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Bote_Februar_2015 - Ev. Melanchthon

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BOTE
EVANGELISCHE
KIRCHENGEMEINDE
IN KREUZBERG-MITTE
Ausgabe Februar2015
Ich schäme mich des Evangeliums nicht… (Röm.
1,16)
Die Abbildung zeigt die vier Evangelistensymbole (Hesekiel 1, 4-10 & 10,14). Der
Stier steht für den kraftvollen Evangelisten Lukas, der uns Jesus als das Opfer für
die Sünden der Welt präsentiert. Der Löwe steht für das Markusevangelium, in
dem die kraftvollen Worte und Reden Jesu überliefert sind. Der Engel mit
Menschenantlitz steht für Matthäus, der uns die menschliche Seite Jesu zeigt, und
schließlich der Adler, der für die kreisenden Gedanken des Johannes-Prologs und
damit für das Johannesevangelium steht.
2
Andacht
St. Jacobi
St. Simeon
Melanchthon
Liebe Gemeinde, liebe Freunde unserer Gemeinde. Von
Herzen wünsche und erbitte ich Ihnen und Euch auf diesem
Wege ein gesegnetes und behütetes Jahr des Herrn 2015!
Viel ist schon wieder geschehen in diesem noch so jungen
Jahr. Menschen für und gegen PEGIDA gingen und gehen
auf die Straßen, die Anschläge in Paris versetzen uns in
Angst, Trauer und Wut. Und der Islam ist in aller Munde…
Was ist da für Christen dran? Wie sollen, ja wie können wir
als „Jesus-Leute“, als Nachfolger „des Nazareners“ leben,
handeln, reagieren?
Der Apostel Paulus ruft uns im Monatsspruch für Februar
das Zentrum unseres Glaubens ins Gedächtnis:
„Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn
es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran
glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.
(Römer 1,16)
Wir brauchen uns unseres Glaubens nicht zu schämen!
Allerorten kann man zur Zeit die Zurückweisung des
christlichen Glaubens erleben: Da sollen Advents- und
Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbenannt werden, da
dürfen kath. Sternsinger nicht in das Bildungsministerium in
Brandenburg, weil man eine religiöse Vereinnahmung
fürchtet, …
und gleichzeitig ist der Islam auf den Straßen und Gassen
präsent. Allein vom Erscheinungsbild: Jede Muslima mit
Kopftuch oder in Burka verhüllt ist ein Zeichen der Präsens
des Islam. Das wir uns nicht falsch verstehen: Ich freue
mich über jeden frommen Menschen. Ein religiöser Mensch
ist mir näher als jeder Atheist. Und wir haben als
Staatsbürger eines freiheitlich-demokratischen Staates
alles dafür zu tun, dass jede und jeder seine Religion frei
ausüben darf und das friedliche Zusammenleben erhalten
bzw. ermöglicht wird.
Und gleichzeitig sind wir Christen aufgefordert, Zeugen der
Wahrheit zu sein. „Ich schäme mich des Evangeliums
von Jesus nicht.“ Die gute Nachricht, dass Gott uns in
Jesus nahe gekommen ist, dass er Frieden gemacht hat,
dass er uns zu seinen Söhnen und Töchtern gemacht hat,
uns durch Jesus die Schuld vergeben hat und wir nach
diesem Leben ein ewiges Leben erwarten dürfen. Das
meint frohe Botschaft: Evangelium.
Andacht
3
Diese Botschaft, sagt Paulus, das Evangelium ist eine Kraft. Ja, Leben ist
anstrengend, braucht Kraft und Glaube auch. Und hier ruft Paulus aus: Das
Evangelium ist eine Kraft von Gott! Es ist Gottes Kraft! Er tut, ja, er hat alles
getan: Der Himmel steht offen. Evangelium meint eben auch: Du bist, so wie
du bist, geliebt! gewollt! angenommen! Du brauchst nicht erst durch religiöse
Übungen oder gar Opfer eine Gottheit gnädig stimmen. Du bist auch nicht
bestimmt, von einem „irgendwie geartetem Schicksal“ – du bist geliebt, von
einem leidenschaftlichen Liebhaber des Lebens = von Gott! Und nun kann
man immer öfter hören: „Wir glauben doch alle an einen Gott!“ Aber ist der
Gott Israels, der Gott, Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Vater Jesu Christi
wirklich derselbe wie der Allah des Koran? Muslime sagen: „Allah hat keinen
Sohn! Was die Christen da sagen ist gotteslästerlich!“ Jesus ist im Koran nur
ein Prophet, der nicht am Kreuz gestorben ist, auch das wäre
gotteslästerlich.
Und eben das bezeugt uns die Heilige Schrift, das Neue Testament: Er der
Einzig-Eine, der Schöpfer Himmels und der Erde kam zur Welt in Jesus
seinem Sohn um diese Welt zu erlösen: „Welt ging verloren, Christ ist
geboren!“ So haben wir in den Weihnachtsgottesdiensten wieder gesungen.
Das ist doch kein romantisches Liedchen, das man singt um die Seele ein
wenig zu wärmen. Unsere Lieder, sind Bekenntnisse: „Ich schäme mich
nicht…“ Jesus starb für uns und zu unserem Heil, zur Rettung von Sünde,
Tod und Teufel!
Ja, eine freie Gesellschaft braucht die öffentliche Diskussion über
gegensätzliche Positionen und dies ohne Gewaltanwendung und nach
Regeln, die das friedliche Zusammenleben gewährleisten. Toleranz bedeutet
nicht, dass ich meine Meinung verschweige: „Ich schäme mich nicht…“
Atheismus und Glaube an Jesus Christus sind unvereinbar. Trotzdem
können Christen und Atheisten friedlich miteinander leben und sinnvoll
zusammenarbeiten. Der Glaube an Jesus Christus und der Glaube an den
Koran sind unvereinbar. Entweder hat Gott sich in seiner Liebe im
gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus offenbart, oder der Koran
(Sure 4,157-158) hat Recht, wonach Jesus, der Prophet, nicht gekreuzigt
wurde. Jesus als Gott anzubeten ist nach dem Koran Götzendienst und eine
Sünde, die nicht vergeben wird. Die Wahrheit ist, dass der Glaube an den
dreieinigen Gott und der Glaube an den Gott des Korans unvereinbar sind.
Jesus Christus ist Herr und Heiland für alle im Glauben! Alle Menschen, zu
allen Zeiten, aus allen Völkern und an allen Orten sollen die gute Nachricht,
das Evangelium hören und an Christus dem Herrn glauben. Universell gilt
sein Anspruch: Christus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das
Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich! Joh 14,6 Karl Barth
sagt: Christus ist das Ende der Religion. Jede Religion versucht auf ihre
Weise, der Gottheit nah zu kommen, ihr wohlgefällig zu leben. Allein in
4
Andacht
Jesus Christus kehrt sich die Sache um: In Christus kommt Gott zum
Menschen! Darum, können wir als Christen von der Einzigartigkeit Jesu
Christi sprechen und wir müssen es auch tun.
Und zur Wahrheit gehört auch, dass Jesus seinen Nachfolgern die
Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung oder Verteidigung ihres
Glaubens verboten und die Feindesliebe geboten hat. Wann immer
Christen dies missachteten und Gewalt gebrauchten, haben sie damit
Jesus verraten. Jesus hat in der Bergpredigt (Mt 5,38-45) auch die
Gebote des Alten Testaments zur Gewaltanwendung aufgehoben. Koran
und Sunna lehren in Sachen Gewalt leider etwas anderes. Trotzdem
müssen und können wir Wege suchen und hoffentlich auch finden, wie
Christen und Muslime in Frieden miteinander leben. Dabei hilft es
allerdings nicht, die Unterschiede und Gegensätze zu leugnen. Denn
Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der
Wahrheit kommen! (1. Tim. 2,4-6) Wir fragten eingangs: Wie reagieren
wir? Wir sind aufgefordert Zeugnis abzulegen über die Wahrheit, an die
wir glauben und wir sind aufgefordert, einander anzunehmen, einander
zu lieben und zu segnen. Denn die gute Nachricht von Jesus Christus,
das Evangelium befreit zu einem neuen Miteinander: Nehmt einander
an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob (Röm 15,7)
Gott segne Sie und Euch durch Jesus Christus!
Ihr / Euer Pfr. Holger Schmidt
Liturgischer Vorbereitungskreis für die Osternacht
Wir werden die Heilige Osternacht (Sa. 04. April, 23:00 Uhr) wieder
festlich in St. Jacobi begehen. Dazu sind Interessierte eingeladen, sich
an der Liturgie zu beteiligen. Es werden wie immer Lektoren gebraucht,
die Bibl. Lesungen vortragen, es werden aber auch an der Liturgie
interessierte Altardiener gebraucht, die z.B. die Osterkerze in die Kirche
tragen, die Kerzen tragen, beim Abendmahl helfen und und und ..
Interessierte melden sich bitte bei Pfr. Schmidt an. Wir treffen uns zur
Vorbereitung am:
Donnerstag, dem 12. März um 20:00 Uhr, Samstag, dem 28. März um
11:00 Uhr und am Dienstag, dem 31. März um 20:00 Uhr.
Die Treffen beinhalten jeweils Liturgische Planung, theoretische
Fortbildung und Einführungen in Sachen Liturgie sowie praktischen
Übungen. Es ist nicht unbedingt notwendig, alle drei Treffen zu
besuchen. Es wäre jedoch wünschenswert.
Aus der Gemeinde
5
Wir werden an den Treffen auch die Passionslesung des Palmsonntags
vorbereiten. Am Palmsonntag, 29. März, 11:00 Uhr feiern wir in
Melanchthon einen zentralen Gottesdienst zum Eingang in die Heilige
Woche und werden die Passion nach Matthäus (Kap. 26-27) in verteilten
Rollen lesen.(HS)
T Credo -
Grundkurs des Glaubens
Impulse und Gespräch am Abend, um die Schönheit des christlichen Glaubens (neu)
zu entdecken und Gemeinschaft zu erleben. Impulsreferat und Zeit, um Fragen zu
stellen und über die Grundlagen des Glaubens und Lebens zu sprechen.
Der Kurs ist gleichermaßen geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene. Sich
erstmals informieren oder sich neu vergewissern lassen…
Der Kurs kann auch als Taufvorbereitung genutzt werden. Es freuen sich auf Sie:
Pfr. Schmidt und Team.
Themen u.a.:
- Die Frage aller Fragen: Gibt es Gott?
- Wer lag in der Krippe? Oder: Wer ist Jesus Christus?
- Wozu starb Jesus am Kreuz? Oder: Was bedeutet der Tod Jesu?
- Sonntag, Feier der Auferstehung Jesu?
Wie kann ein Toter wieder lebendig werden? Oder: Das Comeback des Jesus Christus!
- Wer ist der Heilige Geist? Oder: Kann man heute noch Heilung und Wunder erleben?
- Leben aus den Sakramenten (Taufe, Beichte, Abendmahl)
Termine: Mittwoch 20-21:30 Uhr / Melanchthon
Mittwoch,
Mittwoch,
Mittwoch,
Mittwoch
18. Febr.,
25. Febr.,
04. März,
11. März,
Mittwoch
Mittwoch,
Mittwoch,
18. März,
25. März,
01. April,
Die Abende bauen inhaltlich auf einander auf. Es ist eine Anmeldung
erforderlich!
Anmeldung und Infos: Pfr. Holger Schmidt
…………………………………………………………………………………………..…..
Anmeldung zum Credo-Kurs 2015
Hiermit melde ich mich verbindlich für den Credo-Kurs 2015 an:
Vorname, Name:
Adresse:
Telefon/mobil:
E-Mail:
6
St. Jacobi – Gemeindebüro: Tel. 616 09 616
R
R Teatime
R Am Aschermittwoch - Mittwoch, den 18. Februar 2015
R treffen wir uns um 16 Uhr im Luisenkeller.
R
Wir denken nach
R
über
R
R Scham und Scheu
R über
R Schämen und Schwärmen
R
RrWas wir darüber denken und empfinden, sprechen wir,
R wie wir sie überwinden können, diskutieren wir. Nicht
R zuletzt bewegt uns die Frage, wie wir Christen noch
R mehr ins Schwärmen kommen können über... na
R worüber wohl? Schön, wenn Sie dabei sind und
R mitdenken. (VST)
R
R
R Als ob sie es gewusst hätten...
R ...unsere Freunde vom Kreuzberger Fanclub der TSG 1899
R Hoffenheim.
R Seit einigen Jahren sponsern sie die soziale Arbeit in
R St.Jacobi. Für jedes Tor, das Hoffenheim schießt, zahlt
R jedes Vereinsmitglied 0,50 Cent. Auf diese Weise konnte
R schon ein beträchtlicher Betrag an uns überwiesen werden.
R Sie hatten uns am 4. Advent 14 zum Spiel gegen Hertha
R BSC ins Olympiastadion eingeladen. Was rauskam, war
R eine herbe Niederlage für Hertha, nämlich 0:5. Hoffenheim
R war auf allen Positionen überlegen, technisch versierter, von
R der Spielanlage überzeugender, hatte darum auch verdient
R gewonnen. Nach dem 2:0 zwinkerte mir der Vorsitzende
R spitzbübisch zu: "es kommt noch mehr". Am Ende hatte er
R recht behalten. Dennoch, es war wieder mal eine schöne
R Begegnung mit den Berliner Hoffenheimern. Wir 10 aus
R unserer Gemeinde haben trotz der Niederlage das Spiel und
R die Atmosphäre im Olympiastadion genossen, besonders
R auch die beiden Kinder, die so was zum ersten Mal erlebt
R haben. - Die nächste Einladung ist schon ausgesprochen,
R zum Championsligafinale im Mai 15. - "Da simma dabei..."
(VST)
R
R
Montag 16 – 18 Uhr, Mittwoch 10 – 12 Uhr
L
L
Einladung
L
L
Wir laden Sie ein zum Spielenachmittag
L
(Mensch ärgere dich nicht,
L
Kniffel,
L
Canasta und weitere Gesellschaftsspiele)
L
am Mittwoch, 11.2.2015,
L
von 15-17 Uhr im Luisenkeller.
L
Jeder, der Lust zum Spielen hat, kann gerne
L
kommen.
L
L
Kaffeestube
L
Jeden Montag von 14.00 bis 16.00 ist Kaffeestube in L
der Oranienstraße 132, dann treffen wir uns im L
kleinen Gemeindesaal der Jacobikirche, zu Kaffee, L
Brot und Brötchen.
Frau Meißner bereitet jedes Mal ein einleitendes
Thema vor, über das wir, 10-15 Seniorinnen und
Senioren, uns dann austauschen. Die vielen
interessanten Themen über Gott und die Welt L
schätzen wir inzwischen sehr.
L
So sind wir froh, dass uns vieles aus der Bibel L
wieder in Erinnerung gebracht wird. Viele von uns L
sind ja keine regelmäßigen Bibelleser mehr, und der L
Konfirmandenunterricht ist bereits länger her. Gut, L
dass dieses Wissen hier wieder aufgefrischt wird. L
Doch besonders lustig wird es bei uns, wenn wir L
Bingo spielen, dabei vergisst man sogar die eigenen L
Wehwehchen.
L
Außerdem gefällt uns an unserem Tisch die nette L
Gemeinschaft - überhaupt
sind wir alles liebe L
Menschen – und das leckere Essen, das wir am L
liebevoll gedeckten Tisch zu uns nehmen. Die 3,-€ L
Kostenbeitrag für Kaffee, Essen und Deko sind doch L
mehr als günstig. Wollen Sie mal reinschnuppern L
bei uns? Wir haben wieder einige Plätze L
frei und würden uns über Ihre Teilnahme und L
Gedanken freuen. Kommen Sie doch einfach am L
nächsten Montag bei uns vorbei!
L
L
7
Unsere Woche
in St. Jacobi
Montag
Bleib fit,
mach mit!
Seniorengymnastik
für Frauen
Ansprechpartnerin:
Karin Uebel
10 – 12 Uhr
Kaffeestube
Ansprechpartnerin:
A. Meißner
14 – 16 Uhr
Frauengruppe
Rhythmische
Gymnastik
19 – 20 Uhr
Donnerstag
Laib und
Seele
Lebensmittelausgabe
12 Uhr
Jacobi-Chor
19:30 –
21:30 Uhr
Freitag
Essen im
Luisenkeller
12 Uhr
Zu Gast
in St. Jacobi
Madrigalchor
Kreuzberg
Dienstag
19:30 Uhr
Guttempler
Freitag, 19 Uhr
8
St. Simeon - Gemeindebüro: Tel. 614 67 94
Fasching
Tanzabend in St. Simeon
14. Februar 2015 19.00 Uhr
Es erwartet Sie Gute-Laune-Programm mit diversen Speisen
und Getränken, Mitternachtskaffee und Kuchen.
Die Live Musik des Alleinunterhalters Donald Gollmann
unterstützt durch Viktoriya und Sergiy Balitskiy
wird Ihr Herz erfreuen!
Wir erwarten Sie und Ihre Begleitung
in dem festlichen Gemeindesaal
der St. Simeon Kirche
Freier Eintritt
Wassertorstr. 21a, 10969 Berlin, Infotel.:030/616 09 616
Dienstag 16 – 18 Uhr
9
Kreise in St. Simeon
Simeons-Arche:
Montag, 13.2., um 17.30 Uhr
Leitung: Brigitte Brückmann
Frauenkreis:
Jeden Dienstag um 14.00 Uhr
Leitung: Viktoriya Balitska
Kirchenchor:
Jeden Mittwoch um 17.30 Uhr
Leitung: Felix Hensler
Musikalisches Kindertheater:
4 – 8 Jahre
montags 16.00 – 17.00 Uhr
9 – 12 Jahre
montags 17.00 – 18.30 Uhr
13 – 16 Jahre
freitags 16.00 – 18.00 Uhr
Musikalische Früherziehung:
freitags 14.30 – 15.30 Uhr
Leitung der Kinderkreise: Viktoriya Balitska
Seniorengeburtstagsfeier für alle Jubilare des 1.
Quartals 2015 findet am 21. April 2015 in St. Simeon,
Wassertorstr. 21a statt.
In jedem von uns steckt ein kleiner Künstler!
Wer möchte in kleiner Gruppe malen? Hier bei uns gibt es
die Möglichkeit dazu. Es ist egal, ob bereits Erfahrungen
mit der Malerei gemacht wurden. Wir malen, weil es uns
viel Spaß macht. 14-tägig samstags, von 10:00-13:00 Uhr,
treffen wir uns im Gemeindesaal.
Samstag, 7. +21.2.2015
Wir freuen uns auf viele Gleichgesinnte!
Kontakt: Reiner Bloschies Tel. 01578 – 73 42 755
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Lin jedem
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10
Melanchthon - Gemeindebüro: Tel. 69 15 324
Neue Gesangbücher für die Gemeinde
Liebe Gemeinde, Es ist ihnen in Melanchthon sicher auch
schon aufgefallen, unsere Evangelischen Gesangbücher
(EG )gehen so langsam aus dem Leim. Zerfleddert und
arg zerlesen schauen viele aus. Das ist auf der einen
Seite ein gutes Zeichen, denn es zeigt, wir singen viel und
gern und unsere EG´s werden regelmäßig und häufig
gebraucht. In manchen Wochen feiern wir drei Andachten
und Gottesdienste in Melanchthon da werden sie häufig
gebraucht. Zum anderen zeigt es aber auch die
mangelnde Qualität dieser Bücher. Reparieren und
Kleben klappt nicht mehr und somit wollen wir unseren
Bestand erneuern. Der GKR hat nun beschlossen, erst
einmal EG´s aus den beiden Nordkirchen St. Jacobi und
St. Simeon nach Melanchthon zu bringen. Wir haben in
allen drei Kirchen einen relativ großen Bestand, aber
unterschiedlichen
Bedarf
an
Büchern
in
den
verschiedenen Kirchen. Durch den überdurchschnittlichen
Gottesdienstbesuch in Melanchthon brauchen wir dort
mehr Bücher als im Norden. Wenn wir allerdings Zentrale
Gottesdienste feiern, werden wir dann aus dem Süden
Bücher mitbringen. Zum anderen hat der GKR
beschlossen, sich nach einem weiteren Gesangbuch
umzusehen. Wie sie wissen, hat die EKBO als einzige
Kirche nur den Stammteil des Gesangbuches. Alle
anderen Kirchen in der EKD haben darüberhinaus auch
noch einen Regionalteil mit eigenen Liedern und Texten.
Das gibt uns aber die Möglichkeit auch alle anderen EKDGesangbücher zu verwenden. So hat z.B. das
Oldenburger Gesangbuch in seinem Regionalteil ein
kleines Lektionar, dort kann man die gottesdienstlichen
Lesungen des Sonntags mitverfolgen und das EG somit
auch gut für die eigene Hausandacht benützen. Das
Bayrische EG z.B. hat einen schönen Psalmteil, in dem
die Psalmen zum responsorischen Singen angeordnet
sind. Kurzum, es gibt unter den EG´s noch viel zu
entdecken. So wollen wir in den Monaten Febr. und März
in unserer Zentralküsterei in der Oranienstrasse und im
Melanchthon-Gemeindebüro einige EG´s zur Ansicht
auslegen und die Gemeinde hat Gelegenheit, zu schauen,
welches ihr gut gefällt. Der GKR berät dann im April über
eine evtl. Neuanschaffung von Gessangbüchern. (HS)
11
Dienstag 10-12 Uhr, Donnerstag 16-18 Uhr
Blockflötenkreis, Di., 16:00 Uhr,
Frau Hünerbein (außer in den Schulferien)
Konfirmandenunterricht, Di. 16:30 – 18:00 Uhr,
Diakonin Baumann, Pfr. Schmidt
Kinder
Jugend
Jugend im Turm, Fr. 18:00 – 21:00 Uhr
Lea Baumann
Bibelkreis, Do. 18:30 Uhr, Der Prophet Jesaja
Pfr. Schmidt
Erwachsene
Kirchencafé, Do. 15:00 – 17:30 Uhr
Getränke, hausgemachter Kuchen, Spiele und Gespräche
Frau Gerlach, Frau Völker und Team
Monatskreis, Di., 19.00 Uhr,10.2.
Herr Henning
Senioren
Frauenkreis, Mo.,9.+23.2., 15:00 Uhr.
Frau Cante, Frau Ruddigkeit
Wandergruppe, Termin erfragen
I. Henning
Ensemble für alte Musik, Mi. 17:30 – 19:00 Uhr
Frau Hünerbein
Melanchthon-Kantorei, Mi. 19:30 – 21:30 Uhr
Frau Hünerbein
Musik
12
Wir werden 60!
Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen
mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Diese Strophe von Dietrich Bonhoeffer begleitet den Kindergarten Melanchthon von
Anfang an: 28.02.1955 - 28.02.2015
Ja, Sie lesen richtig, wir werden 60! Das
Gemeindehaus und der Kindergarten werden
60 Jahre alt! Das wird natürlich gefeiert: mit
einem Familiengottesdienst für Groß und
Klein am 1. März und im Kindergarten am 2.
März.
Wie alles begann?
Gegen Ende des Krieges wurde die Melanchthonkirche, die auf dem heutigen
Gelände des Krankenhauses Am Urban stand, zerstört. Durch den Bau eines
Gemeindehauses mit Kirchsaal, Gemeinderäumen und anschließendem
Kindergarten fand die Gemeinde ihre Heimat am Planufer 84. Die feierliche
Eröffnung wurde mit einem Gottesdienst am 20.03.1955 begangen.
Am Montag, dem 28.02.1955 konnte meine sehr geschätzte Vorgängerin, Frau Ilse
Görs, den Kindergarten eröffnen. 40 Kinder im Alter von 3-6 Jahren wurden in zwei
Gruppen von ihr und einer weiteren Kindergärtnerin betreut und gefördert. Es fing
alles sehr bescheiden an.
Doch die Zeiten änderten sich und damit auch die Platzkapazität und Struktur.
Anfang der sechziger Jahre fanden nun 45 Kinder, aufgeteilt in drei Gruppen, hier
ihre Heimat. Das Außengelände vergrößerte sich ebenfalls. Gegen Ende des
Jahrzehnts konnte die Gemeinde noch Grund und Boden dazu erwerben. Der
Garten erweiterte sich um die Fläche zwischen den Pappeln und der heutigen
Grundstücksgrenze. Und es wurde weitergebaut, Räume wurden verändert, es gab
neue Fußböden und neue Fenster. Am 1.4.1973 konnte die Gemeinde die
Schlüsselübergabe und Eröffnung des Spiel-und Jugendturms feiern. So bekam der
Kindergarten einen Spiel-Aktionsraum (zu damaligen Zeiten ein Novum) und die
Gemeinde weitere Räume für ihre Arbeit dazu.
Doch nicht nur die „äußeren Bedingungen“ veränderten sich. Aus Kindergärten
wurden Kindertagesstätten und aus Kindergärtnerinnen wurden Erzieherinnen. Die
Studierenden der Erzieherfachschulen demonstrierten für Kindertagesstätten als
öffentliche Bildungsinstitutionen. Auch die pädagogische Landschaft passte sich den
neuen Herausforderungen an. Wir konnten mehr Personal einstellen und erwirkten
die Genehmigung, schon Kinder im Alter von zwei Jahren aufnehmen zu können,
ebenso konnten Hortkinder bei uns betreut werden. Wir haben vielen Schülerinnen
13
und Schülern die Möglichkeit gegeben, bei uns ein Praktikum zu absolvieren und
wir sind anerkannte Praxisstelle für Praktikanten in der Berufsausbildung zum
Erzieher/zur Erzieherin und bilden berufsbegleitende Erzieher/innen aus. Unsere
Kita qualifizierte sich zur Integrationskindertagesstätte und wir unterzogen uns
einem Qualitätsmanagement. Qualität ist niemals ein Zufallsprodukt, sondern das
Ergebnis aufrichtiger Bemühungen, hoher Ziele, intelligenter Vorgehensweise und
geschickter Ausführung. Daraus resultierend werden wir natürlich regelmäßig
extern überprüft.
Anfang 1998 haben engagierte Gemeindeglieder, Eltern und Erzieherinnen den
Freundeskreis der Kita Melanchthon gegründet, mit der Zielsetzung, die Arbeit mit
den Kindern zu unterstützen.
Anfang 1998 haben engagierte Gemeindeglieder, Eltern und Erzieherinnen den
Freundeskreis der Kita Melanchthon gegründet, mit der Zielsetzung, die Arbeit mit
den Kindern zu unterstützen.
Heute- 2015- sind die Jüngsten ein Jahr alt und aus dem Freundeskreis ist ein
Verein der Freunde und Förderer geworden, dem wir viel zu verdanken haben
Heute- 2015- freuen sich Erzieher, Familien und Gemeindeglieder über die weise
Entscheidung der Gemeinde, 1955 einen Kindergarten zu eröffnen.
Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt.
Martin Luther
Obwohl die Dienst-und Fachaufsicht im Kirchenkreis liegt, verstehen wir uns
weiterhin als Gemeindekindergarten. Unser Tagesablauf und das Jahr sind
christlich geprägt, der Morgen- und der Abendkreis strukturieren den Tag und
schaffen Möglichkeit zum Gespräch mit Gott. Wir sind für die Eltern das Bindeglied
zwischen der Kita und der Gemeinde. Rückblickend betrachtet sind viele KitaKinder in den Kindergottesdienst gegangen, in die Kinderkreise und zu den
Kindersamstagen, später wurden sie in unserer Gemeinde konfirmiert und trafen
sich dann regelmäßig in der Jugendarbeit. Etliche Eltern aus der Kita haben im
Gemeindekirchenrat mitgearbeitet. Und nicht zu vergessen, wir freuen uns über
jede Taufe aus unseren Reihen, die in unseren Familiengottesdiensten mit begleitet
werden. Wir freuen uns auch über ehemalige Kita-Kinder, die uns heute als Eltern
ihre Kinder anvertrauen. Wenn das kein Vertrauensbeweis ist!?
Was bleibt?
Wir falten die Hände und danken Gott, für viele schöne Begegnungen, mit so vielen
lieben Leuten, danken für seine Gnade und bitten ihn, dass er unsere Kinder,
Familien und alle Mitarbeitenden Planufer weiterhin begleiten und beschützen
möge!
Evi Schauer
Leiterin der KiTa-Melanchthon
14
Unsere Mitte - Gottesdienste und Andachten im Februar
* = findet parallel Kindergottesdienst statt.
Pfarrbezirk Nord
St. Jacobi / St. Simeon
St. Jacobi 09:30 Uhr
Gottesdienst
Pfr. i.R. Steinhoff
18:00 Uhr Jacobi
Friedensgebet
Fest- / Gedenktag
Sonntag
1. Februar 2015
Verklärung des Herrn
Dienstag, 03.
Donnerstag, 05.
Darstellung des Herrn
(2.Febr)
St. Simeon 09:30 Uhr
Gottesdienst
Pfr. i.R. Steinhoff
18:00 Uhr Jacobi
Friedensgebet
08. Februar
2. Sonntag vor der
Passion
18:00 Uhr Ev. Messe
Pfr. Schmidt
11:00 Uhr
Lektorengottesdienst *
Lektor A. Günther
Dienstag, 10.
Donnerstag, 12.
St. Jacobi 09:30 Uhr
Gottesdienst
Pfr. i.R. Steinhoff
18:00 Uhr Jacobi
Friedensgebet
Pfarrbezirk Süd
Melanchthon-Kirche
11:00 Uhr Ev. Messe *
Liturgie Pfr. Schmidt
Predigt Pfr. Meichsner
15. Februar
Sonntag vor der Passion
18:00 Uhr Abendgebet
(Vesper)
11:00 Uhr
Gottesdienst *
Pfr. Garth
Dienstag, 17.
Die Fasten und Passionszeit
St. Jacobi 18:00 Uhr
Bußgottesdienst
Pfr. Schmidt
Mittwoch 18.
Aschermittwoch
Donnerstag, 19.
St. Simeon 09:30 Uhr
Gottesdienst
Pfr. Garth
18:00 Uhr Jacobi
Passionsandacht
22. Februar
Sonntag Invokavit
1. So. der Passion
Dienstag, 24.
Tag des Apostels Matthias
Donnerstag, 26
St. Jacobi 09:30 Uhr
Gottesdienst
Pfr. i.R. Steinhoff
01. März
Reminiscere
18:00 Uhr
Vesper in der Passion
11:00 Uhr
Ev. Messe mit Beichte *
Pfr. Schmidt
09:00 Uhr Laudes
18:00 Uhr
Vesper in der Passion
11:00 Uhr Familiengottesdienst „60 Jahre
KiTa Melanchthon“
1
15
Kindergottesdienst
Ev. KG in Kreuzberg-Mitte, Planufer 84, 11:00 Uhr
Jona flieht vor Gott
1.2.2015
Gott ärgert sich über die
Menschen in der Stadt Ninive.
Aber wie soll er ihnen das sagen?
Jona soll das für ihn übernehmen,
aber der hat keine Lust und rennt
einfach weg!
Jona 1-2,1
Jona betet in höchster Not
8.2. 2015
Jetzt sitzt Jona richtig in der Patsche!
Seine Flucht vor Gott hat ihn in
höchste Not gebracht. Jetzt hilft nur
noch beten…
Jona 2
Jona predigt in Ninive
15.2.15
Endlich ist Jona in Ninive
angekommen. Nun soll er sagen
was Gott an den Menschen in
Ninive ärgert. Ob die Kürzeste
Predigt von der berichtet ist etwas
an dem Verhalten der Leute in der
Stadt ändert?
Jona 3
Jona mault
22.2.15
In Ruhe will Jona beobachten was
mit Ninive passiert. Dazu setzt er
sich abseits der Stadt hin. Aber dann
passiert wieder etwas und Jona
fängt Jona an mit Gott zu maulen…
Jona 4
16
Kinder und Jugend
Kinderfreizeit
vom 17.07. bis 24.07.2015
Kinder ab der 1.- 6.Klasse
In der ersten Ferienwoche im Norden von Berlin in Konradshöhe.
Unser Haus „Europa“ liegt im Tegeler Forst mit Blick auf die Havel.
Das eingezäunte Grundstück hat eine tolle Lage: Spielplatz, eine
Feuerstelle, Tischtennisplatten und bietet ein Gelände von 7000m2
zum toben und spielen. Eine beaufsichtigte Badestelle ist fußläufig
erreichbar.
Zusammen mit euch wollen wir die Bibel entdecken, spielen,
kreativ sein, und die erste Ferienwoche genießen.
Infos und Anmeldung
Diakonin Melanie Henke/ m.henke@christuskirche-kreuzberg.de
Gemeindepädagogin Lea Baumann/ l.baumann@kgkm.de
Jugendfreizeit
vom 15.08. bis 29.08.2015
für Jugendliche von 13-18 Jahren
In den letzten Ferienwochen fahren nach Norwegen, genauer:
Undeland Misjonsgard.
In einem kleinen Hochtal direkt am See liegt dieser ehemalige
Bauernhof. Es gibt verschiedene Häuser in denen wir mit typisch
norwegischem Flair untergebracht sind. Zum See hin bietet das
Gelände ausreichend Platz für Fußball und Volleyball. Ein kleiner
Badestrand und 6 Kanus stehen uns zur Verfügung. Natürlich
gibt es auch eine Lagerfeuerhütte.
Infos und Anmeldung
Gemeindepädagogin Lea Baumann
Mail: l.baumann@kgkm.de
Tel.: 0176 61519068
Flüchtlingshilfe
17
Liebe Gemeinde,
viele von Ihnen haben sicherlich von der Vielzahl von Flüchtlingen aus den
Krisen- und Kriegsgebieten gehört, die auch in Berlin um Aufnahme
ersuchen.Leider gelingt es den Verantwortlichen in unserer Stadt immer
weniger, diese armen Menschen auch nur mit dem Notwendigsten,
nämlich mit menschenwürdigem Wohnraum, zu versorgen.
Da die Pfarrdienstwohnung in der Oranienstraße 132 schon seit längerem
leer steht, und auch auf absehbare Zeit noch weiter leer stehen wird, hat
der Gemeindekirchenrat beschlossen, diesen Wohnraum einer
Flüchtlingsfamilie vorübergehend zur Verfügung zu stellen.
Allerdings weigern sich die Behörden, für eine nur vorübergehende
Unterbringung die Mietzahlung zu übernehmen.
Trotzdem möchte die Gemeinde wenigsten einer Familie helfen, aus der
Enge der Turnhallen-Unterbringung heraus zu kommen. Wir erbitten hierfür
ihre Mithilfe in Form von Spenden.
Schon für ca, 50 € kann eine Familie für eine Woche in der
Pfarrdienstwohnung untergebracht werden, bis wir hoffentlich bald ein
dauerhaftes Mietverhältnis in einer frei werdenden Gemeindewohnung
anbieten können und diese dann auch dauerhaft finanziert bekommen.
Deshalb rufen wir dazu auf, Patenschaften für die Unterbringung einer 4köpfigen Flüchtlingsfamilie zu übernehmen und durch Spenden die
Betriebskosten für einzelne Tage (10 €) oder eine Woche (50 €) zu
finanzieren.
Die ersten Zusagen wurden bereits gemacht und wir werden über die
Hilfsbereitschaft und das Spendenaufkommen in unserer Gemeinde an
dieser Stelle weiterhin berichten.
Spenden können in den Gemeindebüros abgegeben werden oder auf das
folgende
Konto
überwiesen
werden
unter
dem
Stichwort
“Flüchtlingswohnung”:
Evangelische Kirchengemeinde in Kreuzberg-Mitte
IBAN: DE28520604105203995569
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank eG
Wir danken Ihnen ganz herzlich.
Manuel Schröter
18
Gottesdienst erklärt
Das Kollektengebet und Amen
Die Eingangsliturgie des Gottesdienstes wird mit dem Tages- bzw.
Kollektengebet beschlossen. Es kann vom Liturgen mit der
Gebetsaufforderung „Lasset uns beten!“ eingeleitet werden. Wenn in der
Alten Kirche an dieser Stelle der Liturgie dieser Ruf ertönte, fiel die
Gemeinde auf die Knie, und es trat eine Zeit vollständiger Stille ein;
währenddessen konnte jedermann still vor Gott bringen, was er oder sie
persönlich auf dem Herzen hatte. Nach einigen Minuten fasste dann der
Liturg die vorausgegangenen unausgesprochenen Gebete zu einem kurzen
Gebet zusammen, dem so genannten „Kollektengebet“ (lat. Colligio – „Ich
fasse zusammen“. Das Kollektengebet ist eine „Sammlung“, die Sammlung
und Zusammenfassung der zuvor vor Gott gebrachten Gebete der
Gläubigen.
Darum gibt es auch in unserem Gottesdienst zwischen der Aufforderung
„Lasset uns beten!“ und dem Kollektengebet selber eine kurze Zeit der Stille,
in der jeder ein kurzes Gebetsanliegen vor Gott bringen kann. Es wäre
wünschenswert, wenn sich diese Zeit der Gebetsstille im Laufe der Zeit noch
etwas ausdehnen ließe, ohne dass die Gemeinde dabei auf den Gedanken
kommt, der Pfarrer würde vielleicht gerade nicht die richtige Seite in der
Agende finden.
Die Tages- bzw. Kollektengebete sind jeweils einem bestimmten Sonn- oder
Feiertag zugeordnet; sie enthalten jeweils eine Bitte an Gott. Sie haben dabei
stets eine feststehende Form: Eingeleitet werden sie jeweils mit einer
Anrede, zumeist an Gott den Vater. Die Anrede ist in vielen Fällen mit einer
sogenannten „relativischen Prädikation“ verbunden. Das heißt, dass Gott in
einem Nebensatz auf eine bestimmte Eigenschaft, auf sein Wirken in der
Heilsgeschichte, auf ein biblisch bezeugtes Geschehen oder überhaupt auf
seinen Willen zu helfen, angesprochen wird. So heißt es etwa in der
„klassischen“ Form der Kollektengebete: „Allmächtiger, ewiger Gott, der du
uns einen neuen Himmel und eine neue Erde verheißen hast, darinnen
Gerechtigkeit wohnt“. Hinter dieser „relativischen Prädikation“ liegt eine tiefe
geistliche
Einsicht:
Es
geht
nicht
darum,
einer
vermuteten
Gedächtnisschwäche Gottes auf die Sprünge zu helfen, indem man ihn auf
das verweist, was er ist, kann und getan hat. Sondern wir dürfen Gott in
unseren Gebeten darum an das erinnern, was er ist, kann und getan hat, weil
Gott sich in dem, was er für uns getan hat und was er uns zugesagt hat, zu
unseren Gunsten festgelegt hat und wir uns darauf berufen, ja ihn darauf
geradezu festnageln können, wie dies einst Jakob bei seinem Kampf mit Gott
am Jabbok getan hat: „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!“ (1. Mose
Gottesdienst erklärt
19
32,27) Insofern ist gerade auch diese „relativische Prädikation“ eine gute
Anleitung zum eigenen, persönlichen Beten zu Gott, ganz gleich, in welcher
grammatischen Gestalt wir dies tun mögen. In den neueren Agenden, auch
in unserem Gottesdienstbuch wurden die Aussagen dieser „relativischen
Prädikationen“ jeweils in Hauptsätze umgewandelt, weil die alten
Formulierungen von der Gemeinde angeblich nicht mehr nachzuvollziehen
seien. So heißt es nun in unserer neuen Agende: „Allmächtiger, ewiger Gott,
du hast uns einen neuen Himmel und eine neue Erde verheißen …“
Der Unterschied scheint nicht sehr groß zu sein; auch ist die neue
Formulierung nicht falsch. Die Loslösung der Aussage über Gott von der
Anrede Gottes kann jedoch in der Gebetspraxis einer in neueren kirchlichen
Gebeten häufig zu beobachtenden
Unart Vorschub leisten, wonach das Gebet als „Fortsetzung der Predigt mit
anderen Mitteln“ auf dem Weg über die Anrede Gottes missbraucht wird: Gott
wird angepredigt; aber in Wirklichkeit will der Liturg der Gemeinde mit dem
Gebet etwas sagen.
Nicht immer muss dies so platt geschehen wie bei jenem Pastor, von dem
berichtet wird, er habe in den Abkündigungen einen Punkt vergessen und
daraufhin im Fürbittengebet formuliert: „Herr, du weißt, dass wir für den
Frauenkreis am kommenden Mittwoch um 16 Uhr noch Kuchenspenden
benötigen, bitt gib, dass sich Freiwillige finden, die uns da helfen.“
Auf die Anrede folgt die Bitte um eine bestimmte Gabe, die in den meisten
Fällen direkt an die vorausgehende „relativische Prädikation“ anknüpft.
Mitunter wird auch noch die Folge einer Erfüllung dieser Bitte genannt und
auf den Segen hingewiesen, der sich dadurch für das Leben der Betenden
ergeben würde.
Hier wird deutlich, dass sich die Formulierung der Kollektengebete erkennbar
unterscheiden von der Formulierung eines persönlichen Gebets: Das
Kollektengebet greift viel weiter; es ist ein Gebet, in dem sich Menschen in
ganz unterschiedlichen Lebenssituationen, Menschen auch aus ganz
verschiedenen Zeiten und Kulturen wieder finden sollen und können. An den
Kollektengebeten kann man lernen, was es heißt, mit der Kirche zu beten,
sich nicht nur auf die eigenen, persönlichen Anliegen zu beschränken,
sondern die großen weltweiten Anliegen der ganzen heiligen Kirche
gemeinsam mit anderen vor Gott zu vertreten, in dem Wissen, dass
gemeinsam mit uns und auch schon vor uns so viele andere eben die
gleichen Bitten Gott im Gebet vortragen.
20
Gottesdienst erklärt
Das Kollektengebet wird abgeschlossen mit der „Conclusio“, dem Beschluss,
am häufigsten in der Formulierung: „durch unsern Herrn Jesus Christus,
deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geiste lebt und regiert von Ewigkeit
zu Ewigkeit.“
Es ist Kennzeichen des christlichen Gebets, dass es stets „durch Jesus
Christus, unseren Herrn“ geschieht, ganz gleich, ob dies nun direkt
ausgesprochen wird oder nicht. Damit nimmt das Gebet die Verheißung Jesu
selber auf: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas
bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben.“ (Johannes 16,23b)
Es bekennt Jesus als den einen Mittler zwischen Gott und den Menschen (1.
Timotheus 2,5), als den Hohepriester, der vor Gottes Thron für uns Fürsprache
übt (Hebräer 7,25; 1. Johannes 2,1).
Auch beim abschließenden Lobpreis des dreieinigen Gottes geht es nicht
darum, Gott durch das Gebet über etwas zu informieren, was er noch nicht
wüsste. Wie ein Verliebter seiner „Angebeteten“ nicht oft genug sagen kann,
wie wunderbar sie ist, so kann auch der Glaube gar nicht oft genug Gott
sagen, wie noch viel wunderbarer er ist. Das, was Gott für uns getan hat, ruft
seine Reaktion in uns Menschen in der Form des Lobpreises hervor. Der
Lobpreis ist ohnehin die angemessenste Weise, von ihm, dem dreieinigen
Gott, zu sprechen. Zugleich ist dieser Lobpreis des dreieinigen Gottes ein
Ausdruck der Gewissheit der Betenden, dass dieser Gott, der in Ewigkeit lebt
und herrscht, auch dazu in der Lage ist, zu hören und zu erfüllen, was im
Gebet vorgetragen worden ist.
Auf das Kollektengebet des Liturgen antwortet die Gemeinde mit „Amen“.
Das Wort „Amen“ stammt aus dem Hebräischen und ist eine Formel der
Bekräftigung: „Es steht fest!“ oder: „Es soll geschehen!“ Schon im
alttestamentlichen Gottesvolk wurde ein Segenswort, ein Lobpreis Gottes,
eine Predigt oder ein Gebet mit „Amen“ bekräftigt (vgl. 1. Chronik 16,36;
Psalm 41,14). So übernahm die Gemeinde das ihr vorgesprochene Wort und
erkannte es als ein in ihrem Namen gesprochenes und für sie verbindliches
Wort an.
Auch die neutestamentliche Gemeinde hielt an diesem Brauch fest (vgl. 1.
Korinther 14,16). Bis heute gilt die liturgische Regel: „Das Amen gehört der
Gemeinde.“ Das heißt: Eigentlich ist es nicht die Aufgabe des Pfarrers, des
Liturgen, im Gottesdienst „Amen“ zu sagen. Sondern die Gemeinde bekräftigt
mit ihrem Amen, was er zuvor gesagt hatte. Lediglich an einer Stelle im
Gottesdienst ist es angemessen, dass der Pfarrer selbst das „Amen“ spricht
Gottesdienst erklärt
21
am Ende der Predigt. Würde die Gemeinde auch an dieser Stelle das „Amen“
sprechen, wäre manche Predigt vermutlich schon sehr viel eher zu Ende …
Auch das „Amen“ der Predigt geht allerdings auf die Praxis zurück, die
Predigt mit einem Lobpreis Gottes abzuschließen, auf das dann früher in der
Tat auch die Gemeinde selber mit „Amen“ antwortete.
Werden Gebete im Gottesdienst gesungen, so ist für die Gemeinde durch die
Melodieführung einfach zu erkennen, wann ihr „Amen“ „dran“ ist. Bei
gesprochenen Gebeten helfen bestimmte Formulierungen und „Signalwörter“
der Gemeinde, ihr „Amen“ an der rechten Stelle zu sprechen, etwa das Wort
„Ewigkeit“ oder die bereits erwähnte Formulierung „durch Jesus Christus,
unsern Herrn“.
Aus der gottesdienstlichen Praxis der Gemeinde, Gebete des Liturgen mit
„Amen“ zum eigenen Gebet zu machen, hat sich im Laufe der Zeit die Sitte
entwickelt, alle Gebete, auch die persönlichen, selbst gesprochenen, mit
einem „Amen“ abzuschließen und so das „Amen“ zu einem allgemeinen
Abschlusswort zu machen.
Mit „Amen“ beantwortet die Gemeinde nicht nur die Gebete im Gottesdienst,
sondern beispielsweise auch die Segens- und Vollzugsworte, die vom
Liturgen gesprochen werden, etwa die Worte „im Namen Gottes des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ oder die Worte „Gehet hin in
Frieden!“ Es ist gut und sinnvoll, wenn dieses „Amen“ auch laut und deutlich
von denen gesprochen wird, die beim Empfang der Absolution oder der
Kommunion am Altar stehen. Sie sagen damit noch einmal „Ja“ zu dem, was
ihnen gerade zugesprochen und geschenkt wurde. (HS)
___________________________________________________________
Herzliche Einladung
zum
Festgottesdienst
anlässlich des 60. Jubiläums unserer
Melanchthon-KiTa und unseres
Gemeindezentrums am Planufer.
Am Sonntag, 01. März
feiern wir um 11:00 Uhr einen
fröhlichen Familiengottesdienst mit
anschließendem
„bring & share-Buffet“
22
Freud und Leid
Er aber, der Gott des Friedens,
heilige euch durch und durch
und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt,
untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.
Treu ist er, der euch ruft; er wird's auch tun. (1.Thess. 5,23f)
Mit den Worten Gottes wurden zur letzten Ruhe
geleitet
Herta Johanna
Erika
Heide Marie
Ursula
Charlotte
Heini
Zais
Adrian
Seavey
Kennesies
Modrack
Eschrich
88 Jahre
85 Jahre
73 Jahre
87 Jahre
92 Jahre
80 Jahre
Wir gratulieren auf diesem Wege allen Geburtstagskindern unserer
Gemeinde, die im Februar geborenen wurden, recht herzlich und wünschen
Gesundheit, Freude, Wohlergehen und Gottes Segen.
Passion und Ostern in unserer Kirchengemeinde
Ab Aschermittwoch gestalten Pfr. Steinhoff und ich die Andachten, die wir
regelmäßig in der Woche feiern als Passionsandachten. So bekommt das
Friedensgebet am Dienstag 18:00 Uhr in St. Jacobi einen
Passionscharakter. Texte der Passion werden dort betrachtet.
Auch die Vesper am Donnerstag 18:00 Uhr in Melanchthon wird als
Passions-Vesper gefeiert werden. Wie im vergangenen Jahr begonnen,
werden wir uns Gegenstände der Passion ansehen.
An den Dienstagen in der Passion laden wir wieder ein zu einer Laudes in
der Passion (dem liturgischen Morgengebet der Kirche) und
anschließendem Frühstück. Inhaltlich werden wir Jesu „Sieben Letzten
Worte am Kreuz“ betrachten.
24.02. „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ (Lk 23,34)
03.03. „Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“
(Lk 23,43)
10.03. „Frau, siehe, dein Sohn!“ und: „Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,26-27)
17.03. „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Mk 15,34 ;
Mt 27,46 )
24.03. „Mich dürstet.“ (Joh 19,28) „Es ist vollbracht.“ (Joh 19,30)
31.03. „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“ (Lk 23,46)
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Unser Thema: Christenverfolgung
Das tödliche "N" wird zum Symbol der Solidarität
Überall kann man zur Zeit dieses Zeichen es sehen: Es ist das arabische „N“
und steht für „Nazarener“, die Nachfolger des Jesus von Nazareth. Islamisten
schmierten den arabischen Buchstaben "N" an die Haustüren von Christen,
die sie im irakischen Mossul bedrohten, verfolgten und töteten. Über die
sozialen Netzwerke entwickelt sich das „N“ zu einem Symbol der Solidarität.
Christen werden in vielen Ländern verfolgt und ihr Glaube unterdrückt.
Hauptquelle für die Verfolgung ist häufig Islamismus – an der Spitze der
Unterdrückerstaaten aber liegt Nordkorea. Wir, die wir unseren Glauben
ungestört leben können, sind aufgefordert gegen die Verfolgung aufzustehen,
und für unsere Schwestern und Brüder im Glauben zu beten. (HS)
Besuche . Seelsorge
.
Hausabendmahl . Beichte
25
Liebe Gemeinde,
als Ihre Pfarrer und Seelsorger bin ich für Sie da.
Sprechen Sie mich an, wenn Sie
-
zu Ihrem Geburtstag eine Andacht
ein seelsorgerliches Gespräch oder die Beichte
eine Hausabendmahlsfeier bei sich zu Hause
im Krankheits- oder Sterbefall Krankengebet,
Sterbebegleitung oder eine Aussegnung wünschen.
Haben Sie daran Interesse, mehr über die Schönheit des christlichen
Glaubens zu erfahren, oder denken Sie über eine Erwachsenentaufe bzw.
über einen (Wieder-) Eintritt in unsere Kirche nach?
Sprechen Sie mich bitte an:
Pfarrer Holger Schmidt, Tel: 030 / 89 20 19 33
oder auch in seelsorgerlichen Angelegenheiten: 0152 / 5392 7549
E-Mail: pfarrer.schmidt@kgkm.de
Möchten Sie eine Trauung, das Sakrament der Heiligen Taufe für sich
selbst oder eines Ihrer Kinder anmelden oder sollten Sie einen
Patenschein benötigen, wenden Sie sich bitte an unser Gemeindebüro,
Oranienstr. 132 – 134, 10967 Berlin, Telefon / Fax: 030 / 616 09 616
________________________________________________________________________________
Impressum
V. i. S. d. P.: Der Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde
in Kreuzberg Mitte, vertreten durch die Vorsitzende, Frau Jutta Lauterbach,
Oranienstr. 132-134, 10 969 Berlin-Kreuzberg,
Tel./ Fax.: 030 / 616 09 616, Internet: kirche@kreuzberg-mitte.de
Redaktion:
Mariola Maxelon, Pfr. Holger Schmidt, Manuel Schröter
Beiträge von: Lea Baumann, Evelyn Schauer, Pfr. Holger Schmidt, Manuel Schröter.
Nächster Redaktionsschluss für den Februar 2015: Montag, 12.1. 2015
Beiträge für den Boten an: Redaktion@kreuzberg-mitte.de
Auflage: 600
Kontoverbindung:
Unsere neue Kirchengemeinde hat nur noch eine neue Kontonummer:
Evangelische Kirchengemeinde in Kreuzberg-Mitte
IBAN: DE28520604105203995569, BIC: GENODEF1EK1,
Evangelische Bank eG
Bitte geben Sie bei Spenden etc. den Verwendungszweck (z.B. Jugendarbeit in
Melanchthon, Kirchenmusik, Seniorenarbeit, etc.) an
Wir sind für Sie da
26
Evangelische Kirchengemeinde in Kreuzberg-Mitte
Oranienstr. 132-134, 10 969 Berlin
kirche@kreuzberg-mitte.de
Mail
Tel./Fax
030 / 616 09 616
Küsterei/
Gemeindebüro
Mariola Maxelon
Eveline Zimmermann
Vorsitz des
Gemeindekirchenrats
Jutta Lauterbach
Pfarrer
Holger Schmidt
Tel,: 030/61609616 oder
0176-81193529
Termine nach Vereinbarung,
Tel.: 030 / 89 20 19 33
in seelsorgerlichen
Angelegenheiten auch unter:
0152 / 53 92 75 49 erreichbar.
Mail
pfarrer.schmidt@kgkm.de
Pfarrer i.R.
Volker Steinhoff
betraut mit der Vertretung von B. Sternberg
Tel.: 030 /39 40 96 99
Mail: volkerstonehope
@yahoo.de
Pfarrerin
zur Zeit nicht im Dienst
Birgit Sternberg
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Melanchthon
Lea Baumann
Tel.: 0176 / 61 51 90 68
Mail: l.baumann@kgkm.de
Tel.: 030 / 614 67 94
St. Simeon
Viktoriya Balitska
Kultur und Musik
Kantorin
Kantor
Leonore Hünerbein
Thorsten Hansen
Tel./Fax.: 030 / 430 930 25
Tel.: 030 / 616 59 791
Mail:
kantor@jacobiluisenstadt.de
Kulturbüro
Andreas Ehling
Tel.: 030 / 616 59 791
Öffnungszeiten:
Dienstag 9 – 12
und Donnerstag 15 – 18 Uhr
Haus- und Kirchwarte
St. Jacobi-Luisenstadt
St. Simeon
Melanchthon
Andreas Korn
Sergiy Balitskiy
Wilfried Kloas
Tel.: 030 / 616 09 616
Tel.: 0170 / 235 46 30
Tel.: 030 / 6900 1439
Der beste Draht zu uns
27
Unsere Küsterinnen sind an allen 3 Standorten für Sie erreichbar:
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
St. Jacobi-Luisenstadt
Oranienstr. 132
Tel. 616 09 616
16 – 18 Uhr
St. Simeon
Wassertorstr. 21a
Tel. 6146794
Melanchthon
Planufer 84
Tel. 6915324
16 -18 Uhr
10 – 12 Uhr
10 – 12 Uhr
16 – 18 Uhr
Bei allen Immobilien-Angelegenheiten:
Grundstücksverwaltung des Kirchlichen Verwaltungsamtes Berlin Mitte Nord
Frau Barth, Tel.: 030 / 25 81 85 – 232
Ev. Kindergärten auf dem Gebiet der Kirchengemeinde in Kreuzberg-Mitte
Ev. Melanchthon-Kindergarten
Evelyn Schauer
Planufer 84, 10 967 Berlin
Tel.: 030 / 691 92 68,
Mail: melanchthon-kita@evkvbmn.de
Ev. Kindergarten St. Simeon
Ev. Kita Fontanepromenade
Diakonisches Werk Berlin Stadtmitte
Susan Hartmann
Wassertorstr. 21a, 10 969 Berlin
Tel.: 030 / 614 23 00, Fax.: 030 / 616 52 595
Fontanepromenade 14
10967 Berlin
Andreas Günther
Tel.: 030/62735030
Mail: kita.fontanepromenade@diakoniestadtmitte.de
Diakonie, Beratung und Seelsorge
Beratungsstelle für Erziehungs-, Jugend-, Ehe- und Lebensfragen im Diak. Werk
Götzstr. 24e, 12 099 Berlin
Tel.: 030 / 757 50 – 270
Diakonie-Sozialstation Südstern
Bergmannstr. 5-7, 10 967 Berlin
Tel.: 030 / 69 03 08 – 0
Diakonie-Sozialstation Kreuzberg
Oranienstr. 134, 10 969 Berlin
Tel.: 030 / 25 92 14 02
Telefonseelsorge
Tel.: 0 800 111 0 111
Evangelischer Friedhofsverband Berlin Stadtmitte
Hauptverwaltung
Region Süd
Alter St. Jacobi
Alter Luisenstadt
Neuer St. Jacobi
Neuer Luisenstadt
St. Simeon und St. Lukas
Hermannstr. 180, 12 0 49 Berlin,
Tel.: 030 / 622 10 80, Di bis Do 9 – 13:30 Uhr
Fax.: 621 64 57, Mail: sued@evfbs.de
Karl-Marx-Str. 4, 12 043 Berlin,
Südstern 8-10, 10 961 Berlin,
Hermannstr. 99-105, 12 051 Berlin,
siehe Hauptverwaltung
Tempelhofer Weg 9, 12347 Berlinl
Herzliche Einladung zu
besonderen Gottesdiensten im Februar
Am Donnerstag, den 05. Februar um 18:00 Uhr, begehen wir die
Darstellung des Herrn (Lichtmess 2.2.) mit einer Messe in Melanchthon.
Vierzig Tage nach der Geburt des Herrn wird der Tag der Darstellung des
Herrn begangen. Nach 3. Mose 12 und Lk 2, 22-24 wird das erstgeborene
Kind Gott, dem Herrn geweiht. Seit dem 8. Jahrhundert vollzogen die
Gemeinden an diesem Tag Lichterprozessionen, weswegen der Tag die
Bezeichnung "Lichtmeß" bekam (Messe der Lichter). Die lutherische Kirche
begeht diesen Tag, weil das Datum vom Evangelium bezeugt ist und auch
hier deutlich wird, wer der ist, der da in Jesus in die Welt kam. Zudem gibt
dieser Tag uns evangelischen Christen Gelegenheit, über die Stellung
Marias in dem Geschehen, das Gott an der Menschheit wirkt,
nachzudenken. Sie ist nicht nur eine Frau unter vielen; sie ist auserwählt, die
Mutter des Sohnes Gottes zu sein, so dass ihr die Ehrennamen "Mutter
Gottes" und "Gottesgebärerin" schon früh verliehen wurden. Es ist recht,
wenn wir ihr Andenken hochhalten und sie nicht aus Angst vor falscher
Marienfrömmigkeit in Vergessenheit geraten lassen. Das Evangelium selbst
erinnert uns an sie, auch und gerade unter dem Kreuz, (Joh. 19,26ff.) wo der
Herr sie seinem Lieblingsjünger anbefiehlt. Die liturgische Farbe des Tages
der Darstellung des Herrn ist Weiß, denn es handelt sich hier um ein
Christusfest.
Eichenholzrelief aus dem neugotischen Sieben-Schmerzen-Altar von Ferdinand Langenberg
Am Mittwoch, den 18. Februar um 18:00 Uhr, beginnen wir die Fastenund Passionszeit mit einem Gottesdienst in St. Jacobi am
Aschermittwoch.
Der Name dieses Tages entstand dadurch, dass sich die Menschen zum
Zeichen der Buße ein Aschekreuz auf ihre Stirnen zeichnen ließen. Dies alte
Ritual haben auch viele Ev. Gemeinden wieder entdeckt. Und auch wir
werden dies Zeichen im Gottesdienst verwenden. Die Asche erinnert an die
Vergänglichkeit alles Irdischen. (HS)
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