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DYNASTIE – Pink Mama Theatre

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Premiere 20.02.2015, 20.00 Weitere Vorstellung 22.02.15, 19.00 Eine Koproduktion mit der Dampfzentrale Bern DYNASTIE – Pink Mama Theatre Pink Mama Theatre lässt in ihrer sechsten und neusten Tanztheater-­‐Produktion Welten aufeinander prallen. In "DYNASTIE" trifft eine künstliche, moderne und oberflächliche Plastikwelt auf die mit Symbolen und Mystik überfüllte Welt der Antike. Der Associated Artist der Dampfzentrale hat sich für die neuste Produktion Inspiration beim klassischen Drama „Die Bakchen“ von Euripides und bei polnischer Folklore geholt: Die Volkstraditionen und Riten aus Polen, die sich von christlichen und heidnischen Bräuchen ableiten, werden vornehmlich in der Musik und den Kostümen umgesetzt. Die Thematik und der Text von „Dynastie“ basieren auf dem griechischen Drama des Dichters Euripides: In „Die Bakchen“ herrscht die königliche sowie göttliche Familie von Pentheus über die Stadt Theben. Dahin kehrte Dionysos, der jüngste der grossen griechischen Götter, in Menschengestalt zurück. Er wurde wegen des Lärmes, den sein Gefolge veranstaltete auch Bakchos oder Bachhus (Rufer) genannt. Dionysos wollte seinen orgiastischen Kult aus Schrecken und Wahnsinn einführen -­‐ ihm gegenüber stand als einziger und letzter gerechter König Pentheus. Der Konflikt der Hauptfiguren führte in eine Tragödie, der niemand ausweichen konnte, weil es der Wille Gottes war. Komm wohn bei uns, nicht ausserhalb dem Volksgebrauch! Jetzt schwankst und irrst du; dein Verstand ist Unverstand. Und wäre dieser, wie du sagst, kein Gott, so lass Ihn dennoch gelten, lass den schönen Trug bestehn. (Zitat aus „Die Bakchen“, Euripides) Pink Mama Theatre inszeniert in „Dynastie“ Mystik und Tradition in einem künstlich-­‐modernen Bühnenbild: Urlaubs-­‐ und Freizeitwelten, wie das Tropical Island in Krausnick bei Berlin, dienen als Kulisse. Diese Szenerie der sogenannten „Fake Holidays“ verspricht das Paradies unter einer Biosphären-­‐Kuppel. So wird im Tropical Island mit aufgeschütteten Stränden, artifiziellen Landschaften und Lagunen ein Südseeparadies imitiert, das in seinem Ansatz an die wunderschönen Kulissen der Hollywood-­‐Südseefilme der 50er Jahre erinnert und die gleiche Perfektion der Illusion anstrebt. Die Tänzerin, Tänzer und Schauspieler stammen aus verschiedensten Teilen der Welt. Dies führt zu einem interessanten Dialog zwischen den Kulturen und Traditionen. Ein Tanztheater in dem Wort, Bewegung, Musik und Bilder eine untrennbare Einheit ergeben. Dauer: ca 120Min. plus Pause Pink Mama Theatre (2011 gegründet) ist seit 2013 Associated Artist der Dampfzentrale in Bern und hat bereits fünf Produktionen erfolgreich verwirklicht. Dazu gehören „Psittacus Erithacus“ (2014) und „Freaks“ (2013). Grundthemen von Pink Mama Theatre sind der Körper, Sexualität und Gender in der heutigen Zeit. Dabei steht der Mensch mit seinen Emotionen, Sehnsüchten und Triebfedern im Mittelpunkt. Pink Mama Theatre produziert Theater-­‐ und Tanzstücke, wie auch Mischformen aus Schauspiel, Tanz und Musik. Casts and Credits Idee, Konzept, Regie, Bühnenbild, Kostüme: Sławek Bendrat und Dominik Krawiecki Choreografie: Sławek Bendrat Dramaturgie: Dominik Krawiecki Tanz und Schauspiel: Sławek Bendrat, Dominik Krawiecki, Giuliano Guerrini, Miryam Garcia Mariblanca, Tomek Pomersbach, Ahmed Soura, Marek Wieczorek Management: Angelika Rohrer Technik und musikalische Leitung: Jonas Weber Lichtdesign und Video: Andac Karabeyoglu Fotos: Monika Chmielarz Schneiderin: Anna Utko Mit freundlicher Unterstützung von: Kultur Stadt Bern, Swisslos Kultur Kanton Bern, Migros-­‐Kulturprozent, Burgergemeinde Bern, Dampfzentrale Bern Pink Mama Theatre Pink Mama Theatre wurde 2011 gegründet von Slawek Bendrat, Dominik Krawiecki, Simon Reimold und Angelika Rohrer. Seit 2013 ist Pink Mama Theatre associated artist der Dampfzentrale in Bern. Bereits wurden 5 Produktionen mit stetigem Erfolg verwirklicht. Grundthema von Pink Mama Theatre ist der Körper, Sexualität und Gender in unserer Zeit. Dabei steht der Mensch mit seinen Emotionen, Sehnsüchten und Triebfedern im Mittelpunkt. Formell im Bereich der darstellenden Kunst beheimatet, orientiert sich Pink Mama Theatre an der Konzeptkunst. Es geht um das Schaffen abstrakter Bilder, die keine narrative Erzählstruktur aufweisen. Insofern fordern wir den Zuschauer auf unsere Arbeit als abstraktes Bild zu betrachten und emotional und nicht kognitiv zu begreifen. Es ist die Intention von Pink Mama Theatre sowohl Theater-­‐ und Tanz-­‐Stücke, wie auch deren Mischformen zu produzieren. Grundgedanke dabei ist, alle Kunstformen gleichwertig zu behandeln und den Dialog zwischen ihnen zu suchen, sei es im Schauspiel, Tanz, der Musik oder anderen Formen. Es geht um die Begegnung auf gleicher Augenhöhe, darum dass die individuelle Arbeit jedes Schaffenden Teil eines gesamten Werkes wird. Aufgrund der Zusammensetzung des Ensembles mit den jeweiligen Gasttänzern und Gastschauspielern, ist Pink Mama Theatre eine Begegnungsplattform europäischer Kultur und Theatertraditionen aus Ost und West. Durch die Auseinandersetzung mit der Herkunft und der Reibung der verschiedenen Kulturen entwickelt Pink Mama Theatre ihre eigene Sprache, Ausdruck und Stil. Was ist der Wert von Körper und Sexualität? Inwieweit ist unsere liberale Gesellschaft Realität? Oder bewegt man sich in Biederkeit und Fetisch? Ist die mediatisierte Welt liberaler und offener als der Mensch, der sich in ihr bewegt und mit ihr lebt? Unsere Intention ist es das zu benutzen und zu zeigen, was uns täglich begegnet. Ausführliche Informationen zur Company und den Mitwirkenden unter: www.PinkMamaTheatre.com 2014 „Psittacus Erithacus“, Premiere Dampfzentrale Bern 2013 Freaks, Premiere Dampfzentrale Bern 2012 Ariel oder Swinger’s Planets, Premiere Kulturhof Köniz 2012 Afterparty, Permiere Tojo Theater Bern 2011 Escort, Permiere Werkstatt 14A Bern Sławek Bendrat, geboren 1980 in Polen, war zunächst Mitglied der polnischen Akrobatik-­‐
Nationalauswahl. Anschließend absolvierte er seine Ballettausbildung an der Ballettschule Poznan, wo er zunächst fünf Jahre im Polish Dance Theatre in Poznan tanzte. Es folgten Engagements als Tänzer am Theater Nordhausen, am Luzerner Theater unter Verena Weiss und dem Ballet National de Marseille bei Frederic Flamand. Seit 2009 wohnt Sławek Bendrat in Bern und arbeitet als freier Tänzer, Choreograph und Tanzlehrer u.a. an der New Dance Academy Bern. Sein Tanzsolo PINKU CHIRASHI wurde am Baltic Movement Contest 2010 mit dem Nachwuchsförderpreis für zeitgenössische Tanzsoli prämiert. 2011 gründete er seine eigene Company PINK MAMA THEATRE. Bereits gehen fünf Produktionen daraus hervor: Giuliano Guerrini, der gebürtige Italiener studierte an der Oper in Rom und arbeitete als Solist in vielen internationalen Tanzkompagnien unter anderem bei „Mexico City Ballet“, dem „Balletto Toscana“, „Aterballetto“, der „Cesc Gelabert“ in Barcelona, und der „Compagnia Zappalà Danza“ aus Sizilien. 2004-­‐2008 tanzte er im Tanztheater Verena Weiss am Luzerner Theater. Seit 2009 arbeitet er als freischaffender Tänzer und Choreograph sowie Tanzpädagoge in diversen Schweizer Schulen. Seit 2012 ist er im Ensemble von Pink Mama Theatre. Dominik Krawiecki stammt aus Wroclaw (Polen). Er erhielt seine Ausbildung als Schauspieler an der Theaterakademie in seiner Heimatstadt, daneben studierte er Theaterwissenschaften an der Jagiellon-­‐Universität in Krakau. Dominik Krawiecki gründete das Off-­‐Theater «Zaklad Krawiecki», das bis heute mit viel Erfolg spielt. Auch trat er mehrfach als Regisseur und Teilnehmer bei nationalen und internationalen Theaterfestivals und -­‐wettbewerben in Erscheinung. Er verkörperte Rollen in Polen, Deutschland, der Schweiz und Frankreich in der jeweiligen Landessprache. Seit Beginn seines Schaffens als Schauspieler und Regisseur ist Dominik Krawiecki in dem Bereich Tanztheater tätig. Dabei entstanden viele Produktionen in Zusammenarbeit mit Sławek Bendrat. 2011 gründete er seine eigene Company PINK MAMA THEATRE. Bereits gehen fünf Produktionen daraus hervor: Miryam Garcia Mariblanca wurde 1981 in Barcelona geboren und erhielt ihre Ausbildung in zeitgenössischem Tanz am Institut del Teatre in ihrer Heimatstadt, angereichert durch einen Studienaufenthalt am Centre de développement chorégraphique in Toulouse. Erste Engagements führten sie zu den Compagnien von Toni Gómez, Olga Tragan, Àngels Margarit und Juan Carlos García, bevor sich ihr Lebens-­‐ und Arbeitsmittelpunkt in die Benelux-­‐Staaten verlegte, wo sie in Choreografien von Arco Renz, Ugo Dehaes und Jelena Kostić sowie bei les ballets C de la B in Lisi Estaras Projekt „SOUP“ in Erscheinung trat. Im Frühjahr 2013 wirkte sie in Anna Hubers neuem Stück „zwischen jetzt“ in der Berner Dampfzentrale mit. Auch als Choreografin hat sie bereits erste Erfahrung gesammelt und hierfür Preise bei Choreographie Wettbewerben in Toulouse, Sabadell, Madrid und Burgos erhalten. In der Spielzeit 2013 / 2014 tanzte sie in der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern. 2014/2015 arbeitet sie zum ersten Mal im Ensemble von Pink Mama Theatre. Ahmed Soura wurde 1983 in Banfora/Burkina Faso geboren. Bis zu seinem 20. Lebensjahr war er ein autodidaktischer Tänzer und Choreograph (Breakdance, Pop und Modern Dance). 2003 bis 2007 studierte er Tanz und Choreographie am Institut National de Formation Artistique et Culturelle (INAFAC) in Burkina Faso und am Centre Chorégraphique National de Montpellier in Frankreich. Er erhielt den 2. und 4. Preis des Burkina nationalen Wettbewerbstanztheater „Top Vacance Culture“. Seit 2005 arbeitete Ahmed unter anderem mit Corp'Art, Irène Tassembedo, Louise Wagner, Konstantin Tsakalidis, Christoph Schlingensief, Christoph Winkler und an der Deutschen Oper Berlin . Sein Solo “En Opposition Avec Moi”, hat den dritten Platz beim Internationales Solo-­‐ Tanz -­‐Theater-­‐Festival 2011 in Stuttgart gewonnen. Er choreographierte zahlreiche Stücke aus den Bereichen zeitgenössischer Tanz, traditioneller Tanz aus Burkina Faso sowie zeitgenössischer afrikanischer Tanz, die in Togo, Burkina Faso, Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Brasilien aufgeführt wurden. Seit 2012 lebt Ahmed Soura in Berlin und arbeitet als freischaffender Tänzer und Choreograph. 2014/2015 arbeitet er zum ersten Mal im Ensemble von Pink Mama Theatre. Tomek Pomersbach, geboren 1985 stammt aus Wroclaw (Polen). Er begann seine klassische und zeitgenössische Tanzausbildung in seiner Heimatstadt an der Ballettschule Atelier von Niederschlesien, Musical Theatre. An der London Contemporary Dance School erhielt er 2010 das "Certificate of Higher Education in dance". Danach war er engagiert im Teatr Polski in Poznan. Als Tänzer im Ensemble hatte er viele Engagements in Projekten von polnischen und ausländischen Choreografen, unter anderem Yossi Berg , Ohad Naharin , Jo Strømgren und Ewa Wycichowska . Er hat auch zwei Stücke im Rahmen des polnischen Dance Theatre Labors mit den jungen Choreografen Arrhythmie ( 2012) und Heimlich (2013) zusammen gemacht . Seit 2013 ist Tomek im Ensemble von Pink Mama Theatre. Marek Wieczorek, 1981 in Zabrze/Polen geboren, emigrierte als Kind nach Deutschland und wuchs dort auf. Seine Entdeckungslust und spielerische Neugier führte ihn 2004 nach Bern in die Schweiz wo er von 2004-­‐2008 sein Schauspielstudium an der Hochschule der Künste Bern absolvierte. Seit seinem Studium ist er als freier Schauspieler auf verschiedenen Theaterbühnen und Filmsets zu sehen. Seit 2012 ist Marek im Ensemble von Pink Mama Theatre. Jonas Weber, 1993 Geboren in Bern, begann seine musikalische Laufbahn als Gitarrist verschiedener Bands. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung als Multimediaelektroniker studiert er seit 2013 Musik & Medienkunst an der Hochschule der Künste in Bern. In seinen Kompositionen arbeitet er mit aufgenommenen sowie teils selber programmierten elektronischen Klängen. Andac Karabeyoglu ist in Ankara, Türkei, geboren und aufgewachsen. Sie tanzte und studierte Choreographie, Kostüm-­‐, Bühnen-­‐ und Lichtdesign bei Binnaz Dorkip (MDT Ankara), Timur Ratlas, Belgien und Misket, Modern Ballet Company. Nach ihrem Bachelor-­‐Abschluss in Kommunikation und Design an der Bilkent Universität in Ankara, zog sie nach Polen um den Master-­‐Abschluss in Film an der polnischen nationalen Film, Fernseh-­‐ und Theaterschule in Lodz zu machen. Angelika Rohrer stammt aus der Schweiz und lebt in Bern. Aufbauarbeit und Unterstützungsprozesse in verschiedensten Unternehmen prägten schon immer ihre Berufswelt. Als Mitglied der Geschäftsleitung einer der grössten Tanzschulen in der Schweiz trägt sie seit der Gründungsphase die Mitverantwortung über die Finanzbuchhaltung, sowie das Projekt-­‐ und Personalmanagement (New Dance Academy). Neben dem Eventmanagement von vielen Klein-­‐ und Grossanlässen konnte sie auch als Sängerin selber Bühnenerfahrung sammeln. Weiterbildungen in Schauspielerei, dem Gesang und dem Sprechtraining begleiten ihren künstlerischen Weg. 2013 war sie eine der Organisatorinnen des Pink Mama Festival in der Dampfzentrale Bern. 
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