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Latücht Nr. 18 - de

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Günther
Rieckmann
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gold, 2 Zwloboln, 1 Knoblauchzehe, 8u«er, I
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250g Sahne, Salz, Pfeffer, Muskal, Basilikum.
oder Mangold waschen, vorle.en, I
ablropfen
lasson und In felno Sireifon schnolI
waschen und ablropfen las· I
I Sprossen·Mlx
sen. Zwiebeln und Knoblauch In der Butter
glasig dünslen , das Gemüse und die Spros· I
hinzufügen. Mil Sahne ablOschen, elwo
I 4·5sen Mlnuton
garen und mil Salz, Pfeffer und
Muskal abschmecken, mil Basilikum bestreu- I
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den. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken.
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Emtedank
Inhaltsverzeichnis:
Erntedank
Ein Spaziergang 1936
in Altengumme
Keen Bedarf
Eenmal um'n Block
Vierländer Alphabet
Vertell doch mal
Hoffest in der ühe
Terminkalender
Suchbild
Vierländer Tracht
Spieker Markt
Volks botanik
Fährhaus
Dreschen wie damals
Seite 3
Seite
4
Seite 4
Seite 5
Seite 6
Seite 7
Seite
7
Seite 8
Seite 8
Seite 9
Seite 11
Seite 12
Seite 13
Seite 14
***
Das Titelbild dieser Ausgabe
zeigt die TüCH-Mitglieder
Wilfried Wycisk, Willi Tüger
und Werner Blum beim Einrichten der 51 Jahre alten
Lanz-Dreschmaschine
am Haferfeld.
Impressum:
Herausgeber:
Kulturkreis-Verband
Vierlande von 1987 e. V.
(KKVV)
Redaktion:
Rolf Kiehn, Hellmuth
Bierkarre, Hermann Timmann,
Pet er von Essen
Anzeigen:
Karin Aye, Tel.
723 59 57
Druck:
Bergedorfer Buchdruckerei
Bankverbindung des KKVV:
Vierländer Volksbank e. G.
Vereins-Konto 17000
Sonderkonto "Latücht" 17027
BLZ 201 903 01
Anschrift der Redaktion:
Hermann Timmann
Süderquerweg 140
21037 Hamburg
Tel. 7238482
Leserbriefe und mit Namen
gezeichnete Artikel müssen
nicht die Meinung der
Redaktion wiedergeben.
Redaktionsschluß für die
nächste Ausgabe:
1. November 1994
Helmut Küster
Lebensmittel
Spirituosen
Weine
Hamburg-Curslack
Curslacker Deich 133
Telefon 7 23 11 64
Meine Gedanken gehen zurück
in die Zeit, als man noch "Hüll un
Huuw",
"Deernsmütz"
und
"Krei" trug. Es ist eigenartig, daß
über die Sitten und Gebräuche
der damaligen Zeit so wenig
überliefert ist. Ich habe weder in
den Büchern von Ernst Finder,
Hans Förster noch bei Hermann
Haase bisher Nennenswertes
darüber gefunden, wie z. B. eine
Hochzeitsfeier
verlief,
eine
Tauffeier, ein besonderer Geburtstag oder auch das Erntedankfest.
Gab es damals schon die Sitte,
eine Erntekrone in die Kirche zu
bringen? Gab es eine besondere
Zeremonie, mit der die letzte
Fuhre Korn eingebracht wurde?
Gab es einen Erntetanz?
Eins steht jedenfalls fest: Im
auslaufenden 18. Jahrhundert
ging es den Vierländern wirtschaftlich sehr gut. Daß man
dafür wie heute hart arbeiten
mußte, ist keine Frage. Keine
Frage ist aber auch - im Gegensatz zu heute - daß die Religiosität nicht im gleichen Maße abnahm, je begüterter man wurde.
Im Gegenteil! Schon für den
normalen
Sonntags-Gottesdienst wurden die Kirchen in
Curslack und selbst in Kirchwerder zu klein.
1803 wurde aus diesem Grund
die Curslacker Kirche durch den
Querbau so erweitert, daß sich
die Zahl der Sitzplätze fast verdoppelte. Nebenbei gesagt waren es fast ausschließlich Spenden, die dieses Vorhaben ermöglichten. Wie sich die Zeiten doch
ändern!
Auf jeden Fall wußte man damals noch, daß alles menschliche
Mühen umsonst war, wenn es
nicht unter dem Segen Gottes
geschah. Und wie leicht menschliches Tun zunichte gemacht
werden konnte, sah man an Naturkatastrophen und den Wirren
der Kriege, die Vierlanden auch
nicht ungeschoren ließen. Ich
erinnere an die große Flut von
1771, bei der die Deiche an vielen
Stellen brachen und das Elbwas-
seI' in den Straßen Bergedorfs
stand. Oder an die fast jährlich
im Frühjahr und Herbst wiederkehrenden Überschwemmungen
des Deichvorlandes und der dort
stehenden Häuser. Ich erinnere
an
den
30jährigen
Krieg
(1618-1648) und an die Franzosenzeit um die Wende vom 18.
zum 19. Jahrhundert.
Und doch entstanden in dieser
Zeit die großen Danklieder unserer Kirche, die wir heute noch
singen:
"Nun danket alle Gott" (Martin
Rinkart, 1636),
"Nun danket all' und bringet
Ehr" (Paul Gerhard, 1607-76.
Von ihm stehen allein 31 Lieder
in unserem Gesangbuch).
"Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" (Joachim
Neander, 1680),
"Großer Gott, wir loben Dich"
(Ignatz Franz, 1771).
Manchmal fragt man sich, wie
das zusammenpaßte: Not und
Sorge - und Dank! Dazu gehört
schon ein ganzes Stück Glaube
und Vertrauen. Und es ist die
Frage, ob und warum wir heute
diesen Glauben und dieses Vertrauen nicht mehr haben. Liegt
es an den "Verhältnissen"? Die
waren damals genauso grausam
wie heute! Oder hat uns unser
Wohlstand blind gemacht?
Menschliche Schuld
Dann sollten uns die Bilder und
Meldungen aus Ruanda, daß dort
täglich Tausende von Menschen
an Krankheit, Hunger und Durst
sterben, aufwecken - allerdings
mit dem Erschrecken, daß all das
menschliche Schuld ist. Und das
gleiche gilt für Ex-Jugoslawien
und ... und für die Probleme, die
wir selbst in unserem eigenen
Land haben.
Vor diesem Hintergrund der Geschichte wie der Gegenwart feiern (?) wir in diesem Jahr Erntedank. Ich meine, wir können und
dürfen es, allerdings hoffentlich
sehr nachdenklich.
Rolf Kiehn
Vorsitzender
3
Aus unserem Archiv:
Ein Spaziergang in Altengamme
Land der Blumen und Früchte und der schönen alten Bauten
Zu jeder Jahreszeit bieten die Vierlande jedem etwas Schönes, sei es
dem Naturfreund, sei es dem Genie ßer ruhiger Stunden in landschaftlich
harmonisch gegliederter Gegend eines überaus fruchtbaren Landstriches und bei fleißigen, sauberen Anwohnern. Die Fahrt nach den Vierlanden mit den schmucken Elbedampfern ist eine Erholung besonderer Art. Man ist für kurze Zeit zum
Nichtstun gezwungen und darf nur
die herrlich en wechselnden Landschafts bilder in sich aufnehmen.
Man betritt den Ort am Landungssteg in Altengamme, an einer der
schönsten Stellen Vicrlandens. Hintcr den weiten, grünen Ländereien
biegt der breite Strom der EIbe nach
dem Osten ab und dahinter erhebt
sich der bewaldete baltische Höhenzug, am Fuße die Stadt Geesthacht.
Die Terrasse am Schillerstein, beschattet von großen Kastanien, ladet
zum Verweilen bei einer Tasse Kaffee ein.
Der Wanderer kann nun von hicr den
Deich nordwärts verfolgen und
kommt dann an der Mühle vorbei
nach kurzem Spaziergang links nach
der Horst und rechts nach den Düneberger Waldungen (Ausläufer des
Sachsenwaldes).
Die meisten Besucher wenden sich
von der Dampferbrücke aber südlich
und gehen die Deichstraße an den
alten Strohdachhäusern der Vierländer Bauernhöfe und Räucherkaten
vorbei der Mitte des Ortes zu, wo die
weitbekannte sehenswürdige Altengammer Kirche lauschig-versteckt
hinter dem großen Elbdeich liegt. Das
wunderbare alte Bauwerk, die Dorfkirche eines alteingesessenen kunstsinnigen Menschenschlages wurde
am Anfang des Jahrhunderts renoviert und steht heute unter Denkmalschutz. Es birgt eine Auslese von
Schätzen Altvierländer Kunstarbeit
(schmiedeeiserne Hutständer, in In-
tarsia gearbeitete Täfelung, alte
Kronleuchter und Malerei und sogar
Sitzkissen mit gestickten Jahreszahlen von vor 100 Jahren). Die Eigenart
dieses Kirchleins beeindrul!kt jeden
Besucher.
Einige Schritte weiter am Deich steht
ein Bauernhaus (GebI'. Buhk), das
1619 erbaut wurde und den Urtyp der
Wohn- und Bauweise unsercr Altvorderen darstellt. Der deutsche Herd
auf der großen Tenne ist noch erhalten und im Gebrauch, ebenso die
"Butzenbetten" in der gekachelten
Wohnstube.
Weitere Sehenswürdigkeiten in AItengamme sind das Wanderheim der
"Singschar Liederfreunde" , Hamburg, das kurz hinter dem neuerstandenen Gemeindehaus liegend, aus
einer alten Bauernkate stilvoll in ein
schönes Heim umgeändert ist, das
von den Hamburger Mitgliedern im
Sommcr wie im Winter gerne aufgesucht wird.
Als ein Kind der neuen Zeit des
Aufbaues ist ferner die im letzten
Jahre entstandene Siedlung am
Gammer Weg zu erwähnen und hint er dem Bahnhof ist eine Erwerbsgemüsebausiedlung nach modernen
Gesichtspunkten angelegt.
Die vermehrten Glasanlagen in den
Betrieben verraten die neue Zeit in
der Umstellung der Kulturen auf
Dauerversorgung der Großstadtkonsumenten, die beim Besuch gerne
einmal einen Blick hineintun um zu
sehen, wie und wo der Landbewohner für sich und seine Volksgenossen
schafft.
An Badegelegenheiten sind hier noch
recht viele Plätze am Elbufer vorhanden, so nahe der Mühle und der
Dampferbrücke und weiter nach
Neuengamme zu. Ebenfalls auf die-
ser Seite der EIbe sind Liegeplätze
vorhanden. Wer aber einen ganzen
Nachmittag vor sich hat, der nutze
die wunderbare r~hige Lage dcs
jenseitigen Stover Ufers aus, indem
er sich mit der Fähre übersetzen läßt.
Zur Blütezeit ist der Ort Altengamme mit dem enormen Obstanbau ein
"Paradies am schönen EIbestrand",
wie es im Liede heißt. Dagegen
kommt während der Erdbeerenzeit
selbst der verwöhnteste Gaumen zu
seinem Recht, denn Erdbeeren sind
hier, wohin das Auge blickt.
Also, man muß im Sommer häufiger
hinaus fahren" um alles zu genießen.
Die Aufwenaungcn für die Fahrt
lohnen sich. Im übrigen ist eine Verpflegung im Landgebiet billig und
gut.
Von Altengamme aus kann man schöne Wanderungen bis Bergedorf über
den Kirchensteig, Horst (9 Kilome ter) oder über Curslack, Neuengamme, Holtenklinke (12 Kilometer) unternehmen oder mit der KraItwagenlinie und von den Bahnhöfen der
Marschbahn nach dem Reiseausgangspunkt zurückfahren. Andernfalls besteigt man zur Ausnützung
der billigen Rückfahrkarte wieder
den Schnelldampfer Richtung Hamburg.
Hansen, Altengamme
Quelle: "Mit dem Lauenburger
Dampfer an die Obereibe", 1936
Für unser Archiv
Archiv-Stücke jeder Art, die dem
KKVV zur Verfügung gestellt werden, nehmen der 1. Vorsitzende
Rolf Kiehn, Tel, 7233859 oder
der Katenleiter Carsten Timm,
Tel. 7231447 gern entgegen.
KeenBedalj
Werner har döscht
un Roggen bröcht.
Schall glieks Geld hem,
un dorüm käm
he mit in't Hus.
He set sik dal,
un Hans de hai
ut Schap dat Geld,
un langsam tählt
he Werner dat nu op en Diseh.
Hansi, de Lütt
sit dor un it Grütt.
Werner schüft em en Daler röwer:
"Hef ik för din Sparputt öwer!"
Hansi SQcht: ACh, dankQ, Mirt,
Spartopf voll, geht nix mehr rein!"
Mit freundlicher Genehmigun* aus
"Ohlgammer Geschichten'
von Gertrud Voss
4
Ober den Anleger erreichten die Fahrgäste der Lauenburger Dampfer deli Ort.
Repro : Claus Harden
"Eenmal um'n Block"
... hat Herbert Dahm seinen DiaVortrag genannt, den er am Freitag,
dem 23. September, von 20 Uhr an auf
Einladung des KKVV im "Corslaker
Landhuus" hält. Im ersten Teil zeigt
f'1" rlTl clif'sf'TTl Tag Bllder des Gebiets
von der Neuengammer Kirche bis
zum Heinrich-Stubbe-Weg. Dieser
Teil war einmal die "Bummelmeile"
von Neuengamme. Bis Anfang der
50 er Jahre fand hier noch der Neuengammer Markt statt. Ende der 30er
Jahre standen hier von der Karkenstegel bis zur Foortstegel Bude an
Bude. In den Gärten standen Karussells. Die erste Avusbahn in Neuengamme wurde im Garten von Günther Timmann aufgebaut. Als die
Bahn zu ihrer ersten Fahrt startete,
ging in ganz Neuengamme das Licht
aus. Der Stromverbrauch war einfach zu groß für die Leitungen. Die
meisten Bilder zeigt Herbert Dahm
vom ehemaligen Gasthof "Stadt Lübeck"- .Tetzt werden in dem Haus
Zähne gezogen. Der schöne Eingang
wurde einfach zugemauert. Herbert
Dahm: "Schade, aber auf den Bildern
ist er noch gut zu sehen." Generationen um Generationen haben hier
noch duti Tunzen gelernt. Zuletzt mit
dem Dorftanzschulmeister Hugo Wilkens, genannt "Slippenhugo". Hier
lernte man sich beim Tanz kennen.
Manchmal wurde eine Hochzeit
draus, die dann auch hier beim
"Schipper" gefeiert wurde. Aus allen
Himmelsrichtungen kamen die Vereine zusammen, um in diesem haus zu
feiern. Auch Schulklassen zeigten
hier ihre Theaterstücke. In den 50 er
Jahren gab es beim "Schipper" an
fast jedem Sonnabend Tanz.
Den zweiten Teil seines Dia-Vortrags
zeigt Herbert Dahm am 3. Februar,
ebenfalls um 20 Uhr im "Corslaker
Landhuus".
Aus allen Himmelsrichtungen kamen die Vereine, um beim "Schipper" zu feiern. Durch die
vielen Stegel des Doifkerns von Neuengamme und über die "Rumme/meile" des Ortes zogen sie
dann in den Saal des Gasthofs "Stadt Lübeck".
Der Dorj~Tanzschul- /~ehrer "Slippenhugo" brachte vielen Kindern das Tanzen bei.
5
Ein Vierländer Alphabet
In dieser Ausgabe veröffentlichen wird den achten Teil unseres "Alphabets". Für diese Zusammenstellung haben wir eine Vielzahl
von Quellen "angezapft", vom "Finder" bis hin zu mündlichen Überlieferungen. Mancher Ausdruck mag in Altengamme eine
andere Bedeutung gehabt haben als im Westen von Kirchwerder, in Zollenspieker anders als in Curslack. Mancher Begriff ist
auch aus anderen Gegenden des plattdeutschen Sprachraums bekannt. Die "Latücht"-Redaktion würde sich freuen , wenn
jemand sich meldet, der einen Ausdruck vermißt oder der eine weitere Bedeutung eines genannten Begriffs kennt. Vielleicht
können wir vom KKVV dann später einmal ein erweitertes "Vierländer Alphabet" herausbringen , um auch den Sprachgebrauch
früherer Zeiten der Nachwelt zu überliefern . Denn die Original-Liste bleibt gespeichert, wird ständig ergänzt.
S
Smuddelwedder,
-weller:
Ni eseiregen.
smustern: schmunzeln, ein
vergnügtes Gesicht machen.
smutteln, smutten: fein regnen.
Smutt(s): kleine Messeroder Rißwunde.
Snabberligger: Lecknase.
snaksch: unumgänglich] abw eise nd, kurz angebunaen.
Snapp, Snapper: Nasenschleim.
Snapp(e)snut: Rotznase.
snappelange Tranen: Träne n , die an den Wangen herunterlaufen.
Sneer: Schlinge.
snickcn: ersticken.
sniggcr: schmuck (von Mädchen).
snillern: frösteln.
snö(w)sch: lecker, wählerisch.
snopen: naschen.
Snutenfeger: Friseur.
Snutensnacker: Heuchler,
falscher Mensch.
Sott je: Schornsteinfeger.
spakbeenig: wadenlos.
spalerisch: unordentlich.
Spalk(s): Lärm.
spalken: Lärm machen , laut
sein.
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Vierländer
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LUZERNENKEIME
Alfalfa-Salat mit Tomaten und Schafskäse
150g Allalfasprossen, 600g FleIschtomaten , 150g SChafskllsa, 1 Zwiebel,
Salz,
Pfeffer,
etwas
Thymian
(mögl.frlsch), Weißwein· oder Obstes·
slg, Olivenöl. Tomaten und Alfalfa waschen und gut
abtropfen lassen. Tomaten achteln,
Zwiebel In feine Ringe schneiden,
Schafskäse wOrfeln. Salatsoße In einer SchOssel anrühren. Die Salatzutaten mit dem Thymian In einer
DahOaaol yorDighti\j miughgn un<l <119
Salatsoße unterheben. Ein Hauplge,loMt an MeiSen Tagon.
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21039 Hllmburg . Auf der Böge 28
X --------
6
spattein: zappeln.
Speckbloom: Jasmin.
Specker: Meise.
Spieker: Speicher.
spiekern: bestechen; gut und
reichlich zu essen geben, nudeln,
Spier: Kleinigkeit.
spietälsch: spöttisch,
Spint: Zylinderhut,
splettern: wild umherlaufen.
spletternook: splitternackt.
Splettrüter: Wildling.
spoonfuchtig: spöttisch.
Spree, Sprei: Star.
Sprockeimk': große Waldameise.
Sprockholt: dürres Reisig,
Abfallholz.
Stah!': Leitersprosse .
Stangpesel,
StankpeseH:
Streitmacher, Friedensstörer,
stauen: vertragen,
steefsch: eigensinnig, widersetzlich.
Steertpogg: Kaulquappe.
Steilitsch: Stieglitz.
StickelbuU',
Stickelgrint:
Stichling.
stickendüster: stockdunkel.
Stintflag: kleiner Regenschauer.
StöHblöcken: jemand, der
leicht stolpert.
Stoifmöhl: Maschine zum
Kornmahlen,
Stoot: Stoß; eine Zeitlang.
SLrehk:
Sensenstreicher,
Streichzeug zum Schärfen
von Sensen und Sicheln.
Streiels: Streu.
Strewkatt: emsig arbeitende
Frau.
Stitschoh: Schlittschuhe.
stroipeln, afstroipeln: abstreifen.
stmipen,
ümherstroipen:
umherstreifen, sich herumtreiben.
Stropp: dickes Tau.
Strütt: Gurgel, Hul::;, Maul.
to strump gahn: verloren gehen.
Strunt: schludrig gekleidete
Frau.
struw: ungeschmiert, rauh,
ungeglättet.
Stücker watt: eine kleine
Anzahl (unter zehn).
Stuten: Milchbrot.
op'n Stutz: plötzlich, schnell,
unvermittelt.
stuuv an: dicht b ei.
Stuven: Rest, kleine Menge.
Süll: Schwelle.
süllwassen Boom: unveredeltel' Obstbaum , aus dem
Kern gezogen.
süllwassen Münsch: Mensch
mit abstoßenden Umgangsformen,
Sünnkind: Marienkäfer.
suerbetsch:
sauer
(vom
Gras).
Suhl: Schuster-Ahle.
sutje: sachte, gemach, langsam.
Swattsuur: Schwarzsauer.
sweefhaft: in der Schwebe.
Sweep, Swoip: P eitsche.
Swienholt:
bügelartiges
Holz zum Aufhängen der geschlachteten Schweine.
swoigen: übertreiben, stark
auftragen, salbadern,
Swüpplag: Buschlage außendeichs zum Verhüten eines Grundbruchs.
swugericrn: schwätzen, hineinreden.
Swutsch: schlanke Gerte.
op'n Swutsch: ausgehen.
T
Taifatt, Teefatt: Untertasse.
tardeln: würfeln
Tarl: Würfel.
tasen: schwer schleppen,
hinter sich herziehen,
Teef, Tiff: Hündin.
Teegen: Anteil, abgeleitet
vom Zehnten.
Teer, Teir: sächlich: körperliches Gedeihen; weiblich:
aufgestapelte Anzahl von
Fruchtkürben von einer seite des Schiffs zur anderen.
temsen, timsen: bändigen,
zähmen.
teuben: warten.
teuf aff: wart's ab.
tillfoiten: trippeln, nervös
hin und hergehen; nicht zum
Sterben kommen.
to Bced: umsonst, ohne Ausgaben zu haben.
Töht: Stute, Mutterpferd.
Törnlock:
geschlossenes
Knopfloch an den gestickten
Ärmeln der Vierländer Jakken.
tohop hoH'n: zusammenhalten.
to moit: entgegen.
Tollpatsch: jemand, der sich
unbeholfen anstellt.
Toß: Haarschopf.
Traktur: ärztliche Behandlung.
trüggors: rückwärts.
Tröstelkind: angenommenes
Kind, Adoptivkind.
Trojeduz: gut Glück.
Tüfful: Pantoffel.
TürbüH:
jemand,
der
Quatsch redet.
türen, tütern, tunten: dummes Zeug reden.
Tüscharfen: türkische Erbsen, eine Bohnenart.
Tütenbloom: Zaunwinde.
tuseln: an den Ohren oder an
den Haaren ziehen,
tutehrlich: durchaus ehrlich.
tweefarig;
geschlechtslos,
zwittrig,
Tweelsteert: Bussard,
Twießel:
Zwillingspaar,
Doppelfrucht.
U
Ülk: Motte.
ümherstroipen,
stroipen:
umherstreifen, sich herumtreiben.
Ünnerschöttel: BlumentopfUntersatz,
Uhl: Handeule, Handfeger.
Uhlenfluch(t),
Uhlenlock:
Loch im Giebel, durch das
der Rauch abziehen konnte,
durch das die Eulen zum
Nisten und Mausefang hineinfliegen konnten.
in'n Uhlenflucht: im Augenblick.
unassen: klobig, klotzig; rauhes Wetter.
Undegen: Unsegen, Unglück.
unfrohig: unfroh, verdrießlich, ungemütlich (auch vom
Wetter).
Ungeruß: Gerümpel, Unkraut.
ungerußig Land: ve runkrautetes Land,
unpletseh: kein anständiges
Benehmen beim Essen.
unschüßlich: scheußlich, widerwärtig.
unsolten:
ungeschlacht,
plump.
..
Unwillen: Verdruß, Arger.
unwillig warden: sich veruneinigen, entzweien.
upfleien, opfleen: aufzieren,
obenauflegen.
utbünnen, utnein: ausreißen, weglaufen.
utfleen: ausbreiten (von Waren).
uthauen: seinen Zweck erfüllen, Schick haben.
utheimsch: nicht im Lande
vorhanden, aus der Mode.
Utloiper: Wurzelschößling.
utöseln:
heruntermachen,
ausputzen.
utregeero! lms at'I' MUat'
kommen,
ausarten
von
Früchten.
utriest: aufgequollen.
Utstupp: Ausschelte, Beschimpfung. (Wird fortgesetzt)
Verteil doch mal
von Klara Buhk
Dor föhrt een Bus, de Elv henlang,
na Hamborg an de Waterkant.
In Neegamm, dor stieg ik to,
ik föhr noch mit een annere Fra.
Sünndagmorgen, griese Wulken an'n Heven,
Petrus meent, dat mutt mal regen,
Doch wO belden günnt uns wat,
un maakt uns liekers up'n Padd , . .
In'n Ohnsorg Theater warrt Plattdüütsch lesen,
un dorbi wull'n wü ok gern wesen.
WÜ harrn noch Tiet, uns ümtokieken,
um mol Priese to verglieken,
Un wat dar anners noch so löppt,
ob man woll Bekannte dröppt?
Woans dat männigmaal so kommen deit,
findt sik ümmer een Gelegenheit
Fievhunnert lnsendungen kemen tohoop,
de Bedeligung weer bannig groot.
Een Jury bemöh sik, dat Beste to finnen,
över all de Fründinnen un goden Frünnen.
Un all de Lüüd , de in'n Theater weern ,
sünd kommen, üm nu totohÖÖrn.
Een poor Ohnsorg-Stars bringt de Geschichten to Gehöör,
as dat beter nich to maken weer.
Aver, dat is noch ungewiß,
wokeen kriggt bi de Tokiekers dann ersten Pries?
Oe fiefuntwintig besten kommt in een Book,
un enen schönen Geldpries gifft dat ok,
Dat Leven hett so veel Gesichter,
un mit Geld is männigwat lichter.
Hett Spaß maakt, dat mol to beleven,
gifft doch jümmer wedder wat to 'n Högen ...
Doch denn na Huus, up'n sulven Weg,
dat weer nich so g.\'Iu daan, as man dat seggt
Oe Reis dörch de Unnerwelt is man kott,
Jungfernstieg, Hauptbahnhoff, dat geiht flott.
Mit de Rulltrepp kummt man wedder an't Licht
Bequemer geiht dat würklich nich.
Nu mussen wü noch 'n beten töven ,
denn hebbt wü beiden unsen Bus bestegen.
Doch dormit kemen wü nich wiet,
de Straat weer afsparrt, nee so'n Schiet!
Veerteindusend Motorrööd kemen dar lang,
mit veel Geknatter un Gestank.
Een ganze Stünnen hett dat duurt,
un wü hebbt up dat Ennen luurt
Buten, bi'n Michel, harr 'n Paster to jüm spraken,
kommt ümmer wedder an 't Huus mit hele Knaken.
Wünscht wü ja all, man kummt goot wedder trüch,
un dat man kenen Schaden nehmen müch ...
Ik bleev ok rundOmto ganz heel,
man blas mien Pottjemonottje fehl!
As ik in'n Bus insteeg,
kreeg ik dat mit de Daageskoort nich op de Reeg.
Oe Tasch weer to , de Geldknipp weg,
mien Verstand, de kummt dor nich mit trech!
Oe Gardrovenmark, dat weer dat lest,
do is noch allens bieenanner west.
Na länger grügeln fallt mi in,
as ik up de Rulltrepp wesen bün,
do weer mi een ganz dicht up'n Liev,
ik röög mi nich un hool mi stief.
Un as de Begebenheiten nu mol sünd,
dat weer keen goden Fründ!
Nu glööv ik, so un nich anners warrt dat sien,
un mien Geld is verbruukt för Heroin.
In Hamborg , ja, dor is veel togangen.
Ik bliev doch lever in mien Veerlannen!
Das Hoffest in der Obe
von Werner Schröder
Gehöft erforderlich waren, ob es nun der Rhabarberbock,
Bei Kaiserwetter gab es ein Hoffest der besonderen Art:
Etwa 2 500 Gäste fanden den idyllischen Weg an der Gose
der Klutenhammer oder "de lang Gäter" waren.
Die Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. Vierlanden Eibe entlang zum Hof Eggers in der Ohe. Hier gab es fü r
kurz 1GB - zeigte Farbfotos von alten Häusern ihrer
jeden Geschmack etwas. Die Kinder konnten Tiere aus
nächster Nähe sehen, einige sogar anfassen. Mit der
Mitglieder. Auf der großen Diele im Hufnerhaus gab es
Ponykutsche oder dem Oldtimer Traktor gab es Fahrten
neben den Ställen mit artgerechter Tierhaltung alte und
durch das Feld, auf dem Scheunendach zeigten die drei
neue Fotos vom Hof und seiner Nachbarschaft zu sehen.
.Jungstörche ihre allerersten Flugversuche und der stolze
Da weder Diskomusik noch Lautsprecherdurchsagen den
Hahn krähte wie in einer Werbeveranstaltung. Und das war
Natureindruck störten, waren nicht nur Pferd und
auch das Hauptziel der Veranstaltung, es wurde für den
Schwein, Kuh und Schaf, Huhn und Storch zu hören, auch
ökologischen Landbau geworben. Dazu gehörten auch
der Wind in den großen Bäumen und die Fliegen im
Essen und Trinken. Wer etwas mit nach Hause nehmen
Blumengarten ließen sich wahrnehmen.
wollte, konnte im Hofladen NATURLAND-Produkte gleich
All diese Natur- und Hofgegebenheiten trugen erheblich
einkaufen. Aber auch der biologische Lehr- und Wanderdazu bei, die Idee und wohl auch die Notwendigkeit des
pfad durch blühende Wiesen und Felder, entlang an Gräben
ökologischen Landbaus eindrucksvoll und interessant zu
und Entwässer ung, vermittelte über Führungen die Besondemonstrieren. Hier hatten sich der NATURLAND-Verderheiten des Wirtschaftens ohne Chemie und Spritzgifte.
band, die Landwirtschaftskammer Hamburg, die Brehloh
Auch in die Historie der seit 1942 denkmalgeschützten
Bauern und viele Helfer und Gleichgesinnte zusammengeHofanlage mit Hufnerhaus, Scheunen und Kornspeicher
tan, um für ihr Programm und auf ihre Art für die Natur zu
konnten sich die vielen Gäste durch kleine Führungen
werben. Gleichzeitig wurde erkennbar, daß es mit weniger
Einblick verschaffen. Von besonderem Reiz war die
Chemie, Kunstdünger, Spritzen und Antibiotika möglich
Geräte- und Werkzeugsammlung im Kornspeicher von
ist, in de r heutigen Zeit ein Anwesen wie den Hof Eggers in
1535. Zum Teil Dinge, wie sie bis in die unmittelbare
der Ohe nicht nur am Leben zu erhalten, sondern auch mit
Vergangenheit für die alltägliche Arbeit auf einem großen
Leben - mit mehr Naturleben - zu erfüllen.
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7
Veranstaltungen in und um Vierlanden
SEPTEMBER
Tauzichwettbewerb bei der Freiwilligen Feuerwehr
Warwisch im Feuerwehrstützpunkt am Durchdeich.
10 Uhr; Monatsschießen der Vierländer Schützengesellschaft auf ihrem Stand beim "Schützenhof" am Neuengammer Hausdeich.
12.20 Uhr: KKVV-Vorstandssitzung, Corslaker Landhuus .
14. Katentrcff, Anmeldung unter 7231447 oder 7235957
erbeten.
23. 20 Uhr: Dia-Vortrag von IIerbert Dahm: "Eenmol um'n
Block" Teil 1 und Lesung von Klara Buhk im Corslaker
Landhuus.
23. - 25. 75jähriges Besiehen des Schieß clubs "Zentrum".
25. Vierländer Liedertag im "Norddeutschen Haus " von
Karl-Hermann Dietrich in Altengamme.
27. und 28. 20 Uhr: Plattdeutsche Aufführungen der HansSachs-Bühne: "De Trooschien" nach Ephraim Kishon im
"Haus im Park" Bergedorf.
27. 20 Uhr: Plattdütsch Koten -Klönsnack (Kate, Anmeldung unter Tel. 723 55 91.
OKTOBER
1 10 bis 16 Uhr: Beginn der Winter-Öffnungszeit dienstags
bis sonntags im Rieckhaus.
2. 14 Uhr: Erniedank-Umzug ab Zollenspieker Marktplatz
über Elbdeich, Kirchenheerw eg und Hausdeich zur Kirchwerder Kirche St. Severini.
10. 20 Uhr: KKVV -Vorstandssitzung, Corslaker Landhuus.
12. Katentreff, Anmeldung unter 72314 47 oder 7235957
erbeten.
19. 16 bis 19 Uhr: DRK-Blutspendetermin in der Zentralschule Curslack, Gramkowweg 5.
23. 10 bis 17 Uhr: Kunterbunter Herbstmarkt der "SnikkenSnakken-Galerie" im "Norddeutschen Haus" von KarlHermann Dietrich am Altengammel' Elbdeich.
25. 20 Uhr: Plattdütsch Koten-Klönsnack (Kate, Anmeldung unter Tel. 723 55 91.
3L 20 Uhr: Dia-Vortrag von Werner Schröder über Intarsien im "Norddeutschen Haus".
NOVEMBER
9. Katentreff, Anmeldung unter 7231447 oder 7235957
erbeten.
14.20 Uhr: KKVV-Vorstandssitzung, Corslaker Landhuus.
20. 15.30 Uhr: Teile äU~ "S iäbai ma ter" von Pergolesi in der
Kirchwerdcr Kirchc .
n
25. 19 Uhr: Konzert der Krim-Kosaken in der Kirchwerder
Kirche.
29. 20 Uhr: Plattdütsch Koten-Klönsnack (Kate, Anmeldung unter Tel. 7235591.
DEZEMBER
3. 19 Uhr: Vorweihnachtliche Veranstaltung des KKVV;
"Wiehnacht is bald" in der Kirchwerder Kirche.
4. 16 Uhr: Weihnachtsschießen der Vierländer Schützengesellschaft auf ihrem Stand beim "Schützenhof" am Neuengammer Hausdeich.
11 16 Uhr: Weihnachtsschießen der Vierländer Schützengesellschaft auf ihrem Stand beim "Schützenhof" am
Neuengammer Hausdeich.
12. 20 Uhr: KKVV-Vorstandssitzung im Corslaker Landhuus.
14. Katentreff, Anmcldung unter 72314 47 oder 7235957
erbeten.
Weihnachtsmärchen der Hans-Sachs-Bühne: "Kalif
Storch" nach Wilhelm Hauff im "Haus im Park" in
Bergedorf.
25. 20 Uhr: Premiere zum Weihnachtsstück der Speeldecl
"Fründschaft" im "Norddeutschen Haus" (Karl-Hermann
Dictrich) in Altengamme.
27. 20 Uhr: Plattdütsch Koten-Klönsnack (Kate, Anm eldung unter Tel. 723 55 91.
FEBRUAR
3.20 Uhr: Dia-Vortrag von Hcrbcrt Dahm: "Eenmol um 'n
Block" Teil 2 im Corslaker Landhuus.
MÄRZ
6.20 Uhr: Dia-Vortrag von Werner Schröder im "Norddeutschen Haus" von Karl-Hermann Dietrich am Altengammel'
Elbdeich.
APRIL
L 10 bis 17 Uhr: Beginn der Sommer -Öffnungszeit dienstags
bis sonntags im Rieckhaus.
MAI
18. bis 2L Hundertjähriges Bestehen des Curslackcr
Radfahrer-Vereins.
.JUNI
8. bis II Hundertjähriges Bestehen des Gesangvereins
"Harmonie" Kirchwerder-Sande.
Ihre Termine melden die Vereine bitte bei Peter von Essen, Tel. 72 56 61 48.
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Heute zeigen wir Bilder einer Postkarte, die Hermann
Höge fotografiert hat. "Gasthof zum Grünendeich" steht
dahintcr. Nach dcn Angabcn auf dcr Postkarte war dcr
Gastwirt Hans Holst, er hatte den Telefonanschluß Zollenspieker 44. Die Fragen: " Wer weiß etwas über diese
Gaststätte mit Saal am Grünen Deich? Wo hat sie
gestanden? Wann etwa ist dies Foto entstanden?" Wer
etwas dazu sagen kann, wird gebeten, sich mit Hermann
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Bemerkungen zur Vierländer Tracht
von RoH Kiehn, 2. Teil
In meinem ersten Artil{el habe ich
geschrieben, daß der Hut immer über
einer andern Kopfbedeckung
"Hüll" oder "Deernsmütz" - getragen
wurde, und das auch nur während der
Sommerzeit. Das hat seinen Grund
darin, daß der Hut ursprünglich nur
ein Schutz gegen die Sonne war. So
war er in älterer Zeit auch größer,
etwa 45 cm im Durchmesser, während er "päter, als er sozusagen erst
zum Hut wurde, einen Durchmesser
von etwa 30 cm erhielt. Die richtige
Kopfbedeckung war die "Hüll" bzw.
die "Deernsmütz".
Die "Hüll"
Die "Hüll" - auch einfach "Froensmütz" genannt - war eine halbkugelförmige , mit Pappe ausgesteifte und
mit Flanell gefütterte Kappe, die auf
den Hinterkopf gesetzt, "gekippt"
wurde. Daher auch die Bezeichnung
"De Kipp". Es gab schwarze aus
Atlas-Seide für die Zeit der tiefen
Trauer, schwarzweiße für die Halbtrauer und "bunte", bestickte.
Allen gemeinsam ist, daß sie am Rand
mit einem drei bis vier Zentimeter
breiten Samt-Ripsband eingefaßt
sind. Ein gleiches Band t eilt, von vorn
nach hinten verlaufend, die Hüll in
zwei Innenfelder. Bei Trauerhüllen
sind diese Bänder schwarz und ganz
schlicht, sonst in sich gemustert. Bei
Trauerhüll en ist über dem Randband
noch cin zweites eingearbeitet. Zwischen den Bändern lagen Innenfelder, die mit Damast, Kaffa oder
anderen Stoffen hinterlegt waren.
Sie wurden - oft sehr r eich - mit
Flimmerplättchen,
Silberoder
Goldfäden, Glasperlen und dergleichen bestickt, je nachdem, zu welchem Anlaß sie getragen wurden. Die
Grundfarbe dieser besti<;kl~n Hüllen
ist entweder rot oder braun.
Für den normalen Arbeits-Alltag
trug man die schwarze, weich gearbeitete Hüll, die aber später abgelöst
wurde durch die Deernsmütz, die
dann auch von den verheirateten
Frauen getragen wurde.
Die "Deernsmütz"
Diese Mütze wurde urspr ünglich nur
von den Mädchen bis zu ihrer Hochzeit getragen. Sie umschloß den ganzen Kopf mit Ausnahme des Gesichtes und ließ auch nur das Ohrläppchen frei. Der H;mo oer Deernsmütz
ist mit einem sechs bis sieben Zentimeter breiten schwarzen Band eingefaßt, das in der Längsrichtung
zwölfmul in einem Abstand von etwa
fünf Millimetern abgesteppt sein
muß. Die Stirnpartie ist doppelbogig
und in der Mitte zu einer kleinen
Spitze, der Schneppe, "mit'n Snappen", ausgearbeitet.
Das Kopftcil ist bei der täglichen
Mütze schwarz, besonders soweit die
Deernsmütz später von älteren Frauen F(etraF(en wurde. Som;t ü::t dieses
Teir rot oder braun, aus schlichtem
oder g('mll~t.f'rt.f'm Seidendamast.
Die MwsLeruug uebLeht dann oft aus
einem Blumenmuster in gleicher
Farbe. Die Trauermütze ist ebenfalls
schwärz, aber aus Seide, Lasting,
10
Kaschmir uder einem anderen glänzenden Stoff gefertigt. Die Fütterung
besteht aus weißem Flanell oder aus
Thch von ungefärbter Wolle.
Die an den unteren Ecken befestigten Bänd er zum Halten der Mütze
sind etwas über sechs Zentimeter
breit und 50 bis 60 Zentimeter lang,
schwarz und haben - außer bei Trauermützcn - eingewebte "Tink'n",
Zacken, und sind meist auch am Rand
gezackt. Sie werden unter dem Kinn
zu einer Schleife gebunden.
Die Huuw"
Die "Huuw", di~'Haube, besteht aus
"Krepp ", einer Art Tüll aus Seide
oder Baumwolle und besitzt eine
schmale weiße Zinkenschnur aus
Seide zum Festbinden. Sie steht so
weit vor, daß sie Stirn und Augen
überschattet. Neben der einfachen
Haube gab es die "Knüppels-Huuw".
Bei diesel' Art von Hauben bestand
der vordere Teil aus einer angesetzten Spitze aus Filet Guipure , der
sogenannten "Knüppels- oder NähtSpitze". Sie wurde zu festlichen Anläßen wie zum Beispiel zu Hochzeit en, an hohen Feiertagen, zum
Abendmahl und dergleichen getragen. Eine weitere Art ist die "Huuw
mit Ohrnklappen". Bei ihr ist der
vordere Teil der Haube beziehungsweise der Spitze um etwa sieben
Zentimeter nach unten verlängert, so
daß beim Binden der Haube die
Ohren bis auf die Ohrläppchen bedeckt wurden. Ursprünglich waren
die Hauben , wie Überliefert wird,
blau gefärbt und in eben diesel'
Färbung für die Vierländerinnen typisch. Es sind aber keine blauen
Hauben erhalten. Daneben gab es
rotgefärbte, die die blauen schließlich verdrängten. In Ne uengamme
gab es auch schwarze H auben, die in
der Trauerzeit getragen wu rden.
Die Hauben der Frauen sind nur in
ihrem vorderen Teil gefärbt, während die Mädchenhaube voll durchgefärbt ist. Das liegt damn, daß die
Frauen die Haube unter der Hüll
trugen, während die Mädchen die
Haube auch ohne weitere Kopfbedeckung trugen. Aus dem gleichen
Grunde ist im hinteren Teil der
Haube der Name der Frauen schlicht,
der der Mädchen dagegen mit oft
reichen Verzierungen eingestickt.
***
Aus dem bisher Gesagten ergibt sich
nun aber eine Frage: Hermann Hause
schreibt: "Die Hüll (ist die) Kopfbedeckung der Frau; Mädchen tragen
die selbe nicht" (Tracht, Haus und
Hof der Vierlande, S . 23). Dem
scheint auch die Bezeichnung "Froensmütz" für die Hüll im Gegensatz
zur "Deernsmütz" zu entsprechen.
Finder (Die Vierlande II, S. 139)
schreibt im Zusammenhang mit der
Deernsmütz: "Unter der Mütze oder
der Hüll wurde die ... Ha ube ...
getragen ... " Ersteres SCM1nt nur
praktisch nicht möglich, denn die
Mütze reichte so weit in die Stirn
hinein, dnH man die Haube darunter
garnichI. mehr tragen konnte. Andererseits jedoch hat Förster (Die ma-
lerischen Vierlande, S. 19) eine Konfirmandin gezeichnet, die etwas wie
eine weiche Hüll trägt. Frage also:
Was für eine Kopfbedeckung trugen
nun die Mädchen zur Haube, wenn sie
eine trugen'? Doch die Hüll, oder ... ?
Das Haarband
Dieses Band, etwa zehn bis 12,5
Zentimeter breit und etwa 50 Zentimeter lang - wurde unter der Hüll
und der Huuw getragen. Es erfüllte
neben dem zweifelsohne schmückenden einen doppelten Zweek: Einerseits sollte es das in der Mitte gescheitelte Haar aus dem Gesicht
halten, andererseits wurden Hüll und
Huuw an ihm mit Stecknadeln festgesteckt, damit sie nicht nach hinten
rutschten.
Dieses Band wurde von vorn nach
hinten um den Kopf gelegt und so im
Nacken befestigt, daß es die Ohrmuscheln bedeekle. Es bestand aus Taft
oder Atlas, um 1800 auch aus Ganzleinen oder K attun. Die Farbe war rot,
selten grün, blau oder für Trauerfälle
schwarz. Auf der Vorderseite war es
mit einer grün- oder blau goldenen,
bei Trauer mit einer silbernen
Schnur zinkenartig verziert.
Die Nessel
Ein wesentliches und unverwechselbares Teil der Vierländer Kopfbedeckung ist die Nessel, scherzhaft
"de Krei" (Krähe), "dat Stüür" (Steuer) oder auch "de Windmöhlenflögel"
genannt. Sie ist unter den deutschen
Trachten einmalig. Allerdings ist sie
relativ jungen Datums. Auf Bildern
des ausge henden 18. Jahrhunderts
erscheint sie nur als eine Art kleine,
unscheinbare Nackenschleife. Um
1800 hat sie allerdings dann schon die
Form von großen, je 20 Zentimeter
langen, in die Schere gestellten Windmühlenflügeln. Erst um 1850 erhält
sie die uns bekannte Form.
Sie besteht aus zwei waagerechten,
20 bis 24 Zentimeter langen, und zwei
herabhängenden, 40 bis 48 Zentimeter langen, Flügeln, die - an den
äußeren Enden etwa acht Zentimeter
breit - in Längsrichtung geriefelt und
mit Gummi arabicum steif gemacht
w orden sind. Während in Kirchwerder die Riefelung bis ans Ende ging,
mußte in den andern Gemeinden das
Ende etwa acht Zentimeter glatt
bleiben und nach außen gebogen sein.
Sie wird mit einem kleinen Band an
der Hüll bzw. an der Deernsmütz
festgebunden. An der Brautkrone
war die Nessel sechsteilig, aus roter,
golddurchwirkter Seide und ungesteift. Die kurzen Enden sind 20 bis
24, die langen 40 bis 65 Zentimeter
lang und laufen in etwa acht Zentimeter lange Goldfransen aus. Hergestellt wurde die Nessel von der "Mützen- Neiersch" oder dem Bortenwirker. Die an Werktagen oder bei Trauer getragene Nessel ist aus schwarzer
BaUmWOlle Mel' SChwal'Zem S Chll'ting, ist schlicht und ungemustert,
während die an Sonn- und Feiertagen benutzte aus schwarzer Seide
mit eingewirktem Blumenmuster besteht.
Wird fortgesetzt
Der Spieker Markt und seine Geschichte:
"ZU
Fuß, ZU Wagen und zu Schiff
nach dem Zollenspieker"
Heinrich Drägcr, gebürtiger Vierländer und späterer Gründer der Dräger-Werke, beschrieb in seinem 1914
veröffentlichten Erinnerungen den
Zollenspieker Markt: "Am Markttage
selbst zogen dann jung und alt, festlich gekleidei, ZU Fuß, zu Wagen und
zu Schiff nach dem Zoll enspieker.
Besonders die jungen Leute fanden
ihre Rechnung. Im ganzen Sommerhalbjahr war dies die erste Tanzgelegenheit und diese wurde benutzt",
heißt es in dem Buch.
Doch schon im Jahr der Buchveröffentlichun~ hatte diese Faszination
auf Heinrtch Dräger nachgelassen:
"Der Markt besteht auch heute noch,
doch hat er seinen damaligen Wert
verloren, weil jetzt an jedem Sonntage im Zollenspieker getanzt wird",
schreibt er bitter.
In einem Zeitungsartikel der "Bergedorfer Zeitung" im September 1960
erinnert sich eine 78jährige Frau, die
1906 "nach der Stadt verzog" des
früheren Spieker Markts. Beim Thema "Spieker Markt" leuchteien die
Augen der alten Frau auf. "Oh ja Spieker Markt war für uns Kinder ein
schönes Fest. Besuchen konnten wir
Zollenspieker danach nicht immer.
Dafür war der Weg von Ochsenwerder zu weit. Aber man brachte uns
viele Dinge und Kostbarkeiten mit.
Spielzeug, Kleidungsstücke gab es
und viel Zuckergebäck!"
"Das Schönste aber brachte uns doch
der Brotmann oder die Brotfrau:
Pfaumenkuchen, Plumkoken mit
veel Zucker! - ach, schmeckte der
Kuchen. Pflaumenkuchen to Spieker
Markt, Tischgespräch in unserem elterlichen Hause. Heute noch kaufe
ich mir um die Zeit des Spieker
Marktes in Hamburg Plumkoken als
Erinnerung an meine Kind erzeit."
Ja, und die heutige Jugend? Kennt sie
den historischen Sinn des Festes
"Spieker Markt" noch? FreuL sie sich
auch noch des "Plumkokens"? Oder
ist es nur der allgemeine Jubel und
Trubel? Ist das Fest noch echtes
Heimatfest oder nur noch "Markt mit
fahrenden Leuten'''? Kann "Spieker
Markt" noch wieder einen vertieften
Sinn erhalten?
Wir glauben die Frage positiv beantworten zu können. Ellernha us und
Schule sollten gemeinsam gehen.
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ZoUerispieker"
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$tIC\' ~~Qfd, fclltlltld"cr.
:r>cr bdtii btc iUllridJ~
11.
.
i.
111.
.<i:rnchcllit
J", Nm Bahlmann ..
In der "Bergedoifer Zeiwng" warben die
umliegenden Gastwirte im vorgell Jahrhundert mit einem Programm und der traditionellen Krebessuppe (oben). Das Amt machte
die Bürger auf das Ereigllis gesondert
aufmerksam (unten).
Repros : Hermann Timmann
Übl;!rliefl;!rung bl;!gründd.
Spieker Markt - ein Heimatfest, ein
Kinderfest von Moorfleet bis Zollenspieker - drei Tage lang! Das Wort
"Keen Ticd" muß fallen - Spieker
Markt ruft alle !
Nicht unerwähnt bleiben soll, was
Ernst Finder in seinem Buch "Die
Vierlande " über den Spieker Markt
schreibt.
War die Ernte in der Hauptsache
be endet, die letzten Kartoffeln eing ebL·acht, rü s t e te sich alles e rwar-
tungsvoll auf den Zollenspieker
Markt, der gegen Ende September,
für gewöhnlich am 24. , abgehalten
am Tage zuvor, am "Kramerabend" ,
wenn die fahrenden Händler ihre
Waren auskramten, gab man sich
schon in Tanz und Gelage rückhaltlos
den Freuden des Markttrubels hin.
Am Haupttage begann der Tanz, zu
dem während des ganzen verflossenen Sommers keine Gelegenheit gegeben war, bereits des Mittags um 12
Uhr und währte bis zum anderen
Morgen 8 Uhr. Das junge Volk zeigte
sich ebenso ausdauernd im Vergnügen wie in der Arbeit. Und welche
Fülle von G enüssen bot nicht dem
bescheidenen Sinne des Landbewohners diese volkstümlichste Veranstaltung. Frisch gebratene oder saure
Aale, die als besondere Leckerbissen
galten, sich an diesem Tage zu gönnen, versagte sich nicht leicht ein
Marktbesucher, während die Kinder
ihre Schillinge besonders für die
"Riebahn" (Karussell), für Guckkästen mit den verschiedensten Bildern, für Kuchen und Zuckerwerk
ausgaben.
Auf dem Spieker Markt wurde von
vielen Bauern auch ausgiebig dem
Glücksspiel, "Swart und rot ", "Eenuntwindig" , "Häuseln", "Pauker",
"Dreekort", "Fix rüm" und dergleichen gehuldigt. Daß man übrigens
von jeher gern und hoch spi elt e, läßt
sich seit dem 16. Jahrhundert aus den
sogenannten Klagebüchern und
Strafakten entnehmen. Infolge von
Spielverlusten, geweckt auch wohl
durch Sticheleien und Tanzstreitigkeiten, veranlaßt auch bisweilen
durch jahrzehntelang bestehende
Familienfeindschaften, "de ohle
Grull", erhitzten sich unter der Einwirkung der reichlich genossenen
geistigen Getränke nicht selten die
Gemüter, und für manche fand der so
froh begonnene Tag seinen Abschluß
in einer wilden Prügelei. Auch Vorkommnisse solcher Art waren in der
wurde. Er ist von allen Märkten, die
die Vier länder zu besuchen pflegten,
der beliebteste und bildete für jung
und alt die Höhe der herbstlichen
Jahreszeit. Wochenlang sprach man
nur von ihm. Alle Kinder, auch die
ärmsten, bekamen dazu neue Kleider
und wurden zu diesem Tage reichlich
mit
Taschengeld
ausgestattet;
Dienstboten nahmen wohl einen Teil
ihres Lohnes auf, um instand e 7.U sein,
seine Freuden gründlich auskosten
zu können. "Wat man Been hett, geiht
to Markt", hieß es allgemein. Schon
Die Jahrmärkte hatten früher wirtschaftlich eine ganz andere Bedeutung als gegenwärtig in einer Zeit
erleichterten Verkehrs. Daher benutzten besonders die Frauen die
Gelegenheit, Einkäufe für das ganze
Jahr zu machen . Es wurden erstanden
allerlei
Hausstandssachen,
SchmUCkgegenstände, Kleiderstoffe,
besonders auch Reste vom Bandjuden , Schuhwerk, Kinderspielzeug,
Näschereien. Fast niemals wurde und
wird heute noch von Marktbesuchern
vergessen, den daheimgebliebenen
Hausgenosse n, fürsorglich in ein Taschentuch geknotet, ein "Marktmeß"
in Gestalt von Zuckerwerk, braunem
Ku chen, Honigkuchen, sogenannten
möllnischem Zwieback oder geräuchertem Aal mitzubringen. Daß auch
die Märkte in Winsen, Bergedorf,
Geesthacht, Trittau. Steinbek und
Glüsingen (bei Lauenburg) gern besucht wurden, mag noch erwähnt
werden.
11
Vierländer Volksbotanik
von
Hermann Haase
Fortsetzung Heft 18:
TafelS. (Hypericum perforatum auch
Johanniskraut genannt). Isaak - am
Neuengammer l-rinterdeich ChristiBloot - Johanniskrut, auch Köhmkrut. Die ziemlich harten Stengel
wurden früher zu sog. "Wustpriem"
verwendet. Wustpriem bedeutet
Wurstpfriemen, ein ca. 10 cm langes
Hölzchen, in diesem Falle aus dem
harten Stengel der Pflanze hergestellt, dient dazu, eine frisch gestopfte Wurst an beiden Enden zu schließen. Christi-BIoot - Christi BIut, der
Name kommt daher, weil die Knospen und Blüten beim Zerreiben einen
roten Saft absondern. Köhmkrut bedeutet Kümmelkraut, weil mit dem
Saft dem Branntwein eine rote Farbe
gegeben wird. Dieser Schnaps soll
sich gegen Blasen- und Nierenstein
sehr bewährt haben.
Tafel 23. (Tanacetum, vulgare, gemeiner Rainfarn). Rainfaden soll heißen Rainfarn, und zwär weil die
Pflanze mit Vorliebe am Feldrain,
resp. an Feld- und Ackerrändern
wächst "geeIe Knööp " - gelbe Knöpfe, "Wormkrut" - Wurmkraut. Es
wurden aus den jungen Blättern mit
Mehl und Eiern Pfannkuchen hergestellt. Beim Bierbrauer vertritt es
auch die Stelle des Hopfens. Die
harten Stengel wurden ebenfalls zu
"Wurstpriem" gebraucht. Die Blüten
gesammelt und in Gaben von 1 bis 3
Gramm täglich als Wurmmitel gereicht; der Giftigkeit halber ist Vorsicht am Platze. Keine größere Dosis
nehmen.
'Thfel 24. (Mahicaria chamomilla,
echtc Kamille). Echte Kammell'n.
Wird heute noch von den meisten
Haushaltungen gesammelt, um zu
Umschlägen und Teeaufgüssen verwandt zu werden.
Tafel 31 (Menyanthes trifoliata, Bitterklee, Zottelblume, dreiblättriger
Fieberklee). Teeaufguß auf frische
oder getrocknete Blätter als Mittel
gegen Wechselfieber und Diarrhöe,
die Wirkung beruht ebenfalls auf dem
Gehalt an Gerbsäure, diese wirkt auf
die Schleimhäute zusammenziehend.
'I'dfel 46. (Convolvalus arvensis, Akkerwinde) Wittwodd'n - weiße Wurzeln, der langen weißen Wurzeln
halber. Wird von den Kindern gern zu
Kränzen verarbeitet und auf den
Kopf gesetzt, getragen.
Tafel 48. (Polyganum arviculare, Vogel-Knöterich) Unvertritt, dieser
Name kommt daher, weil die Pflan ze,
selbst auf vielbegangenen Wegen
wachsend, doch fast unverwüstlich
ist. Der reife Samen wird von den
Vögeln, besonders gern vom Sperling, "Koiter", wie der Vierländer
sagt, gefressen und finden wir im
Herbst große Schwärme dieser Vögel
auf den Standplätzen dieser Pflanze,
Tafel 49. (Equisetum arvense, Ackerschnchtelhnlm) Duwouk. ~p\:Jziell in
Kirchwerder Duwobb, unbekannt,
woher der Name. Wurde früher wegen ihres hohen Kiesclsäuregehaltes
12
Aus Südamerika stammt das wild wllchemde "Franzosenkraut".
Die Ackerwillde rankt .sich an anderen
Pflallzell empor.
zum Putzen von Zinngeschirr verwandt, daher der Name Zinnkraut.
!cl' Weise Gesundheit fördernd, wirkt
morgens und abends eine Tasse
Brennesselsaft, z. B., mit Honig gesüBt (nicht mit Zucker). Aus der
Rinde kann Papier, und aus den
Stengeln, (wie Hanf oder Flachs bearbeitet), eine Art Leinwand hergestellt werden. Klein gehackt und mit
Weizenkleie vermischt, ein sehr
nahrhaftes Hühner-, besonders Truthühnerfutter.
Tafel 50. (Galtnsoga parviflora) Franzosenkrut - Franzosenkraut, solI im
Anfang des 19. Jahrhunderts von den
Franzosen eingeschleppt sein. Ein
stark wucherndes, jetzt sehr lästiges
Gartenkraut.
1794 kamen einige Exemplare in die
Botanischen Gärten von Madrid und
Paris. Und hier erst bekam das eher
unscheinbare Pflänzchen seinen euro päischen Namen, der dessen eigentliche
Heimat, die 3üdamerikanischen Anden,
schamhaft verschweigt. Genau 1805 verließ das Franzosenkraut den Karlsruher
Botanischen Garten, überstieg etwa zeitgleich in Pommern und Berlin eben falls
eingrenzende Zäune und steuerte innerhalb von 100 Jahren seinen Erfolgskurs
durch ganz Deutschland. Die Redaktion.
Tafel 61 (Urtica dioeca, große
BrennesseI) Brennedd'l, vereinzelt
auch Swiens-nedd'n - Schweinenesseln. weil sie dem Schweinefutter oft
beigegeben wird und den Tieren
(auch den Menschen) sehr dienlich
ist. Spinatartig oder in der Art wie
kurzer Kohl gegessen, (gehackt und
mit Hafergrütze gekocht) eine sehr
nahrhafte Speise - geradezu in idea-
Tafel 62. (Cardamine pratensis. Wiesenschaumkraut) Schumkrut. Am
Stenge] findet sich oft die gelbliche in
einem Schaumklumpen verborgene
Schaumzikade Aphrophora spumaria. Daher der Name der Pflanze.
Tafel 75. (Stratiotes aloides, Wasseraloe, Krebsschere) Buck'I-bars Bocksbart. Da fällt mir etwas ein:
meine gute alte Beek Michaelsen
sitzt mit ihrem Neffen, dem kleinen
Willi Grooten in der Kirche zu Altengarnrne, lange sieht der Kleine nach
der Decke. da, mit einem Male bricht
er in die Worte aus: "Kiek mal, Beek'n
Tante, wat's dat da baben, all Buckl'bars, wat schall de Buckl'bars da
baben?" Er hielt die an der Decke
angebrachten goldenen Sterne für
Buckl'bars.
Das Altengammer Fährhaus
,,~ ()n Jahre Familienbesitz" hieß eine
Ausstellung mit vielen Unterlagen
aUE den zwei Jahrhunderten im " Altengammer Ftihrhaus", mit deI' Familie Herr ihr gleichnamiges Jubiläum feierte. Gestochen scharf von
Hund geschrieben, das 1st der 200
Jilhrf' illtf' Kaufvertrag, nuf den das
.Jubiläum basierte. Der Schuster Carsten Scherer aus Besenhorst, dessen
Vorfahren bereits im 16. Jahrhundert
in Lanze bei Lauenburg naChgewiesen wurden, erwarb "den in der
Altengamme zwischen Pet. Stüve
und Ha. Christ. Wolters belegenen
Kathen und Hof, um ihn erb- und
eigenthümlich zu behalten." Das
Grundstück ist bereits 1645 mit dem
Eigentümer Henneke Stoef nachgewiesen, wurde 1690 bebaut. Besonders erwähnt wurde in dem Kaufvertrag die in der Stube eingebaute
Schlag-Uhr mit dem Gehäuse. Neben
dem Kaufpreis für Grundstück mit
Haus und dem damit verbundenen
Fischereirecht auf der Eibe (es besteht heute noch) in Höhe von 2 210
Courant-Mark waren für die Uhr
zehn Reichsthaler extra zu zahlen.
Die Uhr sehlägt heute noch den
Gästen in der gemütlichen Gaststube
des Fährhauses die Siunden. Zum
Fischereirecht gehörte damals auch
die Pflicht, nach Unglücksfällen mit
der Totenangeln in der Eibe nach den
Verunglückt.en zu suchne. Die ElbIiI:icheI'ei wurde in den 50er Jahren
eingestellt. Das Fischereirecht hat
dennoch Auswirkungen: Ausgabe
von Angelkarten und Verpachten an
AngIer-Vereine.
Vor 200 Jahren gab es im Kirchspiel
Altengamme rund HUU Einwohner der
drei Bauernschaften "Bei der Kirche", "Borghorst" und "Horst". Die
EIbe floß damals in Borghorst noch
dicht am Deich entlang. Carsten
Scherers Sohn Michael Hinrich er-
Ernst Seheer 1930 im Fährboot .mit (v. /ks.): Elfriede Uetzt Harden) Seheer, Hel1y
(Herr) Scheer, Gertrod (Wulf!) Rickenberg und Margerare (Harden) Scher am Stover
Strand.
warb 1829 zum Fischereirecht das
Fährregal als Unterpiichier der Zollenspieker Fähre für die Familie. Die
Fähre fuhr zunächst vom "Hornkaten" - so benannt nach dem früher
daran hängenden Horn zum Rufen
der Fähre - nach Stove. Die Fähre
fuhr, geführt durch vier Genarationen bis lY55 in der Familie Scherer
(seit Anfang dcs vorigen Jahrhunderts "Scheer" geschrieben). Zu den
Aufgaben des Fährmannes gehörte
auch, ir.n Winter bei stehender EIbe
einen Ubergang über das Eis abzustecken. Und die EIbe stand, das
belegen die Aufzeichnungen, oft bis
zu einem Vierteljahr. Der Tarif für
die Überfahrten wurde durch staatliche Stellen festgelegt. Da Ernst
Schccr, der letzte Fährmann, drei
Töchter hatte, ging das Haus an die
Alteste, Elly Herr über. Mit ihren
Söhnen Hans-Jürgen und Rolf wohnt
sie heute noch im Fährhaus, inzwischen die siebten Generation.
Das heute auf dem Grundstück stehende Haus wurde im 19. Jahrhundert mit Fachwerk und einem Reetdach aus- und neugebaut. 1967 entstand aus einer Stube der heuiige
Clubraum, lYtJ3 ersetzte ein Anbau
für Sanitärräume einen Stall. Denn
seit 1890 durfte die Familie Scheer im
Fährhaus auch offiziell Gäste bewirten. Ende des vorigen Jahrhunderis
gab es sogar übernadriungi>möglichkeiten, die aber wenig genutzt wurden. Zwischen 1892 und 1901 machten
nur etwa 700 Personen, meistens
Handelsreisende, von dieser Möglichkeit Gebrauch.
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Vierländer
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1 rote Paprika, 2 Stangen Laoch, t gr.
Zwiebel. 1 BuM Petersilie, 4 EßI. Soja·
Sauce. Pfoffor, Safz . 1 EßI. Olivenöl. Fleisch in sehr feine Streifen ~chneiden.
Zwiebelwürfel in Öl andünsten . Fleisch
dazugeben. 3 Min . anbraten, herausneh·
men. BOHNENKEIME. Parika· und
Lauchstre ifen in die Planne geben. mit
'SOja-SaUCe, Pfeffer und Salz würzen. etwas Dosensahne dazugeben . Ca . 5 Min
sanft schmoren. Dann das Fleisch dazu·
geben und nochmals kurz ziehen lassen .
Mit körnigem ReiS servieren.
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Ein beliebter Treffpunkt war die Bank am Deich vor dem Fiihrhaus. Das Foto entstand kurz vor dem
ersren Weltkrieg. Die klein!! Kas/(lIIie ist in<;wiscllW eill mächtiger Raum gewordell.
\ 21M9 Hamburg . Auf der Böge 2B
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13
Der 1. Hamburger Traktoren-Oldtimer-Club lOCH:
Dreschen wie damals
Foto: TOCH
Rainer Suhk und Christian Behn bedienen die" Westjalia"-Dresclllnaschine des TOCH.
Zwei vereinseigene Dreschmaschinen arbeiten für den ,,1. TraktorenOldtimer-Club Hamburg", besser unter seinem Kürzel" TOCH" bekannt.
Immer wieder erregen die "Lanz"
aus dem Jahre 1943 und die noch
ältere "Westfalia" Aufsehen, wenn
die Mitglieder des TOCH bei Vorführungen dreschen wie unsere Vorfahren. Mit dem Selbstbinder wcrden
noch die Garben hergestellt. wie sie
die alten Dreschmaschinen nach dem
Trocknen auf dem Feld verarbeiteten. TOCH -Vorsitzener Willi Tüger:
"Wir bestellen extra ein Feld dafür.
In diesem Jahr haben wir Hafer
angebaut."
Die "Lanz"-Dreschmaschine haben
'rOCH-Mitglieder 1990 in einer
Scheune in Seefeld entdeckt. Der
Eigentümer schenkte sie dem TOCH.
Etwa ein Dreivierteljahr dauerte das
Restaurieren der Maschine durch
Mitglieder des TOCH. Viele Holzund Blecharbeiten waren dabei nötig.
Die ursprünglichen Eisenräder wurden durch Gummiräder ersetzt, damit die Maschine auch fluf der Straße
gczogen werden kann. Die Dreschmaschine ist für Vorführungen betriebsbereit. Mit einem Flachriemen
wird sie von einem Schlepper angetrieben. Willi Tüger: "Dafür benötiE'en wir etwa 15 bis 20 PS." Auf der
Messe "Garten Hamburg ll , beIm Itrntedank-Umzug in Kirchwerder 50wie
beim Pfingsttreffen, das der TOCH in
diesem Jahr in Spadellläml urgällisiert hatte. war die Lanz-Maschine
im Einsatz.
14
Die "Westfalia"-Maschine hat der
TOCH 1989 in Westerholz bei Rothenburg/Wümme gekauft und anschließend in Spadenland restauriert.
Auch sie ist inzwischen voll einsatzfähig, hat ihre Leistungsfähigkeit
beim Pfingsttreffen gezeigt.
Der TOCH wurde 1988 von sieben
Interessenten gegründet. Zur Zeit
gehören ihm rund 30 aktive Mitglieder an, die selbst Traktoren-Oldtimer besitzen oder bei Veranstaltungen mitwirken. Beispielsweise stellen die TOCH-Mitglieder häufig die
Zugmaschinen für Umzüge, insbesondere den Kirehwerder Ernte-Umzug. Rund hundert historische
Schlepper befinden sich im Besitz
von TOCH-Mitgliedern. Der älteste
dieser Trecker stammt aus dem Jahre 1928. Außer den beiden Dreschmaschinen (Dreschkästen) besitzt der
TOCH für Vorführungen einen Einachs-PIlug, eine Getreide-Reini-
gungs-Maschine sowie eine StruhPresse.
Mit Vereinen, die ähnliche Ziele verfolgen wie der TOCH, arbeitet der
TOCH zusammen zwischen Sachsen
und Ostfriesland, zwischen Flensburg und Rosenheim in Bayern. Oft
sind die TOCH-Mitglieder zu Oldtimer-Veranstaltungen
unterwegs,
häufig sogar per Achse. So kürzlich
nach Oyten bei Bremen.
Für Juni 1995 ist eine Fahrt auf
Landstraßen nach Markkleeberg bei
Leipzig geplant. Die Zmlammenarbeit mit anderen Vereinen bringt
Infonnationen und Ersatzteile. Willi
Tüger: "Oft erfahren wir durch Mitteilungsblätter der Vereine etwas
über Ersatzteil-Lager. So habe ich
nach einem Tip aus einem der Mitteilungsblätter aus einer Werkstatt bei
Leipzig noch Original verpackte
Deutz-Ersatzteile aus dem Jahre
1938 erhalten."
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