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Mediadaten 2015 - Mittelpunkt | Das Magazin

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Mittelpunkt | Das Magazin
M
by
Mediadaten 2015
Mittelpunkt | Mediadaten
Redaktionskonzept
Mittelpunkt ist das Magazin für Partner und Kunden der GRENKE Gruppe.
In jeder Ausgabe steht ein Thema im Fokus, das aus unterschiedlichen Blick­winkeln betrachtet wird – sei es Beziehungen, Bewegung oder Geschwindigkeit.
Mittelpunkt schließt die Nische zwischen Business und Lifestyle.
Mittelpunkt beinhaltet seriöse Informationen ebenso wie intelligente Unter­haltung
und nützliche Hilfestellungen für Leben und Beruf. Das Magazin nutzt die g­ anze
Bandbreite stilistischer Darstellungsformen: Reportagen, Interviews, K
­ ommentare,
Glossen – stets aufbereitet von Fachleuten. Thematisch gibt es kaum G
­ renzen,
­Mittelpunkt beleuchtet moderne, ungewöhnliche und spannende Themen.
GRENKE nimmt sich dabei ausdrücklich zurück. Menschen stehen sprichwörtlich
im Mittelpunkt.
Mittelpunkt | Das Magazin
Mittelpunkt | Mediadaten
M
by
ZAHLEN UND FAKTEN
ZAHLEN UND FAKTEN
BIER
Zeiten ändern sich
125,6
ZEITUNG
konsumieren und
wie und was die Deutschen
sich die Art und Weise,
Doch manchmal
Mit den Jahren verändert
sind langsam, aber stetig.
.
Die meisten Trends
und Tablet-Computern
ihre Zeit verbringen.
womit sie ih
– etwa bei Carsharing
sprunghafte Entwicklungen
a
gibt es auch
Liter
1999
URLAUB
64 %
CARSHARING
2000
27,3 Mio.
ARE
BIOW
um wird der
nt
Kons
cher
Proze
und
Ethis tiger. 56
g Bior wich
n häufi
imme
kaufe te, aber auch e
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Deut
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n. 2009
Ware
26 Proze
,
Group
: Otto
Quelle tudie 2013
Trends
Mio.
17,5
L
106,6
106,6
Liter
1999
RAUCHEN
galt: Wer cool sein
vor ein paar Jahren
Noch vo
gerade bei
musste rauchen. Doch
wollte, m
Aufwar die gesundheitliche
Jugendl
Jugendlichen
Innerhalb von nur
klärung sehr erfolgreich.
Raucherquote bei
elf Jahren hat sich die
mehr als halbiert.
den 12- bis 17-Jährigen
2013
2014
Wurden 1991 noch
27,3 Millionen Tageszeitungen pro Tag verkauft,
sind es heute nur noch
28 %
2001
12 %
2012
17,5 Millionen.
DeutQuellen: Bundesverband
Informatischer Zeitungsverleger,
onsgemeinschaft IVW
Aufklärung (BZgA)
für gesundheitliche
Quelle: Bundeszentrale
TABLETS
diesen Kategorien zu.
26 %
INTERNET
76
1997
6
2013
169
PORtRät
der ForQuelle: Reiseanalyse
Urlaub
schungsgemeinschaft
und Reisen (FUR), 2014
Carsharing
Quelle: Bundesverband
JugenDrichter beim amtsgericht
Die erZieher
Der europäische gerichtshof
UM
FLEISCHKONSUM
(eugH) mit Sitz in Luxemburg ist das rechtsprechende
organ der europäischen Union.
2005
3,7 Prozent der DeutJeder Mitgliedsstaat entsendet
–
schen sind Vegetarier
jeweils einen richter, so dass
die Quote hat sich
2007
am eugH derzeit 28 richterinnerhalb von sieben
tätig sind. Sie sollen sicher-Jahren verdoppelt.
Vegetarier
Hinzu kommen zwölf
stellen, dass das eU-recht in
„Flexitarier“,
Prozent
allen Mitgliedsstaaten auf die
die bewusst wenig
gleiche Weise angewendet Fleisch essen.
2012
Wischen statt Mauswird. außerdem schlichten sie
Insgesamt wären
klick: Gut jeder vierte
60 Prozent der Deut14 Jahren
zwischen
Deutsche überrechtsstreitigkeiten
2014
schen generell dazu
den regierungen der einzelnen
nutzt einen Tablet-Combereit, weniger Fleisch
puter. Zum Vergleich:
Staaten
Vegetarier
zu konsumieren.
warund den eU-organen.
Vor gut einem Jahr
Online-Bestellungen
aber auch privatpersonen und
des
es erst jeder achte.
machen 16,8 Prozent
Unternehmen können sich an
und
Umsatzes mit Mode
Quelle: BITKOM den eugH wenden, wenn sie
Accessoires aus. 2007
ihre rechte von einem organ
waren es noch 4,9 Prozent.
und Hohenheim, 2013
der Universitäten Göttingen
der eU verletzt sehen. erst Quelle: Studie
Quelle: IFH Köln,
im Mai dieses Jahres machBranchenreport Online-Handel
ten die eU-richter mit dem
„google-Urteil“ Schlagzeilen.
Sie entschieden, dass die
Suchmaschine die aktuellen
Rau
Datenschutzrichtlinien
der eU
TEXT Heidrun
befolgen muss. eU-Bürger
haben somit ein recht auf Vergessen: Sie können von google
verlangen, Suchergebnisse zu
KLEINE WIRTSCHAFTSWUN
DER
löschen, wenn diese ihr recht
auf privatsphäre verletzen.
Deutsche treibt Sport:
Nicht einmal jeder zweite
und
sich als „Antisportler“
52 Prozent betrachten
Prozent
ordneten sich erst 44
„Sportmuffel“. 2007
Quelle: Techniker Krankenkasse/Forsa,
Quelle: Deutscher Brauer-Bund
PORtRät
Teilen statt Besitzen:
Die Zahl der CarsharingBerechtigten in Deutschland ist 2013 gegenüber
dem Vorjahr um
67 Prozent gestiegen.
richter am
euroPäischen
gerichtshof
Die eu-Wächter
ONLINE-SHOPPING
SPORT
Die Deutschen haben
auf
immer weniger Durst
Bier. Der Konsum pro
Kopf sinkt seit Jahren
stetig – von 125,6 Litern
im Jahr 2000 auf
2013.
106,6 Litern im Jahr
so
Die Deutschen sind
nie.
reiselustig wie noch
Die Ausgaben erreichten
Euro
mit gut 64 Milliarden
Zahl
einen Rekordwert. Die
–
der regelmäßig Reisenden
Urmit mindestens einer
– stieg
laubsreise pro Jahr
2014
zwischen 2004 und
von 51 auf 64 Prozent.
Vor dem Jugendrichter stehen angeklagte, die zur tatzeit mindestens 14, aber jünger als 21 Jahre alt
waren. Bei über 18-Jährigen muss
der Jugendrichter entscheiden, ob
das erwachsenen- oder Jugendstrafrecht zur anwendung kommt.
Im Jugendrecht gibt es einige
Besonderheiten. Der erziehungsgedanke steht im Vordergrund.
Deshalb können Jugendrichter
eine größere Bandbreite an Maßnahmen verhängen als im erwachsenenrecht – von der teilnahme an
einem anti-gewalt-training über
1,8 %
3,7 %
Min.
Min.
2014
verOnliner in Deutschland
169 Minuten
bringen im Schnitt
Im Jahr
täglich im Internet.
76 Minuten.
1997 waren es noch
1997,
Quelle: ARD-Online-Studie
1998-2013
ARD/ZDF-Online-Studien
Mittelpunkt 04 | 2014
schieDsrichter
Die WirtschaftsWeisen
Schiedsrichter gibt es nicht nur
im Sport. auch in der Wirtschaft
helfen Schiedsrichter – Juristen oder Branchenfachleute –,
Konflikte zwischen Unternehmen
jenseits des rechtsweges schnell
und praxisorientiert beizulegen.
Zum Beispiel bieten regionale
Industrie- und Handelskammern
oder Warenbörsen für agrarprodukte ihren Mitgliedern ein
Schiedsgericht an. Was dieses für
Unternehmen so attraktiv macht:
Der Schiedsspruch ist für beide
Seiten verbindlich und damit einem gerichtsurteil gleichwertig.
7
Die Prozessentscheider
Stoffe
übersetzen
Ganz oben
Viermal high persönliche Momente
Hidden champions top-Unternehmen im porträt
Vorteil Leasing Strategisches instrument
mittelpunkt-magazin.de
mittelpunkt | Das magazin
KLEINE WIRTSCHAFTSWUN
DER
Schlank
schlemmen
by
M
Seit es Zivilisationen gibt, geraten Menschen miteinander oder mit dem herrschenden
Rechtssystem in Konflikt. Sie brauchen dann eine Instanz, die schlichtet. Richter ist
deshalb einer der ältesten Berufe. Wir stellen Ihnen Spezialisten für unterschiedliche
Im Nürnberger Café
„Soulfood LowCarberia
“ scheint
juristische Bereiche vor – und Richter, die im positiven Sinne Laien sind.
das Unmögliche möglich:
genussvoll abnehmen
Aus Guatemala auf
mit allerhand süßen
die Berliner Fashion
und deftigen Leckereien.
Week:
Das Modelabel P|AGE
verbindet handgewebt
e
Mayastoffe mit modernen
30
Mittelpunkt 03 | 2014
europäischen Schnitten.
1
2
ausgabe 2/14 5,80 €
3
8
Mittelpunkt 04 | 2014
TEXT
Lea Himmelsbach
ssen ist meine Leidenschaft“,
E
sagt LowCarberia-Grün
derin Jasmin Mengele, was
man der schlanken 27-Jährigen
allerdings nicht ansieht.
Wegen ihrer Vorliebe für
süße Sünden
führte sie früher einen
ständigen Kampf gegen
die Kilos. „Doch
irgendwann hatte ich
es satt, immer nur zu
verzichten“, sagt
die Nürnbergerin. So
kam sie vor vier Jahren
zur Low-CarbErnährung, die sich durch
eine starke Reduktion
des Kohlenhydratanteils auszeichnet.
Um Kuchen und Co. in
ihren Speiseplan zu integrieren, kreierte
sie kalorienarme Ersatzprodukte,
die den Geschmack der
ungesunden Originale
nachahmen.
Die Nürnbergerin fing
an, einen Blog mit Low-Carb-Rezepten und einen Online-Shop
zu betreiben. Mit Unterstützung
der Grenke Bank eröffnete
sie 2012 ihr Café „Soulfood
Carberia“ im Stadtteil Johannis,
Lowwo sie kohlenhydratarme
süße
und herzhafte Speisen
anbietet. Ästhetisch und
geschmacklich
stehen die Soulfood-Backwar
en den Originalen in nichts
nach,
der Unterschied liegt
im Kaloriengehalt: „Ein
Low-Carb-Heidelbeer-Muffin hat pro
Stück 211 Kalorien und
1,8 Gramm Kohlenhydrate, wohingegen
ein herkömmlicher Muffin
rund 450
Kalorien und 50 Gramm
Kohlenhydrate aufweist“,
sagt Jasmin
Mengele. Das Geheimnis
der Kalorienreduktion
liegt in speziellen Ersatzprodukten:
Statt Zucker verwendet
die Nürnbergerin beispielsweise Xylit,
ein natürlicher Zuckeralkohol,
aus der Birke gewonnen
der
wird. Weizenmehl ersetzt
sie durch
kohlenhydratreduzierte
und glutenfreie Nussmehle
wie Kokosnuss- und Mandelmehl.
Auf diese Weise spricht
sie nicht nur
gesundheits- und figurbewusste
Menschen an, sondern
auch
Diabetiker oder Allergiker.
Die Nachfrage ist entsprechend
groß: Der Renner im Programm ist die gemischte
Vierer-Muffin-Box mit
jeweils einem
Küchlein in den Geschmacksrichtu
ngen Rhabarber-Tonkab
ne, Apfel-Zimt, doppelte
ohSchokolade und Tiramisu.
„In Zukunft möchte ich das
Sortiment noch erweitern
und weitere
Filialen eröffnen, um
möglichst vielen Menschen
zu zeigen:
Genuss geht auch ohne
Reue“, sagt die Low-Carb-Anhäng
erin.
1 Jasmin Mengele
2 Kalorienarme Leckereien
3 Das Café „Soulfood
LowCarberia“
Starker Partner
für gute Ideen
er einen Text in eine
andeW
re Sprache überträgt, muss
auch den kulturellen Kontext
berücksichtigen – sonst
ergibt die
Übersetzung keinen Sinn.
Genauso ist es mit der Mode:
Bei Reisen
in ferne Länder greifen
Urlauber
nach exotischen Stoffen,
aber zu
Hause angekommen, wirken
die
bunten Kleidungsstücke
fehl am
Platz. Die Berliner Schwestern
Ania und Iwona Pilch zeigen,
wie
der Modetransfer trotzdem
gelingen kann: Mit Unterstützung
der
grenkebank.de
Grenke Bank gründeten
sie Ende
2012 ihr Label P|AGE,
das für eine modische
Synergie aus Mayastoffen und europäischem
Schnittdesign steht. „Die
Spannung zwischen
den bunten Stoffen der
Mayas und den geradlinigen
Formen auf den
europäischen Laufstegen
hat uns inspiriert. Wir
wollten die mayanische Kleidung übersetzen,
ohne deren Essenz zu
verlieren“, sagt
Ania Pilch.
Die Idee ist bei einer
gemeinsamen Guatemala-Reise
nerinnen entstanden –
der Berlijetzt webt eine Frauenkooperative
des Atitlán-Sees Meterware
am Rande
aus natürlichen, handgefärbten
für ihr Modelabel. Zusätzlich
Fasern
verwenden Ania und
Iwona Pilch
spezielle Biostoffe, die
nach dem Global Organic
Textile Standard
(GOTS) zertifiziert sind.
So entstehen nicht nur
exklusive, sondern
auch fair produzierte
Kleidungsstücke: Denn
die 33 Weberinnen
aus Guatemala arbeiten
in einer Genossenschaft,
die ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Textilien
gemeinsam zu vermarkten
und ihre Familien finanziell zu unterstützen.
Außerdem zahlt P|AGE
so viel wie die lokalen
doppelt
Unternehmen. Das ambitionierte
Projekt der
Schwestern trifft auf den
Fashionurch
Weeks
dieinBeobachtung
vonauf
HimmelsgeBerlin und Polen
ßes Interesse: „Vielleicht,
groweilDunsere
ModeSonne
stirnen,
und Mond
Geschichten
erzähltversuchten
kulturelle Grenzen überschreitet“,
und
meint Iwona
die Menschen
bereits
in vorhistorischer Zeit,
Pilch.
die Jahreszeiten besser einzuschätzen. Vermutlich ab dem 3. Jahrtausend vor Christus
teilten sie mit Hilfe der Sonnenuhr den Tag in
mehrere Zeiteinheiten auf. Ein Jahrtausend
später konnte die Zeit anhand einer Wasseruhr mit Zeigern relativ genau gemessen werTEXT Lea Himmelsbach
den – wobei die Betonung auf „relativ“9liegt.
Im antiken Griechenland wurden Wasseruhren vor Gericht verwendet, um die Redezeit
zu begrenzen. Darauf lässt sich die Redewendung „Ihre Zeit ist abgelaufen“ zurückführen.
1
reportage
3
1 Ania und Iwona Pilch
2 Mayastoffe mit europäischem
Schnittdesign
3 Handgefärbte Stoffe
Flexibilität
Uhrmacher haben ein besonderes Verhältnis zur Zeit. Sie machen
sie erlebbar, bringen sie in Form. Über einen langen Zeitraum führte der Beruf
des Uhrmachers ein Schattendasein. Nachwuchswerbung? Fehlanzeige!
Seit einiger Zeit erlebt die mechanische Uhr eine renaissance – und mit ihr
auch das höchst anspruchsvolle Berufsbild.
ausgabe 1/14 5,80 €
reportage
Dr. hans-Jochem Steim, Inhaber
Uhrenfabrik Junghans
2 Karl Scheufele, Inhaber Uhren- und
Mittelpunkt 03 | 2014
teXt
thomas Weilacher
chen ins andere greift und die Uhren richtig
ticken. Dabei verspricht dieser Beruf durchaus Abwechslung. „Mechanische Damen- und
Herrenarmbanduhren, Chronographen, Chronometer, elektronische Uhren – das Aufgabengebiet eines Uhrmachers ist heute ausgesprochen vielfältig“, sagt Steim.
1
Schmuckmanufaktur Chopard
2
tegrieren. In der Folge der Industrialisierung
entstanden auch in Deutschland mehrere
Zentren der Uhrenfertigung – insbesondere
im Schwarzwald waren die Zeitmesser zu
Hause. Die Kleinstadt Schramberg entwickelte sich zu einer Hochburg der Uhrmacherei,
mit rund 3.000 Beschäftigten war die Firma
Junghans im Jahr 1903 die weltgrößte Uhrenfabrik. Das Herz der Zeitmessung schlug dort
über viele Jahrzehnte, noch heute hat das
Unternehmen in Schramberg seinen Sitz –
als einer der letzten „Überlebenden“ dieser
Branche im Schwarzwald. Auch weil man sich
wieder auf seine Wurzeln besonnen hat: die
mechanische Uhr als Gegenpol zur industriellen Massenware aus Fernost.
Dabei war es zu Beginn des 21. Jahrhunderts gar nicht so einfach, ausgebildete Uhrmacher zu finden, bestätigt Inhaber Dr. HansJochem Steim, der das Unternehmen 2009 aus
der Insolvenz erworben hat. Nachwuchswerbung wurde damals sträflich vernachlässigt,
die spärlichen Fachkräfte heiß umworben.
Nur wenige junge Menschen wollten am Puls
der Zeit sein und dafür sorgen, dass ein Räd-
3
1
14
31
Am Puls der Zeit
2
uhrmacher seit 1269
mittelpunkt-magazin.de
So sparen die Konfliktparteien die Zeit, den aufwand und
die Kosten für ein langwieriges
gerichtsverfahren, das sich über
mehrere Instanzen hinziehen kann.
Schiedsgerichte sind in der Wirtschaft beliebt. ob Firmenübernahme oder Liefervereinbarungen:
Immer öfter nehmen Unternehmen in ihre Verträge eine sogenannte Schiedsgerichtsklausel
auf. Im Streitfall wird dann hinter
geschlossen türen verhandelt. Kritiker sprechen deshalb von einer
„Schattenjustiz“, die für außenstehende nicht transparent ist.
„alle gewalt geht vom Volke
aus“, heißt es im artikel 20 des
grundgesetzes. Damit sich dieses
demokratische prinzip auch in der
rechtsprechung niederschlägt,
gibt es außer Berufsrichtern auch
Laienrichter, sogenannte Schöffen. rund 37.000 Menschen üben
derzeit in Deutschland dieses amt
aus. Schöffen wirken mit, wenn
ein Strafverfahren beim Schöffengericht eines amtsgerichtes
verhandelt wird. Bei den Strafkammern der Landgerichte sind sie an
der Hauptverhandlung beteiligt.
obwohl Schöffen ehrenamtlich arbeiten und keine juristischen Fachleute sind, haben sie das gleiche
Stimmrecht wie ein Berufsrichter.
ebenso wie dieser urteilen sie über
Schuld und Unschuld eines angeklagten und über einen Freispruch,
eine geld- oder Freiheitsstrafe. Für
das Schöffenamt kommen deutsche Staatsbürger in Betracht, die
zwischen 25 und 70 Jahre alt sind.
Sie können sich selbst bewerben
oder von anderen vorgeschlagen
werden. Jede gemeinde muss eine
Liste mit Kandidaten ausarbeiten.
ein ausschuss beim gericht wählt
dann die Schöffen für die nächste
amtsperiode. Die ausgewählten
sind dazu verpflichtet, das amt
anzunehmen und können es nur im
ausnahmefall ablehnen. arbeitgeber müssen Schöffen an den
Sitzungstagen freistellen.
So groß die Begeisterung
und so stark der Wille
auch
ist, ein eigenes Unternehmen aufzubauen:
Bei
allen Fragen rund um
die
Finanzierung benötigen
Existenzgründer einen
zuverlässigen Partner.
Die
teXt heidrun
Rau
Grenke
Bank unterstützt
Jungunternehmer mit
einem speziellen Existenzgründerprogramm. In
Zusammenarbeit mit öffentlichen Förderbanken
bietet
sie Kredite an, die Experten
von Grenke beraten
schnell,
effizient und unbürokratisch. Zahlreiche Erfolgsgeschichten zeigen: Es
lohnt
sich, an eine gute Idee
zu
glauben – und mit einem
starken Partner ist der
Weg
in die Selbstständigkeit
gar
nicht so schwer.
Seit wann es mechanische Uhren gibt, ist nicht
exakt definiert – der Begriff des Uhrmachers
aber wird erstmals im Jahr 1269 auf einer Bierrechnung für das französische Kloster Beaulieu
erwähnt. Ein schriftlicher Nachweis über eine
mechanische Uhr in der Kapelle des Palastes
der Visconti in Mailand datiert aus dem Jahr
1335, gegen Ende des 14. Jahrhunderts konnte
man in den meisten europäischen Städten eine
Räderuhr finden. Ihre rasche Verbreitung lässt
sich einfach erklären: Diese Zeitmesser galten
als Zeichen des Reichtums.
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten
sich Uhren zunehmend zu einem Massenprodukt. Durch neue Erfindungen, andere Materialien und bessere Werkzeuge gelang es den
Uhrmachern, die komplizierte Mechanik des
Räderwerks in immer kleinere Gehäuse zu in-
meeting mit System videokonferenzsysteme im vergleich
Die kunst liegt auf der Straße internationale Street art
Handwerk für die Ewigkeit Schmiedekunst für die Schweizergarde
laienrichter
Die volKsvertreter
einen Kurzarrest bis zur Jugendstrafe von maximal zehn Jahren.
typisch für das Jugendrecht ist
auch, dass die Verhandlungen
nicht öffentlich sind. Zudem
betreut die sogenannte Jugendgerichtshilfe jeden Heranwachsenden vor, während und nach
dem Strafverfahren. Immer wieder
wird das Jugendrecht als zu
milde kritisiert. Das führt dann zu
gesetzlichen Vorstößen wie dem
Warnschussarrest – einem Knast
auf probe, der 2013 für notorische
Straftäter eingeführt wurde.
ein ruhiges Händchen
Und was zeichnet einen guten Uhrmacher
aus? „Er braucht ein ruhiges Händchen, Fertigkeiten in der Feinmechanik und Geduld“,
betont Karl Scheufele, Inhaber der Uhrenund Schmuckmanufaktur Chopard in Genf.
Denn Präzision ist das Wesensmerkmal jeder
Uhr. Nur das harmonische Zusammenspiel
der filigranen Einzelkomponenten, der winzigen Rädchen, Spiralen und Hebelchen, sorgt
später am Handgelenk für die exakte Zeitanzeige. Es sind immer dieselben Prozesse, die
Stunde für Stunde ablaufen. In der Fertigung
und im späteren Betrieb. „Der tägliche Umgang mit diesen kleinsten Teilen darf einem
Uhrmacher also nicht auf den Wecker gehen“,
schmunzelt Scheufele.
Uhrmacher sind Künstler – das wird bei
einem Blick auf das Innenleben einer mechanischen Uhr deutlich. Es ist faszinierend, wie
Räderwerk, Anker, Unruh und Zugfeder teilweise auf engstem Raum perfekt harmonieren
und funktionieren. Die kleinste Ungenauigkeit,
und das gesamte Werk ist unbrauchbar. Deshalb erfordert die Uhrmacherei in einer Manufaktur neben Können auch den Kuss der Muse.
4
3 Feinheiten im Blick:
manuelle Uhrenfertigung
4 Fingerspitzengefühl ist
unverzichtbar
5
5 Präzision in ihrer
schönsten Form:
Mechanische Uhren sind
mehr als „nur“ Zeitmesser
15
Mittelpunkt | Mediadaten
Leser
Die Leser der Mittelpunkt sind vorwiegend Fachhandelspartner aus den Bereichen
­Informations-, Kopier- und Telekommunikationstechnik, sowie gewerbliche End­
kunden. Darüber hinaus erreicht die Mittelpunkt weitere Kontakte der GRENKE
­Gruppe, wie Key-Account-Partner, Kunden aus den Bereichen Leasing, Bank und
­Factoring sowie GRENKE Mitarbeiter. Der repräsentative Leser der Mittelpunkt
ist männlich, zwischen 20 und 50 Jahre alt und hat ein vielseitiges Interessensprofil
mit Fokus auf Medien, IT und Business-Themen.
Mittelpunkt | Mediadaten
Profil
Die GRENKELEASING AG ist eine banken- und herstellerunabhängige Leasing­
gesellschaft mit Hauptsitz in Baden-Baden. Sie wurde 1978 als Einzelfirma
­gegründet und ist spezialisiert auf Small-Ticket-IT-Leasing. Das umfasst Produkte
wie PCs, Notebooks, Kopierer, Drucker oder Software mit Objektwerten bereits
ab 500 Euro.
Mittelpunkt | Mediadaten
Ausgaben
Ausgabe
Thema
Erscheinungstermin
Anzeigenschluss
1/15
Vertrauen
12. Januar 2015
2. Dezember 2014
2/15
Motivation
7. April 2015
6. März 2015
3/15
Mehrwert
1. Juli 2015
1. Juni 2015
4/15
Mut
1. Oktober 2015
7. September 2015
Mittelpunkt | Mediadaten
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Technische Daten
Erscheinungsweise: Viermal jährlich
Jahrgang: 4. Jahrgang 2015
Verbreitungsgebiet: Einzelversand in Deutschland, Österreich, Schweiz
Preis: D: 5,80 €; A: 6,80 €; CH: 11,50 CHF
Auflage: 36.000
Format: Beschnittzugabe: Papier: Druckverfahren:
215 x 280 mm
3 mm Beschnitt, inkl. Schnittmarken
Umschlag: 250g/m2 Bilderdruck matt, Hello Silk
Inhalt: 150g/m2 Bilderdruck matt, Hello Silk
Umschlag: 4/4-farbig skala
Inhalt: 4/4-farbig skala
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Kontakt
Herausgeber:
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Telefax: +49 (0)7221 5007 4147
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Verantwortlich:
Gilles Christ
Projektkoordination:
Claudia Fritz
Registergericht: Amtsgericht Mannheim
Registernummer: HRB 201836
USt-ID Nr.: DE 190563917
ISSN: 2195-3791
Weitere Informationen:
www.mittelpunkt-magazin.de
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Verantwortlich:
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Telefon: +49 (0)711 97893 0
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