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BAWÜ-Schüler-Cup BAWÜ-Schüle - Badischer Radsport

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Ausgabe August bis Oktober 2014
Ev. Altenzentrum Fritz-Kamping-Haus Buer gGmbH
Vorwort
Die heißen Sommertage zur Zeit lassen uns spüren, dass wir wirklich Sommer
haben. Die Schulkinder haben inzwischen Ferien, viele verreisen - zum Teil in
ferne Länder- und genießen es abzuschalten von Arbeit und Beruf. Bei uns im
Altenheim gibt es keine Betriebsferien hier geht die Arbeit und das Leben weiter
wie bisher. Und doch ist die Sommerzeit immer auch ein wenig anders als die
übrige Zeit im Jahr. Spontan findet die eine oder andere Veranstaltung draußen
statt; statt Gymnastik wird lieber eine Eisrunde abgehalten und überhaupt sitzen
in gemütlicher Runde immer eine Reihe Bewohner draußen im Eingangsbereich.
Auch die Gute Stube wurde in den vergangenen Wochen häufig ins Freie in die
neue Draußen-Sitz-Ecke verlegt.
Aber wir wissen auch, dass der Sommer seine höchste Zeit schon hinter sich
hat. Die Stoppelfelder weisen uns daraufhin, dass wir bald wieder Abschied nehmen müssen von der Sommerszeit. Doch das muss kein Grund zur Traurigkeit
sein. Freuen wir uns lieber auf den Herbst mit seinen bunten Farben, und den
Früchten, die wir dann ernten (und essen) können. Vielleicht haben wir Glück
und wir können einen „goldenen Herbst“ erleben.
Eine gute Zeit wünscht Ihnen das Redaktionsteam!
Impressum:
Herausgeber:
Ev. Altenzentrum Fritz-Kamping-Haus Buer gGmbH
Kampingring 4 • 49328 Melle
Tel.: (05427) 956-0 • Fax: (05427) 956-199
info@fritz-kamping-haus.de • www.fritz-kamping-haus.de
Redaktion:
K. Schlichter (K.S.), C. Ulrich (C.U.)
Gestaltung:
Buddenbohm-multimedia GmbH & Co. KG
Tel. 05422-9289723 • gestaltung@buddenbohm.de
Druck:Fritz-Kamping-Haus
Auflage: 100 Exemplare
Was war los
Ein Kaffeenachmittag mit
dem Kinderchor aus Buer
uns unbekannt. Frühlingslieder und
sogar Volkslieder wie „Kein schöner
Land“ und „Die Gedanken sind frei“.
wurden vorgetragen. Selbstverständlichen durften unsere Bewohner mitsingen, was sie natürlich auch kräftig taten. “Jung und Alt“ geht immer.
Unsere Bewohner freuen sich immer
wieder über die Besuche von Kindern,
in diesem Fall eben über den Kinderchor. Der konnte nach einer starken
Aufführung natürlich nicht ohne eine
kleine Stärkung gehen. Das Eis und
die Schokoküsse waren ruckzuck
Eine besondere Cafeteria war uns
Mitte Mai vergönnt. Zu erst wurden
leckere Torten verputzt und dann
kam der Kinderchor unter der Leitung
von Herrn Nintemann zu uns in den
Lindensaal. Viele Kinder wuselten
durch den Lindensaal. Die tollen roten
T-shirts mit dem Aufdruck Kinder-und
Jugendchor Buer waren überall zu
sehen (35 Kinder). Sie waren schon
ein wenig aufgeregt, aber das legte
sich nach den ersten Liedern. Auf
dem Programm standen tolle Kinderlieder, teilweise bekannt, teilweise für
3
war grandios, da fiel die Wahl echt
schwer. Alle konnte man nicht probieren. Zum Glück ließen sich die
Tortenstücke auch teilen. Abgerundet wurde der Nachmittag durch ein
kleines Programm, gestaltet von den
Landfrauen. Viel Anklang fand die
Flötengruppe, aber auch die Dame,
die Plattdeutsche Geschichten „vertellen“ konnte. Sie ist ein Profi auf
diesem Gebiet!
verputzt. Mit einem kräftigen Applaus
wurden die Kinder und Herr Nintemann verabschiedet. Natürlich mit
der Bitte: „Wieder kommen!“ Einen
besonderen Dank möchten wir auch
den Eltern der Kinder aussprechen,
die ihre Kinder zu uns begleitet haben.
Kornelia Schlichter
Tortenschlacht
Alle Jahre wieder…..kommen zum
Glück die Landfrauen ins Haus!
Mitte Mai war es wieder soweit.
Schon am frühen Vormittag wurden
die ersten Torten in der Küche abgegeben. Diese wurden dann auf die
Wohnbereiche verteilt. (Für Bewohner, die nicht in den Lindensaal kommen konnten)
Aber der eigentliche Gaumenkitzel
fand im Lindensaal statt. Viele, viele
Torten (15 an der Zahl) eine leckerer als die andere, wurden von den
Landfrauen verteilt. Die Auswahl
Es war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung und wir freuen
uns jetzt schon auf das nächste Jahr.
Herzlichen Dank an die Landfrauen.
Kornelia Schlichter
4
Das wird wie immer alle 14 Tage am
Donnerstag unterm Sternenhimmel
stattfinden. Die Küche wird uns sicherlich nette Kleinigkeiten bescheren. Gerne nehmen wir auch Vorschläge von Ihnen an.
Kornelia Schlichter
Rückblick Grillabende +
„Abendessen Spezial“
Projekt: Rumtopf und
Aufgesetzter
Letztes Jahr hatten wir eine super
Idee: „Wir machen einen Rumtopf.
Wir sorgen im Sommer vor und können dann im Winter aus den Vollen
schöpfen.“ Dabei waren wir so eifrig,
dass wir sogar zwei Töpfe nach und
nach füllen konnten. Diese wurden
dann ab dem 1. Advent, je nach Lust
und Laune, mit Vanilleeis oder Vanillepudding verspeist. Rumtopf mit
etwas Sekt aufgefüllt schmeckt auch
sehr lecker. Auch in diesem Jahr waren wir schon wieder richtig fleißig.
Die Töpfe sind schon gut gefüllt, es
fehlen nur noch ein Paar Früchte.
Es kam uns dann eine andere Idee.
Früher hatte man immer ein Likörchen oder einen Aufgesetzten, natürlich selbstgemacht, im Haus. Warum
sollen wir das nicht noch einmal probieren und im Winter davon profitieren? Also erstellten wir einen Johannisbeerlikör. Wir sind gespannt auf
das Ergebnis.
Kornelia Schlichter
Das Wetter hat es zum Sommerbeginn nicht immer gut mit uns gemeint. Oft musste draußen gegrillt,
aber drinnen gegessen werden.
Aber trotzdem tat es der guten Laune keinen Abbruch. Die Küche hatte in gewohnter Manier, die Zutaten
bereitgestellt. Leckere Salate, wobei
ein Kartoffelsalat nicht fehlen durfte. Bratwürstchen, und ein leckeres
Getränk dazu - das geht immer. Der
Versuch, Würstchen mit Tee zu reichen, stieß aber nicht auf große Zustimmung. Also haben wir das Grillen
wiederholt und dazu „richtige Getränke“ serviert. Wir sind ja noch lernfähig! Noch haben wir einen Monat
oder vielleicht zwei, Zeit zu grillen.
Im Herbst wird sich dann nahtlos das
„Abendessen Spezial“ anschließen.
5
Sommerfest „Der Wind
hat mir ein Lied erzählt“
Für den Monat Juni
war schon von langer Hand das diesjährige Sommerfest
geplant, dass ja immer ein Höhepunkt
im Jahresverlauf
darstellt.
So etwa sechs Wochen vor dem eigentlichen Termin begann dann die
Arbeit der „Projektgruppe Sommerfest“ Eingeladen waren Bewohner
und Bewohnerinnen, sich mit dem
Motto des Festes „Der Wind hat mir
ein Lied erzählt“ zu beschäftigen und
Einfälle für die Dekoration des Gemeindehauses zu sammeln und diese dann auch herzustellen.
Und was dabei heraus kam, konnte sich sehen lassen: Eifrig und geschickt haben wir kleine Serviettenringe in Wolkenform ausgeschnitten
– 160 Stück!!! Und dann große Wolken aus Pappe mit Watte beklebt, die
den Raum schmücken sollten. Die
fleißigen Damen waren am Schluß
auch emsig dabei die farbigen Serviettenröllchen in das Gebastelte einzufädeln und durften wahrlich stolz
sein, als zwei riesige Weidenkörbe
6
mit den Ergebnissen unserer Arbeit
vor uns standen. Besonders schön
aber war dann der Anblick der ge-
uns über die vielen Gäste, die ins Gemeindehaus strömten. Nach der offiziellen Begrüßung durch Hr, Rotert
und Frau Prange wendete sich auch
Frau Gisela Huning als Heimbeiratsmitglied an die Gäste. Dann gab es
nach der traditionellen Kaffeetafel
wieder ein richtig schönes Musikprogramm mit Herrn Taube und seiner Gitarre. Alte Schlager, Baladen
und Volkslieder brachte er mit seiner
wohlklingenden Stimme zu Gehör
und erntete dafür viel Beifall. Ebenso
beklatscht wurde dann natürlich auch
der Auftritt des Bewohnerchores.
deckten Tische beim Sommerfst, auf
denen „unsere“ Servietten-Wolken lagen und die mit Wolken geschmückte
Bühne. Mit Hilfe von Frau Huning waren schöne Vasen mit Gartenblumen
entstanden, die der Kaffeetafel einen
fröhlichen, sommerlichen Glanz gaben.
Aber auch musikalisch gab es schon
seit langem Vorbereitungen für das
große Fest. In der „Guten Stube“
entwickelte sich unter Leitung von
Mirco Neum ein Bewohnerchor der
zur Gitarrenbegleitung alte und auch
neue Lieder einübte und dann mit extra selbstgefertigten T-Shirts vor der
Bühne auftrat und sein Gesangskönnen zum Besten gab.
So war das Sommerfest in vielerlei
Hinsicht von Bewohnern vorbereitet
und gestaltet worden und wir freuten
7
Nach dem Würstchengrillen als
Abendessen sah man viele zufriedene
Gesichter ins Fritz-Kamping-Haus
zurrück kehren.
Claudia Ulrich
Ein besonders lustiger Programmpunkt war die Versteigerung der gemeinschaftlich hergestellten Strickdecke aus der Guten Stube. Diese
wurde von Frau Ulrich „amerikanisch“
versteigert. Mit 1-Euro-Einsatz in den
Herrenrunde
Im Juni wurde eine neue Gruppe
gegründet: die Herrenrunde. Sie
wird von einigen Bewohnern gerne
angenommen. Es werden aktuelle
Themen, wie z.B. kürzlich die WM
in Brasilien diskutiert. Man erinnert
sich auch gerne an lustige oder auch
nachdenkliche Erlebnisse von früher.
Beliebt sind Quiz- und Rätselspiele,
besonderes Interesse gilt den Ausflügen in die nähere Umgebung. Über
Zuwachs in der Männerrunde würden sich alle sehr freuen. Also nicht
vergessen: alle 14 Tage am Dienstag
(steht auch auf dem Wochenplan).
Conny Bouloukos
Sammelhut haben sich viele Gäste und Bewohner beteiligt, so dass
wir insgesamt für die beiden decken
120,- Euro eingenommen haben und
vor allem Marion Trick glücklich machen konnte, die durch ihr intensives
Ersteigern zum Schluß tatsächlich
die Decke erhalten hat.
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Neues vom Leitungsteam
Liebe Bewohnerinnen,
liebe Bewohner,
5. Da wir unseren Pflegesatz bis Juni
2015 verhandelt haben wird es für
dieses Jahr zu keiner Erhöhung
der Pflegesätze kommen.
der Sommer hat uns fest im Griff und wir
freuen uns über die Möglichkeit unsere
Außenanlagen zu nutzen.
Wir haben wieder einige Informationen
aus den letzten Wochen für Sie zusammengetragen.
6. Wir haben einen neuen Heimbeirat
gewählt und freuen uns auf die
Zusammenarbeit.
1. Mit großer Trauer mussten wir den
Tod unseres Mitarbeiters Horst
Corduan hinnehmen.
Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen
und versprechen Ihnen auch weiter
unser Bestes zu geben.
2. Auch dieses Jahr feierten wir unser Sommerfest „der Wind hat mir
ein Lied erzählt“. Mit einer tollen
Versteigerung und der musikalischen Darbietung durch Herrn
Taube waren alle Bewohner, Gäste und Mitarbeiter sich über ein
gelungenes Fest einig.
Ihr Leitungsteam,
Silke Prange, Stephan Gläser
und Dirk Rotert
3.Unser Haus ist und war in den
letzten Monaten voll ausgelastet
und darüber freuen wir uns sehr.
4. In der Verwaltung begrüßen wir
mit Frau Schikowski eine neue
Mitarbeiterin ganz herzlich.
9
Unser Wetter
dinavien kühle Luft in den Norden treibt.
Ein Hochdruckkeil sorgt dabei für eine
Wetterberuhigung. Und was die Kaltfront
des baltischen Tiefs noch macht, habe
ich jetzt vergessen.“
Ich kann meiner Mutter nur zustimmen,
es ist manchmal nicht einfach, den Wetterbericht zu verstehen. Dabei interessiert mich die kühle Luft von Skandinavien oder der Hochdruckkeil vorn Baltikum
überhaupt nicht, ich will einfach nur wissen, ob es morgen regnet und ich eventuell mit dem Schlauchboot zur Arbeit fahren muss, oder ob die Sonne scheint.
Ob sich vielleicht ein kleiner, hilfloser
Hochausläufer dazwischen schiebt oder
sich die Wolkenwand nur mit gutem Zureden auflöst, ist mir völlig wurscht.
Sie kennen doch sicher das alte Sprichwort: „Wenn der Hahn kräht auf dem Mist,
wird das Wetter anders, oder es bleibt wie
es ist.“ Das sind doch mal Aussagen, damit kann man etwas anfangen. Doch ich
frage Sie, was soll ich davon halten, wenn
mir der Wettermann einen spätsommerlichen Sonnentag vorhersagt und ich im
Badeanzug in meinem Liegestuhl einen
Wolkenbruch nach dem anderen ertragen
muss? Nachdem ich beim Fernsehsender angerufen und mich beschwert hatte,
kam die Sonne dann doch noch raus. Ich
bin der Meinung, die sicherste Wettervorhersage ist immer noch ein Blick aus dem
Fenster.
Und da mir im Augenblick keine einzige
Wolke die Sicht in den Himmel versperrt,
würde ich gerne meine Mutter anrufen
und sie zu einem ausgedehnten Spaziergang einladen.
Ich warte nur noch, bis unsere Ortsfeuerwehr die „leichte Bewölkung“ aus dem
Keller gepumpt hat ...
von Helga Licher
Meiner Meinung nach ist unser Wetter
auch nicht mehr das, was es mal war.
Ich glaube, meine Mutter hat recht, wenn
sie sagt: „Früher war halt alles besser,
auch das Wetter.“ Und dann erzählte sie
von kalten Wintern mit Eis und Schnee
und von warmen Sommertagen mit viel
Sonne und hohen Temperaturen.
„Früher konnten wir in den Sommerferien jeden Tag ins Freibad gehen“, sagt
sie, und während sie in Erinnerungen
schweigt, zieht ein Lächeln über ihr Gesicht. Doch auch ich kann mich gut an
Zeiten erinnern, da konnte man sich
durchaus auf den Wetterbericht verlassen. Wenn in der Zeitung schwarz auf
weiß stand: „Das Hoch Martin beschert
uns in den kommenden Tagen Temperaturen bis zu 30 Grad ...“, dann konnte
man getrost den Regenschirm zu Hause
lassen und mit dem Fahrrad zur Arbeit
fahren. Wenn uns heute der Wettermann
im Fernsehen schönes Wetter prophezeit, heißt das in der Regel nur, dass der
Keller für die nächsten Tage vielleicht trocken bleibt. Wenn wir Glück haben ...
Ostern im Schnee ist keine Seltenheit,
und während im Sommer kleine Eisschollen auf der Oberfläche des Schwimmbades treiben, können wir Weihnachten
einen Forsythienstrauß pflücken. Nicht
mal die Eisheiligen werden ihrem Ruf
noch gerecht. Ist das nicht verrückt
„Früher wurden wir im Radio darauf
hingewiesen, dass ein Tief über Süddeutschland zieht und die Temperaturen
tagsüber bei 20 Grad liegen“, sagt meine Mutter und schüttelt betrübt den Kopf.
„Heute wird von einem Tief gesprochen,
das zum Baltikum abzieht und von Skan-
10
Nachruf H. Corduan
kleines Gespräch und gab jedem das
Gefühl willkommen zu sein.
Er lud den einen oder anderen Bewohner
auf einen Kaffee ein und hatte oft einen
lustigen Satz zu den unterschiedlichsten
Lebenssituationen auf den Lippen.
Horst Corduan war durch sein freundliches Wesen bei Bewohnern und Besucher nicht nur beliebt, sondern auch
bekannt.
Selbst wer seinen Namen noch nicht
kannte, wusste: „Ach, das ist doch der
freundliche Mann aus dem Büro..“
Er liebte die Menschen, die Gespräche
und das Zusammensein mit anderen.
Am 18. Mai 2014 verstarb unser lieber und geschätzter Mitarbeiter und
Kollege Herr Horst Corduan im Alter
von 62 Jahren.
Als Hausgemeinschaft haben wir in einer kleinen Andacht im Lindensaal Abschied genommen und uns an Horst
Corduan und Begegnungen mit ihm erinnert:
Horst Corduan war die gute Seele am
Empfangsthresen. Seine Freundlichkeit
und Hilfsbereitschaft waren unschlagbar. Jedem, ob er ihn bereits kannte
oder nicht, schenkte er ein offenes Lachen. Er war es, der unseren Bewohnerinnen freundlich die Tür öffnete, oder
den Knopf zum Fahrstuhl drückte, der
die Kaffeemaschine bediente, wie kein
anderer.
Seine Tätigkeit hier bei uns war mehr
als ein Beruf es wurde ihm zur Berufung.
Sein Lachen und seine fröhliche Stimme sind uns noch immer im Ohr und
werden es wohl noch lange bleiben.
Wir wünschen seiner Familie Kraft und
Trost aus Gottes Segen, um nun den
Weg ohne Horst Corduan weiter zu gehen.
Horst Corduan nahm sich die Zeit für
die Bewohner, hatte immer Muße für ein
11
Neuer Heimbeirat
Am Dienstag, 3. Juni fand die Wahl des
neuen Heimbeirates statt. Eingeladen
hatten wir zu einem Klavierkonzert zum
Mitsingen im Lindensaal. Herr Sattler
hat uns musikalisch wieder zu einen
beschwingten Nachmittag verholfen
und wir konnten miteinander viele alte
Volkslieder singen.
Einstimmig gewählt wurden:
Frau Gisela Huning, Kastanienallee
Frau Irmtraud Jäger, Birkenweg
Herr Dieter Klein, Birkenweg
Frau Lydia Klöckner, Birkenweg
Frau Hilde Wächter, Eichengrund
Frau Helga Richly (ist inzwischen wieder aus dem FKH ausgezogen)
Das Konzert wurde dann unterbrochen
und es fand die Wahl der neuen Mitglieder im Heimbeirat statt.
Wir gratulieren den frisch Gewählten
und wünschen ihnen Freude bei Ihrer
Aufgabe. Ebenso gilt den Mitgliedern
auch ein herzlicher Dank für die Bereitschaft, sich in der kommenden Zeit für
die Wünsche und Belange der Bewohnerschaft im Haus einzusetzen.
12
Geburtstage & Einzüge
Am 26. September feiert
Frau Erika Huning
im Birkenweg
ihren 90. Geburtstag.
Herzlichen Glückwunsch
zum Geburtstag!
Am 10. August feiert
Frau Hilde Hellmann
im Birkenweg
ihren 81. Geburtstag.
Am 30. September feiert
Frau Lina Kuhlenkamp
im Birkenweg
ihren 91. Geburtstag.
Am 20. August feiert
Frau Sigrid Koch
in der Kastanienallee
ihren 83. Geburtstag.
Am 30. September feiert
Frau Angela Riedel
im Eichengrund
ihren 83. Geburtstag.
Am 28. August feiert
Frau Eva von Schaewen
im Birkenweg ihren 95. Geburtstag.
Am 01. Oktober feiert
Frau Luise Kay
im Eichengrund
ihren 89. Geburtstag.
Am 31. August feiert
Frau Elisabeth Frank
im Eichengrund
ihren 90. Geburtstag.
Am 05. Oktober feiert
Frau Helene Seluga
im Birkenweg
ihren 91. Geburtstag.
Am 10. September feiert
Frau Else Masch
im Birkenweg
ihren 94. Geburtstag.
Am 07. Oktober feiert
Herr Erwin Greife
in der Kastanienallee
seinen 78. Geburtstag.
Am 16. September feiert
Frau Anni Hensiek
im Eichengrund
ihren 88. Geburtstag.
13
Am 09. Oktober feiert
Frau Agnes Müller
in der Kastanienallee
ihren 92. Geburtstag.
Am 28. Oktober feiert
Frau Elfriede Schlinkmeier
im Sonnenstübchen
ihren 93. Geburtstag.
Am 12. Oktober feiert
Frau Liesel Ahring
in der Kastanienallee
ihren 81. Geburtstag.
Am 30. Oktober feiert
Frau Adelheid Heidenreich
im Sonnenstübchen
ihren 94. Geburtstag.
Am 13. Oktober feiert
Frau Emma Schlauch
in der Kastanienallee
ihren 86. Geburtstag.
Herzlich willkommen
Einzüge von Mai bis Juli 2014
Am 14. Oktober feiert
Frau Elfriede Hackenbroich-Seger
in der Kastanienallee
ihren 91. Geburtstag.
Am 21. Oktober feiert
Frau Irmgard Uhlmannsiek
im Birkenweg
ihren 85. Geburtstag.
Anni Hensiek
15.04.14
Elfriede Bekkötter
16.05.14
Sigrid Koch
02.06.14
Hilde Paul
13.06.14
Michael Rattemeyer 23.06.14
Bernhard Schaffert 01.07.14
Am 22. Oktober feiert
Frau Karin Scholz
im Eichengrund
ihren 71. Geburtstag.
Am 26. Oktober feiert
Frau Marie-Luise Brill
in der Kastanienallee
ihren 89. Geburtstag.
14
Elfriede Oberdiek
22.07.14
Helmut Fürstenau
23.07.14
Heinz Breuer
24.07.14
Geschichte
Ermattet setzte Karl Klever sich auf eine
Bank vor der Haustür. Innerlich fluchte er
über seinen Einfall hier heraufgestiegen
zu sein. Er beneidete die Kätzchen, die
wenigstens genügend Wasser hatten.
Plötzlich sprang er wie elektrisiert auf.
Die Kätzchen stoben vor Schreck zur
Seite. Karl konnte nicht glauben, was er
sah. Wie hypnotisiert betrachtete er die
schöne große Wasserschale. Vorsichtig
nahm er sie hoch. Wahrhaftig, er hatte
sich nicht getäuscht. Das war altes Meißener Porzellan. Er schätzte um 1770.
»Passig gebogter und gerippter Rand mit
blauer Kante und feinstem Reliefdekor«,
sinnierte er abschätzend.
Die wertvolle
Katzenschale
Einige Jahre nach dem Krieg begannen
die Zeitungen das heraufziehende Wirtschaftswunder zu verherrlichen wie den
Aufbruch in eine neue goldene Zeit. Etliche Berufszweige sonnten sich plötzlich
im Glanz einer steigenden Beliebtheit.
Einer davon gewann solche Popularität,
dass jeder Laie glaubte, auch Experte zu
sein und es zu seinem Hobby erkor: das
Sammeln von Antiquitäten.
Vorbei war die Zeit des fröhlichen Durchstöberns von Großmutters alten Sachen
um der Erinnerung willen. Jetzt ging es
ums Geschäft, um die letzten noch unentdeckten, alten Stücke. Jeder Trick schien
erlaubt. Die meisten Interessenten hatten
bereits bei Freunden und Verwandten
alles abgeklappert und dehnten ihr Betätigungsfeld auf Nachlässe und Hinterlassenschaften aus. Das Lesen von Todesanzeigen wurde zur Pflichtlektüre.
Doch bald versiegten auch diese Quellen, weil habgierige Erben sich schlau gemacht hatten und die Kostbarkeiten nicht
mehr für ein bescheidenes Sümmchen
hergeben wollten. Da blieben als letzter
Ausweg nur noch die Speicher der Bauernhöfe. Karl Klever erkannte schnell,
dass dort noch so manche Kostbarkeit
schlummerte. Er machte sich auf und besuchte die abgelegensten Höfe.
Sein Herz machte einen Freudensprung.
Für dieses Prachtstück allein hatte sich
der Weg gelohnt. Er würde es dem Bauern abkaufen.
Entschlossen sprang er auf und ... hielt
mitten in der Bewegung inne. Es wäre
dumm, sein Interesse so deutlich zu zeigen. Er musste es geschickter anstellen.
Als der Bauer zurückkam, bat Karl um
einen Schluck Wasser, sprach über dies
und das und kam dann auf die Kätzchen
zu sprechen. »Sie sind sehr hübsch, aber
ich sehe nur drei. Die anderen haben sie
wohl ertränkt.«
Der Bauer lachte: »So etwas gibt es bei
uns nicht. Wir brauchen Katzen, weil wir
Mäuse haben, und außerdem finden sich
immer wieder Käufer für die Jungen.«
»Würden Sie mir ein Kätzchen verkaufen?«, fragte der Besucher vorsichtig.
»Aber ja, suchen Sie sich eines aus.«
»Was kosten sie denn?«
Einmal während des heißen Sommers
erreichte er schwitzend einen Hof. Kein
Mensch war zu sehen, nur drei junge
Kätzchen tollten munter herum.
15
Geschichte & Gedicht
»Ach, wissen Sie, den Kindern unserer
Feriengäste schenke ich sie. Von den Erwachsenen verlange ich fünf Mark, denn
Geschenktes ist ja heutzutage nichts
mehr wert.«
Die Katze Nelly
»Abgemacht«, nickte der Gast und legte
schnell eine Fünf-Mark-Münze auf den
Tisch. »Ich nehme die kleine Schwarze.«
Er stand auf und nahm das zutrauliche
Kätzchen auf den Arm.
Jeden Morgen um halb vier,
wacht es auf, das kleine Tier.
Susann Winkler
Die Katze Nelly, die ich meine,
gehört dem Bürgermeister Franz in Peine.
Hat wohl geruht auf Franzens Bauch
und Köstliches geträumt wohl auch.
Sie springt auf ihres Herren Brust,
voll kulinarisch-zügelloser Lust.
»Bevor ich gehe«, sagte Karl und drehte
sich zu dem Bauern um, »hätte ich eine
Bitte. Das Kätzchen ist so an seine Wasserschale gewöhnt, die würde ich gern
mitnehmen, wenn Sie wollen, auch gegen Bezahlung.«
Lust auf Maus mit Sahne
und Pastetchen vom Fasane.
Dazu ein Stück von der Forelle,
ein Scheibchen Schinken auf die Schnelle.
Zum Dessert ein Häppchen Huhn,
danach erst mal ein Stündchen ruhn.
Da stemmte der Bauer die Hände in die
Hüften, lachte aus vollem Hals, und tausend kleine Funken tanzten in seinen Augen. „Die Schale lassen Sie schön hier!
Ich weiß, was sie wert ist. Was glauben
Sie, warum ich alle meine Katzen so
leicht verkaufen kann?“
Doch der Bürgermeister schnarcht verzückt,
macht die Katze ganz verrückt.
Die Nelly schreit, stupst ihn ins Gesicht,
der Franzl aber rührt sich nicht.
Sie wandert mürrisch auf und ab,
tritt ihrem Herrn die Glieder platt.
Sie beißt ihn schließlich in die Nase.
»Als nächstes«, denkt sie,
»fliegt die Vase!«
Doch, siehe da, der Franz erwacht,
mustert die Katze mit Bedacht.
Dann lächelt er, wünscht zärtlich
»Guten Morgen!«
und geht das Katzenmahl besorgen.
Nelly wartet nun ganz nett
auf ihr Frühstückchen im Bett.
»Ein Braver«, denkt sie, »ist der Franz«,
streckt sich aus und rollt den Schwanz.
16
Angebote & Termine
Regelmäßige Angebote
Freitag:
10.00 Uhr
10.00 Uhr
16.00 Uhr 16.30 Uhr
Montag:
10.00 Uhr Besuch der Kinder des
Martini-Kindergartens
monatlich (C. Ulrich)
10.30 Uhr Besuch der Kindergartenkinder
im Sonnenstübchen (monatlich)
15.30 Uhr Singerunde Wohnküche Kastanie
(Frau Bosse)
Sonntag:
14.30 Uhr Café Sternenhimmel
– 17.00 Uhr
Dienstag: 10.00 Uhr Gymnastik (K. Schlichter)
17.00 Uhr Andacht (Sternenhimmel)
(C. Ulrich)
Mittwoch:
09.00 Uhr
10.00 Uhr
15.30 Uhr
Klönschnackrunde
unter’m Sternenhimmel
(K. Schlichter)
Einzelaktivierungen
(C. Ulrich)
Kath. Wortgottesdienst
(Gruppenraum) monatlich
Hundebesuchsdienst (monatlich)
Von Montag bis Freitag:
10.00 – 17.00 Uhr
Tagesgruppe „Gute Stube“
Kochen in den Wohnküchen
Bibel- und Gesprächskreis I
im Gruppenraum oben (C. Ulrich)
Einzelaktivierungen
14-tägig (K. Schlichter)
Donnerstag:
10.00 Uhr Bibel- & Gesprächskreis II
im Gruppenraum oben (C. Ulrich)
16.00 Uhr Sturzprophylaxe (K. Schlichter)
17
Dienstag, 23. September • 16.00 Uhr
Klaviermusik und Singen
(Lindensaal)
Termine
Donnerstag, 7. August • 17.30 Uhr
Grillabend Eichengrund
Dienstag, 30. September • 15.45 Uhr
Kegelnachmittag (Sternenhimmel)
Freitag, 8. August • 16.00 Uhr
Kath. Wortgottesdienst
(Gruppenraum)
Donnerstag, 9. Oktober • 17.30 Uhr
„Abendessen Spezial“ (Sternenhimmel)
Donnerstag, 14. August 17.30 Uhr
Grillabend Kastanienallee
Freitag, 10. Oktober • 16.00 Uhr
Kath. Wortgottesdienst (Gruppenraum)
Dienstag, 19. August • 15.45 Uhr
Bingo-Runde (Sternenhimmel)
evtl. 16.30 Uhr
Hundebesuchsdienst
17.30 Uhr Grillabend Birkenweg
Montag, 13. Oktober • 14.30 Uhr
Bulli-Taxi nach Melle
Donnerstag, 21. August • 17.00 Uhr
Heimbeiratssitzung
Dienstag, 26. August • 15.30 Uhr
Herrenrunde (Gruppenraum)
Dienstag, 14. Oktober • 15.45 Uhr
Singerunde mit Gitarre
(Sternenhimmel)
Donnerstag, 28. August • 14.30 Uhr
Fahrt zum Kaffeetrinken
Dienstag, 21. Oktober • 15.45 Uhr
Bingo-Runde (Sternenhimmel)
Dienstag, 2. September • 15.45 Uhr
Vorleserunde (Sternenhimmel)
Mittwoch, 22. Oktober • 15.00 Uhr
Modenschau mit Kaffeetafel;
anschl. Verkauf von Bekleidung der
Firma Ströh, Melle
Freitag, 5. September • 16.30 Uhr
Hundebesuchsdienst
Donnerstag, 23. Oktober • 17.30 Uhr
„Abendessen Spezial“
Montag, 8. September • 14.30 Uhr
Bulli-Taxi nach Melle
Dienstag, 9. September • 15.30 Uhr
Herrenrunde (Gruppenraum)
Das legendäre Forellenessen soll
auch wieder stattfinden: Termin wird
rechtzeitig bekannt gegeben!
15.45 Uhr
Singerunde (Sternenhimmel)
Freitag, 12. September • 16.00 Uhr
Kath. Wortgottesdienst
(Gruppenraum)
18
Wir trauern um
Am 06.04.14 verstarb
Am 02.07.14 verstarb
Herr Wilfried Finkemeyer
Herr Werner Heemann
im Alter von 84 Jahren.
im Alter von 90 Jahren.
Am 04.05.14 verstarb
Am 12.07.14 verstarb
Frau Elfriede Hagemann
Frau Gerda Wellenkötter
im Alter von 93 Jahren.
im Alter von 89 Jahren.
Am 04.05.14 verstarb
Am 14.07.14 verstarb
Frau Erna Brosina
Herr Manfred Kirchner
im Alter von 94 Jahren.
im Alter von 84 Jahren.
Am 15.05.14 verstarb
Am 28.07.14 verstarb
Frau Gertrud Hucke
Frau Margarethe Peuser
im Alter von 97 Jahren.
im Alter von 93 Jahren.
Am 25.05.14 verstarb
Am 29.07.14 verstarb
Frau Dorothea Wendland
Herr Heinrich Wiegmann
im Alter von 84 Jahren.
im Alter von 91 Jahren.
Am 11.06.14 verstarb
Frau Martha Meyer
im Alter von 94 Jahren.
Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Johannes 16, 22
Foto-Impressionen aus
dem Fritz-Kamping-Haus
20
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Seele and Geist
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