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Februar/März 2015 - St. Hedwigs

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Katholische Domgemeinde St. Hedwig Berlin
Hedwigsbote
Februar / März 2015
Ihr seid zur Freiheit berufen. Nur
nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient
einander in Liebe! (Gal 5,13)
Liebe
Schwestern
und Brüder,
erst vor wenigen Wochen haben wir das
Weihnachtsgeheimnis gefeiert und schon
steht die österliche Bußzeit vor der Tür.
Die Fastenzeit soll Vorbereitung auf das
zentrale Fest der Christenheit sein: Pascha Domini – Hochfest der Auferstehung
des Herrn. Durch seinen Tod und seine
Auferstehung hat Jesus die Menschen
von der Knechtschaft der Sünde frei gekauft, sie erlöst. Deshalb erinnert Paulus
die Gläubigen in Galatien daran, dass sie
zur Freiheit berufen sind. Diese Freiheit
darf aber nicht missbraucht werden! Sie
ist nicht dafür da, dass ich den Anspruch
erhebe, alles nach meinem persönlichen
Ermessen und meiner Lust und Laune tun
zu dürfen. Die Freiheit, die Gott uns in
seinem Sohn schenkt, hat mit der Liebe
zu tun, mit der Bereitschaft, den anderen
und Gott zu dienen, die anderen und den
ganz Anderen zu ehren und zu achten.
In den vergangenen Wochen sind wir auf
politisch-gesellschaftlicher Ebene immer
wieder mit den Fragen bezüglich der Freiheit konfrontiert worden. Was ist Freiheit?
Wie sieht sie aus? Wie wird sie gesichert?
Wie wird sie respektiert? In welchen Bereichen gilt sie? Wir haben feststellen
müssen, wie leicht Freiheit missbraucht
und zum Unheil der Menschen in Anspruch genommen werden kann.
Als Christen ist uns nun eine Zeit geschenkt, in der wir durch das Verzichten
auf Dinge, Gewohnheiten und Abhängigkeiten uns verstärkt in der Freiheit der
Kinder Gottes einüben können. Das Fasten als bewussten Konsumverzicht bestimmter Produkte oder anderer Dinge soll
Möglichkeiten des Teilens mit Notleidenden fördern und zu einer gerechteren
Verteilung der Güter beitragen. Das Almosengeben wird somit eine konkrete Form
des Dienstes am Nächsten – vor allem des
Ausgebeuteten. Solidarität wird dadurch
zur Realität. Zeiten des Gebetes im Alltagsablauf einzuplanen, gibt der Gottesverehrung eine konkrete Gestalt und fördert eine persönliche Spiritualität. Dies
stärkt jeden darin, den Vorsätzen treu zu
bleiben und ermutigt, wenn man ins Wanken kommt.
Ziel des ganzen soll nicht einfach ein ruhigeres Gewissen oder bloß die Freude an
einer zu erwartenden Belohnung für gewissenhaft erfüllte Leistungen sein. Das
Ziel in all unserem Denken, Tun und Lassen ist der Dienst an Gott und an den
Mitmenschen und zwar an allen!
Ich wünsche uns ermutigende Erfolgserfahrungen auf dem Weg der Freiheit der
Kinder Gottes!
Ihr
Pfr. Arduino Marra
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2
Unsere PGR-Sitzung hat
erst am 29. Januar nach
Redaktionsschluss stattgefunden.
Das Protokoll der letzten Sitzung hängt
immer im Schaukasten in der Vorhalle der
Kathedrale aus.Wir wünschen Ihnen einen
guten Weg durch die Fastenzeit!
Einen Bericht darüber erhalten Sie, liebe
Leser, in der nächsten Ausgabe des Hedwigsboten.
Mit herzlichen Grüßen,
für den Pfarrgemeinderat,
Nora Winter
Rück
Ein gemütlicher
Sessel,
eine
Stehlampe, ein
E-Piano
und
ein Adventsgesteck.
Mehr
brauchte
es
nicht, um im
Foyer ein adventliches Ambiente zu
schaffen. Nur für eine Viertelstunde trafen sich an den Werktagen des Advent
Erzählerinnen, Musikanten und Gäste, um
sich gegenseitig zu beschenken: Mit einem Text oder einer Geschichte, mit Musik und Gesang, aber auch im Hören auf
das, was den Vortragenden heilig ist.
Denen, die es erlebt haben, hat es eine
Atempause verschafft, die Möglichkeit
gegeben zu singen, sie haben einen neuen Ort kennengelernt oder einfach nur
das Dabeisein genossen. So zumindest
die Rückmeldungen, die mich erreicht
haben. Für den kommenden Advent habe
ich schon erste Zusagen von Mitwirkenden und für Sie die gute Nachricht, dass
es wieder einen „Advent to go“ geben
wird.
Bettina Birkner
blick
Alle Jahre wieder:
Gemeindeabend im Advent
Etwas abgeschieden vom „Rummel der
Weihnachtsmärkte“ wurde auch im Dezember 2014, wenige Abende vor Heiligabend, wieder eingeladen zu einer offenen Adventsfeier im Bernhard-Lichtenberg
-Haus. Sicher waren die rund zwanzig
Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen
Situationen hierher in die ruhige Gemeinsamkeit gekommen – die einen aus ihren
vorweihnachtlichen Erledigungen und Einkäufen, die anderen aus der herbstlichen
Dunkelheit und der Stille ihrer Wohnung,
wieder andere aus einer hektischen Arbeitswoche.
Foto: Silke Putzke
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So war der Abend bei Gebäck und heißem Tee oder Glühwein für jeden anders,
aber auf jeden Fall stimmungsvoll, zumal
aus dem Großen Saal die Weihnachtsgesänge der Chorprobe drangen. Mit Begeisterung wurde Domkapitular Dr. Stefan Dybowski aufgenommen, der einerseits eine seiner herrlich frei erzählten
Geschichten zum Besten gab und andererseits mit dem Akkordeon eine große
Zahl von Adventsliedern begleitete, die
auch schon mal ein wenig weihnachtlich
sein durften …
Jörg Volpers
samen Vergegenwärtigung der froh
(machend)en Botschaft: Gott wird
Mensch. Er liebt die Menschen so, dass er
einer von uns wird. Das bekommen die
Besucher vor Augen geführt.
Krippenfeier am 24.12.2014
Ich bin gewiss, dass die Besucher an Heiligabend mitbekommen haben, was die
Spieler in langen Wochen der Vorbereitung durch ihr Spiel anschaulich werden
ließen: Wir sind Adressaten dieser Botschaft, aber wir sind auch ihre Überbringer! Gott teilt sich mit, und wir sollen es
anderen mit-teilen! Wir alle können Gottes
‚Angeli‘ sein, seine Engel, seine Boten. Die
Jugendlichen und jungen Erwachsenen,
mit denen ich diese Krippenfeier gestalten
durfte, haben das durch ihr Mitwirken
getan. Mutig haben sie und zwei Ehemalige sogar den musikalischen Part übernommen, weil der Kinderchor aus Termingründen in diesem Jahr nicht mitwirken
konnte. Es ist viel angekommen in den
Herzen der Zuhörer, denke ich. Vielleicht
konnten sie mitnehmen, wie Weihnachten
Ausgangspunkt sein kann für ein Leben
mit Gott:
„Hier ist dein Ziel, hier kommst du an,
beim kleinen Kind im armen Stalle –
weil Gott sich klein macht für uns alle,
dass jedes Herz ihn fassen kann.
Stille Nacht… es ist erst halb vier Uhr
nachmittags, aber bei den Mitsingenden
in der vollen St. Hedwigs-Kathedrale ist
sie spürbar da, die Heilige Nacht mit ihrer
Botschaft. Zwei Zeilen muss ich beim
Singen auslassen, weil mir ein Kloß im
Halse steckt. Aber nicht, weil das Lied so
rührselig ist. Sondern weil ich so froh bin,
dass wir uns wieder hier versammeln
konnten zur Krippenfeier. Und weil es mit
den Händen zu greifen ist, dass Mitwirkende und Anwesende ergriffen sind.
Man kann über den Sinn einer Krippenfeier uneins sein, wo es doch die „große“
Liturgie der Christmette gibt. Aber als die
Krippenfeier in der Kathedrale 2013 ausfallen musste, signalisierten viele Menschen, dass sie sie schmerzlich vermisst
haben. Nein, ein Krippenspiel ist kein
Ersatz für eine Messfeier, will es auch gar
nicht sein. Es ist einfach eine andere
Form der Verkündigung und der gemein-
„Gott will uns zeigen: Ich bin da, ich bin
mit euch. So nah, dass er buchstäblich
einer von uns wird. Gott wird Mensch.
Näher kann er uns nicht kommen. Und er
zeigt uns, wie Leben gelingen kann, dass
wir froh sind und andere froh machen.
Wie wir einander nicht zerbrechen, sondern beistehen. Damit wir und unsere
Welt heil werden.“ So sagt es „Maria“ am
Ende des Stücks.
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Mit Gottes Blick die Menschen sehen,
gemeinsam neue Wege wagen –
wie einst wird auch in diesen Tagen Gott
so mit uns durchs Leben gehen.“
Für mich war es jedenfalls heilige Nacht
an jenem Nachmittag in der Kathedrale…
Roswitha Sauer
Nach
Weihnachten
ist vor
Weihnachten
…
Viel zu schnell war sie vorbei, die Ausstellung von Mira Bergmüller. Die Installation
„heilig!“, für die sie 2011 den Kunstpreis
der Diözese Freiburg erhalten hatte, hat
die Besucher in die Gedankenwelt der
Künstlerin mitgenommen. Der Besprechungsraum, in dem die Installation zu
sehen und zu hören war, wurde zu einem
kleinen Kabinett mit ganz eigener Wirkung. Die Krippen aus dem Stamm gearbeitet, Figurenporträts, Reliefs und mehr
haben Einblick gegeben, in die verschie-
denen Themen, die Mira Bergmüller bis
heute beschäftigen: „Was ist mir heilig?“
Nach Weihnachten ist vor Weihnachten –
und wenn Sie in diesem Jahr keinen
Stress mit Weihnachtseinkäufen haben
möchten, besuchen Sie Mira Bergmüller in
ihrem Atelier.
Mehr unter www.mirabergmueller.de oder
im Kathedralforum St. Hedwig.
Bettina Birkner
Neujahrsempfang der
Domgemeinde
Gleich zu Beginn des Nachmittags prosteten sich alle zu und wünschten sich ein
gesegnetes und gutes Neues Jahr. Fast 60
Zuhörer lauschten im großen Saal des
Bernhard-Lichtenberg-Hauses nun dem
Vortrag von Pfarrer Marra. Er ließ das Jahr
2014 in Gemeindestatistik, Personalfragen
und Gemeindeleben Revue passieren.
Leider kamen in diesem Jahr die Sternsinger nicht.
Pfarrer Marra berichtete über die Gemeindestatistik: Es konnten 24 Taufen gespendet werden, dabei waren auch viele Täuflinge aus den Nachbargemeinden. Firmungen wurden 49 gespendet, darunter viele
Erwachsene. Es gab insgesamt 9 Trauungen, 3 Beerdigungen, 3 Konversionen, 1
Wiederaufnahme. Mit 45 Kirchenaustritten
waren es im Jahr 2014 30 weniger als
2013. Im vorigen Jahr fanden im Kathedralforum 2 Wunsch- und Segensfeiern
mit 34 Teilnehmern statt.
Ereignisse in und um die Gemeinde: Der
Weggang unseres Bischofs war auch für
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unsere Gemeinde sehr überraschend,
zumal Kardinal Woelki einiges auch uns
betreffend angestoßen hat. Sein öffentliches Auftreten, seine Art katholische Kirche wieder in den öffentlichen Raum zu
bringen, bleibt uns als Erbe und Auftrag.
Dabei ist das Kathedralforum die große
Chance, in unserer Stadt immer wieder
das freundliche Gesicht der Kirche zu zeigen. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen Kathedralforum und Seelsorgeamt
wird unterzeichnet und tritt zum 1. Februar 2015 in Kraft. Zielsetzung ist die personelle, inhaltliche und finanzielle Unterstützung des Kathedralforums durch das Seelsorgeamt, sowie die einvernehmliche Weiterentwicklung des Forums.
Zum 1. Januar 2015 wird Frau Birkner als
Gemeindereferentin zur Leiterin des Kathedralforums ernannt.
Im abgelaufenen Jahr hatten Kirchenvorstand (KV) und Pfarrgemeinderat (PGR),
bedingt durch den Prozess „Wo Glauben
Raum gewinnt“ und die Umbau- und Rekonstruktionsplanungen am BernhardLichtenberg-Haus (BLH) und der Kathedrale, ein immenses Arbeitspensum. Es
wurde vom KV ein Sachausschuss
„Verhandlung“ gegründet mit dem Auftrag, Vorbereitungsarbeiten und Verhandlungen mit dem EBO durchzuführen. Bei
der Vielzahl der Aufgaben des KV waren
die Mitglieder im Jahr 2014 besonders
stark gefordert. Auch da haben sich personelle Veränderungen ergeben: Frau
Batt, die sich gerade in Sachen Verhandlungen und Friedhöfe sehr stark engagiert
hatte, hat aus persönlichen Gründen ihr
Amt niedergelegt. Nachrücker im KV ist
Herr Thomas Motter.
Weitere personelle Veränderungen haben
sich ergeben: Herr Ciesielski, der langjährige Organist und Chorleiter an der St.
Michael-Kirche, ging zum Jahreswechsel in
den Ruhestand. Eine mögliche Anstellung
einer Organistin und Chorleiterin steht für
das neue Jahr unterstützt durch das EBO
an. Nach der Berentung von Herrn Pokoj
konnte für diese halbe Stelle eines Haustechnikers Herr Schenk gewonnen werden. Herr Schenk macht seine Arbeit in
der Gemeinde mit großem Engagement.
Mit einer weiteren halben Stelle wurde
Herr Wüstling in der Verwaltung eingestellt. Er unterstützt mit seiner betriebswirtschaftlichen Ausbildung gerade in diesen Aufgaben unseren Pfarradministrator
in der Leitung der Gemeinde. Auch bei
den Mitarbeitern auf den Friedhöfen und
den Mitarbeitern der Reinigung ergaben
sich Veränderungen durch Ruhestände.
Auch die Arbeit des PGR führte durch die
Planungen für einen größeren pastoralen
Raum zur stärkeren Belastung aller Mitglieder: Es wurden Gespräche mit Vertreter aus der Herz-Jesu-Pfarrei, St. Bonifatius, St. Marien-Liebfrauen geführt und St.
Antonius.
Die Finanzlage der Gemeinde stellt aufgrund kommender großer Aufgaben der
Sanierung der Kathedrale, der Sanierung
des BLH und auch bestimmter Renovierungs-und Reparaturaufgaben an der St.
Michael-Kirche ein Problem dar. Die Kollekten sind im Rückgang, einzig projektbezogene Kollekten für akute Nothilfe und
Spendenprojekte werden gut angenommen. Leider geht auch das Kirchgeld in
der Gemeinde zurück.
Zum Abschluss seiner Rede kam Pfarrer
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Marra auf die Weihnachtsansprache des
Papstes an die Kurie zu sprechen. Ausgehend vom Bild der Kirche als mystischen
Leib Christi, zählt Papst Franziskus darin
15 Krankheiten auf, die diesen Leib
schwächen. Mit den Worten des Papstes
„..die römische Kurie ist ein kleines Modell
der Kirche…“ wird klar, dass diese Worte
auch an uns alle gerichtet sind. Jeder
getaufte Christ ist ein Glied an diesem
Leib, der die Kirche ist, und trägt für die
Gesundheit des Gesamtleibes Verantwortung. Diese Worte machten uns Zuhörer
betroffen und nachdenklich. Mit der Einladung, sich ein gedrucktes Exemplar der
Ansprache des Papstes mitzunehmen und
allen guten Wünschen für ein gesegnetes
und freudenreiches Neues Jahr endete
Pfarrer Marra mit seinen Ausführungen.
Im Anschluss hatten alle einen regen Gedankenaustausch bei Getränken, Brötchen
und Kuchen.
Günter John
Zottel und
die Notfallseelsorge Berlin
stand bei der Ausstellungseröffnung der
Trostapparate am 11. Januar auf dem
Tisch und in einem kleinen Film-Clip, den
Justus Münster bei der Gelegenheit zeigte,
war schön zu sehen, wie und warum er
entstanden ist: Zum 20-jährigen Jubiläum
der Notfallseelsorge haben Schülerinnen
und Schüler aus Berlin und Brandenburg
sich im Unterricht mit dem Thema Trost
und Trauer beschäftigt. Aus ihren Überlegungen, was Menschen in Notsituationen
hilft, weniger traurig zu sein, sind die
„Trostapparate“ entstanden. Zu sehen
sind die kreativen, bunten und vor allem
sehr persönlichen Umsetzungen dieser
Idee noch bis 17. Februar in der Ausstellung „Mehr als Worte“ im Kathedralforum
St. Hedwig.
Mehr Informationen zu den Trostapparaten unter: http://trostapparate.de Wenn
Sie mehr über die Arbeit der 140 ehrenamtlichen Notfallseelsorger/innen in Berlin
erfahren wollen, können Sie im Foyer des
Kathedralforums das ausliegende Informationsmaterial einsehen oder im Internet die entsprechende Seite aufrufen:
http://notfallseelsorge-berlin.de
Bettina Birkner
Mein Lieblingstrostapparat ist „Zottel“. In
ihm stecken Zettel, auf denen tröstliche
Worte stehen und Süßigkeiten. Zottel
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Auf
blick
Die Gemeinde als lebendiger Leib Christi
Wir sind als Kirche – als Gemeinde – der Leib Christi, so Papst Franziskus in seiner Weihnachtsansprache an die Kurie in Rom. „Wir können nicht leben, ohne eine lebendige persönliche, authentische und stabile Beziehung zu Christus zu haben. Das tägliche Gebet,
der regelmäßige Empfang der Eucharistie und des Bußsakramentes, der tägliche Kontakt
mit dem Wort Gottes und die in gelebte Nächstenliebe übersetzte Spiritualität sind die
lebenswichtige Nahrung für jeden von uns.“
Als Leib Christi können uns jedoch Krankheiten und Versuchungen befallen, die eine Gefahr für jeden Christen, jede Pfarrei und jede Kongregation sind – sowohl bei den Einzelnen als auch auf der Ebene der Gemeinschaften. Papst Franziskus nennt 15 Krankheiten.
Von diesen sollen hier einige beschrieben werden – und auch, was wir dagegen tun können.
Einige „Krankheiten“: Da ist die Krankheit, sich „unentbehrlich“ und „unsterblich“ zu
fühlen. Man sieht sich selbst nicht mehr kritisch, versucht nicht, sich zu bessern – weil
man ja schon alles kann. Und man fühlt sich anderen übergeordnet und nicht mehr im
Dienst von allen. Wir schauen dann nicht mehr auf das Bild Gottes, sondern auf unser
eigenes. Was ist das Gegenmittel? Sich als Sünder zu fühlen und zu sagen: „Wir sind
unnütze Sklaven und haben nur unsere Schuldigkeit getan.“ (Lk 17,10)
Eine weitere Krankheit ist der übertriebene Fleiß: Wenn wir uns nur in Arbeit versenken und dabei das Bessere vernachlässigen, nämlich sich Jesus zu Füßen zu setzen. Jesus hat seine Jünger aufgefordert, ein wenig auszuruhen. Die nötige Ruhe zu vernachlässigen, führt nämlich zu Stress und Rastlosigkeit. Was können wir tun? Die Zeit der Ruhe
– nach vollbrachten Aufgaben – ist eine Notwendigkeit und Pflicht. Wir müssen Zeit mit
Angehörigen und anderen lieben Menschen verbringen und die Ferien als einen Moment
des Kraftschöpfens achten.
Es gibt eine Krankheit der geistigen Versteinerung: Wenn wir ein Herz aus Stein haben und unsere Gelassenheit, Lebendigkeit und Sensibilität verloren haben. Wir weinen
nicht mehr mit den Weinenden und freuen uns nicht mehr mit den Fröhlichen. Was sollen
wir tun? Wir sollten so gesinnt sein wie Jesus Christus, mit der inneren Haltung der Demut, der Hingabe und der Großmut.
Es gibt die Krankheit des „geistigen Alzheimer“: Das ist das Vergessen der eigenen
Heilsgeschichte, der persönlichen Geschichte mit dem Herrn. Wir verlieren unsere spirituellen Fähigkeiten und werden abhängig von unseren unwirklichen Vorstellungen, von
unseren Launen und Fixierungen. Wir werden zu Sklaven der Götzenbilder, die wir mit
eigener Hand erschaffen haben. Was können wir dagegen tun? Wir können unsere Mau—————————————————————————————————-—–——-—– Februar/März 2015
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ern einreißen, unsere Gewohnheiten infrage stellen und die Erinnerung an unsere Begegnungen mit dem Herrn lebendig erhalten.
Die Krankheit der Totengräber-Miene: Wenn wir meinen, wir müssten ein strenges
Gesicht aufsetzen und die anderen mit Härte und Arroganz behandeln. Ein von Gott erfülltes Herz ist aber ein glückliches Herz, das Freude ausstrahlt und alle damit ansteckt.
Was ist zu tun? Wir sollten nicht jenen fröhlichen und humorvollen Geist verlieren, der
zur Selbstironie fähig ist und der uns auch in schwierigen Situationen liebenswürdig sein
lässt. Und wir sollten uns eine großzügige Dosis gesunden Humors bewahren.
Die Krankheit des Hortens: Wenn wir die existenzielle Leere in unseren Herzen füllen
wollen, indem wir materielle Güter anhäufen, statt sie mit Gott anzufüllen. Was ist zu
tun? Wir hören auf den Herrn, der sagt: „Du behauptest: Ich bin reich und nichts fehlt
mir. Du weißt aber nicht, dass gerade du elend bist, arm, blind und nackt. Mach also
Ernst und kehr um!“ (Offb 3,17–19)
Die Krankheit der geschlossenen Zirkel: Wenn die Zugehörigkeit zu einer Gruppe stärker ist als die zum Leib und zu Christus selbst. Diese Krankheit bedroht die Harmonie und
verursacht viel Unheil – vor allem für die Geringsten der Brüder. Was kann getan werden? Wir folgen dem Herrn, wenn er uns mahnt: „Jedes Reich, das in sich gespalten ist,
wird veröden.“ (Lk11,17)
Lösungswege: Was kann uns also heilen von diesen Krankheiten? „Allein der Heilige
Geist kann alle Krankheiten heilen“, so Papst Franziskus. Die Heilung ist Frucht des Wissens um die Krankheit sowie des Entschlusses, sich behandeln zu lassen.
Wir können in unserer Gemeinde – in unseren Gruppen und Kreisen, den formellen und
den informellen Zusammenkünften – uns diese Krankheiten anschauen und uns fragen:
Was davon betrifft uns als Christen und Christinnen und unsere Gemeinde? Wo vernachlässigen wir die Armen und kreisen um uns selbst? Gehen wir auf „Neue“ in der Gemeinde, auf „Fremde“ zu, auf Arme und Kranke – und andere, die uns brauchen – oder genügen wir uns selbst? Reden wir von den anderen Gutes und unterstellen ihnen gute Motive, oder konkurrieren wir und versuchen andere herabzusetzen? Ist unser Ziel, Christus
zu dienen oder uns selbst? Sind unsere Kreise und Zusammenkünfte einladend für neue
Mitglieder, oder wollen wir uns im Gewohnten einrichten? Sind wir auf dem Weg zu
Christus oder zu unserer eigenen Ehre? Denken wir nur an unsere eigene Gemeinde,
oder kommen wir unserer Verantwortung für unsere Schwestern und Brüder überall auf
der Welt nach? Meinen wir, wir sind „besser“ als die anderen, die nicht zur Kirche gehen,
oder erkennen wir, dass wir alle Sünder und Sünderinnen sind und der Umkehr bedürfen?
Wir fragen uns: Wie können wir mit den Krankheiten und Versuchungen umgehen und
als Gemeinde „wie ein kleines Modell der Kirche sein, das heißt ein Leib, der sich ernsthaft und tagtäglich darum bemüht, lebendiger, heiler, harmonischer und mehr mit sich
und mit Christus geeint zu sein“?
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Wir bitten – mit Papst Franziskus – Maria, die Mutter Gottes und der Kirche, die Verletzungen der Sünde, die jeder von uns in seinem Herzen trägt, zu heilen und die Kirche zu
unterstützen, damit sie heil und heilend, heilig und heiligend sei.
Alle Zitate sind aus der Ansprache von Papst Franziskus am 22.12.2014, zu finden unter
w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/december/documents/papafrancesco_20141222_curia-romana.html.
Die deutschsprachige Seite des vatikanischen Presseamts ist zu finden unter
w2.vatican.va/content/vatican/de.html. Sie enthält u.a. alle Ansprachen und Predigten
von Papst Franziskus.
Auf der deutschsprachigen Website von Radio Vatikan sind auch ins Deutsche übersetzte
Videos von Papst Franziskus zu sehen. de.radiovaticana.va
Sonja Weinreich
Hin
gesehen
Monte Crucis –
eine geistliche Gemeinschaft stellt sich vor
„Klopft an und es wird euch aufgetan.“ Diese Erfahrung
durften wir Ende letzten Jahres machen, als nach 33 Jahren unsere Räume am Kreuzberger Paul-Lincke-Ufer gekündigt worden waren und wir uns auf die Suche nach
einer neuen Herberge begaben. Wir freuen uns sehr, dass
wir in diesem Jahr für unsere Gemeinschaftstreffen und
weitere Veranstaltungen die Räumlichkeiten in St. Michael
nutzen können.
Wir sind eine geistliche Gemeinschaft, die von dem Jesuitenpater Hubertus Tommek und
engagierten Laien gegründet wurde. Die geistlichen Fundamente unserer Gemeinschaft
sind die Erfahrungen der Charismatischen Erneuerung und die Schule der ignatianischen
Spiritualität. Für uns heißt das, dass wir versuchen, uns auch im Alltag für das Wirken
des Heiligen Geistes zu öffnen, uns möglichst täglich eine stille Zeit für Meditation und
Gebet zu nehmen sowie regelmäßig die Hl. Messe zu besuchen.
Die einzelnen Mitglieder unserer Gemeinschaft verrichten verschiedene „Dienste“ – so
bezeichnen wir es. Sie engagieren sich in ihrer Gemeinde, gestalten die Angebote der
Gemeinschaft mit (z.B. geistliche deutsch-polnische Sommerfreizeit, SegnungsGottesdienste, Feier des Pfingstfestes, Gebetskreis), unterstützen die Dienste der Ge—————————————————————————————————-—–——-—– Februar/März 2015
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meinschaft durch ihr Gebet, oder sie bieten Veranstaltungen (z. B. Exerzitien, Einkehrtage) in der Christlichen Glaubens- und Lebensschule St. Ignatius an, die 1989 von Pater
Tommek SJ gegründet wurde, mittlerweile aber in die Trägerschaft der Gemeinschaft
übergegangen ist.
Ein regelmäßiges Angebot, das jedem offen steht, ist unser Gebetskreis mittwochs von
19:30 bis ca. 21 Uhr im Pfarrsaal von St. Michael. Zum Gebetskreis treffen sich ca. 15
Frauen und Männer, um Gott mit freiem Gebet und geistlichen Liedern zu loben und zu
danken. Wir nehmen uns die Zeit für eine gemeinsame Meditation und haben Gelegenheit, Fürbitten frei zu formulieren, die von den anderen Betern mitgetragen werden.
Wer Interesse hat uns kennenzulernen, ist herzlich eingeladen!
Ingrid Schönsee
www.montecrucis.de bzw. www.glsberlin.de
… Aus der Weltkirche
„Wenn sie mich töten, kann ich nichts machen“
Ignatius Kaigama muss jeden Tag damit rechnen, von der Terrorgruppe Boko Haram
ermordet zu werden. Der Erzbischof von Jos im Norden Nigerias sprach im domradioInterview über islamistische Gewalt und forderte Hilfe aus der EU.
domradio.de: Haben die jüngsten Anschläge von Boko Haram in Nigeria Ihrer Meinung
nach genug internationale Aufmerksamkeit bekommen?
Erzbischof Kaigama: Nein, leider nicht. (...) Wenn es Anschläge gibt, Morde und Zerstörung, dann wird es in den Nachrichten gebracht. Aber es wird nicht darüber berichtet,
dass nur wenig dafür getan wird, um die Anschläge zu stoppen. Weil Boko Haram jetzt
schon für zu lange Zeit Gebäude zerstört, Menschen angreift und tötet. Uns wird gesagt,
dass Europa und die USA uns helfen, aber ich frage mich: Ist die Hilfe effektiv? Beseitigt
sie das Problem? Und die Antwort lautet: Nein. Wenn sie es gewesen wäre, dann hätten
wir Boko Haram schon längst unter Kontrolle. Wir müssen uns Strategien überlegen, um
diese terroristische Gruppe zu überwältigen.
domradio.de: Warum denken Sie, dass die Anschläge auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ mehr Aufmerksamkeit bekommen haben?
Erzbischof Kaigama: Als ich die Bilder aus Frankreich gesehen habe, mit den vielen
Menschen, die zusammengekommen sind, auch viele Staatspräsidenten, war ich gerührt.
Alle standen zusammen, haben für Liebe, Solidarität und Einheit demonstriert. Ich dachte
mir: So soll es sein in der Welt. Wenn es in Europa passiert, dann werden Ängste gezeigt, aber auch Solidarität und Unterstützung. Wenn es in Afrika passiert, dann gibt es
darauf keine so enthusiastischen Reaktionen.
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11
domradio.de: Ist Afrika für uns einfach zu weit weg?
Erzbischof Kaigama: Nein, die Welt ist ein globales Dorf. Abuja und Frankfurt sind mit
dem Flugzeug nur 5 Stunden voneinander entfernt. Vielleicht ist der Wille zu weit weg,
oder das Herz. Aber es geht nicht um die Entfernung. (…)
domradio.de: Wie könnte die internationale Gemeinschaft helfen?
Erzbischof Kaigama: Indem wir Informationen teilen. Wir müssen zusammen herausfinden, woher Boko Haram seine Ausrüstung hat. Sie haben sich sehr weiterentwickelt.
Die Anführer haben mit Messern angefangen, jetzt haben sie hoch entwickelte Waffen.
Woher haben sie die? Die können sie ja nicht im Busch selber herstellen. Die kommen
von irgendwoher. Wenn die internationale Gemeinschaft herausfindet, woher und die
Lieferungen stoppen kann, dann würde uns das sehr helfen. Wenn man herausfinden
könnte, in welchen Ländern diese Fanatiker trainieren und ausgebildet werden oder woher sie ihr Geld beziehen, dann wäre uns sehr geholfen.(…)
domradio.de: Wie gehen Sie denn persönlich mit der Angst um?
Erzbischof Kaigama: Ich weiß, dass Gott einen Plan für mich hat. Was ich als Bischof
mache, ist nicht kriminell. Ich ermutige niemanden, zu töten. Ich bete für den Frieden
und für die Menschen. Ich sage den Leuten: Lebt zusammen wie eine Familie, seid
freundlich zu Moslems und Menschen, die keine Christen sind. Nehmt keine Rache, bekämpft das Böse mit dem Guten. Das ist meine Arbeit. Und wenn ich damit in deren Augen ein Verbrechen begehe, dann kann ich nichts machen. Und wenn mich jemand deswegen tötet, dann denke ich an Jesus. Auch er wurde getötet, obwohl er etwas Gutes
getan hat. Er hat kein Verbrechen begangen. Also werde auch ich weitermachen, jeden
Tag aufs Neue. Wir können uns nicht einschüchtern lassen. Und Gott, der uns diese Aufgabe gegeben hat, wird uns nicht allein lassen.
Das Interview führte Veronika Seidel Cardoso.
mit freundlicher Genehmigung von domradio, Köln
Kollektenplan
15.2.
Für die katholischen Kindertagesstätten
22.2.
Zur Förderung der Caritasarbeit
8.3.
Für unsere katholischen Schulen
22.3.
MISEREOR Fastenopfer gegen Hunger und Krankheit in der Welt
29.3.
Kollekte für das Heilige Land
An allen übrigen Sonntagen ist die Kollekte für die Domgemeinde bestimmt.
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12
Gruppen und Kreise
Bernhardkreis
Maximilian-Kaller
-Kreis
Senioren
Treff nach ELF
Dienstag, 17. Februar,
bitte auf die Vermeldungen
achten!
Besuch der Grabtuchausstellung,
Dienstag, 17. März,
Treff: 14 Uhr
U-Bhf. Eberswalder Str.
Ausgang Richtung Alex
Bauen und Wohnen um d.
Jahrhundertwende 20. Jhd
Dienstag, 10. Februar,
19 Uhr
Dienstag, 10. März,
19 Uhr
Mittwoch, 25. Februar,
9 Uhr
Mittwoch, 25. März,
9 Uhr
Pfarrsaal der
St. Michael-Kirche
Hl. Messe, anschließend
gemeinsames Frühstück im
Bernhard-Lichtenberg-Haus
sonntags 11 Uhr
Bernhard-Lichtenberg-Haus
Sonntag, 15. Februar
nach dem Gottesdienst
Pfarrsaal der
St. Michael-Kirche
Donnerstag, 12. Februar,
18:45 Uhr
Foyer des Kathedralforums
Wort des Lebens
Jeden 1. Mittwoch
im Monat
Informationen im Pfarrbüro
Kreis Junger
Erwachsener
mittwochs 20 Uhr
http://www.kje-hedwig.de
Jugendkeller
Leitungsteam:
Theresa Altmann,
Olaf Schlarmann,
Alfons Schöps
Dienstag, 24. Februar,
18:45 Uhr
Neue jugendliche
Ministranten/innen sind
jederzeit willkommen.
Bitte im Pfarrbüro melden.
Religionsunterricht
in der Grundschule
am Brandenburger Tor
für die Kinder
der 1.-6. Klasse
Pfarrjugend
donnerstags 19 Uhr
Pfarrei Herz Jesu,
Fehrbelliner Str. 99
Lektoren
Domministranten
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13
Liturgie in der St. Hedwigs-Kathedrale

Hl. Messe mit anschließender Möglichkeit zur Gemeindebegegnung:
erster Sonntag im Monat um 9:30 Uhr, Kirche St. Michael
Kreuzwegandachten in der Fastenzeit freitags nach der Abendmesse
Februar
Montag, 2. Februar
Fest der Darstellung des
Herrn
8:00 Hl. Messe
18:00 Uhr Hl. Messe mit Blasiussegen
Dienstag, 3. Februar
Blasiussegen nach allen heiligen Messen
Aschermittwoch,
18. Februar
8:00 und 18:00 Uhr Hl. Messe
mit Austeilung des Aschenkreuzes
15:30 Uhr Zulassungsfeier der
Taufbewerber und Konvertiten
15:00 Uhr Andacht für Trauernde
16:30 Uhr Vesper mit Domkapitular Pietsch
Samstag, 21. Februar
Samstag, 28. Februar
März und Heilige Woche
Samstag, 7. März
Samstag, 14. März
Samstag, 21. März
16:30 Uhr Vesper
mit Weihbischof Dr. Heinrich
16:30 Uhr Vesper
mit Domkapitular Msgr. Bonin
16:30 Uhr Vesper
mit Diözesanadministrator Prälat Prztarski
Samstag, 28. März
16:30 Uhr Vesper mit Prälat Steinke
Palmsonntag, 29. März
10:00 Uhr Palmweihe auf dem Hof,
Palmprozession und Pontifikalamt
Dienstag, 31. März
10:00 Uhr Missa chrismatis
Gründonnerstag, 2. April
8:30 Uhr Stundengebet
19:00 Uhr Gedächtnisfeier des
Abendmahles des Herrn mit Fußwaschung
anschl. eucharistische Anbetung
Karfreitag, 3. April
8:30 Uhr Karmetten
15:00 Uhr Gedächtnisfeier vom Leiden und
Sterben unseres Herrn Jesus Christus
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14
Karsamstag, 4. April
Ostersonntag, 5. April
Ostermontag, 6. April
8:30 Uhr Karmetten
21:00 Uhr Feier der
hochheiligen Osternacht
Hl. Messen wie sonntags
10:00 Uhr Pontifikalamt
16:30 Uhr Ostervesper
Hl. Messen wie sonntags
Liturgie in der Kirche St. Michael

Hl. Messe mit anschließender Möglichkeit zur Gemeindebegegnung:
erster Sonntag im Monat um 9:30 Uhr, Kirche St. Michael
Kreuzwegandachten in der Fastenzeit freitags 17:45 Uhr
Februar
Sonntag, 1. Februar
9:30 Uhr Hl. Messe mit Kerzenweihe und
Blasiussegen,
anschließend Gemeindebegegnung
Dienstag, 3. Februar
9:00 Uhr Hl. Messe mit Blasiussegen
Aschermittwoch,
18. Februar
März und Heilige Woche
18:30 Uhr Hl. Messe
mit Austeilung des Aschenkreuzes
Sonntag, 1. März
Palmsonntag, 29. März
Gründonnerstag, 2. April
Karfreitag, 3. April
Karsamstag, 4. April
9:30 Uhr Hl. Messe,
anschließend Gemeindebegegnung
9:30 Uhr Hl. Messe mit Palmweihe im Garten und Palmprozession
19:00 Uhr Gedächtnisfeier des
Abendmahles des Herrn mit Fußwaschung,
anschl. Agape
21:30 bis 22:00 Uhr Ölbergstunde
15:00 Uhr Gedächtnisfeier vom Leiden und
Sterben unseres Herrn Jesus Christus
21:00 Uhr Feier der hochheiligen Osternacht
Ostersonntag, 5. April
9:30 Uhr Hl. Messe
Ostermontag, 6. April
9:30 Uhr Hl. Messe
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15
Aus
blick
Gemeindeabende in der Fastenzeit
Freitag, 27. Februar, 19:30 Uhr im Tagungsraum
Freitag, 13. März, 19:30 Uhr im Tagungsraum
Warum ist fair gut?
Wenn wir in den Supermarkt gehen und z.B. Kaffee kaufen möchten, haben wir die
Wahl, uns für fair gehandelten oder konventionellen Kaffee zu entscheiden.
Konventionell bedeutet, dass alle, die an der Handelskette beteiligt sind, den größtmöglichen Gewinn für sich herausholen. Auf der Strecke bleiben dabei die KleinbauernFamilien, die von ihrer Ernte leben müssen. Sie verdienen oft so wenig, dass sie ständig
um ihre Existenz bangen müssen.
Der Faire Handel steht für gerechte Preise und Löhne, als eines von mehreren wichtigen
Kriterien, die die Produzenten als gleichberechtigte Handelspartner wahrnehmen und es
ihnen ermöglichen, sich eine sichere Existenz aufzubauen.
Wie hoch ist ein fairer Preis für unseren Kaffee? Wir treffen vorm Regal Entscheidungen,
die weitreichende Bedeutung haben. Wir können mit unserem Kaufverhalten einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen aus der Armut herausfinden – als einzelne Christen und
Christinnen und auch als Kirchengemeinde.
Wir wollen uns bei einigen Aktionen mit dem Thema beschäftigen und ein paar Beispiele
geben, die zum Nachdenken und Mitmachen anregen sollen. Folgende Termine sind geplant:
Am Sonntag, 22. Februar, dem 1. Sonntag der Fastenzeit, eröffnen wir um 11:30 Uhr
eine Ausstellung zum Thema „Fairer Handel“ im Bernhard-Lichtenberg-Haus.
Am Sonntag, 8. März, gibt es ein „Faires Frühstück“ nach dem Hochamt um 11 Uhr, mit
fair gehandelten Produkten und einer Überraschung für alle Teilnehmenden.
Am Mittwoch, 18. März, 19 Uhr, lädt das Kathedralforum zu einem Gesprächsabend unter
dem Titel „Neu denken! Veränderung wagen.“ ein. Zu Gast ist die Journalistin Lendrolen
Manriquez von den Philippinen.
Am Freitag, 20. März, machen wir als Aktion innerhalb der Fastenzeit einen „Coffee Stop“
rund um das Bernhard-Lichtenberg-Haus, und wollen Gemeindemitglieder, Passanten
und Gäste zu fairem Kaffee und Tee einladen.
Wir haben einen „Interessenkreis Fairer Handel“ gegründet. Wer mitmachen will, ist
herzlich willkommen und kann mehr Infos erhalten bei Frau Birkner im Kathedralforum.
Sonja Weinreich, Melanie Streibelt, Bettina Birkner
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16
Neue Formate im Kathedralforum
Neben dem „Advent to go“ gab es in der Adventszeit eine Kooperation mit dem Internationalen Pastoralen Zentrum und der Suchenden-Pastoral im Erzbistum Berlin: Gemeinsam
haben wir an der Krippe des Nostalgischen Weihnachtsmarktes mittels Verfremdung,
Interaktion und Präsenzzeiten Weihnachten thematisiert. Rückblickend waren wir erfreut
über die mediale Aufmerksamkeit, die auf diesem Weg der katholischen Kirche in Berlin
zuteilwurde, andererseits hat sich bestätigt, dass ein Großteil der Berliner mit der Botschaft von Weihnachten nichts anfangen kann und diese Art der Verkündigung sehr
wichtig ist.
Ähnlich waren die Erfahrungen am 6. Dezember, als wir mit „unserem“ Nikolaus über den
Weihnachtsmarkt und den Bebelplatz gegangen sind. Es gab Vermutungen, dass hier der
neue Bischof oder gar der Papst gekommen wäre bis hin zu: „Nikolaus? Kenn ich nicht
aber ich bin auch nicht von hier.“
Die Planungen für die Fastenzeit haben begonnen.
Ein Angebot, das die Öffentlichkeit scheut, ist die zweimal im Jahr stattfindende Andacht
für Trauernde in der St. Hedwigs-Kathedrale. Die stetig steigende Zahl der Teilnehmer/
innen zeigt uns, dass wir mit unserem Kooperationspartner, der Krankenhausseelsorge,
auf dem richtigen Weg sind. Eine Weiterentwicklung stellt das Trauercafé dar, zu dem
wir am 18. Dezember erstmalig eingeladen hatten. Beides wird fortgeführt.
Am 21. März geht es in einem Workshop von 10 bis 13 Uhr um die Weiterentwicklung
des Kathedralforums. Der Beirat hat diese Initiative angeregt und auch eine Teilnehmerliste erstellt, die sowohl Personen aus der Bistumsleitung und artverwandten Einrichtungen berücksichtigt, wie auch Mitwirkende und Unterstützer des Kathedralforums einbezieht. In diesem Halbjahr wird es kein gedrucktes Programm geben, aber die Informationen werden Sie über die Homepage und den Hedwigsboten erreichen.
Bettina Birkner, Gemeindereferentin
Begreift ihr meine Liebe?
Einladung zum Weltgebetstag von den Bahamas am 6. März 2015
Traumstrände, Korallenriffe, glasklares Wasser: Das bieten die 700 Inseln der Bahamas.
Sie machen den Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti zu einem touristischen
Sehnsuchtsziel. Die Bahamas sind das reichste karibische Land und haben eine lebendige
Vielfalt christlicher Konfessionen. Aber das Paradies hat mit Problemen zu kämpfen: extreme Abhängigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit und erschreckend verbreitete häusliche
und sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides greifen Frauen der Bahamas in ihrem
Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 auf. In dessen Zentrum steht die Lesung aus dem
Johannesevangelium (13,1–17), in der Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht. Hier wird
Februar/März 2015 —-——————-—–—————————————————————————————–
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für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar, denn gerade in einem Alltag, der von Armut
und Gewalt geprägt ist, braucht es tatkräftige
Nächstenliebe auf den Spuren Jesu Christi.
Rund um den Erdball gestalten Frauen am Freitag, 6. März, Gottesdienste zum Weltgebetstag.
Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder sind
dazu herzlich eingeladen. Alle erfahren beim
Weltgebetstag von den Bahamas, wie wichtig es
ist, Kirche immer wieder neu als lebendige und
solidarische Gemeinschaft zu leben. Ein Zeichen
dafür setzen die Gottesdienstkollekten, die Projekte für Frauen und Mädchen auf der ganzen
Welt unterstützen. Darunter ist auch eine Medienkampagne des Frauenrechtszentrums „Bahamas
Crisis Center“ (BCC), die sexuelle Gewalt gegen
Mädchen bekämpft.
Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e. V.
Wir feiern den Gottesdienst am Freitag, 6. März, um 18 Uhr in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt, gemeinsam mit anderen
Gemeinden. Anschließend wollen wir wieder landestypisch essen und dabei ins Gespräch kommen.
Wer bei der Vorbereitung und Gestaltung noch mithelfen möchte, kann an folgenden
Terminen teilnehmen: Dienstag, 10. Februar, um 19:30 Uhr im Sauermannsalon, Mittwoch, 25. Februar, und Dienstag, 3. März, jeweils um 19:30 Uhr Probe in der Kirche.
Gisela John
24 Stunden für Gott in St. Clemens
Unter dem Motto „Gott – reich an Erbarmen“ bietet das Erzbistum Berlin auch in diesem
Jahr die Möglichkeit, an der von Papst Franziskus angeregten Versöhnungsaktion
„24 Stunden für Gott“ teilzunehmen. Beginn ist am Freitag, 13. März 2015, um 17 Uhr
mit einer Vesper in der Kirche St. Clemens. Die Aktion mündet in den Bußgang der Berliner Katholiken am 14. März und den Gottesdienst in der Kirche St. Matthias um 18 Uhr.
Weitere Informationen folgen.
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18
Vorankündigung zum Begegnungstag des Dekanates Berlin-Mitte
Dekatour am 4. Juli, von 14 - 19 Uhr,
in St. Joseph - St. Aloysius,
am Standort St. Aloysius,
Schwyzer Straße 2-4 in Berlin Wedding.
Zum Misereor-Spendentag
Das Leben auf den Philippinen bedeutet ein Leben am Wasser. Besonders die Fischer
des Landes bekommen die Folgen der Klimaveränderung hautnah zu spüren.
MISEREOR-Projekte unterstützen die Menschen dabei, ihre Lebensweise der veränderten
Situation anzupassen, so ihren Lebensraum zu bewahren und Katastrophen vorzubeugen.
So hilft Ihre Spende
50 € unterstützen einen Schulungstag für Fischerfamilien, an dem sie über ihre Rechte so wie Umweltschutzgesetze aufgeklärt werden.
80 € helfen 2 Hektar Mangrovenwald zu pflanzen
und zu schützen, damit die Küste besser vor Überschwemmungen geschützt wird.
135 € kostet eine Notfall-Ausrüstung für ein
Dorf, die einen Wasserstandsanzeiger, eine Alarmglocke und einen Erste-Hilfe-Kasten beinhaltet.
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19
www.kathedralforum-berlin.de
Telefon: 030 / 203 48 48
kathedralforum@hedwigs-kathedrale.de
RÄUME UND MÖGLICHKEITEN
St. Hedwigs-Kathedrale
MittagsMusikMeditation
Bibellesung, Orgelmusik, Segenswunsch
Montags bis freitags 12 Uhr
Kathedralführungen
Das Kathedralforum bietet Ihnen durch die Kathedralführerinnen von Montag bis Sonntag
deutschsprachige und nach Absprache englischsprachige Gruppenführungen an (z.B.
historischgenetische, thematische, spirituelle Kirchenführungen, Kinderführungen, Kreuzwegmeditationen).
Dienstags sind auch Führungen in polnischer und mittwochs in russischer Sprache möglich. Nach Vereinbarung auch in spanischer und italienischer Sprache.
Kosten: Erwachsene 3,- €, Kinder bis 14 Jahre frei
Anmeldung unter Tel. 203 48 10
Bernhard-Lichtenberg-Haus
Foyer im Kathedralforum
Information – Begegnung – Gespräch – Ausstellungen – Kaffee
Mo – Sa 11 - 17:30 Uhr
„Glaubenswelt Kathedrale – ein digitales Triptychon”
(30-minütiger Film) kann Gruppen nach Vereinbarung vorgeführt werden. Preis 1,- € pro
Person. Auf Wunsch mit anschließender Gesprächsmöglichkeit.
Treff nach Elf
Bei einer Tasse Kaffee gibt es Gelegenheit für Begegnung, Gespräche, Terminabsprachen
und zum Ausruhen
Sonntags nach der 10 Uhr-Messe
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AUSTELLUNGEN IM FOYER
Ort: Bernhard-Lichtenberg-Haus, Hedwigskirchgasse 3, 10117 Berlin
U-Bahn-Linie 2 Hausvogteiplatz, U-Bahn-Linie 6 Französische Straße,
Bus 100/200/TXL Staatsoper, Bus 147 Werderscher Markt
Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-17:30 Uhr, So 11-12 Uhr, Eintritt frei
11.1.–17.2.: „Mehr als Worte“
Die Notfallseelsorge Berlin präsentiert eine Plakatausstellung anlässlich des 20. Jahrestages ihrer Gründung. Es handelt sich um Fotos von „Trostapparaten“, die Kinder aus Berlin und Brandenburg entwickelt haben. Ihren offenen und unverstellten Blick auf das
Thema Trauer macht sich die Ausstellung zu eigen. Der Titel ist gleichzeitig Programm:
„Mehr als Worte“
http://notfallseelsorge-berlin.de
22.2.–19.4.: „Wann ist ein Kaffee ein guter Kaffee?“
Eine Ausstellung des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor zum Themenkreis Fairer Handel
unter Einbeziehung des neuen Hungertuches von Prof. Dao Zi „Gott und Gold – Wie viel
ist genug?“ Einladung zur persönlichen Auseinandersetzung am Beginn der Fastenzeit.
Eine Kooperation von Misereor Aachen und dem „Interessenkreis Fairer Handel in der
Domgemeinde St. Hedwig.
Sonntag, 22.02.2015 , 11:30 Uhr Ausstellungseröffnung
GESPRÄCHSABENDE/AKTIONEN
Ort: Bernhard-Lichtenberg-Haus, Hedwigskirchgasse 3, 10117 Berlin,
St. Hedwigs-Kathedrale Bebelplatz
Sonntag, 8.3., 11 – 13 Uhr
Faires Frühstück
Kostproben fair gehandelter Waren und Informationen zu Fragen rund um den fair gehandelten Kaffee: Wie fair ist der faire Kaffee und wie kommt der Kaffeepreis zustande?
Eine Kooperation mit der „Steuerungsgruppe Fair Trade Town Mitte“
Mittwoch, 18.3., 19 Uhr
„Neu denken! Veränderung wagen.“
Die Philippinen sind seit Jahrzehnten eines der konfliktreichsten Länder Asiens. Eine unparteiische, unabhängige und friedensfördernde Berichterstattung über gesellschaftliche
Konflikte ist auf den Philippinen noch die Ausnahme. Das 2004 gegründete JournalistenFebruar/März 2015 —-——————-—–—————————————————————————————–
21
netzwerk PECOJON (Peace & Conflict Journalism Network) hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Trainings und Vernetzung den kompetitiven Stil im Umgang der Journalisten untereinander aufzubrechen und eine rationalere Berichterstattung zu fördern, die
konfliktsensitiv ist und nicht so sehr die Ausübung von Gewalt in den Vordergrund stellt.
Lendrolen Manriquez, Journalistin und nationale Koordinatorin des Netzwerks PECOJON,
berichtet von ihrer Arbeit.
Freitag, 20.3., 14 – 17 Uhr
„Coffee Stop“
Guter Kaffee. Gutes tun. Mit einer Tasse Kaffee die Welt ein Stückchen besser machen.
„Coffee Stop“ heißt, fair gehandelten Kaffee gegen eine kleine Spende auszuschenken.
„Coffee Stop“ bringt Menschen zusammen und informiert in einem ungezwungenen Rahmen über den mutigen Kampf der Armen gegen Armut, Hunger und Ungerechtigkeit!
In Kooperation mit der „Steuerungsgruppe Fair Trade Town Mitte“, dem „Interessenkreis
Fairer Handel in der Domgemeinde St. Hedwig“ und dem Kathedralforum St. Hedwig.
KURSE UND BEGLEITUNG
Information und Anmeldung: Kathedralforum St. Hedwig,
Telefon: 203 48 46 oder per E-Mail: kathedralforum@hedwigs-kathedrale.de
Einführung in den katholischen Glauben für Jugendliche und Erwachsene
Dieser Kurs ist ergebnisoffen, gilt aber als Tauf- und Konvertitenkurs.
Abschluss zu Fronleichnam 2015.
Leitung: Arduino Marra, Pfarradministrator
Bernhard-Lichtenberg-Haus, Tagungsraum, Parterre
Information und Anmeldung über Dompfarramt St. Hedwig, Telefon: 203 48 10
Wunsch- und Segensfeier
Werteunterricht für nichtgetaufte vierzehnjährige Jugendliche, eine Alternative zur Jugendweihe
Leitung: Bettina Birkner und Christoph Schemiczek
Andacht für Trauernde
Samstag, 28.2.2015, 15 Uhr
Anschließend laden wir Sie zu Kaffee und Kuchen ins Bernhard-Lichtenberg-Haus ein.
Seelsorgerinnen und Seelsorger werden anwesend sein.
Luzia Hömberg, Sr. Theresa-Maria FSGM, Pater Helmut Lückhoff OSA und Bettina Birkner
Unterkirche der St. Hedwigs-Kathedrale
Anmeldung erbeten bis 25.2.2015
In Zusammenarbeit mit der Katholischen Krankenhausseelsorge.
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Gespräch und Kaffee für Trauernde
Mittwoch, 25.3.2015, 15 – 17 Uhr
mit Luzia Hömberg und Bettina Birkner
Bernhard-Lichtenberg-Haus, Kleiner Saal, 1. Etage
Anmeldung erbeten bis 23.3.2015
In Zusammenarbeit mit der Katholischen Krankenhausseelsorge.
Trauerbegleitung
Ein Gesprächsangebot für Menschen, die um einen Angehörigen trauern.
Vermittlung über Frau Birkner
In Zusammenarbeit mit der Katholischen Krankenhausseelsorge.
Möglichkeit der Geistlichen Begleitung
Vermittlung über Frau Birkner
PROGRAMMPARTNER
Missionare Identes
Ort: Bernhard-Lichtenberg-Haus, Tagungsraum oder Foyer, Parterre
Infos unter: info.identes@googlemail.com
Blickpunkt: Christus im Sonntags-Evangelium
Wir laden ein, mit Christus den Alltag zu gestalten. Welche Impulse bietet Er mir an?
Gemeinsam tauschen wir uns über das Evangelium des nächsten Sonntags aus.
Leitung: Missionare Identes.
Jeden Donnerstag von 19 - 20 Uhr
MYSTIK des Alltags
Mit dieser Reihe möchten wir Ideen und Anstöße zu verschiedenen Themen des geistlichen Lebens geben und besprechen, was dies mit unserem Alltag zu tun hat.
Leitung: Missionare Identes
Termine: 10. Februar und 10. März jeweils 19 Uhr
Jeder Veranstalter verantwortet die Inhalte selbst.
Februar/März 2015 —-——————-—–—————————————————————————————–
23
Orgelmusik mittwochs 15 Uhr
Orgelabend jeweils am
1. Sonntag im Monat um 19:30 Uhr
Kirchenmusik
Sonntag, 1. Februar, 19:30 Uhr Orgelabend
Werke von Bach, Hakim und Reger
An der Klais-Orgel: Prof. Faythe Freese (Alabama, USA)
Sonntag, 1. März, 19:30 Uhr Orgelabend
Johann Sebastian Bach „Die Kunst der Fuge“
An der Klais-Orgel: Istvan Ella
Sonntag, 15. März, 20 Uhr
Passionskonzert
Johann Sebastian Bach
JOHANNESPASSION
Chor der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin
capella vitalis berlin
Solisten
Leitung: DKM Harald Schmitt
Kartenvorverkauf (4 Wochen vor Konzerttermin):
im Kathedralforum (Hedwigskirchgasse 3) Mo.-Sa. 11-17:30 Uhr,
im Internet: www.chortickets.de
per Mail: service@chortickets.de
Telefonische Bestellungen unter (030) / 847 108 988
Abendkasse 1 Stunde vor Konzertbeginn
Preis: 15 € (zuzüglich evtl. Vorverkaufsgebühren)
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24
Herzliche Segenswünsche
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
73.
70.
75.
71.
72.
71.
71.
79.
83.
84.
76.
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
Zum
73.
77.
71.
72.
79.
71.
80.
73.
74.
81.
72.
76.
71.
84.
77.
70.
79.
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
Geburtstag
von Frau Barbara Ast am 3. Februar
von Herrn Siegfried Krumbholz am 4. Februar
von Frau Johanna Döge am 8. Februar
von Frau Maria Pinero am 9. Februar
von Herrn Karlheinz Blaeser am 12. Februar
von Herrn Bernhard Lewerich am 16. Februar
von Frau Elke Krüger am 22. Februar
von Herrn Kurt Dimter am 24. Februar
von Frau Eva-Maria Klabunde am 25. Februar
von Frau Eva-Maria Breite am 27. Februar
von Herrn Antonio Correia de Noronha Viegas
am 28. Februar
Geburtstag von Frau Roza Kovaleva am 28. Februar
Geburtstag von Frau Sigrid Behrendt am 4. März
Geburtstag von Frau Doretta Loschelder am 6. März
Geburtstag von Frau Rosemarie Uhlich am 9. März
Geburtstag von Frau Helene Richter am 10. März
Geburtstag von Frau Luzia Henkel am 15. März
Geburtstag von Frau Ingrid Dietz am 16. März
Geburtstag von Frau Helga Thürling am 21. März
Geburtstag von Frau Renate Denke am 22. März
Geburtstag von Herrn Klaus Zehentner am 22. März
Geburtstag von Frau Irma Langhans am 24. März
Geburtstag von Frau Astrid Thomas am 24. März
Geburtstag von Herrn Josef Völk am 25. März
Geburtstag von Frau Ingeborg Ost am 26. März
Geburtstag von Herrn Hartwig Mette am 28. März
Geburtstag von Frau Theresia Schmiedtke am 29. März
Geburtstag von Herrn Reinhold Grünhäuser am 31. März
Februar/März 2015 —-——————-—–—————————————————————————————–
25
Das Sakrament der Taufe empfingen:
Valentin Gibowski
Victoria Schönfeld
Josefina Süß und
Francesco Catapano
Den Kindern und Eltern wünschen wir Gottes reichen Segen!
Gebetsmeinungen
des Papstes
Februar 2015
1. Gefängnisse
Für einen Neuanfang eines Lebens in Würde
2. Die Geschiedenen
Um Aufnahme und Hilfe in den christlichen Gemeinden
März 2015
1. Wissenschaftler
Ihr Dienst am Wohl der Menschen
2. Evangelisierung
Für die Wertschätzung des Beitrages der Frauen
Katholisches Dompfarramt St. Hedwig
10117 Berlin, Hinter der Kath. Kirche 3
Tel.. 2 03 48-10
Fax. 2 03 48-78
Domvikar Arduino Marra, Pfarradministrator Tel.: 2 03 48-23
Internet. www.hedwigs-kathedrale.de
eMail. domgemeinde@hedwigs-kathedrale.de
Kontoverbindung : KG St. Hedwig Berlin,
IBAN: DE64 4006 0265 0003 3662 00 BIC: GENODEM1DKM
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26


Ist einer krank unter euch? Er lasse die Priester der Kirche rufen.

 Geben Sie uns bitte Nachricht, damit ein Krankenbesuch
möglich ist. Sie können dazu den folgenden Abschnitt
verwenden
Name: .......................................................... Tel.-Nr. .....................
Wohnanschrift: ...............................................................................
Der Patient
 ist in der Wohnung
 ist seit dem ................ im ......................................-Krankenhaus.
Der zuständige Seelsorger darf benachrichtigt werden:  ja
 nein

Caritas-Allgemeine soziale Beratung
Oldenburger Str. 47, 10551 Berlin
Beratung nach Terminvereinbarung unter Tel. 66 633 71
Ansprechpartnerin: Frau Völk-Cornelis, Frau Kühnau
cbs.mitte@caritas-berlin.de
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.
Erziehungs- und Familienberatung
Große Hamburger Str. 18, 2. Hof, 10115 Berlin
Telefon: 66 633-470, Fax: 66 633-479, www.caritas-berlin.de
Öffnungszeiten des Pfarrbüros (Frau Berthel)
Montag
08:00 – 14:00 Uhr
Dienstag
08:00 – 14:00 Uhr
Mittwoch
08:00 – 14:00 Uhr
Donnerstag
11:30 – 17:30 Uhr
Freitag
geschlossen
Pfarrbüro ist wegen Urlaub vom 2.-6. Februar geschlossen
Der Hedwigsbote ist immer auf unserer Webseite:
www.hedwigs-kathedrale.de/domgemeinde/hedwigsbote abrufbar!
Redaktionsschluss für die kommende Ausgabe ist der 6.3.2015
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Manuskripte aus technischen oder redaktionellen Gründen zu kürzen bzw. zu bearbeiten. Die Artikel geben möglicherweise nur bedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Herausgeber: Domvikar Arduino Marra, Pfarradministrator (V.i.S.d.P.)
Februar/März 2015 —-——————-—–—————————————————————————————–
27
Gottesdienstordnung in der St. Hedwigs-Kathedrale
Sonntag:
08:00 Uhr Hl. Messe
10:00 Uhr Hochamt
12:00 Uhr Hl. Messe
18:00 Uhr Hl. Messe
Montag bis Freitag: 08:00 Uhr Hl. Messe
12:00 Uhr MittagsMusikMeditation
18:00 Uhr Hl. Messe
Samstag:
08:00 Uhr Hl. Messe
18:00 Uhr Sonntagvorabendmesse
Beichtgelegenheit
Sonntag:
07:30 bis 08:00 Uhr
09:30 bis 10:00 Uhr
17:15 bis 17:45 Uhr
Montag bis Freitag: 17:15 bis 17:45 Uhr
Samstag:
17:00 bis 18:00 Uhr
Eucharistische Anbetung
freitags 17:00 bis 17:45 Uhr
Gottesdienste in der Kirche St. Michael
(Michaelkirchplatz 15,
Nähe U-Bhf. Heinrich-Heine-Str. [U-Bahnlinie 8], Bus 147 / 265)
Sonntag:
09:30 Uhr Hl. Messe
(1. Sonntag im Monat Gemeindemesse mit
anschließender Begegnung)
Dienstag:
09:00 Uhr Hl. Messe
Freitag:
18:30 Uhr Hl. Messe
Beichtgelegenheit nach Absprache
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