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Auf dem Roten Sofa

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Auf dem Roten Sofa
Frankfurterinnen und Frankfurter erinnern sich
Januar – Juli
2015
fv
Auf dem Roten Sofa:
Prof. Claus Helmer
© Hermann Wygoda
Dienstag,
03.02.2015 | 17 Uhr
Claus Helmer, geb. in Brünn, absolvierte 1959-1962 eine Schauspielausbildung am MaxReinhardt-Seminar in Wien. Seit dem 12. Lebensjahr steht er auf der Bühne, war Kinderstar,
spielte in Wien viele Theaterrollen sowie in Film- und Fernsehproduktionen. Seit 1962 war er
als Schauspieler und Regisseur in Aachen, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Frankfurt tätig.
Seit 1972 ist er Direktor der Komödie und 1995 übernahm der zusätzlich die Direktion des FritzRémond-Theaters im Zoo.
Seitdem hat er viele Stücke inszeniert und in sehr vielen selbst mitgespielt. Während seiner Karriere erhielt er zahlreiche Auszeichnungen wie das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft
und Kunst, die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt, das Bundesverdienstkreuz, den Hessischen
Verdienstorden, den Friedrich-Stoltze-Preis und die Goethe-Plakette des Landes Hessen. Als
Österreicher ist er längst in Frankfurt heimisch geworden.
Veranstaltungsort
Erich Nitzling-Haus der AWO | Henschelstr. 11 | 60314 Frankfurt
Das Interview führt Dr. Renate Wolter-Brandecker.
Auf dem Roten Sofa:
Ansgar Dittmar
© Hermann Wygoda
Dienstag,
03.03.2015 | 17 Uhr
Im Juni 2014 wurde Ansgar Dittmar zum neuen Vorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt
gewählt. Mit ihm ist eine junge Generation an die Spitze der AWO getreten. Ansgar Dittmar
wurde 1971 in Frankfurt geboren und ist in Langen aufgewachsen. Nach dem Abitur absolvierte er seinen Zivildienst bei der AWO in Langen und begann anschließend 1991 ein Jurastudium
an der Universität Frankfurt.
Er ist selbständiger Fachanwalt für Arbeitsrecht. Seit vielen Jahren engagiert er sich bei der Arbeiterwohlfahrt, heute im Ortsverein Hausen, und er ist stellvertretender Vorsitzender im AWO
Bezirksverband Hessen-Süd. Seit 1988 ist er Mitglied der SPD, war. Kreisvorsitzender Jusos in
Offenbach, ist Vorsitzender der Schwusos Hessen-Süd und Schwuso-Bundesvorsitzender. Als
AWO-Vorsitzender hat sich Ansgar Dittmar viel vorgenommen. Neben dem Ehrenamt will er
Strukturen zur Betreuung von Kindern und zur Pflege älterer Menschen ausbauen.
Veranstaltungsort
Erich Nitzling-Haus der AWO | Henschelstr. 11 | 60314 Frankfurt
Das Interview führt Dr. Renate Wolter-Brandecker.
Auf dem Roten Sofa:
Alfons Gerling
Alfons Gerling (1944 geb.) arbeitete nach kaufmännischer Ausbildung in der Wohnungswirtschaft der Hoechst AG. Politisch war er über 25 Jahre direkt gewählter Landtagsabgeordneter
für den Wahlkreis 34 (Frankfurter Westen), zu dem auch Sossenheim gehört. Anfang 2014
schied er auf eigenen Wunsch aus diesem Mandat aus. Zudem war er 1972-1989 Frankfurter
Stadtverordneter, die letzten Jahre davon Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses.
Seit über 50 Jahren ist er ehrenamtlich im Vereinsleben engagiert. Unter anderem war er 34
Jahre Vorsitzender des Vereinsrings Zeilsheim. Seit 1999 gehört er dem VdK-Landesvorstad
des VdK Hessen-Thüringen an. Insbesondere war Gerling immer die Sozialpolitik ein wichtiges
Anliegen. In den letzten Jahren setzte er sich als seniorenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion sowie in der Senioren-Union auf Bundes- und Landesebene für die Anliegen der
älteren Menschen ein.
Veranstaltungsort
Stadtteilzentrum Sossenheim | Dunantring 8 | 65936 Frankfurt
Das Interview führt Yilmaz Karahasan.
Foto: privat
Dienstag,
14.04.2015 | 17 Uhr
Dienstag,
05.05.2015 | 17 Uhr
Foto: privat
Auf dem Roten Sofa:
Anton Nauheimer
Die Familie Nauheimer betreibt seit 1880 Schifffahrt auf dem Main – und Anton Nauheimer
setzt diese Familientradition fort. Er ist 1946 in Wiesbaden geboren. Sein Vater lag nach dem
Krieg mit seinem Schiff für die Amerikaner in Wiesbaden. Anton Nauheimer ging in Frankfurt in
die Weissfrauenschule, machte die Mittlere Reife und besuchte danach die Handelsschule. Bei
der Dresdener Bank lernte er die Geldgeschäfte. Bei seinem Vater arbeitete er auf der „Vaterland“, bis er sich 1973 selbständig machte und die „Primus“ bestellte. Er beschäftigte damals
einen Kapitän und einen Matrosen, während er sich um die Gastronomie kümmerte.
Heute betreibt die „Frankfurter Personenschifffahrt Anton Nauheimer“ fünf Schiffe mit mehr
als 2.000 Plätzen. 2012 wurde das jüngste Schiff der Frankfurter Flotte, die Maria Sybilla
Merian, in Dienst gestellt. Im selben Jahr kam auch seine Tochter, Marie Nauheimer bei der
Primuslinie als Geschäftsführerin an Bord.
Veranstaltungsort
Erich Nitzling-Haus der AWO | Henschelstr. 11 | 60314 Frankfurt
Das Interview führt Hermann Wygoda.
Dienstag,
30.06.2015 | 17 Uhr
Foto: privat
Auf dem Roten Sofa:
Elsbeth Muche
Elsbeth Muche ist sozialdemokratisches Urgestein. Ihr Urgroßvater war schon 1863 Mitglied
der SPD geworden. 1933 in Hamburg geboren, wurde Elsbeth Muche zunächst Erzieherin und
machte danach eine Ausbildung bei der Weiblichen Kriminalpolizei in Hamburg. 1966 zog sie
gemeinsam mit ihrem Ehemann Fred Muche nach Frankfurt. Sie wurde 1945 Mitglied der Kinderfreunde, 1946 Mitglied bei den Falken und trat 1952 in die SPD ein und natürlich dann auch
1954 in die Gewerkschaft. Mitglied der AWO ist sie seit 1955. Neben ihren ständigen Aktivitäten in Partei und Arbeiterwohlfahrt leistet sie seit 1969 ehrenamtliche Sozialarbeit, ist seit 1977
Sozialbezirksvorsteherin in Bornheim, ist seit 1989 im Anstaltsbeirat der Justizvollzugsanstalt in
Preungesheim und seit 1992 Vorsitzende des Anstaltsbeirates. Dass die Mutter von drei Söhnen
auch viele Jahre Elternbeirat aktiv war, versteht sich für sie von selbst. Sie hat für ihre Ehrenämter u.a. das Bundesverdienstkreuz erhalten.
Veranstaltungsort
Erich Nitzling-Haus der AWO | Henschelstr. 11 | 60314 Frankfurt
Das Interview führt Dr. Renate Wolter-Brandecker.
fv
Unsere Historie – ein Überblick
1890:Gründung des „Ausschuss für Volksvorlesungen“ (AfV)
1919:Umbenennung des „Ausschuss für Volksvorlesungen“ in „Bund für Volksbildung“
1921:Gründung der Unterabteilung „Frankfurter Volksbühne“
1936:Auflösung durch die Nazis
1945:Vereinsarbeit beginnt wieder, ab 1947 nimmt auch die „Volksbühne“die Arbeit wieder auf
1956:Gründung der „Volkshochschule“ (VHS)
Leitung: Walter Möller (später Frankfurter Oberbürgermeister)
1960:„Seminar für Poltik“ (SfP) wird eigenständig
1963:Eröffnung des „Theater am Turm“ (TAT)
1970:Kooperationsvereinbarung des Frankfurter und des Höchster Bundes für Volksbildung
1976:Kommunalisierung der Volkshochschulen Frankfurt und Höchst und des Seminars für
Politik
1990:Jubiläum 100 Jahre Volksbildung in Frankfurt am Main
2010:Jubiläum 120 Jahre Volksbildung in Frankfurt am Main
Dr. Renate Wolter-Brandecker wird Vorsitzende des Frankfurter Bundes für Volksbildung e.V.
Wir veranstalten neben der Erzählreihe:
• Kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Führungen
• Tagesreisen und kürzere Kulturreisen
• Bildungsreisen wie das Projekt „Auf den Spuren von Schindlers Liste“
• Diskussionsveranstaltungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen
Henschelstraße 11 | 60314 Frankfurt am Main | Vorsitzende: Dr. Renate Wolter-Brandecker
info@fbfv.de | Tel.: 069 298 901 621 | www.frankfurter-bund-fuer-volksbildung.de
Reisen | Kultur | Veranstaltungen Wir danken unseren Kooperationspartnern
dieser Veranstaltungsreihe: AWO Ortsverein
Sachsenhausen, Gallus und Ostend.
Wir werden unterstützt:
Kulturamt
www.fbfv.de
©
© Hermann Wygoda
Der Frankfurter Bund für Volksbildung verfolgt seit über 120 Jahren
das Ziel, Bildung und Kultur für jede und jeden zugänglich zu machen.
Fotoreihe unten: Goethe, Pavillon und Skyline: pixelio.de · Titelfoto: © Hermann Wygoda
Unser Ziel auch heute: Bildung & Kultur für alle
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