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Workshopangebote
des Berliner Zentrums für Hochschullehre
Sommersemester 2015
Berliner Zentrum für Hochschullehre
Inhalt
Editorial des Vorsitzenden des Lenkungsausschusses
1
Einleitende Worte der Geschäftsleitung
des Berliner Zentrums für Hochschullehre
2
Das Berliner Zentrum für Hochschullehre im Überblick
3
Das Berliner Zertifikat für Hochschullehre
Module des Zertifikatsprogramms im Überblick
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
Workshop SPEKTRUM
TRANSFER Lehr-Innovations-Projekt in der Hochschule
5
6
7
9
10
Neue Themenfelder
Angebote im Kontext der Internationalisierung der Lehre
Angebote zur Didaktik in digitalen Lehrformen
Angebote für erfahrene Lehrende
11
12
13
14
Best-Practice-Forum
„Gute Lehre sichtbar machen“
15
16
Beratungsangebote für Lehrende
Offene Lehrberatung
Coaching
Individuelle Lehrbesuche
17
18
18
19
Inhouse-Angebote für Hochschulen
Inhouse-Workshops
Strukturentwicklungen
Beratung bei HSP-III-Projekten
21
22
22
22
Organisatorische Hinweise
23
Workshopangebote im Sommersemester 2015
Chronologische Übersicht aller Workshops
Thematische Übersicht aller Workshops
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
Workshop SPEKTRUM
Planen: Studiengänge, Module, Lehrveranstaltungen
Durchführen/Inszenieren
Beraten
Prüfen und Bewerten
Evaluieren
Innovieren
25
31
37
47
48
52
66
74
76
77
E-Learning-Programme – Angebote anderer Einrichtungen
83
Die Dozentinnen und Dozenten
87
Editorial des Vorsitzenden des Lenkungsausschusses
Wie lehren Sie?
Für Hochschulen wird es immer wichtiger, zu zeigen,
dass ihre Lehrveranstaltungen auch auf einem
didaktisch hohen Niveau stattfinden. Es ist nicht nur
die Frage nach dem WAS, sondern auch die nach dem
WIE.
Im Kontext von Berufungsverfahren ist die Frage an die
Forscher/-innen: Wie lehren Sie?
Um sie zu beantworten, ist das Lehrportfolio ein adäquates Mittel. Es
ermöglicht der Kommission einen Einblick in die Lehrkonzeptionen der
Bewerber/-innen.*
nn Was ist die Lehrphilosophie?
nn Wie wird sie in der Lehrpraxis umgesetzt?
nn Wie bildet sich jemand in der Hochschullehre weiter?
nn Was hat er für Ideen für die Neugestaltung von Lehre?
Zu allen diesen Fragen hilft Ihnen das BZHL, eigene, oft höchst persönliche
Antworten zu finden. Die Klärung der eigenen Rolle, das Verständnis für
die eigene Aufgabe und dann die Methoden einer forschungsbasierten
Hochschullehre: Planen, Durchführen, Prüfen, Beraten, Evaluieren. Felder, in
denen Sie sich weiterbilden können, um Expertise für das WIE zu entwickeln.
Zeigen Sie, was Ihnen beim Lehren wichtig ist, und dokumentieren Sie dies
in Ihrem Lehrportfolio.
Das BZHL unterstützt Sie dabei.
Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß
Vorsitzender des Lenkungsausschusses
*http://www.tu-berlin.de/?id=142849
http://www.tu-berlin.de/fileadmin/a70100710/Dokumentationen/
Richtlinien_Leitlinien_Gesetze/Lehrportfolio_als_Bestandteil_des_Berufungsverfahrens.pdf
1
Einleitende Worte der Geschäftsleitung
des Berliner Zentrums für Hochschullehre
International lehren
Die Internationalisierung der Hochschulen verbindet
uns immer stärker mit einem globalen Bildungsraum,
der physisch wie digital neue Möglichkeiten des Lernens
schafft. Die Lingua franca dieses internationalisierten
Lernraums ist Englisch. Die Formen der Interaktion
sind divers. Das BZHL bietet Lehrenden deshalb die
Möglichkeit, sich im Feld der internationalisierten Lehre
weiterzubilden.
Drei Perspektiven nehmen wir dabei ein: die Sprache, die Lehrformen in
internationalisierten Kontexten und die Kultursensibilität.
Fokus Sprache: Sich in Englisch zu unterhalten ist das eine, das andere
ist es, hoch differenzierte Sachverhalte sicher zu vermitteln. Vortragen,
Präsentieren oder Moderieren werden im angloamerikanischen
Raum anders gestaltet als bei uns. Deshalb haben wir Dozenten aus
Großbritannien und den USA eingeladen, die Kompetenzen in der
Lehrsprache Englisch verbinden mit Lehrformen und hochschuldidaktischem
Wissen für internationalisierte Kontexte, unserem zweiten Fokus. Als
Teilnehmende entwickeln Sie Ihre Sprachkompetenz weiter, indem Sie sich
mit Lehrformen für Ihre Lehre beschäftigen, dort Neues ausprobieren und
zudem Feedback zu Ihrem Englisch erhalten.
Der dritte Fokus ist die Sensibilität für Studierende mit unterschiedlichen
kulturellen Hintergründen. Dieses Thema ist im Besonderen wichtig,
da die Lehre von der Qualität der Interaktion lebt und gerade hier
Missverständnisse zwischen Lehrenden und Lernenden entstehen können.
Diese sind vermeidbar, wenn Lehrende über entsprechende Kompetenzen
und „Handwerkszeug“ im Umgang mit heterogenen Studierenden verfügen.
Kultursensibel lehren heißt, sich hochschuldidaktisch differenziert an den
Voraussetzungen der Lernenden zu orientieren.
Hochschuldidaktische Kompetenz, die Sicherheit in der Unterrichtssprache
Englisch und der sensible Umgang mit unseren Studierenden aus aller Welt
sind wichtige Gelingensfaktoren einer internationalisierten Hochschullehre.
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zu lernen.
Martina Mörth
Leiterin der Geschäftsstelle des Berliner Zentrums für Hochschullehre
2
Das Berliner Zentrum für Hochschullehre im Überblick
Hochschuldidaktische Weiterbildung und
Beratung für die Lehre
Für die Lehrenden der 13 staatlichen Hochschulen des Landes Berlin bietet
das BZHL Weiterbildungsmöglichkeiten und Beratungsangebote mit dem
Ziel der Qualitätsverbesserung der Lehre an. Die Vernetzung über Hochschulgrenzen und Fachdisziplinen hinweg, der kollegiale Austausch, die
­verschiedenen Projekte zur Innovation von Lehre machen das BZHL zu
einem Ort, an dem Forschung und Lehre auf einzigartige Weise produktiv
­zusammentreffen.
Das Berliner
Zertifikat für
Hochschullehre
InhouseAngebote für
HS
FOKUS
gute Lehre
Modul I
Workshop
SPEKTRUM
Modul II
Gute Lehre
für Berlin
TRANSFER
Lehr-Innovations-Projekt
Modul III
Beratungsangebote für
Lehrende
Best-PracticeForum
3
Das Berliner Zertifikat für Hochschullehre
5
Das Berliner Zertifikat für Hochschullehre
Module des Zertifikatsprogramms im Überblick
Sie wollen Ihre Lehrkompetenz entwickeln?
Mit dem Zertifikatsprogramm bietet Ihnen das BZHL dafür eine systematische hochschuldidaktische Weiterbildung, die sich an nationalen und internationalen Standards orientiert.
Ausgehend von der Auseinandersetzung mit den Grundlagen des Lernens
und Lehrens an der Hochschule professionalisieren Sie sich in drei aufeinander aufbauenden Modulen.
Kollegialer Austausch über Hochschulgrenzen und Fachdisziplinen hinweg, das Erfahren neuer Lernformen und die individuelle Beratung durch
hochschuldidaktische Expertinnen und Experten beim Transfer in die eigene Lehrpraxis setzen wichtige Lernimpulse für Ihre Professionalisierung
als Hochschullehrerin und Hochschullehrer.
Ihr Ansprechpartner für das Zertifikatsprogramm:
Björn Kiehne, bjoern.kiehne@tu-berlin.de
Checkliste
Inhalte und Lernformate
FOKUS
Modul I
60 AE
SPEKTRUM
Modul II
64 AE
TRANSFER
Modul III
80 AE
2 mal 2 Tage Grundlagenworkshops
(+ 1 Tag Praxisreflexion bei den Professorinnen/
Professoren)
Kollegiale Beratung (3 Termine für wiss.
­Mitarbeiter/-innen und alle Lehrenden,
2 Termine für Professorinnen/Professoren
Lehrhospitation kollegial oder durch eine
­Expertin/einen Experten
Lehrportfolio Start
2 Workshops Ihrer Wahl aus 6 ­Themenfeldern
1 Workshop aus dem Bereich Prüfen
1 Workshop aus dem Bereich Beraten
Lehr-Innovations-Projekt in der Hochschule
Lehrportfolio Abschluss
6
1 AE =
45 Min.
32
12
8
8
32
16
16
72
8
Das Berliner Zertifikat für Hochschullehre
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
Die FOKUS-Veranstaltungen richten die Aufmerksamkeit auf die Elemente
guter Lehre. Sie führen in die Grundlagen des Lehrens und Lernens an
Hochschulen ein. Dabei setzen sie Impulse für eine handlungsorientierte
und Lerner/-innen-zentrierte Hochschullehre. Interaktive didaktische Methoden werden ausprobiert und auf den eigenen Lehrkontext angewandt.
Neu erstellte didaktische Entwürfe werden in der Gruppe diskutiert und
können in der kollegialen Praxisberatung bzw. in Lehrhospitationen
reflektiert und weiterentwickelt werden.
Das FOKUS-Angebot wird für Professorinnen/Professoren, WiMi/KüMi sowie für gemischte Zielgruppen angeboten, um den spezifischen Anliegen
der einzelnen Gruppen gerecht zu werden.
Die Veranstaltungen im „FOKUS gute Lehre“ zeichnen sich durch die
Mischung von Lernformaten aus:
Workshops 2 mal 2 Tage (+ 1 Tag für Professorinnen/Professoren)
In diesem Lernformat steht das Lernen in der Gruppe im Vordergrund.
Theoretische Impulse, Gruppenarbeiten, Austausch sowie Transfer- und
Reflexionsübungen wechseln einander ab.
2 bzw. 3 Termine kollegiale Praxisberatung (à 4 AE)
An zwei bzw. drei Terminen treffen sich die Teilnehmenden, um eine angeleitete Beratung aktueller Praxisthemen mit der Methode der kollegialen Beratung durchzuführen. Es wird dabei an von den Teilnehmenden
eingebrachten Fällen gearbeitet. Das setzt absolute Vertraulichkeit bei
allen Beteiligten voraus. Die Dozentinnen/Dozenten moderieren diesen
Prozess.
Lehrhospitation durch hochschuldidaktische Expertinnen und Experten
Die Teilnehmenden werden von Dozierenden in ihrer Lehrveranstaltung
besucht und bekommen anschließend ein strukturiertes Feedback. Die
Lehrhospitation wird durch ein Reflexionsgespräch, in dem die Teilnehmenden ihr Konzept für die Lehrveranstaltung vorstellen, vorbereitet. Es
besteht die Möglichkeit, sich von den Dozierenden während der Lehrveranstaltung auf Video aufnehmen zu lassen.
Kollegiale Lehrhospitation
Kolleginnen und Kollegen besuchen sich gegenseitig in ihren Lehrveranstaltungen. Mit Hilfe eines strukturierten Beobachtungs- und Feedbackbogens kann so die eigene Lehre aus den Augen anderer betrachtet
werden.
7
Das Berliner Zertifikat für Hochschullehre
Lehrportfolio
Anhand von verschiedenen Fragen reflektieren die Teilnehmenden ihren
eigenen Lernprozess in Bezug auf die Hochschullehre, der während des
FOKUS-Programms stattgefunden hat. Zugleich bildet die Reflexion die
Basis für die Dokumentation des eigenen Lehrportfolios, das durch den
Besuch weiterer Workshops und die Erfahrungen mit der Umsetzung des
Gelernten in die Praxis weiter ausgebaut wird.
Erwerb des Berliner Zertifikats für Hochschullehre
Die Teilnahme an allen Workshoptagen und der kollegialen Beratung sowie eine Lehrhospitation sind verpflichtend, um Modul I des Zertifikatsprogramms zu erwerben. Ersatzleistungen können individuell mit der
Programmleitung besprochen werden. Grundlagenmodule der kooperierenden Hochschulen werden anerkannt, sofern sie hinsichtlich Stundenanzahl und inhaltlicher Schwerpunkte dem Angebot des BZHL entsprechen.
Die FOKUS-Veranstaltungen können auch unabhängig vom Zertifikats­
programm besucht werden.
Alle aktuellen Veranstaltungen im Bereich „FOKUS gute Lehre“ finden Sie
ab Seite 37.
8
Das Berliner Zertifikat für Hochschullehre
Workshop SPEKTRUM
In unserem SPEKTRUM-Angebot qualifizieren Sie sich in den sechs
grundlegenden Themenfeldern der Hochschuldidaktik. Unter unseren
Workshops finden Sie altbewährte Klassiker genauso wie neue Themen
zu aktuellen oder sehr speziellen Herausforderungen in der Lehre.
Unsere Workshops sind wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig anwendungsbezogen aufgebaut, sodass neue Ideen und Methoden bereits
im Rahmen der Veranstaltungen auf Ihre individuelle Lehrpraxis übertragen werden können.
Die sechs Hauptthemenfelder sind:
nn Planen: Studiengänge, Module, Lehrveranstaltungen
nn Lehrveranstaltungen durchführen/inszenieren
nn Studierende beraten
nn Studierende prüfen und bewerten
nn Lehrveranstaltungen evaluieren
nn Lehrveranstaltungen innovieren
Darüber hinaus bieten wir fachspezifische Workshops an.
Anrechnung im Zertifikatsprogramm:
Für den Erwerb des Berliner Zertifikats für Hochschullehre ist die Teilnahme an vier zweitägigen Seminaren aus den sechs Themenfeldern
oder den fachspezifischen Workshops, darunter je ein Workshop in den
Bereichen „Studierende beraten“ und „Studierende prüfen und bewerten“, verpflichtend.
Die SPEKTRUM-Veranstaltungen können auch unabhängig vom Zertifikatsprogramm besucht werden.
Alle aktuellen SPEKTRUM-Workshops finden Sie ab Seite 47.
9
Das Berliner Zertifikat für Hochschullehre
TRANSFER Lehr-Innovations-Projekt in der Hochschule
Wir begleiten Sie bei der Entwicklung und Durchführung von innovativen
Lehrprojekten vor Ort.
Im Fokus des dritten Moduls steht der Transfer der im Zertifikatsprogramm erworbenen Kompetenzen in Ihre Lehrpraxis. Sie zeigen mit Ihrem Projekt, dass Sie Lehrveranstaltungen professionell planen, durchführen und evaluieren können.
Mögliche Inhalte:
nn Eine innovative Form einer Lehrveranstaltung im Umfang von 2 SWS,
wie bspw. der Einsatz von forschendem Lernen
nn Entwicklung und Einsatz von besonderen Lehr- und Lernmaterialien
wie bspw. in Zusammenarbeit mit den Studierenden kooperativ
entwickelter Leitfaden und Arbeitsblätter für Praktiker, die online
veröffentlicht werden
nn Entwicklung alternativer Prüfungskonzepte, die auf die definierten
Lernziele abgestimmt sind, bspw. die Erstellung und der Einsatz von
E-Tests in Moodle, um auf die Multiple-Choice-Tests am Semesterende
vorzubereiten
nn Entwicklung und Umsetzung alternativer Beratungs- und
Betreuungskonzepte, bspw. um mittels Online-Beratungs-Forum in
einem großen Studiengang eine zeitsparende und dennoch hilfreiche
individuelle Betreuungsform zu etablieren
nn Entwicklung und Abstimmung von neuen Curricula
Betreuung/Beratung:
Sie werden durch einen hochschuldidaktischen Experten und wissenschaftlichen Mitarbeiter des BZHL beraten und betreut. Er unterstützt Sie
bei der Entwicklung Ihrer Konzeptidee und steht Ihnen als Ansprechpartner während der Umsetzung sowie für ein abschließendes Auswertungsgespräch zur Verfügung.
Bei Interesse kontaktieren Sie gerne bjoern.kiehne@tu-berlin.de.
Voraussetzung für die Begleitung eines Lehrprojekts durch das BZHL ist
die Teilnahme an einer FOKUS-Veranstaltung im BZHL oder an vergleichbaren Angeboten der Partnerhochschulen.
10
Neue Themenfelder
11
Neue Themenfelder
Angebote im Kontext der Internationalisierung der Lehre
Sie möchten oder sollen auf Englisch lehren? Sie lehren bereits auf Englisch und möchten darin sicherer werden? Sie möchten sich auf eine
Gastprofessur oder -dozentur im Ausland bewerben und sich gut darauf
vorbereiten? Die Hochschulen sind zum einen bestrebt, in den Masterstudiengängen attraktiv für internationale Studierende zu sein, und
wollen ihre Lehrenden zum anderen ermutigen, Gastdozenturen im Ausland anzunehmen. Das BZHL bietet Ihnen die Möglichkeit, sich im Feld
der internationalisierten Lehre weiterzubilden. Drei Perspektiven nehmen
wir dabei ein: die Sprache, die Lehrformen in internationalisierten Kontexten und die Kultursensibilität.
Fokus Sprache: Sich in Englisch zu unterhalten ist das eine, das andere
ist es, hoch differenzierte Sachverhalte sicher zu vermitteln. Vortragen,
Präsentieren oder Moderieren werden im angloamerikanischen Raum
anders gestaltet als bei uns. Deshalb haben wir Dozierende aus Großbritannien und den USA eingeladen.
In Zusammenarbeit mit der Universität Oxford und dem British Council bietet das BZHL in 2015 erstmals den Kurs „Academic Teaching
­Excellence“ an. Er vermittelt Kompetenzen in der Lehrsprache Englisch
und verbindet dies mit Lehrformen und hochschuldidaktischem Wissen
für internationalisierte Kontexte. Dieses Angebot – ergänzt durch eine
Lehrhospitation sowie kollegiale Beratungen – erfüllt die Voraussetzungen des Moduls I des Berliner Zertifikats für Hochschullehre.
Der dritte Fokus ist die Kultursensibilität für Studierende aus verschiedenen Herkunftsländern. Dieses Thema ist im Besonderen wichtig, da die
Lehre von der Qualität der Interaktion lebt und gerade hier Missverständnisse zwischen Lehrenden und Lernenden entstehen können.
Unsere zweitägigen Workshops, die mit INT (International) gekennzeichnet sind, werden als SPEKTRUM-Workshop in Modul II des Berliner
Zertifikats für Hochschullehre anerkannt.
Folgende Workshops mit Bezug zur internationalisierten Lehre bieten wir
im Sommersemester 2015 an:
22./23. April 2015, John Waterman
Presenting with Impact
Seite 54
1./2. Juni 2015, Alexander von Reumont
Science in Plain English –
Lecturing without losing your audience
Seite 56
6./7. Juli 2015, Dr. Elke Bohnaker
Interkulturalität in der Lehre
Seite 71
12
Neue Themenfelder
14./15. September 2015, Alexander von Reumont
Creative Thinking & Innovation
Seite 79
21.–25. September 2015, Rob Lewis, British Council
Academic Teaching Excellence (ATE)
Seite 45
Folgende Themen sind für das Wintersemester 2015/16 ff. vorgesehen:
nn Intercultural Communication
nn How to present to international scientific audiences
nn Teaching Academic Writing: How to Improve Students Writing in Your
Seminars
nn Diversität als Chance – die Kunst des kulturellen und disziplinären
Spagats in der Lehre
nn Interkulturelle Kompetenz – kultursensible Lehre am Beispiel von
chinesischen Studierenden
nn Interkulturelle Kompetenz – kultursensible Lehre am Beispiel von
arabischen Studierenden
nn Didactics in MINT: active learning in physics classrooms
Angebote zur Didaktik in digitalen Lehrformen
Der Einsatz digitaler Medien in der Lehre ist en vogue. Studierende
finden es meist attraktiv, wenn sie Smartphones oder andere Technologien im Unterricht nutzen dürfen.
Welche Möglichkeiten, digitale Medien in Vorlesungen, Seminaren, für
Beratungen oder Prüfungen zu nutzen, gibt es? Wie können digitale Medien gut in ein didaktisches Konzept integriert werden, damit sie lernförderlich sind? Wie können Sie als Lehrende – mit überschaubarem Aufwand – Ihre Lehrveranstaltungen zeit- und ortsunabhängig für Studierende verfügbar machen, damit auch Teilzeitstudierende, Studierende
mit Nebenjobs etc. leichter folgen können?
Im Programm des BZHL finden zukünftig sowohl Fortgeschrittene als
auch Newcomer in Bezug auf die Nutzung digitaler Medien in der Lehre
ein Angebot, das ihnen didaktisch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten aufzeigt und im Programmheft mit DIG gekennzeichnet ist.
Im Sommersemesterprogramm 2015 bieten wir folgende Workshops
dazu an:
27./28. April 2015, Heike Schröder
Erstellung von E-Tests in Moodle
Seite 72
9./10. Juni 2015, Prof. Dr. Marcus Birkenkrahe
Online-Sprechstunde ist immer –
Studierende mit neuen Medien beratenSeite 69
13
Neue Themenfelder
Folgende weitere Themen werden wir u.a. voraussichtlich im
Wintersemester 2015/16 wieder anbieten:
E-Teaching und E-Learning Prof. Dr. Marcus Birkenkrahe
Blended Learning live
Heike Müller-Seckin, Peer-Olaf Kalis
Inverted Classroom
Prof. Dr. Christian Spannagel
Ab Seite 83 finden Sie Angebote des E-Learning-Zentrums der TU Berlin sowie des CeDis der FU Berlin, die zum Teil auch Lehrenden anderer
Hochschulen offenstehen.
Angebote für erfahrene Lehrende
Für Lehrende mit mehreren Jahren oder Jahrzehnten Lehrerfahrung, die
Lehre in der Hochschule mitgestalten und verändern möchten, bieten
wir im Sommersemester 2015 zwei Workshops rund um das Thema
­„Veränderungen in der Hochschullehre initiieren“, an.
Veränderungsvorhaben in Studium und Lehre:
24./25. April 2015, Dr. Boris Schmidt
Veränderungsvorhaben in Studium und Lehre:
den Wandel initiieren und gestalten
Seite 77
14./15. September 2015, Alexander von Reumont
Creative Thinking & Innovation
Seite 79
Bei Bedarf können diese als SPEKTRUM-Workshop in Modul II des
­Berliner Zertifikats für Hochschullehre anerkannt werden.
14
Best-Practice-Forum
15
Best-Practice-Forum
„Gute Lehre sichtbar machen“
Inspirieren – Vernetzen – Austauschen
Um gute Lehre für andere Lehrende sichtbar zu machen, den Ideenaustausch zu fördern, sich Anregungen zu holen und Lehrende miteinander
zu vernetzen, lädt Sie das BZHL am 25. März 2015 zum zweiten BestPractice-Forum ein.
Prof. Dr. Robert Kordts-Freudinger von der Universität Paderborn spricht
zum Thema „Lehrüberzeugungen der Lehrenden und Lernansätze der
Studierenden zusammenbringen“.
Auf einem „Markt der Lehrprojekte“ können Sie mit den Präsentierenden ins Gespräch kommen, Fragen stellen, sich Anregungen für die eigene Lehre holen und anschließend zum/zur nächsten Präsentierenden
wechseln.
Vorgestellte Lehrprojekte:
nn Prof. Dr. Dagmar Monett-Díaz, HWR: Agile Lehre – Projekt-basiertes
Lehren und Lernen für die agile Softwareentwicklung
nn Dr. Benjamin Weiss, TU Berlin: Unternehmensideen als
motivatorischer Rahmen für das Seminar Quality & Usability
nn Prof. Dr. Roland Kirchberger, Beuth Hochschule: Signale und
Systeme – entdeckendes Lernen in der Elektrotechnik
nn Prof. Dr. Stefanie von Schnurbein, HU Berlin: Freiraum – Spielraum –
Denkraum. Der Open-Space-Tag am Nordeuropa-Institut als
Experimentierfeld für forschendes Lernen
nn Dr. Nepomuk Riva, HU Berlin: Forschendes Lernen im Seminar „Der
Dirigent als musizierender Körper“
Präsentierende sind Lehrende, die mittels Begleitung des BZHL ein LehrInnovations-Projekt entwickelt und durchgeführt haben.
Termin:
Mittwoch, 25. März 2015, 14–18 Uhr
Anmeldung: Bitte bis zum 11. März 2015 an bzhl@vp.tu-berlin.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.bzhl.tu-berlin.de.
Bitte vormerken:
Das dritte Best-Practice-Forum ist bereits geplant.
Termin: Mittwoch, 16. September 2015, 14–18 Uhr
16
Beratungsangebote für Lehrende
17
Beratungsangebote für Lehrende
Offene Lehrberatung
Sie haben Fragen zur Gestaltung Ihrer Lehrveranstaltung? Interessieren
sich für methodische Ideen? Sie suchen noch ein geeignetes Prüfungsformat oder eine Assessment-Technik? Sie wollen Ihr Lehrportfolio mit
einem Experten besprechen?
In der offenen Lehrberatung des BZHL ist Raum für Ihre individuellen Anliegen und Fragen zum Thema Hochschullehre.
Die Beratung kann online, per Telefon oder in den Räumen des BZHL
stattfinden.
Ihr Ansprechpartner: Björn Kiehne
E-Mail: bjoern.kiehne@tu-berlin.de
Das offene Beratungsangebot steht Lehrenden der Berliner Hochschulen
kostenlos zur Verfügung.
Coaching
Als Professor/-in sind Sie mit vielen Herausforderungen konfrontiert und
in zahlreichen, teils widersprüchlichen Rollen gefordert, u. a. als Lehrkraft in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten, Forscher/-in mit entsprechenden Publikationen, Prüfer/-in von Studierenden, Berater/-in von
Nachwuchswissenschaftlern/-wissenschaftlerinnen, Studierenden sowie
Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen, als Führungskraft und Projektleiter/-in.
Im Coaching haben Sie die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen intensiv und aktiv mit Ihren persönlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und sich neue Deutungs- und Handlungsmuster zu erschließen, um selbstbestimmt Ihren Berufsalltag zu gestalten.
Auch für erfahrene Lehrende bietet die 1:1-Situation im Coaching ein
ideales Format, um sich weiterzuentwickeln.
Ihre Ansprechpartnerin: Martina Mörth
E-Mail: martina.moerth@tu-berlin.de
Telefon: 314-2 88 34
18
Beratungsangebote für Lehrende
Individuelle Lehrbesuche
Ein Blick von außen ist sehr hilfreich, um eigene „blinde Flecken“ zu erkennen und Wege aufzuzeigen, um Ihre Lehrveranstaltung weiter zu verbessern.
Worauf soll der Fokus der Beobachtung in Ihrer Lehrveranstaltung gelegt
werden? Geht es Ihnen um den roten Faden im Ablauf, um den Methoden- oder Medieneinsatz oder um den Kontakt mit Ihren Studierenden?
Oder möchten Sie eine Rückmeldung zu Ihrer Körpersprache, Sprachund Sprechweise und Ihrer Wirkung insgesamt?
In einem Vorgespräch (telefonisch oder persönlich) besprechen Sie Ihr
Anliegen mit einer Expertin/einem Experten, die/der Ihre Lehrveranstaltung besucht. Sie stimmen Zeit, Ort, Termin mit der Expertin/dem Experten ab. Im Anschluss an die Lehrveranstaltung tauschen Sie sich mit der
Expertin/dem Experten aus und überlegen gemeinsam Veränderungsansätze.
Dieses vertrauensvolle 1:1-Format eignet sich auch sehr gut für erfahrene
Lehrende.
Das BZHL klärt den Bedarf der Lehrenden. Der Lehrbesuch wird entweder
von einer Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter des BZHL durchgeführt oder
das BZHL vermittelt den Kontakt zu einer Expertin/einem Experten und
kümmert sich um die Vertragsgestaltung.
Ihre Ansprechpartnerin: Martina Mörth
E-Mail: martina.moerth@tu-berlin.de
Telefon: 314-2 88 34
19
Inhouse-Angebote für Hochschulen
21
Inhouse-Angebote für Hochschulen
Inhouse-Workshops
Oft ist es sinnvoll, dass nicht nur einzelne Lehrende einer Fakultät oder
auch eines Lehrstuhls an einer didaktischen Fortbildung teilnehmen,
sondern zu bestimmten, auf die Organisationseinheit zugeschnittenen
Themen eine eigene Fortbildung für ein gesamtes Team entwickelt und
durchgeführt wird. Wird eine systematische Qualitätsverbesserung in
Lehre und Studium angestrebt, so ist eine solche Inhouse-Fortbildung oft
das Mittel der Wahl. Ebenso eignen sich Inhouse-Fortbildungen bspw.
für eine Gruppe von Doktoranden/Doktorandinnen.
Das BZHL berät bei der inhaltlichen Ausrichtung/Schwerpunktsetzung der
Inhouse-Workshops und vermittelt geeignete Trainer/-innen. Bei Bedarf
ermöglicht das BZHL mit seiner Infrastruktur die Anmeldung der Teilnehmenden über die BZHL-Website sowie die Durchführung der Veranstaltung in den Räumen des BZHL.
Strukturentwicklungen
Hochschulen und ihre einzelnen Einheiten haben vielfältige Aufgaben
zu bewältigen, z. B. in Fragen der Prüfungsorganisation eines Fachbereichs. Auch die Entwicklung von (Teil-)Curricula oder die Anpassung
bzw. Entwicklung eines Leitbilds eines Studiengangs bedarf einer fein
justierten inhaltlichen und didaktischen Abstimmung unter den beteiligten Wissenschaftlern/Wissenschaftlerinnen.
Das BZHL führt Briefing- und Beratungsgespräche, wählt kompetente
Moderatoren/Moderatorinnen oder Berater/-innen aus, gestaltet die Verträge mit ihnen, begleitet den Prozess und sichert somit die Qualität.
Beratung bei HSP-III-Projekten
Das BZHL berät und unterstützt bei der Entwicklung und Durchführung
von Angeboten, die aus Mitteln des Hochschulpakts III finanziert werden.
Unser Ziel ist es, den Lehrenden am Wissenschaftsstandort Berlin ein
größtmöglich transparentes und kompatibles Angebot zur Qualitätsentwicklung der Lehre zu machen.
Ihre Ansprechpartnerin: Martina Mörth
E-Mail: martina.moerth@tu-berlin.de
Telefon: 314-2 88 34
22
Organisatorische Hinweise
nn Anmeldung für das Seminarprogramm:
Online-Anmeldung bitte unter: www.bzhl.tu-berlin.de
NEU: Bitte beachten Sie die Anmeldemodalitäten auf unserer Website,
die sich für Lehrende je nach Hochschulzugehörigkeit unterscheiden.
nn Verbindlichkeit:
Ihre Online-Anmeldung zur Veranstaltung gilt als verbindlich. Durch die
Anmeldung zur Veranstaltung entstehen Ihrer Hochschule Kosten. Im
Falle Ihres Fehlens müssen diese Kosten dennoch von Ihrer Hochschule
getragen werden. Zudem wird ein Platz unnötig blockiert, der somit
keiner Kollegin/keinem Kollegen zur Verfügung gestellt werden kann.
Bitte melden Sie sich aus diesen Gründen bis spätestens 20 Tage
vor Beginn der Veranstaltung ab, sofern Sie nicht daran teilnehmen
werden, damit wir Ihren Platz an eine Kollegin oder einen Kollegen
weitergeben können.
nn Veranstaltungsort und -zeiten unserer Seminare:
Die Seminare finden – soweit nicht anders angegeben – in der
Regel ganztägig von 9.00 bis 17.00 Uhr im Berliner Zentrum für
Hochschullehre, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin-Charlottenburg,
Raum 419/420 (4. OG), statt.
nn Fragen zur Einrichtung:
Martina Mörth
martina.moerth@tu-berlin.de, Telefon: 314-2 88 34
nn Fragen zum Zertifikatsprogramm:
Björn Kiehne
bjoern.kiehne@tu-berlin.de, Telefon: 314-2 90 61
nn Fragen zu den Veranstaltungen und ihrer Organisation:
Jan Rebentisch
bzhl@vp.tu-berlin.de, Telefon: 314-2 88 35
nn Generell:
Bitte beachten Sie auch die aktuellen Angebote der beteiligten
Hochschulen, die mit der Gründung des Zentrums allen Lehrenden der
Berliner Hochschulen offenstehen:
www.zewk.tu-berlin.de/
www.fu-berlin.de/informationen-fuer/weiterbildung
www2.hu-berlin.de/berweit/BWb
23
Chronologische Übersicht aller
Workshops im Sommersemester 2015
25
Workshops im Sommersemester 2015
Chronologische Übersicht aller Workshops
13./14. April 2015
Seite 52
Munterrichtsmethoden
Harald Groß
15. April 2015
Seite 53
Großlehrveranstaltungen aktivieren
Harald Groß
20./21. April 2015, 15./16. Juli 2015, 2. November 2015
Seite 38
FOKUS gute Lehre – Prof(essionell) lehren für neu berufene
Professorinnen/Professoren
Dr. Bettina Ritter-Mamczek/Martina Mörth
22./23. April 2015
Seite 54
Presenting with Impact
John Waterman
24./25. April 2015
Seite 77
Veränderungsvorhaben in Studium und Lehre: den Wandel initiieren
und gestalten
Dr. Boris Schmidt
27./28. April 2015
Seite 72
Erstellung von E-Tests in Moodle
Heike Schröder
4./5. Mai 2015
Seite 66
Wissenschaftliches Schreiben und Schreibdenken für die Lehre
Ulrike Scheuermann
7./8. Mai 2015
Seite 76
„Let’s talk about it!“ – Kommunikation und Rückmeldung in der Lehre
Martina Richter
11./12. Mai 2015
Seite 55
Stimmbildung für Lehrende
Ursula Häse
18./19. Mai 2015
Seite 67
Studierende kompetent beraten
Dr. Elke Bohnaker
21./22. Mai 2015
Seite 48
„Nun machen Sie mal …“ – Gestaltung von Projektunterricht
Stefan Braun
26
Chronologische Übersicht aller Workshops
27./28. Mai 2015
Seite 68
Schreibdenken – Schreiben als Denk- und Lernwerkzeug nutzen und
vermitteln
Ulrike Scheuermann
1./2. Juni 2015
Seite 56
Science in Plain English – Lecturing without losing your audience
Alexander von Reumont
3./4. Juni 2015
Seite 57
Lehren mit Präsenz – Atem, Stimme, Körpersprache einsetzen
Barbara Kuklok
5./8. Juni 2015
Seite 58
Sicheres Sprechen vor Gruppen
Christine Heiß
9./10. Juni 2015
Seite 69
Online-Sprechstunde ist immer – Studierende mit neuen Medien
beraten
Prof. Dr. Marcus Birkenkrahe
16./17. Juni 2015
Seite 78
Forschendes Lernen in der Lehre
Dr. Stefan Brall
18./19. Juni 2015
Seite 49
Lehrveranstaltungen und Module kompetenzorientiert planen
Dr. Stefan Brall
22./23. Juni 2015
Seite 73
Kompetenzorientiert schriftlich prüfen
Dr. Sebastian Walzik
24. Juni 2015, 1. Juli 2015
Seite 59
Digitale Präsentationen: bewusst gestalten – sinnvoll einsetzen
Cressida Joyce
25./26. Juni 2015
Seite 70
Damit es wie von selbst läuft: Betreuungsprozesse von
wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten gestalten
Stefanie Haacke
29./30. Juni 2015
Seite 74
Kompetenzen einschätzen und Prüfungen gestalten
Christine Marfels
27
Chronologische Übersicht aller Workshops
2./3. Juli 2015
Seite 60
Diskussionen in Lehrveranstaltungen moderieren
Sarah G. Hoffmann
6./7. Juli 2015
Seite 71
Interkulturalität in der Lehre
Dr. Elke Bohnaker
9./10. Juli 2015
Seite 61
Schwierige Situationen in der Lehre meistern
Christine Marfels
13./14. Juli 2015
Seite 50
Stoffreduktion und Strukturierung von Lehrveranstaltungen
Dr. Bettina Ritter-Mamczek
27./28. August 2015, 21./22. September 2015
Seite 43
FOKUS gute Lehre für alle Lehrenden
Barbara Kuklok/Christine Marfels
31. August 2015, 1. September 2015
Seite 62
Statusverhalten in der Lehre
Maxi Zöllner
7./8. September 2015
Seite 63
Didaktischer Werkzeugkasten – Methoden und Techniken zur
Aktivierung in jeder Lehrveranstaltung
Anna-Caterina Walk
9./10. September 2015
Seite 64
Das Lehrportfolio: Wie dokumentiere ich meine Lehrkompetenz?
Dr. Dietrich von Queis
10./11. September 2015
Seite 51
Planungswerkstatt interaktive Lehre
Björn Kiehne
14./15. September 2015
Seite 79
Creative Thinking & Innovation
Alexander von Reumont
17./18. September 2015
Seite 80
Problembasiertes Lernen (PBL)
Dr. Sabine Marx
28
Chronologische Übersicht aller Workshops
21.–25. September 2015
Seite 45
Academic Teaching Excellence (ATE)
Rob Lewis, British Council
24./25. September 2015, 5./6. November 2015
Seite 41
FOKUS gute Lehre für wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen
Sarah G. Hoffmann/Björn Kiehne
28./29. September 2015
Seite 75
Gruppenarbeiten gestalten und bewerten
Dr. Sebastian Walzik
30. September 2015
Seite 81
Teachinglab – sich in der Lehre ausprobieren
Björn Kiehne
30. September 2015, 1. Oktober 2015
Seite 65
Handschriftliches Visualisieren und Kognitive Landkarten
Eva-Maria Schumacher
13./14. Oktober 2015, 28./29. Januar 2016, 2. Mai 2016
FOKUS gute Lehre – Prof(essionell) lehren für neu berufene
Professorinnen/Professoren
Dr. Bettina Ritter-Mamczek/Martina Mörth
29
Seite 38
Thematische Übersicht aller Workshops
im Sommersemester 2015
31
Workshops im Sommersemester 2015
Thematische Übersicht aller Workshops
FOKUS gute Lehre
20./21. April 2015, 15./16. Juli 2015, 2. November 2015
Seite 38
FOKUS gute Lehre – Prof(essionell) lehren für neu berufene
Professorinnen/Professoren
Dr. Bettina Ritter-Mamczek/Martina Mörth
27./28. August 2015, 21./22. September 2015
Seite 43
FOKUS gute Lehre für alle Lehrenden
Barbara Kuklok/Christine Marfels
21.–25. September 2015
Seite 45
Academic Teaching Excellence (ATE)
Rob Lewis, British Council
24./25. September 2015, 5./6. November 2015
Seite 41
FOKUS gute Lehre für wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen
Sarah G. Hoffmann/Björn Kiehne
13./14. Oktober 2015, 28./29. Januar 2016, 2. Mai 2016
Seite 38
FOKUS gute Lehre – Prof(essionell) lehren für neu berufene
Professorinnen/Professoren
Dr. Bettina Ritter-Mamczek/Martina Mörth
Workshop SPEKTRUM
Planen: Studiengänge, Module, Lehrveranstaltungen
21./22. Mai 2015
Seite 48
„Nun machen Sie mal …“ – Gestaltung von Projektunterricht
Stefan Braun
18./19. Juni 2015
Seite 49
Lehrveranstaltungen und Module kompetenzorientiert planen
Dr. Stefan Brall
13./14. Juli 2015
Seite 50
Stoffreduktion und Strukturierung von Lehrveranstaltungen
Dr. Bettina Ritter-Mamczek
10./11. September 2015
Seite 51
Planungswerkstatt interaktive Lehre
Björn Kiehne
32
Thematische Übersicht aller Workshops
Durchführen/Inszenieren
13./14. April 2015
Seite 52
Munterrichtsmethoden
Harald Groß
15. April 2015
Seite 53
Großlehrveranstaltungen aktivieren
Harald Groß
22./23. April 2015
Seite 54
Presenting with Impact
John Waterman
11./12. Mai 2015
Seite 55
Stimmbildung für Lehrende
Ursula Häse
1./2. Juni 2015
Seite 56
Science in Plain English – Lecturing without losing your audience
Alexander von Reumont
3./4. Juni 2015
Seite 57
Lehren mit Präsenz – Atem, Stimme, Körpersprache einsetzen
Barbara Kuklok
5./8. Juni 2015
Seite 58
Sicheres Sprechen vor Gruppen
Christine Heiß
24. Juni 2015, 1. Juli 2015
Seite 59
Digitale Präsentationen: bewusst gestalten – sinnvoll einsetzen
Cressida Joyce
2./3. Juli 2015
Seite 60
Diskussionen in Lehrveranstaltungen moderieren
Sarah G. Hoffmann
9./10. Juli 2015
Seite 61
Schwierige Situationen in der Lehre meistern
Christine Marfels
31. August 2015, 1. September 2015
Statusverhalten in der Lehre
Maxi Zöllner
33
Seite 62
Thematische Übersicht aller Workshops
7./8. September 2015
Seite 63
Didaktischer Werkzeugkasten – Methoden und Techniken zur
Aktivierung in jeder Lehrveranstaltung
Anna-Caterina Walk
9./10. September 2015
Seite 64
Das Lehrportfolio: Wie dokumentiere ich meine Lehrkompetenz?
Dr. Dietrich von Queis
30. September 2015, 1. Oktober 2015
Seite 65
Handschriftliches Visualisieren und Kognitive Landkarten
Eva-Maria Schumacher
Beraten
4./5. Mai 2015
Seite 66
Wissenschaftliches Schreiben und Schreibdenken für die Lehre
Ulrike Scheuermann
18./19. Mai 2015
Seite 67
Studierende kompetent beraten
Dr. Elke Bohnaker
27./28. Mai 2015
Seite 68
Schreibdenken – Schreiben als Denk- und Lernwerkzeug nutzen und
vermitteln
Ulrike Scheuermann
9./10. Juni 2015
Seite 69
Online-Sprechstunde ist immer – Studierende mit neuen Medien
beraten
Prof. Dr. Marcus Birkenkrahe
25./26. Juni 2015
Seite 70
Damit es wie von selbst läuft: Betreuungsprozesse von
wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten gestalten
Stefanie Haacke
6./7. Juli 2015
Seite 71
Interkulturalität in der Lehre
Dr. Elke Bohnaker
Prüfen und Bewerten
27./28. April 2015
Seite 72
Erstellung von E-Tests in Moodle
Heike Schröder
34
Thematische Übersicht aller Workshops
22./23. Juni 2015
Seite 73
Kompetenzorientiert schriftlich prüfen
Dr. Sebastian Walzik
29./30. Juni 2015
Seite 74
Kompetenzen einschätzen und Prüfungen gestalten
Christine Marfels
28./29. September 2015
Seite 75
Gruppenarbeiten gestalten und bewerten
Dr. Sebastian Walzik
Evaluieren
7./8. Mai 2015
Seite 76
„Let’s talk about it!“ – Kommunikation und Rückmeldung in der Lehre
Martina Richter
Innovieren
24./25. April 2015
Seite 77
Veränderungsvorhaben in Studium und Lehre: den Wandel initiieren
und gestalten
Dr. Boris Schmidt
16./17. Juni 2015
Seite 78
Forschendes Lernen in der Lehre
Dr. Stefan Brall
14./15. September 2015
Seite 79
Creative Thinking & Innovation
Alexander von Reumont
17./18. September 2015
Seite 80
Problembasiertes Lernen (PBL)
Dr. Sabine Marx
30. September 2015
Seite 81
Teachinglab – sich in der Lehre ausprobieren
Björn Kiehne
35
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
37
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
FOKUS gute Lehre – Prof(essionell) lehren für neu berufene
Professorinnen/Professoren
Wenn Professorinnen/Professoren neu berufen werden, verfügen sie in
der Regel über eine breite und tiefe Kenntnis ihres Faches und beherrschen exzellent dessen wissenschaftliche Methoden. Aufgaben in „Lehre“
und „Beratung“ erfordern jedoch neben dieser Expertise weitere, zum
Teil im bisherigen Berufsfeld noch nicht fundiert erworbene Kompetenzen. So ist z. B. neben der effektiven und studierendengerecht vorbereitenden Planung von Lehrveranstaltungen Wissen situations- und
adressaten­gerecht zu vermitteln, aber auch passgenau zu überprüfen.
Es sind Lerngruppen – auch in Konflikten – zu leiten und zu moderieren,
Studierende adäquat zu beraten, aber auch eigene Lehrveranstaltungen
zu evaluieren. Das alles sind Aufgabenstellungen, die komplex, teilweise
auch in sich widersprüchlich sind. Viele neu berufene Hochschullehrer/
-innen fühlen sich angesichts dieser Situation alleingelassen und können
Unterstützung sehr gut gebrauchen.
Follow-up:
Integraler Bestandteil der Workshopreihe ist ein fünfter Tag, an dem die
im Seminar zur Sprache gebrachten Themen mit der inzwischen gestalteten Praxis in einem Erfahrungsaustausch abgeglichen werden. Diese
Follow-up-Veranstaltung soll die konkreten Erfahrungen mit den im
­Seminar behandelten Themen – wie etwa Berufsbild der Hochschullehrerin/des Hochschullehrers, Lernbegriff, Lernziele, Methoden- und Mediengestaltung, Unterrichtsvorbereitung, Prüfungsgestaltung usw. – aufgreifen sowie noch offene Fragen und ungelöste praktische Probleme der
Teilnehmer/-innen lösen helfen.
Dozentinnen: Dr. Bettina Ritter-Mamczek und Martina Mörth
Lernziele:
In dieser Workshopreihe erhalten die Teilnehmer/-innen einen erfahrungs- und praxisbezogenen Einstieg in die theoretischen und praktischen Grundlagen zu den zentralen hochschuldidaktischen Grundfragen.
Sie erwerben Basiskenntnisse in Lernpsychologie und Motivations­theorie,
lernen Instrumente für eine lernziel- und kompetenzorientierte Veranstaltungsplanung kennen, erfahren aktivierende Lehrmethoden sowie
deren Einsatz in Vorlesung und Seminar. Schließlich setzen sich die Teilnehmer/-innen mit ihren bisherigen Lehr- und Lernerfahrungen auseinander und reflektieren ihre aktuelle Rolle als Lehrende/-r.
Methoden/Arbeitsformen:
Es wird mit einer Kombination aus Impulsvorträgen, kollegialen Diskussionen, praktischen Übungen und mit Simulationen (Microteaching)
38
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
gearbeitet. Wir arbeiten exemplarisch an konkreten Fragestellungen, die
auf ihre Anwendung und Übertragung in die Hochschullehre hin reflektiert und kollegial bearbeitet werden. Von den Teilnehmenden erwarten
wir, dass sie sich aktiv einbringen, um einen intensiven kollegialen Austausch zu ermöglichen, damit sich ein individueller Lernweg und auch
Lehrstil ausprägen kann.
Kollegiale Lehrhospitation:
Die kollegiale Lehrhospitation ist integraler Bestandteil des Angebots
„FOKUS gute Lehre – prof(essionell) lehren für neu berufene Professorinnen/Professoren“. Sie wird im Rahmen der u. g. Veranstaltungstage
zwischen den Teilnehmenden individuell vereinbart. Ziel der kollegialen
Lehrhospitation ist es, dass die Teilnehmenden jeweils einmal die Perspektive der Lehrenden und einmal die Perspektive der Studierenden
übernehmen und sich aus der jeweiligen Perspektive Rückmeldungen
geben. Die Teilnehmenden wählen dabei eine ihrer Veranstaltungen aus,
bei der sie entweder experimentieren oder in der sie bestimmte hochschuldidaktische Probleme auf besondere Weise meistern wollen. Die
ausgewählte Veranstaltung wird mit einem transparenten Beobachtungsbogen dokumentiert und der/die Lehrende erhält direkt nach der Veranstaltung auf Basis der Dokumentation ein ausführliches konstruktives
Feedback durch eine Kollegin/einen Kollegen.
Kollegiale Fallberatung:
Die Teilnehmenden treffen sich an zwei Abenden zu jeweils ca. drei
Stunden, um mit Hilfe einer strukturierten Methode an ihren jeweiligen
Fällen zu arbeiten und hierzu Rückmeldungen und Anregungen von Kolleginnen und Kollegen zu erhalten. Die Dozentinnen moderieren diesen
Prozess.
Zielgruppe:
Neu berufene Professorinnen/Professoren an Fachhochschulen und Universitäten, die mit ihrer Berufung umfangreiche Aufgaben in Lehre und
Beratung übernommen haben. Das Angebot gilt auch für schon erfahrene Professorinnen/Professoren an Hochschulen, die ihre bisher erworbene Kompetenz und Erfahrungen reflektieren und erweitern möchten.
Besonderer Hinweis:
Die Teilnahme an allen fünf Tagen sowie an zwei kollegialen Fallberatungen und der Lehrhospitation ist verpflichtend, um eine Teilnahmebescheinigung zu erhalten. Durch die erfolgreiche Teilnahme an Modul II
und Modul III (Lehr-Innovations-Projekt) kann das „Berliner Zertifikat für
Hochschullehre“ erworben werden (s. S. 5 f.).
39
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
Termine und Informationen:
Angebot 1
Datum: Mo./Di., 20./21. April 2015, Mi./Do., 15./16. Juli 2015,
Mo., 2. November 2015 (Follow-up), 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
Angebot 2
Datum: Di./Mi., 13./14. Oktober 2015, Do./Fr., 28./29. Januar 2016,
Mo., 2. Mai 2016 (Follow-up), 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
Zu diesen Terminen kommen zwei kollegiale Beratungen à 3 Stunden sowie eine Lehrhospitation pro Teilnehmendem hinzu.
40
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
FOKUS gute Lehre für wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen
Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen können während des Zertifikatsprogramms nicht nur ihre Lehre professionalisieren, sondern mit dem
„Berliner Zertifikat für Hochschullehre“ auch in späteren Berufungsverfahren die Qualität ihrer Lehre nachweisen. Die beiden Auftaktveranstaltungen (à zwei Tage) führen in die Grundlagen des Lehrens und
Lernens an Hochschulen ein. Handlungsorientierte und Teilnehmer/
-innen-zentrierte didaktische Methoden werden ausprobiert und auf die
Spezifika der eigenen Lehre angewendet. Die im Rahmen des Zertifikatsprogramms neu erstellten didaktischen Entwürfe werden in der Gruppe
diskutiert und können in kollegialer Praxisberatung bzw. in Lehrhospitationen reflektiert und weiterentwickelt werden.
Dozentin und Dozent: Sarah G. Hoffmann und Björn Kiehne
Inhalte:
nn Lernpsychologische Grundlagen
nn Lernziel-Bestimmung/Zielhierarchien
nn Stoffreduktion und -strukturierung
nn Aufbau und Dramaturgie von Lehreinheiten
nn Die Gruppe als sozialer Lernraum
nn Aktivierende Seminarmethoden
nn Rolle und Selbstverständnis als Lehrende
nn Kommunikative Kompetenzen für die Moderation von
Unterrichtssituationen
nn Von der Evaluation zur Innovation/Lehren als eigener Lernprozess
Lernziele:
nn Psychologische Grundlagen des Lehrens und Lernens kennenlernen
und bei der Vorbereitung von Lehrveranstaltungen anwenden
nn Techniken zur Planung und Durchführung einer aktivierenden Lehre
ausprobieren
nn Erweiterung des didaktisch-methodischen Lehrrepertoires und Einsatz
Teilnehmer/-innen-zentrierter Lehrmethoden in Lehrveranstaltungen
nn Gestaltung eines bewusst sozialen Lernraums in Lehrveranstaltungen
nn Kritische Reflexion der Lehrentwürfe und Verbesserung der eigenen
Lehrpraxis einüben und kollegiale Rückmeldung erhalten
Methoden/Arbeitsformen:
Teilnehmer/-innen-zentrierte und handlungsorientierte Didaktik mit
eigener Lehrpräsentation, Selbstreflexion, Gruppenarbeit, Übungen,
Microteaching, Praxissimulation
41
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
Besonderer Hinweis:
Die Teilnahme an allen vier Tagen/Terminen des jeweiligen Zertifikatskurses (Lehren und Lernen I & II) ist verpflichtend, um Modul I des
„Berliner Zertifikats für Hochschullehre“ zu erwerben.
Termine und Informationen:
Lehren und Lernen I: Do./Fr., 24./25. September 2015
Lehren und Lernen II: Do./Fr., 5./6. November 2015
Jeweils 9–17 Uhr s. t.
Ort:Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
Termine für die kollegiale Beratung und die Lehrhospitationen werden
nach Absprache mit den Teilnehmenden festgelegt.
42
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
FOKUS gute Lehre für alle Lehrenden
Dieser Workshop richtet sich an alle Lehrenden der Berliner Hochschulen
und bietet neben der Erarbeitung eines individuellen Lehr-Leitfadens die
Gelegenheit zu kollegialem Erfahrungsaustausch. Im Anschluss besteht
die Möglichkeit der begleiteten Intervision (kollegiale Beratung) und
der individuellen Lehrhospitation. Damit kann auf Wunsch Modul I des
Zertifikatsprogramms erworben werden. Durch das Schreiben eines Lehrportfolios nach den beiden Basisworkshops und die erfolgreiche Teilnahme an Modul II und Modul III (Lehr-Innovations-Projekt) kann das
„Berliner Zertifikat für Hochschullehre“ erworben werden (s. S. 5 f.).
Dozentinnen: Barbara Kuklok und Christine Marfels
Inhalte:
nn Von der lehrzentrierten Lehre zur Lernerorientierung
nn Rolle und Selbstverständnis des/der Lehrenden
nn Stoffreduktion und -strukturierung
nn Aufbau und Dramaturgie von Unterrichtseinheiten
nn Lehr- und Sozialformen/aktivierende Seminarmethoden
nn Themenzentrierte Interaktion
nn Umgang mit Widerständen
Lernziele:
nn Psychologische Grundlagen des Lehrens und Lernens kennenlernen
und deren methodische Umsetzung erlernen und anwenden
nn Lehrkonzepte reflektieren und auf die eigene Lehre anwenden
nn Techniken zur Planung und Durchführung der Lehre ausprobieren
nn Didaktisch-methodisches Lehrrepertoire erweitern und
Gestaltungsräume in der Lehre nutzen
nn Handlungssicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen
gewinnen
Methoden/Arbeitsformen:
nn Teilnehmer/-innen-zentrierte und handlungsorientierte Didaktik
nn Impulsreferat, Präsentation
nn Einzel- und Gruppenarbeit
nn Übungen, Microteaching, Feedback
43
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
Termine und Informationen:
Lehren und Lernen I: Do./Fr., 27./28. August 2015
Lehren und Lernen II: Mo./Di., 21./22. September 2015
Jeweils 9–17 Uhr s. t.
Ort: Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
Termine für die kollegiale Beratung und die Lehrhospitationen werden
nach Absprache mit den Teilnehmenden festgelegt.
44
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
Academic Teaching Excellence (ATE)
INT
The ATE course is an intensive weeklong seminar for non-native English
speaking lecturers who teach their subjects through the medium
of English. It has been co-developed by the British Council and the
University of Oxford’s Department of Education. It is a foundation course
in English as a medium of instruction (EMI) that addresses the complex
linguistic challenge of teaching and learning in a second language.
ATE offers lecturers of all disciplines hands-on linguistic tools and
teaching strategies in order to communicate their materials more
effectively. It covers a variety of teaching contexts such as large lectures,
interactive seminars, and one-to-one supervision situations. ATE is an
intensive seminar that updates language skills and offers an innovative
approach for day-to-day teaching practice.
Lecturer: Rob Lewis, British Council
Contents:
nn Introduction to the principles of teaching through the medium of
English
nn Intensive speaking practice and review of advanced language skills
nn Discussion of teaching practices in a variety of contexts
nn Micro-teaching units by each participant with peer review and
comprehensive trainer feedback
nn Modules include:
nn Addressing a mixed language-level student body
nn Discourse markers
nn Asking the right questions & reducing tutor talk time
nn Encouraging student participation
nn Using visual aids to enhance linguistic comprehension
nn Effective feedback
Learning objectives:
nn Structure and deliver lectures in English effectively and confidently
nn Communicate effectively with students whose first language is not
English
nn Use English language in supervision/discussion/small-group contexts
Teaching methods:
nn Lectures
nn Micro-teaching sessions
nn Discussions
nn Feedback
45
FOKUS gute Lehre für Hochschullehrende
Termine und Informationen:
Datum: Mo.–Fr., 21.–25. September 2015, jeweils 10–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
Supervisions and peer-to-peer consultations are scheduled in agreement
with the participants.
46
Workshop SPEKTRUM
47
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Planen: Studiengänge, Module, Lehrveranstaltungen
„Nun machen Sie mal …“ –
Gestaltung von Projektunterricht
Heute wird ein Großteil der anfallenden komplexen Aufgaben im Hochschulbetrieb im Rahmen von Projektarbeiten erledigt. Und auch gerade
in der Lehre werden gern Projekte entwickelt, und die Studierenden
haben die Aufgabe, ziel- und teamorientiert zu lernen. Im Lehralltag
jedoch fehlt oft die Erfahrung, wie Lernprojekte in der Lehre eingesetzt
werden können und wie die Ressourcen aller studierenden Teammitglieder eingebunden und die Projektziele effizient erreicht werden. Der
Workshop schließt diese Lücke, indem er mittels verschiedener Techniken
der Moderation und des Projektmanagements praxisorientiert aufzeigt,
wie Lernprojekte in Form von kleinen Projektgruppen zielorientiert und
erfolgreich in die Lehre eingeführt werden können.
Dozent: Stefan Braun
Lernziele:
Mit dem Workshop werden die folgenden Ziele verfolgt:
nn Entwicklung von Ideen zur Gestaltung des Einsatzes von Lernprojekten
in der Lehre
nn Umgang mit Konflikten in Lernprojekten
nn Klärung der Arbeitsformen und -schritte mit Projekten in der Lehre
nn Kennenlernen von Grundlagen des Projektmanagements und deren
Umsetzung in bzw. Nutzung für studentische Projekte
nn Kennenlernen von weiterführenden Lehrmethoden, die hilfreich für
die erfolgreiche Umsetzung der studentischen Projekte sind
nn Gestaltung der Leistungsnachweise
nn Sinnvoller Umgang mit der veränderten Rolle des/der Lehrenden bei
Lernprojekten
Methoden/Arbeitsformen:
Anhand von projektspezifischen Fallstudien aus dem Teilnehmer/-innenKreis werden die Moderations- und Leitungsmöglichkeiten in Lernprojekten aufgezeigt, geübt und diskutiert. Darüber hinaus wird Teilnehmer/
-innen- und Trainerfeedback eingesetzt. Die Teilnehmenden sind herzlich
eingeladen, Materialien für geplante Lernprojekte mitzubringen (Inhaltslisten, Modulbeschreibungen, Fallstudien etc.).
Termine und Informationen:
Datum: Do./Fr., 21./22. Mai 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587
48
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Planen: Studiengänge, Module, Lehrveranstaltungen
Lehrveranstaltungen und Module kompetenzorientiert
planen
Lehre aus der Sicht der zu erreichenden Ergebnisse zu beschreiben und
nicht den Inhalt an den Anfang der Planung zu setzen ist keine leichte Aufgabe. Nur allzu oft ist die Systematik des Stoffes der Treiber bei
der Lehrveranstaltungsplanung und nicht die Kompetenzen, die von den
Studierenden am Ende des Semesters zu erreichen sind. Wie beginnt
man aber eine Planung, welche die intendierten Lernergebnisse als Ausgangspunkt nimmt? Der Workshop unterstützt Sie bei der Beschreibung
von „Outcomes“ für Ihre Lehrveranstaltungen und gibt Hinweise zur praktischen Umsetzung im Lehralltag.
Dozent: Dr. Stefan Brall
Lernziele:
Mit dem Workshop werden die folgenden Ziele verfolgt:
nn Sie mit den Grundlagen einer kompetenzorientierten Lehr- und
Modulplanung vertraut zu machen
nn Sie zu befähigen, eigene kompetenzorientierte Outcomes auf der
Ebene von Modulen und eigenen Lehrveranstaltungen zu beschreiben
und aufeinander zu beziehen
nn Ihnen zu ermöglichen, Ihre bisherige Lehre oder Lehrkonzepte auf die
selbst entwickelten Outcomes hin zu überprüfen
Methoden/Arbeitsformen:
Im Mittelpunkt des Workshops steht die Arbeit an den Zielen und Outcomes der eigenen Lehre. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit,
auf Basis ihrer bisherigen Erfahrungen ein bestehendes oder neues Modul bzw. eine bestehende oder neue Veranstaltung zu planen und kompetenzorientiert zu überarbeiten. Auf der Grundlage Ihrer vorhandenen
Materialien, wie Modulhandbücher, Ablaufpläne, Präsentationen, Skripte
usw., entwickeln Sie, auch im kollegialen Austausch, praxisnah Ihre Konzepte. Hierzu erhalten Sie Einblick in theoretische Hintergründe sowie
Anregungen für die Umsetzung im Alltag.
Termine und Informationen:
Datum: Do./Fr., 18./19. Juni 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
49
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Planen: Studiengänge, Module, Lehrveranstaltungen
Stoffreduktion und Strukturierung von Lehrveranstaltungen
„Du musst die Zusammenhänge kennen, der Rest steht im Lexikon.“
K. Lagerfeld
Viele Lehrende kennen das:
Sie sind Experte auf einem Gebiet (geworden).
Sie wollen präsentieren, unterrichten oder einen Vortrag halten und wissen nicht, wo Sie wie und vor allem was kürzen, zusammenfassen oder
gar weglassen könnten …
Alles ist aus Ihrer Sicht wichtig …
Jeder Punkt sollte angesprochen werden …
Damit machen Sie es Studierenden/Zuhörern unmöglich, inhaltlich zu
folgen und das Wichtigste zu behalten oder gar zu lernen …
Wie reduziert man auf Vollständigkeit?
Genau darum geht es in diesem Workshop!
Dozentin: Dr. Bettina Ritter-Mamczek
Inhalte:
Wir werden zu folgenden Themen arbeiten:
nn Die Basis: Lehren heißt lernen lassen.
nn Das Dilemma der Stofffülle
nn Stoffreduktionstechniken: in fünf Schritten zur Reduktion auf
Vollständigkeit
nn Die Fachlandkarte als zentrales Instrument der Stoffreduktion
nn Exemplarisches Lernen: die Konstruktion von Prototypen
Lernziele:
Nach diesem praxisorientierten Trainingstag werden die Teilnehmer/
-innen ihrer Aufgabe als Dozent/-in oder Vortragende besser gerecht,
können aus ihren Inhalten das Wichtigste selektieren und den Lern- bzw.
Unterrichtsstoff komprimieren.
Methoden/Arbeitsformen:
Nach Basisinputs wird in ausgewählten Übungen und Praxissituationen
Raum sein, die Techniken der Stoffreduktion auf konkrete Themen zu
übertragen. Sie werden an konkreten Fällen arbeiten und Ideen für Ihr
Thema entwickeln.
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 13./14. Juli 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
50
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Planen: Studiengänge, Module, Lehrveranstaltungen
Planungswerkstatt interaktive Lehre
Interaktive Lehre beginnt schon mit der Planung. Sie richtet die Veranstaltung auf Ziele aus und ermöglicht es, die richtigen Inhalte und
passenden Methoden auszuwählen. Eine gute Planung schafft Sicherheit
und Spielräume für spontane Lehraktivitäten. Das richtige Verhältnis von
Struktur und Offenheit ist hier entscheidend.
Wenn klar wird, was und wie gelernt werden soll, beteiligen sich auch
Studierende mit mehr Begeisterung. Deshalb geht es in diesem Workshop darum, Klarheit über die eigenen Lehrziele zu gewinnen und sie in
konkreten Arbeitsschritten zu einer professionellen Lehrveranstaltungsplanung zu machen.
Zentrale Fragen sind dabei: Wie plane ich meine Lehrveranstaltungen so,
dass die Studierenden möglichst viel lernen? Welche Methoden kann ich
einsetzen, um das Lernen zu erleichtern? Wie schaffe ich eine produktive
und wertschätzende Lern- und Lehrkultur?
In diesem Workshop wird an einer konkreten Lehrveranstaltung des jeweiligen Teilnehmers bzw. der jeweiligen Teilnehmerin gearbeitet, um
einen höchstmöglichen Lernerfolg zu erzielen und die Veranstaltung zu
einem attraktiven Lernangebot für die Studierenden zu machen.
Dozent: Björn Kiehne
Lernziele:
nn Planungsinstrumente kennen und Lernziele formulieren können
nn Das eigene Thema schärfen
nn Spaß an der Übersetzung des eigenen Themas in eine
Lehrveranstaltungsplanung
nn Interaktive Lehre selbst erfahren
nn Umsetzung der Kompetenzorientierung in konkretes Planungshandeln
Methoden/Arbeitsformen:
nn Arbeit an eigener Lehrveranstaltung
nn Gruppen- und Einzelarbeit
nn Lehrgespräch, Diskussionen und Präsentationen mit Feedback
Termine und Informationen:
Datum: Do./Fr., 10./11. September 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
51
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Munterrichtsmethoden
Sie unterrichten Wirtschaftsrecht, Ernährungslehre, Politik oder ein
anderes Thema, das für Ihre Teilnehmenden spannend oder manchmal
auch ein notwendiges Übel sein kann. Gerne wollen Sie Ihr Know-how
noch effektiver vermitteln. „Wie kann ich das Interesse der Lernenden
wecken und aufrechterhalten?“, fragen Sie sich. „Und wie leite ich die
Teilnehmenden an zum Problemlösen, Durcharbeiten, Üben, Wiederholen und Anwenden – auf eine Weise, die ihnen Spaß macht und möglichst leichtfällt?“
Der Methodenworkshop richtet sich an Lehrende, die Lust haben, ihr Methodenrepertoire zu erweitern. Sie lernen praktische Methoden und viele
Varianten kennen, die sich mit wenig Aufwand umsetzen lassen. Zum
Beispiel die „Tempo-Thesenrunde“, das „Konklave“ oder die „Zwischenbilanz“. Alle Methoden fordern die Lernenden auf, sich aktiv mit dem
Lernstoff auseinanderzusetzen. Die Methoden sind vielfältig und halten
die Lernenden munter bei der Sache. Die Zeit vergeht wie im Flug.
Dozent: Harald Groß
Lernziele:
nn Methoden kennenlernen, Methodenrepertoire erweitern
nn Methoden gezielt auswählen können
nn Methoden in die eigene Praxis übertragen
nn Methoden anleiten
Methoden/Arbeitsformen:
Wir arbeiten praktisch, mit vielen Methoden. Wir reden nicht abstrakt
über die Methoden, wir erproben sie. In der Regel geschieht das zunächst an einem Fachthema. Die Teilnehmenden sind im steten Wechsel von „Erproben als Lernende“ und „Analysieren und Übertragen als
Lehrende“.
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 13./14. April 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587
52
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Großlehrveranstaltungen aktivieren
Wir haben viele Studierende – das ist toll. Doch manchmal wird es in den
Großveranstaltungen auch schwierig. Gelingt es hier, die Lernenden aktiv
zum Mitdenken zu bringen? Wenn ja, wie? Es ist nicht viel möglich in so
großen Veranstaltungen – aber doch einiges.
Freuen Sie sich auf ganz einfache aktivierende Methoden für Ihre Großveranstaltung.
Dozent: Harald Groß
Inhalte:
nn Besonderheiten der Großlehrveranstaltung
nn Veränderte Rolle der Lehrenden
nn Ca. zehn einfache aktivierende Wege für große Lerngruppen
nn Die Methoden in die Praxis übertragen
Lernziele:
nn Gewinnen Sie Klarheit darüber, was in Großlehrveranstaltungen
methodisch möglich ist.
nn Lernen Sie viele – zumeist ganz einfache – Wege kennen, wie Sie
Studierende zum Zuhören, Mitdenken und Dranbleiben aktivieren
können.
nn Erproben Sie Methoden und überlegen Sie, wie Sie diese in Ihren
Veranstaltungen einsetzen können.
nn Identifizieren Sie Anhaltspunkte, an denen Sie Ihre
Großlehrveranstaltung mit Blick auf Aktivierung der Lernenden noch
optimieren können.
nn Gewinnen Sie eine neue Sicherheit für die spannende Aufgabe als
Lehrender von Großveranstaltungen.
Methoden/Arbeitsformen:
nn Kurzinput
nn Vorstellen, Erleben, Analysieren und Übertragen von Methoden
nn Arbeit an Schlüsselfragen
Termine und Informationen:
Datum: Mi., 15. April 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
53
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Presenting with Impact
INT
This workshop is for university lecturers who want to develop their ­public
speaking and/or lecturing skills and take them up to a new level. A key
part of the workshop will be spent developing, delivering and evalu­
ating presentations. These could be part of a lecture or a public speech
that participants have given or will give in the future. Delegates are also
welcome to work on subjects provided by the facilitator. The workshop
is designed to both sharpen core presentation skills and integrate these
into the work of a university lecturer whether it is lecturing to students
or speaking at a conference. The course will refresh and build on current
skills, teach new ways of thinking with a more international approach (increasing intercultural awareness to connect more effectively with international audiences), and build self-confidence in all presenting scenarios.
Lecturer: John Waterman
Contents:
nn Designing and delivering content-rich presentations effectively
nn Creating presence and establishing rapport as a presenter
nn Using body language, eye contact and voice to connect
nn Painting pictures to facilitate learning: visual aids, stories & slides
nn Increasing ability to communicate with international audiences
Learning outcomes:
By the end of the workshop participants should have
nn developed a more critical approach to their work as presenters.
nn designed effective presentations that speak to audiences.
nn increased their self-confidence, presence and connection when
addressing international audiences.
nn learned new ways to present content in attractive and memorable ways.
Approach:
nn Participant-driven: delegates share experience, knowledge and skills
nn Dynamic, highly interactive and practical
nn Task-orientated: preparing, delivering and evaluating presentations
nn Experiential and reflective learning
nn Activity types ranging from lightning lectures to drama activities, from
peer-to-peer teaching to problem-solving
Termine und Informationen:
Datum: Mi./Do., 22./23. April 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
54
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Stimmbildung für Lehrende
Die Stimme des Lehrenden ist das Hauptinstrument zur Wissensvermittlung. Das bringt besondere Anforderungen an die Stimme der Dozentin/
des Dozenten mit sich. Einerseits geht es um einen bewussten, gesunden
Umgang mit den eigenen Stimmressourcen und andererseits um eine interessante und lebendige Vermittlung der Inhalte im Kontakt zu den Studierenden. Die Stimmgebung ist ein komplexes Zusammenspiel aus Atembewegung, Haltung, Tonus der Muskulatur, Tonerzeugung und Artikulation.
Die angebotenen Übungen ermöglichen den bewussten Zugriff auf diese
Teilbereiche und unterstützen eine physiologisch gesunde Stimmgebung.
Sprechgestalterische Mittel wie Sprechtempo, Pausengestaltung, Prosodie
und Dynamik sind für Ausdruck und Präsenz des Sprechenden verantwortlich und entscheiden über den Kontakt zu den Zuhörenden. Anhand
von Gedichten, Texten und in freier Rede werden der Umgang mit diesen
Parametern sowie eine interessante und lebendige Sprechgestaltung geübt. Der Hauptschwerpunkt des Seminars liegt auf der praktischen und
konkret erfahrbaren Wissensvermittlung.
Dozentin: Ursula Häse
Inhalte/Lernziele:
nn Physiologie der Stimmgebung in Praxis und Theorie erfahren
nn Einen bewussten Umgang mit den Parametern der Stimme entwickeln
nn Die eigenen stimmlichen Möglichkeiten erweitern
nn Die sprechgestalterischen Mittel kennen und einsetzen
nn Authentische, der Situation und dem Inhalt angemessene
Stimmgebung und Sprechgestaltung erreichen
Methoden/Arbeitsformen:
nn Körper-, Atem- und Stimmübungen
nn Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit
nn Folien und Kopien zur theoretischen Wissensvermittlung
nn Sprechen von Gedichten, Texten und in freier Rede vor der Gruppe
nn Feedback der Gruppe und der Seminarleiterin
Besondere Hinweise:
Bitte bringen Sie eine Unterlage oder Decke mit für Übungen am Boden
und tragen Sie bequeme Kleidung.
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 11./12. Mai 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
55
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Science in Plain English – Lecturing without losing your
audience
INT
This seminar is held in English and focuses on skills and techniques of
how to plan and conduct lectures and seminars in the Anglo-American
tradition. It will enable you to deliver your teaching contents in an attractive stylistical and visual manner. Some of the questions the seminar
intends to answer are: Which guiding principles of academic presenta­
tions are appropriate for international students/audiences? What are suitable teaching and learning methods for lectures in English? How can I
motivate active cooperation and open discussions in the classroom?
Beside the theoretical aspects of the topic, participants will be involved
in numerous practical exercises and team sessions and will get in-depth
feedback on their development during the seminar.
Lecturer: Alexander von Reumont
Learning objectives:
Participants will learn to
nn present complex subjects clearly, concisely and persuasively.
nn structure lectures and seminars to gain maximum effect.
nn use both common and high-tech media effectively.
nn create a flexible teaching and learning atmosphere.
nn be witty and entertaining.
nn enhance their self-confidence teaching in English.
Methods:
nn Lectures
nn Team sessions
nn Discussions
nn Mock presentations
nn Feedback
nn Q & A
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 1./2. Juni 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
56
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Lehren mit Präsenz – Atem, Stimme, Körpersprache
einsetzen
Fachliche Inhalte, Struktur und Visualisierungen sind nur ein Erfolgsfaktor gelungener Präsentationen und gelungener Lehre. Mindestens
genauso wichtig sind Sie als Präsentierende. Mit Ihrem Auftreten, Ihrem
körpersprachlichen und stimmlichen Ausdruck, Ihrer Präsenz. Sie erhöhen das Interesse und die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer/-innen, wenn
es Ihnen gelingt, in Kontakt mit dem Publikum zu gehen, selbst dann,
wenn nur Sie sprechen. Voraussetzung für diesen Kontakt nach außen ist
eine bewusste Selbstwahrnehmung nach innen.
Ihre „Werkzeuge“ der Präsenz sind Achtsamkeit, mentale Klarheit, eine
bewusste Haltung, Zentrierung und Erdung, ein zugelassener Atem.
Dozentin: Barbara Kuklok
Inhalte:
nn Der zugelassene natürliche Atem: Atemrhythmus, Atembewegung,
Atemräume
nn Der „Stimm- und Sprechapparat“: Atem und Stimme
nn Tonus, Haltung, Erdung, Körpermitte
Lernziele:
nn Sie kennen die Zusammenhänge von innerer Präsenz und Kontakt zu
den Zuhörenden und kennen Techniken, um Ihre Präsenz zu erhöhen.
nn Sie kennen die Zusammenhänge von Atem, Tonus und tragfähiger Stimme
und kennen Techniken, um Ihre Stimme zu schonen und zu kräftigen.
nn Sie reflektieren das eigene körpersprachliche Präsentationsverhalten
und gleichen Selbst- und Fremdwahrnehmung an.
Methoden/Arbeitsformen:
nn Impulsvorträge, Diskussionen
nn Atem-, Stimm- und Bewegungsübungen
nn Achtsamkeits- und Entspannungsübungen
nn Präsentationsübungen mit (Video-)Feedback
Besondere Hinweise:
nn Bequeme, lockere Alltagskleidung (Kleider und Röcke sind eher
unbequem)
nn Ein Paar Socken
Termine und Informationen:
Datum: Mi./Do., 3./4. Juni 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
57
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Sicheres Sprechen vor Gruppen
Sie halten Vorlesungen, leiten Seminare, halten Reden zu repräsentativen
Anlässen oder Vorträge auf Kongressen und moderieren Gesprächsrunden.
Ihre Stimme transportiert alles, was Sie vermitteln wollen. Sie stellt Bezug zu den Hörerinnen und Hörern her und füllt Räume. Sie ist das Mittel, mit dem Sie sich durchsetzen. Ein Grundtraining in Atmen-SprechenBewegen-Rhetorik, das jeden Tag Ihre Stimme pflegt, aktiviert und übt,
schafft einen vertrauten Umgang mit diesem Instrument.
Die Arbeit an der Stimme ist ein empfindliches Thema. Respekt und
Schutz sind gewährleistet. Individuelle Hilfestellung wird angeboten.
Stellen Sie sich vor, Sie setzen Ihre Stimme jeden Tag gezielt ein, ohne
dass sie ermüdet, wissen, was zu tun ist, wenn Erkältungszeit ist, kennen
Tipps, ein Auditorium zu packen und zu überzeugen. Es macht Ihnen
Freude, Klang, Volumen, Artikulation und einen langen Atem weiterzuentwickeln. Sie können Studierenden besser bei den Präsentationen
helfen. Atmung und Stimme sind der Schlüssel zu vielem.
Lassen Sie sich auf praktische Übungen ein. Ziel des Workshops ist es,
dass Sie nach den zwei Tagen das Gelernte sofort umsetzen können.
Dozentin: Christine Heiß
Inhalte/Lernziele:
nn 1. Sprechtraining
nn Kenntnis der Grundgesetze des Sprechens
nn Erfahrung des richtigen Atmens
nn Selbstverständlicher Einsatz täglicher Übungen zur Verbesserung
der Stimmbildung, Artikulation, Resonanz, Körperhaltung etc.
nn 2. Rhetorik
nn Fähigkeit, Hörerkontakt herzustellen
nn Fähigkeit, die Akustik unterschiedlicher Räume zu berücksichtigen
nn Wissen um den Unterschied zwischen Schrift- und Sprechbild
nn Anwendung von Spannungsbögen, Rhythmik und Dynamik
nn 3. Vorbereitung
nn Fähigkeit zur wirksamen Aktivierung von Atmung und Stimme
nn Entspannter Umgang mit Lampenfieber
Methoden/Arbeitsformen:
nn Angeleitetes praktisches Tun
nn Individuelles Feedback und Tipps durch die Trainerin
Termine und Informationen:
Datum: Fr./Mo., 5./8. Juni 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
58
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Digitale Präsentationen: bewusst gestalten – sinnvoll
einsetzen
Heutzutage wird grundsätzlich erwartet, dass Präsentationen mit vielen
sensorischen Hinweisen und Aufweckern in digitaler Form (bevorzugt in
PowerPoint) gegeben werden.
Obwohl die ersten Schritte schnell gelernt sind und untergebrachtes Material sich leicht vervielfältigen, anordnen und in andere Präsentationen
integrieren lässt, liegt die wirkliche Kunst darin, Kernideen und Konzepte
visuell lerngerecht zu präsentieren und zu vermitteln.
Da es nicht nur den einen, „perfekten“ Weg gibt, klarere Präsentationen
zu gestalten, bietet dieser Workshop alternative Tipps zur visuellen Vermittlung von Inhalten sowie mögliche Abkürzungen und Lösungen. Der
Workshop ist für Nutzer mit Vorerfahrung in der Handhabung von PowerPoint 2007 geeignet, da mit dieser Version vorwiegend gearbeitet wird.
Dozentin: Cressida Joyce
Inhalte/Lernziele:
nn Wie viel Text, wie viele visuelle Merkmale sollte ich weshalb wo
platzieren?
nn Wie kann ich Inhalte relevant und angenehm gestalten (z. B. mit
Farbenpsychologie, Typografie, Textlayout, Masterfolien)?
nn Wie behalte ich gestalterisch und inhaltlich den roten Faden?
nn Wie gestalte ich eigene Inhalte und Geschichten?
nn Sollte ich interaktive Elemente einbauen?
nn Wo ist der Einsatz digitaler Medien sinnvoll?
nn Wie erstelle ich Skripte, Handouts, Poster?
nn Wie kann ich Folien in anderen Präsentationen wiederverwenden?
nn Best and Worst Practice: die Guten, die Bösen … die Schrecklichen
Methoden/Arbeitsformen:
Beispiele, Partnerarbeit, Austausch und Feedback in der Gruppe über eigene Best- und Worst-Practice-Erfahrungen, Übungen und Inputs
Besondere Hinweise:
Es wird gebeten, den eigenen Laptop mitzubringen. Teilnehmende können im Vorfeld gern Präsentationen an das BZHL senden, an denen sie
etwas verbessern möchten oder die als Best Practice fungieren können.
Termine und Informationen:
Datum: Mi., 24. Juni 2015, 10–18 Uhr s. t.,
Mi., 1. Juli 2015, 10–14 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
59
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Diskussionen in Lehrveranstaltungen moderieren
„Wenn alles schweigt und einer spricht, so nennt man das wohl Unterricht.“ Diese alte Schülerweisheit realisiert sich oft und zumeist ungewollt auch in der Hochschullehre. Wissenschaft beruht jedoch hochgradig auf Gedankenaustausch und Meinungsstreit. In Lehrveranstaltungen
Diskussionen anzuregen, den Gesprächsverlauf zu leiten und Lernergebnisse zu sichern ist eine Kunst, die gelernt werden kann. Techniken der
Gesprächsführung, die Moderationsmethode sowie die Grundprinzipien
der Themenzentrierten Interaktion (TZI) liefern das entsprechende Handwerkszeug.
Dozentin: Sarah G. Hoffmann
Inhalte:
nn Methoden der Moderation
nn Kommunikationsregeln und ihr sinnvoller Einsatz
nn Gesprächsförderer
nn Themen formulieren mit TZI
nn Mit Störungen umgehen
nn Die Grundhaltung bei der Moderation von Diskussionen
Lernziele:
Sie lernen die klassische Moderationsmethode kennen, üben Techniken
der Diskussionsleitung und arbeiten an Ihrem eigenen Leitungsstil.
Methoden/Arbeitsformen:
nn Vortrag
nn Gruppenarbeit
nn Einzelarbeit
nn Übungen mit Hilfe verschiedener Diskussionsmethoden
Termine und Informationen:
Datum: Do./Fr., 2./3. Juli 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
60
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Schwierige Situationen in der Lehre meistern
Studierendenzentriert zu lehren aktiviert die Studierenden und führt somit zu einer intensiveren Interaktion zwischen allen Beteiligten in der
Lehrveranstaltung. Dadurch ergeben sich auch häufiger Situationen, die
nicht gleich überschaubar sind oder so auch noch nicht da gewesen sind.
Wie gehe ich als Lehrende/-r mit schwierigen Situationen um – was ist
die Chance und wie ist die richtige Herangehensweise?
Dozentin: Christine Marfels
Inhalte:
Modelle und Strategien zum Umgang mit möglichen schwierigen Situationen, wie:
nn Akzeptanz und Infragestellung von Themen, Methoden und Regeln
nn Konflikte zwischen Studierenden
nn Gruppendynamik – Rollen in der Gruppe erkennen und handeln, mit
Passivität und Aktivität, Vielrednern und Schweigern umgehen
nn Verweigerung gegenüber aktivierenden Methoden
nn Vorgehensweisen und mögliche Schwierigkeiten bei der
Gruppenarbeit
nn Disziplin- und Motivations-Fragen
Lernziele:
Die Lehrenden
nn können Störungen didaktisch vorwegnehmen und angemessen
intervenieren.
nn haben die Besonderheiten und Herausforderungen bei der Einführung
und Beibehaltung von Regeln erkannt.
nn reflektieren mögliche Rollenkonflikte und haben persönliche
Ansatzpunkte für ihre Lösung gefunden.
nn kennen Ursachen von Disziplin- und Motivations-Problemen und
beziehen dies in ihr Handeln ein.
nn können mit Gruppendynamik aktiv umgehen und diese für schwierige
Situationen nutzen.
Methoden/Arbeitsformen:
nn Input, Gruppenarbeit, Fallarbeit, Praxissimulation, kollegiale Beratung
Termine und Informationen:
Datum: Do./Fr., 9./10. Juli 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
61
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Statusverhalten in der Lehre
Statusverhalten schwingt in jeder menschlichen Begegnung mit. In der
Regel sind das vollkommen unbewusst ablaufende Vorgänge. In diesem
Workshop geht es darum, dieses unbewusste Statusverhalten genau zu
untersuchen, es sich bewusst zu machen und daraus Konsequenzen für
das eigene Verhalten in der Lehre abzuleiten. Bewusstes Statusverhalten
ist für Lehrende ein so wichtiges Tool, weil es Drohungen, Sarkasmus,
Disziplinierungsmaßnahmen u. Ä. durch positive Signale ersetzt. Dieses
subtile und hochwirksame Kommunikationswerkzeug ermöglicht es Lehrenden und Lernenden gleichermaßen, sich ganz auf den zu vermittelnden Stoff zu konzentrieren, statt sich in unübersichtliche Rangkämpfe zu
verstricken.
Die Arbeit besteht etwa zur Hälfte aus reflexiven Phasen und praktischem
Training. Dafür ist Experimentierfreude gefragt, denn es geht um komplexe Verhaltensweisen, über die zwar auch intensiv gesprochen wird, die
aber auch am eigenen Leib gespürt und an anderen beobachtet werden
sollen.
Dozentin: Maxi Zöllner
Lernziele:
nn Durch Einsatz von Statusverhalten eine starke Position in der Rolle als
Dozent/-in aufbauen
nn Statusverhalten in seinen unterschiedlichen Formen erkennen und
richtig interpretieren können
nn Um das eigene Statusverhalten wissen
nn Auf Statusverhalten der Studierenden und Kollegen/Kolleginnen
situationsgerecht mit bewusst eingesetztem Statusverhalten reagieren
können
Methoden/Arbeitsformen:
nn Rollenspiel
nn Techniken aus der Theaterpädagogik
nn Kreativitätstechniken
nn Einzel- und Gruppenarbeit
nn Lehrgespräche im Plenum
nn Kurzvorträge
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 31. August 2015, 1. September 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
62
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Didaktischer Werkzeugkasten – Methoden und Techniken
zur Aktivierung in jeder Lehrveranstaltung
„Lehren ist schwerer als Lernen, weil Lehren heißt: Lernen lassen.“
Martin Heidegger
In diesem praxisorientierten Training lernen Sie, sowohl Ihre methodisch-didaktischen Fähigkeiten zu professionalisieren als auch Ihr Methodenrepertoire zu erweitern, zu steuern und zu reflektieren. Es wird die
Lücke geschlossen zwischen theoretischer Informationsvermittlung und
praktischer Handlungsorientierung.
Es werden handlungs- und Teilnehmer/-innen-orientierte Methoden und
Übungen ausprobiert und auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft. Alle
trainierten und reflektierten Methoden werden anhand ihrer Lernziele,
der Unterrichtsphasen und des Lerntransfers diskutiert.
Dozentin: Anna-Caterina Walk
Lernziele:
Nach den beiden Trainingstagen werden Sie die folgenden Aspekte kennen und in Ihren Veranstaltungen berücksichtigen und einsetzen können:
nn Methodisch-didaktischer Gesamtzusammenhang
nn Lehren und Lernen an der Hochschule
nn Rolle als Lehrende/-r: Aufgabe und Selbstverständnis
nn Handwerkszeug einer handlungsorientierten Seminargestaltung
nn Methoden, Techniken und Übungen für jede Seminarphase:
Der Einstieg – Ankommen, Motivieren
Die Inhalte vermitteln – Spannung aufbauen, Stoff vermitteln
Die Pause – Aktivierung, Konzentration
Die Verarbeitung der Inhalte – Handlungsorientierung, Praxisbezug
Der Ausstieg – Wiederholung, Transfer, Feedback
Methoden/Arbeitsformen:
nn Nach Basisinputs wird in Übungen Raum sein, die Seminarmethoden
und Übungen auf Praxisthemen zu übertragen.
nn Neben Partner- und Gruppenübungen stehen individuelle
Reflexionssequenzen und Transferaufgaben im Zentrum der
Seminarmethoden.
nn Flipchart, Pinnwände, reale Gegenstände und Materialien werden
genutzt.
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 7./8. September 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
63
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Das Lehrportfolio: Wie dokumentiere ich meine
Lehrkompetenz?
Es ist unübersehbar, dass in den letzten Jahren der Stellenwert und die
Bedeutung von Lehre an deutschen Hochschulen erheblich zugenommen
haben. Besonders für den wissenschaftlichen Nachwuchs spielen bei der
Karriereplanung die Qualität der Lehre und die Entwicklung von Lehrkompetenz eine wichtige Rolle: Bei Habilitationen, Bewerbungen und
Berufungen wird ein konkreter Nachweis über die eigenen Lehrleistungen und Qualifizierungen in der Lehre verlangt. In Ausschreibungen findet sich z. B. folgender Hinweis: „Darstellung der Lehrerfahrungen sowie
Vorstellungen zur Lehre sind nachzuweisen“ oder „Ein Lehrportfolio ist
mit den Bewerbungsunterlagen einzureichen“. Was ist ein Lehrportfolio?
Wie beschreibe ich meine Lehrleistungen? Wie erstelle ich mein Lehrprofil? In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden, wie sie in Form eines
Lehrportfolios die eigenen Lehraktivitäten und -leistungen beschreiben,
dokumentieren und evaluieren können.
Dozent: Dr. Dietrich von Queis
Lernziele:
nn Definition, Ziel und Zweck eines Lehrportfolios
nn Bestandteile eines Lehrportfolios
nn Beispiele und Muster für Lehrportfolios
nn Anfertigung eines Lehrportfolios
Am Ende des Workshops soll jede/-r Teilnehmende sein/ihr eigenes
Lehrportfolio entworfen haben, um die eigenen Leistungen in der Lehre
glaubwürdig nachweisen zu können.
Methoden/Arbeitsformen:
Es wird mit Informationseinheiten, Fallbeispielen und praktischen Übungen gearbeitet.
Termine und Informationen:
Datum: Mi./Do., 9./10. September 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
64
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Durchführen/Inszenieren
Handschriftliches Visualisieren und Kognitive Landkarten
Handschriftliches Visualisieren ist ein wichtiges didaktisches Element
in der Lehre. Es „entschleunigt“ den Lehrprozess, ergänzt den Medienwechsel und ermöglicht das zeitnahe Entwickeln und Dokumentieren
von Lehrinhalten sowie Diskussions- und Arbeitsergebnissen. In diesem
Workshop wird das handschriftliche Visualisieren nach den Prinzipien der
Moderationsschrift trainiert, in einem zweiten Schritt am Beispiel einer
Kognitiven Landkarte für einen Lehrinhalt.
Dozentin: Eva-Maria Schumacher
Inhalte:
nn Training der Handschrift
nn Vom Text zur Form
nn Bildsprache
nn Kognitive Landkarten
Lernziel:
Die Teilnehmenden üben das handschriftliche Schreiben und entwickeln
handschriftlich eine eigene Kognitive Landkarte.
Methoden/Arbeitsformen:
nn Präsentationen
nn Visualisierungsübungen
nn Schreibtraining
Termine und Informationen:
Datum: Mi./Do., 30. September 2015, 1. Oktober 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
65
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Beraten
Wissenschaftliches Schreiben und Schreibdenken für die
Lehre
Studierende brauchen Anleitung für wissenschaftliches Schreiben, das
kreatives Denken ermöglicht, gute Texte hervorbringt und das sie als individuellen Prozess gestalten können. Lehrende können Studierende dabei umso besser unterstützen, je kompetenter und reflektierter sie selbst
schreiben. Deshalb werden Sie Ihren Schreibprozess reflektieren und Ihren individuellen Schreibtyp herausfinden. Sie probieren viele Methoden
des wissenschaftlichen Schreibens aus und entwickeln damit Ihr aktuelles
Schreibprojekt weiter. Die Psychologie des Schreibens hilft Ihnen dabei,
eigene Schreibprobleme und die der Studierenden zu verstehen und zu
verändern. Sie erhalten einen Einblick in das Konzept des „Schreibdenkens“, das Sie als Denk- und Lernwerkzeug für sich selbst und für Ihre
Lehrveranstaltungen nutzen können.
Dozentin: Ulrike Scheuermann
Lernziele:
Sie lernen die folgenden Themen kennen und können sie für sich selbst
und in Ihren Veranstaltungen einsetzen:
nn Grundregeln wissenschaftlichen Schreibens
nn Der wissenschaftliche Schreibprozess
nn Kreative Schreibtechniken zur Ideenentwicklung und Strukturierung
nn Schreibdenken für Lehrende – Einführung
nn Grob- und Feinstrukturierung von Texten
nn Psychologie des Schreibens und Strategien für effektives Arbeiten
nn Verständlicher wissenschaftlicher Schreibstil
Methoden/Arbeitsformen:
nn Impulsreferate mit Flipchart und Pinnwand
nn Selbstlernaktivität mit Schreibübungen
nn Kurzpräsentationen von Übungsergebnissen
nn Einzel- und Partnerübungen/Peer-Feedback
nn Diskussion im Plenum
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 4./5. Mai 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
66
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Beraten
Studierende kompetent beraten
Mit Fragezeichen im Gesicht sitzen Studierende in der Beratung und erwarten beinahe, das Gegenüber würde eine fertige Hausarbeit für sie
aus der Schreibtischschublade ziehen. Diese und viele andere unangenehme Situationen kennen Sie sicherlich aus der Beratungszeit. Nicht
selten führen falsche Erwartungen, Aggression im Gespräch, unterschiedliche Sichtweisen oder ernsthafte Blockaden dazu, dass kostbare
Beratungszeit verstreicht. Fachwissen allein hilft nicht über den Berg.
Ebenso wichtig sind eine kompetente Gesprächsführung, der Einsatz
eines guten Sprachausdrucks, rhetorische Fertigkeiten und die Fähigkeit, auch in kniffligen Situationen adäquat und zielorientiert reagieren
zu können. Ziel ist es, den Studierenden eine klare Orientierung zu geben. Die Gestaltung einer effektiven Beratung für Studierende und Nachwuchswissenschaftler/-innen ist ein oft unterschätztes, ernst zu nehmendes Arbeitsgebiet in der Hochschule. In diesem Seminar werden wir hilfreiche Tools rund um die Vorbereitung und Durchführung der Beratung
erarbeiten, um souverän und kompetent unterschiedlichste Situationen
meistern zu können.
Dozentin: Dr. Elke Bohnaker
Lernziele:
nn Erarbeitung des Beratungsfundamentes (theoretisch/praktisch)
nn Basiswissen Kommunikation
nn Analyse eigener Kommunikationsmuster/Rollenverständnis
nn Einsatz von Gesprächsführungstools
nn Blitzentspannung und Umgang mit schwierigen Beratungssituationen
Methoden/Arbeitsformen:
nn Kurzvortrag/Input/Lehrgespräch
nn Gruppen- und Einzelarbeit (Selbstreflexion)
nn Rollenspiel und praktische Übungen
nn Moderation/Diskussion
nn Kollegiale Beratung
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 18./19. Mai 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
67
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Beraten
Schreibdenken – Schreiben als Denk- und Lernwerkzeug
nutzen und vermitteln
Schreibdenken ist eine der wichtigsten Methoden, um komplex und fokussiert zu denken, neue Denkwege zu gehen und kreativ Ideen und Problemlösungen zu entwickeln. Zudem wächst durch Schreibdenken die
Schreibkompetenz: durch den Zugang zu implizitem Wissen, die Entwicklung der eigenen Schreibstimme und den stimmigen Kontakt zum Leser.
So eröffnen sich in der Lehre neue Wege für selbstgesteuertes und konzentriertes Lernen von Studierenden, insbesondere für die ca. 50 Prozent
der Studierenden, die als Introvertierte neben dem Lernen in der Gruppe
noch andere Lernformen benötigen. Sie lernen das Konzept des Schreibdenkens kennen, reflektieren Anwendungsmöglichkeiten und probieren
viele Techniken für Ihre Lehrveranstaltungen, zur Selbstanwendung für
Ihre eigenen Schreibprojekte und zur Beratung Studierender aus.
Dozentin: Ulrike Scheuermann
Lernziele:
Sie lernen die folgenden Themen kennen und können sie für sich selbst,
für die Beratung Studierender und in Lehrveranstaltungen einsetzen:
nn Schreibdenken als Teil des wissenschaftlichen Lern-, Lehr-, Schreibund Arbeitsprozesses
nn Lernbedürfnisse introvertierter Menschen
nn Möglichkeiten der Motivation von Studierenden zum Schreibdenken
nn Kurze und komplexe Schreibdenk-Techniken für die Fachlehre und für
die Selbstanwendung
nn Schreibdenk-Techniken für die Gruppenarbeit
nn Lernprozesse schreibdenkend weiterentwickeln: Arbeitsjournal,
Portfolio
nn Umgang mit Schreibproblemen und mit Problemen im Lehralltag mit
Hilfe von Schreibdenken
Methoden/Arbeitsformen:
Impulsreferate, Selbstlernaktivität mit Schreibübungen in Einzel- und
Gruppenarbeit, Kurzpräsentationen/Peer-Feedback, Diskussion im Plenum
Dieses Seminar schließt an das Seminar „Wissenschaftliches Schreiben
und Schreibdenken für die Lehre“ an, kann aber auch unabhängig davon
besucht werden.
Termine und Informationen:
Datum: Mi./Do., 27./28. Mai 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
68
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Beraten
Online-Sprechstunde ist immer – Studierende mit neuen
Medien beraten
DIG
Studierende kommunizieren untereinander zunehmend über elektronische Medien: „Social Media“ sind allgegenwärtig, werden von Lehrenden aber selten wirklich verstanden und noch seltener selbst sinnvoll
genutzt, um aktiv mit Studierenden zu kommunizieren. Dabei kann eine
sinnvolle, gesteuerte Präsenz auf verschiedenen Kanälen das Lernen unterstützen, Konflikte lösen oder begrenzen helfen und die Effektivität der
Lehre nachhaltig erhöhen. In dieser Veranstaltung lernen Sie verschiedenste Online-Kommunikationswerkzeuge kennen, schätzen und im Kontext der Beratung und Betreuung von Studierenden nutzen.
Dozent: Prof. Dr. Marcus Birkenkrahe
Inhalte:
nn Welche Online-Kommunikationswerkzeuge gibt es?
nn Welche hervorragenden Beispiele gibt es für die Online-Beratung?
nn Wann sollte ich online beraten und betreuen und wann nicht?
nn In welchen Situationen sollte ich wie und was kommunizieren?
nn Wie bewahre ich mir meinen Freiraum und bin trotzdem präsent?
nn Wie berate ich während des Semesters, vor und nach Prüfungen?
nn Woher weiß ich, ob ich effektiv kommuniziere?
nn Wie gebe ich kritisches und konstruktives Feedback?
nn Belastung verringern und Studierenden trotzdem mehr bieten
Lernziele:
nn Kommunikationswerkzeuge der Web-2.­0-Medien kennen und nutzen
nn Die Natur von Online-Kommunikation verstehen und anwenden
nn In einer Gruppe von Gleichgesinnten gute und nicht so gute
Geschichten miteinander teilen
nn Über ein Semester hinweg kontinuierlich Kommunikation verbessern
nn Eigene Belastung verringern und Effektivität der Lehre erhöhen lernen
Methoden/Arbeitsformen:
Vorarbeit auf einem öffentlichen Wiki. Workshop mit Schwerpunkt Gruppenbildung, Informationsaustausch, Überblick, was möglich ist. Erster
Tag: Werkzeuge, Methoden, Erfahrungen. Zweiter Tag: Transfer auf die
eigene Betreuungssituation und die eigene Lehre. Online-Nachlese der
erarbeiteten Ergebnisse
Termine und Informationen:
Datum: Di./Mi., 9./10. Juni 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
69
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Beraten
Damit es wie von selbst läuft: Betreuungsprozesse von
wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten gestalten
Manchmal ist die Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten ein Vergnügen: wenn zwischen Betreuenden und Betreuten ein geteiltes Verständnis davon besteht, was man voneinander erwarten kann, wenn die
Verfasser/-innen mit Leichtigkeit arbeiten und das entstandene Produkt
qualitätsvoll und interessant ist. Eine gute Arbeitsbeziehung zwischen
Verfasser/-innen und Betreuer/-innen von Studien- und Qualifikationsarbeiten stellt sich manchmal ganz von selbst ein. Sie kann aber auch
gezielt hergestellt werden: durch die Klärung der Arbeitsbeziehung vorab und durch den bewussten Umgang mit strategischen Schlüsselstellen
im Betreuungsprozess. Dabei gilt es für die Betreuenden eine Balance
zwischen zwei Polen zu finden: Einerseits begleiten und unterstützen sie;
andererseits vertreten sie Standards und bewerten die Leistung der Studierenden oder Doktorandinnen/Doktoranden, die sie betreuen.
Dozentin: Stefanie Haacke
Inhalte:
Das Seminar gibt Gelegenheit, eigene Forschungs-, Schreib- und Betreuungsaufgaben zu reflektieren, aktuelle Anliegen rund um die Betreuung
von Qualifikationsarbeiten zu besprechen und auf dieser Basis effiziente
und effektive Strategien zu entwickeln. Modelle, Techniken und Reflexionsanregungen werden vorgestellt, die die Teilnehmenden nutzen können, um ihr Repertoire weiterzuentwickeln und eine für sie selbst passende Grundlage für den Umgang mit Studierenden und Doktorandinnen/
Doktoranden zu schaffen, deren Arbeiten sie betreuen.
Lernziele:
nn Ausgehend von der Reflexion eigener Betreuungserfahrungen
Strategien für aktuell anstehende Betreuungsaufgaben entwickeln
nn Übungen und Techniken zur Unterstützung von Studierenden beim
wissenschaftlichen Schreiben erproben und für eigene Zwecke
adaptieren
nn Aktuelle Anliegen rund um die Betreuung von Qualifikationsarbeiten
besprechen
Methoden/Arbeitsformen:
Übungen mit Input, Austausch, Diskussion und Reflexion
Termine und Informationen:
Datum: Do./Fr., 25./26. Juni 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
70
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Beraten
Interkulturalität in der Lehre
INT
Auch im Hörsaal wird die kulturelle Zusammensetzung der Studierenden immer vielfältiger. Daraus erwachsen neue Anforderungen für die
Lehrenden. Auch in den Beratungssituationen gibt es manchmal unüberwindbar erscheinende kulturbedingte Barrieren. Im Seminar findet eine
intensive Auseinandersetzung mit der individuellen kulturellen Brille
und der persönlichen Wahrnehmung statt. Interkulturelle Missverständnisse, die z. B. aufgrund unterschiedlicher Wertvorstellungen entstehen,
werden diskutiert und gleichzeitig grundlegende Kenntnisse im Umgang
mit fremden Kulturen und für die interkulturelle Beratungssituation geschaffen.
Dozentin: Dr. Elke Bohnaker
Lernziele:
nn Förderung der persönlichen interkulturellen Kompetenz
nn Erweiterung des Methodenrepertoires interkulturellen Lehrens und
Lernens
nn Sensibilisierung für persönliche Vorurteile
nn Strategien für interkulturelle Missverständnisse parat haben
Methoden/Arbeitsformen:
nn Lehrvortrag
nn Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit
nn Rollenspiele
nn Sensitivity-Übungen
nn Diskussion und Erfahrungsaustausch
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 6./7. Juli 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
71
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Beraten
Erstellung von ­E-Tests in Moodle
DIG
E­ -Tests (Online-Tests) in Moodle sind eine ideale Möglichkeit (in der Präsenz- und Online-Lehre), den individuellen Lernprozess der Studierenden
zu unterstützen. Die Studierenden können mit Hilfe der E­ -Tests, vollkommen unabhängig von Zeit und Raum, die Lerninhalte wiederholen und
sich sukzessiv auf die Klausur vorbereiten.
Folgende Hürden scheinen aber für Lehrende unüberwindbar:
nn Fehlende Unterstützung bei der Erstellung der E­ -Tests
nn Fehlende Zeit, um sich stundenlang autodidaktisch die Kenntnisse
anzueignen, die für die Erstellung der ­E-Tests notwendig sind
In dem zweitägigen Workshop werden die theoretischen Kenntnisse und
Einsatzmöglichkeiten von ­E-Tests aufgezeigt. Methodisch-didaktische und
technische Tipps und Tricks aus der Praxis ermöglichen Ihnen das effiziente Erstellen von ­E-Tests in Moodle (schon während des Workshops).
Dozentin: Heike Schröder
Lernziele:
Nach diesem zweitägigen Praxisworkshop
nn nehmen Sie, neben theoretischen Kenntnissen, mindestens einen
selbst erstellten ­E-Test in Ihrem Fachgebiet mit in Ihre Lehrpraxis.
nn können Sie in Ihrem jeweiligen Fachgebiet ­E-Tests mit
unterschiedlichen Fragetypen erstellen.
nn sind Sie in der Lage, mit relativ wenig Zeitaufwand Ihre einmal
erstellten ­E-Tests für zukünftige Semester nutzbar zu machen.
Methoden/Arbeitsformen:
nn Einzelarbeit am eigenen ­E-Test in Moodle mit technischer und
konzeptioneller Unterstützung durch die Dozentin
nn Impulsvorträge, Gruppenarbeit, Feedback, Diskussionen
Besondere Hinweise:
Bringen Sie bitte Ihren Laptop, die Zugangsdaten für Ihr hochschulinternes Moodle-System und inhaltliches Material (z. B. aus Präsentationen,
Klausuren) aus Ihrem Fachgebiet (Lehrveranstaltung) mit.
Zielgruppe:
Für Lehrende aller Fächer außer Mathematik, Chemie etc. (in denen Formeln als Fachinhalte vorkommen)
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 27./28. April 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
72
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Beraten
Kompetenzorientiert schriftlich prüfen
Spätestens seit Bologna besteht auch an den Hochschulen der Anspruch,
Kompetenzen zu fördern und zu prüfen. Was aber genau sind „Kompetenzen“? Wie lassen sie sich operationalisieren und schließlich prüfen?
Die Veranstaltung geht ebendiesen Fragen nach und bereitet die Teilnehmer/-innen darauf vor, schriftliche Prüfungen kompetenzorientiert
vorzubereiten, durchzuführen und schließlich zu einer fundierten Note
zu gelangen. Thematisiert werden verschiedene Formen schriftlicher
Prüfungen, von der „klassischen Klausur“ über Lernjournale bis hin zu
Hausarbeiten oder Praxisberichten.
Das Seminar ist ein Workshop: Die Teilnehmer/-innen haben im Verlauf
der Veranstaltung immer wieder Zeit, eigene Prüfungen zu entwickeln
und auszugestalten. Es bietet sich an, eigene Unterlagen – gern auch
gleich den Laptop – mitzubringen.
Dozent: Dr. Sebastian Walzik
Inhalte:
nn Funktionen, Möglichkeiten und Grenzen schriftlicher Prüfungen
nn Kompetenzbegriff, Lernziele und Prüfungsziele
nn Gestaltungsaspekte schriftlicher Gruppenprüfungen
nn Testtheoretische Anforderungen an Prüfungen
nn Bewertungsnormen und -skalen
nn Soziale Kompetenzen prüfen und bewerten
Lernziele:
nn Teilnehmer/-innen kennen Potenziale verschiedener schriftlicher
Prüfungsformen und können sie gezielt nutzen.
nn Sie haben ein klares Verständnis von „Kompetenzorientierung“, das
sie ihren Prüfungen zugrunde legen können.
nn Sie entwickeln entsprechend kompetenzorientiert Probleme,
Fragestellungen oder Aufgaben für ihre Prüfungen.
nn Sie gehen gezielt mit Bewertungsnormen um.
nn Sie kennen Möglichkeiten, soziale Teilkompetenzen auch schriftlich zu
prüfen und zu bewerten.
nn Sie kennen Möglichkeiten und Grenzen von Gruppenprüfungen.
nn Sie vergeben eine verlässliche, valide Note.
Methoden/Arbeitsformen:
Inputs und Diskussionen, Übungen, moderierter Erfahrungsaustausch
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 22./23. Juni 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
73
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Prüfen und Bewerten
Kompetenzen einschätzen und Prüfungen gestalten
„Prüfen ist im Bereich der Hochschule – mehr noch als das Lehren –
ein weitgehend ungelerntes Geschäft.“
Brückel, Frank, et al. (2000): Besser Lehren
Je mehr wir als Lehrende die Anforderungen und Möglichkeiten der
neuen Studien- und Prüfungsordnungen ernst nehmen und – neben der
Fachkompetenz – auch die überfachlichen Kompetenzen einbeziehen und
trainieren, umso mehr stellt sich die Frage, wie wir diese „Schlüsselkompetenzen“ lernzielbezogen, transparent und professionell messen und
bewerten können. Was genau sind überfachliche Kompetenzen und wie
vermitteln wir diese in unseren Veranstaltungen, wie verzahnen wir sie
mit den Lernzielen? Welche Lernfelder können wir in unseren Veranstaltungen anbieten und welche Beurteilungskriterien setzen wir an? Wie
objektiv, wie gerecht können wir dabei sein, handelt es sich dabei doch
um die „weichen“, die sehr persönlichen Faktoren … Welche Prüfungsformen sind insofern angemessen? Wie können überfachliche Kompetenzen von der Lernzielbestimmung bis zur Prüfungsform bündig in die Lehre integriert werden?
Dozentin: Christine Marfels
Lernziele:
Sie können:
nn Überfachliche Kompetenzen benennen, erkennen und bewusst in
Ihrer Lehre fördern
nn Kompetenzbereiche unterscheiden und ggf. operationalisieren
nn Adäquate Prüfungsformen für die fachlichen und überfachlichen
Kompetenz-Anteile diskutieren/entwickeln
nn Beurteilungskriterien an Ihren Lernzielen orientieren und passende
Prüfungsfragen und -aufgaben entwickeln
Methoden/Arbeitsformen:
nn Input
nn Partner- und Gruppenarbeit
nn Transferaufgaben
nn Fallarbeit
nn Prüfungssimulationen
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 29./30. Juni 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
74
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Prüfen und Bewerten
Gruppenarbeiten gestalten und bewerten
Gruppenarbeiten sind an Hochschulen immer mehr an der Tagesordnung. Innerhalb eines Semesters muss ein Studierender in der Regel
in mehreren Kursen Seminararbeiten oder Präsentationen gemeinsam
mit seinen Kommilitonen vorbereiten oder bearbeiten. Vor dem Hintergrund des Zieles, auch überfachliche Kompetenzen der Studierenden zu
fordern und zu fördern, ist dies wünschenswert und sinnvoll. Selbst hervorragende Teamarbeiten können jedoch ad absurdum geführt werden,
wenn am Ende lediglich das Produkt der Gruppenarbeit auf fachliche
Inhalte hin bewertet und die Note dann auf alle Gruppenmitglieder verteilt wird. In diesem Kurs werden daher Möglichkeiten und Grenzen der
Bewertung von Gruppenarbeiten betrachtet. Dabei stehen die Fragen
im Raum, was bei der Gestaltung von Gruppenarbeiten zu beachten
ist, welche „Fallen“ es geben kann und wie diese umgangen werden
können, um schließlich fair zu bewerten.
Dozent: Dr. Sebastian Walzik
Inhalte:
nn Grundlagen der Gruppendynamik, um diese gezielt zu gestalten
nn Typische gruppendynamische Herausforderungen
nn Sozialkompetenz und Teamkompetenz
nn Grundkenntnisse und Dimensionen der Leistungsbewertung
nn Möglichkeiten und Grenzen der Bewertung von Gruppenarbeiten
Lernziele:
nn Die Teilnehmenden haben Grundkenntnisse über Gruppenprozesse
und Gruppendynamiken und können diese zur bewussten Gestaltung
von Gruppenarbeiten einsetzen.
nn Sie können soziale Kompetenzen für den Situationstyp „Kooperation in
Gruppen und Teams“ als Lernziele für Gruppenarbeiten formulieren.
nn Sie kennen Möglichkeiten, diese Lernziele durch Gruppenarbeiten
neben den fachlichen Lernzielen zu fördern, und können sie
individuell an ihre Bedürfnisse anpassen.
nn Sie kennen Möglichkeiten und Grenzen, Gruppenarbeiten
entsprechend den Lernzielen zu bewerten, und können sie umsetzen.
Methoden/Arbeitsformen:
Inputs und Diskussionen, Gruppenarbeiten und praktische Übungen
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 28./29. September 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
75
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Evaluieren
„Let’s talk about it!“ – Kommunikation und Rückmeldung in
der Lehre
Wer kennt diese Situation nicht? Die Lehrveranstaltungen verlaufen unseres Erachtens gut, doch wir können die Erfolgskriterien nicht klar definieren. Ebenso verlaufen manche Lehrveranstaltungen suboptimal, die
Studierenden beteiligen sich nicht, obwohl wir bestens vorbereitet und
hoch engagiert sind – und wir wissen nicht, woran es liegt. Um uns persönlich, methodisch und fachlich als Lehrende weiterzuentwickeln, brauchen wir Rückmeldung von Studierenden (manchmal auch von Kollegen/
Kolleginnen) als Fremdreflexion, um in die Selbstreflexion einsteigen zu
können. Das Ziel des Workshops ist es, Feedbackmethoden kennenzulernen, in einen kollegialen Austausch einzusteigen und die verschiedenen Instrumente zu erlernen, um mit den Studierenden ins Gespräch zu
kommen. Die Veranstaltung bietet hierbei einen bunten Strauß an unterschiedlichsten Kommunikationsmethoden: vom Lehrenden an die Studierenden, von den Studierenden an die Lehrenden, zwischen Studierenden
und Lehrenden im gemeinsamen Miteinander.
Dozentin: Martina Richter
Die Trainerin setzt die zu vermittelnden Methoden direkt im Workshop
ein. Methodisch lebt dieses Seminar vom Mitmachen, Mitgestalten und
lebendigen Lernen. Die Erwartungen und Wünsche der Teilnehmenden
finden hierbei Berücksichtigung.
Didaktische Themen:
nn „Wer oder was bin ich eigentlich …“ – Reflexion der Rolle als
Lehrende/-r und Kommunikation der eigenen Philosophie
nn „Pimp my lesson“ – mit kleinen Methoden/Inputs die Kommunikation
initiieren und Rückmeldung über den Wissensstand abholen
nn „Ein Bild spricht mehr als tausend Worte …“ –
Visualisierungstechniken als Kommunikationsmittel so einsetzen, dass
die Themen und Lernziele anschaulich und verständlich werden
nn „Jetzt bringen wir es auf den Punkt …“ – Einsatz von
Feedbackmethoden im Lehrdialog
Methoden/Arbeitsformen:
nn Impulse durch die Trainerin, Diskussion, Gruppenarbeit
Termine und Informationen:
Datum: Do./Fr., 7./8. Mai 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
76
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Innovieren
Veränderungsvorhaben in Studium und Lehre: den Wandel
initiieren und gestalten
„Eigentlich“ wären Hochschulen als Orte des Erprobens und Entdeckens
das ideale Umfeld für Veränderungen aller Art. In der Realität haben es
Veränderungen hier häufig nicht leicht: Kleine Lehrinnovationen (z. B.
Umstellung eines Moduls, Abstimmung zwischen Lehrenden) bis hin zum
großen Projekt (z. B. Einführung eines neuen Studiengangs) sind oft begleitet von Einwänden, Vorbehalten, Widerständen – und werden doch
getragen von einigen Begeisterten, die die anderen mitreißen können.
Der Workshop stellt Grundlagen und Methoden des Change Management
vor und hilft, diese auf kleine und große Veränderungsvorhaben in Studium, Lehre und lehrbegleitenden Prozessen zu übertragen.
Dozent: Dr. Boris Schmidt
Inhalte:
nn Change Management in Studium und Lehre – (wie) geht das?
nn Haltungen in Veränderungen: zwischen Begeisterung und Ablehnung
nn Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren des Wandels
Lernziele:
nn Kenntnis von Grundkonzepten des Change Management
nn Handlungsorientiertes Wissen über Konzepte und Methoden
zum Initiieren, Gestalten und Begleiten von Veränderungen und
Innovationen
nn Lösungsorientierte Reflexion der eigenen Haltung in
Veränderungsprozessen und beim Umgang mit Widerständen
Methoden/Arbeitsformen:
nn Wissenschaftliche und praxisorientierte Inputs
nn Kollegiale Arbeits- und Beratungsgruppen
nn Bearbeitung und Diskussion individueller Veränderungsvorhaben
Besondere Hinweise an die Teilnehmenden:
Der Workshop richtet sich an erfahrene Lehrende sowie an Leitungs­
personen (z. B. Modulbeauftragte).
Termine und Informationen:
Datum: Fr./Sa., 24./25. April 2015, 10–18 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
77
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Innovieren
Forschendes Lernen in der Lehre
Forschendes Lernen verknüpft in idealer Weise die selbstgesteuerte Wissenserschließung mit der Ausbildung von überfachlichen Kompetenzen.
Durch forschendes Lernen können Studierende ihr Wissen eigenständig
generieren und erschließen. Es erhält so für Studierende wie auch für
Lehrende besondere Attraktivität. Nicht reproduzierendes Lernen steht im
Vordergrund, sondern ein vertiefendes Verstehen der Inhalte und des Faches. Lernen wird dadurch intensiver und befriedigender.
Dozent: Dr. Stefan Brall
Lernziele:
nn Sie mit dem Konzept des forschenden Lernens vertraut zu machen
nn Ihnen zu ermöglichen, Ihr eigenes Forschungshandeln zu analysieren
nn Sie auf dieser Grundlage zu befähigen, eine eigene Umgebung für das
forschende Lernen Ihrer Studierenden zu gestalten
Methoden/Arbeitsformen:
Im Seminar haben Sie die Gelegenheit, Ihre eigenen Forschungskonzepte zu analysieren, um diese mit Ihrer Lehre zu verknüpfen. Sie erfahren
mehr über die Grundlagen des forschenden Lernens und über Wege der
methodischen Umsetzung. Ausgehend von den eigenen Forschungskonzeptionen entwerfen die Teilnehmenden individuelle Ideenskizzen
für eine eigene Lehrveranstaltung. Durch kollegiale Planungsarbeit wird
dabei die eigene Ideenentwicklung befördert. Die Reflexion von theoretischem Hintergrundwissen schafft dabei immer wieder Impulse für die
Weiterarbeit.
Termine und Informationen:
Datum: Di./Mi., 16./17. Juni 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
78
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Innovieren
Creative Thinking & Innovation
INT
Creative Thinking skills are essential for any change management and
innovation process. Using frameworks like Tom Kelley’s The Art of
Innovation (IDEO) and the Creative Problem Solving concept (CPS) by
Puccio, Murdock and Mance (New York State University) participants will
deepen their creative competence and practice the facilitation of change
and problem solving processes from the assessment of the task through
the design and delivery of the session to the follow-up steps which need
to be taken afterwards.
Lecturer: Alexander von Reumont
Learning outcomes:
nn To create a dynamic group setting in which people truly collaborate
nn To facilitate team sessions and meetings in a structured and goal
orientated manner
nn To ensure sound decisions and end up with tangible solutions and
results
nn Apply the concept successfully alone and on their own
nn Turn their findings and results into a successful final presentation for
colleagues, the Teaching Comittee or the Academic Senate
Methods:
Lectures, team sessions, discussions, mock presentations, feedback, Q & A
Requirements:
Bring a journal and/or drawing block in A4 format and a set of pens/fine
liners in various colors.
Termine und Informationen:
Datum: Mo./Di., 14./15. September 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
79
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Innovieren
Problembasiertes Lernen (PBL)
Das „Problembasierte Lernen“ (PBL) ist eine Form des selbstgesteuerten
Lernens, bei dem sich die Studierenden in Kleingruppen anhand konkreter Fallbeispiele und mit Hilfe einer strukturierten Vorgehensweise
Wissen erschließen. PBL wird an führenden Universitäten wie Harvard
eingesetzt und dient beispielsweise in Maastricht der Neugestaltung der
Lehre an einer ganzen Universität. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit,
die Methode kennenzulernen und auf das eigene Fachgebiet zu übertragen.
Das Konzept von PBL ist eine aktivierende Form der Vermittlung von Wissen, fachlichen wie sozialen Kompetenzen. Die Methode kann in Seminaren, Vorlesungen mit geringer Studierendenzahl sowie Übungen eingesetzt werden. Die Studierenden vertiefen ihr Fachwissen, lernen Zusammenhänge kennen und bilden Methoden- und Sozialkompetenzen aus.
Dozentin: Dr. Sabine Marx
Lernziele:
Im Workshop lernen die Teilnehmenden die Methode des PBL kennen
und erproben sie an eigenen Beispielen. Sie erweitern ihr Rollenverständnis als Lehrende und trainieren ihre Moderationskompetenzen. Es
besteht Raum zur Entwicklung von Möglichkeiten, PBL in die eigene Lehre zu integrieren.
Methoden/Arbeitsformen:
nn PBL: Vorgehen in „acht Schritten“
nn Die Rolle des PBL-Moderators
nn Einführung von PBL in die Hochschullehre
Termine und Informationen:
Datum: Do./Fr., 17./18. September 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
80
Workshop SPEKTRUM
THEMENFELD Innovieren
Teachinglab – sich in der Lehre ausprobieren
Das Lehrlabor gibt Ihnen die Möglichkeit, eine 45-minütige Lehreinheit auszuprobieren und dazu kollegiales Feedback einzuholen. Im Vorfeld senden
Sie uns ein Lehrkonzept. Wir beraten Sie dann telefonisch zu methodischen
Fragen. Sie können beobachtend oder aktiv teilnehmen. Als aktiv Teilnehmende/-r führen Sie die Lehreinheit durch. Die anderen Workshopteilnehmenden nehmen die Rolle der Studierenden ein. Als beobachtender Teilnehmer/beobachtende Teilnehmerin schulen Sie Ihre Beobachtung und geben kollegiales Feedback. Die Rollen wechseln im Verlauf des Workshops.
In our Teachinglab you can experiment with a teaching unit of 45 minutes
and receive valuable peer feedback. Once we have received your proposed
lesson plan, our experts will be able to assist you with any methodological issues. During the workshop you can choose whether you want to be
­actively involved or take more of an observational role. Active participants
will teach the proposed unit (with the observers acting as students) and
observers will improve their observational skills and provide collegial feedback. The roles will be reversed during the workshop.
Dozent: Björn Kiehne
Lernziele:
nn Eine eigene Lehrveranstaltung planen
nn Feedback geben/annehmen
nn Die eigene Beobachtungsgabe in Bezug auf Lern- und Lehrprozesse
verfeinern
Learning objectives:
nn Planning a teaching unit/lesson
nn Providing/receiving feedback
nn Improving your observational skills regarding teaching processes
Methoden/Arbeitsformen:
Simulation, Feedback, Diskussion
(Es besteht die Möglichkeit, die Lehrveranstaltung aufzuzeichnen.)
Teaching methods:
Experimentation, feedback, discussion
(A DVD recording of the event can be made, if so desired.)
Termine und Informationen:
Datum: Mi., 30. September 2015, 9–17 Uhr s. t.
Ort:
Seminarraum BZHL, Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
81
E-Learning-Programme –
Angebote anderer Einrichtungen
83
E-Learning-Programme –
Angebote anderer Einrichtungen
Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK)
Online Lehre lernen
Der berufsbegleitende Zertifikatskurs
Was bietet die Weiterbildung?
nn Entwickeln Sie mit der Unterstützung von Experten/Expertinnen Ihr
eigenes Online-Lehrprojekt.
nn Erleben Sie die Lernplattform Moodle aus Sicht eines/einer
Teilnehmenden und bauen Sie dabei Medienkompetenz auf.
nn Erfahren und erproben Sie, wie man mit anderen
Online-Studierenden im Netz kommuniziert, kooperiert und wie man
Online-Studierende teletutoriell begleitet und unterstützt.
nn Beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen der Mediendidaktik und
wenden Sie Ihre Erkenntnisse praxisorientiert an.
nn Erwerben Sie Kompetenzen in der kreativen Nutzung von
Web-2.0-Tools wie Wikis, Blogs und Webkonferenzen sowie
bei der Erstellung und Bearbeitung von Video- und Podcasts
(Wahlpflichtangebote).
nn Lernen Sie, digitale Medien sinnvoll unter Berücksichtigung des
Urheberrechts in die eigenen Lehrveranstaltungen einzubinden.
nn Lassen Sie sich durch das Online-Lehre-Team der TU Berlin über die
gesamte Kursdauer unterstützen und teletutoriell betreuen.
Dozentinnen und Dozenten: Dr. Anja Wipper, Gabriela Fernandes, Doreen
Gropmann, Heike Müller-Seckin, Alexandra Schulz, Jan Hansen, Peer-Olaf
Kalis u. a.
Format:Blended Learning mit Online- und Präsenzanteilen
(8 Präsenztage, insgesamt 8 Monate Online-Phase)
Online-Phase:Ab Herbst 2015 (Workload ca. 5–7 Stunden pro Woche)
Ort:
Fraunhoferstraße 33–36, 10587 Berlin
Zertifikat:Bei erfolgreicher Teilnahme (Anrechnung innerhalb des
Zertifikatsprogramms des BZHL möglich)
Kosten:Lehrende an der TU Berlin: 100,– €
Lehrende an anderen Hochschulen: hochschulabhängig
Hochschulexterne: 2300,– €
Die Kurse werden vom Online-Lehre-Team der Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK) der TU Berlin angeboten.
Anmeldung und weitere Informationen:
Telefon: 314-2 40 03
E-Mail: medienkompetenz@zewk.tu-berlin.de
Die genauen Daten des Kurses sowie eine Übersicht über unser gesamtes
Kursangebot finden Sie unter: http://elearning.zewk.tu-berlin.de
84
E-Learning-Programme –
Angebote anderer Einrichtungen
Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK)
Kurse und Workshops zum Einsatz digitaler Medien in der
Hochschullehre
nn Sie möchten digitale Medien in Ihren Kursen einsetzen und suchen
dafür kompetente und zielorientierte Hilfe?
nn Sie möchten die Lernplattform Moodle in Ihrer Lehrveranstaltung
nutzen und den Umgang mit den wichtigsten Lernwerkzeugen
kennenlernen?
nn Sie möchten moderne Lehrelemente wie Screencasts, Wikis, Blogs
oder Videoaufzeichnungen nutzen, wissen aber nicht, wie?
Das Online-Lehre-Team der TU Berlin bietet Ihnen in zahlreichen Kursen
und Kompaktworkshops einen fundierten Einstieg in die Online-Lehre
und zeigt Ihnen, wie Sie die richtigen Tools didaktisch sinnvoll einsetzen können. Die in den Kursen erworbenen technischen Kompetenzen
befähigen Sie dazu, eigene Online-Lehrelemente zu erstellen und diese
erfolgreich in Ihre Lehre einzubinden. Individuelle Beratungen ergänzen
das Kursangebot.
Kursangebot:
nn Wikis in der Hochschullehre
nn Videos und Screencasts für die Hochschullehre
nn Autorensoftware zur Erstellung von Lernpaketen
nn Moodle für die Hochschullehre
nn Kompaktworkshops zu Online-Meetings (Adobe Connect) und dem
Einsatz von interaktiven Whiteboards
nn Lehr-/Lernszenarien mit digitalen Medien
Ergänzend dazu bietet Ihnen unser berufsbegleitender Zertifikatskurs
„Online Lehre lernen“ die Möglichkeit, mit der Unterstützung von Experten/Expertinnen Ihr eigenes Online-Lehrprojekt von der mediendidaktischen Planung bis zur Umsetzung mit Web-2.0-Tools zu entwickeln.
Format:
Unsere Kurse werden zum größten Teil im Blended-Learning-Format angeboten, einem Wechsel aus Präsenztagen und Online-Phasen, in denen
die vermittelten Inhalte weiter vertieft werden.
Zielgruppe:
Alle wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen, Lehrbeauftrage und Hochschullehrer/-innen der TU Berlin und anderer Berliner Universitäten und
Fachhochschulen
Termine und Informationen:
Alle Termine und weitere Informationen zu unserem Angebot finden Sie
auf unserer Website: http://elearning.zewk.tu-berlin.de/
85
E-Learning-Programme –
Angebote anderer Einrichtungen
Center für Digitale Systeme (CeDiS)
Veranstaltungen zum Einsatz von E-Learning in der
Hochschule
Unser Angebot umfasst Veranstaltungen zu den folgenden Themen:
nn E-Learning-Werkzeuge, u. a. Lernplattform Blackboard, FU-Blog
(WordPress), FU-Wiki (Confluence), Webkonferenzsystem (Adobe
Connect)
nn Lehren und Lernen mit neuen Medien, u. a. kollaboratives Lernen
im Netz, aktivierende Methoden mediengestützt, elektronische
Prüfungen, Videos in der Lehre
nn Multimediale Lernmaterialien, u. a. Screencasts erstellen mit
Camtasia, Open Educational Resources, mediengestützte Lehre und
Urheberrecht
Ausgewählte Veranstaltungen werden als Webinare (Online-Seminare)
durchgeführt. Zu einigen Themen bietet CeDiS Selbstlernmodule an, die
es ermöglichen, unabhängig von festen Terminen zentrale E-LearningAngebote im Selbststudium kennenzulernen.
Dozentinnen und Dozenten: Mitarbeiter/-innen des Center für Digitale
Systeme (CeDiS)
Eine Übersicht über unser Kursangebot für das Wintersemester 2014/15
und die Selbstlernangebote finden Sie unter:
http://www.cedis.fu-berlin.de/cedis/fortbildung.html
Veranstalter: Center für Digitale Systeme (CeDiS), Freie Universität Berlin
Termine, Anmeldung und weitere Informationen:
Zeit:
Sommersemester 2015
E-Mail: fortbildung@cedis.fu-berlin.de
Blog:
http://blogs.fu-berlin.de/fortbildung/
Internet: http://www.cedis.fu-berlin.de/e-learning/fortbildung/
Ort:
CeDiS-Schulungsraum, Garystraße 35, Freie Universität Berlin
86
Die Dozentinnen und Dozenten
87
Die Dozentinnen und Dozenten
nn Prof. Dr. Marcus Birkenkrahe
Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für Wirtschaft
und Recht (HWR) Berlin, Beauftragter der HWR für E­ -Learning, war
einer der ursprünglichen Entwickler des World Wide Web und arbeitet
außerdem als Workshopleiter und Coach mit Managern/Managerinnen.
nn Dr. Elke Bohnaker
Diplom-Kommunikationswirtin (FH), Aufbaustudium Weiterbildungsmanagement, Bewegungstherapeutin, mehrjährige Tätigkeit als
Marketingleitung, langjährige Dozententätigkeit für Institutionen und
Firmen.
nn Dr. Stefan Brall
Begleitet Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissensintensive
Unternehmen durch die Gestaltung aktivierender Lernumgebungen
zur Förderung überfachlicher und didaktischer Kompetenzen, bei der
Entwicklung von Curricula und (Weiter-)Bildungsveranstaltungen,
bei der Implementierung eines integrierten Lern- und Wissensmanagements sowie durch die Förderung des strategischen Wandels.
nn Stefan Braun
Sozial- und Verhaltenswissenschaftler (M. A.), hat an der Eberhard
Karls Universität Tübingen Politikwissenschaft und Pädagogik studiert.
Begleitet seit über zwölf Jahren Personal- und Organisationsentwicklungsprozesse an Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und
in Unternehmen. Zusatzqualifikationen in den Bereichen Didaktik,
Präsentationstechnik, Projektmanagement, Konfliktintervention
und Coaching. Gestaltet für Lehrende didaktisch-methodische
Weiterbildungen an vielen deutschsprachigen Hochschulen und Universitäten.
nn Harald Groß
Diplom-Sozialpädagoge (FH), Studium Weiterbildungsmanagement
an der TU Berlin, Orbium Seminare Berlin, Trainer für Didaktik und
Methodik in der Lehre. Autor der Bücher „Munterrichtsmethoden“,
„Munterbrechungen“ und „Lernlust statt Paukfrust“, Lehrbeauftragter
an verschiedenen Hochschulen.
nn Stefanie Haacke
Leitet das Schreiblabor der Universiät Bielefeld. Arbeitsschwerpunkte: Schreiben in der Forschung; Qualifikationsarbeiten verfassen,
begleiten und betreuen. Ko-Autorin des 2013 in zweiter Auflage im
Metzler-Verlag erschienenen Ratgebers „Schreiben in Studium und
Beruf“.
88
Die Dozentinnen und Dozenten
nn Ursula Häse
Freiberufliche Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin, Sängerin und
Improvisationsmusikerin. Deutschlandweite Seminartätigkeit an
Hochschulen und Kulturzentren. Konzerttätigkeit und künstlerische
Aktivitäten in unterschiedlichen Konstellationen und Projekten in
Deutschland, Österreich und der Schweiz.
nn Christine Heiß
Studium des Schauspiels an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Stuttgart, der Amerikanistik und der Neueren
Deutschen Literaturwissenschaft, Ausbildung zur Museumsmoderatorin, seit 1974 als Schauspielerin tätig, Leiterin verschiedener
Theaterprojekte, seit 2003 tätig als Sprechlehrerin, Sprechtrainerin von
Referenten in verschiedenen (Hoch-)Schulen und Museen sowie als
Museumsmoderatorin und Workshopleiterin im Martin-Gropius-Bau
Berlin.
nn Sarah G. Hoffmann
Diplom-Soziologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im hochschuldidaktischen Programm SUPPORT für die Lehre der Freien Universität Berlin. Diplom der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach
Ruth C. Cohn; selbstständige Dozentin, Beraterin und Supervisorin
(DGSv) in der Erwachsenenbildung. Forschungsschwerpunkte: Selbstorganisiertes Lernen, Beratung für die Lehre, Analyse kommunikativer
und didaktischer Prozesse, Irritation als Lernanlass.
nn Cressida Joyce
Freie Übersetzerin und Gestalterin für die Filmindustrie, Werbeagenturen und Wirtschaftsunternehmen in Europa und Amerika.
Muttersprache: Englisch, dominante Sprache: Deutsch, weitere
Sprachen: Französisch und Neugriechisch.
nn Björn Kiehne
Erziehungswissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter am BZHL:
verantwortlich für das Berliner Zertifikat für Hochschullehre, Programmentwicklung, Qualitätssicherung, Organisationsberatung. Forschungsschwerpunkt: Biographizität und Lehrüberzeugung bei Nachwuchslehrenden. Lyriker und Kinderbuchautor.
nn Barbara Kuklok
Trainerin und Coach, Atempädagogin „Erfahrbarer Atem“ nach
Middendorf. Studium der Rechtswissenschaften, Aufbaustudium
Weiterbildungsmanagement. 2002–2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte der TU Berlin, Fachgebiet Organisation
und Didaktik der Weiterbildung.
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Die Dozentinnen und Dozenten
nn Rob Lewis
Verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung als Lehrer im Bereich Lehrerfortbildung, als Trainer, Schriftsteller und Projektmanager. Arbeitet auch
als Berater im Bereich der Fortbildung für den Englischunterricht und
der Lehrerfortbildung. Besonderes Interesse an der Lehrerausbildung,
dem Einsatz neuer Technologie sowohl für den Unterricht als auch als
Medium, um professionelle Fortbildung weiterzuentwickeln. Weiterer
Schwerpunkt die englische Sprache als Unterrichtsmedium.
nn Christine Marfels
Diplom-Psychologin und Organisationsberaterin, war wissenschaftliche
Mitarbeiterin in der Wirtschafts- und Sozialpsychologie der FU Berlin
sowie leitende Personalentwicklerin in einer großen Behörde. Ist
seit vielen Jahren als Trainerin, Beraterin und Projektentwicklerin im
Bereich der überfachlichen Kompetenzen in Wirtschaft, Verwaltung
und Hochschule tätig.
nn Dr. Sabine Marx
Dr. rer. soc., geschäftsführende Leiterin des Kompetenzzentrums Hochschuldidaktik für Niedersachsen an der TU Braunschweig. Mitarbeit
in Lehre und Forschung an den Universitäten Bielefeld, Münster und
Bremen, langjährige Tätigkeit als Trainerin für Führungskräfte, Arbeitsschwerpunkte: Coaching in der Hochschule, Gender und Diversity,
innovative Lehre.
nn Martina Mörth
Diplom-Psychologin (Uni Graz und TU Berlin), Coach, Trainerin und
Autorin eines Fachbuchs für die Berufs- und Laufbahnberatung.
Geschäftsführende Leiterin des Berliner Zentrums für Hochschullehre.
Langjährige Erfahrung als Abteilungsleiterin eines Beratungsunternehmens in den Bereichen Personal- und Organisationsentwicklung,
Karriereberatung sowie als Marketingleiterin in der IT-Branche.
nn Dr. Dietrich von Queis
Akademischer Direktor i. R.; 30 Jahre Leiter der wissenschaftlichen
und hochschuldidaktischen Weiterbildung an der Helmut-SchmidtUniversität Hamburg. Gastprofessuren in China, Japan, Thailand und
Vietnam. 2000–2010 Mitglied der Akkreditierungskommission der
Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd).
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Die Dozentinnen und Dozenten
nn Alexander von Reumont
Master of Science Degree in Educational Psychology mit Schwerpunkt
Creativity und Change Leadership an der Universität von New York. Seit
1995 tätig als Dozent und Berater für angewandte Rhetorik und angloamerikanische Präsentationstechnik. Firmenseminare im In- und Ausland. Hochschuldidaktische Seminare u. a. für den Deutschen Hochschulverband, TU und Humboldt-Universität Berlin, die RWTH Aachen,
die Universitäten Weimar, Erfurt, Leipzig, Bochum, Hannover und St.
Gallen. Lehraufträge in Südafrika, USA, Kanada und der Karibik.
nn Martina Richter
Diplom-Betriebswirtin (FH)/Personalmanagement und MBA/International Consulting. Sechs Jahre als Unternehmensberaterin mit dem
Fokus Markteintrittsstrategien in China tätig. Arbeitet seit 2009 als
selbstständige Beraterin im Bereich Personalentwicklung, fungiert
als Moderatorin von Workshops und führt als Trainerin Didaktik-,
Sozial- und Methodenkompetenztrainings in der Wirtschaft und der
Wissenschaft durch.
nn Dr. Bettina Ritter-Mamczek
Autorin, Trainerin und Moderatorin, studierte Kommunikationswissenschaften, Politikwissenschaften und Philosophie an der TU
Berlin. Sammelte ihren Erfahrungsschatz in ihrer langjährigen Tätigkeit als Selbstständige und Geschäftsführerin der splendid-akademie,
Berlin. Begeistert in Trainings, Seminaren und auf Kongressen seit
über 20 Jahren ihre Teilnehmenden. Expertin, wenn es darum geht,
komplexe Themen zu visualisieren, in Bildern zu kommunizieren und
Lernen zu ermöglichen.
nn Ulrike Scheuermann
Diplom-Psychologin, Sachbuchautorin und Schreibcoach. Unterstützt
seit über 15 Jahren Wissenschaftler/-innen, Sachbuchautoren/-autorinnen und andere Berufstätige beim Schreiben und Publizieren –
mit Seminaren, Vorträgen und Einzelcoaching. Leitet Seminare
für Wissenschaftler/-innen an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen. Hat mehrere Fach- und Sachbücher zum Seminarthema
publiziert.
nn Dr. Boris Schmidt
Diplom-Kaufmann und Diplom-Psychologe, thema31. Dissertation über
„Personalentwicklung an der Hochschule“. Berater, Trainer und Coach
für Hochschule, Wissenschaft und öffentlichen Dienst seit 2001. Langjährige praktische Tätigkeit im lehrbezogenen Qualitätsmanagement.
Forschungs- und Publikationsprojekte zu Personalentwicklung, Hochschuldidaktik, Nachwuchsförderung sowie Qualitätsmanagement an
Hochschulen.
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Die Dozentinnen und Dozenten
nn Heike Schröder
M. Sc. in Clinical Trial Management, Studium der Sportwissenschaften
und der Biologie (1. Staatsexamen), Erwerb der hochschuldidaktischen
Zertifikate „Berliner Zertifikat für Hochschullehre“ und „eKompetenz
für Hochschullehrende“ (Schwerpunkt: Erstellung von E­ -Tests in
Moodle); Dozentin für Projektmanagement und Informationsmanagement in der Präsenz- und Online-Lehre an der Beuth Hochschule für Technik Berlin.
nn Eva-Maria Schumacher
Diplom-Pädagogin, Supervisorin, Rollenspielleiterin, Lehrtrainerin und
Lehrcoach, Leiterin von constructif – Institut für konstruktives Arbeiten,
Leben, Lernen.
nn Anna-Caterina Walk
M. A., Trainerin der splendid-akademie, Trainerin und Lehrbeauftragte
mit den Schwerpunkten Train-the-Trainer, Methodenkompetenz,
Konzepterstellung, Mediengestaltung.
nn Dr. Sebastian Walzik
Studium der Wirtschaftspädagogik in Nürnberg, Galway (Irland) und
St. Gallen (Schweiz). Schrieb seine Doktorarbeit am Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität St. Gallen über die Förderung sozialer
Kompetenzen. Ausbildung zum „Kommunikationsberater für Verständigung und Menschenführung im beruflichen Bereich“ bei Prof.
Dr. Friedemann Schulz von Thun. Gibt hochschuldidaktische Kurse
unter anderem am Hochschuldidaktischen Zentrum der Universität St.
Gallen und an der Donau-Universität Krems.
nn John Waterman
Is the Head of Training and Course Design at Avocets Consulting,
London. Internationally experienced trainer, coach, and writer with
knowledge, skills and experience born from over 35 years of working
worldwide. Spent 20 years as an educationalist working with students,
teachers and trainers in colleges and universities in Asia, Europe
and the Americas, after this ten years in international educational
publishing and six in management consultancy. Much of John’s work is
with universities in Germany, Austria and the UK.
nn Maxi Zöllner
Staatlich geprüfte Gesangspädagogin, Dozentin für Sprechtechnik,
Stimmbildung, Körpersprache und Projektpräsentation. Konzeption
und Leitung zielgruppenspezifischer Trainingsprogramme für Gruppen
und Einzelpersonen, zahlreiche Multiplikatorenfortbildungen.
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Notizen
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Berliner Zentrum für Hochschullehre
Impressum
Herausgeber:
Berliner Zentrum für Hochschullehre an der TU Berlin
Fraunhoferstraße 33–36, FH 4–5
Räume 417–425
10587 Berlin
Telefon:314-28835
Fax:
314-7381 1
www.bzhl.tu-berlin.de
Layout und Druck:
omnisatz GmbH, Berlin
Erscheinungstermin:
Februar 2015
Die beteiligten Hochschulen am
Berliner Zentrum für Hochschullehre
Universitäten
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