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7. Februar 2015, Seite 1
7. Februar 2015, Seite 2
7. Februar 2015, Seite 3
FF-Meiendorf: Neuer Standort bleibt im Gespräch
(ms) Unter der Überschrift "Neuer Standort für
die Freiwillige Feuerwehr Meiendorf" stand ein
Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek
vom 13. November des vergangenen Jahres
(Drucksachen-Nr. 20-0275.1) mit folgendem
Wortlaut: 1) Die Bezirksversammlung Wandsbek begrüßt die Überlegungen und Prüfungen
der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg und der
IMPF und empfiehlt der für die Feuerwehr zuständigen Behörde, den Standort der Freiwilligen Feuerwehr Meiendorf von der Lofotenstraße an den Bargkoppelweg zu verlagern. Angesichts der so genannten „Ampelliste" und der
darin festgelegten Priorisierung für Investitionen in neue Feuerwehrhäuser sollte im Falle einer kurzfristigen Realisierung allerdings eine
kostenneutrale Lösung angestrebt werden, damit noch dringendere Investitionsvorhaben in
Feuerwehrhäuser nicht ins Hintertreffen geraten. 2) Die Bezirksversammlung Wandsbek
empfiehlt der für Wirtschaft zuständigen Behörde, einer Umnutzung des fraglichen Grundstücksteils (im Bebauungsplan Rahlstedt 28 ausgewiesen als Gewerbegebiet) für Zwecke der
Freiwilligen Feuerwehr zuzustimmen. 3) Um Gesundheitsgefährdungen auszuschließen, sollte
der Boden auf Schadstoffe untersucht werden.
4) Einhergehend ist der Verkauf des jetzigen
Standortes in der Lofotenstraße 10 für eine zukünftige Wohnbebauung anzustreben. 5) Der
Bezirksversammlung möge über den Sachstand
berichtet werden. Nun haben die zuständigen
Behörden wie folgt Stellung genommen: Die Behörde für Inneres und Sport nimmt wie folgt
Stellung:Zu 1Die Freiwillige Feuerwehr (FF)
würde eine Verlagerung begrüßen. Der angedachte Standort am Bargkoppelweg ist für die
FF Meiendorf prinzipiell nutzbar. Damit entfielen die derzeitigen Probleme am Standort Lofotenstraße.Zurzeit finden die erforderlichen
umfangreichen Klärungen zu Fragen der Finanzierung des Grundstückerwerbs und des Feuerwehrgebäudes statt. Vor Abschluss dieser Klärungen ist eine Grundsatzentscheidung der Behörde für Inneres und Sport zugunsten des
neuen Standortes nicht zu erwarten. Zu 4 Eine
Veranlassung der Umnutzung des fraglichen
Grundstücksteils, der Untersuchung des Bodens
auf Schadstoffe und ein Verkauf des aktuell genutzten Grundstückes in der Lofotenstraße
kann erst nach einer Grundsatzentscheidung erfolgen. Im Übrigen ist die Untersuchung des Bodens auf Schadstoffe Aufgabe eines künftigen
Bauträgers. Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr
und Innovation nimmt wie folgt Stellung: Zu 2
Vorab sei darauf hingewiesen, dass das für eine
Ansiedlung der Freiwilligen Feuerwehr Meiendorf zur Diskussion gestellte, ehemals durch die
Druckerei Broschek genutzte, Grundstück nicht
im öffentlichen Eigentum steht, sondern bereits
Anfang des Jahres 2013 von privater Person gekauft worden ist. Eine Einflussnahme der Stadt
Hamburg auf die Ansiedlung ist daher begrenzt.
Vor diesem Hintergrund wird wie folgt Stellung
genommen: Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation stimmt einer anteiligen
Nutzung der Fläche am Bargkoppelweg 61 für
Zwecke der Freiwilligen Feuerwehr Meiendorf
zu, sofern diese sich auf dem Grundstück so orientiert, dass der verbleibende Bereich hinsichtlich Nutzbarkeit und Erschließung für zukünftig
hier anzusiedelnde klassische Gewerbebetriebe
nicht negativ beeinträchtigt wird. Die Behörde
für Stadtentwicklung und Umwelt nimmt wie
7. Februar 2015, Seite 4
folgt Stellung:Zu 3 Auf aktuellen Luftbildern ist
zu erkennen, dass das Gelände der Druckerei zu
über 90 Prozent versiegelt bzw. mit einem großen Hallenkomplex bebaut ist. Die Auswertung
historischer Grundkarten zeigt, dass dieser
Standort bereits seit den 70iger Jahren mit einer
Halle bebaut ist. Erfahrungsgemäß besitzen
Druckereistandorte sehr massive Bodenfundamente aus armiertem Stahlbeton, um die hohen
Lasten der Druckmaschinen und der Papierrollen tragen zu können. Das Grundstück der Druckerei Broschek, Bargkoppelweg 61 ist bei der
BSU im Flächeninformationssystem Altlasten als
Verdachtsfläche nicht aktenkundig. Nur eine Eigenverbrauchstankstelle mit der Flächennummer 7644-108/00, die gemäß Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) als Fläche eingestuft
wurde, ist vermerkt. Daher liegt die Zuständigkeit für dieses Grundstück beim Bezirk Wandsbek (siehe Anlage). Sollte der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen
diese in Privatbesitz befindliche Fläche erwerben wollen, kann die BSU im Rahmen dieses Ankaufsfalles orientierende Untergrunderkundungen zur Überprüfung der Bodenbeschaffenheit
veranlassen, um etwaige durch die Druckerei
verursachte Bodenkontaminationen zu ermitteln. Aufgrund des bereits genannten massiven
Fundamentsaufbaus sind solche Untersuchungen aber mit sehr hohen Aufschlusskosten verbunden.
Die neuen Monatshefte sind da
(ms) Im letzten Monat nicht immer dazu gekommen alle interessanten Meldungen zu lesen?
Kein Problem, denn beim Volksdorf Journal gibt
es die Nachrichten des vergangenen Monats im-
mer am Anfang des Folgemonats als ePaper. Insbesondere diejenigen, die lieber im Sessel sitzend mit Notebook oder Tablet-PC die Nachrichten der Woche ansehen als am PC, werden das
Angebot zu schätzen wissen. In verschiedenen
Monatsheften gibt es alle Artikel des vergangenen Monats aus den Rubriken "Auto & Verkehr", "Gesund & fit", "Recht & Gesetz", "Wirtschaft & Finanzen" und unter "Verschiedenes"
als Zusammenfassung aus verschiedenen anderen Bereichen. Das Lesen im ePaper ist ganz simpel: Einfach mit einem Fingerwisch umblättern
oder per Maus mit einem Klick auf eine Blattecke oder mit Hilfe des Mausrades. Auch die Bedienelemente am oberen Rand schaffen diverse
Möglichkeiten der Navigation. Wer Teile des
Volksdorf Journal per "echtem" Papier in der
Hand haben möchte, findet am oberen und unteren Rand die Möglichkeit, den Inhalt des "ePapers" als PDF-Datei zu öffnen. Diese kann dann
wie gewohnt ganz oder zum Teil ausgedruckt
werden. Mit einem Tipp oder einem Klick mitten
auf die Seite kann diese vergrößert, und im Anschluss mit dem Mausrad der Vergrößerungsfaktor verändert werden. Ein weiterer Klick auf
die Seite oder das Bewegen der Maus an den
Rand verkleinert die Darstellung wieder. Hier
gibt es die verschiedenen ePaper: Wochenrückblick
• Die Woche (Wochenrückblick, erscheint am Sonnabend) Monatsrückblicke
•
Auto & Verkehr (Monatsrückblick, erscheint am
Monatsanfang)
• Gesund & fit (Monatsrückblick, erscheint am Monatsanfang) • Recht &
Gesetz (Monatsrückblick, erscheint am Monatsanfang)
• Verschiedenes (Monatsrückblick,
erscheint am Monatsanfang)
• Wirtschaft &
Finanzen (Monatsrückblick, erscheint am Monatsanfang)
7. Februar 2015, Seite 5
Keine Geschwindigkeitsbeschränkung in der
Hoisbütteler Straße
(ms) Aufgrund einer von Anwohnern der Hoisbütteler Straße in einer Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer vorgebrachten Beschwerde hinsichtlich des Verkehrs in ihrer
Straße befasste sich auch die Bezirksversammlung Wandsbek mit diesem Thema und beschloss am 11.12.2014: Die zuständige Fachbehörde wird gebeten, eine Einschätzung der Verkehrssituation vorzunehmen und ggf. Vorschläge für Maßnahmen zur Geschwindigkeitsregulierung darzustellen. Dem Regionalausschuss Walddörfer soll zeitnah zu den o.g. Punkten berichtet werden. (Drucksachen-Nr. 200492.1) Dazu hat nun die Fachbehörde Folgendes mitgeteilt: Die Hoisbütteler Straße ist eine
ca. 700 m lange Straße im Stadtteil Ohlstedt, der
Kategorie „Vorfahrtsstraße" zugehörig und verbindet den Stadtteil Ohlstedt mit dem in Schleswig Holstein gelegenen Hoisbüttel. Der Verlauf
von der Landesgrenze bis zum Ohlstedter Platz
ist geradlinig und übersichtlich. Nördlich der
Fahrbahn befindet sich ein Graben und eine fast
durchgängige Knickbepflanzung, dahinter westlich und östlich von „Auf der Strenge", überwiegend landwirtschaftlich genutzte Fläche. Südlich
der Fahrbahn sind die Nebenflächen, also ein
Gehweg, der zum Radfahren in beide Richtungen freigegeben ist, durch Gräben, einen Wall
und Grünbepflanzung baulich von der Fahrbahn
abgesetzt. Der Einsatz eines Temposys-Gerätes
in der Zeit vom 14.01.2015 bis zum 16.01.2015
ergab stadteinwärts eine Verkehrsmenge von
ca. 1670 Fahrzeugen/Tag. Die gleiche Menge
darf, wenn es sich um Berufspendler handelt,
für die Gegenrichtung angenommen werden.
Damit ist die Verkehrsbelastung für eine Vorfahrtstraße hier eher unterdurchschnittlich. Der
sog. V85%-Wert ergab eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 58 km/h. Dies entspricht dem
Durchschnitt vergleichbarer Straßen. Die Verkehrsspitzen liegen in der Zeit zwischen 07:00
Uhr und 09:00 Uhr und nachmittags zwischen
16:00 Uhr und 18:00 Uhr. Eine interne Verkehrsunfallauswertung über den Zeitraum der letzten
2 Jahre ergab eine Anzahl von insgesamt 6 Verkehrsunfällen. Durch keinen dieser Verkehrsunfälle entstand Personenschaden, Fußgänger, oder Radfahrer waren in keinem Fall beteiligt. 3 x
lag die Unfallursache „Kollision mit Rehwild"
vor, 1 x war Glatteis die Ursache, 2 x gab es seitliche Berührungen im Begegnungsverkehr, in
keinem Fall war überhöhte Geschwindigkeit unfallursächlich. Auf Grund einer Beschilderung in
Höhe des Ohlstedter Platzes wird die Durchfahrtsmöglichkeit für Schwerlastverkehr unterbunden. Aus den hier angeführten Auswertungen ergibt aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde zurzeit keine zwingende Notwendigkeit
im Sinne der StVO weitere Beschränkungen des
fließenden Verkehrs anzuordnen.
Buchtipp des Monats
McEwan, Kindeswohl, Diogenes Verlag, 21,90 €.
In Ian McEwans neuem Roman stehen ethischrechtliche, psychologische und religions-philosophische Lebensfragen im Mittelpunkt. Protagonistin des Romans ist Fiona Maye, Familienrichterin am High Court in London. In den vielen
Fällen von Scheidungen und Familienstreitigkeiten hat sie sich immer an die Bestimmungen des
Familienrechts gehalten und vor allem die Bedürfnisse leidtragender Kinder solcher Familien
im Focus gehabt, denn "das Wohl des Kindes
7. Februar 2015, Seite 6
habe dem Gericht als oberste Richtschnur zu
dienen" (Children Act von 1989). Im ungebremsten Einsatz für ihre Arbeit, für sie Berufung, erkennt Fiona nicht, wie ihre Rolle als prominente
und immer beherrschte Richterin, die auch
durch zahlreiche Einladungen zu offiziellen
Empfängen und Treffen mit hochrangigen Mitgliedern der gesellschaftlichen Elite ihr Privatleben weitestgehend bestimmt, allmählich ihre
Authentizität als Ehefrau und damit auch die
Harmonie ihrer Ehe gefährdet. Auf einmal stellt
ihr der Ehemann Jack, ein erfolgreicher und bei
den Studenten sehr beliebter Geschichtsprofessor kurz vor dem 60. Geburtstag ein schockierendes Ultimatum: er vermisst die einstige Leidenschaft und Hingabe seiner Frau und pocht
auf die Erlaubnis einer Affäre mit einer anderen
Frau, sollte sich nichts ändern. Zur gleichen Zeit
ist Fiona angehalten im Eiltempo vor Gericht ein
Urteil zu fällen: Darf ein 17jähriger an Leukämie
erkrankter Jugendlicher alle medizinischen
Maßnahmen zur Rettung seines Lebens im Krankenhaus ablehnen, weil die Sekte bzw. Familie
in die er hinein geboren wurde, Bluttransfusionen ablehnt? Lassen Sie sich hineinziehen in einen spannenden Roman mit bestens recherchierten Fakten aus einem Gerichtssaal und
kunstvoll inszenierten inneren Dramen im Leben von Menschen, die authentischer kaum beschrieben sein könnten. Dieser Buchtipp
stammt von Janina Thiel, Buchhandlung Ida v.
Behr, Im Alten Dorfe 31, 22359 VolksdorfTel.:
040 / 603 12 86, Fax: 040 / 603 83 43, eMail,
www.buecher-behr.com
Schemmannstraße bleibt gefährlich
(ms) Im November des vergangenen Jahres berichtete das Volksdorf Journal über die Hinweise
von Anwohnern der Schemmannstraße über
eine Gefahrensituation am Kreisel. Damals
schrieben wir: Wenn ein Radfahrer vom Kreisel
aus in die Schemmannstraße fährt, kann er erst
ein Stück auf dem mit einer weißen Linie von der
Fahrbahn abgegrenzten Radweg fahren. Nach
wenigen Metern aber endet diese Kennzeichnung. Gleichzeitig besteht an dieser Stelle, die
zudem noch durch das Ende der leichten Kurve
unübersichtlich ist, kein Halteverbot. Wenn dort
aber ein Fahrzeug steht, müssen Fahrradfahrer
direkt am Ende des gekennzeichneten Radweges stark auf die Straße verschwenken, um das
parkende Fahrzeug herum. Damit rechnen aber
offensichtlich viele ebenfalls aus dem Kreisel
kommende Autofahrer nicht. Vergleichbar ist
die Situation auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Fahrradfahrer, die in Richtung
Kreisel fahren, müssen ebenfalls zurzeit häufig
den kurz vor dem Beginn der Kurve zum Kreisel
hin parkenden Fahrzeugen ausweichen. Wenn
dann ein Fahrzeug aus dem Kreisel in die Schemmannstraße einbiegt, offensichtlich oft mit relativ hoher Geschwindigkeit, kam es in der Vergangenheit wohl schon mehrfach zu gefährlichen Situationen. "Ein Wunder, dass da noch
nichts Gravierendes passiert ist", so eine Anwohnerin zur Redaktion des Volksdorf Journal.
Auch der Zustand der Straße lässt stark zu wünschen übrig. Deshalb beschloss die Bezirksversammlung Wandsbek am 13. November 2014
(Drucksachen-Nr. 20-0385.1) auf Grund eines
entsprechenden Beschlusses des Regionalausschusses Walddörfer, der auf einen Antrag der
CDU-Fraktion folgte: Die zuständigen Stellen
werden aufgefordert, kurzfristige Maßnahmen
zur Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung
der Straße „Schemmannstraße" umzusetzen,
damit die verkehrsgefährdenden Situationen
bis zur Grundinstandsetzung vermindert werden. In diesem Zusammenhang soll ebenso die
Verkehrsführung am Einmündungsbereich des
7. Februar 2015, Seite 7
Kreisverkehrs und besonders die Radwegeführung begutachtet werden. Nun hat die Verkehrsdirektion 5 als Zentrale Straßenverkehrsbehörde im Einvernehmen mit der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde des Polizeikommissariats 35 wie folgt Stellung genommen:
Die Verkehrsführung im Bereich des Kreisverkehrs Farmsener Landstraße / Eulenkrugstraße
/ Schemmannstraße entspricht den rechtlichen
Normen. Eine Beschwerdelage über Probleme
mit der dortigen Radverkehrsführung ist dem PK
35 nicht bekannt. Unfälle mit Radfahrer/innen
wurden im Einmündungsbereich zur Schemmannstraße nicht festgestellt. Im gesamten Bereich des Kreisverkehrs gab es in den vergangenen drei Jahren insgesamt sechs bei der Polizei
gemeldete Verkehrsunfälle. Das PK 35 überprüft
die Schemmannstraße temporär auf Verstöße
im Bereich „ruhender Verkehr". Geschwindigkeitsmessungen im präventiven und repressiven Bereich wurden und werden auch weiterhin
durch Personal des zuständigen Polizeikommissariat 35 im Rahmen der personellen Ressourcen und Prioritäten durchgeführt.
Fahrdienst der LINKEN
(hni) Für Menschen, die in Lemsahl-Mellingstedt
wohnen und Probleme haben, am Wahlsonntag, dem 15. Februar, ihr Wahllokal zu erreichen, bietet Mostafa Morid einen Fahrdienst
an. Herr Morid steht auf Platz 4 der Direktkandidatenliste der Partei DIE LINKE Alstertal/Walddörfer. Mostafa Morid ist gebürtiger Iraner und
lebt seit 1973 im Bezirk Hamburg-Wandsbek. Er
studierte in Hamburg Bauwesen und arbeitete
25 Jahre lang bei der Hamburger Baubehörde.
Mostafa Morid ist Mitglied im Integrationsbeirat der Stadt Hamburg und engagiert sich seit
vielen Jahren für die Beseitigung von Hürden,
die Integration erschweren. Zu erreichen ist er
an diesem Tag von 10 bis 16 Uhr unter 0176 55
458 065. Mostafa Morid wird außerdem am
Freitag, 6. Februar, nachmittags am Infostand
der Partei im AEZ anwesend sein. Weitere Kandidaten der LINKEN, unter anderem die Bürgerschaftsabgeordnete Dora Heyenn, stehen dort
den ganzen Tag über für Gespräche zur Verfügung.
Poppenbüttel: Zeugenaufruf nach Raub auf Taxifahrer
(ots)- Tatzeit: 03.02.2015, 19:47 Uhr Tatort:
Hamburg-Poppenbüttel, Kupferteichweg. Die
Polizei Hamburg sucht Zeugen, die Hinweise auf
einen versuchten Raubüberfall auf einen 58-jährigen Taxifahrer geben können. Die Ermittlungen werden von der örtlichen Kripo (LKA 15) geführt. Der 58-Jährige wollte am Kupferteichweg
in sein Taxi einsteigen, als ihn ein unbekannter
Mann ansprach und unvermittelt Pfefferspray in
das Gesicht sprühte. Zudem schlug ihm der Täter mit der Faust gegen den Kopf. Vermutlich,
weil zwei Zeugen auf den Vorfall aufmerksam
wurden, ließ der Räuber von seinem Vorhaben
ab und flüchtete in Richtung Harksheider
Straße. Ein Zeuge verständigte Rettungskräfte
und Polizei. Der 58-Jährige erlitt eine Reizung
der Augen und wurde ambulant behandelt. Eine
Sofortfahndung mit mehreren Hamburger und
Norderstedter Funkstreifenwagen führte nicht
zur Festnahme des Täters, der wie folgt beschrieben wird: - 165-170 cm groß - sprach
Deutsch ohne Akzent - bekleidet mit einem hellen Kapuzenpulli - maskiert mit schwarzer
Sturmhaube. Zeugen werden gebeten, Hin-
7. Februar 2015, Seite 8
weise an die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Rufnummer 4286-56789 zu
geben.
Voller Erfolg der grünen Filmnacht
(grüne) Am 30. Januar hatten die Wandsbeker
Grünen zur 6. Filmnacht in die Koralle eingeladen – und viele waren gekommen. Der Kinosaal
war bis auf den letzten Platz belegt, die Premiere des Films „Wir sind jung, wir sind stark" wollten viele Bürgerinnen und Bürger sehen. Und
das zu Recht: mit mächtigen Bildern zeigt er eine
rechte Jugend-Szene, die sich aufgrund ihrer
Perspektivlosigkeit radikalisiert, ohne wirklich
politisch zu sein. Die Geschichte ist fiktiv, beruht
aber auf wahren Ereignissen von Rostock aus
dem Jahr 1992. Und ist angesichts der Flüchtlingssituation in Deutschland immer noch äußerst aktuell. Statt Vorfilm und Werbung stellten sich die Hamburger Spitzenkandidatin Katharina Fegebank und das Wandsbeker Spitzenteam mit Christiane Blömeke, Karin Jung, Olaf
Duge und Michael Gwosdz den Fragen des sehr
interessierten Publikums zu Stadtbahn, Elbvertiefung und Überschwemmungsgebieten in der
Berner Au. Zum Schluss ging die Spendenbüchse
rum, da die Koralle immer noch dringend Geld
für notwendig gewordene Brandschutz-Maßnahmen braucht: 362,60 Euro kamen zusammen, die der Stiftung Koralle-Bürgerhaus übergeben werden konnten. Der Film „Wir sind jung,
wir sind stark" läuft noch in ausgewählten Kinos.
Rahlstedt: Fahndung nach Sexualstraftäter Zeugenaufruf
(ots) - Tatzeit: 01.02.2015, 05:45 Uhr Tatort:
Hamburg-Rahlstedt, Köderheide/Am Heegen.
Die Hamburger Polizei fahndet nach einem unbekannten Täter, der im Verdacht steht, zwei
Frauen überfallen und sexuell genötigt zu haben. Das Landeskriminalamt 42, Fachkommissariat für Sexualdelikte, hat die Ermittlungen übernommen. Die Geschädigte (22) war am frühen
Sonntagmorgen auf dem Weg zur Arbeit, als der
Unbekannte plötzlich an sie herantrat, ihren
Arm packte und anschließend versuchte, sie
auszuziehen. Die Geschädigte wehrte den Angriff ab, indem sie dem Täter Pfefferspray ins
Gesicht sprühte und davonlief. Eine Sofortfahndung konnte nicht erfolgen, da die Tat erst einen Tag später angezeigt wurde. Die Ermittler
des Landeskriminalamtes bitten nun alle Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können, sich im LKA
unter der Rufnummer 4286-56789 zu melden.
Der Täter muss aufgrund der Menge des verwendeten Pfeffersprays nach der Tat, also Sonntag und vermutlich auch noch Montag, stark gerötete, tränende und geschwollene Augen gehabt und stark geblinzelt haben. Er dürfte nicht
arbeitsfähig gewesen sein. Eine gleich gelagerte
Tat, ebenfalls an der Köderheide vom November letzten Jahres (das Volksdorf Journal berichtete) rechnen die Kriminalbeamten dem Täter
ebenfalls zu.
7. Februar 2015, Seite 9
Phantombild-Fahndung nach Sexualstraftäter Zeugenaufruf
(ots)- Tatzeit: 01.02.2015, 05:45 Uhr und
04.11.2014, 05:10 Uhr Tatort: HamburgRahlstedt, Köderheide/Am Hegen. Die Hamburger Polizei fahndet jetzt mit einem Phantombild
nach einem unbekannten Täter, der im Verdacht steht, zwei Frauen überfallen und sexuell
genötigt zu haben (das Volksdorf Journal berichtete heute bereits). Das Landeskriminalamt 42,
Fachkommissariat für Sexualdelikte, hat die Ermittlungen übernommen. Die Geschädigte (22)
war am frühen Sonntagmorgen auf dem Weg
zur Arbeit, als der Unbekannte plötzlich an sie
herantrat, ihren Arm packte und anschließend
versuchte, sie auszuziehen. Die Geschädigte
wehrte den Angriff ab, indem sie dem Täter
Pfefferspray ins Gesicht sprühte und davonlief.
Eine Sofortfahndung konnte nicht erfolgen, da
die Tat erst einen Tag später angezeigt wurde.
Der Täter muss aufgrund der Menge des verwendeten Pfeffersprays nach der Tat, also Sonntag und vermutlich auch noch Montag, stark gerötete, tränende und geschwollene Augen gehabt und stark geblinzelt haben. Er dürfte nicht
arbeitsfähig gewesen sein. Eine gleich gelagerte
Tat, ebenfalls an der Köderheide vom November letzten Jahres (siehe Pressemitteilung Nr. 4
vom 04.11.2014) rechnen die Kriminalbeamten
dem Täter ebenfalls zu. Mithilfe einer Geschädigten konnte ein Phantombild des Täters angefertigt werden. Es ist dieser Meldung beigefügt.
Die Ermittler des Landeskriminalamtes bitten
alle Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder
Hinweise auf den Täter geben können, sich im
LKA unter der Rufnummer 4286-56789 zu melden.
Zuhause Wohnen – aber sicher!
(biwa) Seit Ende April 2014 ist die BIWA, die Berater-Initiative Wohnraumanpassung, im Großraum Hamburg-Ost und in den umliegenden Gemeinden Ansprechpartner für die Menschen,
die durch Behinderung, Krankheit oder das Alter
eine Wohnraumanpassung benötigen und wünschen. Die BIWAner arbeiten dabei kostenfrei.
Sie informieren individuell über die Möglichkeiten Wohnraum alters- und behindertengerecht
anzupassen. In den letzten 9 Monaten waren
die Ehrenamtlichen der BIWA, die von Helga
Westermann, Diakonin im Kirchenkreis Hamburg Ost und von Kirsten Möller-Barbek als Projektpastorin „Kirche mittendrin" begleitet werden, rund 20 mal bei Hausbesuchen im Beratungs-Einsatz . Die zentrale Aufgabe der BIWAner liegt bei diesen Hausbesuchen zuerst einmal
im Erkennen der Wohn-Hindernisse, bzw. des
„Wohnproblems". Das kann die Badewanne
sein, in die man nicht mehr hineinkommt oder
der Hauseingang hat zu viele Stufen und das
Bett, der Sessel sind zu tief. Dann wird gemeinsam mit den Ratsuchenden, für deren Wünsche
eine ganz individuelle Lösung der Anpassung gefunden und geplant. Die Entscheidung über die
Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen
trifft dann der Ratsuchende aber ausschließlich
selbst. Eine der Erfahrungen, die die BIWAner
bei ihren Hausbesuchen gemacht haben, ist die
Befürchtung, dass eine Anpassung der Wohnung an die veränderten körperlichen Bedürfnisse, sehr teuer ist. Oft reichen jedoch einfache
Maßnahmen, wie die Beseitigung von Stolperfallen (z.B. Kabel und lose Teppiche), die Anbringung von Haltegriffen im Flur oder im Badezim-
7. Februar 2015, Seite 10
mer. Einfache Hilfsmittel, wie z.B. Wannenleitern und Duschbretter, erleichtern den Alltag
wesentlich und sie sind nicht kostenintensiv,
werden oft sogar von den Kranken- bzw. Pflegekassen gezahlt. Die BIWAner haben sich außerdem die Aufgabe gestellt, bei ihren Mitmenschen das Bewusstsein zu stärken, sich früh- und
rechtzeitig mit den Folgen des Älterwerdens
auseinander zu setzen und so einen langen Verbleib in den eigenen vier Wänden überhaupt
erst möglich zu machen. Dafür werden durch
die BIWAner Vorträge über Wohnraumanpassungen in Seniorenkreisen und bei Pflegestützpunkten gehalten, sowie auf öffentlichen Veranstaltungen mit Informationen für das Älterwerden im eigenen Zuhause geworben. Unter
der Telefonnummer: 040 – 609 504 52 oder per
e-mail an: biwa@kirche-in-volksdorf.de kann
mit den Beraterinnen und Beratern der BIWA
ein Termin für einen unverbindlichen, informativen Hausbesuch abgestimmt werden. Die o.g.
Kontaktmöglichkeiten gelten ebenfalls für Vereine oder andere Institutionen, die sich über die
Arbeit der BIWA im Rahmen eines Vortrags informieren möchten. Diejenigen, die Interesse
daran haben, ehrenamtlich bei der BIWA mitzuarbeiten, können sich an Frau Helga Westermann unter der Telefonnummer: 040 - 519 000
– 838, mobil unter: 0176 11432040 oder per email: biwa@kirche-in-volksdorf.de wenden.
Dialog in Deutsch
(va) Deutsch sprechen und Menschen kennenlernen! Kostenlos, jede Woche - ohne Anmeldung. In Ihrer Bücherhalle Volksdorf (Weiße
Rose 1) jeden Freitag von 17 - 18 Uhr. Die Termine: Freitag, 06.02.2015 von 17:00 – 18:00
Uhr, Freitag, 13.02.2015 von 17:00 – 18:00 Uhr,
Freitag, 20.02.2015 von 17:00 – 18:00 Uhr, Freitag, 27.02.2015 von 17:00 – 18:00 Uhr.
Hörspiel-Workshop
im
Jugendzentrum
„Manna“
(va) Proben, einsprechen und professionell aufnehmen - Das Jugendzentrum „Manna" lädt Kinder und Jugendliche am Freitag, 6. Februar ab
17 Uhr zu einem Hörspiel-Workshop in den
Ahrensburger Weg 14 ein. Zu Gast ist eine professionelle Schauspielerin, die mit den Jugendlichen arbeiten wird. Hier sind Stimme und Fantasie gefragt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei dieser Gelegenheit wird auch das neue
Tonstudio im Jugendzentrum eingeweiht. Jeden
Dienstag von 16 bis 19 Uhr können interessierte
Jugendliche mit einem Tontechniker Songs,
Beats und Raps aufnehmen. Das neue Tonstudio
bietet Platz für Hobby-Musiker mit kleineren Instrumenten und mehrere Sänger, die ihre
Stücke gleichzeitig aufnehmen wollen. Die Terminvergabe für das Tonstudio erfolgt über das
Manna unter Telefon 040/ 64 42 50 48 oder per
E-Mail an: info@manna-volksdorf.de. Auch der
neue Computerraum wird am Freitag, 6. Februar eröffnet. Für die Nutzung ist eine Art
„Führerschein" erforderlich. In einem halbstündigen Seminar lernen die Jugendlichen Wissenswertes über Cybermobbing, Sicherheit in
sozialen Netzwerken und Datenschutz, sowie
über legale und illegale Plattformen. Alle Angebote sind kostenlos.
7. Februar 2015, Seite 11
KunstHandWerk in Haus&Hof
(va) Am ersten Februar-Wochenende (07. +
08.02.) jeweils von 11-18 Uhr lädt dieKate ein in
die Eulenkrugstraße 60-64 zum traditionellen
Markt für Kunst&HandWerk. Das nicht gerade
beständige Wetter der vergangenen Wochen
trägt dazu bei, dass die meisten Aussteller zum
Schutz ihrer Arbeiten im Innenbereich anzutreffen sind. Zwei „starke Frauen" sind auf jeden Fall
im Hofbereich vertreten, Andrea Zeh mit ihrer
handgesponnenen Wolle und Stephanie Scheler
mit rustikaler Keramik. Das Gartenhäuschen auf
dem Hofgelände dient beiden zum Schutz der
empfindlicheren
Ausstellungsgegenstände.
Egal, welches Wetter uns an diesem Wochenende erwartet, Frühlingsgefühle werden geweckt beim Bummel durch die Räume des mittlerweile zu zwei Drittel sanierten historischen
Gesindehauses. Unternehmungslustige Damen
auf dem Weg zum KatenMarkt, wie sie Intarsienkünstler Christian Meier auf seinem Bild dargestellt hat, könnten fündig werden bei Jürgen
Barth, der mit „vermeintlich Verbogenem" nicht
nur Schuhen einen individuellen Touch verleiht.
Dass Praktisches auch schön sein kann, beweisen farbenfrohe Glasobjekte ebenso wie praktische Klemmbretter und Kartonagen. Zauberhafte Gefäße mit oder ohne die für sie typischen
Häuserdekors stellt Keramikerin Monika Reinhardt aus. Für Liebhaberinnen edler Ledertaschen von Stefan Urbach ist ein Marktbesuch
die Gelegenheit, sich mit neuen Unikaten aus
seiner rustikalen, praktischen und dazu formschönen Kollektion einzudecken. Ganz aus
Schweden kommt Conny Harbs angereist, die
mit Liebe zum Detail alte Kleinmöbel aufarbeitet. Stände mit individuellem Schmuck, Mode
(Textil, Strick und Filz), gedrechselten Stiften,
Massivholzmöbeln, Malerei, Yogakissen sowie
das umfangreiche Angebot der Ladengemeinschaft, der Markt der Möglichkeiten und dazu
das lukullische Angebot von Ira Wendt sollten
Petrus überzeugen und bei angenehmer Witterung den Besuch des Marktes zu einem vollen
Genuss werden lassen. Der Eintritt ist frei. Natürlich bietet das Ausstellungswochenende
auch eine gute Gelegenheit, den Fortschritt bei
der Sanierung des Hauses zu bewundern. 13
neue Kastenfenster konnten dank der Spendenbereitschaft eingebaut werden, für vier Fenster
werden noch Spender gesucht! Der KulturKreis
dieKate e.V. ist gemeinnützig, die Spenden steuerlich absetzbar.
Konzert: Mallet Duo
(va) Am Sonntag, dem 08. Februar, gibt es um
16:00 Uhr im Restaurant der Residenz am Wiesenkamp (Wiesenkamp 16) ein Konzert mit dem
"Mallet Duo". Die musikalische Gruppe "Mallet
Duo" wurde im Jahr 1995 von Maciej Buliński
und Piotr Schiller in Danzig gegründet. Die
Künstler spielen klassische Stücke, welche sie
speziell für Marimba und Xylophon umgeschrieben haben. Daneben werden aber auch Originalwerke für Perkussionsinstrumente aufgeführt. Das Repertoire umfasst Stücke von Komponisten wie Bach, Mozart, Beethoven, Vivaldi,
Chopin uvm. Das Duo feierte bereits Erfolge in
Polen, Deutschland, Österreich, Frankreich und
der Schweiz mit jährlich nahezu 100 Konzerten.Eintritt: 7,- €
7. Februar 2015, Seite 12
Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur RapBand gegen Rechts
(va) Wie schon in den Vorjahren, so auch 2015,
führt die Bergstedter SPD in den ersten Monaten des neuen Jahres im Rahmen ihrer jährlichen Bildungsveranstaltung eine Lesung durch.
Nachdem die Lesung von Anna Tüne über ihre
Kindheit in Frankreich bei den Zuhörern eine so
gute Resonanz gefunden hat, wird erneut ein
Zeitzeugnis zum Inhalt der 11. Lesung. Hamburgs Altbürgermeister Henning Voscherau
wird einführen in die Lesung aus Erinnerungen.
"Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur RapBand gegen Rechts" von Esther Bejarano, Sonntag, dem 8. Februar, 11:30 Uhr, Stadtteilschule
Bergstedt, Volksdorfer Damm 218. Eintritt 10 €
/ Schüler und Studenten 5 €. Esther Bejarano
geb. Loewy wurde 1924 in Saarlouis als Tochter
eines Chasan (Vorbeter) der jüdischen Gemeinde geboren. Als 15jährige bereitete sie sich
auf die Alija (Rückkehr ins gelobte Land) vor,
ohne daß es zur Auswanderung kam.Nachdem
sie zuvor zwei Jahre zwangsweise südöstlich von
Berlin gearbeitet hatte, wurde sie im April 1943
nach Auschwitz deportiert und zur Schwerstarbeit herangezogen.Als das Mädchenorchester
aufgestellt wurde, meldete sie sich als Akkordeonspielerin. Wegen der Ähnlichkeit der Tasten
zum Klavier, das sie zu spielen gelernt hatte,
traute sie sich auch das Akkordeonspiel zu, was
nicht unwesentlich zu ihrem Überleben beitrug.Von Auschwitz wurde sie weiter ins KZ
Ravensbrück verbracht. Die heranrückende
Rote Armee veranlaßte die Auflösung des KZs;
die Insassen wurden auf den Todesmarsch geschickt. Während des Marsches konnte sie in
der Nähe von Plau am See fliehen.Nach dem
Waffenstillstand bereitete sich Esther in der
Nähe von Fulda erneut auf die Auswanderung
nach Palästina vor. Dort lebte sie kurzfristig in
Tel Aviv und dann 5 Jahre, also während der
Ausrufung des Staates Israel, in einem Kibbuz
am Nordrand des Negev. Im Kibbuz lernte sie ihren späteren Ehemann kennen.Des Klimas wegen kehrte sie mit ihrer Familie - Ehemann und
zwei Kinder - nach Deutschland zurück und
nahm in Hamburg ihren Wohnsitz. Hier betätigte sie sich zunächst im Reinigungsgewebe.
Sehr früh schon setzte sie sich nebenbei in Auftritten mit Rap-Bands für Flüchtlinge und gegen
Rechts ein. Ihr Repertoire bestand u.a. aus jüdischen und italienischen Antifa-Liedern und türkische Songs.Esther Bejarano ist Vorsitzende
des Internationalen Auschwitz-Komitees und
Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes sowie Trägerin des Verdienstordens I. Klasse der Bundesrepublik
Deutschland.
Lichtbildervortrag: Umbrien – das grüne Herz
Italiens
(va) Am Montag, dem 09. Februar, gibt es um
18:00 Uhr im Studio der Residenz am Wiesenkamp (Wiesenkamp 16) einen Lichtbildvortrag
mit dem Titel "Umbrien – das grüne Herz Italiens". Umbrien ist eine der schönsten Regionen
Italiens. Sie liegt zwischen der Toskana, Latium
und den Marken und ist die einzige Region Italiens, die weder eine Meeresküste noch eine
Grenze zum Ausland hat. Zwischen weichen, olivenbestandenen Hügeln, an bewaldeten Hängen oder auf Bergkuppen befinden sich herrlich
gelegene, blumengeschmückte Städtchen, in
denen sich die mittelalterliche Atmosphäre bis
auf den heutigen Tag eindrucksvoll erhalten hat.
7. Februar 2015, Seite 13
Der Lichtbildervortrag von Frau Susanne Eickhoff führt uns zu den schönsten Orten der Region: Vom etruskischen Perugia mit einer der ältesten Universitäten Europas und dem ebenfalls
von den Etruskern auf hohem Felsplateau gegründeten Orvieto in das mittelalterliche Gubbio, dessen Regierungspalast zu den imposantesten Italiens gehört. Die Referentin reiste aber
auch nach Assisi, dem Geburtsort des Hl. Franz,
mit seiner berühmten Grabeskirche und an den
Trasimenischen See, der in friedliche Landschaft
eingebettet liegt. Ein Besuch des reizvollen
Städtchens Spello mit seinen römischen Stadttoren und des kleine Örtchens Bevagna mit seinem besonders mittelalterlichen Stadtbild runden den Besuch Umbriens ab. Eintritt: 5,- €
Wilhelm Busch: Gemein-heiter!
(va) Am Dienstag, dem 10. Februar, gibt es um
19:30 Uhr in der Parkresidenz Alstertal (Karl-Lippert-Stieg 1.) einen Abend mit Christian Quadflieg unter der Überschrift "WILHELM BUSCH:
GEMEIN-HEITER!". In seinem kontrastreich konzipierten Programm nähert sich der Meisterschauspieler CHRISTIAN QUADFLIEG dem Werk
von Wilhelm Busch. Aus witzigen, ironischen
und sarkastischen Versen, Prosatexten, Notizen
von Zeitzeugen und denen von Busch selbst entsteht ein detailliertes und komplexes Bild des
großen Dichters, Denkers und Zeichners. Denn
leider viel zu oft wird Busch auf die Bubengeschichte „Max und Moritz" reduziert, die beinahe zum Synonym seines Erfinders geworden
ist. Erstaunliches kommt zu Tage, wenn Christian Quadflieg hinter die zum Klischee gewordene Fassade seines „Titelhelden" schaut. Dessen philosophische Betrachtungen beispiels-
weise sind bemerkenswert, obwohl Busch behauptete: „Ich kann nicht rufen. Meine Seele ist
heiser. Ich habe eine philosophische Erkältung".
Auch seine melancholischen Gedichte treffen
mitten ins Herz. Ein „herzhaftes" Programm
also, das Wilhelm Busch in all seinen Facetten
zeigt und den gelegentlich etwas einseitigen
Blick auf sein Werk gründlich revidiert.Eintritt:
16,- €. Karten-Vorverkauf täglich von 10.00 bis
20.00 Uhr am Empfang und an der Abendkasse
der Parkresidenz Alstertal, Karl-Lippert-Stieg 1.
S-Bahn Poppenbüttel, Auskunft unter Tel.: 6060-80, telefonische Vorbestellung der Karten ist
leider nicht möglich. „WILHELM BUSCH: GEMEIN-HEITER!“
Bilderbuchkino: "Flieg doch, kleiner Dino"
(va) Am Dienstag, dem 10. Februar, um 15 Uhr,
und Donnerstag, dem 12. Februar, um 16 Uhr,
gibt es wieder Bilderbuchkino in der Bücherhalle
Volksdorf (Weiße Rose 1). Der kleine Dinosaurier Flug wünscht sich nichts sehnlicher, als fliegen zu können. Doch er weiß einfach nicht, wie
er das anstellen soll. Fleißig übt er Tag für Tag,
aber - plumps - fällt er immer wieder hin. Er will
schon fast aufgeben, da lernt er das kleine Dinomädchen Flag kennen. Mit ihr zusammen fasst
er neuen Mut und setzt an zum entscheidenden
Sprung...Das Buch von Paloma Wensell wird
vorgelesen und dabei werden die Bilder auf der
Leinwand gezeigt. Alter: ab 4 Jahren, Kosten:
kostenlos, keine Anmeldung erforderlich.
7. Februar 2015, Seite 14
dokufilmfront "Wer rettet wen?"
(va) Am Mittwoch, dem 11. Februar, gastiert um
19:45 Uhr wieder die dokufilmfront im KORALLE-KINO. Der Film "Wer rettet wen?" hat
PREMIERE in über 150 europäischen Städten,
ein Aktionstag mit Attac Walddörfer. "Wer rettet wen? Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit".
Regie Leslie, Franke und Herdolor Lorenz, D
2015. Seit fünf Jahren werden Banken und Länder gerettet. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet,
nur ist keine Rettung in Sicht. "Wer rettet wen?"
ist ein Film von unten, investigativ, informativ
und im besten Sinne aufklärerisch. Ein Film, der
uns alle angeht.
Das letzte Fest - Bestattungsvorsorge mitten im
Leben
(va) Die Tatsache unserer eigenen Sterblichkeit
ist womöglich das einzig Sichere in unserem Leben. Dennoch sind die Themen Sterben und Tod
in unserer Zeit mit einem großen Tabu belegt. In
einem Gesprächsvortrag informiert die Bestatterin Maren Repenning darüber, welche Vorsorge getroffen werden kann, was bei einem Todesfall bedacht und geregelt werden muss. Die
Referentin gibt Anregungen für die Gestaltung
des "letzten Festes" und stellt ihre Arbeit vor.
Sie verdeutlicht, dass es für den Trauerprozess
der Hinterbliebenen wichtig ist, die Abschiednahme bewusst und aktiv zu gestalten, dem Begreifen des Verlustes und der Trauer die nötige
Zeit zu geben. Die letzte Begegnung mit
dem/der Verstorbenen ist etwas Kostbares und
die Zeit zwischen dem Tod und der Beisetzung
besitzt ihren eigenen Wert. Mittwoch, 11. Februar 15, 19.30 Uhr, Begegnungsstätte Bergstedt,
Bergstedter Chaussee 203, Eintritt: € 5,–.
,,Der kleine Drache" im Max-Kramp-Haus
(va) "Der kleine Drache" die neuste Inszenierung
von Kreft´s Theater für Kinder kommt ins MaxKramp-Haus. Mit diesem Puppenspiel am Mittwoch, dem 11. Februar, um 15 Uhr bringen die
beiden Schau- und Puppenspieler Walter sen.
und Walter jun. das Thema Freundschaft und
Zusammenhalt den Kindern spielerisch näher.
Allein spielen ist langweilig und Schnecken oder
Würmer mag der kleine Drache auch nicht mehr
essen. Pizza oder Eiscreme wären ihm viel lieber. Deshalb beschließt der kleine Drache trotz
Warnung von Papa Drache ins Dorf zu gehen.
Dort erleben nicht nur der kleine Drache, sondern auch die Kinder ein aufregendes Abenteuer. Mit großen, liebevoll handgeschnitzten
Figuren werden nicht nur die kleinen, nein, auch
die großen Theaterfreunde zum Lachen und
Staunen gebracht. Der Eintrittspreis beträgt 6,Euro mit Ermäßigungskarte 5,- Euro. Ermäßigungskarten gibt es in Kindergärten, Schulen,
unter www.kreftspuppenbuehne.de oder telefonisch unter 0171 38 46 0 75. Mehr Infos unter
der gleichen Nummer.
7. Februar 2015, Seite 15
Neues von der Volkshochschule
(va) Und wieder gibt es Neue Kursangebote der
Volkshochschule: Yoga für Frauen mit Krebserkrankung - Die Volkshochschule bietet in ihrem
Zentrum im Berner Heerweg 183 einen YogaKurs für Frauen an, die trotz oder gerade wegen
der Diagnose Krebs auf der Suche nach einer
sanften Bewegungsmethode sind, um sich behutsam wieder ihrem traumatisierten Körper
nähern zu können. Mit speziell angepassten
Übungen wird dabei auf individuelle Bedürfnisse eingegangen, z. B. Regenerierung der Bewegungsfähigkeit, therapiebedingte hormonelle Störungen oder Einschränkung der Atmung. Gezielte Meditationen stärken Körperwahrnehmung und Immunsystem. Körper, Geist
und Seele kommen so wieder ins Gleichgewicht.
Wer teilnehmen möchte, sollte warme, bequeme Kleidung und eine Decke mitbringen. Erfahrungen mit Yoga sind nicht erforderlich. Der
Kurs mit 9 Terminen beginnt am Mittwoch, 11.
Februar, 15 bis 16.30 Uhr. Nähere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 428
853-0 oder per E-Mail unter ost@vhs-hamburg.de. Fitness für alle in Volksdorf - Die Hamburger Volkshochschule bietet im Walddörfer
Gymnasium (Im Allhorn 45) ab Mittwoch, 11.
Februar, von 19 bis 20.30 Uhr den Kurs „Fitness
für alle" an. Dieses leichte Training ist ein idealer
Ausgleich zur Berufs- und Alltagsarbeit und
dient auch der Stärkung des Kreislaufs. Verschiedene Übungen sorgen sowohl für Lockerung, Dehnung und Entspannung als auch für
die Mobilisierung und Kräftigung der Wirbelsäulen- und Bauchmuskulatur. Turnschuhe,
Handtuch und etwas zu trinken sollten mitgen-
bracht werden. Nähere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 428 853-0 oder
per E-Mail unter ost@vhs-hamburg.de. Spanisch-Kurs in der Ohlendorff'schen Villa - Die
Volkshochschule bietet ab Dienstag, 17. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr in der Ohlendorff'schen Villa (Im Alten Dorfe 28) einen Spanisch-Kurs für Anfänger/innen an. In einer kleinen Gruppe lernen die Teilnehmer/innen an 12
Abenden, wie man andere begrüßt und sich vorstellt. Weitere Themen sind Herkunft, Familie
und Beruf. Nähere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 428 853-0 oder per EMail unter ost@vhs-hamburg.de. Norwegisch
für die Reise - Wer eine Reise nach Norwegen
plant, aber noch kein oder nur sehr wenig Norwegisch spricht, für den bietet die Volkshochschule in ihrem Haus im Alstertal in der Rolfinckstraße 6a einen speziellen Reisesprachkurs für
Anfänger an. Dieser bereitet darauf vor, mit einem Minimum an Sprache typische Alltagssituationen zu bewältigen, z. B. sich miteinander bekannt machen, Lebensmittel einkaufen oder etwas im Café bestellen. Außerdem gibt es Wissenswertes über Kultur, Land und Leute. Auf
Wunsch kann anschließend auch ein Fortsetzerkurs eingerichtet werden. Der Kurs findet statt
am Freitag, 20. Februar, von 18.30 bis 21 Uhr,
am Samstag, 21. Februar, von 14 bis 18.30 Uhr,
und am Sonntag, 22. Februar, vom 10 bis 13.15
Uhr. Nähere Informationen und Anmeldungen
telefonisch unter 428 853-0 oder per E-Mail unter ost@vhs-hamburg.de. Goldschmieden am
Wochenende - Im Goldschmiedekurs der Volkshochschule im Berner Heerweg 183 am Samstag, 21. Februar, und Sonntag, 22. Februar, jeweils von 10 bis 16.30 Uhr erlernen Anfänger/innen und Fortgeschrittene Grundtechniken und weiterführende Techniken im Goldschmieden. Damit können je nach Vorkenntnissen Schmuckstücke nach eigenen Ideen unter
fachlicher Beratung angefertigt werden. Nähere
Informationen und Anmeldungen telefonisch
unter 428 853-0 oder per E-Mail unter ost@vhs-
7. Februar 2015, Seite 16
hamburg.de. Das iPad Schritt für Schritt kennenlernen - Wer wissen möchte, welche Möglichkeiten ein iPad bietet und wie man diese nutzen
kann, ist genau richtig im Kurs „Das iPad Schritt
für Schritt kennenlernen" der Volkshochschule
im VHS-Haus Alstertal in der Rolfinckstraße 6a.
Dort lernen die Teilnehmer/innen am Samstag,
21. Februar, von 11 bis 17 Uhr unter anderem,
am iPad Recherchen durchzuführen, das WLAN
zu nutzen und gezielt Apps auszuwählen. Wer
noch kein iPad besitzt, dem stellt die VHS eines
für den Kurs zur Verfügung. Nähere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 428
853-0 oder per E-Mail unter ost@vhs-hamburg.de. Protokolle, Memos und Berichte richtig
schreiben - Protokolle, Kurzberichte und Memos gehören zu unserem Berufsalltag. Doch wie
schreibt man diese eigentlich richtig? Ziel ist es,
mit einem minimalen Zeitaufwand kurz und
prägnant die wichtigsten Informationen aufzulisten. Wie das geht, können Interessierte am
Samstag, 21. Februar, von 11 bis 16 Uhr in der
Volkshochschule im Berner Heerweg 183 lernen. Die Schwerpunkte des Kurses richten sich
dabei nach den Interessen der Teilnehmenden.
Nähere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 428 853-0 oder per E-Mail unterost@vhs-hamburg.de.
Ein Solo für Akkordeon & Co.
(va) Am Donnerstag, dem 12. Februar, gibt es
um 19:00 Uhr in der Parkresidenz Rahlstedt
(Rahlstedt Rahlstedter Str. 29) einen Abend mit
Jakob Neubauer unter der Überschrift "EIN
SOLO FÜR AKKORDEON & CO". In den Seelen
seiner Konzertbesucher hallt das phänomenale
Spiel von Jakob Neubauer noch lange nach. Der
erfolgreichste professionelle Akkordeonspieler
Hamburgs überrascht zudem mit Vielseitigkeit
und Originalität. Seine Solo-Programme bewegen sich zwischen Werken von Bach und Mozart
bis hin zu den bedeutenden Tango- und Jazzkompositionen des 20. Jahrhunderts. Seit über
zwanzig Jahren agiert der Gewinner des Großen
Russischen Akkordeon-Wettbewerbs im Westen: Er spielte an Theatern in London, Paris und
Berlin, bevor er Hamburg zu seiner neuen Heimat wählte. Hier wirkt der Künstler u.a. in zahlreichen Musikproduktionen an der Staatsoper
und am Schauspielhaus sowie als festes Mitglied
des berühmten „Jourist-Quartetts" mit. Jakob
Neubauers furioses Talent lässt all die volkstümlichen Klischees, die seinem Instrument nachgesagt werden, schnell vergessen. Mit einem wahren Feuerwerk aus kraftvollem Klang und rhythmischen Metamorphosen führt der Virtuose
sein Publikum durch die spannende Geschichte
von Akkordeon, Bandoneon & Co, die dank seiner Moderation noch plastischer wirkt.Eintritt:
10,- € Karten-Vorverkauf täglich von 10.00 bis
20.00 Uhr und an der Abendkasse der Parkresidenz Rahlstedt, Rahlstedter Str. 29, Tel.: 67 37
3-0.
House on a hill
(va) Die Hamburger Blueslegende Claus „Dixi"
Diercks (Gitarre, Bluesharp, Gesang, Ex-Yellow
Moon), die Jazz- und Soul-Sängerin Barbara
Grischek (Gesang, Ukulele, Bass, Ex-Yellow
Moon), Hannes Diercks (Cajon, Gesang) und
Réne Raue (Gitarre, Dobro, Slide), bringen ein
Programm auf die Bühne, was sich garantiert
nicht gewaschen hat...wir hören die Sümpfe
Mississippis, den Dreck und die Erde Louisianas,
die Gerüche aus den Küchen von New Orleans
und Hamburgs bröckelige Bordsteinkanten.
7. Februar 2015, Seite 17
Wunderbare, erfahrene Solokünstler treffen
hier aufeinander und verbinden in diesem Konzert und einer Cd-Release-Party ihre ganz unterschiedlichen musikalischen Wege miteinander.
www.houseonahill.de Freitag, 13. Februar 15,
20.00 Uhr, Senator-Neumann-Heim, Heinrichvon-Ohlendorff-Straße 20, Eintritt: € 12,–.
Einsatz gegen Glätte
Hammerbrook, 4.00 Uhr: Rund 100 Einsatzkräfte des Winterdienstes sind mit ihren Streuwagen seit etwa 2 Uhr unterwegs. Sie streuen
die wichtigen Hauptverkehrsstraßen und Strecken mit Buslinien sowie die Verbindungsstrecken zwischen diesen Straßen mit Streusalz. Bei
Fahrbahntemperaturen unter dem Gefrierpunkt gefror die Nässe und es bildete sich Glatteis. Trotz des Einsatzes sollten Verkehrsteilnehmer heute Morgen vorsichtig fahren. Schnee
und Eis auf Gehwegen müssen in Hamburg die
Anlieger entfernen. Schnee muss sofort nach
Ende des Schneefalls geräumt, Glätte unmittelbar nach Eintritt abgestreut werden (mindestens 1 m breit, bei starkem Fußgängerverkehr z.
B. in Fußgängerzonen ggf. mehr, bei Eckgrundstücken bis zur Bordsteinkante). Auf Gehwegen
dürfen keine Tausalze (z. B. Streusalz aus dem
Baumarkt) verwendet werden. Auf Gehwegen
dürfen Anlieger nur abstumpfende Stoffe wie
zum Beispiel feinkörnigen Kies, Sand oder Splitt
streuen. Bei Schneefall oder Glättebildung nach
20 Uhr hat der Anlieger für seinen „Winterdienst" auf dem Gehweg Zeit bis morgens 8.30
Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 9.30 Uhr. Auf
den Autobahnen des Hamburger Stadtgebietes,
auf der Wilhelmsburger Reichsstraße, der Bergedorfer Straße und den Flughafenzubringern
sind die Hamburger Autobahnmeistereien für
den Winterdienst verantwortlich.
Ausländerabteilung Wandsbek geschlossen
Am Montag, 16. Februar 2015 bleibt die Ausländerabteilung im Bezirksamt Wandsbek für den
Kundenbetrieb geschlossen. Fertige Dokumente
können an diesem Tag wie gewohnt zwischen
8.00 und 15.30 Uhr abgeholt werden.
Sitzung des Inklusionsbeirats Wandsbek
Im Zuge der Bezirksversammlungswahlen
wurde im Oktober 2014 ein neuer Inklusionsbeirat für den Bezirk Wandsbek berufen. Die
nächste Sitzung des Inklusionsbeirates findet
statt am Dienstag, dem 10. Februar 2015, um
17.00 Uhr, im Sozialen Dienstleistungszentrum
Wandsbek, Raum 8, Wandsbeker Allee 73,
22041 Hamburg. Die Sitzung ist öffentlich, Interessierte sind herzlich eingeladen. Aufgabe des
Beirates ist es, die Interessen von Menschen mit
Behinderungen im Bezirk zu stärken und das Bezirksamt bei der Umsetzung der Inklusion zu beraten. Der Beirat hat sich das Ziel gesetzt, aktiv
zur einer behindertengerechten Kommunalpolitik beizutragen, den Kontakt zu den Behindertenorganisationen zu pflegen und als Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen dienen.
Infostände in Quarree und AEZ: GRÜNE Wandsbek sind mit vielen bekannten…
In den letzten zwei Wochen vor der Bürgerschaftswahl bekommen Wandsbeker Bürgerinnen und Bürger auch in den Einkaufszentren
AEZ und Quarree die Möglichkeit, sich an Infoständen aller Parteien zu informieren. Wer sich
noch unsicher ist, wo die Kreuzchen am 15. Februar idealerweise gesetzt werden sollten, kann
sich hier noch einmal ausführlich informieren
und mit spannenden Persönlichkeiten ins Gespräch kommen. Für die GRÜNEN werden viele
bekannte Gesichter mit dabei sein, u.a. die landesweiten SpitzenkandidatInnen Katharina Fegebank und Jens Kerstan. Und natürlich sind
sämtliche grünen SpitzenkandidatInnen der vier
Wandsbeker Wahlkreise mit dabei – Olaf Duge
(Wahlkreis Wandsbek), Michael Gwosdz (Wahlkreis Bramfeld / Farmsen), Christiane Blömeke
(Wahlkreis Walddörfer / Alstertal) und Karin
Jung (Wahlkreis Rahlstedt). Darüber hinaus haben Antje Möller, innenpolitische Sprecherin
der Bürgerschaftsfraktion, sowie Maximilian
Bierbaum und Mareike Engels, Spitzenteam der
Grünen Jugend Hamburg, Ihre Präsenz in
7. Februar 2015, Seite 18
Wandsbek zugesagt. Wer wann im AEZ am Freitag, den 6. Februar anzutreffen ist, finden Sie
hier:
http://www.gruene-wandsbek.de/index.php?id=354 Wer vom 9.-11. Februar wann
im Quarree für die Grünen am Stand steht, ist
hier zu lesen:
http://www.gruene-wandsbek.de/index.php?id=354 Kommen Sie vorbei
und treffen Sie Ihre Wahl!
Tanzende Bilder - Acryl Gemälde über Musik,
Tanz von Rolf Becker…
Im Februar werden im Bezirksamt Wandsbek
die farbenprächtigen Werke des Künstlers Rolf
Becker ausgestellt. Die expressiven Bilder des
Wandsbeker Künstlers werden in diesem Jahr
thematisch mit Musik und Tanz in Zusammenhang stehen. Werke wie „Sängerin im Konzert“,
„Bandprobe“ und „Tänzerin“ werden den Betrachter immer wieder mit den Augen auf Entdeckungstour gehen lassen. Im Beisein des
Künstlers eröffnet Bezirksamtsleiter Thomas
Ritzenhoff die Ausstellung am Donnerstag, dem
5. Februar 2015, um 15.00 Uhr, im Bezirksamt
Wandsbek, Ausstellungsfläche, 2. Stock, Schloßstraße 60, 22041 Hamburg. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der
in Steilshoop lebende Künstler Rolf Becker beschäftigt sich überwiegend mit Stadtimpressionen, Landschaftsmalerei und figürlichen Themen. Die handwerklichen Techniken der Malerei eignete sich der Künstler in Selbststudien
und zahlreichen Workshops in der Hamburger
Kunsthalle an. Der Künstler verwendet in der
Regel Acryl auf Leinwand. Seine Liebe zu Frankreich, wo er alljährlich im Sommer an verschiedenen Events teilnimmt, kommt in vielen seiner
Bilder zum Ausdruck. Die Ausstellung wird im
Bezirksamt Wandsbek, Schloßstraße 60, auf der
Ausstellungsfläche im 2. Obergeschoss gezeigt
und ist vom 5. bis zum 27. Februar 2015 montags bis mittwochs von 8.30 bis 16.00 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 18.00 Uhr sowie freitags
von 8.30 bis 14.00 Uhr für Besucher geöffnet.
Wir tragen dich in unserem Herzen Gedenken
an früh verstorbene Kinder
Wenn der Tod am Anfang des Lebens steht! Zum
siebten Mal laden Pastorin Berg, Friedhofspfarramt Kirchenkreis Hamburg-Ost, und das
Team „unsichtbare Eltern“ zu einem besonderen Gottesdienst in die Fritz-Schumacher-Halle
(Friedhof Ohlsdorf) ein. Am Sonntag, den 22.
Februar können Mütter, Väter, Angehörige,
Freundinnen und Freunde ihrer Trauer und dem
Schmerz Raum geben, den sie durch den Verlust
früh verstorbener Kinder erlitten haben. Diese
Verluste wiegen schwer, ihre Auswirkung auf
das weitere Leben von Mutter, Vater und das
ganze Familiengefüge ist gewaltig. Die Klage soll
hörbar gemacht werden, aber auch die Liebe
und die Erinnerung. Jedes verlorene Kind wird
mit seinem Namen oder einem Symbol im Altarraum sichtbar gemacht und es werden Kerzen
angezündet. Die Erfahrungen der letzten Gedenkgottesdienste haben gezeigt, wie viele
Menschen betroffen sind. Manchmal liegt der
Verlust eines Kindes Jahre oder Jahrzehnte zurück. Gedenkgottesdienst für früh verstorbene
Kinder, Sonntag, 22. Februar 2015, um 11.00
Uhr, Fritz-Schumacher-Halle, Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Str. 756.
Versuchter KFZ Aufbruch in Hamburg Hummelsbüttel
Am 02.02.2015 in den frühen Morgenstunden
wurde ein KFZ Aufbrecher von Polizeibeamten
des PK35 festgenommen. Vorangegangen war
ein versuchter KFZ Aufbruch im Poppenbüttler
Stieg. Der Festgenommene wurde dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.
Delingsdorf - Gasaustritt
Am 04.02.2015, gegen 13.25 Uhr, wurde in der
Lübecker Straße 6, in 22941 Delingsdorf, bei
Baggerarbeiten eine 150er Gasleitung beschädigt. Auf Grund des ausströmenden Gases
mussten Anwohner in einem Radius von ca. 200
m evakuiert werden. Unter anderem war auch
ein ca. 50 m entfernter Kindergarten betroffen.
In der Schäferkoppel wurde durch Rettungskräfte mit Zelten eine Notunterkunft eingerichtet. Wie viele Menschen betroffen sind, steht
7. Februar 2015, Seite 19
derzeit noch nicht fest. Um die Leckage abzudichten mussten ca. 50 – 60 lfd. Meter Gasrohr
ausgebaggert werden.
Schneeglätte: Streudienst seit 3.10 Uhr im Einsatz
Hammerbrook, 4.00 Uhr: Der Winterdienst der
Stadtreinigung Hamburg (SRH) ist um 3.10 Uhr
mit zunächst 100 Streuwagen zum Einsatz ausgerückt. Nach leichtem Schneefall werden die
wichtigen Hauptverkehrsstraßen und Strecken
mit Buslinien sowie die Verbindungsstrecken
zwischen diesen Straßen mit Tausalz abgestreut. Trotz des laufenden Streueinsatzes sollten Verkehrsteilnehmer vorsichtig fahren und
auf dem Weg zur Arbeit etwas mehr Zeit einplanen. Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) übernimmt neben der Sicherung von knapp 3.400 Kilometer Streustrecke auf verkehrswichtigen
Fahrbahnen zusätzlich die Sicherung von rund
650 Kilometer auf verkehrswichtigen Gehwegen
ohne Anlieger. Das sind beispielsweise Gehwege auf Brücken, verkehrswichtige ausgewählte Gehwege an Wasserläufen, an land- und
forstwirtschaftlichen Flächen, an und in Grünanlagen oder Gehwegverbindungen zu Haltestellen von U- und S-Bahn und HVV-Bussen, außerdem 4.000 Bushaltestellen (rund 100 km) und
150 Streukilometer auf einem ausgewählten
Netz von Radwegen. Auf den Autobahnen des
Hamburger Stadtgebietes, auf der Wilhelmsburger Reichsstraße, der Bergedorfer Straße und
den Flughafenzubringern sind die Hamburger
Autobahnmeistereien für den Winterdienst verantwortlich.
Erwartete Verkehrsbehinderungen für Samstag
in der Innenstadt
(ots)- Zeit: 07.02.2015, 10:00 Uhr bis ca. 17:00
Uhr Ort: Hamburger Innenstadt. Am Sonnabend
finden im Bereich Jungfernstieg/Neuer Jungfernstieg und auf dem Gänsemarkt Versammlungen statt. Mit Verkehrsbehinderungen muss
gerechnet werden. Die Hamburger Polizei rät allen Besuchern der Innenstadt deshalb dringend,
am Samstag auf Öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
Öffentlichkeitsfahndung nach einer Serie von
räuberischen Diebstählen
(ots)- Tatzeit: 18.09.2014 bis 26.11.2014 Tatort:
Hamburger Stadtgebiet. Die Polizei Hamburg
fahndet mit zwei Fotos nach einem bislang unbekannten Täter wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls in bislang fünf bekannten
Fällen. Das Landeskriminalamt 13, Region Eimsbüttel, führt die Ermittlungen. Der Täter rannte
am 26.11.2014 in ein Telekommunikationsgeschäft in der Milchstraße und entwendete ein
Mobiltelefon, indem er das Sicherungskabel
durchriss und mit der Beute zu seinem vor dem
Geschäft abgestellten Fiat Panda mit gestohlenen Kennzeichen rannte. Er setzte sich in das
Fahrzeug, wurde jedoch von einem Zeugen verfolgt, der den Täter durch das offene Fenster
festhielt. Als der Täter anfuhr, musste der Zeuge
jedoch loslassen und wurde dabei leicht verletzt. Eine Sofortfahndung führte nicht zur Festnahme des Mannes. Nach den bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen ist der Beschuldigte vier weiterer Taten dringend verdächtig:
1. 18.09.2014: Diebstahl von zwei Kennzeichenschildern in der Straße Klostergarten; 2.
20.11.2014: Diebstahl eines iPad in einem Telekommunikationsgeschäft in der Schanzenstraße; 3. 21.11.2014: Diebstahl eines Mobiltelefons in einem Telekommunikationsgeschäft
am Eppendorfer Baum; 4. 26.11.2014: Diebstahl
eines Mobiltelefons in einem Geschäft am
Wandsbeker Markt; Bei allen Taten nutzte der
Täter einen hellblauen Fiat Panda als Fluchtfahrzeug. Kriminalbeamte konnten ein Foto des
Fluchtfahrzeuges sowie ein Foto des Tatverdächtigen sichern. Die Staatsanwaltschaft Ham-
7. Februar 2015, Seite 20
burg beantragte einen Beschluss zur Veröffentlichung der Bilder, der vom Amtsgericht erlassen wurde. Diese sind der Meldung als Dateien
angehängt. Hinweise nimmt die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter Tel.
040/4286-56789 entgegen.
Fotowettbewerb „Reichtum sucht Motiv“
Ausstellung von Hamburger Schülerinnen und
Schülern im Museum für Kunst und Gewerbe.
Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler aus 43
Hamburger Schulen haben Fotos bei dem Wettbewerb „Reichtum sucht Motiv“ eingereicht.
Eine Auswahl von 50 Fotos wurde großformatig
gedruckt sowie gerahmt. Diese Werke werden
vom 6. bis 22. Februar 2015 in der Design
Lounge des Museums für Kunst und Gewerbe
ausgestellt. Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff besucht die Ausstellung am Donnerstag,
dem 12. Februar 2015, um 13.00 Uhr, im Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz,
20099 Hamburg. Interessierte Bürgerinnen und
Bürger sind herzlich eingeladen. Nähere Informationen zum Wettbewerb sind unter
www.reichtum.sucht-motiv.de einzusehen.
Sieben saubere Städte – am 21. März 2015
Am 21. März 2015 überschneiden sich zum ersten Mal die Stadtputzaktionen der sieben norddeutschen Städte Braunschweig, Bremen, Delmenhorst, Hamburg, Oldenburg, Osnabrück
und Winsen-Luhe. Diese sieben Städte bilden
die Gemeinschaftsinitiative „Der Norden räumt
auf“, die sich erstmalig mit einem eigenen Internetauftritt auf www.der-norden-raeumt-auf.de
präsentiert. Ob Stadtputztage oder gar ganze
Stadtputzwochen, im Norden wird im März groß
rein gemacht. Das heißt: 100.000 Umweltfreunde machen sich auf und befreien ihre
Städte von hunderten Tonnen herumliegendem
Müll. In Hamburg geht es mit „Hamburg räumt
auf!“
(http://www.hamburg-raeumt-auf.de)
vom 20. bis 29. März an den Start.
BUND Hamburg: Schlechte Umweltbilanz für
SPD-Senat
Luftreinhaltung und Klimaschutz ausgebremst /
„Gutes Regieren“ nicht beim Umweltschutz.
Nach vier Jahren Alleinregierung der SPD in
Hamburg stellt der BUND der Umweltpolitik des
Senats ein schlechtes Zeugnis aus. Die Umweltpolitik habe unter Verantwortung von Bürgermeister Olaf Scholz und der zuständigen Senatorin Jutta Blankau erheblich an Bedeutung verloren, selbst die Einhaltung von geltendem Umweltrecht sei in Hamburg nicht mehr gewährleistet und müsse eingeklagt werden. „'Gutes
Regieren' heißt beim Bürgermeister ausschließlich Wirtschaftswachstum ohne Rücksicht auf
die negativen Auswirkungen im Umwelt- und
Naturschutz und damit auf die Menschen in der
Hansestadt“, sagt Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg. „Olaf Scholz
legt ein Politikverständnis der 70er-Jahre an den
Tag, das komplett ignoriert, dass sich die Ansprüche der Bevölkerung an ihre Umwelt, aber
auch die Rechtslage im Umweltschutz seither
grundlegend geändert haben.“ Am deutlichsten
werde dies beim Thema Luftreinhaltung. In
Hamburg werden die seit 2010 europaweit zum
Schutz der Menschen eingeführten Grenzwerte
für den Schadstoff Stickstoffdioxid (NO2) um
über 50 Prozent überschritten. Das Hamburger
Verwaltungsgericht hat die Stadt deshalb vor
kurzem dazu verurteilt, schärfere Luftreinhaltemaßnahmen an den betroffenen Straßen zu ergreifen. Die zuständige Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) aber schaltet auf
stur und kündigte sofort Rechtsmittel gegen den
Gerichtsbeschluss an – und nimmt damit weiterhin die Gesundheitsgefährdung von über
200.000 Menschen in Hamburg in Kauf. Ähnlich
verhalte es sich beim Klimaschutz. Die Stadt
Hamburg wird das selbst gesteckte Ziel, 40 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) bis 2020 zu
produzieren, nachweisbar bei weitem nicht erreichen. Dennoch habe die SPD-Regierung die finanzielle Grundlage für den neuen Masterplan
Klimaschutz drastisch gekürzt. Wie bei der Luftreinhaltung verfehlt Hamburg laut BUND auch
beim Gewässerschutz europäische Vorgaben.
Bis zum Jahr 2015 sind die EU-Mitgliedsstaaten
verpflichtet, ihre Gewässer in einem 4-stufigen
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Güteklassensystem mindestens in die Kategorie
»gutes ökologisches Potenzial« zu bringen.
Trotz einiger sinnvoller Maßnahmen befinden
sich jedoch alle 32 Hamburger Oberflächengewässer nach wie vor in einem „mäßigen“ oder
„schlechten“ Zustand. Ursache für diese Situation ist, dass der Senat für die Umsetzung der
europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)
lediglich etwa 20 Prozent der notwendigen Finanzmittel bereitgestellt hat. Der Rechnungshof
hat diese Situation und auch die Weigerung der
BSU, eine Fachanweisung zur Umsetzung der
WRRL für die Bezirke zu erlassen, in seinem Jahresbericht 2014 deutlich kritisiert. Auch bei der
Mülltrennung kann Hamburg nur marginale Erfolge vorzeigen. Obwohl die sogenannte Recyclingoffensive sogar zu den erklärten Schwerpunkten der SPD-Umweltpolitik zählt, wurden
die Zielzahlen bei der Hamburger Wertstofftonne und bei der Altpapiersammelmenge
deutlich verfehlt. Auf der Positivseite der umweltpolitischen Bilanz kann der Senat einige
neue bzw. erweiterte Naturschutzgebiete verbuchen sowie im Wilhelmsburger Osten ein großes neues Landschaftsschutzgebiet – letzteres
nicht zuletzt auf Druck des BUND. Im Umweltprogramm 2012–2015 des Senats war jedoch
deutlich mehr angekündigt: Bis 2015 sollte eine
Neuausweisung des NSG Neuland (214 ha), des
NSG Allermöhe (120 ha) und eine Erweiterung
des NSG Billebogen (75 ha) erfolgen. Diese
Pläne werden in der Fachbehörde derzeit nicht
einmal bearbeitet. Als uneingeschränkt positives Signal sieht der BUND die erst vor kurzem
erfolgte Unterschrift der Stadt zur „Charta von
Florenz“, also den Beitritt Hamburgs zum Bündnis der europäischen gentechnikfreien Regionen. Neben einer ambitionierten Luftreinhalteund Gewässerschutz politik erwartet der BUND
in der nächsten Legislaturperiode insbesondere
bei der Energiepolitik und dem Klimaschutz
deutliche Fortschritte. So müsse eine intensive
Kooperation mit Schleswig-Holstein aufgebaut
werden, um die dortige Windstromproduktion
mit dem Hamburger Stromverbrauch intelligent
zu verbinden. Auch in dem für den Klimaschutz
wichtigsten Feld, der Gebäudesanierung, müsse
die Stadt durch wirksame Förderprogramme
und ggf. ordnungspolitische Vorgaben deutlich
an Tempo zulegen. Dazu käme die zügige Erstellung des längst überfälligen Wärmekonzepts in
Verbindung mit einem innovativen Ersatz für
das alte Kohlekraftwerk Wedel. Zusätzlich fordert der BUND, die Netto-Versiegelung für Baumaßnahmen bis 2020 auf Null zu reduzieren.
Dafür muss der Senat einen neuen Flächennutzungsplan und ein neues Landschaftsprogramm
als verbindliche Vorgabe für die Bauleitplanung
verabschieden. Flächen, die für den Biotopverbund ausgewiesen sind, die „Grünen Ringe“ in
Hamburg und die Landschaftsschutzgebiete
dürfen grundsätzlich nicht mehr für die Siedlungsentwicklung zur Verfügung stehen. „Der
SPD-Senat hat die Regierungsverantwortung im
Jahr der Umwelthauptstadt übernommen. Der
Bürgermeister und die zuständige Senatorin haben dann aber den Umwelt- und Naturschutz
eklatant vernachlässigt. Wenn die neue Regierung – egal welcher Couleur – nicht umsteuert,
wird sie sich weiter mit Bürgerinitiativen und
Gerichten auseinandersetzen müssen, die in
diesem Bereich fortschrittlicher denken“, verspricht der BUND-Landesgeschäftsführer. „Klimaschutz finanziell ausgetrocknet, gesetzliche
Vorgaben bei der Luftreinhaltung missachtet,
Versprechen im Gewässer- und Naturschutz gebrochen. Gutes Regieren wird so zur Floskel“, so
das Fazit von Braasch.
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