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- Kreuznacher Rundschau

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Kreuznacher Rundschau
Wochenzeitung mit lokalen Nachrichten
10. Jahrgang · KW 6
Vinylböden
Donnerstag, 5. Februar 2015
S0334-55mm
Alles muss raus!
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Walnuss
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Die Schaubühne für Weine
Der Dienheimer Hof wird zur lang ersehnten Gebiets-Vinothek
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Bad Kreuznach (red). Endlich
wird ein lange gefeierter Traum
wahr: Eine Vinothek für den Nahewein. Diese „Nachrichtenbombe“ ließen der Vorsitzende
der Gebietsweinwerbung Wolfgang Eckes und die Geschäftsführerin Laura Schneider am vergangenen Montag bei einer Präsentation vor mehr als 100 Winzern im
Saal der Landwirtschaftskammer
hochgehen.
Das Konzept hat auf Anhieb überzeugt und wird zügig umgesetzt –
die Vinothek kann wahrscheinlich
schon im Frühsommer 2015 in den
historischen Räumen des „Dienheimer Hofes“, Mannheimer Straße 6, eröffnet werden.
Unser Foto zeigt das wunderbare
Gebäude, das in den 1990-er Jahren von Reinhold Stenger mit Liebe und Sachverstand renoviert
wurde.
Das historische Gebäude erfüllt
fast alle Voraussetzungen, die an
eine Vinothek gestellt werden.
Das Objekt wird bereits als Wein-
Der aktuelle Rundumschlag
Das Quintett Schlachtplatte serviert den Politzirkus roh und blutig
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Habe es gerne deftig, heftig und derbe: die fünf verbalen Satirefleischer
der Schlachtplatte.
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5FM
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restaurant genutzt und zwar mit
hochwertigen Weinen und erlesenen Speisen, wo immer möglich mit regionalem Bezug. Inventar und Mobiliar für Weinproben
und Gäste, die kleine Speisen zu
sich nehmen wollen, sind vorhanden. Im Sommer können die Weinfreunde auch im lärmgeschützten
Innenhof sitzen.
Parkplätze gibt es in direkter Nachbarschaft, von der Fußgängerzone
ist der Dienheimer Hof natürlich
auch per pedes zu erreichen.
Bad Kreuznach (red). „Wer heilige Kühe ehrt, ist fromm. Wer heilige Kühe schlachtet, wird satt“,
nach diesem Motto schonen die
fünf Schlachter nichts und niemanden. Fünf gestandene SoloKabarettisten tun sich zusammen
und feiern den Abgesang auf alles was schief läuft, aufstößt und
quer im Magen liegt. Genüsslich
die Messer wetzen Robert Griess,
Jens Neutag und Matthias Reuter. Das Duo Onkel Fisch komplettiert das Metzger-Ensemble
und serviert alle Zutaten, die es
zu einem zünftigen Schlachtfest
braucht. Deftig, heftig und scharf
gewürzt geht das SchlachtplatteQuintett zur Sache. Von A wie Angela über B wie Bundeswehr und
H wie Hoeneß bis Z wie Zirkus
in Brüssel wird alles aufgespießt und über dem Satirefeuer gegrillt. Es gibt wahrlich jede Menge
zu tun für die fünf Oberschlachter. Dieses Schlachtfest ist nichts
für Humor-Vegetarier! Die Stiftung Kleinkunstbühne präsentiert
das Gastspiel der fünf Experten
für Deftiges nach Art des Hauses
am Dienstag, 10. Februar, um 20
Uhr im Haus des Gastes, Kurhausstraße 22-24.
Karten gibt es für 16 € bei der Touristeninformation unter Tel. 0671 8360050 und beim Musikhaus
Engelmayer unter 0671 - 32268,
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2 | Kreuznacher Rundschau
KW 6 | 5. Februar 2015
Notrufnummern
Polizei Feuerwehr
Rettungsdienst + Krankentransport
Frauenhaus
Weißer Ring
Telefonseelsorge Vergiftungszentrale Mainz Tel. 110
Tel. 112
Tel. 112
Tel. 0671-44877
Tel. 06724-95959
Tel. 0800-1110111
oder 0800-1110222
Tel. 06131-232466
Ärztliche Notdienste
Bereitschaftsdienstpraxis (Diakonie): Tel. 116117 Mo, Di, Do 19 Uhr bis Folgetag 7 Uhr, Mi 13 Uhr bis Do 7 Uhr, Fr. 16 Uhr bis Montag 7 Uhr, Feiertage/Wochenende ganztags
Zahnärztliche Notdienstzentrale Tel. 0180-50 40 308
Kinderärzte Notdienst Tel. 0671-605 24 01
Apotheken Notdienste
Donnerstag, 05. Februar: Rosengarten-Apotheke, Nahestr. 81 a, Tel. 0671-36888 55593 Rüdesheim
Freitag, 06. Februar: Adler-Apotheke, Mannheimer Str. 201, 55543 Bad Kreuznach, Tel. 0671-65285
Samstag, 07. Februar: Apotheke am Bühl, Bühler Weg 4, 55543 Bad Kreuznach, 0671-69966
Sonntag, 08. Februar: Apotheke am Bahnhof, Wilhelmstr. 74, 55545 Bad Kreuznach, Tel. 0671-34566
Montag, 09. Februar: Apotheke am Bühl, Bühler Weg 4, 55543 Bad Kreuznach, 0671-69966
Dienstag, 10. Februar: Apotheke am St. Marienwörth, Mühlenstr. 39,
55543 Bad Kreuznach, Tel. 0671-29844560
Mittwoch, 11. Februar: Gräfenbach-Apotheke, Arthur-Rauner-Straße
4. 55595 Hargesheim, Tel. 0671-34994
Donnerstag, 12. Februar: Adler-Apotheke, Mannheimer Str. 201,
55543 Bad Kreuznach, Tel. 0671-65285
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Die Kreuznacher Rundschau wird herausgegeben von der Hergel Verlags GmbH Mannheimer Straße 82 · 55545 Bad Kreuznach
Telefon 0671- 796076 -0 • Fax 0671- 796076 -29
Wirtschaftlich beteiligt im Sinne des § 9 Abs. 4 LMG:
Hergel Verlags GmbH (100%), vertreten durch Gesellschafterin und Geschäftsführerin: Bernadette Schier, Mannheimer Straße 82, 55545 Bad Kreuznach
Redaktion: (bs) Bernadette Schier, (mr) Martina Riedle, (mar) Marian Ristow
Layout: Maria Pach · MBR Marketing & PR · Bingen-Büdesheim
Verteilte Auflage: 51.272 • Druckzentrum Rhein-Main
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Rheinhessenstraße 60 - 55545 Bad Kreuznach - Telefon (0671) 61315
Fax (0671) 75261 - Email: service@lauermann.org - http://www.lauermann.org
Aktuell
5. Februar 2015 | KW 6
Die Stadt der kurzen Wege
Kreuznacher Rundschau | 3
Vorwort
Wein und Sport in Verbindung
gebracht wird, hat einige Riesenwürfe gemacht.
Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept nimmt Anlauf
Bad Kreuznach (mar). In einer
Pressekonferenz gaben Oberbürgermeister Dr. Heike KasterMeurer und Dipl.-Ing. Dr. Michael Frehn vom Dortmunder Stadtund Verkehrsplanungsbüro Planersocietät vergangene Woche
die Ergebnisse der ersten Analysen des Intergrierten Verkehrsentwicklungskonzeptes (IVEK) für die
Stadt Bad Kreuznach bekannt.
Der vorgelegte Datensatz setzt
sich aus den Ergebnissen einer repräsentativen Befragung von Einwohnern und Touristen und einer Verkehrszählung zusammen.
3600 Personen (plus 250 Touristen) wurde zu ihren Fortbewegungsgewohnheiten, ihrer Ausstattung und ihrer Meinung zur
Verkehrssituation in und um Bad
Kreuznach herum befragt. Gezählt
wurde der Verkehr im Stadtgebiet
an 34 Punkten innerhalb der Kernwochentage (Di. bis Do.). Zusätzlich wurde eine Bluetooth-Messung zur Ermittlung des Durchgangsverkehrs durchgeführt
Verkehrszahlen stagnieren
Auch wenn der Eindruck häufig
das Gegenteil vermittelt: Der Verkehr in Bad Kreuznach hat zahlenmäßig nicht zugenommen. „Die
Zahlen stagnieren insgesamt.
Zwar gibt an bestimmten Knotenpunkten eine Zunahme der PKW
pro Tag, an anderen Stellen aber
eine viel stärkere Abnahme“, erklärte Dr. Michael Frehn. So weist
der Autoverkehr an der nördlichen Alzeyer Straße (am Ende
der Mannheimer Straße) im Vergleich zum Jahr 2006 einen Rückgang von fast 30% auf. Deutlich
mehr los ist hingegen im Kerngebiet der Stadt. Am FleischhauerKreisel, der Alzeyer und Bosenheimer Straße verbindet, wurden
innerhalb von 24 Stunden 2500
Fahrzeuge mehr als 2006 gezählt.
Ein Anstieg von fast 20%. Am Ende der Bosenheimer Straße wuchs
die PKW-Belastung sogar um 25%
(Kreisel zur B 428). Der Durchgangsverkehr, der den Weg durch
die Stadt nimmt, beläuft sich auf
moderaten 6000 Fahrzeugen pro
Tag und fiel damit geringer aus als
erwartet.
Fahrrad schlägt Bus
Keine Überraschung: Der Stadtverkehr wird von Autos dominiert.
Immerhin ist der Fußgängeranteil
von 24% vergleichweise hoch. Das
weist auf die Tatsache hin, das Bad
Kreuznach eine „Stadt der kurzen
Wege“ ist, sind doch 70% der Wege, die die Befragten täglich zurücklegen, kürzer als 5 Kilometer
und so fußläufig gut erreichbar.
Fast gleich auf, was ihren Anteil im
Stadtverkehr betrifft, sind Fahr-
rad (11%) und der Öffentliche Nahverkehr (10%). Dass relative wenige Radfahrer das Straßenbild prägen, hängt unmittelbar mit der Zufriedenheit der Bad Kreuznacher
mit dem Radwegnetz innerhalb
der Stadt zusammen. Das Radfahren erhält die schlechteste Schulnote aller Verkehrssysteme in der
Stadt (3,5). Damit kommt das Radeln in Bad Kreuznach auch deutlich schlechter weg als in den angeführten Vergleichsstädten. Insgesamt sind die Bad Kreuznacher
im Vergleich zu anderen Städten
deutlich weniger zufrieden mit
dem Verkehrsfluss – unabhängig welches Fortbewegungsmittel
genutzt wird.
Wie geht’s weiter?
„Wir wollen weiterhin im Dialog
bleiben“, machte OB Dr. KasterMeurer klar und wies auf den 20.
Februar hin. Dann findet nämlich
um 18.30 Uhr im Haus des Gastes die Auftaktveranstaltung zum
IVEK-Bürgerforum statt. Dort sollen gemeinsam die Ergebnisse der
ersten Analysen öffentlich diskutiert werden. Am 17. und 18. April
folgen dann öffentlich Planungsspaziergänge bzw. –fahrradtouren. Ein IVEK-Beirat mit Vertretern aus Politik, den Institutionen
und Verbänden soll außerdem gebildet werden.
Bad Kreuznach macht seinem Kosenamen „Kreuz- und Quernach“
mal wieder alle Ehre. Mitten in der
Fastnachtszeit liefert sich ein Teil
des Stadtvorstandes beispielgebende Scharmützel mit der Lokalpolitik: Die bisherige Kulturdezernentin Andrea Manz verabschiedete sich verbittert und verärgert
aus ihrer Tätigkeit. Bürgermeister
Wolfgang Heinrich hat es sich gerade mit der absoluten Mehrheit
im Stadtrat, der Großen Koalition,
komplett verdorben, indem er ihr
Kungelei und fehlende Sachorientierung unterstellt. Solche persönlichen Scharmützel bringen
Stimmung und sind eine Schlachtplatte für jeden Redakteur.
Mag dieses Gemetzel ja literarisch und für Verlage wirtschaftlich wertvoll sein, die Stadt bringt
es faktisch keinen Millimeter nach
vorne.
Tatsächlich gibt es in diesen Tagen glücklicherweise Sinnvolles
und Positives zu vermelden: Bad
Kreuznach, die Stadt, die auch mit
Erstens: Im Frühsommer dieses
Jahres werden die Winzer in der
Stadt und der Region endlich eine
gemeinsame Präsentationsfläche
bekommen – eine Vinothek im Dienheimer Hof. Diese Meldung ist
ein echter Kracher. Bad Kreuznach
kann sich in wunderschönen, historischen Räumen in der Altstadt
mit seinen Spitzenweinen präsentieren. Besser können die Voraussetzungen für eine gute Werbung
gar nicht sein.
Zweitens: Der Kreuznacher Hockey-Club steigt in die zweite
Bundesliga auf, ein Aufstieg der
der Sportstadt Bad Kreuznach
glänzend zu Gesicht steht. Wir
sind zu Recht stolz auf den KHC.
Drittens: Bad Kreuznach hat überregionale Bedeutung, ist als Einkaufs-, Wohn- und Arbeitsstadt
beliebt – mit den dazu passenden
Herausforderungen, besonders
dem hohen Verkehrsaufkommen.
Und endlich gibt es Hinweise darauf, dass die lange versprochene
integrierte Verkehrsplanung endlich Fahrt aufnimmt. Eine erste
Pressekonferenz in der vergangenen Woche zeigte Handlungsbedarfe und –möglichkeiten auf.
Es passiert viel Gutes in der Stadt,
auch wenn es auf den ersten Blick
nicht so aussieht. Und alles Weitere sollte so ausgetragen werden, dass die Büttenrednern im
Vergleich mit der Realität nicht allzu blass wirken.
Allez hopp,
Ihre Bernadette Schier
Veranstaltungskalender
Die aktuelle Situation: Eine Fahrspur ist immer dicht, die andere wird es ihr 30 Minuten später gleichtun. Das
Integrierte Verkehrsentwicklungskonzept soll bis Ende 2015 stehen und für einen verbesserten Verkehrsfluss
im Stadtgebiet sorgen.
Foto: M. Ristow
Vor Polizei geflüchtet
Ein Opel, an dem keine Kennzeichen angebracht waren, sollte am
Freitag, 30.01.2015, gegen 23.30
Uhr in der Bosenheimer Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen
werden. Doch anstatt den Anhaltezeichen Folge zu leisten, beschleunigte der Fahrer und versuchte vor
dem Streifenwagen zu flüchten. In
der Alzeyer Straße gelang es dann
den Opel mit weiteren Streifenwagen anzuhalten. Beim Zugehen auf
das Fahrzeug, fuhr der Opel plötzlich wieder los und steuerte rückwärts auf einen Polizeibeamten
zu, der sich durch einen Sprung
zur Seite retten konnte. Dem Vectra gelang erneut die Flucht und
wurde schließlich im Pfalzsprung
wieder gestoppt. Bei der anschlie-
Immer dienstags und freitags | 7 bis 13 Uhr: Wochenmarkt auf dem
Kornmarkt in Bad Kreuznach.
6.2. | 19.30 Uhr: Benefizkonzert: Der Liedermacher Manfred Siebald
spielt im Haus des Gastes, Kurhausstraße 22.
Aus dem Polizeibericht
Schnitte im Gesicht
Am Sonntag, den 01.02.15 gerieten gegen 01.30 Uhr in einer Discothek am Europaplatz mehrere
Personen in einen zunächst verbalen Streit. Im weiteren Verlauf
kam es auch zu wechselseitigen
Körperverletzungen. Besonders
schwer erwischte es einen 25jährigen Mann, der mit massiven
Schnittverletzungen im Gesicht
in die Mainzer Unikliniken eingeliefert werden musste. Die Verletzungen wurden ihm vermutlich mit
einem Messer oder mit Glasscherben zugefügt. Als potenzielle Verursacher wurden zwei Männer (18
und 20 Jahre) ermittelt. Die Polizei
hat die Ermittlungen zur Klärung
des genauen Tathergangs aufgenommen.
Termine
ßenden Kontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrzeug von einer
56-jährigen Frau geführt wurde.
Der PKW wurde am Mittag zuvor
vom Ordnungsamt der Stadt Bad
Kreuznach aufgrund fehlenden
Versicherungsschutzes entstempelt und die Kennzeichen sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft
Bad Kreuznach ordnete nun auch
noch die Sicherstellung des Führerscheins der Frau an, ihr PKW
wurde abgeschleppt, da keine Zulassung mehr vorlag.
Sachdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektion
Bad Kreuznach unter der Rufnummer 0671-88110 erbeten.
7.2. | 20.15 Uhr: 2. Prunksitzung der Münsterer Karnevalsgesellschaft
im Kurhaus BME. Karten gibt es bei der Touristeninformation BME in
der Berliner Straße 60. Tel.: Tel.: 06708 - 641780.
7.2. | 21.00 Uhr: Konzert der Melodic Rocker Amity im Musik- und Kulturkeller Dudelsack, Rüdesheimer Straße 44. Einlass ab 19.00 Uhr · Eintritt: 7 €
8.2. | 12.00 Uhr: Lunchkonzert in der Matthäuskirche in der Hofgartenstraße: Alexey Pudinov interpretiert von Schumann, Widmann und
Mussorgski.
10.2. | 13.00 Uhr: Gästewanderung mit dem Pfälzerwald-Verein durch
die Wohlfühlregion Rheingrafenstein. Treffpunkt: Haupteingang Kurpark, Kurhausstraße, Bad Münster am Stein-Ebernburg
10.2. | 20.00 Uhr: Stiftung Kleinkunstbühne: Schlachtplatte - „Der
aktuelle Rundumschlag“ im Haus des Gastes, Karten erhältlich bei:
Touristinfo im Haus des Gastes Tel. 0671 - 8360050 und Musikhaus
Engelmayer, Mühlenstr. 1, Tel. 0671 - 32268.
11.2. | 19.00 Uhr: Vortrag „Dem Burnout vorbeugen – auftanken statt
ausbrennen“ von Michaela Haas im Haus des Gastes.
12. 2. | 11.11 Uhr: Altweiberfastnacht im Narrenkäfig in der Innenstadt
4 | Kreuznacher Rundschau
Kultur
KW 6 | 5. Februar 2015
Mainzer Hofsänger im Kurhaus
Benefizkonzert im Kursaal zu Gunsten der Soonwaldstiftung
Bad Kreuznach (red). Wer die Mainzer Hofsänger erlebt, der verbucht diese Erfahrung meist unter der Kategorie
„unvergessliche Ereignisse“. Kaum ein Chor kann den Menschen aller Generationen so direkt in die Herzen singen wie die Mainzer Hofsänger. Sie begeistern mit ihrem voluminösen Chorklang, strahlenden Tenören und profunden Bässen ihr Publikum bei all ihren Auftritten überall in Deutschland und seit langer Zeit auch schon über
die nationalen Grenzen hinaus im fernen Ausland. Über die Jahre hinweg haben sich die Mainzer Hofsänger ein
großes und vielseitiges Repertoire angeeignet. Die breite Palette beliebter Melodien und die gekonnten gesanglichen Interpretationen haben die Hofsänger längst zu einem weltbekannten Chor gemacht. „Wir sind stolz
darauf, dass dieser hervorragende Chor auf seiner Benefiztour auch in Bad Kreuznach gastiert“, sagen Herbert
Wirzius und Thomas Sante begeistert. Neben Lotto Rheinland-Pfalz tritt das Parkhotel Kurhaus als einer der weiteren Sponsoren dieses einmaligen Abends zu Gunsten der Soonwaldstiftung auf.
Am Sonntag, 22. März, gastieren die Hofsänger ab 18 Uhr im Kursaal des Parkhotel Kurhaus, Kurhausstr. 28. Tickets sind erhältlich beim Musikhaus Engelmayer, Mühlenstraße 1, und im Parkhotel Kurhaus. Einlass ist ab 17 Uhr.
Freie Platzwahl. Bewirtung im Kursaal-Anbau.
Schutzmann Wiechert patrouilliert
Führung mit dem Kreuznacher Original durch die historische Neustadt
Bad Kreuznach (red). Seit vielen
Jahren steht er als „Original“ auf
dem Kornmarktbrunnen in Bad
Kreuznach. Nun kehrt der legendäre preußische Schutzmann Wiechert im Auftrag der Gesundheit
und Tourismus für Bad Kreuznach
GmbH in sein altes Revier zurück.
In den Uniformrock des Schutzmanns schlüpft am Sonntag, 8.
Februar, Stadtführer Hans-Joachim Langer. Er lässt vor dem Originalebrunnen auf dem Kornmarkt um 11 Uhr seine Begleiter in
Marschordnung antreten.
Von 1883 bis ungefähr 1910 verkörperte Hermann Wiechert in der
preußischen Provinzstadt im äußersten Südwesten Preußens die
Obrigkeit. Bei seinem Spaziergang
erzählt der alte Soldat aus Ostpreußen kauzig und schnörkellos
vom Treiben in der Kurstadt und
darüber wie er auf Märkten, Plätzen und in Schänken für Ordnung
und Gesetzestreue sorgte. Es geht
um Gammelfleisch, Weinpanscher,
betrügerische Wirte, leichte Mädchen und böse Buben, Betrug
beim Viehhandel, die sogenannte
Säuferliste, Schlägerei und Krawall,
Wildpinkler und einiges mehr.
Wiechert hat als preußischer Polizist in Diensten der Stadt drei
obersten Dienstherren gedient,
nämlich drei Kaisern: Wilhelm I.,
Friedrich III., Wilhelm II. – und natürlich den Bürgermeistern. Aus
dem Stadtbild von Kreuznach war
die selbstbewusste Erscheinung
im blauen Rock mit Pickelhaube und Schwert nicht wegzudenken. Als städtisch-preußischer Beamter von altem Schrot und Korn
hat er seine eigene Sicht der Dinge und scheut heute im Jahr 2014
auch nicht den Vergleich mit der
Gegenwart.
Die Teilnahme an der etwa 90 Minuten dauernden Führung kostet 6
€, für Kurgäste 4 €.
Own Risk zu Gast bei „TouchDown“
Jugendarbeit der Kirchengemeinde „Die Brücke“ geht neue Wege
Bad Kreuznach (red). Das Jugendleitungsteam der Brücke hat sich neu formiert
und in den letzten Wochen intensiv die Köpfe
zusammen gesteckt. Dabei ist ein neues Jugendarbeitskonzept entstanden, das zum Ziel
hat, junge Menschen für Gott und den Glauben zu begeistern. Dieses Ziel spiegelt sich
schon in dem neuen Namen „TouchDown“
wieder, denn alle Veranstaltungen sollen dazu dienen, „dass Momente entstehen, in denen der Himmel die Erde berührt.“ - So die
Worte des Jugendleiters Jakob Krzysko.
Die Auftaktveranstaltung „TouchDown“ findet am Sonntag, dem 8. Februar, um 18 Uhr in
der Brücke statt. „Own Risk“, eine der erfolgreichsten Dance-Crews im Bereich HipHop
und Streetdance, wird mit am Start sein. Die
Gruppe aus Bad Kreuznach hat ihr herausragendes Können mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im HipHop bewiesen.
Außerdem waren sie im vergangenen Jahr
bei der Ausgabe der TV-Show „Got to Dance“
(auf Pro Sieben) dabei und tanzten sich dort
bis ins Halbfinale!
Die Band „Jam“ und der hauseigene DJ werden „TouchDown“ musikalisch einheizen und
Jugendpastor Christian Knorr aus Wuppertal wird eine frische, zeitnahe Botschaft bringen. Willkommen ist jeder zwischen 12 und 25
Jahren!
Aktuell
6 | Kreuznacher Rundschau
KW 6 | 5. Februar 2015
Termine
Stadt Bad Kreuznach
Termine
Stadt Bad Kreuznach
Maler Müller
Freundeskreis
In der Kunstwerkstatt
Kunstfrühstück
Monatstreffen
Am Donnerstag, dem 5. Februar,
findet um 19.00 Uhr das Monatstreffen des Maler Müller Freundeskreises im Hotel-Restaurant
Caravelle statt.
„Winterliche Impressionen aus
Dresden und Umgebung“ ist das
Thema des Februarmonatstreffens, das die Vorsitzende Claudia Frey diesmal gestaltet. Bereits
zweimal besuchte der Maler Müller Freundeskreis die sächsische
Landeshauptstadt und hatte dort
auch Gelegenheit, die Maler Müller Radierungen im Original in der
Grafischen Sammlung der Stadt
Dresden zu bestaunen.
Geschichtshäppchen
Elektro Weinsberg
In der Reihe „Geschichtshäppchen
um (viertel vor sechs) gibt Elke Beckamp am Donnerstag, 5. Februar,
17.45 Uhr, in der Mannheimer Straße 30 für einen Familienbetrieb
der 50er Jahre, Elektro Weinsberg, eine biografische Beschreibung der Firmenphilosophie.
Bettina Dickes, MdL
Sprechstunde
Die Landtagsabgeordnete Bettina Dickes bietet am Freitag, den
6. Februar, in der Zeit von 17.00
bis 18.30 Uhr in der CDU Kreisgeschäftsstelle in Bad Kreuznach,
Freiherr-vom-Stein-Str. 16, ihre regelmäßige Sprechstunde an. Alle Bürgerinnen und Bürger sind
eingeladen, diese Gelegenheit zu
nutzen, um Probleme und Anliegen mit der Politikerin persönlich
zu besprechen. Vorherige Anmeldung unter Tel. 0671 - 92079847.
Freundeskreis Johrmarkt
Treffen
Das nächste Treffen des Freundeskreises Kreiznacher Johrmarkt
findet am heutigen Donnerstag,
5. Februar, um 18 Uhr in der “Pfeffermiehl” (Odysseus), Hochstraße
25, statt. Herbert Zeiler zeigt einen Film mit dem Titel “Jahrmarkt
1996 – Vom Einmarsch bis zum
Feierwerk”.
Zum Team gehören: Trainer Markus Hippchen, Betreuerin Steffi Baumann-Zerfaß, Kapitän Christopher Zerfaß,
Torwart Benjamin Riehl sowie die Feldspieler Marcel und Maurice Hippchen, Jan Fürsicht, Moritz Bauer, Marco
Müller, Stefan Behr, Sebastian Behr, Moritz Rothländer, Moritz Jürgensen und Andreas Beißmann.
KHC marschiert in die zweite Liga
Herren des Kreuznacher Hockey Clubs machen den Aufstieg perfekt
Bad Kreuznach (red). Die Stadt hat
wieder einen Bundesligisten! Die
Hockeyspieler des Kreuznacher Hockey-Clubs (KHC) sicherten sich die
Meisterschaft in der 1. Regionalliga
Süd und steigen in der Halle in die
2. Liga auf. Mit einem 11:3-Heimsieg
gegen das Schlusslicht HC Speyer
machten die KHC-Herren am vorletz-
ten Spieltag den Titel endgültig klar,
der ihnen schon vorher nur noch theoretisch zu nehmen gewesen wäre.
„Diese Saison ist perfekt gelaufen.
Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft
und den Verein“, jubelte Trainer Markus Hippchen, der bislang ohne Niederlage durch die Runde kam.
Das könnte sich zwar am Samstag
noch ändern, wenn zum Saisonabschluss das Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TuS Obermenzing auf
dem Plan steht. Doch selbst wenn,
wird es keinen mehr interessieren
– außer vielleicht die Mannschaft
selbst, die ihrem Ehrgeiz geschuldet wohl alles daran setzen wird, die
Runde ungeschlagen zu beenden.
Erlös von 3.000 Euro gespendet
Vorträge für Frauen
BiZ & Donna
BiZ & Donna – die erfolgreiche
Veranstaltungsreihe für Frauen
wird auch 2015 fortgesetzt. Am
Dienstag, 10. Februar, informiert
Elke Habermehl, Expertin der
Deutschen Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz, über das Thema
Altersvorsorge. Der Vortrag findet von 9.00 bis 11.00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) in
der Bosenheimer Straße 16 statt.
St. Marienwörth: Mitarbeitervertretung spendet an Projekte
An acht Abenden
Bad Kreuznach (mar). Der Weihnachtsmarkt im Krankenhaus St.
Marienwörth zählt mittlerweile im
Stadtgebiet zu den festen Veranstaltungen in der Adventszeit. Genauso regelmäßig wie der von der
Mitarbeitervertretung (MAV) organisierte Markt, findet dann Anfang
des nächsten Jahres eine Spendenübergabe statt. „Wir haben uns
damals zum Ziel gesetzt, dass die
kompletten Einnahmen an unterstützenswerte Projekte in der Stadt
und im Kreis fließen soll“, erklärte MAV-Vorsitzender Dominic Ginkel bei der jüngsten Spendenübergabe.
Dieses Jahr wurde der Betrag von
3.000 € in gleichen Teilen an drei
verschiedene Projekte verteilt.
Zum einen wurden die Bastgässjer
bedacht. Der 2012 gegründete hinter
dem Projekt stehende Förderverein
bietet obdachlosen und in Notlage
geratenen Menschen, einen Tages-
Qi Gong Kurs
aufenthalt. Hans Oehler, der Vorsitzende des Fördervereins, umriss das Konzept: „Wir möchten den
Randständigen eine Art Wohnzimmer bieten. Einen Platz, an dem
sie sich wohlfühlen können – ohne Belehrungen und schlaue Sprüche.“ Das Geld soll für die sanitären
Anlagen des Bauwagenplatzes in
der Wolfsheimer Straße verwendet werden. Dort stehen Wohncontainer und umgebaute Bauwagen.
Nichtsesshafte
Wohnungslose,
auch Berber genannt, leben dort
in einer Art Wohngemeinschaft zusammen.
Weitere 1000 Euro gehen an das
Projekt der Alex-Jacob-Stiftung
„Mut tut gut“. Die Initiative finanziert Grundschulklassen ein Präventionstraining, das Kinder auf gefährliche Situationen im Alltag vorbereitet. Missbrauch und Nötigung
kann so vorgebeugt werden. „Die
Kinder werden in ihrem Selbstbe-
wusstsein gestärkt und lernen, wie
man in solchen Situationen richtig
reagiert“, erläuterte Alex Jacob die
Idee dahinter.
1.000 Euro gehen dieses Jahr an
die Gemeinden im Moschelbachtal.
Die Region leidet immer noch unter
den Auswirkungen des geschichtsträchtigen Unwetters im September vergangenen Jahres. Das Wasser und tonnenweise Schlamm zerstörten zahllose Häuser und Autos.
Arno Mohr, der Bürgermeister der
Verbandsgemeinde Alsenz-Obermoschel, verdeutlichte die traurige
Bilanz an Hand von schier unglaublichen Zahlen. „Das Wasser stieg an
manchen Stellen auf 1,70 Meter Höhe. Allein die Sperrmüllentsorgung
kostete 200.000 Euro. Insgesamt
richtete das Unwetter Schäden von
10 Millionen Euro an. Viele Menschen verloren ihre Existenz.“ Das
Geld wird für den Opferfonds der
Verbandsgemeinde verwendet.
Alternative für Deutschland
Treffen
Das Februartreffen der AfD findet am Mittwoch, 11. Februar, um
19.00 Uhr, im Rüdesheimer Rosengarten statt. Die Themen sind diesen Monat: die Vorbereitung auf
die Landtagswahl und die Positionierung der AfD bezüglich PEGIDA. Weitere Infos unter www.afdkh.de.
Am Samstag, 7. Februar, bietet die
Kunstwerkstatt von 10 bis 12 Uhr
ein Kunstfrühstück an. Zu Beginn
der Veranstaltung sind Eltern oder
Großeltern, Kinder und Jugendliche zu einem kleinen Frühstück
eingeladen. Im Anschluss werden kleine lustige Tier- oder Menschenfiguren aus Tonerde modelliert. Eine Einführung ins Formen
und Gestalten gibt Hannelore Hilgert. Weitere Infos auf der Homepage www.kunstwerkstatt-kh.de.
Zu dieser Veranstaltung ist eine
Anmeldung unbedingt erforderlich, Tel. 0671 - 92031480.
Ab Donnerstag, 5. Februar, bietet
die Katholische Erwachsenenbildung, unter der Leitung von Gerlinde Heins, den Kurs Qi Gong an
acht Abenden im Bildungszentrum St. Hildegard, Bahnstraße 26,
an. Der Kurs findet jeweils donnerstags von 19.30 bis 21.00 Uhr
statt. Die Kosten betragen 52 €.
Info und Anmeldung unter Tel.
0671 - 27989 oder per E-Mail an
info@keb-bad-kreuznach.de.
Stadtteil „Süd-Ost“
Frauenfrühstück
Am Freitag, 6. Februar, findet
um 9.00 Uhr im Pavillon der
Martin- Luther-King-Grundschule, Richard-Wagner-Straße 39,
das nächste Frühstück des Frauentreffs im Stadtteil „Süd-Ost“
statt. Für das gemeinsame Frühstücksbuffet werden alle interessierten Teilnehmerinnen gebeten, etwas mitzubringen! Für
Brötchen und heiße Getränke
wird gesorgt. Mehr Infos unter
Tel. 0671 - 7949666.
Wir für Sie
3000 Euro an drei Einrichtungen: Dominic Ginkel (3. von links) von der MAV verteilte im Namen des OrgaTeams des jährlichen Weihnachtsmarktes Spenden. Arno Mohr (2. von links) und Roland Peukert (links) freuten
sich über 1000 Euro für den Aufbau der Gemeinden in der VG Alsenztal/Obermoschel. Alex Jacob (rechts)
und Hans Oehler (4. von rechts) über den gleichen Betrag.
Foto: M. Ristow
0671-796 076 0
info@kreuznacher-rundschau.de
Weitere Termine unter:
www.kreuznacher-rundschau.de
Aktuell
8 | Kreuznacher Rundschau
Termine
Stadt Bad Kreuznach
Unternehmerfrauen
Wolfgang Heinrich holt aus
CDU-Bürgermeister rügt „erdrückende und überhebliche Mehrheit“
Info-Vortrag
Der nächste Termin der Unternehmerfrauen im Handwerk hat
das Thema: „Neues im Erbrecht“.
Referent ist Dr. Leibrock, Rechtsanwalt und Notar. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 5.
Februar, um 18.30 Uhr im Berufsbildungszentrum der HWK, Siemensstr. 10, Bad Kreuznach, statt.
Gäste sind uns zu einem Kostenbeitrag von 10 Euro willkommen.
Anmeldung bei Ute Speth unter
Tel. 06708 - 6149911 oder Ellen
Buß unter Tel. 06752 - 2565.
Diakonie Elternschule
Stillcafé
Jeden Mittwoch findet von 15.00
bis 17.00 Uhr in den Räumen der
Elternschule in der Rheingrafenstraße 21 (Personalwohnheim der
Diakonie) das Stillcafé statt. Das
Stillcafé in den Räumen der Elternschule ist ein gemütliches
Treffen für Mütter mit ihren Babys. Auch Schwangere sind herzlich willkommen. Hier ist Zeit für
Gespräche und Fragen, um Erfahrungen auszutauschen und um
Gleichgesinnte zu treffen. Eine erfahrene Stillberaterin bietet Ihnen
Unterstützung und gibt Tipps und
Anregungen rund um das Stillen
und das Baby. Informationen gibt
es unter der Tel. 0671 - 6052316.
Für Wiedereinsteiger
Telefonberatung
Die Agentur für Arbeit Bad Kreuznach informiert über die Termine
des Telefonservices für berufliche
Wiedereinsteiger/innen. Elli Geib
beantwortet jeden ersten Dienstag im Monat von 9.00 bis 12.00
Uhr unter Tel. 0671-850716 Fragen zur Rückkehr in den Beruf, informiert über den regionalen Arbeitsmarkt und stellt die Dienstleistungen der Agentur vor. Die
Termine für das erste Halbjahr im
Einzelnen: 3.2., 3.3., 7.4., 5.5. und
2.6.
Frauen-Sozialdienst
Bürgermeister Wolfgang Heinrich
hat der sich in Gründung befindlichen Großen Koalition schon mal
vorsorglich gegen die Schienbeine
getreten.
Bad Kreuznach (mar). Die Bad
Kreuznacher CDU kommt nicht
zur Ruhe. Nach der verlorenen
Kommunalwahl im Mai 2014, dem
schlechten Abschneiden von
Kandidatin Silke Dierks bei der
letzten Oberbürgermeisterwahl,
dem Verlust zweier Fraktionsmitglieder im Stadtrat und dem
Rücktritt von Dierks als Stadtverbandsvorsitzende nun der nächste Schlag ins Kontor: Bürgermeister Wolfgang Heinrich kündigte
vergangenen Freitag via Pressemitteilung an, lieber mit der Opposition als der eigenen Partei
und ihrem baldigen Koalitionspartner, der SPD, im Stadtrat zusammenzuarbeiten. Ein starkes
Stück.
Innerparteiliche Opposition
Diese Form offen ausgelebter innerparteilicher Opposition ist
selbst für Bad Kreuznacher Verhältnisse neu: Bürgermeister
Wolfgang Heinrich (CDU) macht
in seiner Erklärung, die den Titel „Weiter zum Wohl unserer
Stadt“ trägt, keinen Hehl daraus,
wem seine Gunst und sein Vertrauen im Stadtrat gelten. Nämlich den „Kleinen“ (Grüne, Linke,
AfD, BüFEP/Faire Liste, Vereinte
Bürgerliste, AfD und Freie Fraktion), „deren Vielfalt und Unabhängigkeit von persönlichen Interessen“ er schätze und denen
er „Mut und die nötige Energie,
um sinnvolle Vorschläge und visionäre, zukunftsorientierte Ziele
auch gegen eine vermeintlich erdrückende, überhebliche Mehrheit durchzusetzen“ attestierte.
Heinrich schreibt außerdem, dass
er „weiter überparteilich agieren
möchte, den Klüngel bekämpfen
und die Ziele seiner Haushaltpolitik unbeirrt weiterverfolgen will“.
Bizarr, aber doch schlüssig
Die Konflikte zwischen Heinrich
und „seiner“ CDU waren schon
in den letzten Wochen spürbar.
Heinrichs in der letzten Stadtratssitzung offen kommunizierte Unzufriedenheit mit der neuen Aufgabenverteilung innerhalb des
Stadtvorstandes ließ schon erahnen, wie es um das Verhältnis
zwischen Heinrich und der CDUFraktion bestellt ist. Seine Flucht
in Richtung Opposition, ohne
dieser wirklich anzugehören, mutet bizarr an, ist aber in der Sache
nicht ganz unschlüssig. Und auch
irgendwie folgerichtig.
Die CDU-internen Grabenkämpfe wurden in den letzten Wochen
hart geführt und haben Spuren
hinterlassen. Auch wenn Heinrich ein streitbarer Kämmerer
sein mag, seine Kompetenz und
Geradlinigkeit werden von vielen
auch geschätzt.
Freie Fraktion als
erster Unterstützer
Und was machen die anderen
Parteien? Die Freie Fraktion freut
sich nahezu zeitgleich – ebenfalls via Presseerklärung – über
Heinrichs Zuspruch, hofft auf eine „intensive, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ und
verspricht ihm uneingeschränkte
Unterstützung.
Ein Schelm, wer da vorherige Absprachen vermutet. Die „Kleinen“ haben nun jedenfalls einen
Fürsprecher im Stadtvorstand.
Wie einträglich ihnen dieser sein
wird, bleibt abzuwarten.
AfD patzt erneut
Probleme mit sich selbst hat aktuell nicht nur die Kreuznacher
CDU, sondern auch die Kreuznacher Fraktion der Alternative
für Deutschland (AfD).
Das Internet-Magazin Hanz-Online und die Tageszeitung „Öffentlicher Anzeiger“ attackierten eine Pressemitteilung der
Stadträtin Barbara Schneider
(AfD), in dem Schneider die „diktatorisch anmutende Meinungsgleichschaltung“ durch die Bildung einer Großen Koalition von
SPD und CDU im Stadtrat, kritisiert.
Der Begriff „Meinungsgleichschaltung“ ist aber nicht verwendbar, denn er wurde von den
Nationalsozialisten geprägt und
stand für Maßnahmen, die dazu
führen sollten, dass Staatsmeinung und Bürgermeinung jederzeit übereinstimmen. Die Redakteure von hanz-online und dem
Öffentlichen Anzeiger unterstellen Barbara Schneider eine absichtliche Nutzung des NS-Vokabulars.
Andere wiederum sehen Schneiders Wortwahl der fehlenden Erfahrung in der Politik geschuldet
und nicht Ausdruck ihrer Gesinnung.
Jedenfalls gerät Schneiders Kritik
durch die Auseinandersetzung
mit dem gewählten Wort inhaltlich komplett ins Abseits.
Kommentar
Quo vadis, CDU?
Offenes
Trauercafé
Der Sozialdienst katholischer Frauen lädt am Montag, 9. Februar, von
10 bis 11.30 Uhr zum „offenen Trauer Café“ in der Bahnstraße 24 ein.
Hier treffen sich Menschen mit Verlusterfahrungen gleich welcher
Art. Das nächste Treffen findet am
Montag, 9. Februar, von 10 bis 11.30
Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Außerdem bietet der
Verein kostenlose Begleitung und
Beratung bei Trauer an. Für Auskünfte steht Sonja Sabel unter Tel.
0671 - 73260 zur Verfügung.
KW 6 | 5. Februar 2015
Marian Ristow
m.ristow@
kreuznacher-rundschau.de
„Selbstzerstörungsmechanismus aktiviert – Diese Fraktion zerstört sich
innerhalb des nächsten Jahres selbst.“ So oder so ähnlich könnte man den
Kurs der Bad Kreuznacher CDU bezeichnen. Nun schert Bürgermeister
Wolfgang Heinrich aus und demonstriert auch offiziell nach Außen, was
schon viele wussten. Bei der CDU stimmt es nicht mehr.
Heinrich bevorzugt die kleinen Parteien im Stadtrat als politische Partner.
Und nicht die eigene Partei wohlgemerkt. Ohne Frage ein Affront. Und eine Kampfansage. Aber keine, die überraschend kommt. Die CDU muss
sich die Frage gefallen lassen, ob es vielleicht doch nicht ein Knüppel zu
viel war, den man Heinrich in den letzten Wochen zwischen die Beine geworfen hat. Erst Heinrichs unfreiwillige, mangelhaft kommunizierte Demission aus dem Gewobau-Aufsichtsrat, später sein von der eigenen Partei abgenickter Machtverlust durch den neuen Dezernatszuschnitt. Das
rechtfertigt einen solchen Alleingang nicht, erklärt ihn aber. Angesichts
dieser Gräben, darf man sich fragen, wie lange die Verbindung zwischen
Wolfgang Heinrich und der Bad Kreuznacher CDU noch hält.
Termine
Stadt Bad Kreuznach
Zum Spielmarkt
Studienfahrt
Am 19. und 20. Februar geht die
diesjährige Studienfahrt der Kreisverwaltung zum Spielmarkt der
Akademie Remscheid. Der Spielmarkt ist das größte alljährliche
Forum zum spielpädagogischen
Erfahrungsaustausch mit einem
Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Spielpädagogik,
Workshops mit Aktionen, Spielen
und Vorträgen
Für die Studienfahrt wird an beiden Tagen ein Reisebus für 50
Personen angeboten. Der Fahrtkostenanteil beträgt 12 € und ist
nach Anmeldung bei der Kreiskasse der Kreisverwaltung einzuzahlen. Der Gruppeneintrittspreis
beträgt 4 € und wird bar vor Ort
entrichtet. Anmeldung unter Tel.
0671 – 803-1542, oder -1543 oder
per E-Mail an dorothee.weiland@
kreis-badkreuznach.de oder an
monik a.adelseck@kreis-badkreuznach.de. Anmeldeschluss ist
Freitag, der 6. Februar.
Diakonie Elternschule
Neue Termine
Die Elternschule des Diakonie
Krankenhauses kreuznacher diakonie informiert über die immer
freitags stattfindenden Informationsabende für werdende Eltern im Februar 2015: Am 6.2. stehen die normale und die pathologische Geburt im Fokus, 13.2.:
„Rund um die Geburt – aus Sicht
des Kindes“. Die Pflege des Neugeborenen und des Säuglings
steht am 20.2. im Vordergrund.
Am 27.2. gibt es Informationen
rund ums Stillen. Die Vorträge
finden jeweils freitags um 18.00
Uhr in der Cafeteria des Diakonie
Krankenhauses der kreuznacher
diakonie, Ringstraße 64, statt und
sind kostenlos.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nach den jeweiligen Vorträgen werden die Entbindungsräume besichtigt.
Montessori-Diplom-Kurs
Info-Abend
Die Katholische Erwachsenenbildung bietet am Dienstag, 10. Februar, 20.00 Uhr, unter der Leitung
von Maria Kley-Auerswald, eine
Infoveranstaltung zu einem Montessori-Diplom-Kurs im Zentrum
St. Hildegard in der Bahnstraße
26 an. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Infos unter Tel.
0671 – 27989 oder per E-Mail an
info@keb-bad-kreuznach.de.
Wir für Sie
info@kreuznacher-rundschau.de
Aktuell
10 | Kreuznacher Rundschau
Termine
Stadt Bad Kreuznach
VFL Bad Kreuznach
Zumba und
Turnen
Jetzt zur INES-Börse anmelden!
„Initiative Nahe engagiert sich“ geht am 24. 02. in die nächste Runde
„Projekt“ ist man dabei flexibel:
von dem Bau eines Baumhauses
über die Gestaltung eines Außenbereichs bis hin zum Veranstalten
eines gemeinsamen Grillabends,
der Kreativität sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Das Unternehmen stellt die Arbeitskraft zu
Verfügung und profitiert von den
tollen Erfahrungen, die die Mitarbeiter bei der Arbeit an dem sozialen Projekt gewinnen.
Am Mittwoch, 11. Februar, beginnt
in der Sporthalle der Grundschule Hofgartenstraße der nächste Zumba-Kurs um 20.00 Uhr. Ab
Dienstag, 24. Februar, ist ElternKind-Turnen angesagt. Der neue
Kurs startet dann nämlich um
10.00 Uhr. Informationen und Anmeldung unter Tel. 0671 - 32278
oder online auf www.vfl-1848.de.
CaritasFamilienbildungsstätte
Fitnessangebote
Die Caritas hat folgende Angebote zu vermelden: am Freitag,
20. Februar, findet um 19.00 Uhr
ein Informationsabend zum Thema „Grüne Smoothies“ statt. Kochen ohne Fleisch – der Vortrag,
der am Donnerstag, 5. März, um
19.30 Uhr stattfindet, geht thematisch in die gleiche Richtung.
Es referiert Ernährungswissenschaftlerin Verena Romeis. Im
Gymnastikkurs „In Balance bleiben“ unter der Leitung von Walburga Roos ab 11. Februar sind außerdem noch Plätze frei. Die leichte Gleichgewichtsgymnastik mit
spielerischen Übungselementen
sowie Dehnübungen schafft Bewegungsfreude und ist für alle ab
50 sinnvoll.
Alle Angebote finden im Zentrum St. Hildegard, Bahnstraße
26, statt. Telefonische Anmeldung
bitte unter der Rufnummer 0671 –
8382840.
Seniorenwanderungen
KW 6 | 5. Februar 2015
INES-Projektleiter Diakon Benedikt Schöfferle und Thorsten Bertram
informierten die Interessierten über den Ablauf von „Initiative Nahe
engagiert sich“.
M. Ristow
Bad Kreuznach (red). Bevor bei
der INES-Börse am 24. Februar
im Luthersaal der Stiftung kreuznacher diakonie Unternehmen
aus der Wirtschaft und gemeinnützige Träger zur Verwirklichung
eines Projektes zusammenkommen, bot nun ein Infoabend vorab die Möglichkeit, sich mit „Initiative Nahe engagiert sich“ vertraut zu machen.
INES-Projektleiter Diakon Benedikt Schöfferle und Mitorganisator Thorsten Bertram begrüßten
die Vertreter der sozialen Träger
im Geschwister-Scholl-Haus auf
dem Diakoniegelände und umrissen zu Beginn nochmal kurz die
Idee, die hinter INES steckt. INES
setzt dort an, wo Firmen ihrer sozialen Verantwortung Ausdruck
verleihen wollen – ohne dass
Geld fließt. INES vermittelt zwischen gemeinnützigen Einrichtungen wie Vereinen, Schulen,
Kindertagesstätten oder Jugendclubs, die ein Projekt realisieren
möchten. Bei der Definition von
Bis es soweit ist, dauert es aber
dann doch noch ein wenig: Zuerst
müssen sich die sozialen Träger
ein Projekt überlegen, das sie bei
der INES-Börse attraktiv präsentieren. Im Idealfall findet sich auf
der Börse ein Unternehmen, das
direkt zusagt. Eine Vereinbarung
wird gemeinsam ausgearbeitet
und die Planung nimmt ihren Lauf.
Findet sich im ersten Anlauf kein
passender Partner, auch kein Problem: viele Projekte kamen in der
Vergangenheit auch erst in der
Nachvermittlung zu Stande.
Nach soviel Theorie geht es im
Frühjahr dann in die Praxis: Am
gemeinsamen INES-Aktionstag
am 27. Mai wird das Projekt in die
Tat umgesetzt.
Interessierte gemeinnützige Einrichtungen mit konkreter Projektidee oder ohne können sich noch zur
INES-Börse anmelden.
Für weitere Informationen steht der INES-Projektleiter Diakon Benedikt Schöfferle unter Tel. 0671 6053605 oder per E-Mail an benedikt.schoefferle@kreuznacherdiakonie.de zu Verfügung.
Empfang der Wirtschaftsjunioren
Opel-Geschäftsführer als Impulsgeber im Kreuznacher Kurhaus
Jahresrückblick
Senioren aus allen Pfarrbezirken
sind am Donnerstag, 12. Februar,
um 14.11 Uhr zur Kappensitzung in
St. Franziskus, Holbeinstraße 108,
herzlich eingeladen.
Am Freitag, 6. Februar, 18.11 Uhr,
findet die zweite Jugendsitzung
der Weisse Fräck statt. Getreu ihrem Motto „Hallenbeben“ haben
unsere Nachwuchs-Fassenachter
ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, mit dem sie die Jahnhalle zum Beben bringen wollen.
Im Mietertreff
Kreppel und
Kaffee
Die GBG (Gemeinnützige Baugenossenschaft eG) lädt am Rosenmontag, dem 16. Februar, zum
Kreppelkaffee in den Mietertreff
ein. Herzlich Willkommen sind alle
Interessierten zu einem närrischen
Nachmittag in fröhlicher Runde mit
witzigen Vorträgen und Liedern.
Der Mietertreff ist ab 14.00 Uhr bis
17.00 Uhr geöffnet. Der Eingang ist
an der Ecke Neufelder Weg/Mannheimer Straße.
Frauenselbsthilfe
nach Krebs
Lachen und
Schunkeln
Die Frauenselbsthilfegruppe lädt
zum Lachen und Schunkeln in der
närrischen Zeit ein. Diese findet am
Dienstag, 10. Februar, von 15.00
bis 17.00 Uhr im Schulungsgebäude St. Marienwörth, Mühlenstraße 83, im 1.Stock statt. Angepasste Kleidung ist erwünscht. Kontakt
unter Tel. 0671 - 9289 9999 oder
0671 - 9708 9416.
Winterdienst
BME. Die Stadtverwaltung informiert: Für den Winterdienst gilt
nunmehr die Regelung wie in ganz
Bad Kreuznach: Grundsätzlich kein
Winterdienst; Ausnahme sind stark
befahrene Hauptstraßen, einige
Busstrecken, Zufahrten zu den
Friedhöfen sowie zur KiTa Kunterbunt. Für die übrigen Straßen und
Wege sind die Eigentümer selbst
räum- und streupflichtig.
Altweiberfastnacht
Seniorenfastnacht
Hallenbeben
Rechte und Pflichten
Auf dem Waldheim
Pfarrbezirk St. Franziskus
Jugendfastnacht
BME
Die Evangelische Kirchengemeinde Bad Kreuznach wirft am Mittwoch, den 11. Februar, um 15 Uhr
einen Blick zurück auf das Wanderjahr 2014. Veranstaltungsort ist
das Gemeindehaus der Johanneskirche in der Lessingstraße.
Am Donnerstag, 12. Februar, findet um 16.11 Uhr auf dem Bad
Kreuznacher Waldheim eine Fastnachtssitzung mit Büttenreden
und buntem Programm statt. Der
Eintritt ist frei und jeder ist willkommen.
Termine
Stadt Bad Kreuznach
In Bad Münster
Bad Kreuznach (bs). Der Neujahrsempfang der Wirtschaftsjunioren wirft Jahr für Jahr ein Glanzlicht auf den Wirtschaftsstandort
Bad Kreuznach. Die jungen Unternehmer dieser Region haben
ein Händchen für Referenten, die
einen positiven Impuls zum Jahresanfang geben. Beim Empfang
am vergangenen Freitag bei-
spielsweise war Opel-Manager
Peter Christian Küspert zu Gast.
Die jüngste Geschichte von Opel
ist deshalb so interessant, weil
das Traditionsunternehmen nach
einer langen Strecke im tiefen Tal
der Tränen mit neuen Modellen
und einem neuen Selbstbewussten wieder deutlich an Fahrt aufnimmt. Es geht aufwärts. Mainz-
05-Präseident Harald Strutz war
hier schon zu Gast oder auch der
Wirtschaftsminister a.D., Rainer
Brüderle.
Nach dem Impulsvortrag verwies
Mirko Syré, der als neuer Sprecher des Verbandes Maren Bott
nachfolgt, auf das sich traditionell
anschließende lose get together.
Foto: B. Schier
Ökumenischer
Kreis
BME. Das nächste Treffen des
Ökumenischen Kreises Bad Münster findet am Montag, 9. Februar, statt. Das Treffen beginnt um
19 Uhr in der Nahestr. 21. Der Kreis
wird miteinander den Weltgebetstag der Frauen vorbereiten.
Aktuell
12 | Kreuznacher Rundschau
KW 6 | 5. Februar 2015
Jahnhalle platzt aus allen Nähten 55 Jahre Norem Helau
Gelungene Damensitzung der Weisse Fräck in einer ausverkauften Narrhalla
Bad Kreuznach (red). „Weisse Fräck unn Comicwelt – Fassenacht wie‘s Eich gefällt!“, lautete das Motto in der proppenvollen Jahnhalle. Eine glänzend
aufgelegte Damenelf rund um
Damensitzungspräsidentin Michaela Christmann-Bott präsentierte den 666 Damen im Saal einen farbenfrohen Comic der Narretei.
Kaum hatte am Freitagabend die
17. Damensitzung der Weisse Fräck begonnen, da stand der Saal
schon Kopf, als Andrea Orzschig
mit den One-Night-Dancers und
der musikalischen Unterstützung
einiger Hofsänger die Bühne
zum Beben brachte: „Wenn die
Damensitzung endlich steht und
sich alles um die Fastnacht dreht,
wenn wir euch die heißen Buaben zeigen und die Madeln sich
die Augen reiben! Auf geht’s –
jetzt ist‘s wieder soweit!“
Beim Einmarsch und der Begrüßung durch Sitzungspräsidentin
Michaela Christmann-Bott boten
Damenelferrat, Herrenelferrat
und die Tanzgarden „WF-Girls“
und „WF-Thunder“ ein herrliches
Bild in rot-weiß vor dem frisch
restaurierten Bühnenbild, bevor
die Damenelf gemeinsam ihr rituelles Gelöbnis auf Kosten der
Männerwelt ablegte: „Mir mache
nur noch was mir wolle – simmer aach bis Aschermittwoch
verscholle! Erscht dann sinn de
Spass und die Fassnacht vorbei unn erum, gebeicht werd
nur de Damenelf – mir sinn jo nit
dumm!“
Für Begeisterungsstürme sorgten
gleich zu Beginn die „O-TownPlayers“. Sie nahmen die Damen
mit auf eine Kaperfahrt und tanzten sich durch rauen Seegang
und laue Brisen. Die perfekte
Choreographie, tolle Show-Ein-
lagen und vor allem der Charme
der Tänzer ließen die Herzen der
Frauen höher schlagen. Beim
Vortrag von Florian Saulheimer
als halbes Gesangsduo „Marianne ohne Michael“ blieb kein Auge im Saal trocken. Die WF-Butterflies überzeugten mit tollen
neuen Kostümen und einer phantastischen Choreographie!
Philipp John von den „Sunneblum aus Guldental“ eroberte passend zum Motto als Superman
die Bühne, denn nur dem ComicHeld traute er es zu, es mit den
666 Frauen im Saal aufzunehmen. Mit witzigen Texten zu bekannten Liedern und phantastischem Gesang eroberte er die
Herzen seiner Zuhörerinnen im
Sturm. Da hielt es niemanden
mehr auf den Stühlen.
Christiane Müller und Recai
Simsek von den Hackenheimer
Nachteule zofften sich als „Ehepaar in den besten Jahren“ durch
eine handfeste Ehekrise. Ein frecher Schlagabtausch, wie er humorvoller kaum sein kann.
Die „One-Night-Dancer“ der
Weisse Fräck unter der Leitung
von Anne-Céline Auplat-Albert
sorgten in perfekter BoygroupManier dafür, dass es den Damen
warm ums Herz wurde und die
Hofsänger überzeugten stimmgewaltig und gut gelaunt mit
„Santiano“, bevor Solist Rochus
Budde mit „Ein Hoch auf uns“ von
Andreas Bourani den Saal zum
Kochen brachte.
Zum Auftakt nach der Pause haute ein Quartett (Oliver Boos,
Manfred Bührmann, Ingolf Kampa und Julian Gampper) aus den
Reihen der Hofsänger kräftig auf
die närrische Pauke und riss die
Damen mit „Aber bitte mit Sahne“ gleich wieder von den Stühlen, bevor die WF-Thunder unter
der Leitung von Jessica Trautmann und Michelle Hamzaoui
ihren schwungvollen Gardetanz
präsentierten.
Olaf Budde antwortete auf die
Frage, ob er nicht mal einen Vortrag an der Damensitzung halten
könne: „Was soll ich denn noch alles halten?“ Schließlich müsse er
schon manches einhalten, genug
aushalten und er könne kaum an
sich halten, wenn seine Frau ihn
beim Einkaufsbummel zum Taschen halten verdonnere. Die
Damen im Saal jedenfalls hielten
sehr viel davon und feierten den
Sitzungspräsidenten der Weisse
Fräck mit donnerndem Applaus.
Die Tänzer von Own Risk ließen
es mit ihrem Hip-Hop-Tanz so
richtig krachen. Die Damen im
Saal klatschten begeistert mit, vor
allem die „Titanic- und Dirty-Dancing-Show-Einlagen“ wurden
mit frenetischem Applaus gefeiert. Das Publikum war sich einig:
Die Weltmeister vom VfL waren
eine absolute Bereicherung der
Sitzung.
Zum ersten Mal zu Gast bei den
Weisse Fräck war „Daphne de
Luxe“. Mit frechen frivolen Texten „in Hülle und Fülle“ und fantastischem Gesang sorgte sie dafür, dass die Damen im Saal außer Rand und Band gerieten.
Das ist Frauenhumor von seiner
schönsten Seite!
Nach vielen Jahren wieder einmal zu Gast bei den Weisse Fräck und erneut ein Höhepunkt der
Sitzung waren die „Tanzenden
Sterne aus Emmelshausen“. Die
Damen schwebten fast bis zur
Hallendecke und waren eine absolut gelungene Überleitung
zum, von Mario Schöffel live gesungenen, Finale einer erfolgreichen Damensitzung.
Noh vorne, noh hinne, noh rechts
unn noh links...
Norheim (bs). Die Fastnacht in
Norheim feiert in diesem Jahr närrisches Jubiläum, und zwar fünf
mal elf Jahre. Und so lautet das
generationenübergreifende Motto auch: „Egal ob Kind, ob Mann,
ob Frau, seit 55 Jahren ruft Norem Helau!“ Norem ruft aber auch
„uiuiui“ und „auauau“, es trommelt
Raketen und wiegt sich „noh vorne, noh hinne, noh rechts unn noh
links...“. Alles in allem war die Stimmung also prächtig bei der Prunksitzung unter der bewährten Führung von Sitzungspräsident Stephan Senft am vergangenen
Samstag. Politisches, Kokolores,
neue Ideen und gut bewährte
Auftritte – all das prägte die Sitzung zum 55sten. In die Bütt stiegen: Zum letzten Mal als Protokollant: das Norheimer Fastnachtsurgestein Erwin Gallon. Gabriele
Walter kam als „Thea vum Rotenfels“, Yella Wilhelmi, die „Tussi im
besten Alter“. Georg Arns kam
als Mann aus den 60-ern, also
der Geburtsstunde der Noremer
Fastnacht, Bärbel Braun war wieder als Wirtin der Noremer auf der
Bühne und Kay Eckstein kam als
Mann im Mond.
Es tanzten: die Kleine Garde (Leitung Irmhild Stotzem und Carina Kobelt), die Große Garde (Leitung Melanie Wetzmüller und Lisa Lorentz), die Showtanzgruppen Young Cheers (Leitung Gitte
Petermann) und Cheers (Leitung
Yella Wilhelmy und Simone Senft)
sowie die Männertanzgruppe
(Leitung Yella Wilhelmy).
Und mit Gesang und Musik erfreuten die Los LyraNos und die
Guggemusiker aus Hambrücken
das gut aufgelegte Publikum.
Hahn pointiert den närrischen
Reigen eröffnete. Mehr den Engeln zugeordnet werden dürfte
Norbert Schlag, denn der ist von
Hause aus Pfarrer und begeistert nicht nur in der Kanzel, sondern auch in der Bütt mit guten
und spaßigen Gedanken. Engel
und Hexe – so kamen auch Yannik und Mutter Sonja Steeg auf die
Bühne, wobei man bei näherem
Hinsehen doch erkennen musste,
dass es sich bei Yannick eher um
die Kategorie B, den Bengel handelt. Auch ein Teufel, nämlich ein
roter, stieg in die Bütt. Manfred
Lippe debütierte und begeisterte
als FCK-Fan. Brillant ebenfalls die
beiden Urgesteine Artur Saam als
kritische Nutzer neuester digitaler
Trends und Ottmar Noll als grammelnder Heinz Becker.
Es tanzten: Die Große Garde (Leitung Viktoria Aff), die fame kids
(Leitung Patricia Hund und Nadine Neumayer), die Experimentos
(Leitung Ingrid Kapp und Katharina Sopp) und die Bad Bones (Leitung Viktoria Aff). Mit dem Auftritt
der Silberseepiraten endete die
FKK-Sitzung nach kurzweiligen
Stunden närrischer Unterhaltung.
Mit Engeln und Hexen
„Hexen tanzen, Engel schweben, Feilbingert lässt die Halle beben“
Feilbingert (bs). Das Motto hatte
der Feilbingerter Karneval Klub
(FKK) sehr fein gewählt: „Hexen
tanzen, Engel schweben“, Feilbingert lässt die Halle beben.
Die Wort-, Tanz- und Gesangbeiträge der Prunksitzung am vergangenen Samstag, geleitet von
Sitzungspräsident Arthur Saam,
orientierten sich an der närrischen
Vorgabe und begeisterten das Publikum in der Lemberghalle.
Gut und böse – das passt hervorragend zum Blick auf das politische Geschehen, mit dem der gut
aufgelegte Protokoller Berthold
14 | Kreuznacher Rundschau
Aktuell
„Nur for Buwe“
In Hackenheim blieben Freitag die Männer unter sich
KW 6 | 5. Februar 2015
Hackenheim (bs). Unter der Regie
des „Oberbuben“ Edgar Wolf feierten die Nachteulen am vergangenen Freitag die Herrensitzung
„Nur for Buwe“.
Zunächst einmal ließen die Herren
die Puppen tanzen, und zwar die
der Garde, danach einigte man
sich bei der Einschwörung darauf, dass man sich dem Feiergenuss voll und ganz hingeben werde – und natürlich Stillschweigen
bewahren über das, was Mann
an diesem Abend erleben werde.
Und da stand so Einiges auf dem
Programm. In Halbzeit eins waren
dies allein vier weitere Tänze mit
der Garde Hackenheimer Nachteule, dem Tanzmariechen Angelina Knobloch, dem Showtanz der
Eppelsheimer Tanzgruppe und
dem Showtanz Affection der Hackenheimer Nachteule. Als Redner waren dabei: Der Sitzungspräsident des Hargesheimer
Fastnachtsclubs, Jochen Merz,
als „Wallhäuser Bub“, Jörg Meyer von den Winzenheimer Jerrys
als Italiener und Torsten Rosskopf
von den Lustigen Schuppessern
als Boxer Rossi Balboa.
Auch im zweiten Teil wechselten
sich Tanz, Gesang und Vortrag in
guter Mischung ab. So tanzten die
Bretzenheimer T & T eine Liebesgeschichte, die „Weidass-Engel“
aus Dautenheim kamen mit dem
Showtanz namens „Crazy Pippi“
und die Gruppe Rainbow erfreute
die Herren mit einem Showtanz.
Braunweiler (bs). Die Fastnacht
in Braunweiler hatte sich dem
Motto „Die Goldenen Zwanziger“ verschrieben. Nadine Zuckweiler und Gernot Weber führten stilgerecht gekleidet durch
das Programm, das so viel gute Unterhaltung bot. Für die Gute-Laune-Einstimmung
sorgte
das Männerballett mit dem Gardetanz, es folgte ein Beitrag des
verzweifelten Bauherren Gernot
Weber, der in seinem Leid sicherlich nicht wenige auf seiner Seite wusste. Die Kindertanzgruppe „Dancing Stars“ tanzte beschwingt zu „Girls, Girls, Girls“,
danach war die Bühne frei für
Thomas Rosskopf, der als Zugezogener die Besonderheiten in
Braunweiler mehr und mehr zu
schätzen wusste. Der Saal tobte und bestätigte mit einer Rakete, dass man zum Beispiel beim
Frisör die wichtigsten Informationen über Geschehnisse im
Dorf schon eine Woche bevor
sie überhaupt eintreten, erfahren
hat. Oder dass die Argenschwanger gleich daheim bleiben können, Braunweiler hat nämlich eine Bürgerwehr gegen jegliche
Art von Invasionen.
Mit den Hits und dem Outfit der
Comedian Harmonists begeisterten die Katzenbacher das Publikum im Heegwaldhaus, ehe
das Publikum an den Träumen
vom Gretchen vom Oberndorf
alias Uli Schmitt teilhaben durfte.
Das Gretchen wollte doch nochmal tanzen gehen.
Vielleicht ja zu einem der dann
folgenden Lieder? Sybille Datz,
Bernhard Susenburger und Reinhold Vollbrecht präsentierten
zum Ende der ersten Sitzungshälfte eine Hitparade mit alten
Gassenhauern wie „Kann denn
Liebe Sünde“ sein oder „Hello
Dolly.“
Der zweite Teil startete mit
einem Charleston, getanzt von
der Tanzgruppe „Flapper Girls“.
Dann folgten zwei echte Klassiker: Uli Schmitt und Hille Sturm
kamen als Dick und Doof auf der
Flucht vor dem Ärger daheim.
Die Männergarde folgte den
Klassikern mit ihrem toll choreografierten Schwarzlichttanz. Ein
Highlight. Und ein weiteres folgte
mit dem Beitrag von Flocki, alias Franz-Josef Schäfer, der den
letzten Vortrag des Abends lieferte. Die heitere Stimmung wurde gesteigert durch die folgende
Hitparade mit Dennis Ackva als
Conchita Wurst, Achim Schäfer
als rockender Heino und Torsten
Gellweiler als Helene Fischer.
Eine furiose Sitzung endete mit
zahlreichen Hits, viel Applaus
und gut gelaunten Gästen.
Mit urkomischen Vorträgen unterhielten die zwei Dachdecker Max
Eder und Christian Knirps den
Saal, ebenso wie das streitende
Ehepaar Dr. Christiane Schmidt
und Recai Simsek von der Hackenheimer Nachteule sowie die
Gruppe Rainbow mit ihrer feschen Playback-Show.
Die Goldenen Zwanziger
Fastnacht in Braunweiler
Region
20 | Kreuznacher Rundschau
Willkommen im Gruselkabinett
KW 6 | 5. Februar 2015
Leinen los und
Segel raus –
Ahoi, die Sunneblum läuft aus!
Duchroth (mr). Vergangenen
Samstag fand in der Duchrother-Turnhalle die Kappensitzung unter dem Motto „Willkommen im Gruselkabinett“ statt.
Das Programm bot Shows, Livegesang, Tänze, Büttenreden und
das alljährliche Märchen. Mit
dabei waren vor der Pause: Lisa Wohlleben, Svenja Wilhelm,
Tabea Euler, Sophie Gisdepski, Laura Landfried, Aileen Süß
(alle Garde); Anika Wohlleben
und Christoph Weinkauf (Protokoll); Benjamin Oster (Foto) von
de Bachschnooge (Vortrag); Lisa Wohlleben, Anika Wohlleben,
Cathi Leva, Christiane Leva, Stef-
fi Andres, Sandy Maurer, Kathrin
Geib-Dreesbach und Christoph
Weinkauf (Was wäre wenn…? Show); Valentin Fett (Büttenrede); Elke Wilhelm, Liane Wohlleben, Ina Gisdepski und Heike
Großarth (La Belle -Tanz); Sandy Maurer (Büttenrede); Steffi
Andres und Christoph Weinkauf
(Gesang). Nach der Pause ging
es mit dem alljährlichen Highlight der Sitzung, dem Märchen,
weiter: Christoph Weinkauf als
Märchenonkel, Anika Wohlleben
als Frau H. Olle, Kathrin GeibDreesbach als Pechmarie, Lisa
Wohlleben als Goldmarie, Sandy
Maurer als Big Boss und Christi-
ne Dautermann als Bürgermeister Knorr. Weiterhin waren zu
sehen: Jürgen Schuster als Brisko Schneider; Steffi Andres, Cathi Leva, Svenja Wilhelm, Sandy
Maurer, Lisa Wohlleben, Sarah
Huff und Christoph Weinkauf
als Tanzgruppe Chaos; Andreas Bernd als Rollo; Jan und Sören Herrmann, Christian Dautermann, Ingo Schmidtberger, Sebastian Schenkenberger, Walter
Gauch, Dominik Randau, Christoph Weinkauf, Jürgen Gisdepski, Jürgen Schuster, Jonas Palm
und Tomy Gärtner im Männerballett (Leitung: Nina Gärtner
und Christoph Weinkauf).
Närrisches Wochenende in Roxem
Roxheim (mr). Wie jedes Jahr feierten die Narren aus Roxheim
ausgelassen in der vollbesetzten
Narhalla „Haus Hörning“. Gestartet wurde der närrische Abend mit
der „Roxheim Roxheim“ – Hymne,
dem Gardetanz und der „Protokollerin“ Reinhold Bott. Als Markus Seus (Foto Mitte) mit seinem
Vortrag „Roxheimer Strunzer“ auf
der Bühne stand, blieb kein Auge
mehr trocken: Seine Erlebnisse,
ob in der Dorfkneipe oder mit seiner Schwiegermutter, brachten
die Lachmuskeln der Narren in
Daueranspannung. Vor der Pause
waren noch zu sehen: Musikverein Roxheim, Dirk Bambach (Vortrag – De Heinz aus em Mandeler
Weg), Roxheimer Gudzjer (Tanz
– Weltmeister 2014) und Dietrich Göhl (Vortrag – Handyman).
Nach der Pause: Willi Lange (Vortrag – Einkaufserlebnisse), Whiskyfreunde (Gesang – Faschingslieder), Christine Seus und Caroline Kern (Zwiegespräch - Margot
und Elfriede), Harold Jung ( Vortrag – 60 Jahre und kein bisschen
weise), Zuckerpuppen (Showtanz), Gerd Emrich (Vortrag – Ein
labiler Beamter) und das Männerballett.
Guldental (mr). Unter diesem
Motto führten Sitzungspräsidentin Hildegard Höning, Vizepräsident Guido Krieg und Vorsitzender Stefan Singer durch
die 1. Kappensitzung des Karnevalvereins „Sunneblum“ Guldental. Pantomimisch leitete der Vorstand mit einem kleinen Sketch
mit dem Thema „Sparmaßnahmen im Altersheim“ die Sitzung
ein. Die Tanzgruppe Magma vom
TV 09 (Leitung Jessica Senz)
zeigte einen Showtanz, bevor 11
närrische Paragraphen, bezogen
auf das Ortsgeschehen, von Sarah Krieg präsentiert wurden.
Die tanzenden Putzfrauen Sonja
Grohs und Melanie Bott zeigten
gekonnte Tänze auf bekannte
Melodien. Sunneblum-Prinzessin Michaela Hasslinger erzählte, was sie als Pflegekraft im Altersheim so alles erlebte. Einen
originellen Gardetanz führte die
Showtanzgruppe Solero (Leitung: Denise und Danielle Demaré, Melanie Schwarzmann) auf. In
Abwesenheit von Bürgermeisterin Demele begrüßte der erste
Beigeordnete Peter Schermuly
das närrische Publikum. „Rolfine“
Rolf Lichtenberg bewarb sich zur
Naheweinkönigin, Vicky Gänz
unterstützte ihn dabei. Als Papst
und auch als Udo Jürgens im Bademantel brachte Martin Krug
mit Stimmungsliedern die Gus-
tav-Pfarrius-Halle in die richtige
Stimmung. Noch vor der Pause
erzählten die „Sunnestrählcher“
kuriose Seefahrer-Geschichten.
Eröffnet wurde der zweite Durchgang mit der Sunneblum-Band
„Unbestuhlt“ (Foto), es folgte
Funkenmarieschen Johanna Lorenz, sowie Heiko und Hilmar
Müller-Späth mit dem KokoloresVortrag „Vater und Sohn“. Bordentertainer K. und T. Stellpflug
sowie A. Klein fuhren musikalisch
mit bekannten Liedern von Howard Carpendale über die Bühne. Das Traumschiff mit Familie
Schütte/ Lichtenberg und Julian Römer, das Männerballett und
ein weiterer Showtanz der Showgarde Solero vervollständigten
den zweiten Durchgang.
Der KV „Sunneblum“ – Vorstand
hatte sich entschieden, einen besonderen Ehrenorden zu kreieren, eine Auszeichnung besonderer Klasse, der in Zukunft an
Personen überreicht wird, die
sich sehr um den Verein verdient
gemacht haben. Diesen Orden
erhält in diesem Jahr erstmalig
Friedhelm Höning. Er war zehn
Jahre lang 2. Vorsitzender und
15 Jahre lang 1. Vorsitzender des
Karnevalvereins „Sunneblum“. In
all den Jahren und auch in diesem Jahr zeichnet er sich verantwortlich für den Bühnenbau.
Region
24 | Kreuznacher Rundschau
Aus dem Polizeibericht
Pannentransporter voll mit
gestohlenen LKW-Reifen
Gemarkung Bingen. Eine Streife der
Autobahnpolizei Heidesheim bemerkte am Montag, 2. Februar, gegen 02.15 Uhr auf der A 60 bei Bingen-Ost einen Transporter (3,5 t)
auf dem Standstreifen, der offenbar einen Reifendefekt hatte. Die
Autobahnpolizisten sicherten das
Fahrzeug ab und halfen dem 27jährigen polnischen Fahrer beim
Reifenwechsel. Dabei bemerkten
die Beamten, dass der Transporter offenbar zu schwer beladen
war. Der Laderaum war gefüllt mit
neuen LKW-Reifen. Da es über die
Herkunft der Reifen Unklarheiten
gab, mussten Fahrzeug und Fahrer zur Autobahnpolizei nach Heidesheim folgen. Zuvor erfolgte eine Wiegung des Fahrzeuges, die
statt der erlaubten 3,5 t ein Gewicht von 7 Tonnen ergab. Die im
Laufe des Tages zusammen mit
der Kripo Bad Kreuznach und Bingen durchgeführten Ermittlungen
in Hinblick auf die Reifen ergaben,
dass die 49 neuen LKW-Reifen,
die bereits auf Felgen aufgezogen waren, im Laufe der Nacht bei
einem Transportbetrieb im Raum
Bad Kreuznach entwendet worden waren.
Veranstaltungen
Musikfreunde Bad Soden
Mozart pur
Meisenheim. Am Sonntag, 8. Februar, 17 Uhr, spielt das „Orchester der
Gesellschaft der Musikfreunde Bad Soden“ im Paul-Schneider-Gymnasium in Meisenheim die kleine Nachtmusik, die Jupiter-Sinfonie und das
Violinkonzert G-Dur von Mozart. Solistin ist die Geigerin Anna Lee, die
schon in New York und London gefeiert wurde. Kartenvorbestellung (15
Euro) wird empfohlen (Tel. 06753-2207), Jugendliche und Studenten
sind frei.
KW 6 | 5. Februar 2015
Einfach tierisch
Die Tiersprechstunde mit Dr. Rolf Spangenberg
Willkommen zur 64. Folge unserer
Serie „Einfach tierisch“ mit dem
beliebten Ingelheimer Tierarzt Dr.
Rolf Spangenberg.
Dr. Rolf Spangenberg ist als tierärztlicher Berater der ZZFOnlinepraxis unter www.zzf.de
kostenlos zu kontaktieren.
Erdbebenwarnung
Schildkröten festbinden
Ich habe gehört, dass viele Tiere
ein Erdbeben vorhersagen
können. Wie machen sie das?
Haben sie besondere Sinne?
Unser Nachbar hat zwei griechische Landschildkröten in seinem Garten. Damit sie nicht
weglaufen, hat er ihnen ein
Loch in den Panzerrand geVielleicht, doch kann man das auch bohrt und daran ein Halteseil berecht einfach erklären. Hunde, Kat- festigt. Was sagen Sie dazu?
zen, auch Pferde, Reptilien und Fische werden vor Erdbeben un- Das ist Tierquälerei, denn der Panruhig, ja panisch. Fische versu- zer ist lebendes und schmerzempchen aus dem Wasser zu springen, findliches Gewebe. Man könnte
Schlangen kriechen selbst im Win- das Seil mit Klebstoff befestigen
ter umher. Sie spüren die feins- oder – was häufiger zu sehen ist
ten Erschütterungen des Erdbo- – einen Luftballon an den Panzer
dens. Deshalb hat man in China kleben. Das sieht lustig aus und
auch schon Erdbebenwarnstatio- schadet nicht. Erstaunlich, wie
nen eingerichtet. Die Voraussagen schnell sich die so träge wirkenwaren aber leider recht unzuver- den Schildkröten im Gelände belässig, sodass man davon wieder wegen und liebend gerne ausreiabgekommen ist.
ßen.
Hündin gibt Milch
Unsere Boxer-Hündin ist schon
älter (11 Jahre), sie hatte zweimal Junge. Ihr Gesäuge ist
schlaff und hängt etwas herunter. Jetzt kommt aus einer
Hinterzitze Milch. Sie ist doch
nicht etwa wieder trächtig?
Der Milchfluss aus nur einer Zitze
ist kein Trächtigkeitszeichen. Bitte
tasten Sie diese Zitze und ihre Umgebung genau ab oder gehen lieber zum Tierarzt. Es könnte – hoffentlich nicht! – das erste Anzeichen einer Geschwulst sein. Das
wäre dann bedenklich und müsste baldigst operiert werden. Bitte nicht zu lange warten, denn je
eher ein Tumor entfernt wird, umso besser für das Tier.
900 Stunden für die Gemeinde
Von Schlager bis Rock
Hackenheimer Senioren-Einsatzgruppe ist ehrenamtlich tätig
Blue Notes
Rüdesheim. Wer hat Spaß an deutscher Pop- und Rockmusik aus den
Musikcharts? Der Pop-, Jazz- und Gospelchor „Blue Notes“ singt Stücke
von den Toten Hosen, Peter Maffay, Nena, Herbert Grönemeyer, Marius Müller-Westernhagen und weiteren Stars. Unter dem Motto „Von
Schlager bis Rock - auf Deutsch haben wir Bock“ will der moderne Chor
des Gesangvereins 1888 Rüdesheim am 26. September 2015 um 19.30
Uhr die Rosengartenhalle in Rüdesheim zum Beben bringen. Deshalb
werden in Vorbereitung auf das „Blue Notes“-Konzert Sängerinnen und
Sänger zur Verstärkung gesucht. Wer Spaß am Singen hat, sollte vorbei kommen. Geprobt wird mittwochs im Sängerheim der Alten Schule, Roxheimer Straße 2, in Rüdesheim von 20 bis 21.30 Uhr. Weitere Infos bei Kerstin Zimmermann-Wudick, Tel.0671-44890, Sandra Viehl, Tel.
0671-30266 oder Ilona Fey, Tel. 0671-41599 oder per Email an: mail@
gv1888ruedesheim.de
Hackenheim (red). Die Senioren-Einsatzgruppe-Hackenheim
(SEG) arbeitete ehrenamtlich
für die Gemeinde Hackenheim
928 Stunden in 35 Einsätzen im
letzten Jahr. Die Akteure waren
Detlev Enders, Karlfried Enders,
Franz Grünewald,Edgar Hamann,
Helmut Kassing, Klaus Matern,
Heinz-Günter Medinger, Manfred
Ohl, Harald Schatz, Dominik
Schnabel, Karl-Werner Weinmann
und Egon Bergmann. Spitzenreiter nach Einsätzen waren Harald
Schatz (32), Edgar Hamann (31)
und Egon Bergmann (30). Auch
2015 wollen sie weiter - nun
schon im fünften Jahr - die Ärmel
hochkrempeln. Mit viel Freude
und Elan waren sie am Friedhof, Spielplatz St. Michaelkirche,
Grünstreifen Am Kirchenland,
Kreuz Willy-Brandt-Straße, Sauerwiesergraben, Kulturhof und
für die Erfassung der Dorfbeleuchtung auf LED-Umstellung,
tätig. Ein Schwerpunkt dürfte in
diesem Jahr die Eigenleistung im
Kulturhof bedeuten. Sollte dies für
einige Rentner und Pensionäre ein
Ansporn sein, dem nachzueifern,
können diese Kontakt zu einem
Mitglied der SEG aufnehmen.
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