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Gemeindebrief Februar 2015 - Evangelische Mennonitengemeinde

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EVANGELISCHE MENNONITENGEMEINDE NEUWIED
GEMEINDEBRIEF
Gemeindezentrum: Pommernstraße 9 • 56567 Neuwied-Torney
Postanschrift und Gemeindebüro: Engerser Straße 81 • 56564 Neuwied
Homepage: www.mennoniten-neuwied.de
FEBRUAR 2015
Ich schäme mich des
Evangeliums nicht: Es ist
eine Kraft Gottes, die
jeden rettet, der glaubt.
Foto: Lehmann
Römer 1,16
Monatsspruch Februar 2015
ZUM GELEIT
Liebe Gemeindeglieder, liebe Freundinnen und Freunde,
Paulus war noch nie in Rom. Die
christliche Gemeinde dort hat vielleicht schon von ihm und seinen
Reisen gehört, aber
sie kennt ihn bisher
nicht
persönlich.
Nun erwartet Paulus,
in näherer Zukunft
nach Rom zu gelangen und schreibt der Gemeinde
einen Brief. Am Anfang stellt er
sich erst einmal vor, dann schreibt
er etwas Freundliches über seine
LeserInnen, damit sie schon einmal
eine freundliche Stimmung haben,
wenn sie den Rest des Briefes lesen, in dem Paulus seine gesamten
Gedanken über den Plan Gottes
entfaltet.
EVANGELIUM
Ich schäme mich
meiner Schwäche
nicht mehr.
Peinlich ist mir
mein Versagen
kaum noch.
Lachen kann ich
über meine Fehler
mit einer Träne im Knopfloch.
Und dann dies: „Ich schäme mich
des Evangeliums nicht: Es ist eine
Kraft Gottes, die jeden rettet, der
glaubt.“ Das ist sozusagen die
Überschrift, das Thema von Paulus
Leben und seiner Verkündigung. Es
geht um Kraft, es geht um Rettung
und es geht um Glauben.
Paulus hat immer wieder von Gott
Kraft bekommen, und auch uns
gibt Gott Kraft. Das Evangelium,
die frohe Botschaft, dass Gott bei
uns und für uns da ist, dass er uns
so nahe und zugewandt sein will,
dass er sogar einer von uns geworden ist, dass Jesus Christus alles,
was uns von Gott trennt und sogar
den Tod überwindet, dass uns daher nichts mehr von Gott und seiner Liebe trennen kann, und dass
wir – was auch geschieht – bei Gott
unser Zuhause haben, diese frohe
Botschaft will auch uns Kraft für
unser Leben und unseren Glauben
geben.
Denn Jesus sagt „Ja!“ zu mir,
so wie ich bin.
Und das glaube ich ihm.
Dass wir am Evangelium, an der
frohen Botschaft Gottes festhalten
und dadurch täglich gestärkt werden, das wünscht uns
REINHARD ELLSEL zum Monatsspruch
Ihr und Euer
-2-
HERBSTTAGUNG „FRIEDENSZEUGNIS
Im November fuhren Bettina Boschmann, Volker Horsch und ich zur
Herbsttagung auf dem Thomashof.
Diese wird von Church and Peace,
dem Deutsche Mennonitische Friedenskomitee (DMFK), dem Mennonitischen Friedenszentrum Berlin
(MFB), dem Versöhnungsbund und
den Quäkern veranstaltet. Wir trafen auf eine bunte, friedensgerichtete, ökumenische, engagierte und
interessierte Vielfalt von Menschen, darunter auch Vertreter von
Pax Christi. Das Thema wurde uns
durch Frau Duchrow (Flüchtlingsrat
Baden-Württemberg), Herrn Blechinger (Jurist für Asylrecht), durch
Berichte von Menschen, die sich in
ihrem Umfeld für Asylbewerber engagieren und Einsatzberichte vom
Christian Peacemaker Team (CPT)
nahe gebracht. Wir erfuhren viel
über die Situation der Flüchtigen
(Lage im Herkunftsland, Kriegsgebiete, Fluchtwege) und wie es ihnen ergeht, wenn sie die EUAußengrenzen tatsächlich erreichen (2014 gab es mehr als 3000
tote Flüchtlinge im Mittelmeer).
Wir hörten Berichte über Auffanglager mit Gefängnischarakter, mangelnder Hygiene und Menschenrechtsverletzungen und darüber,
dass Europa eher versucht Flüchtlinge fernzuhalten als sie „willkommen zu heißen“. Dazu war reichlich
Gelegenheit zum ins Gespräch kommen, zum Diskutieren, zum Nachfragen und einfach um sich kennen-
UND
ASYL“
zulernen. Der Film „Die Piroge“
schilderte eindrücklich die Geschichte von Menschen in einem senegalesischen Fischerboot auf dem
Weg übers Meer nach Europa. Am
Sonntag wurde unser Treffen in der
Ev.-methodistischen Erlöserkirche
in Karlsruhe mit einem ökumenischen Gedenkgottesdienst für die
Toten an den EU-Außengrenzen abgeschlossen. Der war unter die Bitte nach Ps. 69,16 gestellt: „Lass
die Tiefe mich nicht verschlingen“.
Was machen wir nun aber mit unserem Wissen? Für uns, die wir uns
vorher kaum mit der Flüchtlingsbzw. Asylsituation befasst hatten,
war diese Tagung ein „Weckruf“.
Fragen stellen sich: Wo stehen wir
als Friedenskirche? Wollen wir uns
mit der Situation der Asylsuchenden bei uns vor Ort und in Europa
überhaupt befassen? Wollen wir
Stellung nehmen zu politischen Abkommen wie Dublin III, die die
Menschenrechte
zurechtbiegen?
Können oder wollen wir unterstützend mitwirken, dass Menschen,
die alles in ihrer Heimat verloren
haben, sich bei uns willkommen
fühlen können? Wir geben die Fragen an euch, an jeden in der Gemeinde weiter. Bei Fragen kommt
gerne auf uns zu, wir versuchen zu
antworten, doch stehen wir mit unseren Informationen auch noch sehr
am Anfang. Wir sind aber gewillt,
mehr zu erfahren. Sandra Janzen
-3-
MJN NEWS DEZEMBER 2014
-4-
WISSENSWERTES
AUS DEM
GEMEINDELEBEN
Kindersegnung
Gemeindekino
Bei der Kindersegnung stellen wir
kleine Kinder und ihre Eltern unter
Gottes Schutz und Segen, so wie
Jesus selbst die kleinen Kinder zu
sich kommen ließ und sie segnete.
Am Sonntag, den 1. Februar werden vier Kinder und ihre Eltern gesegnet. Herzliche Einladung dazu!
Der erste Filmabend im Gemeindehaus hat guten Anklang gefunden.
Daher sollen weitere Abende folgen, das nächste Mal am Freitag,
den 6. Februar um 20 Uhr. Welcher
Film zu sehen ist, wird durch Plakate im Gemeindehaus bekannt gegeben. Der Eintritt ist frei.
Themengottesdienst „Wie
können wir uns in Situationen
von Gewalt verhalten?“
Konferenzraumgespräche
Nachrichten von Gewalt im Nahen
und Mittleren Osten, von Anschlägen und Terror, von Krieg und Gegengewalt machen uns oft ratlos
und hilflos. Was können wir tun,
als Einzelne, als Gemeinde und im
Verbund mit anderen Gemeinden
und Kirchen? Dies ist eine Frage,
die viele Gemeindeglieder sich
stellen, z.B. nach einer Predigt im
vergangenen Jahr, die den „Islamischen Staat“ und den Krieg in Gaza
zum Inhalt hatte. Wir wollen dieser
Frage am 8. Februar einen Themengottesdienst widmen, bei dem
uns Jakob Fehr vom Deutschen
Mennonitischen Friedenskomitee
(DMFK) hoffentlich auch ganz konkrete Antworten und Hinweise geben wird. Nach dem Gottesdienst
sind wir zum Gespräch eingeladen.
Vorschläge für weitere Themen,
die wir einmal im Gottesdienst aufgreifen sollten, nimmt Martin
Schmitz-Bethge gerne entgegen.
Wie schon im letzten Gemeindebrief angekündigt, laden wir zu einer neuen Veranstaltung ein. Unter
dem Titel „Konferenzraumgespräche“ wollen wir uns etwa alle
sechs Wochen an einem Abend mit
unserem eigenen Glauben und unseren Erfahrungen beschäftigen.
Dabei gehen von einem Text, den
wir gemeinsam lesen, oder von einem aktuellen Thema aus. Das erste Konferenzraumgespräch findet
am Dienstag, den 17. Februar um
19.30 Uhr statt. Dann geht es um
das Papier „Mit Gewalt gegen Gewalt? Eine Stellungnahme aus friedenskirchlicher Optik“, das vom
Kollegium des Bienenbergs im
Herbst verfasst wurde.
Café Asyl
Wie sind wir als Christen und als
friedenskirchliche Gemeinde durch
die Situation von Flüchtlingen herausgefordert? Das fragen uns unsere DMFK-Delegierten nach der
Herbsttagung (siehe S. 3). Eine
Möglichkeit uns einzubringen ist in
-5-
WISSENSWERTES
AUS DEM
der praktischen Hilfe für Flüchtlinge in Neuwied. Das hat sich z.B.
die ökumenische Initiative „Café
Asyl“ zum Ziel gesetzt, die ab dem
28. Januar mittwochs zwischen 16
und 18 Uhr im Gemeinderaum der
Heilig-Kreuz-Kirche eine Anlaufstelle für Flüchtlinge bietet. Dabei
geht es in erster Linie darum, dass
Menschen, die als Fremde bei uns
gelandet sind, Kontakte zu Einheimischen knüpfen können. Daraus
kann sich ein vertieftes Kennenlernen, vielleicht auch ganz praktische Hilfe entwickeln. Wer Interesse an Mitwirkung hat, kann bei
Martin Schmitz-Bethge, Bettina
Boschmann oder Sandra Janzen Näheres erfahren oder einfach selbst
an einem Mittwoch vorbeischauen.
Auch die Spenden, die wir im ersten Halbjahr 2015 im Kleingeldkorb
sammeln, dienen der Hilfe für
Flüchtlinge. Sie sind für die Flüchtlingsberatung des Diakonischen
Werks in Neuwied bestimmt.
VDM-Vorstand
Am 13. und 14. Februar tagt der
Vorstand der Vereinigung Deutscher Mennonitengemeinden (VDM)
in unserem Gemeindehaus. Dies ist
eine gute Gelegenheit, sich über
die Arbeit der VDM und die Themen, die dort gerade anliegen, zu
informieren. Daher sind alle interessierten Gemeindeglieder eingeladen, am Freitag, den 13. Februar
von 19 – 20 Uhr an einem Teil der
GEMEINDELEBEN
Sitzung teilzunehmen.
Ehrenamtliche PredigerInnen
Wer hat Interesse an der Gestaltung von Gottesdiensten und vielleicht auch daran, einmal selbst
über einen biblischen Text zu predigen? Natürlich nicht spontan und
ohne Vorbereitung. Auch Predigen
kann gelernt werden. Menschen,
die das möchten, möchten wir eine
Fortbildung ermöglichen, entweder
in unserer eigenen Gemeinde oder
in Zusammenarbeit mit anderen
Gemeinden der VDM. Darüber wollen wir unter anderem auch am
13. Februar mit dem VDM-Vorstand
sprechen.
Wer grundsätzlich daran interessiert ist, bei einer solchen Fortbildung mitzumachen und dabei auch
mehr über die Bibel und den eigenen Glauben zu erfahren, wende
sich bitte an Martin Schmitz-Bethge oder ein Vorstandsmitglied.
Dann können wir uns Gedanken
über die Details und die Planung
einer Fortbildung machen.
Vortrag über Homosexualität
auf CD
Wer den Vortrag von Dr. Stollhof
über Homosexualität aus medizinischer Sicht im November verpasst
hat oder noch einmal nachhören
möchte, kann eine Aufnahme auf
CD erhalten. Bitte wendet Euch an
Gerhard Janzen (02631-48905).
-6-
WISSENSWERTES
AUS DEM
Kinderweltgebetstag
Nach dem Weltgebetstag der Frauen findet wie jedes Jahr der ökumenische Kinderweltgebetstag zum
selben Thema statt, in diesem Jahr
am Samstag, den 7. März ab 10 Uhr
in unserem Gemeindehaus. Dort
gibt es auch Anmeldezettel.
Frauentagung
Die Norddeutsche Frauentagung
findet vom 13.-15. März in Werningerode/Harz statt. Das Thema lautet „Keine Zeit und trotzdem
glücklich – mit Gott im Alltagstrubel“. Referentin ist Sabine von Krosigk. Weitere Informationen gibt es
bei Ursula Mekelburger.
Kinderbibelwoche
GEMEINDELEBEN
auch eine kleine Rundreise an der
Ostküste der USA machen. Aus unserer Gemeinde wird Lea Janzen
als unsere Delegierte daran teilnehmen und im Anschluss über die
Weltkonferenz und ihre Erfahrungen berichten. Dafür übernehmen
wir den größten Teil der Reisekosten, die weit über 2.000 Euro betragen werden. Dafür bitten wir
um Eure Spenden. In der nächsten
Zeit werden wir im Gemeindehaus
einen besonderen Korb dafür aufstellen. Spenden können natürlich
auch bei den Kassierern eingezahlt
oder mit dem Stichwort „Weltkonferenz“ auf das Gemeindekonto
überwiesen werden. Vielen Dank
schon im Voraus!
Auch in diesem Jahr laden wir alle
Kinder von 6 bis 12 Jahren herzlich
zur Kinderbibelwoche in der Woche
nach Ostern vom 7.-10. April ein.
Unter dem Thema „Wetten, dass
mein Gott echt stark ist“.geht es
um Geschichten von Elia. Das Vorbereitungsteam hat bereits seine
Arbeit aufgenommen. Es wird in
diesem Jahr von Christina DückNwobodo und Kerstin Burbach geleitet. Anmeldeformulare sind im
Gemeindehaus erhältlich.
Gast auf der Kanzel
MJN-Fahrt zur Weltkonferenz
… wer weiter vorausplant
Eine Gruppe von Jugendlichen aus
MJN und JuWe wird gemeinsam an
der Mennonitischen Weltkonferenz
in Harrisburg teilnehmen und dabei
7.-10.4. Kinderbibelwoche
14.5. Taufgottesdienst
21.-26.7. Mennonitische Weltkonferenz in Harrisburg (USA)
8.2. Jakob Fehr (DMFK)
Monatslied im Februar
487: Friede, Friede, Friede sei mit
dir
Termine zum Vormerken
6.3. Weltgebetstag bei uns
7.3. Ökumenischer Kinderweltgebetstag
13.-15.3. Frauentagung
22.3. Gemeindeversammlung
-7-
WELTGEBETSTAG 2015 – BEGREIFT
Große Vielfalt auf kleinem Raum:
So könnte ein Motto der Bahamas
lauten. Der Inselstaat zwischen
den USA, Kuba und Haiti besteht
aus 700 Inseln, von denen nur 30
bewohnt sind. Über 90 Prozent der
rund 372.000 BewohnerInnen gehören einer Kirche an (anglikanisch,
baptistisch, röm.-katholisch etc.).
Dieser Reichtum fließt auch in den
Gottesdienst zum Weltgebetstag
2015 ein, der von Frauen der Bahamas kommt. Das Motto lautet: Begreift ihr meine Liebe?
Die Bahamas sind das reichste karibische Land und gehören zu den
hochentwickelten Ländern weltweit. In der sozialen Entwicklung
und bei der Gleichstellung von
Frauen und Männern schneidet das
Land im internationalen Vergleich
recht gut ab. Auf den Bahamas sind
z.B. viel mehr Frauen in den mittleren und höheren Führungsetagen
zu finden als in Deutschland.
IHR MEINE
LIEBE?
haben eine der weltweit höchsten
Vergewaltigungsraten.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer
Heimat - beides greifen die Weltgebetstagsfrauen in ihrem Gottesdienst auf. In der Lesung aus dem
Johannesevangelium (13,1-17), in
der Jesus seinen Jüngern die Füße
wäscht, wird für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar. Gerade in einem Alltag in Armut und
Gewalt braucht es die tatkräftige
Nächstenliebe von jeder und jedem Einzelnen, braucht es Menschen, die in den Spuren Jesu
Christi wandeln!
Der Weltgebetstag 2015 ermuntert
dazu, Kirche immer wieder neu als
lebendige und fürsorgende Gemeinschaft zu (er)leben. Ein spürbares Zeichen dieser weltweiten
solidarischen Gemeinschaft wird
beim Weltgebetstag auch mit der
Kollekte gesetzt. Sie unterstützt
Frauen- und Mädchenprojekte auf
Aber das Paradies hat auch Schat- der ganzen Welt; darunter ist auch
tenseiten: Rassismus gegen haitia- die Arbeit des Frauenrechtszennische Flüchtlinge sowie Übergriffe trums „Bahamas Crisis Center“
gegen sexuelle Minderheiten kenn- (BCC). Im Mittelpunkt der Zusamzeichnen die Kehrseite der Sonnen- menarbeit des Weltgebetstags mit
inseln. Erschreckend hoch sind die dem BCC steht eine MedienkampaZahlen
zu
gne zur BeFreitag, 6. März
häuslicher
kämpfung
16.00
bis
18.00
Uhr
und sexueller
von sexueller
Ökumenischer Gottesdienst
Gewalt geGewalt gegen Frauen einschl. Essenspause mit Kaffee + Kuchen gen
Mädund Kinder.
chen.
Evangelische Mennonitengemeinde
Die Bahamas
NR-Torney, Pommernstraße 9
-8-
NACHRUF
BERND QUIRING
AUF
Am 30. Dezember fand die Trauerfeier für das Gemeindeglied Bernd
Quiring in Leverkusen statt. Bernd
ist am 19. Dezember in seinem
75. Lebensjahr nach einer längeren
Krankheit, liebevoll von seiner
Ehegattin Heidelore gepflegt und
umgeben, zu Hause gestorben. Pastor Martin Schmitz-Bethge leitete
die Trauerzeremonie und hielt die
Ansprache. Als Grundlage für die
Trauerandacht diente ihm der Trauungsspruch aus 1. Petrus 5,7: „Alle
eure Sorge werft auf ihn; denn er
sorgt für euch.“ In die Andacht
hat Martin das vielfältige, engagierte und erfüllte Leben von
Bernd Quiring, im Beruf, in der Gemeinde, in der Mennonitenschaft
und nicht zuletzt in seiner Familie,
eingebettet.
und wie ich haben es viele bereut
als er diese Funktion nicht weiterführen konnte. Mit seiner Gabe zuzuhören, seiner sachlichen, ausgewogenen und weisen Art hat er wesentlich zur Stabilisierung der Gemeinde beigetragen. In dieser Zeit
hat die Gemeinde eine reale Zukunftsaussicht erleben dürfen. Er
übernahm den Vorsitz des Deutschen Mennonitischen Missionskomitees, als dieses sich in einer
schwierigen Situation befand. Auch
im mennonitischen Arbeitskreis Polen hat er sich eingebracht. Neben
dem Interesse für die Geschichte
hatte er stets einen offenen Sinn
für Begegnungen, Versöhnung über
nationale und mennonitische Grenzen hinweg. Im Beirat des mennonitischen Geschichtsvereins durfte
Als ich vom Tod von Bernd erfuhr, ich mit ihm in den letzten Jahren
war ich einerseits Gott dankbar, zusammen arbeiten. Seine Beiträge
dass er ihn von den Leiden erlöst wurden auch hier geschätzt und
gehört.
Für
hat, aber auch
ihn
galt
aus
sehr traurig. Alle eure Sorge werft auf ihn;
der GeschichFür mich war
te zu lernen,
denn er sorgt für euch.
Bernd
nicht
um die Gegennur ein Bru1. Petrus 5,7
wart und die
der, ein GeZukunft vermeindeglied,
antwortungsvoll
und
menschenein Vorstandsvorsitzender, sondern
freundlich
zu
gestallten.
ein Freund, der mir mit gutem Rat
zur Seite stand, als es für mich als
Pastor in der Gemeinde schwierig
war. Er hat mir stets Mut und Zuversicht zugesprochen. Bernd war
ein fähiger Vorstandsvorsitzender,
Von Bernd darf ich bezeugen, er
gehört zu den Glaubenspersonen,
von denen in der Bibel steht:
„Ahmt ihren Glauben nach.“
Daniel Geiser, Tolochenaz, Schweiz
-9-
„IMMER
WAS LOS IN DER
GEMEINDE …“
Frauentreff
Dienstag, 10.2., 19.30 Uhr: Information und
Vorbereitung des Weltgebetstages – „Bahamas“ (U. Mekelburger, R. Reimer, M. Moritz)
Menndia Seniorennachmittag
Dienstag, 24.2., 15.00 Uhr
Menndia Mittagstisch
Mittwoch, 4.2., 12.00 Uhr
Gemeindevorstand
Freitag, 13.2., 19.00 Uhr
(Anmeldung bis 2.1. unter 02631-9469197)
Kindergottesdienst-Team Dienstag, 17.2., 18.00 Uhr
Konferenzraumgespräche Dienstag, 17.2., 19.30 Uhr
Sprechzeit des Pastors
Donnerstags, 15-18 Uhr im Predigerstübchen,
Bibelstunde
Donnerstags um 18.45 Uhr
Chorprobe
Donnerstags um 20.00 Uhr
Gesprächskreis
Freitag, 27.2., 20.00 Uhr
Kleiderstube
Freitags um 18.00 Uhr
Gemeindekino
Freitag, 6.2., 20.00 Uhr
Kindergottesdienst
Samstag, 28.2., 10.00 Uhr
Krabbelgruppe
Mittwochs um 09.30 Uhr
Jungschar
Freitags um 18.00 Uhr
Jugendliche
Sonntags um 17.00 Uhr
ab ca. 10 Jahren
ab ca. 14 Jahren
oder nach Vereinbarung: 02631-56161
Kontakt – Martin Schmitz-Bethge: 02631-56161
Kontakt – Julia Klassen: 02631-943699
Kontakt – Julia Seiler: 0175-5062985
Kontakt – Nina Ens: 02631-54221
Redaktionsschluss für die März-Ausgabe: 13.2.2015
Bitte Termine rechtzeitig mitteilen und ggf. in den Raumbelegungsplan
im Foyer des Gemeindehauses eintragen.
- 11 -
GOTTESDIENSTE FEBRUAR 2015
Sonntag,
1. Februar
Gottesdienst mit Kindersegnung
Predigt: Martin Schmitz-Bethge
Kollekte: Gemeinde Kinderarbeit
Musik: Rebecca Moritz
anschl. Stehkaffee, Kleiderstube und Eine-Welt-Verkauf
Sonntag,
8. Februar
Themengottesdienst: Wie können wir uns in Situationen von Gewalt verhalten?
Predigt: Jakob Fehr
Kollekte: Deutsches Mennonitisches Friedenskomitee
Musik: Xenia Isaak
anschließend Gesprächsmöglichkeit
Sonntag,
15. Februar
Predigt: Martin Schmitz-Bethge
Kollekte: Gemeinde
Musik: Nina Ens
anschl. Stehkaffee, Kleiderstube und Eine-Welt-Verkauf
Sonntag,
22. Februar
Predigt: Volker Horsch
Kollekte: Menndia e.V.
Musik: Lorijn Isaak
Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr, wenn nicht anders angegeben.
Während des Gottesdienstes wird eine Kinderbetreuung angeboten.
Kindergottesdienst am 28. Februar, 10.00–12.00 Uhr.
Pastor:
Martin Schmitz-Bethge, Engerser Str. 81, 56564 Neuwied, Tel. 02631-56161, Fax 957343,
mobil 0176-57373960, pastor@mennoniten-neuwied.de
Internet: www.mennoniten-neuwied.de
Prediger/in:
Volker Horsch, 02631-76464; Werner Janzen, 02373-71316; Margarete Moritz, 02631-979424
Jugendreferat: Julia Seiler, 02631-58806, mobil 0175-5062985, julia.seiler1@googlemail.com
Vorsitzende: Helene Neudorf, Masurenstr. 45, 56564 Neuwied, 02631-55832
Altenarbeit Menndia:
Susanne Isaak-Mans, Alteckstr. 63, 56566 Neuwied, 02631-9469197, info@menndia-neuwied.de
Geschäftsführung:
Jens Mekelburger, von-Groote-Ring 49, 53359 Rheinbach, 02226-17133, mekelburger@uni-bonn.de
Kassenführung: Anna Günther, Im Vogelsang 6, 56566 Neuwied, 02631-47727
Verantwortlich für den Inhalt: Martin Schmitz-Bethge
Druck: Evangelisches Rentamt Neuwied • Auflage: 280
Gemeindekonten: Sparkasse Neuwied, IBAN: DE82 5745 0120 0000 0526 54, BIC: MALADE51NWD;
Evangelische Bank Kassel, IBAN: DE59 5206 0410 0007 0022 46, BIC: GENODEF1EK1
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