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Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich - Übersicht der

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Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich – Übersicht der Sonderausstellungen 2015
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Sonntag, 22. Februar 2015
11 - 17 Uhr
Vom Historismus in die Moderne – Fritz Geiges: Künstler - Kopist - Restaurator
sowie
Klaus Michael Dross – Gläserne Materie und Kosmos
Letzter Tag der Sonderausstellung!
Normal
• Vertreibung aus dem Paradies, Detail, 1918
• Christus am Ölberg, Entwurf Albrecht Dürer, Kopie Fritz Geiges, ca. 1880
• Stifterbildnis, Entwurf Hans Baldung Grien, ca. 1520, Kopie Fritz Geiges, 2. Hälfte 19.
Jhd.
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2014/Kalender_2014_Bilder_CMYK/Geiges/
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2014/Kalender_2014_Bilder_CMYK/Dross/
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Samstag, 11. April 2015
16 Uhr: Eröffnung der Sonderausstellung
Thierry Boissel – Poesie aus Licht, Glas und Farbe
Thierry Boissel ist ein Künstler, der sich in unterschiedlichen Medien ausdrückt. Seit seinem
Studium bei Ludwig Schaffrath (1986 – 1991) an der Akademie der Bildenden Künste in
Stuttgart ist vor allem die Glasmalerei in den Mittelpunkt seines Werkes gerückt. Doch hier
ist es nicht so sehr die traditionelle Bleiverglasung, die ihn reizt, sondern vielmehr das Experiment und die Arbeit mit dem Einscheibensicherheitsglas (ESG), der Technik des Schmelzverfahrens und der thermischen Verformung. Thierry Boissel leitet seit 1991 die Studienund Experimentierwerkstatt für Glasmalerei, Licht und Mosaik an der Akademie der Bildenden Künste in München. Neben freien Arbeiten, wie zum Beispiel Installationen im öffentlichen Raum, entstehen zahlreiche architekturgebundene Verglasungen. Hier zeigt sich, wie
sensibel der Künstler auf die vorgefundene Raumsituation reagiert. Seine gläserne Trennwand beispielsweise für St. Agatha in Altenhundem/Lennestadt nimmt sich farblich zurück.
Aus farblosem Glas konzipiert Boissel einen in sich abgeschlossenen Raum mit einer eigenen
Erlebniswelt, der jedoch Teil des großen Kirchenraumes bleibt. Reliefartig in das Glas eingeschmolzene Punkt- und Streifenraster lassen fotorealistische Szenen erscheinen; die zeitgenössischen Figuren sind – je nach Standpunkt des Betrachters und dem jeweiligen, sich stets
verändernden Lichteinfall – deutlicher oder undeutlicher wahrnehmbar. Der Betrachter ist
einem ständigen Oszillieren zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit ausgesetzt. Das Deutsche Glasmalerei-Museum zeigt das große Probestück „Zeitzeugen“ (2011) aus dieser Arbeit.
Wie ein Kontrast wirkt dagegen die Werkgruppe der abstrakten „Farbgedichte“ (Couleurs de
poèmes, 2011). Bei diesen meist freien Arbeiten dominiert vor allem die Farbe, die in unterschiedlicher Intensität von transparent bis deckend in runden Formen auf das Glas aufgetragen wurde. Leuchtende Farbkörper in Gelb, Rot, Orange und Blau scheinen losgelöst vom
Bildhintergrund im Raum zu schweben. Hinter der scheinbar beliebigen Anordnung der
Farbkleckse verbirgt sich eine Codierung: Jede Farbe ist einem bestimmten Buchstaben zugeordnet. Durch die Anordnung der Farbwerte erschließen sich Sinnzusammenhänge. Das
Wort tritt neben die Farbe und vermittelt dem Betrachter in der Verschmelzung zweier sinnlicher Wahrnehmungen einen erweiterten Erlebnisraum. Für die Ausstellung in Linnich plant
Boissel eine weitere Rauminstallation, bei der es unter Einbeziehung von Spiegelungen um
die Interaktion von Licht, Wand, Text und Raum geht. Auch hier erschließen sich dem Betrachter – wie in allen Werken Boissels – unendlich viele Möglichkeiten der Wahrnehmung.
Am Tag der Eröffnung der Sonderausstellung ist der Eintritt frei.
• Chemins (Detail), 1997, Fusing
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2015/Thierry_Boissel__Chemins_1997_c-Johnen.JPG
• Il n’est pas encore trop tard, 2011, Schmelzfarben auf Glas
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2015/Thierry_Boissel__Il-nest-pas-encore-trop-tard_2011_c-Boissel.JPG
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• Zeitzeugen, St. Agatha/Altenhundem, 2011, heiß strukturiertes Floatglas, ESG
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der_2015/Thierry_Boissel__Zeitzeugen_St-Agatha-Altenhundem_2011_c-Boissel.JPG
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Sonntag, 16. August 2015
12.30 Uhr: Zu Gast in anderen Museen - Eröffnung der Sonderausstellung
Jakobus, Franziskus und die Mitglieder der Heiligen Sippe
Die farbigen Glasmalereien des Mittelalters, die die Kirchenräume in magisch-mystische
Orte verwandelten, waren gleichzeitig auch die „Biblia Pauperum“, die Bibel der Armen.
Gedacht für diejenigen, die nicht lesen und sich auch keine Bibel leisten konnten. Die in
bunten Glasbildern dargestellten biblischen Geschichten vermittelten die Normen und Werte des christlichen Abendlandes. Die Notwendigkeit der erklärenden Darstellungsweise hat
sich im Laufe der Jahrhunderte verändert. Die Entwicklung der Moderne in der Glasmalerei
beispielsweise führte zu Anfang des 20. Jahrhunderts zu eindrucksvollen Interpretationen
der Heiligen. Dies belegen u.a. Glasmalereien von Anton Wendling, Hugo Kückelhaus und
Alois Stettner.
Am Tag der Eröffnung der Sonderausstellung ist der Eintritt frei.
Ausstellungsort ist das Burgenmuseum Nideggen, 52358 Nideggen
• Anton Wendling: Kopf des Franziskus, 1929
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2015/Anton_Wendling__Kopf-des-Franziskus_1929_c-Johnen.JPG
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Sonntag, 30. August 2015
11 - 17 Uhr
Thierry Boissel – Poesie aus Licht, Glas und Farbe
Letzter Tag der Sonderausstellung!
Normal
• Chemins (Detail), 1997, Fusing
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der_2015/Thierry_Boissel__Chemins_1997_c-Johnen.JPG
• Il n’est pas encore trop tard, 2011, Schmelzfarben auf Glas
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2015/Thierry_Boissel__Il-nest-pas-encore-trop-tard_2011_c-Boissel.JPG
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• Zeitzeugen, St. Agatha/Altenhundem, 2011, heiß strukturiertes Floatglas, ESG
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Datum:
Uhrzeit:
Samstag, 10. Oktober 2015
16 Uhr: Eröffnung der Sonderausstellung
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Erich Feld:
Bild
Renate Groß:
Bild Ties Poeth:
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Nicht vergessen! Der Nachlass des Glasmalers Erich Feld
sowie
Renate Groß „Licht – Erde – Feld” und Ties Poeth „Mission Ville”
Der Nachlass des Künstlers Erich Feld (geboren 1919 in Köln, gestorben 1990 in Jülich) wurde
dem Deutschen Glasmalerei-Museum durch Prof. Ludwig Schaffrath im Jahr 1996 vermittelt.
Ludwig Schaffrath erkannte das große künstlerische Potenzial seines Künstlerkollegen, der
nach seinem Tod relativ schnell in Vergessenheit geriet. Das Linnicher Glasmalerei-Museum
hält 25 Jahre nach dem Todestag von Erich Feld eine Rückschau auf sein Lebenswerk. Die
Ausstellung zeigt neben Glasmalereien, Entwürfen, Kartons und Modellen eine aktuelle
Fotodokumentation seiner noch existenten, architekturgebundenen Arbeiten. Erich Feld
wird 1919 in Köln geboren. Nach dem Schulbesuch und einer Lehre als Dekorationsmaler bei
den Städtischen Bühnen der Stadt Köln (1934 – 1936), studiert er ab 1937 Malerei, zunächst
in Kronenburg/Eifel, der sogenannten Landakademie der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, 1938 wechselt er an die Düsseldorfer Akademie in der Eiskellerstraße. 1942 wird er
zum Wehrdienst einberufen, 1945 aus dem Lazarett in Neuenkirchen entlassen. Nach dem
Krieg arbeitet er freiberuflich als Kunstmaler in den unterschiedlichsten Bereichen. Ein Entwurf von 1948 zeigt eine Decken-/Wandmalerei in manieristisch-barocker Trompe-L’oeilManier für den Rathaussaal in Lingen/Ems, der sein großes zeichnerisches Talent vor allem
in der Darstellung der in starker Verkürzung gezeichneten Figuren offenbart. Erich Feld beherrscht das umfassende und vielschichtige Aufgabengebiet der Monumentalkünste meisterlich. In den 1950er bis 1970er Jahre arbeitet er in den unterschiedlichsten Medien: Glasmalerei, Wandmalerei, Mosaik und schafft Wandgestaltungen aus Keramik und Stein. Für
zahlreiche Kirchen, Schulen und Amtsgebäude im Rheinland entwirft der Künstler Glasfenster – hierbei sind besonders seine figürlichen Darstellungen in einer typischen 50er Jahre
Formensprache reizvoll. Feld ist bemüht, eine moderne, zeitgenössische Bildsprache zu entwickeln. Selten treten Ornament und Figur in der zeichnerischen Komposition so gelungen in
einen Dialog wie in seinen Kompositionen.
Zeitgleich zur Sonderausstellung „Nicht vergessen! Der Nachlass des Glasmalers Erich Feld“
zeigt das Deutsche Glasmalerei-Museum die Bodeninstallation „Licht – Erde –Feld“ von Renate Groß sowie den Film „Mission Ville“ von Ties Poeth. Die zwölfteilige Bodenarbeit von
Renate Groß zeigt die vier Elemente Erde, Luft, Feuer
und Wasser, also die Kräfte der Erde, die ständig in Bewegung sind. Auch der Kunstfilm
„Mission Ville“ von Ties Poeth vereint Dynamik und Farbigkeit.
Aus einem Heißluftballon heraus gefilmte Szenen in Schwarz-Weiß wechseln sich
ab mit bunten, abstrakten Landschaftsbildern, die Ties Poeth ähnlich einem Glasmaler mit
Spezialfarben auf Film gemalt hat. In der Ausstellung zeigen wir die gemalten Einzelbilder
des Films sowie das Video.
Am Tag der Eröffnung der Sonderausstellung ist der Eintritt frei.
• Entwurf für eine Bleiverglasung (Detail), ohne Titel, 1955
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2015/Erich_Feld__Entwurf-fuer-eine-Bleiverglasung_1955_c-Johnen.JPG
• Entwurf für eine Deckenmalerei für das Rathaus in Lingen, 1948
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2015/Erich_Feld__Entwurf-fuer-eine-Deckenmalerei-Rathaus-Lingen_1948_cJohnen.JPG
• Licht – Erde – Feld, 1995
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2015/Renate_Gro%df__Licht-Erde-Feld_1995__c-Johnen.JPG
• Mission Ville, 1989
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2015/Ties_Poeth__Mission-Ville_1989.JPG
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Uhrzeit:
Titel:
Beschreibung:
Eintritt:
Samstag, 7. November 2015
Noch nicht bekannt
Benefizausstellung des Fördervereins Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich e.V.
Der Förderverein des Deutschen Glasmalerei-Museums bietet interessierten Besuchern
erlesene Einzelstücke von renommierten Glaskünstlern zum Kauf an.
Am Tag der Eröffnung der Sonderausstellung ist der Eintritt frei.
Datum:
Uhrzeit:
Titel:
Beschreibung:
Eintritt:
Sonntag, 13. Dezember 2015
11 - 17 Uhr
Benefizausstellung des Fördervereins Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich e.V.
Letzter Tag der Benefizausstellung!
Normal
Datum:
Uhrzeit:
Titel:
Sonntag, 28. Februar 2016
11 - 17 Uhr
Nicht vergessen! Der Nachlass des Glasmalers Erich Feld sowie Renate Groß „Licht – Erde –
Feld” und Ties Poeth „Mission Ville”
Letzter Tag der Sonderausstellung!
Normal
• Entwurf für eine Bleiverglasung (Detail), ohne Titel, 1955
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2015/Erich_Feld__Entwurf-fuer-eine-Bleiverglasung_1955_c-Johnen.JPG
Beschreibung:
Eintritt:
Bilder
Erich Feld:
Bild
Renate Groß:
Bild Ties Poeth:
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Download:
• Entwurf für eine Deckenmalerei für das Rathaus in Lingen, 1948
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2015/Erich_Feld__Entwurf-fuer-eine-Deckenmalerei-Rathaus-Lingen_1948_cJohnen.JPG
• Licht – Erde – Feld, 1995
http://johnen.macbay.de/downloads/stefanjohnendesign/DGML_Linnich/Programm_Kalen
der_2015/Renate_Gro%df__Licht-Erde-Feld_1995__c-Johnen.JPG
• Mission Ville, 1989
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der_2015/Ties_Poeth__Mission-Ville_1989.JPG
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