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EINblick
„Herzlich Willkommen“ - Ausgrenzung vermeiden
„Sei herzlich willkommen“, so begrüßen wir normalerweise gerngesehene Gäste in unserem Haus.
Von einer guten „Willkommenskultur“ ist in letzter Zeit viel die Rede
im „Haus Europa“.
Kriege, politische oder religiöse
Verfolgung und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit vertreiben derzeit
viele Menschen aus ihrer Heimat.
Die Gründe sind vielschichtig und
bei näherem Hinhören erweisen sie
sich nicht selten als letzte Chance
zum Überleben oder zum Leben in
sicherer Umgebung.
Dass Deutschland nicht das Hauptziel der meisten Flüchtlinge ist, ist
bekannt. Die großen Flüchtlingsströme fließen in die Nachbarländer
der Krisengebiete, wie Jordanien,
den Libanon, Irak oder die Türkei.
650 000 Menschen hat allein Jordanien seit Beginn des Bürgerkriegs
in Syrien vor vier Jahren aufgenommen. Jordanien selbst hat 6,3 Mio.
Einwohner. Die Bevölkerung ist
damit um mehr als 10 Prozent gewachsen. Die Zahl der Patienten in
Kliniken stieg um 250 Prozent, die
Schulen sind überfüllt und die erhöhte Nachfrage nach Wasser führt
zum Wassernotstand.
Vergleichsweise unproblematisch
erlebt Deutschland die weltweite
dramatische Flüchtlingssituation.
202.000 Asylanträge liegen deutschen Gerichten derzeit vor (0,25
% der deutschen Bevölkerung). Das
Wirtschaftswunderland
Deutschland bleibt für die allermeisten
Flüchtlinge jedoch ein absolut unerreichbares Traumziel.
So begegnen wir in unserer Stadt
nur recht selten Flüchtlingen. Und
die, die hier leben, sind meist in
älteren Wohnungen oder ehemals
leerstehenden öffentlichen Einrichtungen beherbergt. Viele von ihnen
haben dramatische Fluchterfahrungen durchlebt. Kriegsschauplätze,
religiöse oder politische Verfolgung
oder bittere Armut oder Hoffnungslosigkeit in ihrem Land. Auf der
Flucht zu sein bedeutet für alle, erst
einmal schutzlos zu sein, oft lebensgefährliche lange und auch illegale Wege gehen zu müssen. Meist
kommen Flüchtlinge mit nichts als
der bloßen Haut und ihrem gerade so geretteten Leben in Europa
an. Sie werden erst in zentralen
Landeserstaufnahmestellen
(wie
LEA in Meßstetten) aufgenommen
und dann nach etwa sechs Wochen
in Gemeinschaftsunterkünften in
Kommunen untergebracht. Besonders traumatisierte Menschen oder
Familien versucht man in kleineren
Wohneinheiten unterzubringen.
Hier (z.B. in Balingen) angekommen,
müssen sie sich in der fremden Welt
erst einmal zurecht finden. Asylbewerber haben einen „nachrangigen
Zugang zur Arbeit“. Das bedeutet,
sie dürfen erst nach drei Monaten
arbeiten, wenn kein arbeitsloser
EU-Bürger oder Deutscher diese Arbeit tun kann. Erst nach 15 Monaten
Aufenthalt in Deutschland besteht
für Asylbewerber ein uneingeschränkter Zugang zur Arbeit.
Viele Flüchtlinge, die zu uns gekommen sind, sind erst einmal eher ori-
1
Liebe Leserinnen
und Leser!
In dieser BLICKAusgabe möchten
wir Sie über die Kirchengemeinderatswahl
informieren
und Sie jetzt schon
zum Urnengang am 14./15. März
motivieren. Nutzen Sie diese Chance der Mitbestimmung in der Kirche.
„Herzlich Willkommen“ heißt die
Solidaritätsaktion unserer Diözese.
Flüchtlingen ein Zuhause bieten,
Flagge zeigen und die Begegnung
suchen. Unser Bischof geht tatkräftig voran und öffnet kirchliche
Häuser für viele Asylbewerber.
Auch unsere Gemeinde beweist
Gastfreundschaft beim Asylcafé.
Voll schöner Erinnerungen blicken
wir auf die Weihnachtszeit zurück,
die festlichen gutbesuchten Gottesdienste, die schöne Krippe in der
Kirche und die beeindruckende Solidarität und das Verantwortungsbewusstsein unserer Gemeinde:
Das Spendenergebnis der Adveniatkollekte: 4.115,19 €, die Sammlung für den Gemeindehausneubau:
4.152,05 € und die knapp 13.000 €
bei Sternsingeraktion. DANKE!
Alwin Hummel, Gemeindereferent
entierungs- und hilflos. Sie müssen
nicht nur die deutsche Sprache erlernen, sondern sich auch mit unserer Kultur, unseren Lebensgewohnheiten, unserem Essen und vor
allem unserem Klima zurechtfinden.
Viele der Asylbewerber in Balingen
kommen aus Syrien, Eriträa, Gambia und kennen von daher weder
Frost noch Schnee.
Dazu kommt das Problem der Trennung von ihren Familien und Freundeskreisen und der zwangsweisen
Arbeitslosigkeit in den ersten Monaten.
Hier muss unsere Willkommenskultur ansetzen.
Zuwanderinnen und Zuwanderer
willkommen zu heißen, gehört zur
Gastfreundschaft und christlichen
Nächstenliebe. Offenheit und Akzeptanz sind hier entscheidende
Faktoren. Teilhabe aller zu ermöglichen ist das Prinzip, auf dem
unser Sozialstaat aufgebaut ist.
Damit ist Integration eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir
als Christen besonders ernst nehmen sollten. „Ich war fremd und
obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen.“ (Mt 25,35) lautet die
Ansprache Jesu an uns. Teilhabe zu
ermöglichen sollte uns also zur Herzensangelegenheit werden.
Im Prospekt zum diözesanen
Schwerpunkt schreibt unser Bischof
Gebhard Fürst: „Soziales Engagement, Abbau von kulturellen und
relgiösen Verbehalten sowie das
Überwinden von Sprachbarrieren
sind einige wichtige Punkte bei der
Integration verschiedenster Kulturen. Auf diese Weise kann das Abdriften in gewaltbereite Strukturen
vermieden und das Enstehen von
Subkultuen verhindert werden“.
Unsere Diözese geht hier mit gutem Beispiel voran: verschiedene
Aktivitäten laufen bereits, Gelder
für Flüchtings-Integrationsprojekte
wurden bereitgestellt, kirchliche
Häuser als Aufnahmehäuser (z.B.
Kloster Weingarten) für Flüchtlinge
geöffnet. (Näheres siehe http://caritas.drs.de )
Auch unsere Heilig-Geist-Gemeinde
hat ihre Räume im neuen Gemeindehaus geöffnet und ist in den Wintermonaten Gastgeber für das wöchentliche öffentliche Asyl-Café am
Mittwochnachmittag, 16 - 18 Uhr.
Die Hilfsbereitschaft von Gemeindemitgliedern ist groß. Trotz mancher Verständigungschwierigkeiten kommt es zu konkreter Hilfe.
Mit warmer Kleidung wird ebenso
ausgeholfen wie mit einem selbst
gebackenen Kuchen oder übrigen
Gebrauchsgegenständen (Möbel,
Fahrrad, Schulranzen ...).
Unser Bischof drückte es so aus:
„Nächstenliebe ist nicht bloß ein
Gebot, das erfüllt werden muss.
Was dieses Gebot bedeutet, zeigt
sich erst im Tun und Handeln“.
und weiter sagt er: „Auf meinen
Reisen ... bin ich überall mit großer
Offenheit, Herzlichkeit und Gastfreundschaft empfangen worden.
Ich habe mich als Freund gefühlt,
obwohl ich von weit her gekommen
war. Das möchte ich gerne zurückgeben.“
Lassen Sie uns die Worte Jesu und
das Handlen unseres Bischofs ein
Vorbild sein.
(AH)
2
Herr, gib uns Frieden
Gott,
unser Vater im Himmel,
du vertraust die Erde
uns Menschen
als Heimat an.
Deine Schöpfung aber
ist entstellt
durch Hass und Gewalt.
Kinder, Frauen und Männer
leiden unter Krieg
und Vertreibung:
In Palästina und Israel,
in Syrien und im Irak,
im Sudan, in Nigeria,
in der Ukraine ...
Wir bitten dich:
Tilge Hass und Egoismus
in unseren Herzen
und schenke uns den
Blick der Liebe
füreinander.
Lass Gerechtigkeit wachsen
und bewahre die Völker
in deinem Frieden.
Amen.
Friedensgebet von Bischof Gebhard
Rückblick
Weihnachten 2014
Das wichtigste Fest ist es nicht.
Das ist Ostern für uns Christen.
Trotzdem ist es wichtig – das Weihnachtsfest. An ihm feiern wir, dass
Jesus geboren ist. Wir blicken dabei
auf die menschliche und solidarische Seite Gottes. Das haben wir
in unserer Gemeinde, schön und
feierlich begangen. Für mich war
es bedeutsam, weil es mein erstes
Weihnachten in Balingen war. In
der Familienkrippenfeier verkündeten unsere Kommunionkinder und
der Kinderchor im Krippenspiel auf
eigene und schöne Weise das Geschenk von Weihnachten.
Der ökumenische Weihnachtsgottesdienst in der Friedhofskirche
nahm sich dem Thema Sehnsucht
und Weihnachten an.
Die beeindruckende Liturgie vom
Heilig Abend durften wir in der
Nacht feiern. Die Weihnachtsmessen führten uns durch ihren je
eigenen Charakter und unter der
Mitwirkung des Kirchenchors festlich zur Geburt Jesu als unfassbares
Geheimnis.
Auf die Eucharistiefeier zum Fest
der Heiligen Familie mit Kindersegnung folgte Silvester mit der Eucharistischen Anbetung und wertvollen
Impulsen und Anregungen für den
Jahresübergang. An Neujahr, dem
Hochfest der Gottesmutter Maria
begleitete uns die Mutter Jesu in
ihren Freuden und Leiden rund um
Jesu Geburt in das neue Jahr hinein.
Nach der Stersingeraussendung
und der festlichen Messe zu „Erscheinung des Herrn“ – Christus
zeigt sich der ganzen Welt – bildete das Fest „Taufe des Herrn“, das
am Vorabend in der Kinderkirche
und am Sonntag selbst durch die
Mitwirkung der Kommunionfamilien die Tauferinnerung hervorhob, die Weihnachtszeit vorläufig ab (zur Sternsingeraktion und
dem Johannnesfest in Engstlatt
siehe Berichte in diesem BLICK).
Die Krippe darf bis „Darstellung des
Herrn“ / Mariä Lichtmess stehen.
DANKE für alle, die in den Gottesdiensten mitgewirkt haben. Möge
die Weihnachtsfreude ein fester Teil
unseres Seelen- und Glaubensleben bleiben.
(WB)
Unsere Krippe ist
jedes Jahr sehr liebevoll gestaltet. Immer
wieder betrachten Alt
und Jung die schöne
Egli-Figuren-Darstellung des Weihnachtsgeschehens voller
Freude. Herzlichen
Dank den verantworlichen Frauen für ihre
viele Mühe!
(AH)
3
Johannesfest in
Engstlatt
Wie jedes Jahr feierte die Englatter
Kirchengemeinde ihr Kirchenpatrozinium am 27. Dezember, dem Festtag des Apostels Johannes. Auch
viele Balinger hatten den Weg nach
Engstlatt gefunden. Pfarrer Jennis
Thomas feierte den Gottesdienst.
Am Ende des Gottesdienstes wurde, wie es Brauch ist, der Johanneswein gesegnet.
Leonie Aierle, Ministrantin in Engstlatt, verteilte danach kleine Schutzengel an die Gottesdienstbesucher,
die diese erfreut annahmen. Im
Rahmen eines Projektes in Religion in der Klasse 10 am Gymansium
Balingen hatte sie die Schutzengel
selbst gebastelt.
Im Anschluss an den Gottesdienst
gab es das traditionelle gemütliche
Beisammensein im Raum neben
der Kirche. Die Engstlatter Gemeindemitglieder hatten Weihnachtsgebäck, Apfelbrot und Hefezopf,
sowie alkoholfreien Punsch gespendet. Selbstverständlich wurde
auch der gesegnete Johanneswein
ausgeschenkt.
Ein herzliches
Dankeschön
allen Spendern
und allen die
zum Gelingen
des Johannesfestes beigetragen haben.
(Alexander Müller)
weitere Fotos:auf
der Rückseite
Ausblick
Fasnet
im Gottesdienst
Das ist möglich. Und wird vielerorts
gemacht. Balingen ist zwar keine
Narrenhochburg. Aber die Fasnetsfreude ist auch hier angekommen.
Sie darf und wird auch im Gottesdienst am Fasnetssonntag am 15.
Februar um 10 Uhr ihre Spuren hinterlassen.
Der Pfarrer wird in einer etwas anderen und heiteren Form predigen.
Das ein oder andere Element wird
sich dazu gesellen.
Wer will darf sich natürlich (angemessen) verkleiden.
Herzliche Einladung zu dieser Eucharistiefeier.
(WB)
Beginn der
Firmvorbereitung
Die Firmvorbereitung hat begonnen.
Am 7. Februar um 18.30 Uhr sind
unsere Firmbewerber-/innen bei
einem Jugendgottesdienst in
unserer Kirche dabei.
Näheres zum Firmweg in der MärzAusgabe.
Aschermittwochgottesdienst
im Zeichen der Ökumene
Für Katholiken beginnt die Vorbereitung auf Ostern mit der Fastenzeit,
der sog. „Österlichen Bußzeit“. Die
Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch. Er ist in erster Linie von
der Aschenbestreuung geprägt.
Unsere evangelischen Geschwister
bereiten sich ebenfalls in diesen
40 Tagen auf das zentrale Fest der
Christenheit vor: die Auferstehung
Jesu. Von daher bietet es sich an,
den Auftakt dieser Bußzeit gemeinsam zu begehen.
Wir werden die Eucharistie in gewohnter Form der katholischen
Kirche feiern. Natürlich mit der Bestreuung der Asche auf die Stirn für
alle Mitfeiernden. Evangelisch und
katholisch gemeinsam werden wir
einzelne Elemente des Gottesdienstes gestalten. Die Betonung liegt am
Beginn der großen Oster-Vorbereitungszeit naturgemäß auf Schuld
und Umkehr: Was uns persönlich,
aber auch als Kirche und Kirchen
in unserem „institutionellen Versagen“ vom Osterglauben entfernt.
Das wollen wir bedenken und bekennen. So können wir gemeinsam
als Christen im Zeichen der Asche
die Umkehr wagen und Buße tun,
damit Ostern für uns Christen ein
Fest der Befreiung und Freude werden kann.
Herzliche Einladung zum Aschermittwochgottesdienst am 18. Febru(WB)
ar um 19 Uhr.
4
Frauenflug
„Aikido-Harmonie(ai),
Energie (ki) und Weg (do)“
Workshop
Ki-Aikido ist eine „gewaltfreie“
Form der Selbstverteidigung. Die
geistige Haltung ist mindestens so
wichtig, wie die körperliche Übung.
Durch regelmäßiges körperliches
und geistiges Üben wird das Selbstbewusstsein gestärkt, und dabei
lernen wir, in den alltäglichen Situationen besser standzuhalten. An
diesem Abend erhalten Sie einen
Einblick in diese Form der Verteidigung.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Montag, 9.2., 19 - 21 Uhr
Leitung: Lisbeth Sattler-Möller,
Aikido-Lehrerin 3. Dan Dojo Haigerloch, Rangendingen
Ort: kath. Gemeindehaus, HeiligGeist-Kirchplatz 4, Balingen
Beitrag: 10,- €
Anmeldung bis spät. 2.2.
Wir letzten Kinder
OstpreuSSens
Zeugen einer vergessenen Generation (Lesung)
Sieben Kinder – sieben Schicksale.
In ihrem bewegenden und aufwühlenden Buch zeichnet Freya Klier
die dramatischen Schicksale von
sieben Kindern aus Ostpreußen
nach, von denen nur einem Jungen
die Flucht gelingt, ein Mädchen
kurz vor dem Hungertod von einer
Estin gerettet wird – die anderen
für drei Jahre in Kaliningrad eingeschlossen bleiben. Nach Jahrzehnten des Schweigens erhalten sie
endlich die Gelegenheit, ihre Kindheitsgeschichte zu erzählen.
Ausgehend vom Sommer 1944 bis
hinein in unsere Gegenwart beleuchtet das Buch die Verwobenheit von Geschichte und den Einzelschicksalen. Ein aufwühlendes
Zeugnis für eine ganze Generation
– und deren Nachkommen.
Referentin: Freya Klier, Autorin, Dokumentarfilmerin, Mitbegründerin
der DDR-Friedensbewegung, 1988
verhaftet und unfreiwillig aus der
DDR ausgebürgert, Berlin
Termin: Montag, 23.2., 20.00 Uhr
Ort: Kath. Gemeindehaus, Heilig
Geist-Kirchplatz 4, Balingen
Beitrag: 7,- € / 5,- € erm.
Veranstalter: Kath. Erwachsenenbildung Zollernalbkreis in Kooperation
mit dem Generationennetz Balingen, der vhs Balingen und dem
Evang. Bildungswerk BL und Sulz
Ohne Anmeldung!
Weltgebetstag
Was machen Sie am 1. Freitag im
März?
Lassen
Sie sich
einladen zum
Weltgebetstag,
der dieses
Jahren
von den
Frauen
von den
Bahamas gestaltet wurde.
Die Bahamas liegen zwischen den
USA, Kuba und Haiti bestehen aus
700 Inseln, von denen nur 30 bewohnt sind. Seine Bewohnerinnen
und Bewohner sind zu 85% Nachfahren der ehemals aus Afrika versklavten Menschen. Ein lebendiger
christlicher Alltag prägt die Bahamas. Über 90 Prozent gehören einer
Kirche an (anglikanisch, baptistisch, röm.-katholisch etc.). Dieser
konfessionelle Reichtum fließt auch
in den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 ein. Auf der ganzen Welt
wird diese Liturgie am Freitag, den
6. März, gefeiert.
Traumstrände, Korallenriffe und
glasklares Wasser machen die Bahamas zu einem Sehnsuchtsziel für
Sonnenhungrige. Typisch für den
Inselstaat sind auch sein Karneval
mit farbenprächtigen Umzügen und
viel Musik, kulinarische Leckereien
und vor allem seine freundlichen
Menschen. Die Bahamas sind das
reichste karibische Land und gehö5
ren zu den hochentwickelten Ländern weltweit. In der sozialen Entwicklung und bei der Gleichstellung
von Frauen und Männern schneiden
sie im internationalen Vergleich
recht gut ab. Auf den Bahamas sind
so z.B. sehr viel mehr Frauen in den
mittleren und höheren Führungsetagen zu finden als in Deutschland.
Aber es gibt auch Schattenseiten im
karibischen Paradies: Die Bahamas
sind extrem abhängig vom Ausland
und erwirtschaften über 90% ihres
Bruttoinlandsprodukts im Tourismus und in der Finanzindustrie. Der
Staat ist zunehmend verschuldet;
zweifelhafte Berühmtheit erlangte er als Umschlagplatz für Drogen
und Standort für illegale FinanzTransaktionen. Auch der zunehmende Rassismus gegen haitianische
Flüchtlinge sowie Übergriffe gegen
sexuelle Minderheiten kennzeichnen die Kehrseite der Sonneninseln.
Rund 10% der Bevölkerung sind
arm, es herrscht hohe Arbeitslosigkeit. Erschreckend hoch sind die
Zahlen zu häuslicher und sexueller
Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer
Heimat – beides greifen die Weltgebetstagsfrauen in ihrem Gottesdienstentwurf auf. Sie danken darin
Gott für ihre atemberaubend schönen Inseln und für die menschliche
Wärme der bahamaischen Bevölkerung.
In Balingen findet der ökumenische Weltgebetstagsgottesdienst
um 19 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche
statt. Dazu herzliche Einladung!
(Sr. Sylvia-Maria Schäfer)
Gib der Kirche Deine Vision!
am 15. März 2015 Kirchengemeinderat wählen
KGR-Wahl am 14./15. März
Bald ist es soweit. Im März sind Kirchengemeinderatswahlen.
Und SIE können miteintscheiden!
Die Wahl 2015 zum Kirchengemeinderat ist der Auftakt zur diözesanen
Pastoralen Entwicklung Kirche am
Ort. Alle Seelsorgeeinheiten machen sich mit Beginn der Wahl auf
den Weg einer lokalen Kirchenentwicklung:
• Welche Kirche am Ort wollen wir
in Zukunft sein?
• In welchen Lebenswirklichkeiten
leben die Menschen, die zu uns
gehören oder in unserer Kirchengemeinde wohnen?
• Was sind die lokalen Aufgaben,
denen wir uns stellen?
• Welche Wege nimmt Gott mit den
Menschen des 21. Jahrhunderts
und was heißt das für uns als Gemeinde?
Deshalb
kommt es auf diese Wahl an!
Nehmen Sie diese Möglichkeit zur
Mitsprache und Mitentscheidung
wahr.
Gehen Sie am 14./15. März wählen.
Unser Briefkasten in der Kirche
wurde gut angenommen. 25 Kandidatinnen und Kandidaten wurden
vorgeschlagen, die nun angefragt
werden. Vierzehn Mitglieder können in den KGR gewählt werden.
Mitte Februar wird der Wahlausschuss einen Kandidaten-Prospekt
herausgeben, den Sie mit den
Wahlunterlagen nach Hause geschickt bekommen. Briefwahl ist
natürlich wieder möglich.
Wahlberechtigt sind Kirchengemeindemitglieder die mindestens
16 Jahre alt sind und ihren Hauptwohlsitz seit drei Monaten in der
Kirchengemeinde haben - also Zuzug nach dem 15.12.14.
(für den Wahlausschuss: AH)
Wahllokale und
Wahlzeiten
•das neue Gemeindehaus,
Hl.-Geist-Kirchplatz 4, BL
am Sa. 17.30 bis 20.00 Uhr
und
am So. 8.00 bis 18.00 Uhr
•St. Johannes-Kirche
Engstlatt und
•Rathaus in Ostdorf
Sonntag, 8.00 - 12.00 Uhr
Gib der Kirche Deinen
Schwung
gemeinsam vorankommen!
Gib der Kirche Deine Vision
Zukunft braucht Weitblick!
Gib der Kirche Dein Gesicht
Profil macht erkennbar!
Gib der Kirche Deine Ideen
Mitdenken wird Mitsprache!
Gib der Kirche Deine Stimme
mitmachen, Mut machen!
Gib der Kirche Deinen Blick
Not sehen und handeln!
6
Spiritualität
Der alte Brunnen
Wussten Sie ‘s?
Der alte Brunnen spendet leise
sein Wasser täglich gleicherweise.
Wie segensreich ist doch solch Leben:
Nur immer geben, immer geben!
Mein Leben sollt dem Brunnen gleichen,
Ich leb, um anderen darzureichen.
Doch: Geben, geben alle Tage ...
„Sag, Brunnen, wird dir‘s nie zur Plage?“
Da sagt er mir als Jochgeselle:
„Ich bin ja Brunnen nur, nicht Quelle!
Mir flieSSt es zu, ich geb‘ nur weiter,
drum klingt mein Plätschern froh und heiter.“
Nun leb ich nach des Brunnens Weise,
zieh‘ stille meine Segenskreise.
Was mir von Christo flieSSt ins Leben,
das kann ich müh‘los weitergeben.
Artur Kleemann (gesehen am Brunnen beim Wallfahrtskirchlein Maria Elend
in Embach im Pinzgau, Salzburger Land (AH)
7
Jeden Sonntag überträgt das ZDF um
9:30 Uhr im Wechsel evangelische und
katholische Gottesdienste live im Fernsehen.
Besonders für Menschen, die ihr Haus
nicht mehr oder vorübergehend nicht
verlassen können eine gute Gelegenheit den Sonntag trotzdem mit einem
Gottesdienst zu begehen.
Und wenn das für Sie zeitlich ungünstig
ist:
Auf der Homepage der ZDF-Mediathek
können Sie Gottesdienste auch nachträglich aufrufen.
www.zdf.fernsehgottesdienst.de
Weitere Gottesdienstinformationen:
domradio.de und ewtn.de
• 01.02. 09:30 Marl evang.
• 08.02. 09:30 St. Ottilien kathol.
• 15.02. 09:30 Hanfthal kathol.
• 22.02. 09:30 Leipzig evang.
Weltkirche
Katja Mennel arbeitet mit Flüchtlingskindern in Belfast
Liebe Gemeinde,
einige werden mich vielleicht als Ministrantin kennen und mitbekommen
haben, dass ich Ende August für ein
Jahr nach Belfast aufgebrochen bin,
um dort einen Freiwilligendienst zu
machen.
Das Projekt Hapani: Hapani ist eine
Nichtregierungsorganisation,
die
Flücht­
linge vom Horn von Afrika,
also Ländern wie Somalia, Äthiopien, Dschibuti, dem Sudan oder Eritrea unterstützt. Die Mehrheit der
Flüchtlinge stammt aus dem durch
Bürgerkrieg geprägten Somalia, das
sie auf Grund von Gewalt und Verfolgung verlassen mussten. Die meisten sprechen bei der Ankunft kaum
Englisch, was die Integration in die
Gesellschaft erschwert und die Wohnungssuche oder das Zurechtfinden
in der Bürokratie schwierig macht.
Meine Hauptaufgabe besteht darin,
zu verschiedenen Flüchtlingsfamilien zu gehen und den Kindern bei
den Hausaufgaben zu helfen und mit
ihnen Englisch und Mathe zu lernen.
Nach drei Monaten habe ich nun
schon einen dicken Ordner voller Arbeitsblätter und meine somalischen
Kinder sind der festen Überzeugung,
dass ich ein „teacher“ sei.
Im Moment unterrichte ich drei verschiedene Familien, die ich ein- oder
zweimal die Woche zu Hause besuche. Die Kinder mit denen ich arbeite
sind zwischen fünf und 15 Jahren alt.
Anfangs empfand ich es als gar nicht
so einfach, mich in die Probleme der
Kinder einzudenken, vor allem auch
weil es schon so lange her ist, dass
man diese Dinge selbst erlernt hat.
Die englische Sprache ist das Hauptproblem der Kinder. Zwar können
die meisten ziemlich gut Englisch
sprechen, vor allem wenn man berücksichtigt, dass viele Familien erst
seit einem oder zwei Jahren in Großbritannien leben, aber die meisten
haben massive Probleme mit dem
Lesen und Schreiben.
Ich habe die Kinder jetzt schon so
ins Herz geschlossen und die Gastfreundlichkeit meiner afrikanischen
Familien ist unglaublich.
Es ist auch bemerkenswert, wie sehr
sich die Eltern um die Bildung ihrer
Kinder bemühen. Aber nicht nur die
Eltern, sondern auch die meisten
Kinder haben eine unglaubliche
Motivation und großen Ehrgeiz, ein
Mädchen fragt z. B. immer nach extra
Hausaufgaben.
Ich lebe hier in einer WG mit vier Mitbewohnern im Süden von Belfast,
mit denen ich auch in meiner Freizeit
viel zusammen unternehme. Belfast
bietet als Stadt unglaublich viel, es
finden regelmäßig Events statt und
es gibt eigentlich keinen Abend, an
dem man nicht irgendwo in einem
Pub Livemusik findet. Man kommt
hier in Irland so schnell mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch und es ist unglaublich, wie
hilfsbereit und freundlich die (Nord-)
Iren sind.
Aber auch die Schönheit der Landschaft hat mich doch ziemlich überrascht. Ich habe nun schon einige
Male die Möglichkeit gehabt, Belfast
zu verlassen und ein bisschen was
von der Natur zu sehen.
8
Unsere Wohngegend ist von Interkulturalität geprägt und ich lerne hier
Menschen aus allen Teilen der Welt
kennen.
Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Einblick über die ersten drei Monate
meines Freiwilligendienstes bekommen.
Vielen Dank nochmal an die Minis für
den Kuchenverkauf vor meiner Ausreise und an die ganze Gemeinde für
die Unterstützung!
Liebe Grüße aus dem schönen Belfast.
(Katja Mennel)
Eirene ist ein
internationaler
christlicher Friedensdienst. Eirene ist anerkannt,
Freiwilligendienste im Rahmen der Förderprogramme IJDF und „weltwärts“ durchzuführen. Bereits seit 1957 unterstützt
EIRENE im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit Projekte in Afrika und Lateinamerika durch finanzielle Hilfen und
durch Fachkräfte, seit mehr als 30 Jahren
entsendet Eirene Freiwillige in verschiedene Teile der Welt. Das Spendensiegel
des Deutschen Zentralinstituts für soziale
Fragen (DZI) wird EIRENE seit 1993 jährlich neu zuerkannt und belegt, dass die
Organisation verantwortungsvoll mit den
Spendengeldern umgeht.
Gruppen
Altenkreis spätlese
Fasnetfeier
im Gemeindehaus
Neujahrsbesuch
von Oberbürgermeister Reitemann
Am 10. Februar 2015 feiern wir, der
Altenkreis Spätlese im Gemeindehaus Fasnet.
Beginn ist um 14.00 Uhr.
Am 13. Januar war Oberbürgermeister Helmut Reitemann zu Gast beim
Altenkreis Spätlese. Es war ein sehr
unterhaltsamer Nachmittag!
OB Reitemann berichtete als erstes,
was sich 2014 in Balingen so alles
ereignet hatte, beziehungsweise
was an Projekten fertiggestellt wurde. Neben unserem schönen Gemeindehaus waren dies die Tribüne
im Austadion und das Lochenbad in
Weilstetten, sowie noch einige Renovierungsarbeiten an Schulen und
Kindergärten. Die Kinder und Jugendlichen liegen ihm sehr am Herzen. Stolz verkündete er, dass es in
Balingen derzeit 16.500 Arbeitsplätze gibt, so viele wie nie zuvor. Nach
dem gemeinsamen Kaffeetrinken
beantwortete er von Seiten der Spätlese einige Fragen. Hier ging es um
die Zukunft des Krankenhauses, das
Für‘s leibliche Wohl ist wie immer
mit Kaffee und Kuchen gesorgt.
Zusammen wird gesungen, gelacht
und geschunkelt.
Jede/r ist herzlichst eingeladen einen Witz oder ähnliches mitzubringen und vorzutragen. Ende wird voraussichtlich gegen 17 Uhr sein.
9
Strasser-Areal, Kunstausstellungen
und die Gartenschau 2023. Den Hinweis, dass man in Balingen einmal
einen Seniorentreff starten sollte (so
wie es die bereits in den Ortschaften
Erzingen oder Engstlatt gibt), möchte
er gerne bei der nächsten Gemeinderatssitzung weitergeben. Es war ein
schöner, gelungener Nachmittag!
weitere Fotos auf der letzten Seite
Frauenoase
EINE-WELT-KREIS
Filmabend
Ökumenischer Weltgebetstag
Am Freitag, 6.2. treffen wir uns um
20:00 Uhr im Gemeindehaus zu einem Filmabend
“Hildegard von Bingen“
Hildegard von Bingen (ca. 1098 –
1179) gehört zu den bedeutendsten
und faszinierendsten Frauenfiguren
des Mittelalters. Sie war Äbtissin,
Seherin, Heilkundige und Komponistin. Eine sehr engagierte, dem
Leben zugewandte Frau, deren
Ideen und Gedanken von zeitloser
Strahlkraft sind. Ihre Visionen wurden von Papst Eugen III anerkannt
und Kaiser Friedrich Barbarossa
hörte auf ihren Rat.
Ihre Kräuter- und Heilkunde ist
heute populärer denn je und ihre
Kompositionen, die eine wichtige
Rolle im Film übernehmen werden,
erleben seit Jahren eine lebhafte
Renaissance.
Herzliche Einladung!
Am Freitag, 6.3. findet um 19:00
Uhr in unserer Heilig-Geist-Kirche
der Weltgebetstag statt.
Anschließend gemütliches Beisammensein im Gemeindehaus.
Hierfür übernimmt unsere Frauengruppe in diesem Jahr die Betreuung und Versorgung.
Ebenso bringen wir uns auch wieder im Gottesdienst ein.
Die Gottesdienstelemente kommen
diesjahr von den Bahamas. Wir werden also im Gottesdienst wieder
einiges vom Leben und Glauben der
Frauen dort erfahren!
(siehe auch S. 5 in diesem BLICK)
Herzliche Einladung!
Frauentag in St. Luzen
Am Samstag, 14.3. von 8:30 bis
ca. 17:00 Uhr findet in St. Luzen,
Hechingen wieder unser Frauentag
statt.
Informationen und Anmeldung bei
Magdalena Hummel (Tel. 10060).
Die Sternsingeraktion erbrachte
wieder ein erfreuliches Ergebnis,
das wir unseren Partnerschaftsprojekten in Lateinamerika, Afrika und
Asien zeitnah zuführen können.
Die Gesamtsumme beträgt
12.841,39 €.
Bei der Sammlung der Sternsinger
ergab sich ein Betrag von 11.646,39
€; anschließend auf das Eine-WeltKonto eingegangen sind 1.093 €.
Da der diesjährige Betrag unter dem
Erlös der Vorjahre lag, wurde beschlossen, ihn durch Reserven aus
dem Eine-Welt-Konto auf 13.900 €
aufzurunden.
Ein Drittel des Betrags kommt dem
Projekt des Kindermissionswerks
in Indien, Distrikt Karwar, Bildung
und Gesundheit für Kinder zugute:
4.280 €. Hinzu kommen 190 € aus
der „24-Stunden-Aktion“ des Jugendreferats, aufgerundet überweisen wir also 4.500.- €.
Weitere Aufteilung:
ASPES - Sport, Gesundheit und Ausbildung (Burkina Faso): 4.500 €.
Waisenhaus in Umzinto (Südafrika): 2.500 €, Kindergarten „Milagro
de Jesus“ in Loreto (Argentinien):
2400 € plus 118 € vom Martinsfest
des Kindergartens St. Franziskus.
Allen Gebern und natürlich vor allem den vielen kleinen und großen
Sternsingern und den treuen und
fleißigen Helfer/innen ein herzliches Dankeschön.
(AH /Eine Welt-Kreis)
10
Kirchenmusik
Chorbeiträge
Sonntag, 1.2.:
Kinder- und Mädchenchor
Sonntag, 22.2.: Kirchenchor
Benefizkonzert
Am 1. Fastensonntag, 22.2 um 18
Uhr geben Dietrich Schöller-Manno
und Stella Manno, Violine und Stella Manno, Flöte gemeinsam mit Stefanie Köpfler-Bertels, Cembalo und
Truhenorgel ein Benefizkonzert für
die neue Orgel. Auf dem Programm
stehen Violin- und Flötensonaten
des Barock sowie Choralbearbeitungen zur Fastenzeit. Der Eintritt
ist frei, Spenden für die neue Orgel
sind erbeten.
(SKB)
Herzlichen Dank
Der Gebäckverkauf in der Adventszeit hat insgesamt den Betrag von
605,30 € erbracht. Allen die gebacken und beim Verkauf geholfen haben, sei herzlich gedankt.
Beim Adventskonzert vom 2. Advent sind Spenden in der Höhe
von 658,55 € eingegangen. Ganz
herzlichen Dank vor allem an die
Musikerinnen und Musiker des
Kammer­
orchesters Balingen, die
großzügigerweise auf ihr Honorar
verzichtet haben, so dass dieser
Betrag ganz dem Orgelkonto zugute kommt.
Durch die Spendenaktion im Dezember-BLICK kam der erfreuliche
Betrag von 1.350 € zusammen.
Gebet des Papstes beim Pastoralbesuch in Lampedusa
O Maria, du Stern des Meeres, wieder wenden wir uns zu dir,
um Zuflucht und Gelassenheit zu finden, um Schutz und Hilfe zu erflehen.
Mutter Gottes und unsere Mutter, wende deinen liebevollen Blick allen jenen zu,
die Tag für Tag den Gefahren des Meeres ausgesetzt sind,
um ihren Familien den nötigen Unterhalt zuteilwerden zu lassen,
und um dem Schutz der Schöpfung und dem Frieden unter den Völkern zu dienen.
Beschützerin der Migranten und Flüchtlinge,
stehe mit deiner mütterlichen Fürsorge jenen Männern, Frauen und Kindern bei,
die ihr Land auf der Suche nach Zukunft und Hoffnung verlassen müssen.
Möge ihre Begegnung mit uns und unseren Völkern sich nicht in eine Quelle
neuer und schwerer Formen von Sklaverei und Demütigung verwandeln.
Mutter der Barmherzigkeit, flehe um Vergebung für uns, die wir blind vor Egoismus,
krumm von unseren eigenen Interessen und gefangen in unseren Ängsten
unaufmerksam sind gegenüber den Bedürfnissen und Leiden unserer Geschwister.
Zuflucht der Sünder, erwirke die Bekehrung der Herzen jener, die Krieg,
Hass und Armut verursachen, die Brüder und deren Schwächen ausnützen
und unwürdigen Handel mit dem menschlichen Leben treiben. Amen.
11
Papst Franziskus ruft zu
mehr Offenheit gegenüber
Flüchtlingen auf
Selbst wenn Migranten in fernen Ländern Arbeit fänden, würden sie nicht immer mit offenen
Armen und Respekt empfangen,
sagte der Papst. Ihre legitimen
Erwartungen träfen in den Aufnahmeländern oft auf komplizierte Situationen und teils
unüberwindbar erscheinende
Schwie­rigkeiten, so Franziskus.
Er verwies auf die biblische Erzählung von der Flucht Marias
und Josefs mit dem Jesuskind
nach Ägypten. Leider sei eine
solche Situation heute für Millionen Familien eine „traurige
Realität“.
(AH)
Junge Gemeinde
Schlittenfahren auf dem Lochen
ROVER - die „GroSSen“
der DPSG-Pfadfinder
Nach der Wöflings-, Jungpfadfinder- und Pfadfinderstufe erreicht ein
Pfadi im Alter von 16 Jahren die Roverstufe. Die Zugehörigkeit zur Roverstufe endet mit ca. 20/21 Jahren.
Rover sind unterwegs – nicht nur
unterwegs zu verschiedenen Orten,
sondern auch unterwegs vom Jugendlichen zum Erwachsenen und
unterwegs zu sich selbst. Rover engagieren sich, erwerben Kompetenzen, meistern Dinge gemeinsam.
Sich besser kennenlernen, als
Roverrunde
zusammenwachsen.
Grenzen erfahren, die Zeit genießen, über sich selbst hinauswachsen. Das macht das Roversein aus.
(AH)
Es trug sich an einem verschneiten Samstag zu
Die Rover-Runde fand keine Ruh.
Es war stürmisch, windig und sehr kalt
Die Idee des Schlittenfahrens kam uns bald.
Wir packten die Schlitten in den Wagen
Und später mussten wir sie tragen.
Frisch gewachst fuhr es sich gut
Doch es erforderte auch Mut.
Durch Schneegestöber fuhren wir ein Rennen
Der Erste durft‘ sich Sieger nennen.
Viele Bälle flogen durch die Nacht
Manche nennen `s eine Schneeballschlacht.
Nach leckeren Lebkuchen und Tee
Machten wir schöne Engel im Schnee.
Wir fuhren hinab ein letztes Mal
Danach legte sich Stille übers Tal.
Der Tag ging zu schnell rum
Schlittenfahren ist für alt und jung!
Gruppentreffen der Pfadfinder
▸ Wichtelmeute:
Donnerstag 17:45-19:15 Uhr
▸ Wölflingsmeute:
Donnerstag 16:15-17:45 Uhr
▸ Jungpfadfinder (Jüngere):
Montag 18:30-20:00 Uhr
▸ Jungpfadfinder (Ältere):
Mittwoch 18:00-19:30 Uhr
▸ Pfadfindertrupp:
Donnerstag 19:30-21:00 Uhr
▸ Rover-Runde:
Freitag ab 19:30 Uhr
Nähere Infos: www.dpsg-balingen.de
12
KindergaRTEN
Neues Aus dem Kindergarten Edith Stein
Highlights 2014
„Forscher“ beim Brücken erkunden
Besuch der VHS-Kunstschule
Besuch im Kino
Schwimmen mit den „Füchsen“
Muttertag-Verwöhn-Massage
Besuch vom Nikolaus
Schulanfängerausflug in die
„Wilhelma“
Aussäen der Blumenwiese
für die Bienen
Adventsmarktstand
Der Osterhase war da
Familien-Picknick auf dem
Heuberg-Spielplatz
Weihnachtsfeier
13
mENSCHEN
Mit Pfarrers segen nach Indien
Freitagmorgen auf dem Balinger
Bahnhof: Ein Hallo hier, eine Umarmung da - mittendrin ein aufgeregter und fröhlich wirkender Pfarrer
Jennis Thomas, der gemeinsam mit
einer 27-köpfigen Gruppe die Reise
in sein Heimatland Indien antritt.
Vom 8. Januar bis 22. Januar werden die Katholiken und auch einige
Protestanten die Schönheiten Indiens erleben.
„Ich habe mich angemeldet, weil
Pfarrer Jennis Thomas als Kenner
des Landes dabei ist“, meinte eine
Teilnehmerin. Vorsorglich habe sie
eine Flasche Schnaps eingepackt,
meinte sie lachend.
immer schön auf die Anweisungen
eures Reiseleiters Jennis Thomas“,
gab er den Reisenden mit auf den
Weg. Er wünschte ihnen Glück für
ihren Aufenthalt in Indien.
Bevor die Reisenden den Zug bestiegen, erhielten sie den Segen
von Pfarrer Wolfgang Braun. „Hört
Weitere Etappen der 14-tägigen Reise nach der Ankunft in Delhi am 12.
Januar sind die Besichtigung von
Die 27 Reiselustigen werden auch
Jennis Thomas Vechuvettickals
Heimatort Perikkallo in Kerala besuchen. „Meine Familie und meine
96-jährige Oma warten auf uns“,
meinte er voller Vorfreude und verriet uns noch, dass er am 20. Januar
seinen 39. Geburtstag feiern wird
mit der ganzen Gruppe. Es wird eine
Heilige Messe geben und alle sind
Gäste seiner Familie.
Agra Fort und Taj Mahal in DelhiAgra, der Besuch der Stadt Fatehpur Sikri in Agra-Jaipur, ein Inlandsflug nach Südindien zu einem der
schönsten Naturhafen der Welt und
der Besuch des Modelldorfes Kumbalangi. Dort bekommen die Reisenden Einblicke in das Leben der
ortsansässigen Bauern und Fischer.
Das Programm beinhaltet auch den
Besuch eines von der Diözese unterstützten Behindertenzentrums
für Kinder in Kumarakon und eine
Übernachtung auf einem Hausboot.
Bevor die Reisenden wieder ihre
Heimreise antreten, können sie
sich zwei Tage in Alleppy-Marari im
Hotel mit Blick aufs Meer und am
Strand von den anstrengenden Reisetagen erholen.
(RC)
▴ Pfarrer Wolfgang Braun verabschiedet
die Gruppe mit einem Segensgebet und
guten Wünschen.
◂
14
Die Reisegruppe vor der Abreise.
fREUD UND lEID
Gestorben sind
Magdalena Göpfrich
Maria Storz
Franz Schönhardt
Franz Krippels
Konrad Ahle
Erich Hölz
Josef Michalak
Friedrich Näher
Anna Arbesser
Katharina Gagstädter
Wir gratulieren zum
Geburtstag
01.02. Ilse Mauch (74)
Barica Locker (73)
Karl Welte (87)
02.02. Ewald Bruder (85)
Anton Brandecker (71)
03.02. Elisabeth Kevra (78)
Josef Kolmer (72)
Margarethe Neuschl (83)
04.02. Josefine Berg (89)
Hans-Peter Rößner (71)
Anton Heck (88)
Getauft wurden
05.02. Ida Pudlo (85)
Mia Valerie Gierth
Inge Eppler (80)
Clara Heizmann
Inge Seifert (77)
Udo Michael Taube (71)
07.02. Emma Depperschmidt (75)
Gedenken an unsere
Walter Blickle (71)
Verstorbenen
08.02. Valeria Scheffczyk (91)
07.02. Ernst Wiest, Ruth
Hannelore Wahl (80)
Dannecker, Maria Storz,
Erwin Hermle (76)
Else Scheer, Anna Arbes-
Rosa Dilger (73)
ser, Friedrich Näher, Hans, 09.02.Karl Wiest (87)
Paul & Ilse Cybulski
Dorothea Schaefer (74)
08.02. Familien Pyka & Langer
10.02.Charlotte Jäger (87)
14.02. Hubert & Kurt Wolf,
Karin Heiß (75)
Felicitas & Helmut Gärisch
11.02. Anna Rennschmid (87)
15.02. Heinz John, Alfons
Hildegard Rebstock (82)
Ogrodnik, Sabine & Eugen 13.02. Reinhilde Fett (75)
Spegel
Genoveva Woytzyk (70)
25.02. Ursula Rack
14.02. Ingrid Thäsler (73)
28.02. Familien Galik & Mayke,
Theresia Straatman (79)
Familien Pyka & Langer,
15.02. Edmund Till (90)
Werner & Gerhard Aelter
Anna Fraunhoffer (80)
mann
16.02. Irma Zettel (84)
Hildegard Fuchs (76)
Michael Müller (74)
Brigitte Golbaz (70)
17.02. Margrit Rieker (76)
Angelika Rinn (73)
15
18.02. Anna Kubala (92)
19.02. Wally Beylich (88)
Nikolaus Fraunhoffer (83)
20.02. Johann Groß (88)
Peter Brandeis (83)
Rita Obele (81)
Maria Winyarszki (72)
21.02. Angela Kiebele (74)
Maria Glässer (73)
22.02. Margareta Geiße (80)
Mariluise Ober (79)
Margrit Nürnberger (75)
23.02. Martha Wagner (85)
Berta Gogoll (81)
Antonia Pergola in Di Prima
(71)
24.02. Gertrud Schellinger (77)
25.02. Gregorio Marasco (83)
Waltraud Mann (80)
Herlinde Stehle (76)
27.02. Afra Breunig (89)
Heidegund Nies (76)
28.02. Geord Jost (85)
Wassili Sawatzki (78)
Ingrid Francina (75)
In Engstlatt
01.02. Pius Brigardin (98)
12.02. Erwin Schlaich (73)
17.02. Anton Schmidt (70)
18.02. Helga Staudinger (78)
28.02. Franziska Günther (83)
Walburga Kilb (71)
29.02. Pauline Schwemler (83)
In Ostdorf
04.02. Ferdinand Sodamin (73)
11.02. Helena Geiger (82)
23.02. Kunigunda Bock (80)
Wer die Veröffentlichung seines Geburtstages nicht möchte, bitte im Pfarrbüro sagen
(Tel. 967 100).
gOTTESDIENSTE
Februar
Sonntag, 01.02.
4. Sonntag im Jahreskreis
Evangelium: Mk 1,21-28
8.30 Eucharistie mit Blasiussegen
in Engstlatt
10.00 Eucharistie mit Blasiussegen, es singt der Kinder- und
Mädchenchor
10.00 Kinderkirche
11.45 Eucharistiefeier in Kroatisch
Dienstag, 03.02.
19.00 „Segen um sieben“
im Andachtsraum im Krankenhaus
Mittwoch, 04.02.
9.00 Uhr Wortgottesfeier
Donnerstag, 05.02.
18.00 Uhr Rosenkranzgebet
Freitag, 06.02.
9.35 Eucharistiefeier mit Blasius­
segen im Haus am Stettberg
16.00 Eucharistiefeier mit Blasiussegen im Altenheim Engstlatt
Samstag, 07.02.
13.30 Taufen von Jannis Gern,
Benito Carlo Lai, Julian Georg Noll
16.00 Eucharistiefeier in Polnisch
17.30 Kleinkinderwortgottesdienst
18.30 Jugendgottesdienst
mit den Firmlingen
Sonntag, 08.02.
5. Sonntag im Jahreskreis
Evangelium: Mk 1,29-39
10.00 Eucharistiefeier
10.00 Kinderkirche
11.45 Eucharistie in Kroatisch
Dienstag, 10.02.
19.00 „Segen um sieben“ im Andachtsraum im Krankenhaus
Mittwoch, 11.02.
9.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 12.02.
18.00 Rosenkranzgebet
Freitag, 13.02.
9.35 Eucharistie (Haus a. Stettberg)
18.30 Rosenkranz und Eucharistie
in Kroatisch
Samstag, 14.02.
17.00 Rosenkranz und Eucharistie
in Kroatisch
18.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 15.02.
6. Sonntag im Jahreskreis
Evangelium: Mk 1,40-45
10.00 Eucharistiefeier
11.15 Eucharistiefeier in Kroatisch
zum Patrizinium
18.30 Uhr Wortgottesfeier
in Engstlatt
Dienstag, 17.02.
19.00 „Segen um sieben“
im Andachtsraum im Krankenhaus
Mittwoch, 18.02.
Aschermittwoch
19.00 Uhr Aschermittwochgottesdienst im Zeichen der Ökumene
Donnerstag, 19.02.
18.00 Rosenkranzgebet
16
Freitag, 20.02.
9.35 Eucharistie (Haus a. Stettberg)
18.30 Kreuzweg und Eucharistie in
Kroatisch
Samstag, 21.02.
18.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 22.02.
1. Fastensonntag
Evangelium: Mk 1,12-15
10.00 Eucharistiefeier, es singt der
Kirchenchor
11.45 Eucharistie in Kroatisch
16.00 Eucharistie in Polnisch
Dienstag, 24.02.
19.00 „Segen um sieben“
im Andachtsraum im Krankenhaus
Mittwoch, 25.02.
9.00 Uhr Eucharistiefeier
Donnerstag, 26.02.
18.00 Rosenkranzgebet
Freitag, 27.02.
9.35 Eucharistie (Haus a. Stettberg)
18.30 Kreuzweg und Eucharistie in
Kroatisch
Samstag, 28.02.
18.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 01.03.
2. Fastensonntag
Evangelium: M9,2-10
8.30 Eucharistiefeier in Engstlatt
10.00 Eucharistiefeier
10.00 Kinderkirche
11.45 Eucharistiefeier in Kroatisch
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