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Broschüre - Stadtbibliothek Neuss

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© Mar
Donnerstag, 29.01.15, 15 Uhr
Sabine Kray: Diamanten-Eddie ...................... Seite 2
Donnerstag, 26.02.15, 15 Uhr
Ute Elisabeth Mordhorst:
Und immer stark sein..................................... Seite 4
Donnerstag, 26.03.15, 15 Uhr
Ilse Kienzle: Die Frau des Journalisten.......... Seite 6
Donnerstag, 16.04.15, 15 Uhr
Wolfgang Prosinger: In Rente......................... Seite 8
Donnerstag, 21.05.15, 15 Uhr
„Butter bei die Fische!“ ................................ Seite 10
Donnerstag, 18.06.15, 15 Uhr
Dietmar Bunse: Die Lust Weg-zu-laufen...... Seite 12
Donnerstag, 16.07.15, 15 Uhr
Stephan Sepp: Einfach Liebe....................... Seite 13
Donnerstag, 03.09.15, 15 Uhr
Peter Vollmer: Darf’s noch eine Hüfte sein? .Seite 15
Donnerstag, 29.10.15, 15 Uhr
Die Jane Austen Tea Party ........................... Seite 16
Donnerstag, 26.11.15, 15 Uhr
Sabine Bode:
Frieden schließen mit Demenz.................... Seite 18
Donnerstag, 10.12.15, 15 Uhr
„Und wieder ist es Weihnachtszeit!“........... Seite 20
Donnerstags um 15 Uhr:
Lesungen bei Tee und Kaffee 2015
Es erwarten Sie abwechslungsreiche, unterhaltsame und informative Veranstaltungen:
wir beginnen mit dem auf Tatsachen beruhenden Debütroman um einen schillernden
Gangster im Nachkriegsdeutschland, hören
Lebensgeschichten von starken Frauen, erleben eine Sprichwörter-Beratung mit unglaublich vielen maritimen Redewendungen, pilgern
auf dem Jakobsweg, befassen uns aber auch
mit Renteneintritt und Demenz, lachen uns
gesund mit Arzt-Comedy und schließen besinnlich mit weihnachtlichen Kurzgeschichten
Neusser Autoren.
Es wird ein Kostenbeitrag von 3 € erhoben.
Besucher mit einem gültigen Leseausweis der
Stadtbibliothek Neuss haben freien Eintritt.
NEU: Bingo-Nachmittag mit Moderation
Wir laden Sie zum Bingo ein!
Termine: Dienstag 27.01.15, Dienstag 24.02.15
und Donnerstag 12.03.15 jeweils um 15 Uhr
Eintritt frei, ohne Anmeldung
Ursel Hebben:
Öffentlichkeitsarbeit
Claudia Neufurth:
Lektorat Psychologie
Donnerstag
29.01.15
15 Uhr
Sabine Kray:
Diamanten-Eddie
Sie nennen ihn „Diamanten-Eddie“, Juwelen und Pelze sind sein Spezialgebiet. Stets
elegant gekleidet, charmant und intelligent,
ist Edward Kray gern gesehen an den Spieltischen und Theken der Stadt Mönchengladbach. Er reist quer durch Europa, macht keine
Pläne, spart nichts – ein Leben im Jetzt. Doch
in seinen Träumen türmen sich die Bilder der
Vergangenheit bedrohlich auf. Beim ersten
Fliegerangriff der Deutschen auf das südostpolnische Zamosc verliert er mit fünfzehn Jahren seine Familie und wird als Zwangsarbeiter
nach Deutschland
verschleppt. Edward
überlebt und bleibt
auch nach 1945 in
Deutschland, lernt im
zerstörten Düsseldorf
die lebenshungrige
Marianne kennen.
Mit ihr presst er der
Nachkriegszeit alle
Chancen ab, wird
zum
erfolgreichen
Hehler und Dieb.
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Sabine Kray wurde 1984 in Göttingen geboren. Nach dem Studium der Amerikanistik
stand sie vor der Entscheidung, entweder
eine Promotion zu verfolgen oder endlich die
Wahrheit über ihren Großvater zu erfahren.
Nach Monaten, zwischen den Besuchen auf
Ämtern, in Archiven und den Gesprächen mit
Zeitzeugen, darunter Günter Netzer, entstand
die Geschichte eines außergewöhnlichen
Menschen. Sabine Kray lebt in Berlin, wo sie
als Autorin und Übersetzerin arbeitet.
© Rebecca Sampson
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Donnerstag
26.02.14
15 Uhr
Ute Elisabeth Mordhorst:
Und immer stark sein
Die Geschichten unserer
Mütter
Das Buch ist eine Würdigung der Frauen,
die zwischen den Kriegen geboren sind und
heute auf ein langes Leben zurückschauen.
Viele von ihnen haben mit eigenen Händen
die Trümmer des Krieges beseitigt, haben
dieses Land in körperlicher und emotionaler
Schwerstarbeit wieder aufgebaut, weit über
die Nachkriegsjahre hinaus. Orden haben sie
dafür nie bekommen, weder für ihre Kriegsverletzungen, noch für ihre ganz alltäglichen
Heldentaten.
Ute Elisabeth Mordhorst erzählt vom Lebenswillen, Erfindungsreichtum und den kleinen
und großen Alltagsweisheiten ihrer Mutter
und porträtiert damit
eine ganze Generation
von starken Frauen:
Vorkriegskindheit, als
junge Frau im Krieg,
Flucht und Vertreibung,
Nachkriegsleben, späte
Blüte. Ein Buch, das Generationen miteinander
ins Gespräch bringt.
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© privat
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Donnerstag
26.03.15
15 Uhr
Ilse Kienzle:
Die Frau des
Journalisten
Ilse Kienzle wächst als „Tochter aus gutem
Hause“ wohlbehütet auf und trifft während
des Studiums Anfang der 1960er Jahre auf
den rebellischen Politikstudenten Ulrich
Kienzle. Gegen den vehementen Widerstand
ihres Vaters heiratet sie den späteren Journalisten und zieht mit ihm in die Kriegsregionen
Afrikas und des Nahen Ostens. Die studierte
Germanistin ist eine feinfühlige Beobachterin
und eine wunderbare Erzählerin. Eine literarische Entdeckung.
Die fesselnde Biografie einer „Frau an seiner
Seite“ – eine typische Frauengeschichte dieser Generation. Doch die von Ilse Kienzle ist
anders. Denn sie spielt im Orient und in Afrika, inmitten von Bürgerkrieg und Revolution.
Und während ihr Mann als Kriegsberichterstatter zur Medienlegende wird, beginnt für
Ilse Kienzle der lange Weg zu sich selbst. In
schonungsloser Offenheit erzählt ihr Buch von
großem Glück und erschütternden Krisen. Ein
fesselndes Buch – so spannend zu lesen wie
ein Abenteuerroman und gleichzeitig eine berührende Liebesgeschichte.
In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Neuss.
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7
Donnerstag
16.04.15
15 Uhr
Wolfgang Prosinger:
In Rente
Der größte Einschnitt
unseres Lebens
Nichts bedeutet eine größere Veränderung
für unser Leben als der Renteneintritt. Denn
wir werden ab der Grundschule vom Erfolgsgedanken bestimmt: Schule schaffen, Job
bekommen, Karriere machen etc. Plötzlich
aber geht es nicht mehr um Leistung. Eine
Konstante, die das Leben 60 Jahre lang bestimmt hat, bricht weg. Ist das ein Glücksfall,
weil leidige Pflichten und Zwänge endlich
wegfallen? Oder bedeutet es das langsame
Ausplätschern des Lebens? Wolfgang Prosinger schreibt vom Renteneintritt: von Ängsten
und Hoffnungen, von Verzweiflung und der
Suche nach neuem Lebenssinn. In den Jahren
8
und Monaten davor funktioniert der Protagonist seines Buches wie immer, macht seine
Arbeit, zieht sich aber mehr und mehr in sein
kleines Büro zurück. Er bemerkt: Er ist noch
dabei, gehört aber allmählich zum alten Eisen.
Eisen vielleicht, aber immerhin rostfrei, denkt
er sich nun, wenn er auf andere Rentner trifft.
Nach Jahren mit gutem Auskommen muss er
auf einmal über Geld nachdenken. Die vielen
Pläne für den Ruhestand – endlich ausschlafen, lesen und Italienisch lernen – fühlen sich
dann doch nur wie schale Zeitvertreibe an. Er
gerät in die größte Krise seines Lebens, die
auch zur Ehekrise wird.
Wolfgang Prosinger, Jahrgang 1948, ist Journalist und Autor mehrerer Bücher. Nach seinem Studium der Germanistik und Geschichte
in München und Freiburg arbeitete er bei verschiedenen Zeitungen.
© Thorsten Wulff
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Donnerstag
21.05.15
15 Uhr
„Butter bei die Fische!“
Die schönsten Meer-Redensarten und See-Sprichwörter
mit Rolf-Bernhard Essig
Im Wörtermeer der Alltagssprache schwimmen – oft unbemerkt – zahlreiche maritime
Ausdrücke herum. Wenn z. B. ein Freund
aufkreuzt, der in seiner Rede Abstecher liebt
und keinen roten Faden findet, dann streicht
man besser die Segel, bevor er bis zum bitteren Ende gekommen ist. Spinnen Sie kein
Seemannsgarn – dieser Sprichwort-Ratgeber
ist mit allen Wassern gewaschen!
Rolf-Bernhard Essig, der „Indiana Jones der
Sprachschätze“ (Nürnberger Zeitung), erzählt
die kuriosen und spannenden Geschichten,
die sich hinter diesen und vielen weiteren
10
Redewendungen verbergen. Dabei erfährt
der Leser, warum jemand herumlaviert oder
etwas volle Pulle macht, was die Arche Noah
mit Sprache und Wort oder das Torpedieren
von Projekten mit dem Zitterrochen zu tun
hat. Als Extraservice dürfen Sie den Experten
für Sprichwörter jederzeit und nach Herzenslust löchern!
Rolf-Bernhard Essig, 1963 in Hamburg geboren, wurde einem breiten Publikum mit seiner
Sprichwörter-Sendung „Essigs Essenzen“
auf Deutschlandradio Kultur bekannt. Der
promovierte Germanist und Historiker lebt in
Bamberg. Er arbeitet als Autor, Kritiker und
Moderator u. a. für den Hörfunk und „Die
Zeit“. Seine Sprichwörterberatungen vor Publikum erfreuen sich größter Beliebtheit.
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Donnerstag
18.06.15
15 Uhr
Dietmar Bunse:
Die Lust Weg-zu-laufen
Auf den Spuren der gelben
Pfeile
Bildervortrag
Lust wegzulaufen? Wer möchte nicht einmal
dem hektischen Alltag und der Komplexität
des Lebens entfliehen, sich entschleunigen
und selbst erfahren? Die faszinierende Kulisse
des Jakobsweges bietet eine gute Möglichkeit
dazu. Was macht den Jakobsweg so ansteckend, so unwiderstehlich, so anziehend?
Einerseits ist es seine Mystik, andererseits
seine Strahlkraft, vielleicht auch seine über
Jahrhunderte generierte Magie. Die überlegenen Kräfte der
Natur entfalten
sich
während
der Wanderung
fast unbemerkt,
leise und sanft.
Sie
hinterlassen eine starke
Wirkung
auf
den Menschen,
vielfach münden
sie in einem Fest
der Sinne.
12
Donnerstag
16.07.15
15 Uhr
Stephan Sepp:
Einfach Liebe
Mein Glück mit einer
älteren Frau
Eine einzige Liebeserklärung gegen den
Strom: Sie, Anfang sechzig, ein alterndes Hippie-Mädchen, zweimal geschieden und fest
entschlossen, für den Rest ihres Lebens nur
noch mit Katzen zu leben. Er, Mitte vierzig,
ein abgeschrammter Szene-Flaneur mit Alkohol- und Frauenproblemen, ohne Perspektive
und zunehmendem Hang zur Selbstverachtung. Zunächst ist es nur Freundschaft. Dann
beginnen
sie
sich näherzukommen, ganz
allmählich, wie
scheue Kinder.
Er trifft in ihr
die Liebe seines
Lebens, nicht
zuletzt deshalb,
weil sie älter ist.
Sie hat, was den
jungen Frauen
fehlt: eine Vergangenheit.
13
Stephan Sepp, geboren 1965 in München,
ist promovierter Kunsthistoriker und gelernter Journalist. Hauptsächlich arbeitete er für
Print-Magazine, u. a. „Süddeutsche Zeitung
Magazin“, „Architectural Digest“, „Capital“,
„Bunte“, „Cosmopolitan“, aber auch als
Ghostwriter und freier Autor.
© Caren Detje
14
Donnerstag
03.09.15
15 Uhr
Peter Vollmer:
Darf’s noch eine Hüfte sein?
Verarztet oder verarscht?
Lesecomedy
Der größte Wunsch der Menschen ist es, gesund zu sein und fit bis ins hohe Alter. Straff
und mit Bauchmuskeln, auf denen man Möhren raspeln kann! Und schon verfallen wir
den Verheißungen der Gesundheitsindustrie,
obwohl einige Präparate und Behandlungen
die Frage aufwerfen: Werde ich hier verarztet
– oder verarscht? Der Kabarettist Peter Vollmer wagt eine Antwort und berichtet aus dem
Dschungel unseres Gesundheitssystems. Witzig und pointiert erzählt er von Begegnungen
mit Ärzten, Apothekern, Versicherern und
Patienten, und gibt
Tipps fürs Überleben
im
Wartezimmer.
Denken Sie daran,
wenn Sie mal wieder ewig rumsitzen
müssen: egal, wie
schlimm es ist, Lachen ist die beste
Medizin!
15
Donnerstag
29.10.15
15 Uhr
Die Jane Austen Tea Party
mit Ina Rudolph
Um eine ordentliche Kanne köstlich duftenden, dampfenden Tee aufzubrühen, braucht
es Fingerspitzengefühl. Das hatte die Teeliebhaberin Jane Austen mit Sicherheit. Sie war
die Hüterin des Schlüssels, der zu einem gut
bewachten Schränkchen in der familiären
Speisekammer passte. Was gab es denn da
vor den Dienstboten zu verstecken? Ein Gut,
so kostbar und teuer, dass jeder in Versuchung geraten musste, wenn seine Nase den
Duft schnupperte. Ganz richtig, es handelt
sich um Tee. Kam er bei den Austens auf den
Tisch, mischte sich sein erlesener Geruch mit
dem von geröstetem Brot, Zitronenkäseküchlein und frischen Milchbrötchen.
Sie hören Unterhaltsames und Interessantes
zu Jane Austens Teegewohnheiten, dass, um
in den Besitz von Tee zu gelangen, damals
sogar Verbrechen begangen wurden, über
kostbare Teeservices und selbstverständlich
hören sie Texte von Jane Austen selbst.
Ohne Zweifel hat sie ihren Spaß gehabt, die
gut kaschierten Abgründe des englischen
Landadels mit feiner Ironie und sprachlicher
16
Eleganz zu entlarven. Die Art, wie sie Romantik und Satire verbindet, macht sie einzigartig
in der Literaturgeschichte.
Ina Rudolph wurde an der renommierten
Hochschule für Schauspielkunst „Ernst
Busch“ Berlin in Darstellender Kunst ausgebildet. Sie arbeitete viele Jahre für Fernsehen
und Kino und hat an Drehbüchern und Theaterstücken mitgeschrieben.
17
Donnerstag
26.11.15
15 Uhr
Sabine Bode:
Frieden schließen mit
Demenz
Menschen mit Demenz sind keine alten Kinder, die man bemitleiden muss. Es ist an der
Zeit, den Horrorszenarien im Zusammenhang
mit Demenz eine positive Vision entgegenzusetzen. Sabine Bodes Buch beschreibt eine
gute Zukunft. Denn die Probleme, die heute
da sind, und jene, die auf uns zukommen werden, sind lösbar.
18
Welche Optionen bleiben? Weiter weggucken?
Darauf warten, dass das rettende Medikament gefunden wird? Oder unser Schicksal in
die Hand nehmen, unsere Zukunft gestalten.
Sabine Bode besuchte Alten- und Pflegeheime, sprach mit Pflegepersonal, Wissenschaftlern und porträtiert Helfer, die unermüdlich
Demenzerkrankten helfen, in Würde zu altern. Sie vollführt einen Perspektivwechsel:
Sie bringt festgefahrene Ängste zum Einsturz
und zeigt unzählige gute Ansätze und Mut
machende Erfahrungen.
19
Donnerstag
10.12.15
15 Uhr
„Und wieder ist es
Weihnachtszeit!“
Ein amüsanter, heiterer
und besinnlicher Nachmittag mit weihnachtlichen
Kurzgeschichten und
Gedichten des „Neusser
Autorenkreises“.
Vor drei Jahren schlossen sich zwanzig Autoren aus Neuss und dem Rhein-Kreis Neuss
zusammen und gründeten den „Neusser Autorenkreis“. Viele dieser Autoren haben eigene Buchveröffentlichungen vorzuweisen und
sind in der Region keine Unbekannten mehr.
Im Frühjahr 2013 veröffentlichten sie die
Anthologie Neusser Texte, an der sich auch
deutschlandweit und sogar international bekannte Autoren aus dem Rhein-Kreis Neuss
beteiligten.
Das Kulturamt der Stadt
Neuss, der Rhein-Kreis
Neuss und die Jubiläumsstiftung der Sparkasse
Neuss förderten dieses
Projekt.
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Stand: 05.11.2014
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Seele and Geist
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