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FDP vom 29.01.2015 - Grüne Fraktion Pinneberg

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Abgasemissionen werden reduziert. Der Verkehr
in unserer Stadt muss fließen, das hilft allen –
auch der Umwelt.
PiTa 29.01.2015
„Die Westumgehung ist erstmal ein Befreiungsschlag“
Pinneberg
Westumgehung, Schulen, Bahnhofsvorplatz – was
sind für Pinnebergs Politiker die wichtigsten Themen in 2015? Und wie schätzen sie die Zukunft
der Kreisstadt ein? Wir haben bei den Fraktionschefs nachgefragt. Dieses Mal steht Werner Mende (Foto), Fraktionsvorsitzender der FDP Pinneberg, Rede und Antwort. Das wichtigste politische
Thema auf unserer Agenda im Jahr 2015 wird
. . .. . . wieder der Haushalt sein. Die FDP-Fraktion
schaut nicht auf Fördermittel, die Pinneberg immer zu weiteren Ausgaben verleitet. Bahnhofsvorplatz, Dingstätte und Rathausvorplatz sind angesichts der Haushaltslage überflüssig wie ein
Kropf.
Die Schulsanierung stockt wegen akuter Verwaltungsmängel, aber sie läuft grundsätzlich. Die FDP
wird sie aufmerksam begleiten und damit auch die
Sportstättensanierung. Infrastrukturell werden wir
für eine intelligente Verkehrssteuerung sorgen,
anstatt eine „Fahrradstadt“ zu proklamieren.
Die Kaserne wird bebaut. Das Rehmenfeld könnte
folgen. Auch kleinere Wohngebiete entstehen.
Wachstum ist für die Stadt Pinneberg . . .. . . im
großen Rahmen nicht wünschenswert. Die zu erweiternde Infrastruktur dürfte nicht vernachlässigt werden. Sie macht erst die Stadt lebenswert,
kommt aber nicht von alleine und schon gar nicht
kostenlos. Der Stadtentwicklungsplan muss dringend aktualisiert werden, damit wir uns endlich
einig werden, wohin die Reise gehen soll und was
sie kostet. Im Bereich der Gewerbeansiedlung ist
Wachstum überlebensnotwendig.
Der Bau der Westumgehung beginnt in Kürze. Für
die Stadt Pinneberg bedeutet diese Investition
. . .. . . erstmal ein Befreiungsschlag vor dem Verkehrskollaps und eine Entlastung der Ausfallstraßen. Sie erschließt den gesamten Norden und ermöglicht die Erschließung und Vermarktung dringend benötigter Gewerbeflächen. Die Lärm- und
Von Bürgermeisterin Urte Steinberg erwarten wir
uns im Jahr 2015 . . .. . . eine Bürgermeisterin für
alle zu sein – nicht nur für Radfahrer. Sie kündigt
an, Pinneberg zu einer „Fahrradstadt“ zu machen
ohne ihre Vision näher zu beschreiben. Sie soll ihre Verwaltung in den Griff bekommen – und gutes
Zureden hilft offensichtlich nicht mehr. In jedem
Projekt muss sie für Verzögerungen oder sonstige
Mängel um Entschuldigung bitten – ich hoffe
nicht, dass sie ihr irgendwann versagt bleibt.
Wenn ich an Pinneberg im Jahre 2030 denke,
dann sehe ich . . . . . . in der Negativversion eine
Schlafstadt, weil wir es aufgrund der Mehrheitsverhältnisse nicht schaffen, genügend Gewerbeflächen für Arbeitsplätze vor Ort auszuweisen und
zu realisieren. Die mehrheitlich von der CDU/SPD
geführte Stadt hat die Schuldenhöhe von 250 Millionen Euro locker geschafft.
Die Innenstadt hat eine attraktive Bausubstanz
und Zuwegungen, aber die Ladenbesitzer müssen
mit Hilfe der Wirtschaftsgemeinschaft und Stadtmarketing die Entwicklungen im Einkaufsverhalten
– unter anderem Showrooming und Preisportale –
intensiver beeinflussen. All diese Entwicklungen
werden wir Freidemokraten mit Vernunft unterstützend begleiten.
pt
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