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A. Neue Struktur der Universitätsleitung - VIP

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Stellungnahme des ATP, 28.1.2015
A.
Neue Struktur der Universitätsleitung
3.1
Die Dekaninnen und Dekane als Mitglieder der Universitätsleitung
Strukturanpassungen, die die Kommunikation zwischen den Fakultäten und der Universitätsleitung verbessern, würden wir begrüssen. Die Integration der Dekaninnen und Dekane in
die EUL würde aber dazu führen, dass die Stellung der Stände geschwächt würde.
3.3
Drei vollamtliche Prorektorinnen und Prorektoren mit Funktionsbezeichnungen
Unsere Stellungnahme hier bezieht sich nur auf die Schaffung eines Prorektorats Professuren und Personal. Dies wird begrüsst, als so die Personalgeschäfte aller Universitätsangestellten sichtbar auf UL-Ebene angesiedelt werden. Wir geben der Hoffnung Ausdruck, dass
dadurch die strategische Ausrichtung der Personalpolitik auch mit Blick auf das nichtakademische Personal eine Aufwertung erlebt.
Die organisatorische Loslösung der Prorektorate von den Fakultäten betrachtet das ATP als
kritisch. Eine Vertretung der Fakultäten im Direktorium ist so nicht gewährleistet. Auch die
heutige „Mittlerfunktion“ der Prorektorinnen und Prorektoren – die Vertretung der UL gegenüber den Fakultäten und die Vertretung der Fakultäten gegenüber der UL – geht verloren.
3.4.
Direktorium der Universitätsleitung
Die Einführung einer zusätzlichen Führungsebene erscheint uns als nicht effizienzsteigernd
und widerspricht in der vorgesehenen Form dem Prinzip der Gleichbehandlung der Fakultäten.
3.5
Anpassung der Wahlverfahren und Verlängerung der Amtszeiten der Prorektorinnen und Prorektoren sowie der Dekaninnen und Dekane.
Demokratische, transparente Entscheidungsverfahren sind uns ein grosses Anliegen. Daher
stellen wir zu den einzelnen Verfahrensschritten folgendes fest:
1)
Die Mitbestimmung der Stände sollte gestärkt werden. Daher sollten in den Findungskommissionen auch Vertretungen der Stände (inkl. ATP) Einsitz haben.
2)
Die Begrenzung der Anhörungen auf eine Person lehnen wir ab. Das halten wir für
ein undemokratisches Wahlverfahren und eine Alibiübung.
3)
Die Dekanin oder der Dekan soll durch die Fakultät abschliessend gewählt werden,
ohne Vetorecht des Rektors.
4)
Die Verlängerung der Amtszeiten der Prorektoren und Prorektorinnen und Dekane
und Dekaninnen begrüssen wir sehr.
Begründung: Der Effizienzverlust bei den zweijährigen Amtszeiten ist auch für die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stäbe hoch. Die Energie, die in die Anpassungsleistungen gesteckt wird, kann sinnvoller eingesetzt werden.
Beilage 2
Stellungnahme des ATP, 28.1.2015
B.
Neudefinition der Erweiterten Universitätsleitung
Wir begrüssen es, dass der ursprüngliche Vorschlag, einen repräsentativen Senat
anstelle der heutigen Vollversammlung einzusetzen, wieder fallen gelassen wurde.
Insbesondere begrüssen wir es, dass mit der Konstituierung des ATP als Stand dieses in der EUL mehr Gewicht erhält.
Beilage 3
Stellungnahme des ATP, 28.1.2015
C.
Neudefinition der Stände
Diese Vorlage freut uns sehr! Die Anerkennung des administrativen und technischen Personals als 4. Stand ist ein grosser Schritt und für das ATP die wichtigste Vorlage, für die wir
uns entsprechend entschieden einsetzen.
Zur Neuregelung nehmen wir im Einzelnen wie folgt Stellung:
3.1
Vier Stände
Wir begrüssen die Anerkennung des administrativen und technischen Personals als Stand
ausserordentlich. Wir begrüssen insbesondere, dass entgegen der ursprünglichen Vorlage
das ATP auch in den Berufungskommissionen vertreten sein wird. Diese bieten Gelegenheit,
die neuen Professorinnen und Professoren, häufig erstmals, mit den Strukturen und der Kultur der UZH vertraut zu machen. Es ist uns wichtig, dass sie da erfahren, dass das ATP hier
ernst genommen wird, dass sie Gelegenheit haben, sich dazu zu äussern, wie sie als Chefs
und Entscheidungsträgerinnen in strategischen Fragen ihre Führungsverantwortung auch
gegenüber den Angestellten des Dienstleistungsbereichs wahrnehmen wollen.
Aus prinzipiellen Erwägungen befürworten wir, dass das ATP auch bei den Berufungskommissionen den andern Ständen gleich gestellt ist. Wir gehen deshalb über den vorliegenden
Vorschlag hinaus und beantragen das volle Mitbestimmungsrecht, wie es die anderen Stände haben, auch für den Stand des ATP.
Wir begrüssen es, dass neu eine klare Abgrenzung von wissenschaftlichen und administrativen Stellen vorgenommen wird und dementsprechend eine klare Standeszuteilung. Insbesondere ist es uns wichtig, dass Kaderstellen, die nicht der Lehre und/oder Forschung angehören, sondern dem Dienstleistungsbereich, auch als solche eingeteilt werden. Dies mag für
Einzelne den Anschein einer „Deklassierung“ haben. Dem halten wir entgegen, dass unter
den neuen Vorzeichen, insbesondere der Anerkennung des ATP als Stand, dem Dienstleistungsbereich von der Universität die gebührende Anerkennung gezollt wird, d.h. das ATP
eine Aufwertung erfährt. Darüber hinaus finden wir es wichtig, dass gegenüber Behörden
und Öffentlichkeit die Bedeutung des administrativen und technischen Personals für die Wissenschaft hervor gehoben und auch quantitativ klar benannt wird.
Die Aufteilung bei den wissenschaftlichen Ständen scheint uns von der Sache her adäquat.
Wir lehnen ab, dass jede Person nur einem Stand angehören darf. Eine solche Regelung
würde wieder neue Willkür schaffen, insbesondere dort, wo sogar eine Wahlmöglichkeit vorgesehen ist. Die Standeszugehörigkeit muss eindeutig mit der Stellenzuteilung übereinstimmen. Jede Person soll für die Dauer, während der sie eine bestimmte Stellung bzw. Anstellung innehat, auch dem entsprechenden Stand angehören. Wenn jemand zwei oder mehrere
Funktionen innehat (klar differenziert durch entsprechende Anstellungen oder den Status
„Studierende/r“), so gehört er oder sie auch den entsprechenden Ständen an. Beispiele: Eine
Sekretärin, die zu 50% an einem Lehrstuhl angestellt ist und daneben studiert, gehört sowohl
zu den Studierenden wie auch zum ATP. Eine Privatdozentin, die eine Lehranstellung innehat und daneben eine Anstellung in der Universitätsverwaltung, gehört sowohl zu den Wis-
senschaftlichen Mitarbeitenden wie auch zum ATP. Und ein Postdoc, der auch eine Lehranstellung innehat, gehört sowohl zum Wissenschaftlichen Nachwuchs wie auch zu den Wissenschaftlichen Mitarbeitenden. Überlegen könnte man sich, wie das passive Wahlrecht zu
regeln ist.
Wir befürworten eine klare Zuteilung der Angehörigen zu den Ständen, die nicht auf Selbsteinschätzung basiert, sondern auf sachlichen Kriterien, z.B. der organisatorischen Zuordnung, dem Stellenbeschrieb o.ä.
3.2
Organisationsrechtliche Aspekte
Wir halten es für eine angemessene Interessensvertretung für unabdingbar, dass der neue
Stand institutionalisiert wird. Die Senats-, EUL- und Kommissionsdelegierten könnten ein
Leitungsgremium bilden, das für die Erarbeitung von Stellungnahmen und Anträgen, den
Kontakt mit den andern Ständen und der UL sowie für die Vernetzung des ATP zuständig
wäre. Für diese Tätigkeit erhalten sie von der Universität die notwendige finanzielle Unterstützung sowie die Adressdaten. Die Durchführung der Wahlen für alle Delegierten sollte
weiterhin beim Rektorat angesiedelt sein.
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Seele and Geist
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