aus Anlass der Deportation
der letzten Gruppe von Juden aus
Plauen vor 70 Jahren eine Neuauflage des Stadtrundgangs zur Jüdischen
Geschichte. Die 90-minütige Tour
mit Jörg Simmat führt entlang ausgewählter Plauener Stolpersteine
und vorbei am Standort der ehemaligen Synagoge. Der erste Stadtrundgang zur Jüdischen Geschichte im
November erfreute sich ebenso großer Resonanz wie der Ende Januar
und war schnell ausgebucht. (bju)
ANMELDUNGEN werden ab sofort unter der
Rufnummer 03741 291-1027 entgegengenommen. Die Stadtführung beginnt am Dienstag,
24. Februar, 14.30 Uhr an der Tourist-Information.
FASCHINGSUMZUG
Zusätzliche
Bahnen im Einsatz
PLAUEN — Zum
traditionellen Faschingsumzug am Sonntag in Plauen bietet die Straßenbahn zusätzliche Fahrten. Die Bahnen verkehren
13.10 Uhr ab Reusa, 13.29 Uhr ab
Waldfrieden sowie 13.20 Uhr ab Plamag in Richtung Neundorf. Start des
Umzuges ist 14 Uhr an der Hartmannstraße. Während des Umzuges
kann der Streckenabschnitt TunnelNeundorf nicht befahren werden.
Die Haltestellen der Stadtbuslinien
C und D, Neues Rathaus, Straßberger Straße, Theaterstraße, Hainstraße und Stadtpark, können zwischen
14 und 16.30 Uhr nicht bedient werden. Für die Rückfahrt stehen am
Tunnel Sonderwagen in die Richtungen Waldfrieden, Plamag und
Reusa bereit. (bju)
KURZ GEMELDET
Café für Trauernde
PLAUEN — Das Trauercafé des Ambu-
lanten Hospizdienstes der Malteser
an der Thomas-Mann-Straße 12 in
Plauen ist morgen von 16 bis 18 Uhr
geöffnet. Angesprochen sind vor allem all jene, die einen Angehörigen
oder nahestehenden Menschen betrauern. (bju)
Seniorenfasching steigt
PLAUEN — Im Bistro des Mehrgenera-
tionenhauses am Albertplatz 12
steigt morgen von 14.30 bis 17.30
Uhr ein Seniorenfasching. Alleinunterhalter Gerd Sämann sorgt für
Stimmung, das originellste Kostüm
wird prämiert. (bju)
Stadtbad wettkampffrei
PLAUEN — Das Plauener Stadtbad ist
am Wochenende wettkampffrei. Es
gibt für Badegäste und Schwimmer
keine Einschränkungen. (bju)
bei der DB war Tobias Richter von
2001 bis Mitte 2008 Vorstand der Regentalbahn AG und Geschäftsführer
der Vogtlandbahn. Unter seiner Regie konnte die in Neumark ansässige Vogtlandbahn ihre Beförderungsleistung mit neun Millionen Zugkilometern mehr als verdoppeln. Federführend wirkte er am neuen Betriebswerk in Schwandorf und am
„Alex“
Hof-München-Oberstdorf
mit. Noch 2008 gründete Richter
mit Partnern die Integro Verkehr im
vogtländischen Reichenbach, die
vorwiegend im Schienengüterverkehr aktiv ist, aber auch einen klei-
11
Katrin Weber
mehrfach auf
Bildschirm
Gebürtige Plauenerin im
MDR und live in Festhalle
PLAUEN — Katrin Weber ist ein echt
sächsisches Bühnenwunder. Und
nicht nur das – auch im Fernsehen
macht die gebürtige Plauenerin stets
eine gute Figur und ist dank ihres
ausgeprägt humoristischen Talents
ein Garant für gute Unterhaltung.
Das stellte sie erst am vergangenen
Freitag auf dem „Riverboat“ im
MDR-Fernsehen wieder unter Be-
VON GERD BETKA
NACHRICHTEN
ANMELDUNG
Freie Presse
Katrin Weber
Sängerin und
Kabarettistin
FOTO: PRIVAT
Nach europaweiter Ausschreibung erhielt die britische National Express Rail den Zuschlag für den S-Bahn-Betrieb in
FOTO: DANIEL KARMANN/DPA
Nürnberg ab Dezember 2018. Bislang betreibt die Deutsche Bahn die S-Bahn (im Bild links).
nen Reisezugwagenpark unterhält.
Briten strecken ihre Fühler aus
Als die Briten 2012 ihre Fühler nach
Deutschland ausstreckten, stieg Tobias Richter bei National Express
ein. Seit April 2012 ist er Geschäftsführer der National-Express-Gesellschaften in Düsseldorf und Köln. Zusammen mit Integro gewann National Express 2013 die Ausschreibung
der Nahverkehrsstecken BonnKöln-Wuppertal und Rheine-KölnKrefeld. Start: Dezember 2015. Nun
also die Nürnberger S-Bahn. Alles
sieht danach aus, als könnte Tobias
Richter erneut mit einem Bahn-Unternehmen einen steilen Aufstieg
schaffen. Er gilt als kompetenter
und guter Organisator, der die Branche kennt wie kaum ein anderer.
„Die Widerspruchsfrist ist in
Nürnberg noch nicht durch. Und die
Deutsche Bahn wird alles versuchen“, tritt der 52-Jährige auf die Euphorie-Bremse. Gleichwohl bilanziert er für die vergangenen drei Jahre: „Das war sehr spannend, aufregend, motivierend. Ich habe eine
Menge tolle Leute kennengelernt.
Die Ergebnisse können sich sehen
lassen.“ Mit S-Bahn in Nürnberg
könne National Express Bedeutung
auf nationaler Ebene erlangen. Er
sagt: „Eigentlich hatte ich mich sehr
um die Berliner S-Bahn bemüht.
Aber da wollte man uns nicht.“
Güterverkehr von Interesse
Bis heute ist Tobias Richter Gesellschafter und Geschäftsführer bei Integro Verkehr. „Ich bin einmal in der
Woche in Reichenbach, auch wenn
das nicht so einfach ist, wenn man
permanent zwischen London, Düsseldorf und Prag unterwegs ist. Aber
es interessiert mich, wie der Güterverkehr läuft“, sagt er. Anders als im
Personenverkehr gäbe es da keine
langfristigen Verträge; man müsse
die Kunden jeden Tag überzeugen.
Der Trend ginge weg von Containern hin zum Mineralöltransport.
Mit seiner Familie wohnt Tobias
Richter in Eckental-Eschenau bei
Nürnberg. Auch privat ist er ein Eisenbahnfan. Eine große Modellbahn
steht auf dem Dachboden. Er sammelt alte Lokschilder. Sein aufwändigstes Hobby sind aber historische
Eisenbahnfahrzeuge, die er aufarbeiten lässt. Sein bekanntestes Sammlerstück ist der Salonspeisewagen 10
242. 1937 für Adolf Hitler erbaut,
nutzte ihn nach dem Krieg unter anderem Konrad Adenauer. (mit dpa)
weis. Bereits für morgen steht der
nächste Fernsehauftritt im Terminkalender der mittlerweile 52-Jährigen: Zu Gast ist sie zum Kaffee ab
16 Uhr bei „MDR um vier“-Moderator Peter Imhof. Gesprochen wird
dann mit Sicherheit auch über ihren
nächsten Fernsehauftritt, der bereits
am Sonntag, 22. Februar um 20.15
Uhr im MDR-Fernsehen folgt. Zu sehen gibt an diesem Abend ihr Programm „Eine Nacht im Russenpuff“.
An ihrer Seite Kabararett-Urgestein
Tom Pauls, der einst ihr ausgeprägtes humoristisches Talent entdeckte
– und Detlef Rothe.
Wer Katrin Weber einmal live erleben möchte, sollte sich Sonntag,
4. Oktober vormerken. Dann gastiert sie ab 19.30 Uhr mit ihrem neuen Soloprogramm „Nicht zu fassen“
in der Plauener Festhalle. Das Publikum bekommt wieder all ihre Facetten und ihre Wandlungsfähigkeit
geboten, komödiantisch, musikalisch und auch akrobatisch. (bju)
TICKETS für die Show am Sonntag, 4. Oktober, 19.30 Uhr, in der Plauener Festhalle gibt
es im Vorverkauf zum Preis von 25,35 Euro
und 30,85 Euro in allen Geschäftsstellen der
„Freien Presse“.
A N ZE I G E
Vogelkundler
schlagen Alarm
Wiesenpieper, Feldlerche
und Rebhuhn – die Zahlen
einst häufiger Acker- und
Feuchtwiesenbewohner
gehen zurück, haben Zählungen vogtländischer Ornithologen ergeben.
VON SYLVIA DIENEL
PLAUEN — Vor 60 Jahren sind im
Vogtland 16 Bekassinen-Brutplätze
bekannt gewesen. 2012 sichteten
Ornithologen noch ein balzendes
Männchen. Orte, an denen Wiesenpieper Nester bauten, gab es in den
1950er-Jahren laut Zählungen 100.
Die Beobachtung im vergangenen
Jahr hat sechs Gebiete mit zwölf Paaren ergeben. „Das ist erschreckend.
Wir sind in großer Sorge um unsere
Vogelwelt“, schlagen Michael Thoß
und Stephan Ernst von der Auerbacher Fachgruppe im Verein Sächsischer Ornithologen Alarm. Als genauso dramatisch beurteilen sie den
Rückgang der Braunkehlchen- und
Kiebitzbestände. Alles Vogelarten
„am Rande des Aussterbens“, klagen
die Vogelkundler.
Der Artenschwund betrifft jedoch nicht ausschließlich Feuchtwiesenbewohner, zu deren wichtigsten Rückzugsorten die als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Muldewiesen bei Hammerbrücke gehören.
Um die Ackervögel stehe es noch
schlimmer. „Wir haben auch bald
keine Feldlerche und kein Rebhuhn
mehr“, erklärt Stephan Ernst und
verweist auf ausgewertetes Datenmaterial. Demzufolge existierten
Anfang der 1990er-Jahre noch etwa
40 Rebhuhn-Reviere. Übrig blieb ein
einziges. „Es ist also kurz vor zwölf“,
fasst er zusammen.
Michael Thoß und Stephan Ernst
sehen die Ursachen insbesondere in
der industriellen Landwirtschaft.
Naturbelassene Flächen weichen
„klinisch reinen“, sprich chemisch
behandelten und damit auch von Insekten befreiten Äckern. „Den Bauern machen wir keinen Vorwurf, die
müssen davon leben“, betont Fachgruppenleiter Michael Thoß. Fehlende Rücksichtnahme auf Naturbelange schreiben die Vogelkundler
vielmehr Behörden zu. „Die Agrarpolitik der Europäischen Union ist
umwelt- und menschenfeindlich“,
meint Stephan Ernst. Dort werde die
Umwandlung von Grünland in
Ackerfläche vorangetrieben.
Weil die Uhr tickt, will man sich
nun an den Schaltstellen Gehör verschaffen. „Wir Ornithologen müssen mehr fordern, politisch unbequem werden“, sagt Stephan Ernst.
„Es geht um Lebensraumqualität.
„Nicht nur hier bei uns“, ergänzt Michael Thoß.
Jahrzehnte Forschungsarbeit
Die vier vogtländischen Ornithologie-Fachgruppen erfassen seit 1952
Beobachtungsdaten bedeutsamer
Vogelarten in ihrem Aktionsradius.
Bis dato umfasst allein die Forschungsarbeit der Auerbacher zirka
70.000 Einzeldaten. Seit 1995 werden
Sammelberichte mit 10.000 Einträgen pro Jahr angefertigt. Die Ergebnisse erscheinen in Vogtländischen
Ornithologischen Jahresberichten und
dienen der Unteren Naturschutzbehörde als Orientierung. (dien)
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3589731-10-1
12 Freie Presse
VORSCHAU
WOHIN
Mittwoch, 11. Februar 2015
Arena erlebt eine Explosion der Farben
Das FeuerwerkskunstFestival Pyro Games
macht am Samstag zum
ersten Mal im Winter
Station in Klingenthal.
VON RONNY HAGER
Tape Five kommt am Samstag nach
FOTO: O-TONE MUSIC
Bad Elster.
SWING
Bossa Nova
zum Valentinstag
BAD ELSTER — Das Essener Ensemb-
le Tape Five tritt am Samstag in der
Quintett-Besetzung in Bad Elster
auf. Im Gepäck haben die Musiker
Swing und Bossa Nova passend
zum Valentinstag – sie lassen die
Klangwelt der großen Bigbands
aus den 1930er und 1940er Jahren
wieder aufleben. Dabei reicht das
Repertoire von Tape Five von den
Anfängen des Rhythm‘n‘Blues
über Rock‘n‘Roll bis zu Mambo.
Dazu kommen Einflüsse aus Bläsermusik, Latin und Bossa Nova.
Tape Five hüllt die alten Titel in ein
neues Gewand. Gegründet wurde
das Musikprojekt 2003 von dem
Songwriter und Produzenten Martin Strathausen. Er spielt zahlreiche Instrumente und arbeitet für
die Aufnahmen sowohl mit internationalen Musikern und Sängern
als auch mit Künstler zum Beispiel
der Essener Folkwang-Universität
der Künste zusammen. Als bislang
letzte CD entstand voriges Jahr
„Bossa for a Coup – Reloaded“ mit
der Produktionsfirma Chinchin
Records. Im September 2014 traten
Tape Five in der Philharmonie
Essen und der US-Show „So you
think you can dance“ auf. (hagr)
DIE SHOW mit Tape Five am Samstag im
König-Albert-Theater Bad Elster beginnt
19.30 Uhr. Karten gibt es ab 22,15 Euro in
allen Verkaufsstellen der „Freien Presse“.
» shop.freiepresse.de
BÜHNE
Rodewisch: Schlösschen, Schlossinsel, Kasper und der kleine Rabe Socke, 16.30 Uhr
MUSIK
Bad Brambach: Dr. Ebel Fachklinik, Christian-Schüller-Straße 14, Nachmittagskonzert
mit dem Konzertmeisterquartett, der Chursächsischen Philharmonie, 15 Uhr
Bad Elster: Kurhaus, Badstraße 25, Schubert trifft Beethoven, Serenade im Kerzenschein mit dem Konzertmeisterquartett der
Chursächsischen Philharmonie, 19.30 Uhr
Rodewisch: St.-Petri-Kirche, Rützengrüner
Straße 3, Classic Brass, 19 Uhr
PARTY
Plauen: Malzhaus, Alter Teich 7 - 9, Keller,
Quer-Beat - Clubbing Trend 2013, 21.30 Uhr,
03741 15320
AUSSTELLUNGEN
Plauen: Spitzenmuseum, im Alten Rathaus,
Kostbarkeiten aus Plauener Spitze, 10-17 Uhr
Stadtarchiv, Herrenstraße, Fotoausstellung:
„Rudolf Fröhlich - Ein Fotograf sieht seine
Stadt“, Aufnahmen der Friedlichen Revolution
in Plauen, Eintritt frei, 9-15 Uhr
Adorf: Perlmuttermuseum, Freiberger Tor,
Stadtgeschichte und Perlmutter, Lebensweise
der Flussperlmuschel, Perlenfischerei im Vogtland und Perlmutterwarenherstellung, 9-12,
13-17 Uhr
Auerbach: Museum, Schlossstr. 11, Flucht,
Vertreibung, Neubeginn, sowie zur Stadtgeschichte; Schneemann, Schneemann, weißer
Mann ..., kulturgeschichtlicher Streifzug in einer Museums-Winterlandschaft mit Sammlung
Grätz & Gajek, 10-12, 13-17 Uhr, 03744 835513
Bad Elster: Kunstwandelhalle, Badstr. 6,
EigenART, Malerei, Grafik, Plastik von Bärbel
und Horst Kießling, 14-17 Uhr, 037437 53900
KLINGENTHAL — In ein Meer der Farben taucht am Samstagabend die
Klingenthaler Vogtland-Arena ein:
Erstmals ist das Feuerwerks-Festival
Pyro Games im Winter an der Großschanze zu Gast. Für die Veranstalter
ist so eine Kulisse nicht neu – so zauberten Feuerwerker schon vor dem
Hintergrund der Olympiaschanze
in Garmisch-Partenkirchen ihr Können auf den Aufsprunghang. Aber in
Klingenthal gab es nach dem von
Nebengeräuschen begleiteten Abschied der Pyromasters im Sommer
2012 keine explizit nicht-sportliche
Veranstaltung mehr – im Juli 2014
war die Freiluftaufführung der Oper
„Nabucco“ an dieser Stelle geplatzt.
Drei Teams aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin stellen sich
am Samstag dem Wettkampf um
den Pokal des Feuerwerks-Champions. Sie haben ein Musical aus Feuerbildern, Vulkanen und Fontänen
kreiert, es wird am Himmel blühen
und Goldregen zur Erde regnen. Die
Besucher haben die Möglichkeit, per
Telefonvoting für ihren Favoriten
abzustimmen. Der Sieger des Spektakels wird noch am gleichen Abend
gekürt, erklären die Veranstalter.
Außer dem Wettbewerb mit Boden- und Höhenfeuerwerken erwartet die Besucher noch ein Familienprogramm, für das die Organisatoren Abwechslung versprechen. Die
Musik kommt live von Wiesner &
Band. In einer kurzen Wettkampfpause lässt der Licht- und Laserartist
Jürgen Matkowitz vor der Winterkulisse tausend farbige Laserstrahlen über den Köpfen der Besucher
schweben. Wegen der abendlichen
Show hat die Vogtland-Arena am
Samstag anders geöffnet. Tagesbesucher können die Anlage in der Zeit
von 10 bis 16 Uhr besichtigen. Die
letzte Bergfahrt mit dem Aufzugssystem Wieli startet 15.30 Uhr. Die
Pyro-Show tourt auch im Sommer
durch Deutschland: Im Juli sind
Gastspiele in Thale (Harz) und im
Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld (Landkreis Elbe-Elster) geplant.
EINLASS für die Pyro Games on Snow in der
Vogtland-Arena Klingenthal am Samstag ist
17 Uhr. Karten gibt es in allen Verkaufsstellen
der „Freien Presse“. Die Kategorie Stehplatz
kostet mit Pressekarte 16,10 Euro. Sitzplätze
sind mit Pressekarte für 23,80 Euro erhältlich.
Der Familientarif (zwei Erwachsene, zwei Kinder im Alter von 13 bis 17 Jahren) beträgt mit
Pressekarte 44,70 Euro. Ein VIP-Ticket ist mit
Pressekarte zum Preis von 80,45 Euro zu haben. Der Eintritt für Kinder bis einschließlich
zwölf Jahren ist frei. » shop.freiepresse.de
... am Samstag erstmals vor Klingenthals Winterkulisse. FOTOS: MARC HOHENLEITNER
THEATER
FAMILIEN-ANGEBOT
MUSIK
SHOW
THEATER
Meister-Tragödie
„Hamlet“ im Kurort
Fackelwanderung
zur Alberthöhe
Konzert zum Start
der Meisterkurse
Magie mit Eckart
von Hirschhausen
„Sechse kommen
durch die Welt“
BAD ELSTER — Die Tragödie „Hamlet
– Brudermord“ frei nach William
Shakespeare bringt die Theatergruppe consortium dilemma am Freitag
auf die Bühne des König-Albert-Theaters Bad Elster. Die Gruppe setzt
sich aus Mitgliedern des Mondstaubtheaters Zwickau und von ars
popularis aus Reichenbach zusammen. Die Vorstellung beginnt 19.30
Uhr. Karten für 10, 12 und 14 Euro
gibt es an der Abendkasse. (hagr)
KLINGENTHAL — Der Wandersportverein Klingenthal lädt morgen zur
Fackelwanderung ein. Beginn ist
18 Uhr an der Rundkirche. Ziel ist
die Alberthöhe, die über Beethovenund Steinfelsstraße erreicht wird.
Fackeln werden kostenlos gestellt.
Ausklingen wird die Wanderung am
Gasthaus Zur alten Schule. Anmeldungen für die Tour sind noch heute
möglich (Ruf 037467 23076 oder
sprangerhaus@web.de). (hagr)
ERLBACH — Im Alten Schloss in Erlbach werden morgen, 20 Uhr der 19.
Meisterkurs für Mandoline und der
18. Meisterkurs für Gitarre eröffnet.
Es musizieren die Dozenten Steffen
Trekel (Mandoline) und Michael
Tröster (Gitarre) sowie das Mandolinen- und Gitarrenensemble Markneukirchen. Die vom Verein Gitarre
und Natur organisierten Kurse finden bis Sonntag im Hotel Schwarzbachtal in Erlbach statt. (hagr)
HOF — Mit seinem neuen Programm
„Wunderheiler“ geht Dr. Eckart von
Hirschhausen zurück an seine Wurzeln: Medizin und Magie. Was viele
nicht wissen: Bevor Hirschhausen
mit medizinischem Kabarett bekannt wurde, stand er bereits als
Zauberkünstler auf der Bühne. Nun
verbindet er diese Fähigkeiten zu einer einzigartigen Show. Zu sehen ist
diese heute ab 20 Uhr in der Hofer
Freiheitshalle. (bju)
SCHNEEBERG — Das Märchen „Sechse
Kurhaus, Badstraße 25, Schöne Welt, Malerei
und Collagen des Familien- und Kulturzentrums Schöne Welt Plauen, 9-17 Uhr
Sächsisches Bademuseum, Badstraße 6,
Die Geschichte des Bades Elster, 14-17 Uhr
Lengenfeld: Heimatmuseum, Hauptstr. 57,
Sonderausstellung zum 200. Geburtstag Constantin von Tischendorfs, Tischendorf und seine
Vaterstadt Lengenfeld; Die Geschichte des
Tuchfärberhauses, 10-13 Uhr, 037606 32178
Leubnitz: Schloss, Am Park 1, Natur- und
Jagdausstellung; Wildkatzensprung - Rückkehr
auf Leisen Pfoten, Einblicke in die heimliche
Welt der Wildkatzen, 9-16 Uhr
Markneukirchen: Catgut, Gewerbepark 18,
Skisport im oberen Vogtland, zusammengestellt von Thorald Meisel, 8-16 Uhr
Gerber-Hans-Haus, Trobitzschen 16, Stadtgeschichte, 10-16 Uhr
Mylau: Museum Burg Mylau, Reformationsgeschichte, 11-17 Uhr, 03765 3822352
Oelsnitz: Historisches Archiv des Vogtlandkreises, Schloss Voigtsberg, Schlossstraße 32, Das Durchschleusungslager, Oelsnitz
1945 bis 1951, 9-13 Uhr
Teppichmuseum, Schloss Voigtsberg, Schlossstraße 32, Maschinen aus alten Tagen, 11-17 Uhr
Rodewisch: Museum Göltzsch, Schlossinsel,
Große Spielzeugschau, hist. Spielzeug, lebensechte Babypuppen, Riesenpyramide, Modelleisenbahnen, Erzgebirgischer Bergaufzug, Spielzeug zum Anfassen, 10-12, 13-16.30 Uhr
Zwota: Mundart- und Erlebnisraum, Kirchstraße 2, 15-jähriges Jubiläum des Baus der
Klingenthaler Eisenbahnbrücke, Fotos und
Filme, 10-16 Uhr
Jugendzentrum, offener Treff mit Quizzeit, 1420 Uhr; Selbstverteidigung, 18-20 Uhr
Markuskeller, Morgenbergstraße 34, Kindertreff (6-13 Jahren), 13-19 Uhr
Mehrgenerationenhaus, Am Albertplatz 12,
Bewegungsgeschichten für Klein und Groß,
10 Uhr; Kreativ-Café, 15 Uhr
Treff „Quartier 30“, Bahnhofstr. 30, Ferienangebot: Basteln mit Tonpapier, 15-16.30 Uhr
Adorf: Begegnungszentrum, Schillerstr. 23,
Kappennachmittag, 14-16 Uhr
Auerbach: ASB Begegnungsstätte (Hochhaus), A.-Schweitzer-Straße 34, Nachhilfe für
Schüler, anschließend Spiele- und Bastelnachmittag, 14-17 Uhr
Awo Jugendzentrum High life, Eisenbahnstraße 49, Offener Treff, 15-20 Uhr
Café Nebenan, Goethestraße 7, Kreativwerkstatt, 14 Uhr
Göltzschtalgalerie Nicolaikirche, Alte Rodewischer Straße 2, Ferienfilme: Madagscar 3,
9 Uhr; SOS - ein spannender Sommer, 15 Uhr
Jugendhaus City-Treff, Breitscheidstraße 33,
Neon-Party, 18-22 Uhr, 03744 308686
Schülerfreizeitzentrum, A.-Schubert-Str. 19,
Ferienbrunch, 11 Uhr
Ellefeld: Landeskirchliche Gemeinschaft,
Südstraße 15, Offener Treff für Kinder von 6 bis
11 Jahren, Spielen, Basteln, Nachhilfe, 16-18 Uhr
Falkenstein: Tiergarten, Allee 9, 10-16 Uhr,
03745 5421
Klingenthal: Tierpark, Amtsberg 22,
10-16 Uhr, 037467 22397
Markneukirchen: Kinder- und Jugendtreff, Wernitzgrüner Straße 38, Offener Treff,
13.30-19.30 Uhr
Oelsnitz: Jugendzentrum „Halle“, Alte Reichenbacher Straße 27, Offener Treff, mit Breitensportangebot, 15.30-19 Uhr; Clubrat, 17 Uhr
Kinderzentrum „Goldene Sonne“, RudolfBreitscheid-Platz 1, Offener Treff, 13-18 Uhr
Teppichmuseum, Schloss Voigtsberg, Schlossstraße 32, Ferienangebot: Kino - Sindbad und
Alibaba, 17 Uhr
Pausa: Heimateck, Neumarkt 3 a, Klöppeln
für Kinder, 17 Uhr; Klöppeln für Erw., 19 Uhr
Rodewisch: Kinder- und Jugendfreizeittreff, Busbahnhof 3, Offener Treff, 14-20 Uhr;
Geschenke für den Valentinstag basteln, 15 Uhr,
03744 48426
Weischlitz: Fahrbibliothek, Bahnhofstr., 1213 Uhr; Fahrbibliothek, Turnhalle, 10.4011.10 Uhr; Fahrbibliothek, Tankstelle, 11.2011.40 Uhr; Fahrbibliothek, Grundschule, 9.3010 Uhr; Fahrbibliothek, Mittelschule,
10-10.30 Uhr
Technologie- und Gründerzentrum, Morgenbergstraße 19, Treff des Plauener Seniorenkollegs, Herausgeber Dr. Andreas Krone stellt in
einem Vortrag die Zeitschrift „Historikus“ vor
und berichtet aus seiner Arbeit, 14 Uhr
Theatercafé, Theaterplatz 1, Kreativ Stammtisch - Kunstverein Plauen, zum Thema: „Farben mal anders“ mit Hannelore Kneisel, 18 Uhr
Auerbach: Café Nebenan, Goethestr. 7,
Computerclub I, 15 Uhr
Eberhard Gütter, Feldstraße 27, Auerbacher
Modellbahnausstellung, komplette Sammlung
der deutschen Eisenbahngeschichte in HO,
60 Züge, 14.30-18 Uhr
Bad Brambach: Therapie- und Wohlfühlzentrum, Badstraße 47, Geführte Wanderung
durchs Röthenbach-Sorgebachtal, über die
Sorge nach Bärendorf, zurück über Hohendorf
nach Bad Brambach, Dauer 3 Stunden,
ca. 10 km, 14 Uhr
Falkenstein: Verein Kirche im Laden, Gartenstraße 19, Basteln für Erwachsene, Töpfern
(Anmeldung unter 03745/751475), 19.3021 Uhr, 03745 751475
Klingenthal: Vogtland-Arena, Falkensteiner Straße 133, Besichtigung, 10-17 Uhr,
037467 280860
Morgenröthe-Rautenkranz: Waldanfang
„Am Filz“, Treff zur Winterfackelwanderung,
zur Schutzhütte am Jungfernsprung, ca. 4 km,
17 Uhr
Oelsnitz: Café Biene, Otto-Riedel-Straße 3,
Phantasiereise mit tibetischen Klangschalen,
10.30 Uhr
Café Sonne, Rudolf-Breitscheid-Platz 1, Tolle
Wolle - Stricken und Häkeln, 15 Uhr
Zoephelsches Haus, Grabenstraße 31, Klöppelnachmittag, 13-16 Uhr
Reichenbach: Begegnungsstätte, Nordhorner Platz 3, Narrenzeit, die Volkssolidarität
lädt ein, 14 Uhr; Spielenachmittag,
14-16.30 Uhr, 03765 69327
Rodewisch: Sternwarte, Rützengrüner Straße 41, Die schwarze Sonne, 14.30 Uhr,
03744 32313
Schneckenstein: Schaubergwerk Grube
Tannenberg, Zum Schneckenstein 42, Führung, 10, 11.30, 13, 14.30 Uhr, 037465 41993
Syrau: Drachenhöhle, Höhlenberg 10, Einzige Schauhöhle Sachsens,
in 16 m Tiefe gibt es unterirdische Schönheiten
wie Sinterschmuck, kristallklare Seen und
Lehmkegel an den Höhlenwänden, 10-16 Uhr,
037431 3735
KINDER UND FAMILIE
Plauen: Fanprojekt Plauen, Dobenaustr. 9,
Offener Jugendtreff, 9-15 Uhr
Jugendzentrum Oase, Dr.-Karl-Gelbke-Str. 1,
Teeniebereich, offener Treff mit Backen von
Faschingskrapfen, 14.30-19 Uhr; Oase-Keller,
offener Treff mit Werkstattzeit, 15-20 Uhr
Kinder-/Jugendhaus eSeF, Seminarstraße 4,
Kinderzentrum, offener Treff und Kochen: Kartoffelpuffer mit Apfelmus, 13-19 Uhr; Sport,
16-17 Uhr;
Farbspiele auf den Hang gezaubert, hier noch in Garmisch-Partenkirchen...
KINO
Plauen: Capitol Filmtheater, Bahnhofstr. 33,
03741 1469050; 96 Hours - Taken 3, ab 16 J,
20 Uhr; Annie, 14.15 Uhr; Baymax - Riesiges Robowabohu, ab 6 J, 14.15 Uhr; Baymax - ... 3D,
ab 6 J, 17 Uhr; Bibi und Tina - ..., 14 Uhr; Blackhat, 16.45, 19.45 Uhr; Der kleine Drache Kokosnuss, 14.30 Uhr; Frau Müller muss weg!, ab 6 J,
17.15, 20.15 Uhr; Fünf Freunde 4, 14.30, 17 Uhr;
Honig im Kopf, ab 6 J, 14, 16.30, 19.45 Uhr; Jupiter Ascending 3D, ab 12 J, 14, 17, 20 Uhr; Let’s be
Cops - ..., ab 12 J, 20.15 Uhr; Mortdecai - Der
Teilzeitgauner, ab 6 J, 17 Uhr; Ouija - Spiel nicht
mit dem Teufel, ab 16 J, 20.15 Uhr; Paddington,
14.30 Uhr; The Interview, 17, 20 Uhr
Auerbach: Rekordlichtspiele, Göltzschtalstr. 35, 03744 217272; 96 Hours - Taken 3,
ab 16 J, 20 Uhr; Baymax - ... 3D, ab 6 J, 17.15 Uhr;
Honig im Kopf, ab 6 J, 17.15, 20.15 Uhr; Mortdecai - Der Teilzeitgauner, ab 6 J, 17.30, 20 Uhr
Greiz: UT 99, Thomasstr. 6, 03661 629111;
96 Hours - Taken 3, ab 16 J, 20.15 Uhr; Baymax ... 3D, ab 6 J, 14.30, 17.15 Uhr; Bibi und Tina - ...,
14.30 Uhr; Der kleine Drache Kokosnuss,
14.45 Uhr; Frau Müller muss weg!, ab 6 J, 14.45,
17.30, 20.15 Uhr; Honig im Kopf, ab 6 J, 17,
19.45 Uhr; Mortdecai - ..., ab 6 J, 17.15, 20 Uhr
SONSTIGES
Plauen: Alaunbergwerk „Ewiges Leben“,
Reichsstraße, Plauen unter Tage erleben, telefonische Voranmeldung: 03741 529426
Malzhaus, Alter Teich 7 - 9, Kunstbetrachtung,
mit Wolfgang Rudloff zum Thema: Goldenes
Zeitalter und Durchbruch der Moderne in der
dänischen Malerei, 18.15 Uhr, 03741 15320
Schaustickerei, Obstgartenweg 1, Vorführungen an Stickmaschinen, 10-17 Uhr,
03741 443187
kommen durch die Welt“ führen die
Mimen des Stollberger Kinder- und
Jugendtheaters „Burattino“ heute
in der „Goldnen Sonne“ in Schneeberg, Fürstenplatz 4, auf. Es geht um
einen Soldaten, der vom König um
seinen Lohn gebracht wird und sich
anschließend auf Wanderschaft
begibt. Dabei erlebt der Soldat so
manches Abenteuer. Vorstellungsbeginn: 10 Uhr. (ane)
WINTERSPORT
Auerbach/V: Loipen rund um Auerbach,
Zinsbach-, Vogtlandsee-, Sonnen-, Röthelsteinloipe, Grünheider Rundloipe sowie kleine
Rundloipe am Sportplatz Beerheide, befahrbar,
Eulenberg-Loipe bedingt befahrbar
Erlbach: Loipen, Loipen gespurt, Schneetelefon 037422 6125 oder www.kegelberg.de
Skilifte am Kegelberg, Schneetelefon
037422 6125, 9-21 Uhr
Grünbach: Loipen, Loipen gespurt, bis 20
Uhr beleuchtet, Anschlussloipe zur Kammloipe
(Einstieg Dorfplatz Muldenberg) sowie Sonnenloipe (Einstieg an der Turnhalle) gespurt,
Schneetelefon 03745 5303
Hammerbrücke: Loipen, Bergland-Rundloipe mit Anbindung an Kammloipe sowie
Ortsloipe gespurt; Nachtloipe beleuchtet,
Einstieg an der Grundschule, gespurt,
17-21 Uhr
Klingenthal: Loipen, Sonnenloipe grenzüberschreitend gespurt, Schwarzbergloipe
teilweise präpariert, Schneetelefon
037467 22494
Skilift Jägerstraße, Infos unter
0176/27148167, 17-21 Uhr
Mühlleithen: Loipen, Kammloipe und Kielloipe gespurt, Schneetelefon: 037467 22494
Skilift, B 283, Schneetelefon: 037467 22494,
10-17 Uhr
Schneckenstein: Loipe, Kammloipe
gespurt, www.kammloipe.com
Schwaderbach (Bublava): Skilifte,
Bleiberg, Schneetelefon 00420 352696830,
9-20 Uhr
Schöneck: Loipen, Ortsloipen und Kammloipe gespurt
Skiwelt, Hohe Reuth, Lifte, Schneetelefon
037464 82000 oder www.schoeneck.eu,
9-20 Uhr
Zauberteppich, 9-17 Uhr
Tannenbergsthal: Loipen, Ortsloipe
gespurt
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3582535-10-1
14 Freie Presse
NACHRICHTEN
MESSE
Vogtland wirbt
um Urlauber
LEIPZIG — Für die Urlaubsregion
Vogtland wirbt der Tourismusverband (TVV) noch bis Sonntag bei der
Messe Haus-Garten-Freizeit in Leipzig. Die Veranstaltung haben vergangenes Wochenende 41.000 Menschen besucht. Die Messe gehört seit
einigen Jahren fest zum Messeplan
des TVV. Der Stand der Vogtländer
gliedert sich in den Gemeinschaftsstand „Landurlaub in Sachsen“ ein.
Neben dem Verweis auf die derzeit
noch sehr guten Wintersportbedingungen spielen auch Wanderreisen,
und Familienangebote eine große
Rolle. In Leipzig werden unter anderem das Vogtländische Mühlenviertel, die Drachenhöhle Syrau, der
Wernesgrüner Brauerei Gutshof sowie die Märchenhaften Ferienhäuser in Zaulsdorf beworben. (lh)
ZERTIFIZIERUNG
Vowalon punktet mit
sozialen Leistungen
TREUEN — Individuelle Arbeitszeiten
für junge Eltern, im 14-tägigen
Rhythmus Massagen im Unternehmen sowie eine über die tariflichen
und gesetzlichen Bestimmungen hinaus reichende betriebliche Altersvorsorge: Damit hat der Treuener
Beschichtungsspezialist Vowalon
bei einer Zertifizierung gepunktet.
Das knapp 200 Mitarbeiter zählende
Unternehmen hat das „Sedex Members Ethical Trade Audit“ (Smeta) absolviert. Bei der vom Tüv vorgenommenen Zertifizierung wurden auch
Umweltstandards geprüft. „Mit dem
Smeta-Audit bieten wir unseren
Kunden Transparenz und zugleich
die Gewissheit, dass sie verantwortungsbewusst und umweltgerecht
hergestellte Erzeugnisse erhalten“,
so Geschäftsführer Gregor Götz. (lh)
VEREINSTREFFEN
Junioren sprechen
über Mindestlohn
PLAUEN — Themen wie zum Beispiel
die Finanzmarktsituation, die finanzielle Lage Griechenlands, Steueränderungen und Mindestlohn standen
jetzt auf dem Programm des Treffens
der Wirtschaftsjunioren PlauenVogtland bei der Sparkasse Vogtland. Diese Punkte seien sowohl für
Unternehmer als auch für Führungskräfte des Vereins interessant
gewesen, so die Junioren in einer
Pressemitteilung. Zum Vortrag zum
Mindestlohn gab es eine rege Diskussion. Tino Seidel, neuer Vorstandschef der Wirtschaftsjunioren,
und Sina Krieger, Geschäftsführerin
des Vereins, waren sich einig, dass
die Veranstaltung bei dem Geldhaus
zu einer guten Tradition geworden
ist, bei der alle Vereinsmitglieder etwas mitnehmen können. (lh)
INVESTITION
Porzellanhersteller
baut Position aus
SELB — Die BHS Tabletop AG aus
Selb plant für 2015 Investitionen in
Höhe von fünf Millionen Euro. Bei
dem Unternehmen handelt es sich
nach eigenen Angaben um den
Weltmarktführer für Profi-Porzellan. „Die geplanten Investitionen in
Technologie, der erfolgreiche Ausbau der Vertriebsaktivitäten – unter
anderem in den USA und in Großbritannien – sowie die Stabilität im
Management sind wichtige Meilensteine und werden unsere strategische Position in einem hart umkämpften Markt langfristig weiter
stärken“, berichtet BHS-Vorstandsvorsitzender Christian Strootmann
im Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken. Im Zuge der Investitionen werden in Weiden 1,3 Millionen Euro und am Standort Schönwald 1,4 Millionen Euro investiert.
BHS Tabletop hatte vergangenen
Herbst die Mehrheit an der britischen Vertriebsgesellschaft John Artis Ltd. übernommen. Dabei handele
es sich um einen der größten Lieferanten der britischen Hotellerie und
Gastronomie. (lh)
VOGTLAND-WIRTSCHAFT
Mittwoch, 11. Februar 2015
Vogtländer kreiert pfiffige Holzkunst
Matthias Lorenz spielt mit
Holz. Einen Teil seiner
Erfindungen gibt‘s
demnächst bei einer Messe
in Leipzig zu sehen.
VON HEIKE MANN (TEXT) UND
SILKE KELLER-THOSS (FOTOS)
ELLEFELD — Was hat ein Disput um
Raum und Zeit mit einer Scheibe
Holz zu tun? „Die Jahresringe im
Holz dokumentieren, dass Zeit in allen Dingen steckt“, sagt Matthias Lorenz. Sein Objekt, das er als Beispiel
dafür zeigt, ist eine Schale, die er Xyline nennt. Zur Schale geworden ist
eine Scheibe Holz in einem speziellen Trocknungsprozess. Das Wort
Xyline leitet er von den Materialien
Holz und Leinöl ab.
Von Beruf ist Matthias Lorenz
Tischler. Dass er momentan versucht, seine „Metamorphose zum
autodidaktischen Künstler zu Ende
zu bringen“, begründet er unter anderem damit, dass er im Jahr 2013 eine Hüft-OP hatte und den körperlichen Belastungen seines eigentlichen Berufes nicht mehr gewachsen
ist. Mit Kunst seinen Lebensunterhalt zu verdienen, gelingt ihm immer besser, zumal er seine Ideen mit
der Seiffener Traditionsfirma Schalling vermarktet. Seine Flügelträumer
werden von ihr zur Messe Cadeaux
in Leipzig vom 28. Februar bis
1. März als Neuheiten präsentiert.
Mit der Bandsäge schneidet der Ellefelder Matthias Lorenz in seiner Werkstatt die Teile für verschiedene Projekte zurecht.
„Kunst lässt sich
besser verkaufen
als Erfindungen.“
Matthias Lorenz Tischler
Flügelträumer besitzen an Stahlkugeln magnetisch, punktförmig gelagerte Flügelrotoren, die durch aufsteigende warme Luft in Drehung
versetzt werden. Das Flügelrad, ausgebildet als Blütenblätter und gehalten durch magnetische Kugeln,
schwebt über den Teelichten. Die
Wortschöpfung
„Flügelträumer“
hat Lorenz als Marke angemeldet.
Die Mitteilung, dass die Eintragung
ohne Widerspruch erfolgte, bekam
er zum Ende des vergangenen Jahres
vom Deutschen Patent- und Markenamt. Das technische Prinzip –
die durch Magnetismus realisierte
Punktberührung von Kugeln – hat
der Ellefelder bereits bei einer früheren Schöpfung angewandt, bei den
Kugeltänzern. Sie erinnern an herkömmliche Weihnachtspyramiden.
Wie bei den Flügelträumern sind die
Rotoren stehend, magnetisch durch
Stahlkugeln gelagert. Auch dabei
versetzt ein Luftstrom den Rotor in
eine sanft schwingende Drehung.
Die ursprüngliche Idee war die
Frage nach einer alternativen Lage-
Projekt Flügelträumer: Das Flügelrad
schwebt über dem Teelicht.
Die Jahresringe in den Xylinen dokumentieren nach dem Verständnis von
Matthias Lorenz, dass Zeit in allem steckt.
Ein Kugeltänzer – das Objekt erinnert an eine Weihnachtspyramide.
rung der Weihnachtspyramide. Die
Antwort bestand darin, Kugeln zu
verwenden, die sich senkrecht übereinander stehend punktförmig berühren. Durch den Einsatz neuartiger Magnete wird verhindert, dass
die Achse des Flügelrades von der
Kugel abrutscht.
Die Seiffener haben den Kugeltänzer Magneton genannt. Davon
erfahren hat Firmenchef Matthias
Schalling durch einen Film im Vogtland-Regionalfernsehen über Matthias Lorenz. „Wir machen Pyramiden, er verschiedene Objekte, die
sich drehen“, erklärt er, warum er die
Idee interessant fand. Bei einem ersten Treffen in Seiffen habe er gemerkt, „dass die Chemie stimmt und
dass wir uns sicher sein konnten,
dass keiner den anderen über den
Tisch zieht. Wir haben das technische Prinzip übernommen“, so
Schalling. Die Magnetons sorgten
für Aufsehen in der Branche. „Zur
Messe kamen viele an unseren
Stand und wollten ergründen, wie
das funktioniert mit einem im Magnetfeld frei schwebenden Stab.“ Flügelträumer und Magnetons sind keine Billigobjekte, trotzdem verkaufe
man sie „ganz gut. Wir wollen dieses
Potenzial an Ideen nicht anderen
überlassen, sehen sie als Ergänzung
zu unseren traditionellen Produkten“, erklärt Schalling.
Lorenz ist oft am Experimentieren. Naheliegend, dass Holz sein bevorzugter Werkstoff ist. Es besitzt
die verschiedensten Eigenschaften,
geschaut.“ Lorenz‘ Aquarelle sind in
Arbeitsmappen gesammelt aber
auch gelegentlich an einer Wohnzimmerwand in der Umgebung von
Ellefeld zu finden.
Lorenz hat bereits mehrfach Erfindungen patentrechtlich angemeldet. In die Schublade „Erfinder“
will er sich aber nicht einordnen lassen. „Kunst lässt sich besser verkaufen als Erfindungen.“ Der Versuch,
praktisch-nützliche Dinge zu entwickeln, sei schwierig, „weil es einen
Lizenznehmer braucht, den man
versucht, von der Idee zu überzeugen und der in der Regel bereits vom
Erfinder den Nachweis des Vermarktungserfolges haben möchte“. Nur
etwa jede 40. Erfindung bringe dem
Erfinder finanziellen Nutzen.
Formen und Farben. Ob von Eibe,
Mooreiche, Nussbaum, Essigbaum,
Goldregen oder Pfaffenhütchen –
die Palette ist unerschöpflich. Für
seine neue Kreation, den Schlaks,
verwendet er Kornellkirsche. Ihre
Zweige sind filigran, besonders biegbar und dabei stabil. Stark abstrahiert kann man in manche Figur des
Schlaks Fuß, Hals und Kopf hineininterpretieren. Im Ausstellungsraum im Ellefelder Haus zeigt der
62-Jährige noch mehr seiner Projekte: Pendelskulpturen zum Beispiel.
Schon als Jugendlicher hat er Interesse an Kunst gehabt, sagt Matthias Lorenz. Geprägt hat ihn auch Bruno Paul. Der Ellefelder Fotograf und
Maler wohnte gleich um die Ecke.
„Von ihm habe ich mir das Malen ab-
Biohändler wächst weiter kräftig
Das Handelshaus Dennree
in Töpen hat 2014 den
Umsatz um 14 Prozent
gesteigert. Einer von
22 neuen Märkten öffnete
kürzlich in Plauen.
in der Gruppe im vergangenen Jahr.
Bei Dennree arbeiten mehr als
3500 Menschen im Groß- und Einzelhandel. Davon sind 260 Auszubildende. Am Sitz des Biohandelshauses arbeiten etwa 600 Menschen.
Das Unternehmen hat in Töpen
im vergangenen Jahr Investitionen
mit einem Umfang von 13 Millionen Euro beendet. Sie haben sich
über mehrere Jahre erstreckt. Dabei
errichtete Dennree Lagerhallen und
TÖPEN/PLAUEN — Um 14 Prozent hat
die Dennree-Gruppe mit Sitz in Töpen bei Hof im vergangenen Jahr
den Umsatz auf 710 Millionen Euro
gesteigert. Damit setzt sich der Aufwärtstrend fort. Die Umsätze waren
in den vergangenen Jahren jeweils
im zweistelligen Bereich gestiegen.
Gemeinsam mit über 1300 Fachhandelspartnern vermarktet die Biomarkt-Kette über 12.000 ökologische Produkte von 600 Lieferanten.
Ein Denn’s-Markt hat Anfang Dezember in Plauen eröffnet. Das war
laut einer Mitteilung des Unternehmens eine von 22 Neueröffnungen
Seit Anfang Dezember gibt es in Plauen einen Biomarkt der Dennree-Gruppe.
FOTO: ELLEN LIEBNER/ARCHIV
baute andere um, die das Handelshaus von Lidl erworben hat. Heute
verfügt das Unternehmen in dem
Ort über eine Lagerfläche von etwa
70.000 Quadratmetern. 25.000 Quadratmeter davon wurden zum Kühllager ausgebaut. In vier Kältekammern werden bei Temperaturen
zwischen zwei und sieben Grad Celsius Lebensmittel wie Obst und Gemüse, Molkereiprodukte, Fisch,
Fleisch- und Wurstwaren gelagert.
Seit September gibt es dort zehn
neue Bananen-Reifekammern. Das
Unternehmen Dennree wurde 1974
gegründet. Es beliefert bis heute etwa 1300 Bio-Händler in Deutschland, Österreich, Luxemburg und
Südtirol/Italien. Das Tochterunternehmen Denn’s Biomarkt ist ein
Bio-Supermarkt mit Vollsortiment
für den täglichen Bedarf. Der erste
Biomarkt entstand 2003 im bayerischen Geretsried. Bis Ende vergangenen Jahres eröffneten 161 Märkte in
Deutschland, 17 in Österreich. (lh)
WEIDPLAS
Firma will Jobs nach
Treuen verlagern
TREUEN — Vor einer Stellenverlage-
rung nach Treuen steht das Weidplas-Werk im schweizerischen Raperswil-Jona. Beide Standorte gehören der zum US-Konzern Technoplas zählenden Weidplas GmbH. In
der Schweiz sind etwa 40 von 130
Stellen gefährdet, berichten Medien
aus dem Alpenland. Im Gespräch
für den Umzug nach Sachsen ist das
Messtechnik-Geschäft. Derzeit laufen in der Schweiz die bei Massenentlassungen
vorgeschriebenen
Konsultationsverfahren. Die Frist
endet am 23. Februar. Entstanden sei
die Situation durch das Aufheben
der Untergrenze für den Euro-Franken-Wechselkurs durch die Schweizer Nationalbank. Der Franken gewann daraufhin gegenüber dem Euro deutlich an Wert. Für Weidplas
kommt es jetzt darauf an, wie sich
der höhere Wechselkurs in den
nächsten ein bis zwei Jahren auf die
Einnahmen auswirke. (lh)
PLAUENER ZEITUNG
Mittwoch, 11. Februar 2015
Freie Presse
Grünspecht
trotzt Schnee
NACHRICHTEN
DIEBSTAHL
Baggerschaufel:
Teil entwendet
Er war Vogel des Jahres 2014: Im
Vogtland ist der Grünspecht weniger weit verbreitet – ihn zu beobachten, ist deshalb Glückssache. Eis
und Schnee erschweren derzeit seine Futtersuche, denn der Grünspecht sucht seine Nahrung fast
ausschließlich auf dem Boden. Er
hackt viel weniger an Bäumen als
die anderen Spechte. Von allen mitteleuropäischen Spechten ist der
Grünspecht am meisten auf bodenbewohnende Ameisen spezialisiert.
In der Gemeinde Rosenbach konnte
ein Grünspecht nun bei der Futtersuche beobachtet und mit der Kamera festgehalten werden. Der Vogel hackte dort die Schneeschicht
beiseite und gelangte so an das Futter unter der Grasnarbe.
KÜRBITZ — Unbekannte haben von
einem Firmengrundstück am Uferweg in Kürbitz den Hydraulikzylinder einer Baggerschaufel entwendet.
Wie die Polizei gestern berichtete,
geschah der Diebstahl übers Wochenende. Der Schaden beläuft sich
auf rund 300 Euro. (bju)
FAHNDUNG
Vermisste Frau
wieder aufgetaucht
PLAUEN — Die aus dem Vogtland ver-
misste Anja Dunger ist wieder aufgetaucht. Wie die Polizei gestern berichtet, habe sie sich im Raum Dresden eine Wohnung gesucht, ohne jemand aus ihrem bisherigen Lebensumfeld zu informieren. Eine Zeugin
hatte die Polizei informiert. Dunger
gehe es gut. Mittlerweile habe sie
sich mit ihren Verwandten in Verbindung gesetzt. Die Fahndung wurde gelöscht. (bju)
KALENDERBLATT
Vor 10 Jahren
PROTEST BEI SCHWANITZ — Hartz-IV-
Gegner protestieren vor dem Büro
des SPD-Bundestagsabgeordneten
Rolf Schwanitz in Plauen. Initiator
der Aktion ist das Bündnis für soziale Gerechtigkeit, das jeden Montag
Protestkundgebungen gegen die
Hartz-IV-Reformen auf dem Plauener Theaterplatz organisiert.
Vor 50 Jahren
UHRENMACHER
ÜBERLASTET — Die
Vertragswerkstatt des Plauener Konsument-Warenhauses ist überlastet.
Kunden müssen wochenlang auf Reparaturen warten.
Weitere drei Dörfer erhalten
zentrale Abwasserentsorgung
Als letzte Dörfer der Gemeinde Rosenbach werden
Demeusel, Oberpirk und
Schönberg an die zentrale
Abwasserentsorgung angeschlossen. Auf die Gemeinde kommen damit zusätzliche Kosten zu. Und
auch Bürger üben Kritik.
VON SIMONE ZEH
ROSENBACH — Bis zuletzt wurde um
Vor 100 Jahren
BEERDIGT — Die
Volksdichterin Wilhelmine von Wohlrab,
geborene Dörfel, ist in Klingenthal
beerdigt worden. (pa)
DICHTERIN
FOTO: ANDREAS WETZEL
zentrale Lösungen gerungen. Jetzt
ist es geschafft. In der Gemeinde Rosenbach haben sich die Ortsteile Demeusel, Schönberg und Oberpirk als
letzte Ortsteile für eine zentrale Ab-
wasserentsorgung ausgesprochen.
Damit der Zweckverband Wasser &
Abwasser Vogtland (Zwav) eine
solche in den Ortsteilen baut, mussten sich 90 Prozent der Bürger, deren
Grundstücke sich zentral anschließen lassen, für eine solche Lösung
aussprechen. Das ist in den drei
Orten der Fall gewesen, sodass der
Gemeinderat Rosenbach in seiner
jüngsten Sitzung dem jeweiligen
Abwasserkonzept zustimmte. „Das
sind die letzten Beschlüsse, die wir
dazu fassen müssen“, sagte Bürgermeister Achim Schulz (FDP). Demeusel habe sehr gekämpft. Das Ergebnis dort: Es gibt 25 Grundstücke,
deren Abwässer sollen zukünftig in
24 Fällen zentral und einmal dauerhaft dezentral geklärt werden.
In allen drei Orten hat die zentrale Abwasserentsorgung finanzielle
Auswirkungen auf die Gemeinde,
erklärte Schulz. Für den Anschluss
des gemeindeeigenen Feuerwehrhauses in Demeusel beispielsweise
muss die Kommune für das Jahr
1018 etwa 14.000 Euro einplanen.
Für den Anschluss des Bürgerhauses
in Oberpirk, welches der Kommune
gehört, kommen auf die Gemeinde
Kosten in Höhe von 12.000 Euro zu.
Das Geld muss für 2018 in den Haushaltsplan eingeplant werden. Oberpirk hat 58 Grundstücke, davon
werden 27 an die zentral Abwasserentsorgung anschlossen, 31 bleiben
dauerhaft dezentral.
Auch in Schönberg kommen mit
dem Anschluss des Ortes an die zentrale Abwasserentsorgung Kosten
auf die Gemeinde Rosenbach zu. Das
Bürgerhaus, welches nicht zentral
angeschlossen werden kann, da es
etwas dezentral liegt, soll in diesem
Jahr eine vollbiologische Kläranlage
erhalten. Das kostet die Kommune
etwa 10.000 Euro. Mit dem Errich-
ten der zentralen Kläranlage muss
die Gemeinde für 2018 etwa 182.000
Euro als Straßenentwässerungsanteile einplanen. Der Ortsteil Schönberg verfügt über 75 Grundstücke,
davon werden dann 47 zentral anschlossen, 28 bleiben dauerhaft dezentral.
Kritik hatte zuvor in der Bürgerfragestunde Einwohner Steffen Janke aus Schönberg an der Vorgehensweise geübt. „Ich möchte mein Veto
eingelegen gegen die Entscheidung“, sagte er. Janke sei nicht damit
einverstanden, wie mit den Leuten
umgegangen werde, und er sehe
auch keine gesetzliche Grundlage.
Mit solchen Lasten, die den Einwohnern mit dem Anschluss aufgebürdet werden, vertreibe man junge
Leute vom Land und mache ältere
Leute krank, weil sie nicht wissen,
wie sie die Anschlussgebühr bezahlen sollen.
15
Rosenbach
plant neue
Investitionen
Kindergartenbau in Syrau
gilt als größter Posten
ROSENBACH — Trotz klammer Kasse
will die Gemeinde Rosenbach in diesem Jahr einige Investitionen stemmen. Kämmerer Heiko Winkler
stellte den Haushaltsplanentwurf
2015 zur jüngsten Gemeinderatssitzung vor. Ein großer Posten im Etat
wird der Bau und die Ausstattung
der Kindertagesstätte in Syrau sein.
Mit rund einer Million Euro schlägt
der Umbau der Schule zur Kita zu
Buche. Davon sind rund 576.000 Fördermittel, mit denen der Bau unterstützt wird.
Weiteres Geld fließt in die Grundschule in Mehltheuer (82.000 Euro),
Kindergarten Leubnitz (10.700 Euro) und in Technik für den Bauhof
(68.000 Euro). Für die Unterhaltung
der Kinderspielplätze in den einzelnen Orten sind 5000 Euro vorgesehen, für die Buswartehäuser 12.000
Euro. Für das Schloss Leubnitz ist eine neue Heizungsanlage geplant, da
die bisherige 25 Jahre alte Ölheizung
verschlissen ist. Außerdem muss der
Kohlebunker abgedichtet werden.
Für beides wurden 60.000 Euro veranschlagt. Für den Straßenbau in der
Gemeinde Rosenbach sind 60.000
Euro und für die Straßenunterhaltung 50.000 Euro eingeplant. Der
Bau der Brücke am Ortsausgang
Rößnitz in Richtung Schneckengrün kostet 308.000 Euro. „Der Brückenbau wird zu 100 Prozent gefördert“, so Winkler. Die Baumaßnahme läuft über das Förderprogramm
zur Beseitigung von Hochwasserschäden in Sachsen. Außerdem soll
die Leubnitzer Feuerwehr dieses
Jahr ein neues Löschfahrzeug erhalten. Dieses kostet 118.000 Euro, davon sind 59.000 Fördermittel.
Der Haushaltsplanentwurf liegt
ab morgen bis 20. Februar in der
Kämmerei der Gemeinde Rosenbach aus und kann von interessierten Bürgern eingesehen werden. Bis
zum 3. März können Bürger Einwände erheben. (sim)
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3593470-10-1
16 Freie Presse
LOKALSPORT
Mittwoch, 11. Februar 2015
In Polen und
Dänemark
erfolgreich
NACHRICHTEN
SCHWIMMEN
Plauener verbessert
Langzeitrekord
Ringer aus Plauen und
Pausa feiern Turniersiege
Im Spitzenspiel gegen Tabellenführer HC Glauchau/Meerane konnten die Einheit-Spieler gemeinsam mit ihren Fans den 30:25-Sieg bejubeln. Seit dem Erfolg
gibt es Spekulationen um einen möglichen Aufstieg der Plauener, da Glauchau/Meerane voraussichtlich auf den Gang in die 3. Liga verzichtet. FOTO: ELLEN LIEBNER
FUSSBALL
VFC erwartet
Hof zum Testspiel
PLAUEN — Der VFC Plauen erwartet
heute Abend, 18.45 Uhr die SpVgg
Bayern Hof zum Testspiel auf dem
Kunstrasenplatz im Vogtlandstadion. Erstmals wird dabei Ingo Walther zu Hause als Trainer an der Seitenlinie stehen. Bei Hof könnte der
erst vor kurzem vom VFC nach Bayern gewechselte Andreas Knoll zum
Kader gehören. Der Eintritt beträgt
drei Euro für Vollzahler sowie ermäßigt zwei Euro. (aheb)
FUSSBALL
Einheit-Handballer
steigen nur mit Meistertitel auf
Zehn Spieltage vor Saisonende steht der Plauener
Oberligist auf Tabellenplatz 2. Vier Punkte fehlen
derzeit nach ganz vorn.
VON ANIKA HEBER
Turniersieg geht
nach Oberfranken
PLAUEN — Frank Kühn, 1. Vorsitzen-
OELSNITZ — Der 1. FFC Hof III hat am
Samstag ungeschlagen das FußballHallenturnier der Oelsnitzer Merkur-Frauen gewonnen. Die Hoferinnen verwiesen den SV Fronberg
Schreiersgrün und die kurzfristig als
fünftes Team eingesprungene Spielgemeinschaft Pfaffengrün/Zobes auf
die Plätze 2 und 3. Den Gastgeberinnen blieb diesmal nur der vierte
Platz. Ohne Sieg Letzter wurde der
Post SV Plauen. (tgf)
der des HC Einheit Plauen, ist ein
Mann klarer Worte. „Werden wir
Meister, dann ziehen wir den Aufstieg durch. Aber nicht als Zweiter
oder Dritter“, sagt er. Die 3. Bundesliga ist für die Vogtländer derzeit nur
am Rande ein Thema, nach 16 Spielen stehen sie auf Tabellenplatz 2 der
Oberliga. Auf Spitzenreiter HC Glauchau/Meerane fehlen vier Punkte.
Dessen Vereinsvorsitzender Jens
Rülke hatte in einem Interview vor
wenigen Wochen davon gespro-
chen, dass ein Aufstieg für seine
Mannschaft trotz der möglichen
Meisterschaft nicht realistisch ist.
Dem Verein fehle einerseits das wirtschaftliche Potenzial, zudem sei das
sportliche Niveau in der 3. Liga deutlich anspruchsvoller und Verstärkung im Kader notwendig.
Vor allem letzteres beschäftigt
auch Frank Kühn beim Gedanken
an den Gang eine Liga höher. „Da
brauchst du noch zwei Knaller. Diese Spieler bekommst du aber nicht
aus der Region und pendeln kann
bei der Trainingsbelastung eigentlich keiner mehr. Du musst sie also
als Profis beschäftigen“, nennt der
Einheit-Verantwortliche
weitere
Faktoren. Hinzu komme, dass selbst
eine stärkere Mannschaft gegen die
Topteams der 3. Liga keine Chance
habe. „In der Liga trennt sich die
Spreu vom Weizen zwischen den
Klubs, die Vereinshandball spielen
und denen, die in den Profibereich
wollen. Selbst wenn wir das versuchen werden, ist die Devise sich
nicht finanziell zu übernehmen“,
ergänzt Pressesprecherin Sabrina
Lux.
Für die Zukunft wollen sie und
Kühn einen Aufstieg jedoch nicht
Frank Kühn
1. Vorsitzender
HC Einheit Plauen
FOTO:OLIVER ORGS
komplett ausschließen. Eine ruhige
Saison wie die aktuelle, in der Einheit nichts mit dem Abstieg zu tun
hat, sei wichtig, so Kühn. „Wir brauchen noch etwas Zeit. Das tut auch
den jungen Leuten gut.“ Mit den
Auswärtspartien in Radis (4.), Freiberg (5.) und beim HC Burgenland
(6.) stünden zudem noch schwierige
Spiele für Einheit auf dem Programm. Jedoch muss auch Glauchau/Meerane dort antreten, außerdem geht es für sie zum Dritten nach
Halle. Steigt am Saisonende keiner
der Oberligisten auf, hat das laut Lux
für die Vereine jedoch keine Konsequenzen: „Dann gibt es einfach einen Absteiger weniger.“
Für die Einheit-Verantwortlichen
stehen momentan die Vertragsverlängerungen mit ihren Spielern im
Vordergrund. Bereits Mitte Januar
konnte Trainer Sven Liesegang bis
2016 an den Verein gebunden werden. „Wir sind bemüht die Mannschaft zusammenzuhalten und das
dürfte aufgehen. Bis auf zwei Spieler
ist eigentlich fast alles durch“, so
Frank Kühn. In der nächsten Saison
könnte es mit dem Aufstieg von
Sachsenligist Oberlosa zum Stadtderby kommen. „Der SV ist durch.
Ich gönne ihnen das Duell nach 15
Jahren mal wieder“, betont Kühn.
AARHUS — Friedrich Fouda vom ASV
Plauen hat ein internationales Turnier im dänischen Aarhus in der
Klasse bis 76 Kilogramm der Kadetten gewonnen. Bei seinen drei
Kämpfen gab Fouda keinen einzigen
Wertungspunkt an die Kontrahenten ab. Mit Kevin Drehmann vom
KSV Pausa war ein weiterer Vogtländer in Aarhus vertreten. Im Limit bis
100 Kilogramm schrammte er bei
den Kadetten an den Medaillenrängen vorbei. Drehmann belegte nach
einem Sieg und drei Niederlagen
den vierten Platz. Franz Richter vom
AV Germania Markneukirchen
komplettierte
die
sächsische
Medaillenbilanz mit Bronze im
schwersten Limit der Kadetten. Die
sächsischen Ringer blieben nach
dem Turnier gemeinsam mit vielen
Nationalmannschaften
weiteren
eine Woche zum Trainingslager in
Dänemark.
Während die Junioren und
Kadetten aus dem Leistungszentrum Frankfurt an der Oder nach
Aarhus reisten, war eine Abordnung
aus dem Leistungszentrum bei
einem Nachwuchsturnier im polnischen Stara Kamienica vertreten, wo
147 junge Athleten aus 14 Vereinen
kämpften.
Dazu
zählte auch Chris
Militzer (Foto) vom
KSV Pausa, der an
der Eliteschule des
Sports in Frankfurt
lernt und trainiert.
Nach vier Kämpfen und vier überlegenen Siegen über die beiden Polen
Alexander Platek und Marcin Migdaz sowie über Dominik Strugol
und Kamil Kronus (beide Tschechien) hatte der junge Pausaer, der in
der vergangenen Saison schon seine
Feuertaufe in der 2. Bundesliga
bestanden hatte, die Goldmedaille
sicher. (rjö)
FOTO: HARALD SULSKI
Konrad Schubert vom SVV Plauen hat
am Wochenende in Hoyerswerda
den 30 Jahre alten Vogtlandrekord
über 400 Meter Lagen (25-m-Bahn)
geknackt. Beim Landesliga-Wettkampf der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften blieb die Uhr für
den 17-Jährigen nach 5:14,02 Minuten stehen. Gemeinsam mit Philipp
Albert, Lasse Eckert, Julian Gering,
Felix Schröter und Gabriel Stolz erreichte Schubert in der Mannschaftswertung Rang 5. Die Vogtländer mussten durch krankheitsbedingte Ausfälle auf einige Leistungsträger verzichten. (jeel)
HOYERSWERDA — Schwimmer
A N ZE I G E
Lok Plauen
holt Wackercup
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Zum zweiten Mal nach 2005 hat sich
die Ü-35-Mannschaft des ESV Lok
Plauen (Foto) am Wochenende den
Sieg beim Wackerbuden-Cup geholt. Das Team gewann alle seine
sechs Partien und setzte sich so
deutlich vor dem FSV Bau Weischlitz und dem SV Concordia Plauen
durch. Vierter in der Sporthalle an
der Wieprechtstraße wurde die SG
Unterlosa, Fünfter der TSV Trieb.
Für die Gastgeber von Wacker Plauen – sie gewannen nur bei der Premiere 2004 den Titel – reichte es in
diesem Jahr lediglich zu Platz 6 vor
dem 1. FC Ranch. Bester Torschütze
wurde Jörg Brückner (Lok) mit
sechs Treffern. (malö) FOTO: OLIVER ORGS
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Erleichterung bei Ringern
Die Vereine der 1. Bundesliga fordern vom Verband
mehr Mitsprache und melden nur unter Vorbehalt.
Nun gibt es eine Lösung.
VON JÖRG RICHTER
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3595955-10-1
PAUSA/PLAUEN
—
Erleichterung
herrscht bei der WKG Pausa/Plauen
und den weiteren vogtländischen
Ringervereinen, die in der 2. Bundesliga kämpfen. Nach einem Treffen
vor wenigen Tagen haben die Teams
der 1. Bundesliga ihren Streit mit
dem Deutschen Ringer-Bund (DRB)
beigelegt. Sie hatten von diesem
mehr Mitspracherecht verlangt und
deshalb zum Großteil ihre Teilnahme für die Meisterschaftsrunde in
der kommenden Saison nur unter
Vorbehalt abgegeben. Der DRB-Vorstand ging darauf nicht ein und stufte die Vereine unter anderem in die
Landesverbände zurück.
Als Konsequenz dieser Entscheidung hätten dann wohl die jetzigen
Zweitbundesligisten den Deutschen
Mannschaftsmeister 2015/2016 ausgerungen, darunter auch der
AV Germania Markneukirchen, der
RSV Rotation Greiz und die WKG
Pausa/Plauen. Doch hier wurde bei
den drei vogtländischen Vertretern
abgewunken, alle waren überzeugt,
dass es eine Lösung geben wird. Die
sieht nun so aus, dass im Bundesliga-Ausschuss in Zukunft neben vier
Vertretern des Verbandes auch vier
Mitglieder der Bundesligisten kooptiert sind, zwei sollen die 1. Bundesliga vertreten. „Damit steht jetzt nur
noch die Frage im Raum, in welcher
Struktur die 1. Bundesliga die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im
kommenden Jahr bestreiten soll“,
rückt für den AV-Vorsitzenden Jens
Berndt eine eingleisige 1. Bundesliga
immer näher. Unberührt von diesen
Fragen dürfte es für die vogtländischen Ringer wie gewohnt weiter
gehen. „Wir gehen davon aus, das
sich nichts ändert“, so Tino Hempel,
Trainer des RSV Rotation.
Aber nur, wenn nicht jemand
wieder Umbesetzungen in den drei
Zweitligastaffeln vornehmen möchte, erinnert WKG-Trainer Silvio
Hoffmann an das Vorjahr. Damals
sollten Markneukirchen und sein
Team in die Südstaffel versetzt werden. Nur der Rückzug der Jenaer verhinderte dies. Letzte Gewissheit gibt
es am 21. Februar, wenn in Darmstadt die Bundesligatagung zur
Struktur der zweithöchsten Kampfklasse Position bezieht. Dort werden
dann auch die vier Vertreter der Vereine für den Ausschuss gewählt.
SPORT
Mittwoch, 11. Februar 2015
NACHRICHTEN
HANDBALLERIN DES JAHRES
HCL-Torhüterin
Schülke erneut vorn
LEIPZIG — Torhüterin Katja Schülke
vom Pokalsieger HC Leipzig ist zum
zweiten Mal nach 2012 zur „Handballerin des Jahres“ gewählt worden.
In der Leserwahl des Fachmagazins
„Handballwoche“ setzte sich die
Nationalspielerin mit 4620 Punkten
vor Susann Müller vom ungarischen Top-Club Györi ETO KC
(2630) und Shenia Minevskaja (Metzingen/2610) durch. Schülke (30)
war im Sommer nach der Geburt
ihres Sohnes Lasse Hans ins Tor zurückgekehrt. Bei den Männern gewann Nationalmannschaftskapitän
Uwe Gensheimer von den Rhein-Neckar-Löwen mit 6430 Punkten vor
dem Kieler Steffen Weinhold (3580)
und dem schwedischen Torhüter
Mattias Andersson von der SG Flensburg-Handewitt (3110). (dpa)
RADSPORT
Terpstra düpiert
Zeitfahrspezialisten
DOHA — Paris-Roubaix-Sieger
Niki
Terpstra hat die Zeitfahrspezialisten
düpiert und die dritte Etappe der
Katar-Rundfahrt gewonnen. Der
niederländische Radprofi siegte gestern im Kampf gegen die Uhr auf
dem Lusail Circuit über 10,9 km vor
dem viermaligen Weltmeister Fabian Cancellara (Schweiz) und dem
amtierenden Champion Bradley
Wiggins aus Großbritannien. Von
den deutschen Fahrern konnte sich
keiner unter den besten zehn platzieren. In der Gesamtwertung liegt
Terpstra elf Sekunden vor dem Polen
Maciej Bodnar und zwölf Sekunden
vor dem Briten Ian Stannard. (dpa)
BASKETBALL
ARD und ZDF
übertragen EM
MAINZ/MÜNCHEN — ARD und ZDF
übertragen die Spiele der deutschen
Basketballer bei der Heim-EM vom
5. bis 20. September. Die beiden
öffentlich-rechtlichen Sender haben
die Rechte nach eigenen Angaben
über ihre Agentur SportA erworben.
Die ersten beiden Vorrundenpartien
in Berlin mit dem deutschen EMAuftakt gegen Island (5. September/
15 Uhr) zeigt das ZDF, die folgenden
drei die ARD. In der Vorrundengruppe in Berlin trifft das deutsche Team
nach Island auf Serbien, die Türkei,
Italien und Spanien. (dpa)
KURZ GEMELDET
Stevanovic schwer verletzt
ROSTOCK — Für
Mittelfeldspieler
Aleksandar Stevanovic vom Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock
ist die Saison vorzeitig beendet. Der
22-Jährige hat sich im Spiel gegen
Jahn Regensburg einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie
zugezogen. (dpa)
A N ZE I G E
KONTAKTE
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Freie Presse
Eissprinter Nico Ihle in Lauerstellung
Bei der Eisschnelllauf-WM
in Heerenveen ist ein
Chemnitzer Trio mit von
der Partie. Die größten
Chancen auf Edelmetall
besitzt Nico Ihle – auf
zwei Strecken.
VON THOMAS TREPTOW
CHEMNITZ — Seit 1996 werden bei
einer Einzelstrecken-Weltmeisterschaft Medaillen vergeben. Seitdem
kam über 500 oder 1000 Meter noch
kein deutscher Eisschnellläufer in
den Genuss, auf dem Podest zu stehen. Am Wochenende im niederländischen Heerenveen könnte sich das
ändern. Der Oberlungwitzer Nico
Ihle lauert auf seine Chance, gehört
auf beiden Strecken zu dem Kreis
der Favoriten und hat nie einen
Hehl aus seinen Ambitionen gemacht: „Ich möchte eine Medaille,
hier oder bei der Sprint-WM“, hatte
der sächsische Klassemann während der Saison mehrmals betont.
Klaus Ebert
Eisschnelllauftrainer
FOTO: ANDREAS SEIDEL
Dass er inzwischen zur Elite gehört, unterstrich der drahtige Athlet
von der Chemnitzer Skater-Gemeinschaft (CSG) noch einmal am letzten
Wochenende. Bei der WM-Generalprobe in der berühmten Thialf-Halle
von Herrenveen belegte er drei dritte Plätze (2x500, 1x1000 m) im Weltcup. Dass sein Schützling auf beiden
Strecken für Furore sorgt, freut Trainer Klaus Ebert sehr. „Lange Zeit sah
es ja so aus, als ob über 1000 Meter
mehr zu holen ist. Aber seit gut zwei
Monaten passiert auf beiden Strecken etwas. Nico nimmt im Gegensatz zu Athleten, die nur auf einer
Distanz stark sind, eine komplette
Entwicklung.“
Mit seinem Sieg über 1000 Meter
beim Weltcup im Dezember in Berlin hatte Nico Ihle ein erstes Zeichen
gesetzt. Zweiter wurde damals Trainingspartner Samuel Schwarz (Berlin). „Ich denke schon, dass die Konkurrenz uns Deutsche wieder mehr
auf der Rechnung hat“, sagt Nico
Ihle, der auf Tuchfühlung blieb.
„Beim Weltcup Mitte Dezember in
Heerenveen bin ich 35,13 Sekunden
und damit die schnellste 500-m-Zeit
der Saison gelaufen. Jetzt, bei der
WM, ist das Ziel, unter 35 Sekunden
zu bleiben. Das ist möglich, die Bahn
liegt mir“, sagt der Familienvater,
dessen Frau und Tochter bei der
WM live vor Ort sein werden.
Wie eng es in der Weltspitze zugeht, verdeutlichen die an sich starken 35,13 Sekunden aber auch. Damit belegte das deutsche Sprint-Ass
damals „nur“ Rang neun. „Für einen
Platz an der Sonne muss alles passen. Du darfst dir keine technischen
Fehler erlauben und musst alles abrufen“, weiß Klaus Ebert, der seine
Männer nach Weihnachten zu Hause in Chemnitz scheuchte. Sprünge,
Kraft und auch Shorttracktraining
standen auf dem Programm. „Dabei
achtest du noch mehr auf die Kurventechnik“, erzählt Nico Ihle. Er
berichtet von dem heftigen, böigen
Wind, der den Kufenflitzern auf
der Freiluftbahn im Küchwald das
Leben schwermachte. „Da musst du
einen höheren Kraftaufwand betreiben. Das ist im Training gar nicht so
schlecht“, erklärt der 28-Jährige und
fügt an: „Das soll aber nicht heißen,
dass wir in Chemnitz keine Überdachung für die Bahn gebrauchen
könnten.“
Auch Denny Ihle arbeitete im Dezember/Januar in heimischen Gefilden an seiner Form. Der ein Jahr ältere Bruder von Nico Ihle wurde allerdings leicht ausgebremst: „Eine Gürtelrose hatte mich erwischt, 14 Tage
ging gar nichts. Eventuell hat mir
die Ruhe aber gutgetan“, hofft der
schnellkräftige Typ mit Blickrichtung WM. Dort tritt Denny Ihle
über die kürzere Sprintdistanz an:
„Vielleicht geht es in Richtung Top
Ten, ich werde alles versuchen. Vor
allem hoffe ich auf zwei gleichmäßig starke Läufe“, sagt er.
Das Kontrastprogramm zu den
Kurzsprints sind die 10.000 Meter.
Auf der längsten WM-Strecke sowie
über 5000 Meter und im Team vertritt Alexej Baumgärtner die deutschen und die Farben des ECC. „Auf
den 10.000 Metern sehe ich die
größte Chance auf eine Top-Platzierung“, meint der Chemnitzer. Ab
Ende Dezember konzentrierte er
sich deshalb im Training auf den
langen Kanten. „Ich hoffe nur, dass
ich bei den vielen Zuschauern die
Nerven behalte und nicht zu schnell
anfange“, sagt Alexej Baumgärtner.
Am Wochenende ist die Thialf-Halle
bereits restlos ausverkauft.
Nico (l.) und Denny Ihle im Clinch? Nein, die Brüder sind zwar Konkurrenten auf der Bahn, verstehen sich ansonsten
FOTO: IMAGO
aber sehr gut und profitieren im Training voneinander.
Service & Infos
Das WM-Programm: Donnerstag,
ab 18 Uhr: 3000 m (F), 10.000 (M),
Freitag, ab 18 Uhr: 1000 m (F),
1500 m (M), 5000 m (F), Team (M),
Sonnabend, ab 1 3 Uhr: 5000 m (M),
500 m (F/1. Lauf), 1000 m (M), 500 m
(F/2. Lauf), Team (F); Sonntag, ab
13.15 Uhr: 500 m (M/1. Lauf ), 1500 m
(F), 500 m (M/2. Lauf), Massenstart
(M), Massenstart (F).
F=Frauen, M=Männer.
Alexej Baumgärtner bevorzugt die langen Kanten, auf denen im Gegensatz zu
FOTO; IMAGO
den Sprintern andere Qualitäten gefordert sind.
Maze übernimmt Vonns Rolle
Die Slowenin feierte
bereits ihren zweiten Sieg
bei der Alpinen Ski-WM.
Für den US-Star endete
die Kombination im Tal
der Tränen.
BEAVER CREEK — Lindsey Vonns Trä-
nen nach der nächsten verpassten
WM-Medaille konnte Tina Maze,
die Doppel-Weltmeisterin, nachvollziehen. „Ich weiß genau, wie das
Gefühl ist, wenn die Dinge nicht
laufen, wie du willst. Das ist mir
auch schon passiert, und das ist
nicht einfach“, sagte die Slowenin
nach ihrer Siegfahrt in der Alpinen
Kombination. „Man braucht einfach
viel Vertrauen zu sich selbst. Ich bin
mir sicher, dass sie schon in den
nächsten Rennen wieder eine gute
Konkurrentin sein wird“, betonte
die mit 31 Jahren und 283 Tagen
älteste Weltmeisterin der Geschichte. Den alten Rekord hatte Maze erst
drei Tage zuvor mit Abfahrts-Gold
aufgestellt.
Die für US-Star Vonn angedachte
Rolle, Nummer eins der WM in den
Rocky Mountains zu sein – Maze
übernimmt sie scheinbar mühelos.
Nur im Super-G musste sie sich im
Auftaktrennen geschlagen geben –
und holte Silber. „Was sie bei dieser
WM leistet, da kann ich nur diesen
machen“, sagte die Kombinations-
Zweite, Nicole Hosp aus Österreich,
und nahm als Zeichen des Respekts
ihre Mütze vom Kopf.
0,22 Sekunden Vorsprung auf
Hosp; 0,35 Sekunden Vorsprung auf
deren Teamkollegin und Bronzemedaillengewinnerin Michaela Kirchgasser: Maze schlug vor Freude sogar
ihr altbekanntes, aber lange nicht
mehr gezeigtes Rad im Zielraum.
„Ich war immer eine der Favoriten
und habe es nie geschafft“, sagte sie
über die zahlreichen zuvor verpassten Kombinations-Medaillen bei
Großereignissen. „Wenn ich das
Tina Maze genießt ihren Sieg in vollen Zügen.
FOTO: IMAGO
heute nicht geschafft hätte, das hätte sich nicht gut angefühlt. Ich war
sehr nervös vor dem Slalom.“ Mit
nun neun WM-Medaillen steht Maze auf Rang vier der ewigen DamenBestenliste.
Wie viel Kraft ihr Mammutprogramm mit fünf WM-Starts in den
Rocky Mountains die Gesamtweltcupsiegerin von 2013 kostet, konnte
man Maze ansehen. Mit glasigen
Augen und schmerzendem rechten
Knie saß sie in der Pressekonferenz
und war sichtlich erschöpft. „Ich
mache jetzt eine Pause“, kündigte sie
an. Das Team-Event sollte indes der
einzige Wettbewerb sein, den Maze
auslassen will. Im Riesenslalom
morgen geht es schon wieder um die
nächste Plakette, das Ziel von fünf
Podestplätzen bei einer WM hat sie
vor Augen. „Es wäre großartig, das
hier zu schaffen.“
Am Start steht dann auch wieder
Lindsey Vonn. „Ich versuche, den
Tag so schnell wie möglich zu vergessen. Und ich werde versuchen, einen Tag Pause zu machen, mein
Knie etwas zu schonen und mich
auf den Riesenslalom vorzubereiten“, sagte die 30 Jahre alte Amerikanerin mit brüchiger Stimme, nachdem ihre Hoffnungen auf die zweite
Medaille nach Bronze im Super-G
durch einen Einfädler im Slalom
endgültig zerstört worden waren.
Nach der Zielankunft weinte sie und
musste von Teamkollegin Stacey
Cook getröstet werden. (dpa)
Franzosen
wollen
Olympia 2024
Bevölkerung befürwortet
Bewerbung mehrheitlich
PARIS — Eine mögliche Bewerbung
von Paris für die Olympischen Spiele 2024 hat starken Rückenwind
durch die französische Bevölkerung
erhalten. 73 Prozent der Franzosen
befürworten eine Kandidatur der
Hauptstadt für die Sommerspiele, in
Paris beträgt die Zustimmung gar
76 Prozent. Das ergab eine von der
Zeitung „Direct Matin“ in Auftrag
gegebene und vom Institut CSA
durchgeführte Befragung.
Paris, das bei seiner letzten Bewerbung für die Olympischen Spiele 2012 der britischen Hauptstadt
London knapp unterlegen war, gilt
als möglicher Konkurrent von
Deutschland im Rennen um den
Zuschlag für 2024. Ende des Monats
wird in Berlin und Hamburg per
Umfrage der Zuspruch zu Olympia
abgefragt. Am 21. März wird in der
Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes
(DOSB) entschieden, mit welcher
Stadt Deutschland kandidiert.
Neben Boston (USA) steht bislang die italienische Hauptstadt
Rom als Bewerber für das Großereignis in neun Jahren fest. Als weitere
Interessenten gelten Städte aus Südafrika und Australien. (dpa)
Mit Marco Weber geht ein weiterer
Chemnitzer in Friesland auf die Rundenhatz. Der für den EV München
startende 32-jährige Langstreckler
soll im Team und im Massenstart
zum Einsatz kommen. Die Mylauerin
Denise Roth konnte sich nicht für die
WM qualifizieren. (tt)
FUSSBALL
2. Bundesliga
1860 München - 1. FC Heidenheim 1:2 (1:0)
Schiedsrichter: Ittrich (Hamburg); Zuschauer:
15.100; Tore: 1:0 Okotie (29./Handelfmeter),
1:1 Göhlert (55.), 1:2 Niederlechner (66.).
1. FC Ingolstadt
20
2. FC Kaiserslautern
20
3. Karlsruher SC
20
4. SV Darmstadt (N)
20
5. Eintr. Braunschweig (A) 20
6. Fort. Düsseldorf
20
7. RB Leipzig (N)
20
8. FC Heidenheim (N)
20
9. FC Union Berlin
20
10. 1. FC Nürnberg (A)
20
11. FSV Frankfurt
20
12. VfL Bochum
20
13. SpVgg Greuther Fürth 20
14. SV Sandhausen
20
15. VfR Aalen
20
16. 1860 München
20
17. Erzgebirge Aue
20
18. FC St. Pauli
20
33:14
29:19
29:17
25:15
28:22
30:23
22:14
30:21
24:30
22:30
26:34
29:30
22:24
15:25
15:25
25:33
18:29
22:39
43
35
34
34
33
32
29
28
27
27
24
23
23
21
18
17
17
17
SKI ALPIN
Weltmeisterschaft
in Beaver Creek; Damen, Super-Kombination: 1. Maze (Slowenien) 2:33,37 min (Abfahrt
1:45,25/Slalom 48,12 s); 2. Hosp 2:33,59
(1:46,15/47,44); 3. Kirchgasser 2:33,72
(1:46,58/47,14); 4. Fenninger (alle Österreich) 2:34,26 (1:45,51/48,75); 5. Gut
(Schweiz) 2:34,31 (1:45,27/49,04); 6. Zettel
(Öster.) 2:35,01 (1:47,00/48,01); ... 13. Hronek (Unterwössen) 2:37,91 (1:47,31/ 50,60)
MEDAILLENSPIEGEL
Ski-alpin-Weltmeisterschaft
nach 6 von 11 Entscheidungen:
Gold Silber Bronze
1. Österreich
3
2
1
2. Slowenien
2
1
0
3. Schweiz
1
0
2
4. USA
0
1
2
5. Kanada
0
1
0
Norwegen
0
1
0
7. Frankreich
0
0
1
SPORT
Freie Presse
Mittwoch, 11. Februar 2015
Mäzen Hopp
übernimmt
Mehrheit bei
Hoffenheim
NACHRICHTEN
FUSSBALL
Udo Lattek
in Köln beigesetzt
KÖLN — Fußball-Deutschland
Milliardär hat nun auch
offiziell das Sagen beim
Fußball-Bundesligisten
VON ULRIKE JOHN
VOLLEYBALL
Kozuch wechselt von
China nach Italien
FOTO: IMAGO
STUTTGART — Nach ihrem ChinaIntermezzo verstärkt Volleyball-Nationalspielerin Margareta Kozuch
bis zum Saisonende den italienischen Champions-League-Teilnehmer Nordmeccanica Piacenza. Den
Wechsel der „Volleyballerin des Jahres 2014“ von
Shanghai zurück
nach Europa gab
der Deutsche Volleyball-Verband
(DVV) gestern bekannt. Die Spielführerin der DVVAuswahl hatte nach der WM in Italien für eine Saison bei den Chinesen
unterschrieben, mit denen sie in der
vergangenen Woche Vizemeister
wurde. „Ich freue mich, dass es mit
dem Wechsel nach Italien geklappt
hat. Meine drei Monate in Shanghai
waren sehr intensiv“, sagte Kozuch.
Sollte die Spielberechtigung für
ihren neuen Arbeitgeber rechtzeitig
eintreffen, könnte sie bereits heute
in der Champions League gegen
Dinamo Moskau ihr Debüt für Piacenza geben. (dpa)
SCHACH
Weltmeister siegt
in Baden-Baden
BADEN-BADEN — Schach-Weltmeister
Magnus Carlsen hat das internationale Turnier in Baden-Baden gewonnen. Der favorisierte Norweger setzte sich in einem dramatischen
Tiebreak mit jeweils zwei Schnellschach- und Blitzpartien knapp
gegen Arkadij Naiditsch (Dortmund) durch. Die Entscheidung fiel
in einer sogenannten ArmageddonPartie – einer Blitzpartie, in der Carlsen bei der Auslosung die weißen
Steine zog und gewinnen musste.
Carlsen und Naiditsch hatten das
hochklassig besetzte Grenke-ChessClassic-Turnier nach sieben Runden
punktgleich mit 4,5 Zählern beendet. Der deutsche Großmeister
konnte dabei den Champion sogar
besiegen, Carlsen machte die unerwartete Niederlage mit insgesamt
drei Gewinnpartien aber wett. (dpa)
Am vergangenen Sonnabend bejubelte Marco Reus beim 3:0-Sieg des BVB in Freiburg sein Tor zum 1:0. Gestern unterschrieb der Nationalspieler bei Borussia
FOTO: ANDREAS GEBERT/DPA
Dortmund einen neuen Vertrag, der bis Sommer 2019 läuft.
Offensiv-Star Marco Reus hält
Dortmund bis 2019 die Treue
Europas Top-Fußballvereine standen vermutlich
Schlange, der Abschied
schien abgemachte Sache.
Doch das größte Juwel im
BVB-Kader verlängerte
seinen Vertrag – diesmal
ganz ohne Hintertürchen.
VON HEINZ BÜSE
DORTMUND — Dem
vom Abstieg
bedrohten Bundesligisten Borussia
Dortmund ist im Transferpoker um
den umworbenen Fußball-Nationalspieler Marco Reus ein ermutigender Coup geglückt. Trotz zahlreicher Angebote europäischer Topvereine verlängerte der Angreifer gestern seinen bis 2017 datierten Vertrag bis Ende Juni 2019. Mit Genugtuung kommentierte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Einigung: „Marco kann in Dortmund
eine Ära prägen, so wie es vor ihm
Uwe Seeler in Hamburg oder Steven
Gerrard in Liverpool getan hat.“
Gemäß einer Ausstiegsklausel
hätte der 25-Jährige den Revierklub
zum Saisonende für 25 Millionen
ROTTERDAM — Philipp Kohlschreiber
ist beim ATP-Turnier in Rotterdam
in der ersten Runde ausgeschieden.
Der Augsburger Tennisprofi unterlag Vasek Pospisil (Kanada) mit 4:6,
2:6. In nur gut 60 Minuten war das
Duell vorbei. Kohlschreiber erlebte
bei dem Hartplatzturnier damit die
nächste Enttäuschung. Bei fünf Turnieren 2015 gewann er von insgesamt sieben Partien nur zwei. (dpa)
Euro verlassen können. Anders als
die ehemaligen BVB-Profis Mario
Götze und Robert Lewandowski, die
in den vergangenen beiden Jahren
zum FC Bayern gewechselt waren,
hält Reus dem Revierklub die Treue.
Lächelnd leistete der Angreifer
seine Unterschrift und sprach von
einer „Entscheidung fürs Leben“:
„Dortmund ist meine Heimatstadt,
und die Borussia einfach mein Verein. Es gibt viel zu tun, und da möchte ich kräftig mit anpacken. Ich habe
das Gefühl, dass es noch nicht zu
Ende ist.“ Der neue Kontrakt beinhaltet keine Ausstiegsklausel –
und dürfte die Borussia teuer zu stehen kommen. Dem Vernehmen
nach wurden die ohnehin schon
üppigen Bezüge stark angehoben.
Laut Medienberichten soll das Jahresgehalt des Torjägers nun rund
acht Millionen Euro betragen.
Der noch 2005 von der Insolvenz
bedrohte Branchenriese sieht sich
nach den sportlichen und wirtschaftlichen Erfolgen der vergangenen Jahre in der Lage, solche Summen zu stemmen. Der neue Vertrag
von Reus gilt auch für die zweite
Liga. „Davon können Sie ausgehen.
Aber wir sollten jetzt nicht zu
schwarz sehen und werden den Abstiegskampf meistern“, sagte Watzke dem TV-Sender „Sky“. Aus seiner
Genugtuung über das Bekenntnis
des gebürtigen Dortmunders für
den BVB machte Watzke keinen
Hehl: „Dass sich Marco inmitten
einer sportlichen Krise für uns entschieden hat, zeigt ein Höchstmaß
an Identifikation, auf das wir sehr
stolz sind.“ Nicht minder euphorisch äußerte sich Michael Zorc.
„Durch seine Entscheidung hat er
gezeigt, dass sein Herz für seine Heimatstadt und für seinen Heimatverein schlägt“, sagte der Sportdirektor.
Reus war 2012 für 17 Millionen
Euro von Borussia Mönchengladbach zum BVB gewechselt. (dpa)
EIN INTERVIEW mit Reus zur
Vertragsverlängerung sehen
Sie im Video, wenn Sie den
Code mit dem Smartphone
scannen.
» www.freiepresse.de/reus
Die acht turbulenten Monate von Marco Reus
6. Juni 2014: Im letzten WM-Test
gegen Armenien (6:1) erleidet Reus
einen Teilriss der Syndesmose. Er verpasst die WM in Brasilien und damit
den Triumph des deutschen Teams.
6. August 2014: Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge
wird in der „Sport-Bild“ zu einer Ausstiegsklausel von Reus in Höhe von
25 Millionen Euro zitiert. Er entfacht
damit einen wochenlangen Streit zwischen dem BVB und dem FC Bayern.
7. September 2014: Kaum genesen,
verletzt sich Reus kurz vor Abpfiff des
EM-Qualifikationsspiels gegen Schottland erneut (Außenbandteilriss).
22. November 2014: Nach dem brutalen Foul von Paderborns Marvin Bakalorz ist für Reus die Hinrunde beendet. Er erleidet einen Außenbandriss.
18. Dezember 2014: Reus wird als
Verkehrssünder ertappt. Seit Jahren
ist der Fußballstar ohne Führerschein
unterwegs. Er muss eine Strafe in
Höhe von 540.000 Euro zahlen.
7. Februar 2015: Reus erzielt beim
3:0 in Freiburg sein erstes Tor nach
langer Verletzungspause. Der BVB
verlässt die direkten Abstiegsplätze.
10. Februar 2015: Reus verlängert
seinen ursprünglich bis 2017 datierten Vertrag bei Borussia Dortmund
vorzeitig bis 2019. Der neue Kontrakt
enthält keine Ausstiegsklausel. (dpa)
Show aus Historie und Tradition
Die ADAC-SachsenringClassics erleben vom
19. bis 21. Juni eine
Neuauflage. 615 Fahrer mit
Motorrädern und Automobilen haben zugesagt.
VON WOLFGANG WIRTH
TENNIS
Kohlschreiber zum
Auftakt gescheitert
HOFFENHEIM — De facto hat Dietmar
Hopp bei 1899 Hoffenheim schon
seit etwa 25 Jahren das Sagen. In dieser Zeit investierte er rund 350 Millionen Euro in den heutigen FußballBundesligisten. Jetzt hat der 74 Jahre
alte Gesellschafter offiziell die Stimmenmehrheit
übernommen. Die
Mitglieder machten am Montagabend auf der Jahreshauptversammlung des einstigen
Dorfvereins in der
Stadthalle
Sinsheim mit einem einstimmigen Votum wie erwartet den Weg frei. „Mir
geht es ganz und gar nicht um die
Macht“, sagte Hopp. „Damit ist sichergestellt, dass nicht irgendwann
ein anderer Präsident als Peter Hofmann eine eigene Agenda gegen
meinen Willen entwickelt.“
Hopp ist damit der erste Privatmann, der einen Profifußballklub in
Deutschland mehrheitlich anführt.
Die Deutsche Fußball-Liga (DFL)
hatte im Fall Hoffenheim einer Ausnahme der 50+1-Regel zugestimmt.
Eigentlich dürfen Investoren nicht
die Stimmenmehrheit bei Profivereinen übernehmen. Bisher hielt
Hopp 49 Prozent der Anteile an der
Fußball-Spielbetriebs-GmbH. Der
Ligaverband hatte sich Anfang
Dezember mit Ausnahmeregelungen beschäftigt, dies ging ursprünglich auf eine Klage von Martin Kind
(Hannover 96) zurück. Die Bedingungen für die Mehrheitsübernahme bei mehr als 20-jähriger ununterbrochener und erheblicher Förderung wurden dabei durch die DFL
gelockert. SAP-Mitbegründer Hopp
will sich am Freitag bei einer seiner
seltenen Pressekonferenzen zu diesem Schritt äußern.
Bei der Mitgliederversammlung
nahm er die Besucher mit auf eine
Zeitreise durch sein Leben als TSGMäzen. 1989 stieg er in der Kreisliga
A ein. Unter seiner Regie schaffte
Hoffenheim 2008 mit Trainer Ralf
Rangnick den Bundesliga-Aufstieg.
„In Hoffenheim wurde alles mit privatem Geld finanziert. Es kostet den
Steuerzahler nichts“, betonte Hopp,
der für viele Fans von Traditionsvereinen ein Feindbild ist. HörgeräteHersteller Kind wartet indes auf das
Jahr 2017. Der Präsident wird dann
20 Jahre bei Hannover 96 involviert
sein und dürfte den Club ebenfalls
übernehmen. (dpa)
FOTO: FREDRIK VON ERICHSEN/DPA
FOTO: IMAGO
hat
Abschied von Udo Lattek genommen. Unter großer Anteilnahme
wurde der erfolgreichste Vereinstrainer gestern in Köln beigesetzt.
Witwe Hildegard,
seine beiden Töchter und zahlreiche
Weggefährten aus
dem Sport begleiteten den am 31. Januar im Alter von
80 Jahren gestorbenen Lattek auf seinem letzten Weg. Im Beisein von
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach,
Weltmeister Wolfgang Overath,
Rainer Bonhof, Reiner Calmund,
Erich Ribbeck, Christoph Daum und
vielen anderen hielt Liga-Präsident
Reinhard Rauball die Trauerrede.
„Er war eine Persönlichkeit, wie wir
sie heute im Fußball nicht mehr
erleben werden. Er hat Maßstäbe
gesetzt“, sagte Rauball. Seine letzte
Ruhe fand Udo Lattek neben seinem
1981 im Alter von nur 15 Jahren gestorbenen Sohn Dirk im Familiengrab. (dpa)
HOHENSTEIN-ERNSTTHAL — Vom
19.
bis zum 21. Juni rollen wieder die
Edelstücke des deutschen Motorrennsports bei den SachsenringClassics über den Grand-Prix-Kurs.
Bestaunt werden können wie im
Vorjahr Rennmotorräder von der
Schüttoff aus dem Jahre 1927 bis hin
zur Sechszylinder MV Agusta oder
Honda aus den 1960er-Jahren. Und
es ertönen die schrillen Klänge der
ehemaligen MZ-Werksmaschinen.
Auch Seitenwagen aus drei Jahrzehnten präsentieren sich. Ein Augenschmaus werden die Präsentati-
onsfahrten mit Trabis, Ladas, Skodas
und legendären MT-77-FormelRennwagen sein, die in großer Anzahl in den Starterlisten stehen. Das
umfangreiche Programm bietet den
Fans 13 Motorrad- und vier Automobilklassen mit insgesamt 615 Teilnehmern. 110 Legenden, darunter
ehemalige Weltmeister und GrandPrix-Starter der Jahre 1950 bis 1980
sind zu sehen.
Aus Neuseeland kommt zum ersten Mal seit seinem SachsenringSieg 1964 der vierfache Weltmeister
Hugh Anderson. Eugenio Lazzarini,
der dreifache Weltmeister aus Italien, bringt eine Benelli (4-Zylinder)
an den Start. Kel Carruthers aus Australien, Weltmeister von 1969, wird
ebenfalls eine Benelli fahren. Der
Weltmeister Steve Baker aus den
USA bringt eine 500er Yamaha an
den Start. Der zweifache Weltmeister Dieter Braun setzt sich auf eine
350-ccm-Yamaha. Mit dabei sind
auch der zweifache Champion Jan
de Vries aus den Niederlanden und
der dreifache Weltmeister Luigi Ta-
veri aus der Schweiz. Die Organisatoren haben mit Giacomo Agostini,
Phil Read und Jim Redmann auch
drei der größten Stars eingeladen.
Mit Gianfranco Bonera (Italien)
sowie dessen Landsmännern Romano Cantoni und Romano Colombo,
dem Briten Ron Chandler oder dem
Schweizer Bruno Kneubühler gesellen sich noch viele Weltklasse-Piloten aus der Motorradszene hinzu.
Der nunmehr 76 Jahre alte Erzgebirger Heinz Rosner freut sich auf ein
Wiedersehen mit seinen ehemaligen Konkurrenten. „Es werden drei
tolle Tage mit großartigen Rennfahrern, heißen Szenen und tollen Maschinen“, blickt der ehemalige MZWerksfahrer auf die Renntage im
Juni voraus.
Erste Wahl bei den Fans waren
im vergangenen Jahr die Stars der
Pro Superbike aus den 1990er-Jahren. Komplettiert wird das Programm mit historischen Tourenwagen und GT-Trophy-Boliden sowie
25 Autos aus der historischen Deutschen Rennsport-Meisterschaft.
Helga Heinrich-Steudel aus dem vogtländischen Mylau mit ihrem MT-77Rennwagen im vergangenen Jahr am Sachsenring.
FOTO: ANDREAS KRETSCHEL
KULTUR & SERVICE
Freie Presse
Mittwoch, 11. Februar 2015
NACHRICHTEN
„WANDERHUREN-STREIT “
Fernsehen
Guido Maria
Kretschmer
sucht Deutschlands schönste
Frau. Seite A4
Seite A1
Post an einen vortrefflichen Mann
Spende an das
Tucholsky-Museum
LEIPZIG — Das Kurt-Tucholsky-Lite-
WASSE RSC HADEN
Geras Orangerie
muss saniert werden
GERA — Das Juni-Hochwasser 2013
hat an der Orangerie in Gera größere
Schäden verursacht als bislang befürchtet. Die Gesamtkosten zur Sanierung würden jetzt auf 835.000
Euro veranschlagt, teilte die Stadt
gestern mit. Das Geld sei beim Freistaat beantragt. Das Wasser hatte
vor allem Fußböden beschädigt und
Wände durchnässt. In dem spätbarocken Gebäude soll am 2. Dezember die neue Dauerausstellung zum
Spätwerk von Otto Dix (1891-1969)
öffnen. Der Maler und Grafiker kam
in Gera zur Welt. Das Museum, das
in der untersten Etage ebenfalls vom
Elster-Hochwasser betroffen war,
zeigt Arbeiten seines malerischen
Früh- und Spätwerks. (dpa)
THE ATER
Castorfs „Baal“
kommt vor Gericht
MÜNCHEN — Das Landgericht München befasst sich am Aschermittwoch (18. Februar) mit dem Streit
um die Inszenierung von Bertolt
Brechts Stück „Baal“ am Münchner
Residenztheater. Wie das Gericht
gestern mitteilte, wird dann über einen Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen die Aufführung verhandelt. Damit will der Berliner Suhrkamp Verlag die Aufführung der Inszenierung von Regisseur Frank Castorf stoppen. (dpa)
Eine Kunst-Postkarte von Peter W. Kaufmann aus der Schweiz – gewidmet dem vor 300 Jahren in Hainichen geborenen Fabeldichter und Gelehrten Johann Fürchtegott Gellert.
Das Gellert-Jahr in
Hainichen beginnt im
Briefkasten: Im Rahmen
einer Mail-Art-Aktion gingen mehr als 100 witzige,
frivole, kluge Briefe ein.
Sie sind jetzt im GellertMuseum zu sehen.
VON MATTHIAS ZWARG
HAINICHEN — Die Stadt Hainichen,
mit Autobahnabfahrt, aber mangels
Stau nur selten in den Nachrichten,
war sich der Bedeutung ihres größten Sohnes Johann Fürchtegott Gellert schon knapp hundert Jahre
nach seinem Tode bewusst. Der Fabeldichter und Gelehrte, am 4. Juli
1715 in der Kleinstadt an der Kleinen Striegis geboren, am 13. Dezember 1769 in Leipzig gestorben, sollte
ein Denkmal erhalten.
Zu diesem Zwecke gründete sich
1852 ein „Comité für Errichtung eines Gellert-Denkmals in Hainichen“. Und zwar, „…weil man andernorts berühmten und ausgezeichneten Männern… leblose
Denkmäler gesetzt habe… und weil
man hier gern durch ein äußeres
Zeichen in Ermangelung eines jeden
anderen sein Andenken sowohl für
den Ort selbst, als auch für Fremde
ehren wolle.“
Das Gellert-Denkmal nach einem
Entwurf von Ernst Rietschel steht in
Hainichen, doch damit des Dichters
Andenken lebendig bleibe, braucht
es immer wieder neue Einfälle. Zumal im Gellert-Jahr 2015. Dies nahmen das Gellert-Museum und der
Schwarzenberger Mail-Art-Künstler
Hans Heß zum Anlass für eine internationale Mail-Art-Aktion unter
dem Motto „Schreibe mir ein Buchstabenbild“. Die Resonanz – 100 Einsendungen aus zwanzig Ländern
von allen fünf Kontinenten – war
riesig, ihre Ergebnisse sind jetzt im
Gellert-Museum zu sehen.
Dort fliegen die Briefe und Postkarten durch die Luft, setzen sich an
den Wänden fest und nehmen stärker als erwartet Bezug zu dem Hainichener Dichter. Der Annaberger Jörg
Seifert schrieb gleich an „Hans
Fürchtegott Hess“, auch wenn er
„noch immer keine Bildidee“ hatte.
Ideenarmut hatte man auch Johann
Fürchtegott Gellert nach seinem Tode vorgeworfen.
Der beim literarischen Publikum
vor allem wegen seiner Fabeln beliebte Dichter fand nicht immer die
Anerkennung der Kritik. Die
Schriftsteller Jakob Mauvillon und
Ludwig August Unzer warfen ihm
1771 in ihren Briefen „Ueber den
Werth einiger Deutschen Dichter
und über andere Gegenstände den
Geschmack und die schöne Litteratur betreffend“ vor, Gellert habe seinen Ruhm nicht den Kunstrichtern
zu verdanken, sondern die Nation
habe ihm ihre Anerkennung aus
freien Stücken geschenkt.
Aber: „Nichts schien mir abgeschmackter als die meisten seiner
Reflexionen. Ich fand, dass er oft die
Sachen auf eine unleidliche Art ohne Not ausdehnte, dass er arm an
Handlung und poetischen Bildern,
desto reicher aber an Worten sey…
Gellert – ein mittelmässiger Schriftsteller, ein Dichter ohne einen Funken von Genie! Wenn es Blasphemien in der litterarischen Welt geben kann, so ist dies gewiss eine, wenigstens in den Augen der Landpastorentöchter.“
Für selbige sind denn auch nicht
alle Einsendungen der Mail-Artisten
geeignet. Dada Kan aus Japan
schickte ein Bildchen mit zwei
Nackten, und auch sonst geht es
manchmal frivol zu auf den Postkarten und Briefblättern. Wenige, wie
Erika Sense und Brigitta Milde, versuchten sich erfolgreich an visueller
Poesie, mancher schickte, was gerade herumlag, und manche, wie Gisela Gramsch, setzten Ortsbilder von
Hainichen in Wortpoesie um.
Einige Künstler verbinden politische Statements mit ihrer Post. Rorica und Dobrica Kamperelic aus Serbien etwa versichern: „Sometimes
I’m right, but I’m always left.“
„Manchmal habe ich Recht, aber ich
bin immer links.“ Das war Gellert sicher nicht, dessen Fabeln und Gedichte meist eher eine betulich-konservative Moral predigen – allerdings nicht ohne soziale Verantwortung: „Geiz ist Grausamkeit gegen
die Dürftigen, und die Verschwen-
und Mineraloge bekannt. 1734 nahm
Gellert an der Universität Leipzig sein
Studium der Theologie und Philosophie auf, das er mit einer Dissertation
über Theorie und Geschichte der Fabel abschloss. Seit 1745 hielt er in
Leipzig Vorlesungen über Poesie, Beredsamkeit und Moral. Goethe gehörte zu seinen Studenten. In der Sammlung Geistliche Oden und Lieder fasste Gellert 1757 seine Beiträge zu einer
zeitgemäßen geistlichen Poesie zusammen. Die Lieder fanden weite
Verbreitung; mehrere wurden von bedeutenden Komponisten vertont, an-
dere sind bis heute in kirchlichen Gesangbüchern enthalten. Gellert starb
am 13. Dezember 1769 in Leipzig. (fp)
Christian Fürchtegott Gellert
Am 4. Juli 1715 kam in Hainichen
der Dichter Christian Fürchtegott Gellert zur Welt. Zu Lebzeiten galt er –
vor allem infolge
seiner Fabeln – als
meistgelesener
deutscher Schriftsteller. Gellert
wuchs als fünfter
Sohn einer Pastorenfamilie in Hainichen auf, besuchte
ab 1729 die Fürstenschule St. Afra in
Meißen. Sein älterer Bruder Christlieb
Ehregott Gellert wurde als Metallurge
PORTRÄT: ANTON GRAFF
raturmuseum profitiert vom „Wanderhuren-Streit“ zwischen den Verlagen Voland & Quist und Droemer
Knaur. Voland & Quist kündigte an,
12.500 Euro an das Museum im
brandenburgischen Rheinsberg zu
spenden. Das Geld ist der Reinerlös
einer Sammel-Kampagne, die der
Leipziger Verlag zur Finanzierung
des Rechtsstreits gestartet hatte. Der
Münchner Verlag war juristisch gegen das satirische Büchlein „Die
schönsten Wanderwege der Wanderhure“ des Leipziger Autors Julius
Fischer vorgegangen. Zu groß erschien die Nähe des Titels zur erfolgreichen Wanderhuren-Reihe. In
zweiter Instanz entschied jedoch das
Oberlandesgericht Düsseldorf, dass
der Titel von der Kunstfreiheit gedeckt sei. „Dass diese Spende dem
Tucholsky-Museum zugute kommt,
das sich dem Erbe eines des bekanntesten Satirikers deutscher Sprache
widmet, finden wir folgerichtig“,
teilte Voland & Quist mit. (dpa)
Auch Fernsehen kann großes Kino sein
Von „Borgen“ bis hin zu
„Breaking Bad“ – der Stoff
für TV-Serienfans kam
über Jahre aus dem Ausland. Jetzt will das deutsche Fernsehen aufholen,
wie die Berlinale zeigt.
VON CAROLINE BOCK
BERLIN — Auch Starregisseur Wim
Wenders („Der Himmel über Berlin“) würde gern eine TV-Serie drehen. „Ich finde, dass nirgendwo
sonst etwas Spannenderes passiert
als derzeit in den Serien“, sagte der
69-Jährige bei der Berlinale, die in
diesem Jahr Fernseh-Serien zu einem Schwerpunkt macht. Zudem
zeichnet das Festival den Filmemacher morgen mit einem Goldenen
Ehrenbären für sein Lebenswerk
aus. In Amerika ist laut Wenders das
Erzählkino bereits vollständig von
der Kinoindustrie in die Serien umgezogen. „Die richtig guten Leute arbeiten dort, weil sie nur da wirklich
erzählen, fabulieren, sich kreativ
ausleben können. Im kommerziellen Kino sind die Zügel so hart angezogen und die Rezepte so ausgekocht, dass das Abenteuer des Filmemachens verloren gegangen ist.“
Tom Tykwer verfilmt die Krimis
von Bestsellerautor Volker Kutscher.
Die Politsatire „Eichwald“ spielt im
Bundestag. „The Club“ soll eine Geschichte aus dem Berliner Nachtleben erzählen. Deutschland geht bei
der Serienproduktion auf Aufholjagd – jahrelang kam der Stoff für
DVD-Abende aus den USA, England
oder Dänemark. „Fernsehen ist der
neue Film“, meint auch die britischamerikanische Schriftstellerin Anna Winger. Mit ihrem Mann Jörg
Winger hat sie die Serie „Deutschland 83“ geschrieben, die für RTL
produziert wurde. Sie soll nach der
Festivalpremiere im Herbst im Fernsehen laufen. Jonas Nay spielt die
Hauptrolle, einen jungen DDR-Spion mit brisanter Mission in Bonn.
Kennzeichen von ambitionierten
Serien: Wie bei „Borgen“ oder den
„Sopranos“ sollen sich die Figuren
entwickeln und die Episoden fortlaufende Kapitel sein.
Wim Wenders
Filmemacher
FOTO: BRITTA PEDERSEN/DPA
Filmmarkt-Direktor
Matthijs
Wouter Knol hat einen Trend beobachtet: „Ganz spannend fand ich,
dass sich die Serien mit sehr aktuellen Themen befassen: Rechtsradikalismus, Attentate, Geheimdiensten
oder mit der Energieindustrie und
was dort hinter den Kulissen passiert.“ Anspruch ist dieses Jahr auch
vom ZDF-Krimi „Blochin“ zu erwarten. Jürgen Vogel ermittelt als Cop
gegen seine alten Freunde aus der
Ost-Berliner Club- und Drogenszene. Einen „sechs Stunden langen
Film-Roman mit offenem Ende“,
versprechen die Macher.
Das Serienfieber ist ein internationales Phänomen, das ist auch im
Berlinale-Programm zu sehen. Aus
Italien kommt der Politkrimi „1992“,
aus Israel der Thriller „False Flag“.
Die Macher der dänischen Politserie
„Borgen“ stellen „Follow The Money“ vor. Für Fans der Drogenhandel-Story „Breaking Bad“ gibt es den
Nachfolger, der aus einer Nebenfigur entwickelt wurde. In „Better Call
Saul“ geht es um den schmierigen
Anwalt Saul Goodman. Eine Weltpremiere: die ersten Folgen des amerikanischen
Familiendramas
„Bloodline“ mit Sissy Spacek und
Sam Shephard. (dpa)
Die Ausstellung Bis 6. April im Gellert-Museum Hainichen, Oederaner
Straße 10, Öffnungszeiten: Sonntag
bis Donnerstag 13 bis 17 Uhr und nach
Vereinbarung (Telefon 037207-2498)
» www.gellert-museum.de
Im Gellert-Jahr 2015 finden zahlreiche Veranstaltungen, nicht nur in Hainichen, statt. Einen Überblick bietet
» www.gellert2015.de
die Webseite
FOTO: MATTHIAS ZWARG
dung ist es nicht weniger.“ Wohl
auch deshalb gestanden selbst seine
Kritiker Mauvillon und Unzer ein:
„Gott behüte! dass ich dem edlen
moralischen Charakter dieses Mannes selbst nicht sollte Gerechtigkeit
wiederfahren lassen. Er war wirklich ein vortrefflicher Mann im Leben, ob er gleich ein seichter Kopf,
ein Dichter ohne alles Genie, und
ein sehr mittelmässiger Scribent
war. Als Glied der bürgerlichen Gesellschaft schätze ich den Mann
recht sehr hoch, meiner Meynung
von ihm als Schriftsteller unbeschadet.“ Worauf Johann Fürchtegott
Gellert vielleicht geantwortet hätte:
„Wenn deine Schrift dem Kenner
nicht gefällt, so ist es schon ein böses
Zeichen; doch wenn sie sogar des
Narren Lob erhält, so ist es Zeit, sie
auszustreichen.“
Gerade die verschiedenen Meinungen und Interpretationen machen Gellert noch immer interessant – wie sie sich auch in den Einsendungen der Mail-Artisten widerspiegeln. Dies ist umso mehr zu
würdigen, da der Berliner Torsten
Bohm das Wesen der Mail Art unter
anderem damit erklärt, dass es kein
Budget gebe und „das Ehrenamt“ vor
allem Freude machen soll. Eine
Maßgabe, mit der viele Museen
längst arbeiten.
Umso schöner, dass es dem Gellert-Museum mit der Post-Aktion gelungen ist, den Ruhm des Dichters
in die Welt hinaus zu tragen und damit auch die Welt nach Hainichen
zu holen. Dann braucht es auch
nicht unbedingt Staus auf der A 4,
um den Namen der Stadt bekannter
zu machen.
GEDICHT DER WOCHE
Kopfkino
MARTIN PIEKAR
schwarze Blitze falten meinen Himmel
eine riesige Klangschale trinkt aus der Stille
burlesker Gewitter der Wildwuchs
großer Schatten so schnell wie ihr Verderb
der Satellit eines Donners gräbt sich
eine Höhle in mein Ohr penetriert
die Gedanken und ihre Konstrukte
verkochen in Teufelsküche für
Auroraglut scheinen Eisen zu warten
geschmiedet zu werden ich schaffe
ein Messer statt eines Schlüssels und knacke
das Vorhängeschloss meines Geistes
wer will schon Ordnung im Kopfkino ein
Schattenwurf bedrohlich beständig kommt
auf mich zu und zwei schwarze Blitze
feiern Hochzeit zwischen meinen Augen
DER AUTOR Martin Piekar wurde 1990 in Bad Soden am Taunus geboren, wo er heute auch
lebt. 2014 erschien sein Debüt-Gedichtband „Bastard Echo“, dem der abgedruckte Text entnommen wurde, im Verlagshaus J. Frank, Berlin – 138 Seiten; 13,90 Euro; ISBN 978-3-940249-90-6.
Das Buch kann bei der „Freien Presse“ bestellt werden.
A2 Freie Presse
NACHRICHTEN
MARTIN WALS ER
KULTUR
Mittwoch, 11. Februar 2015
Bier wird hier nicht gebraut
Der König
des Wiener
Walzers
aus Paris
„Frauenkirche ein
Vorbild für Berlin“
DRESDEN — Der Schriftsteller Martin
Walser rät den Berlinern, sich beim
Wiederaufbau ihres Stadtschlosses
die Dresdner Frauenkirche zum Vorbild zu nehmen. „Wenn es den Berlinern gelingt, das Schloss so herzustellen wie den Dresdnern die Frauenkirche, sage ich ja. Wenn sie diese
Kraft haben, sage ich ja“, erklärte
Walser vorgestern Abend bei einer
Veranstaltung des „Zeit“-Magazins
im Militärhistorischen Museum der
Bundeswehr in Dresden. Er ergänzte: „Wenn wir erlebt haben, wie viel
man kaputt machen kann, dann
darf man doch auch erleben, wie viel
man wieder aufbauen kann.“ Der
87-Jährige las anlässlich der Sonderausstellung „Schlachthof 5 – Dresdens Zerstörung in literarischen
Zeugnissen“ aus seinem Roman „Die
Verteidigung der Kindheit“. (uh)
Vor 100 Jahren starb der
französische Komponist
Emile Waldteufel
VON VOLKER MÜLLER
WELTERBE
Klosterkirche
einsturzgefährdet
BAMBERG — Vor 1000 Jahren gründe-
ten die Benediktiner in Bamberg das
Kloster St. Michael – doch auch im
Jubiläumsjahr bleibt die Klosterkirche mit ihrem berühmten Deckengemälde wegen Einsturzgefahr gesperrt. Schon seit 2012 darf niemand
mehr den Kircheninnenraum betreten. Der Bamberger Stadtrat stellt
nun 160.000 Euro für erste Sicherungsmaßnahmen bereit, wie eine
Sprecherin der Kommune sagte.
Wie viel die Sanierung des zum
Unesco-Weltkulturerbe gehörenden
Gotteshauses kosten wird, ist unklar. Das kunsthistorisch bedeutende Deckengemälde, der sogenannte
Himmelsgarten, zeigt fast 600 verschiedene Pflanzenarten und wurde
Anfang des 17. Jahrhunderts geschaffen. (dpa)
Rund 225 Millionen DDR-Mark flossen in den Wiederaufbau der Dresdner Semperoper.
Als die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Semperoper
1985 wiedereröffnet wird,
erhält die Musikwelt eine
ihrer schönsten Bühnen
zurück. Bis heute ist der
Dresdner Bau mehr als
nur ein Opernhaus.
VON JÖRG SCHURIG
DRESDEN — Es war so etwas wie ein
PROJEKT
Unis aus aller Welt
am Bauhaus zu Gast
DESSSAU — Das Bauhaus Dessau will
noch internationaler werden. „Neuer Schwerpunkt wird sein, dass wir
Universitäten weltweit einladen, einen ihrer Kurse hier bei uns abzuhalten“, sagte Bauhaus-Direktorin
Claudia Perren. Die Ideen der Schule
könnten so in die Welt hinausgetragen werden. Zudem versuche das
Bauhaus mit Workshops wie dem
„Bauhaus Lab“ mit jungen Kreativen
zu arbeiten und ihnen Raum für eigene Experimente zu geben. Im Fokus stehe derzeit das geplante Bauhaus-Museum. Noch im Februar soll
ein Architektur-Wettbewerb ausgeschrieben werden. Bis 2019 soll der
Neubau im Stadtpark für rund 25
Millionen Euro entstehen. (dpa)
vorweggenommener Mauerfall. Als
am 13. Februar 1985, dem 40. Jahrestag ihrer Zerstörung, die Dresdner
Semperoper wiedereröffnet wurde,
saßen im Publikum Ost und West
harmonisch vereint. Der einstige
Bundeskanzler Helmut Schmidt
(SPD) war genauso angereist wie
Niedersachsens
Regierungschef
Ernst Albrecht (CDU). Die Nationalhymne der DDR diente als Ouvertüre. Danach hob sich der Vorhang für
Carl Maria von Webers „Freischütz“.
Regisseur Joachim Herz hatte das
Werk im Dreißigjährigen Krieg angesiedelt. Das Fernsehpublikum bekam eine Aufzeichnung zu sehen.
Kein Zwischenfall oder Misstöne
sollten das Ereignis trüben.
Für Sänger Rolf Wollrad hat sich
das Datum für immer ins Gedächtnis gebrannt. „Wir hatten große Ehrfurcht vor diesem Haus mit seiner
reichen Geschichte – und wussten
nicht, ob wir alle darin bestehen
könnten. Das Gefühl der Demut
überwog“, erinnert sich der Bass.
Wollrad, Jahrgang 1938, war damals
schon eine Institution an der Oper.
Später sollte er als Operndirektor
und Stellvertreter des Intendanten
die Geschicke des Hauses maßgeblich mitprägen. Der Wiederaufbau
der Semperoper, die wie viele Gebäude bei der Bombardierung Dresdens am 13. und 14. Februar 1945
zerstört wurde, sei eine Glanzleistung gewesen, sagt der Künstler.
Tatsächlich nötigt das Projekt Respekt ab. Rund 225 Millionen DDRMark flossen in den Bau. Weiteres
Geld kam den Werkstätten und drei
Neubauten hinter dem Opernhaus
zugute. Bis auf ein wenig Blattgold
war alles „Made in GDR“. Die Dresdner Einwohner nahmen regen Anteil an dem Vorhaben. Zur Eröffnung strömten Tausende bei klirrender Kälte zu einer Kundgebung
auf den Dresdner Theaterplatz. Hans
Modrow, vorletzter Ministerpräsident der DDR und in den 1980er-Jahren SED-Chef im Bezirk Dresden, ist
sich heute noch sicher, dass die Leute freiwillig kamen.
Mit der Wiedereröffnung des
Opernhauses verbesserten sich auch
die Bedingungen für die Mitarbeiter
der Staatsoper. Bis dato hatte man
sich die Bühne mit den Mimen im
Großen Haus des Staatsschauspiels
teilen müssen. Als dann nach der
Wende in der DDR mehr und mehr
namhafte Sängerinnen und Sänger
aus dem In- und Ausland an die
FOTO: RALF HIRSCHBERGER/DPA
Semperoper kamen, stimmte auch
die Balance zwischen Orchestergraben und Bühne. „Ich weiß noch wie
Musiker zu mir sagten: Endlich
klingt das mal so richtig gut von
oben“, erzählt Wollrad.
Der Umbruch in der DDR leitete
eine neue Phase für die Oper ein. Der
erste Intendant dieser Zeit wurde
noch demokratisch von den Mitarbeitern gewählt. Mehr als ein Dutzend Kandidaten hatten sich beworben. Am Ende machte einer das Rennen, der seinen Hut gar nicht in den
Ring geworfen hatte: Christoph Albrecht kam vom Ballett aus Hamburg
und musste die Semperoper zunächst durch unruhiges Fahrwasser
manövrieren. Er brachte Sänger an
die Oper, die hiesige Fans bislang
nur von Platten oder aus dem Fernsehen kannten.
„Wir hatten große
Ehrfurcht vor
diesem Haus mit
seiner reichen
Geschichte – und
wussten nicht, ob
wir alle darin
bestehen könnten.“
Rolf Wollrad Einstiger Operndirektor
Dass der Orchestergraben zu
klein ausgefallen war, blieb ein
Schönheitsfehler der wiedererrichteten Oper. Anfang der 1990er-Jahre
wurde Abhilfe geschaffen und so
auch eine Aufführung von Wagners
„Ring“ möglich. Die Werbekampagne einer sächsischen Brauerei machte das Bauwerk von Architekt Gottfried Semper (1803-1879) allabendlich zur Primetime auch bei Leuten
bekannt, die mit Oper sonst nicht
viel am Hut haben. Der spätere Intendant Gerd Uecker sah in der
Kampagne allerdings nicht nur einen Glücksfall, war doch bei manchen der Eindruck entstanden, in
dem Gebäude werde Bier gebraut.
Drei Jahrzehnte nach ihrer Wiedereröffnung steht die Semperoper
weniger wegen Inszenierungen im
Fokus. Personalquerelen um den designierten und noch vor seinem
Amtsantritt wieder entlassenen Intendanten Serge Dorny brachten das
Haus 2014 in die Schlagzeilen. Seit
Sommer 2012, als Intendantin Ulrike Hessler (57) starb, ist die Semperoper ohne Chef. Wollrad wünscht
sich, dass Dresden wieder mehr mit
guter Regie und sängerischen Leistungen von sich reden macht. In einem Punkt ist man freilich spitze:
Seit 30 Jahren liegt die Auslastung
oberhalb von 90 Prozent. (dpa)
EINEN FILM von der Eröffnung mit dem „Freischütz“ sehen Sie, wenn Sie diesen Code
per Smartphone scannen.
» www.freiepresse.de/semperoper
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3590610-10-1
PARIS — Talent allein genügt in den
seltensten Fällen. Es ist meist auch
eine tüchtige Portion Glück vonnöten, um gebührend voranzukommen. Für den morgen vor 100 Jahren
in Paris verstorbenen Komponisten
Emile Waldteufel war eine Begegnung mit dem Prinzen von Wales,
dem nachmaligen englischen König
Edward VII., von Bedeutung.
Das den Frauen und schönen
Künsten holde blaue Blut besuchte
im Oktober 1874 in der Seine-Stadt
eine Soiree, bei der Waldteufel seinen unbeschwert dahinschwebenden Manolo-Walzer spielte. „Manolo“ ist das spanische Wort für „Gassenjunge“. Angetan von dem Hohelied aufs Freie und Ungebundene,
legte der Prinz bald darauf im Buckingham Palace wie bei dem global
bereits bestens vernetzten Londoner
Verlag Hopwood & Crew ein gutes
Wort für den damals 37-jährigen
Franzosen ein. Binnen kurzem war
Waldteufel in aller Welt ein Begriff,
galt als „Strauß de la France“. Er
machte in der Tat dem Wiener Walzerkönig Konkurrenz. 1889, als Größen der Szene zur Eröffnung des Berliner Konzerthauses „Königsbau“ eigene Werke dirigierten, lagen beide
in der Publikumsgunst gleichauf.
Hymne für den Schlittschuhlauf
Inzwischen schlägt das Pendel deutlich zugunsten des Österreichers
aus, dem mehr Esprit und Stilgefühl
sowie eine breitere kompositorische
Palette bescheinigt werden. Tatsächlich war Waldteufel nur in Sachen
Walzer ebenbürtig; seine Märsche,
Galopps und Polkas halten einem
Vergleich mit den Straußschen Produktionen nicht stand. Im Operettenfach ist dem Konkurrenten überhaupt nichts Vorzeigbares gelungen. Unbestritten Platz eins belegt er
in der Gunst der Eissport-Anhänger.
Sein 1882 entstandener Walzer „Les
Patineurs“ („Die Schlittschuhläufer“) bringt in verblüffend wenigen,
sanft auf- und absteigenden Tönen
den Zauber der Bewegung, das anmutige Wechselspiel von Kraft und
Schwung auf dem Eis in zeitloser
Schönheit zum Ausdruck.
Der am 9. Dezember 1837 in
Straßburg geborene Waldteufel
stammt aus einer Elsässer Musikerfamilie. Vater Louis hatte ein eigenes
Unterhaltungsorchester,
Bruder
Léon war ein geschätzter Cellist und
die aus Bayern kommende Mutter
Flora Neubauer – eine Schülerin von
Johann Nepomuk Hummel – galt als
ausgezeichnete Pianistin. 1842 zieht
die Familie nach Paris, wo Emile von
1853 bis 1857 das Konservatorium
besucht. Zwei Klassenkameraden
kennt man heute noch: Georges Bizet und Jules Massenet.
Von der Kaiserin geschätzt
Waldteufel junior arbeitet sich vom
schlecht bezahlten Flügeltester zum
geschätzten Gestalter von Soireen
und Orchesterleiter hoch. 1865 ernennt ihn Kaiserin Eugénie zum
Hofpianisten und ein Jahr später
wird er ihr Hofkapellmeister. Nach
dem Krieg 1870/71 überträgt man
Waldteufel, der seit 1868 mit der
Sängerin Celestine Dufau verheiratet ist, die Leitung der Pariser Opernund Präsidialbälle. Nach 1900 widmet er sich ganz dem Komponieren.
Die besten seiner rund 150 Walzer wie „Sirenenzauber“ (1878) und
„Espana“ (1886) haben die schwierigen Zeiten, die kommen sollten,
überdauert. Obwohl kein Wiener
und auch nicht mit der Stadt an der
Donau verbunden, schrieb er ein gewichtiges Kapitel in der Geschichte
des Wiener Walzers. Das ist in diesen Tagen „Planet Vienna“ zu entnehmen, dem Internetportal der Donaumetropole, das weltweit um
Kulturtouristen wirbt.
ROMAN & RÄTSEL
Mittwoch, 11. Februar 2015
I
st sie das ebenfalls?“, fragte Bruno und zeigte ihr ein Foto, das
die Gerichtsmedizin vom Gesicht der Toten gemacht hatte.
„Ich glaube, ja. Aber warum sind
ihre Augen geschlossen?“
„Erinnern Sie sich nicht, dass ich
Ihnen und Ihrem Personal vor zwei
Tagen dasselbe Foto gezeigt habe?
Sie sagten, die darauf abgebildete
Frau nicht zu kennen.“
„Mein Gedächtnis ist auch nicht
mehr das, was es einmal war. Und
meine Augen auch nicht. Françoise
lebt in Amerika, und ich habe sie
lange nicht gesehen.“
„War sie nicht vor kurzem hier
im Schloss oder zumindest in Frankreich?“
„Ich sagte nein. Was hat das zu bedeuten?“
„Wir hatten eine Anfrage aus Kalifornien. Man will wissen, ob Ihre
Großnichte nach Frankreich zurückgekehrt ist, und dazu brauche
ich Ihre Stellungnahme. Mehr nicht.
Ich habe das Formular dabei…“
„Dafür habe ich jetzt keine Zeit“,
Freie Presse
Martin Walker (aus dem Englischen von Michael Windgassen)
Femme fatale
© 2013 by Diogenes Verlag AG Zürich – Folge 103
gab sie barsch zurück. „Ganz wie Sie
wünschen, Madame“, antwortete
Bruno begütigend, holte das Formular hervor und begann, während sie
sprach, hineinzukritzeln. „Ich notiere mir nur kurz, dass Sie Ihre Großnichte wiedererkannt haben und sie
in Frankreich im vergangenen Monat nicht gesehen haben. Anschlie-
GEWINNSPIEL
ßend werde ich Ihnen das Formular
zur Unterschrift vorlegen.“
„Sollte ich nicht lieber meinen
Anwalt zu Rate ziehen? Oder meinen Enkel César?“, fragte sie nervös
und schaute das Dienstmädchen an.
Bruno bedankte sich im Stillen für
die Bestätigung, dass der Graf tatsächlich ihr Enkel war.
„Wie Sie wünschen, Madame,
aber es handelt sich um eine reine
Formsache.“ Er las ihr die Erklärung
vor, die er formuliert hatte, und bat
sie um eine Unterschrift, die sie ihm
widerwillig gab.
„Wenn Ihr Enkel im Haus ist,
würde ich ihm gern dieselbe Frage
stellen“, sagte Bruno.
„Er ist zufällig das Wochenende
über in der Gegend, aber nicht hier
bei uns, sondern unterwegs mit Fou-
cher und der Krankenschwester. Ich
werde ihm sagen, dass Sie vorbeigeschaut haben.“
„Ich bitte darum. Und sagen Sie
ihm, dass ich im Laufe des Tages anrufe, um ein Treffen mit ihm und
den beiden anderen zu vereinbaren.“
Bruno setzte seine Mütze auf,
tippte mit der Hand an den Mützenschirm und ging. Es hatte keinen
Sinn, sie weiter zu bedrängen. Vielleicht hatte sie ihm die Wahrheit gesagt. Es war immerhin möglich, dass
Athénaïs heimlich nach Hause zurückgekehrt und in den Kahn gestiegen war, um sich auf spektakuläre
Weise das Leben zu nehmen. Die alte Dame wähnte sie womöglich immer noch in Kalifornien. Bruno war
versucht, im Hof auf den Grafen,
Foucher und Eugénie zu warten,
machte sich aber dann doch auf den
Weg zurück in die Stadt, weil er wegen Junots Tod noch Papierkram zu
erledigen hatte. Außerdem wollte er
mit Hector ausreiten und sich mit
Gilles vom Paris Match zum Abendessen verabreden. Wieder im Büro,
hatte er Punkt eins schnell erledigt.
Danach las er die von Isabelle gemailten Berichte über den Grafen
und seine Geschäftsbeziehungen
und fand den von Lemontin geäußerten Betrugsverdacht weitestgehend bestätigt. In eine neu eingerichtete Datei seines Schreibprogramms kopierte er Ausschnitte aus
Lemontins Akte sowie Mitschriften
aus dem Gerichtsverfahren gegen
Foucher und fasste auf einer Seite
die für ihn wichtigsten Ergebnisse
24 Uhr. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen.
Wir wünschen viel Glück!
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das
Immergleiche
ein
Bindewort
schlangenförmiger
Fisch
Zeichen
für
Thoron
ital. Komponist
(Enrico)
† 1926
dt. In- achtensdustri- wert,
eller
† 1826 sittsam
Sudoku-Cross
Indianerheld
bei May
Sechseck
(Math.)
engl.:
Ende
7
einer
Sache
Würde
verleihen
kurzärmeliges
Hemd
(engl.)
Schwester
von Vater
oder
Mutter
8
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Gebäudeerweiterung
Zeichen
d. Herrscherwürde
Getreideart
Schokoladengetränk
5
assyr.babylon.
Name der
Astarte
Greifvogel,
Aasvertilger
indische
Langhalslaute
zweirädriges
Sportfahrzeug
Fluss
zur
Aller
ElbeZufluss
röm.
Quellgottheit
Gärstoff
Abk.:
Seine
Exzellenz
Himmelsrichtung
Dichter
aus
Dresden
† 1813
lat.:
inwendig,
innen
Ostgermane
Geschwätz
Nebenfluss der
Saale
3
2
lateinische
Vorsilbe: drei
Glauben
schenken
beiliegend,
in der
Anlage
Staat
der USA
Republik
in Westafrika
frühere
tschech.
Volksversammlung
3
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2 7
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2 8 1
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8 5
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2
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Auflösung vom 10.02.2015:
ital.:
Hälfte,
Mitte
engl.:
Tee
8
ital.:
„die
Blauen“
(Sport)
langweilig
Lebensabend
gebogener
Metallstift
8
6 4
Titelmädchen
(engl.)
10
steigern,
verbessern
8
Schwierigkeit: mittel
Weinlager,
-handlung
ugs.:
äußerst
gefragt
unser
Planet
7
2
1 6 4
6
ugs.:
Teufel
Gebirge
in Südamerika
lat.:
Gebiet,
Gegend,
Bezirk
Abk.:
Netzcomputer
altgriechischer
Hauptstamm
Streichinstrument
5 6
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7 6
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glatt,
glänzend
Vorname
von
Strawinsky
† 1971
6 5
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7 9 4
1 9
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1
Explosionskörper
heimlich
belauschen
Schornstein
Korbblütler
israel.
Schriftsteller
† 1970
Verzierung
Außerirdischer
(engl.)
Halbinsel in
Vorderasien
Faustkämpfer
große
Anzahl
exakt
4 5
5
ängstlich,
mutlos
Einfall,
Überlegung
9
Gesichtsausdruck
Wohlbefinden
Strom
in
Zentralasien
gehoben:
aufwärts
anders;
sonst,
auch
genannt
Spielfigur
ugs.:
eingeschaltet
Getreidebündel
4
7
2 4
Heiligenbild
der Ostkirchen
Fangvorrichtung
Kreditseite
(Buchführung)
städt.
Verkehrsmittel
(Kurzw.)
DIESES BUCH gibt es in allen Geschäftsstellen
und im Online-Shop der „Freien Presse“.
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Schwierigkeit: leicht
Unterrichtender
Kehrgerät
Schild
des Zeus
und der
Athene
Bitte
um
Antwort
Abk.: gegebenenfalls
platzieren
Riemenwerk der
Zugtiere
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8 4 6
2
3 6
1
Tonart, die
auf dem
Grundton e
aufbaut
Greifvogel,
Habichtartiger
Gesellschaftszimmer
Laubbaum
Bestand- schrägteil von
Nahrungs- rippiges
Gewebe
mitteln
österr.
Komponist
(Richard)
† 1895
rechtschaffen,
ehrlich
Farbe
Zarenname
Fuß mit
Krallen
b. Greifvögeln
Insel
der Molukken
Gärfutterbereitung
ital.
Artikel
Wortteil
trop.
Vogel,
Pfefferfresser
ugs.:
stark
trinken
Bauart,
Modell
Fluss
durch
Newcastle
landwirtsch.
Tätigkeit
Horn-,
Huplaut
Bewohner
einer
europ.
Hauptstadt
Wählervotum
planieren
Volk in
Mittelamerika
Einschnitt
Bodenvertiefung
Wohnraum
Stern im
„Großen
Bären“
Verlobte
dt.
Schriftsteller
(Alfred) †
Sonnen-,
Mondfinsternis
Felsstück
Damenhutform
(span.frz.)
11
wirkBehauplichkeits- tung
fremd
ital. Sopranistin
(Renata)
† 2004
Abk.:
Aktiengesellschaft
1
Vorrichtung
am Reitstiefel
kalte
Mischspeise
getr.
Orchideenknolle
Zeichen
für
Helium
verdeckter
Polizeiermittler
Hornplatte
im Walgaumen
größtes
sächs.
Heilbad
(2 Wörter)
Pflanzenspross
Jagderfolg
Käufer
von
Diebesgut
in der
Höhe
Fortsetzung folgt
Die Zahlen von 1 bis 9 sind so einzutragen, dass sich jede dieser neun
Zahlen nur einmal in einem Neunerblock, nur einmal auf der Horizontalen und nur einmal auf der Vertikalen befindet.
LÖSUNGSWORT:
Verteidigung
zusammen. Diese druckte er für den
Bürgermeister aus und schickte eine
Kopie an Jean-Jacques mit der Bitte,
er möge seine Kollegen vom Betrugsdezernat dazu bewegen, zumindest erste Ermittlungen aufzunehmen.
Der Bürgermeister war in seinem
Gewächshaus und pflanzte Setzlinge, als Bruno kam. Der kleine Balzac
erkannte ihn sofort und putzte ihm
mit seinen langen Ohren die Schuhe, worauf Bruno ihn hochhob,
Mangin seinen Bericht über die Ferienanlage zusteckte und ihm außerdem ausrichtete, dass Francette und
ihre Mutter angeblich nicht genug
Geld für Junots Beerdigung hatten.
Der Bürgermeister wischte sich die
Hände an der Hose ab, nickte und las
aufmerksam zuerst Isabelles Mails
und danach Brunos Zusammenfassung durch.
SUDOKU
LÖSUNGEN
Wir verlosen unter den richtigen Einsendungen
A3
®
persönl.
Fürwort,
3. Person
Singular
s2227.6-49
U
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Z
K
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DRUM OP I A T ARPAD TOP P
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(1-12) Facharbeiter
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Schwierigkeit: schwer
7
6
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A4 Freie Presse
IM RADIO
KABARETT
Der Witz ist
weiblich
FERNSEHEN & RADIO
Mittwoch, 11. Februar 2015
Gefragte Frauen
Ein Drama
mit vielen
Tränen
In der Vox-Sendung „Shopping
Queen“ sorgt der 1965 in Münster
geborene Modedesigner schon seit
drei Jahren dafür, dass Deutschlands
Frauen (noch) schöner werden. Jetzt
hat Kretschmer die beneidenswerte
Aufgabe, für RTL „Deutschlands
schönste Frau“ zu küren. Der Kölner
Sender zeigt die neue, sechsteilige
Show ab heute immer mittwochs
um 21.15 Uhr.
20 Kandidatinnen empfängt
Kretschmer in der ersten Folge auf
der Deutschen liebsten Insel – Mallorca, wo auch der Designer lange
Zeit zu Hause war. Hier müssen die
adretten Damen zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Denn wahre
Schönheit kommt auch von innen.
Charakter, Charme, Natürlichkeit –
das sind die Kriterien, nach denen
die Kandidatinnen in verschiedenen
Aufgaben beurteilt werden. Die 20
von Kretschmer ausgewählten Ladys treten dabei in zwei Alterskategorien an: Zehn Frauen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren und zehn
Frauen über 30.
Wer aber die Fotos der Kandidatinnen sieht, erkennt sofort: Auch
das Aussehen der Damen im Alter
zwischen 21 und 65 spielt garantiert
eine Rolle! Guido Maria Kretschmer
verrät: „Wir suchen Frauen unterschiedlichen Couleurs, Frauen, die
unser Land ausmachen: starke Frauen, junge Frauen, ältere Frauen,
schmale Frauen, breitere Frauen.
Frauen, die viel erlebt haben und die
noch viel erleben möchten. Ich glaube, das ist das, was eine Gesellschaft
ausmacht und das sind die Frauen,
die bei uns gefragt sind.“
Der Gewinnerin, die im Finale
per Zuschauerentscheidung gekürt
wird, winkt unter anderem ein ganz
besonderer Gewinn: „Deutschlands
schönste Frau 2015“ wird auf einem
Plakat des internationalen Wäscheherstellers Triumph abgebildet werden. (tsch)
Aus Sachsen mit dabei: Tanja (25) aus Leipzig.
ARD
ZDF
MDR
RTL
ARTE
3 SAT
5.30 ARD-Morgenmagazin 9.05 Rote Rosen 9.55 Sturm der Liebe 10.45 Um Himmels Willen 11.35 Giraffe, Erdmännchen &
Co. 12.00 Tagesschau 12.15 ARD-Buffet.
U.a.: Zuschauerfragen zum Thema: Winter-Smoothies 13.00 ARD-Mittagsmagazin
14.00 Tagesschau 14.10 Rote Rosen
15.00 Tagesschau 15.10 Sturm der Liebe
5.05 hallo deutschland 5.30 ARD-Morgenmagazin 9.05 Volle Kanne – Service täglich. U.a.: Top-Thema: Jetzt noch in Aktien
investieren? / PRAXIS täglich: Sportlich
durch die Kälte 10.40 ZDF spezial 13.00
ARD-Mittagsmagazin 14.00 heute – in
Deutschland 14.15 Die Küchenschlacht.
Magazin 15.05 Topfgeldjäger. Spielshow
5.20 Thüringen-Journal 5.50 Der Osten
6.20 LexiTV – Wissen für alle 7.20 Rote
Rosen 8.10 Sturm der Liebe 9.00 Brisant
9.45 Einfach genial 10.10 Giraffe, Erdmännchen & Co. 11.00 MDR um elf 11.45 In
aller Freundschaft 12.35 Kindermädchen
für Papa gesucht. Komödie, D 1957 14.00
MDR um zwei 15.00 LexiTV. Magazin
5.35 Explosiv – Das Magazin 6.00 Guten
Morgen Deutschland. Moderation: Wolfram Kons, Angela Finger-Erben 8.30 Gute
Zeiten, schlechte Zeiten 9.00 Unter uns
9.30 Betrugsfälle 10.00 Die Trovatos –
Detektive decken auf 11.00 Die Trovatos –
Detektive decken auf 12.00 Punkt 12 – Das
RTL-Mittagsjournal 14.00 Verdachtsfälle
19.10 ARTE Journal 19.30 Unsere Ozeane
20.15 Caché – Versteckt. Mysterythriller,
F/A/D/I/USA 2005. Mit Daniel Auteuil u.a.
Regie: Michael Haneke 22.10 Die Parade.
Drama, SRB/SLO/KRO/MTN/MAZ 2011
0.05 Mein Leben – Mads Mikkelsen 0.50
So wie ein Wunder 1.40 Es war einmal ...
2.35 You Drive Me Crazy. Dokumentarfilm,
D/F 2012 4.00 28 Minuten. Magazin
16.35 Winter-Challenge (3/3) 17.05 „Titlis
50 – antworten!” 17.30 Inseln des kalten
Windes – Die Falklands 17.45 mare TV –
Reportage: Neuenglands Inselwelt 18.30
nano 19.00 heute 19.20 Kulturzeit 20.00
Tagesschau 20.15 Ein Leben mit Leibwächtern 21.05 Die österreichische Seele
22.00 ZIB 2 22.25 Moonlight Mile. Drama,
USA 2002 0.15 Berlinale-Studio. Magazin
16.00 Tagesschau
16.10 Panda, Gorilla & Co.
17.00 Tagesschau
17.15 Brisant
18.00 Quizduell
18.50 Heiter bis tödlich – München 7
Wir sind der Markt. Krimiserie
19.45 Wissen vor acht – Werkstatt Wie
funktioniert eine Parabolantenne?
19.50 Wetter vor acht
19.55 Börse vor acht
16.00 heute – in Europa
16.10 SOKO Kitzbühel Amnesie
17.00 heute
17.10 hallo deutschland
17.45 Leute heute
18.05 SOKO Wismar
Femme fatale. Krimiserie
18.54 Lotto am Mittwoch –
Die Gewinnzahlen
19.00 heute
19.25 Heldt Heißes Eisen. Krimiserie
16.00 MDR um vier Neues von hier
17.45 Aktuell
18.10 Brisant
18.54 Unser Sandmännchen
Reihe. Piratengeschichten:
„Blinder Passagier”
19.00 SachsenSpiegel
19.30 Aktuell
19.50 Tierisch, tierisch
Das Tiermagazin des MDR
Aus dem Tierheim Ilmenau
17.00 Betrugsfälle
17.30 Unter uns Daily Soap
18.00 Explosiv – Das Magazin
18.30 Exclusiv – Das Star-Magazin
18.45 RTL Aktuell
19.05 Alles was zählt Daily Soap
19.40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten
Maren bringt es nicht über sich,
Alexander auszuspionieren. Als der
aber mit Olivia zu einem Shooting
geschickt wird, siegt ihre Eifersucht.
NDR
WDR
20.00 Tagesschau
20.15 Düsseldorf Helau Die große
Prunksitzung des Comitee
Düsseldorfer Carneval e.V.
Mitwirkende: Josef Hinkel
(Sitzungspräsident), Klaus und
Willi, Jürgen Hilger-Höltgen,
„Knacki” Deuser, Markus Krebs,
Christian Pape, ARDO u.a.
22.15 Tagesthemen
22.45 Anne Will
20.15 Tod eines Mädchens (2/2) Krimi, D
2014. Mit Heino Ferch u.a. Hellas
Sohn wird zum Hauptverdächtigen.
Auch Hellas Mann braucht juristische Unterstützung, denn er hat ein
Indiz unterschlagen, das seinen
Sohn schwer belasten könnte.
21.45 heute-journal
22.15 auslandsjournal
22.45 Immer Ärger mit der Post
23.15 Markus Lanz
20.15 Exakt U.a.: Hartz IV und die Kinder:
Schwerer Start ins Leben /
Anstiftung zur Hetzjagd? Wie in
sozialen Netzwerken gemobbt wird
20.45 Wohnen mitten in der Stadt –
Wer kann sich das noch leisten?
21.15 Die Spur der Täter
21.45 Aktuell
22.05 Tatort Ein ehrenwertes Haus
TV-Kriminalfilm, D 1995
23.35 Rockpalast Motörhead
20.15 Der Bachelor Das nächste
Gruppendate steht an. Hier geht es
zum rasanten Flyboarding, doch
eine der Damen stellt fest, dass
ihre Frisur das sportliche
Abenteuer nicht mitmacht. Ob ihr
das Minuspunkte einbringt?
21.15 Deutschlands schönste Frau (1/6)
Guido Maria Kretschmer
sucht die wahre Schönheit
23.00 stern TV Magazin
16.00 NDR//Aktuell 16.10 Mein Nachmittag 17.10 Panda, Gorilla & Co. 18.00 Niedersachsen 18.00 Uhr 18.15 Schlossherren ohne Furcht und Adel 18.45 DAS!
19.30 Hallo Niedersachsen 20.00 Tagesschau 20.15 Expeditionen ins Tierreich
21.00 Wahlarena 22.00 NDR//Aktuell
22.15 Großstadtrevier 23.05 extra 3 23.35
Zapp 0.05 Hamburg Transit 0.30 Hamburg Transit 0.55 Anne Will 2.10 Weltbilder
16.00 WDR aktuell 16.15 daheim + unterwegs 18.05 Hier und Heute 18.20 Servicezeit 18.50 Aktuelle Stunde 19.30 Lokalzeit
20.00 Tagesschau 20.15 Das NRW Duell
21.00 Das lustige Alphabet des Karnevals
in Nordrhein-Westfalen 21.45 WDR aktuell
22.00 Henker & Richter 22.50 Mistresses – Aus Lust und Leidenschaft 23.40
Röschen-Sitzung 2015 0.40 Hier und Heute 1.00 Domian 2.00 Lokalzeit aus Köln
RBB
KIKA
0.45 Meer is nich Jugenddrama, D
2007. Mit Elinor Lüdde u.a.
2.25 Exakt Das Nachrichtenmagazin
2.55 Wohnen mitten in der Stadt –
Wer kann sich das noch leisten?
3.25 Die Spur der Täter
0.00 RTL Nachtjournal
0.30 Der Bachelor
1.30 Deutschlands schönste Frau (1/6)
3.15 RTL Nachtjournal
3.45 Exclusiv – Das Star-Magazin
3.55 Verdachtsfälle
14.15 Planet Wissen 15.15 Wildes Hamburg 16.05 verknallt & abgedreht 16.30
verknallt & abgedreht 17.05 Giraffe, Erdmännchen & Co. 18.00 rbb um sechs – Das
Ländermagazin 18.30 zibb 19.30 Regional
20.00 Tagesschau 20.15 rbb Praxis 21.15
Leben, lieben, vergessen – Alzheimer mit
40 21.45 rbb aktuell 22.15 Berlinale-Studio 22.45 Winter’s Bone. Mysterythriller,
USA 2010 0.20 Dostojewski (VPS 0.25)
11.40 SimsalaGrimm 12.05 Alice im Wunderland 12.30 Garfield 12.55 Rowdy &
Zwick 13.20 Das Green Team 13.40 Die
Pfefferkörner 14.10 Schloss Einstein – Erfurt 15.00 Sadie J 15.25 Lenas Ranch
15.50 Hexe Lilli 16.20 Garfield 16.45 Marsupilami – Im Dschungel ist was los 17.10
Das Dschungelbuch 17.35 SimsalaGrimm
18.00 Ritter Rost 18.15 Q Pootle 5 18.40
Lauras Stern 18.50 Unser Sandmännchen
Sie schwelgen in Kloschüsselromantik, philosophieren
bei Heißgetränken in Teheran und
stopfen Putins Frettchen in den
Kochtopf. Endlich sind sie da! Die
neuen Frauen in Comedy und Kabarett. Mit schrägen Liedern und Texten über Ladyshaver, Singlebörsen
und digitalen Lustgewinn lästern sie
über das Leben ihrer Leidgenossinnen. Und wälzen sich in den alltäglichen Problemen einer ganzen Generation. Gnadenlos. Selbstironisch.
Mit viel Mut zum Klischee. Eine
Sendung mit drei weiblichen Nachwuchstalenten: Anna Piechotta,
Enissa Amani und Sarah Bosetti. (fp)
DLF 21.05 UHR
BERGBAU
Boliviens
Silberschatz
Der „Cerro
Rico“, übersetzt der „Reiche Berg“, erhebt sich bis auf 4800 Meter Höhe
im bolivianischen Niemandsland.
Zinn, Blei, Kupfer, vor allem aber Silber trotzen die Kumpel dem Berg
seit fast 500 Jahren ab. Bis heute holen die „Mineros“ Silber aus dem
Berg. Doch der Preis ist hoch. Die Lebenserwartung der Kumpel ist gering, Kinderarbeit ist an der Tagesordnung und der Abbau der Mineralien mit Chemikalien hat die Region
um Potosi massiv geschädigt. (fp)
D-RADIO KULTUR 18.30 UHR
0.00 Nachtmagazin
0.20 Beruf Zeitzeuge – Richard
von Weizsäcker (VPS 0.19)
0.50 Liebe auf den zweiten Blick
(VPS 0.20) Liebesfilm, USA 2008
Mit Dustin Hoffman u.a.
Darum beneiden ihn wohl
viele Männer: Guido
Maria Kretschmer reist
mit zwanzig Ladys nach
Mallorca, um die schönste
Frau Deutschlands
auszusuchen.
VON FELIX BASCOMBE
Spieglein, Spieglein, an
der Wand ... Wer ist die Schönste im
ganzen Land? Wenn es – neben dem
märchenhaften Spiegel – einen gibt,
der das beurteilen kann, dann wohl
Designer Guido Maria Kretschmer.
RTL 21.15 UHR
Guido Maria
Kretschmer
Designer
und Moderator
FOTO: RTL
0.30 heute nacht
0.45 Terror im Namen Allahs Der
unheimliche Aufstieg des IS
1.30 Tod eines Mädchens (2/2)
TV-Kriminalfilm, D 2014
3.00 SOKO Wismar
„Moonlight Mile“
mit Dustin Hoffman
FOTO: RTL
3SAT 22.25 UHR „Trauern für Erwachsene“ fliegt ins offene Kaminfeuer,
und der Rest vom Berg der Ratgeberliteratur hinterher. Jojo (Susan Sarandon) findet es befreiender, die
gut gemeinten Geschenke der mitfühlenden Freunde brennen zu sehen, als sie zu lesen. Ihren Schmerz
verdrängt sie. „Moonlight Mile“
(2002) handelt vom Umgang mit einem schweren Verlust und dem Leben der Hinterbliebenen nach einem Todesfall. Susan Sarandon und
Dustin Hoffman spielen Eltern, die
ihre Tochter verloren haben und
nun mit deren Verlobtem (Jake Gyllenhaal) eine seltsame und verklemmte Wohngemeinschaft bilden. Regisseur Brad Silberling („Die
fast vergessene Welt“) nimmt sich
Zeit und erzählt in dunklen Tönen
ein Drama, das zunächst auf die Tränendrüse drückt. Doch dann zieht
Silberling die Spannungsschraube
unmerklich immer mehr an, indem
er zeigt, was die Hauptfiguren wirklich bewegt. Für Jake Gyllenhaal war
„Moonlight Mile“ eine der ersten
großen Rollen, bevor er mit „Brokeback Mountain“ richtig durchstarten konnte. Demnächst wird er in
der romantischen Komödie „Accidental Love“ an der Seite von Jessica
Biel zu sehen sein. (tsch)
SAT 1
PRO 7
RTL 2
BR
KABEL 1
VOX
5.30 SAT.1-Frühstücksfernsehen. Talk:
Detlef D! Soost und Ramin Abtin zu „The
Biggest Loser” / Der Filmtipp mit Christoph
Scheermann / Talk: Nina Deißler über „50
Shades of Grey” 10.00 Auf Streife 11.00
Richterin Barbara Salesch 12.00 Richter
Alexander Hold 13.00 Richter Alexander
Hold 14.00 Auf Streife 15.00 Im Namen
der Gerechtigkeit – Wir kämpfen für Sie!
6.00 Suburgatory 6.20 Two and a Half
Men 7.30 Mike & Molly 7.55 Mike & Molly
8.20 How I Met Your Mother 9.45 The Big
Bang Theory 11.05 Mike & Molly 11.30 Mike
& Molly 11.55 Two and a Half Men 12.50
Two and a Half Men 13.15 2 Broke Girls
13.45 New Girl 14.15 The Big Bang Theory
14.40 The Big Bang Theory 15.05 The Big
Bang Theory 15.35 How I Met Your Mother
5.10 Grip – Das Motormagazin 5.55 Die
Schnäppchenhäuser – Der Traum vom Eigenheim: Wir ziehen ein 6.45 Die Kochprofis – Einsatz am Herd 7.40 Infomercial
7.55 Die Kochprofis – Einsatz am Herd
8.55 Frauentausch 10.55 Family Stories
11.55 Köln 50667 12.55 Berlin – Tag &
Nacht 13.55 Hilf mir! Jung, pleite, verzweifelt... 15.00 Der Trödeltrupp. Doku-Soap
5.30 Space Night (VPS 4.25) 6.00 Rote
Rosen 6.50 Sturm der Liebe 7.40 TeleGym 7.55 Panoramabilder / Bergwetter
8.35 Tele-Gym 8.50 Panda, Gorilla & Co
9.40 Abendschau 10.25 Wir in Bayern 11.40
Dahoam is Dahoam 12.10 In aller Freundschaft 12.55 Elefant, Tiger & Co 13.45
Frech & Frei 14.15 Wildes Mallorca 15.05
Polizeiinspektion 1 15.30 Wir in Bayern
11.05 Castle 12.00 Numb3rs 13.00 Cold
Case 13.55 Ghost Whisperer 14.55 The
Mentalist 16.00 Castle 17.00 Mein Lokal,
Dein Lokal – Wo schmeckt’s am besten?
18.00 Abenteuer Leben 19.00 Achtung
Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter
20.15 Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit. Thriller, USA 2006 22.50 Verhandlungssache. Actionthriller, D/USA 1998 1.45 Déjà Vu –
Wettlauf gegen die Zeit. Thriller, USA 2006
12.00 Shopping Queen 13.00 Wer weiß
es, wer weiß es nicht? 14.00 Flirt oder Fiasko 15.00 Shopping Queen 16.00 4
Hochzeiten und eine Traumreise 17.00
Mein himmlisches Hotel 18.00 mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner
20.00 Prominent! 20.15 Rizzoli & Isles 21.15
Rizzoli & Isles 22.10 Major Crimes 23.05
Crossing Jordan – Pathologin mit Profil
23.55 Rizzoli & Isles 0.50 vox nachrichten
16.00 Anwälte im Einsatz
17.00 Mein dunkles Geheimnis
Doku-Soap. Zu vermieten
17.30 Schicksale – und plötzlich ist
alles anders Löwenmutter
18.00 In Gefahr – Ein verhängnisvoller
Moment Doku-Soap
Pia – Geheimnisvoller Nachbar
19.00 Navy CIS Fremde Feinde
Krimiserie. Mit Mark Harmon,
Michael Weatherly, David McCallum
19.55 SAT.1 Nachrichten
16.00 How I Met Your Mother
Wie Lily Weihnachten
gestohlen hat. Comedyserie
16.30 How I Met Your Mother
Erste Male. Comedyserie
17.00 taff EyeContact (3)
18.00 Newstime
18.10 Die Simpsons Gemischtes
Doppel. Zeichentrickserie
18.40 Die Simpsons Der Tod kommt
dreimal. Zeichentrickserie
19.05 Galileo Geheimnisvoller Patient
16.00 Der Trödeltrupp –
Das Geld liegt im Keller
17.00 Die Geissens – Eine schrecklich
glamouröse Familie!
18.00 Köln 50667 Doku-Soap. Während
Alex und Inka am Rhein
entlanggehen, erzählt er viel über
sich, erfährt aber kaum etwas von
Inka. Sam begegnet auf ihrem Weg
zur Arbeit Ben und fährt ihn an,
sich von ihr fernzuhalten.
19.00 Berlin – Tag & Nacht
16.45 Rundschau
17.00 Frech & Frei Mit der Fastnachtsjugend durchs ganze Jahr
17.30 Regional
18.00 Abendschau
18.45 Rundschau
19.00 Stationen.Magazin
U.a.: Valentin – Nicht: Walentin /
Brasilien 2015 – Alles ist Jesus / Die
Welt der Computerspiele / Jüdische
Soldaten im Ersten Weltkrieg
19.45 Dahoam is Dahoam Soap
HR
TELE 5
20.15 The Biggest Loser Auch dieses Jahr
wird die Kickbox-Weltmeisterin und
Teamchefin Dr. Christine Theiss
wieder übergewichtige Kandidaten
beim Abnehmen unterstützen. In
Spanien sollen alte Gewohnheiten
abgelegt werden.
22.30 SAT.1 Reportage Kochst Du noch?
Was taugen Fertiggerichte?
23.30 24 Stunden Torte Ahoi!
Wir backen uns ‘nen Hafen
20.15 Spider-Man 2 Actionfilm, USA
2004. Mit Tobey Maguire, Kirsten
Dunst. Peter Parker fasst den
Entschluss, seinem Doppelleben als
Spider Man ein Ende zu setzen und
das Heldenkostüm ein für allemal
abzulegen. Doch da taucht der fiese
Superschurke Doc Ock auf.
22.55 TV total Zu Gast: Ceebas, Phil,
Chris, Nico Semsrott (Comedian)
23.55 The Flash Blitzschlag
20.00 RTL II News
20.15 Die Wollnys 2.0 – Die nächste
Generation Doku-Soap
21.15 Teenie-Mütter – Wenn Kinder
Kinder kriegen Markus
22.20 Der Jugendknast
Doku-Soap
23.20 Autopsie – Mysteriöse Todesfälle
Dokumentationsreihe
Der fatale Tritt /
Mord aus dem Hinterhalt
20.15 Jetzt red i – Europa
U.a.: Kritik aus Brüssel: Deutsche
Mautpläne in der Sackgasse?
21.00 Kontrovers U.a.: Deutsche Post –
Ärger um neue Arbeitsverträge
21.45 Rundschau-Magazin
22.00 Die Bierbrauer vom Dom Kölsch
trinken, kölsch reden, kölsch sein
22.45 Kino Kino Das Filmmagazin des
Bayerischen Fernsehens
23.10 Rundschau-Nacht
16.45 hessenschau 17.00 hallo hessen
17.50 hessenschau kompakt 18.00 maintower 18.20 Brisant 18.50 service: trends
19.15 alle wetter! 19.30 hessenschau
20.00 Tagesschau 20.15 MEX. das marktmagazin 21.00 Hilfe! Was essen wir? 21.45
Bei Anruf Betrug – Die fiese Masche mit
dem Enkeltrick 22.30 hessenschau kompakt 22.45 Fastnacht aus Nordhessen 1.15
Höhepunkte der hessischen Fassenacht
14.05 Leider geile Werbeclips! 14.25 Star
Trek – Deep Space Nine 15.25 Stargate
Universe 16.20 Stargate Universe 17.15
Star Trek – Enterprise 18.10 Star Trek –
Raumschiff Voyager 19.10 Star Trek -Deep
Space Nine 20.15 Unschuldig verfolgt.
Drama, USA/D 1999 22.50 Black Rock –
Überleben ist alles. Horrorthriller, USA
2012 0.25 The Holding. Thriller, GB 2011
2.05 Officer Down. Kriminalfilm, USA 2013
SPORT 1
EUROSPORT
8.00 Teleshopping 8.30 Sport-Quiz 11.30
Teleshopping 15.30 Container Wars 16.00
Container Wars 16.30 Storage Wars 17.30
Aussie Pickers – Die Trödelexperten 18.30
Bundesliga aktuell 19.30 Goooal! – Das internationale Fußball-Magazin 20.00 Handball. 1. Bundesliga. 21. Spieltag: MT Melsungen – THW Kiel. Übertragung aus Melsungen 22.00 Die PS-Profis – Mehr Power aus
dem Pott 23.00 Die PS-Profis – Mehr Power aus dem Pott 0.00 SPORT CLIPS
9.45 Winter-Universiade. Ski alpin: Riesenslalom Damen 11.00 Fußball 12.00 Ski
alpin 12.45 Ski alpin 13.00 Winter-Universiade. Ski alpin: Riesenslalom Damen, 2.
Lauf. Übertragung aus Sierra Nevada (E)
14.00 Biathlon 14.45 Biathlon 15.30 Ski
alpin 15.45 Fußball 16.45 Snooker 18.15
Springreiten 18.30 Golf 19.30 Golf 20.05
Lucia’s Selection 20.15 Segeln 20.45 Segeln 21.20 Wednesday Selection 21.45
Fußball 22.45 Snooker 0.15 Ski alpin
0.30 Spiegel TV – Reportage
1.00 News & Stories
1.45 weg.de Reiseclub
Blaue Zeiten = Programmaktualisierung
1.40 Gotham
3.20 Malcolm mittendrin
3.45 Malcolm mittendrin
4.05 2 Broke Girls
4.25 Suburgatory
0.10 The Closer Querschläger
1.05 The Closer Auf der Flucht (2)
1.55 Flashpoint Zerstörter Frieden
2.35 Autopsie – Mysteriöse Todesfälle
Dokumentationsreihe
23.20 Nader und Simin – Eine Trennung
Drama, IRN 2011. Mit P. Maadi u.a.
1.15 Dahoam is Dahoam
1.50 Stationen.Magazin
2.35 Jetzt red i – Europa
RATGEBER
Mittwoch, 11. Februar 2015
Freie Presse
Streit um
Nasenspray
verloren
NACHRICHTEN
HANDY
Löschprogramme
sind sicherer
Nasic von Klosterfrau
darf nachgeahmt werden
Bevor Computer, Smartphone und
Co. verkauft oder entsorgt werden,
müssen die persönlichen Daten aus
dem Speicher gelöscht werden. Die
integrierten Löschfunktionen der
Geräte reichen dabei nicht aus, sagt
der Tüv Süd. Er empfiehlt Programme, die gelöschte Bereiche im Speicher mehrfach überschreiben, da
beim einfachen Formatieren die Daten mit etwas Aufwand wiederhergestellt werden können. Apples Mac
OS X beispielsweise bietet diese
langwierige Art der Löschung an.
Auch für Smartphones und Tablets
lassen sich über die Appstores entsprechende Programme herunterladen. (dpa)
KOSMETIK
Pausbäckchen lassen
sich wegschminken
Gegen Pausbäckchen kann gekonntes Schminen helfen: „Bei weichen,
runden Gesichtern schminke ich
konturenreich und gebe dem Gesicht so etwas mehr Ausdruck“, erklärt der Make-up-Experte Peter
Schmidinger vom VKE-Kosmetikverband in Berlin. „Dazu arbeite ich
mit Rouge und Highlighter, um
Licht-Schatten-Effekte zu erzeugen.“
Der Highlighter wird in Form eines
Dreiecks unter dem Auge aufgetragen, wobei die oberste Ecke des Dreiecks im Innenwinkel des Auges
sitzt. „Das Rouge trage ich unter dem
Wangenknochen auf – vom Ohrknorpel bis zur Mitte der Pupille“, so
Schmidinger. Dabei immer von außen nach innen arbeiten. (dpa)
STUDIE
Deutsche nutzen
zu viel Salz
In Deutschland essen die Menschen
täglich mehr Salz als in irgendeinem
anderen Land. Das zumindest geht
aus einer Studie des britischen Instituts Euromonitor International hervor. Im Schnitt isst hierzulande jeder 7,85 Gramm Salz. Empfohlen
werden zwischen 3 und 6 Gramm.
Auch beim Zucker langen die Bundesbürger zu: 68 Gramm sind es täglich. Hauptzuckerquellen sind Cola
und Schokolade. Kalorienquelle
Nummer eins ist aber ein anderes
Lebensmittel: Brot. Täglich konsumieren die Deutschen 535 Kalorien
durch Backwaren. (dpa)
GARTEN
Wie Blumen länger
frisch bleiben
Ein Blumenstrauß zum Valentinstag kann mit Hilfe von ein paar
Tricks lange schön bleiben. Der Verbraucherinformationsdienst aid rät,
nach dem Kauf die Blumen für ein
paar Stunden in einem kühlen
Raum zu stellen. Zudem werden die
Stiele um zwei bis drei Zentimeter
schräg angeschnitten. Nach zwei Tagen werden die Stiele erneut gekappt. Die Blumen sollten nicht in
Zugluft oder in der Sonne stehen.
Das Wasser muss regelmäßig ausgetauscht werden, Blätter dürfen nicht
ins Wasser ragen. Frischhaltemittel
kann die Haltbarkeit um bis zu 50
Prozent steigern. (dpa)
RECHT
Mahnkosten von
fünf Euro unzulässig
Stromversorger dürfen ihren säumigen Kunden keine überhöhten
Mahnkosten in Rechnung stellen.
Eine Mahnkostenpauschale von
fünf Euro ist nach Ansicht des Landgerichts Frankenthal jedenfalls zu
hoch. Ein Unternehmen kann sich
Material- und Versandkosten ersetzen lassen, Personal- und IT-Kosten
dagegen nicht, erklärt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Nachdem Rechtsmittel gegen das Urteil
über zwei Instanzen erfolglos geblieben sind, ist das Urteil jetzt
rechtskräftig. (dpa)
Aktenzeichen: 6 O 2281/12
A5
Nicht nur für Kleinkinder und Schwangere riskant.
FOTO:HAUKE-CHRISTIAN DITTRICH/DPA
Hickhack um Hackepeter
Roh essen oder nicht ist nicht nur Geschmackssache – Die Stiftung Warentest rät nach einer Untersuchung ab
Hackfleisch enthält oft gefährliche Bakterien. Das ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest. Wie gesund ist mein Mettbrötchen, fragen sich nun viele
Konsumenten verunsichert. Martina Hahn fasst die Antworten auf
wichtige Fragen zusammen.
Was wurde getestet?
Die Stiftung Warentest hat 21 gemischte Hackfleisch-Produkte überprüft. Darunter befanden sich fünf
tagesfrische von der Theke und
16 abgepackte Produkte zum Preis
von 4,40 Euro bis 14,90 Euro pro Kilogramm.
Wie schnitten die Produkte ab?
Zehn Hackfleischprodukte bekamen die Note „gut“. Sechs kamen
nur auf das Urteil „befriedigend“,
fünf auf ein „ausreichend“. Durchfaller gab es also nicht. Allerdings
auch kein einziges „sehr gutes“ Produkt. Unter den sieben „guten“ Abgepackten befanden sich vier BioMarken: Bio+ (12 Euro), Gut Bio
(Aldi Nord; 8 Euro), Packlhof
(14,90 Euro) und Biotrend (Lidl,
8 Euro). Ein „gut“ bekamen auch
Müller Fleisch (Aldi Süd), Landjunker (Lidl) und Purland (Kaufland) sowie das frische Fleisch an der Theke
von Edeka (sie alle zu einem Kilopreis von 4,40 Euro) und Real
(5,50 Euro). Geschmack, Geruch und
Fleischqualität waren bei der tagesfrischen Ware besser. Hingegen enthielten die abgepackten Produkte
im Schnitt weniger Keime.
F
arbenfroh, sinnlich betörend,
leicht und nahrhaft zugleich,
so empfinde ich die indische
Küche. Sie ist eine Mischung aus
Düften und Gewürzen mit unterschiedlichen Zutaten, wie Gemüse,
Fleisch und Fisch. Wer neugierig
und mutig ist, traut sich auch an die
Schärfe besonders südindischer Gerichte heran und wird mit wundervollen Geschmackserlebnissen belohnt.
Schon aus religiösen Gründen
sind viele Inder um gesunde Ernährung bemüht, soll sie doch zu seelischer und körperlicher Ausgeglichenheit verhelfen. Besonders die
Gemüsecurrys sind zudem leicht,
und manchmal verfliegt der Appetit
auf Fleisch auch bei Nicht-Vegetariern schnell durch die Aromenfülle.
Diese Vielfalt an Gewürzen ist
nicht verwunderlich. Ist man in Indien, dann ist man genau da, „wo der
Pfeffer wächst“, sozusagen im Zentrum der Heimat der Gewürze. Curry
kennt auch hierzulande fast jeder.
Dabei heißt Curry eigentlich ein-
Was monieren die Tester?
Sie stießen im Labor bei jedem zweiten Produkt auf potenziell krankmachende Bakterien, darunter auch
antibiotikaresistente Keime (MRSA
oder ESBL), eine erhöhte Anzahl von
E.coli-Bakterien und in einem Fall
sogar Salmonellen. „Von rohem
Hack, etwa gewürzt als Mett auf
dem Brötchen, raten wir ab“, so die
Tester. Der Verzehr sei besonders für
Kleinkinder, Schwangere und Immunschwache riskant. Ihr Rat:
Hackfleisch nur gut durchgebraten
essen – und zwar nach einer mindestens zwei Minuten langen Erhitzung auf 70 Grad. Stehen auf der Packung die Hinweise „Nur durchgegart verzehren“ oder „Nicht zum
Rohverzehr geeignet“, sollten Verbraucher dies unbedingt befolgen.
Was versteht man unter tagesfrisch?
Unter tagesfrischem Hack versteht
man Fleisch, das im Supermarkt
oder beim Fleischer bereits gehackt
in der Auslage liegt. Verbraucher
sollten es noch am selben Tag verzehren.
Wie erfahre ich die Herkunft?
Bislang – konkret seit der BSE-Krise – sind bei Fleisch nur die Inverkehrbringer von frischem Rindfleisch verpflichtet, den Ursprungsort auf das Etikett zu schreiben. Bei
gemischtem Hackfleisch sind diese
Angaben erst notwendig, wenn das
Hack zu mehr als 50 Prozent aus
Rindfleisch besteht. Diese Pflichtan-
gaben zur Herkunft von Fleisch werden zum 1. April 2015 auf Schweinefleisch ausgeweitet. Nach diesem
Datum erfährt der Kunde im Supermarkt oder in der Fleischerei, wo die
Sau im Stall stand und geschlachtet
wurde.
Lax sind diese Regelungen allerdings bei weiterverarbeitetem
Fleisch, kritisieren Verbraucherschützer: Wurde das Rindersteak etwa mariniert, gesalzen oder durch
den Wolf gedreht, ist die Herkunftsangabe nicht mehr Pflicht. Ähnlich
sieht es bei Schweinefleisch aus: Bei
Hackfleisch muss lediglich angegeben werden, ob Aufzucht und
Schlachtung innerhalb oder außerhalb der EU stattfanden – und das
auch nur, wenn Schweinefleisch im
Hack überwiegt. Für Fertigprodukte,
die Fleisch enthalten, wie beispielsweise Tiefkühl-Lasagne, ist weiterhin keine Herkunftskennzeichnung
vorgeschrieben.
Wie schützt man sich vor Keimen?
Abgesehen davon, dass Konsumenten das Hackfleisch richtig gut
durchbraten sollten, ist es auch
wichtig, dass sie zwischen Einkauf
und Verarbeitung die Kühlkette einhalten. Geschirr, Besteck und Hände
müssen immer vor und nach der
Verarbeitung von rohem Fleisch gewaschen werden. Das rohe Fleisch
sollte nie mit anderen Lebensmitteln in Kontakt kommen. Wer diese
Vorsichtsmaßnahmen einhält, „ist
in der Regel eigentlich keinem Risi-
DIE KOCHFÜCHSIN
Der Duft von Masala
MARLIES FUCHS
ZUR GEWÜRZREICHEN INDISCHEN KÜCHE
expertentipp@redaktion-nutzwerk.de
fach nur „Soße“, man bestellt also
beim Inder unter diesem Namen ein
Gericht mit Soße. Der indische Name für Gewürzmischungen ist Masala. Es gibt unter anderem Masala
chai, den berühmten Gewürztee mit
Milch, Dal Masala, ein Linsengericht, oder Bhindi Masala, ein tomatiges Gericht mit Okraschoten. Aus
bis zu 30 Gewürzen kann so eine Mischung bestehen und wird je nach
Gericht (Gemüse, Reis, Linsen, Fisch,
Fleisch …) variiert. Fast jede indische
Familie hat dafür ihre traditionelle
Rezeptur.
Was sollte man nun im Gewürzschrank haben, um ein indisches Essen bereiten zu können? Nach meinen Erfahrungen sind das mindes-
tens Chili, Kreuzkümmel, Kardamom, Koriander, Ingwer und Kurkuma (Gelbwurz). Nelken, Zimt und
Muskatnuss hat man meist sowieso
vorrätig. Sehr geschmackgebend
finde ich auch Muskatblüten, die
kleinen indischen schwarzen oder
braunen Senfkörner und Curryblätter, die man in vielen Asialäden kaufen kann. Dort bekommen Sie oft
auch einige der Masalas, der Gewürzmischungen.
Typisch für indische Gerichte
sind zudem Kichererbsenmehl –
zum Beispiel bei Pakoras, also ausgebackenes Gemüse und ähnliches –,
Linsen sowie andere Hülsenfrüchte
und Reis. Aber auch Kartoffeln,
Zwiebeln, Auberginen, Möhren und
ko ausgesetzt“, so die Berliner Stiftung Warentest.
Wie wird verpacktes Hack haltbar?
In Folie und Styroporteller verpacktes Hackfleisch – auch EU-Hackfleisch genannt – ist mitunter mehrere Tage haltbar. Das funktioniert,
weil in der Verpackung eine Schutzatmosphäre herrscht, die sich aus
Sauerstoff und Kohlendioxid zusammensetzt. Dieses Milieu hemmt
das Wachstum von Keimen und erhält die Farbe des Fleisches. Verpacktes Hackfleisch bei maximal zwei
Grad Celsius lagern.
Kann ich Hackfleisch einfrosten?
Ja. Es sollte allerdings gleich nach
dem Kauf in einen Gefrierbeutel
umgefüllt und bei Temperaturen
von mindestens minus 18 Grad tiefgefroren werden. Tipp: Verteilen Sie
das Hackfleisch flach gedrückt im
Gefrierbeutel; so kann es schnell
durchfrieren und ebenso schnell
wieder auftauen. Je schneller das
Fleisch durchgefroren ist, desto besser hält es sich beim Auftauen.
Wichtig: Binnen drei bis vier Monaten nach dem Einfrosten auch verzehren. Beim Auftauen sollte auf Mikrowelle, Lagerung bei Zimmertemperatur oder Wasserbad verzichtet
werden. Denn die höheren Temperaturen fördern das Bakterienwachstum. Besser ist es, das Fleisch
aus der Gefriertruhe direkt in den
Kühlschrank zu legen, bis das Hack
ganz aufgetaut ist.
Blumenkohl werden gern verwendet, denn Indien ist der größte Produzent von Blumenkohl in Asien.
Da auch viele Deutsche Blumenkohl lieben, kann ein BlumenkohlCurry unter Umständen der Beginn
einer andauernden Liebe zu indischen Gerichten werden. Unbedingt
erwähnenswert: Wer zum ersten
Mal in einem indischen Restaurant
essen geht, muss wissen, dass bereits
ein „mittelscharfes“ Mahl eine tränenreiche Herausforderung sein
kann.
Sieht gut aus und schmeckt: Blumenkohl-Curry.
FOTO: MARLIES FUCHS
Der Nasic-Hersteller MCM Klosterfrau hat einen Patentstreit gegen
den Generikahersteller Ratiopharm
verloren. Andere Pharmafirmen
können nun dieses Produkt nachahmen und nach Zulassung durch das
Bundesinstitut für Arzneimittel auf
den Markt bringen.
Die Apothekenkunden dürfte das
freuen, denn Nasic gehört zu den
teureren Nasensprays. Zwischen
3,40 und 6,50 Euro zahlt man für
zehn Milliliter bei Onlinehändlern.
Vergleichbare Schnupfenmittel sind
bereits für knapp einen Euro zu haben. Doch vergleichbar seien diese
Produkte mit Nasic eigentlich gar
nicht, sagt Jan Becker-Grüll, Sprecher der Firma Klosterfrau aus Köln.
Denn es gebe kein weiteres Spray
auf dem Markt, das den abschwellenden Wirkstoff Xylometazolin
und den antientzündlichen, die Heilung der Schleimhaut unterstützenden Wirkstoff Dexpanthenol in
Kombination enthalte.
Generika-Hersteller lägen laut
Becker-Grüll ständig auf der Lauer,
erfolgreiche Arzneimittel bei Ablauf
des Patentschutzes zu kopieren.
„Wir nehmen das aber auch als Beleg
für die Qualität und Wirksamkeit
von Nasic, wenn nunmehr Ratiopharm das Produkt herstellen
möchte“, sagt er. Klosterfrau beabsichtige, dieses erstinstanzliche Urteil vom Bundesgerichtshof überprüfen zu lassen und sieht eine
Chance, dass der Patentschutz erhalten bleibt.
Die sächsische Apothekerkammer sieht solche Auseinandersetzungen gelassen. Da die hohe Qualität deutscher Arzneimittel auch für
Nachahmerprodukte gilt, sei das
letzten Endes nur eine Frage des
Preises. Apothekenkunden könnten
mit Generika viel Geld sparen. Die
Sache mit der Qualität will Klosterfrau aber nicht unwidersprochen
stehen lassen. Becker-Grüll: „Die besondere Wirkung von Nasic steht
auch im Zusammenhang mit einem
besonderen Herstellungsverfahren.
Und dieses ist nach wie vor unser
Geheimnis.“ (stw)
RECHT
Privatkopie von
Kauf-CD erlaubt
Gekaufte CDs, Schallplatten oder
Kassetten im Privatbesitz dürfen für
den rein privaten Gebrauch kopiert
werden. Das ist in Paragraf 53 Absatz
1 des Gesetzes über Urheberrecht
und
verwandte
Schutzrechte
(UrhG) geregelt. Diese Kopie darf
auch durch Dritte angefertigt werden, sofern das Kopieren ohne Bezahlung geschieht. Weitergeben
darf man solche Kopien jedoch
nicht. (dpa)
Blumenkohl-Curry
Zutaten: ein mittelgroßer Blumenkohl, drei EL Öl, eine fein gehackte
Zwiebel, fünf Kardamomkapseln, ein
TL Kreuzkümmel, ein halber TL Kurkuma, ein EL Korianderpulver, zwei
bis drei cm klein gehackter frischer
Ingwer, eine kleine grüne Chilischote,
ein bis zwei EL Kokosraspel, einige
Cashewnüsse, zwei bis drei in kleine
Stücke geschnittene Tomaten, anderthalb TL Salz, Pfeffer, ein EL Zitronensaft, ein Viertel Liter Wasser.
Zubereitung: Die Zwiebeln, den Ingwer und die Chilistücke zwei Minuten
in Öl anbraten. Kreuzkümmel, Pfeffer,
Koriander, Kokosraspel und Nüsse dazugeben und zirka eine Minute mitrösten, dann die Tomatenwürfel zugeben. Mit Wasser ablöschen und aufkochen lassen. Blumenkohl dazugeben,
zum Kochen bringen und zugedeckt
zirka 15 Minuten leicht köcheln lassen. Dazu passen gut Reis und Kartoffeln, oder man reicht indisches Fladenbrot.
A6 Freie Presse
RATGEBER
Mittwoch, 11. Februar 2015
Frisches unter Glas
RATGEBER IM TV
Klappern im Radkasten
17.00 Uhr im MDR: MDR um 4. Es
klappert und ruckelt im Radkasten:
Unruhe im Fahrwerk, so die Diagnose der Werkstatt. Der Laie fragt sich:
Sind Stoßdämpfer und Radlager zu
erneuern? Der Autoexperte hilft.
Außerdem: 15.15 Uhr im NDR:
An der Nordseeküste: Helgoland;
20.15 Uhr RBB: Praxis. U. a.: Lippen-Kummer: Test von Pflegestiften.
(Programmänderungen möglich)
GLOSSE
Wärmedämmung des Fensters. Eine
No-Drop-Beschichtung der Platten
verhindert nach Aussage von Krieger die Bildung von Algen.
Ein Gewächshaus sollte eine
Dachrinne haben. „So kann man das
Regenwasser auffangen und bekommt bestes Gießwasser für die
Pflanzen“, erklärt Pinske. Und die
Rinne erhöhe die Stabilität.
Schon jetzt lässt sich erstes
Gemüse selbst anbauen –
im Gewächshaus. Sechs
Tipps, wie und wo der Bau
am besten gelingt.
VON DOROTHÉE WAECHTER
1. Standort: „Ein heller Platz im
Garten ist der optimale Standort für
ein Gewächshaus“, sagt die Autorin
Karla Krieger aus Köln. Meiden sollte man neben Schattenplätzen einen Standort unter Bäumen, die ihr
Laub verlieren. „Wenn das Gewächshaus allerdings während der Sommermonate vom Schatten einer
Baumkrone profitiert, ist das von
Vorteil.“ Dann heizt es sich nicht
ganz so stark auf. Sie empfiehlt ausreichend Abstand zu Wänden und
Hecken. Das Gewächshaus bekommt in diesen Bereichen keine
Sonne ab und der Wind kann nicht
zirkulieren, sodass sich Moos und
Algen bilden. Allerdings sollte auch
das andere Extrem, eine windexponierte Lage, verhindert werden.
„Lässt sich dieses nicht vermeiden,
bringt man Noppenfolie am Gewächshaus an, um starkes Auskühlen durch Wind zu vermeiden“, rät
Krieger, die auch selbst Gewächshäuser produziert. Auch eine Windschutzhecke in ausreichendem Abstand verbessert die Situation.
NACHRICHTEN
KOCHEN
Dickfleischige
Chilis gut für Pesto
Aus Chilischoten lässt sich gut ein
Pesto machen. Nicht jede Sorte ist
dafür aber gut geeignet. „Am besten
klappt es mit den dickfleischigen
Habaneros“, sagt Christian Herb. Er
betreibt in Kempten (Allgäu) eine
Bio-Gärtnerei im bundesweiten
Netzwerk Demonstrationsbetriebe
Ökologischer Landbau. Trocknen
lasse sich diese Sorte hingegen weniger gut, da die dicken Wände schnell
schimmeln. Wer die Chilis nicht nur
als scharfen Zusatz im Essen haben
möchte, kann sie auch für verspannte Muskeln verwenden. Dazu
mischt man Öl mit Chili, lässt es
sechs bis acht Wochen stehen und
reibt sich dann damit ein. Die Schärfe des Öls wirkt durchblutungsfördernd und entspannend. „Das funktioniert wie ein Wärmepflaster“,
sagt Herb. (dpa)
2. Größe: Zu mindestens zwölf Quadratmetern Grundfläche rät Jörg Planer, Agraringenieur und Fachjournalist aus Meckenheim (NordrheinWestfalen). Sonst brauche man zu
viel Fläche für Wege und habe zu
wenig zum Anbauen. „Man darf auf
keinen Fall an der Höhe sparen“, erklärt Krieger. Zum einen brauchen
etwa Gurken und Tomaten Höhe
zum Wachsen, zum anderen lässt
sich sonst nicht aufrecht darin arbeiten. Zwei Meter sind mindestens erforderlich.
HAUSHALT
Wasser vor dem
Trinken laufen lassen
Bei älteren Wasserrohren lassen Bewohner das Wasser am Morgen so
lange laufen, bis es kalt und kühl ist,
bevor sie es trinken. Denn steht
Wasser länger als vier Stunden in
den Leitungen oder im Boiler, kann
es bei alten Systemen gelöste Metalle enthalten, wie Nickel, Cadmium
oder Blei. Darauf weist die Verbraucherzentrale Brandenburg hin.
Manchmal tritt auch braunes, rosthaltiges Wasser aus: Das ist eisenhaltig, aber keine Gesundheitsgefahr.
Auf haushaltsübliche Wasserfilter
können Verbraucher verzichten: Sie
haben meist keinen gesundheitlichen Nutzen, so die Verbraucherzentrale. Riecht oder schmeckt das
Wasser komisch und die Bewohner
vermuten eine Verunreinigung, sollte man den zuständigen Wasserversorger informieren. (dpa)
3. Fundament: Karla Krieger rät zu
einem Betonstreifenfundament für
das Gewächshaus. „Damit verhindert man Verwerfungen in der Konstruktion“, sagt die Buchautorin. Außerdem friert der Boden innerhalb
des Hauses dann im Winter nicht
durch. „Zusätzlich wird eine Styrodurdämmung angebracht, sodass
die Wärme vor allem in der Übergangszeit im Boden gehalten wird.“
Ein weiterer Vorteil eines richtigen
Fundamentes ist, dass Mäuse nicht
durch den Boden eindringen und
ihn durchwühlen können.
5. Fenster: Fenster an einer schattigen Wand und in der besonnten
Dachfläche erzeugen einen Kamineffekt, der dafür sorgt, dass warme
Luft entweicht und frische Luft
nachströmt. Zusätzlich ist ein Luftumwälzer empfehlenswert. Der
Gärtner Pinske schwört auf den automatischen Fensteröffner. „So vermeidet man, dass man zum Sklaven
des Gewächshauses wird.“ Die Fenster werden mittels Wachspatrone
geöffnet – ohne Stromverbrauch,
denn das Wachs dehnt sich bei Wärme aus. Das regelmäßige Belüften
des Gewächshauses verhindert eine
für die Pflanzen schädliche Hitze sowie das Entstehen von Pilzkrankheiten durch zu hohe Luftfeuchtigkeit.
Richtig gepflegt, gut gewachsen: Paprikapflanzen.
Die weniger aufwendige Alternative ist ein Punktfundament. Es ist
ein Kompromiss für den gemieteten
Garten, es lässt sich leichter wieder
entfernen. Wer die Möglichkeit hat,
das Gewächshaus direkt an das
Wohnhaus anzubauen, spart Material und Energie bedingt durch die
Hauswand mit guter Dämmwirkung.
4. Konstruktion: Ein Gewächshaus wird meist aus Aluminiumprofilen gebaut. Mit ihnen lassen
sich viele Formen bauen, erläutert
FOTO: BERND SETTNIK/DPA
Jörn Pinske, Gärtner und Buchautor
aus Celle. „Holz ist im Vergleich wesentlich teurer und auch nicht so
langlebig“, ergänzt Krieger. Außerdem ist es recht pflegeintensiv. „Man
verwendet es nur für Luxusgewächshäuser“, sagt Pinske.
Für die Eindeckung wird vor allem Kunststoff verwendet, Stegdoppelplatten isolieren das Gewächshaus gut. „Die Stärke der Doppelplatten variiert zwischen sechs und
16 Millimeter“, erklärt der Gärtner.
Je dichter die Platten sind, desto stabiler sind sie und desto besser ist die
6. Heizung: Wer das Gewächshaus
auch im Winter nutzt, braucht neben einer guten Isolierung auch eine
Heizung. So sinken die Temperaturen nicht unter drei bis fünf Grad.
Die Witterung in unbeheizten Gewächshäusern bleibt eigentlich nur
bei Außentemperaturen von bis zu
minus fünf Grad frostfrei, erklärt
Planer. Es eignen sich Elektro- oder
Gasheizungen. „Die Gasheizung ist
nicht an eine zentrale Versorgung
gebunden, weil sie mit Flaschengas
betrieben wird“, erläutert Krieger.
Man muss aber unbedingt die Abgase regelmäßig weglüften. Damit sich
die Wärme bei dieser Heizart gleichmäßig verteilen kann, braucht es ein
Umwälzgerät. Eine Elektroheizung
ist hier besser, sie lasse sich gut regeln. Ein Ventilator verteilt die Wärme von unten nach oben.
Pinske empfiehlt schwarze, mit
Wasser gefüllte Schläuche zwischen
die Pflanzen auf den Boden zu legen.
Sie wärmen die Umgebung zusätzlich, da sie die Wärme der Sonneneinstrahlung speichern. Aber das sei
nur eine Ergänzung zur Heizung,
nicht ihr Ersatz. (dpa)
DIE BÜCHER Jörn Pinske: Gewächshäuser –
Technik und Nutzung, BLV Buchverlag,
2009, 144 S., Preis: 14,99 Euro, ISBN: 978-38354-0556-1;
Karla Krieger: Gewächshäuser: Gärtnern,
Ernten und Genießen, Franckh Kosmos Verlag, 2011, 144 S., Preis: 12,99 Euro ISBN: 9783440126813.
Alles Müll,
oder was?
VON KATRIN SAFT
Katrin.Saft@redaktion-nutzwerk.de
Z
ora Zornig aus dem Erzgebirgskreis hat sich mit einem
Problem an die Ratgeber-Redaktion gewandt. Ihre Nachbarn belasten die Restmülltonne mit Einstreu. Recherchen hätten ergeben,
dass acht Haustiere das Mietshaus
mitbewohnen. Nun Zornigs zornige
Frage: Muss ich als Nichttierbesitzerin die erhöhten Müllgebühren anteilig mitbezahlen?
Liebe Frau Zornig, Sie sprechen
da eine große Ungerechtigkeit an.
Ich kann Ihren Ärger nur zu gut verstehen. Über mir die Familie, die hat
sich nun schon das dritte Gör angeschafft, obwohl das zweite noch
nicht mal sauber ist. Sie glauben gar
nicht, was sich da für Pampers-Berge
anhäufen, während ich bestenfalls
mal eine Stringtanga-Einlage entsorge. Und erst die dicke Müllern aus
dem zweiten Stock, die ständig ihren noch dickeren Mann bekocht.
Diese Kartoffelschalen aber auch!
Tag für Tag. Dazu Kohlkopfreste, Nackensteak-Schutzhüllen und Soßenbinderkartons – während ich auf Diät bin oder außer Haus esse. Oder der
schrullige Alte im Erdgeschoss, der
Verpackungsrest für Restmüll hält.
Sie, liebe Frau Zornig, haben drei
Möglichkeiten, sich zu wehren. Sie
können einen Restmüll-Sachverständigen mit einem Gutachten
über die prozentuale Müllverteilung beauftragen – gemessen an der
Wohnfläche, multipliziert mit der
Zahl der Mieter, geteilt durch deren
Alter, zuzüglich der Häufigkeit von
Besuchern, die länger als eine Stunde bleiben und dabei über den Freibetrag von Pi Müll verursachen. Mit
diesem Gutachten wenden Sie sich
an den Abgeordneten Ihres Vertrauens – am besten in Wahlkampfzeiten, weil dieser sich dann auch um
den letzten Müll kümmert.
Wenn Sie aber zu den Menschen
gehören, die nicht mehr vertrauen
können, versuchen Sie bitte, bei Ihrem Abfallentsorger eine EinstreuTonne zu beantragen. Diese ist im
Unterschied zu gelben, blauen, braunen und sonstigen Tonnen am gefleckten Fell-Deckel zu erkennen.
Die schnellste Lösung jedoch wäre: Sie schaffen sich selbst ein Haustier an – noch größer und einstreuintensiver als die Viecher in Ihrem
Haus. Damit könnten Sie nicht nur
Ihr Müllkonto aus dem Defizit führen, sondern sicher sein: Freut sich
das Tier, ärgert sich der Nachbar!
Karte: Westermann Schulbuchverlag
DAS WETTER AM MITTWOCH
6
4
5
1
Hoyerswerda
1
1
Riesa
Leipzig
Görlitz
4
Rochlitz
-2
Mittweida
Dresden
Bautzen
Freiberg
2
Chemnitz
2
0
Glauchau
Marienberg
Zwickau
Annaberg-Buchholz
Auerbach
Aue
Plauen
Klingenthal
Fichtelberg
1215 Meter
-8
5
Wind in km/h
11.02.2015
Wolken und Nebelfelder
Heute: Heute gibt es nur stellenweise Sonnenschein. Mitunter ist es
stark bewölkt, mancherorts auch
neblig oder durch Hochnebel trüb.
Die Temperaturen steigen am Tage
auf 2 bis 6 Grad. Vereinzelt fällt etwas
Sprühregen. Nachts gehen die Werte
dann auf 0 bis minus 5 Grad zurück.
Somit kann es stellenweise Reif- und
Eisglätte geben. Der Wind weht
leicht aus nördlichen Richtungen.
Oslo
Aussichten: Morgen und übermorgen wird es sonnig oder locker bewölkt und trocken. Dabei werden
während des Tages 5 bis 6 Grad erreicht, nachts kühlt es dann bis auf
minus 3 Grad ab. Der Wind weht
schwach bis mäßig aus Süd. Danach
gibt es mehr Wolken mit etwas Regen.
Biowetter: Unter Hochdruckeinfluss sind die wetterbedingten Beschwerden nur von leichter Natur.
Sie reichen von einer erhöhten Anfälligkeit für Kopfschmerzen und
Migräneattacken bis zu Blutdruckschwankungen.
Dublin
Helsinki
Stockholm
Kopenhagen
London
Berlin
Warschau
Prag
Paris
Basel
Wien
Budapest
Sonnenaufgang:
Sonnenuntergang:
Mondaufgang:
Monduntergang:
07:29 Uhr
17:17 Uhr
00:13 Uhr
10:23 Uhr
Biarritz
Lissabon
Bukarest
Madrid
Rom
Tunis
Kanarische Inseln
Istanbul
Athen
Algier
Rostock
Hamburg
Berlin
Vorschau für Chemnitz
Do
5
Fr
6
-3
0
9,5
-2
0
7,5
heiter
sonnig
wolkig
Sa
4
1
1
0,5
So
5
1
0
2,5
Mo
7
4
1
0,5
Höchstwerte in °C
Tiefstwerte in °C
Niederschlagsdauer in h
Sonnenscheindauer in h
SchneeRegenNebel
Regen
stark
Schneeschauer
schauer
bewölkt
regenbedeckt
SprühGewitter schauer SchneeSchnee
regen
regen
Temperaturen gestern 12 Uhr:
Aue
3 Grad
Berlin
5 Grad
Carlsfeld
0 Grad
Chemnitz
2 Grad
Dresden
4 Grad
Fichtelberg
-2 Grad
Gera
4 Grad
Görlitz
4 Grad
Leipzig
5 Grad
Plauen
3 Grad
Zinnwald
0 Grad
-15°C
-10°C
-5°C
0°C
5°C
Wetterlage: Hoch Gabriela wandert über Mitteleuropa hinweg nach Osten.
Zwischen dem Hoch und den Tiefs im Norden und Westen weht in höheren
Luftschichten milde Luft heran. Allerdings kann sich diese nicht überall
durchsetzen. Somit bleibt es unter Hochdruckeinfluss bei uns örtlich neblig.
Köln
Chemnitz
Frankfurt
Nürnberg
München
10°C
15°C
20°C
25°C
30°C
35°C
Temperaturangaben bilden die Höchst- und Tiefstwerte des 24-Stunden-Tages ab.
Reisewetter heute
6°
Athen
11°
Antalya
14°
Barcelona
4°
Budapest
4°
Istanbul
14°
Kairo
7°
Kopenhagen
14°
Lissabon
7°
London
Schnee
stark bewölkt
sonnig
wolkig
Schnee
wolkig
wolkig
bedeckt
wolkig
Moskau
Nizza
Palma d. M.
Paris
Prag
Rom
Stockholm
Tunis
Varna
Wien
2°
14°
18°
8°
4°
15°
4°
18°
0°
5°
bedeckt
sonnig
heiter
heiter
stark bewölkt
sonnig
wolkig
sonnig
wolkig
wolkig
LESERFORUM
Freie Presse
Mittwoch, 11. Februar 2015
LESEROBMANN
Mehr Mut
bei Erotik
REINHARD OLDEWEME
TELEFON: 0371 656-65666 (10-12 Uhr)
TELEFAX: 0371 656-17041
E-MAIL: leser-obmann@freiepresse.de
N
ahezu täglich rufen mich
Leser an, um mit mir über
ein Foto in der Zeitung zu
sprechen; aus den unterschiedlichsten Gründen, aber immer mit dieser
Aussage: Das gefällt mir nicht. In
den zurückliegenden zehn Tagen
waren es 14 Gespräche wegen eines
Bildes in der „Freien Presse“. Für eine
Kolumne reichen einzelne Unterhaltungen eher selten, deshalb
möchte ich heute mal die Fotos auf
den ersten fünf Plätzen als Beispiele
vorstellen; bei den Kriterien der Bewertung müssen Sie mir, liebe Leser,
etwas vertrauen, es ist eine Kombination aus Bauchgefühl, Verstand
und Erfahrungswerten. Los geht‘s:
Platz 5: Das Foto zum Bericht
„Letzter Versuch in Minsk?“ am
Samstag auf der Seite Politik. Zwei
Anrufe deswegen, einen möchte ich
zitieren: „Schauen Sie sich doch bitte mal die Gesichter genauer an:
Merkel sieht aus, als würde sie zum
Ausdruck bringen wollen, dass sie
das ganze Theater überhaupt nicht
interessiere; Putin guckt, als würde
er gleich einschlafen wollen; und
der Franzose sitzt da, als würde er darauf warten, gleich seine Hausaufgaben diktiert zu bekommen“, kritisierte ein Leser die Fotoauswahl.
Platz 4: Zur Fotonachricht „Gute
Chancen für drei Engel der FDP“ gab
es zwei Kommentare am Telefon.
„Der Untergang der Demokratie,
nein, des Abendlandes“, sagte ein
Anrufer, während eine Leserin sagte:
„Attraktivität vs. Kompetenz – inhaltsloser geht es kaum noch.“
Platz 3: Das Foto illustrierte den
Artikel „Acht Beine, pure Panik“ auf
der Seite Ratgeber am Dienstag; es
ging darin um Tierphobien und wie
man sie in den Griff kriegen kann.
Drei Leser haben sich wegen dieses
Bildes an mich gewandt. „Voll die Panik, können Sie sich das vorstellen?
Ich habe die Zeitung fallen lassen
und schreiend das Zimmer verlassen“, sagte ein Mann am Telefon und
hatte überhaupt kein Verständnis
dafür, dass sich meine Kollegen für
ein Foto entschieden hatten, das eine Vogelspinne zeigt, wie sie über
die Hand einer offensichtlich völlig
ruhigen Frau krabbelt.
Platz 2: Das Foto gehörte zum
Themenkomplex „Ukraine-Krise –
Letzter Ausweg Minsk“ am Montag
auf der Seite „Kommentar & Hintergrund“ und zeigte den ukrainischen
Präsidenten mit russischen Pässen
in der Hand, und ein Anrufer meinte: „Glaubt irgendwer in der Welt,
dass die Russen so blöd sind, ihren
Soldaten, wenn sie denn welche in
die Region schicken, zu erlauben, ihren Pass bei sich zu behalten?“
Platz 1: Der Artikel stand unter
der Überschrift „Eine Prise Sex für
die Berlinale“, bei der der Streifen
„Fifty Shades of Grey“ seine Weltpremiere haben sollte. (Kurz zum Hintergrund: Es handelt sich um die
Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers, in dem es um eine ganz spezielle Art von Sex geht. Ich definiere
sie mal so: Der freie Wille wird auf
dem Altar der Lust geopfert.) Ein
Mann (über 80, kein Internet) hat
mich angerufen und meinte: „Zwei
Gesichter, die sich verliebt angucken, mein lieber Herr Gesangsverein, da hätte ich mir doch ein spannenderes Foto gewünscht. Mehr
Mut, junger Mann.“
HINWEIS
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe sinnwahrend zu bearbeiten.
Leserbriefe geben stets die Meinung
ihres Verfassers und nicht die der Redaktion wieder. E-Mails müssen die
vollständige Adresse enthalten. Anonyme Zuschriften werden grundsätzlich nicht veröffentlicht.
Briefkasten
Freie Presse, Ressort Chef vom Dienst
Postfach 261
09002 Chemnitz.
Fax: 0371/656-17041
E-Mail: leserbriefe@freiepresse.de
Seite B1
Für Frieden: Endlich aufeinander zugehen
vilisten nutzen. Noch um die Jahreswende hatte man Zuversicht, die
Parteien könnten sich auf einen
Waffenstillstand einigen. Nur Tage
später verkündet Poroschenko eine
Großoffensive und eine Generalmobilmachung. Da gedenkt die Welt
der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee, und nicht eingeladen wird der
Präsident Russlands. Da vereinbaren
die Kriegsparteien eine Gesprächsrunde – und wer bleibt fern? Die Verhandlungsführer der Ukraine. Stattdessen lobt der Präsident Abschussprämien aus. Die Frage ist erlaubt:
Wo bleiben die Sanktionen gegenüber Poroschenko?
Michael Guld, Auerbach
Der Konflikt in der Ukraine bestimmt seit Wochen
wieder die Schlagzeilen.
Täglich erreicht uns eine
Vielzahl von Leserbriefen
zu Berichten darüber. Dies
ist eine weitere Auswahl
von Auszügen daraus.
Verantwortung liegt bei den USA
Zum Artikel „Gorbatschow warnt
vor Krieg“: Ich teile seine Ansichten,
Gorbatschow hatte bereits vor einiger Zeit seine Meinung zu dem Konflikt gesagt. Es ist schon erstaunlich,
wie schnell vergessen wird, dass wir
ihm die Wiedervereinigung zu verdanken haben. Die Situation in der
Ukraine dient nur dazu, den Einfluss der USA und der Nato nach Osten auszuweiten. Sie tragen dafür
die Verantwortung, dass im Land
Krieg gegen die eigenen Landsleute
geführt wird. Dazu werden ständig
neue Milliarden von der EU und
USA zur Verfügung gestellt.
Manfred Anders, Chemnitz
Schaden für einfache Menschen
Zum Bericht „Russland-Sanktionen:
EU vermeidet vorerst großen Knall“:
War es wirklich „der große Stolz der
EU“, dass man Russland mit Sanktionen belegte? Ich meine, es war der
Stolz und der Gehorsam der Parlamentarier in Brüssel und Berlin gegenüber Washington, aber bei weitem nicht der Stolz der Masse der Bevölkerung. Sanktionen haben, wie
Kuba zeigt, nie das bewirkt, was sich
Hegemonisten ausgedacht haben.
Sanktionen haben die Systeme stärker gemacht, allerdings die kleinen
Leute in den Ländern betroffen und
auch die Sanktionierer geschädigt.
Der US-Wirtschaft schaden Sanktionen gegen Russland am wenigsten –
Europa schadet sich und seiner Bevölkerung und dem bisher guten
Verhältnis zu Russland. Außerdem
hat man auch den Deutschen noch
nie schlüssig erklärt, wie, unter welchen Bedingungen und wann man
diese Sanktionen aufheben will. Inzwischen ist das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland so
angespannt und vergiftet, dass sich
jeder normal denkende Mensch
fragt: Was kommt noch, wenn Europas Politiker weiterhin vorrangig
Sanktionen predigen?
Volker Meyer, Chemnitz
Gleiches Strickmuster
Zum Themenkomplex „Letzter Ausweg Minsk“: 1939 bewiesen die Nazis, dass Polen in Deutschland eingefallen sei; die im Kampf um den Sender Gleiwitz Getöteten trugen polni-
Heute wollen sie in Minsk über ein Ende des Konflikts reden: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Russlands Präsident
Wladimir Putin und Petro Poroschenko, Präsident der Ukraine.
FOTO: REGIS DUVIGNAU/DPA
sche Uniformen. 2015 beweist Präsident Poroschenko, dass russische
Kämpfer in den Osten der Ukraine
eingefallen sind, denn er kann Pässe
dieser Invasoren präsentieren; wie
sich doch die Strickmuster gleichen.
Man könnte es belächeln, denn wer
auch nur über ein geringes Maß an
Intelligenz verfügt, hält die Russen
nicht für so bescheuert, dass sie
Kämpfer mit ihren Pässen versehen
in die Ukraine schicken. Das Lächeln vergeht einem , wenn man an
die Folgen der Lüge von 1939 denkt.
Rudolf Müller, Aue
Ein „unmoralisches Angebot“
Zum Artikel „Angela Merkel stellt
Russland Freihandelszone in Aussicht“: Es ähnelt einem „unmoralischem Angebot“. Nach monatelang
anhaltendem Affront gegen Putin
soll das ein ehrliches Angebot sein?
Es ist zu vermuten, dass von russischer Seite das Vertrauen in die deutsche Regierung auf einem Tiefpunkt
angelangt ist. Moskau wird diplomatisch geschickt, aber ganz unverblümt der Kanzlerin die kalte Schulter zeigen. Das konnte man schon
sehen, als die Bitte Brüssels, doch die
Einfuhrsperre für Agrarexporte aus
der EU zu lockern, ignoriert worden
ist. Natürlich sollen die EU-Sanktionen weiter bestehen. Für Putin
scheint Merkel keine ernst zu nehmende Partnerin mehr zu sein. Die
Russen haben begriffen, dass sie von
deutscher Seite verstoßen worden
sind. Man hat sich umorientiert und
neue, aufstrebende Partner in der
ganzen Welt gefunden. Das „alte Europa“ ist uninteressant, weil es unberechenbar und einseitig auf die
Kiewer Regierung fixiert ist. Vor allem wäre es für Russland unkalkulierbar, auf die Euro-Länder zu setzen, die dabei sind, mit Riesenmengen von gedruckten Euro ohne Waren bzw. Dienstleistungsdeckung
den Markt zu überschwemmen, um
die darbenden Volkswirtschaften
der Mitgliedsstaaten auf Wachstumskurs zu bringen.
Michael Sieber, Limbach-Oberfrohna
Bilder kaum noch zu ertragen
Zum Artikel „Ukrainer bleiben
Minsker Krisentreffen fern“: Der
Konflikt ist die größte Krise nach
dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Auflösung der sozialistischen Staatengemeinschaft. Europa war auf einem guten Weg zu einem dauerhaften Frieden. Aber man
muss feststellen, das 100 Jahre nach
dem Ersten und 70 Jahre nach dem
Zweiten Weltkrieg kaum Lehren gezogen wurden. Beide Parteien, die
Separatisten und die Regierung in
Kiew, beschuldigen sich gegenseitig,
die Waffenruhe zu brechen. Die Bilder von Leichen und zerstörten Häusern sind kaum noch zu ertragen. Da
mutet es einem mehr als pervers an,
wenn sich der Präsident Poroschenko bei einer Veranstaltung niederkniet und sich bekreuzigt. Beide Seiten sind aufgefordert, miteinander
zu reden und nicht auf Standpunkten zu beharren. Tausende Menschen haben schon ihr Leben verloren, und nun verteilt der Verteidigungsminister noch Abschussprämien an seine Soldaten, menschenverachtender kann man nicht sein.
Lothar Schumann, Chemnitz
Sanktionen auch gegen Ukraine
Wenn man sich die Statements der
Regierenden seit dem Beginn der
Krise verinnerlicht, kommt man unweigerlich zu der Erkenntnis, dass
das an Desinformation und Täuschung nicht mehr zu überbieten
ist. Wenn Russland Hilfsgüter in die
betroffenen Gebiete brachte, stand
stets die Behauptung im Raum, die
Russen würden Waffen liefern. Die
EU gibt derweil der Ukraine horrende Kredite und Bürgschaften, damit
sie sich Waffen kaufen kann. Wenn
Granaten Zivilisten töteten, waren
sich die EU und die USA sofort einig,
dass können nur die „Separatisten“
gewesen sein, ohne die Frage zu stellen, wem diese Übergriffe auf die Zi-
Wie lange geht das noch gut?
Poroschenko fährt mit einem neuen
Schützenpanzerwagen gefahrlos im
Hinterland spazieren. Die Jugend
der Ukraine aber möchte sich nicht
verheizen lassen, flüchtet unter Gefahr für Leib und Leben lieber ins
Ausland. Der deutsche Außenminister lädt zusammen mit anderen
nach Minsk ein, lässt sich und damit
unser Volk von Poroschenko brüskieren. Macht nichts, die EU-Staaten
finanzieren Kiew weiter mit Milliarden. Wie lange soll dies noch so weitergehen?
Rolf Pinther, Crimmitschau
Nur zaghafte Verurteilung
Die Ereignisse der vergagnenen Wochen im Ukraine Konflikt sind mehr
als besorgniserregend. Beide Seiten
beschuldigen sich, nicht an einer
Friedenslösung interessiert zu sein.
Leider machen es sich die USA sowie
die EU und Deutschland sehr einfach, alles den Separatisten in die
Schuhe zu schieben. Das Leid der
Menschen in der Ostukraine scheint
doch beiden Seiten ziemlich egal zu
sein. Die Medien und die westlichen
Politiker beschuldigen die Russen,
egal was auch an Gräueltaten passiert. Man tut sich schwer, auch die
Oligarchen in Kiew zurechtzuweisen, auch sie haben schon genug Zivilisten getötet. Sie wollen immer
mehr Geld für militärische Zwecke.
Und die ukrainische Bevölkerung
scheint auch nicht geschlossen hinter der Regierung in Kiew zu stehen.
Wie sonst lässt sich erklären, dass
viele Männer vor einer Einberufung
zum Militär flüchten und die Regierung plant, das zu vereiteln? Putin
wird vorgeworfen, die Separatisten
mit Waffen zu unterstützen. Und
was haben die USA jetzt vor? Sie
wollen Waffen in die Ukraine liefern, tun also genau das Gleiche was
sie den Russen vorwerfen. Aber da
sind unsere Politiker zurückhaltend
und verurteilen diese Vorgehensweise nicht oder nur sehr zaghaft.
Elke Oßmann, Oelsnitz
Oper muss sich nicht aktueller Politik beugen
Zum Bericht „Der Dämon
tötet die Liebste“ und dem
Kommentar „Schwarz
angemalt“ über die
Premiere der Oper
„Otello“ im Chemnitzer
Opernhaus haben uns
diese Leserbriefe erreicht.
An Schulzeit erinnert
Die Aufführung hatte uns sehr gut
gefallen, am liebsten hätte ich jedoch schon nach den ersten Zeilen
nicht weitergelesen, denn die Verbindung mit Pegida und Ehrenmord
in Berlin war mir denn doch zu suspekt. Als der wohl ernst gemeinte
Hinweis in der Darstellung des Otello als blonden Täter gipfelte, fühlte
ich mich in den Literatur- und
Kunstunterricht in den sechziger
Jahren der DDR versetzt. Auch dort
stand ich im Auftrag der Lehrerin
mehrfach vor der Aufgabe, den Klassenstandpunkt, zumindest aber die
Gesellschaftskritik des Klassikers
herauszuarbeiten und den Bezug
zur (damaligen!) Gegenwart herzustellen, auch wenn es noch so weit
hergeholt war.
Dieter Kaiser, Flöha
Warum immer Politikum?
Die Diskussion um Pegida und Co.
mit der Geschichte von Otello in Zusammenhang zu stellen ist doch absurd. Shakespeare liefert den Stoff,
so wie er ist. Warum muss also alles
in Frage gestellt und zu einem Politikum gemacht werden? Wir müssen
uns doch fragen, ob Menschen mit
dunkler Hautfarbe keine Fehler machen dürfen und ob man das dann
nicht auch beim Namen nennen
darf, ohne dass man gleich als Rassist beschimpft wird. Genau das
wollte Shakespeare zeigen: einen
schminken müssen, um den Ansprüchen der Rezensenten zu genügen? Im Gegenzug muss man dann
aber auch die Frage aufgreifen, ob es
Darstellern aus Afrika gestattet sein
darf, einen Weißen zu spielen. Da
könnte man sich doch auch diskriminiert fühlen. Theater und Oper
sind und bleiben keine politische
Bühne.
Sigrid Drechsler, Amtsberg
Christian Juslin sang und spielte bei
der Premiere die Partie des Otello.
FOTO: DIETER WUSCHANSKI/THEATER
Menschen, der versagt. Otello ist
nun mal ein „farbiger“ Feldherr. Wie
anders sollte er denn dargestellt werden? Was wäre denn gewesen, wenn
ein Schwarzafrikaner diesen Part gespielt hätte? Hätte er sich weiß
Respekt für den Regisseur
Bekanntermaßen handeln fast alle
Opern nicht in ihrer Entstehungszeit. Trotzdem vertraten Komponisten und Librettisten die Auffassung,
dass das Publikum Inhalt und Sinn
verstehen kann. Wie bei Otello
funktionierte das fast immer. Warum die meisten Regisseure und Kritiker die Holzhammermethode für
unverzichtbar erachten, werde ich
nie begreifen. Beispielsweise ist es
für Schüler äußerst sinnvoll, wenn
sie aktuelle Zeitbezüge eigenverant-
wortlich ergründen können. Deshalb hat hier der Regisseur meinen
vollsten Respekt, wenn er den Wettstreit mit der Genialität von Shakespeare und Co. unterlässt.
Cornelia Kiel, Chemnitz
Keine klaren Anregungen
Zur Rezension und zum Kommentar muss ich sagen: Ich vermisse Objektivität. Wie kann man sich nur
verleiten lassen, einen Opernstoff
derart vereinnahmen zu wollen für
diese Zeit? Haben sich die Autoren
wirklich mal ernsthaft mit Pegida
auseinandergesetzt? Und wenn sie
schon meinen, dass das Theaterteam die derzeitige Wirklichkeit
hätte berücksichtigen müssen, so
vermisse ich klare Ideen und Anregungen, wie genau sie sich das vorgestellt hätten. Zumindest das wären sie den Machern der Otello-Inszenierung schuldig. Nur abwerten
und rummeckern ist nicht mehr.
Carmen Vieweger, Chemnitz
B2 Freie Presse
MITTWOCHSMARKT
GESCHÄFTSANGEBOTE
RUND UMS HAUS
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Mittwoch, 11. Februar 2015
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Mittwoch, 11. Februar 2015
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MOTORRÄDER VERKAUF
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B4 Freie Presse
Mittwoch, 11. Februar 2015
KAUFGESUCHE
SONSTIGE KAUFGESUCHE
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3−3 1/2 ZI.−WOHNUNGEN
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2−2 1/2 ZI.−WOHNUNGEN
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Mittwoch, 11. Februar 2015
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B6 Freie Presse
11. - 17. Februar 2015
Mittwoch, 11. Februar 2015
Asteroiden-Suche vom Balkon aus
WIDDER (21.3. bis 20.4.)
Liebe: Ihr Leben wird mehr
Sinn bekommen. Beruf: Die kosmischen Energien verleiten leider zu
Reizbarkeit und Ungeduld. Allgemein: Sie sollten einen geliebten
Menschen verwöhnen. Glückstag:
Sonntag, Glückszahl: 10
ZWILLINGE (21.5. bis 21.6.)
Liebe: Guter Zeitpunkt, um
mehr Zeit mit dem Partner zu verbringen. Beruf: Finanziell ist zurzeit
alles im Lot. Allgemein: Eine spontane Äußerung eines Kollegen verändert einiges. Glückstag: Donnerstag, Glückszahl: 1
LÖWE (23.7. bis 23.8.)
Liebe: Sie finden in einer
Auseinandersetzung die richtigen
Worte. Beruf: Genießen Sie die Ruhe vorm Sturm. Allgemein: Ihnen
gelingt augenblicklich alles, was Sie
sich vorgenommen haben. Glückstag: Samstag, Glückszahl: 3
JUNGFRAU (24.8. – 23.9.)
Liebe: Die Wünsche Ihres
Partners nicht auf die leichte Schulter nehmen. Beruf: Schlechte Kompromisse machen Ihnen Sorgen. Die
klare Linie ist besser. Allgemein:
Wer sowohl ausgibt als auch spart,
ist am zufriedensten. Glückstag:
Montag, Glückszahl: 26
WAAGE (24.9. bis 23.10.)
Liebe: Sie verstehen es, Ihre
Vorzüge ins rechte Licht zu rücken.
Beruf: Eine Aufgabe setzt Sie unter
Druck. Allgemein: Eine schwierige
finanzielle Phase scheint dem Ende
entgegenzugehen.
Glückstag:
Dienstag, Glückszahl: 2
SKORPION (24.10. – 22.11.)
Liebe: Eine Begegnung hält
nicht das, was sie verspricht. Beruf:
In Sachen Anerkennung zeigt sich
jemand leider noch ein wenig sparsam. Allgemein: Berufliche Ziele
sollten jetzt unbedingt vorrangig behandelt werden. Glückstag: Montag, Glückszahl: 20
SCHÜTZE (23.11. bis 21.12.)
Liebe: Es kann zurzeit gar
nicht harmonischer verlaufen. Beruf: Manche erhalten die Chance,
ihre Fähigkeiten unter Beweis zu
stellen. Allgemein: Es kommt auf
exaktes Arbeiten an. Glückstag:
Dienstag, Glückszahl: 28
STEINBOCK (22.12. – 20.1.)
Liebe: Keine Spielchen! Geben Sie sich so, wie Sie sind. Schwächen inklusive. Beruf: Falls Ihnen
jemand Hilfe anbietet, dürfen Sie
diese annehmen. Allgemein: Neue
Finanzaussichten zeigen Ihnen ein
positives Zukunftsbild. Glückstag:
Samstag, Glückszahl: 22
WASSERMANN (21.1. – 19.2.)
Liebe: Pluto und Merkur
halten eine Überraschung für Sie bereit. Beruf: Neue Angebote kündigen sich an. Frischen Sie Kenntnisse
auf. Allgemein: Nicht von selbst ernannten Experten aus dem Konzept
bringen lassen. Glückstag: Mittwoch, Glückszahl: 21
FISCHE (20.2. bis 20.3.)
Liebe: Kleine Liebesbeweise katapultieren Sie jetzt direkt auf
Wolke sieben. Beruf: Ihre Vorschläge finden endlich beim Chef und bei
den Kollegen Gehör. Allgemein: Eine Beschäftigung erhält für Sie jetzt
einen höheren Stellenwert. Glückstag: Donnerstag, Glückszahl: 18
Tödliche
Häppchen
M
STIER (21.4. bis 20.5.)
Liebe: Mit viel Einfühlungsvermögen können Sie einen
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sollten systematisch vorgehen. Allgemein: Jetzt ist der günstigste Zeitpunkt für Verhandlungen und Geschäfte. Glückstag: Mittwoch,
Glückszahl: 43
KREBS (22.6. bis 22.7.)
Liebe: Herzklopfen und
Schmetterlinge im Bauch: Ihre Laune ist klasse. Beruf: Ihre Kontaktfreudigkeit öffnet Ihnen beruflich
Tür und Tor. Allgemein: Gehen Sie
diplomatisch vor und planen Sie Ihre Schritte ganz genau. Glückstag:
Freitag, Glückszahl: 34
KRIMIRÄTSEL
Asteroiden-Jäger Bernhard Häusler richtet sein Teleskop auf seinem Balkon aus. Der Unterfranke macht Jagd nach kleinen Planeten.
Die einen sammeln
Briefmarken, die anderen
stricken. Das Hobby des
Unterfranken Bernhard
Häusler ist die Jagd nach
kleinen Planeten. Und
zwar erfolgreich. Deshalb
trägt nun ein Asteroid
ganz offiziell den Namen
seiner Heimat.
VON CHRISTIANE GLÄSER
MAIDBRONN — Der
28. September
2009 war eine glasklare Nacht im
unterfränkischen Maidbronn. Daran kann sich Bernhard Häusler genau erinnern. Denn in dieser Herbstnacht hat der Hobbyastronom seinen ersten eigenen Asteroiden entdeckt. Als Erster weltweit. Vom Balkon aus. Mit einem 20 Jahre alten Teleskop. Seit einigen Wochen ist der
57-Jährige der offizielle Entdecker
dieses Kleinplaneten. Und er hat ihn
nach seinem Wohnort benennen
lassen. Der durchschnittlich etwa
1,7 Kilometer breite Kleinplanet, der
zwischen Mars und Jupiter kreist,
trägt nun den Namen „410928 Maidbronn“.
Häusler ist seit fast 20 Jahren ein
Asteroidenjäger, bereits mit vier Jahren ist er begeisterter Sternegucker.
Bei besten Wetterbedingungen
scannt er mit seinem Teleskop und
einer Spezial-Videokamera einen
winzig kleinen Teil des Nachthimmels etwa zweieinhalb Stunden
lang ab. „Der beobachtete Bereich ist
etwa so groß wie ein Drittel der Fläche des Mondes“, erklärt der Maidbronner, der sein Geld als IT-Experte
verdient. Bis zu drei Scans schafft
Häusler in einer guten, klaren
Nacht.
Am Abend nach der Arbeit
schaut er sich dann die Videos im
Zeitraffer an. Nur kurz huscht ein
dunkelgrauer, wenige Millimeter
langer Streifen über den Bildschirm.
„Das ist meine erste Aufnahme des
Asteroiden 410928 Maidbronn“, sagt
der Unterfranke stolz.
Doch bevor er ganz offiziell diese
Bezeichnung tragen durfte, musste
Häusler mehr als vier Jahre warten.
Die Regeln der Internationalen Astronomischen Vereinigung (IAU),
um als Entdecker eingetragen zu
werden, sind streng: mindestens
zwei deutliche, nächtliche Aufnahmen pro Objekt. So kann ein Bahnbogen bestimmt werden. „Das ist sozusagen der Fingerabdruck des Asteroiden.“
Dann prüft ein Programm, ob andere dieses Objekt schon gesichtet
und gemeldet haben. „410928 Maidbronn“ hat Häusler als Erster gesehen. Dass er ihn nach seinem Heimatort benennen wird, war ihm
früh klar. „Dieser Ort hat mir erst die
Gelegenheit gegeben, diesen Astero-
iden zu entdecken.“ Nach sich selbst
durfte er ihn nicht benennen. Das
geht nur bei Kometen.
„Ich bin sehr beeindruckt von der
enormen Geduld
des Amateurs.“
Burkard Losert Bürgermeister
Der erste Bürgermeister der Gemeinde Rimpar, Burkard Losert, ist
begeistert über die Namenswahl.
„Das ist eine besondere Ehre, dass
ein Asteroid nach einem Ortsteil
von Rimpar benannt wurde. Es ist eine riesige Freude, dass wir einen so
aktiven Hobbyastronomen bei uns
haben. Ich bin sehr beeindruckt von
der enormen Geduld des Amateurs.“
Deutschlandweit gibt es der Vereinigung
der
Sternenfreunde
Deutschland zufolge mehr als
4000 Hobbyastronomen. Etwa ein
FOTO: DAVID EBENER/DPA
Dutzend davon suchen am Himmel
so professionell wie Häusler nach
neuen Objekten.
Der IAU zufolge sind bislang
mehr als 670.000 Asteroiden und
3830 Kometen weltweit am Himmel gefunden worden. Die allermeisten von ihnen werden in professionellen Sternwarten entdeckt.
„Fast 100 Prozent grasen die großen
Observatorien mit ihren automatischen Suchprogrammen ab“, sagt
Asteroiden-Experte Ekkehard Kührt
vom Institut für Planetenforschung
in Berlin. Etwa 5000 neue Objekte
werden so Monat für Monat am
Nachthimmel gefunden. „Für Amateure ist so eine Entdeckung ein großer Glückstreffer und eine Ausnahme“, so Kührt. Doch das schreckt
Hobbyastronom Häusler nicht ab,
im Gegenteil. „Man braucht Jagdtrieb, Geschick, Glück, Hartnäckigkeit und Fleiß. Das ist ein zusätzlicher Reiz“, sagt der 57-Jährige. Häusler will noch mehr Asteroiden benennen: „Ich habe noch ein paar in
der Warteschleife. Da bin ich hundertprozentig der Erste, der sie gesehen hat.“ (dpa)
Kometen vorbehalten. Einige Fakten
zum fränkischen Asteroiden „410928
Maidbronn“:
Wer einen solchen Kleinplaneten
entdeckt und dessen Laufbahn eindeutig bestimmt hat, darf ihm einen
Namen geben. Allerdings nicht den
eigenen, das ist den Entdeckern von
Er ist durchschnittlich 1,7 Kilometer
breit und ähnelt einer Kartoffel. Zum
Zeitpunkt der Entdeckung war der Asteroid etwa 242 Millionen Kilometer
von der Erde entfernt. (dpa)
Beim Thema Wirtschaft denken die
meisten an trockene Themen wie
Inflation, Deflation und Hausse.
Doch Ökonomie kann auch spannend sein, wie die folgenden Wirtschafts-Simulationen für PC zeigen.
Der Asteroid ist einer von mehr als
670.000 bislang entdeckten Kleinplaneten. Er zieht seine Kreise um die
Sonne und ist zwischen Jupiter und
Mars zu finden. Der Asteroid braucht
etwa fünf Jahre, um einmal die Sonne
zu umrunden.
Das Entdeckungsbild des Asteroiden
„Maidbronn“, zusammengesetzt aus
24 Einzelaufnahmen mit je fünf Minuten Belichtungszeit, am 28. September 2009. FOTO: BERNHARD HÄUSLER/DPA
Eins der schärfsten Abspiele
An dieser Stelle finden
Freunde des Schachspiels
vierzehntäglich nationale
und internationale
Schachpartien zur Analyse
und zum Nachspielen.
Eine Menge spannendes Kampfschach gab es beim FIDE-GrandPrix-Turnier in Naltschik, der
Hauptstadt der russischen Teilrepublik Kabardino-Balkarien im Nordkaukasus, zu sehen: Fast alle Partien
wurden ausgekämpft, und erst in
der letzten Runde konnte sich Lev
Aronjan den Turniersieg sichern.
Aronjan ist ein armenischer Schachgroßmeister der Weltspitze. Er ist
ehemaliger Weltmeister im Schnellschach und ehemaliger Weltmeister
im Blitzschach. 2003/2004 spielte er
für den Deutschen Schachbund.
Gelfand/Israel – Eljanow/Ukraine
(nach dem 31. Zug von Weiß)
+34. Lf3 Dxh3+ 35. Kg1 Dg3+
36. Kh1 Txf3, und Weiß gab auf, da
nach 37. exf3 Txe1+ 38. Txe1 Dxe1+
39. Kg2 Dg3+ der h-Bauer das Rennen macht.
–
Kasimdzhanow/Usbekistan
Gelfand/Israel
Die wohl sensationellste Neuerung
brachte Boris Gelfand in der Botwineinem der schärfsten
nik-Variante,
Abspiele des Damengambits:
1. d4 d5 2. c4 c6 3. Sf3 Sf6 4. Sc3 e6
h6 6. Lh4 dxc4 7. e4 g5 8. Lg3
5.b5Lg5
9. Se5 Sbd7!? (Eine ausgezeichne te Neuerung! Um Zeit zu gewinnen,
Schwarz den Bauern c6. Be opfert
kannt sich 9 ...h5 und 9 ...Lb7)
!"#$%& 10. Sxc6 Db6 11. d5 Lb7 12. a4 a6
31 ...Sxf2! 32. Kxf2 Dg3+ 33. Kf1
(Nach 33. Kg1 setzt Schwarz mit
33 … Txg4! 34. hxg4h3matt) 33 ...Tf4
13. Le2 Lg7 (Zu gefährlich ist
13 ...Lxc6 14. dxc6 Dxc6 15. e5 nebst
Lf3) 14. dxe6 (Weiß gibt den Bauern
zurück, um den schwarzen König
WEBTIPPS
Wirtschaft von der
spielerschen Seite
Der Asteroid „410928 Maidbronn“
Seit Januar 2015 ist ein Asteroid
nach einem kleinen unterfränkischen
Ort benannt: „410928 Maidbronn“.
Asteroiden sind übrig gebliebene
Kleinkörper aus der Zeit der Planetenentstehung. Diese Felsbrocken bewegen sich wie die anderen Planeten
auf einer Umlaufbahn um die Sonne.
Die meisten von ihnen sind im sogenannten Asteroidengürtel zwischen
Jupiter und Mars zu finden.
arsch, zurück!“ Kommissarin Katja Rulandt hatte
keine Wahl; sie schloss
die Tür zu ihrer Wohnung, die sie soeben verlassen hatte, wieder auf. Der
Gangster Jo Lenck torkelte an ihr
vorbei und ließ sich drinnen ächzend in einen Sessel fallen. „Tür zu!“,
befahl er mit vorgehaltener Pistole.
Katja gehorchte. Lenck fuhr sich
über den Mund.
„Ich will, dass Sie einen Mord aufklären!“ – „Einen Mord? An wem?“ –
„An mir! Jemand hat mich vergiftet!“
Zittrig zog er eine DVD aus seiner Jacke. Katja schob die Scheibe in den
Player. Das zunächst gepixelte Bild
wurde klarer: Partyvolk defilierte
ums kalte Büffet. Viele hatten ihre
bereits befüllten Teller auf einem
langen Tisch deponiert. „Da bin ich
gerade hinaus, um zu telefonieren“,
presste Lenck hervor. Ein Mann kam
ins Bild: Forkel, Lencks rechte Hand,
wie Katja wusste. Er machte sich an
einem der Teller zu schaffen. Ein
breitschultriger Glatzkopf fauchte
ihn an: „Der gehört Jo!“ Forkel
schrak zusammen. „Dachte, das wär
meiner“, japste er beleidigt. „Was ist
das für ein dunkelroter Farbfleck auf
dem Rand Ihres Tellers?“, wunderte
sich Katja. Lenck zwinkerte bloß.
Ihm schwanden die Sinne. Katja sah,
wie der Film-Lenck in den Saal zurückkehrte. Eine brünette Frau
schwebte auf ihn zu. Ihr Nagellack
korrespondierte perfekt mit ihrem
weinroten Kleid. Ihr Blick huschte
über die Tafel. Lächelnd schob sie
den Glatzkopf beiseite und reichte
Lenck seinen Teller. Der nahm ihn
entgegen, schob sich ein Fleischbällchen in den Mund und spülte mit
Wein nach. Sekunden später wurde
er kreidebleich. „Ich ahne jetzt, wer
Sie vergiftet hat“, sagte die Kommissarin leise. Wer? (Deike)
Auflösung: Die brünette Frau. Sie
hatte die Häppchen auf Lencks Teller
vorher unbemerkt vergiftet und diesen dann mit ihrem Nagellack – daher
der dunkelrote Farbfleck! – markiert,
um ihn später eindeutig wiederfinden
zu können.
HOROSKOP
SPIEL & HOBBY
im Zentrum festzuhalten. Die Alternative war 14.0–0) 14... Lxc6
15. exd7+ Sxd7 16. axb5 axb5
17. Txa8+ Lxa8 18. 0–0 Se5 19. Sd5
Dc5 20. Kh1?! (Der Beginn eines falschen Plans) 20 …0–0 21. f4 gxf4 22.
Lxf4 f5! (Dieser Zug hebelt die gesamte weiße Stellung aus) 23. b4
Dd6 24. Lf3 fxe4 25. Lxe4 Td8 26. Tf2
c3! (Genau bis zum Schluss! Falsch
wäre 26 ...Lxd5 27. Td2) 27. Tf3 Lxd5
28. Td3 Sxd3! Weiß gab auf. (kzl)
SCHNELLSCHACH Leipzig wird am 3./4. Oktober die 41. Deutsche Schnellschach-Einzelmeisterschaft ausrichten. Den Spielern
steht je nach Variante eine Bedenkzeit von 10
bis 60 Minuten für alle Züge zur Verfügung.
Damit nimmt das Schnellschach im Bezug auf
die gemessene Bedenkzeit zwischen normalem Turnierschach (meist 2 Stunden allein für
die ersten 40 Züge) und Blitzschach (5 Minuten für alle Züge) eine Mittelstellung ein. (fp)
1. Strom: Ohne Energie läuft die
beste Wirtschaft nicht. Und die liefert in „Energie Tycoon“ der Spieler:
In der Simulation baut er Kraftwerke und Förderstätten, beobachtet die
Konkurrenz und sucht sich möglichst viele Kunden, die seinen
Strom abnehmen. (auf Deutsch, ca.
» www.energietycoon.de
57,3 MB)
2. Zug um Zug: Grundpfeiler jeder
Industrienation ist ein funktionierendes Transportwesen. Wer sich
bei „Simutrans“ geschickt anstellt
und die richtigen Investitionen tätigt, steigt zum mächtigen Transport-Magnaten auf. (auf Deutsch, ca.
» www.simutrans.com/en
3,2 MB).
3. Bodenständig: Auch große Industrienationen haben klein angefangen. „Widelands“ lässt das noch
einmal aufleben: Das Aufbaustrategie-Spiel startet auf einer leeren
Landkarte. Im Laufe der Zeit wächst
die Gemeinschaft. (auf Deutsch, ca.
» http://wl.widelands.org
158 MB).
4. Kolonialmacht: Wer mächtig
werden will, muss expandieren.
Nach diesem Motto funktioniert
„FreeCol“: In dem Spiel gilt es, als europäische Großmacht das Ur-Amerika der Rothäute zu besiedeln. Ressourcen, funktionierende Wirtschaftskreisläufe und gute Beziehungen zu Eingeborenen sind der
Schlüssel zum Erfolg. (auf Deutsch,
ca. 37,1 MB). (ghp) » www.freecol.org
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