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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
die Deutsche Telekom hat vor wenigen
­Wochen völlig überraschend eine komplette
Neuorganisation der VCS bekannt gegeben.
Danach sollen von den bisherigen 15 Stand­
orten nur noch fünf Standorte übrig bleiben.
­Dieser krasse und unsoziale Einschnitt trifft
Volker Geyer,
die Beschäftigten mit voller Härte. ErsatzarBundesvorsitzender
beitsplätze, die das Wort sozialverträglich verdienen und wohnortnah sind, werden in einer viel zu geringen Anzahl angeboten. Schon jetzt steht fest: Die Mehrzahl der Beschäftigten wird ihren
„neuen“ A
­ rbeitsplatz erst nach stundenlangen Fahrzeiten erreichen. Für viele
sind die angebotenen Ersatzarbeitsplätze an den verbleibenden Standorten
daher schlichtweg unzumutbar.
Ganz offensichtlich dient dieses neue Konzept nur dem Zweck, die Beschäftigten aus der Deutschen Telekom herauszudrängen. Das Unternehmen
­begründet diesen unverhältnismäßigen Schritt damit, dass effiziente
­Service-Center-Strukturen erst ab einer Standortgröße von mehr als 400 Beschäftigten erreicht werden. Ganz abgesehen davon, dass diese Zahl völlig
aus der Luft gegriffen ist, verkennen die Verantwortlichen, dass die VCS
als Teil der Vivento in erster Linie die Aufgabe der Personalvermittlung
­übertragen bekommen hat. Sie hatte eben nicht das Ziel, Gewinne zu
erwirtschaften.
Völlig außer Acht gelassen wird außerdem, dass alle Beschäftigten der
VCS schon mindestens eine Rationalisierungsmaßnahme hinter sich haben.
Das alles zeigt, dass die vorgelegten Pläne einseitig nur die Interessen der
Deutschen Telekom AG berücksichtigen.
Wir werden dafür streiten, dass bei diesem Vorhaben die Interessen der Mitarbeiter beachtet werden. So müssen beispielsweise Ersatzarbeitsplätze angeboten werden, die das Wort sozialverträglich auch verdienen. Dieses haben
wir dem kommissarischen Telekom-Personalvorstand Dr. Thomas Kremer in
einem Schreiben bereits deutlich gemacht. Außerdem versuchen wir, über die
Politik Druck auf die Telekom auszuüben, damit diese von ihrem geplanten
Kahlschlag Abstand nimmt. Schließlich ist der Bund noch mit 31,7 Prozent an
dem Unternehmen beteiligt. Wir sind der Auffassung, dass sich der Bund hier
nicht aus der Verantwortung stehlen darf und seinen Einfluss im Sinne der
Beschäftigten geltend machen muss.
Ihr
Volker Geyer
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Herausgeber: Kommunikationsgewerkschaft (DPVKOM), Schaumburg-Lippe-Str. 5, 53113 Bonn. Telefon: 0228.91140-0, Telefax: 0228.91140-98.
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Redaktionsassistentin: Ute Bott. Layout: Jost von Thenen. Verlag: Wirtschafts GmbH der DPVKOM, Postfach 1431, 53004 Bonn.
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Anzeigentarif Nr. 25 (DPVKOM M
­ agazin) und Nr. 55 (dbb magazin), gültig ab 1. 10. 2013. Druckauflage dbb magazin: 612 827 (IVW 2/2014). Anzeigenschluss: 6 Wochen vor Erscheinen. Gedruckt auf Papier aus elementarchlorfrei gebleichtem Zellstoff.
ISSN 1438-0633
Gewerkschaftspolitik
Streikrecht ist Grundrecht!
4
Post
Post-Vorstand gießt weiter Öl ins Feuer 6
Kein voreiliges Schuldeingeständnis! 6
Postbank
Tarifgemeinschaft will einheitliche
­Tarifregelungen bei der PBC Banking
­Service GmbH
8
Telekom
Desaster bei der Telekom ist
hausgemacht!9
Tankgutscheine für Überstunden! 9
DPVKOMler protestieren gegen
Schließung von VCS-Standort 10
Call-Center
8,50 Euro sind ja wohl das Mindeste! 10
Recht
Bundesverfassungsgericht prüft
­Absenkung der Altersgrenze für den
Bezug von Kindergeld 11
Anspruch auf Urlaubsabgeltung ist
­vererbbar 12
Beamte
DPVKOM erzielt erste Erfolge in Sachen
Postpersonalrechtsgesetz! 15
Europa
Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und
Fachkräftemangel bekämpfen 17
Jugend
Das A und O für eine erfolgreiche
­Gewerkschaftsarbeit kennengelernt 18
Frauen
Gedanke der Gendermedizin muss
beim Arbeitsschutz konsequent
umgesetzt werden! 21
Senioren
Erwartungen vollkommen erfüllt! 22
Intern 23–32
<< dbb
aktuell
Beamtenrechte wahren! Beschäftigte besser schützen 33
34
fokus
„Digitale Agenda“ braucht Ministerium 38
Öffentlich-Rechtliche müssen junges
­Publikum binden 40
spezial
Sanktionen müssen sein 46
> DPVKOM Magazin | November 2014
3
Editorial
<< Editorial
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Bildung
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