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BITKOM-Presseinfo Frequenzvergabe 27 01 2015 (PDF, 150 KB)

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Presseinformation
BITKOM begrüßt Entscheidung zur Frequenzvergabe
 Bundesnetzagentur stellt Weichen für schnelles mobiles Internet
 98 Prozent der Haushalte sollen versorgt werden
Berlin, 27. Januar 2015
Der Digitalverband BITKOM begrüßt die Entscheidung des Beirats der
Bundesnetzagentur, bei der Versteigerung der 700 MHz-Frequenzen eine
Bundesverband
breite Versorgung der Bevölkerung mit schnellem Internet sicherzustellen.
Telekommunikation und
Dem Beschluss zufolge müssen die Netzbetreiber nach Zuteilung der
Frequenzen dafür sorgen, dass innerhalb von drei Jahren
deutschlandweit 98 Prozent der Haushalte mit mobilem Breitband
versorgt sind. Je Bundesland soll eine Mindestabdeckung von 97 Prozent
gewährleistet werden. Pro Funkzelle ist eine Mindestbandbreite von 50
Mbit/Sekunde vorgesehen. „Damit schaffen wir die Voraussetzung für die
nötige Digitalisierung unserer Industrie sowie für Zukunftstechnologien
wie das autonome Fahren und ermöglichen zugleich jedem eine bessere
mobile Internetnutzung“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr.
Bernhard Rohleder. „Hierzu wird auch die flächendeckende Versorgung
Informationsw irtschaft,
neue Medien e.V.
Albrechtstraße 10
10117 Berlin
Tel.: +49.30.27576-0
Fax: +49.30.27576-400
bitkom@bitkom.org
www.bitkom.org
Ansprechpartner
Angelika Pentsi
Pressesprecherin
Tel.: +49.30.27576-111
a.pentsi@bitkom.org
mit mobilem Internet entlang der Autobahnen und ICE-Trassen
beitragen.“
Nick Kriegeskotte
Bereichsleiter
Bei der Vergabe der Funkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur
werden Mobilfunkfrequenzen versteigert, deren Laufzeit endet, s owie
Rundfunkfrequenzen, die durch die Umstellung auf die Digitaltechnik frei
werden. Die Erlöse aus der Auktion sollen in den Breitbandausbau
fließen. Damit wird die Grundlage für den nächsten Schritt im Mobilfunk,
LTE-Advanced, gelegt. Mit diesem Standard werden Übertragungsraten
von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde möglich. In wenigen Jahren könnte
dann der als 5G bezeichnete LTE-Nachfolgestandard diese Frequenzen
ebenfalls nutzen.
Telekommunikationspolitik
Tel.: +49.30.27576-224
n.kriegeskotte@bitkom.org
Johannes Weicksel
Referent
Telekommunikationstechnologien und intelligente
Mobilität
Tel.: +49.30.27576-250
j.w eicksel@bitkom.org
Präsident
Prof. Dieter Kempf
Im weiteren Verlauf des Verfahrens muss die Präsidentenkammer der
Bundesnetzagentur die Auktionsdetails bestätigen. Vor der Auktion muss
Hauptgeschäftsführer
Dr. Bernhard Rohleder
Presseinformation
BITKOM begrüßt Entscheidung zur Frequenzvergabe
Seite 2
zudem die Frequenzverordnung geändert werden. Dieser Änderung muss
neben dem Kabinett auch der Bundesrat zustimmen. Wenn diese
Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Auktion im zweiten Quartal dieses
Jahres stattfinden. Für die tatsächliche Nutzung der neuen 700 MHzFrequenzen durch den Mobilfunk ist dann erforderlich, dass der Rundfunk
sein Angebot auf den neuen Standard DVB-T2 umstellt.
BITKOM vertritt mehr als 2.200 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.400
Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140
Milliarden Euro und stehen für Exporte von w eiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern
zählen 1.000 Mittelständler, mehr als 200 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie
bieten Softw are, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen
Hardw are oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der
Netzw irtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. 76 Prozent der
Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, 10 Prozent kommen aus Europa, 9
Prozent aus den USA und 5 Prozent aus anderen Regionen. BITKOM setzt sich
insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des
Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
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